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GoldSubtitles So 'ne Plackerei! Ich hab genug, ich gehe.
Ma Loute, mir reicht's langsam!
Jammern, jammern, jammern! Wir müssen eh los, Flut kommt.
Los, ihr Gören, wir gehen!
He, Papa...
Los, helft mir.
Was für ein Segen!
Was für ein Segen, immer wieder an diese Küste zurückzukehren!
Diese Landschaften zu sehen!
Seht nur, die Miesmuschelsammler!
Wie malerisch!
Na los, Ma Loute, weiter geht's.
Findest du nicht auch, Billie? André...
André, es war eine ausgezeichnete Idee von Ihnen...
... Ihr Typhonium hier bauen zu lassen.
Was für ein Gestank, diese Karre!
Mama, er hat mich angespuckt!
Lass den Scheiß!
Ma Loute! Clo-Clo!
Hört sofort auf!
Hier soll der Mann verschwunden sein, Chef. -Hier?
Hier unten. - Genau hier?
Hier, da unten. - Ah, da unten.
Man verschwindet doch nicht einfach so. - Seine Brille wurde da gefunden.
War er ein Sommerfrischler? - Korrekt, Chef. Einer aus Lille.
Dann gehen wir mal runter und sehen uns um.
Beim Gehen falle ich hin. Ich rutsche lieber auf dem Hosenboden.
Malfoy, Malfoy, Malfoy!
Malfoy, Malfoy, Malfoy!
Ich komme, Chef!
Da hätten Sie sich wehtun können. - Geht schon.
Hier war es also? - Korrekt, Chef.
Das Fähnchen markiert die Stelle, an der die Brille gefunden wurde.
Ich seh's mir mal an.
Letzten Sonntag war es eine junge Sommerfrischlerin aus Roubaix.
Lille, Roubaix... - ... Tourcoing.
Das wird doch wohl keine Serie sein? Eins, zwei, drei, vier...
Das wird langsam brenzlig.
Mama, ich will die Säcke nicht mehr schleppen.
Hör auf zu quengeln.
Warum darf Klein-Louis den Karren schieben?
Weil er kleiner ist.
Hör auf! - Lass das.
Hör auf. - Es reicht!
Fang schon mal mit den Miesmuscheln an.
Du kommst jetzt her, los! Fang an.
Ma Loute!
Beeil dich, los!
Mach die Muscheln sauber.
Und du gibst Ruhe, jetzt, wo dein Vater weg ist. Komm her!
Komm sofort her!
Gebt endlich Ruhe!
Kinder!
Kinder!
Da unten ist es gefährlich!
In der Bucht ist es schlammig!
In der Bucht ist es schlammig!
Oh, die Glyzinie!
Nadège!
So verteilen Sie doch nur den Staub!
Den Staub muss man vertreiben.
Was vertreiben, Madame?
Was ist sie doch dumm!
Gehen Sie lieber in die Küche Kartoffeln schälen. Hopp, ab mit Ihnen!
Die Glyzinie!
Isabelle! Isabelle!
Die Glyzinie! Die Glyzinie!
Sie werden sich noch den Hals brechen, Isabelle!
Aber nein, André. Die Glyzinie?
Sie ist riesig!
Schon zwei Meter hoch!
Sie haben sie ja auch ein Jahr nicht gesehen.
Alles wächst, André.
Sehen Sie doch mal, ob das Mädchen in der Küche die Kartoffeln findet.
Die Kartoffeln, gewiss...
Liebling? Liebling!
Was soll sie mit den Kartoffeln tun?
Sie soll sie pellen!
Sie soll sie pellen!
Kartoffeln pellen...
Das ist in Mode gekommen.
O nein, falsch,
hier muss ich ja gar nicht lang, sondern hier.
Ah, Mademoiselle! Haben Sie die Kartoffeln gefunden?
Ich putze sie.
Wie bitte? - Ich putze sie, Mensch.
Genau, Sie sollen sie pellen, wie Madame gesagt hat.
Nein, nicht pellen, putzen.
Verstehe.
Vielleicht muss man sie nicht putzen, wenn man sie danach pellt.
Man badet sie, dann putzt man sie ab.
Und dann pellt man sie.
Und was macht man dann? - Äh...
Sie schneiden... in Stäbchen. Dann tut man sie ins Öl.
Und was dann, Monsieur? - Äh...
Sie essen! Das ist lecker, Monsieur!
Das werde ich Madame ausrichten.
Baden, putzen, pellen.
Pellen, baden...
Nicht reinfallen, Madame! - Ah, der Ewige.
Der Ewige? - Ja.
Er ist der Retter der Seeleute.
Aber doch nicht "unser Heiland"? - O nein.
Er hat die ganzen Leute gerettet, die Schiffbruch erlitten haben.
Etwa 100 Personen.
100 Personen! - Ja.
Jetzt ist er Fährmann, er und sein Sohn,
sie bringen Leute übers Wasser.
Für 20 Centimes! Das ist nicht teuer. - Nein, das ist nicht teuer.
Tragen die Beinchen nicht mehr?
Es heißt, Sie könnten mich übersetzen? - Ja. 20 Centimes.
Bitte sehr.
Arme heben.
Arme heben.
Hilfe!
Hilfe!
Hilfe, wir können nicht schwimmen!
Zu Hilfe!
Zu Hilfe!
Komm, hilf uns!
Was ist das für 'n Scheiß? - Wir stecken im Schlamm, hilf uns!
Wir sind eingesunken, überall ist Wasser.
Sonst kann man hier ohne Probleme durchgehen.
Wir wohnen da oben. - Und wo wohnst du?
Doch nicht auf der Austernfarm?
Hat's dir die Sprache verschlagen?
Du bist doch aus dem Dorf, oder?
Ich kenne dich.
Du warst mit deinen Muscheln unterwegs.
Ich heiße Billie, das sind meine Cousinen Blanche und Gaby.
Wie heißt du?
Ma Loute!
Ma Loute!
Du heißt Ma Loute?
Ma Loute...
Ma Loute... - Der heißt Ma Loute!
Ich geh schon!
Und wie du siehst...
... ist Isabelle beim Großreinemachen. Isabelle!
Isabelle, dein Bruder kommt zu Besuch.
Christian! Das ist aber eine Überraschung!
Ich bin am Lüften, das Haus ist der reinste Eisschrank.
Aber nein, Nadège, nicht so!
So sollen sie falten: Eins, zwei, drei.
Deine...
Deine...
Sind die Kinder auch da? - Ja, sie waschen sich im Badezimmer.
Kaum angekommen,
sind sie schon im Schlick der Bucht stecken geblieben.
Das geht bei ihnen im Handumdrehen. - Verstehe.
Gefällt es dir immer noch in Calais? - Ja, ja, es gefällt mir gut.
Kein Bedauern, dass du den Norden gegen Pas de Calais eingetauscht hast?
Ganz und gar nicht.
Wie geht es meinem Onkel? - Papa geht es gut. Wirklich!
Deine Schwester ist schwer beschäftigt, du wirst sie kaum zu Gesicht kriegen.
Macht nichts, ich wollte nur Hallo sagen.
Ich komme wieder, ich wohne ja in der Nähe. -Bis bald, Christian.
Hat mich sehr gefreut, dich zu sehen, Christian.
Wir wissen, was zu tun ist, André,
aber wir tun es nicht.
Wir wissen, was zu tun ist, aber wir tun es nicht.
Er ist da! Komm!
Onkel! - Onkel!
Onkel!
Guten Tag, Onkel! - Ah, Billie ist wieder ein Junge!
Du hast dein Kleid beschmutzt, mein Kätzchen.
Onkel, Onkel...
Ab mit euch, Kinder, verschwindet!
Das sind ein paar Schlawiner, Christian.
Sie wollen dich nur necken, weißt du?
Komm jetzt.
Ich begleite dich. - Bleibst du denn nicht?
Dann komm am Samstag zum Mittagessen! Oder am Sonntag nach der Prozession!
Nadège, sagen Sie mal! Was machen Sie denn auf dem Fußboden?
Es scheint mir seltsam, dass es keine Leute von hier sind,
die verschwinden.
Das Verschwinden ist oft ein Rätsel.
Was?
Chef!
Ich hab ein Schiffswrack am Strand gefunden.
Was? Ein Schiffswrack? Nichts wie hin!
Ich renne nicht weiter, Malfoy! Ich übergebe mich gleich.
Ein erschütternder Anblick!
Es kommt vor, dass Schiffe verunglücken. - Ja, aber es ist beängstigend.
Als Seemann weiß man, was ein Unglück bedeutet.
Es ist bedauerlich, aber ich spreche als Sohn eines Seemanns zu Ihnen.
Gemeiner Kerl! - Keine Matrosen an Bord!
Alle verschwunden.
Malfoy, Sie schicken einen Bericht nach Calais.
Korrekt, Chef.
Ich hab jetzt schon zwei Verschwundene.
Die da übernehme ich nicht.
Ich arbeite zu Land, aber nicht unter Wasser.
Sind Sie immer noch da? - Aber nein. Aber nein.
O doch! O doch! - Aber nein. Aber nein. -O doch.
Wird jemand vermisst? - Aber nein! Aber nein! -O doch! O doch!
Das hörte ich gerade.
Ab mit Ihnen, hopp, hopp!
Gehen Sie! - Hilfe!
Hopp, hopp!
Hoppla, hoppla, vorwärts!
Hast du gesehen, Malfoy? Diese Verrückte, die ist hysterisch!
Was ist das nun wieder? - Der Schirm von der Frau von eben?
Ich weiß nicht, mal gucken.
Ah ja...
Malfoy! Komm, hilf mir hoch.
Da muss eine Frau ihren Schirm verloren haben.
Den erkenne ich wieder.
Das ist der Schirm von der Frau von eben.
Ach, ich weiß nicht.
Sie hat ihn doch wohl nicht verloren? - Es geht kein Wind.
Einen Schirm verliert man nicht wie einen Handschuh.
Ist schon rätselhaft. - O ja.
Sie dürfen wegtreten.
Patte?
Will noch jemand Fuß?
Nein. - Clo-Clo? -Nein.
Klein-Louis? - Nein. -Ma Loute?
Seid ihr sicher? Ist noch genug da. - Ja.
Ganz sicher? - Ja.
Einen großen Zeh? - Nein.
Ein Stück Haxe? - Nein.
Hirn? - Nein.
Nein? Dann esst eure Teller leer und geht spielen.
Nein.
Was willst du hier?
Schon fertig bei deinen Spießern? - Ja.
Willst du mir noch länger beim Pissen zusehen?
Soll ich dich vielleicht essen?
Göttlich!
Wirklich göttlich!
Es ist göttlich. Göttlich!
Oh! Ein Vogel!
Guten Tag. - Zwei wunderbare Omelettes, bitte.
Ist das nicht verblüffend? Sehen Sie nur.
Bewundernswert, dieser Seemann...
Diese Verkörperung der totalen Schönheit!
Ja.
Ah, die Omelettes!
Wie erhaben!
Wie erhaben!
Eine absolute Schönheit.
Wie erhaben!
Sehen Sie sich diesen Seemann an!
Diese Einfachheit!
Er gleicht einem Gemälde.
Sehen Sie nur: Das beweist, dass ein Seemann
gleichsam die Quintessenz von Schönheit sein kann.
Perfektion...
Das reinste Gemälde.
Huhu, Papa, Mama!
Ihr habt hier nichts verloren! Spielt woanders!
Pfoten weg von dem Boot! - Kinder!
Jetzt reicht es aber!
Was ist denn das für ein Benehmen!?
Seht ihr nicht, dass der brave Mann da arbeitet?
Das ist doch der reinste Irrsinn!
Es tut uns leid. - Das wussten wir nicht.
Es tut uns leid. - Wir haben nur gespielt.
Das sind... Leute...
Sie haben kein Verständnis für eure Spiele.
Diese Leute sind nicht wie wir, versteht ihr?
Sie sollen nicht so reden, Isabelle.
Ab mit euch, Kinder, geht zum Spielen in die Bucht.
Ihre Nerven!
Ihre Nerven!
Aber... du bist ja wie ein Junge angezogen.
Na klar.
Danke.
Gehen wir, Billie?
Mein Gott!
Diese Landschaft ist einfach fantastisch!
Was sagen Sie dazu, Mister?
Von da drüben soll man eine gute Sicht haben.
Das wird so behauptet, aber ich weiß nicht, ob es stimmt.
Stimmt es?
Guten Tag, Monsieur!
Sapperlot!
Inspektor Dings, Polizei Calais.
Ein Fischer von der Austernfarm sagte, hier sei eine Dame gewesen, genau hier.
Haben Sie sie übergesetzt? - Wir bringen jeden Tag Leute rüber.
Eine dicke Dame mit einem gelben Schirm.
Es kommen Dicke, Kleine, Mittlere und Lange.
Wie ist Ihr Name? - Brufort.
Brufort? Und deiner, Bürschchen?
Brufort. - Wo wohnst du?
Im Viertel Saint Michel.
Soso.
Kommt man da fußmäßig rüber?
Kommt auf die Gezeiten an, wenn nicht, nimmt man ein Boot.
He, Malfoy, ich war schon einmal im Wasser!
Also wirklich!
He!
Das gibt Stunk. Erste Verwarnung, Vorsicht.
He!
Vorsicht! Die Zweite!
Ich warte, bis meine Schuhe trocken sind. Und die Socken, Malfoy.
Sie haben recht, Chef.
Wenn man sich was holt, fängt's immer bei den Füßen an.
Na eben, deshalb trägt man Schuhe, Malfoy.
Wahnsinnshütte!
Und ein Wahnsinnsbeobachtungsposten, das da!
"Nicht diese...
Wir haben die öffentlichen Denkmäler in unserer Obhut...
Das ist die wahre Bedeutung...
der Restaurierung der Welt...
Das ist..."
Das ist gewisslich unerhört!
Das ist das Erste!
Das Zweite, Isabelle: Man soll sie auch nicht restaurieren.
Das ist für mich inakzeptabel!
Und drittens, wissen Sie: Man soll sie sterben lassen!
Ich bin empört, Isabelle!
Empörend! Es ist empörend!
Monsieur!
Polizei!
Herr Dings, Inspektor aus Calais.
Was für ein Wahnsinnspanorama hier! Und Ihr Haus ist nicht wie die anderen.
Was für ein Stil ist das?
Das ist eine Villa
im ägyptisch-ptolemäischen Stil, Inspektor!
Sie ist aus Marmor
aus den Steinbrüchen von Marquise.
Von außen sieht's aus wie Zement, was? - Absolut, ja.
Der gesamte Korpus wurde von außen verputzt.
Der Korpus wurde von außen verputzt? - Ja.
Mit Zement, oder was? - Ja, so kann man es sagen.
Dann ist das ein Wahnsinnskorpus. - Ja. Bemerkenswert.
Und Sie sind Herr...?
André Van Peteghem aus Tourcoing.
Tourcoing?
Verzeihen Sie die Störung.
Haben Sie hier was Ungewöhnliches in der Bucht da gesehen?
Ich frage, weil Sie von hier eine schöne Aussicht auf alles haben.
Eine schöne Aussicht... Ja, man sieht, man sieht...
Auch ganz klein, wie Sie selbst sehen...
Aber sagen Sie, Inspektor, was hätte ich denn sehen sollen?
Leute, die verschwinden, zum Beispiel.
Sind etwa Leute in der Bucht verschwunden?
Ja, zwei sind verschwun... zwei Personen sind versch...
Aus Lille und Roubaix. Bei der anderen weiß man nicht, woher.
Und Sie haben gestern ganz sicher niemanden verschwinden gesehen?
Hören Sie, Inspektor,
ich verbringe meinen Tag nicht damit, die Bucht zu beobachten.
Ist aber 'ne Wahnsinnsaussicht! - Aber man sieht sie nicht mehr.
Man sieht sie nicht mehr, mit der Zeit sieht man sie nicht mehr!
Das klingt aber schon seltsam.
Da wohnen Sie an so 'nem Plätzchen
und sehen die Aussicht nicht mehr? - Tja...
Aber meine Kinder!
Meine Kinder sind zur Bucht gegangen!
Wo sind sie?
Da sind sie, Inspektor, sehen Sie doch!
Mit ihrem Cousin! - Sehen Sie, Monsieur Van Peteghem:
Das ist ein guter Beobachtungsposten!
Da haben Sie mir aber einen Schrecken eingejagt, Inspektor!
Passen Sie mal auf, dass Sie sich nichts tun!
Ich zähle auf Sie, wenn Sie hier was sehen!
Wiedersehen.
Malfoy!
He, ho!
Was denn noch? - Woher hast du das?
Das sind zwei junge Leute, die haben wir heute Morgen geholt.
Und woher? - Aus Lille.
Dann wird's lecker heute Abend.
Ja.
Ist hier das Viertel Saint Michel? - Das Viertel der Fischer.
Wenige Leute hier. - Die sind auf dem Meer.
Was du nicht sagst.
He, ihr Knirpse!
Kommt mal her!
Wie heißt ihr?
Habt ihr eure Zunge verschluckt? Wo wohnen die Bruforts?
Da? Da? Da?
Wissen Sie, wo die Bruforts wohnen?
Chef! - Da?
Die Bruforts wohnen da.
Wohnen die Bruforts da?
He, ihr Gören! Kommt rein!
Madame Brufort, Polizei!
Ich will zu Ihrem Mann.
Worum geht's? - Ich will ihn noch mal sprechen.
Noch mal guten Tag. - Guten Tag.
Dann wohnen Sie also hier? - Ja.
Warum haben Ihre Kinder dann gelogen? - Die lügen nie.
Sicher? - Bestimmt.
Ach so. Kennen Sie diese Frau? -Nein.
Die kenn ich nicht, Die Mühe hätten Sie sich sparen können.
Malfoy!
Malfoy...
Ich hab mir das Steißbein gebrochen.
Das findet ihr komisch, was?
Ja, ja...
Da lachen sie.
Nun ja...
Billie! Na los, Billie!
Kommen Sie und geben Sie Ihrer Mutter einen Kuss.
Was für ein Schelm!
Was für ein Schelm!
Wie geht's meinen Nichten, wie geht es meinen Schönen?
Kommt.
Wie geht es meinem Brüderchen?
Wie geht es ihm in seinem herrlichen Typhonium?
Guten Tag, Aude.
Ach, Isabelle, was für ein strahlendes Gesicht.
Strahlend!
Mein Gott, ist das schön!
André... Jesus, ist das schön!
Sehen Sie sich nur die Landschaft an, die Sie hier haben!
Billie, haben Sie jemals so etwas gesehen?
Niemals werde ich mich an die Schönheit dieser Landschaft gewöhnen!
Dabei kommen Sie jedes Jahr.
Sie kommen jedes Jahr. - Sagen Sie mal, Sie boshafter Mensch!
Sie halten mich wohl für exaltiert?
Oder komme ich zu oft? Ist es das?
Komme ich zu oft her?
Isabelle, so sagen Sie doch etwas!
Sagen Sie doch etwas!
Ein Reiher, da!
Was für ein schönes Vieh!
Ein Reiher! - Ihre Koffer?
Die bringt der Chauffeur.
Diese Villa!
André, welche Kühnheit!
Was für eine Architektur!
Billie! Jetzt ist es aber genug! Sie tun mir weh!
Billie!
Billie!
Das ist mir einer! So ein Trotzkopf!
Lasst ihn schmollen, Mädels.
Kommt.
Kannst du mich rüberbringen? Ich gebe dir morgen das Geld.
Ja.
Warum ziehst du dich wie ein Junge an, obwohl du ein Mädchen bist?
Du bist doch kein Junge, oder? - Nein, ich bin ein Mädchen, Ma Loute.
Ich verkleide mich nur.
Komm mit aufs Meer.
Halten Sie bitte den Teller fest.
Der Junge ist so stur, den kriegen wir heute nicht mehr zu Gesicht.
Aber nein, Aude,
Billie ist so ein artiger Junge.
Er weiß, dass wir um Punkt halb eins essen.
Und außerdem sind Ferien!
Helfen Sie mir bitte, halten Sie den Teller fest.
Was sagt ihr dazu, Mädchen, ist er ein artiger Junge?
Also André, ist Ihnen die Kraft ausgegangen?
Soll das Tier auf dem Boden landen, bevor wir davon gekostet haben?
Nun sagen Sie schon?
Das genügt jetzt!
Es wird nicht über das Essen gelacht!
Ich schneide die Keule in der Küche auf! Kommen Sie mit, Nadège!
Bringen Sie mir das Messer von Monsieur mit! Los!
Mein armer André!
Mein armer André!
Warum zum Teufel wurde diese Keule nicht in der Küche aufgeschnitten?
Wo Sie doch mit Ihren Händen so ungeschickt sind!
Warum sich so demütigen? Warum?
So schlimm ist es doch nicht, Aude!
Sind Sie etwa wie Papa?
Also, was wird hier ausgeheckt? Nadège, tun Sie Madame auf!
Oh... wunderbar!
Wunderbar!
Nehmen Sie gar keine Bohnen, Madame?
Grüne Bohnen vielleicht? - Nadège, bedienen Sie Monsieur!
Schon gut.
Billie wird doch nicht die ganze Zeit ohne zu essen da draußen bleiben?
Sie sagen es ja selbst:
Sein Groll kann hartnäckig sein, nicht?
Aber doch nicht so lange!
Doch nicht so lange, André!
Vielleicht sollten wir sein Verschwinden melden!
Sein Verschwinden?
Aber ja! Billie ist verschwunden oder nicht?
Ich informiere sofort die Polizei! - Die Polizei?
Aber warum denn die Polizei?
Nicht weitergehen, Madame!
Hier ist Gefahr!
Ich bin kein Lebensretter! Ab mit Ihnen!
André!
Das ist meine Schwester, Inspektor.
Ihr Sohn ist verschwunden und vielleicht da draußen auf dem Meer.
André! - Ja.
Monsieur! Die Rettungsleute tun, was sie können.
Ma Loute!
Ma Loute!
Ma Loute!
Ma Loute!
Ma Loute!
Euch ist wohl nicht klar, dass es gefährlich ist, ins Meer zu gehen?
Wie kommt man drauf, bei so 'nem Wetter aufs Meer zu fahren?
Wollt ihr euch durchpusten lassen? Hm?
He! Ihr pfeift auf mich? Und die ganze Arbeit, die wir hatten?
Und das Meer, Sapperlot!
Das kann euch verschlingen!
Und dann?
Ich finde das nicht komisch! Sieh mich an!
Und Sie, Madame?
Sie brauchen die Kinder gar nicht zu trösten!
Wozu sind Sie denn da?
Ihre Kinder sind leichtsinnig! Man fährt doch nicht so mit dem Boot aufs Meer.
Habt ihr den Sturm nicht gesehen? Und die Wellen und das alles?
Und den Wind!
Und die Wellen!
Die Familien!
Und die Kinder!
Die Ordnungskräfte!
Die Pferde! Die Seeleute und die ganzen Menschen!
Also wirklich!
Einfach alle!
Also, was soll das heißen?
Billie, mein Lieber! - Ich komme ja, Mama!
Wenn ich nichts finde, Malfoy, blase mich auf.
Ich blase mich immer weiter auf!
Und? Was gefunden?
Hä? Ich verstehe kein Wort!
Ich verstehe nichts... da in deiner Büchse!
Tauch wieder ab!
Da, die Bruforts!
Sieh dir die Bruforts an: Eins, zwei.
Eins, zwei!
Eins, zwei...
Nun, Monsieur Brufort, haben Sie Ihr Boot schon wieder geholt?
Deshalb nennt man Sie "den Ewigen":
Bei all den Leben, die Sie gerettet haben. Wir konnten Sie bei Ihrem Werk bewundern.
Immerhin haben Sie Ihren Sohn gerettet. Und den kleinen Van Peteghem.
Ich komme zu Ihnen, weil immer noch Leute verschwinden.
Vielleicht kennen Sie die Dame von dem Foto nicht,
aber dafür die jungen Leute, mit denen ich Sie gestern gesehen habe?
Wollen Sie mir etwa die ganzen Leute anhängen, die hier verschwinden?
Sie müssen nicht nervös werden. Sie sind bloß ein Zeuge.
Ich schippere sie rum, danach gehen sie nach Hause.
Mehr nicht.
Aha. Ich stelle Ihnen Fragen, um Bescheid zu wissen.
Das ist mein Beruf!
Billie! Billie, was soll das nun schon wieder?
Werden Sie das wohl bald sein lassen!
Wie charmant dieser Vogel ist!
Das ist eine Amsel, nicht wahr? André?
Sapperlot, Malfoy, haben Sie das gesehen? - Was?
Das Mädchen da ist ein Junge.
Was?
Der Junge da...
... ist ein Mädchen.
Was? Das Mädchen da?
Der Junge, der mit dem anderen da, mit dem Brufort, gerettet worden ist.
Das ist der kleine Van Peteghem!
Das ist ein Junge, der ein Mädchen ist.
Vielleicht ist Karneval, deswegen.
Das ist ein... wie heißt das noch? Ein "Päderast". Noch ein ganz junger!
Meine schöne Billie.
Das ist ein Junge, dieses Mädchen.
Kapieren Sie das?
Chef, für mich...
... ist das weder Fisch noch Fleisch.
Mädchen bleibt Mädchen, und Junge bleibt Junge.
Oh, Christian, mein Cousin, im Typhonium!
Das ist ja unerhört!
Was reden Sie denn da, Aude:
Christian verkriecht sich den ganzen Sommer hier! Jedes Jahr, genau wie Sie.
Kommen Sie schon und geben Sie Ihrer Cousine einen Kuss, Sie Räuber!
Also nein!
Christian!
Mein lieber Bruder, wie geht es Ihnen?
Isabelle... - Kommen Sie mit auf die Terrasse.
André und Aude kabbeln schon herum!
Räuber! - Das ist zu viel des Guten.
Legen Sie sich auf diesen Liegestuhl, er erwartet Sie mit offenen Armen!
Christian!
Christian, das war Ihre gerechte Strafe, Sie bösartiger Räuber!
Aude, ein Schlückchen Wisseki?
Es ist Zeit für den Aperi... für den Aperi...
Es ist Zeit für den Aperitif!
O André!
André!
Ein Schlücklichen Wisseki, Christian? - Ja, einen Wisseki.
André!
Ach Mist aber auch! Eine Zitronenlimonade, ja?
Nein, einen Wisseki bitte, André! Einen Wisseki!
Gut, gut...
Ein Schlückchen Wisseki für Christian.
Es ist Zeit für den Aperi...
Und für Sie, Isabelle? Ein Schlückchen Portwein?
Ein kleines Schlückchen. - Ein Schlückchen.
Voilà.
Bitte sehr, Isabelle. Und noch einen kleinen Whisky für mich!
Und hoppla!
Was für ein Unsinn!
Es ist Zeit für den Aperi... Zeit für den Aperi...
... Zeit für den Aperitif!
Pardon, bitte sehr, meine Liebe.
Ach, ist das herrlich!
Nehmen Sie.
Nadège, den Imbiss!
Nadège!
Bin schon am Machen, Madame!
Morgen findet die Prozession statt! - O ja, die Prozession!
Ich werde die Prozession um nichts in der Welt versäumen!
Um nichts in der Welt!
Warum nicht, Teuerste? - Warum nicht, Teuerste?
Erraten Sie es denn nicht?
Ah Nadège, da sind Sie ja! Sehr gut!
Nein, wir können es nicht erraten.
Wer hat mir meinen Billie aus der Böswilligkeit des Meeres zurückgegeben?
Wer hat mir meinen Billie aus der Böswilligkeit des Meeres zurückgegeben?
Das war der Ewige, Monsieur Brufort!
Nadège, im Dienst ergreift man nicht das Wort! André!
Also wirklich, Nadège! - Sie wurden geschimpft, Nadège!
Es war nicht Monsieur Brufort, wer hat Billie gerettet?
Nun verraten Sie es uns schon, Aude! - Nein, das ist unerträglich!
Es ist...
Es ist...
... die Jungfrau Maria, die über meinen Billie gewacht hat.
Unsere "Liebe Frau der Wasser", nicht wahr?
Natürlich! - Natürlich!
Nun...
... das wird morgen eine schöne Wallfahrt zu Ehren der Jungfrau Maria!
Seht nur, wer da erscheint!
Nadège, es war die Jungfrau Maria, die Billie gerettet hat! -Christian!
Das ist mein Billie!
Mein Billie!
Nadège, wir begeben uns nun zu Tisch!
Rufen Sie die Mädchen, sie sind in ihrem Zimmer!
Wer ist dieser große Junge, Billie? - Ma Loute, mit dem ich auf dem Meer war.
O ja! Wie entzückend!
Ma... Ma...? - Ma Loute, Madame.
Möchtest du deinen Freund einladen, mit uns zu essen, Billie?
Was für eine entzückende Idee, eine entzückende Idee!
Mein Junge, wir sind deinem Vater zu großem Dank verpflichtet!
Dankschö, Meschiö! - "Dankschö, Meschiö"... Wie er spricht!
"Dankschö, Meschiö!"
Wie spricht er denn nur? Der ist ja herrlich, dieser Akzent!
Das ist ja...
"Chrischtian, reischen Sie mir Ihren Arm!"
Bewundern Sie das Typhonium!
Und diese Fassade! Sehen Sie nur!
Bleiben wir lange hier, Chef? - Ja.
Sieh mal, da ist der Brufort.
Ja, der Ewige! - Ja, der ewige Brufort.
Der die Leute rüberbringt.
Sein Junge ist nicht dabei!
Nein! Der beschwipst sich mit dem anderen Wesen da!
Kann gut sein.
Diese Van Peteghems sind ein seltsames Wesen. -Seltsame Wesen.
Ach du je, da ist 'ne Nudistin!
Im Evakostüm.
Wir werden die nicht angaffen!
Wir sind doch keine Satyre, wir sind die Polizei. Rückzug!
Wir sind die Polizei.
Das hier ist eine Nudisten-Düne.
Noch mehr komische Leute. - O ja.
Eine Nymphomanin... - O ja...
Kinder, die Päderasten sind, Nudisten... - Richtig.
Und Verschwundene. - Genau.
Wir werfen trotzdem noch einen Blick drauf? Ist unsere Arbeit.
Unsere Arbeit, ja, Warte, ich bin der Chef, ich gehe.
Sie ist verschwunden!
Sie ist verschwunden!
Sie ist nicht mehr da!
Malfoy, Malfoy, Malfoy!
Komm schon. Mach schnell, hilf mir.
Zieh mich hoch, Malfoy.
Sehen Sie das?
Vor unseren Augen verschwunden! Das ist der Gipfel!
Und der Köter, der bleibt da.
Der Köter, Köter, Köter!
Malfoy! Malfoy! Komm mit!
Duke! Duke!
Das ist in der Tat ziemlich merkwürdig:
Es sind Personen verschwunden,
und zwar mehrere,
in den letzten Wochen.
Allesamt hier in der Bucht oder in den Dünen beim stehenden Wasser.
Wie ist das möglich? - Es gibt immer Leute, die verschwinden.
Das liegt in der Natur der Dinge.
Ich bin letztes Jahr selbst in den Dünen verschwunden.
Drei Stunden lang, erinnern Sie sich daran, André?
Das ist richtig, Christian!
Aber Sie hatten sich verirrt.
Sie waren von allein verschwunden, das ist etwas anderes!
Die Polizei ist sehr besorgt, wissen Sie!
Sehr besorgt!
Zumal all diese Personen aus Lille, Roubaix, Tourcoing stammen!
Aus Lille, Roubaix, Tourcoing?
Aber das ist ja...
Das ist entsetzlich, André!
Entsetzlich!
Sind wir nicht aus Tourcoing? Sind wir nicht aus Tourcoing, André?!
André... Sie ängstigen uns!
Nicht vor den Mädchen! - Es ist doch nichts zu befürchten.
Nun, nun! Die Polizei ist jetzt vor Ort:
Sie überwacht die gesamte Bucht und wird alles in Ordnung bringen, nicht wahr?
Außerdem wacht ja unser junger Freund über alle, nicht wahr?
Du würdest uns doch beschützen, oder, Ma Loute?
Na klar würdest du das, Ma Loute!
Nadège!
Müssen wir nun von unseren Spaziergängen in der Bucht absehen?
Der Polizist hat keinen sehr eifrigen Eindruck auf mich gemacht.
Er ist gestern hier gewesen, und mir schien er...
nun ja, ich würde sagen...
... sehr engagiert.
Sehr engagiert, ja.
Auf mich wirkte er sehr engagiert.
Es ist ja auch eine rätselhafte Angelegenheit!
Ohne Leichen! - André!
Ich...
Ich hab bei den ganzen Vermisstenfällen nichts zu befürchten!
Ich kann gefahrlos in der Bucht spazieren gehen!
Ich bin aus Calais.
Was heißt "aus Calais"?
Sie sind einer von uns, Cousin:
Sie sind geboren in Tourcoing, und von Tourcoing bleiben Sie!
Sie Verräter!
Aber nein. - Nein?
Christian hat recht.
Es ist offensichtlich: Aus Calais ist keiner verschwunden,
warum wollen Sie ihm seine Spaziergänge verderben? André!
Natürlich, es besteht keinerlei Gefahr, Christian!
Keinerlei Gefahr, Christian.
Keinerlei Gefahr!
Was mich und Billie angeht,
so gibt es bis auf Weiteres keine unbegleiteten Spaziergänge!
Ihr habt mich gehört, Mädchen! Du auch, Billie, mit deinem Freund Mo-Louis.
Mit deinem neuen Freund.
Aber niemals allein. Niemals allein!
Ah, da kommt das Hähnchen!
Zumindest haben wir unsere lieben Kinder zurückbekommen!
In dieser ganzen Geschichte gibt es doch eine Vorsehung.
Diejenigen, die gerettet werden...
... und die anderen.
Auf diesen Kindern liegt die Gnade. Das ist alles.
Wurden sie gerettet,
weil die Gnade auf ihnen liegt,
oder liegt die Gnade auf ihnen,
weil sie gerettet wurden?
André, ich bitte Sie!
Nun, aber... das ist doch gerade die Frage der Vorbestimmung!
All das ist mir herzlich egal, André! Ein feiner Mann sind Sie!
Steigen aufs hohe Ross und paradieren, sobald Ihnen eine Frage lästig ist.
Einerseits wie andererseits, und wie unser Papa zu sagen pflegte:
Wir sind Van Peteghems, das ist alles, daher mag geschehen, was will.
Die Van Peteghems verschwinden nicht, das ist alles.
Weder ich, Christian...
Van Peteghem aus Calais in den Dünen...
... noch Billie Van Peteghem aus Tourcoing im Meer!
Christian, mein Cousin, Sie haben mich ja so gut verstanden.
So sind die Dinge. Also:
Lasst uns morgen unserer Lieben Frau der Wasser dafür danken,
dass sie uns Mo-Louis und Billie zurückgegeben hat
Ma Loute.
Ach ja, Ma Loute! Ja!
Was soll das heißen, "Ma Loute"? - Weiß nicht, so heiß isch.
"So heiß isch..."
"Ma Loute"!
Mein kleiner Ma Loute!
Heute Nachmittag: Segelwagen am Strand!
Warten Sie...
Fahren Sie schon!
Kommen Sie, machen Sie Platz...
Los geht's!
Bravo!
Bravo!
Hilfe!
Papa!
André! - Papa!
Sapperlot, wer hat diesen Apparat chauffiert?
Was? - Wer hat diesen Apparat chauffiert?
Mein Mann... mein Mann.
Wo ist Monsieur Van Peteghem? - Ich weiß es nicht.
Wo sind Sie?
André!
Meine Damen und Herren, bitte...
So unglaublich es auch scheinen mag,
hier ist keine Leiche.
Das ist mysteriös. - Aber das ist doch nicht möglich!
Das ist nicht möglich!
Doch.
Das ist ein weiteres Verschwinden, Madame! Eine Serie.
Eins, zwei, drei, vier, fünf.
André!
Zeig dich!
Komm zu uns!
Ach, Kinder... ach Kinder...
Ich hab's ordentlich krachen lassen.
Was hat denn auch
dieses Schiff hier am Strand zu suchen?
Ah, Dings!
Was hat dieses Schiff hier am Strand zu suchen?
Dieses Schiff, Dings?
Monsieur Peteghem?
Ja. - Sind Sie nicht verschwunden?
Wohnst du hier? - Ja, das ist mein Viertel.
Saint Michel, wo die Fischer wohnen.
Komm.
Ma Loute! Wer ist das? - Hau ab!
Ist das deine Braut? - Die ist aber schön.
Von wo kommt sie? - Verschwinde!
Wie alt ist sie? - Verschwindet!
Haha, ein Mädchen!
Verschwinde!
Los, verschwindet! Haut ab!
Wer ist das? - Hau ab!
Was ist hier los?
Sag, sie sollen aufhören!
Ma Loute!
Das ist Billie.
Was guckst du denn?
Ich sehe mir an, wo du lebst.
Es ist schön.
Ist doch normal.
Was tust du da?
Ma Loute!
Ave...
Maria...
Meine Kinder!
Das Brüllen der Löwen,
das Heulen der Wölfe,
das Toben des Ozeans im Sturm,
die zerstörende Klinge,
all das sind Teile der Ewigkeit,
zu groß für das Auge des Menschen.
In seinem zarten Schaukeln hauchte der Dichter mir zu,
just als ich der Retter
mit unseren beiden verlorenen Schafen gewahr wurde.
In dieser schwierigen Zeit, in der unsere Herzen erzittern
vor der unendlichen Weite,
feiern wir unsere Liebe Frau der Wasser,
die mit schützendem Blick über jeden Seemann in seinem Boot wacht.
Die Heilige Jungfrau wacht auf dem Meer über euch wie ein Leuchtturm.
Sie segnet die zerbrechlichen Barken,
sie entfernt die gefährlichen Riffe,
und leitet sie zu den fischreichen Gründen.
Vertieft euch nun in die Andacht,
damit sich unsere Gebete zur heiligen Jungfrau der Wasser erheben.
Und fischt in Frieden, meine Kinder.
Fischt in Frieden, Dorsche und Makrelen,
in Hülle und Fülle!
Amen.
Guten Tag, Monsieur.
Madame...
Mama!
Aude Van Peteghem.
André Van Peteghem.
Guten Tag. - Madame Van Peteghem.
Gaby.
Blanche.
Wir wissen, was zu tun ist, aber wir tun es nicht.
Mein Bruder.
Meine Liebste.
Mein Liebster.
Billie, also wirklich!
Nun hören Sie aber auf mit diesem gemeinen Spiel!
Ihr seid gebenedeit unter den Frauen...
Jesus ist die Frucht Eures Leibes...
Miserere... Miserere...
Wenn das so weitergeht, schmeiß ich den kleinen Jesus auf den Boden!
Wir wissen, was zu tun ist,
aber wir tun es nicht.
Dieses Kind ist die Frucht des Blutes,
des absolut Bösen, André, des absolut Bösen!
Ihr Männer...
Ihr Männer widert mich an!
Ihr widert mich alle an!
Nicht zu wissen, wer der Vater ist, André:
du und deine schändlichen Taten...
... oder die unseres eigenen Vaters?
Aude, wir waren betrunken!
Ach, schweigen Sie!
Ihre Worte wollen auch dem Schlimmsten einen Sinn geben! Sie sind der Teufel!
Wissen Sie überhaupt, was Sie mir angetan haben? Sie und unser Vater!
War er wenigstens betrunken?
Warum nehmen Sie denn Billie jeden Sommer mit hierher ins Typhonium,
wenn nicht, um ihn bei sich zu haben?
Um seiner Cousinen willen. - Hören Sie auf damit! Hören Sie auf!
Armes Kind! Armes Kind!
Wer weiß, ob ich der Vater bin, oder ob es nicht doch unser Vater ist!
Er oder Sie, was macht das für einen Unterschied? -Nun, immerhin...
Wie sehr sind Sie doch Mann, André, dass Sie über Ihre Schandtaten
so genau Buch führen.
Armer Billie!
Armer Billie!
Was für ein Monster haben wir aus unserem Blut hervorgebracht?
Sieh an, nicht mehr als Mädchen verkleidet?
Ich bin ein Mädchen, das sich als Junge verkleidet.
Inspektor! - Ah, Monsieur Van Peteghem!
Wir wollten mal nach Ihnen sehen.
Nach Ihrem Unfall mit dem Segelwagen!
Das ist aber sehr freundlich von Ihnen, nach mir zu sehen,
Inspektor Dings!
Wir sind ja auch Menschen, auch ich.
Nun denn: Fasst euch ein Herz! Fasst euch ein Herz!
Wir waren alle bei der Andacht
bei unserer Lieben Frau der Wasser,
die es uns ermöglicht hat, unseren Billie wiederzufinden.
Ihren Jungen? Ihr Mädchen?
Mädchen oder Junge?
Halleluja! Halleluja!
Monsieur, das hat eine Frau gefunden, auf dem Rückweg von der Prozession!
Das ist das Portemonnaie von Christian Van Peteghem, so steht's drin!
Na so was, das ist das Portemonnaie meines Cousins,
ich meine, meines Schwagers!
Schwager oder Cousin?
Cousin und Schwager, da ich seine Schwester geheiratet habe.
Sie haben Ihre Cousine geheiratet?
Meine Cousine zweiten Grades, Inspektor.
Ach ja? Das ist komisch, oder?
Aber nein, Inspektor, das ist so üblich in den großen Familien aus dem Norden,
Cousins, Cousinen, all das...
Entweder Fisch oder Fleisch!
All das schafft Bündnisse industrieller Art, Inspektor.
Industrieller Art! Sapperlot!
So was kennen wir nicht.
Meine Frau ist nicht von industrieller Art!
Das ist die moderne Welt, Herr Inspektor! Der Kapitalismus!
Kapitalismus?
Sapperlot!
Sagen Sie, Nadège, ist Monsieur Christian da?
Wer? -Monsieur Christian, mein Cousin, der Bruder von Madame!
Also so was! Der Bruder von Madame ist Ihr Cousin? Der Verrückte?
Nadège, also bitte! - Nein, Monsieur.
Ihr Bruder ist noch nicht zurück!
Aber das ist doch unerhört!
Er ist doch vor uns gegangen!
Er müsste längst hier sein!
Er wird doch wohl nicht verschwunden sein, Inspektor?
Ist Christian verschwunden?
Ich bitte Sie, Madame, ich bitte Sie!
Das sind bis jetzt nur Hypothesen.
Ganz ruhig!
Spannen wir den Pflug nicht vor den Ochsen!
Ihr Cousin...
Nein, er ist mein großer Bruder.
Ihr großer Bruder und Cousin?
Monsieur Christian Van Peteghem ist vielleicht nicht verschwunden.
Nicht so voreilig.
Ich hab die Dinge jetzt in der Hand.
Mit Monsieur Malfoy, meinem Assistenten.
Das wird schon, nur Mut! - Ja.
Bringst du mich rüber, Ma Loute? - Ja, Billie.
Hast du Eier?!
Bist du Junge? Du hast mich reingelegt!
Hier wurde die Börse von Monsieur Christian Van Peteghem gefunden.
Und wenn er vom Felsen gestürzt ist?
Und wenn er vom Felsen gestürzt ist?
Nein, Monsieur, das haben wir überprüft.
Aber er hat sich doch nicht in Luft aufgelöst, oder?
Hier ist kein Körper runtergefallen!
Das ist hoch...
So hoch!
Passen Sie auf, Madame Van Peteghem!
Ein Wunder!
Ein Wunder! Isabelle!
Das ist ein Wunder, Inspektor!
Sapperlot!
Wir stehen genau über der Marienstatue da unten!
Sie muss sie getragen haben!
Isabelle! - Vielleicht war es auch ein Luftzug!
Mein Engel! Mein Engel! Verzeih mir.
Seht mal, da ist Fleisch!
Weg mit euch! Spielt woanders!
Was hab ich euch gesagt? Ihr sollt das Fleisch in Ruhe lassen!
Was soll das?
Ist jetzt Schluss?
Tut es weh? - Warte... -Tut es weh?
Nein.
Du hast mich gebissen!
Ma Loute!
Ma Loute...
Mein Glück...
Was hab ich gesagt?
Jetzt bin ich dran. - Nein, ich!
Nein, ich bin dran! - Nein.
Hör auf!
Hör auf!
Nun hört aber auf, Kinder!
Was ist denn los?
Blanche sagt, sie sei dran, aber ich bin dran.
Ist Billie nicht bei euch? - Nein.
Und gibt es etwas Neues von Christian?
Leider nein.
Mein Billie!
Mein Billie!
Mein Billie! - Mama!
Mein Billie!
Mama... - Mein Billie!
Hörst du endlich auf mit dem Scheiß?
Billie... - Mein Billie!
Willst du eine? - Mein Billie...
Du auch? Warte, du kriegst schon.
Also wirklich!
Ich danke Ihnen, mein Colonel. - Danke.
Das ist 'ne Wahnsinnssache, müssen Sie wissen!
Ich schwärme mit meinen Männern in die Dünen aus.
Tun Sie das.
Wenn wir jetzt nichts finden, Malfoy, dann ist das hier ein totales Mysterium!
Und in dem Fall ist das nicht mehr unser Zuständigkeitsbereich.
Malfoy!
Ich fliege weg! - Ich hole ein Seil.
Ich fliege weg, Malfoy, ich fliege weg!
Malfoy, ich fliege weg!
Malfoy!
Ich fliege! - Ich hab die Lage im Griff.
Sieh nur, ich blase mich auf!
Ich blase mich auf, weil ich nichts finde. -Keine Sorge.
Zu Hilfe, Malfoy!
Malfoy!
Sie nehmen sich die Sache zu sehr zu Herzen, Chef.
Eben deshalb. Und ich blase mich auf.
Na los, Malfoy, fahren wir!
Fahren wir!
Nur Mut, Soldaten!
Nur Mut, Soldaten!
Nur Mut!
Seht gut hin, Leute.
Chef, sie sind hier.
Sie leben noch, Chef.
Umso besser, Jungs.
Es gibt immer Leute, die verschwinden. Das liegt in der Natur der Dinge.
In der Natur der Dinge.
Wir veranstalten eine Garten-Party...
Nein, also...
Nein, ich wollte Ihnen wirklich sagen...
aus ganzem Herzen...
... die Qualität Ihrer Arbeit: Bewundernswert!
Danke, Monsieur Van Peteghem.
Sie waren immer... sehr menschlich.
Da fällt mir ein Satz von Victor Hugo ein...
Ja, wir haben immer wunderbare Zitate.
Ja, ja, Van Peteghem bedeutet immer eine unaufhaltsame Kraft.
Im Grunde sind Sie das:
eine unaufhaltsame Kraft, das ist von Victor Hugo.
Eine Lebenskraft! - Eine Lebenskraft, ja, unaufhaltsam.
Jedenfalls waren Sie bewundernswert!
Es war eine schwierige Ermittlung, Van Peteghem.
Aber Sie haben sie durchgeführt.
Sie haben nicht mechanisch den Kommissar gespielt,
Sie hatten Intuition,
Sie haben unser Leben metamorphosiert.
Es war eine glückliche Verwicklung.
Kommissar Dings, mit seiner stets untrüglichen Intuition hat gesagt,
es nahm eine glückliche Entwicklung.
Eine glückliche Verwicklung.
Sie... dürfte ich Sie bitten...
Wie sagten Sie?
Glückliche Verwicklung. - Wie bitte?
Eine glückliche Verstrickung.
Eine glückliche Fügung! - Glücklich, o ja, sehr.
Überaus glücklich. - Eine Fügung...
die im Wesentlichen dank Ihnen...
eine harmonische Dimension annimmt. - Und eine fröhliche.
Lobend zu erwähnen sind auch...
... die Soldaten. - Aber selbstverständlich!
Sie waren bewundernswert!
Und der Colonel. - O ja, der Colonel!
Und der Herr Pfarrer?
Der Pfarrer, die Jungfrau Maria...
Herausragende Qualität, dieser Pfarrer.
Aber die Pilze nicht: Sie wachsen und wachsen.
Auf uns! Auf Sie! Prost! - Was für eine Freude...
Auf Ihre Gesundheit! - Auf Sie!
Malfoy! Malfoy! Malfoy!
Herr Inspektor!
Malfoy! Malfoy! Malfoy! Zu Hilfe!
Zu Hilfe!
Herr Inspektor! - Zu Hilfe!
Herr Inspektor! - Zu Hilfe!
Herr Inspektor! Herr Inspektor! - Ich fliege!
Monsieur Peteghem, zu Hilfe! Zu Hilfe!
Ich fliege!
Chef! - Zu Hilfe!
Ich fliege...
Ich fliege! Malfoy! Malfoy!
Zu Hilfe! Zu Hilfe!
Ich fliege aufs Meer zu!
Monsieur Van Peteghem!
Malfoy! Malfoy!
Chef! - Packen Sie das Seil!
Zu Hilfe!
Monsieur Van Peteghem!
Packen Sie das Seil!
Inspektor Dings!
Herr Inspektor!
Dings!
Halten Sie mich! - Chef!
Dings!
Dings!
Malfoy! Malfoy! - Herr Inspektor!
Packen Sie das Seil! Schnell, schnell!
Sapperlot! Sapperlot noch mal!
Chef! - Sapperlot! Sapperlot noch mal!
Sapperlot noch mal! - Geht's, Chef?
Sapperlot!
Dings! Dings... mein Freund!
Mein Freund, Dings.
Dings...
Kommen Sie, Dings.
Dings!
Ah, Peteghem! - Danke.
Danke!
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