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- Wieso nicht? - Was machst du denn hier?
Ich bin der Ritter in strahlender Rüstung, der dich rettet.
Lass mich los!
Tess!
- Alles in Ordnung? - Ist das Essen fertig, das du mir kochst?
Ich wusste gar nicht, dass du mich so vermisst.
Er ist in die Stadt gefahren, Tess. Er kommt nicht so schnell zurück.
Lass uns einiges klarstellen. Arbeitest du hart, behandle ich dich gut.
Kommst du mir in die Quere, wird's dir Leid tun. Sei in fünf Minuten im Sattel.
- Wir treiben das Vieh auf eine andere Weide. - Freut mich auch, dich kennenzulernen.
Was meinst du, Diesel? Besser als im Wagen, huh?
Pfötchen! Lieber Junge.
Blödes Vieh! Halt dich fest!
- Was? - Sehen wir mal, was die Karre drauf hat.
Stevie!
Was soll denn das?
Wir müssen ihm den Weg abschneiden!
Ja!
Willst du mich umbringen?
Jetzt ist er weg. Dieser blöde Viehtransporter!
Stevie, könntest du mich das nächste Mal bitte vorher rauslassen?
- Hast du das gesehen? - Es war eine Kuh!
- Nichts weiter als eine blöde, lausige Kuh! - Und wieder eine Ladung lausiger Kühe.
Bist ein braver Junge, Diesel, dir hat es richtig Spaß gemacht, stimmt's?
Sei nicht so sauer, Jodi.
Findest du's witzig, das Leben anderer zu gefährden?
- Jetzt übertreibst du. - Was war mit dem Scheunendach gestern?
Ich verlange von dir nur das, was ich auch tun würde.
- Ich bin mit dem Fuß voll eingebrochen. - Darum muss es auch repariert werden.
- Stevie, eine einfache Entschuldigung wär nett. - Ja, angenommen.
Gute Idee. Geh zu Mama.
- Ich fahr nach Killarney und hol Charlotte. - Hey, was ist da eigentlich los?
Ich hab wieder einen Viehtransporter gesehen. Der Dritte in dieser Woche.
- Der fuhr nach Killarney? - Ja, mit mindestens 50 Stück Vieh.
Ich dachte, die hätten schon zu viel.
- Hat Nick irgendwas erwähnt? - Nein, wir sind uns kaum begegnet.
- Er hat viel zu tun. - Wohl wahr, wenn er so viel Vieh bekommt.
Hallo!
- Holst du Charlotte? - Ja.
Hab versucht, dich anzurufen. Warst du weg?
Ja, ich hatte was in der Stadt zu tun.
Gut, wir könnten uns treffen und über einiges reden, bei einem Essen.
- Ich habe leider jede Menge zu tun. - Hab ich gehört. Und was?
Es handelt sich um ein Termingeschäft. Wir betreiben jetzt Intensivlandwirtschaft.
Auf die Weise komme ich wieder auf die Beine.
- Aber das... - Guck mal, Prinzessin, da ist Tante Tess.
Na, mein kleiner Spatz.
- Bist du auch lieb gewesen? - Ja, sie war beim Schaftrieb.
- Sie hat einen Hengst zugeritten. - Wirklich?
Und das Meiste vom Kürbis gegessen und nicht an die Wand gespuckt.
- Du bist ein kluges Kind, was? - Das ist sie.
- Können wir los, Nick? - Ja.
- Danke. - Nichts zu danken, Tess.
- Los, komm! - Ja, ja. Bis dann!
Na komm, wir fahren auch.
Ich hab das Gefühl, dass sie uns was sagen möchte, Nick.
Nicht uns, mir.
Was ist, willst du nicht mal anhalten? Sonst hupt sie noch stundenlang hinter uns her.
Willst du nicht aussteigen? Ich will damit nichts zu tun haben.
Was ist passiert?
Gar nichts.
Gut, ich weiß, du warst weg, aber ich habe dir Nachrichten hinterlassen.
Ja, tut mir Leid, aber ich musste viel vorbereiten wegen der Tiere.
Und hast du nicht daran gedacht, mit mir darüber zu reden?
Wie wirkt sich das auf meinen Biostatus aus?
Ich hatte keine Ahnung, dass ich dich in allen Dingen um Rat fragen muss.
Tut mir Leid, aber...
Sind wir noch irgendwas?
Ich gehe dann.
Willst du dich an mir rächen, oder sowas?
- Es geht um Geschäfte, Tess. - Aber wir hätten das bereden können.
Wozu?
- Mir sagen, wie falsch die Entscheidung ist? - Es ist eine falsche Entscheidung.
Wozu dann noch Zeit verschwenden, um sie zu verteidigen?
Na, wann ist die Hochzeit?
Also, wenn du meinen Rat hören willst, dann brauchst du mich nur zu fragen.
Ich helfe dir, wenn ich kann.
Du Trottel.
Den Bullen hätten wir sowieso nicht eingefangen.
Das war nur so: Juhu, seht mal wie schnell ich die Stoßdämpfer kaputt kriege.
- „Lay Down Sally“, kennst du die noch? - Nein.
Ich hätte mir fast die Hüfte gebrochen. Das wäre ihr auch egal gewesen.
Ich hab angefangen, die Platten zu sortieren. Ich hab schon von A bis K.
Sehr gut. Kannst weitermachen. Ich muss zum Truck Stop.
- Ach so. Soll ich dir helfen? - Nein, alles okay.
- Sicher? Ich mach das gern. - Nein, geht schon. Sortier du die Platten.
Ich vertrau dir.
Ich frage mich allmählich wirklich, ob Stevie nicht psychisch labil ist.
Wir müssen die Wasserpumpen überprüfen.
Auch die psychisch Labilen müssen arbeiten.
- Was gefunden? - Nein, nichts.
Die Pumpen im Reservoir sind okay. Wie sieht der Bach aus?
- Der Wasserstand ist etwas niedrig. - Sollte aber nicht sein.
- Wie hoch ist er denn sonst? - Er ist um diese Jahreszeit...
... höher.
- Er ist plötzlich abgefallen. - Ja. Die Frage ist nur, wieso?
Okay, jetzt geht mal unsere Farmersfrau rüber zu den Kühen.
Denn wenn wir den Mann zu ihnen reinlassen, stellt er sie zu eng zusammen...
... und dann machen die Kühe zu viel Kacka.
Das Methan zerstört unsere Ozonschicht.
Das wäre dann, ja, das wäre das Ende unseres Planeten.
Wir üben schon mal für die Landwirtschaft. Ich bin Verfechterin der frühen Indoktrination.
- Hey! Ich will dir mal was zeigen. - Was?
Wirst du ja sehen.
Geh ruhig.
- Na gut. Du bleibst bei Meg. - Ja, komm her.
Hey Nick!
Wir haben Besuch.
- Hallo. - Hallo.
- Was soll dieser Damm? - Na, was wohl?
Der Bach bei uns führt nur noch die Hälfte an Wasser.
Wir handeln rechtens. Hätten wir schon längst tun können.
Habt ihr aber nicht. Wieso dann jetzt?
- Willst du nichts dazu sagen? - Wir nutzen doch nur, was uns zusteht.
- Stimmt doch, Nick? - Ja.
- Geht's hier um Dave? - Ach komm, hör auf, Tess.
Wir bauen den Damm, um genügend Wasser für das zusätzliche Vieh zu haben.
- Da ist mehr und das weißt du. - Es ist für meinen Lebensunterhalt.
- Hat nichts mit dir zu tun. - Aber so kriegt unser Vieh nicht genug Wasser.
- Das machst du absichtlich. - Es geht ums Geschäft.
Nein, geht es nicht.
- Hallo. - Hältst du mal das andere Ende fest, Schatz?
- Ja, klar. - Danke.
Ich dachte schon, ich hätte alles im Griff und schwups, fällt mir wieder was Anderes ein.
Ich wusste nicht, dass da oben so viel drin ist.
- Wirklich? - Vorsicht!
Und? Bist du mit dem Plattensortieren gut vorangekommen?
Ja, ich bin fertig.
Es sei denn, es kommt noch ein Buchstabe nach Z.
- „Symbol“ steht unter P für Prince. - Gute Idee.
Und da ich schon fertig war, hab ich uns was zu essen gemacht.
- Wir haben 'ne Pause verdient. - Nicht nötig. Ich hab was gegessen.
- Ich fahr gleich nach Fisher. - Wozu?
Ich hol alte Konzertposter im Gemeindehaus ab. Die haben echte Prachtexemplare.
Drück die Daumen, dass da welche von den Yard Birds sind.
- Für zu Hause? - Nein, nein, das wäre Verschwendung.
Terry?
Wenn du nach Fisher fährst, dann warte noch, ich fahr mit und wir könnten Essen gehen.
Nein, dann vertrödele ich zu viel Zeit.
Hey Terry, hast du heiße Chips?
Lass nur, Alex, nimm die hier.
Ja, genau, greif zu. Ich hab schon gegessen.
Er könnte das Vieh auf 'ne andere Weide stellen, dazu muss er nicht den Damm bauen.
- Das ist nichts weiter als ein Racheakt. - Tess, er nimmt sich nur, was ihm zusteht.
- Dagegen kannst du nichts machen. - Oh, kann sie doch.
- Bum! Das Ding in die Luft jagen. - Tolle Idee!
- Spinnst du, Stevie? Leg das weg. - Ganz ruhig. Die explodieren nicht ohne Zünder.
- Sagst du. - Du weißt ja, was gesagt wird über die Rache.
- Ja, man sollte sie kalt servieren. - Heiß finde ich sie immer noch am besten.
Nein, ich begebe mich nicht auf sein Niveau.
- Wie geht's ihnen? - Na ja, die Sterken sind ja nicht tragend.
- Das wird wohl gehen. - So ist es geplant.
Ja.
Ach, übrigens, Nick, was ich noch sagen wollte.
Ich komme dir bei Tess nicht mehr in die Quere, okay?
Hast gewonnen und ich hab verloren. Betrachte mich als aus dem Rennen, ja?
Hast mir schon eine verpasst, ich bin nicht schwer von Begriff.
Du kannst tun, was du willst.
Ich hab nicht die geringste Ahnung, was los ist, und keine Lust mehr, das verstehen zu wollen.
- Hab ich was verpasst? - Bei ihr? Wer weiß?
- Eigentlich dachte ich, du weißt es. - Nein.
Nur zu.
Was macht die Nase?
Ja, ich kann wieder atmen.
Und dann hat sie es glatt abgeschnitten. Also, das nenne ich Rache.
Ich dachte, die Frau, die dem Mann die Jackettärmel abgeschnitten hat, wäre schlimm.
Hör nicht zu, Meb.
Oder das Mädchen, das seinem Freund Zement in den Sportwagen gegossen hat.
Oder die Frau, die den Milchmann bezahlte...
... um den Nachbarn den besten Wein ihres Mannes zu liefern.
Bestimmt haben die Leute an dem Tag ihr Frühstück genossen.
- Ziemlich tolle Ideen. Inspiriert? - Nein.
Da sind keine Jacketts, kein Sportwagen und keiner liefert mehr die Milch. Also...
Lappalien, sonst nichts.
Ich finde, Tess hat schon Recht.
- Du hättest vorher mit ihr reden können. - Wie wär's, wenn du gar nicht redest?
Du staust den Bach und sagst den Nachbarn nichts.
Ja, auf die Art macht man sich unheimlich beliebt.
- Geht das jetzt so weiter? - Nicht nötig, du bist ein Idiot.
Danke, Alex.
Tess ist eine klasse Frau, Nick.
Ich weiß nicht wieso, aber sie mag dich.
Geh doch einfach hin und klär das, anstatt zu grübeln.
Wie wär's, wenn du dich raushältst?
Weißt du, was dich daran hindert?
- Stolz - das würd mich dran hindern. - Rache ist ein Zeichen von Schwäche.
Und wie nennst du es, wenn dir jemand 'ne Ladung Mist in den Kühlschrank steckt?
Überraschung!
Er hat uns gehört.
- Dave! - Ja, rein zufällig.
Dave Brewer, zu Ihren Diensten. Ich bin der neue Tierarzt.
Ich stelle mich den Anwohnern vor. Passt es Ihnen gerade?
- Nein. - Ausgezeichnet.
Um den Umfang meiner Leistungen zu zeigen, die äußerst umfangreich sind...
... hab ich hier einige Proben meiner verwendeten Produkte. Erstens:
Ein Thermometer, um die Temperatur zu messen.
Manchmal ist es kalt, manchmal ist es lauwarm, aber ich persönlich finde es am schönsten...
... wenn es heiß ist.
Kamillentee! Ich beruhige meine Patienten gern vor der Operation.
Nicht-invasive, pflanzliche Methoden wirken viel besser als die härteren Alternativen.
Aber ein guter Scotch hat auch seine Verwendung.
- Zwinker! - Aber letztlich...
... wenn der Patient nicht reagiert wie gehofft...
... kann manchmal eine Organtransplantation ihn ins Leben zurückholen.
- In mein Leben natürlich. - Ich dachte, das hätten wir alles geklärt.
- Ich hatte gehofft, dass nicht. - Doch.
Als ich in Killarney war und kurz mit Nick gesprochen hab...
... um die Wogen wieder zu glätten, da schien's nicht so, dass bei euch alles klar ist.
- Was hat er denn gesagt? - Ist das so?
Dave, egal, was zwischen mir und Nick ist, es ändert zwischen uns nichts.
Ist das dein letztes Wort?
Freunde.
Ja, okay, Freunde.
Behalte es. Du kannst es als Nadelkissen benutzen.
- Nein, das würde ich dir nicht antun. - An mich hab ich auch nicht gedacht.
Bis dann!
So, mein Herr.
Hast du Hunger?
Oh, der Hund hat es gut. Er darf ins Haus.
Das Privileg des Alters.
Hey, morgen früh will ich die Weide prüfen, bevor wir das Vieh hintreiben.
Schön!
- Er ist ein lieber, alter Kerl, nicht wahr? - Ja.
Die Beine sind nicht mehr die besten und taub ist er inzwischen auch noch.
Aber er macht sich nützlich.
Ganz früh, okay?
Ich bin erledigt.
Schön, zu Hause zu sein und die Füße hochzulegen.
Und Sie sind hier immer willkommen.
Ach, ich hab die Poster.
Nicht genau das, was ich wollte, aber ich glaub, die sind okay.
- Kommt nicht drauf an. - Oh doch! Für die Atmosphäre, weißt du?
Es ist so, wenn du in einen Raum kommst, dann sollst du dich geborgen fühlen.
Aber es gibt Räume, da kommst du rein und da stimmt irgendwas nicht.
Da könnte ich dir bei helfen. Ich kann ganz gut einrichten.
Nein, lass mal. Ich bin schon wieder randvoll mit Ideen.
Es ist ein Truck Stop, Terry, keiner sorgt sich um die Atmosphäre.
Eben, weil ich ihnen diese Sorge abnehme.
Übrigens, ich hab gerade eine Idee, was ich noch alles verbessern kann.
- Denk morgen darüber nach, ja? - Du willst doch, dass ich Erfolg hab, oder?
Ja, na klar will ich das.
Ich hab's sogar so weit gedacht, dass ich mich daran beteiligen könnte.
Nein, du hast schon genug mit deinen Kursen zu tun.
Hast du irgendwo Papier? Weil ich noch was ausrechnen muss.
- Zweite Schublade. - Danke.
Ich mach das da drin und lass dich in Ruhe, ja?
Das war ein langer Tag, was?
Komm hoch... Komm hoch.
Ja, mein Alter. Lass uns schlafen, ja?
Die hat ja Nerven.
Muss das jetzt noch sein?
Ich gehe aber nicht mit nassen Haaren ins Bett, klar?
Okay, okay, ich bin fertig.
Oh, was denn jetzt?
Gute Nacht.
... und als sie nachts so durch den Wald irrte, hörte sie ein lautes Hufgetrappel.
Und ein schöner Prinz, hoch zu Ross, kam auf sie zugeritten, um sie zu retten.
Ja! In dem Augenblick als sie ihn sah, war ihr Herz mit Liebe erfüllt.
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.
Siehst du?
Das stimmt allerdings nicht, weil dann ein anderer Prinz vorbeikam...
... und das verwirrte die Prinzessin, weil ihr nie jemand erklärt hat...
... was man mit zwei Prinzen anfangen soll.
Aber dann verwandelte sich der erste Prinz in einen Frosch.
Der zweite Prinz war schön im Vergleich.
Aber dann verwandelte auch dieser sich in einen Frosch und damit war alles verdorben.
Vor allem, da sich beide Frösche immer wieder in Prinzen verwandelten.
Und so verlor sie am Ende beide Prinzen.
Und das verwandelte sie in eine alte, einsame Jungfern-Hexe.
Das machte sie sehr glücklich, denn somit hatte sie reichlich Zeit...
... um sich weiter zu bilden, und wenn sie es recht bedachte...
... war es das, was sie sich immer gewünscht hatte.
Irgendwie.
Lass uns lieber noch mal das Märchen lesen, ja? Ganz von Anfang?
Es war einmal vor langer Zeit...
Hallo Tess.
Bitte lächeln! Schön.
- So, das wär's, können wir jetzt reden? - Ja.
Reden, das kann ich.
- Streiten, da passe ich. - Ach komm, Alex.
- Einer von euch muss doch mit mir reden. - Rede mit Nick.
- Mit dem hast du ja das Problem. - Es betrifft euch beide.
Euretwegen ist die Flussweide unbrauchbar.
Beeinträchtigt euch das wirklich so?
Bitte, Alex, rede mit ihm.
Ja, und dann findet ihr einen anderen Grund, zu streiten.
- Nein, werden wir nicht. - Oh doch, es ist immer das Gleiche.
Mal der Biostatus, dann die Fischpreise. Ihr liegt euch dauernd in den Haaren.
Na, du bist ja ein toller Freund!
Hey!
- Das höre ich gerade. - Ja, gut, nicht?
- Was machst du da? - Ich bring den Plattenspieler zum Truck Stop.
Ja, das wird dort Funk-City, Baby. Oh, yeah!
- Und was ist mit Funk-City hier? - Du jammerst stets, dass die Platten...
- ... Platz wegnehmen, seit ich hier wohne. - Ein-, zweimal!
Am Tag.
Das war nicht wegen der Musik, die Unordnung war es.
Eben. So ist es besser, du hast es, wie du es haben willst und ich, wie ich es will.
Perfekt!
Die Weide ist super. Wir treiben das Vieh so bald wie möglich rauf.
Ja, wenn wir die Fahrt überleben.
Der fährt sich traumhaft.
- Ich kletter runter. - Gut, ich hol den Wagen.
- Wir treffen uns unten. - Wir können von unten ranfahren.
Ach, das dauert zu lange, bis dahin hab ich ihn schon eingefangen.
- Entschuldige, dass ich was gesagt hab. - Diesel, bleib!
Oh, vielleicht war das doch keine gute Idee.
Stevie?
Stevie!
Bist du okay?
Ja, glaub schon.
Okay, also dann, komm wieder rauf und wir fahren von unten ran.
- Ich kann nicht. - Wieso nicht?
Ich fürchte, ich hab mir den Fuß verstaucht.
Also, wären wir von unten rangefahren, wie jeder normale Mensch...
Ja, ich weiß.
- Kannst du runterkommen und helfen? - Wart nicht auf mich, schneid den Fuß ab.
Ich helfe dir, aber wir machen es auf meine Art, okay?
Ja, okay.
Diesel, komm mit.
Einer so stur wie der Andere. Bleib da, ich hole den Wagen.
Ich weiß, es ist sein Job, aber ich dachte, wir könnten was Gemeinsames daraus machen.
- Stattdessen schließt er mich aus. - Eine andere Methode kennen die Typen nicht.
- Dann wundern sie sich, dass wir sauer sind. - Terry kriegt es noch nicht mal mit.
Ach, und ich soll ihn von der Arbeit abholen, obwohl er nicht fertig ist.
Er ist wenigstens ehrlich zu dir.
- Nick? - Dieses Ding, die Intensivlandwirtschaft.
- Geht es da nicht wirklich ums Geschäft? - Wenn's so ist, kenne ich ihn wohl gar nicht.
Ach, und du, mein Lieber, bist die Mühe gar nicht wert.
- Du hast ja lange gebraucht. - Ich will nicht abstürzen, um dir zu helfen.
- Das kann ich verstehen. - Okay.
- Kannst du aufstehen? - Ja, ich denke schon.
- Du musst mir nur beim Abstieg helfen. - Ja, klar. Geht's?
Ja.
Diesel! Bleib da!
Bleib!
Diesel!
Ich sagte bleib da!
Bleib! Nein!
- Bitte nicht, bitte nicht. - Diesel!
Ach, Diesel... Stevie, Stevie, Vorsicht.
Diesel...
Er atmet noch.
Stevie, tut mir so Leid, ich hätte ihn zwingen müssen, mitzugehen.
Ach, ich hätte ihn nicht oben lassen sollen, er ist so ein alter Dickkopf...
Pass auf, ich hole eine Decke aus dem Wagen, okay?
Da siehst du, was geschieht, wenn du hinterherläufst.
Das nächste Mal hörst du auf mich. Hast du mich verstanden?
- Es ist das Rückgrat, nicht? - Ja.
Ja, es ist gebrochen.
Vielleicht auch innere Blutungen.
Aber das kann ich nicht genau sagen, dazu müsste er in die Praxis.
Wozu, wenn sein Rückgrat kaputt ist?
Dann sollte man es nicht weiter hinauszögern.
Willst du noch mit ihm allein sein?
Tu's jetzt.
Noch einmal schlafen, huh?
Ich hab dich so sehr lieb.
Hast du den Zaun auf Skinny Jim's gecheckt?
Ja, heute Morgen.
Ich glaube, ich gebe Roy heute etwas Hühnchen.
Aber nicht mit den Aprikosen.
Kann ich ihn unter den Gummibäumen begraben?
Klar kannst du das.
Da hat er so gern die Kaninchen gejagt, deswegen...
- Soll ich dir helfen? - Nein, danke, Dave will helfen.
Danke.
- Wie geht es ihr? - Na ja, sie reißt sich zusammen.
Was guckst du dir an?
Intensivlandwirtschaft. Nick sollte man zwingen, das zu lesen.
- Ja, ich halte auch nicht viel davon. - Dann sag's ihm, du bist Tierarzt.
- Es geht mich nichts an. - Aber es ist so grausam.
In manchen Fällen schon, aber ich war da und hab's mir angesehen.
- Die machen nichts falsch. - Auf wessen Seite stehst du?
Meiner.
Hör mal, Tess, wenn du willst, dass wir nur Freunde sind, ist das in Ordnung...
... aber benutz mich nicht.
Entschuldige.
Du hast sicher keinen Hunger, aber falls doch...
Danke.
Danke, dass du nicht drauf rumreitest.
Stevie, es war ein Unfall.
Ja, den ich verursacht habe.
Dauernd steigere ich mich in meine dummen...
Er war mein bester Freund.
Terry?
Terry!
Wie wär's, Kleines?
Ist das für mich?
Na ja... ich hab dich in letzter Zeit etwas vernachlässigt.
Hab ich Recht?
Ein bisschen.
Ich hab mir was überlegt, Nick.
Wir könnten das Vieh auf die andere Hügelseite bringen...
... und den Damm dort bauen.
- Da fließt reichlich ab. - Ein bisschen spät.
Nein, nicht unbedingt. Das baggern wir leicht aus.
Möglich wär's.
Weniger Stress mit den Nachbarn.
Wir machen ihnen ja das Leben nicht absichtlich schwer.
Oder ihr?
Klär das doch, Nick.
Noch ist es ein Streit, aber wenn's so bleibt, läufst du bald gegen eine Wand.
- So schlimm ist es nicht. - Noch nicht.
- Vielleicht nimmst du dir einen Tag frei... - Je mehr ich tue, desto besser.
Hi.
Hallo.
Du hattest Recht.
Ich hätt dir vom Vertrag erzählen sollen, bevor ich unterschreibe.
- Und der Damm? - Darüber hätten wir auch reden sollen.
Ich werde ihn trotzdem anlegen, ich brauche ihn.
Ich denke aber an eine andere Stelle, das verringert die Auswirkungen.
Danke. Das finde ich nett.
Okay.
- Die Medizin. - Künstliche Befruchtung der Schafe.
Hast du ihm die Meinung gesagt? Ich wusste, dass du meine Hilfe nicht brauchst.
- Wobei denn? - Nichts, wir hatten nur...
Okay, ich hab das mit dem Vieh gesagt, und Dave meinte...
Mich juckt nicht, was Dave sagt, weil es ihn nichts angeht.
- So war's nicht. - Ich krieg nächste Woche wieder 100 Rinder.
- Ich will, dass du es dir ansiehst. - Spiel hier nicht den Moralischen.
- Du bist im Unrecht, nicht ich! - Dann bleibt der Damm eben wo er ist!
Du hast ihn nur da angelegt, um dich an mir zu rächen, gib's doch zu!
- Es läuft jedes Mal darauf hinaus, nicht wahr? - Bin froh, dass es mit uns nichts geworden ist.
Der Unterschied zwischen dir und Harry... Ach was, es gibt keinen Unterschied.
- Das wieder! - Dir geht's nur ums schnelle Geld.
Egal, ob du dabei über Leichen gehst. Harry steht wenigstens ehrlich dazu.
Tess, du hast ihn geküsst.
Ich wusste es. Ich hab versucht dir zu sagen, dass zwischen Dave und mir nichts läuft.
- Ihm hab ich das auch gesagt. - Vor oder nach der Mandeluntersuchung?
Und darum zerstörst du mein Land? Weißt du, was du bist?
Du bist ein pedantischer, geiziger, habgieriger Viehbaron!
- Na gut, es ist vorbei. - Es hat nie angefangen!
- Toll, wir sind uns einig. - Darauf kannst du wetten.
Dann geh doch!
- Meinst du, es geht ihr gut? - Nein.
Hör mal, Tess, ich weiß, du bist wütend...
- Was tust du da? - Nur ein kleines Projekt, das ich vorhabe.
Was für'n Projekt?
- Das ist doch nicht dein Ernst? - Je weniger du weißt, desto besser.
Tess...
Das ist ja großartig!
Okay, du hieltst es für eine gute Idee, aber sie ist es nicht.
Jetzt fährt Tess mit dem Sprengstoff los.
Komm mit!
Stevie!
- Tess... - Geht zurück!
Tess, bist du verrückt? Du kriegst 'ne Anzeige von Harry und gehst ins Gefäng...
Kommt schnell! Hinter den Bagger!
- Okay, es geht los. - Nicht zu fassen, dass du sowas tust.
Geht jede Minute los.
Ich hab nicht gedacht, dass du mich ernst nimmst.
Jede Sekunde geht's los.
Sind die ausgegangen? Ich glaub, ich sehe mal nach.
Nein!
Wow!
- Das kannst du laut sagen. - Das fühlt sich so gut an.
Ja!
Okay, was erzählen wir für 'ne Geschichte?
- Ein riesiger Flugkörper fiel vom Himmel... - ... und hinterließ drei tapfere Überlebende...
- ... erschüttert, aber unversehrt. - Nein, das kauft uns keiner ab.
- Oder so tun, als sei er von selbst explodiert. - Ich denke, abstreiten ist das Beste.
- Was? Eine Explosion? - Ich hab nichts gehört.
Ja.
Sie scheint nichts von halben Sachen zu halten, nicht wahr?
Du könntest sie ja anzeigen. Dann muss sie für den Schaden aufkommen.
Ja, klar.
Wie's aussieht, müssen wir von vorn anfangen.
Vergiss es, hier ist es sowieso nicht gut. Wir bauen den Damm hinterm Hügel.
- Wirst du schwach? - Schadet nicht, wenn er woanders ist.
- Ja, also doch. - Nein.
Ich will nur fair sein.
Und dann will ich nichts mehr von ihr wissen.
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