All language subtitles for Pumuckl. und. das. grosse. Missverstaendnis. 2025. GERMAN. 1080p. WEB. H264-MGE

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Original subtitles

Pumuckl neckt und Pumuckl versteckt, und niemand was meckt.

Ui, das reimt sich ja. Und was sich reimt, ist gut.

♪ Hurra, hurra! Der Kobold mit dem roten Haar

♪ Hurra, hurra! Der Pumuckl ist da

♪ Hurra, hurra! Der Kobold mit dem roten Haar

♪ Hurra, hurra! Der Pumuckl ist da

♪ Am liebsten macht er Schabernack Leute ärgern, nicht zu knapp

♪ Schwupp, schon ist die Feile weg Wer hat die wohl wegversteckt?

♪ Hurra, hurra! Der Kobold mit dem roten Haar

♪ Hurra, hurra! Der Pumuckl ist da

(fröhliche Musik)

(Pumuckl singt)

(Pumuckl schnarcht pfeifend)

♪ Aber schau, schau Wer schläft denn noch?

♪ Aber schau, schau Wer schnarcht denn so?

Hu? Hui.

Du bist das.

- Guten Morgen. Gut geschlafen? - Oh, ja, ja, ja. Danke dem Nachgefrage.

Ui, Frühstück am Bett, das ist sehr nett.

Ja. Für den Langschläfer.

Was? Langschläfer? Ich hab nicht so lange geschlafen.

Die Nacht war einfach viel zu kurz.

Es könnte so lange Nacht bleiben, bis ich ausgeschlafen bin.

April, April, er weiß nicht, was er will.

Wieso? Warum? Was soll der denn wissen?

Das sagt man, weil das Wetter so oft wechselt.

Gerade noch Regen, jetzt Sonne.

Ist dann jetzt schon Sommer?

Ui, ist das heiß, da komme ich ja ins Schwitzen.

Geh, übertreib mal nicht.

Ich mache die Kommode für die Lammblauhs fertig.

Dann suche ich mir eben eine Verkühlung.

- Magst du nicht Hände waschen? - Nein.

Die stecke ich in die Abschleck-Maschine.

Schon fertig. Pfiat di!

Ja, pfiat di, du Schlawutzi.

April, April, der weiß nicht, was er will. Mal will er wenig, mal ganz viel.

Mal rinnt der Regen, mal der Schweiß. Wie blöd von ihm, dass er nichts weiß.

Hm, ist mir überhaupt zu heiß?

Ein klitzewenig klein vielleicht.

(Luft zischt)

Schon platt? Hast du keine Puste mehr, du Plattfuß?

So eine Frechheit. Pah!

Ui.

Hm,

was ist denn das?

Hm.

Tock, tock, tock. Hm?

Das ist aber ein komischer Stein.

Ah!

(stotternd) Was ist denn das?

Hilfe, Hilfe!

Ui, der Stein bewegt sich ja. Ein Stein mit Kopf und Füßen.

Wo gibt's denn so was? Du siehst aber runzelig aus.

Was trägst du auf deinem Rücken? Ist das etwa dein Haus? Ui.

Eder. Eder, schau mal. Ich habe da was gefunden.

♪ Schau, schau Wer kommt denn da?

♪ Schau, schau Wer schleicht denn da?

♪ Düdüdüp

- Wo kommt die Schildkröte her? - Eine Schildkröte.

Aha. Ja, ich weiß schon. Darf ich vorstellen?

Sie heißt, äh ...

Schildegard.

- Schildegard? - Sie ist nicht sehr schnell.

Du musst langsam mit ihr sprechen, sonst versteht sie dich nicht.

Haallooo,

Schildegaaaard.

Sag mal, wo bist du denn ausgebüxt?

- Wo bist denn du dahoam? - Hä, wieso dahoam?

- Zu Hause halt. - Nein. Sie wohnt in ihrem Rücken.

Hallo, klopf, klopf, ist da jemand zu Hause?

Pumuckl, ich meine ihr richtiges Zuhause. Da, wo sie jemand füttert und so.

Ja, so wie du mich fütterst mit Marmeladenbrot und so.

Ich binde mein Bett auf sie, dann hätte ich ein Wohnmobil,

so wie der Burke aus dem Vorderhaus.

- Pumuckl, das wäre nicht nett. - Aber praktisch schon.

So.

Ich schlafe oben und sie unten.

Komm, bring sie mal her, hierher.

(Mann) Verzeihung, ich suche dringend den Schreinermeister Eder.

Schnell, das wird schwer.

Wer kommt denn da?

(Burke) Na, kommen Sie, ich mache das schon.

Ähm, Herr Eder?

- Herr Burke. - Gott zum Gruße.

Ein Kunde für Sie. Der Herr sucht Sie.

- Mein Name ist Windmahler. - Mhm.

- Hendrik Windmahler. - Mhm.

Doch nicht der Hendrik Windmahler?

Wo geht's lang? Ah, da geht's lang.

(Eder) Ja, aber ...

- Ich drehe durch. Windmahler. -Äh ...

- (Burke) Der berühmte Operndirigent. - Ach so.

Ach, ähm, Herr Eder.

Ich möchte Sie informieren, dass ich Samstag Geburtstag habe.

Und ich dachte, dass ich Sie vielleicht einladen könnte.

Gern, kann ich was mitbringen?

- Au. Au! - (Burke) Nein, nein.

Au.

Was ist das?

Wieso schaukelt die Schaukel? Die schaukelt.

Ja, das ist eine Schaukel.

Die schaukelt von vorn nach hinten und von hinten nach vorn.

Können wir bitte bei der Sache bleiben?

Ich habe hier einen Notfall. Sehen Sie.

Ich kann nicht mehr dirigieren.

(er summt eine Melodie)

- Scheint alles in Ordnung zu sein. - Es geht doch um die Schatulle.

Sie ist mir runtergefallen. Deswegen ist das Holz beschädigt.

Seitdem knarzt sie und klemmt sie. Und dann klemmt mein ganzes Dasein.

Ist ja kurios.

- Lachen Sie ruhig. - Nein, nein. Ich lache nicht.

Der Herr Eder, der ...

Sehen Sie? Sehen Sie, was ich meine?

Diese Schatulle.

Sie ist mein Glücksbringer. Ich flehe Sie an, Herr Eder.

Helfen Sie mir. Ohne die Schatulle bin ich verloren.

- Ich schaue sie mir an. - Wunderbar!

Ich hole sie mir am Samstagvormittag, denn samstags habe ich Premiere.

La Cenerentola. Rossini.

- Das ist Schneewittchen, richtig? - Nein, Aschenputtel.

Als kleines Dankeschön

habe ich hier zwei Karten für Sie.

Zähle ich auf Sie? Ich zähle auf Sie.

Oh, ist er falsch abgebogen?

Er ist falsch abgebogen. (Poltern)

Der ist insgesamt ein bisschen falsch abgebogen.

(Burke) Premierenkarten.

Na ja, Samstag können wir eh nicht, ist mein Geburtstag.

- Ach ja. - Das hätte ich beinahe vergessen.

Dieser Brief wurde mir zugestellt. Der ist für Sie.

- Danke. - Ja. Also dann bis Samstag?

- Mhm. - Ach, und ...

Ich hoffe, Sie mögen Nudelsalat.

Ja. Wiederschauen, Herr Burke.

(Burke) Das wird schön.

Sitz ich auf dem Pferdchen?

Ich sitze auf dem Pferdchen.

Ist er ein komischer Vogel? Ja, er ist ein sehr komischer Vogel.

Du bist manchmal auch ein komischer Vogel.

- Was hast du denn jetzt da in der Hand? - Ach so.

- Ui, der ist von der Burgi. - Burgi.

Wer heißt denn Burgi? Wohnt die auf einer Burg?

„Lieber Flori, schau, was ich gefunden habe.

Ich hoffe, es geht dir gut.

Wenn du Lust auf Landluft hast, hätte ich eine schöne Aufgabe für dich.“

- Für dich, aha. -„Alles Liebe, deine Burgi.“

Aha, gehört die dir? Und wer sind diese ganzen Leute da?

Da schau her, Pumuckl.

- Der Sepp, mein alter Lehrmeister. - Sepp.

Der ist leider schon gestorben. Und da, schau.

- Das ist seine Frau, die Burgi. - Hm?

Und wer ist der kleine Holzwurm?

- (Eder) Meinst du den da? - Ja, der da.

Es handelt sich um meine Wenigkeit.

Du warst wirklich sehr wenig, als du klein warst.

Was meint die mit dieser Aufgabe?

- Das ist wieder typisch Burgi. - Ui.

Oh, was ... was ... Was machst du denn da in meinem Bettchen?

Machst du ein Nickerchen? Aber Fräulein Schildegard.

Wenn's genehm ist, könnten Sie woanders ...

Was ist denn das?

Oh, uh, bäh!

Sie hat in mein Bettchen gekackt.

Das ist ja scheußlich! Mein schönes Bettchen.

Wieso geht die nicht oben aufs Klo?

Die behalte ich nicht, die ist nicht besenrein.

- Die können wir eh nicht behalten. - Ach so. Aber wo soll sie denn hin?

Ja, wo soll sie denn hin, gell?

- Du hast mich wegen der herbestellt? - Du kennst dich aus mit Schildkröten.

Das ist Jahrzehnte her, dass ich eine hatte.

- Du hättest das am Telefon sagen können. - Dann wärst du nicht gekommen.

- Richtig. - Du hättest sie nicht mitgenommen.

Richtig, ich nehme sie nicht mit.

Entschuldigen Sie, Herr Eder. Könnten Sie mir Ihre Luftpumpe leihen?

So eine Rotznase hat mir die Luft rausgelassen.

Ach so, Luft rausgelassen. Mit dem muss man ein ernstes Wort reden.

Ah, die schaut ja gut aus.

- Ja. - Ich finde sie ganz grausig.

(Frau) Ganz lieb schaut die aus.

Die ist mir zugelaufen. Was mache ich mit der?

Im Notfall machst du Schildkrötensuppe draus.

Sie sind ein Grobian.

Nein, das war bloß Spaß, Frau Stürzlinger.

Das war doch nicht ernst gemeint.

- Herr Eder, gehen Sie in die Oper? - Was?

- Gehst du in die Oper? - Schmarrn. Die habe ich von einem Kunden.

- Magst du sie? - Nein, Schmarrn.

- Mich bringen keine 10 Pferde in die Oper. - Mei, die Oper.

Mein Mann und ich hatten nie viel Geld.

Aber einmal im Jahr in die Oper, das haben wir uns geleistet.

Das ist echt ... Das ist so aufregend.

Wenn der riesige Vorhang aufgeht

und die Musik braust daher, das ist einfach ...

Ja, stimmt. Dann nehme ich sie doch, gell?

- Du? - Freilich, wenn die Musik so daherbraust.

- Und die Frau Stürzlinger? - Nein, danke, ich will nicht ...

Wirklich nicht? Manchmal frage ich mich schon.

- Vielleicht kommt es ja im Fernsehen. - Ganz gewiss.

- Keine 10 Pferde bringen dich in die Oper. - Ich weiß, aber ...

Ich kenne jemanden, der gern Musicals mag.

Der mag bestimmt auch gern Opern.

Danke, Eder. Super.

Ich bräuchte die Luftpumpe.

Ach so, ja, freilich.

- Das machen jetzt Sie. - Hm?

- Radl aufpumpen. - Wie?

- Hä? - Aufpumpen.

- Aufpumpen? - Jawoll.

Okay, das haben wir gleich.

Also, dank dir noch mal, gell?

Jaja.

Da kommt es mir gerade.

Die ...

Die Schildkröte könnte der Frau Hauser gehören.

- Frau Hauser? - Die Frau Hauser von Taxi Hauser.

Ah.

- Also dann. Wiederschauen, Herr Eder. - Wiederschauen und danke.

(Stürzlinger) Noch nicht fertig?

- Was machst du? - Die bringen wir zur Frau Hauser.

Dann kann sie ab jetzt Frau Hauser ins Bettchen kacken.

Jetzt geh weiter.

- Da, glaube ich, ist es. - Jetzt ist es so weit.

♪ Auf Wiedersehen Frau Schildegard

♪ Mein Herz ist weich Dein Panzer hart

♪ Dein Fuß ist klein Dein Schmerz ist groß

♪ Doch ohne dich Ist auch was los

Hihihi.

(Zischen, Knarzen)

Äh, Frau Hauser?

Ja, was gibt's?

Schauen Sie, was mir zugelaufen ist.

Mei.

Super, Sie haben sie gefunden.

Wo ich überall gesucht habe. Sogar im Tierheim.

Was machst du denn immer für Sachen, Schatzi?

- (Eder) Ein schönes Auto. - Ja, macht aber viel Arbeit.

So, jetzt bist du wieder daheim.

- Krötella. - Krötella?

Ja, eine Mischung aus „Kröte“ und „schneller“.

- Was kann ich tun für Sie? - Das passt schon.

- Sie haben doch einen Wunsch. - Ich muss eh wieder.

Geben Sie Bescheid, wenn Sie mit dem Schlitten fahren wollen.

Ach, das täte ich schon gern.

- Aber die Zeit ... - Die Zeit muss man sich nehmen.

- Ja, die Zeit, wenn ich hätte. - Servus dann.

- Wiederschauen. - Angebot steht.

He, was ist denn das?

Was ist denn da?

- He, was machen Sie denn da? - Probebohrung, 2. Stammstrecke.

- Wie soll ich bei dem Lärm arbeiten? - In 5 Tagen sind wir weg.

In 5 Tagen? Was mache ich bis dahin?

- Meine Kunden trauen sich nicht mehr rein. - Sperren Sie zu, machen Sie Urlaub.

Ich wäre froh, wenn ich mal Urlaub hätte. Du, der Franz ...

Urlaub machen? Wie stellen Sie sich das vor?

Ich weiß nicht.

- Grüß Gott. - Ja. Grüß Gott.

(fröhliche Musik)

(Pumuckl) ♪ Schau, schau Wie ich lenken kann

♪ Schau, schau Ja, da geht's lang

Gut, ein bisschen mehr links.

Jetzt müssen wir winken. Wir müssen winken.

- Du meinst blinken. - Jaja, sage ich doch.

Wo macht man dieses Winke-Blinke?

- Man muss den Hebel runterdrücken. - Den Hebel runterdrücken, ui.

Und wo ist die Hupe? Die Hupe ist das Allerwichtigste, jawohl.

- Da muss man aufs Lenkrad drücken. - Aha.

- (Hupen) - Ui!

- Mach schneller! - Das macht man da unten mit dem Fuß.

Da komme ich nicht hin. Du musst mit deinem Schreiner-Langhaxen draufdrücken.

♪ Der Kobold, der hupt zum Gruß Der Eder, der fährt mit Fuß

♪ Zur Burgi-Frau, da fahren wir hin Hupedi-hup, bling-bling

Da fahren wir gleich hin. Aber vorher möchte ich dir was zeigen.

(Pumuckl) Hm, das ist aber ruckelig.

(Eder) Juhu!

- Hui! Du bist ja ganz nackelig. - Ist das herrlich. Pumuckl, komm rein!

Ich? Nein, schwimmen ist was für Landratten.

Mit Wasser wird aus einer Landratte eine Wasserratte.

He, hör auf!

Wasser ist doch nicht zum Baden da,

sondern damit man mit einem Segelschiff darauf herumfährt.

- Aber hier gibt's ja weit und breit keins. - Ja, das stimmt.

Aber warte, das haben wir gleich.

Ui, so ein schönes Boot.

- Gefällt es dir? - Hui.

Aber dieses Unterhosensegel muffelt vielleicht.

Sag mal, du Schlawutzi, du.

♪ Wenn der Sturmwind durch die Segel bläst

♪ Und wenn die Balken krachen

Münchner Kennzeichen.

Von München mit dem Taxi hierher? Der muss Geld haben.

Schaut mal. Der Sauhund hat sich auf unserem Steg breitgemacht.

Wisst ihr, was? Dem klauen wir das Gewand. Kommt.

He, wartet!

Vorsichtig, sonst verkentere ich. Vorsichtig.

7 Knoten, geradeaus volle Fahrt.

Äh, Pumuckl?

- Da vorne liegt sein Gewand. - Ich hole es.

Pumuckl?

Jetzt, los, schnell. Er schaut nicht.

Mach, schick dich.

Gib Gas jetzt.

Los, schnell weg.

- Pumuckl, wo bist du? - (Kind) Der wird schauen.

Der hat ein Floß gebaut. Mit einer Unterhose.

He? Was ist denn jetzt?

- Der redet sogar mit der. - Der ist komisch.

Äh ...

Zefix, der hat uns gesehen. Rückzug!

He, sagt mal! Lasst meine Sachen da!

Ihr Saufratzen! Das gibt's nicht!

- Der war aber sauer! - Warum hast du das Gewand weggeworfen?

Weil er uns gesehen hat.

Hm? Was ist denn das für ein Gerausche?

Ui, oh nein. Ich treibe ab.

Eder, Hilfe! Eder!

Ui, Eder. Hilfe! Das Monster will mich fressen. Uiuiui.

Scheiße! Pumuckl, warte! Nicht auslassen! Ich komme schon!

Oh, das sieht aber gar nicht schön aus.

Gar nicht schön sieht das aus.

Oh, Wasser. Eder, du musst kommen. Hallo, Eder, Hilfe!

Pumuckl, lass das Floß nicht aus.

(Pumuckl schreit)

Wasser! Wasser! Hallo, ist da jemand? Hilfe, Hilfe!

Pumuckl! Mein Gott.

Ist das dunkel hier. Kann hier bitte mal jemand das Licht anmachen?

Mein armes, armes Klabauter-Leben.

♪ Auf Wiedersehen, du schöne Welt

Ich sag's ja. Aua.

♪ Hast mir bis jetzt ganz gut gefällt

- Pumuckl? - ♪ Ich war doch stets ein großer Held

♪ Doch jetzt bin ich am Fels zerschellt

Uiuiui, uiuiui.

- Pumuckl! - Ui.

Pumuckl, da bist du ja. Hast du dir wehgetan?

Ich weiß es nicht. Das Monster hat mich verschluckt.

Und dann hat es mich wieder ausgespuckt. Uiuiui.

(entferntes Gespräch)

- Grüß Gott. - Ah, Herr Lammblauh.

Das ist ja der ... Das ist der Herr Eder.

Schlecht. Ich denke, der macht unsere Kommode.

An sich schon, aber momentan nicht. Herr Eder!

Was machen Sie da auf dem Land draußen?

Mir hat es meine Unterhose in den Kanal reingezogen.

Ah!

- Jaja, das ist ungünstig, gell? - Ja.

- Wir machen Kurzurlaub! - Ja, schön für Sie!

Wir mögen das Land. Mit den Stöcken kannst du ewig laufen.

Hinten raus, Peißenberg, zurück nach Tutzing.

- Wahnsinn, so schön. - Und die gute Luft!

- Und die Ruhe! - Jaja.

- Dass man Ruhe hat! - Ja, das ist wirklich schön.

Also wegen der Kommode, da melden Sie sich.

- Die ist fertig, wenn Sie zurückkommen. - So verbleiben wir.

- Wiederschauen! - Komm, geh.

Wo willst du hin? Hier. Sollen wir den gleichen Weg zurück?

(fröhliche Musik)

(Pumuckl) Oh, hui, wir sind ja schon da.

Wieso sagst du denn nichts? Ui, ui.

Ja, Wahnsinn.

Ui. Das ist aber groß hier.

Ui, ui, schau mal, dem Haus wächst ein Kran aus dem Dach.

Das Sägewerk vom Nitzingerhof. Und dahinter ist die Schreinerei.

Und das da ist die Pension.

Mei, die schaut aus wie damals.

Guck mal, da liegt ein kringelbunter Baum.

Ja, das ist der Maibaum.

Wie, das ist ... Das ist dein Baum? Du hast einen eigenen Baum?

Nein, das ist nicht mei Baum, sondern der Maibaum.

Der wird am 1. Mai auf dem Dorfplatz aufgestellt.

- Ui, der sieht aber sehr schön aus. - Ja, das finde ich auch.

- Ich zeige dir die Schreinerei. - Schreinerei, wir zwei Hübschen.

- Ui. - Ui.

Ui, das sieht aber riesig aus. Hm.

Und so ordentlich.

Ui. Und die ganzen Schläuche. Die sehen ja aus wie Rüssel.

- Ist das eine Elofanten-Werkstatt? - Der Staub wird abgesaugt.

- Das hat eine gescheite Schreinerei. - Törö ...

(Frau) Das ist nicht Ihr Ernst. 30 % weniger?

Ja, dann eben nicht.

Wer nicht will, der hat schon, sage ich immer.

Wieso? Ich bin sachlich.

Hallo.

Später, jetzt nicht.

Flori?

Ich rufe Sie zurück, gell?

Flori,

das gibt's ja gar nicht.

Gut schaust du aus. Wie geht's dir denn?

- Gut, und dir? - Ja, auch gut.

Schlechten Leuten geht's immer gut.

- Ich wusste, du kommst. - Du schreibst von einer schönen Aufgabe.

Gell, so was zieht bei dir. So, jetzt komm mal mit.

Da hat sich einiges getan, seit du weg warst.

Mehr Menschen, mehr Maschinen. Hinten ein ganz neuer Anbau.

Ja, Wahnsinn.

Kurz bevor der Sepp gestorben ist, haben wir richtig investiert.

Jetzt kann ich mich vor Aufträgen kaum mehr retten.

Jetzt wirst du schauen.

Mei.

Das alte Maibaum-Karussell. Gibt's das immer noch.

- Bloß funktionieren tut es nicht. - Das habe ich mit dem Sepp gebaut.

Ich möchte, dass es wieder fährt.

Bloß kriegen wir das komplizierte Holzgetriebe nicht in Gang.

Das soll mein Abschiedsgeschenk werden.

- Abschied, du? - Ich habe keinen Bock mehr.

Bin nicht die Jüngste.

Man sieht es noch nicht, aber spüren tu ich es, manchmal.

Ach, geh.

Was ist jetzt?

-Äh, was soll sein? - Das dreht sich.

Ja, das ist ein Karussell. Das muss sich drehen.

Aha.

Also was ist? Machst du mit?

Essen geht aufs Haus, wohnen kannst du umsonst für einen 50er?

- Einen 50er? - 30, weil du es bist.

Der Adil, der Mader und die Tessa sind auch dabei.

- Burgi, wer kann dir was ausschlagen? - Du nicht.

Ich hole dir Bettwäsche. Frische.

Ja, ist ja schon wieder gut.

Was ist?

Das dreht sich.

Mhm.

(fröhliche Musik)

(kräht)

Ah!

Huch. Was war denn das?

- (Eder) Guten Morgen. - Warum bist du schon wach?

- Ich war heute schon beim Baden. - Beim Baden?

Nasses Wasser am Morgen. Brrr.

Herrlich. Jetzt muss ich arbeiten.

Was?

Ja, aber was mache ich denn solange in der ganzen langen Zeit?

- Schau dich halt ein bisschen um. - Hm. Rumschauen.

Du, sag mal.

Wie lange dauert es, bis so ein Karussell wieder fährt?

- Bis zum 1. Mai. - Das klingt sehr lang.

1. Mai, ui, klingt das lang.

Sag mal, Eder, kann ich nicht jetzt schon damit fahren?

- Leider nicht. Ich muss es erst richten. - Jaja. Er muss es erst noch richten.

(Pumuckl weint)

Pumuckl, wir machen es so: Ich richte das Karussell ganz schnell.

Du bist der Erste, der fahren darf.

- Juhu! Versprichst du das? - Ja, ich versprech's. Servus.

Ich bin der Allererste, der auf dem Karussell fährt.

Versprochen ist versprochen

und wird auch nicht gebrochen.

Hui.

Welch buckliger Gesell steht denn da am Karussell?

- Die Tessa. Hast du mich erschreckt. - Mei, Flori.

- Grüß dich. - Mei, Wahnsinn.

- Wie geht's dir? - Gut.

- Grüß dich. - Der Mader!

- Wo sind deine Haare? - Neben deinen.

Servus.

- Komm her. - Und der Adil. Das gibt's ja nicht.

- Ihr habt euch nicht verändert. - Du auch nicht.

Wo ist das Problem beim Karussell?

(Pumuckl) Rumschauen, umschauen, das ist dumm.

Da geht ja keine Zeit herum.

Na, dann schauen wir uns halt mal um.

Ein Traktor, 2 Hühner, ein bisschen Welt.

Wirklich sehr interessant.

So, fertig umgeschaut.

Ui, was machen die denn da?

- Und wenn die Hammerfelder nachts kommen? - Hast du die fette Kette gesehen?

Und wenn sie die Kette aufschneiden? Mit einer Flex oder so?

Wir müssen Wache schieben.

- Jeder 4 Stunden. - 4 Stunden?

Die malen den Meinbaum fürs Karussell an. Da male ich mit. Hui!

(Bub) Die trauen sich nicht her.

(Mädchen) Wenn wir wüssten, wer aus Hammerfeld was plant.

(Bub) Klar, das macht es ja so kompliziert.

Öha.

Was der Typ mit dem Taxi wohl hier möchte?

Verdächtig. So kurz vorm Maifest.

(großer Bub) Ich sag's euch, der arbeitet für die Gegenseite.

Dann müssen wir Doppelschichten machen.

- Dem zeigen wir's. - Dem richten wir die Wadln nach vorn.

- Und wann sollen wir schlafen? - Schlafen kannst du nach dem Maifest.

(Pumuckl) Ui, ui.

- Sch, sch. - (Hühner gackern)

Ja, grüß euch.

Grüß Gott, Frau Nitzinger.

Seid ihr narrisch geworden?

- Wieso? - Kommt mal her.

- Hm? - Das waren wir nicht.

- Ehrlich. - Warum sollten wir?

So eine Sauerei.

Ich habe gesagt anmalen, nicht rumschmieren.

Für das zahle ich euch nicht. Jetzt geht.

- Und wer bewacht den Baum? - Wieso?

Die aus Hammerfeld haben was vor.

- So, wer sagt das? - Ihr Bruder.

Da sagst du deinem Bruder, hier klaut keiner was.

Der Baum liegt an der Kette, und den Schlüssel habe ich.

Da, schaut. Also, jetzt ab mit euch, dalli.

- So eine Gemeinheit. Wir waren das nicht. - Wurscht. Rückzug.

(Mädchen) Uiuiui. Die war aber ganz schön sauer.

Wartet auf mich!

So eine Sauerei.

Den schönen Baum so verschandeln.

- (Bub) So deppert. - (Mädchen) Die beruhigt sich wieder.

Ui, der Maibaum soll geklaut werden. Die fette Kette soll verflixt werden.

Das hört sich nicht sehr gut an. Ich brauche den Eder.

- (Eder) Ist das kompliziert. - (Tessa) Der Sepp und seine Konstruktion.

- (Eder) Schieb zu mir rüber. - (Adil) Warte.

Es geht nicht. Es haut nicht hin.

Schieb du her. Das Zahnrad muss da rein.

Der Adil hält die Muffe falsch.

- Was? - Macht zu, es zwickt.

Wie kann man den nur so verschandeln?

Wer Zeit hat, malt nachher den Baum neu an.

Hallo?

- Was? Ja. - Jaja, passt schon.

Also, weiter geht's.

- Jetzt passt's. - Schraub fest, Adil.

Ja.

- Was machst du denn? - Ich? Wieso ich?

- Konzentration, Adil. - Egal, nimm die anderen.

- Was machst du? - Ich habe nicht hingelangt.

Konzentration, Mader.

- Pumuckl? - Was?

Lasst uns mal kurz ...

- Pumuckl? - Was ist mit deinem Buckel?

Buckel?

Ach so, ja, mein Buckel.

- Du bist nicht mehr der Jüngste. - Ja.

Was habe ich gesagt? Du lässt mich in Ruhe arbeiten.

- Flori? Alles in Ordnung mit dir? - Ja. Ich muss bloß mal kurz raus, weil ...

Weil ich mal raus muss. Ich bin gleich wieder da.

Komisch ist er schon.

- Er hat Rücken. - Das kommt vom Taxifahren.

Hausgäste von mir haben ihn im Wald nackt rumlaufen gesehen.

Angeblich, weil ihm seine Unterhose abgehauen ist.

- Ich glaube, der ist einsam. - Ja, freilich.

Aber jetzt nicht mehr, jetzt hat er uns. Den bauen wir wieder auf.

Wäre gelacht, wenn wir den nicht auf Vordermann bringen.

Hallo?

- Jaja, den bauen wir wieder auf. - Kriegen wir hin.

Aber wie kann eine Unterhose abhauen?

Pumuckl?

Na endlich. Deine Begriffsverstutzung ist nicht zum Aushalten.

- Was ist los? - Der Maibaum soll geklaut werden.

- Hast du den Maibaum angemalt? - Angemalt?

Praktischerweise kann ich mich nicht erinnern.

Aber hörst du nicht? Hopp. Der Maibaum soll geklaut werden.

Dann kann ich nicht karuschnell um den Baum herumfliegen.

- Dann pass halt auf auf den Baum. - Ich? Aufpassen? Ganz allein?

Wie das?

Ich bin ein ganz kleiner Kobold, der Baum ist riesengroß.

Anmalen konntest du ihn. Du kannst auch aufpassen.

Ja, äh, ja. Eine sehr gute Idee. Ich passe allein auf den Baum auf.

Dann kommst du auf keine dummen Gedanken, und ich kann arbeiten.

- Also bis später. - Jajaja, geh du nur.

Die dummen Gedanken kommen auch ohne dich.

Ich schwing mich durch die Lüfte, schlag die Diebe in die Flüchte.

Aua!

Das reimt sich, und was sich reimt, ist gut.

Grüß Gott, Herr Ketterich. Sie könnten jetzt nach Hause gehen.

Sie werden nicht mehr gebraucht.

Denn jetzt bin ja ich da, und ich werfe mein Auge auf den Baum.

Aber wie mache ich das eigentlich? Mal sehen.

Das ist gut.

Ein Bewachturm für den Pumuckl. Hallo? (Gurren)

Hier wohnt ja schon jemand. Guten Tag.

Hätten Sie ein Zimmer mit Ausblick für mich frei?

Aufgepasst, ihr lieben Tauben, niemand darf den Maibaum rauben.

Habt ihr das verstanden? Ich sehe, wir verstehen uns.

- (Tessa) Weiter. - Wartet mal. Ja, passt.

Haltet es gerade. Und jetzt runter.

Hab ich. Jetzt.

- Gut ist. - Passt.

Gibst du mir die Antriebswelle?

- Hier. - Danke.

(lautlos)

(sie flüstern)

Äh, du, Flori? Spielst du eigentlich noch Flügelhorn?

Ach, selten.

Ich frage ja nur wegen der Band.

-Äh, gibt's die noch? - Ja, freilich.

- Ja. - Spiel wieder mit.

- Ich? - Musik ist gut für die Seele.

- Was? - Ein Horn treiben wir für dich auf.

Ja, gut, wenn ihr meint.

- Warum nicht? - Ne?

- Sauber, so kenne ich den Eder. - Super.

(leise) Super.

(fröhliche Musik)

(Hahn kräht)

Ah! Huch?

Der schon wieder.

Langsam geht mir das Gekrähe

auf den Wecker.

(fröhliche Musik)

Sag mal, wie ist das gemeint?

Da brauchst du das 15er-Ritzel.

(Tessa) 15er ...

- Hui, hast du das etwa für mich gemacht? - So, jetzt hüpf rauf.

Ein Hängebett.

- Das sieht gemütlich aus. - Andersrum.

Ach so. Uah!

Aua, au.

- (Adil) Näher her. - Weiter zurück?

- Ja, zurück. - Ja.

Ja. Sehr gut.

- Kann ich loslassen? - Warte ... Ja.

- Flori, brauchst du das? - Danke, ja.

Wie viel Rollpapier ist da drauf? Hört das gar nicht auf?

So, jetzt aber. Jetzt entgeht mir nichts mehr.

- Ui, da sind die Kinder. - Was macht da das Klopapier?

Nicht, dass es benutzt ist.

Ja, das ist gut. Das könnt ihr gerne aufräumen.

Oh, was ... was ist denn ...

Bäh, bäh!

Das ist ja eine Unverschämtheit! Von oben, aus dem Nichts.

Also unmöglich.

Kann die nicht aufs Klo, statt mir auf den Kopf zu kacken?

Ist hier denn gar niemand besenrein?

Also das nehme ich persönlich.

Ah!

Kann man hier nicht mehr ausschlafen?

Guten Morgen, schon auf? Schau, was ich für dich hab.

Ui, was ist denn das?

Ui, für mich.

(Herr Lammblauh) Es tut mir leid. Laut Regenradar hätte es aufhören sollen.

(Pumuckl) Was machen die denn da?

Jaja, mach's dir nur gemütlich.

Gurrst du da oben, Troubadour,

bewach ich den Baum rund um die Uhr.

Und luge durch mein Ferneruhr.

- (Tür knarrt) - (Burgi) Flori.

Machst du Überstunden?

Jaja, schau mal.

- Das ist ja eine saugute Idee. - Da sparst du dir die lästige Kurblerei.

(Burgi) Die Werkstatt ist gut ausgestattet.

Ja, da kannst du nix sagen.

- Macht aber sauviel Arbeit. - Ja, mei, das musst du mögen.

Und ich mag nicht mehr. Ich mag nicht mehr.

- Das wird mir alles zu viel. - Ja, schon, aber die Werkstatt?

Die übergebe ich.

Ach, geh.

Flori.

Ich brauche jemanden, der sich reinfuchst,

der auch einmal eine Überstunde macht.

Was, nein, ich?

Flori, ich spüre das doch.

Das passt zu dir. Du hast Talent.

Du hast Leidenschaft. Du hast Ideen. Die Kollegen respektieren dich.

Jetzt überleg es dir halt. In aller Ruhe.

Hallo?

Nicht der Meister sucht sich seine Werkstatt, sondern ...

... die Werkstatt ihren Meister.

(Pumuckl) Ganz geschickt hab ich's im Blick.

Aha, wer ist denn das?

Die habe ich hier noch nie gesehen.

Und da ist ja noch einer. Was wollen die denn alle hier?

- Wuff, wuff! - Wieso bellt der denn so komisch?

- Wuff! - (Pumuckl) Und der bellt zurück?

Das ist alles höchst verdächtig. Höchst verdächtig.

(Eder) Noch mal langsam. Was ist los?

Ja, aber wenn ich es dir doch sage.

Gebellt haben sie, der andere hat zurückgebellt.

Ich verstehe nur Bahnhof.

Die bellen. Die bellen am helllichten Tag.

Komm mit. Wir müssen den Baum bewachen.

- Ich dachte, das machst du? - Ich?

Allein? Was kann ich schon machen?

Ich bin doch nur ein ganz klitzekleiner Kobold.

Ruf die Polizei, damit die den Baum bewachen.

- Nein, das mache ich nicht. - Aber wieso nicht?

Ich gehe Flügelhorn spielen. Heute ist Bandprobe.

Du kannst nicht geflügelhornen.

- Hallo? - Halt die Ohren steif.

Die Ohren steif, hä? Wie soll denn das gehen?

Wie soll denn das gehen? Eder!

Da geht er hin, der Edermann.

Und ich zieh mir die Ohren lang.

Ui, die schon wieder. Ich muss was tun.

Aber was tu ich nur machen?

Oje. Sie kommen von allen Seiten. Ui.

Mei, angekettet haben sie ihn. Das ist ja süß.

- Da müssen sie früher aufstehen. - Pass auf.

Ich wusste es. Die führen was im Schilde. Uiuiui.

Habe ich doch gesagt, dass keiner merkt, wenn wir tags kommen. Jetzt.

- He, was soll das? - Ich hole den Traktor.

(Pumuckl) Was machen die denn da? Die klauen den Baum.

Eder. Eder! Uiuiui.

(sie spielen lockere Musik)

Eder. Eder! Komm schnell.

(Pumuckl) Uiuiui. Dahinten.

Eder. Eder! Eder.

Mitkommen. Du musst mitkommen.

Sch.

(Pumuckl ächzt)

Sag mal, spinne ich?

- Was ist denn? - (Gelächter)

- Da ist Bier in meiner Tuba. - (Adil) Trinken, nicht herumblasen.

Hast du mir das reingeschüttet?

- (Pumuckl) Eder. - (Adil und Mader streiten)

Eder. Hallo? Hörst du mich?

Reißt euch zusammen.

Wie soll ich Bier schütten, wenn ich spiele?

Pumuckl?

(Pumuckl) Du tauber Holzwurm. Komm mit.

Alles okay? Hast du wieder Buckel?

Immer, wenn er Buckel hat, muss er schnell raus.

Nein, nein, geht schon wieder.

Gut. Sind wir's wieder?

- Ich bleibe da. - (Pumuckl) Du musst. Der Maibaum.

Du kommst eine Stunde ohne mich aus.

Gut. Von Anfang.

(Gelächter)

Spinn...

Bist du deppert?

Jetzt sind wir's. Auf geht's!

Auf geht's. Und ...

Ich komme ohne ihn aus. Der wird schauen, der Eder.

Aber ich schau leider auch blöd.

Ohne Baum kann ich nicht Karussell fahren.

Ich hole den Baum zurück. Ui, da sind die Kinder.

So eine Gemeinheit. Am helllichten Tag.

- Die haben sie aufgezwickt. - Aufsatteln.

Oh, wo wollt ihr denn hin?

He, wartet auf mich.

He, wartet auf mich auch.

Da ist er. Die aus Hammerfeld haben was vor.

- Jetzt, auf geht's. - Warte.

- Geht's noch? Die bewachen den Baum. - Super. Und jetzt?

Egal.

Ich weiß nicht. Das schaffen wir nie.

Mein Opa sagt: Wer es nicht versucht, hat verloren.

- Dein Opa hat Haus und Hof verloren. - Ja, aber er hat's versucht.

Okay, Plan: Wir lenken die ab und schnappen uns den Baum.

- Denen zeigen wir's. - Die werden schauen.

(Pumuckl) He, wartet! Ich kann nicht mehr.

(Mann) Was macht ihr da?

Nix. Gar nix. Wieso?

Was, nix? Ich kenn dich doch, du gehst mit meinem Neffen in die Klasse.

- Ich hab's gesagt. - Ihr wollt den Maibaum.

- Der Baum gehört uns. - Nicht mehr. Er bleibt bei uns.

- Nein. - Was, nein?

Ja, genau. Nein.

Der Baum bleibt nicht da.

- Der Baum gehört uns. - Wir lassen uns nicht vertreiben.

- Wir zeigen es euch. - Jetzt schauen Sie blöd.

Schleicht euch.

Wiederschauen.

- Wiederschauen! - War der sauer.

Ich mag euch nicht mehr sehen! Schaut, dass ihr weiterkommt!

Der Baum bleibt in Hammerfeld. Das ist jetzt unserer.

He, wartet auf mich. Ich habe einen Platten.

- Wisst ihr, wer gerade da war? - Wer?

- Die Mayerhofener wollten den Maibaum. - Und?

- Verjagt habe ich sie. - Ich hätte sie in den Misthaufen getaucht.

He, bleibt doch hier. Ihr könnt doch nicht einfach so aufgeben.

Wir waren doch so nah dran. Hallo!

Jetzt ist alles aus.

Alles umsonst.

Da lieg ich nun, ich armer Muckel,

niedergeschlagen auf meinem Buckel.

Ich wär so gern im Kreis geflogen, doch um diesen Traum wurd' ich betrogen.

Hm? Oder vielleicht doch nicht?

Aha.

Ui! Eine Idee habe ich.

Ich habe eine Idee.

Ein genialistischer Plan.

Hihi. Pumuckl neckt.

- (Partymusik) - Hört ihr das?

- (Brummen) - Und Pumuckl schleppt.

Mach mal leiser.

- (Musik endet) - (Brummen)

Und niemand was meckt.

Der Bulldog! Ich dachte, du hast sie verscheucht?

- Habe ich. Da ist zugesperrt. - Macht was!

Oh. Ah!

Uiuiui.

Durchs Fenster! Auf, komm!

- Pass halt auf! - Jetzt stell dich nicht an!

- Drück! Aua! - Schneller!

Ich stecke fest. Aua. Ah!

- Aua. Ah! - Obacht.

(Hühner gackern laut)

Also mit euch 2 Deppen kann man wirklich nicht mal einen Maibaum klauen.

♪ Der Kobold, der hupt zum Gruß

♪ Ich fahr ganz ohne Fuß

♪ Den Baum bring ich zum Eder hin Hupedi-hup, bling-bling

(er pfeift)

Hoppla! Entschuldigung, liebe Mülltonnen.

Jetzt kannst du langsamer treckern.

Hörst du nicht? Du sollst langsamer treckern.

(Hupen)

Verzeihung, Hühner! Hoffentlich habe ich die nicht geweckt.

Uiuiui ...

Ah, uh, nein!

Nicht da lang. Du sollst da lang!

Was machst du? Spinnst du?

Hör auf! Aus dem Weg, dummer Zaun.

(Platschen)

(Pumuckl kichert) Ui.

Also wie ich das wieder hinbekommen habe.

Jetzt muss der Baum nur noch aus dem See raus.

So ein schöner Knicks, ui.

(ruhige Musik)

(Telefon klingelt)

Schreinerei Eder.

Grüß Gott, wir haben einen Riesen-Auftrag für Sie.

Sie müssen den Flughafen neu einrichten. Den Flughafen?

Wir brauchen eine neue Einrichtung. Können Sie das?

Ja, schon, aber ich kann mich vor Aufträgen gar nicht retten.

Herr Eder, wir brauchen den Besten der Besten.

Geld spielt keine Rolle.

Eigentlich bin ich ja bis 2040 ausgebucht,

aber den Flughafen schieben wir schon rein.

Wie liegen wir denn budgetmäßig so?

Was machst du denn da?

Was, nix, wieso? Warum schleichst du dich an?

Also weil ... Ich habe den Baum zurückgetreckert.

- Du hast was? - Ja, ganz allein. Im See.

Der Baum, also er steht, er schwimmt.

Nein, er segelt. Nein, eigentlich auch nicht.

- Wie soll ich das erklären? - Hä?

Egal. Am besten, du kommst gleich mit, und zwar sofort. Uiui.

- Warst du das? - Was? Nein. Das war der Trecker.

Der ist so schief geeiert, und dann ist er schwimmen gegangen.

Also unerhört, hihi.

- Was? Bist du Bulldog gefahren? - Ich? Nein, nein.

Der ist mit mir gefahren eigentlich.

Spinnst du?

Aber wieso? Ich habe den Baum gerettet.

Weil diese Diebe den geklaut haben.

- Der Baum muss geklaut werden. - Was? Wieso?

Das ist Tradition. Das Nachbardorf klaut den Baum und bringt ihn wieder.

Damit man ihn aufstellen kann, spendiert man den Dieben Brotzeit oder Bier.

(Pumuckl) Die kriegen Bier? Jetzt wird's vorn höher als hinten.

- Das sind keine richtigen Diebe. - Geklaut bleibt geklaut.

(Eder) Mein Gott. Wie erkläre ich das den Leuten aus dem Dorf?

- Mir doch egal. - Was ist los mit dir?

Mit mir? Warum denn mit mir? Was ist denn bloß los mit dir?

Seit wir auf diesem Bauernhof sind, bist du komisch.

Du hörst mir nicht zu, du gehst schwimmen und flügelhornieren.

Du machst das größte Chaos!

Und dann tust du auch noch so komisch mit dir selber telefonieren.

„Ich bin der Herr Eder, den Flughafen mache ich alleine.“

Ich bin nicht komisch. Ich bin wie immer. Du bist durchgedreht, vollkommen.

Gib doch zu, dass du hierbleiben willst, bei deinen komischen Freunden.

- Und wenn es so wäre? - Dumm wäre das. Ganz dumm.

Dann packe ich meine 7, 9, 11 Sachen und gehe zurück in meine Werkstatt.

Du kommst gefälligst mit.

Ich will, dass du mir Frühstück bringst und nicht flügelhornierst.

Immer nur du! Was ich mir wünschen täte, das interessiert dich nicht!

So ist das halt, wenn man einen Kobold hat.

Wer hat sein Klopfholz nach mir geworfen, damit ich klebe und sichtbar werde?

Ja. Hätte ich gewusst, was mich erwartet, hätte ich nicht geschmissen.

Oh, und ich wäre nicht kleben geblieben, wenn ich gewusst hätte,

was für ein gemeiner Schreinermeister du bist,

der das eine sagt und etwas anderes meint.

Was denn bitte?

Das Karussell wolltest du mir bauen, damit ich damit fahre.

Ich habe den Baum zurückgebracht, weil es ohne kein Karussell gibt,

und du gibst mir die Schuld, dass der Baum im See liegt.

Du denkst nur an dich, nie an mich. Du Egomist!

Ja, Pumuckl, ist schon recht.

Weißt du, was? Leck mich doch einfach am ...

- Du weißt schon. - Jaja, geh du nur.

Du weißt nicht mehr, was du sagen sollst. Jaja, das hast du jetzt davon.

Du kannst ja wiederkommen, wenn du dich beruhigt hast!

Krass, schaut mal. Absatteln.

Was ist denn das?

- Alter! - Wie ist denn der da reingekommen?

Wahnsinn. Was ist denn da passiert?

- (Sirene) - Die Feuerwehr!

- Scheiße. Hauen wir ab. - Nix da.

Wir bleiben da. Schließlich haben wir den Baum zurückgebracht.

Wir? Spinnst du?

- Der ist kaputt. Das gibt Ärger. -Ärger schon. Aber der rentiert sich.

Stimmt. Nachher erzählen alle, dass wir den Baum zurückgebracht haben.

Jetzt hast du's verstanden.

(Sirene)

Unmöglich.

Jetzt wird's aber hinten höher wie vorn.

Der dumme Kobold.

Was bildet sich der ein? Mir zu sagen, was ich tun darf.

(Hahn kräht)

(entfernte Blasmusik)

(lautere Blasmusik)

- Wie das Karussell die Kinder freut. - Was?

- Ist alles gut? -Äh, jaja.

(Pumuckl schnarcht pfeifend)

Oh, das kitzelt.

Ui, wer bist du denn?

Aha, der Hahnbert. Soso.

Hätten Sie ein Marmeladenbrot für mich?

Nicht?

Sie essen mehr so Körner, verstehe.

Muss auch nicht sein. Ich bin gar nicht hungrig.

Ich habe vielleicht einen Quatsch geträumt.

Dass der Eder nicht zurück in unsere Werkstatt will. So ein dummer Traum.

Hm, was ist denn das für eine Musik? Wo kommt die denn her?

Ui, das Maifest. Das Maifest, ui.

(fröhliche Blasmusik)

Ui, das Karussell, wie schön sich das dreht.

Aber es fährt ohne mich.

Warum fährt das denn ohne mich?

Ich wollte doch als Erstes damit fahren.

(Musik endet)

(Jubel und Applaus)

Ui, die Burgi.

- Liebe ... - (Quietschen)

Oh, oh.

Liebe Mayerhofener, herzlich willkommen zu unserem Maifest.

Wie immer war es mir eine große Freude,

auch heuer wieder den Maibaum stiften zu dürfen,

der dieses Jahr auf sonderbare Art und Weise,

aber gerade noch rechtzeitig zu uns zurückgekehrt ist.

Applaus für unsere Maibaum-Helden.

Aber ...

Aber so eine Gemeinheit. Das war doch ich. Das war alles ich.

Und nach langer, langer Zeit

ist auch wieder unser Maibaum-Karussell in Betrieb,

das die Kinderherzen erfreut.

Das haben wir vor allem einer Person zu verdanken.

Viele, viele Jahre war er Teil unserer Dorfgemeinschaft,

und jetzt ist er endlich wieder da.

Und, liebe Mayerhofener,

ihr kennt mich, meinen Betrieb, meine Sorgen.

Ihr wisst, ich suche seit Jahren einen Nachfolger.

Und den habe ich jetzt endlich gefunden. Und wer ist es?

Unser Flori Eder.

Was?

Und weil der Flori hier zu uns gehört ...

Ich glaube es nicht.

... als bei uns zu bleiben.

Weil wir ihn nämlich nicht mehr gehen lassen.

Also zeigt ihm, dass er hierbleiben muss.

Flori, Flori, Flori!

Er will hierbleiben. Das war kein dummer Traum.

Ui, mein armes Pumuckl-Leben.

(alle) Flori, Flori, Flori!

(traurige Musik)

(Pumuckl weint)

Ein paar Tage, hat er gesagt.

Nur ein paar Tage. Und jetzt will er für immer bleiben. Nicht mit mir.

Dann gehe ich allein zurück in unsere Werkstatt.

Soll der Eder doch bleiben, wo er will.

Dich brauche ich nicht mehr, blödes Karussell. Ja, zerbrich nur.

- (Burgi) So, jetzt sag was. - Was denn?

- Du musst was sagen, komm. - Ich mag das nicht.

Ach komm, das kannst du. Sag was.

Also gut. Liebe Burgi, vielen Dank für die netten Worte.

Das Herrichten vom Karussell hat mir Spaß gemacht.

Danke für dein tolles Angebot, dein Nachfolger zu werden.

Das ist eine große Ehre.

Ich habe von meinem Onkel Franz in München eine kleine Schreinerei geerbt.

Die ist nicht so groß und modern und liegt in einem kleinen Hinterhof,

aber ich fühle mich da wohl.

Aber mein Onkel hat mir nicht nur die Werkstatt vererbt,

sondern ...

was viel Lustigeres, Lebendigeres und Wertvolleres,

als was man in einer Hinterhofschreinerei vermuten würde.

Ja, und seitdem bin ich nicht mehr allein.

Ich hab jemanden, mit dem ich alles teile.

Ich dachte immer, das ist schwierig zu erklären, aber es ist ganz einfach.

Ich habe einen Kobold.

(Gelächter)

Leider ist es so, dass nur ich ihn sehen kann und nur, wenn ich allein bin.

Aber ich weiß, er sitzt da irgendwo und schaut uns zu.

Also passt auf eure Würstel auf.

Also, Pumuckl, hör mir zu. Ich geh nirgendwohin ohne dich.

Du gehörst zu mir, ich gehöre zu dir. Und wir gehören in unsere Schreinerei.

Hörst du mich?

Und deswegen, liebe Burgi,

kann ich dein Angebot leider nicht annehmen.

Es tut mir leid.

Also, Pumuckl,

wir treffen uns im Gartenhaus und preschen heim.

Ja, euch noch viel Spaß und, ja ... Servus.

Ihr schafft das ohne mich, oder?

Servus.

Ja, was soll man sagen?

Fantasie hat er schon immer gehabt.

Da bleibt mir nichts anderes übrig,

als euch ein friedliches, freudvolles Maifest zu wünschen.

Feiert schön!

Oh mei, oh mei ...

Hm.

Hm, was mach ich denn jetzt?

Wie komme ich denn jetzt nur nach Hause?

(Herr und Frau Lammblauh reden laut)

Hm, die kenne ich doch.

- Ich wäre gern geblieben. - Ich will rechtzeitig ankommen.

- Hm, also sie. - Haben wir alles?

- Ja klar, wir haben alles. - Ich gucke lieber noch mal.

Ach so, ja, eine Tasche ... Eine Tasche könnte ...

Ui, ui. Wartet auf mich. Wartet, ich komme mit.

- (Frau Lammblauh) Ich hab's doch gesagt. - Die Tasche ...

Wachsamkeit ist die Mutter der Porzellankiste.

- Die hätte ich geholt. - Klappe zu. Abfahrt.

Eieiei. Du machst was mit. Ui.

Ach, der Eder.

Pumuckl? Packen wir's.

Pumuckl? Pumuckl?

(traurige Musik)

Uiuiui.

Endlich wieder zu Haus.

Ui, mein Eisenhund,

mein treuer Blechgefährte.

Wenigstens du bist noch da.

Na ja, wo sollst du auch hin?

Du bist ja eingemauert.

Trautes Heim, mir plötzlich fremd.

Der Eder hat uns einfach im Stich gelassen.

Am besten suche ich mir eine neue Werkstatt.

Mit einem neuen Eder.

- (Windmahler) Herr Ederer! - Was meinst du? Ui.

Das ist doch dieser Dirogentenmeister?

- Herr Ederer! - Dieser komische Vogel, der ...

Der so ist wie ich.

Sind Sie nicht da? Sie sind nicht da.

Dass der uns noch mal verehren tut.

Hm, vielleicht kann der ja mein neuer Eder sein. Was meinst du?

Herr Ederer, meine Schatulle liegt bei Ihnen und mein Leben in Trümmern!

Ja, er soll es sein, mit ihm gehe ich mit.

Ob er will oder nicht.

- Nanu? - Lebe wohl, treues Gepferd.

Mich zieht es in die Welt der Musik.

Herr Ederer?

Herr Ederer?

Meine Schatulle.

Es ist ein Notfall.

Verzeihung, entschuldigen Sie vielmals. Entschuldigen Sie.

(Pumuckl quietscht)

Wunderbar. Wunderbar. Wunderbar.

Ach, da sind Sie ja. Wo waren Sie denn?

- Die Vorstellung beginnt in 20 Minuten. - Das schaffen wir.

- Wo ist Ihr Anzug? - Der ist in der Reinigung.

- Der ist in der Reinigung. - In der Reinigung?

- In der Reinigung! - Reinigung.

Ich sage ja, Reinigung.

Hm,

das ist aber eine komische Werkstatt.

Das ist ja alles sehr ordentlich hier.

Hm, also vielleicht ein bisschen zu ordentlich für meinen Geschmack.

Besser. Viel besser. Das gefällt mir.

Ui, was ist denn das?

Ui, du schaust aber traurig.

Das musst du nicht, du wirst nämlich mein neuer Eder.

Wie das geht? Ich bleibe an etwas kleben, was dir gehört, und werde sichtbar.

Und ich bleibe für immer bei dir.

Hm. Hm, also ...

Hast du zufällig etwas Holzleim da? Warte, warte, ich hole uns was.

(Knarzen)

(Eder) Herrschaftszeiten, geh halt rein.

Wieso geht jetzt der Scheiß-Gang nicht rein?

Jetzt musst du nur noch kommen, dann ärgere ich dich.

Dann wirst du ganz wütend und sagst: „Ist das eine Maus?“

„Ja, das ist eine Maus.“

Und nimmst ein Klopfholz und schmeißt es nach der Maus.

Die Maus ist aber keine Maus, sondern der Pumuckl.

Mit k und Pu und einem mu.

(Miauen)

(er summt eine Melodie)

Was ist das?

Wo ist meine Partitur?

- Wo ist meine Partitur? - (Pumuckl kichert)

Pumuckl?

Pumuckl.

(Windmahler) So. Ja. Wunderbar.

So und so.

Ja.

In Ordnung. In Ordnung.

Au!

- (Rappeln) - Wieso ist jetzt die Tür zu?

- Herr Windmahler? - Der Schlüssel ist weg.

Haben Sie ihn verlegt?

Wieso sollte ich den Schlüssel verlegen?

Wie kann das denn sein?

Ja, das weiß ich auch nicht.

Was ist das? Ist das eine Maus? Das ist eine Maus.

Na warte.

Ah!

- Herr Windmahler? - Ah!

Nein!

Meine Schatulle.

Ah! Sie knarzt. Sie klemmt.

(Handy klingelt)

- Eder? - Herr Ederer.

Sie müssen die Schatulle noch einmal reparieren.

Und zwar schnellstens.

-Äh, wie denn? Was ist denn los? - Heruntergefallen ist sie.

- (Pumuckl) Hihihi. - Au!

Herr Windmahler?

Sie können sich nicht vorstellen, was seitdem los ist.

- Was ist passiert? - Notenständer fallen um.

Partituren fliegen herum. Schlüssel verschwinden.

Schlüssel?

Jetzt mal ganz ruhig.

- Seit wann passieren diese Phänomene? - Was weiß denn ich?

Bewegt sich der Kleister?

Er bewegt sich. Jetzt bewegt sich der Kleister!

- Der Kleister, wieso der Kleister? - So eine Sauerei.

Meine Partitur!

Oh ... Oh Gott.

War das mein Telefon? Das war mein Telefon.

Herr Windmahler, hören Sie mich?

(er jammert)

Hallo?

Nein, das ist ja meine Partitur.

Hilfe! Hilfe!

Mei, Scheiße.

Hallo, Windmahler.

Ist das meine Mailbox? Ja, das ist meine Mailbox.

So ein Mist. Ich muss jetzt da unbedingt hin.

Bitte mach keine Dummheiten, Pumuckl. Bitte keine Dummheiten.

- Oh. Haben Sie das Taxi bestellt? - Nein, nur geliehen.

Schöner Wagen. Würde ich gern fahren.

- Ich habe es eilig. - Geht um Leben und Tod?

- Ja, genau. - So was in der Art haben alle gesagt.

-Äh, wer jetzt? - Meine Gäste.

Ah, Sie haben ja Geburtstag. Glückwunsch.

Kuchen habe ich gemacht. Nudelsalat.

Sollte lustig ungezwungen werden.

Dann haben alle abgesagt, einer nach dem anderen.

Immer ging es um Leben und Tod.

Sacklzement. Herr Burke, ich habe eine Überraschung für Sie.

- Für mich? - Zum Geburtstag.

- Und was? - Sie wollten doch Taxi fahren.

Ja, wohin soll's denn gehen?

(er wimmert)

Geht doch weg.

(Pumuckl) Ich steige in den Leim hinein und werde für ihn sichtbar sein.

Jetzt ist es so weit. Guten Tag, ich bin der Pumuckl.

Ja!

- Ich hab's geschafft. - Na endlich.

Hallo! Schau doch mal her.

- Wo wollen Sie hin? - Auf die Toilette!

Aber Ihre Partitur, Ihr Frack!

Doch nicht du!

Äh, hallo? Was soll denn das?

Warum siehst du mich nicht? Ich will zu dir.

Muss ich dem jetzt auch noch hinterherlaufen?

Aber so schnell gebe ich nicht auf. Dann halt woanders.

Da machst du was mit.

(fröhliche Blasmusik)

(Reifen quietschen)

(Hupen)

(Eder) Ich wusste nicht, dass Sie so leidenschaftlich fahren.

(Burke) Ich auch nicht. Hier ist doch eine Abkürzung.

Sicher, dass Sie richtig sind?

- Ich gehe hier immer mit Herkes. - Na dann.

- Uiuiui. - 'tschuldigung.

- Blödmann! - Passen wir da durch?

Ich hoffe mal.

- Das war ein Krokodil, oder? - Uiuiui. Ah!

Entschuldigung!

Zefix!

- Ich glaube, jetzt links. - Da machst du was mit.

- Ah, geh! Du Sack! - 'tschuldigung.

Entschuldigung, darf ich mal da durch? Entschuldigung, bin gleich vorbei.

Michi, heute hast du dich selbst übertroffen.

- So ein schönes Geschenk. - Ich weiß, dass du auf Musicals stehst.

- Ich habe keine Kosten gescheut. - Oper.

Ja. Cheers.

Halt. Wo wollen Sie denn hin?

- Ich muss da rein. - Wir sind ausverkauft.

Ich muss da ganz kurz rein. Ich zahle auch das Doppelte.

Sie können mir das Vierfache zahlen, es bleibt ausverkauft.

Schau mal. Ist das nicht der Eder?

- Eder! - So ein Mist. Mitkommen!

Pardon.

Hm, wo ist er denn jetzt hin, mein neuer Eder?

Ah! Sie haben aber krumme Beißerchen.

Statt hier rumzustehen, sollte er lieber mal zum Zahnarzt gehen.

- Verrückt. Was passiert als Nächstes? - Was soll passieren?

- Was ist Ihr Plan? - Ich weiß nicht. Wir müssen da rein.

Aha. Aber wie denn?

- Sind Sie handwerklich begabt? - Hm ...

- Mhm. - Mitkommen!

He, Moment, Moment. Firma?

Geissmann & Söhne.

Wegen der Deckenlampen im Foyer.

Sag mal, wollt ihr mich verarschen, oder was?

Nicht im Foyer, im ersten Stock.

Ja, gehen wir.

(Mann singt quäkend)

- Sind Sie von der Oper? -Äh, nein.

Äh, ja, doch, aber ganz neu.

- Wir müssen zum Herrn Windmahler. - Der hat ... da.

Nein, halt, da. Da und dann rechts.

Entschuldigen Sie, ich bin durch den Wind. Das ist heute mein erster Auftritt.

Einfach tief durchatmen. Viel Erfolg. Mitkommen.

Danke.

Tief ... Tief durchschnaufen. Ja, gut, also ...

Ja, ja.

Das ist schon aufregend, ein Opernbesuch hinter den Kulissen.

Mein schönster Geburtstag seit Langem. Aber warum suchen wir den Windmahler?

Ah, das ist es. Da gehe ich jetzt alleine rein.

- Ah. - Es darf keiner rein.

Ach, ich soll jetzt hier Wache halten?

- Ja, genau. - Aha. Okay, gut.

Pumuckl?

Pumuckl, hör zu.

Pass auf und lass dich nirgendwo festkleben.

Was möchtest du bei einem Dirigenten? Bei mir hast du es besser.

Es tut mir leid. Herrgott, Pumuckl, wo bist du?

(Durchsage) Letzter Ruf für alle Musikerinnen und Musiker.

Ja, wo bin ich denn hier? Das ist aber alles finster.

(Knurren)

Ui, mein Bauch, Der hat langsam ein wenig Hunger.

Ob es hier wohl Leberkäse gibt oder ein bisschen Schokolade?

Wo ist denn hier überhaupt der Kühlschrank?

Das ist aber ein großer Funkelbaum.

Ui.

Herr Windmahler, jetzt wird es höchste Zeit.

Sie müssen in den Graben.

- Also! - Hier kommt niemand rein.

- Auch Sie nicht. - Wer sind Sie? Das ist meine Garderobe.

- Und ich bin das Geburtstagskind. - Aha.

Dann feiern Sie bitte hier drüben.

Happy Birthday.

- Wer sind Sie jetzt? - Florian Eder.

- Hä? - Ihr Schreiner.

Ah, Sie sind dieser Ederer. Gut, dass Sie da sind.

Sie müssen die Schatulle reparieren. Sie knarzt, das geht so nicht.

Herr Windmahler, wir müssen. Ich kümmere mich, wie immer.

Ach, Sie stecken mit dem Herrn Eder unter einer Decke.

- Wie bitte? - Sie haben für ...

Der Herr Burke meint, dass er gern eine Freikarte hätte.

- Stimmt's? - Ja.

Als Ausgleich für Ihr illegales Betreten einer fremden Werkstatt.

Eine Karte für die Ehrenloge? Dann muss ich nicht die Polizei rufen.

Das mag doch keiner, oder?

Wunderbar, wir sind uns einig. Ich muss weiter. Es geht um Leben und Tod.

- Aber was ist mit der Schatulle? - Jaja, später!

Rieger, kümmern Sie sich um die Freikarte für das Geburtstagskind.

Alles Gute.

Mein neuer Eder hat aber eine tolle Lampe. Wie die glitzert und funkelt.

Aber wo ist er? Der ist bestimmt wieder falsch abgebogen.

He, halt! Nicht doch, nein!

Ui, ist das schön hoch.

Ui.

Können Sie rücken?

- Och nee. - Natürlich.

- Kleines Stück. - Klar.

- Ah! - Was denn?

Ach.

- Au! - Entschuldigung.

- Bitte sehr. Entschuldigung. - Danke.

Grüß Gott.

- Lothar Hermann Burke mein Name. - Grüß Gott.

- Ich habe heute Geburtstag. - Herzlichen Glückwunsch.

- Da vorn. - Fast in der Mitte.

- Entschuldigung. Danke. - Tut mir leid. Abend.

Für den Jahrestag nur das Beste.

Ui, was passiert denn jetzt? Wer macht hier das Licht aus?

Pumuckl?

(Durchsage) 5 Minuten bis zum Beginn der Vorstellung. 5 Minuten.

- Alle Beteiligten auf die Bühne. - Pumuckl? Wo bist du?

- Pumuckl? - Oh, Eder.

Was machst du denn hier?

Pumuckl, da bist du ja.

Ja, ich schon, aber du solltest doch gar nicht hier sein.

Mei, bin ich froh. Das war ein Missverständnis.

Was machen Sie da? Die Vorstellung fängt gleich an.

- Nein, das geht nicht. - Verlassen Sie unverzüglich die Bühne.

- Jaja, gleich, eine Sekunde noch. - Nein, sofort.

Sch.

(Applaus)

Man muss Schmarrn ertragen, bevor man in Rente gehen kann. Ilse!

Pumuckl, schnell, du musst da runter.

Niemals. Ich bleibe hier.

Pumuckl, lass uns heimgehen.

- Wir vergessen den Ärger. - Nein.

(ruhige Musik)

(kräftiger Ton)

Du wolltest die neue Werkstatt und bei deinen Freunden bleiben.

Nein, das wollte ich nicht.

Ich gehöre nach München. Nein, wir 2 gehören nach München.

- Ich glaube dir kein Wort. - Hör auf und komm runter.

- Nein. - Was soll ich tun, damit du mir glaubst?

(Quietschen)

Was macht der da?

Uiui.

(düstere Musik)

Scheiße.

- Jetzt schlägt's aber 13. - Wer ist denn das?

- Der Eder. - Der Eder.

- Ich kenn den. - Ich spinne.

- Das ist dieser Ederer. - Der Eder.

- Ich hatte ihn doch gesehen. - Ja.

Weg mit Ihnen, weg.

Runter von der Bühne!

- Ich kann nicht. - Wieso nicht?

Ich kann mich nicht bewegen.

- Machen Sie halt was. - Was denn?

Was weiß ich? Irgendwas.

- Was macht er denn da? - Ich weiß nicht.

Spot on.

(leises Klirren)

♪ Aber schau, schau

♪ Wie es regnet, wie es regnet

♪ Aber schau, schau

(leises Lachen)

♪ Wie es gießt, wie es gießt

♪ Aber schau, schau

♪ Wie das Wasser

♪ Vom Dach runterschießt

Das hört sich aber nicht so gut an. Vielleicht sollte er das lieber lassen.

Helfe ich ihm? Natürlich helfe ich ihm.

D-Dur. D-Dur. D-Dur.

♪ Der Himmel

♪ Ist voller Stern'

♪ Ja, du mein Freund, ich hab dich gern

♪ Mir lässt's keine Rast

♪ Mir lässt's keine Ruhe

♪ An meinen Füßen trag ich 2 Schuhe

- Was ist denn das für eine Arie? - Das wird irgendeine Volksweise sein.

Und er singt sie nur für mich.

♪ Aber schau, schau

♪ Der Wind, der dreht

♪ Jetzt gehen wir heim

♪ Es ist schon spät

♪ Ich hab dich doch so sehr vermisst

♪ Oh, weil du barfuß bist

(kraftvolle Musik) ♪ Ich hab dich doch so sehr vermisst

♪ Oh, weil du barfuß bist

(Musik endet)

Pumuckl?

Pumuckl?

Wo bist du denn?

Bravo.

Bravo, Herr Eder! Bravo!

Bravo!

Bravo!

Bravo!

(Michi) Zugabe!

Zugabe!

Zugabe!

Nichts hat der sich anmerken lassen.

Das ist so ein Genie, der Herr Eder.

Übrigens ein hervorragender Schreiner.

(traurige Musik)

- Ich wollte doch nur ... Ah! - Ah!

- Was musst du mich so erschrecken? - Du hast mich erschreckt.

- Du hast mich zurück erschreckt. - Ja, stimmt.

Hui, da machst du was mit.

Das sag ich dir.

Ja, hm ...

Also ... Also was ich sagen wollte:

Für einen Schreinermeister war das gar nicht schlecht.

Singst du jetzt öfter?

- Nein, einmal langt mir. - Mhm.

Einmal langt mir.

Mhm.

♪ Schau, schau Wie es regnet, wie es regnet

♪ Schau, schau Wie es gießt, wie es gießt

(beide) ♪ Aber schau, schau

♪ Wie das Wasser

♪ Vom Dach runterschießt

Und?

- Bleibst du jetzt bei mir? - Hm.

Ah.

Ich soll Ihnen ausrichten, dass die Bauarbeiter fertig sind.

- Ein Glück. Das haben wir überstanden. - Ja.

Dann soll ich noch sagen: Der Zement ist ganz frisch.

Ja nicht drauftreten, sonst kommen die noch mal.

- Die brauchen wir nicht mehr. - Auf keinen Fall.

- Was ist das für ein Geraffel? - Das muss ich aufräumen.

Wegen mir nicht. Schönen Abend.

Danke. Wiederschauen.

Hä? Wer ist nicht ganz frisch, wenn er sich vertritt?

Wenn der Zement trocken ist, dann hält der ewig.

Man soll nicht reintreten. Das geht dann nicht mehr weg.

Was? Nie wieder geht das weg?

Aha.

Hm. Eder, komm mal schnell mit.

Ui.

Ah! Das kitzelt.

- Ui, das geht jetzt nie mehr weg? - Nein, das bleibt für immer.

Also, Eder, um dein Gefrage nachzubeantworten:

Ich bleibe bei dir. Für immer und ewig.

- Ja, für immer und ewig. - Hihi.

- So, jetzt essen wir was. Ich habe Hunger. - Und ich weiß auch schon, was.

- So? Was denn? - Oh ja. Ein gerührtes Ei.

Oder ein gespiegeltes Ei. Oder ein Zweierlei. Mit Bratkartoffeln.

Was ist denn das? He.

Hast du mein Ei kaputt gemacht? Was fällt dir ein?

Ja, wie kommt denn das da rein?

- Ui. - Was für ein Ei?

Na, das da. Das wollte ich jetzt mit dir essen.

Wo hast du das Ei her?

- Vom Hahnbert. - Von dem Gockel?

Das hat der mir geschenkt, zum Abschied.

Das kann nicht vom Hahnbert sein.

- Warum nicht? - Weil der Hahnbert keine Henne ist.

- Er kann mir ja trotzdem sein Ei schenken. - Nur Hennen legen Eier.

- Aha. Gockel nicht? - Nein. Die machen was anderes.

(Pumuckl) Was denn?

(Eder) Die Hennen früh aufwecken und so andere Sachen halt.

Wie hast du das Ei hier reingebracht?

(Pumuckl) Hihi. Das wüsstest du gern. Das verrate ich nicht.

Das ist unser Geheimnis und wird immer unser Geheimnis bleiben.

Stimmt's, Kükigunde-Pieperich?

(Eder) Mei, ich muss ja nicht alles wissen.

Na gut, ich erzähl's dir. Pass auf.

Es war nämlich so.

Zum Abschied hat mir Hahnbert sein Ei geschenkt.

So ein Frühaufsteher. Feierlich überreicht hat er es mir.

Ein sehr netter Gockel. Ein sehr netter Gockel.

Auf Wiedersehen! Pfiat di!

Und auf der Rückfahrt ist die dann gefahren wie ein rasendes Schwein.

Also wie eine gesegnete Sau.

Ui, also so was. Und dem Ei ist ganz schlecht geworden.

Also mir natürlich nicht. Ich bin Seegang ja gewöhnt.

Und weil dieses Landei noch nie in der großen Stadt war,

hab ich ganz toll darauf aufpassen müssen.

Nie aus den Augen gelassen habe ich es.

Oh! Ui!

Uiuiui, das war knapp.

Hui, eine Schlepperei war das. Also wirklich.

Geschwitzt habe ich. Das Wasser stand mir bis zum Hals.

Durch die ganze Stadt.

Im Schweiße meines Arschgesichts. Wirklich, uiuiui.

Und dann habe ich ihm gezeigt, wie man bei uns reinkommt.

Das hat ihm sehr gut gefallen.

Hatschi!

Oh ...

Glaube ich.

- Dann kam der Dirogentenmeister. - Herr Ederer!

- Und der Rest ist Geschichte. - Okay.

Ui, wir haben Besuch.

Ui!

Grüß Gott, Frau Schildegard.

Das ist jetzt nicht dein Ernst, oder?

Nein. Ernst muss es ja nicht sein. Solange es lustig ist.

(fröhliche Musik)

(spannende Musik)

(Schritte, Tür geht auf)

(Windmahler) Ist der Film aus? Ja, er ist aus.

Wo geht's raus? Geht's hier raus? Ja, hier geht's raus.

Dann gehe ich nach Haus.

Aber geht's hier auch nach Haus? Ja, hier geht's nach Haus.

(Tür geht auf, pompöse Musik)

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