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Original subtitles

Ein wunderschöner Sommertag und dazu noch am Wochenende.

Alles freut sich auf die Freizeit und kaum einer bleibt heute zu Hause.

Man vergisst die Plackerei in Beruf und Geschäft und fährt hinaus ins Grüne,

hinaus in die Natur.

Nur einer lässt sich nicht anstecken von der allgemeinen Arbeitsunlust. Ja, er

erfüllt seine Pflicht sogar mit Vergnügen. Er ist Casimir der

So, das bleibt drauf, bis Ihre Sache geklärt ist. Klar?

Jawohl, Herr Gerichtshof. Und den Termin, den erfahren Sie spätestens drei

vorher.

Auf Wiedersehen. Auf Wiedersehen.

Du warst verrückt.

Meine Damen und Herren, Vielleicht dämmert es Ihnen schon ein bisschen,

für eine solche Beschäftigung auch seinen Samstag opfern kann.

Aber was hat es mit dieser Art von Pfändung auf sich, werden Sie sich

Nun, die beste Antwort werden Sie erhalten, wenn Sie Kasimir auf einer

interessanten Touren begleiten.

Wollen Sie zu Berger? Ja, Frau Berger.

Wer sind Sie?

Gestatten Sie Kasimir, der Kuckucksgeber, der Vollstrecker, der Arm

Gesetzes. Ist meine Freundin denn nicht da?

Ach so, was?

Na, und ich dachte, Sie sind Frau Berger.

Wie kommen Sie da rauf?

Nun, kaum dass Sie das Loch sahen, wollten Sie ihn schon reinstecken.

Was erlauben Sie sich?

Den Schlüssel ins Schlüsselloch, meine ich.

Ach so, das war nur eine Reflexbewegung.

Tja, wenn bei Bergers niemand da ist, dann gehe ich wieder.

Schade. Ich hätte Sie gern Gips.

Bitte?

Gips.

Bindet, meine ich natürlich.

Kein Bedarf.

Guten Morgen, Frau Berger. Frau Berger?

Ja, Herr Kuckuck?

Wollen Sie wegen Ihrer Führung eines Beamten bestraft werden?

Vielleicht ist es doch gescheiter.

Ich stecke ihn rein.

So, also Sie können die 865 Mark für die Gärtin nicht bezahlen.

Ja, dann komme ich wieder, wenn Ihr Mann zu Hause ist. Nein, um Himmels Willen.

Er hat mir die Raten doch immer gegeben. Ich habe sie auch nicht überwiesen.

Schlecht für Sie. Dann muss ich binden.

Nicht doch, daran hängt mein Mann besonders.

Nein, das ist sein Lieblingsstück.

Der hat dann eben das. Oh, bitte, gerade das ist eine wertvolle Erinnerung.

Ja, dann nehme ich den Fernseher mit.

Sind Sie wahnsinnig, das merkt mein Mann doch sofort.

Tja, wie gedenken Sie dann, Ihre Schuhe zu begleichen?

Können Sie nicht so pfänden, dass mein Mann es nicht sofort bemerkt?

Gewiss kann ich das, Kommissär. Drehen Sie sich um.

Bücken Sie sich.

Was soll das?

Ich pfände Ihren Arsch.

Sie müssen übergeschnappt sein.

Nun hören Sie mir mal zu.

Sie sind doch sicherlich eine hoch anständige Frau.

Selbstverständlich. Das heißt, wenn Sie mit Ihrem Mann...

Den ähnlichen Pflichten nachkommen, dass dabei kein Licht brennt.

Selbstverständlich nicht.

Also dann könnte Ihr Mann den Kuckuck gar nicht sehen, den ich Ihnen auf den

Hintern klebe. Und das wollten Sie doch.

Das mag schon sein, aber mir ist nicht klar, wie durch einen Kuckuck auf meinem

Po die Schulden verschwinden.

Passen Sie auf.

Durch die Pfändung wird Ihr Untergestell sozusagen Staatseigentum.

Übrigens sind Sie nicht die einzige Frau, die auf diese Weise ihre Schulden

begleicht. Eines Tages werden die gepfändeten Ersche auf einer streng

Auktion zur Versteigerung freigegeben. Es gibt eine Menge zahlungskräftige

Herren, die ungeduldig auf diese Veranstaltung warten.

Und Sie halten dann diesen Gönnern das gepfändete Teil so lange hin, bis die

entsprechende Summe beisammen ist.

Das muss eine ganz neue Regelung sein.

Bisher habe ich noch nie von einer solchen Auktion gehört.

Aber die Frauen sind begeistert davon, denn so schnell würden sie ihre Schulden

sonst nie los sein.

Manchmal genügt ein einziger Termin. Das hängt sicher von der Höhe der Summe ab.

Und von der Qualität des Arsches und überhaupt des gesamten Unterstübchens.

Wenn Sie mir das Ihre mal zeigen, sage ich Ihnen, wie viele Sitzungen wir

vermutlich brauchen.

Bitte, knien Sie sich mal hier hin.

So, bitte sehr.

Ach, du liebe Zeit.

Sehr appetitlich.

Ein ausgesprochener Muspelpopo. Ich glaube, mit zwei, höchstens drei Kunden

bringen wir die 865 Mark rein.

Nein, ich kann nicht darauf eingehen. Ich schäme mich zu sehr. Tut mir leid,

Mädels.

Wenn die Sache so ist, dann wende ich mich doch an Ihren Mann.

Bleiben Sie!

Kleben Sie ihn schon drauf, Ihren Kuckuck.

Also doch.

Warum nicht gleich so?

Genau mittendrauf, das ist ein sehr ungüntiger Platz, finde ich.

Klar, natürlich, der gehört auch gar nicht hin.

Entschuldigen Sie, ich bin etwas überarbeitet.

Das ist heute schon der dritte Hintern, den ich pfände. So, und jetzt bleiben

Sie gleich bitte so.

Warum? Wollen Sie etwa ein Foto von mir machen? Nein, ich möchte nur was

ausprobieren. Was haben Sie vor?

Einen kleinen Erzähl.

Bekanntlich muss man keine Auktion der gefeindeten Gegenstände ausführlich

beschreiben. Sie können inzwischen den Slip ganz ausziehen und weiter die

Schenkel öffnen.

Ehrlich gesagt, das Ganze kommt mir von Minute zu Minute merkwürdiger vor.

Je mehr Ritlami man für die Sache machen kann, desto mehr spucken die Herren

aus. Ist doch logisch.

Zeigen Sie mal, was Ihr Mund leisten kann.

Bitte, fangen Sie an. Ich kann mich nur noch wundern.

Hier sind wir also bei Frau Berger.

Wie heißen Sie bitte mit Vornamen?

Ursula.

Berger.

Ursula Mundarbeit.

Sehr zu empfehlen.

Und nun überprüfen wir die untere Partie.

Und Sie notieren, was ich Ihnen ansage.

Also in mein Loch, da lasse ich Sie nur unter Protest rein.

Ich bedauere, Sie haben kein Recht, über gepfingerte Staatseigentum breit zu

verfügen.

Schreiben Sie bitte.

Tiefe ausreichend.

Engigkeit hervorragend.

Hervorragend.

Feuchtigkeit.

Die kommt schon noch.

Oh ja, Feuchtigkeit, Spitzenklasse.

Vielen Dank.

Schulden, die bringen wir spielend rein.

Noch eine Frage.

Wenn mein Hintern gependet ist, darf ich trotzdem mit meinem Mann bumsen?

Ja, ja. So kleinlich ist der Staat nicht.

Und den Termin für die Auktion teile ich Ihnen noch rechtzeitig mit.

Und wer nicht erscheint, wird polizeilich abgeholt. Denken Sie daran.

Ich werde schon da sein.

So, meine gnädigste.

Wiedersehen.

Seid ihr noch fest?

Ja, ja.

Wiedersehen, Herr Casimir.

Also, wenn der Kuckuck nicht da geblieben würde, ich hätte für einen

halten.

So, das war also Berger.

Larissa Holm.

Lindenstraße 16.

Na ja.

Die nehme ich noch mit und dann ist aber Feierabend.

Oh.

Die Düse ist völlig verkalkt.

Mein Guter.

Sehe ich so aus, als hätte ich für eine verkalkte Düse Verwendung? Bei mir muss

sie ordentlich spritzen. Natürlich, gemäldiges Fräulein. Ich habe auch eine

bei mir.

Das finde ich sehr weitblickend.

Zeigen Sie sie mir.

Ja, bitte sehr.

Direkt aus der Fabrik.

Also noch jungfräulich.

Wir werden sie nachher gemeinsam ausprobieren.

Gemeinsam? Wie meinen Sie das?

Nun, ich stehe ja manchmal auch mit einem Partner unter der Dusche.

Deshalb möchte ich deren Reichweite prüfen.

Aber da wird meine Kleidung ja nass.

Mir wird etwas einfallen, um das zu vermeiden.

Schrauben Sie sie nur an.

Guten Tag.

Frau Larissa Holm?

Fräulein. Aufrecht. Ich bin Kasimir, der Kuckuckskreber, der Vollstrecker, der

Arm des Gesetzes. Ich bin tief beeindruckt. Sie wollen doch nicht

ich Schulden habe.

Das Pelzhausring ist aber dieser Meinung.

2800 Mark.

Das liegt nur an dem schönen Wetter. Wenn ich den Pelz nicht trage, vergesse

sofort, dass er noch nicht bezahlt ist.

Ich bin gekommen, um Sie daran zu erinnern. Darf ich weitergehen?

Tja, es ist zwar gerade der Installateur da.

Oh, es ist bereits ein Mann im Haus.

Keine Bange, er wirkt nicht schwul. Ich bin sicher, er tut Ihnen nicht.

Donnerwetter. Sie wohnen original.

Das sind alles sehr ausgefallene Stücke. Ein Kuckuck würde gar nicht zu diesem

Stil passen. Wie haben Sie sich diese Realität nur anschaffen können?

Müssen Sie gleich intim werden?

Bitte.

Nach Ihnen.

Außer der Pendung gibt es natürlich noch die Barzahlung.

Schon mal was von dieser Möglichkeit gehört?

Hören Sie, ich zahle vieles bar. Die Zeitung, die Milch, die Semmeln.

Ich hätte auch genug Geld auf der Bank für Ihre Rechnung.

Aber wer greift schon gern sein Konto an? Ohne triftigen Grund.

Sie wissen bestimmt einen Ausweg.

Ja, es gibt einen.

Der kostet Sie sogar gar nichts.

Aber er ist leider nur bei Frauen möglich.

Das bin ich. Oder haben Sie Zweifel?

Eigentlich nicht.

Aber ein Beamter muss ab Nummer sicher gehen.

Sie gestatten?

Einwandfrei weiblich.

Vielleicht nur die Brust? Ich könnte trotzdem ein Zwitter sein.

Da haben Sie natürlich recht.

Sind Sie nun überzeugt? Dann dürfen Sie den Finger wieder rausnehmen.

Freilich, freilich.

Überhaupt kein Zweifel mehr möglich.

Ich kann Ihnen also folgendes Sonderangebot machen. Die Dusche ist

Fräulein.

Wir wollen sie ausprobieren.

Entschuldigen Sie mich bitte einen Moment.

Was ist?

Runter mit den Sachen.

Sie wollen doch nicht, dass sie nass werden.

Unglaublich.

Sie brauchen sich nichts Besonderes dabei zu denken. Aber ich kann Ihre

nur bezahlen, wenn ich Sie für gut befunden habe.

Komm.

Ich verstehe es aber.

Stellen Sie schon mal eine mittlere Wärme ein.

Darauf lege ich nämlich besonderen Wert, dass die Wärme sich während der ganzen

Zeit nicht verändert.

Und dass der Strahl, auch wenn man ihn sehr aufträgt, prickelnd und

geschmeidig bleibt.

Na nun, den habe ich eigentlich nicht gemeint.

Das ist wegen zu aufregend. Sie brauchen sich nicht zu entschuldigen. Das erlebe

ich immer wieder.

Wenn Sie schon so weit sind, können wir den Test gleich so machen, wie es sich

gehört.

Setzen Sie sich hin.

Aber Fräulein, das geht doch nicht.

Sie sehen doch, dass es geht.

Noch besser allerdings, wenn man sich dabei ein bisschen bewegt.

da neigt schon eine Beule in der Hose.

Lassen Sie Ihren Piep mal so ruhig ins Freie.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Sie

wollten

mir erzählen, was wir mit meinen Schulden machen.

Die Sache ist so, ich könnte sie finden und uns zusammen mit einigen...

Leidensgenossinnen an wohlhabende Herren versteigern. Das ist ja großartig.

Man wird seine Schulden los und hat außerdem noch jede Menge Spaß.

Ich stelle mir so eine Veranstaltung unheimlich lustig vor.

Stimmt doch nicht?

Auf jeden Fall ist es eine dufte Abwechslung.

Auf sowas stehe ich.

Wie kann ich Ihnen danken für den prima Vorschlag? Verfehlen Sie vielleicht

freundlicherweise?

Sie haben recht.

Es ist geradezu unhöflich von mir, dass ich zusehe, wie Sie sich selber machen.

Wenn Sie noch einen Moment warten, gehen wir ins Schlafzimmer.

Sehr freundlich.

Haben Sie noch Lust?

Machen wir drüben weiter.

Versuchen wir es.

Sie auch, Kasimir.

Ja, endlich.

Jetzt macht mir der schöne Fräulein gewisse Freude und legt mich als Ersten

Nur Geduld, mein Lieber. Erst vergnügen wir uns mit einem hübschen Vorspiel.

Legt euch neben mich und gebt mir eure männlichen Attribute zum Klabbern.

Geht es schon wieder?

Das will ich schwer hoffen.

Ja.

Und jetzt dürft ihr mich vögeln. Beide gleichzeitig.

Darf ich in den Arsch?

So habe ich das nicht gemeint. Ihr wechselt euch im Vorderen noch ab, klar?

Also los.

Ihr habt ja schnell kapiert, wie ich es gern habe.

Jetzt darf der Kollege mal...

Vielen Dank.

Spaß gemacht.

Stimmt? Ja, Fräulein.

Donnerwetter zu dritt, das war neu für mich.

Und ich bin hin. Für heute ist Dienstschluss.

Nichts mehr drin.

Feierabend.

Na endlich kommt er. Jeden Samstag wird es später und später.

Weidi, wo bist du?

Hier, Melle.

Ja,

was soll denn das, Frau?

Du sollst sehen, wie du erwartet wirst.

Auch schon was. Ich habe gedacht, ich werde erwartet von einer kräftigen

Mahlzeit. Stattdessen erschöpft du mich so.

Mach den Laden dicht und bring mir lieber was zu essen.

Seit genau zwei Wochen hast du mich nicht mehr gestoßen.

Du machst dir überhaupt nichts mehr aus meinem Zartenschlitz.

Zartenschlitz kann man zu deinem klaffenden Grat wohl nicht mehr sagen.

ein Scheusalz.

Oh, mei.

Kaum ist man daheim, soll die Bürsterei schon wieder weitergehen.

Was bist du bloß für ein Mann, dass du keine Lust mehr zum Vögeln hast.

Auch ein Gerichtsvollzieher muss doch mal pimpern.

Du hast eben keine Ahnung von den Strabaten meines Berufs.

Merkst du denn nicht, wie abgekämpft ich jedes Mal bin, wenn ich heimkomme?

Magst du nicht wenigstens ein bisschen bei mir rumspielen? Ich bin doch kein

Linkshänder. Ich kann mich ja auf die andere Seite setzen. Jetzt muss ich den

Löffel halten.

So ein Stoffel. Ich werde noch erst dicken im eigenen Saft.

Ja, krutze Türken hat man denn hier nie, wenn ich rufe.

Da, mach dein Loch auseinander.

Stell dir vor, das ist der meine, der da drin steckt.

Und jetzt darf ich hoffentlich in Ruhe meine Suppe löffeln.

Aber dass du es weißt, heute Nacht stürze ich mich über dich.

Da wirst du nicht gleich schnarchen wie vorigen Samstag.

Du mal den Teufel nicht an die Wand, sonst wird mir meine Suppe sauer.

Sag mal, du Hirsch, wie kommt es, dass nicht mal nach einer Pause von 14 Tagen

dein Pimmel steif wird? Vielleicht haben sich die vielen Nöte meiner armen

Schuldnerinnen, die ich Woche für Woche kennenlerne, auf mein Gemüt gelegt. Ich

rede nicht von deinem Gemüt, sondern von dem Ding da.

Ich bin halt sehr sensibel. Im Kühlschrank steht eine Schüssel mit

Selleriesalat. Die kriegst du jetzt.

Kinder, Kinder, die wird es noch so weit bringen, dass ich impotent bin, wenn

ich am Montag meinen Dienst fortsetze.

So.

Mund auf.

Und jetzt iss allein weiter.

Aber Tempo, bitte.

Ja, glaubst du, etwa wegen der paar Selleriescheiben wird die Kanone gleich

schussbereit? Eine Sauerei ist das. Da bringt dir jedes x -beliebige Stuhlbein

mehr zustande als deine verkümmerten Nudeln.

Das ist eine gute Idee.

Ist irgendwo eins locker?

Das möchte ich am liebsten kaputt schlagen auf deinen Geschlechtslackzeug.

doch mal. Keine Verstümmelungen, bitte.

Das mache ich bloß mit dir. Nichts, gar nichts.

Aber ich weiß, was ich jetzt mit dir mache.

Genau das, was du vorhin gesagt hast. Leg dich hin.

So, jetzt werde ich dich mit diesen tüchtigen Stuhlbeinen... fertig machen.

Oh!

Aber der hier macht nicht mehr mit.

Der ist wohl endgültig kaputt.

Was ist los, Kuckuck?

Ich musste gerade dran denken, wie mein Weib vorgestern sagte, mein Schwanz ist

endgültig kaputt.

Mein Unsinn, der ist doch fantastisch.

Danke, Frau Weber.

Aber verraten Sie das bitte nicht meiner Frau.

Liebling, warum schreist du denn so?

Ja, was sehe ich denn da?

Ach,

du liebe Zeit, ich habe ja ganz vergessen, dass heute mein Mann zu Hause

Darf ich um eine Erklärung bitten, was hier vorgeht?

Der Herr Gericht folgt dir und... Ja, Sie haben versäumt, eine Rechnung zu

begleiten. Ich soll Schulden haben?

Ausgeschlossen. Bitte überzeugen Sie sich. Aber wie?

So, bitte.

Sehen Sie selbst.

Das wäre ja ganz was Neues.

Sagen Sie mal, ist es möglich, dass Ihr Mann die Rechnung gar nicht kennt?

Einrichtungshaus Winkler?

Gisela, was haben wir denn da gekauft?

Ein Esservies.

Wir haben es deiner Schwester zur Hochzeit geschenkt.

Richtig. Und das ist noch nicht bezahlt?

Ja.

Ja.

Ja?

Nein.

Nein. Nein, natürlich nicht.

Dann entschuldigen Sie, mein Herr. Ich werde das Geld sofort holen.

Und hören Sie mit dieser Schweinerei auf. Wir sind es nicht gewöhnt, dass man

sich in unserer Wohnung seiner Kleidung entledigt.

Verzeihung, Herr Weber. Du hättest ihm das verbieten sollen. Jawohl.

Gewiss, aber es kam so plötzlich.

Ach, Weber.

Ganz schnell jetzt.

Sie schon oder ich nicht?

Na los, vielleicht schaffen wir es noch.

So, hier ist der Betrag genau abgezählt.

Was?

Gibt es nicht, jetzt kleckert uns dieses Berkel noch die Bude voll. Man muss

sich wirklich wundern, was für Beamte einem die Stadt heutzutage auf den Hals

schickt. Ich bin ein ganz netter Bursch, wenn man mich genau kennenlernt.

Danke mir genügt es.

Was klebt denn da an deinem Hintern, verehrte Gatte?

Naja, der Kuckuck, das Pantiegel. Das ist ja nun hinfällig.

So.

Der macht sich doch ganz gut da drauf, nicht?

Der Kuckuck ist das Wenigste.

Aber was Sie mir da von der Versteigerung erzählt haben, das kommt

nicht in Frage.

Ich bin lesbisch.

Verstehen Sie?

Ich habe nur diese Freundin und die wird wohl kaum Freude sagen.

Ja, so ist es. Wir haben uns noch nie mit den Dingern beschäftigt, die den

Männern so vor dem Bauch baumeln.

Tja, aber Sie werden sich doch hin und wieder etwas reinstecken in

Ihre Löcher.

Und die Heidi hat dafür himmlische Sachen zusammengetragen. Wollen Sie mal

sehen?

Ist der märchenhaft.

Der hier zum Beispiel.

Der hat ungefähr das gleiche Format wie mein eigener.

Was meinst du, Heidi?

Ja, Mensch, das geht, wenn man bedenkt, was die uns da unten schon alles

reingesteckt haben. Da kommt es auf so einen Männerschwanz wirklich auch nicht

mehr an.

Ja, und ich werde natürlich meine Schulden los.

Mach mal einen Test.

Aber vorher wollen wir prüfen, ob es einem wirklich so ausschaut wie unser

Prachtstück.

Also von Ähnlichkeit kann leider keine Rede sein.

So ein Aufschneider.

Selbstverständlich muss er erst bearbeitet werden. Bitte, meine Damen.

Oh nein, ich fasse diesen Zipfel nicht mehr an.

Irgendwie interessiert es mich, wie so ein lebendiger Apparat funktioniert.

Ist das so richtig?

Ja, Sie können ruhig tiefer herunterziehen.

Ich verstehe nicht, dass du dich sowas traust.

Macht sogar Spaß, wenn man merkt, wie er langsam steifer wird. Ja, das macht sie

gut.

Du kannst jeden Knorpel und jeden Muskel spüren. Fass doch mal an.

Also weißt du...

Ich muss feststellen, respische Hände sind auch nicht schlechter als andere.

Fräulein Sigrid, Sie können sich schon mal freimachen, wenn Sie es mit dem Test

ernst meinen.

Oh, ich habe direkt Herzklopfen.

Ich glaube, du kannst es riskieren. Er sieht jetzt wirklich so aus wie unser

Gummiknüppel. Na gut.

Kommt, wir machen es richtig auf dem Bett.

Komm, setz mich auf deinen Schwanz. Ich helfe dir dabei.

Jetzt

müssen

Sie sich nur noch bewegen. Ich kann es ja wohl nicht tun.

Sie haben ja viel größere Schwänze in der Schublade.

Du, sag schon was.

Du,

Heidi, das ist ganz prima.

Und jetzt legen wir uns zurück. Ich möchte mal selber stoßen.

Mh.

Du wächst wieder einmalig heute.

Lass mich den Prügel auch mal probieren.

Natürlich, Liebling.

Oh!

Fräulein Sigrid, wie ist nun Ihre Meinung betreffend die Versteigerung?

Ich habe mich entschlossen teilzunehmen.

Du bist mir doch nicht böse, Heidi, oder? Nein, im Gegenteil. Mir tut es nur

leid, dass ich keine Schulden habe.

Wahrscheinlich habe ich ein gutes Werk getan.

Zwei Fische weiter zu dem Männerwelt gerettet.

Wissen Sie schon den Termin für die Versteigerung?

Ja, in vier Tagen.

Am Freitag.

Am Freitagnachmittag um 15 Uhr.

Und schonen Sie sich bis dahin.

Fräulein Larissa Holm, grüß Gott.

Hier spricht Kasimir, der Kokoskleber.

Ah ja, Sie wollen mir sicher den Termin durchgeben.

Für die Versteigerung, ja. Am kommenden Freitag um 15 Uhr.

Ich freue mich, es wird bestimmt nett.

Und wo findet das lustige Treiben statt?

In der Villa eines Großkaufmanns. Ein alleinstehendes Haus.

Platanenallee 36.

Platanalee, 36, 15 Uhr.

Meinen Sie, dass wir bis 18 Uhr fertig sind?

Um halb sieben kommt nämlich mein Mann nach Haus.

Nach drei Stunden sind die Männer bestimmt alle hin.

Ganz wohl ist mir nicht dabei.

Oh, Frau Larissa, ich begrüße Sie herzlich.

Danke, Sie Kuppelsbruder.

Dort hinten links, da können Sie sich ausziehen. Wie weit hätten Sie denn

Das liegt bei Ihnen. Sie wollen doch sicher einen hohen Preis erzielen bei

Versteigerung. Eine verrückte Idee.

Guten Tag, Herr Veranstalter.

Na, wieder hübsche Puppen auf Lager? Grüß Gott.

Guten Tag.

War das eben eins von den Opfern?

Das ist Fräulein Larissa, ja.

Schmuckelfrei, die lasse ich mir was kosten. Ja, bitte.

Ihnen.

So wollen Sie sich den Männern zeigen?

Glauben Sie, die Herren wollen eine Katze im Sack kaufen?

Aber gleich so offen da unten? Ich habe noch keinen erlebt, der durch eine

Strumpfhose hindurchgewumst hätte.

Ich weiß nicht, was du willst. Ich habe auch nicht mehr an. Schau.

Na ja, dann muss ich wohl auch.

Ach du lieber Himmel. Ich fürchte, ich stehe das nicht durch.

Guten Tag zusammen.

Guten Tag.

Oh, Sie sind ja alle schon einsatzbereit.

Entschuldigung.

Ich heiße übrigens Sigrid. Ich finde, wir sollten uns ruhig duzen. Als

Leidensgenossin. Ich heiße Larissa.

Und ich Rita.

Und ich bin die Ursula.

Ursula, du bist ja goldig gewachsen.

Was ist denn?

Was wollen Sie?

Heb deine Zärtlichkeiten lieber für unsere Kunden auf. Da sind sie heute

am Platz.

Da kommt er ja, unser Auktionator. Sind die Damen soweit? Kinder, es wird ernst.

Ich muss sagen, so ein appetitliches Quartett habe ich lange nicht mehr

versteigert. Nun könnten unsere Schmuckstücke aber langsam kommen. Du

wohl deine Larissa?

Der hat sich nämlich schon eine ausgesucht. Na, so was.

Wie viele Kameraden sind denn versammelt?

Acht.

Acht? Ja.

Das heißt, nur zwei auf jede von uns? Hoffentlich können die wenigstens öfter

als einmal, sonst werde ich meine Schulden nicht los.

Darf ich die Damen bitten?

Ich gehe voraus.

Los, beeilt euch.

Wenn es bloß schon vorbei wäre.

Hey, Finger weg.

So, darf ich bitten?

Meine Herren, Sie sehen hier die vier zur Versteigerung gelangenden

Darf ich die Damen bitten, der Ordnung halber die Pfandriegel vorzuweisen.

Ich verlese die Namen von rechts.

Rita, Ursula, Sigrid und

Larissa.

Bitte, meine Damen, das Sekt steht bereit für Sie.

Danke.

Na los, seid nicht so zartkampft. Hier, Ursula, trinkt ihr Mut an.

Hast recht.

Mut kann ich brauchen.

Meine Herren, ich nenne jetzt die Summen, für die die Damen gerade stehen

müssen.

Oder besser die Beine breit machen müssen.

Rita, 308.

Und Ursula 865.

Sie kriegt 423 Mark und 83 Pfennige. Wie oft darf man denn für

83 Pfennige?

Und Larissa?

2800 Mark. Na, das lohnt sich.

Aber Sie werden mir doch einen Pechsmantel gönnen.

Typisch, Frau, Pelze kaufen und das Zahlen vergessen.

So machen Sie bitte Ihr Angebot, meine Herren.

Ich biete 500 für die Dame. Und ich 600 für die Dame.

600 Mark.

Zum Ersten, zum Zweiten, bietet niemand mehr für Fräulein Larissa 600 Mark.

Meine Herren, haben Sie doch Mitleid. Wie oft soll ich mich den Abwrackern des

2800 Mark zusammenbringen?

700.

1000. Wer wagt das zu überbieten?

Donnerwetter, die hat es ihm aber angetan.

Nehmen Sie die.

Tausend Mark für Larissa. Zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten.

Darf ich höflich zur Kasse bitten?

Hier bitte. Danke.

Na, zufrieden mit dem Preis? Sehr.

Da kriegt man direkt Lust, noch mehr Schulden zu machen.

Ich glaube, dort drüben ist ein geeignetes Fleckchen.

Wir kommen zu Rita.

Zahlungsverpflichtung 380.

Okay, das übernehme ich.

Ihr habt es leicht mit den wenigen Schulden. Meine 865 Mark wird bestimmt

niemand mit einem Schlag bezahlen.

Wir kommen zu Ursula.

Ich bitte um Angebote.

300.

Die Schuld macht 865.

Meine Herren, bietet denn niemand die Gesamtsumme?

Ich erhöhe auf 500.

570.

Ich zahle die ganzen 865.

Allerdings nur, wenn mein Sohn mit von der Partie ist.

Einverstanden? Gleich mit 2.

Versuch es mal. Vielleicht gefällt es dir.

Ursula ist einverstanden.

Herr Tillmann, bitte. Zur Kasse.

Wollen wir uns drüben niederlassen?

Siegen wir nun für Tigri 423 Mark 83.

Wie wäre es, wenn wir auch zu zweit an die Sache rangehen würden?

Sie die 423 Mark und ich die 83 Pfennig. Mein Lieber, ich teile nicht gern und

schon gar nicht deine Frau.

423 Mark 83.

Zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten.

Und die Herren, die noch nicht zum Zuge gekommen sind, haben sicherlich bei der

nächsten Runde Gelegenheit dazu.

Hoffentlich dauert es nicht zu lange.

Kommen Sie bitte.

Denn Fräulein Larissa zum Beispiel ist noch lange nicht schuldenfrei.

Da hat er recht. Ich werde wohl heute noch ein paar Mal ran müssen. Das ist

nicht das Schlimmste. Ganz im Gegenteil.

Vielen Dank.

Reichen Sie mir den Sekt.

Möchten Sie auch etwas? Sehr gerne.

Das läuft ja wieder wie am Schnürchen.

Und jedes Mal kann man was Neues dazulernen.

Vom Zuschauen meine ich.

Oh.

Oh.

Bitte setz dich auf meinen Schwanz, ja?

Tschüss.

Herr Dr. Winkler?

Tja, hier spricht der Vollstreckungsbeamte.

Ich kann Ihnen die freudige Mitteilung machen, dass Ihre Rechnung an Rita

Weidmann heute bezahlt worden ist.

Ich werde Ihnen das Geld umgehend überweisen.

Oh, ich habe nur meine Pflicht getan.

Und Rita tut auch ihre Pflicht.

Auf dem Teppich würde es besser gehen.

Bleib nur so.

Vielen Dank.

So ist es richtig.

Geh mal zum Freitag.

Mit zwei Männern gleichzeitig.

Es gefällt mir sehr gut.

Mach nur so weiter.

Aber in zwei Stunden muss ich zu Hause.

Bitte, Herr Rauper.

Ursula!

Wir haben Besuch. Koch bitte Kaffee.

Wenn Sie schon vorgehen, ich suche meine Frau.

Alte chinesische Wahrscheinlichkeit. Man soll nie unerwartet heimkommen.

Ursula! Na, Fehlanzeige, was?

Wahrscheinlich ist sie zum Tratschen bei ihrer Freundin.

Ich ruf mal an.

Freitag, Platan, Allee 36, 15 Uhr.

Da kennen wir doch niemand.

Nicht böse sein, mein Lieber. Wir müssen Ihren Besuch auf ein anderes Mal

verschieben. Wird schon nichts Schlimmes sein.

Man weiß nie.

Ich liebe keine Geheimnisse.

Amen.

Hältst du aus, Ringler?

Ja, es handelt sich um die Rechnung von Fräulein Larissa Holm.

Fräulein Larissa Holm hat heute 1000 Mark anbezahlt. Ich weiß, dann fehlen

noch 1800.

Aber ich hoffe, dass ich heute noch einen weiteren Teilbetrag erhalte.

Vielen Dank.

Oh, oh.

Was macht Ursula bloß in so einem Palast?

Erwarten Sie noch jemanden?

Nicht, dass ich wüsste.

Sehen Sie doch bitte nach.

Aber lassen Sie mir bitte niemanden rein.

Das ist mir unverständlich.

Bitte? Mein Name ist Berger. Ich habe den begründeten Verdacht, dass meine

sich hier befindet. So ein Unsehen. Außerdem ist zurzeit kein Besuch bei uns

möglich.

Moment mal, was wird denn hier gespielt?

Da platzt sich ja mitten in eine Orgie.

Da ist sie ja.

Ursula!

Ursula! Herbert!

Ja, sag, bist du blödsinnig geworden? Was machst du denn hier?

Ich? Ach du Himmel.

Ich habe die Rechnung für die Gardinen abgezahlt.

Was für einen Quatsch redest du da?

Der Zwickelhuber hat doch meinen Hintern gepfändet und gesagt, es wäre heute so

üblich.

Der da?

Der da drüben am Tisch?

So, also Ihnen habe ich diese unglaubliche Schweinerei zu verdanken.

Und das Sauvolk da drüben hat sich noch daran beteiligt. Vor Gericht sollte man

euch alle bringen.

Hören Sie, Sie wildgewordener Knallkopf.

Verlassen Sie mein Haus, wenn Sie nicht von uns allen Klassenkeile beziehen

wollen. Ich gehe schon.

Aber diesen Kerl da, den Herrn Zwittelhuber, den kaufe ich mir.

Ich bin gespannt, wie Sie dem Richter Ihre skandalösen Praktiken erklären

wollen.

Aber doch nicht mitten durch die Leute.

Du bist wirklich dämlicher als die Polizei erlaubt. Wie konntest du diesem

einen solchen Bock missglauben?

Ich habe halt noch nie mit Gerichtsvollziehern zu tun gehabt.

Ja, denkst du denn, ich bin nackt hierher gekommen?

Hier ist alles möglich.

Dort drinnen... Das sind meine Kleider. Das ist eine äußerst bedauerliche Panne.

So und mich. Es ist wahrscheinlich Feierabend.

Jetzt soll das heißen, dass hier Schluss ist?

Ist euch der kleine Zwischenfall so auf den Magen geschlagen, Herrschaften?

Weniger auf dem Magen als etwas tiefer.

Den richten wir schon wieder auf. Ich möchte ungern auf meinen 1800 Mark

bleiben. Und ich möchte nicht, dass die Polizei hier aufkreuzt. Was weiß man,

was dieser hektische Vogel in seiner Wut ausbrüte?

Das sage ich Ihnen. Wir wünschen nicht, in einen eventuellen Prozess

hineingezogen zu werden, mein Sohn und ich. Ja, ja, ich werde das schon machen.

Mich können Sie ruhig nennen. Ich lasse mir mein Privatleben von niemandem

verbieten. Ich danke Ihnen schön.

Es könnte vielleicht wichtig werden, dass die Damen erklären, ich habe bei

keiner Gewalt angewendet.

Gehen Sie mich ruhig auch an, mir ist es wurscht. Mir hat das Ganze sogar

riesigen Spaß gemacht.

Wollt ihr wissen, was ich annehme?

dass so eine Gerichtsverhandlung eine noch viel größere Gaudi wird.

Nachdem ich neben meinem Telefon die Adresse gefunden hatte, brauste ich mit

verdächtiger Miene zu der schuldbeladenen Villa.

Der Anblick, der sich mir beim Betreten des Salons bot, lief mich zu einer

Salzsäule erstarren.

Direkt vor meinen Füßen lag das erste weibliche Geschlechtsorgan.

Ich hätte es beinahe zertreten, aber im letzten Augenblick riss ich mein

stolpendes Bein zurück.

Weitere Geschlechtsteile folgten, als ich den Raum durchschritt. Und alle

befanden sich in engster Gesellschaft von zahlenden Penissen.

Wie war das, zahlenden Penissen?

Ich hatte aber sehr Lust zu formulieren.

Sie haben kaum Grund, so vergnügt zu sein. Eine ungewöhnliche Formulierung.

Mein Mandant meint natürlich die Penisse der zahlenden Gäste.

Gut gesagt, Dr. Forsh.

Na schön, nur wenn man die Aussage von Herrn Berger liest, möchte man glauben,

es lagen da nur Penisse und weibliche Geschlechtsteile herum.

Die gehörten doch bestimmt zu gewissen Teilnehmern.

Natürlich, aber es ist doch klar, dass mein Auge von den Sachen angezogen

die man nicht alle Tage sieht.

Oskar, sei doch nicht so ein Zerkel.

Der ist doch bloß neidisch, weil er nicht mitpumpsen durfte. Ich bitte Sie,

werden sich noch um Kopf und Kragen reden. Wir kommen jetzt zu den

Pfandsiegeln, die Sie, Herr Zwickelhuber, Ihren Schuldnerinnen auf

äh, auf die Sitzfläche klebten. Wie kamen Sie auf diese absurde Idee?

Ich habe mich genau an die Vorschriften gehalten.

Gegenstände, auf denen Schulden liegen, müssen durch Anbringung eines

Pfandsiegels blockiert werden.

Sie, ich verbitte mir das.

Meine Frau ist doch kein Gegenstand, den man einfach benutzt.

Wenn Sie sie nicht benutzen, ist das Ihre Sache.

Vater Tillmann und Sohn haben jedenfalls reichlich davon Gebrauch gemacht.

Ruhe bitte!

Diese Bemerkung des Angeklagten brauchen Sie nicht zu notieren.

Ist gut, Frau Doktor.

Ich frage jetzt Sie, Herr Ringler, als Hauptgläubiger.

Nach meinen Unterlagen hat Ihnen Fräulein Larissa Holm 2800 Mark für

Pelzmantel geschuldet.

Oh, sieht nicht schlecht aus. Vielleicht kann ich den Rest bei ihm direkt

abarbeiten. Haben Sie die Teilzahlung, die Ihnen der Angeklagte übersandte,

angenommen? Schließlich stammte das Geld aus einem sündigen Akt.

Euer Ehren, die Sünden machen bekanntlich mehr Spaß als die erlaubten

Warum sollte ich also Geld ablehnen, das aus einer so angenehmen Tätigkeit

stammt? Hat sehr gesunde Ansichten. Hoffentlich findet die Richterin das

Außerdem hätte ich Fräulein Holm gekannt, dann hätte sie nicht zur

der Rechnung den Umweg über Dritte nehmen müssen.

Merkst du was? Der Fall ist gerissen. Fragt sich nur, wann und wo.

Warum nicht gleich hier?

Auf dem Richtertisch, was? Vor den Augen der Hohen Justiz. Was ist denn da so

komisch?

Wir haben nur überlegt, wo ich die Nummer mit Herrn Ringler schieben

Ein verkommener Haufen. Die Justiz sieht wieder mal auf verlorenen Posten. Was

noch schlimmer ist, es juckt mich unterwärts.

Herr Raunzer, beherrschen Sie sich.

Julia, haben Sie alles notiert? Nein, bei dem Wort Nummer schieben ist mir der

Bleistift abgebrochen. Das ist beim Nummer schieben schon öfters passiert.

Ein lustiger Vogel, mit der muss es Spaß machen. Vielleicht können Sie zusehen.

Ich möchte energisch um etwas mehr Ernst bitten. Also eins verstehe ich in der

Angelegenheit nicht.

Wie hat der Angeklagte, der doch alles andere als attraktiv ist, so viele

gutaussehende... Ich bitte die Schriftführerin, diese Bemerkung nicht

protokollieren. Nicht doch, selbst nicht doch.

Also wie hat der Angeklagte so viele hübsch aussehende Frauen dazu bringen

können, sich einfach fremden Männern hinzugeben?

Und sie vorher sogar noch zum Zwecke der möglichen Erwerbschancen persönlich

auszuprobieren. Frau Berger, bitte.

Wenn man noch nie mit einem Gerichtsvollzieher zu tun hatte, kann

wissen, wie weit seine Vollmachten reichen.

Meine Frau ist ziemlich dusselig, möchte ich hinzufügen.

Und wie erklären Sie das, Fräulein Holm?

Mir hatte gleich sein Vollstreckungshammer, so nannte er

präsentiert.

Das ist die Sprache, die mich immer am schnellsten überzeugt.

Was ist denn so Besonderes an diesem Nagel? Dass er kaum aus der Hose gezogen

einsatzbereit ist, euer Hochwohlgeboren.

Gestatten Sie einen Lokalaugenschein?

Sehen Sie doch mal an.

Bitte, bringen Sie ihn näher.

Wieso steht er Ihnen selbst hier in so einer unerquicklichen

Gerichtsverhandlung? Solange ich mein schweres Amt ausübe, hat er Steif zu

Ich brauche ihn für eine korrekte Arbeit.

Mit diesen Arbeitsmethoden wird sich das Gericht jetzt näher befassen. Julia,

wollen Sie sich bitte zur Verfügung stellen?

Was?

Ich?

Und wie soll ich dabei das Protokoll weiterführen?

Okay. Dann ist vielleicht eine der Damen aus dem Saal so freundlich.

Du lernst wohl überhaupt nichts dazu.

Aber wenn uns die Richterin ausdrücklich auffordert... Fräulein Weidmann, wie

wäre es mit Ihnen?

Sie haben für unsere Beteiligung keine sehr freundlichen Worte gefunden. Ich

möchte mich nicht noch weiteren Beleidigungen aussetzen.

Da eure Ehen schließlich das Urteil fällen müssen, wäre es da nicht richtig,

würden persönlich die Arbeitsweisen des Angeklagten kennenlernen?

Oh ja.

Ja, das scheint mir einleuchtend. Was meinen Sie?

Die Dame Justitia darf bei der Urteilsfindung vor nichts

Also nehmen wir an, ich bin eine ihrer Schuldnerinnen.

Gut, dann stellen Sie sich mal Folgendes vor.

Sie sind eine kleine Verkäuferin, verdienen 900 Mark.

Und brauchen 850 Mark zum Leben. Und nun haben Sie außerdem 3600 Mark Schulden.

Entsetzlich, nicht auszudenken.

Nachdem Sie auf die zahlreichen Mahnschreiben und Zahlungsbefehle nicht

haben, spitzt sich die Lage zu.

Es kommt ein Gerichtsvollzieher und will Ihnen alles wegfinden.

Wie wäre Ihre Verfassung?

Ich wäre ratlos, verzweifelt, am Boden zerstört. Aber der liebe Kasi mir macht

Ihnen einen Vorschlag, welcher allen Kummer mit einem Schlag verscheucht. Nur

eine kleine Versteigerung. Was würden Sie da sagen?

Sie fickt mir der Himmel. Und Sie hätten nicht dagegen, dass er vorübergehend

Ihren Arsch spendet? Das wäre eine Erlösung für mich.

Das ist aber nicht der versprochene Kuckuck.

Nein, den können wir überspringen. Das ist bereits der Test, wie viel Geld Sie

einbringen würden.

Das

haben

Sie großartig gemacht.

Wirklich prima.

Jetzt hat der gute Kasimir gewonnen.

Also lange kann ich bei sowas nicht zuschauen. Da muss ich auch vögeln.

Ich bitte Sie, Dr. Forshwin, verliert sich denn der Prozess?

Glauben Sie mir, das ist das erste Mal in meiner Praxis, dass ein Verhör eine

solche Wendung gibt.

Und wie ging es nun weiter?

Vergessen Sie nicht, dass das nur eine nüchterne Demonstration ist, damit ich

mir eine Meinung bilden kann.

Ja, natürlich.

Bitte notieren Sie die Testergebnisse.

Spalte nach Länge und Engigkeit ausreichend.

Oh, Feuchtigkeit gering.

Das kommt sicher daher, dass Sie so einen trockenen Beruf haben.

Mitarbeit noch schwach.

Soll ich das wirklich ins Protokoll aufnehmen?

Vorher würde ich gerne einen Vergleich anstellen, ob Sie da unten auch so

trocken sind.

Kommen Sie mal her.

Na, sehen wir mal.

Das ist ja die reinste Rutschbahn.

So, länger warte ich nicht mehr.

Genellige Fräulein, was halten Sie davon, Ihre Schulden zu verringern?

Jawohl, ich weiß, was ich gehört.

Was ist mit uns?

Und die beiden Anwälte, da wären noch übrig.

Glaubst du, die haben außer dem Gesetzbrauch noch den Pimmel bei sich?

Ich sehe meinen Namen.

Herr Doktor, studieren Sie das lieber. Das ist viel unterhaltsamer.

Herr

Doktor,

wo sind wir hier eigentlich?

In einem Gerichtssaal oder in einem...

Einem, einem... Du meinst dich, Herr Puck? Los, hier haben wir nichts mehr

verloren.

Kommen Sie nicht mit, Doktor.

Ich möchte mir noch eine Zeuge vornehmen. Ich meine, fernnehmen.

Verrottertes Pack!

Darf ich Ihnen höflichst meinen anbieten?

Sehr gern.

Oh,

da bin ich wohl zu spät gekommen.

Nicht doch vor dem Gesetz sind alle Menschen gleich.

Nun, euer Ehren, sind Sie sich schon im klaren Überurteil? Nein.

Ich schlage vor, wir bearbeiten den Fall oben auf meinem Richtertisch weiter.

Aber, Doktor, so wie sie möchte ich auch mal werden.

Dann komm her und lutsch meine Titi.

Doktorchen, gib mir deinen Schwanz zu saugen.

Vielen Dank.

Das ist ja auch noch ein Loch frei.

Vielen Dank.

Lass mich mal.

Ja.

Oh ja, das ist gut.

Gott, ich entwickle mich dazu.

Komm, lass uns jetzt aufhecken.

Verrat mich jetzt auch, Schätzchen.

Vielen Dank.

du mich gern auf die Tischplatte legen. Ja, dann tu es doch.

Ja,

das ist gut.

Das ist fantastisch. Du bist herrlich. Du kannst dir noch mehrere Pilzmittel

mir vorziehen.

Ja. Ja.

Vielen Dank.

Schweinehund! Ja, da schlagt's doch lang hin.

Nein, Mann. Bist du vom wilden Affen gebeten? Ruhe weit. Es geht um meine

Berufslehre. Wen fickst du da eigentlich?

Darf ich vorstellen, Landesgerichtsrätin Dr.

Isolde von Heid.

Was erlauben Sie sich, mitten in die Verhandlung zu platzen?

Verhandlung nennen Sie das, diese kapitale Sauerei?

Ja, gleich bin ich soweit.

Mach weiter, Liebling.

Kapieren Sie endlich, dass Sie stören.

Ja, komm.

wird sich im Sinne seiner Klienten gehandelt. Er wird freigesprochen.

Sie wollen eine Richterin sein?

Sie sind ein Dreckstück, eine Hure und eine Mistzau. So eine Frechheit. Ich

verurteile Sie wegen Beleidigung einer Amtsperson zu 14 Tagen Arrest.

Richtig. Sind narisch? Ich bin die Einzige unter diesem Saarhausen, die

unschuldig ist.

Wer die Würde des Gerichts mitachtet, wird verknackt. Zum Ersten, zum Zweiten

und zum Dritten.

Kommst du mich im dunklen Loch wenigstens mal besuchen? Das glaube ich

In dieser Zeit muss ich mich um das dunkle Loch der Richterin kümmern. Ist

so. Und ob, ich habe sogar 16 .000 Mark Schulden. Sie können sich vorstellen,

wie lange ich den Kasi mir dafür brauche. Die Verhandlung ist

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