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Untertitelung: BR 2026
- "Eins.
Zwei.
Drei.
Vier.
F�nf.
Sechs.
Sieben.
Acht.
Neun.
Zehn."
Das Opfer ist weiblich, Brandleiche.
Kaum Blutspuren. Fundort also nicht gleich Tatort.
Vorsicht. - Ja.
Ach je!
Ja, Burschen, einer der Schneidez�hne ist leicht abgebrochen,
aber schon vor einigen Jahren.
Das k�nnt bei der Identifizierung ein bissel helfen.
Das Alter kann ich anhand der Z�hne noch nicht belastbar bestimmen.
Mit der Willems-Methode
komm ich auf ein Lebensalter von "round about" 27 Jahren.
Und dann hab ich noch einen Steckschuss entdeckt.
�h, mittleres Kaliber,
aber da unter der Achsel verl�uft halt die Arteria subclavia.
Da kann so eine Verletzung schon mal zum Tod durch Hypovol�mie f�hren.
Sie ist verblutet, und die Verbrennung fand post mortem statt?
Jo.
Und hier ist eine angesengte Tasche mit Kleidung und Toilettenartikeln.
Geldbeutel, Ausweis, Handy oder so? - Nein, nichts.
Wie lang liegt die schon da? - Ungef�hr vier Monate oder so.
Das ist jetzt f�r eure Ermittlungen nat�rlich nicht zutr�glich,
vor allem weil ihr blo� noch 4 Tage da seid.
Das m�ssen notfalls die Kollegen �bernehmen.
Kein Problem. - Nema problema.
Ist das so?
F�rs Abschiedsgeschenk: Sorry, ich bin bestimmt einer der Letzten.
Die wollen kein Geschenk,
h�chstens Spenden an den Verein "Polizisten helfen".
Feier wollen die auch keine? - Explizite Ansage.
Dann mach eine Sammelspende. - Nein.
Wieso denn ich? Ich hab gar keine Zeit f�r so was.
Und warum gehen die zeitgleich in den Ruhestand?
Ivo hat verl�ngert,
und Franz hat auf seinen Antrag dasselbe Datum gesetzt.
Das muss Liebe sein.
Nach 4 Monaten k�nnen wir Funkzellenauswertung
und Video�berwachung vergessen. Gibt's was, was uns weiterhilft?
Es gibt keine Einbruchspuren an den Eing�ngen.
Zugang zum Betriebsraum
haben nur die Mitarbeiter von den M�nchner Versorgungsbetrieben.
Es ist ein merkw�rdiger Ort, um eine Leiche loszuwerden.
Vor allem wird der Raum nur alle f�nf Jahre aufgesperrt,
zur Bauwerkspr�fung. Das letzte Mal war heute Morgen.
Der T�ter hat vor 4 Monaten die Leiche abgelegt.
Hei�t das jetzt, er wollte, dass man sie findet oder eben nicht?
Gute Frage, ja. - Danke.
�berpr�f die Mitarbeiter der Versorgungsbetriebe,
ob's Auff�lligkeiten in der Biografie gibt, ja?
Ja.
Ihr wisst,
dass ich der Leitende Sachbearbeiter bei dem Fall sein sollte?
Ihr habt ja nur noch ein paar Tage.
Ja, ja, das wissen wir schon.
Vier Tage haben wir noch. Das reicht uns doch, oder?
Wetten?
Ein bissel recht hat Kalli schon. - Ah ja, komm.
Ja, formal.
Formal, ja. Noch sind wir im Dienst.
Ritschy, stellt ein Team zusammen und geht in die angrenzenden H�user.
Irgendjemand muss ja was gesehen haben beim Transport der Leiche.
Wir brauchen schnell die Identit�t der Frau.
Dann kann man ihr Umfeld �berpr�fen.
Die Forensik soll die Gesichts- Rekonstruktion priorisieren.
Wollt ihr euch das noch aufhalsen, als letzten Fall?
Jetzt f�ngt der auch noch an. - Wir arbeiten bis zum Schluss.
Und wenn dann Schluss ist, dann ist Schluss.
Ja dann...
Das ist meine Tasse. - Ja, ja, das sagst du immer.
So einen bist du doch gefahren.
Exakt den: der rote Blitz. Wei�t du das noch?
Die Fahrgestellnummer passt. - Genau.
Aber in der Annonce steht "reparaturbed�rftig".
Das ist eine �berschaubare Technik. Die hab ich im Griff.
Ich hab damals auch an meinem Moped rumgeschraubt.
Das war die schnellste 50er rechts der Isar.
Du? Echt? - Ja. Ich freu mich schon drauf.
Ja. Ich freu mich auf guten Kaffee.
Den kriegst du dann bei mir auf dem Balkon.
Da mach ich eine gr�ne Oase draus.
Ich wusste nicht, dass du einen gr�nen Daumen hast.
Du wei�t vieles nicht.
Ja, weil du nix erz�hlst.
Weil du nix fragst.
Batic.
Ja, danke. Wir kommen.
Die Pathologie.
Schon fertig? Ist das unsre? - Nein, Herzstillstand, �berdosis.
Furchtbar.
Ja, Captagon. - Schon wieder?
Damit werden wir in Zukunft wohl mehr zu tun haben.
Anzeichen f�r Geschlechtsverkehr
lassen sich aufgrund des verbrannten Gewebes nicht erkennen.
Gleiches gilt f�r Griffspuren.
Das Projektil trat in der Achsel ein, aber nicht wieder aus, Steckschuss.
Es best�tigt sich die Theorie einer Verletzung der Arteria axillaris...
Was ist das f�r ein Kaliber? 9 mm?
Welcher Hersteller? - Pst.
Sie konnte sich nicht zusammenrollen.
Das Opfer verblutete.
Aufgrund der K�rpergr��e gehe ich von ca. 3 Minuten aus.
Wolltest du uns nicht sprechen? - Aufnahme stoppen.
Ich hab mir gedacht, es ist am effektivsten,
wenn ihr erst mal den Bericht anh�rt und dann Fragen stellt.
Ja. - Jawohl.
Die Dinger da, waren die auch in der Wunde?
Na ja, es scheint so, als w�r da noch irgendwas
zwischen dem Opfer und dem Pistolenlauf gewesen.
Schaut euch das mal genau an. - Plastik.
Ja, schaut so aus.
Du meinst, sie hatte was unter der Achsel oder in der Jackentasche?
Das ist beides m�glich.
Durch den Druck von dem Schuss
hat's die Splitter von dem Objekt in die Wunde reingezwirbelt.
Also sie sind reingeschossen worden.
Und aufgrund der erh�hten Temperatur ist es dann geschmolzen.
Haben wir einen Scan vom Sch�del? - Der kommt noch.
Christine?
Da krieg ich direkt Flashbacks, wenn ich euch zwei so sehe.
Was machst du denn hier?
Ist dir langweilig geworden bei den Amis?
Verabschieden wollt ich euch.
Ich hab euch auch was mitgebracht. - Danke.
Du bist fr�h dran. Vier Tage sind's ja noch.
Dann packst du's halt erst in vier Tagen aus.
Das ist mein neuestes Buch. - Danke.
Ja, so schlimm ist es ja auch nicht. - Das Buch?
Das Aufh�ren.
Ich h�r ja noch gar nicht so richtig auf.
Ich mach noch was: Ich unterricht an der Polizei-Hochschule.
Auch noch? - Mhm.
Zumindest passt das besser als alte Autos reparieren.
Woher willst du wissen, was zu mir passt?
Ja, unterrichten.
Sagt man "Es macht Sinn" oder "Es ergibt Sinn"?
Das passt zu dir. Das kann ich mir vorstellen.
Manche Sachen �ndern sich anscheinend nie, oder?
Was hast du vor?
Ich...
Einfach... sch�n leben.
Aber du bist nicht hergeflogen, um uns zu verabschieden?
Nee, Hochzeit. - Oh, gratuliere.
Was? Jetzt noch?
Nicht ich. Meine Cousine. - Ach so.
Wo seid ihr grade dran? - Ein interessanter Fall.
D�rfen wir dir was zeigen? - Nimm die Sachen mit.
Ja, ja. Komm mit. - Unklare Spurenlage. Komm mit.
Also: eine Frau, erschossen, dann verbrannt.
Ungekl�rtes T�terprofil. Du kannst mal in die Akte schauen.
Also eigentlich tut mir der Urlaub grade ganz gut.
Es ist unser letzter Fall. - Na komm. Danke.
Also die Frau wurde... - Lass sie erst mal reinschauen.
Ja, ja.
Also die Frau wurde erschossen.
Die Frage ist: Hatte der T�ter die Waffe immer dabei?
Oder hat er sie sich extra besorgt, sprich Planung?
Und wenn du hier schaust: Der Schuss ging direkt in die Achsel.
Das k�nnt auf ein Gerangel hindeuten oder sie hat sich noch abgewendet
oder der T�ter ist ein ganz unge�bter Sch�tze.
- Ja, Christine, was machst denn du hier?
Hochzeit. - Herzlichen Gl�ckwunsch.
Eine Cousine. - Nee, nee, nicht ich.
Na, was sagst du? - Nix, in der K�rze.
Hit-and-run-Profiling ist genau das, was ich nicht mach.
Das wisst ihr doch ganz genau. - Ja, ja, ja.
Aber der Fundort... ist doch auch merkw�rdig, oder?
Das ist kein See, kein Waldst�ck, keine M�lldeponie, nix dergleichen.
Sondern mitten in der Stadt.
Das ist riskant, und die Verbringung der Leiche ist auch aufwendig.
Dem w�rd ich auf jeden Fall nachgehen.
Wir hatten 2023 einen Fall mit so speziellem Fundort,
dass wir einiges �ber den T�ter erfahren haben
und �ber seine wiederkehrende T�tungsabsicht.
Aber das hei�t nicht, dass sich euer Fall in so eine Richtung entwickelt.
Ja, ja.
T�tung ist ein dynamisches Geschehen. - Respekt.
Und eine Kerze im Strafraum ist gef�hrlich, Kalli, gut.
Was auff�llt, ist, dass dem ersten missgl�ckten
kein zweiter ..., kein Erl�sungs-Schuss folgt.
Gab es Hinweise auf einen Kampf? DNA-Spuren unter den N�geln?
- Durch das Verbrennen gibt's kaum Spuren.
Wenn das Opfer nicht bewusstlos war,
muss es sich nach dem ersten Schuss gewunden haben.
Da ist die Frage, wie der T�ter darauf reagiert hat.
Vielleicht war der T�ter �berfordert.
Eine impulsive Tat aus einer emotionalen Situation heraus.
Eine Beziehungstat...
Aufgestaute Konflikte, so was.
Oder jemand hatte Lust, dem Opfer beim Sterben zuzuschauen.
Noch ist alles drin.
Guck mal.
# Well, she's walking...
# ... through the clouds...
# ... with a circus mind that's running wild.
# ... running wild.
# ... running wild.
# ... running wild.
# ... running wild.
Oh, Mist!
Mist!
Du w�rdest es machen, oder?
Na, komm. "Riding with the wind."
So, ich kauf den jetzt.
Wer bist du?
Und wo hat man dich erschossen?
Morgen, Kalli. - Servus.
Ist die Gesichts-Rekonstruktion da?
Ja, es war nicht einfach,
weil durchs Verbrennen viele Referenzpunkte im Gesicht weg sind.
Aber die KI vergleicht das Modell, was wir jetzt haben,
mit Gesichtern aus der Bildersuche im Netz.
Wie viele Treffer haben wir? - �h, 72, 73... Das l�uft noch.
Jessas.
Ich schick's euch r�ber, okay? - Ja.
Auf geht's!
82 sind's. - Okay.
"1983."
Da war unser Opfer noch nicht auf der Welt.
Wieso sortiert die KI das nicht aus? - Und die Traueranzeigen erst recht!
Es vergleicht nur die �hnlichkeit von Gesichtern.
Und der Kontext ist egal, oder was?
Kalli? Hallo?
Kalli?
Hast du was?
Ich glaub, der hat was.
Seitlicher Schneidezahn links, da fehlt ein Eck.
"Solvexa."
"Micaela Horvat, 1998 geboren in Ljubljana."
Solvexa ist eine slowenische Firma.
"Cleaning chemicals."
Sie vertreiben Reinigungsmittel f�r Autowaschanlagen.
"Sales International."
Sie k�nnte auch hier t�tig gewesen sein.
Das passt ja, oder? - Mhm.
- Eins, zwei,...
...drei, vier, f�nf,...
...sechs, sieben, acht, neun, zehn,...
...elf, zw�lf, dreizehn, vierzehn, f�nfzehn...
- "Ich bin schockiert.
Wie kann das in M�nchen passieren, so einem sicheren Ort?"
Haben Sie sich nie gewundert,
dass Ihre Angestellte monatelang nicht zur Arbeit gekommen ist?
"Micaela hatte sich ein Sabbatical genommen,
Familienangelegenheiten.
Es ist tragisch. Ich verstehe es nicht wirklich."
Wissen Sie von irgendwelchen Problemen, Arbeit, privat?
Oder Feinde?
Wer k�nnte Frau Horvat schaden wollen?
"Ihre Tante wohnt in M�nchen. Vielleicht kann die helfen."
"Teta", die Tante. - Tante, ja.
Wir brauchen eine Liste aller Kunden von Micaela Horvat.
Ja, und haben Sie vielleicht auch noch einen Namen von der Tante?
Das Ziel ist, ein l�ckenloses Bewegungsprofil zu erstellen,
vom Moment der Anreise bis zum Todeszeitpunkt.
Dazu geh�ren die Kundenkontakte. Das machst du, Manu, oder?
Ja, das mach ich. - Super.
Social Media, private Kontakte, soziales Umfeld machst du?
Ja, mach ich. - Gut.
Dann sind alle Aufgaben verteilt. Auf geht's!
Wie du das alles machst, so ganz allein...
Entschuldigung.
Ich wei� nicht, wer euch ersetzen soll.
Hat noch keiner die Stelle? - Nee. Sie wird bald ausgeschrieben.
Der Kollege mit den Kundenkontakten, wer ist denn das?
Manuel Heinrich. Den haben wir leihweise aus dem K 14.
Ah, Vermisste und Unbekannte. Das macht Sinn.
...hat Sinn oder ergibt Sinn. - Ja, ja.
Wir m�ssen dringend rausfinden, wo der Tatort war.
Wissen wir, wo die Horvat in M�nchen gewohnt hat?
Noch nicht genau.
Auf den Namen gibt's keine Hotelbuchung.
Sie hat ein Profil auf "Web & Breakfast",
Plattform f�r private Vermietungen. - Ja, ich kenn das.
Da hat sie in 3 Jahren 10 Mal dieselbe Wohnung gemietet
und auch immer Bewertungen abgegeben, aber nicht im Todeszeitraum,
und da war auch der Online-Kalender von der Wohnung frei.
Das hei�t nix.
An "Web & Breakfast" kann man vorbeivermieten.
Manche machen es, grade zur Wiesn-Zeit.
Manche machen es. - Es ist halt nicht ganz sauber.
Sauber ist es nicht. - Drum mach ich das nie.
Lass uns den Vermieter sicherheitshalber befragen.
Machst du's noch immer? - Pscht.
Ja?
Warum rufst du da mich an?
Gut.
Hm? - Die Tante von der Horvat ist da.
Ah, gut.
Ritschy,... - Servus.
Die Frau Horvat meint,
in den �berresten in der Tasche eine Bluse erkannt zu haben,
die sie ihrer Nichte geschenkt hat. - Das ist Frau Horvat?
Hallo, Frau Horvat. Mein Name ist Batic.
Das ist mein Kollege. - Leitmayr. Gr�� Gott.
Unser herzliches Beileid.
Ist es in Ordnung, wenn wir Ihnen ein paar Fragen stellen?
Klar.
Ihre Nichte...
K�nnen Sie sich an Ihre letzte Begegnung erinnern?
Ihr Ausweis. Danke sch�n.
Das war Mitte Januar.
Wissen Sie, wo sie gewohnt hat?
Sie wollte leider nicht bei mir wohnen.
Sie wollte mir keine Last sein. - Aber wo hat sie gewohnt?
Im Hotel? Oder hatte sie eine Wohnung?
Sie hat sich meistens eine Wohnung gemietet.
Sie haben sie Mitte Januar das letzte Mal gesehen, sagen Sie.
Das ist ja jetzt vier Monate her.
Hatten Sie �fter so lange Kontakt-Pausen?
Mein Bruder und seine Frau sind vor einem Jahr gestorben.
Bei einem Autounfall.
Micaela wollte sich um das Haus k�mmern.
Es liegt an der Sava. - Das ist ein Zufluss der Donau.
Ich dachte, sie w�r dort und w�rde die Sonnenstrahlen genie�en.
Stattdessen lag sie hier. - Mhm.
Hatte sie irgendetwas bei sich, als sie gefunden wurde?
Was meinen Sie? - Irgendetwas Pers�nliches?
Also au�er der Bluse.
Vielleicht ein Telefon mit ihren Fotos?
Nein, leider nicht.
Ihre Nichte, hatte die hier in M�nchen private Kontakte?
Freunde oder eine Liebesbeziehung?
Sie war immer nur sehr kurz da, immer nur ein paar Tage.
Und sie hatte viel Arbeit. Sie...
Sie war sehr flei�ig.
Da hat man keine Zeit f�r das Leben.
Nur f�r das Sterben.
Und sie hatte wirklich nichts bei sich?
Irgendetwas von ihren Eltern meine ich.
Sie muss doch irgendetwas bei sich gehabt haben.
Wir haben nichts gefunden, nein. - Aber das gibt es nicht.
Hatte sie eine Tasche bei sich? - Es war eine Tasche da.
Aber das war alles verbrannt, die Jacke auch.
Was war drin? War irgendwas drin?
Sie m�ssen doch irgendetwas Pers�nliches von ihr gefunden haben.
Es war nichts... - Sie wollen es nicht sagen.
Nein. - Sie wollen es nicht sagen.
Ich merke es. - Warum sollten wir ...?
Wer verreist nur mit einer Tasche?! - Sie hatte was. Es war verbrannt.
Da war etwas anderes! - Beruhigen Sie sich.
Ach, kommen Sie! Erz�hlen Sie mir nichts!
Die hatte doch irgendetwas bei sich! Bitte!
Es ist gut.
Sie hatte was bei sich! - Nein.
Beruhigen Sie sich. - Bitte! Nein, lassen Sie mich bitte!
Sie muss was bei sich gehabt haben!
Entschuldigung.
Die Tante ist so aufgel�st. �ber die kommen wir nicht weiter.
Was ist mit der Wohnung?
Was ist mit dem Vermieter? Wann k�nnen wir mit dem reden?
Der ist l�nger im Ausland.
Die Vermietung l�uft �ber den Hausmeister.
Gut, dann reden wir mit dem... - Wartet mal.
Der Vermieter hat zugegeben,
dass die Horvat im Todeszeitraum die Wohnung gemietet hat: 14.-16. Januar.
Was? - An "Web & Breakfast" vorbei.
Drum war's nicht im Kalender. - Ich hab's mir gedacht.
Schick die SpuSi in die Wohnung. - Schon unterwegs.
Servus.
Wir brauchen Aussagen vom ganzen Haus.
Im Grunde ist jeder verd�chtig.
Vielleicht hatte das Opfer �rger im Haus.
Geht zu zweit, nicht allein. - Ich schau, wo der Hausmeister ist.
Es geht wohl allein, wenn man F. Leitmayr hei�t.
Wo ist die Tatwohnung? - Im 2. Stock.
Wo? - Da dr�ben.
Merci.
Wollen Sie zu mir? - Wenn Sie der Hausmeister sind, ja.
Es w�r ja sonst komisch, wenn ich im Hof rumlauf und Ameisen vergifte.
Ja, ja.
Hier. Wir haben hier Blutreste gefunden.
Mhm, da, wo man beim Wischen nicht hinkommt.
Genau.
Au�erdem haben wir in den Abflussrohren von der Badewanne
in den Dichtungen und Windungen auch Blutreste gefunden.
Mhm.
Also, Schuss im Flur, und in der Badewanne ist das Opfer ausgeblutet?
Ja, das w�r auch meine Vermutung.
Au�erdem haben wir R�ckst�nde
von Subtilisin, Glycol-Ether und Alkohol gefunden,
alles Zutaten f�r eiwei�spaltendes Reinigungsmittel,
speziell f�r Blut und frei verk�uflich.
Ja, ja.
Ach, Herr Batic,... - Ja? Was sagen die Anwohner?
Hat jemand den Schuss geh�rt? - Nee, das nicht.
Entschuldigung.
Aber eine Bewohnerin m�cht was zur Aussage bringen.
Einen Stock h�her. - Okay.
Links oder rechts? - Zweite T�r links.
Danke.
Ja, ganz sicher. Oft war die da. - Mhm.
Und immer nur Englisch, Englisch, Englisch.
Aber, mei, so ist das halt, seit wir hier ein Mini-Hotel im Haus haben.
Ich hab's ja schon mal gemeldet. Aber bis da mal was passiert...
Sie haben, �h, Frau ...? - Breitlinger.
Frau Breitlinger, Sie haben keinen Schuss geh�rt?
Das hat doch Ihre Kollegin schon gefragt.
Nein. - Aber was anderes?
Es war ein sehr kalter Januar-Tag.
Schreiben Sie das nicht mit?
Ja, wenn Sie ein Zetterl haben und einen Stift...
Ja, bitte sch�n.
Ah, Kreuzwortr�tsel, ja. Gut, bitte, dann...
Es war eben diese Dame zu Gast,
und dann gab's abends
Gerumpel und Gepolter und einen Streit.
Und eine M�nnerstimme hab ich geh�rt.
Ein Mann? Da sind Sie ganz sicher?
Freilich.
Sonst w�rd ich's nicht zu Protokoll geben.
Ja, ja, freilich.
Und die Dame, hatte die �fter Herrenbesuch?
Das glaub ich nicht. Aber das geht mich auch nix an.
Ich bin nicht neugierig.
Ah, ein Kalli ruft Sie an.
Ja, nicht neugierig, aber interessiert, Frau Breitlinger.
Danke.
Kalli? - "Servus, Ivo."
Ich hab mir die Rezensionen der "Web & Breakfast" -Wohnung angeschaut.
Da gibt's schon einige, die nicht so ganz begeistert sind.
Hier: Einer schreibt "Brotkr�mel auf dem Tisch,
obwohl ich nur Joghurt gefr�hst�ckt hab."
Andere haben das Gef�hl, beklaut zu werden,...
"... dass T-Shirts wegkommen, Essen und so."
Vielleicht geht der Hausmeister in die Wohnungen,
in Abwesenheit der G�ste.
"Na ja, also m�glich w�r's. Zugang hat er ja."
Schick mal bitte die Infos r�ber. Danke.
Hallo. - Ah.
Und wer sind Sie? - Das ist mein Kollege.
Wir haben �ber den Aufenthalt von Micaela Horvat gesprochen.
Herr Pfannenm�ller meint, dass er sie nie pers�nlich gesehen hat.
Ah?
Aber Sie machen doch die Schl�ssel�bergabe.
Ja, danach. Ich meinte, danach.
Da hab ich sie nicht mehr gesehen.
Wie funktioniert die Schl�ssel-R�ckgabe?
Die lassen die in der Wohnung liegen.
Aha.
Aber Sie waren grunds�tzlich die ganze Zeit hier im Haus,
zwischen 14. und 16. Januar, also in der Werkstatt und im Treppenhaus?
Ich m�cht jetzt bitte Ihren Ausweis auch sehen.
Ja, sicher.
Stopp. Das lassen wir bitte.
Ich darf wissen, mit wem ich's zu tun hab.
Sicher. - Nat�rlich.
Franz Leitmayr, vorne "ei", hinten "ay".
Ivo Batic, mit C�sar, hinten.
Danke.
Also, waren Sie da?
Ich muss nachschauen. Ich glaub, da war ich kegeln.
Bitte, machen Sie das.
K�nnen Sie sich erkl�ren, warum einige G�ste angeben,
dass jemand in ihrer Abwesenheit in der Wohnung war,
Dinge mitgenommen wurden?
�h, nein.
14.-16.01. haben Sie gesagt?
Ja.
Im Haus hat keiner einen Schuss geh�rt.
Du meinst wegen der Plastikreste in der Wohnung?
Mhm, ein Schalld�mpfer.
Herr Pfannenm�ller,... ist das Ihrer?
Nagellack?
Ist das Ihrer?
Und die Sachen da?
Sind das Ihre?
Oder geh�ren die G�sten aus der Wohnung?
Die haben die in der Wohnung vergessen.
"Vergessen"?
Herr Pfannenm�ller, haben Sie auch Bauschaum da?
Bauschaum hat doch jeder Hausmeister. Warum?
Weil aus diesen PET-Flaschen und Bauschaum
lassen sich sehr effiziente Schalld�mpfer bauen.
Doch, doch. - Ja.
Sie sind ja ein begabter Handwerker.
Vielleicht sollten wir die Kollegen holen.
Halt! Polizei!
Bleiben Sie sofort stehen! Ah!
Ah! Ah!
Nehmt ihn mit.
Ah. Ey!
Schei�e!
Was bei dem Typen alles herumliegt!
Der hat aber schon einen sauberen Fetisch.
- Was ist denn das?
Ritschy, schau mal her.
Die Fotos haben sie in Pfannenm�llers Wohnung sichergestellt.
Schau dir das mal an. - Puh.
Das sind wohl alles "Web & Breakfast" -Mieterinnen.
Hammermann. Hallo?
Die vernehmen grade den Hausmeister. Wieso?
Was?
Seinen Fetisch hat er zugegeben, aber nicht die Tat.
Noch nicht.
Einen Tag, nachdem die Horvat eincheckt, f�hrt er auf Kegeltour
und meint, das reicht als Alibi. Die sind erst am 15.01. um acht los.
Ja, das entlastet ihn noch nicht.
So hatte er die ganze Nacht
Zeit f�r die Tat und die Verbringung der Leiche.
Ah, Kalli, frag mal in der Rechtsmedizin,
ob in der Schusswunde Bauschaum-Partikel waren.
Wir haben ein ganz anderes Thema.
Kommt mal mit.
Das K 82 ermittelt ja seit ein paar Monaten gegen Captagon-Dealer.
Daf�r haben sie �berwachungs-Videos archiviert.
Eine Kollegin hat unser Opfer beim Sichten identifiziert.
Das ist die Micaela Horvat.
Von wann sind denn die Aufnahmen? - Genau das ist der Punkt.
Vom 15.01., 10.30 Uhr vormittags.
Da war unser Hausmeister... - ...auf der Salzburger Autobahn.
Samt Kegelfreunden.
Er war's nicht.
Das ist ganz bestimmt sie? - Kein Zweifel.
Zwei Tage haben wir noch.
Das passt einfach alles nicht zusammen.
Spontane Tat, Planung, Gesch�ftsreise von der Horvat...
Der Schalld�mpfer... - Hm.
"Hm." Was?
Am Ende gewinnt der Kalli noch die Wette.
So weit kommt's noch.
Jetzt komm.
Wer hatte noch Zugang zu der Wohnung?
Wen �bersehen wir im Umfeld von der Horvat?
Vielleicht gibt's auch gar keine Verbindung.
Vielleicht suchen wir einen Zufalls-T�ter.
Dann wird's knapp.
Ein Phantom, das da drau�en umgeht.
Kalli! Was wissen wir?
Ich bin alle Aussagen aus Horvats Umfeld durchgegangen.
Es gibt keinen Hinweis auf einen Konflikt.
Im Haus hat niemand was mitgekriegt.
D.h., der T�ter oder die T�terin hatte Zugang zur Tatwohnung
oder die Horvat hat die T�r aufgemacht.
Einbruchspuren gab's ja keine, oder? - Nee.
Wie am Fundort der Leiche am St.-Quirin-Platz.
Da hatte der T�ter oder die T�terin auch Zugang zu dem Raum.
Stimmt. - Ja.
Sind alle Versorgungsbetriebler gecheckt,
die Schl�ssel f�r den Raum hatten? - Jein.
So genau wollten wir's nicht.
Die zw�lf aktuellen Mitarbeiter mit Schl�sselgewalt haben ein Alibi.
Aber das Schloss wurde nie ausgetauscht.
Ach du lieber Himmel!
Es kommen alle ehemaligen Mitarbeiter infrage,
jeder, der einen Schl�ssel hatte oder nachmachen lie�.
Plus Azubis, Aushilfen, Dienstleister: Das sind...
Jede Menge Akten, die man durchschauen muss.
Eindeutig ein Fall f�r "KI", oder? - Die Akten sind nicht digitalisiert.
Ich meine f�r "Kalli und Ivo".
Nein, ich mach schon mit. - Er ist m�de.
Servus. - Servus.
"Fr�hlich Paul, Schl�sselgewalt,
freiwillig ausgeschieden... Oktober 2016."
"Schneider Mikkel, gek�ndigt wegen mehrfachen Fehlverhaltens."
Darf ich kurz mal? - Ja, ja, klar.
Was ist?
Hast du was?
Mike Werner, 27 Jahre alt,
abgebrochene Ausbildung beim M�nchner Versorgungsbetrieb.
Da war er auch zust�ndig f�r den Betriebsraum unterm St.-Quirin-Platz.
Und das hier
ist das "Web & Breakfast"-Profil von einem angeblichen Schweizer:
Urs Zuberb�hler.
Derselbe Typ. - Ja.
Er hat sich vor drei Jahren in die Tatwohnung eingemietet,
f�r eine Nacht und danach nie wieder. - Schei�e.
Wo ist der gemeldet? - Gar nicht.
Ich wei� nur, er ist in Pflegefamilien aufgewachsen,
hat nach der abgebrochenen Ausbildung noch beim Versorgungsbetrieb gejobbt
und flog wegen Fehlzeiten raus. Dann verliert man ihn aus den Akten.
Super. - Gut, Kalli. Wir schaffen's doch.
Langsam musst du dir einen Wetteinsatz �berlegen, Kalli.
Ah, das ist ein ganz netter Mann, ein Gesch�ftsmann aus der Schweiz.
Der hat immer auf Deutsch gegr��t. - "Immer"?
War der �fter hier?
Ja, schon �fter.
Ich hab ihn 4-5 Mal gesehen. - Sicher? Ah ja, wenn Sie's sagen.
Wann war er das letzte Mal da?
Das m�sste kurz nach Heilige Drei K�nige gewesen sein.
Anfang/Mitte Januar? - Ja.
Dieses Jahr? - Mhm.
Gut, Frau Breitlinger, vielen Dank.
Ja, wollen Sie nicht wenigstens noch einen Eierlik�r?
Danke. Ich muss.
Wo warst du so lang?
Frau Breitlinger ist doch so neugierig.
Also, der Pfannenm�ller hat uns eh gefressen.
Der sagt nix.
Ja?
Nein, nat�rlich hab ich denen nix gesagt.
Jede rote Nadel steht f�r eine Buchung f�r eine Nacht,
die Mike Werner �ber "Web & Breakfast" get�tigt hat.
Aber warum macht er das?
Warum... nimmt der so viele verschiedene Wohnungen?
Vielleicht ist es ja sein System.
Du meinst, er hat noch Zugang zu all den Wohnungen?
W�r doch m�glich, oder?
Er m�sste nur die Schl�ssel nachmachen.
Und daf�r reicht ja eine Buchung. - Ja, ja, das stimmt.
Also, er bucht f�r eine Nacht, hat den Schl�ssel, l�sst ihn nachmachen,
und dann kann er die Wohnung jederzeit nutzen,
wenn sie frei ist im Online-Kalender.
Genau, und bei Micaela Horvat funktioniert's nicht,
weil ihre Buchung nicht im Online-Kalender steht.
Er trifft sie zuf�llig und t�tet sie, um sein System zu sch�tzen.
Na ja, m�glich...
Gut, nehmen wir mal an, Mike Werner erwartet eine leere Wohnung, ja?
Er geht rein, f�hlt sich erst mal sicher...
Pl�tzlich h�rt er ein Ger�usch.
Warum nimmt er dann sofort seine Waffe?
Warum hat er �berhaupt eine?
Wieso dr�ckt er sofort ab, statt abzuhauen?
Das ist...
Ja, ein gebauter Schalld�mpfer spricht f�r Planung.
Ah ja, wegen des Bauschaums:
Die Rechtsmedizin hat keinen in der Wunde gefunden.
Er k�nnte zwar verbrannt sein,
aber die Plastik-�berreste sind nicht von einer PET-Flasche.
Ja, trotzdem, niemand in dem Haus hat den Schuss geh�rt.
Es ist auch wurscht,
ob das jetzt ein Gekaufter ist oder ein selber Gebauter.
Es spricht jedenfalls gegen eine spontane Tat und f�r Planung.
Ja. - Ja.
Was bedeuten die orangen F�hnchen?
�hm, das sind Wohnungen,
bei denen das Schloss nach der letzten Buchung ausgetauscht wurde.
D.h., da hat Mike Werner keinen Zugang mehr.
Das hei�t aber, zu all den Roten hat er noch Zugang?
Ja.
Und wenn er da wieder jemanden trifft?
Oder wenn er's sogar drauf anlegt, jemanden zu treffen?
Christine, vielen Dank, dass du noch mal vorbeikommst.
Ich bin nicht so in der Lage, zu arbeiten.
Aber du freust dich... Hier lang.
Du freust dich, uns noch mal zu sehen.
Ihr wisst doch langsam, wie's geht. Was braucht ihr mich?
Solang du noch da bist, schau bitte dr�ber, damit wir nix �bersehen.
Wir brauchen heut noch den richterlichen Beschluss.
Wof�r? - Fahndung, gro�es Besteck.
Unsere Argumentation daf�r basiert auf dieser psychologischen Analyse.
Ihr braucht eine HCR-20-Prognose. - Ja, hat der Kalli erstellt.
Kalli? - Fortbildung.
Aber gut, dass du da bist. - Was kam raus?
Sehr hohes Risiko, dokumentierte Gewaltdelikte seit seiner Jugend.
Soll ich? - T�uschung mit falscher Identit�t.
Keine stabilen Bindungen, abgebrochene Ausbildung.
Und die klinischen Faktoren? Wurde Reue dokumentiert?
Nee, f�nf von f�nf risikosteigernden Faktoren.
- Danke dir.
Ah, da ist es ja.
"Dazu mutma�lich Besitz und Einsatz einer Schusswaffe,
wom�glich mit Schalld�mpfer, die duplizierten Schl�ssel.
In allen Kategorien durchgehend hohes Risikoprofil."
Nach dem, was ich hier sehen kann, handelt der Verd�chtige planvoll,
ist gewaltbereit, desintegriert
und mit T�uschungs- und Spurenverwischungs-Strategien
vertraut.
Die fr�hen Verhaltensauff�lligkeiten
lassen antisoziale und narzisstische Z�ge nicht ausschlie�en.
Vor allem die Gewaltdelikte legen eine geringe Impulskontrolle nahe.
Und wenn es nach fr�heren Gewalt- und Eigentums-Delikten
zu einem Mord mit Spurenbeseitigung kommt,
muss man von einem hohen R�ckfallrisiko ausgehen.
Das hei�t: erhebliche Gefahr f�r die Allgemeinheit.
Also gro�es Besteck halt ich hier f�r angebracht.
Das sollte der Richter auch so sehen.
Servus. - Servus.
Mike Werner k�nnte sich in jeder der M�nchner Wohnungen verstecken.
Deswegen platzieren wir in jedem Viertel mehrere Teams.
Ihr fahrt die Wohnungen ab und observiert sie.
Die unvermieteten sind markiert, und zwar...
Gr�n. - Gr�n, ja?
Die Roten, also die Vermieteten, m�ssen diskret ger�umt werden.
Jede Bewegung in diesen Objekten ist interessant f�r uns.
In der N�he der Objekte agieren wir vorerst in Zivil.
Das hei�t: observieren, melden. Zugriff nur im �u�ersten Notfall.
Okay? - Gut.
Also, los geht's.
- "Hier A-24.
Die Touristen sind jetzt erst weg, hat gedauert, sie zu �berzeugen."
"Einsatzleitung hat verstanden."
Da vorn rechts.
"Wir checken jetzt B-16."
B-16 ist verstanden.
Du, sag mal, was machen wir jetzt eigentlich...
am letzten Arbeitstag von den beiden?
Keine Ahnung, Ritschy. Ich komm ja nicht zum Nachdenken.
Du k�nntest dir auch was �berlegen. - �h, warum ich?
Es sind auch deine Kollegen.
Hm? - Da ist was, ja.
"Da ist Taschenlampen-Licht in B-16."
B-16 ist eine von den Vermieteten.
"K�nnten das noch die Mieter sein? Oder sind die schon raus?"
Die Mieter waren nur bis gestern Morgen drinnen.
"Die Wohnung m�sste eigentlich jetzt frei sein."
Gehen wir rein.
Wir brauchen Verst�rkung zu B-16. Verst�rkung bitte.
Wir k�nnten ausmachen,
dass wir uns im letzten Fall nicht erschie�en lassen.
Das w�r wirklich ein arges Klischee.
Polizei! - Polizei!
Polizei!
Polizei! - Polizei!
Ich will die H�nde sehen. Langsam aufstehen.
Die H�nde langsam nach oben. - Die H�nde nach oben und aufstehen!
Leg das Messer weg! - Messer runter!
Was wollt ihr?! - Leg das Messer auf den Boden!
Nein!
Taser, Taser. - Kein Taser. Drogen.
Wir brauchen hier einen Notarzt.
Wir brauchen einen Notarzt, schnell!
Batic. Wir brauchen einen Notarzt: B-16.
B-16: einen Notarzt.
Haben Sie den Namen der Frau? - Nein, sie hatte keine Papiere.
Sie hatte einen Herzstillstand. Dieses schei� Captagon.
Wir bringen sie ins st�dtische Krankenhaus.
Ja.
Ich hoffe, sie wird bald wieder.
Mhm.
Ein Tag noch.
Kaufst du ihn dir jetzt?
Hm? - Den Porsche.
Ach so. Ja, ja, den kauf ich.
Du kannst die erste Runde mitfahren, wenn er wieder fit ist.
Ja, gern,... wenn ich grade mal in M�nchen bin.
Ah ja?
Ja, ich wollt dir eh schon lang was sagen, Franz.
Dass du dich in Kroatien verliebt hast.
Woher wei�t du das?
Ivo, wir haben gemeinsam angefangen bei der Kripo,
und du glaubst immer noch nicht, dass ich was ermitteln kann.
Nein, Schmarrn. Der Semmler hat was erz�hlt.
Ja, die Plaudertasche.
Ach,...
Ivo, wir schulden uns nix.
Wenn das hier vorbei ist, dann...
...ist es vorbei.
Jeder macht sein eigenes Ding.
Ja, sicher.
Zeig mal ein Foto. Du hast doch ein Foto, oder?
Zeig mal. Komm.
Da. - Oho.
Ich hab meine M�nchner Wohnung ja gek�ndigt,
und das ist die neue, mit Meerblick und einer sehr kommoden G�ste-Couch.
Sehr kommode G�ste-Couch?
Ja, komm mal vorbei, wenn du Zeit findest.
Du hast ja viel vor. - Ja, ja.
Ja. - Sch�ne Wohnung.
Was ist denn hier los?
Ah, wissen wir jetzt, wer die Frau ist?
Keine Mieterin. Der Host hat sie noch nie gesehen.
Und die letzte Buchung sitzt wohl schon im Flieger.
Hier die pers�nlichen Gegenst�nde, die wir bei ihr gefunden haben.
Das sieht nach Hab und Gut aus. Vielleicht eine Wohnungslose.
Ja, das k�nnt gut sein.
Das Handy ist so gut wie neu und hat eine Prepaid-Karte.
Es war nur eine Nachricht drauf: die hier.
Vielleicht von einem Stalker.
Sie kauft sich extra ein neues Handy.
Er kriegt die Nummer raus und verfolgt sie trotzdem.
Gibt's Einbruchspuren? - Nee.
Wie ist die dann in die Wohnung gekommen?
Na ja, ich tipp mal, damit.
Ja, sag mal, hat jetzt jeder Schl�ssel f�r �berall, oder was?
Hat sie was mit Mike Werner zu tun?
Wir m�ssen mit ihr sprechen. Was sagt das Krankenhaus?
Die melden sich, sobald sie vernehmungsf�hig ist.
Das dauert alles so lang.
Vielleicht finden wir im Lebenslauf von Mike Werner
eine Verbindung zu ihr.
Ist der richterliche Beschluss f�rs Jugendamt da?
Der liegt auf dem Tisch. - Gut.
Da geh ich morgen als Erstes hin. - Morgen fr�h.
So, das hier ist alles zu Mike Werner.
Super. Vielen Dank.
Legen wir's einfach auf den Tisch.
So,... Danke sehr.
Tja,...
�h, ja, helfen Sie gern mit. - Mhm.
Ich such eine junge Frau, mit der Mike Werner guten Kontakt hatte.
Okay. Und wieso?
Das darf ich Ihnen leider nicht sagen.
Also, die ist ungef�hr 25. - Mhm.
Ah, das da,... das ist sie.
Und das ist der Mike Werner.
"Pflegefamilie Fischer."
Ivo?
"Kara Roth hei�t sie.
Sie war bei einer Familie Fischer als Pflegekind, mit Mike Werner,
f�nf Jahre lang." - Mhm.
"Bis der Pflegevater sie anscheinend bel�stigt.
Das steht aber nur zwischen den Zeilen.
Wart mal."
K�nnt ich davon Kopien haben? W�r das m�glich?
Ja, klar. - Danke.
Also, der Mike Werner zieht
nach k�rperlicher Auseinandersetzung mit dem Pflegevater aus.
"Da war er achtzehn.
Kara Roth verl�sst auch die Familie auf eigenen Wunsch,
obwohl sie dann in ein Pflegeheim musste,
weil sie noch minderj�hrig war."
Die scheinen ziemlich eng gewesen zu sein, wenn sie geht, weil er geht,
und daf�r das Heim in Kauf nimmt.
"Lieber ins Heim als ein �bergriffiger Vater."
Ich ruf dich zur�ck. Sie wird wach.
Frau Roth?
Mein Name ist Leitmayr. Ich bin von der Polizei.
Ich wei� nicht: Vielleicht erinnern Sie sich.
Nee?
Aber Sie kennen Mike Werner.
Haben Sie mit ihm in seinen Wohnungen gelebt?
Es ist ja ein cleveres System.
Es ist eine gute Methode, in M�nchen zu wohnen,
bei den Mietpreisen.
Was wei�t du schon?
Wir m�ssen uns selbst helfen.
Sie sprechen ja.
Sind Sie mal erwischt worden in einer der Wohnungen?
Nee?
Gab's eine Lieblings-Wohnung?
Da waren viele okay.
Aber wir mussten ja immer wieder weg.
Und das hat Sie gest�rt?
Waren Sie schon mal ...?
...hier?
In dieser Wohnung?
Die kenn ich nicht. - Schauen Sie bitte noch mal hin.
Ich kenn doch nicht alle von Mikes Orten.
Welche Orte gab's denn noch?
Keine Ahnung. Keller, Lager und so was.
Wissen Sie, wo Mike jetzt ist?
Hat er Ihnen das Foto geschickt, auf dem Sie schlafen?
- Mir ist schlecht.
Geht's wieder?
Dann schauen Sie doch bitte noch mal.
Kennen Sie diese Frau?
Micaela Horvat.
Hallo?! Hallo?!
Das h�rt sich komisch an. Die wei� mehr, als sie sagt.
Ich wette, sie war in der Tatwohnung.
"Mag sein, aber sie ist momentan unsere einzige Spur zu Werner.
Da m�ssen wir vorsichtig sein."
Was sagt denn der Kalli?
"Kara Roth hat keinen eingetragenen Wohnsitz.
Sie wurde mal wegen Drogenkonsum aufgegriffen."
Mhm. Und du? Wo bist du jetzt?
Auf dem Weg zu dir.
"Ah, traust du mir das nicht allein zu?"
Dazu sag ich jetzt lieber gar nix.
Vielleicht besser so.
Ich rede noch mal mit ihr, so als "good cop", ja?
"Ah, du bist der 'good cop'." - Immer schon.
"Ein lebenslanger Irrtum."
Kann ich rein? - Noch nicht.
Batic.
Ah, Frau Breitlinger. Danke, dass Sie sich zur�ckmelden.
Sie haben mir erz�hlt,
der nette Schweizer war �fter in der Wohnung unter Ihnen zu Gast.
War er da in weiblicher Begleitung?
Sicher?
Na ja, eine j�ngere Dame, blond mit rosa Str�hnen.
Nicht? Aha.
Ja, danke.
Kalli, schau mal in den Fotos vom Hausmeister,
ob da diese Kara Roth irgendwo auftaucht.
Vielleicht war sie ja dort, und der Pfannenm�ller...
Von der hat mir der Franz ein Foto geschickt, oder?
Hallo? Ivo?
Kalli?
Sag mal, Ritschy,
wir haben doch die Fotos vom Pfannenm�ller zugeordnet, oder?
Ja. - ...sortiert.
Ist da eine Kara Roth dabei? - Nein.
Aber das hier sind die nicht Identifizierten.
Okay.
Da sieht man gar nix.
Du, schau mal die.
Die meinst du? - Mhm.
Die k�nnt es sein, hm?
Ja.
Das ist sie. - Ja.
Ach, hallo. Entschuldigung.
Wissen Sie, wie man hier rauskommt? - Und Sie sind?
Ein orientierungsloser Polizist.
Und Sie? - Lieferant von der W�sche-Firma.
Dann haben Sie sich nicht verlaufen.
Nein. Hier unten sind nur Lagerr�ume. - Ja, ja, viele, viele.
Wo geht's lang? - Einfach mir nach.
Ich hab schon einen Kollegen von Ihnen gesehen.
Ist irgendwas passiert? - Nein, nein, ich glaub nicht.
Ich besuch nur jemanden. - Ah.
Hier geht's komplett raus. - Aha, ganz raus.
Nein, ich muss rauf in ein Zimmer.
Zweite rechts. - Danke.
Ich w�nsch Ihnen viel Gl�ck.
Sie und Mike, Sie passen gut aufeinander auf, hm?
Sie kennen sich aus der gemeinsamen Zeit bei der Pflegefamilie,
den... Fischers?
Hat Mike Sie da auch besch�tzt?
Vor Ihrem Pflegevater?
Das ist doch gut, Kara. Das ist gut.
Das ist ehrenwert.
Haben Sie da das Jugendamt informiert?
Ihre Betreuerin? - Pff.
Die konnte sie nicht besch�tzen?
Ich glaub, ich war der egal.
Ich war immer allen egal.
Mike sind Sie nicht egal.
Sind Sie beide ein Paar?
Er ist mein Bruder.
Er hat sich f�r Sie verantwortlich gef�hlt, mhm.
Hat ihn das... unter Druck gesetzt?
Ist er manchmal schnell w�tend geworden?
Als wir Sie gefunden haben, Kara, da waren Sie allein.
Sie sind beinah gestorben. Das wissen Sie, ja?
Wo war Mike da?
Wollten Sie weg... von Ihrem Bruder?
Ich wollt so nicht mehr leben.
In den Wohnungen.
Immer woanders.
Und Angst bei jedem Ger�usch.
Haben Sie ihm das gesagt?
Und... war das okay f�r ihn?
Nicht so richtig. Er konnte mich nicht alleine lassen.
Wenn Sie mir sagen, was passiert ist,
dann kann ich versuchen, Ihnen zu helfen.
Wann haben Sie Mike zuletzt gesehen?
Im Januar.
Da waren Sie zusammen unterwegs. Hallo.
Das ist mein Kollege, Herr Batic. - Ich bin der Ivo.
Das sind doch Sie, in dem "Web & Breakfast"-Haus?
Da waren Sie auch in der Wohnung, oder?
Vielleicht war ich mal da.
Vielleicht hab ich unten gewartet.
Aber ich war nie in dieser Wohnung. - Nein?
Hat Micaela Horvat Sie und Mike in dieser Wohnung erwischt?
Hat Mike diese Frau get�tet, um Sie zu besch�tzen?
Folgende Theorie:
Die beiden werden �berrascht.
- Wer bist du?
Kara sieht, wie Mike durchdreht.
Sie haut ab.
Sie hat Angst vor ihm, weil er zu weit gegangen ist.
Ja, ja.
Das kann alles so sein. - Ja.
Aber? - Nix "aber".
Wo ist er?
Die "Web & Breakfast"-Wohnungen werden observiert.
Da ist er nicht. Da kann er nicht sein.
Die Kara hat ja auch von anderen Orten gesprochen,
Keller, Lager, so was.
An dem Bund sind ziemlich viele Sicherheitsschl�ssel.
Die kann man ohne Erlaubnis-Karte nicht nachmachen lassen.
Das Problem hatte ich mal.
Ich musste ewig rumfragen,
bis ich einen gefunden hab, der das unter der Hand gemacht hat.
Da hat mein Dienstausweis geholfen.
Den hat Mike Werner aber nicht.
Du meinst, Mike kennt jemanden,
der's mit den Regeln nicht genau nimmt,
und �ber den kommen wir an Mike ran?
Ja.
Ja,...
Einen Versuch ist es wert. - Ja.
So, was schauen wir uns da genau an?
Stahlrohlinge. Du kannst selber schauen.
Ja.
Die Schl�ssel sind nicht sauber ins Schloss geglitten.
Das sieht man da so an den Macken. - Mhm. Das ist... gut, oder?
Nicht f�r den Besitzer vom Schl�sselbund,
aber um rauszufinden, wer sie angefertigt hat, ja.
Ja, das ist gut.
Die sind alle von der Firma Nell. - Nell?
Ja, Baden-W�rttemberg. Aber die gibt's nicht mehr.
Das ist schlecht. - Nee, das ist gut.
Ja? - Ja, seltener.
Ja. - Dann haben wir weniger Arbeit.
Alles klar.
Also, gut. Ich wusste, du bist der Richtige.
Danke.
Also, der Schl�sseldienst sagt,
es gibt noch jemanden, der Rohlinge von Nell benutzt.
�ber den gab's Beschwerden,
weil seine Schl�ssel nicht gut schlie�en,
zu geringes Unterma�, Fr�se nicht optimal justiert, irgend so was.
Sehr gut, sehr gut. - Gut.
Gehen wir gleich hin, oder? - Jo.
Kalli?! - Ja?
Kannst du mit den Vermietern kl�ren, welche Schl�ssel
zu "Web & Breakfast"-Wohnungen geh�ren und welche nicht?
Ja, klar. - Merci.
Hallo?
Hallo?
R�umst du's weg? - Ist da jemand?
Fick dich, Alter.
Raus mit der Sprache, womit wir dienen d�rfen.
Oder ist nur die Klingel spannend? - Auch.
Sie verwenden Rohlinge der Firma Nell?
Bist du ein Kollege? - Nicht direkt.
Wir sind an einem freundlichen Gespr�ch interessiert.
Sie haben f�r Mike Werner
Sicherheitsschl�ssel nachgemacht, unter der Hand.
Das ist der Mike Werner.
Nein? Nix? - Noch nie gesehen.
Wir k�nnen Sie auch zu uns einladen.
Wenn ihr mich auf die Wache schleppt,
wei� ich trotzdem nicht, wovon ihr redet.
Und die? Kennen Sie die?
Die hat ja Schl�uche in der Nase. Geht's der nicht gut?
Leuten im Krankenhaus geht's meistens nicht gut, Witzbold.
Also? - Also?!
N�, noch nie gesehen.
Wollt ihr mich jetzt verhaften, oder was?
Wir denken dr�ber nach.
Hey.
Tschuldigung. - Das ist aber nicht nett.
"Ich hab gesagt, keinen Kontakt. Die Bullen suchen mich."
Ach nee? Die waren eben hier.
Aber ich wei� jetzt, wo die Kara ist: in irgendeinem Krankenhaus.
Wohl im st�dtischen. Da bringen sie immer die Drogis hin.
Hallo?
Der kann wirklich �berall sein.
Leere Hallen, ungenutzte U-Bahn-Sch�chte, Tram-Depots...
Hast du mal einen Marker? - Einen Textmarker?
Ja. - Das ist ja so was von Nineties.
Als Versorgungsbetriebe-Mitarbeiter hatte er zu fast allem Zutritt,
vom Olympia-Bad bis zum kleinsten Kellerraum.
Dann hat er unterirdische Verladelager,
U-Bahn-Bauabschnitt, Wartungs- Schacht, Isar-Leitungsnetz...
Hast du jetzt einen? - Mei,...
Schau mal, was sich da angesammelt hat.
Ah,...
Der Matthias. - Ja.
Ah,... - Und der Carlo.
Wie's dem wohl geht in Thailand? - Tja,...
Schau mal, was du da f�r eine Matte hast.
Ja. Die Frauen, wei�t du noch? - Ja.
Hey. - Hey. Was ist jetzt los?
Spinnt ihr, oder was?
Na ja, es ist offiziell vorbei, oder? - Wie?
Na ja, letzter Dienst-Tag. - Heute ist Freitag.
Dienst-Tag. - Mitten in den Ermittlungen?
Drum wollt ich ja von Anfang an den Fall...
Wurscht.
Plopp. Den Mike finden wir schon noch.
Gut, dann trinken wir was zusammen. Danke sch�n.
Danke, ja.
Was ist denn mit der Handy-Ortung? - Handy-Ortung?
Von der Nachricht, die die Kara gekriegt hat.
Ah, ergebnislos, leider.
Das ist die neue Tasse vom Franz. Die hab ich ihm geschenkt.
Was ist mit dem Kuchen? Da fehlt die H�lfte.
Hattest du den daheim �brig?
Ich musste was wegschneiden. Der ist mir angebrannt.
Besser als nix. - Ihr wolltet doch gar nix.
Stimmt, wir wollten nix. - Stimmt.
Alles gut. - Alles gut.
Also,...
Das ist eine Spende an den Verein "Polizisten helfen", von uns allen.
Ah ja.
Ja. - Okay.
Danke sch�n.
Also,...
Wenn ihr anfangt, zu singen, mach ich von der Dienstwaffe Gebrauch.
Na, dann sto�en wir halt erst mal an.
Auf euch! - Auf euch!
Prost!
Batic. - Leitmayr.
Was?
Haben die Kollegen nix gemacht? - Kara war in der Radiologie.
Sie wurde wohl auf der anderen Flurseite rausgebracht.
Ritschy, k�mmerst du dich ums SEK? - Mach ich.
Ah.
Gut, und jetzt zieh dich an.
Schneller!
Hey,...
Zieh dich an. Dann gehen wir hier raus.
Ich komm nicht mit.
Du wei�t, dass du nicht vor mir davonlaufen musst.
Es wird alles gut. - Nichts wird gut.
Es wird alles nur schlimmer, Mann.
Du checkst es einfach nicht.
Wir haben den Jackpot erwischt.
Hier, das ist der Schl�ssel zu einem Schlie�fach.
Dann brauchen wir niemanden mehr. Verstehst du das?
Nie wieder.
Einfach nur z�hlen, Kara, ja?
So wie fr�her.
Komm, wir z�hlen. Die Kn�pfe da dr�ben.
Wie viele siehst du?
Eins. - Eins.
Zwei. - Zwei.
Drei.
Vier. - Sehr gut, einfach weiterz�hlen.
F�nf.
Sechs.
Sieben.
Acht.
Neun.
Siehst du? - Zehn.
Es ist alles in Ordnung.
Wir machen alles so, wie du es willst, okay?
Ich?
Oder du?
So, wie du es willst?
Was?
Es geht nicht mehr.
Es geht nicht mehr mit dir.
Wir m�ssen aufh�ren.
Ich...
Du musst tun, was ich sage. Sonst erwischen die uns.
Mike,...
Nimm deine schei� Sachen und zieh dich an.
Buvak. - Hallo. Servus. Leitmayr.
Hammermann. Hallo. - Batic.
Au�ensicherung steht. Das Interventions-Team geht mit rein.
Okay, gib uns noch einen kurzen Vorlauf.
Wir gehen rein.
Servus. - Jetzt vielleicht das Erste...
Also, das hier war vor 45 Minuten. Da wurd sie abgeholt.
Und wo sind sie hin?
In die Kardiologie im 5. Stock, zur Untersuchung.
Das n�chste Video bitte. - Mhm. Moment.
Und das war dann vor zehn Minuten, am Aufzug.
Stopp, stopp. Geh mal ein bissel zur�ck.
Ja. Hier.
Und Standbild. - Mhm.
Hat der eine Waffe?
Sieht so aus. - An alle Einheiten:
M�glicherweise ist eine der beiden Zielpersonen bewaffnet.
Wo sind sie da ausgestiegen? - Im Untergeschoss.
Deswegen gibt's keine Kameras. - Die Ausg�nge haben Kameras, oder?
Ja, freilich.
Haben Fenster und Kellersch�chte Kameras?
Nein, da nicht.
Ritschy, wir brauchen Stra�ensperren, �PNV-�berwachung.
Und alle Zugangswege mitdenken, ja?
Wart mal. Wart mal. - Sekunde.
Ich hab mich vorhin da unten verlaufen.
Da gibt's Bereiche,
zu denen nur Mitarbeiter vom Versorgungsbetrieb Zugang haben.
Und f�r den Mike ist das ja kein Problem, hm?
Wenn die sich im Haus verstecken,
brauchen wir jemanden, der sich auskennt.
Das SEK soll sich im Untergeschoss bereithalten.
Wir schicken jemanden f�rs Briefing.
N�chster Plan.
- Rechts, ins Treppenhaus.
Fuck!
Lauf!
Schauen Sie mal. - Wo ist das?
Westliches Versorgungs-Treppenhaus.
Die kommen nicht weit. Das geht direkt aufs Dach.
An alle Einheiten: Die Zielpersonen
sind im westlichen Versorgungs- Treppenhaus auf dem Weg zum Dach.
"Westliches Versorgungs-Treppenhaus, auf dem Weg zum Dach."
Denk dran: nicht erschie�en lassen.
Keine Sorge. Das hab ich nicht vor.
Polizei!
- "Zielperson auf dem Dach."
Polizei! Waffe runter!
Hey, nehmt die schei� Waffen runter!
Mike,...
Wir wollen nur mit Ihnen reden.
Wir haben nichts gemacht. Haut ab!
Es muss nicht in einer Katastrophe enden.
Halt das Maul, du schei� Bulle. - Mike, leg die Waffe weg.
Du willst nicht noch jemanden erschie�en.
Eins, zwei, drei,...
...vier, f�nf, sechs,
sieben, acht, neun,...
Mann, ich dacht, die Wohnung sei leer!
Wieso war die schei� Wohnung nicht leer, ha?!
Auf einmal war da diese Frau und ist auf mich zu!
Was h�tt ich denn machen sollen?!
Was h�tt ich denn machen sollen?!
Und jetzt verschwindet oder ich knall sie ab!
Nein, Mike, das machst du nicht.
Du willst, dass es Kara gut geht, dass es deiner Schwester gut geht.
Mike,...
- Im Schlie�fach ist das Zeug.
Geh damit zu Steve. Er kennt Leute...
Was? Mike,...
Einfach z�hlen, so wie fr�her.
Zehn.
Neun.
Acht.
Sieben.
Sechs.
F�nf.
Vier.
Drei.
Zwei.
Eins.
Stopp. Stopp.
Nein, Mike!
- "Wir beide gegen den Rest der Welt, das war das Wichtigste f�r ihn.
Ich hab's eine Zeit lang allein probiert, ohne ihn.
Aber ich hab's nicht gepackt.
Ich hab ihn gesucht.
Ich kannte ja seine Orte, seine Wege, ihn.
Aber ..."
- Die hat einen ausl�ndischen Pass.
Verstehst du?
- "Da wusste ich, dass ich's alleine schaffen muss."
...kriegen wir das wieder hin. Kara,...
- "... muss, egal wie, egal ob ich dabei draufgehe."
Weg von Mike.
Weg von der Dunkelheit.
Auf eigene Faust.
Warum haben Sie nicht die Polizei verst�ndigt?
Sie wollten nichts mehr mit dem System zu tun haben, oder?
Aber ich h�tte einen Krankenwagen rufen m�ssen.
Ja.
Sie haben das Recht, psychologisch betreut zu werden.
Lassen Sie sich helfen.
Kara, ich kann's verstehen,...
...wenn Sie jemandem innerhalb des Systems nicht mehr vertrauen w�rden,
aber ich bin eigentlich schon kein Teil mehr davon.
Also, vergessen Sie die Dienstnummer.
Und wenn Sie merken, dass Sie's alleine nicht schaffen,...
...melden Sie sich, ja?
Alles Gute, Frau Roth.
An dem Beruf hat mich eigentlich immer nur interessiert,
rauszukriegen, was wirklich passiert ist.
Am Ende kommt man mit der Wahrheit immer am besten klar.
Machen Sie's gut, Kara.
Und kein einziger Fingerabdruck von Mike auf der Munition.
Wer hat das Magazin best�ckt?
Ja, seine Fingerabdr�cke waren nur au�en auf dem Magazin.
Und das Allermerkw�rdigste:
Bei der Aktion auf dem Dach war die Waffe nicht mal geladen.
Das Magazin war in der Hosentasche. Wieso l�dt der seine Waffe nicht?
Herzlichen Gl�ckwunsch zum Dienstende!
Ah, danke, ja. - Hallo.
Isabel Schaffert, Pressesprecherin. - Gr�� Gott.
Gehen wir rein? Nur eine kleine �berraschung.
Das ist jetzt ganz schlecht. - Wir m�ssen noch Details kl�ren.
Aber der Fall ist doch gel�st, und das in dem Tempo, super.
Wie gesagt, es ist schlecht. - Ja, es...
Die Staatsministerin wartet.
Wollen wir reingehen?
So, bitte sch�n.
Sehr geehrter Herr Batic, sehr geehrter Herr Leitmayr,
es ist mir eine gro�e Ehre und ganz pers�nliche Freude,
Ihnen zum wohlverdienten Ruhestand zu gratulieren.
Danke. - Danke.
F�r euch zwei hab ich ein besonders sch�nes Schmuckblatt ausgesucht.
Mhm.
Gut, dann machen wir noch ein Foto.
So,...
Sehr gut. Und die Urkunden bitte noch umdrehen.
Ah ja. - Mhm.
Genau, und jetzt l�cheln. Hier ist das V�gelchen.
So, ich denke, das reicht. - Also, vielen Dank. Das war...
Ja, also,... - Wir m�ssten weiter.
Selbstverst�ndlich. Genie�en Sie es.
Wiederschauen. - Wiederschauen.
Wiedersehen.
Jetzt d�rft ich die Herren noch um ihre Dienstausweise bitten.
Ah, klar. - Ach so.
Bitte sch�n. - Bitte sch�n.
Passt? - Passt.
Gut. - Ah, Moment, Moment.
Die Waffen br�ucht ich bitte sch�n auch noch.
Ach so. - Klar.
Danke sch�n. - Danke.
- "Wir haben den Jackpot erwischt."
Was machst denn du hier? Nein, nicht.
Hans, pf�at di. Mach's gut. - Servus.
Ich muss da r�ber. - Ah ja.
Also dann... - Okay.
Wie lang bist du noch da?
Ich pack noch was ein und fahr dann nach Istrien.
Heut schon? - Klar.
Jetzt gleich? - Ja.
Okay.
Trinken wir noch einen? - Warum nicht?
Oh.
Ich muss unbedingt zu diesem Porsche-Typen.
Er gibt ihn sonst jemand anderem. Eine halbe Stunde h�tt ich noch.
Ja, komm, wir m�ssen nicht hetzen. - Nein.
Okay.
Wir bleiben ja in Kontakt. - Ja, genau, das machen wir.
Also,...
Also,...
Untertitelung: BR 2026
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