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Alles klar?
Ja, alles klar, Frau Lankunert.
Dann können Sie ja unterzeichnen.
Ja.
Damit begrüße ich Sie stellvertretend für meinen Vater als neuen Mieter.
Dankeschön.
Und Sie bekommen die ausgemachten 200 Mark für die Möbel.
So bitte.
Ich lasse Sie sehr ungern hier zurück. Besonders von dem Bett.
Fällt mir die Trennung etwas schwer.
Es hängen wohl unvergessliche Erinnerungen dran. So fragt man Leute
Lieber.
Jedenfalls, ich habe mich darin sehr wohl gefühlt. Ja, dann können wir uns
eigentlich verabschieden, Herr Baum.
Auf Wiedersehen.
Und Ihnen in Ihrer neuen Umgebung alles Gute. Danke.
Schlafen Sie gut. Sie wissen, was man in der ersten Nacht träumt, geht in
Erfüllung.
Du, du, du unersättliches Ding. Willst du schon wieder?
Was ist los?
Christine.
Ich habe mich etwas verspätet, entschuldigt.
Schön hoch und steck ihn mir dann wieder rein.
Das würde dir so passen, aber dazu bin ich nicht hergekommen. Ich hoffe, du,
du hast mir noch etwas von ihm übrig gelassen.
Der gute Junge hat eine Stunde gepennt, also müssen wir eigentlich wieder gehen.
Also... Wenn die Damen es so nötig haben, lasse ich mich natürlich nicht
Na,
dann begrüße deinen Gast mal, wie es sich gehört.
Du wirst mich wohl ersticken.
Schau mal.
Das ging wie auf Kommando. Kaum hatte er an deiner Spalte geschnuppert, da stand
er. Du bist eben eine Zauberin. Dann zaubert gleich weiter, Kinder.
Und lasst ihn verschwinden. Ihr wisst schon, auf unsere Lieblingsmethode...
Ah, ja.
Gut, Kinder. Sehr gut.
Ah, ja.
Ja. Ja.
Ja. Ja. Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja, Kind, herrlich.
Ich spreche gleich ab.
Mach dir das gut.
Ja, Kind.
Ich glaube, ich stehe im Leib.
Guten Morgen, Fräulein Dodo.
Hallo. Gestatten, mein Name ist Peter Baum.
Ich bin der Nachfolger von Herrn Fiedler. Angenehm, aber woher kennen Sie
Namen? Ich weiß noch viel mehr, erlauben Sie?
Erraten Sie, was das bedeutet?
Kein blassen Schimmer.
Der Daumen ist sozusagen Fiedler Junior.
Und rechts und links davon, das sind die Münder von Dodo und Christine.
Ist mir schleierhaft, wovon Sie reden. Nun seien Sie nicht so böse.
Ich wollte nur sagen, dass ich Interesse hätte, Fiedlers Nachfolger zu werden.
Ob Dodo und Christine nun einen Fiedler oder einen Baum dazwischen haben, das
ist doch egal.
Und Baum hört sich doch viel verlockender an, oder?
Hey, was soll denn das?
Hey, dich kriege ich schon noch, du Schnecke.
Quatsch, woher soll er denn das wissen?
Geh mal deinen Daumen her.
Ich habe es zuerst auch nicht kapiert, aber das ist doch klar.
Der Daumen ist Michaels Schwanz, den unsere Münder zum Spritzen bringen.
Ich werde verrückt. Schon das Angucken macht mich ganz schön geil.
Nun sei doch mal ernst.
Stell dir vor, er erzählt es deinem Vater.
Die Tochter des Hausbesitzers vögelt mit den Mietern herum.
Verflucht, das kann er doch nur von Michael erfahren haben.
Ich muss das klarstellen.
Weißt du denn, wo er jetzt ist? Bei seinen Eltern in Hamburg.
Aber Christine, nun halt mal die Luft an. Du glaubst doch nicht im Ernst, dass
ich jemandem unsere Intimitäten erzähle.
Natürlich.
Einerseits können wir uns das nicht vorstellen, aber andererseits... Gib mir
mal.
Weißt du, das Komische ist, dass er uns genau unsere Lieblingsstellung
beschrieben hat. Du weißt schon welche.
Das ist mir ein Rätsel.
Ich habe jedenfalls kein Sternenswörtchen gesagt.
Mach's gut.
Ich glaube ihm. Also woher kennt dieser Schuft unser Geheimnis? Er muss ein
Hellseher sein.
Das erinnert mich an die Fernsehserie Geschichten, die nicht zu erklären sind.
Oh, ich kriege keine Luft mehr, liebes Fräulein Meixner.
Ja, was hat gezündet?
Schlagartig ist der Stahl.
Damit beginnt der Countdown.
9, 8, 7, 6, 5,
4, 3, 2, 1,
0.
Das sieht wie angegottet aus.
Und jetzt mach mich fertig. Ich zeig dir, wie es bei mir am besten hinhaut.
Steck ihn mir in den Po.
Und vorne arbeitest du mit den Daumen. Ja, gut.
Ja, so. So? Ja, das ist gut, ja.
Oh, ja.
Oh,
ja. Oh, ja. Oh, ja. Ja, komm.
Oh,
ja.
Oh,
ja.
Oh, ja, schön.
Alter, gut.
Oh,
mach wieder gut.
Weiter. Ja.
Ja, jetzt. Ja.
Ah.
Ah.
Ah.
Ah.
Ah, ja.
Ah.
Lustig, wenn man bedenkt, dass ich eigentlich nur hergekommen bin, um ein
bisschen Zucker zu pumpen.
Kommen Sie in Zukunft ruhig öfter, Fräulein Gabi Meixner.
Gabi Meixner.
Gabi Meixner.
Dietrich... Lange... Gabi
Meixner.
Du, ich hab viel Zucker im Haus. Ich kann dir welchen pumpen.
Peter Baum heißt der Neue.
Entschuldigen Sie die Störung, Herr Baum, aber ich möchte gerne... Sie
Zucker, Sie Goldkind. So viel Sie wollen.
Sie haben wohl einen wecken Sinn.
So ist es. Und dazu röntgen Augen.
Ich sehe zum Beispiel einen ganz süßen Leberfleck. Das gibt's nicht.
Klar gibt's den.
Und zwar ganz dicht neben ihrem... Na, ganz dicht daneben.
Und damit beginnt der Countdown.
Neun, acht, sieben, sechs, fünf, vier, drei, zwei,
eins, zero. Sie sind mir unheimlich.
Und Sie sind mir so vertraut, als würde ich Sie schon lange kennen.
Und jetzt mach mich fertig.
Das hat doch Zeit bis nachher.
Bis nach dem Countdown.
Findest du mich auch?
Jetzt leg dich hin.
Ja.
Ja.
Ja. Ja.
Ja. Gleich, gleich, gleich.
Und?
Du wirst staunen, wie gut ich Bescheid weiß.
Und jetzt der berühmte Daumenantrieb.
Na, gut.
Gut.
Woher du das heißt?
Dieses Bett hat es mir verraten.
Du solltest Mädchen schreiben.
Aber mach nur weiter.
Du bist auf dem richtigen Weg.
Untertitelung des ZDF, 2020
Und was hast du gesagt, damit er herkommt?
Soll ich etwa, dass du ihn zur Rede stellen willst, wegen der Intimitäten,
er über uns erzählt?
Natürlich nicht. Ich habe vorgegeben, dass ein Punkt im Mietvertrag noch
werden muss.
Und niemand kann uns stören? Meine Eltern sind verreist. Wir können uns den
Knaben ungestört vorknüpfen. Was meinst du damit?
Na, ihn zur Rede stellen. Was denn sonst?
Gibst du was zu trinken ein?
Peinlich ist das.
Höchst peinlich.
Was soll nicht stimmen am Mietvertrag? Nehmen Sie doch bitte Platz.
Dankeschön.
Whisky.
Ah, Dodo, Tag.
Dodo, sag da einfach.
Also, Herr Baum, ich habe Sie nicht hergebeten wegen des Mietvertrags,
wegen gewisser Andeutungen, die Sie über Dodo und mich gemacht haben. Ah, ich
verstehe. Das sind faustdicke Verleumdungen. Woher weiß ich dann, dass
Leberfleck auf der linken Brust haben, ha?
Das ist Wahnsinn.
Er muss ihm von einer Wohnung gegenüber zugesehen haben.
Ich brauche nur die Augen zu schließen, dann steht das Bild vor mir.
Wie Dodo in den Armen meines Vorgängers schlummert, Christine leise die
Bettdecke hebt und das gute Stück in den Mund nimmt.
Das Paar erwacht.
Christine drückt ihre duftende Grotte auf Fiedlers Mund, sodass der Arme zu
ersticken.
Und zuletzt machen sie ihn fertig, indem sie seine Lanze zwischen die heißen
Münder nehmen und beide gleich... Stopp! Was müssen wir tun, damit sie das nicht
alles weitererzählen?
Ist das so schwer zu erraten?
Lass mich auch mal dran.
Gehen wir doch auf den Wessel.
Die Sonne kommt wieder hinter den Wolken vor.
Ja, ja, ja.
Oh!
Ja.
Schön war das, Peter.
Und wenn du nichts dagegen hast, in Zukunft machen wir es nur noch bei dir.
Weil wir an dein Bett gewöhnt sind.
Und wollen auch gar nicht mehr wissen, woher du das so genau weißt. Dann will
ich es euch verraten. In eben diesem Bett habe ich es in der ersten Nacht
geträumt. Ach komm, du willst uns wohl auf den Arm nehmen.
Wenn ich es euch sage.
In diesem Bett träumt man alle Vögeleien, die dort stattgefunden haben.
Wenn es wirklich so ist, dann pass bloß auf, dass du nicht mal einen Fremden
darin schlafen lässt.
Hallo, Daddy.
Hast du gut geschlafen?
Du Saukerl, du Mistdicker.
Statt zu studieren hat er nur Pumsen im Kopf.
Ich streich dir den Monatscheck, wenn du dich nicht besserst. Aber Daddy...
Außerdem fahr ich sofort nach Haus.
Keine Minute länger bleib ich mit einem solchen Ferkel unter einem Dach.
Verdammtes Bett, das sollst du mir büßen.
Ja.
Ist das Bett auch wirklich neu?
Nagelneu. Direkt aus der Fabrik. Ich brauche nämlich ein Bett, das nicht
ganze Vergangenheit ausbladet.
Der ist doch nicht ganz dicht.
Komm lieber weg, bei Irren weiß man nie, was die hier ausbrüten.
Unverschämtes Pack!
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