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Hallo liebe Tortenfans! Heute entscheidet sich, wer ins Finale
dreht sich also nicht nur das Schicksalskarussell, auch feinstes
Kreis. Und wir zeigen Ihnen außerdem noch, wie man sich einen Cocktail backt.
Jetzt denken Sie, das kann ja heiter werden. Das wird es auch. Hierbei das
Backen.
Es geht mit großen Schritten Richtung Finale, hier in der größten Backshow der
Welt. Vom eigenen Backbuch träumen die verbliebenen Kandidaten, genauso wie vom
goldenen Cupcake und den 10 .000 Euro Siegesprämie.
Aber die Jury macht es keinem von ihnen leicht.
Vergangene Woche mussten diese beiden letzten Herren hittern.
Mit 41 ,5 Punkten muss heute das Zelt verlacken.
Rosen.
Verrückt, oder?
Wow.
Woche 9, ich bin noch hier. Jetzt drehen wir mal ein bisschen ab hier.
Diese Woche wird es auf jeden Fall ernst.
Es geht darum, wer ins Finale kommt. Ich will natürlich dabei sein.
Ist das gut?
Ist das gut?
Ich muss jetzt wirklich alles geben und ich freue mich total drauf.
Es kocht Sprudel. Moni, wie sieht dein Fenster aus?
Ja, die sieht hier ganz schön wüst aus.
Zum Glück haben wir dir das Fenster größer.
Zum Glück hast du alle anderen rausgekegelt, sonst hättest du gar nicht
Platz.
Das ist die letzte große Hürde. Wenn man die geschafft hat, dann ist man im
Finale. Ich bin nervös.
Ich muss jetzt alles geben, dass ich es schaffe.
Will jemand auch?
Oh, ein Smiley.
Das ist doch schon mal ein positiver Start.
Jetzt, wo wir schon mal hier sind, würde ich natürlich auch super gerne noch in
die Finale -Woche einziehen.
Hammer, Hammer, Hammer.
Habt ihr gedacht, er fällt runter, gell?
Die Zeit hier ist wie so eine Achterbahn. Man fährt hoch.
Perfekt.
Man fährt runter.
Und trotzdem steigt man am Ende mit einem Grinsen aus.
Allein durchziehen.
Oh Gott.
Oh mein Gott.
Ich bin nicht mehr.
Absolut das ätzendste, was ich je gemacht habe.
Eine Seite ist gut, eine Seite ist hässlich.
Der ist mega dunkel.
Meine Musetötchen sind dumm aufkommen.
Scheiße.
Wen küsst die Muse? Wer kommt weiter?
Größte Anstrengungen und Top -Leistungen sind Pflicht im Wettstreit um den Titel
Deutschlands bester Hobbybäcker 2025.
Hallo!
Ja, ihr seid bestimmt schon aufgeregt, denn schon in einer Woche kämpfen hier
drei von euch um den goldenen Cupcake, 10 .000 Euro und ein eigenes
Backbuch.
Obendrauf gibt es ja den Titel Deutschlands bester Hobbybäcker 2025.
Wie immer hängt es davon ab, ob man weiterkommt oder nicht von den Punkten,
die Jury vergibt. Hallo Christian und hallo Betty.
Hallo. Jacqueline, du startest als Bäckerin der Woche mit der roten
hoffe, sie bringt dir ganz viel Glück fürs Weiterkommen.
Danke. Das Motto der ersten Aufgabe lautet Langosch.
Ich habe das Gefühl, liebe Jury, ihr habt in der letzten Woche schon
diese Woche wieder. Ihr seid richtige Frittenfett -Fans, oder?
Ja, so würde ich das jetzt nicht bezeichnen. Langosch ist ja nicht nur
Hefeteig, der frittiert wird, sondern es geht in allererster Linie natürlich
auch um den Belag. Und da sind wir schon beim richtigen Thema.
Denn beim Belag habt ihr alle Freiheiten und dürft super kreativ werden.
Ihr müsst drei Langosch herstellen und zwei davon uns präsentieren.
Bei dir aber am besten frisch schmecken, backt ihr zeitversetzt.
Ja, so ist das nämlich auch immer am Stand.
Während man einen verputzt, belegt der Langoschmeister schon den nächsten.
Ihr habt jeder eine Backzeit von 90 Minuten. Ihr startet aber 15 Minuten
zeitversetzt. Das heißt, wir legen los mit dem ersten Backstart bei Jacqueline.
Da heißt es jetzt, auf die Fläschchen, fertig, back.
Go, Jacqueline.
Wir drücken dir die Daumen. Danke.
Nicht nur die Kandidaten sind heiß wie Frittenfett.
So, Mäuse, was machen wir jetzt?
Kaffee trinken? Ich gucke jetzt endlich mal zu, wie die Jackie backt.
Verrückt.
Bei Jacqueline gibt es keinen klassischen Hefeteig, sondern einen
Das ist sehr komisch, dass wir das durchstarten. Das ist wie wenn man
backen würde.
Mein Langos heißt Joetvajot.
Das heißt einen guten Appetit auf Ungarisch, weil es sind ungarische
Jacqueline serviert aromatische Kartoffel -Knoblauch -Langos in den
ungarischen Flagge. Mit Joghurtcreme, Tomaten -Paprika -Gemüse, Burrata und
frischem Rucola.
Man muss die Kartoffelstückchen butterweich durchschneiden können.
Ja, die Kartoffeln sind fertig, die siebe ich jetzt ab.
Die kommen jetzt da in einen kalten Topf und dann zermampfe ich sie.
Jacqueline macht Dampf beim Stampf.
Ja, ich hätte lieber gleichzeitig mit Jackie einfach angefangen, weil so ist
ganze Fokus natürlich auf einer Person.
Nicht so die ideale Situation, wenn man unter Zeitdruck arbeiten muss.
Das ist unglaublich stressig. Von dem her hoffe ich, dass das klappt.
Zu einer Hefemischung aus Wasser, Milch und Zucker kommen Mehl, Salz und der
lauwarme Kartoffelstampf.
Zu klebrig sollte das Ganze nicht werden.
Das ist mein Hefeteig, mein Kartoffelhefeteig.
Und den gebe ich jetzt in den Ofen und lasse den eine halbe Stunde gären.
Bei 30 Grad.
Jacqueline hat schon viel weggearbeitet.
Jetzt muss ich die Hefe aktivieren, damit der Teig dann schön aufgeht.
In wenigen Sekunden backt Jacqueline nicht mehr alleine.
Dann darf die nächste Kandidatin loslegen.
Charlotte, jetzt heißt es für dich, auf die Plätzchen, fertig,
backen.
Dann mal rein ins Frittiervergnügen.
Es geht jetzt los bei mir und dadurch, dass ich die ganze Zeit gewartet habe,
bin ich viel nervöser, als wenn ich gleichzeitig angefangen hätte.
Charlotte verfeinert ihren Hefeteig mit etwas Sonnenblumenöl.
Ich habe heute Ziegenkäse als Hauptkomponente.
Die karamellisiere ich. Das mache ich zusammen mit karamellisierten Walnüssen,
karamellisierten Zwiebeln, einer Ziegenfrischkäse -Schmandcreme.
Und Rucola mit einer Himbeer -Vinaigrette.
Charlottes Langosch wartet mit Ziegenfrischkäsecreme, karamellisierten
flambiertem Ziegenkäse, Walnusscrunch, Rucola und Himbeer -Vinaigrette auf.
Christian und Monika scharren mit den Hufen.
Jeder, der mich kennt, weiß, dass Warten tatsächlich nicht gerade eine meiner
größten Fähigkeiten ist, aber es bleibt einem ja nichts anderes übrig.
Jacqueline beginnt mit ihrer Ungarn -Flagge. Jetzt bin ich am Belag
vorzubereiten, an dem roten Teil der Flagge.
Und dann mache ich die Cherry -Tomaten -Salsa.
Charlotte weiß, dass man mit Hefeteig vorsichtig umgehen muss. Der Kleine ist
sowas von sensibel.
Ich rühre ihn jetzt nicht zu lange, sondern nur so lange, bis er sich gelöst
hat. Und jetzt bestreiche ich ihn mit Öl und gebe ihn zum Rühren nochmal in den
35 Grad vorgeheizten Ofen.
Moni, jetzt haltest du dich auf die Plätzchen.
Fertig.
Danke. Alles klar.
Mit Monika Racho geht's in die Vollen.
Aber noch nicht für Christian.
Ja, es geht los. Ich fange jetzt mit meinem Vorteig an für die Hefe, dass sie
ein bisschen geht.
Sie hat sich ja auch lang genug ausgeruht.
Während Charlotte ihren Hefeteig bei 35 Grad gehen lässt, bereitet Jacqueline
ihre Paprika -Joghurt -Creme vor.
Was ist denn alles drin?
Die Bisset aus Knoblauch, aus Creme Fraiche, aus Paprika, aus
Petersilie, Salz und Pfeffer.
Christian ist versunken im Rezeptstudium.
Ja, ich versuche mich jetzt noch ein bisschen vorzubereiten, damit ich gleich
nicht mehr viel lesen muss, sondern direkt losstarten kann.
Ein bisschen kann man die Zeit ja nutzen.
Nur die technische Prüfung ist eine Überraschung. Auf die erste und die
Aufgabe können sich die Kandidaten vorbereiten.
Und ihr eigenes Rezept mitbringen.
Das ist jetzt das Topping, was ich jetzt gerade mache.
Und zwar Schmand. Und den rühre ich mir nicht mit normaler Milch, sondern mit
Ziegenmilch an.
Weil ich ja heute Ziegenkäse mit in meinem Langosch habe.
Monika setzt auf Frühling pur.
Grüner Spargel, Ziegenkäse, halbgetrocknete Tomaten,
Knoblauch auf luftigem Langosch.
Du sitzt hier immer wie so ein Sandsack.
Christian schillt noch da drüben.
Ja.
Ich kontrolliere das so ein bisschen, wie sie da arbeitet. Sieht sehr gut aus
bisher. Sonst gibt es von mir hier ein bisschen Anspuren.
Keine Pausen! Rühren, Moni! Ja, mach ich, mach ich! Los, los, los! Du machst
toll! Danke! Du siehst wahnsinnig gut aus, wie du da arbeitest.
Los, Leute!
Charlotte mixt Schmand und Ziegenkäse.
Warum ist der so unfassbar hart, dieser Ziegenkäse?
Ich glaube, ich bräuchte noch mal ein bisschen Milch.
Zum Glück hat da gerade jemand ein bis zwei Hände frei.
Danke. Bist du mein neuer Runner? Ja, ich bring dir heute Sachen.
Macht's ordentlich.
Ob Christian seinen Bringdienst auch aufrecht erhält, wenn er selbst mit dem
Backen beginnt?
Monika macht aus ihrem Vorteig einen Langoschteig.
Bei Jacqueline ist er schon weiter.
Der Teig ist aufgegangen.
Dann forme ich vier gleich große Stücke und dann lasse ich sie nochmal gehen.
So Christian, auch für dich heißt es jetzt.
Let's go. Auf die Plätzchen.
Fertig.
Let's go.
Jacqueline, du hast Halbzeit.
Okay, danke.
In 45 Minuten bekommt die Jury ihren ersten Langosch.
Halbzeit, genau.
Ich bin noch in time. In 10 Minuten muss ich dann anfangen zu frittieren, damit
ich fertig werde.
Die Fladen kommen noch mal kurz in den Ofen.
Endlich kann ich loslegen, nachdem ich jetzt gefühlte Ewigkeiten gewartet habe.
Ich freue mich jetzt endlich loszustarten. Ich habe auf jeden Fall
Oh, das war zu viel.
400 Gramm.
Monikas Teig ist anhänglich.
Der kommt jetzt zum Gehen in den Ofen.
Das ist ein bisschen eine andere Art von Langoschteig. Dadurch, dass ich saure
Sahne drin habe, wird der nicht so komplett vom Rand sich lösen.
Der kommt jetzt für 10 Minuten hier rein zum Gehen. Und dann werde ich nochmal
kleine Brötchen formen und die nochmal gehen lassen.
Hallo Christian.
Servus, Christian.
Na du.
Oh,
da geht der Teig schon.
Ja. Ich sehe Granatapfelkern und Rucola. Genau. Und ich sehe Trüffel. Ja. Was
wird denn geschmacklich?
Genau, ich habe da drauf eine Schmandcreme mit Knoblauch und Trüffel.
Dann kommt da noch Speck obendrauf, gebratener Speck und Rucola und
Granatapfelkerne. Okay.
Christian serviert sein Langosch als kleinen Luxusmoment. Auf die Knoblauch
-Trüffelcreme kommen knuspriger Speck, frischer Rucola und süße
Granatapfelkerne.
Ein Rezept mit Trüffel und mit Schwein. Wegen etwas anderem ist die Neugier von
Monika geweckt.
Was machst du denn da?
Jetzt mache ich die Himbeeren -Vinegrette.
Und warum?
Weil ich liebe Himbeeren.
Mit dieser Antwort scheint sich Monika zufrieden zu geben.
Alles genau getimt hat Jacqueline.
Jetzt gehen die fünf Minuten, müssen die gehen. Und danach kann ich sie
frittieren. Das heißt, jetzt heize ich dann das Öl.
Christians Langosch werden zuletzt verkostet. Da kann etwas mehr Geschmack
schaden.
Uh, Knoblauch.
Was macht das Frittieröl?
Bade. Zink.
Bei Charlotte riecht es noch frischer.
Monika schneidet Spargel.
So, die auch fertig.
Jetzt holen wir mal den Teig raus.
Christians Teig darf noch nicht mal rein.
Die Zinkkäserolle habe ich jetzt alle aufgeschnitten.
Neun gleichmäßige Teile und die halbiere ich jetzt und flamme sie mit rauen
Zucker. So, ich packe ihn jetzt in den Ofen.
Bei relativ hitzigen 40 Grad.
Ich nehme jetzt immer Portionen von dem Teig weg und mache daraus kleine
Fladenbrötchen. Schon mal so die Urform des Langoschs.
Charlottes Ziegenkäse wird von der Flamme geküsst.
Wie
bei
den Churros letzte Woche muss die Temperatur stimmen.
Ähnlich unangenehm ist nur die Halbzeit.
Charlotte, Charlotte.
Oh,
feiner Ziegenkäse.
Lecker, lecker. Das mögen wir gerne.
Ja.
Was gibt es dazu?
Oh, Salat.
Lecker, lecker, lecker.
Heute wird es süß und fasshaft.
Das finde ich gut. Und weißt du was? Ah, du hast den Wecker gestellt. Das ist
gut. Jetzt hast du auch Halbzeit.
Ja, das habe ich schon befürchtet.
Halbzeit. Noch 45 Minuten.
Oh, oh.
Jacqueline hat einen Klagen Schaden.
Das ist zu dunkel.
Drei Langosch sollten gelingen.
Zwei müssen präsentiert werden.
Ich schneide meinen Bacon schon mal zurecht, damit ich den gleich wirklich
noch in die Pfanne schmeißen muss.
Monika denkt an gehobene Küche.
Ich habe hier meinen Ziegenkäse. Und zwar, wenn der Spargel am Ende noch warm
ist, möchte ich den mit den Fingern so zupfen, dass er vielleicht hoffentlich
noch so ein bisschen drüber schmilzt.
Hier schmilzt nichts mehr.
Ich hätte jetzt gesagt, das ist zu dunkel.
Das kann man durchaus so sehen.
Der nächste Versuch.
Mein Teig ist fertig geknetet und ist jetzt im Ofen.
Bei 40 Grad wird er jetzt nochmal so eine halbe Stunde gehen.
Und in der Zwischenzeit bereite ich den Rest vor.
Eigentlich habe ich jetzt gerade nicht mehr so viel.
Okay.
Also warten kann er, der Christian.
Vom Stress, der an allen anderen Backplätzen herrscht, ist bei ihm nicht
spüren. Ja, ich muss gerade warten.
Wie immer gefühlt. Ihm ist immer langweilig. Mir ist wirklich immer
Ihr müsst ihm die Zeiten kürzen, aber mir bitte nicht.
Das schmeckt schon mal ganz gut.
Ich bin gespannt.
Ich auch.
Charlotte, wie sieht das hier schon wieder aus?
Ach Mensch, es geht voll.
Mit ihrem zweiten Langosch hat sich Jacqueline aus der Kohleproduktion
verabschiedet.
Auch Monika achtet auf die richtige Hitze.
Ich bin gerade dabei, meine Tomaten zu karamellisieren. Und das ist wirklich
eine Aufgabe, wo ich nur hier bleibe, weil sonst gehen die mir noch kaputt.
Zucker und Tomate, das passt.
Da, wo es karamellisiert wird, da komme ich hin. Moni, auch du hast jetzt
Halbzeit. Juhu.
Ja, jetzt mache ich meinen letzten Langos.
Ich hoffe, dass der auch so ähnlich wird wie die anderen zwei, damit die drei
identisch sind.
Der war schon ziemlich dunkel.
Nur nicht schwarz sehen.
Das hier ist rosa Pfeffer, ganz bisschen oben drauf, also nur als Deko -Element
und ganz leichten Duft. Ja, ich bin echt ein bisschen aufgeregt gleich mit dem
Frittieren, weil das ist ja auch der entscheidende Schritt dann letztendlich.
Jetzt habe ich ja nur alle Komponenten gemacht und das Wichtigste ist halt eben
das Frittieren auch.
Christian beschäftigt sich schon jetzt mit seinem Frittieröl.
Man denkt immer, frittieren wäre einfach, aber das stimmt nur für
wie Pommes.
Ich brate jetzt doch schon meine Spargel an, weil wenn das dann nachher
frittiert, habe ich da nicht die Zeit. Und deswegen werden die jetzt scharf
angebraten und dann mit ein bisschen Balsamico abgelöscht und nochmal ein
bisschen einkaramellisiert.
Bei der ungarischen Flagge ist das Rot oben, bei Jacqueline ist es unten.
Okay, jetzt muss man vorsichtig sein, sich nicht verbrennen.
Dieser Teig hat mindestens das Seepferdchen.
Das ist jetzt mein erster Versuch und ich teste einfach, wie lange ich den
backen muss, weil das ist ja immer unterschiedlich, wie viel Gehzeit man
sowas. Aber man sieht ja schon, er geht extrem auf. Er hat super Luftblasen und
den wende ich jetzt.
Und dann ist er eigentlich auch schon bereit zum Belegen.
Der mittlere Teil der Flagge ist weiß.
Charlotte backt ordentliche Portionen.
Ja, super.
Ungarns dritte Nationalfarbe Grün.
Grün wie Monikas Spargel.
Jetzt wunderst du, dass ich hier stehe. Hier läuft jetzt ein Countdown. Deine
letzten 10 Sekunden.
10, 9,
8, 7, 6,
5, 4, 3,
Zwei.
Eins.
Und stopp. Hände weg vom Gebäck.
Super.
Und Christian, für dich ist Halbzeit.
Okay.
Sieht doch super aus.
Ich hoffe, es schmeckt auch.
Jacqueline, was für Langosch hast du für uns zubereitet?
Ich habe euch Kartoffelhefeteig Langos vorbereitet in einer Knoblauchtränke.
Ja, etwa J.
Das heißt so gut wie einen guten Appetit.
Vielen Dank.
Ich finde, das Gebäck lädt wirklich auch zum Reinbeißen ein. Ich mag diese Idee,
dass du halt diese ungeraschen Nationalfarben noch mit aufgegriffen
Farbton, für mich persönlich ist er zu dunkel. Langos ist normalerweise
ein hell ausgebackenes Gebäck.
Bei Betty kann man es jetzt an der Seite so ein bisschen sehen. Der Langoschteig
ist aufgegangen. Du hast eine ganz, ganz leichte Porung vielleicht da
tatsächlich, damit es noch ein bisschen höher kommt.
Diese Ruhephase kurz bevor der frittiert, das ist tatsächlich immer die
Schwierigkeit dabei, den Teig so hoch gehen zu lassen, dass du große
hast und ihn dann vorsichtig in dieses Fett zu stülpen, damit das dann quasi
nicht so komplett rausgebacken ist.
Der Belag obendrauf ist absolut Killer. Also wirklich sensationell. Schöne Süße,
schön von den Kirschtomaten, geil gewürzt. Ich hatte auch ein Stück von
Burrata mit dabei.
Du hast dieses cremige, also der Belag an sich, also da ist wie gesagt, hat
alles richtig gemacht.
Ja, man möchte am liebsten drin baden, weil es wirklich so toll ist. Und auch,
dass du wirklich die richtige Prise Salz oben noch aufgegeben hast. Das rundet
das Ganze nochmal ab. Vielen Dank. Danke. Danke euch.
Hat sich schmeckt.
Danke.
Jetzt ist mein letzter Langosch am Frittieren.
Und am Probieren wird die Jury schon in wenigen Minuten sein.
Oh, ich hole den jetzt raus und teile die dann in drei Teile auf, die quasi
meine Langosch dann werden. Und dann lasse ich den noch so fünf Minuten auf
Arbeitsfläche gehen oder auch länger.
Ich probiere jetzt einmal einen Probelangosch.
Weil du ziehst die jetzt praktisch auf deine Länge.
Hier gibt es keine Vorgabe.
Charlotte ist schon einen Schritt weiter und belegt ihren ersten Langosch.
So, ich beleg jetzt schon mal den einen.
Christian wirkt seine Teiglinge rund.
Während Charlotte ihre Vinaigrette verteilt und Moni den ersten Langosch
frittiert.
Keiner der drei kann sich zurücklehnen. Alle arbeiten mit höchster
Konzentration, um in dieser Aufgabe zu punkten.
Ich fände mir jetzt gerade lieber, ehrlich gesagt.
So,
deine letzten Sekunden brechen an.
Zehn, neun, acht, sieben, sechs,
fünf, vier, drei, zwei,
eins und Schluss. Hände weg vom Gebäck.
Hat genau funktioniert.
Super, steht alles da. Toll.
Auch bei dir ist die Optik wirklich sehr ansprechend, sehr appetitlich, auch
gerade dadurch, dass ich hier den Ziegenkäse so karamellisiert, flambiert
drauf habe. Dann kommt so richtig die Farbe zum Vorschein, weil der untere
dunkler ist von der Backfarbe.
Ich mag es ja. Ich weiß nicht, was Christian hier sagt. Die Backfarbe ist
vollkommen in Ordnung. Es darf nicht noch dunkler werden, definitiv. Aber was
auf jeden Fall auffällt, der Langwasch hätte vom Teig ein bisschen höher kommen
müssen. Du hast kurz bevor du ihn frittiert hast, nochmal richtig schön
gedrückt. Das Volumen, das ist ganz, ganz wichtig bei diesem Gewächs. Das
ich tatsächlich nicht drunter gedrückt.
Ja, bei dir, Charlotte, das ist genau das, was ich gerade erklärt habe. Du
zwar, und du siehst es hier jetzt noch in eine ganz leichte Kamera, wie gesagt,
auf gar keinen Fall runterdrücken und dann fett schmeißen, weil dann verlierst
du die gesamte Pore. Ich finde, man sieht das hier so in der Mitte. Da ist
relativ flach tatsächlich und da habe ich auch fast gar keine Poren mehr.
So bin ich in meiner Lehre groß geworden.
Gemischter Salat, Hauptbestandteil Rucola, dann obendrauf den
Ziegenkäse, Himbeerdressing dazu. Das habe ich bis ins Ghetto in meiner Lehre
machen müssen. Und du hast es wirklich perfekt serviert.
Es ist ein gutes Spiel zwischen Süße und Säure. Beim Langnuss, da fehlt einem
tatsächlich das Hefevolumen. Vielen Dank.
So viel hängt von der richtigen Teigführung und vom richtigen
Bei Christian kommt erstmal der Speck ins Öl.
Monika hat schon frittiert.
Das hab ich, das hab ich, das hab ich, das hab ich, das hab ich, das hab ich
noch nicht.
Auf jeden Topf passt ein Deckel.
Oder ein Langosch. Mein erstes Langosch ist jetzt im Topf.
Und es sieht eigentlich ganz gut aus.
Da ist so eine Riesenkammer, die gerade aufgeht. Ich weiß nicht, ob das gut oder
schlecht ist.
Ich hoffe mal gut.
Es ist wie ein Donut.
Nur nicht rund und ohne Loch.
Die sind so geil.
Christians Gebäck hebt gleich ab.
Ja, es sieht wild aus, wie ein Ballon.
So habe ich mir das nicht vorgestellt.
Der Belag muss ja drauf halten und darf nicht herunterpurzeln.
Moni? Ja?
Deine letzten Sekunden brechen an. Bist du soweit?
Gleich, ja.
Zehn.
Neun. Inni, du zählst heute viel schneller als sonst.
Acht.
Sieben.
Sechs.
Fünf.
Vier.
Drei. Einhalb. Einhalb.
Drei.
Ein. Ja.
Und Schluss. Hände weg vom Gebäck.
Bei dir auffällig ist tatsächlich das Gebäck, das anders aussieht als bei
Charlotte und bei Jacqueline. Bisher hat es ein bisschen mehr Volumen und es ist
wieder ein bisschen heller. Ist es jetzt richtig oder ist es dir zu hell? Nein,
es ist absolut perfekt.
So muss es sein, vor allem diese schöne Luftkissen.
Man kann hier sehen, es ist... Bei dir im Langosch tatsächlich auch eine feine
Porung. Also jetzt habe ich nicht so große Kammern. Er ist allerdings gut
aufgegangen. In der Mitte ist er ein bisschen flacher. Da habe ich jetzt aber
auch tatsächlich die Füllung obendrauf. Er ist auf jeden Fall durchgebacken.
Der Teig ist ein Traum.
Perfekt. Schöne, große Luftkammern.
Genauso muss er sein. Feder zurück, durchgebacken.
Und vor allem lässt sich dein Gebäck, der Langosch, sehr gut essen. Er ist
bisschen zäh, man kommt mit der Gabel sehr gut durch. Das gefällt mir sehr
Dankeschön. Vielen Dank.
Moni hat heute wieder abgerissen, glaube ich.
Weil die sahen richtig geil aus.
Ich freue mich einfach tierisch, dass das alles gut geklappt hat. Dass es
so war, wie ich es mir vorgestellt habe. Dass die Geschmäcker gefallen haben.
Mega.
Christian hat heute ein bisschen viel gewartet.
Das könnte sich nun rächen auf den letzten Metern.
Ich bin knapp. Ich muss ihn rausholen.
Na, welche Langos sind besonders schön ausgebacken?
Ne, da ist halt so ein bisschen Mulde drin.
Zumindest gerade.
Christian! Ja, meine Liebe?
Hast du Bock? Nein.
Zähle ich jetzt trotzdem runter, okay? Nein.
Doch, dein Countdown läuft jetzt.
10, 9, 8, 7, Mach mal ein
bisschen langsamer, Eni. Nur einen Moment, langsam. 6, 5, 4,
3, 2,
1.
Warte kurz, warte kurz, warte kurz.
Nein, ich kann nicht warten.
Und jetzt heißt es auch für dich. Moment, Moment, Moment.
Okay,
eine Musikrunde war es zu viel, aber ich glaube, das geht noch. Das wird
akzeptabel, oder?
Optisch gefällt es mir gut. Ich hätte mir vielleicht ein bisschen mehr
Raffinesse beim Belag gewünscht. Ich bin auf den Geschmack gespannt.
Vom Volumen her super schön. Er ist durchgebacken. Tipptopp.
Trüffel und Bacon.
Ich würde es salopp formulieren mit leckeres Moppet.
Leckeres Moppet, das wäre untertrieben. Es ist wirklich sensationell. Schön
salzig, die Süße, die Granatapfelkerne, die den Biss geben. Trüffel, das Aroma
ist die ganze Zeit dezent da. Du hast wirklich einen herrlichen Teig. Also
besser kann man diesen Teig nicht machen.
1A umgesetzt.
Dankeschön. Wenn du mal nicht weißt, was du beruflich weitermachen willst,
machen im Bissauf mit diesen Langosch. Und ich glaube, du wirst ein sehr gutes
Geschäft machen, weil es stimmt einfach alles dran. Ich bin Kunde auf jeden
Fall. Vielen Dank.
Super.
Ja, das war jetzt ganz schön deftige Kost. Tun wir doch was für den Magen mit
Aufgabe Nummer 2.
An der technischen Prüfung hat man ja immer zu knabbern.
Als Kandidat.
Bei der technischen Prüfung gilt, alle Zutaten bekommt ihr nur einmal. Und ich
sage das nicht umsonst so deutlich.
Nicht, dass ihr aus Versehen daran nippt.
Deckt die Zutaten auf.
Warum?
Weiß du, Rum, Limette, Rohrzucker?
Stimmt nach einem Cocktail. Habe ich nichts dagegen.
Einmal Mojito kriege ich hin.
Ja,
wir machen heute ein Mojito. Und dann gehe ich mit 20 Punkten nach Hause.
Weil das kann ich.
Wenn ich mal hier so in den Ofen gucke, haben wir einen Tortenring.
Ich kann mir vorstellen, dass wir wieder Musstörtchen machen.
Ein Biscuit.
Oder Dacquoise.
Oder ein Biscuit.
Ein Biscuit mit Mandeln.
Da sind wieder drei Töpfe drin.
Oh nein, das ist wieder so eine Spritzhülle, mit der ich irgendwas
muss. Ich habe auf jeden Fall Lust, ein bisschen Angst, jetzt sind wir dabei,
aber Bock habe ich auf jeden Fall.
Ja, mit Cocktail liegt ihr vielleicht gar nicht so falsch.
Dreht das Rezept jetzt um.
Noch Hitoman, ja.
Morito -Mähnchen.
Ja, siehst du mal.
Rumtränke sind super.
Wiener Masse.
Das Rezept, das klingt so mega lecker. Und dann auf der letzten Seite steht
Blütenblätter aufspritzen.
60 Minuten.
Ja, ich habe das Gefühl, es wird immer knapper und knapper hier mit den
technischen Prüfungen. Das ist auf jeden Fall wahnsinnig wenig Zeit. Es sind
sechseinhalb Komponenten in 60 Minuten.
Das wäre eine sehr, sehr rasante Fahrt.
Mojito Mania ist unser Motto in der technischen Prüfung. Liebe Jury, erst
Frittiertes und jetzt ein Cocktail. Was ist denn da los bei euch?
Wir wissen, wie es geht.
Der Mojito erinnert mich immer an warme Sommerabende.
Ihr sollt daraus heute eine neue Törtchenkreation herstellen.
Dafür backt ihr eine Wienermasse als Boden, die ordentlich mit Rum getränkt
wird. Dazu kommt noch ein Minzpesto, ein Limettengelee und eine
Limettenjoghurtcreme. Als Finish wünsche ich mir eine hübsche Baiserhülle, die
perfekt abgeflemmt wird.
Beim Abflemmen von eurem Baiser bitte vorsichtig sein.
Verbrennt nicht euch, aber auch nicht den Baiser.
Wir wünschen uns gleich drei identische Exemplare.
Auch diese Prüfung wird wieder blind verkostet. Ihr habt 60 Minuten Zeit.
Für euch Zeit genug, was passendes zu suchen. Zum Cocktail trägt man ja
Cocktailkleid und Anzug.
Also, raus aus dem Zelt.
Toi, toi, toi.
Und für euch heißt es jetzt, Stöckchen auf mein Kommando. Auf die Plätzchen.
Fertig. Fakt.
60 Minuten sind knapp.
Aber bei einem Mojito steht man ja grundsätzlich unter Zeitdruck, wenn man
ausfinken möchte, bevor das Eis geschmolzen ist.
Für ihre Törtchen weichen die Kandidaten Gelatine ein, dann wird Limettensaft
mit Rohrzucker aufgekocht.
Jetzt mache ich das Limettin -Juli, weil das muss nachher dann in die 30 Minuten
in die Kühle und 30 Minuten von 60 Minuten ist die Halbzeit.
60 Minuten.
Das ist sportlich. Das ist nicht lang.
Eigentlich die Aufgabe ist ja vom Lesen her relativ simpel.
Ganz wichtig bei diesem Törtchen ist wirklich, der Boden muss richtig gut mit
rum getränkt sein.
Außen die Baiserhülle, einen schönen Stand, gleichmäßig aufdressiert und
noch perfekt abgeflammt.
Entspannt zurücklehnen können sich die Kandidaten nicht.
Limettensaft. Ach, komm.
Ich fange jetzt mit meinem Gelee -Kern an.
Der wird jetzt mal gekocht.
Oder?
Aufkochen. Und Hitze nehmen.
Blablabla, weiter geht's.
Das Gelee braucht einen festen Stand.
Aber erstmal jetzt Gelatine.
Gut verrühren und rein damit in die Silikonhalbkugeln.
So, jetzt habe ich meinen Bruchkern fertig. Den muss ich jetzt komplett
durchfrieren. Und jetzt muss ich den ganz vorsichtig zum Schockfoster
der ein bisschen weit von mir entfernt ist.
Die Backöfen sollten derweil schon auf Temperatur kommen.
Jetzt fange ich schon mit der Wiener Masse an.
Schlag hierfür die Eier mit dem Zuckerschaumig und mach dann den Rest
Also Salz, Vanilleextrakt und Limettenabrieb.
Was machst du denn da?
Stell den Limettenabrieb rein.
Vanilleextrakt und etwas Limettenabrieb.
Und dann geht's nach 15 Minuten Backzeit ans schaumig Rühren dieser Komponenten.
Wer Zeit sparen will, macht's wie Christian.
Ja, man muss ja wieder alles gleichzeitig machen.
Deswegen wiege ich jetzt schon mal meinen Zucker für die Tränke ab.
Auch Moni arbeitet parallel an Boden und Tränke.
Es heißt ja nicht, wenn die rechte Hand was tut, dass die linke sich ausruhen
darf. Deswegen mache ich hier schon meine Tränke mit dem weißen Rum, wo das
nachher reinkommt.
Rumtränken statt Rumtrinken.
Die Masse soll weiß und standfest sein. Und das ist die bei mir noch nicht.
Wie sieht's aus?
Was? Charlotte, was hast du gesagt?
Aber es ist weiß!
Was?
Keine Ahnung. Okay.
Ich habe es von nichts verstanden, aber tun wir mal so, als hätte ich was
verstanden.
Ich höre jetzt auf, Moni, glaube ich.
Hörst du auf?
Ich glaube, ich höre auf.
Als letztes kommt die Butter in die Wienermasse.
Die wird jetzt noch untergehoben und dann schnell in den Ring und dann soll
gebacken werden.
Für zwölf Minuten bei 190 Grad.
Viel mehr Zeit habt ihr auch nicht.
Die Uhr läuft gnadenlos weiter.
Weiter geht's mit noch mehr Zucker.
Mein Bohnen ist jetzt im Ofen und jetzt mache ich meine Limetten -Joghurt
-Creme. Ich habe hier zu viel Zeug stehen.
Perfekt.
Moni startet mit Zucker und Mascarpone für die Creme.
So, dann kommt die Sahne dazu.
Dann wird's geschmeidig.
Das schlagen wir jetzt erstmal aus.
Leinertest der Festigkeit.
Die Creme sieht ganz gut aus, allerdings habe ich noch Zuckerkristalle vom
Rohrzucker drin.
Ich glaube, das kriegst du nicht weg, Christian. Wie willst du das wegkriegen?
Oder lösen die sich noch nachher Zeit?
Sag mal deine Creme.
Hast du noch nichts dazu gegeben oder alles schon? Nee, noch nichts. Okay,
lassen wir so? Ja, lassen wir so.
Teamwork makes the dream work oder so sagt man doch, ne?
Ja, oder auch gemeinsam sind wir stark.
Jetzt kommt noch Joghurt und Limettensaft. Das rühre ich jetzt unter.
Und dann ist die Creme fertig.
Ich denke, Joghurt, Limette und Zucker, Rohrzucker vor allem, das schmeckt.
Dazu gibt's volles Rohr Minzgeschmack. Ich mache jetzt als nächstes und als
letzte Komponente mein Minzpesto.
Genau, da kommt einfach alles in den Häcksler und wird dann fein gehäckselt.
20 Gramm Minz, das ist so viel.
Alle Zötenarten für Emulsik ist fein häckseln.
Okay.
Monika kommt der Mojito -Bahne -Spur.
Hä? Kommen gemahlene Mandeln rein.
Es ist ja auch ein Pesto.
Noch Zeit zum Träumen, hat Jacqueline.
Natürlich würde ich jetzt lieber mich hinsetzen, wie die Jury und dann einen
trinken.
Tschüsschen. Tschüsschen.
Wenn die Leute uns fragen, was wir im Endeffekt in der technischen Prüfung
machen, jetzt haben sie die Antwort. Genau.
Weißt du was, genießen wir beide, dass wir hier draußen sitzen können.
Uns geht es doch richtig gut hier.
Ja,
der ist schön aufgegangen, der ist goldbraun, der kommt raus.
Mein Boden sieht gut aus.
Um ihn noch abzukehlen, nehme ich schon mal den Ring weg.
Ah, es ist so heiß.
Tatsächlich speichert der Backring die Wärme. Das kann man gar nicht gebrauchen
in der kurzen Zeit.
Sieht echt extrem gut aus. Also so luftig. Ich weiß gar nicht, ob der so
sein soll überhaupt.
Vielleicht sogar zu hoch.
Aber ich kühle ihn jetzt erstmal und dann schneide ich. Heiß, heiß, heiß,
heiß.
Liebe Cocktailmixer, es duftet schon fantastisch, aber ihr habt nur noch 30
Minuten. Was?
Ach du Gott, 30 Minuten noch.
Ich habe gar keine Zeit, gerade irgendwie einen klaren
Verstand zu fassen.
Das ist echt heftig, heftig, heftig.
Und sehr zuckrig.
Jetzt wird die letzte Komponente gemacht, das Limettenvisé.
Vorsicht, Zuckerfalle!
Man soll nur 100 Gramm von dem 120 Gramm mit dem Wasser aufkochen und der
restliche Zucker wird mit dem Eiweiß direkt aufgeschlagen.
Das aufgeschlagene Eiweiß wird dann mit dem selbstgemachten Limettensirup
vermischt und zu einer standfesten Masse kalt geschlagen.
So, muss reichen.
Wo ist die dritte Hand, wenn man eine braucht?
Also es hat ordentlich aufgekocht und es hatte eine sirupartige Konsistenz,
deswegen habe ich den jetzt dazugegeben. Jetzt bleibt das falsch. Ich denke, das
müsste reichen. Es sieht ganz okay aus. Jetzt schneiden wir aus.
Drei identische Törtchen sollten gelingen.
Jetzt muss ich drei ausstechen, weil ich muss am Schluss drei präsentieren.
Respektiv mache ich vier, damit ich eine Reserve zum Spritzen habe.
Für viel mehr reichen die Zutaten auch nicht.
Vergesst die nicht zu tränken!
Ich tränke jetzt hier die Böden mit meiner Rumtränke. Huch, da ist es schon
rüber geschwappt.
Kurz trunken.
So,
ich hab's dann.
Also ich finde den jetzt arg getränkt.
Und rein da.
Uiuiui. Das ist schon echt viel Tränke, ne? Ist ja matschig.
Kann man Böden auch ausbringen?
Aber der ist ja jetzt voll voll.
Also da bist du echt voll, wenn du das gegessen hast. Ja, da steht kurz
Das mache ich jetzt, aber ich finde es echt... Also das ist echt arg getränkt
jetzt. Ich muss vollgesogen werden.
Voll gesaugt.
Naja, aber so steht es im Rezept, also mache ich es auch so.
Der Rum muss zu schmecken sein und darf man jetzt auch nicht zu zögerlich sein.
Ah, okay. Und du hast dann im Rezept keine Grammanzahl angegeben, sondern das
wollen sie quasi so frei... Du hast halt die Tränke und dann musst du halt
gucken, wie lange du diesen Bohnen, diesen Biskuitbohnen in der Tränke quasi
einweist, ohne dass er dir zerfällt, aber dass er dann noch Alkoholbeschmack
hat. Sehr pfiffig.
Wo ist mein Pesto? Da.
Das Pesto kommt nur in die Mitte.
Ich nehme jetzt noch mein Pesto drauf. Der soll nicht ganz bis zum Rand gehen.
Warum auch immer.
Wahrscheinlich aus optischen Gründen.
Ich weiß halt nicht, wie viel da drauf soll. Ich würde jetzt noch ein bisschen
mehr machen.
Keine Ahnung, ich würde es jetzt so lassen.
Mit etwas.
Was heißt etwas?
Boah.
Hier werden starke Geschmäcker verbaut.
Also ganz ehrlich, es ist Minze, weißt du. Ich mache da jetzt nicht ewig viel
drauf, sondern wirklich nur wenig.
Genug für einen freien Atem.
Moni? Ja?
Wie viel Pesto machen wir drauf?
Ich mache ganz wenig Pesto, weil es ist Minze.
Schmeckt das alles nach Minze?
Soll es das nicht?
Alles nochmal runter, das ist viel zu intensiv.
Nächste Baustelle.
Ach, jetzt kommt der Kern da drauf?
Was ist das denn?
Das ist ja wie Kaugummi.
Minze plus Kaugummi. Das könnte funktionieren.
Oh nein.
Hä, was ist das denn?
Ich weiß echt nicht, ob das so sein soll.
Die Zweifel bleiben.
Das kann nicht richtig sein.
Vielleicht ja doch.
Wartet ab.
Dann kann ich eine schöne Kuppel machen mit der Joghurtcreme.
Zurück in der Komfortzone.
Jetzt mache ich noch meine Creme in Kuppelform da drauf.
Es ist echt schwieriger, als es aussieht, eine Kuppel zu machen.
Ich habe gar keine Ahnung, wie die aussehen soll, aber ich mache es jetzt
Gefühl her.
Auf die Creme kommt das Baiser.
Alter.
Aber das Baiser hat einen guten Stand.
Das ist ja schon mal was.
Ihr Lieben, nur weil es gleich Mojitos gibt, liegt die Restzeit noch lange
auf Eis. Ihr habt noch 10 Minuten.
Ha?
Finde ich richtig scheiße.
Boah.
Ey, ihr macht mich kaputt. Das ist jetzt nämlich genau das, was ich immer
befürchte in diesen 10 Minuten.
Muss ich damit arbeiten.
Ich brauche Nuss.
Das tut's auch. Oh, lecker. Die offenere Seite am Törtchen, die andere...
Kurz mal nach nebenan schwingsen.
Doch, ich glaube, das ist richtig.
Aber seid ihr auch schnell genug?
Schön alleine reicht ja nicht.
Ich achte darauf, dass es gleichmäßig ist.
Und schön, aber das sieht gerade irgendwie nicht richtig aus.
Es gibt kein Beispiel zur Orientierung.
Ich frage mich, ob das so aussehen soll oder nicht.
Ich habe tatsächlich keine Ahnung, wie das aussehen soll.
Wichtig ist, dass diese Baiserhülle wirklich schön gleichmäßig auftristiert
wird. Und man muss unten anfangen und immer so kleine Blätter der Reihe nach
oben spritzen.
Wichtig ist, dass die möglichst gleich groß sind, also dass ich wirklich einen
Rhythmus finde. Und da muss noch gleichmäßig abgeschirmt werden. Also es
schon möglichst akkurat gearbeitet sein.
In fünf Minuten gibt's Minze vor die Linse.
So, ich hasse es.
Zinni, törst du mit der Minze und einigen Limetten?
Dezent, dezent.
Wie macht ihr die Demenz hier oben drauf?
Wir sind da noch nicht, Jackie.
Wie weit ist die bitte? Wie kann man so schnell sein?
Manche Menschen blühen unter Druck richtig auf.
Ich habe schon mal ordentlicher aufdruckiert.
Trotzdem sah es aus wie eine Blüte. Tut es das? Ich kann es gar nicht selber
beantworten gerade.
Jetzt flambiere ich es.
Jetzt geht es wirklich heiß her.
Ich kann euch sagen, sobald ich ein Mojito -Schnupper bin, bin ich
Ihr habt noch zwei Minuten.
Was? Oh, Inni, hör auf.
War knapp.
Sagte sie.
Aber es ist noch gut. Ich höre Inni schon die letzten Sekunden ansagen. Ich
drehe im Rad.
Womit dekorieren? Womit dekorieren?
Euer Countdown beginnt.
Zehn.
Neun. Acht.
Sieben.
Sechs.
Fünf.
Vier.
Drei.
Zwei.
Eins.
Und Schluss. Hände weg vom Gebäck.
Jackie! Jackie, komm her.
Oh,
ich habe vergessen abzulambieren.
Nein!
Ich habe vergessen zu lambieren.
Total. Ich hatte es nicht mehr im Kopf.
Ja, ist doof. Es war ein Kriterium, abzubäumen mit dem bunten Brenner, ja.
Oh, fuck!
Ich bin echt happy, dass ich es noch geschafft habe, abzuplombieren. Ich
wirklich, ich schaffe das letzte nicht mehr und ich habe jetzt nur zwei da
stehen. Deswegen, ich bin froh, dass es jetzt hier so steht.
Ich glaube,
es bleibt alles, oder?
Weiß ich nicht, ob ich das daheim so nachmachen werde mit dieser Beat -Baking
-Challenge immer. Aber ja, es ist schon verrückt, dass in einer Stunde sowas
dastehen kann.
Bringt eure Teilchen bitte nach vorne und stellt sie hier hinter euer Foto.
Ja, die Verkostung von der technischen Prüfung steht vor der Tür. Ich gehe mal
wieder mit ein bisschen Angst rein. Aber ich freue mich auch drauf, weil ich
habe es eigentlich ganz gut gemeistert, würde ich sagen.
Ich glaube, die Jury hat, als wir noch zwölf waren, mehr Möglichkeiten gehabt,
ein Auge zuzudrücken. Aber jetzt mit den letzten vieren werden sie jede
Kleinigkeit bemängeln.
Ich bin schon aufgeregt, gerade was Betty zu ihren eigenen Törtchen sagt,
wir ja versucht haben nachzustellen. Ich kann mir vorstellen, dass sie im
Original anders aussehen.
Ich bin sehr aufgeregt vor der Verkostung, weil ich habe einen
vergessen, nämlich am Schluss abzubrennen.
Weil eigentlich waren die Blüten so schön, aber ich habe es wirklich
Ich hoffe, Betty und Christian haben sich jetzt hier für die
hübsch gemacht.
Herzlich willkommen zurück, ihr beiden.
Christian, das sind doch meine Latten. Ja, so habe ich mir kurz ausgeliehen.
Aber ich sehe, ihr habt das richtige Feeling schon für diese Mojito
Wir hatten eine angenehme Zeit.
Ich würde auch sagen. Aber jetzt beginnt der seriöse Teil.
Ich brauche länger Sekunden.
Fangen wir rechts an.
Ist ja logisch.
Jeder sollte drei Törtchen präsentieren. Da können wir schon mal einen Haken
dran machen. Das hat funktioniert.
Baiser sollte auftressiert werden, möglichst so blütenförmig, von unten
oben. Das von unten nach oben hat hier...
Ich hätte mir tatsächlich so ein bisschen mehr Stand im Gesäge gewünscht,
diese Struktur noch deutlicher rauskommt. Hier oben bei den Blättern,
es mir gut. So hätte ich das tatsächlich gerne komplett um diese ganzen Törtchen
rum gehabt.
Und ein bisschen weniger abflemmen, dass es noch ein bisschen heller ist, so ein
bisschen sommerlicher vielleicht.
Schauen wir uns mal das Innere an.
Das ist das Wichtigste.
Was man schön erkennen kann, ist, dass der Kern gut in der Mitte platziert ist.
So,
das schauen wir nicht dran.
Ich habe reingebissen und dachte mir... Holla die Waldfee, Alkohol ist da.
Aber so muss es ja letztendlich wahrscheinlich dann auch sein. Du hast
extra angesagt, es muss gut getränkt sein. Du hast unten sogar eine ganz
Pfütze noch gehabt. Die Konsistenzen sowohl vom Kern als auch von der Peste
aber auch von der Joghurt sind für mich persönlich sehr gut gelungen.
Ich finde, wenn man es von oben nach unten isst, dann hat man tatsächlich
wieder so diesen Cocktail im Kopf.
Ich möchte ja den Mojito -Effekt haben. Und dazu gehört für mich tatsächlich
auch, dass ich vor allem diesen Rum auch schmecke. Und wer hier getränkt hat,
der hat verstanden, wie ich das möchte.
Sollte ordentlich getränkt sein.
Das Geschmacksbild ist so, wie ich mir es vorgestellt habe.
Abgeflämmt ist es nicht. Das fehlt auf jeden Fall.
Und ich hätte mir tatsächlich hier oben eher so ein Blatt gewünscht, als so...
Fein geschnittene Blätter.
Wenn man das dann umdreht, dann wird das Ganze ein bisschen grober. Die Blätter
werden größer.
Und dann kommt dieses Törtchen hier, das wirklich wild wird.
Also hier sieht man sehr große, das ist fast schon wie so eine Rüsche, die
gespritzt wird. Also ich würde sagen, da hat jemand probiert, in den letzten
paar Sekunden das dritte Törtchen noch irgendwie fertig zu kriegen.
Im Inneren kann man hier schön den Kern sehen.
Also das Zusammensetzen vom Törtchen hat gut funktioniert.
Hier ist deutlich mehr von der Pesto dabei.
Ist natürlich dann auch so, dass die Minze wesentlich präsenter ist als jetzt
beispielsweise beim ersten Exemplar. Wäre das noch in Ordnung oder ist es
dann jetzt schon zu viel?
Es ist relativ viel. Nun ist die Minze natürlich auch beim Mojito wichtig.
Sie dürfte auf jeden Fall nicht mehr werden.
Es passt aber zum getränkten Böden. Ich finde ganz wesentlich tatsächlich, dass
sie hier nicht abgeflammt wurde.
Kommen wir zum nächsten.
Was man jetzt wieder erkennen kann, ist, dass die Baisermasse nicht ganz so viel
Stand hat.
Also es verwischt hier so langsam. Durch das Abflämmen bekomme ich hier ein
bisschen mehr Struktur.
Aber man sieht, dass diese einzelnen Blätter so ein bisschen mehr in sich
verschwimmen. Die sind auch ein bisschen ungleichmäßiger. Hier ist fast so eine
kleine Beule.
Ich habe jetzt hier so Paarstellen, die wirklich dunkel sind. Da wirklich darauf
achten, dass es wirklich gleichmäßig abflämmt, ist natürlich auch mit dieser
offenen Flamme schwierig.
Aber wir sind ja auch nicht mehr in Folge 1.
Auch hier der Anschnitt, das Zusammensetzen hat gut funktioniert.
so, wie ich mir das vorgestellt habe.
Hier ist es ausgewogen, muss ich sagen. Der Gelee -Kern ist schön geliert. Das
kann man angenehm essen. Auch die leichte Joghurthaube, die sich so um
Gelee -Kern schließt, ist gleichmäßig. Baiser hat eine schöne Standfestigkeit.
Sowohl darum als auch die Minze als auch die Limette ist hier zu schmecken. Das
ist für mich in Ordnung.
Allerdings das erste Törtchen von der Tränke ist immer noch ein Tick besser.
Bei diesen drei Törtchen fällt mir als erstes auf, dass es sehr gleichmäßig
abgeschlemmt wurde.
Also wenn man die dreht, kann man wirklich sehen, dass diese Räunung
übergleichmäßig ist. Ich hätte es mir allerdings einen Tick weniger gewünscht.
Bei diesen Törtchen, der Aufbau hat auch hier gut geklappt.
Was hier auf jeden Fall für mich
Definitiv zu wenig ist die Minzpesto, weil die geht gänzlich unter. Da muss
auch noch ein bisschen suchen. Gelee -Kern hat eine schöne Konsistenz, also
schön ausgeliert. Auch dieser leichte Joghurtmantel, der außen rum ist, hat
wunderschöne Konsistenz.
Der Boden ist gut gebacken, gar keine Frage, aber die Minze geht hier gänzlich
verloren.
Also haben wir unterschiedliche Stärke von der Minze bei den Törtchen, ein
bisschen unterschiedliche Optiken und vor allen Dingen die Tränke beim Boden.
Und ich hoffe, dass ihr jetzt nach diesem Cocktail -Törtchen in richtiger
Urlaubsstimmung seid und ganz viele Punkte springen lasst.
Ihr dürft euch gern beraten.
Betty, bist du grundsätzlich zufrieden? Ich glaube, mit dem Auftrissieren von
der Baiser -Masse bist du nicht ganz so happy, ne? Das Auftrissieren von dieser
Baiser -Masse war eine Schwierigkeit, das war mir vorher schon klar.
Optisch...
Ist das natürlich ja am besten aufdressiert.
Allerdings... Das ist nicht abgefremd.
Ich denke, ich habe einige Kritikpunkte bekommen.
Von dem her wird es nicht so viele Punkte regnen.
Der war ja für dich quasi so der Prototyp. Also es wollte ja schon Rums
Also ich wollte diesen Rum schmecken. Auch die Münze und die anderen
sind hier da.
Wir sind nur noch vier Kandidaten, also jeder Punkt zählt. Und deswegen sind für
mich die Punkte jetzt natürlich auch in der zweiten Prüfung sehr, sehr wichtig.
Und ich hoffe, da konnte ich ein bisschen was rausholen. Ja, am
Geschmack. Allerdings von der Gleichmäßigkeit vom Auftriff her waren
schon recht gut.
Ich bin jetzt sehr nervös vor der Verkündung, weil ich eigentlich, bevor
reingegangen bin, ein ganz gutes Gefühl hatte und die mir optisch ganz gut
gefallen haben. Hier waren Passagen, die waren eigentlich sehr gut, andere
Passagen waren mir zu dunkel. Also dieses gleichmäßige Abflemmen war schon
Schwierigkeit.
20 Punkte kann die Jury ja wie immer vergeben.
Wünschen würde ich mir 14.
Ja, ich hoffe, ihr habt Punkte vergeben. Wir warten auf die Platzierung.
Ihr merkt, die Aufgaben werden anspruchsvoller. Und es geht hier
jede Nuance.
Deswegen haben wir auch ein Ranking.
Den vierten Platz, den haben wir.
Den dritten Platz, den haben wir auch nicht.
Dafür haben wir drei von euch, die es auf den zweiten Platz geschafft haben.
Fangen wir mal von links an.
Das ist der erste, zweite Platz.
Charlotte, das ist der zweite, zweite Platz.
Simone, das ist der dritte, zweite Platz.
Jacqueline, wir bröseln das Ganze ein bisschen auf, weil jetzt tatsächlich
immer Plus und Minus.
Am schönsten aufdressiert ist natürlich das hier mit dem BZ. Das hat wirklich
wunderschön geklappt, allerdings nicht abgeflämmt.
Minuspunkte, geschmacklich vollkommen in Ordnung.
Jetzt kommen wir zu dem hier. Sehr schön gleichmäßig aufdressiert, allerdings
ein bisschen zu dunkel abgeflemmt. Und hier definitiv die Minze am wenigsten
allen. Ansonsten der Boden gut getränkt. Das hat alles super schön geklappt.
Dann haben wir hier noch das Exemplar in der Mitte. Hier ist es so, dass es
nicht so schön aufdressiert ist und gleichmäßige Abbremsen. Das ist ganz,
wichtig. Geschmacklich hat sich das Betty genauso vorgestellt.
Ihr drei habt alle 13 ,5 Punkte von uns bekommen.
Und jetzt ist es nicht so schwierig, wo der erste Platz ist.
Der erste Platz ist hier.
Christian, 16 ,5 Punkte.
Deine Törtchen waren am stärksten mit Rum getränkt und vielleicht jetzt nicht
akkurat auftrissiert, aber feiner Geschmack und das Gleichmäßige hat uns
gut gefallen.
Vielen Dank.
Der Hahn im Block, der weiß, wie das funktioniert in der Bar, oder?
Klar. Herzlichen Glückwunsch, Freitagplatz. Der erste Platz freut mich
wahnsinnig. Das gibt mir jetzt auf jeden Fall ein bisschen mehr Sicherheit.
Und vom Gefühl her bin ich jetzt auf jeden Fall so ein bisschen geerdeter.
Die Erde dreht sich weiter und die Nacht bricht herein über Schloss Stülpe.
Wie von Geisterhand füllen sich die Zutatenregale im Backzelt. Und am
Morgen ist alles bereit.
für die letzte Aufgabe vor dem Finale.
Liebe Kandidatinnen, lieber Kandidat, jetzt folgt die letzte Aufgabe vor der
Verkündung der drei Finalisten.
Das Thema Tortenkarussell.
Schon die Langos schmecken ja nach Jahrmarkt und ich habe das Gefühl, jetzt
schließt sich der Kreis mit dem Tortenkarussell. Was hat es damit auf
Jeder bekommt einen Tortenständer, auf dem eine kleine Torte platziert wird.
Unten im Tortenständer drehen sich Minitörtchen elektrisch im Kreis.
Trotz des kleinen Formats müssen auch diese eins adekuriert werden.
Geschmacklich müsst ihr euch zwei verschiedene Konzepte überlegen. Eins
kleine Torte obendrauf und eins für die Minitörtchen unten drunter. Was den Stil
und das Thema eures Karussells angeht, da haben wir gar keine Vorgaben. Da
ihr gerne kreativ werden.
Euer Tortenkarussell soll sich in fünf Stunden drehen.
Ich drücke euch ganz fest die Daumen, dass alles gelingt, was ihr euch jetzt
vornehmt. Und dann geht es auch schon los auf mein Kommando.
Auf die Plätzchen.
Fertig.
Rummel ja, bummeln nein. Die Aufgabe ist äußerst vielschichtig, denn neben einer
kleinen Torte müssen mehrere noch kleinere Minitörtchen geschichtet
Ein Smiley.
Das ist doch schon mal ein positiver Start in den Tag hier.
Woche neun, es geht um den Einzug ins Finale. Alle liegen relativ eng
beieinander, wenn es um die Punkte geht. Deswegen muss halt wirklich jeder in
dieser Aufgabe nochmal alles geben.
Ich möchte sehen, dass es wirklich der Wille ist, hier zu kämpfen, um eventuell
Deutschlands beste Hobbybäcker oder Deutschlands beste Hobbybäckerin des
zu werden.
Wer backt Torten für die Geschichtsbücher?
Ich mache jetzt parallel zwei Teige. Hier ist das für die Mini -Törtchen. Das
mache ich auf einem Blech. Das ist ein Orangen -Mandel -Biskuit. Und in die
kleine Torte kommt ein Marzipan -Haselnuss -Boden.
Monika kombiniert oben Marzipan -Böden, Calva das Äpfel - und Salzkaramell sowie
Tonka -Creme.
Unten drehen sich Mini -Törtchen mit Orangen -Mandel, Kardamom und Honig.
Jacqueline hat bei der technischen Prüfung Punkte liegen lassen.
Wer insgesamt vorne liegt, wissen die Kandidaten allerdings nicht, da sie die
Punkte aus der ersten Aufgabe nicht kennen.
Ich massiere wieder Zucker. Aber das macht richtig viel aus, wenn man das
durchmassiert mit den Zitronensätzen. Man riecht es schon richtig.
Christians Hibiskus verbindet oben Hibiskusboden, Kokoscreme und
Passionsfruchteinlage. Unten fahren Mini -Zitronen -Hugotörtchen mit Lemon Curd
Karussell.
Die sich sanft drehende Küchenmaschine verbreitet schon jetzt
Das ist jetzt mein Dachhausboden mit Haselnüssen und Mandeln. Mein Konzept
der Waldspaziergang.
Da habe ich wirklich alles mit Mandeln, mit Kirschen, alles was von der Natur,
vom Wald eigentlich zu pflücken ist.
Jacquelines Tortenkarussell lädt zur süßen Runde durchs Unterholz ein. Oben
Schokobiskuit, Erdbeermus und Erdbeer -Basilikum -Einlage, unten Nougat
-Kirschtörtchen.
Torten und Karussells haben eines gemeinsam. Sie brauchen ein stabiles
Fundament. Das der ersten Gebäcke kommt nun in den Ofen. Jetzt geht es um den
Einzug mit dieser Aufgabe und dieser Woche.
Das ist schon echt erstmal ein krasses Gefühl.
Und natürlich wollen wir alle dabei sein.
Charlotte präsentiert einen viktorianischen Traum in Pink. Mit Rübli
Safran, Frischkäse und Möhren -Chutney.
Darunter Mondhörtchen mit Cassis und Champagner.
Zwei verschiedene Geschmacksbilder bedeuten auch mindestens zwei
unterschiedliche Böden.
Ich schaue gerade, dass ich nur den Marzipan so ein bisschen noch platt
quetsche.
Nach Charlottes Mohnbiskuit ist nun der Rübli -Boden dran.
Auf Jacquelines Dacquoise Boden folgt... Was genau?
Das wird mein Schokobiski für meine Torte obendrauf.
Obenauf wollen bei der Verkostung alle sein.
Schließlich geht es um die letzten für den Einzug ins Finale benötigten Punkte.
Man kann sich aber auch bei dieser Aufgabe noch die Finger verbrennen.
Törtchen und Orangenfiletieren ist echt so eine Arbeit.
Meine Tochter daheim, die liebt es, Orangenfilets zu essen.
Jacqueline fasst ihre Früchte gröber an.
Da mache ich meinen Sauerstoffkomfort und das kommt in die Mitte der kleinen
Törtchen hinein für die Säure. Heute muss ich Vollgas geben, damit ich in den
Spinal einziehen kann.
Nach fast neun Wochen Dauerbacken wollen das alle.
Das wird die Grundlage für meine schwarze Johannisbeermuster. Ich habe
zweierlei Johannisbeere.
Einmal rot und einmal schwarz.
Die Laune ist super. Die Säure auch.
Perfekt.
Fantastisch. Umfüllen.
Christian konnte in der letzten Aufgabe mit seinem Mut zum Alkohol punkten.
Ich habe da jetzt einfach Hugo reingekippt und das lasse ich jetzt so
ungefähr ziehen und dann kann ich die weiterverarbeiten.
Nach der ersten Stunde herrscht Zufriedenheit.
Mein Boden ist, wie ich ihn haben will, der ist tatsächlich relativ sattig, also
der ist ganz fluffig und so.
Na, wer von euch hat wohl den besten Boden?
Mein Boden ist perfekt, also der ist super luftig, leicht, perfekt für den
Törtchen. Und Christians?
Der fühlt sich sehr gut an, der ist gut hochgekommen.
Und es riecht auch wahnsinnig gut. Deswegen lasse ich den jetzt so ein
abkühlen und dann machen wir weiter.
Charlotte nutzt die Griffel einer bestimmten Krokusart.
Das wird jetzt meine Safran -Frischkäse -Creme für die Torte oben drauf. Und man
sieht schon, es wird gelb.
Griffel sind nichts anderes als Blüten. Und ja, Safran ist ein Krokus.
Und hier mache ich jetzt die Mandel -Kardamom -Creme, Achtung, für die
-Kardamom -Törtchen.
Jacqueline sorgt für stabiles Schichtmaterial.
Jetzt habe ich da meine Nougat -Masse da zu Buttercreme hinzugefügt, dass ich da
eine Nuss -Buttercreme habe.
Wir haben auch ein Handrührgerät, das weißt du, gell? Ja, das wäre ja
langweilig. Ach komm, wir schaffen es auch mit so. Ja, der schneller rührt.
Ach, du bist mir zu jung geworden. Nee, mein Arm tut weh. Ich gehe wieder.
Mit Kraft kann man, mit Köpfchen muss man backen.
Absolutes Multitasking wieder.
Beautiful.
Der Parkettvergleich beweist, Jacquelines Holzoptik ist auf einem
Der ist auch fertig.
Nach 90 Minuten steht fest, kein Boden ist misslungen und muss nochmal neu
gemacht werden.
Damit sind alle Kandidaten gut in der Zeit.
Perfekt!
Monika erhitzt Zucker für die karamellisierten Haselnüsse.
Charlottes Pfanne würde für eine Paella reichen.
Aber was brutzelt sie wirklich?
Das hier ist jetzt mein Möhren -Chutney, was ich kurz karamellisiere, einfach
nur.
Jetzt kommt die Kokosnuss -Creme für die obere Torte.
Lecker.
Wenn es den Backenden nicht selbst schmeckt, wem dann?
Ich mache jetzt meine Erdbeereinlage und meinen Erdbeermus.
In die Einlage kommt frisches Basilikum.
Ich mache jetzt weiter mit meiner Fruchteinlage für die obere Torte.
Heute matcht alles.
Rosa Kühlschrank, rosa Kleid, rosa Torte, rosa Spatel, rosa Füllung.
Alles. Moni ist auch rosa.
Solange es nur matcht und nicht matscht.
Wenn die einzelnen Bestandteile in Form gebracht sind, könnte man mit dem
Stapeln beginnen.
Ich schichte jetzt meine Törtchen mit der Kardamom -Creme, dem Orangen
und dem Mandel -Crunch mit dem Mandel -Honig -Crunch.
Es ist wirklich schwer, in so kleinen Törtchen so viele Komponente
unterzubringen.
Oh, die tränke super.
Ich würde die tatsächlich sogar noch ein bisschen mehr tränken. Noch mehr?
Der hat auch den intensivsten Hibiskus geschafft. Das ist auch richtig geil.
Danke. Bitte.
Die ersten Karussellfiguren stellten Pferde dar. Im Laufe der Jahre kamen
modernere Varianten hinzu.
Fahrzeuge oder auch freischwingende Gondeln.
Auf echte Törtchen setzt sich im Karussell allerdings keiner.
Zumindest nicht mit Absicht.
Meine Torte ist fertig geschichtet, die werde ich jetzt in die Kühlung geben und
dann mache ich mit den kleinen Törtchen weiter.
Wie heißt es so schön auf dem Jahrmarkt? Alles Einsteigern, die nächste Runde
geht rückwärts.
Wir haben halb Zeit, noch zweieinhalb Stunden.
Uiuiui. Ja, wir haben nur noch zweieinhalb Stunden und das ist wirklich
hardcore. Moni?
Einer geht noch. Passt?
Weiß ich nicht.
Weißt du nicht, ob das passt? Finde ich in den letzten zehn Minuten heraus.
Okay,
das kommt jetzt zu meinen Prosper.
Amys Minutenzeiger ist wie ein Karussell. Er dreht sich munter weiter.
Ist das niedlich.
Die drei Frauen sind bei den großen Torten angelangt.
Es ist so niedlich.
Die anderen haben ihre Niedlich -Backphase schon hinter sich.
Zack, zack.
Sag, äh. Wie gut, bitte.
Und wie schnell die Haupttorten geschichtet sind.
Oh Gott, meine Torte wird richtig hoch heute hier.
Uiuiui. Jetzt mache ich meine Rindenform.
Und da probiere ich, verschiedene Strukturen reinzubringen in den Rand der
Torte.
An den hat auch Charlotte Ansprüche.
Ein Vintage -Design ist schon recht aufwendig, aber ich dachte, ich mache
einfach mal das, was mich so beschreibt, würde ich mal sagen.
Christian ist bester Dinger.
Jacqueline leicht gestreckt. Es ist ziemlich schwer, so ein kleines Zärtchen
anzustreichen, weil sich das ständig bewegt.
Ab!
Habt ihr gedacht, er fällt runter, gell?
Hat er nicht gemacht.
Zu den kleinen Törtchen passt eine besonders filigrane Deko, die den
Miniaturcharakter des Gebäcks unterstreicht.
Das wird ein Igel.
Ich spritze jetzt die Farbe des Dachs auf.
Ich bin schon echt gestresst. Und da jetzt noch diese feinen Linien zu
ist echt nicht sonderlich.
Schön.
Man muss die Nerven behalten.
Aber wie lange noch?
Oh mein Gott. Ihr habt noch eine Stunde.
Was?
Schmeckt.
Ich bin am Pressieren. Ich mache das schnell ich kann.
Jetzt ist es doch ein bisschen knapp.
Naja, hilft ja nichts.
Ja, das Törtchen ist etwas schief, wenn ihr sehen könnt. Aber ich lasse es jetzt
so.
Eins, zwei, drei, eins, zwei, drei.
Das Dekorieren der Törtchen ist die eine Schwierigkeit. Das unfallfreie Umsetzen
ins Karussell die andere.
Ich dekoriere jetzt noch meine kleinen Tiere mit Hörnern für die Rehe, mit
für die anderen Tiere.
Wobei das gemeine Reh natürlich auch Ohren hat.
Aber hier kommt es auf Schönheit an, nicht auf Realismus.
Ich mache jetzt meine Hibiskusblüten, die oben drauf kommen.
Jacqueline probiert sich an Waferpaper -Deko.
Die sind viel zu groß.
Ich mache jetzt hier meine Blume.
Charlotte hat Tüllen in Hülle und Fülle.
Ich verwende hierfür die Vintage -Piping -Technik ganz verschiedene Tüllen,
verschiedene Größen und verschiedene Farben, damit ich einfach Dimensionen
Abwechslungen reinbekomme quasi.
Ihr habt noch jahrmarktgerechte 30 Minuten.
Auf dem Rummel vergeht die Zeit so schnell.
Ich mache jetzt noch ein paar Fliegenpilze, weil die gibt es
überall im Wald zu finden.
Oh, pretty.
Ich habe gerade ein großes Problem festgestellt. Meine Mousse ist überhaupt
nicht fest geworden.
Und deswegen sehe ich gerade, dass sie hier so auseinanderreißt.
Ich kann das nichts mehr machen.
Ein Fehler, der auch noch bei allen Törtchen auftritt.
Steigen damit die Finalchancen der anderen?
Oder kann Charlotte doch noch nacharbeiten?
So, Charlotte.
Also die Frage ist halt, was machst du bei so einem Riss hier? Da würde ich
tatsächlich einfach mit ein bisschen Pinsel und von der Buttercreme einfach
probieren, das zu füllen.
Kämpfe, probiere es so gut wegzukriegen, wie es geht.
Aber mach dir keinen Kopf, dass wir dir hier irgendwie keine Punkte geben, weil
da hier unten noch so ein bisschen Riss zu sehen ist.
Okay? Ja, ein Wort? Ja, danke. Gut.
Die Jury möchte gerne mit euch Karussell fahren und zwar in 10 Minuten.
Durchatmen.
Junger Mann zum Mitreisen gesucht. Das hängt an vielen Jahrmärkten aus. Denn
auch die Schaustellerbranche ist auf Nachwuchs angewiesen.
Sollten Sie sich eher von mit Speisen angesprochen fühlen, dann bewerben Sie
sich doch für die nächste Staffel von Das große Backen. Vielleicht haben Sie
auch das Zeug zur Finalistin oder zum Finalisten.
Ja, ich bin jetzt doch ein bisschen im Stress gerade.
Ich muss gleich noch irgendwie meine Torte darauf bekommen.
Ihr habt nur noch zwei Minuten.
Oh Gott.
Okay, es steht. Ich bin sehr erleichtert, dass es jetzt hier nicht
ist.
Ich habe schon Karussellmusik in den Ohren. Und hier kommt euer Countdown.
10. Nein.
9. Nein.
8.
7.
6.
Drei. Zwei.
Eins.
Und Schluss. Hände weg vom Gebäck.
Ich bin sehr erleichtert, dass ich es
geschafft habe.
Ja, das waren sehr anstrengende fünf Stunden.
Das ist nicht mein Platz da.
Ziemlich peinlich.
Mega Unordnung.
Das muss ich mir noch beibringen hier, weil das sieht bei mir nicht so schön
aus.
Das war super nervenaufreibend. Ich bin gerade einfach nur so erleichtert.
Also wirklich, der Stress fällt gerade von mir ab und ich freue mich einfach,
dass es jetzt hier so steht.
Betty und Christian, ich hoffe, ihr seid bereit für eine Karussellfahrt. Wir
starten mit der Verkostung bei Moni.
Moni, dann erklär uns mal das Konzept hinter deinem Karussell, vor allen
was sich geschmacklich in dem oberen Teil befindet und vor allen Dingen dein
kleines Törtchen.
Also geschmacklich in meiner oberen Torte sind Marzipan -Haselnussböden mit
einer Marzipan -Tonkabohnen -Creme, einem Calvados -Apfel -Kompott und unten
meinen Törtchen ist ein Orangen -Mandelboden, dazu eine Mandel -Kardamom
ein karamellisiertes Orangen -Kompott und ein Mandel -Crunch.
Hast du Grund, dass du tatsächlich diese Brauntöne genommen hast? Ich fand
einfach, dass das edel und elegant ist.
Ich finde so die Brauntöne in sich halt einfach nicht stimmig. Also da hätte ich
mir tatsächlich von der Schattierung einfach eine andere Farbkombination
gewünscht.
Als Technik hast du hier oben Blütenpaste, die Pfingstrose. Gefällt
dass du auch hier nach außen heller geworden bist. Dann hast du hier
unterschiedliche Spritztechniken verwendet. Die Törtchen unten, da hätte
tatsächlich so ein bisschen mehr Akkuratess gewünscht.
Guck mal, da kommt jetzt eins so richtig schön. Ich hoffe, das dreht sich jetzt
nicht so wieder weg. Da ist so ein Riss, der ziemlich eindeutig ist.
Natürlich, das eine oder andere Detail muss man ein bisschen exakter
ausarbeiten. Da bin ich komplett bei Betty. Ich freue mich jetzt vor allen
Dingen auf den Geschmack.
Man kann bei dir die Schichtung gut erkennen, gleichmäßig gearbeitet.
Die Torte mag vielleicht von außen nicht wahnsinnig spektakulär ausschauen, aber
ich kann dir sagen, geschmacklich absolutes Feuerwerk.
Super lecker. Schöner Marzipangeschmack. Apfel nicht verkocht. Du hast diese
Marzipan -Haselnussböden hervorragend gebacken. Superschön saftig. Der Crunch
ist da.
Sensationelle Arbeit.
Geschmackskonzept total stimmig. Und ich finde auch Konsistenzen sehr gut
harmonisch zusammengestellt.
Ich finde, der Anschnitt verrät einem schon, dass hier auf jeden Fall...
Genug Füllung drin ist. Ich weiß nicht, was da noch drin ist. Eine Zuckerperle.
Ich hasse diese Dinger.
Tut mir leid.
Die obere Torte ist extrem stark.
Deswegen das kleine Törtchen.
Geschmacklich ist es ein bisschen einfacher. Vor allen Dingen ist es sehr
Buttercreme auf diesem kleinen Spielraum. Die Orange, für mich
sie ein bisschen unter.
Die Böden sind super gebacken. Der Crunch.
Der ist auch da, der sorgt auch dafür, dass ein bisschen was Interessantes
passiert. Aber die Orange geht gänzlich unter.
Bei den Törtchen hätte ich mir tatsächlich mehr für die Granität bei
Dekoration und auch beim Geschmack gewünscht.
Vielen lieben Dank.
Sehr gerne.
Als erstes fällt natürlich die Farbe bei dir auf. Diese ganzen rosa -pink -Töne,
die für mich sehr stimmig sind. Vier verschiedene Töne auf jeden Fall, die du
unterschiedlich auch angewendet hast. Ich mag die unterschiedlichen Techniken,
die du verwendet hast, weil es einfach zeigt, dass du nicht nur mit der
Sterntülle einfach ein paar Tupfen machen kannst, sondern dass du auch
Technik verstanden hast.
Unten die Törtchen waren ja heute nicht so ganz charmant zu dir. Ich glaube, sie
haben sich so ein bisschen in die Verzweiflung gebracht.
Man sieht das hier.
Bei einigen Törtchen mal größere, mal kleine Risse.
Genauso wie bei Moni das Problem.
Vintage, das ist genau das, was dir liegt.
Kleiner Abzug ist natürlich klar, dass sie gerissen sind. Aber sie sind
spektakulär, verziert, tiptop Arbeit.
Die Torte ließ sich gut schneiden und ist auch bei dir schön gleichmäßig
geschichtet.
Super lecker, die Böden sind ein Traum, super schön gebacken. Das Karotten
-Chutney, das ist tatsächlich genau das Richtige gewesen. Das ist wirklich so,
dass die Karotte dann komplett nochmal als Geschmack da ist. Du beißt die ganze
Zeit drauf, sie ist nicht verkocht.
Safran ist die ganze Zeit da, schön umschmeichelt.
Was ganz Besonderes waren diese Konsistenzen, auch diese ganzen Nüsse,
man die ganze Zeit rumbeißt.
Das ist ein schöner Kontrast, den wir ausgearbeitet haben.
Auch du hast wirklich diese kleine Fläche genutzt mit Böden, mit Füllung
einem dünnen Einstrich, sodass man hier auch wirklich viel Geschmack dran hat.
Wunderschöne Konsistenz, auch sehr luftig. Die verschiedenen Johannisbeeren
du super schön ausgearbeitet mit dem Gelee, mit dem Mousse. Es ist nicht so
stark wie der obere Kuchen, aber dieses Törtchen hat es tatsächlich auch
geschmacklich in sich.
Dankeschön. Vielen Dank.
Hier oben haben wir Blüten aus Blütenpaste auf Draht gezogen. Da sieht
gerade, dass hier so ein bisschen die Drähte außen den Blättern rauskommen.
Dann hast du hier unten einen ombre Farbverlauf reingemacht mit der
Unterschiedliche Farben bei den unteren Törtchen auch.
Ich hätte mir vielleicht noch irgendwie so Muscheln gewünscht oder irgendwie
noch mehr Technik, weil die Damen hier ziemlich hart vorlegen.
Die obere Torte ist super eingestrichen. Bei den kleinen Törtchen hast du dich
wirklich auch schwer getan.
Böden, Schichten, alle gut eingearbeitet. So sollte der Einstrich
Ich war sehr gespannt, ob der Hibiscus untergeht, aber es ist tatsächlich das
allererste Aroma, weil du es wirklich gut geschafft hast, diesen Boden zu
tränken. Die Passionsfrucht ist die ganze Zeit da, schöne Säure, du hast die
Kerne drin gelassen, dadurch hat man den Crunch.
Auch die Böden sind sehr, sehr gut gebacken, sehr saftig und zwischendrin
immer wieder Kokosnuss.
Geschmacklich, schöne Reise in die Tropen.
Danke. Von den Konsistenzen der Boden sehr schön gebacken und auch die
Buttercreme hat so einen richtig schönen Schmelz. Vielen Dank.
Auch hier gut gefüllt zwischen den Böden und auch sehr dünn eingestrichen.
Dein Lemon Curd rettet dir öfter mal den Hintern. Das war beim Wal auch schon
so. Sehr gut. Also auch das untere Törtchen, das hast du geschmacklich
schön umgesetzt.
Es ist immer sehr lecker. Das ist eine Bank bei dir. Ich mag dein Törtchen,
mir fehlt noch so ein bisschen was.
Außen fehlt mir tatsächlich noch so ein bisschen die eine oder andere schwere
Technik.
Und drin kommt kein Wow oder Uhu.
Vielen Dank.
Fangen
wir
hier oben an.
Unterschiedliche Techniken. Hier außen hast du tatsächlich auch mit Buttercreme
gearbeitet, immer in Streifen rangespritzt, sodass ich diese Baum
-Struktur bekomme. Dann hier wieder tupfen, an dem man schön sehen kann, wie
die Buttercreme vom Stand war. Dann haben wir hier die Tannen modelliert.
unten haben wir jetzt wirklich sechs nette kleine Gesellen, alle mit
eingestrichen, unterschiedlichen Tönen dekoriert. Das ist ja wirklich süß
gelungen.
Ich hätte mir nur gewünscht, dass du dich entweder entscheidest, diese
wirklich eckig zu machen oder als Kuppeln. So ist es nicht ganz Fisch und
Fleisch.
Super viele Techniken von außen spektakulär umgesetzt.
Schön gearbeitet mit der Buttercreme in tausend verschiedenen Facetten. Also
richtig tolle Arbeit.
Danke.
Auch bei dir eine sehr schön gearbeitete Torte mit den Böden und den Füllungen.
Und auch trotz der Struktur sehr dünn gearbeitet an der Außenseite.
Schokolade ist da, Erdbeere ist da, schöne Säure eingearbeitet, Basilikum
da, es geht nicht unter. Und das im Verhältnis zu Schokolade, die ja
sehr, sehr kräftig ist, vertun sich die meisten.
Geschmacklich ist es wirklich ein sehr, sehr schöner Waldspaziergang. Den kann
man immer wieder machen. Danke vielmals.
Die Komponenten schmeckt man definitiv. Zum Glück ist da Crunch unten da, sonst
würde mir tatsächlich was fehlen.
Auch bei dir kann man im Anschnitt von den Mini -Törtchen die Füllung und die
Böden sehen und auch hier dünn gearbeitet von außen.
Es ist super lecker, aber es ist sehr, sehr süß insgesamt.
Also von daher wirklich gucken, dass die Sauerkirsche dann auch wirklich sauer
wird. Man kann da zum Beispiel mit altem Balsamico arbeiten, dass es einmal
richtig sich zusammenzieht und dann hast du wirklich dieses Geschmackserlebnis.
Einmal die richtig saure Sauerkirsche. Die Texturen vom Boden, diese Haselnüsse
-Quastböden sind sensationell. Unten drunter der Crunch, auch der ist noch
crunchy.
Ich mag diese Konsistenz von diesem Törtchen.
Ich finde es fast gleich stark, wenn ich einen Tick stärker als deine Torte
oben. Handwerklich bei dir auch wieder alles gut gearbeitet.
So sieht es aus.
Vielen Dank. Danke euch.
Liebe Jury, jetzt hängt alles von euren Punkten ab. Nur drei von euch dürfen im
Finale backen und einer bekommt auch noch mal die rote Schürze und ist dann
unser letzter Bäcker der Woche.
Sie zu Hause können sich die Punkte gerne noch mal anschauen. Nach der
veröffentlichen wir sie in den sozialen Netzwerken.
Folgen Sie uns einfach. Et das große Backen heißen wir.
Ja, liebe Jury, und ihr dürft euch jetzt beraten.
Wer kann die letzte Hürde auf dem Weg ins Finale überwinden?
Das ist ja schon seit Wochen das Thema, dass wir extrem nah beieinander sind,
dass uns wirklich nur noch halbe Punkte oft trennen. Moni hat tatsächlich ein
bisschen Pech gehabt. Die Torte wurde natürlich auch bauchig mit der
Es ist natürlich jetzt ein bisschen eingefallen. Und wenn man so ein
unten die Törtchen vergleicht von Charlotte und Moni, dann sieht man da
schon noch ein bisschen Unterschied.
Ich bin auch innerlich sehr aufgewühlt, weil man es eben gar nicht einschätzen
kann, wo man jetzt punktetechnisch steht und ich halt wirklich sehr gerne
natürlich weiterkommen würde.
Christian arbeitet immer sehr ordentlich das ab, was er macht. Mir fehlt sowohl
außen als auch geschmacklich ein bisschen Highlight mehr.
Ich bin natürlich vor jeder Entscheidung aufgeregt. Heute ist es nochmal
besonders stark.
Es geht natürlich darum, wer heute ins Finale kommt und das ist schon
aufregend. Also wenn ich die drei Damen dann angucke, das untere Törtchen fand
ich am stärksten tatsächlich bei Jacqueline.
Ja, also auch da wirklich beides geschmacklich sensationell
Oh, es ist so hoch wie noch nie.
Ich will Kuchen, ich will Kuchen, ja,
zum großen Waffengel.
Ich will unbedingt das Finale, ja.
Betty und Christian, wer wird denn jetzt Bäcker oder Bäckerin der Woche und
erhält somit die letzte rote Schürze in dieser Staffel?
Unser neuer Bäcker bzw.
Bäckerin der Woche hat sich starke 52 Punkte erbacken.
Damit geht die rote Schürze und sogleich das erste Ticket fürs Finale an...
Christian. Ich bin total perplex
noch. Ich freue mich auf die rote Schürze und bin im Finale. Das ist der
absolute Wahnsinn.
Christian, herzlich willkommen im Finale.
Danke.
Bleibt noch ihr drei Ladies.
Ihr habt euch heute ein echtes Kopf -an -Kopf -Rennen geliefert.
Da haben auch zwei von euch Die gleiche Punktzahl.
Den zweiten Platz im Finale mit 48 ,5 Punkten bekommt
Charlotte.
Ich bin gerade einfach nur so erleichtert und auch glücklich. Es sind
Freudentränen, dass ich ins Finale darf. Ich freue mich extrem und ich bin so
erleichtert gerade.
Ja, auch von meiner Seite herzlichen Glückwunsch an euch beide.
Und jetzt kommen wir zu euch beiden.
Monika und Jacqueline, kommt ihr bitte nach vorne.
Wer von euch?
Hat wohl exakt die gleichen Punkte in allen drei Aufgaben bekommen wie
Charlotte.
Mit ebenso 48 ,5 Punkten.
Ist der dritte Finalist.
Schackli.
Mein Herz ist einfach auf den Boden gefallen.
Ich bin im Finale.
Chris!
Moni, von dir müssen wir uns leider verabschieden. Du hast 47 ,5 Punkte und
drei Mädels.
habt euch wirklich in allen drei Aufgaben ein Kopf -an -Kopf -Rennen
Wenn ich sehe, mit welcher Leidenschaft Woche für Woche, Tag für Tag ihr hier
backt, dann bin ich stolz darauf, ein Teil davon zu sein. Und stolz kannst du
sein auf deine Leistung aus den letzten Wochen. Bevor du jetzt anfängst zu
weinen, drücke ich dich.
Vielen Dank.
Na klar ist es schade, dass ich jetzt nicht im Finale backen kann. Ich wünsche
aber den drei Finalisten von Herzen alles Gute und die rocken das.
In der nächsten Woche, da feiern wir nicht nur große Spedale, sondern auch
Kakaobohne. Also es wird viel los sein, aber ich verspreche Ihnen, auch bei den
letzten Meisterwerken werden wir voll durchblicken. Lassen Sie sich das nicht
entgehen. Seien Sie dabei nächsten Mittwoch hier in Sat .1. Bis dahin,
Sie es gut. Tschüss.
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