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Ich wusste meine müden Augen. Aber du, du bist der Medizinmann, der mir ein
zweites Leben geschenkt hat.
Wir dürfen das nicht dulden.
Wie willst du sie daran hindern?
Der Wald gehört den Indianern.
Heiliger Wald.
Der Wald gehört jetzt zu unserem Gebiet. Hier haben wir zu bestimmen.
Dann bestimme ich, dass die Männer hier verschwinden.
Ich sagte wir, nicht du.
John, der Will bietet uns Schutz vor den Indianern. Und wir können eine Menge
Geld verdienen.
Es ist nur von Vorteil für uns.
Ich sehe keinen Vorteil, Herman.
Keinen einzigen.
So könnt ihr ganz einfach lernen, das Alphabet zu schreiben.
Und wenn ihr das erstmal könnt...
Was ich hier
erzähle, gilt auch für dich, Timmy Mayotte.
Aber vielleicht weißt du ja schon alles über das Alphabet.
Auch, ich hab bloß nachgedacht.
Vielleicht denkst du besser über das nach, was ich sage.
Es lohnt sich, etwas über diese Dinge zu wissen.
Alle zehn Jahre ist es gut, noch einmal deine Stimme zu hören.
Du hast mir alles erzählt.
Winnetou hat das gemacht, was sein Herz ihm befahl. Und er hat gut gehandelt.
Wir müssen das Land und die Sprache unserer Väter und Urgroßväter und die
Melodie unserer Träume bewahren.
Es wird nicht leicht sein.
Das weiß ich.
Aber Manitou, der große Geist, hat uns dieses Land anvertraut. Und wir,
nur wir, sind dafür verantwortlich.
Manitou, du musst die Berge verlassen, hörst du.
Denn die Brüder deines Stammes brauchen dich.
Und dann...
Du solltest, merke ich, nicht aus dem Weg gehen.
Wie viel wert sind alle Probleme der Menschen gegen einen
einzigen Moment der Liebe?
Verstehst du, du musst, musst.
Makatonka. Wo willst du hin, kleiner Biber?
Äh, ich möchte... Ich, äh... Es gibt viel zu tun.
Wir müssen das Fest vorbereiten.
Ich weiß.
Vashti soll zum Häuptling gewählt werden. Und was dann?
Soll der dein Mann werden?
Tanka war doch dein Mann. Ich verstehe das nicht.
Tanka ist tot.
Also geh schon.
Aber komm nicht zu spät zurück.
Es gefällt mir, wie du auf deinen kleinen
Bruder achtest.
Vashti ist sehr freundlich.
Hast du darüber nachgedacht, was ich dir gesagt habe?
Noch nicht.
Es ist noch zu früh.
Du weißt, dass du mit dem zukünftigen Häuptling sprichst.
Die Bäume, die Luft, das Wasser und die Fische.
Du bist Gast in unserem Land.
Diesen Fisch möchte ich dir schenken.
Ich nehme dein Geschenk an. Mein Name ist Timmy. Mein Name ist kleiner Biber,
weil ich gut schwimmen kann. Ich kann schnell laufen. Aber nicht schneller als
ich.
Hey, komm.
Siehst du eine Höhle?
Geh bloß nicht rein.
Hast du Angst?
Ein richtiger Krieger hat nie Angst.
Aber eine Höhle kann gefährlich sein, weißt du? Du hast doch Angst.
Ich habe keine Angst.
Ich werde es bestimmt nicht nochmal machen.
Wollt ihr die ganze Nacht dort oben verbringen?
Winnetou!
Schieß, Winnetou, der Wolf ist gefährlich, er wird uns fressen. Das ist
Natur.
Er hat Hunger.
Meine kleinen Krieger haben doch nicht etwa Angst vor dem ungelegenen Wolf.
Kleiner Biber hat niemals Angst.
Ich auch nicht. Aber kann er sich nicht was anderes zum Fressen suchen?
Natürlich kann ich das.
Jedenfalls bald.
Dabei weiß er nicht einmal, dass man nicht einfach in eine Höhle gehen darf.
Jedes Kind weiß, dass da Wölfe drin sind.
Kommt jetzt.
Ich bringe euch morgen früh ins Tal. Heute ist er zu spät.
Du bist ein ziemlich großer
Wolf.
Ich glaube, der größte, den ich je gesehen habe.
Wie viele Wölfe hast du denn schon gesehen?
Ein richtiger Krieger lügt nicht.
Ist das so, Winnetou?
So ist es, kleiner Biber.
Das ist der erste Wolf, den ich gesehen habe.
Du hast uns das Leben gerettet.
Vielleicht kommt der Tag, da rettet ihr auch mein Leben.
Oh ja, hoffentlich bald. Dann sind wir Blutsbrüder.
So wie du und Old Shatterhand.
Ihr wart doch Blutsbrüder, oder?
Ja.
Old Shatterhand wurde mein Blutsbruder.
Es ist schon sehr lange her.
Die Bäume haben seitdem viele Male ihre Blätter abgeworfen.
Ich möchte auch dein Blutsbruder sein.
Ich auch.
Bitte, Winnetou.
Bruder. Mein Bruder.
Meine Brüder
Gehorcht der Wolf uns jetzt auch?
Schließlich sind wir Blutsbrüder.
Er gehorcht niemandem. Mir auch nicht.
Aber wir sind Freunde und wir respektieren uns.
Guck mal, ein Hase.
Daneben. Aber warum hast du das Messer geworfen?
Nur so aus Spaß.
Man tötet nicht aus Spaß.
Und außerdem war dein Wurf sehr schlecht.
So, so muss man es machen.
Verstanden?
Ich habe auf den ersten Blick gesehen, dass mehr in dir steckt als
nur ein einfacher Wiedler.
Ich habe große Pläne.
Ich bin sicher, dass es für uns alle gut ist, dass Sie hier sind, Mr. Deville.
John, mit seinen Plänen.
Wir haben nicht einmal genug Geld für die Aussaat.
Das wird sich ändern.
Wir holzen vom Westen nach Osten zu ab.
Was ist, wenn der Bau der Bahnlinie aus irgendeinem Grund eingestellt wird?
In drei Monaten führt die Bahnlinie hier ganz in der Nähe vorbei.
Und dann ist dieser Wald hier Gold wert.
US -Gold.
Die Indianer werden nicht ruhig zusehen, wie ihr heiliger Wald abgeholzt wird.
Ich weiß nichts von einem heiligen Wald. Das sind doch nur Bäume, sonst nichts.
Die Roten werden deswegen keinen Krieg vom Zaun brechen.
Wir haben sicherlich mittlerweile Respekt.
Vor dem großen weißen Vater in Washington.
Ich will, dass in zwei Monaten hier alles klar ist.
Timmy, ich habe dich überall gesucht.
Wo warst du so lange?
Etwa nachts.
Er ist bei mir geblieben.
In Sicherheit.
Balthasar, Balthasar, ich habe dir so viel zu erzählen.
Timmy.
Sieh mal, wen ich mitgebracht habe. Das ist einer lieber.
Ich danke dir, Winnetou.
Es freut mich, dich zu sehen, John.
Aber meine Freude ist getrübt.
Warum?
Das ist das Land der Väter meiner Väter und deren Väter.
Die Assini -Boins haben euch dieses Land zur Nutzung überlassen.
Wir sind euch dankbar dafür.
Zur Nutzung, John.
Nicht zur Zerstörung.
Der Wald ist uns heilig. Wir Quaker haben damit nichts zu tun.
Du sprichst die Wahrheit.
Deine Wahrheit.
Wieso?
Ich habe ein Gespräch zwischen Hörmann und Deville gehört.
Und das erfüllt mich mit Sorge.
John!
Niemand stirbt wirklich.
Die Geister unserer Toten sind immer bei uns.
Dein Sohn David wird dich nie verlassen.
Er war noch so klein.
Ich kann nicht warten.
Manchmal habe ich das Gefühl, es wäre alles nur ein böser Traum.
Der große Geist weiß, was er tut.
Der große Geist?
Ja, Mary.
Ein alter Medizinmann hat Worte gesprochen, die dein Herz berühren
Was hat er gesagt?
Dein Leben wird sich ändern.
Wie? Du wirst es wissen, wenn die Zeit gekommen ist.
Ich werde immer für dich da sein, Mary.
Immer.
Was macht der weiße Mann hier?
Das ist Indianerland.
Die Rothau sagt, wir sollen hier verschwinden.
Wie finden wir denn das?
Nicht gut, gar nicht gut.
Ich finde, wir sollten sie in die ewigen Jagdgründe schicken.
Morgen, wenn die Sonne aufgeht, töten wir jeden, den wir hier noch finden.
Der große Geist hat meine Worte gehört.
Hey Boss, wir haben eine Lektion verdient.
Die Rothäuter haben meinen Bruder erschossen.
Er ist in meinen Armen gestorben.
Samuel!
Oh mein Gott!
Samuel!
Samuel!
Deine roten Freunde.
Da siehst du, wozu sie fähig sind.
Ja, er hat recht.
Genau wie Herman immer gesagt hat.
Hättest du nur einmal auf Herman gehört.
Seid ruhig.
Bleibt vernünftig.
Vernünftig bleiben.
Und was ist mit Heather? Sie ist schwanger.
John, bring das nicht aus der Ruhe.
Er hält die Indianer für seine Freunde.
Bis der Letzte von uns umgebracht ist.
So lange ich hier was zu sagen habe, Hörmann, werden keine voreiligen
Entscheidungen getroffen.
Bald hast du hier nichts mehr zu sagen.
In früheren Tagen konnten wir von Horizont zu Horizont reiten.
Und kein weißer Mann hat uns den Weg verstellt.
Kein weißer Mann hat uns gesagt, wo und wie wir leben sollen.
Was für ein Leben führen wir jetzt?
Die weißen Männer haben unsere Büffelherden ausgerottet.
Und jetzt wollen sie uns ausrotten.
Schamlos!
töten sie unsere Frauen und Kinder.
Ihnen liegt nur daran, unsere Völker umzubringen.
Meine Brüder, sollen wir das ertragen, ohne uns zu verteidigen, wie ein alter
Hund, der keine Zähne mehr zum Beißen hat?
Ich bin kein alter Hund.
Und ich habe Zähne zum Beißen.
Danke,
kleiner Biber.
Ich spreche mit Vashti.
Wenn es nicht zu spät ist.
Ich habe gezeigt, auf welcher Seite ich stehe.
Auf der Seite der Weißen.
Das Letzte, was sie gebrauchen kann, ist ein Haufen wild gewordene Indianer.
Dafür hast du gesorgt.
Die Wilden sollen wissen, wo sie hingehören.
Was sagt dein indianisches Blut?
Was werden sie jetzt tun?
Kommt drauf an, wer sich durchsetzt.
Die Krieger oder die...
Diese Hunde sind Feiglinge. Sie schießen nur auf den Rücken.
Viele Soldaten werden kommen und unseren Tod rächen. Ihr werdet alle sterben!
Aber zuerst sterbt ihr.
Niemand wird sterben!
Es gab so viele Kämpfe und so viele tapfere Krieger sind gestorben.
Sollen die Squaws wieder ihre Klagelieder anstimmen?
Ich sage Nein!
Ich werde nicht zulassen, dass so viel Leid und Elend Über den
Stamm, der als sie über uns kommt.
Wir werden diese weißen Heer davonjagen.
Und sie werden nie zurückkehren.
Hat sich das Herz eines Hasen in die Brust von Winnetou geschlichen?
Hat sich das Gehirn eines Huhns in den Kopf von Vashti eingenistet?
Wächst das richtig?
Ganz und gar nicht, Timmy.
Haben wir einen Fehler gemacht?
Nein, wir haben Pech gehabt.
Und jetzt?
Jetzt?
Jetzt kommen harte Zeiten auf uns zu, Timmy.
Aber wir schaffen das schon.
Nächstes Jahr wird die Ernte besser.
Woher willst du das wissen?
Ich weiß es nicht, aber meine Würfel würden es mir sagen.
Wenn ich eine Sechs würfel, mit einem Würfel, dann wird alles okay.
Und wenn nicht?
Dann kannst du dir Sorgen machen, Timmy.
Hör auf mit dem Unsinn, Balthasar.
Unsinn? Das ist kein Unsinn.
Schau hier, Timmy.
Gott sei Dank.
Der Herr hat uns ein Zeichen gegeben.
Du hast doch geschwindelt, Balthasar.
Ich? Geschwindelt?
Ich schwindle nur, wenn es mich anders geht.
Aber diesmal...
Vielen Dank.
Du hast eine Warnung bekommen, Deville.
Das ist das letzte Mal.
Ich lasse mich nicht wie einen räudigen Hund davon jagen.
Das solltest du wissen.
Rothau!
How sweet the sound that
saved a wretch like me.
But now I see.
Lasst uns beten.
Beten.
Beten, das nützt uns nichts mehr.
Was hat John bis jetzt erreicht?
Nichts.
Können wir hier in Frieden leben? Nein.
Können wir uns selbst ernähren?
Nein.
Hat uns die Ernte was gebracht?
Nein.
Gott wird uns nächstes Jahr eine gute Ernte schenken.
Nächstes Jahr werden wir hier alle verhungern.
Unsere Zukunft liegt bei Deville.
Hier wird eine neue Stadt entstehen.
Jeder hat die Möglichkeit, wohlhabend zu werden.
Der Mann weiß, was er macht.
Deville ist der falsche Weg.
Deville ist ein Spekulant.
Er will viel Geld verdienen.
Möglichst schnell.
Und dann ist er wieder weg.
Bestimmst du allein, was der richtige und was der falsche Weg ist?
Mein Mann ist tot, Herman.
Dein Bruder.
Jetzt ist keine Zeit für Schuldzuweisungen.
John tut, was in seinen Kästen steht.
Papa, sei nicht traurig.
Du bist der Klügste und Beste von allen. Du bist hundertmal klüger als Hermann.
Jetzt übertreibst du ein bisschen, Timmy.
Dieses Land war unser Land.
Von da, wo die Sonne aufgeht, bis dahin, wo sie untergeht.
Sie gab uns alles, was wir brauchten.
Und was gibt uns der weiße Mann?
Hunger, Krankheit, Tod.
Ja, ja, Herr Drescht.
Wir sollten diese weißen Hunde aus unserem Land jagen. Ja, ja, Herr
Ja, Herr Drescht. Ja, ja, Herr Drescht.
Was steht recht?
Er ist ein kluger Krieger.
Er hat nur vergessen zu sagen, dass einmal unser Volk zahlreich war.
Heute sieht es aus wie Bäume, die in einem leeren Tal von einem starken Wind
zerstört wurden.
Und die Weißen?
Die Weißen sind wie Ameisen.
Immer mehr und mehr dringen sie in unser Land ein.
Deswegen haben wir Frieden geschlossen.
Es wäre dumm und gefährlich, was steht.
diesen Frieden aufs Spiel zu setzen.
Tashatunga, euer alter Häuptling, ruht in diesem schönen Tal, wo das
Gras grün ist und das Wasser fließt.
Das Gras und das Wasser haben ein Lied, sagte er.
Dieses Lied soll das rote Volk singen.
Eines Tages wird die ganze Welt unsere Stimme hören, weil es die
Stimme der Wahrheit ist.
Es
gibt
keinen Frieden mit dem weißen Mann.
Ganz sicher nicht.
Wenn das Feuer im Herzen der Kriege erlischt,
dann bleibt nur Asche.
Ich bin ein Krieger, Veneto, und ich weigere mich, mit diesen Menschen
zusammenzuleben.
Ich sage lieber ein ehrenvoller Tod als ein Leben in Schande.
Vielleicht hat der weiße Mandeville eine Lektion herhalten.
Vielleicht kommt er nie wieder.
Winnetou spricht mit der Zunge dessen, der Furcht vor dem Kampf hat.
Wasch die Zügle, deine Zunge.
Winnetou hat mit großer Weisheit gesprochen, wie es Tashatunga wollte.
Und wir respektieren seinen letzten Willen.
Winnetou gilt als ein Mann der großen Taten.
Aber das wiegt viele Sommer und Winter zurück.
Unsere Krieger sind jung und tapfer.
Sie wollen jetzt große Taten vollbringen.
Kleiner Biber, es gibt eine Zeit für den Kampf und eine Zeit für Verhandlungen.
Man muss nur wissen, wann die richtige Zeit ist.
Hättest du gesagt, man auch mit dem Kopf kämpfen kann?
Oh ja, und es gelingen einem die größten Siege auf diese Weise.
Binet, du wirst uns jetzt verlassen?
Nein, das mache ich nie.
Es ist nicht die Zeit, seinem Volk den Rücken zuzuwenden.
Timmy!
Geh nicht zu weit weg.
Ja.
Langsam.
Ihr sagt, dass meine Leute in Ruhe Holz schlagen können.
Wer immer uns daran hindert.
Hoffentlich kommt keiner auf die Idee, wir könnten beim Fällen helfen.
Diese Hände eignen sich nicht dafür.
Dasselbe nochmal, wenn eure Mission
beendet ist.
Was willst du?
Du hast dein Geld.
Meine Bleispritze kriegt dasselbe wie ich. Warum
sollte ich dir doppelt so viel geben wie den anderen?
Weil wir doppelt so schnell schießen.
Meine Bleispritze und ich.
Er will kommen zurück, mit vielen bösen Männern. Was machen wir jetzt?
Du musst Winnetou Bescheid sagen. Ich benachrichtige die anderen.
Ach ja.
Das will ich aber auch sehen.
Wir reiten morgen früh bei Sonnenaufgang los.
Das müssen wir begießen.
Ich
wusste
es. Der Will ist nicht der Mann, der eine Niederlage hinnimmt.
Es wird Ärger geben.
Gerade das will ich vermeiden.
Ich habe eine Idee.
Es gibt noch eine Möglichkeit.
Mein Bruder ist Colonel in Fort Bridge in der Armee. Die können uns vielleicht
helfen. Das kann gefährlich sein.
Die können auch mal was für uns tun. Kommst du mit? Ja.
Die Hände von Kischkauko sind sehr geschickt.
Nach unserem Sieg über die Weiten bist du mein.
Und vergiss nicht, es ist deine Ehre, die Frau des Häuptlings zu sein.
Willst du wirklich Vashti heiraten?
Man kann nicht immer das tun, was man will.
Ich suche da oben nach dem Weg.
Ja, und ich auf der anderen Seite.
Gut.
Wollen Sie das Lager aufschlagen, Mr. Deville?
Wir reiten zuerst zu den Siedlern. Ich muss mit Harman sprechen.
Da reitet Winnie zu.
Lass mich liegen, Winnetou. Lauf weg.
Winnetou lässt seinen Freund nicht im Stiefel.
Hab ich dir nicht gesagt, dass wir uns bald wiedersehen werden?
Rote Haut!
Und was hat dir Winnetou gesagt?
Wenn du klug bist, dann meidest du diesen Tag.
Das ist gut.
Sogar sehr gut.
Zwei Möglichkeiten.
Entweder ihr seid für mich, dann habt ihr Glück gehabt.
Oder ihr seid gegen mich.
Doch dann... Natürlich sind wir auf ihrer Seite, Mr. Deville.
Papa! Papa!
Nix, Papa. Zurück!
Mr. Deville, vielleicht sollten Sie wissen, dass nicht alle hier so denken
Herman. Ich für meinen Teil traue Ihnen ganz und gar nicht.
Wir werden es uns hier gemütlich machen.
Wollt ihr gar nichts dagegen unternehmen?
Hat John sich je etwas zu Schulden kommen lassen?
Ist er nicht immer für euch da gewesen?
Sei still, du interner Hure!
Du gehörst überhaupt nicht zu uns. Du kannst froh sein, wenn wir dich nicht
fortjagen.
Du bist so mies, Hermann.
So unendlich mies.
Juckt dir das Fell, Rothaut?
Ich werde es dir abziehen, jederzeit.
Alles, wir haben gemacht. Dann verschwinde.
Du hast Glück.
Jetzt habe ich endlich ein bisschen Zeit für dich.
Glauben Sie wirklich, dass ich Sie mit offenen Armen empfange, Mr. Deville?
Du bist genauso, wie ich mir eine Frau vorstelle.
Na, mein Freund?
Ein Spielchen?
Ja, natürlich.
Da liegt die zweite Vier. Ich habe gewonnen.
Noch ein Spielchen? Na klar doch. Das Glück soll man nicht liegen lassen.
Was war das?
Eine Drei.
Jetzt brauchst du eine Fünf.
Das ist kein Problem für mich. Ich habe heute das Glück gewartet.
Ja, man muss verlieren können.
Jetzt bin ich dran.
Mir ist vor.
Ja, okay.
Das sieht gut aus.
Das ist leicht geschlagen. Ja, so brauchst du mindestens ein Sechs. Ja,
kommen.
Komm schon, komm schon, kleine Sechs.
Ja, eine habe ich schon. Jetzt brauche ich nur noch die zweite.
Da ist sie. Ich habe gewonnen.
Du hast verloren.
Ja. Ich mag es, nicht lange zu reden.
Du gefällst mir, Mary.
Mr. Deville.
Und Deville kriegt immer, was er will.
Ja, bitte.
Aber vielleicht ändert sich das noch.
Du hast nicht nur einen Körper, nach dem ein Mann verrückt werden kann.
Du hast auch Temperament.
Und was im Köpfchen.
Du bist eine richtige Wildkatze.
Verfluchte Scheiße.
Mr. Deville! Mr. Deville! Die Gefangenen sind abgehauen!
Was?
Bin ich nur von Idioten gegeben?
Bringt mich wieder zu!
Lebendig oder tot!
Das war das.
Du bist müde.
Du kannst in der Höhle schlafen.
Und was machst du?
Ich halte Wache.
Wenn ich bei dir bin, fühle ich mich sicher.
Dann kann mir nichts passieren.
Schnappen wir sie uns.
Willst du in dem Dunkeln in der Höhle nachgehen?
Wir haben es mit Winnetou zu tun.
Mir ist egal, wie die Roten heißen.
Tot sehen sie alle gleich aus.
Wir warten.
Ich habe einen Plan.
Wo sollen wir hier Winnetou finden?
In seinem Lager.
Ich kenne den Weg.
Du kennst ihn?
Dann los.
Beim Zelt werden wir dort sein.
Wozu sollen wir das Risiko eingehen, uns eine Kugel einzufangen, hä?
Hier muss man es haben. Mir reicht es, wenn ich es hier habe.
Ich schaue einem Mann lieber ins Gesicht, wenn ich ihn umlege.
Das war... Die versuchen uns auszuräuchern.
Ganz ruhig, ganz ruhig, ganz ruhig.
Atme durch den Stoff und leg dich auf den Boden.
Was hast du vor?
Ich werde diesen Feiglingen eine schöne Überraschung bereiten.
Keine Angst.
Verdammte Warterei, die müssten doch schon längst am Ende sein.
Du kannst es kaum erwarten, ha?
Wäre mir gar nicht recht, wenn die Frau dabei draufgeht.
Gibt sowieso viel zu wenig davon im Westen. Wir könnten noch eine Menge
mit ihr haben.
Ach, vergiss es.
Ja, vergiss es!
Man kann zwar mit dem Ding nicht genau schießen, aber die Frau treffe ich
bestimmt.
Ein Kampf sollte zwischen Männern stattfinden.
Was haben Frauen damit zu tun?
Nichts.
Der Wille hat ein Kopfgeld auf dich ausgesetzt.
Tot oder lebendig.
Auf Tote muss man nicht mehr aufpassen.
Ich kann dir mehr bieten als Mr. Deville.
Mit dieser Waffe triffst du nicht mal mein Messer.
Wenn du meinst.
Lass die Waffe fallen!
Er ist tot.
Ich habe ein Leben genommen.
Nein.
Du hast mein Leben gerettet.
Nur Gott allein hat darüber zu entscheiden.
Das Messer von Venetu hat ihn getötet.
Es bleibt eine Sünde.
Ich habe getötet.
Dazu hat kein Mensch. Das reicht.
Er ist sicher dort.
Die Armee wird früher oder später angreifen.
Vielleicht schleicht er noch hier herum.
Lass uns die Umgebung durchsuchen.
Die Männer sind auf dem Kriegspart.
Du wählst neue Waffen.
Das wird ein fürchterliches Blutvergießen geben.
Kannst du die Krieger nicht aufhalten?
Sie hören nicht mehr auf mich.
Sie denken nur an den Ruhm und die Ehre, nicht an den Tod.
Wir müssen es verhindern.
Wir brauchen einen Plan.
Einen guten Plan.
Diesen Chaos findet man gar nicht mehr.
Balthasar!
Hier, Timmy.
Schnell, Balthasar. Komm mit.
Renato hat einen Plan. Wir brauchen dich.
Moment.
Ein guter Meister.
ist eröffnet.
Ich setze pro Spiel eine Flasche ein.
Und ihr legt ein paar Scheinchen auf den Tisch.
Gut, der Stoffkumpel.
Hoffentlich hast du noch mehr davon.
Also, Mary, Kischkauko, kleiner Biber Timmy, ihr wisst, was ihr zu tun habt.
dich kein Problem schon, oder?
Na, kommt.
Los, los, los.
Alter, für meine Aktion brauche ich unbedingt Whisky. Ja, aber mein roter
Bruder. Whisky? Ich bin auch nur ein Mensch.
Mein schwarzer Bruder.
Im Morgengrauen greifen wir an.
Was tut Kishkal Koh hier?
Das ist ein Ort für Krieger. Ich bin dir gefolgt. Du bist ein tapferer Krieger.
Aber je tapferer ein Krieger ist, desto näher ist er dem Tod.
Wenn mich der große Geist ruft, werde ich ihm folgen.
Mein Herz ist ohne Furcht. Mein Herz ist voller Furcht um meinen zukünftigen
Mann. Was auch immer passiert, ich werde seine Frau sein. Mit meiner Seele.
Und mit meinem Körper.
Komm.
Kishka Oko ist weise.
Ich bin der richtige Mann für dich.
Wir haben dasselbe Ziel.
Vielleicht gehen wir verschiedene Wege.
Aber ich vergesse all die Lügen nicht und die gebrochenen Versprechen.
Du musst lernen, dass dein Weg nicht mehr der beste Weg ist.
Hört mich an, Krieger der Assiniboins, meine Brüder.
Ich, Winnetou, habe immer noch in Erinnerung, was Tashatungas letzte Worte
waren.
Ich habe ihm versprochen, die Assiniboins mit meiner Erfahrung zu
Winnetou hält sein Wort.
Waschti, euer Häuptling ist nicht in der Lage, euch richtig zu führen.
Mit mir werdet ihr siegen, ohne dass Blut fließen wird.
Die, die mir vertrauen, sollen mir folgen.
Aber vergesst nicht, die Siedler sind nicht unsere Feinde.
Lassen Sie uns verschwinden.
Es hat keinen Sinn mehr.
Mal sehen.
Du musst mir vertrauen, Steve.
Komm.
Das Spiel ist aus, Rothaut.
Steve gehört dir.
Du Schwein!
einer folgt.
Machen Sie kalt!
Lasst ihn vorbei!
Willkommen in der Hölle.
Wie oft habe ich dir gesagt, lass den Pfeil nicht ruckartig los. Ganz sanft,
sieh her.
Du musst das Tier lieben, auf das du zielen willst.
Es ernährt dich. Sein Schicksal ist mit deinem verknüpft. Dann findet dein Pfeil
sein Ziel.
Ich hätte ihn beinahe getroffen.
Beinahe ist nicht genug. So kannst du verhungern.
John, mein Bruder.
Ich bin noch nie einem Mann begegnet, der so denkt wie du.
Wie danke ich?
Wie ein Mann, den ich respektieren könnte.
Wie ein Mann, den ich sehr gern haben könnte.
Ich bin ein Indianer.
Ein roter Mann.
Für mich bist du ein Mann, Winnet.
Und ich bin eine Frau.
Binetu verlässt uns. Ich werde ihn nie wiedersehen.
Binetu weiß, dass wir ihn brauchen.
Er wird wiederkommen.
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