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Mensch,
da geht mir ja gleich einer ab. Sieht er doch bloß die alten Tanten da an. Das
ist ja Mumienschändung, Michael.
Wie hast du gesagt?
Lass bloß deine Puppe zu Hause bei der Auswahl an jungen, knusprigen Möwens,
sich bei dieser Jugendreise bietet.
Frag dich bloß nicht auf und lass die Luft wieder ab. Das war meine Schuld.
Ich mache diese Tour jetzt schon zum vierten Mal mit und bisher hat es noch
jedes Mal geklappt.
Ich werde mal die Kleine interviewen.
Das muss die falsche Fuhre sein.
Sie sind spät dran.
Wir dürfen keine Zeit verlieren. Kommen Sie bitte.
Verzeihen Sie, aber das muss ein Irrtum sein. Wann geht der nächste Bus?
Oh, das tut mir leid. Der nächste Bus geht erst in 14 Tagen.
Oh, tolle Aussicht.
Wir haben zu den 30.
gebucht. Und heute ist der 13. Oh, nee, nein. Jetzt müssen wir aber wirklich
abfahren. Ja, es hat die Herren kommen.
Also dann tschüss, mein Schatz, und bleib mir sauber.
Was denn? Fahren Sie etwa nicht mit? Steigen Sie bitte ein, meine Herren. Ich
fahre erst wieder in 14 Tagen. Die 13 ist nämlich meine Unglückszahl.
Ach, da sind Sie ja.
Hey.
Oh, hallo, meine Süße.
Das darf doch nicht wahr sein. Verdammte Scheiße, Mensch.
Also jetzt wird es aber wirklich Zeit. Bitte, meine Herrschaften. So was kann
aber auch wirklich nur mir passieren.
Vergnügungspfad, dass ich nicht lache. Ja, ja, vielen Dank.
Das wird ein schöner Spaß werden. Viel Spaß, meine Herren.
Du und deine scheiß Ideen, Michael.
Darf ich Sie im Namen der Reiseleitung auf das Herzlichste begrüßen?
Wenn er nicht gleich aufhört mit seiner Quatsche, dann bringe ich ihn um.
Ich bin richtig froh, dass auch ein paar nette junge Männer mitfahren.
Aber wissen Sie, Frau Blümel, ohne Männer würde das Leben überhaupt noch
viel Spaß machen. Finden Sie nicht auch?
Da haben Sie recht, meine Liebe. Richtig langweilig wäre das. Ich hoffe, die
jungen Herren werden uns Frauen ein bisschen unterhalten und die Zeit
vergnüglich gestalten.
Schatz, Silly.
Schnuckelchen.
Ach, ich liebe dich, mein Schnuckelputzilein. Mein Hasilein.
Gib Küsschen.
Schnuckelputz, was ist denn das?
Das weißt du doch, mein Schnuckelchen. Aber das muss doch wehtun, wenn er nicht
rauskommt, mein Hasilein.
Oh Gott.
Ist Ihnen nicht gut? Das sind sicher die Anstrengungen der Hochzeitsnacht. Aber
Schnuckelputzi, der arme Kleine bekommt ja gar keine Luft.
Soll ich Ihnen vielleicht ein bisschen das Fenster öffnen?
Ihr kleines Frauchen scheint aber sehr müde zu sein. Sie schlimmern sich.
Sie müssen sich jetzt etwas schlafen lassen.
Aber ich lasse sie ja schon schlafen.
Mach weiter, mein Liebling, mach weiter.
Ach, ist das schön.
Sehen Sie, junger Mann, wie gut Ihre Frau die Ruhe bekommt.
Ich habe es ja gewusst.
Bitte, junger Mann, erzählen Sie uns doch auch den Witz. Wir möchten gerne
mitlachen. Er darf auch ruhig ein bisschen schweinig sein.
Meine Damen und Herren, in wenigen Minuten sind wir in Großdingharding.
und haben dort unsere Mittagspause.
Beeil dich, Schnucki, putz dich schneller. Ich muss die Suppe noch vor
Mittagessen loswerden. Schneller, bitte.
Die Fräuchin hat aber einen unruhigen Schlaf, mein Lieber. Sie hat doch nicht
etwa Angstträume.
Drüben ist der Gasthof, in dem wir enden.
Ach,
und dann nehme ich den Partner.
Komm,
wir sehen uns mal ein bisschen um. Vielleicht finden wir ein paar Dufte.
Ja.
Hier kommen wir nun weiter.
Ich glaube, euch Schönen kann geholfen werden.
Wo wollt ihr denn hin? Wir wollen nach Feuchten. Das trifft sich ja gut. Wir
fahren auch dorthin und haben noch ein paar Plätze in unserer Koje. Oh, gut.
Dann kommt ihr Süßen.
Beeiln wir uns, sonst wird die Suppe noch kalt.
Bitte einsteigen, die Damen.
Was für ein Körbchen. Wenn ihr schön brav seid, bekommt ihr auch einen duften
Nachtisch von uns.
Ja, nicht zu knapp.
Beeilung, Beeilung, ihr Muschi.
Wir wollen nichts anderen lassen.
Na, wo bleibt ihr denn, ihr geilen Nutzmolche?
Ihr kommt schon zur Armreich.
Hoffentlich sind die zwei auch gut.
Dann schau dir diese geilen Tippen von der Blonden an.
Ja.
Und diese süße Klau...
Vielen Dank.
Kann schon wieder, Haselein. Komm. Was soll ich denn Mami von der Reise
erzählen, wenn ich nicht dazu komme, mir was anzusehen? Ach, erzähl dir doch
einfach irgendwas, junger Mann. Ich finde, er sollte sich ruhig ein bisschen
Gegend ansehen.
Uns ist so schlecht.
Ich glaube, das Mittagessen... Kann ich Ihnen helfen?
Wir haben eine bestens ausgestattete Hausapotheke.
Danke. Wir haben uns schon selbst versorgt. Vielen Dank. Es wird gleich
besser sein.
Wo fahren wir denn hin?
Nach Rammelsbach.
Ich auch.
Schade, dass wir das nicht sehen können. Ja, schade.
Also, diese jungen Männer heutzutage, nein.
Ja, ja, diese jungen Männer.
Sie verwöhnen ihr Frauchen aber wirklich.
Sie müssen auch sehr nett zu ihr sein.
Ich finde es sehr schön, dass Ihnen die Vater nur der Buch macht.
Die beiden sind aber lustig.
Ist es nicht ein bisschen unbequem, zu zweit auf einem Sitz? Bei Ihnen scheint
es ganz gut zu gefallen.
Vielen Dank.
Oh, Gott.
Oh!
Schlafebiene.
Was ist denn hier los?
Oh, was sehen meine entzückten Äuglein. Ich glaube, hier ist noch ein dritter
Mann vonnöten. Wenn die Damen gestatten.
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