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Original subtitles

Vielen Dank.

Der Sofa ist weiblich.

Brandleiche. Wir haben kaum Blutsprung gefunden.

Der Fundort hier ist also nicht der Tater.

Herr Burschen, einer von den Schneidezähnen ist leicht abgebrochen.

schon einige Jahre her. Das könnte uns bei der Identifizierung ein bisschen

helfen. Das Alter kann ich jetzt anhand der Zähne noch nicht belastbar

bestimmen.

Mit der Williams -Methode komme ich auf ein Lebensalter von roundabout 27

Jahren. Und dann habe ich noch einen Steckschuss entdeckt, mittleres Kaliber.

Aber da unter der Achse verlauft halt die Arterie aus dem Klavier und da kann

eine Verletzung natürlich schon mal zum Tod der Hyperbole mir führen.

Sie ist verblutet.

Und die Verbrennung fand Postmord im Staat. Ja.

Ja, außerdem haben wir noch diese angesenkte Tasche hier gefunden mit

und Toilettenartikeln. Und Geldbeutel, Ausweis, Handy oder sowas? Nein, nichts.

Was meinst du, wie lange liegt die schon da?

Na, ungefähr vier Monate oder was.

Ich weiß schon, das ist jetzt für eure Ermittlungen natürlich nicht so dreckig.

Vor allem, weil jetzt ihr bloß noch vier Tage da seid. So, das müssen halt dann

notfalls die Kollegen übernehmen, oder? Kein Problem.

Nehmen wir Probleme an.

Ist das so.

Hier, fürs Abschiedsgeschenk. Sorry, ich bin bestimmt einer der Letzten. Die

wollen gar kein Geschenk.

Wenn, dann sollen wir was spenden an den politischen Helfenverein.

Feier wollen die auch keine?

Explizite Ansage.

Na, dann mach du wenigstens eine Sammelschweppe. Nein, wieso denn ich?

überhaupt gar keine Zeit für sowas.

Und warum gehen die zeitgleich in den Ruhestand?

Der Evo hat verlängert und der Franz hat auf seinen Antrag das selbe Datum

gesetzt.

Das muss siebel sein.

... und die Videoüberwachung wohl vergessen.

Gibt es irgendwas, was uns weiterhilft?

Es gibt keine Einbruchspuren an den Eingängen und Zugang zum Betriebsraum,

nur die Mitarbeiter von den Münchner Versorgungsgesägen.

Es ist ein merkwürdiger Ort, um eine Leiche loszuwerden.

Vor allem, weil der Raum nur alle fünf Jahre aufgesperrt wird, zur

Bauwerksprüfung. Das letzte Mal war heute Morgen.

Der Täter hat vor vier Monaten die Leiche hier abgelegt. Heißt das jetzt,

wollte, dass man sie findet oder eben nicht?

Gute Frage, ja.

Danke. Und du überprüfst bitte die Mitarbeiter der Versorgungsbetriebe, ob

irgendwelche Auffälligkeiten in der Biografie gibt, ja? Ja.

Sag mal, ihr wisst schon, dass ich eigentlich der leitende Sachbearbeiter

dem Fall sein sollte, oder? Also ich meine, ihr habt ja nur noch ein paar

Ja, ja, das wissen wir schon.

Vier Tage haben wir noch.

Das reicht uns doch, oder?

Ja.

Betten?

Ein bisschen recht hat er schon, der

Kali. Ja, formal.

Formal, ja.

Noch sind wir im Dienst.

Ritchie! Stellt das Team zusammen und geht in die angrenzenden Wohnhäuser.

irgendjemand muss ja was gesehen haben beim Transport der Leiche.

Wir brauchen so schnell wie möglich die Identität der Frau. Dann kann man ihr

Umfeld überprüfen. Die Forensik soll die Gesichtsrekonstruktion zur Priorität

machen. Wolltest du euch das echten aufhalten? Im letzten Fall.

Jetzt fangt der auch noch an.

Ritchie, wir arbeiten bis zum Schluss. Und wenn dann Schluss ist, dann ist

Schluss.

Das ist meine Tasse.

Ja, das sagst du immer.

So einen bist du doch früher gefahren.

Exakt den habe ich gefahren. Der rote Blitz, weißt du es noch? Die

Fahrgestellnummer passt.

Genau. Aber in der Annonce steht, Reparatur bedürftig. Ja, das ist eine

überschaubare Technik. Der habe ich im Griff.

Der wird damals auch an meinem Moped rumgeschraubt.

Das war die schnellste 50er rechts der Isar. Du? Echt? Ja. Ich freue mich schon

drauf. Ja, ich freue mich auf guten Kaffee.

Den kriegst du dann bei mir auf dem Balkon.

Mach ich eine grüne Oase draus. Musst du gar nicht erst so einen grünen Daumen

haben. Du weißt vieles nicht.

Ja, weil du nichts erzählst.

Weil du nichts fragst.

Wartet.

Ja, danke. Wir kommen.

Pathologie.

So, fertig. Ist das unsere?

Nein, Herzstillstand, Überdosis. Furchtbar. Ja, es hat ja gewohnt.

Schon wieder.

Ich glaube, damit werden wir in Zukunft mehr zu tun haben.

Das Projekt wird

in der Achsel ein, aber nicht wieder aus, Steckschuss.

Es bestätigt sich die Theorie einer Verletzung der Arterieachsel.

9 mm, oder? Welcher Hersteller?

Sie konnte sich nicht zusammenrollen.

Das Opfer verblutete.

Aufgrund der Körpergröße gehe ich von ca. 3 Minuten aus. Wollt ihr das nicht

brechen?

Aufnahmestoppen. Ich habe mir gedacht, das ist einfach am effektivsten, wenn

jetzt erst einmal den Bericht anhört und dann stellt ihr eure Fragen.

Jawohl. Die Dinger da, waren die auch in der Runde?

Naja, es scheint so, als wäre da noch irgendwas zwischen dem Opfer und dem

Pistolenlauf gewesen.

Schaut euch das einmal genau an.

Plastik.

Schaut so aus. Meinst du, die hatte was unter der Achsel?

In der Jackentasche?

Beides ist möglich.

Durch den Druck von dem Schuss hat es die Splitter von dem Objekt in die Wunde

hineinzwirbelt. Es ist hineingeschossen worden.

Und aufgrund der erhöhten Temperatur ist es dann geschmolzen.

Haben wir schon einen Scan vom Schädel?

Kommt noch.

Da kriege ich ja direkt Flashbacks, wenn ich euch zwei so sehe.

Was machst du denn hier?

Sag mal, ist es dir langweilig geworden bei den Amis oder was?

Verabschieden wollte ich euch.

Ich habe euch auch was mitgebracht.

Oh, danke.

Bist du ein bisschen früh dran? Vier Tage sind es ja noch.

Dann packt uns halt erst in vier Tagen aus.

Ist mein neuestes Buch.

Danke.

Ja, so schlimm ist es ja auch nicht.

Das Buch?

Das Aufhören.

Ich höre ja noch gar nicht.

So richtig auch in dem Sinn. Ich mache noch was. Ich unterrichte ja noch an der

Polizei. Auch noch?

Zumindest passt das besser, als alte Autos reparieren. Woher willst du denn

wissen, was zu mir passt?

Unterrichten, ja.

Sagt man ja, es macht Sinn oder es ergibt Sinn.

Manche Sachen ändern sich anscheinend nie, oder?

Was hast du vor?

Ich.

Einfach.

Aber du bist ja nicht extra hergeflogen, um uns zu verabschieden.

Nee, Hochzeit.

Gratuliere. Was, jetzt noch?

Nicht ich, meine Cousine.

Wo seid ihr denn gerade dran?

Ganz interessanter Fall.

Nimm mal die Samen.

Komm schnell mit.

Also,

eine Frau erschossen, dann verbrannt.

Ungeklärtes Data -Profil.

Kannst du mal reinschauen in die Akte? Also eigentlich tut mir der Urlaub

ganz gut.

Das ist unser letzter Fall.

Na, komm.

Danke.

Also, die Frau wurde... Ja, jetzt lass sie doch erst mal reinschauen.

Ja, ja.

Also, die Frau wurde erschossen.

Die Frage ist, hatte der Täter die Waffe immer dabei oder hatte sie sich extra

besorgt? Sprich, Planung.

Und hier, wenn du es mal schaust, der Schuss.

ging direkt in die Achsel.

Also das könnte auch von Gerangel hindeuten, oder dass sie sich im letzten

Moment abgewendet hat, oder der Täter ist ein ganz ungeübter Schütze.

Ja, Christine, was machst denn du hier?

Hochzeit. Herzlichen Glückwunsch. Nee, Cousine.

Nee, nee, nicht ich.

Na, was sagst du?

Nix in der Kürze.

Hit -and -run -Profiling ist genau das, was ich nicht mache. Das wisst ihr doch

ganz genau.

Ja, ja, ja. Aber der Fundort...

Ist doch auch merkwürdig, oder? Ich meine, es ist kein See, kein Waldstück,

keine Mülldeponie, nichts dergleichen. Und dann mitten in der Stadt?

Das ist riskant. Und die Verbringung der Leiche ist auch aufwendig.

Dem würde ich auf jeden Fall nachgehen.

Wir hatten 2023 einen Fall, da war der Fundort so speziell, dass wir nicht nur

einiges über den Täter erfahren haben, sondern auch über seine wiederkehrende

Tötungsabsicht. Aber das heißt natürlich nicht, dass sich euer Fall in so eine

Richtung entwickelt.

Eine Tötung ist ein dynamisches Geschehen. Respekt. Ja, ein Kerze im

ist gefährlich gelegen. Gut.

Also was auffällt ist, dass dem ersten Missglückten kein zweiter, kein

Erlösungsschuss folgt.

Gab es irgendwelche Hinweise auf einen Kampf, DNA -Spuren unter den Nägeln? Zu

den Verbänden gibt es kaum Spuren.

Wenn das Opfer nicht schon vorher bewusstlos war, dann muss es sich nach

ersten Schuss gewunden haben.

Ist die Frage, wie der Täter darauf reagiert hat?

Vielleicht war der Täter einfach überfordert. Eine impulsive Tat aus

emotionalen Situation heraus.

Eine Beziehungstat.

Aufgestaute Konflikte, sowas.

Oder jemand hatte Lust, dem Opfer im Sterben zuzuschauen.

Noch ist alles drin.

Du willst es machen oder?

Ryan with the Wind.

Wer bist du?

Mit wo hat man dich erschossen?

Morgen, Kali.

Morgen. Ist die Gesichtsrekonstruktion schon da?

Ja, das war gar nicht so einfach, weil durch das Verbrennen viele

im Gesicht verloren gegangen sind.

Aber die KI vergleicht das Modell, was wir jetzt haben, mit Gesichtern aus der

Bildersuche im Netz.

Wie viele Treffer haben wir?

Äh, 72, 73, das läuft noch.

Ja, das... Ich schick's euch rüber, okay? Ja.

Auf geht's!

82 sind's.

Okay.

1983? Da war unser Opfer noch gar nicht auf der Welt.

Wieso sortiert die Kali das nicht aus?

Und die Traueranzeigen erst recht.

Das vergleicht nur die Ähnlichkeit von Gesichtern.

Und der Kontext ist egal, oder was?

Kali?

Hallo?

Kali?

Hast du was?

Ich glaube, der hat was.

Reitlicher Schneiderzahn links. Befehlten Eck.

Michaela Horvath. 98, geboren in Ljubljana.

Vollwechsel. Ist eine slowenische Firma.

Cleaning Chemicals.

Vertreiben Reinigungsmittel für Autowaschanlagen.

Sales International.

Könnte auch in Deutschland tätig gewesen sein.

Das passt ja, oder?

Ich bin schockiert. Wie kann das ausgerechnet in München passieren?

So ein sicherer Ort.

Haben Sie sich nie gewundert, dass Ihre Angestellte monatelang nicht zur Arbeit

gekommen ist?

Michaela hatte sich ein Verbettige genommen.

Familienangelegenheiten. Es ist tragisch. Ich verstehe es nicht

Wissen Sie von irgendwelchen Problemen? Arbeit?

Privat? Oder Feinde?

Wer könnte Frau Horvath schaden wollen?

Ihre Tante wohnt in München. Vielleicht kann die helfen.

Täter. Die Tante.

Wir brauchen eine Liste aller Kunden von Michaela Horvath.

Ja. Und haben Sie vielleicht auch noch einen Namen von der Tante?

Wie gesagt, das Ziel ist es, ein lückenloses Bewegungsprofil zu

Moment der Anreise bis zum Todeszeitpunkt.

Dazu gehören die Kundenkontakte. Das machst du, Manu, oder? Ja, das mache

Super. Dann Social Media, private Kontakte, soziales Umfeld. Mach zu. Ja.

Dann sind alle Aufgaben verteilt. Auf geht's.

Wie du das alles machst, so ganz allein.

Entschuldigung. Ich weiß wirklich nicht, wer euch beide ersetzen soll.

Hat noch keiner die Stelle?

Nee, wird jetzt aber bald ausgeschieden. Der Kollege mit den Kundenkontakten,

wer ist das?

Der? Manuel Heinrich, den haben wir aus dem K14 leihweise.

Vermischt uns Unbekannte, das macht Sinn.

Hat Sinn oder ergibt Sinn. Ja, ja.

Wir müssen dringend rausfinden, wo der Tatort war.

Wissen wir jetzt schon, wo die Horvath in München gewohnt hat?

Noch nicht so genau.

Auf ihren Namen gibt es keine Hotelbuchung.

Aber sie hat ein Profil auf Web & Breakfast.

Das ist so eine Plattform für private Vermieter. Ja, ich kenne das.

Ja, und darüber hat sie in den letzten drei Jahren zehnmal dieselbe Wohnung

gemietet. Und auch immer Bewertungen abgegeben.

Aber im Todeszeitraum gibt es keine Bewertung von ihr. Und da war auch der

Online -Kalender von der Wohnung frei.

Ja gut, das heißt nichts. An Web & Breakfast kann man auch vorbei

Manche Leute machen das gerade zur Wissenszeit.

Ja, manche machen das.

Ja gut, das ist halt nicht ganz sauber. Sauber ist es nicht, deswegen würde ich

das auch nie machen.

Aber lass uns den Vermietersicherheitsreiber noch

Hast du das noch gemacht?

Ja.

Warum rufst du mich an?

Gut.

Die Tante von der Rohrat ist da.

Ja, gut.

in der Tasche eine Bluse erkannt zu haben, die sie ihrer Nichte geschenkt

Und das ist die Frau Horvath.

Hallo, Frau Horvath.

Mein Name ist Bartitsch.

Das ist mein Kollege.

Leibmeier.

Unser herzliches Beileid.

Ist es in Ordnung, wenn wir Ihnen ein paar Fragen stellen?

Nein.

Ihre Nichte.

Können Sie sich an Ihre letzte...

Begegnung erinnern. Das war Mitte Januar.

Wissen Sie, wo sie gewohnt hat?

Sie wollte leider nicht bei mir wohnen.

Sie wollte mir keine Last sein.

Aber wo hat sie gewohnt? Im Hotel oder hatte sie eine eigene Wohnung?

Sie hat sich meistens eine Wohnung gemietet.

Sie haben sie Mitte Januar gesehen.

Das letzte Mal, sagen Sie. Das ist ja jetzt vier Monate her.

Hatten Sie öfter so lange Kontaktpausen?

Mein Bruder und seine Frau sind vor einem Jahr gestorben.

Bei einem Autounfall.

Michaela wollte sich um das Haus kümmern. Es liegt an der Saba.

Ja, das ist ein Fluss, ein Zufluss von der Donau. Ich dachte, sie wäre dort und

würde die Sonnenstrahlen genießen, aber stattdessen lag sie hier.

Hatte sie irgendetwas bei sich, als sie gefunden wurde?

Was meinen Sie?

Irgendetwas Persönliches.

Also, außer der Bluse. Vielleicht ein Telefon mit ihren Fotos.

Nein, leider nicht.

Ihre Nichte, hatte die hier in München private Kontakte, Freunde oder eine

Liebesbeziehung? Sie war immer nur sehr kurz da, immer nur ein paar Tage.

Und sie hatte viel Arbeit. Sie war sehr fleißig.

Da hat man keine Zeit für das Leben.

Nur für das Sterben.

Und sie hatte wirklich nichts bei sich.

Irgendetwas von ihren Eltern, meine ich.

Irgendetwas. Sie muss doch irgendetwas bei sich gehabt haben.

Wir haben nichts gefunden, nein? Ja, aber das gibt es jetzt nicht.

Sie muss doch irgendetwas, eine Tasche. Hatte sie eine Tasche bei sich? Es war

eine Tasche da, aber das war alles verbrannt. Ja, und was war da drinnen?

irgendwas drinnen?

Sie müssen doch irgendetwas gefunden haben, irgendetwas Persönliches von ihr.

Sie wollen es mir nicht sagen. Nein, Sie wollen es mir nicht sagen. Ich merke

das. Wer verreist denn nur mit einer Tasche? Bitte, ich merke das doch.

Ich merke das doch. Sie muss doch noch etwas anderes dabei gehabt haben. Ach,

kommen Sie bitte, erzählen Sie mir nichts.

Kommen Sie, Sie hatte doch irgendetwas bei sich, bitte.

Nein,

Sie muss etwas bei sich gehabt haben, bitte.

Bitte, nein, lassen Sie mich, bitte.

Ich musste.

Die Tante ist so aufgelöst, über die kommen wir im Moment nicht weiter. Was

mit der Werpen -Breakfast -Wohnung? Was ist mit dem Vermieter? Wann können wir

mit dem reden?

Der ist für längere Zeit im Ausland und die Vermietung läuft zu meinem

Hausmeister in der Zwischenzeit.

Okay, gut, dann reden wir jetzt mit dem hier.

Jetzt war's mal.

Der Vermieter hat schon zugegeben, dass die Horvath im Todeszeitraum die Wohnung

gemietet hat. 14. bis 16. Januar. Nein. Und tatsächlich in Web und Breakfast

vorbei. Deswegen war es auch nicht im Online -Kalender. Ich hab's mir gedacht.

Schick sofort die Spursee in die Wohnung. Die ist schon unterwegs.

Servus, grüß euch. Wir brauchen Aussagen vom gesamten Haus, im Grunde ist jeder

verdächtig. Vielleicht hat unser Opfer Ärger im Haus gehabt, gell? Okay.

Geht's bitte immer zu zweit, nicht allein. Ich schau mal, wo der

ist.

Anscheinend geht's auch allein, wenn man Herr Fleitmeier heißt. Wo ist denn die

Tatwohnung? In beiden Stocken. Wo?

Da drüben.

Wollen Sie zu mir?

Wer Sie der Hausmeister sind, ja.

Es wäre sonst komisch, wenn ich im Hof rumlaufe und Ameisen vergifte.

Ja.

Hier.

Hier haben wir Blutreste gefunden.

Da, wo man beim Wischen nicht hinkommt.

Genau.

Außerdem haben wir hier in den Abschlussrohren von der Badewanne, da in

Dichtungen und Windungen auch noch Blutreste gefunden.

Also, Schuss im Flur und in der Badewanne ist das Opfer ausgeblutet,

Das wäre jetzt auch meine Vermutung. Außerdem haben wir Rückstände von

Subtilisieren, Glykol, Ether und Alkohol gefunden. Alles Zutaten für

Eiweißbreiten des Reinigungsmittels.

Speziell für Blut und frei verkäuflich.

Ach,

Herr Bartelsen.

Ja? Äh, was sagen die Anwohner? Hat jemand den Schuss gehört?

Nee, das nicht.

Entschuldigung. Aber, ähm, eine Bewohnerin möchte noch was zur Aussage

Stock höher. Okay.

Links oder rechts? Zweite Tür.

Danke.

Ja, ganz sicher.

Oft war die da.

Und immer nur Englisch, Englisch, Englisch.

Aber meistens ist das halt seit mir da ein Mini -Hotel im Haus.

Ich hab sie ja schon mal gemeldet. Aber bis da mal was passiert.

Sie haben, äh, Frau... Breitling. Frau Breitlinger, Sie haben keinen Schuss

gehört.

Das hat doch Ihre Kollegin schon gefragt. Nein.

Aber was anderes?

Es war ein sehr kalter Januartag.

Wenn Sie ein Zettel haben und einen Stift.

Ja, bitteschön.

Ah, Kreuzvertretsel, ja.

Gut, bitte dann.

Es war eben diese Dame zu Gott.

Und dann gab es abends Gerumpel und Gepolter und einen Streit.

Und eine Männerstimme habe ich gehört.

Ein Mann, da sind Sie ganz sicher?

Freilich, sonst würde ich doch nicht zu Protokoll gehen.

Ja, ja, freilich.

Und die Dame?

Hatte die öfter Herrn Besuch? Das glaube ich nicht, aber das geht mich auch

nichts an.

Ich bin nicht neugierig.

Ah, ein Kali ruft Sie an.

Ja, nicht neugierig, aber interessiert, Frau Breitlinger.

Danke.

Kali?

Servus, Jürgen.

Du, ich habe mir die Rezensionen der Weben -Breakfast -Wohnung angeschaut.

Da gibt es schon einige Leute, die nicht so ganz begeistert sind.

Hier, einer schreibt, Rotkümmel auf dem Tisch, obwohl ich nur Yoga gefrühstückt

habe. Andere haben irgendwie das Gefühl, dass sie beklaut werden, dass T -Shirts

wegkommen, essen und so.

Vielleicht geht der Hausmeister in die Wohnung, in Abwesenheit der Gäste.

Naja, also möglich wäre es. Zugang hat er ja. Schick mal bitte die Infos rüber,

Kalli. Ja. Danke.

Hallo?

Wer sind jetzt Sie? Das ist mein Kollege. Wir haben gerade über den

von Michaela Horvath gesprochen. Und der Herr Pfannmüller meint, dass er Sie nie

persönlich gesehen hat.

Ah.

Aber Sie machen noch die Schlüsselübergabe.

Danach. Ich meine, danach. Da habe ich Sie dann nicht mehr gesehen. Genau.

Und die Schlüsselrückgabe, wie funktioniert die? Die lassen wir immer

Wohnung liegen.

Ah.

Aber Sie waren grundsätzlich die ganze Zeit hier im Haus?

Zwischen 14.

und 16.

Januar, also in der Werkstatt und im Treppenhaus.

Ich möchte jetzt bitte Ihren Ausweis auswählen.

Bitte, ja.

Na stopp, das lassen wir ein bisschen, ja? Ich darf aber schon wissen, mit wem

ich hier zu tun habe. Ja, sicher. Franz Weidmeier, vorne E, E, hinten A, Y.

Ivo Bartic mit Cäsar, hinten.

Danke. Also, waren Sie da?

Ich muss da kurz mal nachschauen. Ich glaube, da war ich kegeln. Bitte.

Können Sie sich erklären, warum einige Gäste angeben, dass jemand in Ihrer

Abwesenheit in der Wohnung war?

Dinge mitgenommen wurden?

Nein.

14. bis 16. haben Sie gesagt? Ja.

Im Haus hat keiner einen Schuss gehört.

Du meinst wegen der Plastikreste in der Wohnung?

Ein Schalldämpfer.

Herr Pfannmüller, ist das Ihre?

Nagellack? Ist das Ihre?

Sind die Sachen da?

Sind das Ihre?

Oder gehören die Gästen aus der Wohnung?

Die haben die in der Wohnung vergessen.

Vergessen? Ah, Herr Pfannmüller, haben Sie auch Bauschaum da?

Bauschaum hat doch jeder Hausmeister.

Warum? Weil aus diesen PET -Flaschen und Bauschaum lassen sich sehr effiziente

Schalldämpfer bauen.

Doch, doch, ja.

Die sind ja ein begabter Handwerker.

Vielleicht sollte man doch die Kollegen holen.

Nehmt's mit.

Scheiße!

Was bei dem Typen alles rumliegt.

Der hat aber schon einen sauberen Fetisch.

Was ist denn das?

Ritchie, schau mal her.

Die Fotos haben es beim Pfannmüller in der Wohnung sichergestellt.

Schau dir das mal an.

Habermann, hallo?

Die vernehmen gerade den Hausmeister. Wieso?

Was?

Sein Fetisch hat er zugegeben, aber nicht die Tat.

Ja, noch nicht.

Einen Tag, nachdem die Horvath einsteckt, fährt er auf Kegeltour und

reicht als Alibi.

Dabei sind die am 15. erst um 8 in der Früh los.

Ja, das entlastet ihn noch gar nicht. So hat er die ganze Nacht Zeit für die

Tatsache und auch für die Verbringung der Leiche.

Ach, Kalli, frag mal in der Rechtsmedizin, ob in der Schussrunde

Bauschampartikel waren. Ja, wir haben gerade ein ganz anderes Thema.

Komm mal mit.

K82 ermittelt er seit ein paar Monaten gegen Kapitagorndealer.

Und dafür haben sie Überwachungsvideos archiviert. Und der Kollegin hat unsere

Opfer beim Sichten identifiziert.

Es ist der Michiel Auerwart.

Wann sind denn die Aufnahmen?

Ja, genau, das ist der Punkt.

Vom 15., 7 .30 Uhr vormittags.

Und da war unser Hausmeister... Da war der Hausmeister schon auf der Pfalz, wo

wir heute waren.

Samt Kiki -Freunde.

Wer war es denn?

Das ist ganz bestimmt Sie. Kein Teufel.

Zwei Tage haben wir noch.

Es passt einfach alles nicht.

Spontane Tat.

Planung. Geschäft. Reise.

Bescheid.

Was?

Am Ende gewinnt der Kalle noch die Wette.

So weit kommst du.

Metzko.

Wer hatte noch Zugang zu der Wohnung?

Wen übersehen wir im Umfeld von der Arbeit?

Vielleicht gibt es auch gar keine Verbindung.

Vielleicht suchen wir einen Zufallstäter.

Dann wird es knapp.

Ein Phantom, das da draußen umgeht.

Halli, was wissen wir?

Ich bin noch mal alle Aussagen aus dem Umfeld von der Horvath durchgegangen.

Aber es gibt überhaupt keinen Hinweis auf den Konflikt.

Im Haus hat niemand was mitgekriegt. Das heißt, der Täter oder die Täterin hatte

Zugang zur Tatwohnung. Oder die Horvath hat die Tür aufgemacht, Einbruchspuren

gab es ja keine, oder? Nein.

Genau, wir empfunden vielleicht am St. Quirinplatz. Da hatte der oder die

Täterin auch Zugang zu dem Raum.

Ja, stimmt.

Ja. Sind eigentlich inzwischen alle Versorgungsbetriebe gecheckt, die da

Schlüssel hatten für den Raum?

Nein. Wie genau, wollte man es gar nicht wissen. Die zwölf aktuellen Mitarbeiter

mit Schlüsselgewalt haben alle ein Alibi. Der Punkt ist, das Schloss wurde

nie ausgetauscht. Das heißt, es kommen auch alle ehemaligen Mitarbeiter in

Betracht. Jeder, der irgendwann mal einen Schlüssel gehabt hat oder sich

hat nachgemacht. Fluss dazu bis Haushilfe und Dienstleister. Das sind

Menge Akten, die man durchschauen muss.

Eindeutig ein Fall für KI, oder?

Ja, aber die Akten sind nicht digitalisiert.

Ich meine, Kali und Ivo.

Nein, er ist mit.

Röhlich -Paul -Schlüsselgewalt, freundlich ausgeschieden, Oktober 2016.

Schneider -Mickte, gewöhnlich wegen mehrfachen Fehlverhaltens.

Das tue ich.

Mike Werner.

27 Jahre alt.

Hat eine abgebrochene Ausbildung beim Münchner Versorgungsbetrieb und da war

auch zuständig für den Betriebsraum unter dem Tranquillenplatz.

Und das hier ist das Web - und Breakfast -Profil von einem angeblichen

Schweizer. Urs Superbühler.

Der selbe Typ, ja.

Er hat sich vor drei Jahren in die Tatwohnung eingemietet für eine Nacht

danach nie wieder.

Wo ist der gemeldet? Gar nicht.

Also ich weiß bisher nur, dass er in Pflegefamilien aufgewachsen ist.

Und nach der abgebrochenen Ausbildung hat er dann weiter noch beim Münchner

Versorgungsbezirk gejobbt. Da ist er dann rausgeflogen wie in Fehlzeiten und

danach verlebt man ihn aus den Akten. So gut, Kalli.

Jetzt schaffen wir es doch noch.

Langsam musst du dir einen Wetteinsatz überlegen, Kalli.

Ah, das ist ein ganz ein netter Mann. Ein Geschäftsmann aus der Schweiz.

Der hat immer auf Deutsch gegrüßt. Immer?

War der öfter hier?

Ja, schon öfter. Ich habe ihn vielleicht vier, fünf Mal gesehen.

Sicher? Ah ja, wenn Sie es sagen.

Wann war er das letzte Mal da?

Das müsste kurz nach Heiligdreikönig gewesen sein.

Anfang Mitte Januar? Ja.

Dieses Jahr?

Mhm.

Gut, Frau Breitlinger, vielen Dank.

Ja, wollen Sie nicht wenigstens noch ein Eierlikör? Danke, ich muss.

Nein, natürlich habe ich denen nichts gesagt.

Jede rote Nadel steht für eine Buchung für eine Nacht, die Mike Werner über

Weapon Breakfast getätigt hat.

Ja, aber warum macht er das? Warum nimmt er so viele verschiedene Wohnungen?

Vielleicht ist es ja sein System.

Du meinst, er hat noch Zugang zu all diesen Wohnungen?

Wäre doch möglich, oder? Also ich meine, er müsste ja nur die Schlüssel

nachmachen und dafür reicht ja eine Buchung.

Naja, das stimmt.

Also er bucht für eine Nacht, hat den Schlüssel, lässt sie nachmachen und dann

kann er die Wohnung jederzeit nutzen, wenn sie frei ist, im Online -Kalender.

Genau. Und bei Michaela Horvath funktioniert es nicht, weil ihre Buchung

im Online -Kalender steht.

Er trifft sie zufällig und tötet sie, um sein System zu schützen.

Gut, also nehmen wir mal an, Mike Werner erwartet eine leere Wohnung.

Geht rein, fühlt sich erstmal sicher.

Er sichert ein Geräusch.

Warum nimmt er dann sofort seine Waffe?

Warum hat er überhaupt eine?

Wieso drückt er sofort ab, statt einfach abzuhauen?

Ja, ein...

Gebauter Schalldämpfer spricht für Planung.

Wegen des Bauschaums. Die Rechtsmedizin hat keinen in der Wunde gefunden.

Er könnte zwar verbrannt sein, aber die Plastiküberhälter sind auf jeden Fall

nicht von der PET -Flasche.

Trotzdem, niemand in dem Haus hat den Schuss gehört. Es ist doch völlig

ob das ein gekaufter ist oder ein selber gebauter.

Es spricht auf jeden Fall gegen eine spontane Tat und für Planung.

Was bedeuten die orangen Fähnchen da?

Das sind Wohnungen, bei denen das Schloss nach der letzten Buchung

wurde. Das heißt, da hat Mike Werner keinen Zugang mehr.

Das heißt aber, zu all den Roten hat er noch Zugang?

Ja.

Und wenn er es da wieder jemand trifft?

Oder wenn er es sogar darauf anlegt, jemand zu treffen?

Christine, vielen Dank, dass du nochmal vorbeikommst. Ich bin nicht so richtig

in der Lage zu arbeiten, aber... Du freust dich einfach, dass du uns nochmal

sehen darfst, gell? Ihr wisst doch langsam, wie es geht. Was braucht ihr

da? Naja, solange du jetzt noch da bist, schau bitte drüber, damit wir nichts

übersehen.

Wir brauchen heute noch den richterlichen Beschluss.

Wofür?

Verhandlung, großes Besteck.

Unsere Argumentation dafür basiert auf dieser psychologischen Analyse.

Ihr braucht eine HCR 20 Prognose. Ja, hat der Kalli erstellt.

Kalli? Fortbildung.

Aber gut, dass er da wird.

Was kam raus?

Sehr hohes Risiko.

Dokumentierte Gewalt, die liegt seit seiner Jugend.

Soll ich? Täuschung mit falscher Identität, keine stabilen Bindungen,

abgebrochene Ausbildung.

Und die klinischen Faktoren? Wurde Roll dokumentiert? Nee.

Fünf von fünf risikosteigernden Faktoren. Ja.

Ah, da ist es ja.

Dazu mutmaßlich Besitz und Einsatz einer Schusswaffe, womöglich mit

Schalldämpfer, die duplizierten Schlüssel, in allen Kategorien

hohes Risikoprofil.

Also nach dem, was ich hier sehen kann, handelt der Verdächtige planvoll, ist

gewaltbereit, desintegriert und mit Täuschungs - und

Spurenverwischungsstrategien vertraut.

Die frühen Verhaltensauffälligkeiten lassen antisoziale und narzisstische

nicht ausschließen.

Vor allem die Gewaltdelikte legen eine geringe Impulskontrolle nahe. Und wenn

nach früheren Gewalt - und Eigentumsdelikten zu einem Mord mit

Beseitigungen kommt, muss man von einem hohen Rückfallrisiko ausgehen.

Das heißt erhebliche Gefahr für die Allgemeinheit.

Also großes Besteck hat sich hierfür angebracht.

Das sollte der Richter auch so sehen.

Mike Werner könnte sich in jeder dieser Münchner Wohnungen verstecken.

Deswegen platzieren wir in jedem Viertel mehrere Teams. Ihr werdet jetzt bitte

die Wohnungen abfahren und observieren. Die Unvermieteten sind markiert und zwar

grün. Die Roten, also die Vermieteten, müssen diskret geräumt werden.

Jede Bewegung in diesen Objekten ist interessant für uns.

In der Nähe der Objekte gehen wir vorerst in zivil. Das heißt,

melden. Zugriff nur im äußersten Notfall. Okay?

Also, los geht's.

B16 ist verstanden.

Du, sag mal, was machen wir jetzt eigentlich am letzten Arbeitstag von den

beiden?

Keine Ahnung, Ritchie, ich komme nicht zum Nachdenken.

Du könntest dir auch mal was überlegen.

Äh, warum ich?

Sind auch deine Kollegen?

Ist was, ja.

Das Taschenlampenlicht in B16.

B16 ist eine von den Vermieteten.

Könnten das noch die Mieter sein, oder sind die schon raus?

Die Mieter waren bis gestern Morgen drinnen.

Wir brauchen Verstärkung zu B6.

Verstärkung bitte.

Könnten wir rausmachen, dass wir uns im letzten Fall nicht erschießen dürfen?

Das wäre wirklich ein altes Klischee.

Die Hände langsam nach oben. Die Hände nach oben und aufstehen!

Warte, ich verbrauche einen Notarzt. B16, B16.

Haben Sie den Namen der Frau? Nein, sie hatte keine Papiere bei sich.

Sie hat einen Herzschlag.

Sie ist als Patagon.

Wir bringen Sie ins hessische Krankenhaus.

bald wieder.

Einen Tag.

Was gibst du dir jetzt?

Den Porsche.

Ach so, ja, ja. Den kaufe ich.

Du kannst gleich die erste Runde mitfahren, wenn er dann wieder fit ist.

Ja, gern.

Wenn nicht.

Gerade, weil ich in München bin.

Na ja.

Ja, ich wollte dir schon lange was sagen, Franz.

Dass du dich in Kroatien verliebt hast.

Woher weißt du das?

Ich war jetzt einmal gemeinsam angefangen bei der Kripo. Und nach all

glaubst du immer noch nicht, dass ich was ermitteln kann.

Na, schmarrn, dass du ihm leider was erzählst.

Die blaue Tasche.

Aber wir schulden uns nichts.

Wenn das hier vorbei ist, dann ist es vorbei.

Jeder macht sein eigenes Ding.

Na ja, sicher.

Zeig mal ein Foto.

Du hast doch ein Foto, oder?

Ja, ich habe meine Münchner Wohnung ja gekündigt und das ist die neue.

Mit Meerblick und einer sehr komoden Gästecouch. Sehr komode Gästecouch.

Kommst mal vorbei, wenn du Zeit findest, hast du ja viel vor.

Ja, schöne Wohnung.

Was ist denn da los?

Ah,

bist du jetzt fertig, Frau? Auf jeden Fall keine Mieterin.

Der Haus hat sie noch nie gesehen und die letzte Buchung sitzt offenbar schon

Flieger.

Ja, das sind die persönlichen Gegenstände, die wir bei ihr gefunden

Sieht nach Hab und Gut aus.

Vielleicht eine Wohnungslose.

Ja, könnte schon gut sein.

Das Handy ist so gut wie neu und hat eine Prepaid -Karte.

War nur eine Nachricht drauf.

Die hier.

Vielleicht von einem Stalker.

Sie kauft sich extra ein neues Handy.

Er kriegt die Nummer raus und verfolgt sie trotzdem.

Gibt es Einbruchspuren?

Nee.

Wie sind die denn in die Wohnung gekommen?

Naja, ich tipp mal damit.

Ja, sag doch mal. Hat jetzt jeder Schlüssel für überall, oder was?

Hat sie was mit Mike Werner zu tun, ha?

Wir müssen dringend mit ihr sprechen. Was sagt das Krankenhaus?

Die melden sich, weil sie vernehmungsfähig ist. Ah, dauert alles

Vielleicht finden wir im Lebenslauf von Mike Werner irgendeine Verbindung zu

ihr.

Ist der richterliche Beschluss für das Jugendamt schon da?

Der liegt auf dem Tisch.

Gut, dann gehe ich morgen als Erster hin. Morgen früh gleich. Ja.

So, das hier ist alles zu Mike Werner.

Super, vielen Dank.

Legen wir es einfach auf den Tisch. So.

Danke sehr.

Tja.

Ja, helfen Sie gern mit.

Ich suche eine junge Frau, mit der Mike Werner guten Kontakt hatte.

Okay, und wieso?

Das darf ich Ihnen leider nicht sagen.

Also, jetzt bin ich so ungefähr 25.

Ivo? Kara Roth, heißt sie, war bei einer Familie Fischer als Pflegekind

gemeinsam mit Mike Werner fünf Jahre lang.

Ist der Pflegevater sie anscheinend belästigt?

Das steht hier aber nur zwischen den Zahlen.

Warte mal.

Könnte ich davon Kopien haben, wäre das möglich? Ja, klar.

Danke.

Der Mike Werner zieht nach einer körperlichen Auseinandersetzung mit dem

Pflegevater aus. Da war er 18.

Kara Roth verlässt auch die Familie auf eigenen Wunsch, obwohl sie dann in einen

Pflegeheim musste, weil sie noch minderjährig war.

Die scheinen mir ziemlich eng gewesen zu sein. Wenn sie geht, weil er geht und

dafür das Heim in Kauf nimmt.

Lieber ins Heim als ein übergriffiger Vater.

Ich rufe dich zurück, sie wird gerade wach.

Frau Roth?

Mein Name ist Leitmeier. Ich bin von der Polizei. Ich weiß nicht, vielleicht

erinnern Sie sich.

Nee?

Aber Sie kennen Mike Werner.

Haben Sie mit ihm in seinen Wohnungen gelebt?

Ist ja ein cleveres System. Ich meine, das ist eine gute Methode, in München zu

wohnen. Bei den Mietpreisen.

Das weißt du schon.

Wir müssen uns selbst helfen.

Sie sprechen, ja.

Sie war erwischt worden in einer der Wohnungen?

Nee.

Gab es eine Lieblingswohnung?

Da waren viele okay.

Aber wir mussten immer wieder weg.

Das hat Sie gestört.

Waren Sie schon mal hier in dieser Wohnung?

Kenn ich nicht.

Schauen Sie bitte noch mal hin.

Ich kenne auch nicht alle von Mikes Orten.

Welche Orte gab es denn noch?

Keine Ahnung.

Keller, Lager und sowas.

Wissen Sie, wo Mike jetzt ist?

Hat er Ihnen das Foto geschickt, auf dem Sie schlafen?

Mir ist schlecht.

Geht's wieder?

Dann schauen Sie doch bitte noch mal.

Kennen Sie diese Frau?

Michaela Horvath.

Es hört sich komisch an. Die weiß mehr, als sie sagt. Ich wette, sie war in der

Tatwohnung. Ja, das mag ja sein, aber sie ist momentan unsere einzige Spur zu

Bernhard. Da müssen wir ein bisschen vorsichtig sein.

Was sagt denn da Kalli?

Karad Rot hat keinen eingetragenen Wohnsitz.

Wurde mal wegen Drogenkonsum aufgegriffen. Und du? Wo bist du jetzt?

Auf dem Weg zu dir.

Ha!

Traust du dich, hier reinzuholen? Dazu sage ich jetzt lieber gar nichts.

Vielleicht besser so. Ich...

Reden wir mal mit dir so als Gutkopp, ja?

Ah, du bist der Gutkopp. Immer schon.

Ein lebenslanger Irrtum.

Kann ich rein? Noch nicht.

Bratitsch?

Ach, Frau Breitinger.

Danke, dass Sie sich zurückmerken.

Sie haben mir doch erzählt, dass der nette Schweizer öfter in der Wohnung

Ihnen zu Gast war.

War er dein weiblicher Begleitung?

Sicher?

Eine jüngere Dame, blond, mit rosa Strähnen.

Nicht.

Ja, danke.

Kalli, schau mal in den Fotos vom Hausmeister, ob da diese Kara Rot

auftaucht.

Da hat mir der Franz ein Foto gekriegt von dir, oder?

Hallo?

Ivo?

Kalli?

Ähm, sag mal, wir haben doch die Fotos vom Pfannmüller zugeordnet, oder? Ja.

Sortiert. Ist da eine Kara Rot dabei?

Nein, aber das hier sind die nicht identifizierten.

Da sieht man gar nichts.

Schau mal die.

Die meinst du?

Könnte sein, hm?

Ja, das sehe ich.

Entschuldigung, wissen Sie, wie man hier rauskommt?

Und Sie sind?

Ein orientierungsloser Polizist. Und Sie?

Lieferant von einer Wäschefirma.

Dann haben Sie sich nicht verlaufen.

Nein, nein, hier unten sind nur Lagerräume. Ja, ja, viele, viele.

Wo geht's lang?

Einfach mir nach.

Sagen Sie, ich habe heute schon Kollegen von Ihnen gesehen.

Irgendwas passiert.

Nein, nein, ich glaube nicht.

Ich besuche noch jemanden.

Hier geht's komplett raus.

Aha, ganz raus.

Na, ich muss rauf in ein Zimmer.

Zweite rechts.

Danke. Ich wünsche Ihnen viel Glück.

Sie und Mike, Sie passen gut aufeinander auf, ne?

Sie kennen sich aus der gemeinsamen Zeit bei der Pflegefamilie, denn...

Fischers?

Ich merke sie da auch beschwindet.

Vor dem Pflegevater.

Ist doch gut, Karl.

Ist gut.

Ist zu sehren wert.

Haben Sie da das Jugendamt informiert?

Ihr Betreuer?

Die konnte sie nicht beschützen.

Mike, sind Sie nicht egal?

Sind Sie beide ein Paar?

Er ist mein Bruder.

Hat sich verantwortlich gefühlt für Sie?

Hat ihn das unter Druck gesetzt?

Ist er manchmal schnell wütend geworden?

Als wir sie gefunden haben, gerade waren sie allein.

Sie sind beinahe gestorben, das wissen sie nun.

Wo war Mike da?

Wollten sie weg?

Von ihrem Bruder?

Ich wollte so nicht mehr leben.

In diesen Wohnungen.

Immer woanders.

Mit Angst bei jedem Geräusch.

Er konnte mich nicht alleine lassen.

Wenn Sie mir sagen, was passiert ist, dann kann ich versuchen, Ihnen zu

Wann haben Sie Mike zuletzt gesehen?

Im Januar.

Da waren Sie doch zusammen unterwegs.

Hallo. Das ist mein Kollege, der Herr Bartitsch. Ich bin der Ivo.

Das sind doch Sie.

In dem Web & Breakfast Haus.

Da waren Sie auch in der Wohnung, oder?

Vielleicht war ich mal da.

Vielleicht habe ich unten gewartet.

Aber ich war nie in dieser Wohnung.

Na?

Hat Michaela Horvath Sie und Mike in dieser Wohnung erwischt?

Hat Mike die Frau getötet, um Sie zu beschützen?

Folgende Theorie.

Beiden werden überrascht.

Karl sieht, wie Mike durchdreht.

Er wird ab.

Er hat Angst vor ihm.

Weil er zu weit gegangen ist.

Es kann alles so sein.

Aber?

Nicht so.

Wo ist er?

Die Werbet -Breakfast -Wohnungen werden observiert.

Da ist er nicht. Da kann er nicht sein.

Herr Ikawa hat ja auch von anderen Orten gesprochen.

Keller, Lager, sowas.

An dem Bund sind ziemlich viele Sicherheitsschlüssel.

Die kann man ohne Erlaubniskarte nicht nachmachen lassen.

Das Problem hatte ich mal. Ich musste ewig herumfragen, bis ich einen gefunden

habe, der das unter der Hand gemacht hat.

Da hat mein Dienstausweis geholfen.

Den hat Mike Werner aber nicht.

Du meinst, Mike kennt jemand, der es mit den Regeln nicht so ganz genau nimmt

und über den kommen wir an Mike ran?

Ja.

Im Versuch ist es wert.

Ja.

So, wir schauen uns das genau an.

Stahlwohlinge. Die Schlüssel sind alle nicht sauber ins Schloss geglitten.

Das sieht man da so an den Macken.

Das ist gut, oder?

Also nicht für den Besitzer vom Schlüsselbund, aber um rauszufinden, wer

angefertigt hat, ja.

Ja, ist gut.

Die sind alle von der Firma Nell. Nell?

Ja, Baden -Württemberg. Aber die gibt es nicht mehr.

Das ist schlecht.

Nee, ist gut. Ja? Ja, seltener. Ja.

Einmal weniger Arbeit, alles klar.

Also, gut, ich wusste, du bist der Richtige.

Danke.

Also, der Schlüsseldienst sagt, es gibt noch jemanden, der Rohlinge von Nell

benutzt. Über den gab es aber Beschwerden, weil seine Schlüssel nicht

schließen, irgendwie zu geringes Untermaß, Fräse nicht optimal justiert,

irgendwas sowas. Sehr gut, sehr gut, sehr gut. Gut. Gehen wir gleich hin,

Ja. Kali!

Ja? Kannst du mit den Vermietern abklären, welche Schlüssel zu Web &

Wohnungen gehören und welche zu anderen Orten gehören können?

Ja, klar.

Hallo?

Hallo?

Ist da jemand?

Raus mit der Sprache, womit wir dienen dürfen. Oder findet ihr nur die

Klingelspanner? Auch.

Sie verwenden Rohlinie der Firma Nell?

Ist ein Kollege?

Nicht direkt.

Wir sind an einem freundlichen Gespräch interessiert.

Sie haben für Mike Werner Sicherheitsschlüssel nachgemacht. Unter

Das ist der Mike Werner?

Nein?

Nichts? Noch nie gesehen?

Wir können Sie auch einladen zu uns. Ja, ja, aber wenn ihr mich mit auf die

Wache schleppt, dann weiß ich trotzdem nicht, wovon ihr redet.

Und die, kennen Sie die?

Sieht aus wie ein Schläuch in der Nase.

Geht's dir nicht gut?

Leuten im Krankenhaus geht's meistens nicht gut, Witzbold.

Also.

Also.

Na, noch nie gesehen?

Wollt ihr mich jetzt verhaften, oder was?

Wir denken schon mal nach.

Hey.

Entschuldigung. Das war nicht nett.

Ich hab gesagt, kein Kontakt.

Die wollen suchen mich.

Ah, nee.

Die waren nämlich hier.

Aber ich weiß nicht, wo die Kara ist.

In irgendeinem Krankenhaus.

Wahrscheinlich im städtischen. Da bringen sie doch immer die Drogis hin.

Hallo? Der kann wirklich überall sein.

Leere Hallen, ungenutzte U -Bahn -Schichte, Tram -Depots. Hat mal einen

Einen Tick -Marker? Ja.

Ist das sowas von 90s? Als Mitarbeiter der Versorgungsbetriebe hatte Meike zu

fast allen Zutritt. Vom Olympiabad bis zum kleinsten Kellerraum.

Dann hat er unterirdische Verladelage, Rückseite, U -Bahn -Fahrabschnitt,

Wartungssacht, Isar -Leitungsnetz. Hast du jetzt einen?

Schau mal, was ich da angesammelt habe.

Ah,

der Matthias.

Der Carlo.

Wie es dem wohl geht in Thailand.

Schau mal, was du da für eine Matte hast.

Die Frauen, weißt du.

Hey.

Hey, was ist denn jetzt so? Was spinnt denn da?

Na ja, es ist offiziell vorbei, oder? Wie vorbei?

Letzter Dienstag.

Heute ist Freitag.

Dienstag. Mitten in den Ermittlungen.

Ja, deswegen wollte ich ja von Anfang an den Fall... Klopp.

Den Mike finden wir schon.

Gut, dann trinken wir jetzt was zusammen.

Dankeschön. Danke, ja. Was ist mit der Handyartung, Ritchie?

Handyartung? Ja, von der Nachricht, die die Kara gekriegt hat.

Ah, Ergebnis los, leider.

Moment, das ist die neue Tasse von Franz. Die habe ich ihm geschenkt. Mit

Kuchen, da fehlt ja die Hälfte. Hast du denn noch übrig gehabt?

Ich musste etwas wegschneiden, das ist mir angepackt.

Gut, besser als nichts.

Besser als nichts? Ihr wolltet doch nichts. Stimmt, wir wollten nichts.

Alles gut.

Also.

Hier, das ist eine Spende an den Polizisten -Helfen -Verein. Von uns

Na ja.

Ja, okay.

Dankeschön. Also?

Wenn ihr jetzt anfangt, was zu singen, mache ich von der Dienstwaffe Gebrauch.

Na, dann tun Sie mal halt erst den Beordner.

Auf euch. Auf euch, Männer.

Prost.

Warte jetzt. Leitmeier.

Was?

Wieso haben die Kollegen vor Ort eigentlich nicht eingegriffen? Kara war

Radiologie. Sie haben Colonel auf der anderen Seite vom Flur rausgebracht.

Bojicic, kümmerst du dich bitte um Jessica?

Mach ich.

Und jetzt zieh dich an.

Schneller!

Zieh dich jetzt einfach an und dann gehen wir hier raus.

Ich komme nicht mit.

Du weißt, dass du nicht von mir davonlaufen musst.

ist alles in Ordnung.

Wir machen alles so, wie du es willst, okay?

Du hättest ihn mir nicht gesagt. Ja, hat er bestimmt.

Scheiß Sacken! Ich fiel dich an!

Buwak. Hallo. Servus, Leitmeier.

Hammermann, Hammermann. Wartitsch.

Außenrichtung steht.

Intervention zimtiert ihn rein. Okay, gib uns mal einen Kuss.

Wir gehen rein.

Jetzt wird es erst.

Das hier war vor 45 Minuten, da wurde sie abgeholt.

Und wo sind sie dahin?

In die Kardiologie im fünften Stock zur Untersuchung.

Das nächste Video, bitte.

Moment.

Das war dann vor zehn Minuten am Aufzug.

Stopp, stopp.

Geh mal ein bisschen zurück. Ja, ein bisschen zurück. Hier.

Und Standbild.

Aha.

Hat er eine Waffe?

Sieht so aus.

An alle Einheiten. Möglicherweise ist eine der beiden Zielpersonen bewaffnet.

Wo ist denn das da ausgelegen?

Im Untergeschoss.

Deswegen gibt es keine Kameras.

Die Klinikausgänge haben aber Kameras, oder? Ja, freilich.

Was ist mit den Fenstern, Kellerschichten? Haben die Kameras?

Nein, doch nicht.

Bitte, wir brauchen Straßensperren, ÖPNV -Überwachung und alle Zugangswege

mitdenken. Warte mal, ich habe mich vorhin da unten verlaufen. Da gibt es

Bereiche, zu denen haben nur Mitarbeiter vom Versorgungsbetrieb Zugang.

Und für einen Mike ist das ja kein Problem.

Wenn die sich im Haus verstecken, dann brauchen wir jemanden, der sich

Ritchie, SEK soll sich im Untergeschoss bereithalten. Wir schicken euch

jemanden, der euch prüft.

Schauen Sie mal.

Wo ist das?

Das ist das westliche Versorgungstreppenhaus. Die kommen nicht

direkt aufs Dach. Alle Einheiten, die zwei Zielpersonen befinden sich im

westlichen Versorgungstreppenhaus auf dem Weg zum Dach. Ich wiederhole,

westliches Versorgungstreppenhaus auf dem linken Dach.

Sie sind dran. Nicht erschissen bleiben. Keine Sorge, habe ich nicht vor.

Polizei!

Die Person ist auf dem Dach.

Au, Kai! Lass sie runter!

Hey, nehmt ihr seid Waffen runter!

Wir wollen nur mit Ihnen reden. Mann, wir haben nichts gemacht. Haut ab!

Das hier muss nicht in der Katastrophe enden. Halt die Maul, du scheiß Pulle.

Mike, leg die Waffe weg.

Du willst nicht noch jemanden erschießen.

Mann, ich dachte, die Wohnungen seien leer.

Wieso war die Scheißwohnung nicht leer, ha?

Zwei Männer, eine liebe Frau.

Und jetzt auf mich du.

Was hätte ich denn machen sollen?

Was hätte ich denn machen sollen?

Sie sind verschwindet. Und ich bleibe ab.

Nein, Mike, das machst du nicht.

Du willst doch, dass es Kara gut geht, oder? Du willst doch, dass es deiner

Schwester gut geht.

Nein.

Nein.

Nein, Schatz. So wie ich vorher.

Zehn.

Neun.

8, 7, 6, 5,

4, 3, 2,

Wir beide gegen den Rest der Welt.

Das war das Wichtigste für ihn.

Ich habe es eine Zeit lang allein probiert.

Ohne ihn.

Ich habe ihn geflucht.

Ich kannte ja seine Orte, seine Wege, ihn.

Alleine schaffen muss.

Kicken wir das wieder weg, ja?

Kara? Kara?

Kara? Kara?

Kara, ob ich dabei draufgehe.

Weg von Mike.

Weg von der Dunkelheit.

Auf eigene Faust.

Warum haben Sie nicht die Polizei verständigt?

Sie wollten nichts mehr mit dem System zu tun haben, oder?

in den Krankenwagen rufen müssen?

Ja.

Sie haben das Recht, psychologisch betreut zu werden.

Lassen Sie sich helfen.

Ich kann es verstehen, wenn Sie

jemandem innerhalb des Systems nicht mehr vertrauen würden.

Aber ich bin eigentlich schon kein Teil mehr davon.

Also vergessen Sie die Dienstnummer.

Sie merken, dass Sie es alleine nicht schaffen.

Melden Sie sich, ja?

Alles Gute, Frau Roth.

Schön.

An dem Beruf hat mich eigentlich immer nur interessiert, rauszukriegen, was

wirklich passiert ist.

Am Ende kommt man mit der Wahrheit immer am besten klar.

Machen Sie es gut, K.

Dann noch kein einziger Fingerabdruck von Mike auf der Munition.

Niemand mehr hat das Magazin bestückt. Ja, seine Fingerabdrücke waren nur außen

auf dem Magazin.

Das Allermerkwürdigste, bei der ganzen Aktion auf dem Dach war die Waffe ja

nicht mehr gelagert. Das Magazin war in der Hosentasche. Wieso lädt er seine

Waffe nicht hin?

Herzlichen Glückwunsch zum Dienstende.

Ah, hallo.

Ich bin dabei Schaffer, Pressesprecherin.

Gehen wir rein? Wir haben noch eine kleine Überraschung für Sie. Das ist

ganz schlecht. Wir müssen noch ein paar Details klären.

Aber ich habe gehört, der Fall ist gelöst und das in dem Tempo. Das ist

super. Wie gesagt, ja, ist schlecht.

Die Staatsministerin wartet.

Wollen wir reingehen?

So, bitteschön.

Sehr geehrter Herr Bartelt, sehr geehrter Herr Leitmeier, es ist mir eine

Ehre und ganz persönliche Freude, Ihnen zum wohlverdienten Ruhestand zu

gratulieren. Danke.

Wie eigentlich zwar habe ich ein besonders schönes Schmuckblatt

Gut, dann machen wir noch ein Foto.

Und die Urkunden bitte noch umdrehen.

Genau. Und jetzt lächeln. Hier ist das Hügelchen.

So, ich denke, das reicht.

Vielen Dank.

Ja, also.

Selbstverständlich. Genießen Sie es.

Wiederschauen. Ja, Wiederschauen. Wiedersehen. Ja.

Sit. Dürfte ich die Herren noch um ihre Dienstausweise bitten? Danke.

Schön.

Passt? Passt. Gut.

Moment, Moment.

Die Waffen bräuchte ich bitte schon auch noch.

Ja, so.

Was machen wir hier?

Nein, nicht...

Hans,

fährt ihr, macht's gut.

Ich musste... Ah ja.

Also, okay.

Wie lange bist du jetzt noch da?

Ich packe noch ein bisschen was ins Auto und dann fahre ich runter. Ja, hol

schon. Ja, klar. Jetzt?

Gleich.

Okay.

Trinken wir noch einen, oder?

Ja, warum nicht?

Ich muss unbedingt zu diesem Porsche

-Typen. Er gibt uns sonst jemand anderen. Halbe Stunde hätte ich noch.

Ja, komm, jetzt müssen wir auch nicht sitzen.

Wir bleiben ja in Kontakt.

Ja, genau das machen wir. Okay.

Also.

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