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- Wir haben die Ernte verloren. - Bist du übergeschnappt?
- Schon okay. Hab ihn nur ausgeliehen. - Gestohlen, meinst du.
Gut, dann legen wir mal ein paar Grundregeln fest.
Ja, nicht mehr Nachbars Pferd ausleihen...
Und es nicht mehr täglich darauf anlegen, gefeuert zu werden.
Ach, das liegt an meiner komplizierten, faszinierenden Art.
- Ich verstehe dich manchmal nicht. - Vorsicht!
- Was denn? - Seien Sie vorsichtig.
Das ist ein preisgekrönter Bulle. Da muss man besonders aufpassen.
Ist doch gut noch ein Paar Hosen in der Familie zu haben, was, Harry?
Ich hab Stevie erlaubt, die Maschine zu nehmen.
Also, wenn Sie Anzeige erstatten, Sergeant, dann gegen mich.
Ich weiß, wieviel dir Charlotte bedeutet. Wir erstatten keine Anzeige.
Was ist ein Flugzeug verglichen mit Charlottes Leben?
- Ich bin Ihnen was schuldig. - Ja, das seh ich auch so.
- Was wollen Sie denn? - Das weiß ich noch nicht.
Lassen Sie's uns einfach verschieben.
Stevie!
Sandra!
Gut sehen die aus. Haben die schon gekalbt?
- Nein. - Ich denk, die können wieder belegt werden.
Ja? Brutus verdient sich hier seine Rente.
Ich wette, Sie sind nicht hergekommen, um unser Zuchtprogramm zu besprechen.
Hat damit zu tun. Es geht um meinen Bullen. Crusher.
Er soll 'ne Herde decken, ein Stück weg von hier. Das Blöde ist, die Hälfte meiner Leute ist krank.
Ich wollt fragen, ob Sie ihn für mich hinfahren könnten.
- Aber ich arbeite nicht für Sie. - Sie schulden mir aber'n Gefallen.
Schon klar.
Damit ich das richtig verstehe: Wenn ich...
... diesen Bullen irgendwohin hinfahre für Sie, dann war's das. Wir sind quitt.
- Ist nicht allzu viel verlangt. - Ich erwarte, dass Sie gut auf ihn aufpassen.
Crusher ist nicht irgendein Bulle. Er hat preisgekrönte Vorfahren.
Ja, klar, ich pass schon auf ihn auf. Aber dann sind wir quitt.
Ja.
- Kein Problem. - Gut.
Okay, hier ist die Adresse. Er soll gegen Abend dort sein.
- Wird prompt erledigt. - Ich wusste doch, auf die Nachbarn ist Verlass.
- Hey! - Hey.
- Arbeitest du oder spielst du? - Also, ich würd sagen, beides.
Ich dachte schon, du kneifst. Hast gehört, wie toll ich spiele, und würdest nicht kommen.
- Ich geb. - Du verspätest dich sonst nie zum Pokern.
Hatte was zu erledigen.
Alles rot. Ist doch gut, oder?
- Wieso zeigst du uns nicht gleich dein Blatt? - War ja nur 'ne Frage.
Dein Einsatz.
10.
Also, ich gehe mit. Setze auch 10.
- Willst du nicht erhöhen? - Wusste nicht, dass ich das kann.
Wenn du richtig erhöhst, bluffst du die Anderen, und alle denken, du hast ein gutes Blatt.
Na gut... Ich erhöhe auf 20.
Ich steig aus.
Woher weiß man, ob man blufft, oder wirklich ein gutes Blatt hat?
Na, hör mal! Ist doch bloß ein Spiel.
Also gut. Ich decke auf.
Zwei Paar. Es war nicht mal geblufft.
Gutes Blatt, aber nicht gut genug, um meins zu schlagen.
- Wie schaffst du das immer? - Was?
Immer zu gewinnen. Gib's zu, du gibst dir die besten Karten.
Beim Poker geht's nicht um Karten, sondern um die Signale.
Das gewisse Etwas, das genau verrät, was jeder Spieler denkt.
Du meinst die Körpersprache... So ungefähr, du drehst deine Haare...
... und du bist ein offenes Buch.
- Na gut, woran denk ich gerade? - Du sorgst dich wegen der Kühe.
- Daher steckst du die Nase in die Bücher. - Na, du weißt, ich mach mir Sorgen.
Bleib locker. Ich hab heut nach ihnen gesehen. Das Vieh ist in guter Form.
- Du kriegst ganz bestimmt Top-Kälber. - Du hast in deine Kristallkugel gesehen, was?
Glaub mir, diese Signale kann ich auch deuten.
Noch'n Spiel?
Ja.
Also, durch Bluffen kann man mit 'nem schlechten Blatt gewinnen.
Ja, solange dein Gegner deine Signale nicht kennt.
Ich wusste gar nicht, dass Poker so kompliziert ist.
Wo ist Stevie überhaupt?
Die ist heute schon früh los. Sagte, sie hat was zu erledigen.
- Was denn? - Hat sie nicht gesagt.
Gut. Wir müssen uns noch 'ne Menge Rinder ansehen vor dem Frühstück. Na komm.
Hi!
Guten Morgen. Wie ist es mit Crusher gelaufen?
Ich konnt die Adresse nicht finden.
Ehrlich? Muss ich mich wohl geirrt haben. Wo ist er jetzt?
Hab ihn zurückgebracht. Sie waren nicht da. Dachte mir, dass Sie hier sein würden.
Na, dann sind wir doch noch nicht quitt, huh?
Auf der Südkoppel haben die Schafe Fliegenbefall. Kümmere mich gleich darum.
Die hintere Pumpe braucht einen Ölwechsel. Das muss heute gemacht werden.
- Kein Problem. - Terry, mein Traktor läuft nicht.
- Können Sie sich den mal ansehen? - Ja, aber ich hab hier zu tun...
Schon okay. Die Pumpe kann warten.
Bei Sandra sind Leute krank. Das ist das Mindeste, was wir tun können.
Neulich hab ich mir den Traktor angesehen. Da ist er prima gelaufen und...
Ja, dann haben Sie wohl was übersehen. Und holen Sie auch gleich das Futter raus.
Aber ich soll mich um die Schafe kümmern. Dann mach das mit dem Traktor danach.
Sieh mal nach Brutus, nicht dass er uns schlapp macht. Ich guck mir die Kühe an.
Wieso sind zwei Bullen auf dieser Koppel?
Der gehört jedenfalls nicht uns.
Check du mal die Zäune.
Ich schaff den mal zurück auf den Hof, damit die beiden sich nichts tun...
Wo der wohl her ist?
Das ist Sandra Kinsellas Bulle.
Crusher.
Hey Nick!
Nick, was sagst du dazu? Gut, was?
Soll der Banksachverständige denken, dass wir schwarz brennen?
Ja, das bringt vielleicht ein bisschen extra Geld ein.
Die kündigen mir die Hypothek, ich weiß es.
Was ist mit dem Geschäftsplan, Mann? Da sitzt du schon die ganze Woche dran.
Der ist fertig.
Ich denk nicht, dass der viel nützt.
Wir hatten zu hohe Verluste im Feuer.
Nick, wir kriegen den Laden wieder in Schwung.
Das weiß die Bank aber nicht. Für die geht's nur um Fakten und Zahlen.
Ich hab mich hier zu lange abgeschuftet, um die Farm jetzt zu verlieren.
Hör mal...
Und wenn wir den Betrieb besser aussehen lassen, als er ist?
Den Viehbestand können wir nur vergrößern durch Stehlen.
Wie wär's mit Borgen?
- Was, borgen? - Ja.
Und wann krieg ich sie zurück?
Morgen früh. Als Erstes.
Und das ist wirklich legal?
Ist es etwa legal, dass die Bank mich um meine jahrelange Arbeit bringen will?
Ich hab nur gedacht, du bist superkorrekt, weiter nichts.
Dann siehst du mich ganz falsch...
- Was ist? - Bei dir ist es das Arme kreuzen.
- Was denn? - Wenn du was Zweifelhaftes tust.
Was würdest du tun, wenn Drover's auf dem Spiel steht?
Dasselbe.
Ich lass dich jetzt allein. Da kommt Sandra.
- Ärger? - Natürlich nicht.
- Nach unten gucken ist es bei dir. - Was?
Wenn du lügst.
Ich geh dann.
Er hat ja kaum einen Kratzer.
Weiß nicht, wie er durch die Zäune ist, ohne sich zu verletzen.
Es war auch kein Zaun niedergetrampelt. Ich weiß nicht, wie er da reingekommen ist.
- Guten Tag. - Guten Tag.
- Stevie Hall. - Ich weiß.
Ehrlich? Jetzt müssen Sie sagen, wer Sie sind. Ist nicht lustig, wenn nur der Eine Bescheid weiß.
Jason Turner...
Freut mich, Jason. Was ist denn los?
- Als wenn sie das nicht wüsste. - Wieso sollte sie?
Sie hat Crusher gestern Abend zum Decken gefahren.
- Was? - Ich schuldete ihr was, wegen der Fliegersache.
- Warum hast du mir nichts davon gesagt? - Ich dachte, das wär nicht nötig.
Ich dachte, er wurde auf seine Koppel zurückgebracht?
- Wurde er auch. - Wieso ist er dann auf Drover's...
... wo er stattdessen euer Vieh decken kann?
- Weiß nicht... - Der ist der bessere Bulle.
Ihr wollt eure Herde aufwerten. Ich werd die Polizei holen müssen.
Ich hab ihn zu Ihnen gebracht, wie ich sagte.
Gut, und hat dich jemand dabei gesehen?
Wenn sie ein Flugzeug stehlen kann, dürfte ein Zuchtbulle kein Problem sein.
- Wie wollen Sie das beweisen? - Sie waren allein unterwegs.
Ich denke, das ist Beweis genug.
- Tess... - Jetzt hat er bei euch decken können...
- ... und das stellt auch einen hohen Wert dar. - Hey, ich kann mir keine Decktaxe leisten.
Dann finden wir eine andere Lösung.
Na gut, komm mit ins Haus, wir überlegen uns was.
Hey Leute, der Bankmensch kommt. Die Hälfte der Herde ist auf der Flusskoppel.
Was ist mit dem Traktor? Es dauert ewig, bis der hier ist.
Tu was du kannst, Jodi, wir beschäftigen ihn solange.
Okay!
- Hast du den Geschäftsplan abgeändert? - Ja.
- Gut. - Sieht jetzt alles super aus.
Du kannst immer noch aussteigen.
Einer muss dir ja im Knast Gesellschaft leisten, wenn's schiefgeht.
Wird's nicht... Darf's nicht.
Bist du so weit?
Los geht's.
- Guten Tag! - Shane Bagley. Gebietsleiter.
Nick Ryan. Bruder und Partner Alex.
- Freut mich, Shane. - Alex...
Schönen Wagen haben Sie, Shane. Hier fährt keiner schicke Flitzer aus Europa.
Ist'n Dienstwagen. Ich kann nicht groß wählen.
Kommen wir zur Sache. Prognose für die nächsten 6 Monate.
- Ich dachte, wir beginnen mit dem Viehbestand. - Was würden Sie nehmen bei freier Auswahl?
Einen schicken europäischen Flitzer.
Ich bin froh, dass wir 'ne Lösung gefunden haben.
Ja, ich auch.
Sie geht nicht zur Polizei und kriegt dafür die Hälfte der Kälber aus der Paarung.
Hast du sie noch alle? Du weißt doch nicht, ob welche von Crusher dabei sind.
Ich hatte keine Wahl. Wir haben einen Ruf zu verlieren.
Du gibst Vieh im Wert von 5.000 Riesen weg - für nichts!
- Wir haben noch Glück gehabt. - Ich war's nicht.
Wann lernst du endlich mir zu vertrauen!
- Sind Sie ein Cricket- oder ein Fußballfan? - Ich hab keine Zeit für Sport.
Ist sowieso besser, bei der Familie zu sein.
Ich hab 'ne Tochter... sozusagen. Ist 'ne lange Geschichte.
- Aber Kinder verändern das Leben ganz schön. - Ich hab keine Kinder.
Waren wir hier nicht schon mal?
Für Stadtmenschen sieht hier vermutlich alles gleich aus.
Also, mit der Herde haben Sie 400 Stück Vieh.
Nicht übel, dafür dass wir sie beim Brand hätten verlieren können.
- Ja, genau. - Trotzdem nicht genug für die Rückzahlung.
Würd ich nicht so sagen. Wir haben laut Geschäftsplan bald wieder Tritt gefasst.
Hey Shane, gehen Sie nicht zu nah ran. Die Tiere hier können etwas zickig werden.
Wieso sind die Ohrmarken anders als die von denen da drüben?
- Ja, die haben wir grade gekauft. - Ja.
Wir hätten die Marken auswechseln müssen, aber wir hatten mit der Canola-Pflanzung zu tun.
Lässt sich gut verkaufen. Den Gewinn investieren wir in die Viehzucht.
Genau. Aber man kann ja nicht nur arbeiten.
Haben Sie'n Hobby, Shane? Nick und ich beobachten manchmal Kängurus.
Sehen wir uns mal die Maschinen an.
- Ja, Bagley? - Lass das doch.
Wir wollen ihm 'ne Idee verkaufen, nicht unsere Lebensgeschichte.
Wenn wir Gemeinsamkeiten entdecken, ist er vielleicht nachsichtiger. Vertrau mir.
- Meinst du? - Ja.
Hör zu, ich ruf dich zurück, ja? Danke...
- Jodi, wir haben dich längst zurückerwartet. - Entschuldige, hab mein Bestes getan. Hi!
In Ihrer Kostenaufstellung steht nichts von Angestellten.
- Das kommt daher, weil ich sehr billig bin. - Nein, ist sie nicht.
- Also, ich denk, ich bin billig, oder? - Sie kostet nichts, weil sie Alex' Freundin ist.
Ja, sie ist meine Freundin, Shane. Sie hilft uns ab und zu aus.
- Stimmt's? - Ganz umsonst.
- Genau, ich mach es aus Liebe. - Ja, wie wir alle.
Die Farm bedeutet uns alles. Wenn wir sie aufgeben müssten...
Das geht nicht. Wir bauen doch hier unser Haus, ich meine, wenn wir heiraten.
Unsere Kinder aufziehen.
Gut.
Wo ist der Rest Ihrer Geräte?
Da lang...
Sandra lässt Sie ganz schön schuften.
Ja, ist hart...
Haben Sie Angst, dass der Boss sieht, wie wir reden?
Ich will lang genug leben, um es zu genießen.
Was genießen?
Was sich so bietet.
Kommt drauf an, was Sie mir erzählen können über Crusher.
Wir wissen beide, dass ich ihn nicht nach Drover's gebracht hab, oder?
Hören Sie...
Ich mag diesen Job.
Ich brauch ihn.
Und ich bade den Mist aus...
Ich hätte nicht gedacht, dass Sie eine Lady im Regen stehen lassen.
Schade...
Hätten uns gut amüsieren können...
Ich weiß vielleicht doch etwas darüber.
Crushers Penis ist gebrochen.
- Wie bitte? - Seit'n paar Tagen.
- Wieso haben wir's nicht gesehen? - Fällt nicht gerade auf, außer man sieht nach.
Dann können die Kälber ja nicht von ihm sein, oder?
Nein. Sie hat Geld verloren, weil er nicht einsetzbar ist.
Und jetzt hat sie'n Dummen gefunden, der ihre Verluste ausgleicht.
Und jemand mit 'nem schlechten Ruf, dem sie was anhängen kann.
Ich hab nicht geglaubt, dass du's warst, aber so wie's aussah...
- Ich dachte, du kennst mich. - Ich bin vielleicht'n offenes Buch...
... aber wenigstens ziehen die Leute keine falschen Schlüsse über mich.
- Nein, sie nutzen dich nur einfach aus. - Wieso verheimlichst du auch alles?
Ach, es ist alles meine Schuld. Weißt du was? Du solltest dich jetzt mal lieb entschuldigen.
Tut mir Leid.
Man hat uns reingelegt. Das zahlen wir ihr heim.
Ich freu mich drauf.
Ich will einen Aufseher bei mir einstellen. Hast du eine Empfehlung?
Du kannst doch Terry ausborgen, wann immer du willst.
Aber wenn ich einen Aufseher hätte, könnte ich mehr Zeit mit dir verbringen.
Ich finde es gut so, wie es ist.
Du würdest mich nicht gern öfter sehen. Jeden Tag zum Beispiel.
Können wir's nicht so lassen, wie's ist?
Ich hätt gern mehr.
Ich würde gerne Pläne machen, an unsere Zukunft denken.
- Ich weiß nicht, ob ich bereit bin. - Entschuldigung...
- Harry und ich besprechen was... - Schon okay, Terry, wir sind fertig.
Ich hab nach dem Traktor gesehen, der läuft jetzt prima.
- Ist die Pumpe geölt? - Mach ich jetzt.
- Haben Sie mein Futter schon rausgeholt? - Meine Pumpe geht vor.
Sonst haben meine Schafe kein Wasser.
Ist es okay, wenn ich erst was esse?
Janet, Janet, beruhige dich doch.
Hör zu, lass ihn das Formular 26 B ausfüllen. Das ist schon okay.
Ja, ja, ich warte.
- Und benutzen Sie das Ding noch? - Klar. Die Qualität gibt's heute gar nicht mehr.
- Sowas gibt's schon seit 50 Jahren nicht mehr. - Ja, ich bin hier.
Du machst dir zu viele Gedanken. Ja. Oh, es dauert nicht lang.
- Ich ruf dich an, wenn ich fertig bin. - Erinner mich dran, nie in 'ner Bank zu arbeiten.
- Gehst du nicht gern mit fremdem Geld um? - Ich liebe es sogar, aber sieh dir den Anzug an.
Nick, Harry will wissen, ob du mit dem Erdbohrer fertig bist!
Der ist oben beim Haus, Terry! Und bring ihn diesmal bitte auch zurück.
- Ach ja? Genauso wie du? - Bis dann, Terry!
Ach, Jodi, ich hab vorhin Craig getroffen. Er ist übers Wochenende weg.
- Er schafft die Verabredung Freitag nicht. - Oh! Was?
- Dieser kleine... - Mistkerl!
Er muss endlich lernen, dich in Ruhe zu lassen!
Du bist jetzt meine Freundin, klar?
Sehen Sie sich das Prachtstück an.
So, das war's.
Sie haben die Maschinen und das Vieh gesehen.
- Und Sie haben den Geschäftsplan, Shane. - Wann können wir mit 'ner Antwort rechnen?
Einige Dinge muss ich noch überprüfen. Ich sag Bescheid.
Na, das lief doch ganz gut.
- Ich glaube, wir sind mausetot. - Ja.
„Danke für deine Hilfe, Jodi.“ Kein Problem. Nichts zu danken.
Du solltest sie damit konfrontieren. Sag ihr, dass du über den Penisbruch Bescheid weißt.
- Sie wird es einfach leugnen. - Dann geh zur Polizei.
Keine Beweise. Und ich hab Jason versprochen, ihn nicht reinzuziehen.
- Und wenn ich es Harry sage? - Du kennst doch Harry. Der hält zu ihr.
Da wär ich nicht so sicher. Die haben sich gezofft, als ich drüben war.
Nein, aber wir wissen nicht, ob er nicht ihre Partei ergreift.
Sandra weiß das auch nicht.
Wir wissen, dass Crusher 'nen Penisbruch hatte, bevor er auf die Koppel kam.
Ach ja? Woher?
Wir können's ebenso wenig wie du beweisen, dass Stevie ihn hergebracht hat.
Brauch ich auch nicht. Du hast mir die Hälfte der Kälber überschrieben.
Wär interessant zu hören, was Harry darüber denkt.
Sagt es ihm. Das ändert gar nichts.
Bist du dir da sicher?
- Die Vereinbarung ist rechtskräftig, Tess. - Dann fahren wir jetzt nach Killarney.
Fahrt doch.
Es ist dir egal, wenn Harry weiß, dass du lügst und stiehlst?
Harry und ich haben 'ne gute Beziehung.
- Da hab ich was Anderes gehört. - Na, dann hast du falsch gehört.
- Andererseits gibt's noch 'ne andere Möglichkeit. - Ja?
Ich geb dir die Chance die Kälber zu gewinnen, doppelt oder nichts, heut Abend beim Poker.
Deine Hälfte gegen meine. Gewinner kriegt alles. Harry braucht's nicht zu erfahren.
- Interessante Art, Geschäfte zu machen. - Bist du dabei?
Ja. Bis heute Abend.
- Hast du sie noch alle? - Hab nichts zu verlieren.
Außer den Kälbern. Du bist die schlechteste Spielerin, die ich kenne.
Vertrau mir, ich weiß, was ich tue.
Erwartest du jemand?
Wie ich höre, haben Sie kürzlich Vieh an ihren Nachbarn verkauft.
- Da sind Sie hier falsch. - Ach, du weißt doch, das Vieh...
... das wir letzten Monat nach Wilgul verkauft haben, Stevie...
Oh ja, richtig. Das Vieh. Ja, was ist damit?
- Sie müssen mir nur einige Details bestätigen. - Was meinen Sie mit „bestätigen“?
Wir sind mit dem Papierkram etwas im Verzug. Wir können sie Ihnen schicken, wenn Sie wollen.
Also gut. Dann können Sie mir vielleicht sagen, wem der Traktor gehört.
Oh, der gehört uns.
Ja, wissen Sie, Traktoren sind wie Kühe, die sehen sich alle ziemlich ähnlich.
Wenn Sie einen in Wilgul gesehen haben, dann haben die in Wilgul wohl genauso einen.
Die Ryans sind gute Freunde von Ihnen, nicht?
Ja, wir sind mit all unseren Nachbarn freundschaftlich verbunden.
Okay.
- Sie haben mir sehr geholfen. - War uns'n Vergnügen.
Hättest mir sagen müssen, dass es um Wilgul und die Bank geht.
- Du warst ja nicht da. - Wir können nicht mal einen Fremden bluffen.
Du hast keine Chance bei Sandra.
Ja, ist gut.
Danke, dass du Bescheid gesagt hat. Alles klar.
Das war Tess. Shane hat was gemerkt.
Verdammt!
- Das war's. Wir sind erledigt. - War meine Idee, das Vieh auszuleihen.
Und ich war blöd genug, mich drauf einzulassen.
- Was tun wir jetzt? - Weiß nicht. Ein Duell?
Wenn wir wegen Betrug verknackt werden, dann von mir aus auch wegen Mord. Oder?
Ich kann jetzt nicht aufgeben, Alex.
Wir laden ihn noch mal ein. Auf ein paar Bier und Steaks vom Grill.
Wir bezirzen ihn mit unserer Gastfreundschaft und dann...
... werfen wir uns vor ihm nieder und betteln.
Das gefällt mir. Ja, ist sehr heroisch.
- Wir haben nichts zu verlieren. - Gut, wir versuchen's.
Mal sehen, wie's läuft.
Dann motzt Harry, ich hätt nicht alles gemacht, dabei hat er mich für Sandra losgeschickt.
Morgen sage ich ihm, dass ich nur für einen Boss arbeite.
Ich würde ihn nicht unter Druck setzen, Terry.
- Ich kann mir das nicht länger bieten lassen. - Ja, aber wir haben jetzt die Hypothek.
- Kannst du denn nur ans Geld denken? - Natürlich nicht.
Du arbeitest gerne auf Killarney und Sandra wird heute Abend einen kleinen Dämpfer kriegen.
- Dann wird sich einiges ändern. - Ja, wär schön.
Wenn du nicht das tust, was ich dir sage, hast du keine Chance gegen Sandra.
Natürlich nicht. Ich bin ja nicht blöd.
- Was? - Du bist die tolle Pokerspielerin.
- Du gewinnst die Kälber zurück. - Ich?
Ja.
- Ja, okay... - Wir machen sie fertig.
Geht klar.
Denkst du, er verrät uns?
Ich würd's tun.
Gerade hast du angefangen, mich zu überraschen, Nick.
Ich würde alles tun, um die Farm zu behalten.
- Hör mal, wir stecken da zusammen drin. - Daran erinner ich dich in der Zelle.
Bereit zu betteln?
Klar, von mir aus.
- Danke, dass Sie noch mal gekommen sind. - Wir haben gehört, Sie waren auf Drover's Run.
- Sie erwarten sicher 'ne Erklärung. - Genau.
Mistkerle! Konnten's mir nicht mal persönlich sagen.
- Deswegen haben wir Sie hergebeten. - Die haben mich entlassen.
- Entlassen? - Rausgeworfen.
Janet wollt mich warnen, ich hab's nicht geglaubt.
Irgendein Aas mit seinem feinen MBA hat beim Chef geschleimt, und weg bin ich.
- Wollen Sie was trinken? - Ja, bedienen Sie sich. Bedienen Sie sich.
Hey, hör zu...
Wir müssen vielleicht doch nicht in den Knast.
- Greifen Sie zu. - Cheers!
- Cheers. - Cheers.
Wisst ihr was?
Ich sollte den Schweinen dankbar sein. Die haben mir'n Gefallen getan.
- So muss man das sehen. - Ich hätte schon vor Jahren gehen sollen.
- Ich hab noch genug vor. - Gehen Sie angeln, Mann.
Herumreisen. Sehen Sie sich das Land an.
- Wäre schön, sich frei zu nehmen. - Ja.
Warum mach ich mir was vor? Ich bin erledigt!
15 Jahre hab ich denen gegeben.
15 Jahre schwere, harte Arbeit.
Die Nächte durch, an den Wochenenden, im Außendienst.
Kein Wunder, dass ich keine Familie habe.
Hatte keine Zeit dafür.
Nun, die denken nicht an die Opfer, Shane. Nur an den Profit, Mann.
Oh Gott, das ist ein Tiefschlag, direkt unter die Gürtellinie.
- Das Gefühl kennen wir, glauben Sie uns. - Bin auch mal gefeuert worden.
- Jacksons Reitschule. - Du warst 14 und wurdest gefeuert...
... weil du Linda Mathesons Privatstunden gegeben hast.
- Was ist dabei? - Sie wollte keine.
- Hör auf... - Stimmt doch.
Leute! Verzeiht die Störung!
Wir reden hier über meine Existenz.
- Entschuldigung. Klar. - Hol das Steak.
- Bitte sehr. - Danke...
So, fertig. Greifen Sie zu, Shane.
Also, erst ein paar Runden zum Warmwerden. Und wenn wir in Schwung sind...
- ... spielen wir um die Kälber. - Hab ewig nicht mehr gespielt.
Ach, wir spielen hier dauernd.
Asse sind hoch, fünf Karten, verdeckt, dann setzen und kaufen.
Die roten Chips sind 5 wert, die blauen 10. Sind alle einverstanden?
- Ja. - Von mir aus gern.
Da ich jetzt weiß, dass ihr alle spielt, könnten wir uns ja öfter treffen.
Ich setze.
Fünf.
Erst legst du uns rein und dann willst du unsere Freundin sein.
Immer haben alle den falschen Eindruck von mir.
Dann sorgen Sie dafür, dass es nicht passiert.
Sie wissen doch wie das ist, Stevie.
Hat man hier erst mal seinen Ruf weg, wird man ihn schwer wieder los.
Zwei.
Von mir heißt es aber nicht, dass ich Leute reinlegen würde.
Wir können beide nichts dafür, was über uns gesagt wird, oder?
- Kann ich noch'n Schluck haben? - Sie können sich selbst nehmen.
Zwei bitte.
Eine bitte...
Danke.
Sandra?
Nur zur Übung, ja? Übung, oder?
Fünf...
Wenn wir bald richtige Nachbarn sind, lernen wir uns besser kennen.
- Du ziehst also bei Harry ein, ja? - Der nächste Schritt.
Und wenn diese Sache hier vom Tisch ist, finden wir hoffentlich'n Weg gut auszukommen.
Werden vielleicht sogar Freunde.
Uns nicht zu beschwindeln, wär schon mal'n Anfang.
Die 5 und ich erhöhe auf 10.
Sandra?
Ich will sehen.
Können Sie bitte die Heizung anschalten? Mir ist kalt.
3 Zehnen.
Sind zwei Paare besser als drei Gleiche?
Nein.
Ich habe nur drei kleine Damen.
Na, besser als mein Blatt jedenfalls.
- Das heißt also, ich gewinne. - Ja, das ist richtig.
Gut, noch 'ne Runde, bevor's ernst wird?
Wieso nicht...
Hören Sie, Sie schaffen das. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Stärken.
- Loyalität? - Ihre Qualifikation, Ihre Erfahrung.
Sie könnten sich als Finanzberater selbstständig machen.
Wär machbar.
Ich könnte meine Abfindung benutzen und meine Bankkunden mitnehmen.
- Zwei haben Sie schon. - Und wenn die sehen, wie erfolgreich Sie sind...
Dann wollen die mich wiederhaben, und ich sag denen ihr könnt... mich mal.
- Ja. - Die Einstellung ist gut.
Danke.
Und ich hab gedacht... ihr seid bloß ein paar verzweifelte Farmer.
Und wir haben gedacht, Sie sind der Böse.
Jetzt, wo Sie unsere Einstellung kennen, verstehen Sie auch, warum wir's getan haben.
Den Vieh- und Maschinenbestand fälschen, meinen Sie.
Wir wollten's Ihnen sagen, Shane. Deshalb haben wir Sie heute hergebeten.
Die echte Geschäftsprognose... Ohne zusätzliches Vieh und Maschinen.
Ist nicht mehr mein Problem. Man hat mich schließlich entlassen.
Aber Sie müssen doch Ihren Bericht abgeben, oder?
Wir wollen nur eine Chance, um zu beweisen, wozu wir fähig sind, so wie Sie.
Ja, genau.
Von mir aus.
- Es ist eindeutig das Ohr. - Nein, ich würd sagen, es ist der Hals.
Nein, sie kratzt sich am Ohr, wenn sie nichts hat.
- Sie hat den Hals gerieben, ich hab's gesehen. - Dann ist sie verspannt. Das Ohr ist das Signal.
Ja, aber das hat sie nie gemacht, wenn sie ihre Karten angeguckt hat. Also...
Hör mal, es hat nichts zu tun mit den Karten. All das Gerede, mit uns befreundet zu sein...
... das war eindeutig gelogen, sie hat dabei am Ohr rumgefummelt.
- Vielleicht nicht. - Was?
Sie wollte auf sich aufmerksam machen und hat den Bullen auf die Weide gestellt.
Nun werd nicht sentimental. Sie hat's getan, weil sie die 5.000 für die Kälber wollte.
- Wär möglich. - Hör auf damit. Das ist Geschäft.
Dabei musst du gemein, herzlos und stark sein.
Zum Glück spiele ich gegen sie.
Zum Glück.
Also, wie sieht's aus? Spielen wir um die Kälber?
Wann immer du willst.
Ich dachte, wir nehmen ein neues Kartenspiel.
Eindrucksvoll.
Ist doch nichts Besonderes.
Hab ich gelernt, als ich im Casino in Darwin gejobbt hab.
Aber vielleicht sollte Jodi diesmal geben.
Sekunde, warte...
Also, wir hatten gesagt, ich spiel nur gegen dich.
- Ja, und sie vertritt mich dabei. - Es sind deine Kälber, Tess...
- Ich wusste, dir fehlt der Mumm... - Ich soll spielen? Schön.
Tess!
Schon gut. Ich wollt dir 'ne faire Chance geben, indem du gegen Stevie spielst, aber...
Jodi, teil die Karten aus.
Stellen Sie die Heizung ab, Jodi. Hier ist es schon viel zu warm.
- Wollen Sie auch noch'n Glas Wein? - Bitte.
Woran ist Ihr letzter Sklave gestorben?
Also, wieso hast du's getan?
Warum hast du Crusher auf die Koppel gebracht?
- Ging es dir nur ums Geld? - Das solltest du besser Stevie fragen.
Wenn Sie so unschuldig sind, wieso lassen Sie sich auf das Pokerspiel ein?
Wie ich es schon gesagt hab, ich bin nicht nachtragend.
Und außerdem hatte ich gehofft, wir könnten alle Freunde werden.
Passt mal auf: Machen wir die Sache doch interessanter...
- Was schlägst du vor? - Wir erhöhen den Einsatz.
Wir spielen auch um die Bullen. Crusher für Brutus.
Tess, kleine Pause. Kann ich dich mal bitte ganz kurz in der Küche sprechen?
- Klar. - Geh ruhig.
Jodi passt auf, dass ich nicht in deine Karten gucke.
- Bist du verrückt? - Wieso hältst du dich nicht raus?
- Ich weiß, was ich tue. - Ein Blinder merkt, dass du'n Scheißblatt hast.
Okay, sagen wir, du gewinnst und kriegst Crusher.
Wenn er sich nicht erholt, hast du einen untauglichen Bullen.
- Weißt du, was es kostet, den durchzufüttern? - Eine Menge. Ich weiß.
Und sagen wir, du gewinnst nicht. Dann verlierst du einen sehr wertvollen Bullen.
Nur um was zu beweisen! Du wärst schön blöd...
- Tess, tu das nicht für mich. - Mach ich nicht.
Aber wenn ich das nicht durchsteh, wird sie mich immer unterbuttern.
Du wirst nicht gewinnen, versteh doch!
Ja, ich versteh es. Gehen wir wieder rein.
- Los geht's. Spielen wir um die Bullen. - Oh! Das darf nicht wahr sein!
Wieviele?
Zwei, bitte.
- Tess? - Keine.
- Und du bist ganz sicher? - Absolut.
Möchtest du den Einsatz noch erhöhen?
Zum Beispiel, ich halte die Bullen und setze noch meinen neuen Pickup.
- Vertrag für die Kälber. Und der Bulle? - Behalte ihn.
- Nein, er war der Einsatz! - Ich hab, was ich wollte.
Also, Sandra, wenn du mal wieder mit uns 'ne Runde spielen willst...
- Du hast gewonnen! - Jup!
Du hast die Kälber, den Bullen und den Pickup auf ein Paar 6en gesetzt. Mehr hattest du nicht?
Hab auf Signale geachtet, die kamen nicht. Da dachte ich, sie hat'n gutes Blatt.
- Irre, wie du sie geblufft hast. - Euch hab ich auch reingelegt.
- Und das Gequatsche in der Küche? - Es musste ja echt wirken.
Geblufft von 'nem Anfänger.
Also, leicht durchschaubar zu sein hat manchmal auch seine Vorteile.
- Cheers! - Cheers!
Ich wusste, dass du hier steckst.
- Wie immer, wenn wir uns gestritten haben. - Also, wenn's wieder ums Einziehen hier geht.
- Tut mir Leid, es ist ein zu wichtiger Schritt. - Es geht nicht darum.
Tess hat mich eingeladen zum Pokerspielen heut Abend.
Gut. Wurde Zeit, dass ihr euch besser versteht.
Ja, ich dachte, das Angebot wär ehrlich gemeint, aber die wollten mich gar nicht dabei haben.
Ich komm mir so dämlich vor!
- Soll ich hingehen? Fragen, was los ist, ja? - Nein, ich will's einfach nur vergessen.
Ich...
Weißt du, ich wollte mich doch nur mit denen anfreunden.
Die hast du nicht nötig. Du hast mich. Darauf kommt's an.
Sandra war unmöglich. Schenk mir Wein ein, stell die Heizung ab. Als ob ich ihr Diener bin.
- Das erleb ich jeden Tag. - Sie glaubt, sie ist uns allen überlegen.
- Das macht mich so wütend. - Als Tess gewonnen hat, war sie stumm.
Da fühlte sie sich aber nicht mehr überlegen.
Kommandiert sie Jodi rum, bist du sauer, aber ich muss den Mund halten...
- ... alles einstecken wegen der Hypothek, oder? - Ich wusste nicht, wie es ist, für sie zu arbeiten.
Falls du's nicht gemerkt hast: Das tu ich auch nicht!
Dann erinner Harry daran. Er ist dein Boss.
Ich bin schon seit Jahren da. Das muss doch was zählen bei Harry.
- Und du kennst ihn besser als die Meisten. - Ja, das tu ich.
Ich hab mir Ihren Geschäftsplan angesehen.
Sie sind nicht gerade rentabel.
Es ist aber nicht unmöglich, den Betrieb aufzubauen.
Ja, einfach hart ranklotzen, das ist alles.
Den Rückzahlungszeitraum verlängern.
Sie haben es richtig gut hier draußen.
Die weite Landschaft...
... kein mittleres Management schreibt Ihnen vor, welche Kekse Sie kaufen dürfen.
Wär schade, das alles zu verlieren.
Dann überdenken Sie unseren Antrag noch mal.
Unterlagen zu fälschen ist keine Kleinigkeit.
Aber nachdem, was die Bank gemacht hat, sind Sie denen keinen Gefallen schuldig.
- Können Sie nicht ein Auge zudrücken? - Genau.
Wär 'ne tolle Reklame für mein neues Geschäft, wenn das bekannt wird.
Nein, tut mir Leid, Leute.
Hier ist eine Kopie der Unterlagen, die ich bei der Bank eingereicht habe.
Dann müssen wir das alles noch mal über uns ergehen lassen.
Nein, die schicken wohl keinen mehr raus. Die sehen sich nur die Akte an.
Man weiß es nie. Ein Anderer beurteilt es vielleicht anders.
Viel Glück.
Ja. Alles klar.
Danke...
Was?
Er hat den falschen Geschäftsplan eingereicht. Der mit zusätzlichem Vieh und Maschinen.
Was? Dann kriegen wir 'ne Verlängerung für die Rückzahlung?
- Sollen wir ihm das nicht sagen? - Ich schätze, dass er das weiß.
- Tut mir Leid, dass du das so siehst. - Ich will keine Unruhe stiften...
... aber es nervt, die Arbeit nicht zu schaffen, weil ich den halben Tag bei Sandra bin.
- Verständlich, dass du das unfair findest. - Von jetzt an arbeite ich nur noch auf Killarney.
Hör zu, ich mag keine Ultimaten. Und besonders nicht von meinen Angestellten.
Verzeihung, nur so geht's nicht weiter. Ich meine, wir kennen uns schon so lange.
- Ich denke, da kann ich das doch sagen. - Ja, da hast du Recht. Viele Jahre.
Und wir würden's doch bedauern, wenn's nicht noch mehr werden.
- Auf jeden Fall. Tut mir Leid. Sehr sogar. - Also gut.
Aber wenn ich entscheiden muss zwischen dir und Sandra...
Dann mach ich dir deinen letzten Lohn fertig.
- Ich werde gefeuert? - Einen Arbeiter wie dich würd ich nicht feuern.
Aber was mich betrifft, hast du gerade selbst gekündigt.
Und zwar fristlos.
- Wer ist das? - Weiß nicht.
Tag, Jason. Endlich ist es Freitag, was?
- Können wir los? - Ja, bin fertig mit der Arbeit.
- Ich brauch nur'n Moment. - Keine Eile.
Ihr seid verabredet?
Nur so hab ich ihn dazu gekriegt, mir das mit dem Bullen zu sagen.
- Schadet ja nicht, dass er gut aussieht. - Ist mir nicht aufgefallen.
- Reibst du dir deshalb dauernd die Nase? - Gar nicht wahr.
- Oh doch, immerzu. - Es hat mich gejuckt.
So ein Quatsch, jetzt kenn ich dein Signal.
- Hab keins. - Du bist ein offenes Buch.
So'n Blödsinn.
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