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Dan Murphy ist auf dem Weg hierher.
Wir werden ihn schon erwarten.
Ich denke, hier können wir übernachten.
- Sind Sie wirklich sicher, dass er es ist? - Ganz sicher.
Dann los.
Keine Bewegung, Dan!
Dan!
Andy!
Komm, gehen wir, Dan.
Wir müssen in die Stadt, ein Geschenk für Margaret und Pat kaufen.
Kommst du?
Was ist denn los?
Nur wieder der übliche Albtraum.
Du darfst nicht mehr daran denken.
Wir haben immer noch alles Erdenkliche zum Glücklichsein.
Du hast recht
Natürlich.
Andy, geh und zieh deinen Mantel an!
Nein, Papa muss seinen zuerst anziehen.
Mama, Wettrennen zur Kutsche! Wetten, dass du mich nicht einholst?
Da hab ich dich!
Und hopp!
Los!
Da wären wir also.
Augen zu und erst wieder öffnen, wenn ich es sage.
Ich habe eine große Überraschung für dich.
Kann ich sie öffnen?
Mach sie auf.
- Gefällt es dir? - Das ist fabelhaft, Pat.
Wir können im Fluss schwimmen gehen, Pat!
Da drüben stellen wir den Hühnerstall hin.
Es ist großartig, Pat. Ich bin so glücklich.
Du hast mir noch gar nicht gesagt, ob dir mein neuer Anstrich gefällt.
Magst du ihn nicht?
Du Dummerchen, natürlich gefällt er mir.
- Hallo, Miriam! - Hallo!
Hallo!
Das ist ein hübsches Häuschen. Fehlt nur noch die Puppe.
- Ich würde Ihnen gern eine schenken. - Vergeude nicht deine Zeit mit ihm.
Schon verstanden.
Sie wollen nicht, dass der nette kleine Mann zu Schaden kommt.
- Hallo, Margaret. - Hallo, Dan.
- Stimmt etwas nicht? - Nein, ist nicht so wichtig.
- Wie läuft's, Pat? - Ganz gut.
Na, so was. Wen haben wir denn hier? Charlie Castle.
Wie immer am Ärger bereiten.
Warum lässt du ihn das nicht regeln?
Verstehe.
- Er ist noch ein Kind. - Du fühlst dich wohl ziemlich sicher.
Glaubst du, du kommst davon, indem du deine drei Brüder zu Hilfe holst?
Und was willst du dagegen unternehmen, Großmaul?
Dir den Hosenboden versohlen, wenn du nicht Leine ziehst.
Verschwinde. Und komm nicht wieder.
Wir sind unbewaffnet, Dan.
Du tust das Richtige. Wie ich bereits gesagt habe:
Geh keine Risiken ein, sonst endet das Ganze nur in Blutvergießen.
Vergiss es einfach.
Gefällt es dir?
Ehrlich gesagt, habe ich noch nie etwas Derartiges gesehen.
- Wann ist die Hochzeit? - In drei Tagen.
- Möchtest du es mal von innen sehen? - Nein, nein, nicht jetzt.
Ein andermal. Wir müssen noch Lebensmittel kaufen.
- Andy, komm schon. - Ja, Papa, ich bin gleich da!
Ich gehe zu Alex. Du kannst solange die Einkäufe erledigen.
Papa! Ich will mit dir mitgehen.
Kleine Jungen wie du dürfen Saloons nicht betreten.
- Geh mit deiner Mutter mit. - Dein Vater hat recht, Andy. Bis später.
- Bis später, Liebling. - Bis dann, Papa.
Bis dann, mein Sohn.
Einen Moment, du Held.
Wie ich höre, willst du Charlie den Hintern versohlen.
Warum versuchst du es nicht erst bei mir? Mutig genug bist du doch, oder?
Oder wohl doch nicht.
Hast du nichts zu sagen, weil du unbewaffnet bist?
Nimm die.
Das führt zu nichts, Boss. Er ist nur ein Feigling.
Oder er ist ein friedlicher Mann, der nicht weiß, wie man schießt.
Das ist ganz einfach.
- Hallo, Alex? Zapf mir ein Bier. - Was ist los, Dan?
Ich habe gesehen, dass du mit den Castle-Brüdern geredet hast.
- Was wollten die denn? - Dasselbe wie immer.
- Wollen sich mit anderen anlegen. - Und was hast du getan?
Richard Markey ist ein friedliebender Mann.
Das freut mich. Dan Murphy ist ein für allemal tot.
Ja, aber sie kennen die ganze Wahrheit.
Ich war gerade bei Pat Er wollte mir das neue Haus zeigen.
Was hat er mit dem Haus angestellt?
Er hat es in einer Farbe irgendwo zwischen Gelb und Orange gestrichen.
Damit es nicht so monoton aussieht, sind die Fenster grün gerahmt.
- Grüne Fenster? - Ich habe so was noch nie gesehen.
Ich fand es schon ein wenig zu hübsch.
Da wird einem ja schlecht.
Aber am Ende müssen sie ja dort wohnen.
- Noch drei Tage, nicht? - Ja
Ich denke, es wird Zeit für einen neuen Anzug.
Glaubst du etwa, ich wüsste das nicht?
Ich muss alle unsere Kisten nach meinem Anzug durchsuchen.
Er wird recht eng sein, denkst du nicht?
Ganz im Gegenteil.
Das Gute ist, dass deine Kinder nur einmal heiraten.
Einen Moment! Niemand da?
Dann trinke ich eben alles. Heute ist es egal, dass ich mich betrinke.
- Dann fange ich mal hiermit an. - Leg das Geld dann auf die Bar.
Ja.
Hallo, Boss. Die letzten Vorbereitungen für das Fest?
Ganz genau, mein Freund. Heute heiratet meine Tochter.
Margaret, bist du bald soweit? Pat wird bald hier sein.
Bin gleich bei dir, Papa.
Dieser wichtige Tag muss gefeiert werden, nicht wahr?
Du kannst trinken, was du möchtest.
Beeilung, Margaret. Dein Ehemann ist da.
Da bin ich, Papa.
Hallo, Custer.
Beeilung, Margaret. Der Notar wartet auf uns.
- Du wartest hier bis ich zurückkomme. - Na los, Papa, gehen wir.
- Bedien dich. - Darf ich mir alles nehmen?
Ja, alles.
- Pat, willst du Margaret zur Frau nehmen? - Ich will.
- Und willst du das auch, Margaret? - Das will ich sehr.
Im Namen des Gesetzes erkläre ich euch hiermit zu Mann und Frau.
- Du darfst die Braut nun küssen. - Mit deiner Erlaubnis, ja?
Nehmen Sie sich etwas zu trinken, mein Freund.
Danke, Alex.
- Seid ihr zufrieden, Kinder? - Ja, sehr!
Dan.
- Wo ist Andy? - Er schläft. Lass uns tanzen.
- Ich sagte, trink. - Wo willst du denn hin?
Trink.
So ist es gut.
Schau nicht so traurig, Charlie. Die Kleine hier sollte dich aufmuntern können.
Lass sie in Ruhe.
Na schön.
Dann gebe ich ihr für dich einen Kuss.
Genug mit dem Quatsch. Verschwinden wir von hier.
Lass den Kopf nicht hängen, Charlie. Weißt du, wo es jetzt hingeht?
Zum Saloon. Wir kennen das Paar schließlich.
Warum gratulieren wir ihnen dann nicht?
Ja, warum nicht?
Mir ist heute früh etwas sehr Merkwürdiges widerfahren.
- Sie haben ordentlich gebechert, stimmt's? - Stimmt.
Und wollen Sie wissen, wie viel ich dafür gezahlt habe?
Nichts.
Das stimmt auch.
Sie haben mit allem recht, was hier so vor sich geht.
Ich nehme hier jede Wette an, dass dieser Mann hier der Notar ist.
- Und Sie würden sie alle gewinnen. - Sicher, ich sehr klug.
Kommen Sie.
Schnappen Sie mal etwas Luft, bevor Sie umkippen und im Kittchen übernachten.
Ich kann nicht mehr. Diese Art von Tanz ist nichts für mich.
- Niemand tanzt so wie du. - So schlecht?
Ich wusste gar nicht, dass du so ein Tänzer bist.
- Ich auch nicht. - Noch ein bisschen, bitte.
Jungs, da steht der glückliche Vater.
- Was wollt ihr? - Hier steigt ja ein Fest.
- Wir wurden leider nicht eingeladen. - Genau. Verstehe ich nicht.
Wir sind doch gute Kunden. Nicht wahr, Alex?
- Wir möchten Margaret beglückwünschen. - Genau, so ist es.
Ach, unsere Pistolen? Selbstverständlich, Alex.
Wir legen sie ab. Scheint ja eine schöne Feier zu sein.
Gib mir bitte ein Bier.
- Auf deine Gesundheit. - Bleib mir vom Leib.
Das wird dir noch leid tun, Margaret. Genau wie deinem Gatten.
Ich sagte, du sollst mich in Ruhe lassen.
Jetzt hör mir mal zu.
- Hände weg von ihr. Hände weg! - Lass ihn in Ruhe!
Keine Handgreiflichkeiten hier drin, oder es wird euch beiden noch leid tun.
Du verschwindest jetzt von hier, Charlie.
Kommt schon, gehen wir. Es ist vorbei.
Ich geh mich mal amüsieren.
Hey, spielt mal was.
Darf ich um diesen Tanz bitten?
Zieh Leine.
- Ich habe mit der Dame hier geredet. - Und ich habe mit dir geredet.
Hören wir mal, was sie zu sagen hat.
Dan, nicht. Bitte nicht! Dan!
Und mir wurde gesagt, dies sei ein ruhiger Ort...
Hör jetzt auf, Johnny, und steck die Pistole weg.
Schlaf dich in der Zelle aus. Das wird dir gut tun.
Na los.
Wir verschwinden besser.
Wir warten auf eine günstigere Gelegenheit.
Die wird bestimmt kommen.
Bitte, meine Herrschaften.
Beenden wir die Feier nicht zu einem solch schlechten Zeitpunkt.
Es ist nun alles vorbei. Lasst es uns genießen.
Alex hat recht. Lass uns etwas trinken.
Heute ist mir etwas Interessantes widerfahren...
- Erzähl mir das ein andermal. - Vielen Dank.
Murphy.
Erinnern Sie sich an mich?
Es ist lange her, seit wir uns das letzte Mal gesehen haben.
- Was tun Sie hier? - Ich will mit Ihnen reden.
Nur zu.
Alleine.
Keine Sorge. Ich bin gleich wieder da.
- Heute ist mir was Witziges widerfahren... - Rede mit jemand anderem. Bin beschäftigt.
Danke.
Es muss doch jemanden geben, der mir zuhören möchte.
Wer hat Ihnen gesagt, wo ich bin?
Jemand, der die $10.000 Belohnung haben möchte.
Sie meinen die Castle-Brüder, nicht wahr?
Ich biete Ihnen die Chance, mit dem Gesetz ins Reine zu kommen.
Ist das wieder eine von Rogers' Fallen?
Das wird nicht so einfach.
In diesem Bundesstaat vertreten Sie nicht das Gesetz.
Ich bin nicht Ihretwegen hier.
- Ich nehme den Jungen mit. - Was reden Sie da?
Das ist der Handel, den ich vorschlagen soll.
Sie geben mir den Jungen und Rogers zahlt die Belohnung als wären Sie tot.
- Darauf kann ich nicht eingehen. - Überlegen Sie es sich.
- Ich gebe Ihnen Zeit bis morgen. - Niemand wird ihn uns wegnehmen.
Andy bleibt hier!
Bitte, Dan. Du weckst ihn noch auf.
Ich bringe ihn um, wenn er versucht, uns Andy wegzunehmen.
Was für ein Leben wäre das, wenn wir das einfach zulassen?
Ich weiß nicht. Ich will nicht daran denken.
Du weißt, dass ich ihn liebe. Aber es ist wohl notwendig.
Was?
Versuch doch, mich zu verstehen.
Es ist zu seinem Besten.
Du weißt genau, wie viel mir Andy bedeutet.
Und nachdem Rogers unseren Jungen getötet hat, da ist er...
Das reicht jetzt.
Du darfst dich nicht aufregen, Dan. Ich weiß genau, was du denkst.
Wir haben uns ein neues Leben aufgebaut und haben es so gut es ging verteidigt.
Ja, vielleicht war es aus Selbstsucht, aber es war falsch,...
... und früher oder später wäre es sowieso so weit gekommen.
Das ist nur leeres Gerede. Andy...
Du weißt ganz genau, dass Andy seit über vier Jahren tot ist.
Ja, und dann haben wir ihn ersetzt...
... und uns eingeredet, dass dieser Junge ein Teil unseres Lebens sei.
Aber das Gesetz steht über allen persönlichen Gefühlen und allen Empfindungen.
Ich habe ihm das genommen, was er mir genommen hat.
Das weiß ich. Und ich verstehe es sehr gut.
Andy ist wie ein echter Sohn für uns. Er kennt nur uns.
Wir sind für ihn seine echten Eltern...
... und haben ihm all unsere Liebe gegeben, um unseren Kummer besser zu ertragen.
Er ist aber nicht unser Sohn. Wir wissen beide, dass er Rogers' Sohn ist.
Dieser Mann hat unseren eigenen Sohn getötet.
Und was willst du nun machen? Davonrennen?
Wohin denn?
Die Zeit wird vergehen und Andy weiter heranwachsen.
Das Gesetz wird aber nicht ruhen und ihn uns letztlich wegnehmen.
Eine Bewegung und ich mach dich kalt.
Na los, Custer. Na los.
Komm schon.
Na los, na los.
Da lang.
Custer, komm her! Komm!
Komm! Komm! Los!
Komm!
Mach mich nicht dreckig. Geh runter von mir.
Sag mal, Custer.
Was kannst du mir über dein schönes Frauchen erzählen?
Komm schon, du verstehst mich genau. Du magst sie sehr, nicht?
Und sie mag dich sehr.
Margaret!
Margaret!
Was ist denn?
Custer hat mir gerade erzählt, dass er dich mag.
Sag ihm, dass ich ihn auch mag.
Hast du das gehört, Custer? Du musst dir keinerlei Sorgen machen.
Es bedarf nicht viel, damit ein Mann glücklich und zufrieden ist.
Eine schöne Frau, ein kleines, selbst errichtetes Haus...
... und eigener Boden, um darauf zu arbeiten.
Und einen treuen Hund.
Margaret! Es stimmt doch, dass wir beide nicht viel brauchen?
Was redest du da, Pat? Für was brauchen wir nicht viel?
- Um glücklich zu sein! - Nun, das kommt darauf an.
Zwischen uns Männern, Custer: Frauen verstehen überhaupt nichts.
Hey! Gibt es hier in der Gegend einen Dan Murphy?
Nein, hier gibt es niemanden, der so heißt.
Mittlerweile trägt er den Namen Richard Markey.
Folgen Sie dem Fluss eine Meile, dann gelangen Sie zu seiner Farm.
Danke.
- Margaret, ich muss mit Dan reden. - Ist etwas passiert?
Ich bin mir nicht sicher.
Aber der fremde Gesetzeshüter aus der Stadt gestern war gerade hier.
Ich habe ihn auf einen Umweg geschickt.
Ich muss Dan warnen, bevor er ihn findet.
- Guten Tag, Miriam. - Hallo, Pat.
- Hallo, Dan. - Hallo, Pat.
Wie geht es euch?
Gut. Hör zu, Dan. Ich weiß nicht, ob das wichtig ist...
... aber der Mann von gestern Nacht ist auf dem Weg hierher.
Was ist passiert?
Nichts.
Heute Nacht haben mir diese Castle-Brüder einen Besuch abgestattet.
- Soll ich dir helfen? - Schon in Ordnung.
Danke. Du solltest gehen. Der Fremde wird bald hier sein.
Ist gut.
- Andy? - Ich habe die Hühner gefüttert.
Wir reisen ab.
Machen Sie's gut, Dan. Viel Glück.
- Danke. - Auf Wiedersehen, Madam.
Du musst schnell das Schreiben lernen, damit du uns Briefe schicken kannst.
- Ja, Mama. - Gib mir einen Kuss.
- Du weißt, dass du brav sein musst. - Natürlich weiß er das.
Leb wohl, Andy.
Wann kommst du, um mich wieder nach Hause zu holen, Papa?
Schon bald, Andy.
Sehr bald.
Auf Wiedersehen, mein Liebling.
Gehen wir, Andy.
Auf Wiedersehen! Auf Wiedersehen, Mama!
Auf Wiedersehen, Andy.
- Auf Wiedersehen, Papa! - Auf Wiedersehen, mein Sohn.
Und vergessen Sie nicht, Dan, machen Sie sich lieber rar. Hören Sie auf mich.
Warte auf mich. Ich will mit dem Sheriff reden.
Ich gehe zum Haus.
Was ist Ihnen zugestoßen?
Die Castle-Brüder sind heute Nacht bei mir aufgekreuzt.
Und?
Die haben mich zusammengeschlagen, Fred.
Und als Hüter des Gesetzes erwarte ich, dass Sie sie verhaften.
Mit welcher Begründung?
Körperverletzung und Waffengewalt, auf Grund eines Vorfalls mit Johnny.
Übertreiben Sie mal nicht. Ich werde sie verwarnen.
Das ist alles?
Was soll ich noch mit ihnen machen? Ihnen den Prozess machen.
Das kann ich versuchen, wenn Sie das möchten.
Sie werden Ihre Anschuldigungen abstreiten.
Sie jedoch brauchen mehr Beweise als nur Ihre eigene Aussage.
- Meine Verletzungen sind nicht genug? - Für mich schon.
Ich bin hier, um Sie zu warnen.
Bislang habe ich die Gängeleien und Schikanen ignoriert.
Von jetzt an wird das aber anders laufen.
Ich bin der Erste, der denen das Handwerk legen möchte.
Wenn Sie mir unwiderlegbare Beweise vorlegen...
... werde ich sie morgen verhaften. Garantiert.
In Ordnung, Fred. Sie sind nicht länger mein Sheriff.
Warnen Sie sie.
Das, was mich zurückgehalten hat, ist gerade in einer Kutsche davongefahren.
Von jetzt an ändert sich alles. Richten Sie ihnen das aus.
Sie sollen mir nicht mehr in die Quere kommen.
Ganz ruhig, Dan. Sie müssen ruhig bleiben.
Darum werde ich mich persönlich kümmern. Da können Sie sich sicher sein.
Sieh nur, wie schön diese Stadt ist.
Und wie viel Spaß du erst in der Schule haben wirst.
- Wie weit ist es bis zur Schule? - Sie ist da hinten.
Dieser Gentleman heißt Rogers, er ist der Sheriff dieser Stadt.
Du wirst bei ihm wohnen.
Hallo.
Du...
- Du bist... - Andy.
Ich hoffe, es wird dir bei mir gefallen.
Mein Papa meinte, es wird mir gefallen.
Was ist mit ihm?
Er scheint ein neuer Mensch zu sein.
- Warum haben Sie ihn nicht verhaftet? - Aus vielen Gründen, Rogers.
Zuerst einmal hätten wir uns gegenseitig umbringen können.
Dann wäre der Junge jetzt nicht bei Ihnen.
- Es ist besser, dieses Kapitel abzuschließen. - Das sehe ich genauso.
Guten Tag.
Wenn ich jemanden grüße, erwarte ich eine freundliche Reaktion.
Geh mir aus dem Weg.
Loslassen!
Wie ich sehe, ist unser Junge jetzt ein harter Kerl.
Margaret mag solche Gesichter nicht.
Aber ich glaube, dass ich sie davon überzeugen...
Hoch mit dir.
Kommen Sie mit, Alex.
Kommen Sie.
Slim...
Wer war das? Wer war das?
Er hat sich mit Pat gestritten, als Alex ihm plötzlich in den Rücken geschossen hat.
Warum hast du ihn nicht aufgehalten?
Wie konntest du ihn auf diese Weise umbringen lassen?
Ich war zu spät, er war bereits tot.
Ich konnte nichts mehr tun, das schwöre ich.
Ich bringe Alex um! Ich bringe ihn um!
Gehen wir.
Hey, du. Wo ist Alex?
Pat und er wurden vom Sheriff für den Mord an Charlie verhaftet.
Danke.
- Was machen wir jetzt? - Ich habe eine Idee. Gehen wir.
Bitte, Sheriff. Lassen Sie mich zumindest Margaret warnen.
Sie ist alleine daheim und weiß nicht, was passiert ist.
- Ich verspreche, dass ich zurückkomme. - Hör mal zu, mein Junge.
Wenn ich dich hier behalte, dann ist das nur zu deinem Besten.
Rache kann sehr hässlich sein.
Vor allem, wenn wir es mit einer Bande von Killern wie den Castles zu tun haben.
Ich weiß genau, dass du keinerlei Schuld hast an Charlies Tod.
Soll das heißen, dass ich jetzt gehen darf?
Ich würde dir davon abraten. Zumindest bis sich die Lage beruhigt hat.
Danke für den Rat, aber ich muss nach Hause.
Ich werde morgen wieder da sein, Alex.
Tut mir leid, dass du dich wegen mir in dieser Situation befindest.
Es war das Richtige.
Geh jetzt nach Hause. Geh zu Margaret.
- Damit sie beruhigt ist. - Du hast recht.
- Was passiert jetzt, Sheriff? - Das kann nur der Richter sagen.
Gemessen an den Umständen, wird er aber nicht zu streng zu ihm sein.
Hast du das gehört? Alles wird gut.
Slim.
Verschwinden wir von hier.
Kommt.
Margaret.
Margaret!
Mein Gott...
Pat.
Dan?
- Was ist? - Es scheint irgendwo zu brennen.
Das könnte Pats Haus sein.
Ich sehe besser nach, was da passiert ist.
Fred, öffnen Sie die Tür.
Ich habe Sie im Visier.
Werden Sie also nicht übermütig. Das wird Ihnen nicht helfen.
Vorsicht, Johnny. Das wird Ihnen leid tun.
Dieser Mann hier hat meinen Bruder getötet.
Das Gesetz wird entscheiden, ob es Mord gewesen ist.
Hier bin ich jetzt das Gesetz.
Pass auf!
Warte.
Johnny, tu mir das nicht an. Lass mich raus.
Bitte, Johnny! Du musst mich hier rauslassen!
Johnny!
Lass mich hier raus, Johnny!
Feige Schweine! Schweine!
Hier sind die Schlüssel.
Bleibt da und hört mir zu!
Ich werde euch umbringen! Ich werde euch alle umbringen!
Im Büro des Sheriff brennt es. Beeilung!
Im Büro des Sheriff brennt es. Trommelt Leute zusammen.
Nicht schießen!
- Dan. - Wieso bist du nicht im Bett?
Was ist da passiert?
Margaret, Alex und Pat wurden umgebracht.
Oh, mein Gott.
Wer war das?
Das ist das Werk der Castle-Brüder.
Sie haben es so aussehen lassen, als hätten sie Alex auf der Flucht erschossen.
Aber warum Margaret und Pat?
Das werde ich hoffentlich bald herausfinden.
Was hast du vor?
Bitte, Dan, lass es gut sein.
- Ich will nicht, dass dir etwas zustößt. - Mach dir keine Sorgen.
Geh jetzt ins Bett. Du bist müde.
Was wirst du tun?
Miriram, mach dir keine Sorgen.
Davy?
- Was willst du? - Wir brauchen mehr Draht.
In Ordnung, bin schon auf dem Weg.
Ich gehe schnell zurück zur Ranch. Bleib du hier.
- Davy. Steig ab. - Was willst du von mir?
Ich habe eine kleine Belohnung für dich, für deine gute Arbeit heute Nacht.
Absteigen.
- Ich bin unbewaffnet. - Genau wie Pat.
Keine Ahnung, von was du da redest.
Henry.
Diese Waffe ist jetzt ungeladen.
Und diese hier hat eine Kugel.
Ich gebe dir eine Chance.
Eine Art Spiel. Du wirst es gleich sehen.
Nimm du die hier.
Und du wählst eine von beiden.
Ich wäre so weit.
Komm ein Stück näher.
Du bist nicht zielsicher genug, Davy.
Selbst wenn du Glück hast, ist es nur eine Kugel.
Werde jetzt bloß nicht nervös.
Du hast immer noch zwei Chancen.
Pat und Alex haben Charlie umgebracht! Sie haben den Tod verdient!
Ganz ruhig. Ruhig.
Boss! Kommen Sie! Boss!
Die haben Davy umgebracht.
Du bleibst hier, Cap. Sag Slim, dass er sofort in die Stadt reiten soll.
Keinen Mucks.
Wo ist Dan?
Er musste heute früh weg.
Los, rein da.
- Rufen Sie nach ihm. - Ich sagte doch, er ist nicht hier.
Na schön.
Dann warten wir auf ihn.
Wen suchst du?
Ganz ruhig, ich bin unbewaffnet.
- Wo sind Johnny und Slim? - Wieso willst du das wissen?
Wo sind sie?
Beruhige dich erst mal, bevor ich die Fassung verliere.
Zwing mich nicht, dich zu töten.
Ich bezweifle, dass du den Mumm hast abzudrücken.
Schon gut. Das war nur ein Witz.
Johnny musste in die Stadt und Slim arbeitet drüben beim Gehege.
Er wird bald zurück sein und ich muss ihm etwas Schlimmes erzählen.
Ich rate dir, dann nicht mehr hier zu sein.
Er wird sehr wütend werden.
Johnny ist der Stadt, um herauszufinden, wer Davy getötet hat.
Warst du es?
Willst du wissen, wer das war?
Ich. Ich bin aber hier, um dich zu töten.
Du wirst dafür büßen, was du heute Nacht getan hast.
Stehenbleiben.
Keine Dummheiten. Ich müsste Sie sonst umbringen.
Vorsicht, Dan!
Bring dich in Sicherheit, Miriam!
Dan!
Sei vorsichtig!
Dan...
Andy!
- Hallo, Andy! - Hallo!
Bring das Pferd zurück zu den anderen.
Alles klar, Boss!
Was machst du, Andy?
Ich will ihm beibringen zu galoppieren.
Wie heißt denn dein Pferd?
Custer. Wie der Hund eines Freundes von mir.
Das ist ein sehr schöner Name. Gehorcht er dir?
Natürlich. Ich weiß nämlich, wie man mit Pferden umgeht.
Andy, in ein paar Tagen ist dein erster Schultag.
Ich kann es kaum erwarten, dann lerne ich nämlich Schreiben.
- Ja. - Wissen Sie, wann mein Vater mich abholt?
Bald.
Sehr bald.
Ich hasse den Regen.
Ich habe nie verstanden, wieso du meintest, ohne Regen wären die Menschen unglücklicher.
Ich finde, es gibt nichts Traurigeres auf der Welt.
Das muss aus der Scheune kommen.
Zieh dir etwas über. Geh nicht so raus.
Bist du jetzt zufrieden?
- Was ist los, Liebling? - Was denkst du denn? Nichts.
Gehen wir weg von hier, Dan.
In diesem Haus sind zu viele Erinnerungen für uns.
Hilf mir doch, Dan.
Ich werde alles tun, damit du es vergessen kannst.
- Aber du musst mir helfen. - Ich will den Jungen zurück.
Und ich hole ihn zurück, auch wenn ich Rogers töten muss.
Hey, Barkeeper!
Gib mir noch 'ne Flasche.
Man gewöhnt sich viel zu schnell an das Zeug hier.
Kann ich einsteigen?
Warum gehst du? Hab ich etwa die Pest?
Zieh Leine!
Nun, bin ich ansteckend?
Hab ich etwa die Pest?
- Warum wartest du auf mich? - Du bist klitschnass, Dan.
Ich bringe dir etwas zum abtrocknen.
Ich habe die Schnauze voll von deinen Beschwerden.
Dan...
Ja, ich bin betrunken und klitschnass, na und?
Ein Mann hat das Recht auf seinen Rausch.
Kümmer du dich besser um dich.
Um dich und deinen eigenen Kram.
Und wenn ich betrunken bin, dann ist das deine Schuld.
- Um Himmels Willen, Dan... - „Dan, Dan, Dan“! Sei ruhig!
Weißt du, Andy ist wegen dir nicht mehr hier.
Du und dein Geheule. Ich habe genug davon.
Du hast mich dazu gebracht, ihn wegzugeben!
„Andy wäre bei uns nicht glücklich gewesen.“
Rogers hätte persönlich herkommen sollen.
Wäre er selbst gekommen, dann hätte er ihn nie bekommen.
So wird das nicht weitergehen.
Nicht, wenn ich es verhindern kann.
Und du fragst dich immer noch, wieso ich mich betrunken habe?
Lass mich in Frieden! Verdammt nochmal!
Miriam?
Miriam?
Miriam!
- Hast du meine Frau gesehen? - Ja, sie war heute früh hier.
- Hat sie etwas gesagt? - Nein, sie hat nur ein paar Sachen gekauft.
Jetzt erinnere ich mich.
Danach sah ich sie vor dem Posthaus auf die Kutsche warten.
Danke.
Hey, Tom. Hast du meine Frau gesehen?
Ja, aber sie ist heute früh in die Postkutsche gestiegen.
- Danke. - Gerne.
Sie sind der Einzige, der uns helfen kann.
- Ich wüsste nicht wie und wieso. - Gestatten Sie ihm, ihn zu besuchen.
Dan muss Andy unbedingt sehen.
Was das Gesetz anbelangt, ist Dan Murphy tot.
Hier sind Sie aber das Gesetz.
Versuchen Sie doch zu verstehen, warum ich Sie darum bitte.
Ich habe den Weg auf mich genommen, um Sie um Erbarmen zu bitten.
Ich erinnere Sie nur ungern daran, dass Sie unseren Sohn getötet haben.
Ein Unfall, der mir mehr Leid zugefügt hat, als Sie sich vorstellen können.
Unfall hin oder her, niemand kann ihn mir zurückbringen.
Ich habe den Haftbefehl für Ihren Ehemann vernichtet.
Wenn er hier auftaucht, verhafte ich ihn.
Sie können für niemanden Mitleid empfinden, nicht wahr?
Nun, da Sie Ihren Sohn wiederhaben...
... haben Sie vergessen, wie es sich anfühlt, wenn dem nicht so ist.
Gott wird Sie aber dafür bestrafen.
Mac, schaffen Sie sie hier raus.
Bevor ich sie verhaften muss.
Bitte, Madam.
Gott wird Sie bestrafen. Andy wird nie Ihr richtiger Sohn sein.
- Halten Sie endlich Ihren Mund! - Kommen Sie jetzt.
Richard!
Ja, Sir?
Positioniere rund um die Uhr Wachen an beiden Zufahrtsstraßen.
Es wird sicher nicht lange dauern, bis uns Dan Murphy einen Besuch abstattet.
- Was gibt es, Richard? - Dan Murphy ist auf dem Weg hierher.
Trommel schnell alle Männer zusammen. Wir werden auf der Ranch auf ihn warten.
- Hey, mein Freund. - Ja?
- Können Sie mir sagen, wo der Sheriff ist? - Genau weiß ich es nicht.
Aber er könnte auf seiner Ranch sein. Wissen Sie, wo sie ist?
- Ja, danke. - Keine Ursache.
Andy.
Geh schon. Ich komme morgen wieder.
- Und Papa? - Ja, er kommt auch mit.
- Andy. Komm her. - Lauf.
Suchen Sie nach mir?
- Ich suche auch schon lange nach Ihnen. - Dann haben wir ja beide Glück, nicht wahr?
Ich gebe Ihnen die Chance, Ihre Rechnung mit mir zu begleichen.
Werfen Sie Ihre Waffen weg, Dan. Das ist eine Warnung.
Die müssen Sie mir schon wegnehmen.
Ich gebe Ihnen diese Gelegenheit für ihr eigenes Wohlbefinden.
Das ist die einzige Gelegenheit.
Stellen Sie sich nicht noch einmal dem Gesetz in die Quere.
Sie sind sich da ganz sicher.
Als Sie meinem Sohn die Kugel verpassten waren Sie nicht ganz so sicher, nicht wahr?
Jetzt versuche ich, Ihnen das Leben zu retten.
Ich werde das Ihre beenden, und wenn es das Letzte ist, das ich tue.
Werfen Sie Ihre Waffe weg!
Andy, bleib drin.
Papa!
Dan!
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