All language subtitles for Tatort E1182 - Wunder gibt es immer wieder - 720p x264-BR.DE

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Original subtitles

Untertitelung: BR 2021

# Domine labia mea aperies.

# Et os meum annuntiabit laudem tuam.

# Regem cui omnia vivunt.

# Venite adoremus.

# Regem cui omnia vivunt.

# Venite adoremus.

# Ad te levavi animam meam.

# Ad te levavi animam meam.

# Deus meus, in te confido.

# Deus meus, in te confido.

# Halleluja!

# Halleluja!

Aufwachen! Aufwachen!

Bei seiner k�rperlichen Verfassung sollte man eigentlich denken:

Herzinfarkt.

Aber die Daten aus dem Ding da erz�hlen die ganze Geschichte.

Fantastisch, diese Fitnesstracker.

Wann kann man schon mal den Zeitpunkt des Todes

auf die Minute genau feststellen? 20.48 Uhr: Exitus.

Zeigt dir das Ding auch, woran er gestorben ist?

Vielleicht. Schau, das passt nicht zum Herzinfarkt:

Der Sauerstoffgehalt im Blut geht rapide runter

und der Puls rauf, Ateml�hmung t�t ich sagen.

Und wie? - Wie was?

Wie kommt's zu der Ateml�hmung?

H�matom am Gesicht und eins am Rumpf.

Die rechte Hand ist geschwollen. Und die Rippe da ist gebrochen.

Lang mal hin. Lang du mal hin!

Hm? - Da.

Ja.

Wo?

Ah, ja.

Stumpfe Gewalteinwirkung t�t ich sagen.

Von au�en betrachtet, tippe ich darauf,

dass eine innere Blutung die Ateml�hmung ausgel�st hat.

Und was ist das da am Hals?

Neurodermitis. Aber ich glaube nicht, dass die t�dlich gewesen ist.

Stefan Lechner hei�t der Mann.

Lauter Heiligenbilder hat er da.

Postkarte vom Kloster. Vielleicht ein Mann des Glaubens.

Wo kassiert ein Mann des Glaubens solche Pr�gel?

Und v.a.: Wo kassiert er so viel Geld?

Schau mal her.

Das sind...

...10.000 Euro.

Kloster zum Heiligen Kreuz, Dannerberg.

Fahrkarte passt auch dazu. - Dannerberg?

Das ist Richtung �sterreich, fast schon in Tirol, glaube ich.

Sind wir da �berhaupt zust�ndig?

M�nchner Leiche, M�nchner Fall. - Na dann.

Wollt ihr das Ergebnis gleich noch abwarten?

Nein, ruf uns an, wenn du durch bist.

Und daf�r schick ich jemanden.

Oh nee, jetzt er auch noch.

Komm, fahr halt zu, schlaf nicht.

Oh Gott! Was f�hrt er denn?

Jetzt beruhig dich.

Ich will endlich ankommen.

Was bist du denn so gestresst?

Ich bin nicht gestresst.

Das tut dir ganz gut, mal aus der Stadt rauszukommen.

Jetzt geht's. - Ja.

Ja, da steht er drauf!

Buongiorno Monsignori.

Hanno fatto un buon viaggo?

Hanno fatto un buon viaggo?

Buongiorno Monsignori.

Hanno fatto un buon viaggo?

So.

Hallo. Zum Kloster?

Sollen wir Sie mitnehmen?

Danke sch�n, geht schon. Vergelt's Gott.

Servus.

Servus, die sind hinten. Gehen Sie ruhig durch.

Da lang, durch den Hof. - Danke.

Sandro, der Eimer. Komm!

Die sehen gar nicht aus, als w�ren sie vom Vatikan.

Die sind auch nicht aus dem Vatikan. Die kommen von woanders her.

Buongiorno. - Buongiorno.

Buongiorno. Hanno fatto un buon viaggio?

Ja, danke. Wir sind gut durchgekommen.

Ach, Sie sprechen Deutsch?

Das ist Schwester Julia, ich bin Schwester Klara.

Dann bringe ich Sie mal zur Priorin.

Da ist sie ja: Da ist Schwester Barbara und das ist Schwester Angela.

Buongiorno Monsignori. Hanno fatto un buon viaggio?

Ja. - Ja.

Con chi di loro ho scambiato i messaggi mail?

Ich glaub, wir haben noch nicht gemailt.

Wir sind aus M�nchen, von der Kripo. Batic.

Leitmayr, mein Name.

Ach, Sie sind gar nicht vom Vatikan?

Nein. M�nchen ist nah dran am Vatikan.

Aber ich muss Sie entt�uschen.

Und was machen Sie dann hier? - Kennen Sie einen Herrn Lechner?

Stefan Lechner? - Herr Lechner macht bei uns die Buchf�hrung.

Er ist der Wirtschaftspr�fer der Di�zese.

Wann war er das letzte Mal hier bei Ihnen?

Jetzt, vor zwei Tagen, am Wochenende. - �bers Wochenende?

Ja, zur Einkehr. Was ist denn mit dem Herrn Lechner?

Der Herr Lechner ist tot.

Was ist ihm denn passiert?

Er ist tot im Zug in M�nchen angekommen.

Wie ist er denn von hier weg? Mit dem Taxi, zu Fu�?

Der Friedrich hat ihn doch noch zum Bahnhof gefahren.

Wer ist der Friedrich?

Das ist unser Hausmeister.

Wor�ber haben Sie sich denn unterhalten auf dem Weg zum Bahnhof?

Friedrich! - Das wei� ich nicht mehr.

Fu�ball? Wetter? - Was wollen Sie eigentlich?

Ich hab den einfach ins Dorf gefahren.

Herr Lechner hat ausgeschaut, als h�tt er Streit gehabt mit jemand.

Vielleicht mit Ihnen?

Ich hab mich nicht gestritten. War's das?

Danke, Friedrich.

Herr Neubauer arbeitet schon 10 Jahre bei uns.

Ein sehr zuverl�ssiger Mann.

Aber sein Erinnerungsverm�gen ist schon etwas eingeschr�nkt.

Was hat Herr Lechner hier gemacht? Hat er sich mit jemandem getroffen?

Nein. Nicht, dass ich w�sste.

Sie haben gesagt: Er war hier zur inneren Einkehr.

Das hei�t, diesmal privat?

Jaja, wir haben �fter G�ste.

Sie k�nnen sich hier auch einchecken.

Aber, dass er hier ist so ganz privat zur Einkehr, wie Sie sagen,

wo er doch auch die B�cher macht, das ist schon merkw�rdig, oder?

Wieso? Was meinen Sie damit? - Dass es merkw�rdig ist.

Herein!

Entschuldigung, Schwester Barbara, die Herren vom Vatikan sind da.

Danke, Antonia. Wir werden f�r Herrn Lechner beten.

Beten? - Beten.

Aber wir h�tten da schon noch ein paar Fragen.

Z.B., wer von Ihnen mit dem Herrn Lechner n�her zu tun hatte.

Schwester Angela macht unsere Finanzbuchhaltung.

Sie hatte mit Herrn Lechner am meisten zu tun.

Sie wird Ihnen sicher alle Fragen beantworten.

Gr�� Gott. - Hvaljen Isus.

Also, Schwester Angela. Welche war das noch mal?

Die Gro�e mit der Brille. - Du kannst die auseinanderhalten?

Ja. Hast du hier Netz?

Wir sollen Steinbrecher zur�ckrufen. - Keine Chance.

Schwester Angela? Wo finden wir die?

Wahrscheinlich in ihrem B�ro. - Und wo ist das?

Da rein und dann links. - Danke.

Kuchen haben wir nicht gekriegt.

Jetzt wieder links?

Schwester Angela? H�tten Sie einen Moment f�r uns?

Schwester Barbara sagt,

Sie haben mit Herrn Lechner zusammengearbeitet?

Da h�tten wir ein paar Fragen. - Nat�rlich.

Aber ich muss nur noch schnell die Etiketten r�ber in den Laden...

K�nnten Sie? - Komm!

Danke.

W�rden Sie vielleicht auch? - Ja.

Dann m�ssen wir nur einmal laufen.

Wissen Sie, die Leute wollen nicht mehr so weit fahren

f�r einen Kr�utertee oder eine Heilsalbe.

Das ist ja zuhause auch viel praktischer.

Seit wir den Onlineshop haben, geht das viel einfacher.

Ist zwar mehr Arbeit, macht auch Spa�.

Stellen Sie es hier ab, bitte.

Vielen Dank. Achtung!

Ah! - Geht's?

Ja, alles gut.

Vielen, vielen Dank, das ist wirklich sehr lieb von Ihnen.

Kein Problem. - Stellen Sie das alles selber her?

Nat�rlich. Sie sehen ja unsere Kr�uter, unsere Heilsalben.

Aber wir haben zugekaufte Produkte von unserem Schafsbauern im Tal.

Hier die Seife.

Oder die W�sche aus Schafswolle.

Die Di�zese war am Anfang gar nicht einverstanden mit dem Onlinehandel.

Aber der Herr Lechner hat sich da dann reingearbeitet

und es denen erkl�rt.

Wie oft war er denn hier, der Herr Lechner, um die B�cher zu pr�fen?

In der Regel einmal im Jahr.

Mit den B�chern war ja auch immer alles in Ordnung.

Aber diesmal war er einfach nur so da, zu Besuch?

Man kann hier ja auch sehr sch�n wandern.

Waren Sie denn mit ihm zusammen wandern?

Ich? Nein.

Kann es sein, dass der Herr Lechner hier jemand anderen getroffen hat?

Wie meinen Sie das?

Er hatte Bargeld bei sich. Sehr viel Bargeld.

Wir fragen uns, wo er das her hatte.

Das wei� ich nicht. Das tut mir leid.

Von wo ist er denn gekommen?

Hat er erz�hlt, dass er noch irgendwo anders hinwollte?

In der Regel haben wir �ber so was nicht gesprochen.

Wor�ber haben Sie denn gesprochen? - �ber Aktien.

Aktien? Sie meinen Aktien?

Ja, sie meint Aktien.

Ja, das ist ein Hobby von mir.

Mit meinen Mitschwestern kann ich mich dar�ber nicht austauschen.

Die interessiert das nicht.

Wie viel Geld war das denn, was er dabei hatte?

Wieso wollen Sie das wissen?

Neugierde. Entschuldigung.

Es war sehr viel Geld.

Diese Herren vom Vatikan, sind die auch zum Wandern da?

Das kann ich Ihnen nicht sagen. Das tut mir leid.

Aber vielleicht k�nnen Sie uns sagen, wo wir hier Netz haben?

Au�erhalb der Mauern, da ist es viel besser. - Danke.

Herrschaft.

Hier, Franz. Hier ist Netz!

Dann telefonier!

Mathias, wir sind's. Was gibt's?

Der Ausschlag am Hals der Leiche hat mir keine Ruhe gelassen.

Von wegen Neurodermitis. Innere Blutungen hatte er auch keine.

Da hab ich mich gleich zweimal get�uscht, sorry.

Ich bin alles noch mal durchgegangen.

Den Ausschlag am Hals, die Ateml�hmung.

Dann hab ich's gefunden: Nervengift.

Was jetzt? Nowitschok?

Nein, Conium Maculatum, Gefleckter Schierling.

Sokrates, verstehst? Das Gift wirkt zeitverz�gert.

Im Magen des Toten hab ich nix gefunden, aber in der Leber.

Bei der Menge, die er noch im Blut hatte, und seinem K�rpergewicht:

15-18 Stunden im Voraus ist es ihm verabreicht worden, w�rde ich sagen.

D.h. in der Nacht, als er noch hier im Kloster war?

Ja, zwischen 20.30 Uhr und 1 Uhr. - Okay, merci.

Servus. - Servus.

Nach Wandern schaut das aber auch nicht aus.

Die Schwestern hatten ziemlich Respekt vor denen.

Sag ich doch, die Macht des Vatikan.

Wenn der Pr�fer wirklich die ganze Zeit im Kloster war,

dann hat er das Gift auch hier eingenommen.

Wahrscheinlich hat's ihm jemand eingefl��t.

Reicht so ein "wahrscheinlich" f�r einen Durchsuchungsbeschluss?

Wahrscheinlich nicht. 5 Uhr ist es schon.

Und wieder viel Stau. Und hier ist es ja auch ganz sch�n.

Der Klostergarten w�rd mich interessieren. Was da alles w�chst.

Und wie lange, wenn ich fragen darf?

Eine Nacht, h�chstens zwei.

Wir w�rden ein paar Gespr�che f�hren, uns ein bisschen umsehen.

Reine Routine.

Etwas Schriftliches haben Sie nicht?

Im Moment geht es nur um Verdachtsermittlung.

Sie wollen sich ganz privat hier umsehen?

Gut, sehen Sie sich um.

Danke. - Danke.

Wie lange bleiben Ihre G�ste normalerweise?

Unterschiedlich. - Und die gehen hier wandern.

Das ist ja eine sch�ne Umgebung. Machen die sonst noch was anderes?

Die meisten kommen wegen der Stille.

Das ist das eine Zimmer.

War Herr Lechner auch hier wegen der Stille?

Tut mir leid, das wei� ich nicht.

Das ist das zweite Zimmer, da hat der Herr Lechner auch drin geschlafen.

Ach.

Der Kr�utergarten? Wo ist denn der?

Der ist da hinten. - Und wer k�mmert sich darum?

Wir alle. Brauchen Sie noch was?

Die wei�e Haube: Sie sind eigentlich noch keine echte Nonne, oder?

Was meinen Sie mit "echt"?

Sie haben schon die Einkleidung hinter sich.

Aber noch einiges vor sich, oder?

Antonia befindet sich im ersten Jahr ihres Noviziats.

In 3 Jahren hat sie dann ihre erste Profess.

Und dann sind es noch 5 Jahre bis zur Ewigen.

Antonia, Schwester Julia braucht dich in der K�che.

Ich bin �brigens Schwester Jacoba.

Wenn Sie noch etwas brauchen, dann sagen Sie bitte Bescheid.

Wir essen um 6 Uhr.

Tja, welches magst?

Das karge oder das schlichte?

Entschuldigen Sie.

Wir haben uns leider ein bisschen versp�tet.

Was gibt's denn Feines?

Wir nehmen die Mahlzeiten schweigend ein.

Aller Augen warten auf dich, Herr, du gibst uns Speise zur rechten Zeit.

Du �ffnest deine milde Hand und erf�llst alles, was lebt, mit Segen.

Und muss ich auch wandern in finsterer Schlucht,

ich f�rchte kein Unheil, denn du bist bei mir.

Herr, segne uns und diese Gaben, die wir durch deine G�te nun empfangen,

durch Christus, unseren Herrn.

Amen.

- Amen.

Nach der erw�hnten Versuchung begann er,

in seiner Seele gro�e Verschiedenheiten zu versp�ren.

Einige Male befand er sich in einem so m�rrischen Zustand,

dass er weder Geschmack am Beten fand

noch am H�ren der Messe noch an einem anderen Gebet, das er verrichtete.

Andere Male empfand er genau das Gegenteil davon,

und zwar so pl�tzlich, dass es ihm schien,

man habe ihm Traurigkeit und Trostlosigkeit weggenommen,

wie jemand einen Mantel.

Wie jemand einen Mantel von der Schulter des anderen nimmt.

Da begann er sich, �ber die Verschiedenheiten zu wundern.

So, wo d�rfen wir das abstellen? - Geben Sie es mir.

Ganz ausgezeichnet, das Kompott.

Sie k�nnen sich bei Schwester Julia bedanken, unserer K�chin.

M�chten Sie noch einen Gute-Nacht-Trunk?

Setzen Sie sich doch.

Danke. - Die beiden Herren da vom Vatikan.

Wo haben denn die so pl�tzlich hinm�ssen?

Die sind in einer kircheninternen Angelegenheit hier.

Und da hilft ihnen der Hausmeister? - Ja.

Und der Hausmeister, der Herr Neubauer,

wohnt der auch hier im Kloster?

Ja, im Hof neben seiner Werkstatt.

Was wird das?

Das ist ein M�nchsbeutel-Tee. Sehr gesund, gerade f�r M�nner.

Den nimmst! - M�nchsbeutel?

Nicht so misstrauisch. Der Tee macht einen guten Schlaf.

Sie werden sehen, er wird Ihnen gut tun.

F�r mich nicht, danke. Ich h�tt gerne so ein Schnapserl.

Da hab ich im Laden eins gesehen.

Ja, ist noch ziemlich hei�.

Der Speisesaal ist ja riesig. Wie viel Schwestern sind Sie denn?

Sieben.

Da ist die Angela, Buchhalterin. - Unsere Zellarin, ja.

Dann die Novizin. - Antonia.

Und Sie haben wir unterwegs getroffen beim Wandern.

Ich war ein paar Tage unterwegs auf dem bayerischen Jakobsweg.

Wir haben dich vermisst, Jacoba.

Und die Schwester, die gerade weg ist,

die die Tischlesung gehalten hat? Wie hei�t die?

Das ist Schwester Klara.

Das sind dann mit der Priorin 6.

Und wer ist die Siebte? - Schwester Johanna.

Johanna?

Die Johanna hat ein Buch geschrieben.

Also, der Tee, den wir jetzt gerade trinken,

ist nach einem Rezept von ihr.

Sehr aufschlussreich, also, wenn man sich f�r Kr�uter interessiert.

Ah ja, Schwester Johanna.

K�nnen wir denn mit der auch mal reden?

Entschuldigung.

Schwester Johanna

ist momentan zur inneren Einkehr in unserem Mutterhaus.

Aber wir k�nnen Ihnen

morgen hoffentlich alle Ihre Fragen beantworten?

Das w�re sch�n.

# Non erubescam.

# Neque irrideant me incimi mei.

# Et enim universi qui te exsectant.

# Non confundentur.

# Ad te levavi...

Sieben Nonnen in so einem riesen Kasten.

Was das kostet...

Ja. Mir ist irgendwie ein bissel komisch.

Der Tee.

Der Schnaps war ganz gut. - Das freut mich.

Hier, der Schierling, Conium Maculatum.

"Ein Kraut aus der Familie der Doldenbl�tler.

Seine Heilkraft entfaltet er v.a. in Salben und Tinkturen.

Dann hilft er besonders gut gegen Warzen und eitrige Ekzeme.

Als Tee kann er auch bei Menstruationsbeschwerden

wohltuende Linderung verschaffen."

Die kennt sich aus, die Schwester Johanna.

Schau mal. Wo will denn der hin?

Der wohnt doch gar nicht hier.

Du gehst jetzt sofort.

Du kannst nicht einfach hier reinkommen.

Sandro, bitte jetzt. - Nacht!

Nacht.

Was wollte er denn?

Ach, er sucht sein Handy.

Sie wissen ja, wie die jungen Leute heute sind:

Ohne diese Dinger f�hlen sie sich verloren.

Gute Nacht.

Mit wem hat sie danach gesprochen? - Das wei� ich nicht.

Kommen Sie. Sie kennen die Schwestern gut.

Was machen die denn da? - H�rt sich an wie eine Vernehmung.

Sie leben praktisch zusammen mit ihnen.

Na ja. Aber ich bin ja blo� der Hausmeister.

Und Sie... Scusi, Signori.

Mir ist echt nicht gut. Ich geh jetzt schlafen.

Trinkst halt noch einen Tee. - Leck mich am Arsch.

Wenn ich morgen tot aufwach, dann weck mich.

Ja. - Guten Morgen.

Die Katzen da drau�en haben die ganze Nacht geschrien.

Ich hab kein Auge zugetan. - Ja, der Tee.

Jedenfalls war er nicht vergiftet.

Hier geht's um innere Einkehr. Kontemplation, wei�t du.

Da findet man zu sich selber. Das vertr�gt nicht jeder.

Ich find mich lieber nicht selbst, sonst bleib ich mir noch.

Gut, da hast du frische W�sche. Hoher Wollanteil.

Vielleicht willst du wechseln? Na ja, mach wie du willst.

Danke. Wo hast du das her?

Aus dem Klosterladen. - Ach so, ja, danke.

Schau mal.

Neidisch? Oder erotisiert?

Ersch�ttert.

Guten Morgen. - Morgen.

St�ren wir?

Nein, nein, kommen Sie. Ihr Fr�hst�ck wartet schon.

M�chten Sie Tee oder Kaffee? - Kaffee.

Kaffee, gerne, ja. Danke.

Die Chefin hat gestern Abend noch mit Neubauer gesprochen,

als die anderen schon in ihren Zellen waren.

Ihre Ruh' ist hin, seit wir da sind.

Vielleicht liegt's aber auch an den beiden Herren da.

So, ich geh da jetzt mal hin. - Ja, mach das.

Guten Morgen. Wir haben uns noch gar nicht vorgestellt.

Leitmayr ist mein Name. Das ist mein Kollege Batic.

Buongiorno.

Wir sind von der Kripo M�nchen. Kriminalpolizei.

Ma tu sai cosa vogliono qua nel convento?

Il loro commercialista � morto.

Und Sie sind? - Mein Name ist Del Fabbro.

Das ist mein Kollege Monsignore Martini.

Freut mich. Ich wollte Sie gestern Abend nicht st�ren,

aber uns w�rde interessieren,

wozu Sie Herrn Neubauer befragt haben.

Cosa vogliono?

Mi hanno visto ieri insieme col custode.

Das ist eine kircheninterne Angelegenheit.

Ja. Das hat man uns schon gesagt.

Aber Herr Neubauer ist ja ein externer Angestellter.

Senti. Non mi sembra che questo lo riguardi.

Non sarei cos� sicuro.

Sarebbe forse una buona idea collaborare con noi.

Questo non � il Vaticano.

Wenn wir auf etwas sto�en, was f�r Sie interessant sein k�nnte,

dann sagen wir Ihnen Bescheid.

Geben Sie uns Bescheid. - Versprochen.

Am Ende sagen wir uns alle dann gegenseitig Bescheid.

Mahlzeit noch!

- "Italiono, Deutschland, zero."

W�rde ich sagen. - Erste Halbzeit, w�rde ich sagen.

Brauchen Sie noch etwas? - Alles gut, vielen Dank.

Danke.

K�nnten wir heute mit Schwester Johanna sprechen?

Wie gesagt, Schwester Johanna h�lt sich zurzeit nicht im Kloster auf.

Vielleicht k�nnen wir mal mit ihr telefonieren?

Schwester Barbara schaut, was sich machen l�sst.

Aber Schwester Antonia m�chte Ihnen etwas mitteilen.

Ich hab gesehen, wie Herr Neubauer Herrn Lechner geschlagen hat.

Und wo war das?

Als er ihn zum Bahnhof gebracht hat. Mit der Faust in den Bauch.

Und ins Gesicht. Ich war im Laden gegen�ber.

Und das sagen Sie uns jetzt?

Ich wusste nicht, dass das wichtig ist.

Danke, Antonia.

Da, die Nonne an der Kasse. Bitte anhalten.

Ja, das ist sie.

Bitte weiter.

K�nnen Sie das auf den ganzen Monitor machen und zur�ck bitte?

Respekt, der schl�gt hart zu. Der kann das.

Und stopp! Jetzt nimmt er das Geld.

Warum haben Sie Herrn Lechner geschlagen?

Er hat's verdient.

Geht's auch ein bisschen konkreter?

Auf dem Video sieht man, dass Sie ihm ein Kuvert geben.

10.000 Euro. Wof�r waren die? - Das m�chte ich Ihnen nicht sagen.

- Sie haben den Mann verpr�gelt. Jetzt ist er tot.

Sie waren einer der Letzten, der mit ihm zu tun hatte. Also?

Im Knast hab ich gelernt, was einen umbringen kann.

Meine Schl�ge waren's nicht.

Sie waren im Gef�ngnis? Wegen was? - Das kriegen Sie doch selber raus.

Ja. Woher haben Sie �berhaupt so viel Geld?

So ein Hausmeistergehalt ist ja nicht gerade �ppig.

Ich komm klar.

Haben Sie dem Lechner Geld im Auftrag von jemand anderen gegeben?

Im Auftrag von den Nonnen z.B.?

Ich hab Lechner Geld gegeben und ihm eine verpasst.

Sie haben es ja auf Video.

Wenn Sie mich daf�r festnehmen wollen, bitte sehr.

Die Kr�uter da im Bad? Wof�r sind denn die?

Gegen mein Rheuma.

Schwester Johanna hat mir gezeigt, wie ich sie nutzen kann.

Gefleckter Schierling. Ist der da auch dabei?

Schierling? Nee, bestimmt nicht.

In der letzten Nacht, als der Lechner hier war,

zwischen 20.30 Uhr und 1 Uhr morgens.

Was denn, mein Alibi? So weit sind wir schon?

Gut, ich war unterwegs.

Unterwegs. Mit wem?

Allein?

Ich war in Rosenheim, im "Chez Luis".

Kann das jemand best�tigen?

Keine Ahnung. Die Mizi vielleicht.

Nat�rlich, freilich, die Mizi. Wer denn sonst?

Die Mizi. Die kellnert da, unter anderem.

Ich hab Netz. - Herrgott, dann telefonier.

Kalli, �berpr�f mal ein Alibi.

Friedrich Neubauer: Ist im System, der hat eingesessen.

Find mal raus, wof�r.

Friedrich Neubauer?

Er sagt, er war vorgestern in Rosenheim, im "Chez Luis".

Schick die Kollegen aus Rosenheim da hin,

die sollen nach einer "Mizi" fragen. - Wer ist das?

Mei, Servicedame, Kellnerin? - Schnell fahren tut er gern.

Das wei� ich doch. - Ja, nicht ich.

Der Friedrich Neubauer. Verstehst?

Servus.

Antonia? - Was willst du?

Die wollen mich wegschicken. - Und?

Und? - Ja, ich will hier bleiben.

Das geht nicht, das wei�t du. - Antonia, warte doch mal.

Hallo?

Sag mal, was war das denn?

Du bist der Sandro, ja? - Ja.

Willst du das nicht wieder einr�umen f�r die Schwester?

Na komm, ich helf dir.

Hast du dein Handy wiedergefunden?

Wohnst du auch hier im Kloster? - Nee, im Dorf.

Da ist sicherlich mehr los als hier. - Nee, eigentlich nicht.

Ach, Entschuldigung, ich such...

Pardon. Ich wollte Sie nicht so erschrecken.

Ist Schwester Antonia hier irgendwo vorbeigekommen?

Ich wei� nicht, hab ich nicht gesehen.

Alles klar? - Ja.

Sagen Sie, der gefleckte Schierling, Conium Maculatum,

w�chst der hier auch irgendwo? - Ich k�mmere mich um die Blumen.

Mit den Kr�utern kenne ich mich nicht aus.

Kann ich helfen?

Ja, der gefleckte Schierling w�rde mich interessieren.

Der w�chst da dr�ben. Das ist eine Heilpflanze.

Ach, sch�n haben Sie es hier, wirklich, aber...

Fragen Sie sich, ob wir das Leben au�erhalb nicht vermissen.

Ja. Sie verzichten auf eine ganze Menge.

Sex, Drugs and Rock'n'Roll? - Ja.

Sie denken, mehr gibt es nicht im Leben?

Doch, nat�rlich, freilich gibt es mehr.

Aber das gibt's eben auch.

Glauben Sie an Gott? - Nein.

Sie? Schauen Sie nicht so.

Sind Sie gl�cklich?

Dein Chef, der Neubauer, was hat der eigentlich gegen den Lechner gehabt?

Das ist der Wirtschaftspr�fer, der neulich hier war.

Wieso? - Er hat ihn verpr�gelt.

Wirklich?

Ja. War der Herr Lechner auch mal im Dorf, als er jetzt hier war?

Keine Ahnung. Ich war nicht da die letzten Tage.

Wo warst du? - In Augsburg, Vorstellungsgespr�ch.

Die Schwestern haben mir da einen Ausbildungsplatz besorgt.

Und hat's geklappt? - Ja, glaub schon.

Du bist aber nicht so begeistert.

Ich wei� nicht, ob ich weg will hier.

Wegen der Schwester Antonia? Du liebst sie.

Und sie?

Antonia ist Nonne. Sie liebt Jesus.

Wolltest du gestern Abend zu ihr? Was wolltest du denn von ihr?

Das verstehen Sie nicht.

Dann erkl�r's mir. Vielleicht kann ich dir helfen.

Ich muss arbeiten. - Manchmal ist es ganz gut,

mit jemandem �ber seine Sorgen zu sprechen, von au�en.

Was wollte denn der von dir?

Wissen, wo ich wohne und so.

Schwester Klara zum Beispiel, die ist hier, seit ihr Mann gestorben ist.

Ich glaube, sie ist gl�cklicher jetzt als vorher.

Waren Sie auch mal verheiratet? - Ja, aber nur kurz.

Sehen Sie, so ist das mit den Ewigkeitsversprechen.

Hier ist er, der Schierling. - Das ist der Schierling?

Ist ja ganz... unscheinbar. Darf ich?

Aber giftig, schon beim Anfassen. - Nee, nee. Danke.

Wenn Sie vielleicht schneiden k�nnen?

Gegr��et seist du Maria, voll der Gnade.

Der Herr ist mit dir, du bist gebenedeit unter den Frauen...

Das z.B. habe ich nie so richtig verstanden.

Warum wir alle S�nder sein sollen?

Dass man schon schuldig auf die Welt kommt?

Augustinus, Erbs�nde.

Ich war mal Ministrant. Schon l�nger her.

Der Erl�ser hat am Kreuz f�r uns gelitten.

Wenn wir an ihn glauben, dann nimmt er all unsere Schuld auf sich.

F�r mich ist das nichts Schlechtes, ein Mensch zu sein.

Jedenfalls nicht von Vornherein.

Was war denn da gerade mit dem Sandro?

Nichts.

Schwester Antonia, was war denn eben mit Sandro?

Das hab ich gerade gefragt.

Sandro liebt Sie. - Aber ich liebe ihn nicht.

Kann ich jetzt gehen? - Freilich.

Was meinst? - Ja, ich auch.

Wieso du?

L�nge passt, Breite passt. Frisch gepflanzt.

Du?

Kerzenwachs.

Innere Einkehr...

So kann man es auch nennen.

Schau mal.

Ist das der Schierling? - Ja.

Der sieht ja nach gar nichts aus.

Schwester Barbara.

Wie lange liegt Schwester Johanna schon bei Ihnen im Garten?

Sie haben uns nicht die Wahrheit gesagt.

Sie haben unser Refektorium gesehen.

Es ist f�r viel mehr Schwestern gedacht.

Kl�ster mit weniger als 10 Nonnen stehen auf einer Beobachtungsliste.

Bei weniger als 7 wird dann ganz genau hingeschaut,

ob es sich noch tr�gt.

Sie haben Schwester Johanna weiterleben lassen,

weil Sie Angst hatten, das Kloster wird geschlossen?

Auch die Kirche ist nicht frei von wirtschaftlichen Interessen.

Dieses Kloster hier hat einen Wert als Immobilie.

Aber f�r uns Schwestern ist es ein Zuhause.

Schwester Julia lebt hier schon seit mehr als 50 Jahren.

Wir wollen hier bleiben.

Nicht jede von uns hat die Kraft,

sich noch einmal in eine neue Gemeinschaft einzuf�gen.

Aber Sie verstehen uns nicht, stimmt's?

Hat der Herr Lechner herausgefunden,

dass Schwester Johanna nur noch auf dem Papier existiert?

Das w�re ein Motiv, ihn zum Schweigen zu bringen.

Es ist n�mlich so: Der Lechner wurde mit Gift umgebracht,

mit Schierling. Der w�chst hier im Klostergarten.

Als er das Gift aufgenommen hat, war er hier im Kloster.

Sie denken, weil wir eine Schwester auf dem Papier am Leben erhalten,

t�ten wir auch unseren Wirtschaftspr�fer.

Nein.

Gut, das mit Schwester Johanna,

das ist bestenfalls ein kleiner Ungehorsam.

Das wird Gott uns verzeihen.

Aber einen Menschen t�ten?

Ist das Ihr Ernst?

Wir haben ein Video, das zeigt,

wie der Herr Neubauer dem Herrn Lechner 10.000 Euro gibt.

Woher hatte Ihr Hausmeister so viel Geld?

Und warum gibt er es dem Lechner?

Kommen Sie bitte!

Sie zahlen dem Herrn Neubauer 450 Euro im Monat?

Plus freie Kost und Logis.

Und sonst hat er keine Eink�nfte? - Da m�sste ich erst nachschauen.

Ja, dann mach das bitte.

Ja. Hier sind ein paar Rechnungen.

Gr��ere Handwerksleistungen werden extra bezahlt.

Kann ich die mal sehen, bitte?

Da haben wir 5.487,75 Euro f�r Dachrinnen.

Oh, knapp 18.000 f�r einen Brunnen.

Also, einen neuen Brunnen haben wir hier nirgendwo gesehen.

Noch nicht. Aber er ist in Arbeit.

Und die Dachrinnen?

Auch in Arbeit?

Schwester Barbara, das ist doch Ihre Unterschrift?

Ich kann mir das nicht erkl�ren.

Wollen Sie uns sagen,

dass Sie diese Rechnungen noch nie gesehen haben?

Ich wei� es nicht.

Eine Ihrer Schwestern hatte wohl Interesse daran,

dem Herrn Lechner Geld zukommen zu lassen, viel Geld.

Die Frage ist: Wer?

Ja. Wof�r jetzt wirklich?

Schwester Angela, Sie vielleicht?

Ich? Aber warum?

Nein, Schwester Angela.

Das muss ein furchtbarer Irrtum sein.

Ich werde mit meinen Mitschwestern

und auch mit Herrn Neubauer dar�ber sprechen.

Das... kann gar nicht sein.

Was ist denn eigentlich hier los?

Was macht der da?

Der nimmt Blut ab.

Entschuldigung, was passiert denn hier?

Das ist eine kircheninterne Angelegenheit.

Schwester Jacoba.

K�nnen Sie uns sagen, wer dem Lechner Geld gegeben hat?

Sie waren ja nicht da, Schwester Jacoba,

aber ich denke, Sie wissen immer, was im Kloster passiert.

Ohne Sie geht doch hier nichts. - Ich verstehe nicht.

Wann waren Sie beide denn das letzte Mal beim Beichten

und haben Bu�e getan?

Der Kollege b��t f�r seine Verfehlungen jeden Tag.

Das ist wahr. - Sie entschuldigen uns.

Ja?

Kalli, du, find doch mal raus,

was diese Schwestern vorher gemacht haben,

vor ihrer Heiligwerdung. - Mach ich.

Weil Sie gerade schon dran sind, ich hab's Ihnen auch schon geschrieben:

Der Hausmeister kann �berall gewesen sein, nur nicht im "Chez Luis".

Der Laden hat vor 2 Jahren zugemacht.

Lizenzentzug wegen Steuerhinterziehung.

Da ist jetzt ein Gartencenter drin.

Wie kann man blo� so schlecht l�gen?

Wie's ausschaut, ist der auch schon mehrmals eingesessen

wegen illegalen Waffenbesitz, und dann auch mal l�nger:

7 Jahre wegen Totschlag.

Ach, und da hat er dann zu Gott gefunden.

Das steht nicht in den Akten.

Warum ist denn bei dir so laut? - Wasserschaden.

Kalli, was anderes:

Schwester Jacoba war angeblich auf dem bayerischen Jakobsweg pilgern.

Da muss sie irgendwo �bernachtet haben, �berpr�f das mal! - Gut.

Das Video von der �berwachungskamera,...

Bleib mal dran. - ... reicht doch f�r eine Durchsuchung.

Beim Neubauer vielleicht, f�rs ganze Kloster nicht.

Die falschen Rechnungen? - Ein Fall f�r die Steuerfahndung.

Vielleicht kriegst du doch

einen Durchsuchungsbeschluss f�rs ganze Kloster.

Ich k�mmere mich drum.

Bleiben Sie jetzt eigentlich l�nger in dem Kloster?

Ivo �berlegt noch, ich bin morgen Abend wieder daheim.

Ich brauch noch ein bisschen Zeit f�r meine Kontemplation. Servus.

Pf�at di. - Gut. Servus.

Ach, Herr Neubauer.

Diese Rechnungen, die sind doch von Ihnen, oder?

Ja, f�r meine Arbeiten.

Die wurden aber nie ausgef�hrt. - Vorschuss.

Ah ja. Haben Sie das Geld kassiert, um den Lechner zu bezahlen?

Damit er schweigt �ber die tote Schwester Johanna?

Hat der Lechner die Nonnen erpresst?

Wollten Sie den Mann mit dem Geld zum Schweigen bringen?

Sie w�rden doch alles tun f�r diese Frauen. Auch t�ten?

Mensch, Sie haben ganz schlecht gelogen.

Das "Chez Luis" gibt es seit 2 Jahren nicht mehr.

Kein Wunder. Schei�laden.

Also, wo waren Sie in der Nacht? - Das m�chte ich Ihnen nicht sagen.

Das sollten Sie aber. - Wen wollen Sie denn sch�tzen?

Tun Sie sich einen Gefallen: Reden Sie mit uns.

Wenn Sie mich festnehmen wollen, bitte sehr.

Wenn ich wieder in den Knast muss, ist mir das egal.

Ich hab den Lechner nicht get�tet, auch wenn er's verdient h�tte.

Gott wei�, was ich getan habe. - Gott?

Zum Gastmahl des ewigen Lebens f�hre uns Christus,

der K�nig der Herrlichkeit. - Amen.

Doch hatte er dabei viele M�hen mit Skrupeln auszustehen.

Zwar hatte er, wie gesagt,

die Generalbeichte mit hinreichender Sorgfalt

und sogar schriftlich abgelegt, doch meinte er bisweilen,

einige Dinge nicht gebeichtet zu haben, was ihn sehr bek�mmerte.

Denn obwohl er es dann beichtete, blieb er unzufrieden.

So machte er sich auf die Suche nach geistlichen Menschen,

die ihn von diesen Skrupeln heilen k�nnten, aber nichts half ihm.

Nach der Beichte kehrten die Skrupel immer wieder zur�ck,

jedes Mal ausgekl�gelter,

sodass er sich in einem sehr bedr�ngten Zustand befand.

Gut, gut, danke.

Wohl bekomm's. - Danke.

Sorry.

Was glotzt ihr so?

Ihr wollt mich doch nur loswerden.

Die Schei�ausbildung ist am Arsch der Welt.

Warum machst du da mit?

Jetzt iss erst mal was, Bub.

Du hast doch bestimmt Hunger.

Eure N�chstenliebe ist verlogene Schei�e.

Antonia, kommst du bitte?

Ich hab ein Recht, hier zu sein, okay?

Sandro. - Habt ihr das geh�rt?

Komm, wir gehen mal spazieren. - Ich hab ein Recht dazu.

Los, komm mit. - Ich hab ein Recht!

Jetzt rei� dich zusammen!

Ich hab mich so oft f�r dich eingesetzt.

Und du versaust es immer wieder.

Das ist deine letzte Chance, Junge. Guck nach vorne.

Machen Sie sich Sorgen um den Jungen?

Na ja, er hat sich halt in die Falsche verknallt.

Das kann man so und so sehen.

Soll er deshalb die Ausbildung ganz woanders machen?

Ein Nonnenkloster ist kein Ort f�r einen jungen Mann.

Es tut Sandro ganz gut, mal was anderes kennenzulernen.

Meine Herren.

Das kommt doch aus dem Kloster?

Drau�en, oder?

Rollige Katze.

- Gegr��et seist du Maria, voll der Gnade.

Der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen

und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.

Heilige Maria Mutter Gottes...

Ahhh!

Ivo!

Ivo, hey!

Alles klar?

Was ist? - Du hast geschrien.

Ich hab schlecht getr�umt, Albtr�ume.

Kommt in letzter Zeit h�ufiger vor, hm?

Muss ich mir Sorgen machen? Na komm, aufstehen!

Ja, ist ja zum Gl�ck nix passiert.

Das ist Hausfriedensbruch, aber das wissen Sie ja.

Alle T�ren waren auf. - Wir haben uns verlaufen.

Verlaufen? Dabei haben Sie fast die Madonna umgesto�en.

Wir haben Ihnen schon einmal gesagt: Das ist eine interne Angelegenheit.

Sie sind hier ohne Durchsuchungsbeschluss.

Der kommt schon noch.

Und die beiden Herren? Warum sind die hier?

Diese beiden Herren sind hier,

weil sie an der Echtheit der Tr�nen zweifeln.

Echtheit der Tr�nen? - Ja, unsere Madonna hat geweint.

Vor etwa 6 Wochen haben wir nach Rom gemeldet,

dass unsere Madonna Blut weint.

Eine blutweinende Madonna! Das w�re quasi ein Wunder.

Damit f�ngt das Problem an. Gott braucht keine Wunder.

Aber die Menschen sehnen sich danach.

Und manchmal sehnen sie sich so sehr, dass sie ein wenig nachhelfen.

Diese beiden Herren sind hier, um diese Ph�nomene zu �berpr�fen.

Also, Sie sind Wunderpr�fer.

Wir sind Wissenschaftler im Auftrag vom Vatikan.

K�nnen sich die Nonnen auf Ihre Diskretion verlassen?

Solange es nichts mit dem Mord zu tun hat.

Was haben Sie rausgefunden?

Die Blutspuren im Gesicht von der Madonna

haben wir mit dem Blut von den Nonnen verglichen.

Keine �bereinstimmung. - Und jetzt?

Jetzt warten wir, bis sie wieder weint.

Oder jemand nachhilft.

Entschuldigung, eine Holzfigur, die echte Tr�nen aus Blut weint,

das glauben Sie jetzt nicht im Ernst.

Aber nat�rlich glaube ich das.

Oder k�nnen Sie beweisen, dass es das nicht gibt?

Nein, Schwester Barbara, das kann ich nicht.

Das kann niemand. Aber will man da dran glauben?

Wir pr�fen nur die Fakten.

Was die Wahrheit ist, unwahrscheinlich oder nicht,

dar�ber entscheidet Roma.

Die Wahrheit wird politisch entschieden.

Wer hat denn die Tr�nen entdeckt?

Schwester Julia.

Warum l�sst du uns im Stich?

Gerade jetzt, wo wir dich wirklich brauchen.

Ein Wunder t�te Ihrer Gemeinschaft ganz gut. Sehe ich das richtig?

Eine blutweinende Madonna im Kloster w�rde es davor besch�tzen,

geschlossen zu werden.

Ja, bitte.

Entschuldigung, Schwester Barbara, die Polizei ist da.

Die Polizei ist da?

Mit Durchsuchungsbeschluss.

Aufmachen, Polizei!

Versto� gegen das Bet�ubungsmittelgesetz?

In Bayern immer noch das Einfachste.

Er macht nicht auf. Sollen wir aufbrechen?

Jaja. Gehen wir rein.

Das ist gar nicht n�tig. Ich hab einen Schl�ssel.

Hallo?

Hallo? Hallo?

Herr Neubauer, hier ist die Polizei. Sind Sie da?

Hallo?

Da liegt er.

Herr Neubauer? Hallo?

Franz.

Notarzt!

Wir brauchen einen Notarzt.

Wir brauchen einen Notarzt.

Da ist eine Widmung drin.

"In treuer Freundschaft, Ihre Schwester Jacoba.

"Dezember 2005."

So lange kennen die sich schon? - Ja.

Ist dir das schon mal aufgefallen bei den Schwestern?

Die sind nie alle zusammen irgendwo?

Eine fehlt immer. Jetzt fehlt die Klara.

Das ist wie mit den Socken in der Waschmaschine.

Eine fehlt immer.

Wenn sie dann wieder auftaucht, ist es ein Wunder. - Wahnsinn.

Was denn f�r ein Wunder?

Im Klosterkeller soll es eine blutweinende Madonna geben.

Tats�chlich? - Ach, da schweigen wir dar�ber.

Das wollte ich Ihnen vorher schon zeigen.

Das ist der Herr Neubauer.

Ich hab mal bei der Verkehrspolizei in Rosenheim

nachgefragt wegen des Alibis. Im Puff kann er nicht gewesen sein.

Daf�r war er auf der Landstra�e, mit 138 km/h.

Das steht ja da. Da sitzt jemand neben ihm, oder?

Ist das eine Schwester? Wann war das?

Steht ja da: 20.52 Uhr.

Die Zeit passt. Das entlastet ihn.

In Rosenheim war er? Warum sagt er uns das nicht?

Jetzt hat er ein Alibi, und wir k�nnen ihn nicht dazu befragen.

Ja, schwierig.

Puls hat er, aber der Zustand ist kritisch.

Der Arzt vermutet, dass er vergiftet wurde.

Vielleicht beim Abendessen?

Dann w�re er vor unseren Augen vergiftet worden.

Aber wir haben doch alle dasselbe gegessen.

Und alles kam aus einem Topf.

Aber der Neubauer war gar nicht beim Abendessen.

Der ist erst gekommen, wie der Junge so ausgetickt ist.

Sorry. Was glotzt ihr denn so?

Gegessen hat er erst, nachdem er Sandro rauskomplementiert hat.

Komm, wir gehen mal spazieren. Jetzt rei� dich mal zusammen.

Und zwar aus dem Teller vom Sandro.

Also wollte jemand den Sandro vergiften.

Der wohnt im Dorf. Schick da mal jemanden hin.

Mach ich.

Ist das Ihr Handy? - Ja, aber...

Nehmen wir mit. Tablet auch.

Aber ich brau...

Sie kriegen eine Quittung. Sie kriegen alles wieder.

Bitte vorsichtig. Das ist ja mein Arbeits...

Sie kriegen alles wieder.

Ich hoffe, das ist es wert, was Sie hier tun.

Es ist jemand umgebracht worden. Ich mache meine Arbeit.

Wonach suchen Sie denn? Vielleicht kann ich Ihnen helfen?

Nein danke, wirklich nicht.

Komm, Julia.

Das ist die Madonna von Kreuzheim.

Wer die ber�hrt, wird mit Hellsichtigkeit beschenkt.

Da musst du hin, Kalli.

Blut geweint hat die angeblich auch.

Da hat sich aber jemand in die Materie eingearbeitet.

Haben Sie sich etwas inspirieren lassen, Schwester Julia?

Eine ganze Menge.

Diese Briefe sind Teil der Seelsorge. Das ist sehr privat.

Haben Sie gar keinen Anstand? - Tut mir leid.

Briefe vom Neubauer aus dem Gef�ngnis.

Danke.

Schau mal: Monika Riedelsheimer, JVA.

Wir haben was gefunden, in Schwester Antonias Zelle.

Herr Batic. - Ja.

Die d�rfen wir nicht durcheinanderbringen.

Ist das das Gift, nach dem wir suchen?

Koks.

Nein, das ist kein Koks.

Was ist denn das?

Spinnst du?

Was?

Das macht h�chstens dick.

Schwester Barbara, m�chten Sie uns erz�hlen,

dass Sie davon auch nichts wussten?

Wir haben's bei Schwester Antonia unterm Bett gefunden.

Jetzt fragen wir uns schon, wozu sie das braucht.

F�r die Katzen. - Nein.

Ich hatte gehofft, dass der Herr mir einen Weg weist.

Hat er nicht? - Doch, er hat Sie geschickt.

Kommen Sie, das L�gen hat ein Ende.

Ich bin Ihnen sehr dankbar daf�r.

Es geht leider noch ein bisschen h�her.

Ich wollte Sie bitten, hier kurz zu warten.

Die beiden Herren aus M�nchen kommen jetzt hier rein.

Es wird alles gut.

Das ist Pia.

Pia wurde kurz nach dem Tod von Johanna geboren.

Und Sandro ist der Vater? - Ja.

Wir haben uns dann entschlossen,

sie hier die ersten Jahre gemeinsam aufzuziehen.

Hier im Kloster? - Ja.

Das Kind ganz allein? Na, Sie haben Nerven.

Warum w�hlen Sie nicht die naheliegendste L�sung?

Schwester Antonia k�nnte austreten. - Das m�chte ich nicht.

Ich bin hier gl�cklich. - Ich hab ein Recht auf mein Kind.

Antonia, ich kann f�r uns sorgen.

Sandro, ich will das nicht. Ich will nicht mit dir leben.

Eine Streife hat ihn gefunden.

Nein. Verstehe es endlich.

Die tun wirklich alles, um das Kloster zu retten.

Und Schwester Jacoba kann's nicht gewesen sein.

Sie war pilgern.

Der Mann von Schwester Klara, wie ist der eigentlich gestorben?

Was? - Komm mal!

Was ist denn los? Ich muss kochen.

Es wird nicht lange dauern, Schwester Julia.

Vielen Dank f�r Ihre Geduld, wir mussten noch telefonieren.

Aber jetzt haben wir alles zusammen.

Es ist ja offensichtlich, dass Schwester Antonia und Sandro

eine sehr weltliche Aff�re hatten. So was passiert.

Als das Baby gekommen ist, h�tte Schwester Antonia

eigentlich austreten k�nnen beziehungsweise m�ssen.

Aber das wollte sie nicht. - Das kam Ihnen allen entgegen.

Denn nach dem Tod von Schwester Johanna

war die Gemeinschaft zu klein. Ein weiterer Austritt

h�tte das endg�ltige Aus f�r das Kloster bedeutet.

Also haben Sie beschlossen,

das Kind zu verstecken und es gemeinsam aufzuziehen.

Aber bei der letzten Bilanzpr�fung

ist Ihr Wirtschaftspr�fer hinter Ihr Geheimnis gekommen.

Und er wusste auch von Schwester Angelas Gl�ck an der B�rse.

Aktien sind nicht nur so ein kleines Hobby von Ihnen,

Sie sind richtig gut darin. - Sie haben mit Ihren Spekulationen

die bescheidenen Gewinne aus dem Klosterladen vervielfacht.

Lechner wusste davon, also hat er Sie erpresst.

Nein, nein. - Hat er.

Um den Fortbestand des Klosters zu sichern,

sollte Schwester Jacoba Lechner mit Geld zum Schweigen bringen.

Und in Ihrer Not haben Sie sich an Neubauer gewandt.

Friedrich?

Diese Bibel hier haben wir bei Neubauer gefunden.

Ein Geschenk von Schwester Jacoba.

Richtig? - Ja.

Sie kannte den Hausmeister seit seiner Zeit im Gef�ngnis.

Sie wusste, er w�rde alles f�r sie tun.

Das hat er auch. Mit Phantasierechnungen.

Schwester Jacoba hat sie

ohne Wissen von Schwester Barbara abgezeichnet.

Oh.

Danke.

Auf diese Weise hat Schwester Jacoba Neubauer Geld zukommen lassen,

das dieser dann an Lechner weitergegeben hat.

Aber Lechner hat den Hals nicht voll gekriegt

und das w�re wohl ewig so weitergegangen.

Sie wussten, wie treu ergeben Ihnen Herr Neubauer war.

Also haben Sie ihn gebeten, Lechner ein bisschen Angst zu machen.

Drecksau!

Aber weder Sie noch Neubauer wussten,

dass Lechner zu diesem Zeitpunkt bereits dem Tod geweiht war.

Vergiftet mit dem Schierling.

Ja. Die Frage ist, von wem.

Als Lechner das Gift aufgenommen hat,

da war Schwester Jacoba beim Pilgern.

Neubauer war auf der Landstra�e, auf dem Weg ins Krankenhaus.

Diesen Krankenhausbericht haben wir bei der Durchsuchung gefunden.

Das Baby hatte einen Fieberkrampf, nicht wahr?

Deswegen haben Schwester Antonia und Neubauer

die Nacht im Krankenhaus in Rosenheim verbracht.

Aber Neubauer ist nicht die einzige Person,

die Schwester Jacoba bei ihrer Arbeit im Gef�ngnis

kennengelernt hat.

Von Schwester Jacoba wissen wir, Schwester Klara,

dass der Tod Ihres Mannes Sie ins Kloster gebracht hat.

Was sie uns nicht erz�hlt hat, ist, woran Ihr Mann gestorben ist.

Sie haben nicht immer Klara gehei�en.

Bevor Sie ins Kloster sind, war Ihr Name Monika Riedelsheimer.

Und unter diesem Namen

hat Schwester Jacoba Ihnen ins Gef�ngnis geschrieben.

Sie haben eingesessen, weil Sie Ihren Mann vergiftet haben.

Bei der Hausdurchsuchung heute ist mir eine Lilie aufgefallen.

Die sind ja hier �berall im Kloster.

Symbol f�r Jungfr�ulichkeit, Reinheit, Fruchtbarkeit.

Aber nicht die Lilie ist interessant,

sondern die Vase, in der diese Lilie war.

Denn das ist keine Vase, sondern ein Messkolben aus der Pharmazie.

Ein Andenken aus Ihrem fr�heren Leben, Frau Riedelsheimer.

Denn Sie sind gelernte Apothekerin, nicht wahr?

Du musst darauf nicht antworten, Klara.

F�r den Tod meines Mannes habe ich geb��t.

Ich habe meine Strafe verdient.

Aber ich musste es tun.

Er h�tte mich sonst totgeschlagen.

Die Entscheidung war: er oder ich.

Es war Notwehr.

Und der Herr Lechner? War das auch Notwehr?

Lechner hat alles hier in Gefahr gebracht.

Er war kein guter Mensch. Er h�tte uns nie in Ruhe gelassen.

Er h�tte alles zerst�rt.

Als ihr wegen der Sorge um die kleine Pia abgelenkt wart,

da habe ich mich in Lechners Zelle geschlichen

und hab ihm das Gift ins Ohr getr�ufelt.

Ich hab Pharmazie studiert, ich wei�, wie das geht.

Der Schierling sollte mit ein paar Stunden Verz�gerung wirken,

damit Lechner bei sich zu Hause gefunden wird.

In der Badewanne oder im Bett.

Niemand h�tte uns verd�chtigt.

Ich, ich versteh das nicht.

Ihr seid doch alles, was ich habe.

Ich hab doch nichts anderes.

Wenn das Kloster aufgel�st wird, dann kommen wir alle woanders hin.

Ich will aber nicht woanders hin.

Ich will nicht weg von euch.

Deshalb bringt man doch niemanden um!

Und Sandro wollten Sie auch t�ten.

Der sollte nur f�r ein paar Tage verschwinden,

bis Sie und die Herren aus dem Vatikan wieder weg sind.

Entschuldigung!

- Was glotzt ihr so?

Eure N�chstenliebe ist verlogene Schei�e.

Warum machst du da mit?

Aber es hat den Herrn Neubauer erwischt.

Das tut mir furchtbar leid.

Ich hab die ganze Zeit f�r ihn gebetet.

Ich hoffe, es geht ihm bald wieder besser.

Es ist falsch, ein Kind zu verstecken.

Es h�tte uns gut getan,

dieses Kind nicht anzunehmen wie eine Schande,

sondern wie eine Freude.

Wie eine Chance f�r uns.

Diese Idee hat uns klein und �ngstlich gemacht.

Dabei h�tte es doch unsere Zukunft sein k�nnen.

Ich sch�me mich, dass ich nicht den Mut hatte, euch das zu sagen.

Ich sch�me mich, Antonia.

Jacoba wird dich begleiten.

Sie hat geweint. Und sie wird es wieder tun.

Sie d�rfen nicht aufgeben.

Unsere Arbeit ist getan, Schwester Julia.

Gott sei mit Ihnen.

Sandro, was ist? Magst du mitfahren?

Na komm, steig ein.

Das war's dann mit dem Kloster.

Abwarten, Wunder gibt es immer wieder.

# Halleluja.

Untertitelung: BR 2021

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