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Moment. Hat er von der Mutter die Tochter getrennt?
Hat er von der Tochter die Mutter getrennt?
Hat er einen Gefangenen nicht freigelassen, einen Gefangenen nicht
Hat er einen Eingekerkerten das Licht nicht schauen lassen?
Hat er bei einem Gefangenen Fangehin gesagt?
gegen die zurzeit berufslose Anita G., geboren am 2 .4 .1937, zurzeit ohne
festen Wohnsitz, ledig, nicht vorbestraft, wird das Hauptverfahren vor
Amtsgericht in Braunschweig eröffnet, weil sie hinreichend verdächtigt ist, zu
Braunschweig in der Zeit von durch eine selbstständige Handlung eine fremde
bewegliche Sache in der Absicht, die sich rechtswidrig zuzueignen,
zu haben, indem sie eine der Angelika Hus gehörige Strickjacke aus deren Spind
an sich nahm und die darin befindlichen Gegenstände ebenfalls an sich brachte.
Der Gegenstand war gemäß § 242 StGB.
Eine richterliche Unterschrift.
Anita G., 22 Jahre alt.
Ja.
Sie sind herübergekommen.
Sie kommen aus der Gegend von Leipzig.
Dort sind meine Eltern.
Sie selbst sprechen aber nicht so.
1957.
Sie behaupten nach Aktenlage, Ihre Großeltern seien 1938 geschehen worden.
Ja. Sie sind also jüdisch.
Jawohl. Wollen Sie sagen, dass das, was Sie als Kind frühestens 1943, 1944
wahrgenommen haben, etwas mit der Gegenwart zu tun hätte, mit Ihrer
Nein. Lassen Sie das nicht zurück.
Was waren Ihre Eltern?
Sie kamen 1945 zurück.
Und bekam die ereigneten Fabriken zurück, die Sie dort hatten.
Das war?
Wenn ich Ihnen sage.
Was hatten Sie?
Ich ging in die Schule.
Vor 1945 waren Sie von der Schule teils ausgeschlossen.
Ja, jetzt ging ich aber zur Schule bis 1952.
Haben Sie Abitur? Nein.
Was hatten Sie dann?
Ich war in Zerbs als Symphonistin tätig. Ich wollte gerne etwas lernen.
Warum gaben Sie das auch?
Ich hatte plötzlich Angst.
Und geht Ihnen best so. Was heißt Angst? Aufgrund bestimmter Vorfälle?
Aufgrund früherer Vorfälle.
Ach, Sie meinen die Bewusstheit aus dem Jahre 1943 -44?
Das glaubt jetzt nicht.
Nach der Lebenserfahrung wirkt das bei jungen Leuten nicht nach.
Ich fühlte mich nicht sicher.
War es nicht vielmehr so, dass Sie mir bessere Chancen ausrechnen?
Ja, so war es.
Dann gehen Sie in städtische Dienst in Braunschweig.
Ich wurde Krankenschwester in Braunschweig.
Hier beginnt die vorliegende Straftat.
Zur Sache.
Kommen Sie doch mal her.
Und legen Sie die Hände hier ruhig auf den Tisch und seien Sie ganz ruhig.
Ja.
Sie sagten, Sie waren ganz durcheinander.
Was wollen Sie damit sagen?
Sie mussten sich doch sagen, dass das auffallen musste.
Nur Sie konnten die Gewächse oder Jacke weggenommen haben.
Haben Sie denn gefroren?
Ja.
Aber es war doch Sommer.
Ich friere auch im Sommer.
Das ist aber nach der Lebenserfahrung ungewöhnlich.
Sie mussten sich doch sagen, dass diese Wolljacke nicht in Ihrem Besitz bleiben
würde.
Also ich lese hier, das Kleidungsstück wurde im nicht versteckten Zustand
gefunden. Haben Sie die gestohlene Dienststätte nicht versteckt? Hätten Sie
nicht für nötig?
Ja, hatten Sie denn kein schlechtes Gewissen, dass Sie einer Arbeitskollegin
eine Jacke weggenommen haben?
An sich eine innere Hemmung zu überwinden.
Das war ganz gefühlsmäßig.
Das ist nicht abschließend festzustellen.
Wenn sie den Pullover in die Wohnung einbrachte, hat sie dann die Gewahrsam
aufgegeben oder nicht?
Die Geschädigte.
Gewahrsam eines Anderen. Der Andere braucht nicht der Eigentümer zu sein.
Gewahrsam ist das tatsächliche Herrschaftsverhältnis, das der
natürlichen Herrschaftseinwesen auf die Sache und daraus aus anderer keine
Hindernisse entgegensteht.
Dies ist nach den Erfahrungssätzen des täglichen Lebens zu beurteilen, nicht
nach dem BGB, das auf Besitz ohne tatsächliche Herrschaft geht. So hat der
Besitzdiener... wie die Hausangestellte keinen Besitz, aber gewahrsam. Der Erbe
besitzt, aber nicht gewahrsam, so dass an Sachen des Erbes sofort tatsächlich
eine Besitznahme durch einen anderen unterschlagen möglich ist. Auch der
mittelbare Besitzer hat keinen gewahrsam, so insbesondere bei Übergabe
sogenannten Traditionspapieren. Ob die Möglichkeit tatsächlich der Herrschaft
gegeben ist, ergibt die Anschauung des täglichen Lebens.
Ein Mammut, das im Eise steckt, hat unser Walter hier entdeckt.
Jetzt aber plötzlich aufgewacht, hat es die Augen aufgemacht und rief, vergnügt
trotz hohem Alter, Ei, guten Morgen, lieber Walter.
Nun kam auch Eduard mit der Geich und spielte einen Walser gleich.
Das Mammut machte Schritt vor Schritt, der Walter, der ging mutig mit.
So tanzten sie vergnügt und lang.
Das liebe Mammut aber sang, Nun sind wir müd, nun sind wir heiß.
Jetzt essen wir Vanilleeis und Riesenurweltbiskuit. Die brachte ich aus
Eiszeit mit.
Das Gericht kann den zu zeitiger Freiheitsstrafe Verurteilten mit seiner
Zustimmung bedingt entlassen. Die Bewährungszeit darf die Dauer des
nicht unterschreiten.
Bei uns geben die Strafrichter für sechs Monate Strafrest zwei Jahre Bewährung.
Hat die Verurteilte keinen eigenen Wohnsitz, so werden wir uns bemühen, sie
unsere Gemeinschaft aufzunehmen.
Leider geschieht das nicht überall, denn es erfordert Idealismus.
Ich bin froh, Sie so glücklich zu finden.
Ich sprach mit Ihrem Vorgesetzten.
Danken Sie Gott, dass wir für Sie eine so angenehme Arbeit gefunden haben.
Finden Sie, dass Sie es verdient haben?
Reden Sie noch so oft wie wir während der Haft?
Ich möchte nur das Gute.
Mein Herz freut sich, das Gute zu tun.
Lassen Sie uns dankbar sein, dass wir für Sie eine Arbeit, und zwar eine
ziemlich gute Arbeit, gefunden haben.
Was nennen Sie eine Gefahr?
Gefasst zu werden.
Wer will Sie fassen?
Die Polizei.
Nennen Sie die Ursache dafür?
Weil ich gestohlen habe. Wissen Sie einen anderen Begriff?
Enteignung. Wie in der Zone.
Wer stiehlt, wird enteignet. Sie wissen selbst, dass das nicht stimmt.
Wissen Sie einen anderen Begriff?
Bewährung. Was verstehen Sie darunter? Wenn man sich bessert.
Sehen Sie, das ist gut so.
Wissen Sie einen weiteren Begriff?
Gutes tun.
Was verstehen Sie unter Gutes tun? Eine gute Tat.
Was ist gut? Das, was gut tut.
Und das ist nicht ganz richtig.
Möchten Sie nicht herunterkommen und bitte Sie trinken?
Wenn Sie... Wenn Sie hier durch sind, sind Sie auch einmal durch.
Dann haben Sie es hinter sich. Wir werden es schon schaffen.
Nun wollen wir mal ganz zuversichtlich in die Zukunft blicken.
Nun wollen wir mal ganz zuversichtlich sein.
Mein liebes Kind, jetzt machen Sie sich einen schönen Abend.
Jetzt machen wir es uns recht gemütlich.
Was wollen Sie denn mit Ihrer sogenannten Freiheit anfangen?
Friede und Ruhe. Das kann man doch gar nicht anfangen. Sie haben die Probe. Das
kann man doch gar nicht anfangen. Sie haben die Probe. Das kann man doch gar
nicht anfangen. Sie haben die Probe. Das kann man doch gar nicht anfangen.
Sie haben die Probe. Das kann man doch gar nicht anfangen.
Sie haben die Probe.
Das kann man doch gar nicht anfangen. Denn jene erreichen, die sich mit der
plagen. Wenn Sie ihm zugehört hätten, dann würden Sie mich nicht von ihm
unterbrechen. Ich nenne das alles Christlich. Um
ruhig und sanft zu werden.
Was ist ein Tschecher?
Früher dachte ich Tscheche.
Aber Tscheche ist etwas anderes im eigentlichen Wertsinn.
Sehen Sie, wenn heute jemand fromm ist, so meint man gleich, er ist plemplem.
Aber besuchen Sie uns einmal.
In unserem Fachhaus kann man Tennis spielen, Lesen, Schach spielen und
Fernsehen.
Es geht hier um Schallplatten.
Was ist daraus?
Fremdsprachen.
Das ist was Gutes.
Ja, natürlich, das ist was Gutes für die Leute.
Sie lassen hier unterschreiben.
Das ist etwas kompliziert.
Hier unterschreiben. Nein, nein, hier unten.
Das füllen Sie nachher aus und das muss erfragt werden.
Ja.
Sie erhalten 25 % vom Auftrag.
Und die Leute teilen Ihre Raten nachher.
Ich würde Ihnen sagen, es verteilt sich auf 36 Raten.
Genauso müssen Sie sagen.
Die lernen dafür.
Wenn Sie nicht zahlen?
Erhalten Sie einen Zahlungsbefehl, Postmanent.
Gegenstand unseres Unternehmens ist der Vertrieb einer handlichen
Schallplattenkassette für Fremdsprachen mit 36 Platten.
Wir haben sonst keine Frauen, sondern Vertreter mit Krawatten an. Durchaus
seriös. Unser bester Vertreter hatte einen amerikanischen Wagen. Angestellte
sind nur pingelig, lieber Arbeiter zwischen 20 und 30.
Sie wollen sicher Ihre Chancen verbessern, Sie zahlen jetzt etwas mehr
haben aber später etwas mehr davon, das sagen Sie Ihnen.
Und zwar handelt es sich hierbei um eine... Und Ihr Beruf ist?
Zur Zeit kaufen wir nicht erledigt.
Respektionsbrauch. Da sehen Sie, da hätten Sie ganz andere
Aufstiegsmöglichkeiten. Also glauben Sie, dass Sie irgendwie Interesse
Ich habe für Englisch nicht direkt... Also wir haben auch Spanisch,
Japanisch, Russisch.
Sollen wir Ihnen irgendwie eine Platte mal gleich so mit dabei... Nein, nein,
nein, nein, nein, noch nicht.
Überall, wo mehr Werktätige strömen.
Manchmal können Sie sich auch aufstellen in der Nähe von Vergnügungslokalen.
Sie müssen sich den Ausweis zeigen lassen, wenn zu vermuten ist, dass die
Betreffenden zu jung, das heißt unter 21 Jahren sind.
Sonst sind Sie gut.
Wir sind Broschüren und Heftchen, in denen nochmal steht, was die
bringen.
Gehemte können Sie ansprechen mit dem Satz.
Damit kriegen Sie einen neuen Anfang.
Auch Hausfrauen für Ihre Kinder und Enkelkinder.
Wir haben auch eine Pädagogin, eine Studentin engagiert.
die feststellen sollte, ob die Sache für einfache Leute vollziehbar ist.
Vielleicht gibt es nicht.
Das kann ich mir aber gar nicht erklären.
Sie dürfen einen Vertrag nicht einfach selber aufschreiben.
Ich möchte einen Pelz, den weißen und finsteren. Den weißen, einen auch
schönen.
Wenn ich dafür immer nicht mache.
Sie sehen sich darüber im Plan, dass es ein reiner Abendmantel ist.
Möchten Sie gerne rauchen?
Ich habe hier einen sehr schönen Jugendlichen, Palo Castellana Mantel.
Das ist ein blonder Persianer, genauso wie die grauen Naturpersianer und die
braunen Naturpersianer gezwüchtet in jahrelanger Arbeit.
Das ist ein jugendlicher Mantel.
Und für den Zweck, den Sie Ihnen benötigen, ist es bestimmt besser
zeige Ihnen hier einen sehr schönen Umhang von zibirischen Kronenzogen.
Hier sehen Sie auch die Felle im Einzelnen.
Das sind noch schöne, ganz in Blau. Das gibt eine sehr schöne Jacke.
Nutria, Bibe, Otter in sehr feinen Qualitäten. Da gibt es virginische
gibt es südamerikanische Ottern und gibt die ganz feinen Arianas, das sind die
teuersten.
Wegen des Restes, sagte Anita, hierfür birgt mein Chef.
Wer ist die Rothaarige?
Das ist nichts Besonderes.
Ach,
da kann ich ja nur lachen über all die Schöne.
Untertitelung des
ZDF,
2020
Um seiner Frau zu beweisen, dass nichts gewesen wäre, sagte der Chef, damit du
mir glaubst, werde ich sie anzeigen.
Und dann das Bad, dann Fußboden, überhaupt das ganze Zimmer sauber
Zimmermädchen, Hausdamen, Portiers, Empfangsführer, Hausdiener,
Telefonisten. In den 16 Jahren bin ich in diesem Beruf, ich war in Australien,
in der Schweiz, Frankreich, Belgien.
Am Anfang habe ich als Maschineningenieur studiert und nach
mich umgestellt.
Und diese Brandschläger.
Wir wurden befreit von den Russen. Ich meine, vielleicht tue ich euch
langweilen.
Die sind reingekommen, das war in Reichenbach, Langbielau.
Die Wache haben sich umgekleidet von SS -Uniformen in die Wehrmacht.
Denn die Wehrmacht wurde ein bisschen... Unter anderem, neun Uhr sind die weg
von der Lage, drei Uhr sind die Russen reingekommen, haben die Zwischenzeit
erwischt, einen Teil von der Wache, welche ausgeregt sind, die haben die
in die Lage reingebracht, wir waren 1500 Mann in dieser Lage, haben gefragt,
kennt ihr die, sagte, ja, ja, der war ein Wachmünder, der war ein Wachmeister,
hat uns eine Pistole gegeben und hat gesagt, dann knallen wir hin.
sagt einer zum zweiten, nein, soll einer zum zweiten schießen.
Also dann hat man zwischen unsere 1500 Leute, könnten sie keine finden, wer den
Mut gehabt hat, eine Pistole nehmen von Russen und hinschießen, jemanden
hinknallen.
Also das ist einfach nicht wahr, dann suchen Sie sich doch für Ihren Schindler
und wen anders.
Ich habe den ganzen Morgen im Zimmer sauber gemacht, ich bin es wirklich
gewesen. Also ich habe nur wirklich in einer ganzen Reihe von Fällen etwas
weggeholt, aber hier nicht.
Wo ist mein Koffer bitte?
Den haben Sie wohl rausgenommen, was haben Sie sich dabei gedacht?
Einfach in ein Zimmer rein und einen Koffer rausholen.
Man kann den Menschen nicht einfach was wegnehmen. Doch, das kann man in dem
Fall, wenn man was zu holen hat. So wie eine Kluke hier sitzen und auf alles
aufpassen und im Haus darf man überhaupt nichts machen.
Kommen Sie mal rein und klopfen jetzt.
Wenn man den Koffer weggenommen kriegt, wird man ja nicht bei der Feinde
anklopfen und sagen, ach, wie schön.
Was haben Sie dabei gedacht?
Da habe ich mir dabei gedacht, vielleicht die Rückstände schmieden. Das
Sie spenden die Miete auf die Rückstände. Ich habe drei Monate gesagt,
die Miete im dritten Monat zahlen werde. Nein, nein, nein.
Ja, das ist auch gut.
Das ist gut.
Friedrich der Große.
Als einer von den Hohenzollern.
Sein Vater, sein Großvater, Kaiser Wilhelms.
Dann kommt schon der Dreißigjährige Krieg.
Ist das nicht das selbe?
Hast du schon mal was von Kaputsch gehört?
Von was?
Hast du im Ernst noch nichts von Kaputsch gehört? Nein, im Ernst.
Als die alle zurückkamen aus dem Ersten Weltkrieg.
Da war doch in Deutschland so eine gewisse Revolution.
Und da kamen die Freimaurer oben von Königsberg runter und es ging bis Berlin
und in München und überall entstanden revolutionäre Truppen.
Mehr weiß ich auch nicht.
Vielleicht haben sie es übersehen.
Oder sie haben alles umgekramt.
Und das ist nach 1945 wieder restauriert worden.
Glaube ich nicht. Sie hätten die Steine nicht so wieder hingekriegt.
Jetzt gegen Abend wird der Tag wieder schön.
Ich will ja lernen.
Aber es ist unmöglich zu lernen, nicht zu lernen.
Aber du kannst doch ganz einfach nicht lernen.
Dann kann ich aber immer noch lernen, verstehst du?
Kein Mensch kann lernen, nicht zu lernen.
Gehst du noch in die Schule?
Ja.
Lernst du das da?
Nein.
Untertitelung des ZDF, 2020
Meine Damen und Herren,
Scham und Normenkontrolle sind
zwei Erscheinungen des gesellschaftlichen Lebens, deren
jedermann für selbstverständlich halten wird.
Und da versucht sich Boulosso aus der Affäre zu ziehen, dass der Unterschied
zwischen Eichhorn und kakon macht und sagt, also wenn man auf das Eishon
dann muss man schon zugeben, dann ist das Unrecht tun, steht also schlechter
als das Unrecht leiden, nicht wahr, es ist als Eishon in der Sphäre, nicht
des Geltens und der sittlichen Anschauung, da steht das schlechter da,
Bezug auf die eigentliche Geltung, also auf den Egoismus, das ist umgekehrt, da
ist das Adikeistei, das Unrecht erleiden vielmehr schlimmer.
Also so wird da unterschieden und nun kommt...
kommt Caliglas und verweist dem Polos auch noch diese Unterscheidung und sagt,
sowas darf überhaupt nicht gelten, dass man hier mit zweierlei Maßen misst, es
gibt nur ein Maß und das ist das Maß der Physis. Das nächste Mal, wenn wir
weitere Zeugnisse sehen, besonders wichtig wird hier werden, dieser
Fund eines Stückes von Antifons Aleta, wo wir wirklich ein Stück theoretischer
Prosa eines Sophisten haben und der wird bestätigen das Bild, das wir von
Hippias bekommen haben.
und wird zeigen, dass Calicles durchaus gerade nicht als Vertreter der Sophistik
in Anspruch genommen werden darf in Rücksicht auf die Frage der Begründung
Sittlichkeit.
Robinson David Moore.
Robinson David Moore.
Robinson David Moore. Robinson David Moore ist geraten.
Robinson David Moore ist wieder alleine im Chaos.
Robinson David Moore, Metal and Minor.
Robinson David Moore.
Robinson David Moore.
Robinson David Moore.
Der Gegensatz von vorgegebenen Recht und gegebenen Recht und die Beschränkung
der Staatsgewalt auf das gegebene Recht.
Wir werden da eingehen auf die Demoskopie.
Herr Schmidchen und Frau Neumann.
Und wir werden uns dann natürlich unsere eigenen Gedanken machen. Haben Sie
persönlich Interesse an irgendwelchen Themen?
Soziologische Probleme würden mich sehr interessieren.
Ja, Soziologie ist natürlich weit.
Wir könnten natürlich in dem Zusammenhang, ja, was könnte man denn in
Zusammenhang? Wir könnten natürlich auch die Herrschaftslehre von Mark Weber
in Zusammenhang mit dem Problem der Volkssouveränität.
besprechen, also inwieweit Herrschaft und Volkssouveränität dichotomisch
gegeneinander stehen oder doch in der Volkssouveränität ein Typ der weberschen
Herrschaft, nämlich die rationale Herrschaft, durch die Volkssouveränität
legitimiert wird. Aber dieses Thema verlangt natürlich etwas
Wissenschaftstheorien. Sie müssen sich natürlich da in die
wissenschaftstheoretischen Problematiken ein...
Arbeiten, besonders natürlich in die Problematik Wertfreiheit.
Sie waren in Frankfurt, kennen Sie mich schon?
Nein.
Was haben Sie in Berlin studiert?
Soziologie, das war mal sehr kurz.
Ja, die Kollegen, haben Sie die Kollegen kennengelernt?
Was haben Sie gehört?
Fragen? Mit dem Problem der Volkssouveränität schon beschäftigt? Ja.
Wen haben Sie denn da gehört?
Herrn Frenkel oder Herrn von der Gablenz?
Schon lange her jetzt.
Herrn Friedeburg?
Ja, ja, dann wollen Sie arbeiten über das Problem der Volkssouveränität. Haben
Sie sich mit dem Thema schon auseinandergesetzt?
Noch nicht näher, nein.
Noch nicht näher, also brauchen Sie mal Grundlagenliteratur. Wie sind Sie
überhaupt zu dem Thema gekommen?
Das würde mich interessieren. Das würde Sie interessieren, ja.
Wir behandeln im nächsten Semester das Problem der Volkssouveränität und die
liberalen Grundrechte.
Das Thema wird von uns historisch behandelt und politologisch,
Also der erste Teil unserer Übung wird ein historischer Teil sein, der zweite
Teil ein historisch -politologischer Teil.
Vielleicht ist es wichtig, dass wir ein bisschen mitschreiben, dass wir sich
auch mit der Literatur vertraut machen.
Ich erwarte natürlich, dass Sie die Rousseau -Literatur kennen.
Können Sie Französisch?
Nein. Das ist aber sehr schade. Wie kommen Sie dazu überhaupt, politische
Wissenschaft zu studieren?
Ihre
Rechnung,
bitte.
Ja, nehme ich mit.
Die Immatrikulation erfordert das reife Zeugnis, sonst weiter nichts.
Drei Wochen, die vierte Woche, die laufenden Restaurantrechnungen.
Irgendwie müssen wir doch mal... Ich kann es mir nicht aus der Rippe
ich habe es jetzt nicht. Von Rippe schneiden ist ja keine Rede, aber wir
doch irgendwie mal einen Anfang finden.
Wenn ich Ihnen sage, ich drehe den Wechsel in der nächsten Woche, können
sich darauf verlassen. Ja, aber... Dann kann man doch mal eine Ausnahme machen.
Sie ist voll ein Grün, bei uns gibt es keine Ausnahmen. Und das mit dem
darüber unterhalten wir uns ja nun schon vier Wochen.
Sie sprechen immer von vernünftigen Lösungen. Das Vernünftige ist, dass Sie
Quartier aufgeben und das Haus verlassen.
Wo soll ich hingehen?
Ja, liebes Fräulein Grün, wir sind ja nun nicht dazu da, um unseren Gästen und
Quartieren nachzuweisen. Wir sind dazu da, um unsere Gäste zu betreuen. Kriegen
Sie mal ein Zimmer.
Ja.
Wir müssen auf jeden Fall unser Geld haben. Das ist zunächst mal der konkrete
Punkt, mit dem wir uns unterhalten müssen. Aber hören Sie mal, wie kann man
so klein sein und nicht mal eine Woche warten, wenn ich Ihnen verspreche?
Schön hier.
Herr Professor, passen Sie auf, ich brauche einen Rat.
Ich meine es gut mit Ihnen.
Ich versuche, Sie zu erziehen.
Eine Bekannte, die kam aus dem Osten. Hier im Westen beginnt die Diebstähle.
wird im Fahndungsplatz gesucht. Vor allen Dingen müssen Sie viel lesen. Die
Gedanken schulen sich beim Lesen.
Als ob ein elektrischer Strom über Eisenspäne geht. Das Hirn wie ein
Garten.
Ich brauche einen Rat.
Wie soll meine Bekannte sich jetzt einrichten?
Sie sagen Angst.
Ich würde lieber sagen Furcht. Zu wissen, was zu fürchten und zu lieben
ist wichtig zu wissen. Das ist praktisch die ganze Formel.
Sie sind eine gute Zuhörerin.
Herr Professor, was soll meine Bekannte nun tun?
Was? Einen Rat.
Das kommt auf den Einzelfall an.
Kein Rat ist manchmal besser als ein falscher Rat. Natürlich wäre ein rechter
Rat besser als keiner, aber man kann das nicht verallgemeinern.
Wenn sie es aufaßt und einfach einnahm? Auch das ist strafbar.
In -sich -bringen ist die intensivste Form des An -sich -bringens. Wie hieß
Bekannte? Ich glaube, sie ist auch Anita.
guten Rat ich.
Sagt mir, Angelotti, wo ist er?
Grüß Gott, liebe Frau. Also, um zum Wesentlichen zu kommen.
Ersehen Sie, liebe Frau. Wir belassen es Ihnen, welches ihrer beiden Kinder
Hirnschalen entleert werden soll.
Sie haben hier freie Wahl.
Wir wollen uns nicht einmischen. Seien Sie vernünftig und überlegen Sie gut,
Irrtum ist rasch begangen. Dieses System hier ist mit keinem der vorangegangenen
totalitären Systeme zu vergleichen. Das ist das Neue daran.
Sehen Sie, eine Fliege legt Millionen Eier und alle vergehen sie.
Aber die Fliegen bleiben.
Ja, das sehe ich ein.
Ach, wir möchten alle sterben.
Großmama ging uns vorauf und du wirst den Himmel erben.
Klopfen nun, sie macht dir auf.
Die faulen Eier, die einem angeworfen werden, nicht übel nehmen.
Auch angesichts einer strähnigen Hausfrau oder eines Stocktaubenkreises
Menschenwürde hochhalten.
Wo wollen Sie denn hin? Wo kriegt man denn hier eine Auskunft?
Was wollen Sie denn für eine Auskunft? Dann sucht man zwei Stunden Kantine,
sucht man zwei Stunden Ausgang.
Warum die so ein Ding immer wie ein Labyrinth bauen müssen und nicht ein
bisschen übersichtlicher? Naja, es dient ja auch anderen Zwecken als Labyrinth.
Geben Sie mir doch mal.
Ich kann Ihnen das Gesauber aber nicht anbieten.
Hast du eine Ahnung, wo wir hingehen können?
Für mich ist es unmöglich.
Ach, das gefällt mir nicht im Hotel.
Ich bin jetzt aus.
Hat mich gut gefühlt.
Das ist eigentlich eine feste Arbeit.
Was heißt feste Arbeit?
Arbeit.
Als Vertreter des Kultusministeriums, Sportreferat, habe ich für die Einladung
zu dieser Veranstaltung zu danken.
Ich bitte, keine besondere Rücksicht auf meine Anwesenheit zu nehmen und den
Verlauf Ihrer Veranstaltung fortzufahren.
Danke Ihnen, meine Herren.
Herr Minister Jarlath, wir freuen uns, dass dieser Besuch ermöglicht werden
konnte. Sie sehen jetzt Ausschnitte aus unserer Arbeit.
Ich hoffe,
dass im allgemeinen Interesse unserer Arbeit die kulturelle und finanzielle
Förderung bald folgen wird. Ich bin froh aus meinem besten Land.
Wir werden Ihnen heute zeigen, eine Schau, die aufgebaut ist,
zusammengefasst in der Ausarbeitung, was wir normal mit den Hunden üben, um im
Verkehr gerecht zu werden.
Also die einzige Rasse, die ich nicht leiden kann, sind ja diese Bluthunde.
Bluthunde. Ja, Sie haben das verwechselt mit dem Rottweiler.
Sie sehen hier zehn verschiedene Hunderassen.
Sieben davon sind Gebrauchshunderassen.
Aber es wäre zu wünschen, dass alle Hunde zu den Vereinen kommen, sich zu
informieren, wie sie ihre Hunde ausbilden, damit die Hunde etwas mehr
etwas mehr Bewegungsfreiheit haben.
Das ist das Nachteilige für den Hund. Das muss ich als Hundehalter sehen.
dass ich dem Hund so viel wie möglich Freiheit geben kann.
Er wird es mir immer danken.
Immer.
Als
Fräulein
geht spazieren, ein junger Mann kommt, überfällt sie, beraubt sie.
und bindet sie an einem Baum fest.
Abends ergreift er die Flucht und nimmt den Gedanken, dass der Hund
jetzt wohl in der Nähe ist.
Sie nimmt mit dem Hund die
Verfolgung auf.
den Hundeleuten etwa?
Das hängt nicht von mir ab.
Sport wär's schon.
Der hat Gemahlin zu mir gesagt.
Das ging ziemlich weit.
Sie haben dich für meine Frau gehalten.
Wenn das nur rauskommt.
Das wäre schwierig.
Aber ich würde für dich durchs Feuer gehen.
Ich würde mit dir nach Afrika gehen.
Oder nach Alaska.
Wohin auch immer.
Und ein neues Leben empfangen.
Mach doch.
Ich kann ja nicht die totale Ehe ausrufen. Wie meinst du das?
Wenn er merkt, dass ich was merke, dreht er durch.
Er dreht mir durch, wenn ich was sage. Wenn ich nichts sage, dreht er auch
durch. Also sage ich nichts.
Dann sind wir sonst mit hinlegen.
Nach einiger Zeit fragt der Ministerialdirektor, wo ist denn Ihre
runter. Man sieht sie überhaupt nicht. Ist sie verreist?
Dann tauche ich automatisch aus der Versenkung wieder hervor.
Meinst du, dass es dafür zu spät ist?
Was? Ob ich noch was lernen könnte?
Hättest du gesagt, nach abends, nach abends, dass du mich alles lernst?
Kann ich noch 10 Minuten hierbleiben, wenn du gehst?
Nicht so gern.
Das kommt.
Was ist denn heute los?
So feierliche Auszug?
Ein Unbekanntes von der T -45, 1788, das wir gefunden haben.
Kein Mensch weiß, was drinsteht.
Der Minister nimmt das Hüftchen entgegen.
Und warum müsst ihr dabei sein?
So angeachtet.
Deren Besuch das ganze Ministerium.
Presse, Fernsehen gut.
Die erste Überraschung ist dann die Übergabe des Hüftchens.
Dann folgt eine Vogelmusik vom Minister, aber exotische Vögel.
Was bringt denn das?
Kann ich denn noch ein bisschen hierbleiben? Oder mitgehen?
Lass mich mal in Ruhe.
Ich bekenne mich schuldig.
Ich bekenne mich schuldig.
Frau Wernig, betrogen zu haben.
Frau Wernig, betrogen zu haben.
Eine jetzige Anschrift.
lautet meines Bischofs... Ich habe sie doch in Wiesbaden gesehen.
Und wenn Sie nicht zahlen, zeige ich sie an.
In einem Zeitungsartikel liest sie von Dr.
Bauer.
Mein Amtsrichter, der saß im Stuhl, dick und fett.
Die junge Dame, die über fünf, sechs, sieben Jahre älter war als ich, die
stramm vor ihm und wartet auf die Fragen.
Er fragte sie, wie sie getan hat und es war ganz offensichtlich, dass die junge
Dame nicht bereit war, ein Geständnis abzulegen, worauf er also sich behäbig
nach oben hat und erklärt.
Herr Kollege, wollen Sie so liebenswürdig sein und die Vernehmung
nahm den Mantel und verschwand.
Und ich setzte mich. Die Dame stand noch immer.
Ich stand da, ich setzte mich und sie stand dort.
Ich schrieb, was sie sagte und das dauerte eine halbe Stunde bis eine
dreiviertel Stunde und sie stand noch immer.
Und dann war es fertig und dann ging sie.
Und wie ich nach Hause ging, dann schämte ich mich.
Ich hatte mich vorher schon sehr geschämt und mich eigentlich gefragt,
eigentlich rechtens, dass um die Juristen sitzen und um die armen
stehen.
Vormittag. Bis 11 Uhr brauchte sie, um das Justizgebäude zu finden.
Im Vorzimmer, unangemeldet.
fragte sie nicht schlagkräftig genug, wurde abgewiesen.
Ein Universitätsprofessor, der sich gelegentlich mit Amnestiefragen
beschäftigte, kannte den Fall Anita G.
Er wollte mit dem Generalstaatsanwalt reden, flog dann überraschend nach
Chicago.
Zwei Studenten aus dem SDS sagten, man muss Dr. Bauer informieren.
Bald darauf saßen sie im Examen.
Wir haben Platz für 16 Angeklagte und 8 Verteidiger.
Hier auf der rechten Seite sitzen die Staatsanwälte und Sachverständige des
Präsidiums, das ist Ihnen klar.
Sie sehen hier angeordnet einen Schalldeckel, möchte ich es mal nennen.
Er dient einmal zur besseren Akustik des Raumes, hat aber auch gleichzeitig die
Aufgabe, den Präsidiumstisch etwas besser auszuleuchten.
Sagen Sie mal, können Sie sich denken, dass wir eines Tages einmal einen rauen
Tebel machen?
wo der Staatsanwalt und der Verteidiger und der Angeklagte und das Gericht um
den Tisch herum sitzen und gemeinschaftlich um die Wahrheit kämpfen
das, was wir rechnen.
Man kann nicht wie ein Zigeuner herumziehen.
Ich habe dir doch gesagt, dass ich ein Neubauzimmer angekauft habe.
Ich kann schließlich nicht mehr tun, als den Baukostenzuschuss hinterlegen und
warten, bis fertig gebaut ist.
Woher hat man das gekriegt?
Das tut nicht zur Sache.
Wir brauchen den Datenschutz.
Das ist egal.
Das ist nicht egal.
Woher hat man das gekriegt?
Ich habe es noch nicht.
Das ist alles nicht wahr.
Wir können ja hinfahren.
Die Fahrt hätten wir uns sparen können.
Da war noch kein Wort von wahr.
Ich hätte zum Beispiel sagen können, Frau im Baukonstitut, kannst du mir das
Geld leihen?
Kannst du mir 100 Mark leihen?
Im Augenblick geht das nicht, weil meine Frau die Banküberweisung kontrolliert.
Was bedeutet das?
Der Wagen hat Telefon.
Und das?
K. Das heißt, es verkehrt nicht vom 25 .12. bis 1 .1. und vom 8.
bis 10 .4.
Und was bedeutet das?
Telefon. Der Wagen hat Telefon.
Der Zug.
Der Zug hat Telefon. Und was bedeutet das?
Das.
Zurzeit ist starken Treffarbeiterverkehr von den Sitzwagen nur beschränkt
aufnahmefähig. Was heißt das?
Zurzeit ist starken Treffarbeiterverkehr von den Sitzwagen nur beschränkt
aufnahmefähig. Auf Deutsch zwischen 24 .12.
und 31 .12.
nicht verkehrbar.
Was tun Sie, wurde Herr K. gefragt, wenn Sie einen Menschen lieben?
Ich mache einen Entwurf von ihm, sagte Herr K. und sorge, dass er ihm ähnlich
wird. Wer, der Entwurf?
Nein, der Mensch.
Der Mensch, dem Entwurf, ja.
Ja, verstehe ich.
Ganz einfach.
Du hast ein Bild, du hast einen Menschen.
Von dem Menschen machst du ein Bild, einen Entwurf.
Und wer soll wem ähnlich werden?
Und jetzt möchtest du, dass der Entwurf dem Menschen ähnlich wird.
Der Entwurf dem Menschen? Der Entwurf wird dem Menschen ähnlich.
Nein, der Mensch dem Entwurf.
Du machst einen Entwurf von dem Menschen, den du gesehen hast.
Und sorgst dafür, dass dieser Entwurf dem Menschen ähnlich wird.
Nein, der Mensch dem Entwurf, nicht der Entwurf dem Menschen.
Ich mache einen Entwurf von ihm, sagte Herr K. und sorge, dass er ihm ähnlich
wird. Wer? Der Entwurf? Nein, der Mensch. Der Mensch dem Entwurf. Ja.
Der
Mensch
dem Entwurf.
Sie hat mich nie geliebt. Nein,
ihr Herz blieb kalt.
Sie hat mich nie geliebt.
Rittert über die Untreue seiner Frau.
Sie ist schlafen.
Es ist korreial.
Morgenstimmung.
Zwei Leuchter, schwere Leuchter.
Niedergewandt.
Philipp.
Wenige Minuten später der Großinquisitor.
Wie traurig war ihr Auge, nein.
Ich habe zum Beispiel gesehen, dass sie unruhig ist.
Sie log.
Das war schade.
Kann ich da nicht noch irgendwie helfen?
Also ich würde dir raten, nach Nordrhein -Westfalen zu gehen.
Hier ist der Puzzle -Markt.
Schmutzlücken.
Hier soll man einen Fluss machen.
Vielen Dank.
Sie werden jetzt hier aufgenommen. Die Angaben, die Sie machen, müssen wahr
sein. Es ist ja eine öffentliche Urkunde da.
Wenn Sie wissentlich falsche Angaben machen, machen Sie sich staatlich der
Verfolgung schuldig. Wann sind Sie geboren?
2 .4 .1937.
Und wo wieder?
Leipzig.
Nehmen Sie mal schön den Koffer hier ab und die Tasche.
Nehmen Sie hier das Badetuch.
So, Sie waschen jetzt Ihre Wäsche und dann baden Sie sich ganz glücklich.
So, gehen Sie mal hier rein, finden Sie völlig aus.
Den Mantel aus.
Nehmen Sie mir den Mantel an und probieren Sie mal bitte.
Haben Sie auch so Haare, ne?
Na, gut.
Zigaretten für mich zu behalten.
Eine Tasche schwarz.
Ein Spindel.
Kohle kann ich auch mitnehmen.
Ein Pack mit dem Koffer.
Drei, vier Schlüssel.
Eine Binde. Ein leeres Glas.
So. Ein Wüstenleiter schwarz, ein Schlümpfer schwarz, ein Unterhaut
ein Wüstenleiter schwarz, ein paar Strümpfe.
Zwei Strickjacken. Sollen Sie eine Strickjacke eigene haben?
Ja. Ja? Eine Strickjacke.
Bitte.
Ein paar Söckchen.
Ein paar Söckchen weiß.
Wir haben Widerstand.
Dann geht es viel leichter, wenn wir keine haben. Dann gehen wir noch ein
bisschen spazieren.
Dann wollen wir mal gucken, wie weit es steht.
Dann legen wir uns mal schön hin.
Und dann können wir gucken.
So, dann wollen wir mal.
So,
da kommen wir.
Mama, feste, meine Brüste, komm feste drücken.
Und die Hände schön an die Beine.
So, und fest.
So, feste. Dann langsam, langsam.
So.
So, meine Brüste, komm feste, Mutter, es kommt gleich.
Feste. Er ist mein König. Er ist mein König.
Er ist mein König.
Anita hilft, Unterlagen für ihre Bestrafung zusammenzustellen.
Darf ich mal fragen, wo sind Sie denn aufgewachsen?
In Leipzig. In Leipzig.
Und dann war ich in Braunschweig.
Sie waren also immer in größeren Städten.
Ja.
Sie haben die Volksschule besucht?
Ja. Und die Oberschule. Und die Oberschule. Haben Sie Abschluss?
Ja. Sie haben Abitur gemacht? Ja. Haben Sie auch einen Beruf gelernt?
Ja. Ich habe Stenotypistin und Krankenschwester und Telefonistin
Ach, das ist ja sehr schön. Da haben Sie ja enorme Möglichkeiten, nachher wieder
anzuknüpfen. Ich konnte nicht studieren, weil das Abiturzeugnis nicht galt.
Sie sind ja wahrscheinlich doch etwas länger da. Haben Sie...
bei der Vernehmung irgendeinen Eindruck gehabt, wie lange bzw.
wie hoch Ihre Strafe werden könnte?
Vier oder fünf Jahre.
Vier oder fünf Jahre.
Ja, wenn Sie ein bisschen über diese schlechte, für die schlechte Erfahrung
hinweg sind und es kommen Fragen, dann möchte ich Ihnen doch sagen, dass Sie
uns stellen sollen.
Sie brauchen sich nicht.
auf irgendeine Person festzulegen.
Wir haben eine Psychologin, zu der Sie sich hinmelden können, wenn Sie
denken, dass es einfach auch in Ihr Berufsfeld fällt.
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