All language subtitles for Das große Backen - Die Profis_S06E02_Extravagante Schokokreationen als Kopfbedeckung

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Original subtitles

Hallo liebe Back -Enthusiasten! Heute sind wieder echte Profis am Werk. Und

woran erkennt man einen echten Profi?

Daran, dass er sich nicht von überraschenden Ereignissen verunsichern

Außerdem ziehen wir heute noch Julian F. im Stöckel Schokolade an. Also wenn das

kein Spaß wird, hier in Folge 2 von Das große Backen die Profis.

Letzte Woche wollten sieben Konditorinnen und ein Konditor die rote

erlangen. Und es gelang... Benjamin.

Das freut mich natürlich.

Eine Konkurrentin musste sich schon in Folge 1 geschlagen geben.

Ich bin schon sehr traurig. Ich hätte schon gerne noch gezeigt, was ich kann.

Heute wird es überraschend.

Das wird jetzt wirklich eine ganz harte Nummer.

Jetzt muss man improvisieren können.

Wir führen sie wirklich aufs Glattern.

Wer kommt ins Schnittern?

Keine Ahnung.

Es wird wirklich schwierig.

Die Woche zwei hat es auf jeden Fall in sich.

Die Profis.

Hilflos.

Kann nichts machen. Das ist so schlimm.

Die Wahrheit ist nicht hart, sondern... Schon sehr matschig.

Ordentliches Programm hier bei Sat .1.

Das wird laut.

Das wird bunt.

Was ist das hier alles?

Zahnersatz? Nee, das sind Edelsteine. Ach, Edelsteine.

Für Woche 2 habe ich mir vorgenommen, meine Kreativität noch mal richtig zu

zeigen.

Ist das wirklich Schokolade?

Lügt sie mich nicht an? Nein.

Du bist ja vom Wahnsinn geritten. Ich versuche auf jeden Fall, mir treu zu

bleiben, meinen Stil durchzumachen, wie ich den jetzt auch so gezeigt habe. Das

hat mich gerade ein bisschen aus der Fassung gebracht.

Ich möchte natürlich überzeugen.

Ich habe mir einiges überlegt jetzt gerade und dementsprechend muss ich auch

schnell arbeiten.

Ich fahre meine Linie, der bleibe ich treu, mit der hatte ich Erfolg und so

es weitergehen.

Ich glaube, ich habe die einzige Frucht erwischt, die Kerne drin hat.

Ich hoffe, dass das berücksichtigt wird.

Ich versuche weiterhin, alle mit meinem Geschmack abzuholen. Ich glaube, darin

bin ich ganz gut.

Ich habe auch schon wieder keinen... Ich habe keinen... Doch, Sparte noch da.

Für diese Woche nehme ich mir vor, ein bisschen mutiger zu sein.

Und die Hörner?

Ein bisschen... Hörner.

Hörner sind Hörner.

Wo hast du die Weintrauben? Bist du happy mit deinem Los?

Es geht.

Sie müssen nehmen, was sie bekommen.

Das Niveau ist extrem hoch. Dann versucht man natürlich, alles aus sich

rauszuholen.

Oh ja.

Das ganze Teil wackelt schon. Ich bin extrem nervös. Aber es ist wirklich die

Holzplatte, glaube ich. Hoffe ich.

Es wird auf jeden Fall chaotisch. Ich hoffe, es ist besser.

Da kann eigentlich nichts passieren.

Also gute Nerven musst du definitiv in der Woche zwei haben.

Ich habe jetzt schon Panik, dass es nicht mehr funktioniert.

Bei mir ist was ausgelaufen, was da drin verbrennt.

Die Spannung in den Kandidaten steigt wirklich.

Bis zum Maximum.

Bist du schon fest?

Ja.

Nicht, dass da was kaputt geht.

Im Besondersinteresse hochsteht, glaube ich, Rufina.

Es wird nicht einfacher und jeder sollte wirklich sein Bestes geben.

Ich muss wirklich boom.

Bombastische Leistungen sind gefragt im Rennen um den goldenen Cupcake und um 10

.000 Euro.

Wo denn eure hysterischen Schreier?

Hallo, liebe Konditorinnen, hallo, lieber Konditor.

Dass ihr Profis seid, das wissen wir. Aber einer hat es geschafft, in der

letzten Woche ein bisschen mehr zu überzeugen. Und das ist Benjamin.

Du bist der Erste, der die rote Schürze tragen darf.

Herzlich willkommen auch an unsere lustre und backstarke Jury.

Bettina Schliephake -Burchert, Christian Hümpf und Günther Körfer.

Im Finale wird gekämpft um den goldenen Cupcake und 10 .000 Euro.

Aber das ist noch Zukunftsmusik.

Wir legen erstmal los mit der ersten Aufgabe und das ist eine Überraschung.

Ja, ich habe schon bemerkt, es gibt sieben verschiedene Obstsorten, die so

aufgereiht sind.

Ich vermute mal, dass wir jeder entweder eine Frucht zugewiesen bekommen oder

gleich hinhechten und uns eine nehmen. Ich habe keine Ahnung.

Also am ehesten würde ich gerne Himbeere oder Brombeere verarbeiten. Alles

andere mag ich geschmacklich nicht so gern.

Ich hätte gar keinen Bock auf Kiwi, weil man mit den Enzymen gucken muss, dass

man, wenn man dann mit proteinhaltigen Zutaten arbeitet, dass die Enzyme die

zersetzen. Das ist so eine Extra -Challenge an der Kiwi, deswegen nicht

unbedingt die.

Als echte Profis habt ihr natürlich sofort hier vorne das Obst gesehen.

Es ist nicht nur Dekoration, nein, es hat mit der ersten Aufgabe zu tun. Die

lautet Surprise à la Frisier.

Frisier?

Wem sagt das etwas?

Ich kenne die Torte. Ich kenne Erdbeerfries. Oder ich weiß nicht genau,

es ausspricht.

Frisier.

Frisier -Torte?

Na, keine Ahnung.

Ja, irgendwas Französisches.

Ich kann es nicht aussprechen.

Also das Original heißt Frisier.

Das kommt aus dem Französischen.

Surprise, weil es eine echte Überraschungsaufgabe ist, auf die ihr

vorbereiten konntet.

Wir wünschen uns gleich eine kleine, feine Torte nach der Art der Frisee. Das

bedeutet, wir wollen nachher im Anschnitt bzw.

von außen sofort die angeschnittenen Früchte sehen.

Es geht um Optik und den Geschmack der Frucht hervorzuheben. Die Früchte, die

ihr benutzen dürft, werden ausgelost.

Auf los geht's los. Ich bitte euch dafür einmal nach vorne in eine Reihe.

Wir haben hier Karten für euch vorbereitet. Da ist das Obst drauf. Das

dann gleich ganz stolz der Jury präsentieren. Ihr dürft jeder ziehen.

Die Weintraube.

Ich habe vorher auf jeden Fall gedacht, bitte Himbeere, bitte Himbeere.

Oh, du sagst gerade Gott sei Dank, du magst sie? Ja.

Warum wäre das der mein Favorit gewesen?

Nicht glücklich.

Ich habe wirklich gebangt und dachte, ach, die Chance, dass du Kiwi hast, die

kann ja nicht so groß sein. Das ist hoffentlich was anderes.

Und dann ist es mir wirklich ganz mulmig zumute geworden, als ich dann die Karte

umgedreht habe.

Darf man tauschen?

Glaube ich nicht.

Also ich habe noch nie Kiwi in einer Süßspeise verarbeitet.

Gut oder schlecht?

Also ich hätte lieber, glaube ich, Himbeere gehabt, weil ich mit Himbeeren

eigentlich schon am meisten arbeite zu Hause. Aber man soll sich ja auch immer

auf Neues einlassen.

Ich war froh, dass ich die Falken nicht bekommen habe, weil mit Falken hatte ich

gar keine guten Erfahrungen, mag ich auch nicht so besonders.

Ja, Fisalis war jetzt auch nicht mein Favorit.

Oh, dann bleibt für dich nur die Kumquat.

Kumquat?

Das finde ich, glaube ich, am schwierigsten.

Ich habe noch nie in meinem Leben eine Kumquat gegessen.

Kiwi kann nie verbrochen sein.

So getauscht werden darf nicht.

Ich habe richtig Angst vor Kiwi. Wenn du das erhitzt hast, sind die Enzyme

deaktiviert.

Gerne. Auf jeden Fall erhitzen.

Besonders unter der Trug steht, glaube ich, Rovina.

Das hat mich gerade ein bisschen aus der Fassung gebracht.

Ich finde Kiwi total schwierig.

Rovinas Reaktion zeigt, dass Kiwi das Grauen für jeden Konditor ist. Ihr habt

für diese Aufgabe drei Stunden Zeit.

Ich hatte doch eine Frage.

Darf ich noch einen Telefon -Joker anrufen? Nein.

Eure Zeit läuft ab.

Jetzt.

Der Frisiersalon ist eröffnet.

Wenn du die Frucht siehst, dann geht alles gleich im Kopf rund.

Wie bekomme ich den Geschmack? Wie benimmt sich die Frucht, speziell an der

Außenseite?

Hier ist es ja so, dass die vielleicht hier eine Frucht bekommen haben, die sie

eigentlich nicht haben wollten. Und du kannst nicht jeden Boden zu jeder Frucht

nehmen.

Also ich hätte mir zu jeder anderen Frucht was vorstellen können, aber Kiki

so mein Endgegner. Dass das so Gefühle bei mir auslösen kann, hätte ich jetzt

auch nicht gedacht. Aber ich versuche jetzt trotzdem das Beste draus zu

Es bringt ja nichts. Also man muss jetzt einfach einen kühlen Kopf bewahren. Es

wird schon alles gut gehen.

Ich bin etwas nervös. Ich habe noch nie in meinem Leben eine Kumquat gegessen.

Also habe ich die Kollegen gefragt, wie schmeckt denn eigentlich eine Kumquat?

Mir wurde gesagt, so etwas wie Blutorange vielleicht oder eine bittere

Und damit kann ich was anfangen. Mal gucken, wie es dann in der Realität

aussieht.

Probier doch mal eine.

Brombeere, schöne Farbe, schöne Säure.

Einfach zum Verarbeiten eigentlich.

Hoffen wir mal, dass nichts Gröberes passiert.

Weintrauben sind natürlich eine Herausforderung, weil die geschmacklich

intensiv sind. Es wird wirklich schwierig, die in den Fokus zu stellen

andere Komponenten zu finden, die quasi das Ganze nicht überdecken.

Für die Profis steht alles bereit, was man für eine Torte brauchen könnte.

An fehlenden Zutaten wird in dieser Aufgabe niemand scheitern.

Hast du schwarzen Pfeffer irgendwo gesehen? Eine Mühle oder so? Hier ist

rosa Pfeffer. Ja, okay. Dann muss es der tun.

Maximal 30 Punkte sind in dieser Aufgabe drin.

Aber wonach richtet sich die Jury?

In der Bewertung ist alles gleich. Das bedeutet, egal welches Los du ziehst, da

machen wir jetzt keine Kompromisse oder sagen, okay, das ist ein bisschen

schwieriger als das, sondern wir haben keine Höhe, keine Form vorgegeben. Das

heißt, das dürfen Sie alle frei wählen. Da heißt es vorher frei, seid so kreativ

wie es nur möglich ist.

Theresa backt grundsätzlich vegan.

Die Idee war jetzt relativ schnell da. Jetzt muss ich gucken, dass es

funktioniert. Ich arbeite auf jeden Fall sehr himbeerig und kombiniere das mit

Minze.

Und was leuchtet uns da so rot entgegen?

Der rosa Pfeffer ist in dem Crunch mit drin, in meinem Boden und auch in meiner

Mousse. Und das passt super zu Himbeer, weil das so ein bisschen was Blumiges

dazu gibt, aber auch geschmacklich in diese roten Töne auch geht.

Theresa wagt sich mit der Himbeere an eine quadratische Kreation aus

Zitronenboden, rosa Pfefferbeeren -Crumble, Himbeermousse, Fruchtspiegel

Minzpesto.

Bei Benjamin läuft's mal wieder.

Der kleine Vorteil ist jetzt natürlich, dass man die Brombeerflecken auf der

Schürze nicht so sehr sieht.

Brombeeren sind einfach geil, oder?

Sie hat nicht so sehr viel Eingeschmack. Sie hat eine dezente, feine Säure. Ich

muss aufpassen mit Chitrone, dass die Säure die Brombeere nicht überdeckt.

Benjamin stellt sich in der Überraschungsaufgabe dem Thema Brombeere

kombiniert Sablé, Wiener und Baiserboden mit Mascarponecreme und

Brombeerkompott.

Nicht jeder Boden passt zu jeder Frucht.

Für welche Varianten haben sich die Profis entschieden?

Ich mache jetzt einen Wiener Boden,

dann eine Mascarpone Creme

und vielleicht karamellisierte Walnüsse.

Sobald alle Unsicherheiten ausgeräumt sind, kombiniert Jennifer Wiener Böden,

Mascarpone Feigencreme, Feigenkompott und Walnusscrunch. Auf der Torte drohnt

eine Zuckerblüte.

Welcher Boden passt zu Karos Kumquat?

Ich habe einen Haselnuss -Financier -Boden gemacht und jetzt habe ich gerade

gehackte Haselnüsse da noch drauf gestreut.

Auch Theresas Boden ist backbereit.

Valentina und Larissa backen ihre Böden in der Form.

Benjamin als Kapsel, also auf dem Blech.

Nach dem hier stecke ich dann später die Böden aus. Das hat den Vorteil, es

backt viel schneller.

Und ich habe den Ofen und den Kopf natürlich auch danach schneller frei.

Larissa ist gleich frei für ein kleines Zwiegespräch.

Du hast die Weintrauben. Bist du happy mit deinem Los?

Es geht.

Es geht? Es geht. Was hast du denn vor? Ich sehe hier Mandelböden.

Richtig, ich mache Mandelböden mit einer Weincreme, wo die ganzen Trauben drin

verarbeitet sind. Und die Weincreme ist dann quasi wie so eine Art Pudding?

Genau, mit Stärke abgebunden. Okay.

Ja.

Hört sich gut an. Ich drücke dir die Daumen. Danke.

Larissa setzt auf Weintrauben und feine Aromen mit klassischem Mürbteig und

Mandelboden. Dazu Traubenweincreme und Vanillemascarponecreme.

Wenn es mal läuft, dann läuft es.

Er war zu flüssig irgendwie.

Wer seinen Teig fertig hat, kann sich mit seiner Fruchteinlage beschäftigen.

Eine Stunde ist schon vorbei.

Kumpfwort schmeckt wirklich scheußlich.

Ich mag nicht so gerne bittere Sachen.

Und das ist definitiv auf der bitteren Seite.

Also muss da ordentlich Zucker rein, damit das schmeckt.

Caro bittet zu einer Kumquat -Torte, die Haselnuss -Financier, Nougatmus,

Mascarpone -Nougat -Creme und Kumquat -Kompott vereint.

Und was macht die zweite Problemfrucht?

Ich habe mir jetzt einen Plan zurechtgelegt, was ich machen will und

einfach, dass die Kiwi mir da keinen Strich durch die Rechnung macht.

Robina! Hallo!

Na, was wird es denn werden?

Die Kiwi will ich einmal als Kompott machen, so als Fruchteinlage und dann

mariniert. Ja.

Und eine Vanillemousse.

Ah, und die Kombination ist dann quasi Vanille und Kiwi. Ja, genau.

Hört sich gut an. Ich bin gespannt.

Rovina nimmt die Kiwi als Herausforderung an und backt

Böden mit Vanillemousse, Aufschlagganache, Kiwi -Einlage und Kiwi

Vorsicht, Günther! Dein Zeigefinger nähert sich gefährlich dem Startmixer

Legst du da auch noch was rein?

Großer Fässer oder was?

Vielleicht ein ganz kleines bisschen, aber ich will es nicht übertreiben.

Gerne.

Feigen sind genauso wenig jedermanns Sache wie Kiwis.

Valentina sollte mit ihrer Frucht zufrieden sein, oder?

Ich liebe Fisalis so zum Essen, aber ich bin ehrlich, ich habe noch nie mit

Fisalis gebacken.

Ich habe sie für Dekorationen verwendet, aber ich habe sie noch nie in der Torte

so richtig gehabt.

Eine Fisales ist nicht wahnsinnig geschmackt intensiv. Viele kennen diese

Fisales einfach nur aufgeschnitten oben am Cocktailglas. Aber das geschmacklich

tatsächlich zu kombinieren, ist eine große Herausforderung.

Aber ich habe einen Plan. Als Grundbasis werde ich das Leben nehmen mit Vanille.

Ich will aus den Fisales eine Einlage machen.

Ich will ein bisschen dunkle Schokolade einbauen. Und ich werde Wiener Böden

machen.

Valentina zaubert eine Torte mit Wiener Böden, weißer Schoko -Knusper -Schicht,

Vanille -Sahne -Creme und Fusade -Kompott.

Machen soll, also ich war richtig planlos.

Also ich habe noch nie frische Feige gegessen.

Neuland, hier.

Ich habe jetzt hier Zucker karamellisiert, Feigenwürfel mit rein

Amaretto abgelöscht.

Ob es das schmeckt, weiß ich nicht.

Benjamin ist sich seiner Sache sicher.

Ich koche jetzt hier eine italienische Marinkenmasse, PC -Masse auch genannt.

Einmal als Einlage und einmal für oben drauf.

Wir haben hier jetzt keinen Thermometer.

Jetzt muss ich einfach auf die Blasenbildung schauen.

Also 118 bis 123 Grad hätte ich gerne.

Da ist sie am stabilsten.

So, jetzt sind wir soweit. Also 123 Grad sind dabei.

erkennt man ganz leicht an den Blasen.

Ja, aus dem Stehgreif arbeiten, das passt mir nicht schlecht.

Mein Vater hat jahrelang mit wenig Equipment in der Packstube gearbeitet,

damit gut zurechtgekommen und ich durfte mir von ihm aneigen.

Und zwar hier.

Ich bin Benjamin, bin 28 Jahre alt, komme aus Südtirol in Italien.

Ich arbeite sehr gerne mit Schokolade und brüste auch Kaffee.

Ich arbeite in unserem Familienbetrieb. Mein Bruder und ich sind hier in der

Backstube aufgewachsen. Wir haben hier laufen gelernt. Wir haben die Passion

klein auf mitgeliebt.

Er hat starkes Durchhaltevermögen, ist sehr kreativ und ich finde, dass er das

sicher großartig meistern wird.

Wir machen Schokolade von der Zone weg. Wir machen unsere eigenen

Haselnusscremen.

in sieben verschiedenen Sorten.

Vor circa zehn Jahren in der Berufsschule durfte ich an einem

Lehrlingswettbewerb teilnehmen.

Ich habe damals den Wettbewerb gewonnen und von da aus ging es dann in die Welt,

nach Dubai, nach Luxemburg und die Platzierung am Ende war einmal

war der zweite Platz dabei.

Der Ehrgeiz ist da, er muss nur noch abgerufen werden und vielleicht Bin ich

bisschen nervös, wirklich ein bisschen nervös.

Da hat jemand Zeit für Baiser.

Das hier wird eine Einlage, die wird jetzt gebrocknet, dass die danach schön,

schön hart und knusprig sein wird.

Bei einer Torte nach Art der Frisier wird der Rand mit angeschnittenen

ausdekoriert.

Also später.

Ich mache eine Kompotteinlage und zwar will ich sowohl eben die Stücke, die ich

gerade schneide, in der Einlage mariniert einfügen, aber ich will sowohl

das Mark verwenden, damit ich wirklich einen intensiven Fesalis -Geschmack

Fesalis sind feuerlich, aber trotzdem haben sie auch eine gewisse Süße.

Geschmacklich sonst... Fesalis?

Liebe Profis, ich hoffe, ihr macht euch bei dieser Überraschungsaufgabe nicht

zum Obst. Ihr habt nur noch anderthalb Stunden. Wir haben Halbzeit.

Oh Gott.

Wein ist da.

Passt natürlich perfekt.

Ich mag total Larissas Idee, eine Weincreme zu kochen. Ein Klassiker der

Konditorei. Das finde ich super.

Das ist so ein Mitdenken, Umdenken. Das gefällt mir sehr gut.

Boah, gerade so. Es ist ein trockener Wein, das riecht man schon.

Aber von der Mosel glaube ich nicht, dass er kommt.

Dafür fehlt so das Aroma, so das Extra -Aroma.

An der Mosel kennt sich Larissa aus.

Ich bin Larissa, 27 Jahre alt, bin Konditormeisterin. Ich habe mein eigenes

Café, Café im Stadtpalais in Bergkastel -Kues.

Ich kann sehr gut mit Stress umgehen und mit Druck. Unter Druck arbeite ich am

besten. Das kann manchmal sehr vorteilhaft sein.

Ja, mein Motto ist natürlich verspielt, elegant, was natürlich total zu dem

Gebäude passt.

Man kann sehr gut die alten Strukturen in den Gebäcken widerspiegeln und mit

Gold arbeiten.

Mein Ausgleich liegt vor allem bei meinem Pferd.

Wenn ich mal zwölf Stunden arbeite, fahre ich trotzdem zum Pferd und sage

einmal Hallo, gehe mit ihr spazieren.

Ansonsten dreht man irgendwann durch.

Ich mache sehr gerne was mit Pink oder mit Glitzer.

Andererseits kann ich aber auch sehr handfest sein. Und wenn ich was im Kopf

sitze, dann ziehe ich das auch durch.

Ich denke, ich habe schon sehr gute Chancen. Ich bin gut vorbereitet, habe

viel geübt und bin sehr ehrgeizig, dass ich sehr weit komme.

So wird ein Schuh draus. Das ist jetzt die Weinecreme, wo ich die Trauben

hinzugefügt habe. Ich muss jetzt kurz ein bisschen abkühlen. Ich hoffe, dass

gleich mein Boden fertig ist.

Weil auf den bin ich angewiesen.

Von Larissas Teig ist ja einiges davon gelaufen.

Rovina scheint mit ihrem Boden zufrieden zu sein.

Theresa ebenso. Bei Benjamin klappt es mit dem Ausstechen wie geplant.

Valentina beäugt ihren Boden kritisch.

Und Larissa?

Komm schon.

Ich habe schon bei der Masse gedacht, so irgendwie ist es komisch.

Und eigentlich sollte man da auf sein Bauchgefühl hören.

Aber dann nach dem Backen war dann die Katastrophe da.

Er ist schon sehr matschig.

Ja, der war überhaupt nicht durchgebacken, der war matschig, der

riesengroße Löcher.

Da hat irgendwie alles nicht so ganz gestimmt.

Also war nur noch die Option Neubacken.

Wird knapp.

Vielleicht sollte Larissa auch auf ein schnelles Kapselbacken umschwenken.

Das ist meine Mascarpone -Mummel.

Vielleicht hilft auch das einfach.

Einfach improvisieren ein bisschen.

Robina bestreicht Kiwi mit Läuterzucker, damit die anderen Zutaten nicht so sehr

mit der Frucht reagieren.

Kiwi ist ein richtiges Sauzeug.

Das komische ist, wenn du Kiwi in einen Geschmack einarbeitest, der schmeckt wie

eine Banane. Weiß der Teufel warum.

Magst du das mal mit dem Kiwi probieren?

Beides? Es schmeckt definitiv nicht banal.

Super. Das ist gelungen.

Dankeschön. Und die Säure war gut.

So ein Jurylob zwischendurch hilft ebenso.

Ursprünglich hatte ich vor, einen Nougatmus zu machen, aber ich dachte

möchte den...

ganz, ganz, ganz rostfrischen Haselnussgeschmack da drin haben.

ich so eine Kombination aus frisch gerösteten Haselnüssen und

Nougat.

Schmeckt man da die Krummwort noch?

Scheiße.

Larissa hat es richtig eilig.

Sagen Sie nichts.

Nein, nein, ich sage nichts. Das ist katastrophal.

Scheiße. Scheiße, okay.

Das wäre ja nicht so schlimm, wenn der Boden

in der Zeit backen würde.

So, Teig Nummer zwei, neuer Versuch, neues Glück.

Ganz einfach.

Liebe Profis, Fruchtergreifen ist erlaubt, Fluchtergreifen ist verboten.

habt nur noch 60 Minuten.

Okay, ordentliches Programm hier bei Sat .1.

Eigentlich sollte die Show Ran Backen heißen.

I wanna let you in.

Warum fischern die jetzt? Die sind so klein.

Das ist echt gemein.

Eine Aufgabe, die wir nur unseren Profis zutrauen.

Ich mache jetzt gerade meine Himbeermut.

die jetzt hier oben drauf kommt.

Das Weiße, was ich da reingemacht habe, war jetzt Aquafaba.

Das ist das Kochwasser von Kichererbsen.

Faba ist Latein und bedeutet Bohnen.

Also ich glaube, ich habe die einzige Frucht erwischt, die Kerne drin hat. Das

heißt, ich muss sicher gehen, dass...

die Juroren auf keine von den Kernen beißen.

Ich würde sagen, das ist nochmal ein Schwierigkeitsgrad mehr.

Und ich hoffe, dass das berücksichtigt wird.

Ich habe ein gutes Gefühl bei dir, auch wenn es die Kiwi ist.

Ja, jetzt habe ich doch auch ein relativ gutes Gefühl.

Darf ich mal hier probieren? Ja, natürlich, sehr gerne.

Boah, ist das lecker.

Die Torten nehmen Form an.

und erreichen teilweise Höhen, die man von gängigen Frisier -Torten nicht

unbedingt kennt.

Aber ist höher auch besser?

Larissas zweiter Boden ist schon soweit.

Viel besser.

Benjamin hat das Volumen seines Backrings optimal ausgenutzt.

Ökonomisch sinnvoll.

Aber kommt das auch seiner Torte zugute?

Tim, nicht zu viel, nicht zu wenig, gerade genug.

Kompott, auch fertig.

Super.

Larissa muss sich sputen.

Bist du denn jetzt zufrieden mit dem Boden? Ja, Gott sei Dank. Sieht auf

Fall besser aus.

Ihr Lieben, ihr habt noch fruchtig frische 30 Minuten.

Das könnte knapp werden.

Seit ich die Böden neu backen musste, bin ich jetzt quasi rausgeflogen aus dem

Zeitmensch mit.

Eigentlich widmet man sich in der letzten halben Stunde lieber den kleinen

Extras, mit der man die Jury begeistern kann.

Ich mache jetzt einen Teil meiner Deko, dass man so ein bisschen den rosa

Pfeffer direkt auch oben drauf.

dass man die Geschmacksrichtung an der Deko auch erkennt.

Und Provina, wie läuft es bei dir?

Ja, doch soweit, alles gut. Die Torte ist eingesetzt, dann habe ich

Vanillemousse oben drauf, für die Kiwis am Rand ein bisschen

Zitronenläuterzucker mariniert. Sehr gut. Und dann habe ich noch so eine Kiwi

-Fruchteinlage mit Kiwi -Würfeln.

Speck.

Die Torte an sich war die Pflichtaufgabe.

Mit einer Überraschungsfrucht, auf die niemand vorbereitet war.

Die Deko ist die Kür, mit der sich die Profis auskennen und mit der sie

beeindrucken wollen.

Aber ob Larissa überhaupt so weit kommt?

Ich mache jetzt erst eine kleine dünne Cremeschicht drauf, damit die Trauben

auch am Rand halten.

Es gilt, erst die Torte, dann die Details.

Liebe Profis, die Jury freut sich schon auf die ganzen Vitamine.

Ihr habt noch zehn Minuten.

Der Spiegel ist leider nicht fest.

Der ist jetzt im Schockfroster. Ich hoffe, dass er noch rechtzeitig fest

Ich habe jetzt noch zehn Minuten.

Der Plan ist, die Torte rauszuholen, wenn es noch fünf Minuten sind. Und dann

dekoriere ich schnell aus. Ich habe alles hier verbrat.

Und dann wird es hoffentlich noch was.

Die Kiwi sieht stabil aus. Und auch die Himbeeren und Feigen tragen das Gebäck.

Das ist, glaube ich, nicht so schön.

Larissa gibt alles.

Ich spritze jetzt quasi so kleine Äste wie von den Trauben.

Die Torte ist in der Kühlung, damit die fest wird, hoffentlich.

Und dann muss ich ganz, ganz, ganz schnell die Dekoration machen.

Ich bin nicht so ganz zufrieden mit dem Look.

Man sieht die Früchte für mich zu wenig, aber ja, ist halt so.

Drei Minuten.

Die drei Minuten sind äußerst eng.

Für Larissa und auch für Caro.

Larissas Torte muss runterkühlen.

Und der Fruchtspiegel von Caros Torte muss so anziehen, dass sie ihn

kann.

Ich kann nichts machen. Das ist so schlimm.

Für Larissa schlägt die Stunde der Wahrheit.

Bekommt sie in der knappen Zeit noch eine Deko hin, die der Aufgabe würdig

Bei Jennifer sieht es schon besser aus.

Und bei Caro?

Macht mir ein bisschen Sorge.

Liebe Profis, nur noch zwei Minuten.

Die letzten Sekunden brechen an.

10, 9, 8,

7, langsamer, 6,

5, langsamer.

Drei. Scheiße.

Drei.

Eins.

Und Schluss. Hände weg vom Gebäck.

Perfekt, Kiwi.

Schön, bravo.

Ich bin einfach stolz, dass ich nicht aufgegeben habe. Ich habe weiter

Da sind Fehler drin, aber sie steht.

Ich bin sehr erleichtert. Am Ende ging mir schon der Puls und ich dachte, ich

schaffe es vielleicht nicht mehr.

Ich glaube, dieser Prozess des Gelierens ist passiert, während ich sie

ausdekoriert habe. Und darum bin ich sehr dankbar.

All diese Torten sind spontan und ohne Rezept entstanden.

So etwas bringen nur wahre Profis zustande.

Geschmacklich habe ich... Keine Ahnung. Ich habe die Komponente zwar

abgeschmeckt, aber wie es jetzt gesamt schmeckt, ob man die Fasades

oder nicht, weiß ich nicht. Und ich habe ein bisschen Angst, dass mein Komfort

weich ist.

Ich habe kurz, glaube ich, falsch verstanden und habe den Ring voll

Natürlich in der Zeit zum Kühlen ist nicht ganz ideal. Ich denke, die Torte

leicht, ganz leicht hitten.

Das ist eine Kleinigkeit, auf die man...

Jetzt heißt es gesundes Naschwerk für die Jury. Wir starten mit der Verkostung

und beginnen bei Teresa. Komm bitte nach vorne.

Ich habe für euch eine Himbeer -Aquafaba -Mousse mit rosa Pfeffer.

Dann haben wir einen Mandelboden, einen Crumble mit rosa Pfeffer auch drin.

Und obendrauf haben wir einen Himbeerspiegel und einen Minz -Mandel

Du hast die einzige Tochter, die viereckig ist. Finde ich wunderbar. Du

auch sehr schön hier die Himbeeren sichtbar gemacht, dadurch, dass du die

Schokoladenlinie hier etwas abgeschnitten hast.

Das ist eine super schöne moderne Torte. Der Glanz obendrauf, das i -Tüpfelchen,

ein wunderschöner Farbton. Also man kann sofort auch von der Farbe auf die

Frucht schließen.

Handwerklich gesehen gibt es von mir von außen auch nichts zu beantragen.

Ich mag die Oberfläche, also diesen Spiegel, wo diese Himbeeren nochmal

auftauchen. Sehr moderne Dekoration mit dem Pesto. Das ist sehr gut gelungen.

Es hört sich sehr lecker an mit dem rosa Pfeffer.

Passt doch sicher gut zusammen mit den Himbeeren.

Ich bin da eigentlich gespannt.

Wo glaubst du, dass ich anschmeiden soll?

So, dass ihr vielleicht alle ein bisschen Pesto abbekommt.

Jeder möchte, glaube ich, ein bisschen Pesto haben.

Die Muschel, wenn du den in den Mund bekommst, die ist so etwas von luftig.

ist nur ein... Vermeintlich gehen wir...

Vielleicht einfachste Frucht, die man hier ziehen konnte.

Aber mit der Schwierigkeit, man muss aus ihr was Besonderes machen.

Du hast dich wirklich losgekitzelt mit dem rosa Pfeffer. Ich mag das so

unglaublich gut.

Das freut mich sehr.

Der rosa Pfeffer passt perfekt zu der Himbeere. Aber es ist nicht nur ganz

leicht da.

Und auch nur, weil ich es vorher wusste. Wenn ich nicht wüsste, dass da rosa

Pfeffer drin ist, dann würde ich ihn auch nicht rausschmecken. Aber ansonsten

eine sehr, sehr gute Idee.

Vielen Dank.

Ich habe ein Kompott mit Brombeermarkt gekocht, die frischen Brombeeren darin

sozusagen mariniert. Für den Crunch habe ich noch Bissé -Masse gebacken und

klassische Wiener Böden.

Als Creme eine Frischkäse -Maccarpone -Creme oder Mousse.

Obendrauf ein Spiegel von Brombeere und ein bisschen Dekor.

Bisschen Dekor.

Also du hast fünf Komponenten alleine bei der Dekoration.

Das muss man auch erstmal machen in einer Überraschungsaufgabe, ne?

Das Problem mit den Braunbären ist ja auch die Bluten. Aber du hast das gut

gelöst. Sie sind sichtbar, aber wenn du so eine schwere Masse machst wie mit

Mascarpone, das sinkt dann und dann kriegst du dieses Resultat.

Und dann sieht man natürlich, dass die Torte halt wirklich schief ist.

Und das ist ein bisschen schade für die ganze Arbeit, weil du hast hier wirklich

sehr, sehr viel Arbeit für drei Stunden gemacht.

Hier sieht man es ganz deutlich, da hat sich der Meringue gerecht.

Er ist teilweise geschmolzen und ist ein bisschen zusammengesunken.

Aber das Schnittbild ist schön.

Großes Lob für den dünnen Verblähboden.

Der macht ja auch, dass du schöne Tortenstücke bekommst.

Die Mascarpone -Creme tötet ein bisschen die Brombeere.

Der Geschmack von der Brombeere ist nicht so dominant, wie ich ihn erwartet

hätte. Ich finde es spannend, dass du in einer Überraschung -Challenge...

Wenn du spontan so eine Kombination bekommst mit so vielen

die unterschiedlicher nicht sein können, also wie du das kombinierst und dir

ausdenkst, ist für mich ein Zeichen für einen wirklichen Fachmann.

Die Brombeere ist jetzt nicht so dominant, aber eine sehr schöne Torte.

Ich glaube, der Teil hier, der hätte vollkommen gereicht, hier oben noch den

Spiegel mit drauf und das hier komplett weg, weil du hast einfach zu viel.

Von der sehr gut abgeschmeckten, neutralen Creme. Aber die ist so präsent

deinem Stück Kuchen, dass die Brombeere tatsächlich sich nur in die zweite Reihe

stellt. Und das darf natürlich dann nicht passieren.

Ich habe ganz unten dünnen Tablet -Boden, dann habe ich drei dünne Fichten

Wiener Boden eingearbeitet, eine Kiwi -Konfitüre, dann ist eine Vanillemousse

darin, eine Kiwi -Fruchteinlage und ganz oben drauf noch eine weiße

Schokoladenaufschlag -Ganache.

Es ist eine schwere Frucht zu bearbeiten.

Hier schmilzt immer alles weg, oben drauf die... Kiwi, die hat eine Säure,

macht immer das Bakterien kaputt. Und das Resultat, was wir hier sehen, du

es bemeistert.

Ich hätte doch gerne da einen kleineren Boden gehabt, dass man den nicht gesehen

hätte. Da wären die Früchte noch mehr zur Geltung gekommen.

Also mir gefällt sie sehr gut. Ich mag dieses bisschen Retromäßige von außen

50er, 60er Jahre, als die Kiwi quasi groß wurde. Aber du hast oben moderne

Ornamente. Ich finde, du hast es wirklich sehr schön gelöst.

Wirklich ein traumhafter Kuchen. Für mich vor allem auch die perfekte Höhe.

Wir haben keine Höhen vorgegeben. So ist es tatsächlich. Die Kiwi steht im

Vordergrund, nicht nur oben drauf, sondern auch an der Seite da drauf, wo

ankommt. Du hast die Torte sehr kreativ, sehr schön umgesetzt von außen.

Ich finde es erstaunlich.

Dass man die Kiwi schon riechen kann.

Eine Kiwi ist jetzt ja nicht stark aromatisch vom Duft her, aber das hast

hinbekommen, dass ich sofort bei der Kiwi bin als Frucht.

Also das ist einmalig. Ich hätte das nicht geschafft.

Den Geschmack von der Kiwi wirklich dahin zu bringen, dass das Kiwi

ist nicht leicht.

Und das ist dir hier direkt gelungen. Wo du auch hinsteckst, ist der starke Kiwi

-Geschmack da.

Wirklich, das ist fantastisch. Danke schön. Für mich persönlich gibt es da an

dieser Torte nichts auszusetzen, auch das Sabli.

Ich habe vor allen Dingen auch eine angenehme Stärke, dass ich auch den

dabei habe, weil ansonsten wäre es tatsächlich mir zu mousse -artig

Also sehr clever durchdacht, für mich persönlich geschmacklich hervorragende

Arbeit. Danke schön. Danke.

Unten ist ein Mürbeteig abgestrichen mit ganz dünnen Fettbitterkuvertüre.

Darüber eine dünne Schicht Marzipan. Böden mit leichtem Mandelgrieß und ein

bisschen Amaretto. Dann habe ich die Trauben halbiert in einer Weincreme

gekocht. Und darüber ist eine Vanille -Mascarpone -Creme.

Ich finde es ganz toll, dass du auf die Idee mit der Weincreme gekommen bist.

Das ist genau das, was die Tochter braucht, weil Trauben in der Tochter

die geben auch nicht viel Geschmack.

Nur wenn du drauf beißt, darum den Wein da einzuarbeiten, ist genial.

Man sieht, die Tochter ist etwas unter Stress zusammengebaut worden. Und da

ich volles Verständnis dafür, weil dein erster Boden ist in die Binsen gegangen.

Und dass du dann nochmal den gemacht hast unter diesem Stress, das war schon

enorm, finde ich.

Ja, viele andere haben ja als Kapsel gebacken. Ist ein bisschen einfacher,

allen Dingen, wenn man wenig Zeit hat. Denke ich mittlerweile auch so total

bescheuert. Warum habe ich das nicht gemacht?

Wäre beim nächsten Mal auf jeden Fall ein Tipp, das als Kapsel zu machen, weil

bei der Höhe hast du eine gewisse Backzeit und dann rennt dir die Zeit am

weg. Man sieht, dass du im Stress warst.

Außen, bei der Außenschicht habe ich so ein bisschen Probleme.

Naked Cakes sind in.

Ich glaube, ich hätte aber trotzdem probiert.

so ein bisschen Richtung Falklein -Cake zu gehen.

Also dass ich sie hier unten eingesprichen hätte, dann die Trauben

hätte, um hier oben wieder einzustreichen. Ich glaube, das hätte

gepasst, wenn die Torte so einen leicht eleganten Rotor gehabt hätte.

Ja, du warst nicht geizig mit dem Weintrauben.

Sie soll ja nach Weintrauben schmecken.

Der Weintrim ist lecker. Danke.

Allerdings, dein Weintrim, dass der so hart abgebunden ist, das ist ein

schade.

Das mit der Schokoladenschicht, auch mit dem Marzipan, all das erinnert mich

tatsächlich auch an meine Lehre, als ich diese Weincreme herstellen musste.

Aber wenn du das miteinander vergleichst, die Weincreme mit der

geht es ja darum, nicht eine herrliche Weincreme herzustellen, sondern die

Weintraube in den Vordergrund zu stellen. Und da ist tatsächlich so ein

am Ziel vorbeigeschossen, was den Geschmack angeht. Ja, danke.

Ich habe aus den Fesalis einen Kompott gekocht.

Ich habe Wiener Böden gebacken. Die habe ich mit Leutertrücker und Fesalismark

gedrängt. Dazwischen befindet sich eine Dünnerschicht weißer Kruste.

Und ich habe eine Sahne -Vanille -Creme gemacht.

Also die Aufgabe ist auf jeden Fall erfüllt.

Man kann die Frucht erkennen, man sieht sofort, welche Frucht du zugelost

bekommen hast. Ich hätte tatsächlich, wenn ich einen Nelke -Cake gemacht

nur probiert, noch ein bisschen akkurater zu arbeiten, also dass es dann

wirklich exakt alles auf einer Höhe liegt.

Ich selber mag es nicht, wenn dieses Gedöns hier oben drauf liegt, das möchte

ich nicht essen, das ist unessbar.

Ich hätte tatsächlich die obere Schicht vom Biscuit ganz weggelassen, weil es

ging nicht darum, die höchste Torte zu präsentieren, sondern wirklich darum,

dass man von außen die gezogene Frucht sehen kann.

Also da vielleicht beim nächsten Mal ein bisschen flacher.

Man sieht hier den Aufbau der Tochter. Du hast wirklich zwei dicke Böden hier.

Nun, ich weiß, es ist schwer mit der Fisalis, mit dem Geschmack, aber ich

bekomme den nicht. Ich bekomme überhaupt keinen Fisalis -Geschmack.

Wenn ich den Kompott alleine esse und dazu die Ganache, dann verstehe ich, wo

hin wolltest. Aber ich glaube, die Proportionen der einzelnen Komponenten

stimmen nicht.

Also da tatsächlich noch ein bisschen mehr... gucken, wo der Schwerpunkt

sein soll, um dann auch die Verhältnisse wieder in die Balance zu bringen.

Mit der Sahnecreme, die du oben drauf hast, hast du alles richtig gemacht,

die ist sehr schön, hat eine super Konsistenz, ist auch sehr neutral.

Also würde ich jetzt quasi die Fisales nicht vertreiben, was den Geschmack

angeht. Aber ich bleibe dabei, die Torte ist definitiv zu hoch, ein Boden

weniger und die Torte wäre geschmacklich wesentlich stärker.

Danke. Vielen Dank.

Ich habe Wiener Böden gemacht, eine Mascarpone Feigenreben und

mit Amaretto abgelöscht und karamellisierte Walnüsse und einen

Crunch.

Genau.

Und eine Zuckerrose.

Die Aufgabe hast du auf jeden Fall erfüllt. Also die Feige ist sehr gut zu

erkennen.

Das ist so ein bisschen von den Farben her, wie so eine Torte, die man in alten

Konditorenbüchern findet, 1900, 1920.

Da hat sie wahrscheinlich so auch im Laden gestanden.

Und gerade diese gespritzten Garnierungen, Randgarnierungen,

sind gerade wieder sehr in als Vintage Cake.

Aber ich hätte mir gewünscht, dass ich hier oben jetzt nicht so eine leichte

Achterbahnfahrt habe. Also diese Kante geht mal nach oben, mal nach unten.

Also da mehr auf Genauigkeit achten.

Also die Rose ist schön, hatten wir aber nicht verlangt. Sie sollte ein bisschen

mehr Arbeit an dem Aussehen der Tochter gemacht haben.

Feige ist neben Kiwis natürlich auch eine sehr dankbare Frucht, wenn es um

dieses Muster geht, weil du eine sehr große Fläche hast. Aber dass man

gleichmäßig von außen arbeitet, das ist tatsächlich immer das Wichtigste bei der

Feige. Ich bin gespannt, wie es schmeckt.

Mit verbundenen Augen hätte ich nicht gesagt, dass es feige schmeckt.

Irgendwie blumig, parfümiert.

Aber feige schmecke ich nicht.

Der Knusperboden, da ist ja auch dunkle Schokolade drin. Dunkle Schokolade ist

extrem stark, was den Geschmack angeht. Also wirklich viel, viel dünner

arbeiten. So geht die Feige ein wenig unter, was den Geschmack angeht, was

schade ist.

Ja, geschmacklich überzeugt die Torte jetzt nicht so wirklich.

Also oben der Kompott, der gefällt mir gut.

Davon hätte ich mir tatsächlich irgendwie noch mehr gewünscht.

Dann wäre die Feige noch ein bisschen mehr rausgekommen.

Dankeschön. Danke.

Ich habe die Kumquat gezogen und ich habe sie mit Haselnuss kombiniert. Ich

eine Haselnuss -Nougat -Mousse gemacht, eine Kumquat -Fruchteinlage, einen

Haselnuss -Financier -Getränk in Kumquat und Rumtränke, einen Knusperboden mit

Haselnuss. Abgeschlossen ist das durch einen Kumquat -Spiegel und mit Tupfen

Mascarpone -Nougat -Creme und karamellisierter Haselnuss obendrauf.

Deine Torte war eine Punktlandung. In der allerletzten Sekunde ist die letzte

Haselnuss oben bei der Dekoration aufgesetzt worden, aber sie steht.

Bei dir ist wirklich die Frucht das Erste, was ich sehe. Sehr edle

oben. Das mag ich halt immer, wenn man so ein bisschen die Idee auch bekommt,

was einen geschmacklich erwartet.

Für mich ist das eine super schöne Anschnittstorte im Geschäft.

Dankeschön. Ja, Caro, von allem hast du definitiv, was die Optik von Hausmann

geht, die beschissenste Frucht erwischt, weil die Kerne müssen raus. Ich hoffe

nicht, dass wir nachher auf den Kern beißen.

Deswegen ist die Frucht an sich wirklich extrem schwer.

Geschmacklich gesehen freue ich mich am meisten auf deine Torte. Ich hoffe, in

diesen Erwartungen wird die Torte geschmacklich gleich gerecht.

No pressure.

Man sieht sehr schön den Aufbau der Tochter hier.

Der Spiegel wundert mich, dass der so dick ist. Hätte ich ein bisschen dünner

erwartet, aber vielleicht macht das überhaupt nichts. Mal sehen.

Das Highlight für mich ist hier unten.

Das, was du da gekocht hast. Sonst wäre...

Der ganze Kumquat hat den Geschmack weggegangen durch die Nuss.

Die Nuss ist sehr dominant und übertönt diesen Geschmack von der Frucht.

Dominant Nuss.

Das, was ja die Kumquat ausmacht, ist ja einerseits dieses wunderschöne, leichte

Orangenaroma, aber auch diese Bitterstoffe. Und genau das mit der Süße

dieser Haselnuss ist sensationell gut zu kombinieren. Ich glaube, wenn du

einfach noch ein paar von den Kumquat mit in die Mitte gelegt hättest, dann

wären wir wirklich geschmacklich absolut...

happy gewesen, weil die Konsistenzen sowohl vom Haselnussfinanzier als auch

deiner Mousse, die sind wirklich hervorragend. Die kann man nicht besser

Jetzt ist das Feintuning, dass die Kumquat noch mal ein bisschen präsenter

Das hast du sehr schön gesagt.

Handwerklich ist alles wirklich top.

Konsistenzen stimmen.

Einziges noch, gewinnt so ein bisschen die Haselnuss.

Vielen Dank.

Bei wem trägt die erste Aufgabe besonders viele Früchte? Bis zu 30

es geben.

Liebe Jury, beratet euch jetzt.

Diese Aufgabe war ein echter Stresstest für alle sieben Profis.

Alle sieben mussten spontan eine eigene Tortenkreation machen.

Ich glaube, da waren Früchte dabei, mit denen hat der eine oder andere noch

keine Torte hergestellt.

Und wenn du mit Zutaten noch nie gearbeitet hast, dann ist es

immer ein bisschen schwieriger, das Ganze auch geschmacklich einzuarbeiten.

Warst du damit zufrieden mit dem Ergebnis?

Bei einigen war ich zufrieden, bei anderen nicht.

Ja, meine Nerven, die sind schon am Limit, würde ich sagen.

Heute habe ich ein sehr gutes Gefühl.

Günther hat auf jeden Fall die Kombination Himbeer -Rosa -Pfeffer sehr

Aber so eine richtige Einschätzung habe ich nicht.

Es hat wunderschön nach Himbeere geschmeckt. Es war eine schöne Säure

eingearbeitet. Die Böden sind hervorragend. Also grundsätzlich ist das

eine wirklich sehr, sehr gute Torte geworden.

Wie mit den Weintrauben, da ist eine Einlage drin. Die Farbe, die ist ganz

und die Weintrauben kommen überhaupt nicht durch. Ich hoffe natürlich.

Dass ich nicht Letzte werde wie der Vorletzte, wäre natürlich ganz gut.

Ein bisschen Enttäuschung mit Benjamin.

Nach dem, was er vorher gezeigt hat, war diese Tochter ein bisschen

überarbeitet. Wir haben hohe Ringe bekommen und ich dachte, wir sollten die

ausfüllen. Nächstes Mal höre ich besser zu.

Man muss wirklich da ein bisschen aufpassen, dass man nicht zu hoch wird,

du dann den Geschmack neutralisierst durch die verschiedenen Schichten. Und

ist ihr passiert.

Was uns allen drei optisch sehr gut gefallen hat, ist die Torte von Caro.

Ich weiß nicht, ob ich eventuell ein paar Punkte für den Schwierigkeitsgrad

Frucht bekomme. Ich hoffe es.

Von außen haben wir sie alle gelobt.

Geschmacklich ein bisschen mehr Kumquat.

Bei Jenny das gleiche Problem, es hat nicht wirklich nach Feigl geschmeckt.

Nein, es war mehr ein blumiger Parfümgeschmack in der Mousse drin und

war viel zu fest.

Schreiben wir mal die Punkte auf und zählen zusammen.

Nach dem Zählen kommt das Verkünden.

Wer konnte sich wie viele Punkte sichern? Wer kann der nächsten Aufgabe

entspannter entgegenblicken?

Wer muss zittern?

Ja, liebe Jury, ihr habt die Torten angeschnitten, aber die Frage ist ja,

haben die Profis abgeschnitten?

Teilt uns eure Punkte mit.

Sogar für euch als Profis ist es eine Herausforderung, ohne Vorbereitung eine

Torte zu kreieren.

Einigen von euch ist es besser gelungen als anderen.

Am meisten mit dieser Aufgabe hat Larissa gekämpft.

13 ,5 Punkte für dich.

Ja, ist natürlich enttäuschend, aber jetzt muss die nächste Aufgabe sehr gut

werden, damit man die verloren Punkte wieder aufholt und hoffentlich in die

nächste Runde kommt.

Danach folgen mit jeweils 15 Punkten

Valentina.

Und Jennifer.

Auch bei dir, Benjamin, ist es nicht ganz so rund.

Du hast von uns 20 Punkte bekommen.

25 Punkte hat von uns bekommen Caro.

Und 27 Punkte

Hat nicht nur eine, sondern gleich zwei von euch bekommen.

Rovina und Theresa, ihr habt 27 Punkte.

Ja,

richtig genial.

Noch viel schöner so, gell? Ja, geteilte Freude, doppelte Freude.

Also damit hätte ich nicht gerechnet. So viel Angst am Anfang und jetzt so was

Positives. Vielleicht hätte ich nochmal extra gepusht.

Auch in der zweiten Aufgabe sind bis zu 30 Punkte drin. Für die Entscheidung

werden dann die Punkte beider Aufgaben zusammengezählt.

Schokolade zieht an, so heißt die zweite Aufgabe.

Und ich muss sagen, Schokolade zieht mich wirklich magisch an und Christian

ebenso. Und ich glaube, dem einen oder anderen hier wird es ja auch so gehen.

Wie man sich selbst Schokolade mit Würde und Eleganz anzieht, das wird uns jetzt

jemand zeigen, der durfte sich auch schon beim Promi -Backen ausprobieren.

ich muss sagen, ich glaube, ich habe ihn noch nie ohne Kopfbedeckung gesehen.

Hier ist der unvergleichliche Julian FM Stöckel.

Heute bin ich zum Anbeißen.

Julian ist der Richtige für diese Aufgabe, weil er nie ohne Kopfbedeckung

dem Haus geht.

Also das war schon bei der Promi -Staffel so. Und warum dann nicht einen

ehemaligen Promi -Bäcker zu uns ins Studio holen, wenn es um so ein tolles

geht?

Also ich habe damals mit meiner Mutter immer viel Dschungelcam geguckt und

kenne ich ihn.

Ja, er ist natürlich auch so ein bisschen crazy.

Und ein bisschen Glamour ist natürlich ganz cool, so ein bisschen auflockernd.

Wäre alles gar nicht nötig.

Ich fand es einfach richtig witzig, weil es so over the top und so hier bin ich.

Also ich fand es einfach lustig.

Ich habe damit gar nicht gerechnet.

Ich bin ja der sprechende Turban überhaupt.

Und deswegen, wer kann gut über Hüte und Kopfbedeckung sprechen, dann bin es

ich. Und deswegen konnte man ja niemand anderes fangen.

Ich bin ja so gut behütet. Ja, das geht in die Fernsehgeschichte ein. Das geht

in die Fernsehgeschichte ein. Und für euch sei gesagt, ihr glaubt natürlich,

dass ihr nur die überzeugen müsst. Nein, ich komme ja mit einer Überraschung,

denn ich darf heute auch fünf Extrapunkte vergeben.

Also legt euch richtig ins Zeug.

Das ist auf jeden Fall eine ganz witzige Sache, dass man sich jetzt noch fünf

Punkte extra ergattern kann.

Habe ich überhaupt nicht mitgerechnet. Ich werde heute die ganze Zeit immer

pausenlos bei euch sein, werde meinen Finger in jeden Teig reinstecken und in

jede Schokolade und in alles, was da ist und werde schauen, ob ihr das schön

macht. Vielleicht könnte ich ein bisschen mit meinem Glitzer ihn zu

Aber es gibt natürlich noch lauter Sachen, die man beachten muss. Liebe

welchen Anspruch habt ihr denn noch an diese Aufgabe?

Ihr sollt uns aus Schokolade eine Kopfbedeckung herstellen.

Heute geht es nicht um den Geschmack, denn unsere Punkte geben wir für

Technik, Design und Stabilität.

Aber die Schokoladenbohnen bleiben aus.

Schokolade muss von Hand temperiert werden.

Ihr bekommt von uns gleich Modellköpfe, die ihr mit Schokolade bebaut. Für

kleine Details dürft ihr auch Modellierschokolade verwenden.

Bei dieser Aufgabe heißt es nicht nur die Jury überzeugen, sondern auch

Und ihr müsst auch noch das mit der Zeit unter einen Hut kriegen.

Ihr habt für diese Aufgabe sieben Stunden.

Ist also nicht ganz so viel.

Aber ich glaube, ihr schafft das. Ich drücke euch die Daumen und eure Backzeit

startet ab jetzt.

Beim Temperieren muss man Schokolade verschiedenen exakten Temperaturen

aussetzen, sodass die enthaltene Kakaobutter keine stumpfe Struktur oder

einen weißlichen Fettreif bildet.

Wie bei Schokolade, die zwischenzeitlich in der Sonne lag.

Ich glaube, ich werde halt viel Zeit vor der Mikrowelle verbringen.

Also ich denke, mein Hut ist jetzt nicht so glitzernd Glamour, deswegen werden

wir mal gucken, wie er ihm gefallen wird.

Das ist übrigens Hascher.

Das Sascha? Ach, der hat einen Namen. Ja, weil ich wusste nicht so ganz, ob

warpig oder männlich. Wenn man jetzt Sascha ist, ein neutraler Name.

Heute haben wir ein bisschen Haute Couture bei uns in der Backstube. Und

geht es tatsächlich um ein Kleidungsstück. Es geht um das

Außergewöhnliche, das Raffinierte.

Feine kleine Details, dieser Wow -Effekt. Auf jeden Fall hätte ich fünf

glaube ich, verdient.

Gut, also wer mich beeinflussen zu versucht, da werde ich gleich mit Argus

drauf blicken, weil mich kann niemand beeinflussen. Ich werde dich jetzt genau

beobachten. Und wenn ich beim nächsten Mal dabei komme, ich werde nicht

schneller, dann schreit den ganzen Laden zusammen.

Valentinas Hut des Meereszaubers bringt ihre Liebe zur Unterwasserwelt auf den

Punkt. Mit einem majestätischen, modellierten Wal als Highlight.

Ich versuche natürlich, durch mein bisschen Glitzer zu überzeugen. Deswegen

stelle ich jetzt extra meine Glücksschweinchen hier auf den Tisch,

das hoffentlich so ein bisschen beeinflusst, weil ich brauche unbedingt

fünf Punkte.

Süß siehst du aus, hübsche Brille. Danke schön.

My First Lady, wie bist du auf den Titel gekommen?

Weil es so ein bisschen eleganter ist, quasi wie Prinzessin Diana so ein

bisschen. Ich habe auch so ein bisschen eher an Prinzessin Diana gedacht. Ja,

genau. Oder Pferderennen so. Ja, genau.

Esket -mäßig. Ja, genau, das ist es.

Der elegante Fascinator im Esket -Stil von Larissa ist mit Blüten und einer

Biene geschmückt und besteht aus 4 ,5 Kilogramm Kuvertüre.

Schokolade schmilzt vollständig bei 50 Grad.

Beim Temperieren in der Mikrowelle sollte man die

Schokolade alle 30 Sekunden kurz rausnehmen und durchrühren.

Es gibt verschiedene Methoden, wie man temperiert. Also entweder impfen oder

tablieren. Also tablieren ist das auf dem Tisch, das man da vorkristallisiert.

Die Schokolade soll auf 28 Grad abkühlen.

Ich liebe die Aufgabe. Ich habe selbst Kleider aus Schokolade gemacht.

Hut habe ich noch nie gemacht. Aber die Aufgabe ist fantastisch. Ich mag es,

weil man sieht hier wirklich, wie man herausfordernd die Schokolade

temperieren muss.

Die haben so viel Zeit. Ich will wirklich das Beste sehen.

Ein Teil der Schokolade wird tabliert. Der andere bleibt heim.

Also Schokolade ist nicht so meins, wegen dem ganzen Dreck, den man

Das ist immer so eine schmierige Angelegenheit für mich.

Beim Impfen kühlt die flüssige Schokolade ab, indem man kühlere, feste

Schokolade einrührt.

Wann blubbert das hier? Ja, es sind Stücke.

Ah, es sind Stücke. Ja, ich impfe die Schokolade zum Temperieren. Ach, die

brauchen eine bestimmte Temperatur?

Genau, sonst wird sie nicht fest.

Welche?

Um die 32, 33 Grad. Und sonst geht es nicht?

Ja.

Das ist dann die benötigte Verarbeitungstemperatur.

Die Herausforderung ist natürlich sehr groß, die Schokolade mit Hand zu

temperieren. Da müssen genau die Temperaturen stimmen, dass die

Zuckerkristalle sich richtig anordnen.

Das ist natürlich schon eine große Herausforderung, aber dafür sind wir ja

Profis. Die das schon häufiger gemacht haben.

Es ist keine Raketenwissenschaft, Schokolade zu temperieren.

Aber der Name temperieren suggeriert ja eigentlich, dass es um die Temperatur

geht. Am einfachsten zu arbeiten ist es so bei 32, vielleicht 31 Grad, weil dann

die Fließfähigkeit auch noch stimmt.

So kann man die Schokolade am besten gießen.

Temperieren ist eigentlich eine Grundtechnik, die man immer im Alltag

Das muss ich in den Kursen auch immer von Hand zeigen, damit die Azubis ganz

früh verstehen, welche Techniken es gibt.

Von daher fühle ich mich eigentlich ziemlich wohl mit der Aufgabe.

Ich bin Rowena, ich bin 28 Jahre alt und ich bin Ausbilderin in der

Handwerkskammer in Kropland.

Ich finde es unglaublich abwechslungsreich und man begegnet auch

unterschiedlichen Menschen und das ist einfach schön, dass man die auf ihrem

entweder zum Gesellen oder auch zum Meister begleiten kann.

Mein größter Erfolg war der erste Platz bei der Deutschen Meisterschaft. Ich bin

Konditorin des Jahres 2022 geworden.

Ich glaube, was mich ausmacht, dass ich darauf achte, dass alles sehr elegant

und da bin ich, glaube ich, ein bisschen perplexionistisch.

Ich mag es einfach sehr filigran und fein zu arbeiten.

Ja, Schaustücke sind eigentlich die Dinge, die ich am liebsten mache, sei es

Zucker oder aus Kuvertüre.

Da kann man sich kreativ am besten austoben.

Ja, es wäre gelogen, wenn man sagt, man möchte nicht gewinnen. Das wäre

natürlich ganz, ganz toll.

Ich gebe natürlich mein Bestes und hoffe, dass es dann nachher auch für den

reicht.

Beim großen Promi -Backen 2024 wurde Julian Sechster. Von acht.

Was ist das hier alles? Zahnersatz? Nee, das sind Edelsteine. Ach, Edelsteine?

Ja. Das heißt, du machst einen Schokoladenhut mit Diamanten und

und so? Mit Amethysten quasi.

Ich liebe Amethysten.

Ja, ich auch.

Theresas Schokokrone vereint mystische Kristallfelsen aus gegossener Kuvertüre,

Mit geschwungenen Tentakeln aus modellierter Zartbitterkuvertüre.

Benjamin lässt seine Schokolade unter Rühren abkühlen.

Was machst du heute für einen schönen Hut?

Hut ist, glaube ich, das falsche Wort. Ich mache Kopfbedeckung passend zu

Groschen. Wirklich?

Ja, da fängt noch eine andere Raubkatze, und zwar der Tiger. Und das machst du

heute? Das mach ich noch.

Du machst einen Tiger. Ich bin ja ganz aufgewühlt jetzt.

Benjamin präsentiert eine imposante Kopfbedeckung im Tiger -Kopf -Look aus

gegossener und geschminkter Kuvertüre.

Florale Details runden sein Konzept ab.

Kühle tablierte und warme untablierte Schokolade ergeben zusammen die richtige

Temperatur. Arbeitest du gerne mit Schokolade?

Ich liebe es, mit Schokolade zu arbeiten.

Allerdings bei so Schaustücken, das ist jetzt nicht so mein Metier.

Was hast du für eine Idee? Ich mache einen Pferderennenhut, also einen sehr

extravaganten Hut.

Mit einer recht großen Krempe, die an einer Seite eingerollt ist.

Karos Schokohut beeindruckt mit filigran modellierten Blüten, während eine

kunstvolle Schleife das Kopfteil aus gegossener Zartbitterkuvertüre umspielt.

Karo beginnt mit der Krempe.

Ich hätte es vielleicht lieber auf dem Haupttisch machen sollen.

Die gewünschte Dicke beträgt 5 mm.

Es beginnt schon anzuziehen, wie man sieht, am Rand.

Betty ist neugierig.

Schaustück beim Thema?

Das heißt Haute Chocoture, also nicht Haute Couture, sondern hohe

Schokoladenkunst.

Der Haupteffekt ist eigentlich so eine große Schneider -Fähre und dann

Organrollen. Liebst du gerne? Ja, ich nähe sehr viel.

Cool. Genau, deswegen habe ich das Thema so gewählt.

Rowena macht ihr Hobby zum Hut und verziert ihre Kopfbedeckung aus selbst

temperierter Kuvertüre mit detailgetreu modellierten Nähutensilien.

Larissa und Rowena gießen als Grundform Halbkugeln aus.

Benjamin macht sich an seinen Katzenkopf.

Der große Risikofaktor bei Benjamin ist, es ist eine sehr, sehr große Form. Ein

Tigerkopf mit verschiedenen kleinen Elementen, das muss alles super sauber

ausgegossen werden. Die Schokolade muss die perfekte Stärke haben, damit er sie

nachher auch ohne, dass sie kaputt geht, wieder aus seiner Silikonform

rausbekommt.

Bei Jennifer läuft es rund.

Das ist meine Kopfform, die habe ich selbst hergestellt.

Da habe ich einfach so eine Folie genommen, erhitzt und dann habe ich es

auftüllen lassen und das ist jetzt meine Form. Also ich habe keine Silikonfarben

wie die anderen.

Jennifers schamanische Kuvertüre -Kopfbedeckung vertreibt alle bösen

Verziert mit modellierten Rosen, goldenen Federn und filigran

Ketten.

Schaustücke aus Schokolade sind Theresas Stärke.

Ich gieße jetzt gerade den Rohbau für meine Bergkristalle.

Die sollen hohl sein, damit es nicht ganz so schwer ist.

Die Uhr tickt, denn während des Arbeitens wird die Schokolade ständig

Angst, dass es sehr schnell geht hier, weil es ist auf einer Marmorplatte und

auf Marmor zieht Schokolade sehr schnell an.

Caro macht eine gebogene Schokolade, eine Hutkrempel, die gebogen ist. Und

ist natürlich schwierig, weil man muss hier die Temperatur der Schokolade so

anpassen, dass sie zu biegen geht, ohne zu brechen.

Aber das gibt natürlich, wenn es gelingt, sehr viel Schwung und Leben in

rein.

Da muss man leider schnell arbeiten, weil ich habe jetzt schon Panik, dass es

nicht mehr funktioniert.

Einen sichtbaren Bruch will kein Profi abliefern.

Es ist leider hier tatsächlich beim Rollen gerade ein bisschen gerissen.

Ich überlege es nochmal zu machen.

Das stört mich schon.

Nach 90 Minuten beginnt Caro von Neuem mit dem Temperieren.

Nun versucht Rovina, ihre weiche Schokolade in Form zu bringen.

Und Caro muss ihre Schokolade wieder auf 50 Grad erhitzen.

Währenddessen können die anderen Profis munter weitergestalten.

Es ist auch unmöglich, dabei sauber zu bleiben.

Larissa setzt ihr Arbeitsgesicht auf.

Ich strecke schon wieder die Zunge raus.

Meine Mutter sagte, man soll aufpassen, dass ich nicht die Zunge rausstrecke,

wenn ich mich konzentriere.

Kann ich davon probieren? Ja.

Nein, gerne probieren.

Schön, heute wäre ich 23 Kilo fetter, weil ich von allen Tischen Schokolade

probiere.

Schmeckt gut.

Lecker. Sehr gut.

Caro hat Respekt vor ihrem zweiten Formversuch.

So, was machst du jetzt hier?

Ich versuche meine Krämpfe des Huttes noch einmal zu machen. Die Krämpfe des

Huttes? Ja, das hier ist die Krämpfe des Huttes, die soll so eingerollt sein.

Das ist mir da nicht ganz gelungen, weil hier ein Riss entstanden ist. Das kann

ich natürlich nicht akzeptieren. Ich habe es jetzt extra auf diesem Blech

gemacht und nicht auf der Marmorplatte, weil ich vermute, dass das passiert ist,

weil es zu kalt war.

Und die Marmorplatte, die lässt halt die Schokolade sehr, sehr schnell anfingen.

Man kann ja besser Schokolade essen als modellieren mit Schokolade.

Benjamin möchte die nächsten fünf Stunden optimal nutzen.

Ich werde sehr viele Techniken einbauen und versuchen, die Techniken wirklich in

Perfektion umzusetzen.

Und damit will ich die Jury überzeugen.

Klappt es bei Caro jetzt besser?

Sie lässt sich wesentlich besser rollen als das Exemplar davor, wie man sieht.

Ich müsste hier noch ein bisschen Beauty -Arbeiten betreiben, um es schön

optimal aussehen zu lassen.

Aber generell bin ich zufrieden.

Jennifer arbeitet freihand.

Ich habe halt keine Formeln. Ich mache das einfach, wie ich denke.

Dafür braucht man Mut.

Ich bin Jenny, 38 Jahre alt.

Ich bin Konditormeisterin und betreibe meine eigene Auftragskonditorei hier in

Mittelfranken.

Mein Ass im Ärmel ist vielleicht die Spontanität.

Falls was schief geht, kann ich da mir selber aus der Patsche helfen.

Die Backstube befindet sich hier in unserem Wohnhaus und wir wohnen hier

alle zusammen.

Meine Eltern, meine Schwester, mein Freund und mein Kind.

Meine Mama hilft mir ganz viel hier in der Backstube auch und unterstützt mich

auch mit unserem Sohn, damit ich quasi freie Hand habe, hier meinen Traum leben

zu können.

Sehr gut.

Zusätzlich verkaufe ich meine Ware noch über das Candy -Mobil und biete das auch

an für Firmen -Events, Hochzeiten, Geburtstage.

oder größere Firmen eben.

Mich reizt an diesem Wettbewerb, über meine eigenen Grenzen hinauszugehen und

auch Neues zu bewerkstelligen.

Also das Besondere an meinem Stil ist, dass ich eher bespielter bin und das

gerne umsetze.

Der Südtirol macht auch Fehler.

Soll ich ihm die Federn kaputt machen? Nein.

Ich habe den Glückwünschen von mir. Soll ich machen, wirklich? Ja.

Sollen wir uns beim Einschlemmen, hast du es nötig? Nein.

Benjamin bringt gerade nichts aus der Ruhe.

Das ist ein filigranes Teil dann.

Also filigrane Teile, die dann frei schweben werden.

Caro greift zur Zweitschokolade.

Ich habe hier jetzt gekutterte Schokolade.

Die wird jetzt modelliert und dann in Form gebracht.

Die Profis wissen genau, welches Detail an welcher Stelle den Kopfschmuck

verschönern soll.

Für Beobachter von außen wirkt es allerdings so, als würde man auf eine

Legosteine schauen, aus denen mal der Todesstern werden soll.

Die einen kleinen Ticken wärmer machen, die zieht mir zu schnell an, was

eigentlich sehr gut ist, aber das ist typisch ich.

I love it.

Meine Mutter lacht sich jetzt gerade kaputt vor dem Fernseher, mein Vater.

Sicher sind alle zusehenden Elternteile gerade mächtig stolz.

Wie kriegst du die denn überhaupt ab, ohne dass sie kaputt gehen?

Das wäre der Wahnsinn.

Das ist natürlich ein bisschen heikel dann.

Das glaube ich.

Ich werde es schaffen.

Nach wie vor gilt, die Schokolade muss für jeden Arbeitsschritt die genau

richtige Temperatur haben, damit sie in Form kommt und bleibt.

Ich modelliere super gerne mit Schokolade. Wenn man erstmal das ganze

Modellieren hat und dann kann man nochmal richtig schön nachschnitzen und

nachbearbeiten und sprühen, das ist traumhaft.

So, ich werde jetzt den Hut, den Kopf sozusagen, den Oberbauch von meinem Hut

rausnehmen.

Dabei darf er nicht brechen.

Tada!

Ups.

So.

Mal schauen, ob es passt.

Jetzt baue ich da drauf rum.

Sieht wild aus.

Rowena arbeitet da schon geometrischer.

Aber Hauptsache, die Statik stimmt.

Tätig, tätig.

Ganz so minimalistisch darf man hier nicht drauf sein.

Jetzt werde ich versuchen, ihn auszuformen.

Lass ihn raus, den Tiger.

Hat Benjamin genug Fingerspitzengefühl?

Und? Tierliebe?

Hätte besser laufen können.

Ist der Tiger etwa ruiniert?

Die Kleinigkeiten kann ich ausbessern.

Das ist kein Problem.

Die paar Gräbestellen wird man nicht sehen.

So vertraue ich mir zu, dass ich das kleben kann.

Ist ein schwerer Aufgang.

Die sich die Jury nicht umsonst für die Profis aufgehoben hat.

Was machen Theresas Edelsteine?

Ja, gut geworden.

In vier Stunden muss alles auf Hochglanz gebracht werden.

Ich bin da wirklich sehr gespannt drauf.

Also das Temperieren ist natürlich ein essentielles Element.

Das heißt, wenn da irgendwas graus oder so, dann ist das nicht so gut.

Nee.

Kommt Farbe drüber.

Nee, das sehen wir.

Nein, alles gut.

Kommt Farbe drüber.

Du bist ja auch die Ulknudel hier von uns.

Bisschen Spaß muss sein, nur ernst ist auch nicht gut. Das ist in der heutigen

Zeit das Wichtigste, was man sich nur vorstellt. Richtig.

Aber es ist ziemlich schön, dass du da meinen Kopf nimmst und meine

Lieblingsfrisur.

Ja, das passt doch.

Aber die Hörner, die du später drauf machst, die hat ja, glaube ich, eher

Christian oder Betty oder Günther.

Die kommen dann manchmal hier so ein bisschen durch.

Ja, wenn sie sich ärgern über euch. Hoffen wir, dass wir das nicht erleben.

Jennifer formt alles aus dem Kopf.

Das werden meine Hörner für meinen schamanischen Kopfschmuck.

Bist du Esoterikerin?

Ich habe da nichts mit am Hut mit diesem Schamanismus.

Aber ich lasse mir auch manchmal die Karten legen.

Das habe ich schon öfter machen lassen. Oder an Horoskopik, glaube ich.

Engelszahlen.

Das ist so mein Thema.

Bei Caro geht es um die Schokowurst.

Ich mache eine Kordel, die dann an die Seite des Futes kommt.

Schokolade ist hier Werk und Klebstoff.

Schaustücke bauen, das macht mir einfach extrem viel Spaß.

Und das ist halt doch eine Sache, die machst du halt nicht alltäglich. Es

kein Kunde in die Backstube und sagt, ich will einen Hut aus Schokolade haben.

Liebe Profis bei Schokolade, da macht man keine halben Sachen, aber bei der

Arbeitszeit schon. Ihr habt Halbzeit noch dreieinhalb Stunden.

Bis jetzt ist es noch ganz gut im Zeitrahmen.

Ich hoffe, es bleibt auch so.

Halbzeit ist, glaube ich, erstmal ganz gut soweit.

Ich traue mich eigentlich zur Zeit gar nichts mehr zu sagen, weil ich sage

Mal, ich glaube, ich bin gut in der Zeit und dann im Endeffekt renne ich bis zur

letzten Sekunde.

Ich wäge mich hier nicht in Sicherheit, vor allem, weil ich in der letzten

Challenge mich zeitlich auch etwas vertan habe.

Ich bemühe mich jetzt natürlich, alles so ordentlich wie möglich zu machen.

Nach indigenen Kopfbedeckung ist der obere Teil des Mundes oben.

Unsere untere Teile sind hier unten.

Und das versuche ich jetzt darzustellen.

Eigentlich braucht man bei so einer Aufgabe mehr als zwei Arme.

Oktopus sollte man sein.

Ich modelliere die Tentakel, die hier oben auf meinen Kopf kommen, und meine

Bergkristalle.

Jennifers Kopfbedeckung kann sich glücklich schätzen.

Ein bisschen massagen.

Larissa löst die Folie ab.

Das hat fasziniert.

Aber noch kann alles brechen.

Das ganze Teil wackelt so und dann bin ich immer so geschockt, wenn sich das

bewegt. Aber es ist wirklich die Holzplatte, glaube ich, hoffe ich.

Günther wird gerade nostalgisch.

Weißt du, an wen ich denke?

Nee. Sissi.

Sissi? Wenn sie auf dem Pferd sitzt.

Ich fand so ein bisschen Lady Diana. Ja, ein bisschen hier auf der Seite.

Ja, ja.

Wir haben ja die Sissi Berlins zu Gast.

Und muss das jetzt ganz glatt sein? Ist das der Clou?

Also ich will da die Schere rausschneiden und je glatter desto

Formen oder freies Gestalten, das ist Geschmackssache.

Ich habe schon darauf Wert gelegt, dass ich so gut wie keine Silikonform

verwende, nur so Grundformen, weil ich kann modellieren und das will ich auch

zeigen und das ist natürlich auch ein Schwierigkeitsgrad.

Wobei es auch nicht einfach ist, Schokolade aus der Form zu lösen, ohne

bricht.

Jetzt lasse ich einfach alles so auf mich zukommen und versuche es da ein

bisschen zu entspannen während dem Modellierarbeiten.

Den jetzt als richtiger Hut wäre für mich perfekt.

Ja, kannst du gerne behalten danach.

Voll geil.

Ja, ich bin natürlich auch ein verlogenes Biest, das ist ja klar. Und

Diva tut natürlich immer so das Gefühl, dass sie alles mag, jeden mag und alles

gut findet. Und am Ende fällt das Fallbeil dann knapp Kopf ab.

So lernen die Profis hier auch etwas über die Welt der Promis.

Das brauche ich noch ein paar Mal.

Und damit mache ich auch die Stecknadeln.

Und auch noch diese Kordel, die um den Hut rumkommt.

Larissa bringt Farbe ins Spiel.

Ich glaube, der Führer könnte das gefallen, wenn ich das als Praline

präsentieren könnte.

Beeindruckend, oder? Ja, es ist einfach beeindruckend. Das Herz schlägt höher,

wenn ich ihn arbeiten sehe. Er weiß auch genau, was er mag.

Jeder Punkt, den er berührt, ist genau einplaniert.

Nicht, dass Benjamin wie eine Planierraupe über die anderen Profis

Bei der letzten Aufgabe hat man gesehen, dass auch er Fehler machen kann.

Und die Konkurrenz hat auch ein paar Asse im Ärmel.

Ich streiche gerade Kakaobutterfarben auf. Und zwar werden das nachher

Schleifen. Die sollen so ein bisschen abstrakter die Blätter der Blüten dann

darstellen.

Ist das Schokolade?

Das sind verdruckte Kakaobutterfolien.

Ich habe da verschiedene Stoffmuster drauf gedruckt mit dem

Und jetzt kommt da weiße Schokolade drauf. Und dann biegt sie nachher so ein

bisschen in Form, als wäre das Stoff, der in Falten gelegt wird.

Jennifer scheint mit ihrem Hörnerhut keinen Bock geschossen zu haben.

Und auch Theresas Tentakel -Idee bewährt sich wohl.

Valentina ist ebenso unter Wasser unterwegs.

Und jetzt kommt der Wal.

Jetzt kommt der Wal, der wird dann hier drauf gesetzt.

Dann kommt da die Blume hin und ein paar Schwünge. Und wie fixierst du den, dass

der dann nicht umfliegt, der Wal? Der ist ja relativ schwer. Der wird auch mit

Schokolade angeklebt. Und das hält dann?

Das wäre der Plan.

Bist du dem sicher?

Doch. Ja, ich bin mir sicher. Doch, doch, doch. Wir sind uns ganz sicher.

bin mir ganz sicher. Ich bin mir auch ganz sicher. Immer.

Wichtig ist die artgerechte Haltung.

Wenn der runterknallt, dann ist der ganze Hut kaputt.

Ich riskiere es. Ich gehe weg.

Wir sind ja in der Profirunde und du merkst ja erstmal, dass alle...

unsagbar schnell und in einer wahnsinnigen Sicherheit mit dem Produkt

umgehen. Also wenn ich überlege, wie zaghaft wir Promis immer versucht haben,

die Sachen überhaupt richtig zu machen, merke ich hier, dass in einer

Schnelligkeit auch, ich sag mal, Techniken, Wischtechniken,

Spritztechniken, Modelliertechniken, also das geht alles in einer

daran merkst du halt schon, wo wir hier sind. Und das ist halt auch so ein

Attribut, was man vielleicht mal wertschätzen muss, was eigentlich so

Und Konfizerien und alle die machen, wenn du so Torten siehst, was dahinter

steckt.

Das ist immer so aufregend, weil das hat ja auch so Eigengewicht.

Wow.

Wahnsinn. Okay, dann kann ich ja gehen, es hält.

Du bist der Glücksbringer.

Benjamin verleiht seinem Tiger Glamour.

Ich sage ja, die kalendiersten Männer kommen aus Südtirol. Man sollte sich

umquartieren, das wäre besser.

Zeittechnisch sollten die Profis auf der Hut sein.

Liebe Profis, noch habe ich ja hier den Hut auf in dieser Sendung. Ihr habt noch

zwei Stunden.

Zwei Stunden ist schon sehr knapp. Wird knapp, aber machbar.

Aber reicht die Zeit für jedes geplante Detail?

Was ist hier los?

Ich bin gerade an meinen Tentakeln dran. Ich schreie. Ja, ich höre nichts.

Julian schreit innerlich.

Das Besprühen verleiht den Kopfbedeckungen Farbe und Glanz.

Fehler zu übertünchen, funktioniert so eher nicht.

Da ist auf jeden Fall mein Knochenbruch, aber der gehört so.

Soll ja auch authentisch wirken.

Ich lege sehr viel Wert auf filigrane Arbeit hier. Da will ich wirklich

Feinheiten sehen. Ich will keine großen Schokoladenstücke da drauf sehen,

sondern ich will einen Schwung, Eleganz haben.

Ich will verschiedene Farben haben.

Wie ein Sommerhut. Oder sagen wir mal, wenn die in England auf so ein

Pferdereiten gehen, da haben die ja solche komischen Hüte an. So was erwarte

ich.

Was machst du jetzt?

Ich pinke mir jetzt ein Schädel ab und mache da ein bisschen

weiße Nuancen mit rein, weiß -graue, damit es ein bisschen realistischer

ausschaut. Okay.

Teresas Kopfschmuck wäre auch etwas für einen Marvel -Bösewicht.

Die Jury weiß gar nicht mehr, wo sie hinschauen soll.

Oder darf.

Nee, du darfst nicht gucken. Du darfst noch nicht gucken.

Es sieht aus, als wenn der Bein anzuweinen fängt.

In den Augen.

Die ist ein Ticken zu groß.

Und nun?

Wie macht man sowas passend?

Julian hat eine Frage.

Ist das wirklich Schokolade? Alles Schokolade. Lügst du mich nicht an?

% Schokolade.

Du bist ja vom Wahnsinn geritten.

Du hast aber ja noch nie gesehen. Wie geht das denn eigentlich?

Ja, jetzt passt die Stunde.

Die farblichen Akzente müssen gesetzt werden, ohne dass man den Kopfschmuck

beschädigt.

Daran gekommen.

Günther kommt auch etwas näher ran.

Vielleicht kann er ja noch den ein oder anderen Tipp geben.

Sein kritisches Auge ist jedenfalls überall.

Ihr seid vertieft in die Arbeit, aber wir haben eine wichtige Mitteilung. So

es, nur noch eine Stunde Zeit.

Keine Reaktion, so schön.

Wo sind eure hysterischen Schreie?

Das sind Profis. Profis, ja, Profis. Oh Gott, ja.

Amen. Eine Stunde.

Bisschen knapp, aber sollte machbar sein.

Ist es bis jetzt noch nicht schief gegangen?

Aber haltet euch ran. Schließlich heißt die Aufgabe nicht Bummelmütze.

Ist diese Schere nicht etwas schwer, Rovina?

Das wird schon passen.

Hoffen wir's.

Manchmal braucht es auch einfach keine Form.

Jetzt stelle ich es einfach in den Kühlschrank, damit es schnell aushärtet.

Larissa hat ein Problem.

Ich sehe nichts.

Es ist nicht gut, wenn ich nichts sehe.

Blind backen macht vielleicht Sinn bei Kiesch. Hier aber auf gar keinen Fall.

Ich lasse das so auskristallisieren, weil das dann nicht so die Gefahr ist,

es abbricht.

Weil es langsam auskristallisiert.

Da habe ich schon recht.

Manchmal habe ich auch recht.

Nur noch 20 Minuten.

Die Struktur der Schokolade kann mit Farbe noch herausgearbeitet werden.

Wo ist meine Pinzette jetzt?

Da. Brauchst du eine Pinzette?

Nein, nein, nein, nein. Ich habe schon alles gut, danke.

Die Pinzette darf nur nicht als Bauteil auf dem Kopfschmuck enden, denn der muss

komplett aus Schokolade bestehen.

Und wie steht es mit den fünf Punkten?

Du, soll ich dir wirklich was sagen? Und ohne, dass du jetzt heulst oder

schreist? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht mehr. Ich weiß auch gar nicht,

welchen Kriterien ich jetzt bewerten soll, weil ich alle eure Hüte so toll

und euch auch alle so süß und lieb finde.

Liebe Profis, Hut ab, was ihr da fabriziert habt.

Aber ihr habt nur noch zehn Minuten.

Ich würde mir die fünf Punkte geben.

Ja? Ja. Okay.

Oh Gott.

Ich darf nicht verhandelt werden.

Ich habe die Dinger vergessen. Ich brauche noch meine Raster. Scheiße.

Doch die Rasterfahndung ist schnell erfolgreich.

Auch unter dem enormen Zeitdruck bekommt hier kein Profi zittrige Hände.

Oh Gott.

Oh Gott, mein Nerven.

So sieht das mal in den Herzen aus.

Ich bin froh, dass es steht.

Keine zwei Minuten mehr. Dann wird die Zubereitungszeit der Hüte gecut.

Fuck.

Man sieht das so sehr.

Ihr Lieben, die letzten Sekunden brechen an.

Los geht's.

Neun. Acht.

Sieben.

Sechs. Fünf.

Vier. Drei.

Zwei. Eins.

Und Schluss. Hände weg vom Gebäck.

Ich bin sehr zufrieden mit meiner Kopfbedeckung tatsächlich.

Oh mein Gott, ich bin so froh, dass das Ding steht.

Nicht perfekt, aber ist okay.

Chapeau, liebe Profis. Bei euch steht etwas und das sieht gut aus.

Bevor die Hüter der Schokolade hier Punkte vergeben, wird Julian aber noch

fünf Extra -Punkte verteilen. Du darfst dir gerne alles nochmal anschauen. Ja.

Es wäre toll, diese Extrapunkte zu bekommen. Ich kann überhaupt nicht

er die gibt.

Ich hoffe sehr, mit Glitzer bei Julian zu punkten, weil ich dann vielleicht

etwas entspannter bin bei der Bewertung.

Die erste Aufgabe ist ja leider nicht so gut gelaufen. Deswegen ist es für mich

extrem wichtig, jetzt gut abzuschneiden.

Ich hoffe natürlich, dass er gut entscheidet. Und ich habe mit Glitzer

eingebaut. Das könnte natürlich vorteilhaft sein.

Er hat schon gesagt, dass er den Tiger ganz gut findet, aber ich habe gehört,

dass er am Tisch vorne und am Tisch hinten dasselbe gesagt hat.

Schauen wir mal, wie er sich entscheidet.

Ich habe so ein bisschen Glitzer auch mit dabei.

In seinem Outfit ist ja auch alles am Glitzern gewesen. Vielleicht sind das so

zwei Punkte, mit denen ich dann punkten kann.

Julian steht total auf Amethysten, aber ich weiß nicht, ob das jetzt wirklich

sein Urteil beeinflusst, weil ich denke, er wollte uns allen ein gutes Gefühl

geben.

Ich habe euch ja den ganzen Tag diese sieben Stunden lang beobachten können,

ihr die Technik gemacht habt, wie es alles ging, wie toll und wie filigran

wie lange das alles gedauert hat. Mit so viel Talent kann ich ja per se sowieso

schlecht umgehen, weil ich gar nicht so viel besitze.

Aber es ist irgendwie ganz schwierig, mich zu entscheiden. Ich wollte schon

Eni und mit der Jury dealen, dass ich einfach meine fünf Punkte verteile und

sage, ich gebe da zwei und da einen und das durfte ich dann aber nicht. Und dann

habe ich mich geschrien und geprügelt mit Betty und es gab nur Ärger hinter

Kulissen und so.

Deswegen musste ich mich für einen entscheiden.

Und das ist?

Die fünf Punkte gehen an dich.

Herzlichen Glückwunsch!

Ich bin auch so gerührt.

Es war uns eine Ehre, dass du hier warst. Wann kann ich eigentlich

Weil ich wollte jetzt in jeder Staffel zu jeder Aktion und zu jeder Aufgabe

irgendwas Lustiges machen.

Christian, du setzt dich dafür ein. Ja, ich küsse dich.

Danke, dass du dabei warst. Herzlichen Dank.

Tschüss. Mach's gut.

So, aber da ist ja auch noch die Jury. Die möchten sich die Hüte natürlich auch

gerne anschauen.

Und wir fangen an.

Bei Larissa.

Larissa, sag uns mal, was du dir bei der Kopfbedeckung gedacht hast.

Ja, schön ist My First Lady. So ein bisschen zwischen Fascinator von den

Galopprennen waren und so ein bisschen von Lady Diana.

Was mir bei deiner Kopfbedeckung super gefällt, ist, dass du wirklich sehr

kreativ gearbeitet hast.

altmodisches, aber dann wieder was modernes. Dann haben wir diese beiden

sind wunderschöne Farben, aber es ist gefühlt eine Blume zu viel. Ich hätte

vielleicht eine Blume noch größer gemacht, dass es wirklich so ein

ist. Ich mag auch diese Stoffstruktur, die du mit der Kuvertüre gemacht hast,

die so ein bisschen wie so ein Netz darunter ist.

Die Idee, wieder das mit der Aluminiumfolie aufzunehmen, was

alte Technik ist, freut mich sehr, weil es gibt erstmal eine sehr schöne

Struktur. Und auch wenn du es später absprühst, dann geben die Schatten noch

mehr Licht. Auch ich finde, dass hier zwei Blumen zu viel sind.

Und die Farbe sagt mir nicht zu.

Es hört vielleicht, aber ich glaube, wenn du da eine helle Farbe, eine weisse

Blume und dann sortiert gewählt hättest, wäre es besser gewesen.

Es könnte etwas besser gearbeitet sein.

Du hast einige Feststellen hier, wo sehr viel Schokolade rumliegt. Auch die

Palinen sind nicht 100 % abgesetzt.

Ich finde das mit der Farbe von den Blumen sehr, sehr gut gelungen, weil das

sofort die Eyecatcher sind. Nur die Anordnung von den Blumen, dass es dann

wirklich auch so ein harmonisches Bild ergibt. Und bei dir ist die Anordnung

den Blumen nicht ganz gerade.

Ansonsten muss ich sagen, ein sehr fantasievolles Thema von dir. Schön

umgesetzt, sehr viele Techniken.

Hervorragend. Danke.

Danke. Vielen Dank. Danke.

Der Wal gehört zu meinen Lieblingstieren und ich finde die Unterwasserwelt

allgemein sehr faszinierend. Ich gehe voll gerne tauchen und schnorcheln und

deswegen habe ich mich entschieden, einen Hut daraus zu machen.

Der Zylinder passt gut zu den Sachen, die du draufgesetzt hast. Die Ausformung

ist auch gut. Mir selber ist es einfach zu viel von diesem starken Blau.

Eine andere Schattierung wäre guter gewesen für mich.

Was mir am meisten in die Augen fällt, weil es eben so offen und gerade ist,

ist hier die Schleifen.

Die liegen nur stumm da und auch hier ist sie gebrochen.

Es wäre vielleicht besser gewesen, erst mal wenn die dünner gewesen wären und

auch wenn sie mehr zusammengesetzt wären.

Bei dir kann man auch noch tatsächlich das Material der Schokolade wirklich

sehr, sehr gut erkennen. Ich bin froh, dass es nicht so knallbunt geworden ist.

Der Wahl ein absolutes Highlight, auch vor allen Dingen mit diesem leichten

Leuchteffekt hast du tatsächlich das so hinbekommen, dass der sehr echt

aussieht. Mir gefällt der Hut sehr, sehr gut.

Vielen Dank.

Du hast halt wirklich einen Hut mit einer relativ großen Krempel, die dir

gebrochen ist, was ein Schwierigkeitsgrad, zumal sie halt auch

ist. Ich hätte vielleicht den Wahl ein bisschen niedriger gesetzt. Also der

steht mir zu sehr oben ab.

Ein tolles Design, eine schöne Idee und wirklich kreativ mit vielen Techniken

umgesetzt. Vielen Dank.

Ich

habe

mich für eine schamanische Kopfbedeckung entschieden.

Der Vogel soll quasi das Jenseits und das Diesseits darstellen.

Die roten Rosen halten das Negative und schwarze Magie fern. Die Knochen sind

quasi die Überreste, die man da hat, die dann auch in diesen schamanischen Hüten

verbaut werden.

Was mir gut gefällt, ist diesen Schwung, den du in diese Hörner reingebracht

hast.

Den Vogel hätte ich vielleicht tatsächlich noch so ein bisschen

gewünscht, weil gerade so Skelette sehr, sehr fein sind. Ich mag diese ganzen

Details, auch diese angedeuteten Ketten, die zu spritzen, dass sie dir nicht

durchgebrochen sind.

Das finde ich eine wunderschöne Arbeit, aber mir fehlt so ein bisschen was.

Als Schamanenmaske finde ich die richtig toll.

Du hast auch sehr viel Arbeit dahingelegt, das Ganze auszumodellieren,

Konditor hätte ich mir den Kopf nicht von vornherein reinmodelliert, sondern

beiseite gegossen.

In weißer Schokolade oder etwas, dann hättest du diese dünnen Beinreste, die

normalerweise ein Vogeltopf sind, besser gesehen, das hätte dem Ganzen mehr

Leben gegeben.

Und dann diese Hörner oder was, sollten die so sein?

Weil ich glaube, die Maske hätte mehr Stärke bekommen, noch mehr brutal

wenn die hier unten gewesen wäre.

Und man sieht es ja jetzt schon auch an deinem Hut, auch vor allen Dingen dann

hier hinten dran. Und wenn man dann so reinguckt auf den Kopf selber, du bist

definitiv auf absolute Nummer sicher gegangen.

Es ist sehr, sehr dick gearbeitet.

Also da wirklich schauen, dass der Risikofaktor beim nächsten Mal

wesentlich höher ist, weil du siehst, die Konkurrenz ist stark.

Danke. Vielen Dank.

Danke.

du angedacht hast, dass du es jetzt nicht nur flach gemacht hast von der

sondern dass du halt diese Welle mit reingebracht hast, die halt nicht ganz

hundertprozentig ist. Was mich als allererstes stört, ist tatsächlich, dass

Rotton von diesen Federn und diesen Blüten ganz zusammenpasst.

Das ist so zumindest für mich.

Tut so ein bisschen im Auge weh. Also da hätte ich darauf geachtet, dass da

wirklich der gleiche Farbton ist. Bei den Rosen, ich hätte sie mir ein

bauchiger gewünscht. Also sie sind hinten so ein bisschen spitz, dadurch

die Form nicht so ganz. Die Blätter sind schön gearbeitet. Ich glaube, die

Grundform an sich könnte noch ein bisschen besser gearbeitet sein.

Sind überall kleine Fehler drin. Das ist ein Klassiker, aber ich finde, die Idee

hast du gut umgesetzt und gut ausgearbeitet.

Auf der linken Seite bist du das hohe Risiko eingegangen, dass man dort

natürlich bei der Krempe sehr viel sehen kann, wie zum Beispiel auch

Lufteinschlüsse. Beim Temperieren der Schokolade passiert das öfter mal. Da

musst du auf jeden Fall beim nächsten Mal aufpassen, weil diese kleinen

Luftbläschen, die sieht man automatisch. Mir gefallen die Rosen schön dünn

gearbeitet. Ich finde auch mit diesen roten kleinen Akzenten, die du da

reingesetzt hast, hast du es optisch nochmal ein bisschen aufgewertet. Also

daher von mir persönlich kann ich nur sagen, ich bin beeindruckt von dieser

Arbeit. Dankeschön.

Das Highlight für mich sind die Federn. Die sind wunderbar, die geben dem Ganzen

eine Leichtigkeit. Allerdings die Luftblasen, die knallen mir gleich in

Augen rein.

Auch dachte ich mir, wenn du diese Arbeit, die du hier an die Federn dran

hast, wenn du die hier drauf gemacht hast, eine kleine Schattierung, dass die

nicht so platt aussehen.

Allerdings der große Schokoladenklumpen, der hier unter der Brätte liegt, der

knallt mir natürlich gleich in die Augen rein.

Ansonsten ein richtig schöner klassischer Hut. Dankeschön.

Meine Kopfbedeckung trägt den Titel Das Orakel.

Ich habe mit urzeitlichen Motiven gearbeitet. Es soll ein bisschen

aussehen. Wenn du jetzt sagst Orakel, dann verstehe ich auch diesen Silberton.

Dieses mystische, so leicht neblig angedeutete. Dann passt für mich die

Ich glaube, ich hätte mir tatsächlich noch so ein bisschen...

mehr Kleinigkeiten gewünscht. Also mir sind hier auch so viele große Flächen

dazwischen. Dann habe ich hier zwar ein schönes Farbspiel, das sieht toll aus,

fast schon so ein bisschen wie Polarlichter mit diesem Grün. Aber ich

ist mir hier einfach ein bisschen zu nackt. Und vielleicht hättest du

tatsächlich so mit noch was anderem Orakeligen wie Schuppen oder eine

das tatsächlich noch ein bisschen was machen können. Deine Modellierkünste

phänomenal und es bringt.

So Spaß dir zuzugucken. Aber die eine oder andere Schwierigkeit oder andere

Technik hätte ich einfach schön gefunden, wenn du sie noch integriert

Ich finde, es ist ein unglaubliches Risiko, was du eingegangen bist, sage

mal, wenig Farben einzusetzen. Weil mit Farbe kann man sehr, sehr viel retten.

Also mit viel Farbe wirkt es wahnsinnig bunt.

Man kann damit Fehler auch natürlich kaschieren. Und du bist das Risiko

eingegangen, du setzt tatsächlich eher auf ganz, ganz wenig Farben.

Den Part hier vorne mit diesen ausgearbeiteten Kristallen, dass sie

so ein bisschen runterlaufen, das ist sehr, sehr gut gelungen. Das Einzige,

hätte diese Fäden, die du schon bei dem anderen Schaustück gemacht hast, hätte

ich nicht gebraucht, weil du hast ja quasi diese Tentakel und dann brauchst

diese dünnen Fäden. Also das wäre für mich einfach zu viel.

Ansonsten muss ich sagen, super.

Dankeschön. Du bist ein bisschen düster.

Eigentlich nicht.

Aber ich meine, ich denke mir deinen Film, wenn ich...

Eine wunderschöne junge Dame, Kriegerkönigin, und die hat das Ding auf

Das war auch meine Vision.

Diese Berggestalle.

Du hast sie aus einem Kegel geschnitzt nachher.

Ich hätte dir in diesem Fall kleine Blättchen gegossen, zusammen gemacht,

hättest du noch mehr diese scharfe Kante gehabt, die du hier ausgeschnitzt hast.

Im Gegensatz zu Christian finde ich die Spinnwebe oder das hier, das leichtet

das Ganze auf, weil es sonst wirklich sehr kompakt ist.

Du hast ein bisschen Probleme gehabt mit diesen kleinen Diamanten hier, wie die

angesetzt worden sind. Sie sind nicht sauber angesetzt. Du siehst die

Ansatzstellen sehr stark hier und auch hier die Ansatzstelle von dem Horn. Das

hättest du ohne weiteres mit den Werkzeugen, die du hast, vertuschen

Ansonsten... Wie gesagt, du gehst von Klarheit zu Klarheit mit deinen Düstern.

Und das gefällt mir.

Gut. Vielen Dank.

Dankeschön.

Der

Dschungel

ist wie ein Kopfboxkampf.

Unberechenbar, erbarmungslos.

voller Intensität.

Mein Schaustück erzählt genau diese Geschichte. Die floralen Details stehen

die perfekte Technik. Diese Praline ist der letzte Biss. Die süße Krönung eines

wackelnden Kampfes.

Benjamin, du bist irgendwie so eine Liga für dich selbst.

Du bist unglaublich. Es bringt eine Freude, dir zuzugucken. Und du hast so

Techniken hier wieder reingebracht. Alleine diese Airbrush -Technik.

Du hast diesem Tiger wirklich Leben eingehaucht. Vielleicht hätten die Augen

noch so ein bisschen mehr Glanz haben können. Dann kommt dieser Kopfschmuck,

diese Federn, Schwünge liegen dir. Also alles, was so diesen Fluss hat.

Das sieht man dir auch an, wenn du arbeitest. Auch deine Bewegungen sind

Fluss. Es ist alles wie so ein Ballett, das einstudiert ist. Mag bei dir

eigentlich fast nichts kritisieren. Aber wenn ich dann an so einer Kugel auf der

Rückseite dann so eine Löcher sehe, wenn ich vorne so eine Perfektion habe.

dann fällt sowas auf und das finde ich schade.

Das ist natürlich enorm.

Ich hätte das selber nie machen können. Das ist fantastisch. Aber nur die

Arbeit, die Präzision, die du da reinbringst, ich meine, wenn du da

falsche Farbe rausgespritzt hättest, wäre das Ding verstört gewesen.

Und diese Schwünge hier, die sind so dünn, es ist beinahe nur ein Hauch.

Und das ist wirklich enorm gut.

Worauf ich doch eingehen muss, ist da, wo du die Federn zusammengesetzt hast

hier, und das ist dir sicher bewusst, da sind große Schokoladenklebestellen

drin.

Ansonsten, das Ding ist bezaubernd, das ist wirklich, du sagst, Rumble in the

Jumble, das hört sich beinahe an wie Schwarzenegger.

Das Ding ist so unglaublich gut, das hält Weltklasse.

Vielen Dank.

Danke auch.

Also, wenn die beiden sagen, du bist nicht von dieser Welt, dann bin ich

komplett bei denen. Aber wichtig für die Zukunft ist, ich als Laie, weil ich

sowas nicht sehr häufig sehe, muss irgendwann sagen, du musst den Punkt

erwischen, wann es zu viel ist. Und wenn ich jetzt nach vorne schaue und nach

hinten schaue, das Grüne hättest du nicht gebraucht. Also du musst

auch einfach, weniger ist manchmal mehr, weil der Kopf und die Ausarbeitung. Und

dass das quasi unten sich so um das Kinn herumschließt und den Schwung von den

Bögen. Das ist alles perfekt.

Aber der vordere Teil, ich zeige es jetzt hier mal mit diesen kleinen

und so, das ist einfach ein Touch zu viel.

Ein Touch zu viel. Aber nicht falsch verstehen.

Das ist Jammern auf allerhöchstem Champions League Level.

Gut.

Vielen Dank. Danke dir, Pauline.

Vielen Dank.

Die ist gut, ne Günther?

Also ich habe meinen Hut Haute Couture genannt, also nicht wie Haute Couture,

wie man das normalerweise kennt, weil ich wollte gerne ein weiteres Hobby von

mir zum Ausdruck bringen und zwar das Nähen, was ich schon seit einigen Jahren

mache. Das ist ein klassischer Hut. Du hast sehr filigran gearbeitet. Die

Farbkombination finde ich auszuhören, auch die Tüfe hier, dass die so glänzend

sind.

Vor allem die Spitzen gefallen mir sehr gut. Und du hast so schöne, dünne,

filigrane Sachen gemacht. Und dann hast du hier die Schere, die ist mir einfach

zu dick. Und die ist auch zu grob gearbeitet.

Du bist eine sehr strukturierte Arbeiterin, die das alles sehr unter

hat. Und du hast meistens noch Luft.

Und ich hätte mir zum Beispiel gewünscht, hier oben diese Zeichnung,

halt nicht quasi auf Transferfolie gedruckt wäre, sondern dass du sie dann

einfach malst.

Ich traue dir das zu. Ich glaube, wer näht, wer handwerklich begeistert ist,

so gut Schokolade arbeitet, wie du es tust, der kann bestimmt auch gut

Auch bei dir, du musst dich halt irgendwann für den Punkt entscheiden,

halt einfach dann vielleicht ein bisschen zu viel ist. Das ist

Hürde, die wirklich extrem schwer zu überwinden ist.

Du hast auch einen wunderschön ausgearbeiteten Hut. Man sieht da kaum

irgendwelche Fehler. Auch bei dir muss ich sagen, ziehe ich im wahrsten Sinne

des Wortes den Hut.

Vielen Dank.

Dankeschön.

Aufregend, ne?

Vor allen Dingen jetzt wird es richtig spannend, denn ihr dürft noch Punkte

vergeben und danach uns sagen, wer bekommt die rote Schürze und wer muss

leider verlassen.

Ihr habt ein bisschen Beratungszeit.

Ungewohnt, dass wir nichts verkostet haben. Das ist schon merkwürdig. Für die

Figur natürlich nicht ganz so schlimm.

Was mich so ein bisschen stört, sind tatsächlich diese beiden Blüten.

Weil diese Biene, die sieht man eigentlich gar nicht.

Ich glaube, sie hatte Zeitprobleme.

Man ist schon nervös, der Puls geht natürlich hoch, wenn man da wieder

vor der Jury.

Der Kopf sollte gegossen werden.

Ich glaube, das hätte der Figur geholfen oder dem Hut geholfen.

Also es wurde schon sehr viel kritisiert und ich dachte eigentlich, dass ich mit

dem Handmodellierten schon gut punkten kann, weil es ja doch nicht einfach ist.

Aber da habe ich aufs falsche Pferd gesetzt.

Also ich glaube, wir waren alle begeistert von dem Wahl.

Er hat wirklich sehr, sehr schön gearbeitet.

Jenny, Larissa und ich, wir waren ja in der ersten Aufgabe nicht so gut dabei.

Ich hoffe doch, dass ich jetzt noch ein bisschen was rausreißen konnte mit dem

Hut.

Ich glaube, wenn sie mehr diese Federn, die leichten Federn aufgegriffen hätte,

anstelle für die Rosen, die mir leider nicht zusagen, wäre es vielleicht ein

paar Punkte mehr geworden.

Das ist ein richtiger Klassiker. Die Jury hat schon allgemein sehr hart

bewertet. Allerdings die Kritik, die es an meinem Hut hatte, fand ich schon

berechtigt. Ich habe die Fehler gesehen, die sie aufgezeigt haben und verstehe

sie. Ich finde es persönlich sehr harmonisch. Aber Günther, ich glaube, du

auf die Schere eingegangen. Die ist ein bisschen zu grob. Tut mir leid, die

Schere erschlägt mich.

Ich muss dem Günther mal zeigen, wie eine Schneiderschere aussieht.

Rumble in the Jungle ist wirklich ein Feuerwerk an Techniken, aber es ist

dann doch noch nicht ganz perfekt.

Die rote Schürze behalten, glaube ich, natürlich einen Ansporn.

Natürlich würde ich mich freuen.

In diesem Fall geht es von Klarheit zu Klarheit. Aber man kann nicht von einem

roten Draht sprechen, sondern eher von einem schwarzen.

Ich bin super gespannt, was da jetzt an Punkten kommt und auch, was von der

Kritik wirklich so hart in die Punktebewertung mit reingezogen wird,

vorher ausformuliert wurde.

Auch für die zweite Aufgabe konnte die Jury wieder bis zu 30 Punkte vergeben.

Aber es kommt ja darauf an, wer insgesamt die meisten beziehungsweise

wenigsten Punkte hat.

Sie zu Hause können sich die Punktetabelle ganz genau anschauen und

nochmal nachvollziehen. Und zwar gleich nach der Sendung.

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Ja, liebe Jury, wer bekommt denn jetzt die rote Schürze?

Ja, in dieser Woche könnte man sagen, wir haben euch mit Obst überrascht und

uns mit unglaublichen Schokoladenkopfbedeckungen.

Mit 53 ,5 Punkten geht die rote Schürze

an...

Benjamin.

Benjamin,

freut mich sehr. Ich darf sie weitertragen.

Ich werde sie nur inzwischen... Mal waschen.

Ich habe heute die schwere Aufgabe, eine von euch nach Hause zu schicken.

Larissa und Jennifer, kommt bitte nach vorne.

Euch beiden lag uns Überraschungsaufgabe.

Nicht so wirklich.

Aber ihr habt nochmal alles gegeben.

Doch nur für eine von euch hat sich diese Arbeit ausgezahlt.

Mit insgesamt 28 Punkten muss uns heute leider verlassen...

Jennifer.

Jennifer, vielen Dank, dass du mitgemacht hast. Es war wirklich eine

Bereicherung. Und mach einfach weiter so und fein.

Lieb dein Handwerk so, wie du es tust. Und werd ein bisschen ruhiger. Das hast

du gar nicht nötig. Du kannst so viel.

Vielen Dank.

Danke.

Ich nehme von großen Backen die Profis mit, dass ich mir ruhig mehr zutrauen

kann. Dass ich selbstbewusster sein sollte.

dass ich auch stolz auf ihn sein kann.

Und in der nächsten Woche, da packen wir unsere Koffer, oder besser gesagt das

Reisegebäck. Wir touren lecker um die Welt, natürlich nur mit ihm zu Hause.

sehen uns nächsten Mittwoch, natürlich nur hier in Sat .1. Tschüss!

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