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Ich war dann nackt. Du doch auch.
Warum sind keine Typen da?
Weil sie doof sind.
Was liest du denn da? Ach, so einen blöden Prospekt.
Mir ist zu langweilig.
Und mit unserem Opa ist auch nichts los.
Hallo Opa.
Hallihallo. Was machst du denn?
Der ist doch blöd.
Der kriegt überhaupt nichts mit.
Der einzige Typ weit und breit.
Armer Opa.
Der ist blind wie ein Fisch. Was hast du denn vor?
Hierher.
Was ist denn das für eine Nummer?
Wie geht es dir? Alles in Ordnung, Opa?
Komm, hör auf. Das ist doch gemein.
Jetzt verarsch ihn doch nicht. Du verstehst überhaupt keinen Spaß. Er ist
schon schlimm genug dran.
Ich finde es gemein, sich über ihn lustig zu machen. Das mache ich doch gar
nicht.
Na ja, ich kann euch von dieser ehrenwerten Familie einige Geschichten
wo euch Hören und Sehen vergehen wird.
Seit ich von meiner Augenentzündung genesen bin, hat die Familie noch gar
gemerkt, dass ich mit Brille wieder sehen kann.
Aber warum sollte ich das verraten? Ich habe seitdem ein viel schöneres Leben
und werde richtig verwöhnt.
Ich sehe alles, ich höre alles und werde dabei gar nicht gesehen und das ist gut
so.
Diese Situation gefällt mir äußerst gut, muss ich schon sagen.
Oh ja.
Vor allem, seitdem auch noch eine private Krankenschwester zu meiner
Versorgung aufgetaucht ist.
Das war schon so ein Tag, der mir noch sicher lange in Erinnerung bleiben wird.
Ich finde das total nett von dir.
Ich bekomme das mit dem Zöpfchen mir hin.
Hallo Kai.
Er ist gut drauf.
Ich weiß auch nicht warum.
Vielleicht hat er gute Laune, weil die neue Schwester kommt.
Sag mal, wann wollte die Schwester denn kommen?
Oh, Schwester.
Karl, du hast schon fünfmal gefragt und ich habe dir fünfmal geantwortet, ja?
Gut, gut.
Fragen darf man auch nicht mehr.
Na, Vater, was sagst du dazu? Du bekommst eine Schwester.
Du wirst eine Aufpasserin bekommen und keine kranken Schwester.
Du kannst nicht so respektlos mit deinem Großvater sprechen. Benimm dich bitte.
Schon gut, schon gut.
Das wird wohl deine Betreuerin sein, die dich auf andere Gedanken bringen soll.
Ich öffne mal die Tür, damit sie in dieses ehrenwerte Haus eintreten kann.
Deine Tochter benimmt sich furchtbar.
Du solltest sie besser erziehen.
Hallo, kommen Sie herein. Ich bin die Krankenschwester für den blinden alten
Herrn. Gehen Sie ruhig durch, wir sind im Wohnzimmer.
Es ist immer noch unsere Tochter.
Oh, guten Tag.
Sehr wohl. Guten Tag, ich bin Marianne. Guten Tag.
Bitte nehmen Sie doch Platz.
Das wird, mein Vater.
Tut mir leid.
Ego, top blind.
Nun machen Sie sich mal keine Sorgen. Wir werden uns gleich richtig
und schon miteinander zurechtkommen. Ich habe Erfahrung mit solchen netten,
blinden alten Herren.
Das werden wir bestimmt sehen.
Oh, bestimmt, bestimmt.
Wir werden uns schon kennenlernen. Ganz bestimmt, das wird uns klappen.
Ich glaube, das Beste wird sein, wenn wir die beiden dann mal allein lassen.
Unsere Krankenschwester wird ja wissen, was man mit so einem alten Herrn macht.
Und wir haben noch Glück. Ich hoffe sehr, dass wir euch etwas anfreunden
Bis später dann.
Na komm schon, lassen wir sie alleine.
Dann will ich mich mal umzählen.
Sie sehen ja leider sowieso nicht.
Dann kann ich das auch gleich hier machen.
Somit brauche ich wenigstens keine Garderobe, um mich umzuzählen.
Dort alles einen ganz bestimmten Vorteil.
Nicht wahr?
Ich bin gleich fertig.
Erzählen Sie mir doch, Tobias, ich darf Sie doch nennen von Ihrem Hobby.
Was sind denn so Ihre Lieblingsbeschäftigungen, wenn ich
Lecken.
Was sagen Sie da? Wie meinen Sie das?
Briefmarken. Ich möchte gerne Briefmarken. Ich sammle nämlich welche.
Briefmarken, ich verstehe. Und ich habe schon an was anderes gedacht.
Und Sie, meine Liebe, wie sehen Sie aus? Erzählen Sie mir doch etwas über Sie.
Sagen Sie langes Haar. Haben Sie eine Brille? Welche Farbe haben Ihre Augen?
Haben Sie eine hübsche Figur?
Ich hätte dann vergessen, dass die, die mich sehen, sich natürlich durch Ablass
gegenseitig kennenlernen. Ich möchte ihnen die Wunsch, dass sie mich auch
abschlagen.
Aber bitte nicht so heftig.
Ich hätte jetzt nicht vergessen, dass ich nur ihre Kappen schlechter sehen
würde.
Sie sind ganz schön stürmisch für ihr Alpenhaar.
Ruhigen Sie sich wieder.
Und gut für Ihre Gesundheit.
Wir haben hier zwei wunderbare, große, kleine Tüten.
Wirklich wunderbar.
Jetzt teilen wir meine Tüten.
Ich habe Lust darauf, dir auf deine alten Tage noch eine kleine
Freude zu bereiten.
Na,
wollen doch mal schauen, ob sich in deiner Hose noch was findet.
Gleich kommt's.
Eine große Überraschung.
Das reinigte Kappeli.
Na, das geht sofort los.
Na, das geht sofort los.
Na,
das geht sofort los.
Die Überraschung.
Ich hätte gar nicht gedacht, dass er so lecker ist.
Mach schneller.
Ja,
sehr gut. Genauso.
Na
wunderbar.
Da kommt ja noch richtig Leben in den alten Lümmel.
Das ist nicht klar.
Ich stelle ihn mal hier raus. Wie habe ich immer bei mir.
Ein Behandlungsmoment, so wie euch auch, wird ja sehr gefallen werden.
Da ist er.
Damit hätte ich aber nicht gerechnet, was für ein Jammer.
Oh,
eine Kartenschwester. Was habt ihr da?
Was soll ich hier auch haben?
Kommt mal schnell.
Was ist denn das?
Was ist denn das?
Hallo, holst du dir das Loch?
Wir haben uns also ziemlich gut kennengelernt. Die kleine
aber ganz schön im Stress, denn sie hatte ständig Angst, mein Sohn würde uns
noch erwischen. Schließlich ist er ein angesehener Bankdirektor.
Obwohl von ihm und seiner weißen Weste kann ich euch einiges erzählen. Da bin
ich ja ein richtiger weißer Knabe gegen ihn.
Die hübsche kleine Nachbarin, die, die hat es ihm richtig angetan.
Wenn das meine Spiegertochter wüsste. Aber ich sage immer, was sie nicht weiß,
das macht sie nicht heiß. Ich rede nicht darüber und so kriege ich alles mit.
Sag mal, Liebling, hast du nicht irgendwo meine Handtasche gesehen?
Doch, hier ist sie.
Oh, ich danke dir. Ich habe sie schon überall gesucht. Mach's gut, Liebling.
Das Essen steht im Kühlschrank. Ihr müsst es nur aufwärmen. Hast du gehört,
Großvater? Hast du gehört?
Natürlich habe ich das gehört. Ich bin blind und nicht auf. Ich bin weg.
Bis heute Abend. Ciao.
Geh schon.
Hallo, Gina.
Ja, ich bin's.
Habt ihr nicht Lust, rüberzukommen? Nein.
Bitte?
Du hast noch ein paar Gäste da?
Bringen Sie mit, mal los.
Ich erwarte Sie.
Ja, ich mache auch.
So.
Hi, wie ist das?
Ich hoffe, deine Bar ist voll. Ich habe nämlich ein paar Freunde mitgebracht.
Na los, kommt alle rein. Wir können die Party am Ende gehen.
Wir brauchen nur noch eine geile Mucke.
Hey,
ihr lahmen Ärsche.
Was ist denn, Mama?
Danke. Danke.
Danke.
Schau dir das an.
Ich will auch nicht, wenn sie sehen.
Ach so, wo macht sie ihn?
Wo macht sie ihn runter mit den Hosen?
Oh, ja.
Oh, ja.
Gebt mir alle eure Schwänze. Ich bin heute so geil, ich soll lange nicht
Oh, ja, geil.
Ja, gut.
Ich bin heute geil.
Ich war mit ihm, was du willst.
Toll. Ist ja geil.
Ich will alle. Ich will alle.
Komm, Blasen.
Sehr geil.
Ich glaube, ich kann gar nicht genug von euch bekommen.
Ihr seid so wahnsinnig geil. So geil.
Menschenblasen!
Und ich nehme wieder eure Schwänze.
Gib mir den Kuss, du geiler Stecher.
Vielen Dank.
Ich möchte lieber dahin, wo es warm ist und die Sonne scheint.
Na, was ist los, Großvater? Traumst du schon wieder von den guten alten Zeiten,
als du noch jung und dein wilder alter Stier warst?
Ach, unser Großvater war doch nun mal zu jung.
Ich sag's ja.
Diese jungen Mädels müssen ja auch noch den Honig ums Maul schmieren.
Na, dann muss ich sagen, dass meine Enkelkinder auch nicht besser sind als
Diese zwei denken auch immer nur an ihr Vergnügen.
Jung sein, Zigaretten rauchen in die Disco, Party den ganzen Tag und am
zu Hause, wenn die Alten nicht da sind.
Und sie brauchen nur ein Glas Alkohol zu trinken und sie wissen schon gar nicht
mehr, was sie tun.
Ich finde es immer wieder toll, wenn man so spontane Freunde hat wie euch, die
mal eben eine richtige Party auf die Beine stellen.
Ja. Ja.
Ja.
Das war's für heute.
Wir
sehen
uns beim nächsten Mal.
Das ist schick.
Oh, wie toll.
Und meine Familie sehe ich nun auch in einem ganz anderen Licht. Wer hätte das
gedacht?
Nach außen hin tun alle so, als seien sie ganz vornehm.
Aber meine Schwiegertochter ist auch nicht ohne.
Wer ist denn sonst schon wieder?
Wir erwarten doch niemanden.
Ach, ihr seid... Hallo, wir sind mit den Mädels nach Hause.
Hallo. Hört euch einen Moment, wir sind zwar noch nicht da, aber wir werden uns
dem gleich machen.
Entschuldigt nicht so lange.
Die ist auch nicht schlecht, ha?
Geile Figur, die Alte. Ja, ja, ich könnte mir das vielleicht auch mal
Wenn die Töchter nicht rechtzeitig nach Hause kommen, dann nehmen wir halt die
Mutter flach, ha?
Was macht die denn?
Meine Töchter haben ja einen richtig guten Geschmack. Die beiden Jungs sind
wirklich ganz sauber.
Ich hätte richtig Lust.
Die beiden.
Ich war schon heute Abend.
Kommen Sie überhaupt nicht. Jungs, mir ist gerade eingefallen, dass die beiden
Mädchen in die Stadt fahren wollten und sich dort mit ihren Freundinnen
zerbrechen. Ich glaube, ihr habt ja irgendwie den falschen Tag erwischt.
ihr könnt gerne bleiben.
Das ist nicht so schlimm. Wir hatten heute eigentlich... Wenn ihr mir den
einreißt, können wir anschließend einen Ring zusammen nehmen.
Ihr würdet mir einen großen Beweis geben. Klar, morgen natürlich.
Na los, kommt schon.
Wenn wir schlafen können, dann tun wir das doch gerne.
Kommt ins Bad.
Dann wäre es uns doch eine große Freude, dir ein bisschen zur Hand zu geben.
Wenn man so abnimmt, die Unfrau wird nur noch gelten.
Du bist wirklich sehr schön.
Kein Wunder, dass die Töchter bei so einer Mutter auch so wohlgerachten sind.
Du brauchst gar nicht so charmant zu sein. Ich weiß, du wärst sowieso noch
Töchter -Frau.
Das stimmt doch nicht.
Oh Mann.
Deine Töchter sind nicht schlecht, aber du gefängst uns auch.
Meine Töchter haben keinen schlechten Geschmack, muss ich feststellen.
Ich mache ihn dir schön hart, damit er mich auch gleich bitten kann.
Kein Wunder, dass dich meine Töchter in so geile Schwänze verkümmt haben.
Ich danke Ihnen.
So, ich habe dich ein kleines Arsch mitgebracht.
Du bist eine
wundervolle Mutter.
Sind sie keine Mütter, wie die ich sieht? Komm und zieh dir mein Schatz
Ich kann nicht mehr.
Ich kann nicht mehr.
Ich bleibe super jung.
Das ist also meine liebe, ehrenwerte Familie.
Ein alter, blinder Großvater hat in ihrer Mitte halt keinen Platz mehr. Und
wird er ganz einfach herzlos in die Ecke abgestellt.
Was ist das nur für ein Leben?
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