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Zulu
Mama.
Was für ein verdammter Scheissdreck!
Hey. - Ich bin wütend.
Ich bin so wütend.
[Intro]
Ah! Ah!
Darf ich? - Oh, vielen Dank.
Das ist sehr nett von Ihnen.
Das ist Máxima, meine Schwiegertochter. - Enkeltochter.
Tromp.
Broertjes, Volkskrant.
Broertjes heißt Bruder. Sind Sie Geschwister?
Nein, ich heiße Broertjes.
Wir sind "Partners in Crime", würde ich sagen.
Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Tochter, Königliche Hoheit.
Vielen Dank. - Darf ich?
Ja, natürlich. - Oh, ein holländischer Wonneproppen.
Gratulation. - Gut, meine Herren, machen Sie es gut.
Wir sehen uns nächsten Monat. - Königliche Hoheit.
Tot ziens. - So.
Kommst du auf einen Drink vorbei? - Nein, nein.
Ich bin hier, um deine Frau zu besuchen. - Oh.
Erwarte nicht zu viel.
Oh ja. Was bist du für ein hübsches Bübchen.
Darf ich? - Ja, natürlich.
Na ja, komm her.
Was für ein kräftiges Kerlchen. Ja, wir haben nur Mädchen gekriegt.
Auch schön. Aber so ein Junge.
Oh, schau mal, was es da alles zu sehen gibt.
Oh, Vögelchen, schau mal.
Wie schön. Er spricht noch nicht, oder?
Sie ist noch klein.
Ja.
[singt] "Hänschen klein, ging allein, in die weite Welt hinein...
Wie sind seine Augen?
Gut. - Ja?
Glaube ich.
Die Situation ist wirklich furchtbar geworden.
Furchtbar?
Er will dich loswerden, Greet.
Es wird gemunkelt, du hättest zu viel Einfluss.
Aber ich lasse mir nichts mehr wegnehmen.
Genug ist genug.
Genug ist genug. - Na komm.
Sie ist müde. - Ja.
Wir sind alle etwas müde.
Die können mit starken Frauen nichts anfangen.
Verstehst du?
Oh, der Tee.
Und was dann?
Das war's schon, aber sie hat mir echt Angst gemacht.
Ich komme mir gemein vor, darüber zu lachen, aber-
Oh, sie ist eine sehr liebe Frau. Sie ist so anders als dein Großvater.
Es war immer eine sehr komplizierte Beziehung.
Sie hat dann noch behauptet, man würde ihr etwas verheimlichen.
Ich weiß auch nicht, es war alles sehr verwirrend.
Mein Großvater hatte immer Affären mit anderen Frauen.
Wirklich? - Ja.
Na ja, sie wusste davon.
Und sie akzeptierte es.
Also, ich glaube, sie hatte sogar ein schlechtes Gewissen, weil er mit ihr
verheiratet war. Aber so war es.
Mein Großvater versuchte, als Freigeist zu leben, aber er war leichtsinnig.
Und...
Und?
Na ja und aus diesen Affären gingen auch Kinder hervor.
Was? - Ja.
Oh Gott. Aber wissen die Menschen davon?
Nein. Und wir dürfen es auch nicht erwähnen.
Niemals.
Siehst du, es geht vor allem um den Schwung mit deinem ganzen Körper.
Jetzt du. - Ja.
Das Geheimnis liegt in den Hüften. Wie beim Tanzen.
Oder wie bei einigen anderen Sachen.
Weißt du, wofür die Buchstaben des Wortes GOLF stehen?
Nein, das weiß ich nicht. - Gentlemen Only, Ladies Forbidden.
[lacht]Ja.
Beatrix hatte die Hosen an, was nicht gerade vorteilhaft ist, oder?
Nenn mich ruhig konservativ, aber ich mag es, wenn Frauen möglichst feminin
Sobald wir Männer anfangen, das Haus zu putzen, bricht die Evolution zusammen.
Dieser liebe Mann wollte sich viel zu sehr anpassen.
Mit schrecklichen mentalen Konsequenzen.
Claus war ein großartiger Vater, soweit ich weiß.
Er war eine gute Mutter, meinst du.
Ich war es, der den Jungs beigebracht hat, zu fahren, zu fliegen und zu jagen.
Mache ich dir Angst, Schätzchen?
Nein, nicht wirklich.
So wird das gemacht. Jetzt du.
Denk an deine Hüften.
Die Hüften. - Die Hüften.
Ja.
Den gibt's auch noch. Der darf zu den anderen.
[Kind sagt etwas auf niederländisch]
Ja, aber der Stein muss eigentlich da drauf, oder nicht?
Mama? - Ja, Schatz?
Hey, wie findet sie das eigentlich? - Sie freut sich sehr darauf.
Sie fragt jeden Tag, wann ihr Brüderchen kommt.
Oder ihre Schwester, nicht?
Nein, Nein, Eliose, das darfst du nicht. Nein, nein, nein, nein.
Das ist von Amalia. Gib es ihr zurück.
Mama, das macht doch nichts. - Ich nehme das mal.
Doch, doch, das ist sehr wichtig. Kinder brauchen Grenzen, Alexander.
Das gibt ihnen Vertrauen. - Sie spricht von sich selbst.
Na ja, meine Erziehung war, allen guten Vorsätzen zum Trotz vollkommen
grenzenlos. Ich durfte alles.
Ja, bis Greet in den Palast eingezogen ist oder?
Die verrückte Greet... - Wer ist Greet?
Ach, meine Großmutter war eine Zeit lang verrückt nach dieser Wunderheilerin.
So eine Art Hexe, die behauptete, Tante Christinas Blindheit heilen zu können.
Alexander, musst du die alten Geschichten herauskramen?
Und das hat sie nicht geschafft? - Nein, sie war eine Betrügerin.
Ja. Mein Großvater fand sie abscheulich.
Sie war ziemlich streng, oder, Mutter? - Natürlich.
Und, denkt ihr auch schon über ein zweites nach?
Ich finde das ziemlich praktisch. - Okay.
So ist man viel schneller die Windelei los.
Ich kann das Wort Windeln nicht mehr hören.
Das wäre doch schön für Amalia. - Na komm.
Okay, ich muss nach Hause. Sie ist müde.
[Radiosprecher]
Eure Frauen sind so stark.
Bloß unsere Frauen?
Ich meinte die Mütter hier. Sie beschweren sich nie.
Sie sind tough. - Tja.
Manchmal tun sie es schon. Aber sie haben jedes Recht dazu.
Ich beobachte das bei meiner Schwester.
Sie zieht drei Kinder völlig alleine auf und arbeitet dabei Vollzeit.
Hat sie keinen Partner?
Der hat sie für seine Physiotherapeutin verlassen.
Oh Gott.
Und Amalia schläft sehr gut.
Ja. Sie ist die Beste.
Ich kann mir nicht vorstellen, ohne sie zu leben, aber es fühlt sich auch
erdrückend an. Sie ist so abhängig von mir.
[Radio]
Meine Schwester sagt, sie kann bei ihrer Arbeit wieder Kraft tanken.
Herzlich willkommen. - Königliche Hoheit.
Königliche Hoheit.
Wie schön, dass Sie sich die Zeit genommen haben und hergekommen sind.
Sie sehen fantastisch aus. - Dankjewel.
Der Kaffee ist fertig.
Guten Morgen. - Hallo.
Bitte. Guten Morgen.
Äh, der Metzger will eine Schlichtung. - Er hätte dort nicht fahren dürfen.
Ich nehme nicht die Schuld auf mich.
Ich kann das auf meine Weise regeln, oder?
Ja.
Theoretisch schon, ja.
Ich denke, wir können uns kaum vorstellen, welche Schwierigkeiten diese
Frauen überwinden müssen, bevor sie um Hilfe bitten können.
Das stimmt.
Aber diese Frauen dürfen nicht unterschätzt werden.
Ehrenamtliche machen diesen Fehler regelmäßig.
Frauen, die von so weit her kommen in jeglichem Sinne, sind unglaublich stark.
Resilient.
Wir von PaVEM müssen diese Stärke kanalisieren.
Ja, aber viele dieser Frauen werden von ihren Ehemännern unterdrückt.
Sie dürfen ihr Zuhause nicht verlassen, nicht arbeiten gehen.
Onder de Plak. - Erst müssen sie sich entwickeln.
Die Sprache lernen. Dann bieten wir Ihnen Möglichkeiten.
Erweitern ihre Welt.
Und wie oft passiert es, dass diese Frauen, sobald sie unabhängiger werden,
ihren eigenen Weg gehen? - Dazu gibt es einige Untersuchungen.
Ich werde mich darum kümmern, dass Evert sie ihnen zukommen lässt.
In Ordnung. - Ach, der war aber schnell.
Guten Morgen.
Ich bringe ein bisschen was zu knabbern, dachte ich so.
Zwieback mit Zuckerstreuseln. Hier, Der ist für Sie, Herr Rosenmüller.
Oh, danke schön. - Bitte sehr.
Gratulation übrigens. - Oh, vielen Dank.
Zwieback mit Zuckerstreusel. - Sehr gerne.
Jetzt will er auf einmal eine Schlichtung.
Aber das kann er vergessen.
Ich werde ihm das nicht durchgehen lassen.
Nein? - Nein.
Ich liebe deinen Mantel.
Es ist so lieb von Alex, das zu organisieren.
Ja, er ist wirklich süß. - Von Friso kann man das nicht sagen.
Nein?
Nein, das Wort "süß" trifft nicht unbedingt auf ihn zu.
Hm.
Streitet ihr beiden häufig?
Wir diskutieren.
Ihr? - Nein, wir streiten fast nie.
Alex ist dafür nicht der Typ. - Hast du ein Glück.
Ich glaube, ich ziehe solche Typen an.
Ich hatte mal eine Beziehung mit einem Mann, der einfach so durchdrehte.
Aus dem Nichts.
Immer, wenn es so weit war, musste ich zusehen, dass ich so schnell wie möglich
aus der Schusslinie kam.
War das dieser Bruinsma? - Das war eine Freundschaft.
Das war keine Beziehung. - Ach so.
Okay.
Nein, der Typ kam aus Bosnien.
Er war extrem charmant, sehr intelligent, aber Mann, oh, Mann.
Wenn man dem auf die Nerven ging. - Und warum warst du mit ihm zusammen?
Ja, das ist seltsam, oder? Ich glaube, es war eine Phase.
Er hatte etwas Gefährliches an sich, das mich anzog.
Verstehst du? - Ja.
Auf Dauer war das natürlich zu anstrengend.
Ja. - Ja.
Okay. Probier das mal an, ja.
Haben Sie das auch in 36?
Dieser verdammte Balkenende.
Der besteht darauf, bei der Trauung dabei zu sein.
Und als ob das noch nicht reicht, hat er sich einfach selbst zur Hochzeitsfeier
eingeladen. - Ist nicht dein Ernst.
Was für ein Idiot, wirklich. - Ja.
Erst jammert er rum, dass er belogen wurde, verursacht einen Riesenwirbel und
fragt dann, ob er zur Party kommen darf. - Von wegen Fragen.
Er hat sich einfach selbst auf die Gästeliste gesetzt.
Versuch das mal aus seiner Perspektive zu betrachten.
Ein schwieriges Thema.
Er hat nicht alles richtig gemacht, aber er hat sich Mühe gegeben.
Schon wieder die neutrale Schweiz. - Naja.
er befindet sich in einer schwierigen Lage und muss an Gesprächen beteiligt
sein, die nicht- - Beteiligt?
Das nennst du beteiligt?
Dieser Mistkerl hat das Zustimmungsgesetz einfach benutzt, um
seinen eigenen Ruf aufzubessern.
Wir hatten von Anfang an kein Interesse an der Zustimmung des Parlaments.
Nein? Ihr hattet kein Interesse?
Nein, die Zustimmung, das war nur für Mama.
Wirklich? - Ja.
Mama hätte es sowieso am liebsten, dass wir die Krone zu dritt übernehmen.
Das wusste ich nicht. - Das ist natürlich nur hypothetisch.
Na ja, wir wirken mit.
Wusstest du davon? - Es ist keine einfache Aufgabe.
Betrachte es als geteilte Verantwortung.
Aber das würde ja voraussetzen, dass sie schrecklich ist.
Ich denke, der Thron ist eine herausfordernde Aufgabe, Aber auch eine
Und Alex würde sie erfolgreich bewältigen.
Tja, das wird er wohl auch müssen, denn der andere Plan ist sowieso vom.
[alle zusammen Tisch!
Soll ich? - Nein, nein, nein.
Ich gehe schon. Sie ist hungrig.
Sicher? - Ja.
[Baby macht Laute]
Was ist los, mein Schatz? [spricht Spanisch]
Du hast Hunger. Ja.
Mama ist hier. [spricht Spanisch]
Wollen wir was essen? Hm.
Hm. Constantijn?
Nein, für mich nicht. Danke.
Warum nicht?
Wir wollen eine Weile kein Fleisch essen.
Was? Wieso?
Weil die Industrie umweltschädlich ist.
Naja, aber genau betrachtet ist doch jede Industrie umweltschädlich.
Öl, Landwirtschaft.
Die Bekleidungsindustrie ist auch sehr schlimm.
Windeln. All die Wegwerfprodukte.
Sehr appetitlich. Darf ich in Ruhe mein Rippchen essen?
Kinder. Totale Umweltverschmutzung.
Mama macht auch mit. Einen Monat lang.
Dann wird sie ihr Hühnchen wohl sehr vermissen.
Was glaubt ihr eigentlich, wie es Mama mit alldem geht?
Gut.
Sie beklagt sich nicht, redet ständig mit dem komischen Vogel.
Sie wirkt fröhlich.
Das kommt durch ihre Enkelkinder, denke ich.
Das Schlimmste scheint vorbei zu sein.
Und haltet ihr es für ehrlich, wenn sie sagt, es ginge ihr gut?
Was macht das für einen Unterschied? Wenn es das ist, was sie sagen will.
Ich finde es schon wichtig zu wissen, wie es ihr wirklich geht.
Stell dir vor-
Die Menschen sagen, was sie preisgeben wollen.
Wen kümmert's, Mann?
Aber sie ist unsere Mutter und da finde ich es schon wichtig zu wissen, wie es
Aber wenn sie doch sagt, dass es ihr gut geht.
Warum musst du dann immer weiter bohren, ob noch mehr dahinter steckt?
Dieses Gestocher, also dasmacht mich wirklich-
Die Sache mit Balkenende regt dich auf, fas ist es.
Du nimmst es persönlich. - Ja, das stimmt.
Ich finde ihn nervig und hintenrum.
Ich hatte auch keine Lust, einem Zwerg aus Ijsselstein zu erklären, nach
welchen Kriterien ich meine Freunde auswähle.
Er fragte mich sogar nach Srebrenica und ob ich da involviert war.
Der hat auch wirklich gar nichts kapiert.
Ernsthaft?
Ich verstehe ja, dass das unangenehm ist, aber es gehört auch zu seinen
Aufgaben als Premier, zu wissen- - Nein, das hat damit nichts zu tun.
Er will wissen, ob ihre Vergangenheit einen Makel aufweist, weil er sonst
Probleme bekommt. Er, nicht sie.
Okay.
Und wenn du einfach alle Karten auf den Tisch gelegt hättest?
So wie ihr, ja?
Das war ja wohl eine andere Situation. Wir wussten nicht alles.
Oh, na klar, das war etwas vollkommen anderes.
Das hatte absolut nichts mit Ehrlichkeit zu tun.
Das war einfach naiv.
Genau deshalb ist er schlecht im Pokerspiel.
Man weiß sofort, was er für Karten hat. - Was ist mit dir, Máxima?
Was ist mit mir? - Bist du gut im Pokern?
Ähm, ich mag Spiele zwar, aber Poker eher nicht.
Ach, ich glaube schon. Du bluffst, was das Zeug hält.
Wetten?
So, das war doch nett.
Hm? Hier.
Pass auf, ist heiß. - Danke.
Ist alles in Ordnung? - Ja.
Dein Bruder kann ziemlich hart sein.
Ja. Bezüglich Balkenende, was?
Ich glaube, er war nur frustriert darüber, wie es gehandhabt wurde.
Er ist hart zu dir.
Und zu mir ebenfalls.
Naja, dafür hat er einen guten Bullshit- Radar.
Nein, er ist sehr unsensibel. - Naja, und wenn schon.
Was soll ich machen? Er ist mein kleiner Bruder.
Mir gefällt es nicht.
Ich finde...
Ich finde, du solltest öfter für dich selbst einstehen.
Du bist immer so... rücksichtsvoll.
[Baby weint]
Ich gehe schon. [Baby weint]
Mama. Schau mal, wer wieder da ist.
Hm. - Sie weiß es nicht mehr.
Was denn? Das Foto?
Ist er hier gewesen?
Mijntje, ich bin unschlüssig, ob ich fahren soll.
Sollte sich Ihr Zustand verschlechtern, lasse ich es Sie umgehend wissen,
Majestät.
Juhu!
Herrlich! - Atemberaubend.
Wollen wir? - Huh.
Schwarze-Pisten-König. Vamos?
Ja.
[Musik]
Hallo. - Schläft sie?
Ja. Ja, die Nanny ist da.
Gut. Prost.
Prost.
Also, wie geht es dir? - Gut.
Ja. Die Arbeit macht Spaß.
Eine Herausforderung. - Alex hat mir davon erzählt.
Du bist wieder voll da. Großartig.
Gut gemacht. Du strahlst.
Ja. Danke schön.
Ich bin sehr glücklich.
Ich schwör's euch. So war das.
Alexander bleibt lieber im Hintergrund. Er war als Kind schon so.
Ja, ich weiß.
Ich habe das Gefühl, es wird Zeit, ihn wieder etwas mehr in den Vordergrund zu
Und das könnte bedeuten, dass du einen Schritt nach hinten machen musst.
Freust du dich auch schon auf die Hochzeit?
Ja. Und du?
Ja, inzwischen schon. Jetzt, wo sich der Sturm gelegt hat.
Warst du besorgt?
Wegen ihrer Beziehung zu diesem Bruinsma?
Nein.
Nein, Friso hat einen unfehlbaren Kompass.
Unfehlbar? - Er weiß, was er tut.
Und wie war der Schnee? Bist du hingefallen?
100 Mal. Aber der Schnee ist so erfrischend.
Ich liebe es. - Ja?
Könnte ich bitte noch einen Jägertee haben?
Sehr gerne. - Ihr auch?
Nein. - Oh nein, natürlich.
Du nicht. Du stillst ja noch.
Ich hätte gerne noch ein Glas Rotwein, bitte.
Danke. Hattest du einen schönen Tag?
Ja, sehr. - Es hat ziemlich doll geschneit.
Hey, mein Schatz. Schläfst du schön?
Alex, leise! - Ja, ich bin leise.
Schläfst du schon?
Wenn du Amalia aufwächst, bringe ich dich um, das schwöre ich.
Friso hat's voll hingeschmissen. - Schhh.
Alex, was zur Hölle?
Wie kannst du nur so wunderschön sein? - Du musst dir die Zähne putzen gehen.
Nein, das habe ich.
Habe ich, das schwöre ich.
Hey, Máx.
Wollen wir noch ein Baby machen? - Was?
Nur noch eins. Bitte, nur eins.
Ein Klitzekleines. - Auf keinen Fall.
Alex, hör auf! Schluss!
Schlaf jetzt. Komm schon.
Was zur Hölle?
Ach, und übrigens, ich höre mit dem Stillen auf.
[Handy klingelt]
Mama.
Hä?
Was ist denn los? - Es ist meine Mutter.
Meiner Großmutter geht's schlecht.
Hallo. - Gott sei Dank.
Da bist du.
Hallo. - Meine Liebe.
Angesichts der gestrigen Unruhe im Palast Soestdijk war abzusehen, dass der
ohnehin schon schwache Gesundheitszustand von Prinzessin
Juliana kritisch werden würde.
Sie verstarb in den frühen Morgenstunden.
Familienmitglieder, darunter auch Königin Beatrix, waren während ihrer
letzten Atemzüge bei ihr.
Trotz des schlechten Wetters kamen heute hunderte Menschen um mit einer Blume,
einer Karte oder einem Plüschtier, doch vor allem mit vielen herzlichen Worten
ihr Beileid auszudrücken.
Worte voller Dank und Bewunderung für eine warmherzige Frau, die mit einer
überraschenden Natürlichkeit die Menschen um sich herum berührte.
Es wäre ihr zu wünschen, dass sie auf einem kleinen Friedhof beigesetzt werden
könnte, in einer intimen Zeremonie, nur im Beisein ihrer Familie, mit viel Wein
und Geschichten.
Aber jetzt geht das ganze Getue mit den Kutschen los, also das- Mir persönlich
gefällt das nicht so.
Der Aufenthaltsstatus eritreischer Frauen in den Niederlanden ist oftmals
von ihrem Partner oder Ehemann abhängig.
Im Falle einer Scheidung können die Kinder dem Vater zugesprochen werden,
weil die Wohnung auf den Namen des Mannes läuft oder er das Einkommen
nachweisen kann.
Daher können eritreische Frauen, die ihrem Partner nach Europa folgen,
manchmal in ernsthafte Schwierigkeiten geraten.
Vor allem im Falle von häuslicher Gewalt, die oft aufgrund von Traumata
Diese Frauen wissen dann nicht, an wen sie sich wenden sollen.
Sie... Sie kennen niemanden.
Das ist das größte Problem, dass sie hier kein Netzwerk haben, auf das sie
sich verlassen können.
Ja, ich glaube, dies ist eine Gruppe von Frauen, die sehr schwer zu erreichen
Das Programm, das wir entwickeln, muss sie explizit ansprechen.
Das stimmt, ja.
Also ist jetzt die wichtigste Frage, wie wir eritreische Frauen erreichen
können.
Das ist nicht so leicht. [sagt etwas auf niederländisch]
Sagt ihr das so? - Ja.
[sagt Wort auf niederländisch] - [sagt Wort auf niederländisch] Danke.
Natürlich. Ein schweres Wort.
Schüchtern.
Aber erreichen wir sie über Informationen oder über das Herz?
Also sagte ich zu ihm: Entschuldigen Sie sich sofort, oder ich verlasse die
Partei. Da wusste er nicht, was er sagen soll.
Und zwei Tage später war er weg.
Wir haben nie wieder etwas von ihm gehört.
Er hat sich geschlagen gegeben.
Also ich bin der Meinung, dass wenn sich jemand so verhält, als Vertreter des
Volkes, wohl bemerkt, er sich nicht Politiker nennen dürfte.
Ich möchte Ihnen ein Kompliment machen.
Ich finde, Ihre Ausstahlung ist großartig.
Die Art und Weise, wie Sie einen Raum füllen, jeden persönlich ansprechen.
Das ist wahrhaftig eine außergewöhnliche Gabe.
Wow. Ich danke Ihnen vielmals.
Ich habe einmal mit diesem Typen in New York gearbeitet, er war auch CEO.
Und er hatte diese Angewohnheit, sich vollkommen zum Narren zu machen.
Eines Tages waren wir also in diesem riesengroßen Meeting, der Raum war voll.
Er kam rein und begann mit der absurdesten Ansprache, die ich je in
meinem Leben gehört habe.
[Musik und Gelächter]
Königliche Hoheit. Ihr Mantel.
Ich muss gehen.
Wir sehen uns dann beim nächsten Meeting.
Es war schön, Sie zu sehen. Bis bald, ja?
[Erbrechen]
Danke.
Geht's?
Das tut mir leid. - Kein Problem.
Das macht nichts. Fahren wir nach Hause?
Ja? - Okay.
Lieber Friso- Oder vielleicht... Mein lieber Friso.
Ich weiß, dass ich immer auf dich zählen kann und dass du hinter mir stehst.
Du bist meine Stütze und mein Rückhalt.
Deine Menschenkenntnis ist unfehlbar und ohne deine politischen Analysen bin ich
aufgeschmissen. - Alex.
Das ist viel zu ernst. - Oh.
Das klingt, als sei die Rede für eine Beerdigung.
Die Menschen wollen was zu lachen. - Ja.
Ach, ich... ich weiß nicht.
Ich bin nicht richtig motiviert. - Dann lass es sein.
Du wirst noch öfter Gelegenheiten haben, ihm eine Rede zu halten.
Ja.
Ich bin einfach nicht in der Stimmung für Witze.
Máx? - Hm.
Ist zwischen uns alles gut?
Was?
Ich habe das Gefühl, du bist ganz woanders.
Ich bin mit der Arbeit beschäftigt.
Die meisten Leute hier, vor allem meine langjährigen Freunde, wissen, dass ich
trotz des Titels nie wirklich der Prinz auf einem weißen Pferd gewesen bin.
Eher ein Junge, der das Pferd rausgeschmissen und selbst im Stall
gewohnt hat.
Manche würden es eher als einen Schweinestall bezeichnen, aber gehen wir
nicht in die Details.
Unpraktisch an einem Leben im Stall ist, dass man eher selten einer Frau
begegnet. Tja, da saß ich also.
Tief vergraben in meine Bücher.
Bis in einer klaren Nacht zu meiner Überraschung plötzlich eine Prinzessin
auf einem schwarzen Motorrad vor meiner Tür stand.
Mit wie viel? 1100 Kubik?
1200. - Genau.
1200 Kubik standen also brummend vor meiner Tür.
Ich sagte: "Du bleibst draußen". Sie sagte: "Aufmachen"!
Ich machte also brav die Tür auf. Dann komm halt rein.
Und sie suchte nach irgendetwas, aber nicht nach einem Prinzen.
Ein Glück.
Sie war auf der Suche nach jemandem, den sie hinter sich setzen und mitnehmen
konnte.
Ich habe diese Gelegenheit dankbar ergriffen und nutze sie bis heute.
Und ich hoffe, dass ich für den Rest meines Lebens dort sitzen bleiben darf.
Wenn ihr jetzt mit mir die Gläser heben wollt.
Mein lieber Schatz. Auf dich.
Auf dich. - Prost!
Prost! Prost!
[Applaus] - Prost!
Prost! Prost!
Prost.
Wissen Sie, was mich fasziniert?
Sehen Sie, Friso ist froh, dass er die Sache losgeworden ist.
Verstehe ich.
Es ist doch ein Scheißjob als Ersatzspieler.
Und Alex? Der hat natürlich keine Wahl.
Er muss die blöde Krone aufsetzen. Das weiß er schon sein ganzes Leben.
Pech gehabt.
Aber Sie, ich meine, Sie als Frau müssen da doch total scharf drauf sein, oder?
Was ich damit sagen will, ist, was glauben Sie, was es da zu holen gibt?
Außer einem Sack voll Kohle natürlich.
Und wenn unser Alex jetzt irgendeine Putzkraft gewesen wäre?
Das frage ich mich einfach. Es geht mir so durch den Kopf.
Wenn Alex eine Putzkraft gewesen wäre, wäre ich ihm vermutlich nie begegnet.
Und das wäre ausgesprochen schade gewesen, denn er ist der ehrlichste und
liebste Mann, den ich kenne.
Oh. Verzeihung.
[flucht auf Spanisch] - Erwischt.
Hi.
Immer wieder ein Spaß, oder? So eine Trauung.
Und die Hochzeitsparty. - Ja.
Ja.
In dem Wort Trauung, steckt Trau.
Das kommt von Treue, oder?
Ja. - Ja.
Also, ich finde nicht, dass es im Ehedasein hauptsächlich um Treue geht.
Ich finde, es geht um Vertrauen.
Einander vertrauen und wissen, dass man alles gemeinsam durchstehen kann, egal
was es ist. Und sich auf das, was kommt, zu freuen.
Ja.
Kannst du das kurz nehmen? Ich war auf dem Weg zur Toilette.
Ja. - Wir sehen uns gleich.
[Musik]
Hier. - Danke.
Geht es dir gut? - Ja.
Der Magen ist etwas flau, aber es geht. - Gut.
Sag Bescheid, wenn es schlimmer wird. - Ja.
Die Leute dürfen mich für einen Schlingel halten, aber ich will nicht,
dass Sie denken, ich war ein schlechter Mensch.
Drei Jahre lang führte Prinz Bernhard in aller Heimlichkeit neun lange Gespräche
mit dem Chefredakteur Peter Broetjes und dem Journalisten Jan Tromp, beide von
der Zeitung Volkskrant.
Sie wissen schon lange Bescheid über seine sechs Töchter, über seine
Geliebten, über sein Geld, über das Verhältnis zu seiner Frau Königin
Juliana, über die aufeinanderfolgenden Ministerpräsidenten, über die Lockheed-
Affäre. Über alles hat Bernhard gesprochen.
Es gab nur eine Bedingung: Die Veröffentlichung durfte erst nach seiner
Beerdigung stattfinden. - Nach mir die Sintflut.
Wie kann man nur so egoistisch sein? - Herzlich willkommen.
Und Gratulation. Kamen auch schon Glückwünsche vom Hof?
Nein, darauf warten wir noch. - Schon was gehört?
Idiot! - Nein, noch nicht.
Komm her. Komm her.
Wir gehen kurz rüber. - Ja, natürlich.
Er war frustriert darüber, wie es läuft, und wollte nicht sterben, ohne davor
alles gesagt zu haben, was ihm auf der Seele lag.
Das war ganz klar. - Wollen wir die Oma suchen gehen?
[spricht Spanisch] - Wo ist die Oma?
Ruf sie mal. [spricht Spanisch]
Hier ist sie.
Hallo.
Amalia. Musst du nicht schlafen?
Kann ich etwas für dich tun?
Ich weiß einfach nicht... wer das ist, den wir da begraben haben.
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