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Entschuldige, wir wussten nicht, dass du hier bist.
Geht es dir gut, Frau Fatma?
Alles okay. Es ist nichts.
Und sag Fatma zu mir, wir sind jetzt eine Familie.
Ich such dich schon überall, Mama.
Geht es dir gut, Mama?
Es ist alles gut, hat sie gesagt. - Hab ich dich gefragt?
Mama, soll ich Papa wegen deiner Medikamente rufen?
Nein, es geht mir gut.
Komm, gehen wir raus, das ist sonst unhöflich.
Sei still und reiß dich zusammen.
Auf gehts.
Ayse muss noch...
Natürlich.
Hör auf zu zupfen.
Fast so aufregend wie ein österreichisches Fußballspiel.
Geht es dir gut, Mama?
Hört jetzt auf damit.
Besonders du.
Lächle doch ein wenig. Es ist deine Hochzeit.
Still jetzt, mach uns nicht zum Gespött.
Und du geh tanzen.
Los. Geh tanzen.
Sag deiner Tochter, dass sie sich zu benehmen hat.
Und meine Mutter bricht mir den Arm.
Es feiern alle!
Mama!
Lass sie spinnen.
Setz dich zu mir.
Los, Mädchen.
Kommt schon!
Geht schon.
Bist du zufrieden?
Es ist so schwer, wenn die Kinder fortgehen.
Ich weiß. Bei Baran, meinem Ältesten, war es auch schwer.
Aber er hat so einen tollen Job in Deutschland bekommen.
Sogar bei Kezban war es schwer.
Und wir wohnen im selben Bezirk.
Achte gut auf Ayse. - Machen wir.
Danke für alles.
Ich bitte dich, danke dir. - Ihr habt so einen Aufwand betrieben.
Wir melden uns, wenn wir daheim sind. - Okay.
Sicher feiern wir deine Hochzeit als nächste.
Danke für alles.
Pass auf dich auf, Gülsen.
Meld dich, dass wir uns keine Sorgen machen.
Auf gehts.
Das ist das Allerbeste, was dir passieren konnte.
Vergiss das nie, kleine Schwester.
Und ruf uns an, lass uns wissen, wie es dir geht.
Komm, sonst kommen wir noch zu spät zum Flughafen.
Alles wird gut.
Also dann, macht es gut.
Pass auf, die Kinder... Wegen dem Auto.
Willkommen.
Elmaz, räum deinen Scheiß weg, oder ich erschlag dich damit!
Wie war die Hochzeit? - Eh schön.
Mama!
Wie war die Feier? - Schön, sehr schön.
Willkommen, Hasan. Wie war die Hochzeit?
Leider konnten Baran und Zübeyde nicht aus Deutschland kommen.
Du wirst aber hier noch viele andere Leute kennenlernen.
Und das ist unsere Wohnung. Das ist Frau Vildan.
Sie ist eine liebe Nachbarin.
Und der kleine Mann ist Oktay, Kezbans Sohn.
Und das ist Mehmet, mein Kleiner.
Das ist Ayse.
Wie war die Reise? Bist du erschöpft?
Nein. Wir sind gut angekommen. - Es ist sicher schön dort.
Und, was macht ihr gerade so?
Nichts, wir sitzen gerade beisammen.
Und, war ihr Mann wenigstens daheim?
Meine Schwester wollte nicht, dass ich mit hoch gehe.
Waren Sie nett zu dir? - Ja, sehr.
Wir sollten schlafen gehen. Es war ein langer Tag.
Wir werden jetzt schlafen gehen.
Geh schlafen, Nurcan.
Auch wenn er kein Traummann ist, mach einfach die Augen zu.
Ich weiß. - Gott behüte dich.
Steh auf!
Gute Nacht, dann.
Soll es wirklich heute passieren? Willst nicht du...
Es ist eure Hochzeitsnacht. Es ist, was wir besprochen haben.
Keine Angst, das gehört dazu zur Ehe.
Mach dir keine Sorgen, wir passen gut auf dich auf.
Warum darf die Aylin nicht herkommen?
Weil wir das sagen. Geh halt zu ihr. Komm aber nicht zu spät heim.
Ich komm nicht zu spät. - Ich kann dich nicht holen wenn's zu spät wird.
Geh mir aus dem Bild, ich seh nichts.
Guten Morgen.
Wie geht es dir? Wir wollten dich nicht aufwecken.
Los, komm.
Mehmet, hol deine Tasche, du wirst zu spät kommen.
Mama, ich will nicht in die Schule.
Los, tu was deine Mutter sagt.
Die Therme spinnt schon wieder. Siehst du dir das nach der Arbeit mal an?
Kind, wie sieht denn dein Kopftuch aus?
Wie bei Frau Hanifes Tochter. Und die ist noch keine 30...
und schon geschieden. Richte es.
Kannst du mir helfen, bitte?
Wie alt bist du, Elmaz?
Die Kezban hat dir sicher auch geholfen, als du kleiner warst.
Soll ich dir helfen?
Sie ist unser Gast. Zeig mehr Respekt.
Und hol dein Kopftuch.
Was ist sie nun? Gast oder Ersatzmami?
Du wirst sie so respektieren wie mich.
Verstehen wir uns?
Sie wirds schon lernen.
Sie ist ein wenig stur.
So wie du.
Sie ist immer dann wie ich, wenn sie sich daneben benimmt, gell?
Wo hast du heute Nacht geschlafen?
Weil, schlafen nicht Mann und Frau im selben Zimmer?
Mein Bruder hat in unserem Zimmer geschlafen. Und du?
Sohn, nimm deine Tasche und die von deinen Schwestern. Beeil dich.
Ihr müsst los!
Tschüss, Ayse.
Tschüss.
Mehmet hat die Tasche!
Ich habs gehört, Mama! - Tschüss!
Musst du heute arbeiten?
Heute, morgen, übermorgen.
Ich muss den Türkeiurlaub reinarbeiten.
Okay, ich geh jetzt, Mama.
Hör zu. Komm nicht zu spät morgen.
Da kommen die Verwandten zum Gratulieren.
Was soll ich dir zum Abendessen richten?
Ich finde schon was unterwegs.
Ich mag das nicht.
Ich weiß.
Ich ess trotzdem auswärts.
Schönen Tag euch allen.
Bis heute Abend.
Fahr vorsichtig.
Jetzt sind alle weg.
Jetzt sind wir unter uns.
Also, was machen wir heute?
Zuerst werden wir einkaufen und die Wäsche machen.
Und dann deine Sachen schön einräumen.
Kochen und so weiter ist einfach.
Ich werd dir alles noch genau erklären, okay?
Und lass uns dein Leintuch in die Wäsche tun.
Wegen der Hochzeitsnacht und so...
Guten Abend.
Guten Abend.
Mein Schwager hat zu Hasan gesagt, ein schöneres Mädchen...
hättest du in der ganzen Türkei nicht finden können.
Willkommen. - Schönen Abend.
Du kennst ihren Schwager, Herrn Abdullah. In seinem Supermarkt waren wir heute einkaufen.
Guten Abend. - Willkommen.
Herzlichen Glückwunsch! Gott segne euch.
Das war ja so überraschend. Gerade haben wir noch gesagt,
es wäre schön, wenn unser Junge eine nette Braut findet.
Und da war sie plötzlich.
Ein Juwel.
So eine Schönheit.
Und du hättest es auch nicht besser treffen können.
Der Herr Student ist eine ausgezeichnete Partie.
Und was für ein hübscher Mann.
Da kann ich nur zustimmen. - Setzt euch.
Wir brauchen noch Tee, Tante Fatma.
Was machst du da? Schwatzt mit Aylin.
Und die Männer haben keinen Tee mehr.
Und, hast du Spaß?
Mir ging's wie Frau Emine und Frau Meryem.
Da denke ich mir, ach, wenn Hasan nur eine nette Braut hätte...
und dann erzählt mir meine Mutter, Hasan hat in der Türkei geheiratet.
Ich hab es nicht glauben können!
Bitte sehr. - Danke, Tante Fatma.
Wie auch immer.
Und nur das Beste für das junge Paar.
Auweia.
Oma!
Mein Schatz!
Tut mir leid, dass wir so spät sind.
Lass los.
Misch dich nicht ein. Das ist mein Problem.
Schau es dir an!
Wenn deine Schwester es nicht will. - Ich will es nicht.
Wie sagt Mama immer: meine Familie, meine Probleme.
Nicht wahr?
Willkommen in unserer Familie.
Auweia, was ist denn wieder mit deinem Auge passiert?
Es ist nichts. Eine Kastentür. Ganz ungeschickt.
Bring das Geschirr ins Wohnzimmer und geh schlafen.
Du bekommst noch eine Kiefersperre vom Gähnen.
Mama, soll ich euch nicht doch helfen?
Ayse hilft ja.
Brauchst du noch was?
Wir sehen uns übermorgen, oder? Der nächste Termin.
Wenn du zu tun hast, musst du nicht kommen.
Mach dich nicht lächerlich, Mama. Natürlich komm ich mit.
Ich bin immer für dich da, Mama.
Gemeinsam werden wir auch das schaffen.
Entschuldige.
Brauchst du mich sicher nicht hier?
Ich kann die Kinder für die Schule herrichten.
Danke, nein. Du hast selber eine Familie, auf die du schauen musst.
Und wir haben ja jetzt Ayse.
Dann gehen wir.
Gute Nacht. - Gute Nacht.
Alles in Ordnung?
Alles ein bisschen viel, oder?
Die Scheinehe mit Hasan und so...
Anders hätten wir dich nicht herholen können.
Alle sind so angespannt und verziehen das Gesicht.
Aber mit der Zeit wird hoffentlich alles gut.
Hoffentlich...
Warte.
Komm, setz dich da hin.
Es ist nichts. Mach dir keine Sorgen. Die Kinder sind in Sorge.
Du musst stark sein. Ich vertrau auf dich.
Falls es schief geht, wenn mir was passiert...
Schau...
Ich vertraue sie dir alle an.
In Ordnung?
Suchst du etwas?
Hi, kann ich dir helfen?
Ich suche den Pudding. Der war doch hier, oder?
Umgeräumt. Der ist jetzt da drüben.
Den kauft ihr, glaub ich, immer. - Danke vielmals.
Ayselein, wie schön dich zu sehen.
Meine Liebe.
Wie geht es Fatma?
Darf man sie schon besuchen?
Wir hoffen, dass es ihr mit der vierten Chemo besser geht.
Diese jetzt war schon sehr hart. Wir beten.
Wir gehen sie morgen besuchen. So ist es eben.
Und bald kommt sie raus. Hoffentlich.
Wie geht es Kezban und dem Baby?
Wie geht es mit ihrem Mann?
Dem Baby geht es gut. Wir haben ihn Erkan genannt.
Herzallerliebst.
Wie süß sie ist. Da geht einem das Herz auf.
Bete, dass deine Mutter für dich auch so ein nettes Mädchen findet, Osman.
Schau, wie rot er wird.
Mach dir keine Sorgen, Mama.
Es ist zwar schwierig, aber ich schau jeden Tag daheim vorbei.
Das musst du nicht.
Ayse ist bei den Kindern.
Nimm das Baby nicht hierher mit. Das ist nicht gut.
Wie geht es dir?
Geht es dir gut?
Egal.
Wichtig bist jetzt nur du.
Was ist los mit euch?
Streitet ihr euch etwa hier?
Nein, Mama, es ist nichts. Ruh dich aus.
Wieso hast du zugestimmt?
Sie wollten es.
Meine Mutter.
Mama wollte es.
Komm, gehen wir.
Geht es ihr heute gut?
Im Moment ja.
Du bist mit Nurcan und Kezban hingefahren?
Erkan und Hasan waren auch mit.
Verstehst du dich mit den Mädchen?
Ja.
Ich weiß, Nurcan macht dir das Leben schwer... - Sie ist eben Nurcan.
Eigentlich versteh ich sie.
Für sie ist es natürlich auch schwer.
Ich weiß nicht warum, aber...
von meinen Kindern war Nurcan immer mein Liebling.
Man sollte nicht so reden. Aber es ist eben so.
Ich glaube, ich hab sie zu sehr verwöhnt.
Nein, nicht deshalb.
Nurcan liebt eben ihre Mutter über alles.
Sie ist eine gute Tochter.
Gehst du morgen zu ihr?
Ich bringe dir jetzt mal Tee.
Dann werde ich mit dem Mittagessen beginnen.
Die Frauen haben wieder nach dir gefragt.
Ich sagte, dir gehts gut. So wie du es wolltest.
Sei endlich still, wir lernen hier.
Wird Mama sterben?
Wirst du dann unsere Mama sein?
Okay?
Niemand kann deine Mama ersetzen.
Aber wenn etwas passieren sollte, werde ich immer für dich da sein.
Wir beten alle für sie.
Okay, mach deine Hausaufgaben gut...
und mach deine Mama damit stolz.
Hör auf zu summen, du bist nicht mehr in deinem Dorf.
Möchtest du rüber ins Wohnzimmer?
Hoffentlich hab ich mir nichts eingefangen.
Ich hab mir vor zehn Jahren das letzte Mal sowas eingefangen.
Wir haben gute Nachrichten für dich.
Du wirst Vater.
Ich sollte schlafen gehen, ich bin erschöpft.
Okay, komm.
Du wirst jetzt auch viel schlafen.
Schlaf gut. - Danke.
Wenn du bei mir schlafen willst...
Lass sie.
Gute Nacht. - Gute Nacht.
Danke nochmal, dass du mir hilfst. - Gerne.
...Farbe auf die neuen Möbel geschüttet und gesagt "ich will deine Mutter nicht im Haus."
Die werden jetzt sicher sagen, du bist ein Pantoffelheld.
Vor allem Herr Davut.
...sie hat so sehr herumgeschrien...
Aber Elmaz und Nurcan haben beide lang Schule.
Und Kezban wollte ich nicht fragen, mit Erkan und so.
Er schläft noch immer nicht durch. Ich hoffe, meines wird brav schlafen.
...ich oder deine Mutter. - Was für eine Schande!
Ein Glück, dass ich daheim war. - Du arbeitest viel.
Das bestellte Fleisch müssen wir noch abholen.
Wir essen so viel Fleisch hier. - Guten Abend, Tante.
Guten Abend. Schön euch zu sehen. - Guten Abend.
Und wann ist es soweit? - Im Mai, so Gott will.
Hauptsache, es ist gesund. - Ungefähr Anfang Mai.
Wir gehen dann einmal. Schönen Abend.
Sag Onkel Ahmet liebe Grüße. - Mach ich.
Schau, wie arrogant sie ist.
Sie tut, als würde sie uns nicht kennen.
Gut, dann...
Wir sind da. - Willkommen.
Seid ihr gerade erst gekommen?
Kannst du das alleine einschlichten?
Ich bin spät dran. Ich muss zur Arbeit.
Keiner bewegt sich vom Tisch, bevor die nicht fertig sind.
Kannst du das bitte lassen?
Schau, ich weiß, es ist gerade schwer für dich.
Deine Mutter ist krank.
Okay, du willst mich nicht hier haben, aber so ist es nun einmal.
Reiß dich zusammen.
Schau, nicht für mich, für deine Mutter.
Schau, ich versteh dich sehr gut.
Zwischen uns liegen Welten. Wie könntest du mich verstehen?
Du bist eine junge Frau, benimmst dich aber wie ein verzogenes Kind!
Du bist selbstsüchtig, gehässig und...
ein Trampel!
Ein Trampel?
Echt jetzt?
Ayselein, setz du dich hin, wir machen das schon.
Wart mal kurz.
Bist du krank? Gibs doch in den Schrank.
Und in der Schule machen sich einige Mädchen ständig über Elmaz' Kopftuch lustig.
Aber das werden sie dir und Mustafa ohnehin am Elternsprechtag erzählen.
Elmaz hofft sehr, dass ihr hingeht.
Was ist?
Nichts.
Komm.
Hast du Angst?
Vor der Operation?
Schlimmer als die Chemo wird es wohl nicht sein.
Weißt du, ich hatte einen Traum.
Ich bin zuhause.
Ich gehe durch die Zimmer. Niemand sieht mich.
Ich rufe, niemand hört mich.
Ich will hingehen und den Kindern etwas zu essen machen.
Aber ich kann nichts berühren.
Da hab ich dich gesehen. In der Küche.
Du machst den Kindern etwas zu essen.
Da fühlte ich innere Ruhe...
und Frieden.
Ich mach mir jetzt keine Sorgen mehr.
Was ist?
Es tritt.
Was machst du da?
Nichts.
Das ist Deutsch.
Ich versuchs.
Du versuchst es? Mama kommt morgen unters Messer.
Mein Bruder Baran kommt heute wegen der OP aus Deutschland.
Und du liest ein Buch?
Hast du nichts Anderes zu tun?
Was soll ich denn sonst machen?
Lies.
Das heißt, der Frühjahrsputz.
Das heißt, es ist Frühling.
Lies das.
Papa!
Ich will zu meinem Papa!
Papa!
Was ist los? - Es ist nichts, Mama.
Streitet ihr etwa? - Nein, Mama. Es ist nichts.
Was wirst du jetzt machen?
Ich wollte noch zu meinen Eltern.
Nein, ich meine, was wirst du jetzt, wo Papa tot ist, machen.
Was ist das für eine Frage?
Weiß nicht, vielleicht will sie nochmal heiraten.
Es ist keine Woche her, dass wir deinen Vater so plötzlich verloren haben.
Und du willst, dass Ayse wieder heiratet.
Geht es dir noch gut?
Vielleicht will ihre Familie sie zurück.
Was sagst du da?
Ayse ist jetzt ein Teil dieser Familie.
Das dort ist deine Schwester.
Soll ich auch gehen und mir einen neuen Mann suchen?
Glaubt ihr, dass ihr Ayse von hier nach dort schicken könnt, wie ein...
Stück Vieh?
Mama, ihr habt nicht so viel Geld.
Wenn Hasan mehr arbeitet, kann er nicht mehr studieren.
Mach du dir keine Sorgen.
Als ihr klein wart haben dein Vater und ich in viel schlechteren Zeiten...
mit viel weniger Geld diese Familie durchgebracht.
Wie viele Überstunden hat dein Vater gemacht.
Wie viel hat er noch schwarz gearbeitet.
Wie oft hab ich den Dreck dieser Ungläubigen weggeputzt.
Toiletten geschrubbt. - Ich werde eine Arbeit suchen.
Wenn ich arbeite, gibt es kein Problem mehr.
Schau.
Die musst du anders einschlichten.
Die Marken müssen nach vorne.
Okay?
Alle sind so nett.
Besonders wenn ich und Nurie dabei sind ist alles klar.
Okay?
Wie auch immer, ich muss weitermachen, wenn du Fragen hast ruf einfach.
Also. Was ist?
Gott sei Dank bist du wieder gesund, Tante Fatma.
Wir haben uns alle sehr gefreut. - Danke, Ibrahim.
Gott sei Dank geht es ihr jetzt viel besser.
Danke.
Danke, Ayse.
Du hast aber schnell herausgefunden, was dein Mann mag.
Also dann, gute Nacht.
Ich meins ernst.
Wartet heute nicht auf mich, ich werde spät kommen.
Also wenn ihr schlafen gehen wollt, geht schlafen.
Okay.
Also, tschüss.
Was ist los? Ist etwas?
Nein, äh...
Der Kajal brennt ein bisschen in den Augen. - Schmier dir das Zeug doch nicht ins Gesicht.
Was ist los. Süße? - Mein Baby.
Was ist los? Meine Hübsche.
Ich wollte mit dir reden.
Was ist los?
Ich habe gehört, was du mit Nurcan gesprochen hast.
Du hast eine Freundin, stimmt's?
So ist es nicht, okay.
Schau Ayse, ich sag dir jetzt was, aber...
schwöre mir, dass du es niemandem sagen wirst.
Niemand weiß es.
Ich hatte bis jetzt...
noch nie eine Freundin.
Ich mag keine Frauen.
Ich mag Männer.
Verstehst du, was ich sagen will?
Weiß sie es auch?
Weiß ich nicht. Ich glaube sie...
Hast du mich deshalb geheiratet?
Sie hat...
mich gefragt...
Ich hab mir gedacht...
Ich hab mir gedacht, dass sie mich dann in Ruhe lassen.
Die Familie.
Die Verwandten.
Mein ganzes Umfeld.
Sag das niemandem.
Wir sind gut, ja?
Es ist für mich auch sehr schwer. - Du weißt es?
Ich...
Ich vermisse ihn auch.
Ich setze mal Tee auf.
...und geht mir mit Geschichten von der Baustelle auf die Nerven.
Meiner nervt mich wegen dem Geld.
Und ich habe ihm gesagt, wann warst du das letzte Mal einkaufen? In den 90ern?
Mein Vater ist auch so.
Eben.
Nichts als Tratsch.
Komm, setz dich zu uns.
Komm schon.
Sei nicht schüchtern.
Um die Haushaltsdinge kümmert sich Fatma.
Es ist alles gut.
Also es passiert, was die Schwiegermutter sagt.
Wir teilen alles.
Wie früher im Dorf, nicht wahr?
Schau nicht so ernst, sei nicht so zurückhaltend.
Wir sind hier unter uns. Ich hab zuhause auch eine Schwiegermutter.
Das hab ich dir im Vertrauen erzählt!
Geteiltes Leid ist halbes Leid.
Unmöglich.
Seht ihr, wie unser Osman Ayselein anglotzt.
Nein,
ich hab nichts davon bemerkt.
Osman ist eigentlich ein guter Junge, ich mag ihn ja.
Aber Stierereien am Arbeitsplatz gehören sich nicht.
Kaum zu glauben, dass ich von diesem Elend befreit bin.
Gott sei dank.
Wie geht es deinem Arm? Tut es noch weh?
Nein.
Komm doch am Abend zum Essen. Ich mache gefüllte Paprika.
Kochst du? - Ja, wer sonst?
Ayse arbeitet diese Woche jeden Tag.
Was?
Was ist los?
Hast du sie nicht geholt, damit sie im Haushalt hilft?
Sie ist keine Putzfrau.
Sie ist auch die Frau deines Vaters.
Wenn mir etwas passiert wäre, hätte sie sich um die Kinder gekümmert.
Sie ist eine Fremde, Mama. Eine Fremde.
Du hast nicht gedacht, dass ich es schaffe, nicht wahr?
Du hast mir immer gesagt,
dass ein Ehemann immer eine große Verantwortung bedeutet.
Nachdem er mir all das angetan hat hast du mir das gesagt, Mama.
Ich war dir nie gut genug.
Ich habe alles getan, was du wolltest. Alles.
Und wo bin ich jetzt?
Du hast deine ganze Existenz an dieses vogelfreie Mädchen gebunden.
Du hast sie über uns alle gestellt.
Ich hoffe, du bereust nicht...
Mama!
Danke, Mama, wir kommen nicht zum Essen.
Und, läuft es gut mit dem Deutschlernen?
Herr Abdullah möchte, dass wir die Lieferung erledigen.
Kannst du am Abend arbeiten?
Entschuldige, ich...
Schön gebunden.
Redet doch Türkisch! - Du bist so fröhlich.
Was ist los?
Das ist mir auch aufgefallen.
Mir auch.
Nichts. Einfach so.
Ein schöner Tag, wahrscheinlich deshalb.
Ich mag das hier nicht.
Wir können nirgendwo anders hin. Du...
Ich liebe dich.
Meine Füße tun so weh.
Ich bin so erledigt. - Ich weiß.
Früher als Putzfrau tat mein Rücken so weh,
dass ich überall verspannt war.
Ich konnte mich gar nicht mehr bewegen.
Weißt du,
ich vermisse die alten Tage ein wenig.
Seitdem du arbeitest, seh ich dich gar nicht mehr.
Was soll man tun?
Irgendwer muss Geld verdienen.
Außerdem können wir eine neue Therme kaufen.
Dann gibt es nicht immer heiß-kalt frühmorgens.
Die alte funktioniert doch noch.
Nein, ich finde, wir sollten eine neue kaufen.
Was bringt es, wenn es neu ist? Ist es dann besser?
Bei Haushaltsgeräten ist das aber so.
Gut.
Dann gehen wir schlafen.
Weißt du, ich vermisse ihn so sehr.
Jeden Abend warte ich auf ihn.
Jeden Morgen, wenn ich aufstehe, denke ich kurz, er ist noch da.
Aber dann fällt mir ein...
Er ist nicht mehr da.
Wenn ich gestorben wäre,
wären mein Mann und meine Kinder allein gewesen,
und meine Familie zerbrochen.
Und dann habe ich dich gefunden.
Warum wirst du rot? Du musst dich nicht schämen.
Das ist die Wahrheit.
Wenn ich sterben würde, müsste ich mir keine Sorgen machen.
Du kümmerst dich um alles.
Die Kinder, den Haushalt, mich.
Jetzt hast du sogar eine Arbeit.
Ich hab mir immer so jemanden wie dich gewünscht.
Jemand, der es versteht, eine Ehefrau und Mutter zu sein.
Gott möge dich segnen.
Mein Schätzchen.
Mein hübsches Mäuseschätzchen.
Komm zu mir, komm.
Wie soll eine, die mit der Tochter nicht klarkommt, mit der Schwiegertochter klarkommen?
Richtig, Schwester, richtig. - Die läuft herum, wie eine...
Sie hat jetzt sogar ein "Fiercing". - Was hat sie?
Ein "Fiercing". - Was ist das?
Was weiß ich, sie hat es hier und hier und überall stecken.
Wo hast du das gehört? - Ich hab es so gehört.
Was machst du denn hier?
Wir haben hier schon eingekauft, bevor du hier gearbeitet hast.
Mach dir keine Sorgen, wir finden schon alles.
Wir dürfen das Fleisch nicht vergessen. - Ich weiß, Mama.
Wir sind heute spät dran.
Der, den wir kaufen, ist drüben.
Geh mal rüber und schau nach den Kindern. Ich geh mal Toilettenpapier holen.
Du nimmst immer das falsche. Warte, ich komme.
Ihr sperrt gleich zu, oder?
Soll ich auf dich warten? - Nein,
danke. Ich muss noch saubermachen und so.
Schon wieder?
Wenn man so eine Fleißige ist, wie du, dann ist das eben so.
Wie auch immer, wir sehen uns.
Guten Abend, Frau Fatma. - Guten Abend, wie geht es dir?
Wie geht es deiner Mutter? - Gut.
Hat sie schon ein anständiges Mädchen für dich gefunden?
Nein.
Richte ihr bitte liebe Grüße von mir aus.
Wir haben uns schon lange nicht mehr gesehen.
Mama, welches Toilettenpapier soll ich kaufen?
Ich komme!
Ich hab doch gesagt warte auf mich, ich zeigs dir schon.
Oh, Mama.
Wir haben wieder das Fleisch vergessen.
Hab ich dir nicht gesagt, vergiss es nicht?
Jetzt ist schon zu. Was soll ich denn jetzt kochen?
Hasan kommt heute früher.
Ayse ist drin, sie macht sicher auf.
Also los, gehen wir.
Davut ist weg. Wir sind alleine.
Heute.
So geht das nicht.
Was soll ich tun?
Wenn ich an dich denke...
So geht das nicht.
Wenn meine Familie...
Ich meins ernst.
Ich meins auch ernst.
Ich kann das nicht mehr.
Nicht hier.
Mama, Herr Davut geht dort.
Davut, komm! Komm, mein Sohn!
Ich hab Hasan Lammfleisch versprochen.
Ich glaube, sie putzt hinten.
Von hier hab ich die Schlüssel nicht.
Was machen wir jetzt? - Keine Ahnung.
Ich mach nur dir zuliebe hier hinten auf. Für jemand anderen würde ich das nicht tun.
Danke.
Ich hatte das Fleisch schon vorbereitet.
Du bist ja keine Fremde.
Gott möge es dir danken. - Bitte.
Hasan wird sich sehr freuen.
Was hast du schon wieder?
Es ist nicht...
Mama?
Schnell!
Los!
Da hinüber!
Mama!
Aus dem Weg.
Geh da rein!
Oktay, du auch!
Mama, es reicht!
Verzeih.
Ich bring dich um!
Komm her!
Komm her!
Mama, hör auf!
Lass sie doch los!
Geh mir aus dem Weg!
Lass sie los!
Ich hab gesagt, geh mir aus dem Weg!
Bruder, komm bitte schnell heim!
Ich habe dir meine Kinder anvertraut!
Wie konntest du mir das antun?
Wie konntest du mir das antun! - Mama, bitte lass sie!
Ich hab dir alles gegeben!
Ich...
Mama.
Wir können sie nicht zu ihren Eltern schicken.
Sie ist jetzt hier zuhause.
Ich will sie nicht in meinem Haus haben.
Was hätte ich machen sollen?
Das war so demütigend.
Ich will sie nicht in meinem Haus haben!
Sei still! Sie ist ein Teil dieser Familie und sie wird hier bleiben!
Hier bleiben!
Ich hab dir dein Essen gebracht.
Iss es, bevor es kalt wird.
Weißt du...
Ich hatte einen Traum.
Es gibt einen dunklen,
langen Gang.
Und eine geschlossene Tür.
Ich weiß, dass du hinter dieser geschlossenen Tür bist.
Ich klopfe und klopfe an der Tür.
Ich schlage gegen die Tür.
Aber die Tür geht nicht auf.
Ich weine.
Aber ich weiß, dass der Schlüssel bei dir ist.
Bitte iss etwas.
Tante Ayse, Tante Ayse!
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