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[Gitarrenklänge]
[Michael] Er hat die Klampfe, er hat die Klampfe.
Otto holt zum ersten Mal die Klampfe raus
und stellt sich hin und ist Otto Waalkes.
[Torsten] Otto ist der Gott des Humors.
Und dann kommt der. Der kommt. Und ist da.
Und das ist extrem überfordernd.
[singt] ♪ Bei einem Bäckermeister Aus Scheeßel ♪
♪ Sieht die Wissenschaft Ein Rätsel ♪
♪ Wie der Mann überhaupt pinkeln kann ♪
♪ Denn sein Schniedel Hat die Form einer Bretzel ♪
[Otto] ♪ Lai, lai, lai, lai Was ist schon dabei? ♪
-Lai, lai, lai, lai, lai. -Was ist schon dabei?
♪ Ein Ehegatte aus Lauf War wegen seiner Gattin schlecht drauf ♪
♪ Denn nachts beim Verkehr Da schreit sie so sehr ♪
♪ Davon wacht er jedes Mal auf ♪
[alle] ♪ Lai, lai, lai, lai Was ist schon dabei? ♪
♪ Lai, lai, lai, lai Was ist schon dabei? ♪
-♪ Eine üppige Dame aus Kochen... ♪ -Oh.
♪ Lässt sich vom Arzt checken Seit Wochen ♪
♪ Ihr Gatte fragt Hat er vom Arsch was gesagt? ♪
♪ Nein, von dir Haben wir gar nicht gesprochen ♪
[alle] ♪ Lai, lai, lai, lai Was ist schon dabei? ♪
♪ Lai, lai, lai, lai Was ist schon dabei? ♪
♪ Im prallvollen Nachtbus nach Haus' ♪
♪ Stand ich ganz dick eng Mit einer süßen Maus ♪
♪ Ich sage Halten Sie sich fest an der Stange ♪
♪ Sie sagt, das tu ich schon lange Ich weiß, doch ich steige jetzt aus ♪
[Otto] ♪ Lai, lai, lai, lai ♪
Und mit Abklatschen geht er los.
[alle] ♪ Lai, lai, lai, lai Was ist schon dabei? ♪
[Ralf] Bravo!
[alle] ♪ Lai, lai, lai, lai Was ist schon dabei? ♪
[Otto jodelt]
[alle] ♪ Lai, lai, lai, lai Was ist schon dabei? ♪
[Otto] Gute Stimmung, danke.
[Alarmsignal]
Wer hat jetzt gelacht?
Oh, Otto. Otto. Jetzt hast du aber zugeschlagen.
-Im Ernst? -Klar. Komm her.
Das Schwierige ist nur,
dass du ja eigentlich bei deinen eigenen Songs auch mal lächelst, ne?
-Ja, aber das ist kein richtiger Lacher. -Oh, oh.
Olaf? Ernsthaft? Es ist Olaf?
[Torsten] Oh no, Olaf.
-Oh, Olaf. -Oh, wie süß.
Oh, jetzt verlieben sich aber ganz viele Frauen in dich.
Ich hatte ein bisschen Neid.
Was natürlich schwachsinnig ist, weil man war ja froh, dass man nicht gelacht hat.
Wo soll man lachen, wenn nicht mal bei Otto?
-Vielen Dank, Otto. -Ja.
-Das hast du schön gemacht. -War keine Absicht.
Ist es das erste Mal? Nee, ich habe noch eins.
Das ist das erste Mal, ja.
Da kann er ja ganz entspannt buzzern.
-Da kann ich ja ganz lässig... -Yes.
[Lachen]
Ich spüre Erleichterung. Ich bin ihm ein Leben voraus.
Denn Olaf ist eine echte Gefahr.
[elektrisches Zischen]
[er seufzt]
Jetzt baut sich doch so ein bisschen Druck im Kessel auf.
Also, ich gehe euch ja ganz ungern auf den Buzzer, aber ich muss.
[Startsignal]
[Uhr tickt laut]
[Otto] Braucht ihr meine Hilfe?
Wenn du wüsstest, wie oft du mir in 50 Jahren geholfen hast,
würden wir beide ein Tränchen verdrücken, falls es dich berührt.
Otto Waalkes hat mich zum Lachen gebracht,
da habe ich noch Frottee-Unterwäsche getragen.
Ich trage immer noch Frottee-Unterwäsche, aber ich meine halt früher.
-Dabei ist die Hazel diejenige... -Ich bin hier, Entschuldigung.
Entschuldigt bitte, ich gehe ganz ungern dazwischen.
Wir haben jetzt eine Situation, die hatten wir so auch noch nie.
Ähm, ist aber kein Grund zur Sorge, wir arbeiten dran.
-Wir sind gehackt worden. -Nein.
Wir versuchen aber in der Zwischenzeit...
[Rauschen, verzerrte Stimmen]
-[Hazel] Ja? Ei. -[Michael] Ach, wie lustig.
-Wow. -Oh Gott.
[Mirja] Ah.
-[Hazel] Oh, mega. -[Ralf] Cool.
Ich bin ja so naiv. Ich dachte wirklich, es wäre ein Hackerangriff. Wirklich.
-[Hazel] Bully, danke für die "Blue Men". -Gern geschehen.
[Mirja] Oh Gott.
[Mirja] Mega. Die Performance von denen, wenn man da mal war, ist total toll.
Ist aber in der Kombination dann mit neun Comedians in einem Raum echt gefährlich.
[Ralf] Ich dachte, toll, die sind hier.
Und eine halbe Sekunde später wurde mir klar:
Ja, aber die sind halt auch lustig.
[Michael] Die wollen zum Kühlschrank, die haben Hunger.
-Oh, nein. -[Mirja] Ah, noch einer. Oh.
[Michael] Ein Wackelpudding.
[verspielte Orchestermusik]
[Musik verklingt]
Oh Gott, krass.
[verspielte Melodie]
[Blubbern]
Ja, Ralf steckt den Finger rein. Natürlich.
-[Mirja] Wonach riecht es? -Zitrone.
-[Otto] Du hast den Finger reingesteckt? -Ja.
[Otto] Hey, wirst du wohl...
[Hühnergackern]
Das ist offen gestanden lustig.
[Grillenzirpen]
Schauspieler.
-Sind hohl. -[kichert leise]
[Mirja] Oh Gott.
[rhythmisches Trommeln]
Da ist bestimmt nichts drin, oder?
[Torsten, hallend] Ich habe gedacht, es wird ein leiser Furz,
dann kam noch etwas nach.
[gemächliches Cellospiel]
-Oh. -Oh, toll.
[stöhnt]
Das ist ganz putzig, Torsten.
Ich gehöre jetzt dazu.
Ja, du hast dadurch so eine schamanische Komponente.
Ich muss ehrlich sagen, das hat ihn sehr interessant wirken lassen.
Das war so eine Mischung aus "R.E.M." und "Braveheart".
Irgendwie geil.
[sie stöhnt]
[Meltem] Bitte geht.
Toll. Super. Alle waren fasziniert. Und verstört.
-Bravo! -[Mirja] Bravo!
[Michael] Bravo!
Tja. Wir können es nicht ändern.
[Alarmsignal]
[leises Gemurmel]
Ich war es nicht.
[Bully] Hey, das ist Kunst.
-[Mirja] Ja. -[Michael] Das ist Kunst. Das ist Kunst.
-Das, zusammen mit dem Bild von Meltem. -Ja.
Ein Bild von Otto, und wir haben eine Ausstellung.
Also, wir hatten eine Situation.
Ich kann nicht sagen, wie es genau passiert ist.
Wir gucken es an. Vielleicht finden wir eine Erklärung.
-[Mirja] Oh, nein. -[Olaf] Das war Otto.
-[Torsten] Das könnt ihr nicht machen. -Otto, was ist passiert?
-[Torsten] Du hast geschubst. -[Ralf] Nein.
-Hast du Otto geschubst? -Nein.
-Hast du Otto geschubst? -Nein. Ich habe den Butler gemacht.
Ich hatte den Finger im Pudding.
[Blubbern]
Dann wusste ich nicht, wohin.
Otto lief weg, ich bin hinterher, mit dem Finger.
Er wusste, ich will mir den Finger an seinem Pullover abwischen.
Ein anderer Finger. Ich beschmiere nicht Otto.
[Otto] Drei, zwei, eins.
[gackerndes Lachen]
Das Drama ist: Du warst nicht der Einzige.
-Oh. -[Bulli] Wir haben noch einen Zweiten.
[Hazel] Oh, oh, ich bin es.
-[Torsten] Ja, von wegen. -[Otto] Volles Pfund.
Das habe ich nicht mal gemerkt, dass ich da gelacht habe.
Mann, das ist so in mir drin, dass ich da einfach immer lächle und so.
-Es ist so krass, das merke ich nicht mal. -Es tut mir leid.
Boah, geh weg.
-"Geh weg." -Ey, du...
-Warst du das? Warst du das? -Ja, klar.
Komm, macht es Elyas ein bisschen einfacher.
Oh, Elyas.
[Lachen]
Ihr macht das ganz toll. Ich gucke euch gerne zu.
-Schubs den Otto nicht mehr. -Ich schubse nicht.
Reiß dich zusammen.
[Ralf] Habe ich überhaupt nicht. Du...
Wow. Jetzt habe ich nur noch ein Leben. Jetzt wird es kritisch.
Jetzt ist man schon so auf der Kippe. Das hat mich dann unter Druck gesetzt.
So, und hier die Vorhersage für die nächste Runde.
Es wird heiter bis lustig.
[Startsignal]
[Uhr tickt laut]
-Kann man schon essen? -[Torsten] Nein.
Die Soße setze ich gleich an, weil, du weißt...
-Lauwarme Zwiebeln sind geduldig. -Ja, ja.
[Michael] Was ist mit Nudeln? Ich habe Hunger.
-Die Nudeln sind fertig. -Ach. Aber die Soße nicht.
-[Olaf] Mirja? -Was ist mit mir?
-Du hast doch auch Familie. -Ja.
-Das ist nicht immer leicht. -Nee.
-Da sind viele hungrige Mäuler zu stopfen. -[Mirja] Ja.
Ich gebe dir 50 Euro, du brauchst nur einmal herzhaft zu lachen.
Bestichst du sie mit Geld oder, äh...
Er versucht, mich einfach zu kaufen.
[Gong]
[Hazel] Oha.
Ich glaube, jetzt wird es schlau.
Torsten, setz dich doch neben mich.
-Ja, wahnsinnig gerne, Hazel. -Kommt jetzt was mit Niveau?
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
ich habe erst kürzlich, zusammen mit anderen Proband*innen,
in einem Selbstversuch 96 Stunden pausenlos Social Media konsumiert.
Das erstaunliche Ergebnis dabei:
Das alles hatte keine Auswirkungen
auf unsere kognitiven Fähigkeiten.
Dachten wir.
[triumphaler Tusch]
Einige Probanden leiden mittlerweile darunter,
dass sie sich bei bestimmten Worten, Wendungen oder Ähnlichem
gezwungen sehen, in verschiedenster Art und Weise...
zu reagieren.
Beim ersten Fall muss ein Mann aus der Gruppe immer kurz pfeifen,
wenn er ein Wort mit dem Buchstaben Ü hört.
[pfeift]
Sätze wie: "Für..." [pfeift]
"...die Posting-Lücke..." [pfeift]
"...müssen wir uns etwas überlegen." [pfeift]
Die können schwerfallen.
[Ralf] Ein weiterer Proband klagt darüber...
[pfeift]
...dass er, wenn er das Wort "und" sagen will, dafür...
[pfeift] ...immer [imitiert Pups] machen muss.
Gott, das ist ja genau mein Humor.
-Pups-Sachen sind Horror. -Bitte, bitte.
Sie sehen, liebe Kolleginnen [imitiert Pups] Kollegen,
dass Alltag [imitiert Pups] berufliches Leben stark von diesen Übergriffen...
-Ach, fuck, ey. -[Ralf pfeift]
-...dominiert werden. -Hau ab.
Leider ist das noch lange nicht alles.
[Ralf] Es hat sich herausgestellt, dass eine Frau aus München...
[pfeift] ...immer "Kuckuck" ruft,
wenn ein Wort... [imitiert Pups]
...oder eine Formulierung auch nur im Entferntesten
etwas mit Geschlechtsverkehr, kuckuck, zu tun hat.
Ich wusste nicht mehr: Wohin kann ich mich verkriechen, dass ich es nicht mitbekomme?
Zählt man zwei... [imitiert Pups]
zwei zusammen, kommt man über... [pfeift]
...die Erfahrungen zum Ergebnis, dass die Vereinigung, kuckuck,
von verschiedenen Ausbruchsarten auf einen Menschen...
in einem wüsten... [pfeift]
...Durcheinander, kuckuck, enden muss...
[imitiert Pups] ...ihn zur Verzweiflung treiben kann.
Weitere überraschende... [er pfeift]
...Beispiele: Ein Mann aus Wicken...
Ach, nein. Ach, natürlich.
...kuckuck, beklagt...
dass er immer kurz einschläft, wenn ein Satz mit dem Buchstaben T aufhört.
[schnarcht]
Ein anderer macht "Miau", wenn er ein Femininum,
also die weibliche Form, miau, eines Wortes gebraucht.
[schnarcht]
Ich könnte das nicht aushalten.
Das Schicksal eines Patienten aus Nürnberg...
[pfeift]
...ist, dass er immer mit dem Fuß aufstampft, wenn er eine Frage hört.
[schnarcht]
Das übelste... [pfeift]
...Schicksal allerdings ereilte eine Frau, miau, die, miau, anfängt zu lispeln,
wenn sie, miau, das Wort "wenn" hört... [imitiert Pups]
[lispelnd] ...erst wieder damit aufhören kann,
sobald sie, miau, das Wort "wenn"...
[normal] ...ein zweites Mal hört. [schnarcht]
Boah.
Ein Mann [imitiert Pups] eine Frau, miau, liegen im Bett.
[schnarcht]
Er rutscht zu ihr, miau, rüber... [pfeift, imitiert Pups]
...macht ihr, miau, klar, dass er gerne mit ihr, miau,
intim, kuckuck, werden würde.
[Ralf pfeift]
Das Beispiel: "Zuckerschnecke." Miau. "Bist du in Stimmung?"
Hm.
[sinnliche Jazzmusik]
[lispelt] "Wenn du willst, würde..." [pfeift]
"...ich die verrücktesten..." [pfeift]
"...Sachen mit dir machen.
"Knutschen." [imitiert Pups]
"Massieren." [imitiert Pups]
"Schweinereien flüstern." [imitiert Pups]
"Hast du Lust?"
[schnarcht]
Die Erkenntnisse, miau, überraschen... [pfeift]
...uns an allen Ecken... [imitiert Pups]
...Enden, es gibt noch viel zu tun.
Vielen Dank fürs... [pfeift]
...Zuhören... [imitiert Pups]
...machen, kuckuck, Sie es, miau, gut.
-[Applaus] -[Michael] Bravo!
-Wahnsinn. Da kocht die Soße über. -Das war Wahnsinn.
-[Olaf] Da zieht es die Teppichecken hoch. -Ja.
Das war schon sehr beeindruckend.
Das ist ja wohl Eins-a-Wandfarbe, was ich hier am Schädel habe. Das geht nicht ab.
[Uhr tickt laut]
[verspieltes Zupfen von Streichinstrumenten]
Was macht Elyas denn da?
Ist das eine Technik?
Ich glaube, Elyas macht Yoga.
[meditative Musik]
[Musik endet abrupt]
[Michael summt Melodie von "L'amour est un oiseau rebelle"]
-Ich habe lange Flamenco gemacht. -Okay, cool.
-Soll ich dir die Haare machen? -Ja, mach mal, bitte.
-Hey! -So.
[Michael] Die sitzt nicht richtig. Warte.
Der Beanie muss ja hinten so sackmäßig, ne?
[mysteriöse Musik]
-[Gong] -Oh, herrlich.
[Mirja] Ich wollte was Gruppendynamisches machen, dass wir bisschen zusammenrücken.
Olaf und Torsten, euch würde ich direkt brauchen schon,
dass ihr da vorne hinkommt.
-[Torsten] Na, klar doch. -Immer die.
Jetzt spiele ich euch mal vor, worum es geht,
auf meiner kleinen Schnaps-Querflöte.
Und dann sagt ihr mir erst mal, um was es sich handelt.
[schiefe Melodie]
-"Hänschen klein." -[Mirja] Nee.
-"Hänsel und..." -Fast, "Olaf und Torsten".
-Hm. -Ah.
Ach so, ich habe was mit, warte.
Das ist der Olaf, das sieht man ja ein bisschen, ne?
-Mhm. -Und das ist Gretel, also Torstel.
Das ist wirklich witzig. Schön gebastelte Mütze.
Ihr singt den Text, aber nicht "Hänsel und Gretel", sondern "Olaf und Torsten".
[Michael] Und...
[alle] ♪ Olaf und Torsten ♪
♪ Verirrten sich im Wald ♪
[Hazel singt] ♪ Es war so finster ♪
[alle] ♪ Und auch so bitterkalt ♪
[Mirja] So, und eine Frage, die sich nie richtig geklärt hat:
Warum habt ihr euch verlaufen?
Wir hatten ja Brotkrumen gestreut.
Uns folgte ein Mann, der versucht hat, sein Schnitzel zu panieren,
und dann haben wir die Spur komplett verloren.
-Was ihr noch nicht wisst... -Wir wissen es.
-Ich habe noch eine Puppe. -Ach so.
Es ist Hazel.
-Ah. -[Mirja] Das sieht man ja.
Dass du einfach dazu gehst, dass du mitspielen kannst, ne?
Soll ich mit Hexenstimme oder mit meiner Stimme...
Die Hexe spricht mit so einem spanischen Akzent.
-[Hazel] Ah, sí. -Ah.
[mit spanischem Akzent] Ihr zwei cabrónes.
Ihr seht aber köstlich aus.
Habt ihr ein bisschen Crumos di pane in den Wald...
Fass dich kurz, Ursel, wir sind unbescholtene Bürger
und abgekommen vom Pfad der Rechtschaffenheit.
Ich sehe, auch ihr habt so einen komischen Ellbogen als Füße.
-Ja. -Ist das nicht seltsam?
Nein, meine Mutter hat immer gesungen: "Somewhere over the elbow".
-Und deswegen haben wir alle diese Füße. -Wow. [er schnauft]
Mir lief ein Rinnsal Schweiß den Rücken runter, weil ich dachte:
Lass die Nummer nicht zu lang werden,
weil das kann ja richtig entarten.
-Die letzte Liedzeile lautet... -Ja, bitte?
"Doch als die Hazel zum Ofen schaut hinein,
wird sie gestoßen von unserem Torstilein."
[einzelner Flötenton]
-Machst du jetzt so eine Schlussklappe? -Nee, ich mache den Ofen.
Wieso heißt es Ofen, wenn es noch nicht offen ist?
Oh.
[Hazel] Ich bin eine witzige Hexe.
[Ralf] Hier ist der Ofen, er geht auf für die Hexe.
-Abierto. -Sí.
Hexe. Schabotta.
-Ha. -Nimm das.
-Nom, nom. -Das schmeckt bitter.
[Torsten] Das schmeckt bitter.
-[Mirja] Wunderbar. -Danke, Wiedersehen.
-[Ralf] Super, danke. -[Michael] Großartig war das.
Ganz großartig.
Die Moral von der Geschicht'. Erzähle Hänsel und Gretel nicht.
-[Ralf] Das Absurdeste, was ich je sah. -Ja.
-Hat es dir nicht gefallen? -Doch, doch.
Es war fantastisch.
[gemächliche Musik]
Essen wir Kuchen? Ist der für einen besonderen Anlass?
-Kuchen. Otto bereitet gerade was vor. -Ist das so?
[Gong]
[Mirja] Was? Wer ist jetzt denn?
Oh mein Gott.
-Otto. Otto. -Okay, das war es jetzt.
[jodelt]
[alle jodeln schief durcheinander]
Das war recht gut, ja. Ihr habt mich erkannt.
Und ich bin ja auch am längsten dabei, habe ich das Gefühl.
Ich gehöre schon zum älteren Eisen.
Aber ich habe noch alle meine Haare, hier.
-Oh, wow. -Okay.
-Das glaube ich. -Bei mir ist es auch so.
Mein Großvater, der war alt. Der war sehr, sehr alt.
Der hat sogar bei der Titanic die Leute einsteigen sehen.
-Nein. -[Otto] Und hat versucht, sie abzuhalten.
"Nein, nicht einsteigen."
Und wurde immer lauter. "Nicht einsteigen!"
-Dann haben sie ihn aus dem Kino geworfen. -[Mirja] Hm...
Es gibt natürlich viele Fragen: Stammt der Mensch vom Affen ab?
Stumpft das Kind beim Gaffen ab? Wie lang ist ein Giraffengrab?
Schallt Blasmusik aus Bremen, gibt es da Tantiemen?
Kann in der Nase Bohren lähmen? Führt es zu Ekzemen? Was sind das für Menschen?
Opas, die sich tätowieren, um Omas so zu stimulieren.
Elfen, die Beine rasieren, Priester, die Schweine halbieren.
Luden, die kassieren, Frauen, die beim Rasieren frieren.
Iren, die nach Bieren gieren... Kennt ihr das?
-Mhm. -Danke schön.
-Das hätte ich jetzt nicht gedacht. -[Alarmsignal]
[Mirja] Es wäre eine Ehre, wenn man jetzt gelacht hätte.
Wollte ich gerade sagen, es gibt Schlimmeres als wegen Otto Waalkes, oder?
-[Bully] Otto. -[Michael] Otto!
-Ich glaube, du hast jemanden erwischt. -Wirklich?
Ja. [er jodelt]
-Dann war es erfolgreich. -Wir gucken uns das mal an.
Schau mal.
-Vielleicht warst du es. -[Otto] Mach keinen Scheiß.
[Torsten] Ach, Elyas.
Hat das Croissant dir einen Witz erzählt?
Aber er hat sich auch übers Brötchen gefreut, ne?
Er hat was mit Geräuschen gemacht.
Und dann hat mich da irgendwas aus der Konzentration gerissen.
-Der junge Mann hier hat hart gekämpft. -Gelitten.
[Bully] Sehr gelitten. Und jetzt nehme ich ihn mit. Zum Trost einen kleinen Applaus.
[Torsten] Elyas.
[Lachen]
-[Torsten] Bis später. -[Meltem] Ich finde das...
Aus ästhetischen Gesichtspunkten finde ich das sehr, sehr schade.
Elyas muss gehen, und ich habe meine Filme noch nicht zu Ende gepitcht.
Was ist hier los? Ehrlich...
-Wie hast du Sträters Nummer überstanden? -Schlimm.
Ich hätte es mir einfacher vorgestellt.
Aber es war wirklich lustig.
So, der folgende Buzzer wird Ihnen präsentiert von Fleischi Hansen.
-Viel Glück. -[Startsignal]
[Uhr tickt laut]
[verspielte Musik]
-[Torsten] Wer fehlt? Eins... -Michael.
Oh Gott.
[Gong]
-Oh. -[Hazel] Oh.
Ja, liebe Freunde,
liebe Kollegen,
liebe Zuschauer da draußen.
Ich möchte diese tolle, schöne Show zum Anlass nehmen,
über ein paar Dinge zu reden,
die ich im Grunde genommen seit circa 30 Jahren geheim halte.
Ich wurde immer wieder gefragt:
"Michael,
du hast doch was an der Nase machen lassen?"
[verspielte Musik]
Ich möchte nun heute sagen...
Ja.
Es gab vor 30 Jahren eine OP.
Es war allerdings keine Nasenvergrößerung,
sondern eine Nasenverkleinerung.
Oh, wow.
[Elyas] Oh Gott, da wäre ich jetzt raus.
Wirklich... Gott sei Dank.
Es... Ihr versteht, dass ich so nicht auftreten wollte.
Nee, nee, nee, da wäre ich schon raus.
Äh, zweite Geschichte, ja, jetzt nicht so dramatisch.
Äh, ich habe es von Geburt an.
Es gibt ja Menschen...
die haben zwei linke Hände.
-Mhm. -Ich habe zwei linke Füße.
Oh.
-[Hazel] Trägst du im Sommer Flip-Flips? -Ja.
"Flip-Flips".
Ja, und die letzte Geschichte,
die ist jetzt vielleicht ein bisschen dramatischer.
Ich behaupte, ich war auf der Schauspielschule.
Das ist so nicht richtig.
[Michael] Alles erstunken und erlogen.
Äh, ich werde seit 30 Jahren ferngesteuert.
-Das ist gut. -Das Multimediazeitalter.
-Das erklärt... -Mit dieser Fernbedienung.
So nenne ich meine Biografie, das weiß ich schon.
"Ich werde seit 30 Jahren ferngesteuert"?
Ähm, ich habe mir da so eine Art Mechanismus einbauen lassen.
Und wenn ich auf die Bühne gehe
oder vor die Kamera trete,
dann kurz vorher gebe ich das immer dem Regisseur.
Und der kann mich dann so bewegen, wie er möchte.
[Meltem] Aha.
Gut, also man kann jetzt zum Beispiel Bein bewegen, ne?
[mechanisches Surren]
Okay, das ist richtig blöde.
Ne? Bein rauf.
[mechanisches Surren]
-[Hazel stöhnt] -Bein runter.
[sie imitieren mechanisches Surren]
Das mit dem Bein fand ich lustig. Sehr lustig.
Oder zum Beispiel mimisch. Also Schielen zum Beispiel.
Ne? Für Comedy gerne benutzt.
-[mechanisches Surren] -Oh.
Ich habe einmal hingelugt und gesagt: Wenn du da hinguckst, bist du raus.
-Nicht schielen. -[mechanisches Surren]
-Nicht schielen. -[mechanisches Surren]
Ah...
Es ist noch da, oder?
-Ist noch da? -Mhm.
Da ist irgendwas... Warte mal.
-[mechanisches Surren] -Noch da?
-Oh, ist der mies. -[mechanisches Surren]
-Warte mal. -Oh, wow.
Nee, warte mal.
-[mechanisches Surren] -[Michael] Nee, nee. Warte mal. Nee.
Nee, warte mal. Nee. Nee, warte mal. Warte mal.
-[mechanisches Surren] -Warte ma...
-Applaus. -Ah.
Sorry, das ist... Das ist der...
-Das ist der Vorführeffekt, ne? -Mhm, ja.
Das finde ich ja toll. Mit dieser Fernsteuerung, das sind ja schon...
Das hätte ich ja nie gedacht, dass er das so offen zugibt. Toll.
-Sorry. -Das ist noch nicht ausgereift, ne?
Ist noch nicht... Ja, doch, äh...
Ich werde es schnell reparieren und, ähm...
-Das war super. -Danke schön.
-Das war super. -Danke.
[Olaf] Wenn ein Mensch wie Michael sein Innerstes offenbart,
da habe ich mir gedacht, wenn er diesen Schritt tut...
dann will ich sofort folgen.
-[Torsten] Nein. -[Gong]
Jetzt geht es aber Schlag auf Schlag.
Ich finde das sehr mutig vom Michael.
-Den Schritt, den du gegangen bist. -Danke.
Dich zu öffnen, der Gruppe.
Und das hat mich ermutigt,
weil ich auch schon drüber nachgedacht habe,
also my way betreffend,
äh, it's for me very important...
Denn, ja, ich wusste, irgendwann platzt die Bombe sowieso.
Hazel hat vorhin schon so was angedeutet und...
ja, ich bin in Wirklichkeit ein Ami.
[dramatischer Tusch]
Das war unfassbar. Da wäre ich fast geplatzt.
[mit starkem deutschem Akzent] I was born in North Carolina.
It's very close to South Carolina.
[Hazel] Olaf soll einfach...
in der Ecke stehen und eine Decke über sich ziehen.
Das ist einfach zu lustig.
Äh, my father, mütterlichersei... Mü...
Also, my parents go back to Germany.
Also, one parent part, also ein Elternteil.
[Olaf] And I go back with... with...
hims to here... her.
Also mit... with my mother...
Also, I go with her here.
Here, her, her. Here, here. Her.
Ja, ich wollte mich einfach nicht mehr verstellen.
Ich... I will be like so I be.
Und I be nun mal so, how I be.
And that's the reason for me
to make mein erstes own... outing.
Ich habe eigentlich noch... Also, I have...
ähm, a song over my story.
-Ah. -Oh.
-Aber ich habe... Also... -Not necessary.
Wie wir Amis das so machen, with guitar.
Also original an der Klampfe.
Ich habe die Gitarre vergessen. Ich kann es nur andeuten. Ich mache so...
[imitiert Gitarrenklänge]
Ein bisschen Country, so Rock-'n'-Roll-Style.
[imitiert Gitarrenklänge] Dann Schlagzeug.
[imitiert Schlagzeugspiel]
Ey. Und dann singe ich eben so:
[singt] ♪ Yes I come from America ♪
[Olaf] ♪ Woah, woah ♪
♪ I come from America ♪
♪ But now I'm here Whoo ♪
-[Mirja] Great! -[Ralf] Bravo!
[Uhr tickt laut]
[Bully] Weiter geht es mit Informationen. Wir gucken mal, wie das Wetter ist.
[schnelle Rockmusik]
[sie stöhnt]
Ein bisschen albern.
-Oh. -Er sah einfach aus wie eine Leberwurst.
Hamburg. Windstärke 12.
-Aber meine Frisur sitzt. -Oh.
Ich konnte da nicht zuhören.
-[Frau, hallend] Hey, hey, hey, hey, hey. -Hey, hey, hey, hey.
-Meltem? Ist für dich. -[Meltem] Oh, nee.
Brandgefährlich.
-Nichts aus der Tasche ziehen. -Ist nicht erlaubt?
Ich dachte, ich scheiße mir in die Hose.
-[Alarmsignal] -Oh!
[kraftvolle Trommelmusik]
Can't find what you're looking for?
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