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Mir wurde gesagt, er sei tot.
In York getötet.
Es scheint, als hätten die Söhne Ragnars sich gegenseitig bekämpft.
Heahmund wurde gezwungen, mit ihnen zu kämpfen.
Er lebte unter Heiden.
Denkst du, er hat sich geändert?
Lass ihn herholen.
Hol Bischof Heahmund her.
Die Dame.
Euer Ehren.
Erhebt Euch, Bischof Heahmund.
Ihr wurdet gefangen genommen.
Ja, ich habe im großen Krieg unter den Söhnen Ragnars gekämpft.
Der Sohn, Ivar, der Knochenlose,
hat gewonnen.
Ich kenne Ivar.
Er kam mit Ragnar Lothbrok her.
Ich habe als Junge mit ihm gespielt.
Also seid Ihr mit den besiegten Söhnen zurückgekehrt?
Ja.
Warum?
-Sire. -Warum sind sie hier?
Ich bot ihnen sicheres Passieren an.
Wie leicht es ist, Menschen hereinzulegen.
Sieh uns an!
Ich fürchte den Tod nicht.
Ich werde ihn begrüßen.
Aber es ist für meine Kinder zu früh zum Sterben.
Wir sind direkt in eine Falle gesegelt.
Bischof Heahmund hat uns hereingelegt.
Das kann ich nicht glauben.
Wie sonst soll er nach Hause gelangen?
Er brauchte ein Schiff und eine Besatzung.
Wir haben ihm beides gegeben.
König Alfred wird sehr berühmt werden, wenn er den Sachsen unsere Köpfe zeigt.
Und das Beste daran ist,
wir haben sie ihm auf dem Teller serviert!
Ich kann immer noch nicht glauben, dass er uns hintergangen hat.
Ich kann nicht glauben, dass die berühmte Lagertha eine verliebte Närrin ist.
Nun, du warst nie ein verliebter Narr.
Oder, Björn?
Hier wurde Ragnar eingesperrt und hintergangen.
Und nun werden wir auch alle hier sterben.
Trinken wir auf Bischof Heahmund.
Das Übel der Wikinger und ein Mann Gottes.
Bischof Heahmund.
Gute Götter,
warum habt ihr mich wieder verschont?
Ich verstehe es nicht.
Soll das ein Witz sein?
Amüsiert es euch, mich leiden zu sehen?
Was könnte ich diesen Menschen schon Gutes tun?
Ich habe so sehr versucht, ihnen die Augen zu öffnen,
aber sie sind blind.
Warum antwortet ihr mir nicht?
Warum zeigt ihr euch mir nicht, wie ihr es früher tatet?
Vielleicht habt ihr es nie getan.
Vielleicht habt ihr es nie getan.
Steht auf!
Bewegung!
Bewegung!
Ich weiß, wer ihr seid.
Ich bin nicht dumm genug, euer Potenzial für mein Königreich nicht zu erkennen,
wenn ihr bereit seid, mit uns gegen die Armee eurer Landsmänner zu kämpfen.
Das könnten wir,
wenn Ihr uns dafür gestattet, uns in dem Teil
von Ostanglien niederzulassen, den uns König Egbert zusprach.
Ich habe jegliche Absicht, die Zusicherung meines Großvaters einzuhalten.
Aber zunächst müsst ihr euren Wert und eure Loyalität im Kampf beweisen.
Wir haben einen rechtlichen Anspruch auf das Land.
Wir nehmen Euer Angebot an.
Das freut mich.
Bischof Heahmund schlug die Lösung vor, die mir weise erschien.
Solange wir also Verbündete und Freunde sind,
könnt ihr die königliche Villa nach Belieben nutzen.
Meine Diener mögen eure Diener sein.
Meine Küchen und Keller stehen euch zur Verfügung.
Ich glaube, ihr habt zwei kleine Kinder unter euch.
Für sie biete ich euch Pflege an.
Danke, König.
Wir haben gegen Euch gekämpft, und nun kämpfen wir gemeinsam.
Ich weiß, mein Großvater, König Egbert, würde das wollen,
da ich weiß, dass er König Ragnar geliebt hat.
Kann ich ihnen vertrauen?
Ihr könnt Lagertha vertrauen.
Sire.
-Eine kleine Sache. -Ja.
Ich möchte mein Bistum zurück.
Ich möchte wieder Bischof Heahmund von Sherborne sein.
Lord, da wir dachten, Ihr wärt tot,
fühlte sich der König verpflichtet, einen neuen Bischof zu ernennen.
Und wen habt Ihr ernannt?
Euren edlen Freund, Lord Cuthred.
Lord Cuthred ist kein Geistlicher.
Aber er ist ein Unterstützer unseres Regimes.
Daher ist er berechtigt, befördert zu werden.
Dennoch bin ich nicht tot.
Ihr könnt also seine Ernennung
für ungültig erklären lassen.
In mancher Hinsicht wünschte ich, das ginge.
Lord Chuthred hat bereits gezeigt,
dass er nach geistlicher Macht strebt.
Aber leider habe ich noch nicht genug Einfluss, um ihn abzusetzen,
besonders nicht zu Eurer Gunst.
Warum "besonders"?
Inzwischen weiß jeder, dass Ihr nicht beim Kampf gegen die Heiden gestorben seid.
-Ihr habt euch ihnen eher angeschlossen. -Ich hatte keine Wahl.
Der große Verteidiger des Kampfes des Christentums,
nicht im Namen unseres Herrn, sondern der heidnischen Götter.
Ich bin, wer ich immer war.
Christi Krieger auf der Erde.
Und ich kämpfe für ihn,
wo und für wen er es möchte.
Ich glaube Euch, aber leider gibt es viele, die es nicht tun.
Und ihnen müsst Ihr Euch beweisen, bevor ich Euch wieder
zum Prinzen unserer heiligen Kirche ernenne.
Mein Volk.
Mein gutes Volk.
Ich habe dieses Weib
als meine neue Gemahlin auserwählt.
Ihr Name lautet Freydis, und bald werdet ihr alle
sie als Königin von Kattegat kennen.
Hier geht es lediglich um die Königsherrschaft.
Er heiratet, bekommt einen Erben,
und dann gehört Kattegat in seinen Augen für immer ihm.
Ein guter Plan.
Abgesehen von einer Sache.
Welche "Sache"?
Er kann keine Kinder zeugen.
Er ist knochenlos.
Ja.
Mögen die Götter über euer Glück lächeln.
Du solltest ins Bett gehen, Hvitserk.
Weißt du was?
Du beleidigst die Götter.
Was?
Die Götter lieben mich.
Das weißt du.
Ich will dich.
Nein.
Nicht.
Ich weiß, ich kann das nicht.
Du kannst alles.
Vertrau mir.
-Freydis... -Ivar.
Ivar, hör mir zu.
Für mich bist du ein Gott,
der über allen Menschen steht,
über allen anderen.
Die Götter haben dich gemacht,
Ivar.
Ivar.
Lieb mich, wie ich dich liebe,
dann werde ich dein Kind bekommen.
Ich werde dein Kind bekommen.
Götter bekommen niemals
Kinder mit Menschen.
Da liegst du falsch.
Odin hat mit Rind einen Sohn gezeugt.
Dieser Sohn war Wali,
der Hod tötete
aus Rache für den Mord an Balder.
Du bist ein Gott.
Ein Gott.
Du musst nur
daran glauben.
Durch dein Blut
werde ich dir ein Kind gebären.
Einen Sohn.
Und auch er wird ein Gott sein.
Wie du.
Und er, die Verkörperung meiner Liebe,
wird immer an deiner Seite sein,
in Zeiten des Friedens,
des Krieges
und in Zeiten des Verrats.
Mein Lord, Heahmund.
Bruder in Christus.
Umarmen wir uns
und danken Gott für Eure Rückkehr.
Mein Lord Cuthred,
wie seltsam ist es,
Euch auf einem
so heiligen Stuhl vorzufinden?
Ich hätte nie gedacht, dass eure Ambitionen
unserer heiligen Kirche dienten.
Gott wirkt in der Tat auf mysteriöse Weise,
mein lieber Heahmund.
Aber wie der heilige Paulus auf seinem Weg nach Damaskus,
wurde auch ich erleuchtet
und sah, dass ich durch mein vergangenes Leben helfen könnte.
Dass ich Erlösung brauchte und die Gnade des Herrn,
bevor es zu spät sein würde.
Ich frage mich dennoch,
ob du dich auf einen brennenden Untergrund legen,
oder dich kastrieren
oder dir die Augen ausstechen würdest,
würde unser Herr es verlangen,
so wie ich es täte.
Ich denke einfach,
dass Eure Ambitionen eher weltlich
statt heilig sind.
Heahmund, Ihr seid auch nicht gerade ein Heiliger.
Der Herr kennt meinen Kampf.
Ich kämpfe
mit dem Teufel in der Wüste, wie es unser Herr getan hat,
aber wenigstens führe ich einen geistlichen Kampf.
Ich kenne Euch.
Ihr mögt vielleicht der Prinz der Kirche sein,
wegen eurer edlen Gewänder
und dem Schmuck des Spitzenamtes
und der Macht.
Und wenn ich diese Macht habe,
denkt Ihr, ich würde sie freiwillig hergeben?
Dies ist mein Ort.
Ich bin Sherbornes wahrer Bischof,
nicht Ihr.
Ihr seid ein Heuchler
und solltet zur Seite treten,
bevor der Herr Euch auf die Schliche kommt.
Im Gegenteil, ich glaube, ich und andere, die meiner Meinung sind,
verrichten die Arbeit des Herrn und beschützen die Kirche
gegen die Übergriffe unseres neuen Königs.
Ihr wart weg.
Der Tod von König Aethelwulf war eine Tragödie für Wessex,
und der Aufstieg seines Sohnes ist die gefährlichste Folge für uns alle,
die an unsere heilige katholische Kirche
und die Zukunft unseres Landes glauben.
Also strebt Ihr
und diese anderen danach,
Alfred zu stürzen?
Heahmund, das habe ich nicht gesagt.
Das musstet Ihr nicht.
Unser Gespräch ist vorbei.
Es tut mir leid, dass Eure Reise umsonst war.
Ich bin der Bischof von Sherborne und werde es bleiben,
durch Gottes gute Gnade.
Kein Getreide.
Keine Nahrung.
Nichts zu essen.
Wir werden diesen Winter nicht überleben.
Frodi, was willst du?
Alle hier geben vor,
Thorgrims Tod sei ein Unfall gewesen.
Es war kein Unfall. Ihr habt ihn getötet.
Ihr habt meinen Bruder getötet.
Und ich wollte euch beide daran erinnern, dass ich die Wahrheit kenne.
Wir haben ihn nicht getötet.
Krieg das in deinen dummen Kopf.
Frodi, du bist ein guter Junge,
wie es dein Bruder
und mein Sohn Bul waren.
Aber wenn du je nochmals so mit mir redest,
wird diese Gemeinschaft einen weiteren guten Jungen verlieren.
Eyvind, dir liegt nichts an dieser Gemeinschaft.
Oh, doch.
Mir liegt mehr an ihr, als du
oder dieser Narr, Floki, wisst.
Sie alle denken, ich hätte gelogen,
um euch alle für meine eigenen egoistischen Ambitionen herzulocken.
Oder auch,
weil ich wahnsinnig bin.
Vielleicht haben sie recht.
Was, wenn ich die Götter nie sah?
Was, wenn ich mir das alles nur eingebildet habe?
Was, wenn Ubba recht hatte?
Vielleicht bin ich nur ein verrückter alter Narr.
Die Götter sind nicht hier.
Sie sind nicht hier!
-Wo warst du? -Nein.
In Sherborne,
wo ich Bischof war,
um meinen Nachfolger aufzusuchen.
Was ist los?
Sie wollen ihn töten.
Wen wollen sie töten?
Sie wollen Alfred töten.
Sie wollen den König töten.
Prinzessin Elsewith.
-Meine Dame. -Willkommen in Wessex.
Eure Reise muss lang und anstrengend gewesen sein.
Darf ich Euch meinen ältesten Sohn, Prinz Aethelred, vorstellen?
Mein Herr.
Ihr müsst hereinkommen und euch ausruhen.
Und später trefft Ihr den König.
Ihr sagtet uns, Ihr würdet König Egberts Zusicherung nachkommen
und uns die Ländereien übergeben, die uns rechtmäßig zustehen.
Falls Ihr Euch erinnert, ich sagte, Ihr müsstet erst Euren Wert beweisen.
Wir müssen gar nichts beweisen.
Wir haben das legitime Recht,
hier, unterschrieben von König Egbert,
in eurer Anwesenheit.
Mein Großvater hatte keine Befugnis dazu, Euch Ländereien zuzusprechen.
Er hatte die Krone schon an meinen Vater übergeben,
der einige Tage vor Eurer Ankunft hier gekrönt wurde.
Das ist alles? Es war alles nur eine Lüge?
Aber nun seid Ihr der König.
Also könnt Ihr unterzeichnen
und uns die Ländereien sofort überschreiben.
-Theoretisch könnte ich das. -Was soll das heißen?
Es gibt hier wichtige Leute, die nicht wollen, dass ich Ländereien
denen zuspreche, die uns in der Vergangenheit überfallen haben.
Warum sollten wir für Euch kämpfen, wenn alles nur eine Lüge ist.
Ich lüge nicht.
Ich bin ehrlicher zu Euch, als Ihr es verdient habt.
Ihr habt Euch auf meine Gnade gestürzt.
Also erwartet nicht noch mehr Barmherzigkeit.
Wenn ich kann, spreche ich euch das Land zu.
In der Zwischenzeit muss ich meine zukünftige Frau treffen.
Keine Angst, er wird gleich da sein.
Der König.
Da seid Ihr.
Darf ich meine Nichte vorstellen?
Prinzessin Elsewith.
Prinzessin.
Bitte, setzt Euch.
-Ihr seid also Mannels Tochter? -Ja.
Ich erinnere mich an Mannel vor den Toren von York.
Er war ein sehr tapferer Mann.
Er hat mir das Leben gerettet.
Das wusste ich nicht.
Ich habe nur gehört, dass er in der Schlacht umkam.
Als die Nordmänner uns zurückdrängten,
hat er sich für uns geopfert.
Aber sind das keine Nordmänner?
Hier an Eurem Hofe?
Die Söhne von König Ragnar Lothbrok, dem berühmtesten aller Nordmänner,
stehen auf unserer Seite
und sind bereit, für uns zu kämpfen.
Wer ist das?
Björn Eisenseite.
Ich habe Geschichten über ihn gehört.
Alfred.
Du solltest wissen,
dass der Erzbischof von Canterbury einen Heiligen Synod einberief.
-Wofür? -Um die Kirchensteuer und die Beherbergung
von Heiden in der königlichen Villa zu besprechen.
Du musst das ernst nehmen, Alfred.
Es sind nicht nur Stimmen, die sich gegen dich erheben.
Komm schon.
Zu langsam.
Warum siehst du den Heiden zu?
Ich bin neugierig, zu sehen, wie eine Frau gleichwertig gegen einen Mann kämpft.
Wir haben von den sogenannten Schildmaiden gehört.
Ich glaubte nicht, dass sie wirklich existierten.
Es ist nicht angemessen und ziehmt sich nicht, dass Frauen kämpfen.
Nur diese schrecklichen Heiden,
die Anhänger des Teufels, würden das gestatten.
Es erstaunt und beunruhigt mich,
dass der König von Wessex solchen Menschen gestattet, frei in seiner Villa zu leben.
Söhne von Ragnar, die auf brutalste Weise
König Aelle und König Egbert getötet haben.
Und nun werden sie behandelt wie ehrenwerte Gäste.
Wir sollten die Pferde ruhen lassen.
Ihr wolltet mich sehen?
Ja.
Bitte, setzt Euch.
Möchtet Ihr etwas Wein?
Ich denke, Euer Bruder Björn denkt schlecht über mich.
Er fühlt sich...
-Hintergangen. -Ich verstehe das.
Aber was kann ich tun? Es war nicht meine Entscheidung.
Und momentan ist es nicht leicht für mich, die Ländereien zu überschreiben.
Viele sind dagegen.
Was sollen wir dann tun?
Ein Konzil.
Ihr könntet Euch öffentlich von Euren heidnischen Götter lossagen
und Euch als Christen taufen lassen.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass Björn dem zustimmen würde.
Ich rede nicht von Björn,
sondern von Euch.
Wenn Ihr das für mich tut, Ubba,
wird mir ein Teil meiner Last genommen.
Ragnar redete mit mir, als ich ein Junge war,
und er redete mit Euren Leuten, meinen Leuten,
die sich das Land teilten.
Und ich denke, von all seinen Söhnen, steht Ihr ihm am nächsten.
Er sagte meinem Großvater,
dass er nicht länger an Eure Götter glaube.
Das ist nicht wahr.
Mein Großvater hat mir alles erzählt.
Er wollte mich für Zeiten wie diese vorbereiten.
Und er liebte Euren Vater. Das weiß ich.
Der Tod Eures Vaters zerbrach ihn, zerstörte ihn.
Ich werde Zeit brauchen,
über Eure Worte nachzudenken.
Was stimmt nicht mit dir?
"Stimmt nicht", Mutter?
Hast du deiner künftigen Frau nichts zu sagen?
Gott weiß, das arme Mädchen muss sich verlassen fühlen,
schmerzlich vernachlässigt.
Es tut mir leid.
Entschuldige dich nicht bei mir.
Rede einfach mit ihr.
Entschuldige dich bei ihr.
Tu wenigstens so, als hättest du Interesse an ihr.
-Mutter, du hast keine Ahnung... -Nein!
Ich verstehe mehr, als du ahnst.
Und ich lasse nicht zu, dass du dich selbst bemitleidest.
Du bist ein König!
Fang an, dich wie einer zu verhalten.
Ich erwarte ein Kind.
Was?
Ich erwarte ein Kind.
Mein...
Dein Kind, Ivar.
Ich liebe dich.
Ich liebe dich.
Was werdet ihr mit ihr tun?
Margrethe?
Sie ist wahnsinnig.
Sie wird uns alle umbringen.
Keine Sorge, Ivar.
Sie wird dich nicht umbringen.
Warum bist du noch hier?
-Was? -Es gibt keinen Grund, dass du bleibst.
Außer deinen Plan, mich umzubringen und König von Kattegat zu werden.
Nein, ich will das nicht.
Ich will nicht...
Dieses Chaos.
Warum bleibst du dann?
Ich werde nicht bleiben.
Glaub mir.
Ich habe neue Pläne, in England einzufallen.
Alle anderen fallen dort ein.
Ich will nichts verpassen.
Nun, das passt perfekt.
Meine Frau Feydis erwartet bereits ein Kind.
Herzlichen Glückwunsch.
Diese Sache
klappt nicht immer so gut.
Margrethe?
Hallo.
Ich habe sie gesehen,
die Königin von Kattegat.
Freydis, ich sah sie.
-Sie sagen, sie erwartet ein Kind. -Ja.
Ich kann keine Kinder bekommen.
Von niemandem.
Das zu wissen, hat meinen Verstand zerstört.
Ich wollte Königin werden, aber Ubba war ein Feigling!
Ich glaube nicht.
Ich sagte ihm, er solle nicht für Lagertha und Björn kämpfen.
Er hat mich ignoriert und mit dieser Schlampe, Torvi, betrogen.
Aber du bist gut.
-Hör mir zu... -Hör du mir zu.
Ivar ist nicht gut.
Er ist nicht gut zu dir.
Am Ende wird er dich töten.
Also hast du nur eine Wahl, mein Liebster, nämlich, ihn zuerst zu töten.
Du bist kein Feigling, oder?
Nein.
Das dachte ich auch nicht.
Also, wenn du Ivar tötest,
dann werde ich Königin,
und alles wird gut.
-Ich... -Enttäusch mich nicht.
Du musst es tun.
Und ich denke nicht, dass ich verrückt bin.
Nein, du bist nicht verrückt. Hier.
Du bist nur... Du bist nur erschöpft.
Du musst dich ausruhen.
-Was stimmt nicht mit mir? -Mit dir ist alles in Ordnung.
Schlaf, süße Margrethe.
Bis bald.
Schlaf
Schlaf, mein Sohn
Die Robben schlafen im Meer
Der Schwan auf der Sturzwelle
Die Möwe auf dem Hügel
Der Dorsch im tiefen Wasser
Es tut mir leid, dass ich Euch vernachlässigt habe.
Sire, bitte, bekümmert Euch nicht um mich.
Es ist meine Schuld, dass ich keine Zeit fand, mit Euch zu reden
und Euch besser kennenzulernen.
Wir sollten verheiratet sein.
Wollt Ihr mich heiraten?
Ich... Ich weiß es kaum.
Hört, ich verspreche, Euch besser kennenzulernen,
-aber für den Moment... -Ich weiß.
Ihr habt Wichtigeres zu tun.
Ich sehe Euch später.
Sire.
-Er ist nicht gut. -Lass mich in Ruhe.
Ich kann für mich selbst entscheiden.
Wenn du darauf bestehst.
Ihr seid Björn Eisenseite.
Der bin ich.
Geht weg.
Wenn Ihr das wollt.
Was tut Ihr da?
Und du hast sie sich küssen sehen?
Ja, Euer Ehren.
Und dann hurten sie miteinander herum?
Ja, Euer Ehren.
Sie hielten Beischlaf.
Armer Heahmund.
Er konnte nie seine Leidenschaft kontrollieren,
und nun wird sie ihn zerstören.
Aber erst schreibe ich ihm der Liebe wegen, die ich ihm verdanke.
Es ist besser für uns alle, wenn er versteht,
dass er niemals mehr Prinz der Kirche sein kann.
Ich sollte nicht hier sein.
Warum nicht?
Gott wird mich bestrafen.
Meine Götter werden dich nicht bestrafen.
Ich bin Jungfrau.
Wer seid Ihr?
Warum verschwindet Ihr nicht?
Tötet mich nicht.
Ich liebe Ivar.
Ich bin es nicht wert, getötet zu werden, ich bin ungefährlich!
Die Reue macht mich wahnsinnig.
An meinen Lord Heahmund, meinen Bruder in Christus,
schreibe ich heute mit schwerem Herzen,
da ich unbestreitbare Beweise habe,
dass Ihr, statt Euren Zölibatsschwur einzuhalten,
fast täglich herumhurt.
Und nicht mit einer Christin, sondern, wie es scheint, mit einer Heidin.
Somit sind Eure Sünden noch schwerwiegender.
Und Euer König und Meister muss die Wahrheit erfahren.
Cuthred.
Mein Lord Heahmund.
Was führt Euch her?
Wir müssen diesem heiligsten Ort unseren Respekt zollen.
Ihr habt mich dazu gezwungen, Lord Cuthred.
Ihr habt mich durch Eure Heuchlerei,
Eure Gefahr für meinen König dazu gezwungen.
Selbst wenn, Heahmund, weicht zurück.
Begeht vor den Augen des Herrn kein Verbrechen.
Verdammt Euch nicht selbst.
Ihr seid der verdrießlichste Priester.
Euer Geist ist leer.
Und Ihr habt keinen wahren Glauben.
Schert Euch zum Teufel!
Fahrt zur Hölle!
Heahmund,
das ist die Hölle. Die Welt wird untergehen.
Nein, nur Eure Welt.
Amen.
Übersetzt von: Lena Breunig
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