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KNOKKE RALLYE
BELGIEN PERSONALAUSWEIS
ENTLASSUNG
PSYCHIATRIE
Ja?
Hi.
-Hallo, Schatz. -Hi, Mama.
-Du siehst unglaublich aus. -Danke.
Wir sind alle sehr stolz auf dich. Wirklich.
-Dr. Maenhout. -Hallo.
-Bereit? -Ja.
-Du weißt, das ist kein Abschied. -Nein.
-Darf ich dich umarmen? -Natürlich.
Danke für alles.
Gut, dann fahren wir jetzt los.
Wir machen vorher noch einen kurzen Halt. Jemand möchte dich sehen.
Oh, wie schön.
Los geht's!
-Machen Sie langsam. -Ja, ich freu mich nur so, dass sie kommt.
Gut, Louise, du weißt, was wichtig ist. Lass dich nicht überfordern.
Mal sehen, wie lange das anhält.
Sorry. Tut mir leid.
Ich verstehe, dass dich das verletzt hat. So war das nicht gemeint.
Wie auch immer, bleib dran.
Du weißt, was dein Ziel ist. Eine große Reise zu machen.
-Aber alles zu seiner Zeit. -Ja, alles zu seiner Zeit. Komm.
-Danke. -Hast du alles?
-Danke für alles. -Gerne doch.
Guten Morgen.
Hey. Komm, steh auf. Heute ist die Knokke-Rallye.
Du musst Fotos machen. Hier. Knokke-Shirt, Knokke-Hose.
Hörst du mich? Mann, wo warst du die ganze Nacht?
Hey! Du stinkst wie ein Penner. Geh duschen, okay?
Ach, und denk an unsere Abmachung.
Hey, Daan, hörst du mich? Daan?
Was wirst du tun?
-Den Mund halten. -Gut.
Ich geh runter.
Bis gleich.
So ist es gut. Clever.
Ja, gut.
Melissa.
"So sind wir gerade", sagt sie.
-Sehr gut. -Gut, oder?
Du siehst wirklich gut aus.
Wo ist der Aston-Schlüssel?
-Das Auto wurde verkauft. -Was?
-Ich hab es verkauft. -Was soll das heißen? Warum?
Wir haben 1,5 Millionen dafür bekommen. Wir brauchen das Geld.
Als ob das irgendwas ändern würde.
Was verkaufst du als Nächstes?
Schon schlimm genug, dass wir zur Miete wohnen.
Was? Seufz doch nicht so.
Du hast immer gesagt, Mieten sei was für arme Leute. Sind wir arm?
Hör auf.
Ich habe Olivia versprochen, dass wir mit dem Aston fahren.
Nimm den Rolls.
Na gut, dann wohl so.
-Hi, Papa. -Schatz!
-Ich bin so froh, dass du wieder da bist. -Ich auch.
-Du siehst gut aus. Wie fühlst du dich? -Gut.
Ich hab da etwas…
etwas für dich. Bitte sehr.
-Was? -Ab jetzt gehört er…
dir. Ein altes Auto für ein neues Mädchen.
-Ich bin nicht neu. -Ich weiß, du weißt, wie ich's meine.
Ist das dein Ernst? Wirklich?
Was zur Hölle?
Danke, Mama.
-Ein Traum wird wahr. -Und wie.
Verrückt.
-Du bist bereit für die Knokke-Rallye. -Die ist heute?
Oh mein Gott, ich komme mit.
Zur Rallye? Das war so eigentlich nicht geplant.
Das war deine Idee.
Der hier gefällt mir auch.
Ja, aber das ist einfach nicht mein Stil.
Hey, hast du Angst?
Ach, Schatz. Mama hat auch Angst.
Ich sag dir gleich, das wird mit dem Alter nicht besser.
-Warst du mal bei einer Psychologin? -Ja, vor langer Zeit.
-Auch wegen PTBS? -Was?
-Posttraumatische Belastungsstörung. -Nein, Wochenbettdepression.
-Also war es meine Schuld. -Die Tabletten haben schnell geholfen.
-Benzos? -Ja. Aber nur zwei am Tag.
Bist du bereit?
Schönes Auto.
War ein Geschenk.
Schönes Hemd.
Auch ein Geschenk. Von Alex.
Freust du dich?
Komm schon.
Ich bin sicher, nächstes Jahr sitzt du wieder selbst am Steuer.
"Am Steuer."
Hör zu, Papa, die Vandael Group ist nichts ohne dich.
Es ist nicht meine Absicht, dir etwas wegzunehmen.
Egal, was Bonmamie sagt.
Bonmamies Wort ist Gesetz. Ich trete zurück, du übernimmst.
-Ist mit Daan alles unter Kontrolle? -Ja.
-Ja, natürlich. -Sorg dafür, dass es so bleibt.
Und bei euch? Melissa?
Vollkommen unter Kontrolle.
Na dann, los.
KNOKKE RALLYE
Ist das nicht großartig?
Ich bin total aufgeregt. Wer ist schon da?
Willst du auch was? Lou?
Es ist so verrückt, dass dir das Auto jetzt gehört, Girl.
-Okay, dann los. -Warte.
-Was ist los? -Mir geht's nicht so gut.
Es ist zu viel, oder?
Komm. Atmen.
Noch mal.
Sieh mich an.
Alles wird gut.
-Alles wird gut. -Ja.
Wenn irgendwas ist, fahren wir nach Hause. Versprochen.
Da ist er.
Mademoiselle.
Hi, Alex.
Ich bin froh, dass du wieder da bist.
Ich auch.
Patrick.
Sehen wir uns drinnen?
Alles okay? Ich will dir doch nur helfen.
-Blamier mich nicht. -Beruhig dich.
Ist schon gut.
Komm.
Dort drüben.
-Hey. -Hi!
Louise!
-Alles gut? -Ja, und bei dir?
Hi, Schatz.
Schön, dass du wieder da bist. Ohne dich war's verdammt langweilig.
Bitte schön.
-Schau sie dir an. Das ist mein Mädchen. -Juliette.
-Hey. -Kennt ihr euch?
-Von früher, aus der Kindheit. -Ist lange her. Wie geht's dir?
-Gut. -Warst du nicht…
im Ausland?
Ich war in psychiatrischer Behandlung.
Ah. Okay.
Oh mein Gott, Leute, gestern war so lustig.
Aber ich bin mega verkatert.
Margaux, wo warst du?
Tut mir leid, ich wollte für Lou ausgeschlafen sein.
Sorry, ich hab dir noch keinen Drink geholt. Willst du einen?
-Ich hol mir selbst einen. -Okay.
Na gut, danke.
Hi.
Hey.
Sie haben mich entlassen.
Freut mich für dich.
-Hast du meine Briefe bekommen? -Ja.
Ich habe sie nicht gelesen.
-Ich habe mich entschuldigt. -Das ist ja wohl das Mindeste.
Ich muss zurück an die Arbeit. Die Vandaels kommandieren mich herum.
Was meinst du damit?
Ich bin jetzt ihr Laufbursche, genau wie meine Mutter. Wir sind Personal.
Wir stehen komplett unter ihrer Kontrolle.
Daan, wie läuft's bei dir?
Hey, Lou, findest du nicht auch, dass er als Knokke-Boy sexy aussieht?
Lass uns was essen.
Sag kein verficktes Wort zu ihr, klar? Komm.
Wie geht es deiner Mutter?
Es wird jeden Tag verrückter.
-Unzerstörbar. -Ja, sie ist zäh.
Patrick, schau. Schau mal, wer da ist.
-Anton Vermeer ist hier. -Kennst du ihn?
Ja. Er war schon ewig nicht mehr in Knokke.
Woher kennst du ihn? Er kommt zu uns rüber.
Na so was. Patrick Vandael.
Eleonore. Jan. Angelique.
-Anton! -Wenn das keine Überraschung ist.
-Es ist so lange her. -Das ist es.
-Hey. -Du siehst großartig aus.
-Danke. Alles gut? -Ja, sehr gut.
Sie war unglaublich. Die beste Anwältin, die ich je hatte.
-Aber dann kamen die Kinder. -Ja.
Du bist kurz zurückgekommen, und dann kam noch eins. Ein Mädchen.
-Unsere… -Louise?
-Unsere kleine Louise. -Du hast gearbeitet, Angelique?
Bitte, Eleonore.
Wie geht's dir, Mann?
Erkennst du mich?
-Er kann immer noch nicht sprechen? -Doch, kann er.
Wir verkaufen nicht.
Gott sei Dank, er erinnert sich.
Ich dachte schon, da wäre was kaputt.
Ich habe gehört, dein Kurzzeitgedächtnis sei beeinträchtigt.
Du antwortest nicht auf meine Mails. Du gehst nicht ans Telefon.
Aber gut, alles funktioniert. Er spricht ja wieder.
Ich hätte nichts anderes erwartet. Unkraut vergeht nicht, oder?
Aber ich habe die verrücktesten Geschichten über dich gehört.
Die Leute haben den größten Bullshit erzählt.
Sie meinten, du wärst nur noch ein Gemüse.
Ich hörte, du wärst in einer Klinik gewesen, mit Windel und allem…
Ja, die wildesten Geschichten.
Die Leute sind solche Arschlöcher.
Da ist er, eure Hoffnung in schweren Zeiten. Alexander Vandael.
Das große Immobilien-Talent. Der neue Patrick.
Anton Vermeer. Ich bin ein Freund deines Vaters.
Freut mich.
Du Armer.
Ein Leben lang hart gearbeitet,
und ehe man sich versieht, fällt einem das eigene Kind in den Rücken.
Denk noch mal darüber nach.
Ich reiche dir die Hand.
Na gut, es war trotzdem schön, dich zu sehen.
Ich mache mich fertig für die Rallye. Möge der Beste gewinnen.
Verdammtes Arschloch.
Und nun, am Start der Knokke-Rallye, eine der heutigen Hauptattraktionen:
Startnummer zwölf, Vater Patrick und Sohn Alex Vandael,
in diesem wunderschönen Ferrari 330 GTC aus dem Jahr 1966.
-Freust du dich, Alex? -Klar.
-Viel Spaß. -Danke.
Als Nächstes Startnummer 93, im Chevrolet…
-Was war das eben mit diesem Vermeer? -Er will die Vandael Group kaufen.
-Ist das nicht interessant? -Wir verkaufen nicht.
Schon gar nicht jetzt.
Wie viel zahlen sie?
Mach dir darüber keine Sorgen.
Kümmer du dich um Daan.
Das ist Vermeer. Hol ihn dir.
-Was? -Hol ihn! Schneller, los!
Hol ihn! Ja, gut so!
Verdammt. Komm schon!
Schneller, los. Mehr Tempo.
Komm, gib Gas!
Komm schon! Komm schon!
Weiter!
-Offenbar hatten sie jeden Tag Sex. -Das stimmt nicht.
Doch.
Irgendwie legendär. Bonmamie hat das Leben genossen.
-Darüber will ich gar nicht nachdenken. -Er hat sie geleckt.
Hör auf. Ich will das nicht hören. Was zur Hölle?
-Also ist er mit ihrem Geld abgehauen? -Glaube schon.
Alex sagt, er hat in Bangkok einen Puff eröffnet. Mit Ladyboys.
-Im Ernst? -Das ist zu gut.
-Die Vandaels stecken in Schwierigkeiten. -Wieso?
-Sie wohnen zur Miete. -Oje.
"Oje" trifft es. Und trotzdem gibt Alex weiter den Großen.
-Klar. Was bleibt ihm anderes? -Ja, typisch.
-Sind wir an der Promenade? -Ja.
Komm, los!
Gut gemacht, Sohn!
Arschloch!
Komm schon!
Achtung, sie kommen. Alex, schließ die Lücke!
Lass sie nicht vorbei, Alex. Komm!
Los, mein Junge.
Lex, was machst du da… Alex, was soll das?
-Sie wollten uns von der Straße drängen. -Mann, bitte. Verdammt noch mal!
-Komm, wir sind da. -Ich brauche keine Hilfe. Wirklich nicht.
Du lässt uns lächerlich aussehen. Ganz ehrlich.
Hey, Tiger.
War dein Papa sauer?
Ja, aber ist nicht weiter schlimm.
-Na ja, es kann nur einen Sieger geben. -Okay.
Revanche?
-Oh, fuck. -Was ist los?
-Warst du nicht bei Geert? -Doch.
Du hast es Eleonore schon gesagt. Ich war dreimal dort.
-Hallo. -Hey, Eleonore.
-Wie lief's, Papa? -Gut. Und bei euch?
Wir haben viele überholt.
Und keine Unfälle?
-Ich will Austern. Sind sie schon da? -Sie sind unterwegs.
Bin gleich wieder da.
-Mama? -Ja, Schatz, ich hab's gesehen.
Komm. Ist gut, komm her.
-Hey. -Hey.
Willst du eine Runde im Alfa drehen?
Nicht wirklich.
Komm schon, wie früher. Du kannst fahren.
Komm.
-Weißt du was über seine neuen Projekte? -Nicht mehr als alle anderen.
-Redet ihr nie über Geschäfte? -Ich hatte noch keine Gelegenheit.
Du musst, Melissa.
Wie ist der Sex?
Sag schon.
-Ich glaube, er ist zufrieden. -Zufrieden? Ist er schon verliebt?
-Hast du mein neues Auto nicht gesehen? -Großartig. Wirklich großartig.
Keine Sorge. Es läuft nach Plan. Es ist nur eine Frage der Zeit.
Ja, eben nicht. Genau das ist das Problem: Wir haben keine Zeit.
Wir brauchen ein neues Projekt, sonst sind wir pleite. Also leg los.
Und wir behalten deinen Sohn im Auge. Pst, er kommt rüber. Wir telefonieren.
Schau an, dein neuer Schwarm. Hi, Anton.
Eleonore. Du könntest wenigstens Hallo sagen.
Hey, so bin ich eben.
Und du kennst Patrick. Er kann Berufliches und Privates nicht trennen.
Wir schon. Stimmt's, Schatz? Wir können das sehr gut.
Sieh einer an. Ich freue mich wirklich für dich, Melissa.
Pass gut auf sie auf, mein Freund. Sie ist etwas Besonderes.
Ich überlasse euch Turteltauben euch selbst.
Sonst wird der Chef noch sauer.
-Ist sie okay? -Man kann ihr kein bisschen trauen.
Nicht?
Okay, dann machen wir sie beide fertig.
Daan?
Was läuft da zwischen dir und den Vandaels?
Ich wohne dort.
Du wohnst dort.
Fahr langsamer. Hier sind 30.
Warum?
Ich habe keine Wahl.
Wie bitte? Und deine Mama? Wohnst du nicht auf dem Campingplatz?
Hör auf.
Wenn etwas nicht stimmt, kannst du mit mir reden.
Daan?
Alles okay?
Hey, du kannst es mir sagen. Ich hab das Gefühl…
Daan. Daan!
Daan, halt an!
Daan. Daan!
Untertitel von: Julia Kunst
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