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?1 HERRSCHER PRITHVIRAJ
HERRSCHER PRITHVIRAJ
Das Schimmern von brodelndem Blut.
Die Woge von gl�nzender Kraft.
Ein Chauhan, so hell wie die Sonne, der selbst Elefanten besiegt.
Er hinterl�sst eine Blutspur des Feindes auf der Erde.
Seine Feinde haben keine Hoffnung auf Sieg, ein Krieger mit kraftvollen Armen.
Sein Pfeil durchschl�gt sieben Baumst�mme auf einmal.
Prithviraj ist wie Mohan von Gokul.
Prithviraj ist wie Arjuna von Kurukshetra.
Prithviraj ist wie Mohan von Gokul.
Prithviraj ist wie Arjuna von Kurukshetra.
Prithviraj ist wie Dashanan von Lanka.
Prithviraj ist wie Ram, der Ravana zerst�rt.
Gegr��t sei Prithviraj! Gelobt sei Prithviraj!
Das Schimmern von brodelndem Blut.
Gegr��t sei Prithviraj! Lang lebe Prithviraj!
Die Woge von gl�nzender Kraft.
Gegr��t sei Prithviraj! Gelobt sei Prithviraj!
Gegr��t sei Prithviraj! Lang lebe Prithviraj!
GHAZNI, AFGHANISTAN, 1192 A.D.
Gegr��t sei der Herrscher von Afghanistan!
Gegr��t sei der Herrscher von Afghanistan!
Gegr��t sei der Herrscher von Afghanistan!
Es lebe der K�nig der K�nige!
Es lebe der K�nig der K�nige!
F�hrt den Gefangenen des K�nigs vor!
Lang lebe die G�ttin Bhavani!
Es lebe der K�nig der K�nige!
Es lebe der K�nig der K�nige!
Es lebe der K�nig der K�nige!
Es lebe der K�nig der K�nige!
Es lebe der K�nig der K�nige!
Es lebe der K�nig der K�nige!
Ein Sch�tze gleich dem gro�en Arjuna. So m�chtig wie der kraftvolle Bhima.
So aufrichtig wie der ehrliche K�nig Shivi. So stark wie der br�llende L�we.
So loyal wie der treue Karna. So aufopfernd wie der selbstlose Bali.
So gro�m�tig wie der gro�herzige Indra.
So tapfer wie der k�hne Balarama.
G�tter in all ihrer Herrlichkeit. Durchdrungen von Ganeshas Weisheit.
Prithviraj, dessen Treffsicherheit makellos ist.
Prithviraj, dessen Treffsicherheit makellos ist.
Der wie Dhruva zu den Unsterblichen z�hlt.
Der wie Dhruva zu den Unsterblichen z�hlt.
Der wie Dhruva zu den Unsterblichen z�hlt.
Prithviraj!
Der Sultan gibt dir noch eine Chance.
Neige dein Haupt vor dem Sultan...
...und im Gegenzug soll dir deine Freiheit geh�ren.
Du sollst t�ten.
Oder get�tet werden.
Man sagt, du hast ein besonders begabtes Geh�r.
Du vermagst, einen Gegner anhand seiner Ger�usche anzugreifen.
Zeige uns deine au�erordentlichen F�higkeiten.
Wenn du heute dem Tode entrinnst, dann geh�rt dir die Freiheit.
Nimm deine Waffe!
Der Sultan wird f�r dein Leben beten.
Was ist, Prithvi?
Onkel!
Es wird regnen.
Ich kann keine einzige Wolke sehen, Prithvi.
Nein, Onkel. Ich habe den Klang eines fallenden Regentropfens geh�rt.
Du hast den Verstand verloren, Prithvi.
Onkel! Da ist der Regentropfen!
Kraft dem m�chtigen L�wen!
Vorsicht, Euer Hoheit.
Die Waffe ist f�nf Handbreit entfernt, Euer Hoheit.
Vier.
Drei.
Zwei.
Vier Fingerbreit entfernt, Euer Hoheit.
Sultan!
Ich danke dir, Sultan...
...f�r die Gelegenheit, mich gegen deine L�wen k�mpfen zu lassen.
Doch w�rde ich es keinen wahren Wettkampf nennen - t�ten oder get�tet werden.
Ein wahrer Wettkampf w�re es, wenn ein Soldat aus Ghazni Prithviraj enthauptet...
...und dann alle Gefangenen aus Hindustan in Ghazni enthauptet werden k�nnten.
Doch enthaupte ich jenen Soldaten Ghaznis...
...dann m�ssen alle Gefangenen aus Hindustan in ihre Heimat entlassen werden.
...
...vor jedem Angriff muss dein Soldat mich herausfordern...
...indem er ein Ger�usch macht.
Euer Hoheit, wacht auf!
Ich bin es, Chand.
Euer Chand Vardai.
Wacht auf, Euer Hoheit.
Sanyogita.
KANNAUJ, VOR EINIGEN JAHREN
Der Atem, der selbst st�hlerne Schwerter schmilzt.
Jener Atem ist Prithviraj.
Die pochenden Herzen der Feinde erwarten seinen Pfeil.
Jener Pfeil ist Prithviraj.
Der Tod folgt ihm wie ein Schatten.
Jener Mann ist Prithviraj.
Jene Farbe ist Prithviraj.
Prinzessin, ein Brahmane aus Ajmer ist eingetroffen.
Unsere Hochachtung, oh Ehrw�rdiger.
Gott sch�tze euch.
Der K�nig von Ajmer sendet dies, Prinzessin.
Irgendeine Botschaft?
Sagt dem K�nig von Ajmer, er m�ge sie unverz�glich treffen.
Wie lang m�ssen wir uns noch mit Lobliedern an ihn unterhalten?
Sagt dem K�nig, er darf �ber seine vielen Schlachten nicht die Liebe vergessen...
...da die Liebe selbst eine Schlacht ist.
- Bitte sagt ihm... - Halt!
Das reicht.
Darf ich gehen?
Bhairavi!
PRITHVIRAJ
Wir werden sehen, wie der K�nig von Ajmer sich gegen diesen Pfeil wehrt.
AJMER
Mich mit einem Pfeil, der meinen Namen tr�gt, zu treffen!
"Schicke mir ein Gem�lde von dir in Farbe, wie das Bild, das im Vers beschrieben wird.
Chand! Sende Farbe nach Kannauj.
Farbe?
Ich m�chte sehen, ob man den Mond mit Liebe bemalen kann.
"Meine Hochachtung, mein Herr."
"Ich habe meine Braue mit diesem Zeichen der Liebe geschm�ckt."
"Selbst der Allm�chtige kann es nicht ausl�schen."
"Ich sende Euch ein Parf�m, das ich von eigener Hand destilliert habe."
"Mein Herr, tr�ufelt es auf Euer Kissen."
"Ihr werdet sch�ne Tr�ume haben."
Chand.
Ist diese Sch�nheit eine Trugbild oder ist sie wahr?
Der Legende nach ist sie wahr, mein Herr.
Doch weshalb ist dieses Gem�lde unvollst�ndig?
Weil die Liebesgeschichte unvollst�ndig ist.
Ihr m�sst sie vervollst�ndigen.
Ein Geschenk der Prinzessin Sanyogita.
Safran.
Ein frohes Holi-Fest, Chand.
Der Fr�hling ist da! Der Fr�hling ist da!
Der Fr�hling ist da!
Die Liebe hat mich verzaubert.
Ein Fluss der Farben flie�t durch mein Herz.
Ein Lied erklingt in meinem Herzen.
Das Liebeslied des Einsiedlers.
Mein Liebhaber ist wie Lord Krishna.
Er erscheint nicht vor mir, und f�llt doch meine Augen.
Er l�sst mein Herz vor Freude �berflie�en.
Die ganze Welt tanzt voller Freude.
Oh Geliebter, lass uns die Grenzen �berschreiten...
...die uns trennen.
Oh Geliebter, lass uns die Grenzen �berschreiten, die uns trennen.
Die Liebe hat mich verzaubert.
Ein Fluss der Farben flie�t durch mein Herz.
F�rbe uns heute, f�rbe meinen K�rper und meine Seele.
F�rbe uns heute, f�rbe meinen K�rper und meine Seele.
F�rbe uns heute, f�rbe meinen K�rper und meine Seele.
Von deinem Namen flie�t die rote Farbe.
Der Fr�hling ist rot geworden.
Rot ist wahrhaft. Rot ist die Illusion.
Rot ist das Lied meines Herzens.
Das Rubinrot meiner Lippen.
Es haftet an dem gl�sernen Becher.
So wie mich dein Zauber erf�llt.
Weder schlafend, noch wach.
Seit ich unter deinem Zauber stehe...
...hat sich die Welt in gl�nzendes Gold verwandelt.
Oh Geliebter, lass uns die Grenzen �berschreiten...
...die uns trennen.
Oh Geliebter, lass uns die Grenzen �berschreiten, die uns trennen.
F�rbe uns heute, f�rbe meinen K�rper und meine Seele.
F�rbe uns heute, f�rbe meinen K�rper und meine Seele.
Oh Geliebter, lass uns die Grenzen �berschreiten...
F�rbe uns heute, f�rbe meinen K�rper und meine Seele.
...die uns trennen.
F�rbe uns heute, f�rbe meinen K�rper und meine Seele.
...die uns trennen.
Oh Geliebter, lass uns die Grenzen �berschreiten...
...die uns trennen.
Alle Grenzen sind �berschritten.
Was besch�ftigt den Dichter?
Das drohende Unheil.
Euer Hoheit...
...der Abgesandte von Mir Hussain, Ghoris Bruder, w�nscht, Euch zu sehen.
Mir Hussain bittet um Euren Schutz, K�nig von Ajmer.
Ist er in Ghazni in Ungnade gefallen?
Die Br�der sind nun Todfeinde.
Weshalb?
Mir Hussain hat sich mit der Konkubine des Sultans davongemacht.
Wie hei�t sie?
Chitrarekha.
Liebt Chitrarekha Mir Hussain?
Unermesslich, K�nig von Ajmer.
Warum begehrt sie nicht auf?
Welches Gewicht hat eine Kurtisane im Vergleich zu einem Sultan?
Sundardas! Der K�nig von Ajmer wird seine Entscheidung in K�rze verk�nden.
Erhole dich bis dahin bitte in den Gastgem�chern.
Wozu mit dem Sultan um eine Kurtisane streiten, Prithvi?
Verdient eine Kurtisane etwa keinen Respekt, Onkel?
Du hast die vergangenen Taten von Mehmood von Ghazni vergessen.
Ich habe es nicht vergessen, Onkel.
Ich bin mir bewusst, dass Mehmood von Ghazni den Somnath-Tempel zerst�rt...
...und die Bruchst�cke von Lord Shivas heiliger Statue...
...vor die Moschee von Ghazni gelegt hat...
...damit alle, die hineingingen, sich daran den Staub von den F��en streifen konnten.
Und dennoch willst du Mir Hussain Zuflucht gew�hren?
Warum soll ich ihn f�r Mehmoods Verbrechen bestrafen?
Ich sehe keinen Unterschied zwischen Mir Hussain und Mehmood.
Vergebt mir, Onkel.
Doch ich kann meine oberste Pflicht nicht aus Angst vor einem Krieg vergessen.
Es ist die Pflicht eines Hindu, Schutzsuchenden Zuflucht zu gew�hren.
Ich werde meine Pflicht bis zu meinem letzten Blutstropfen erf�llen.
Ich habe f�r die Pflicht gelebt. Ich werde f�r die Pflicht sterben.
Wer mir nicht beisteht, sagt "nein."
Wer mir beisteht, sagt "ja."
Zu Befehl, Euer Hoheit.
Mein Kind! Sprich nicht vom Sterben oder T�ten.
Ich erwarte deinen Befehl.
Wenn ich den Sultan nicht lebendig vom Schlachtfeld mit zur�ckbringe...
...verdiene ich es nicht, Kanha zu hei�en.
Das Schimmern von brodelndem Blut.
Die Woge von gl�nzender Kraft.
Prithviraj ist wie Mohan von Gokul.
Prithviraj ist wie Arjuna von Kurukshetra.
Prithviraj ist wie Dashanan von Lanka.
Prithviraj ist wie Ram, der Ravana zerst�rt.
Gegr��t sei Prithviraj! Gelobt sei Prithviraj!
Rahman, triff die Vorbereitungen, um sie willkommen zu hei�en.
Der L�we von Hindustan ist auf dem Weg hierher.
Ist es wirklich er?
Ein Mann mit hundert Kriegern und H�flingen im Gefolge...
...bereit, f�r sein Land und seine Ehre zu sterben, das kann nur Prithviraj sein.
Lang lebe Prithviraj! Er lebe hoch!
Prithviraj!
Willkommen in Hindustan, Mir Hussain.
K�nig der K�nige, nimm meinen Gru� an.
Wie bedauerlich!
W�re es der K�nig von Delhi, der Mir Hussain Schutz gew�hrt...
...dann h�tte ich Delhi angreifen und erobern k�nnen.
Qutb-ud-Din Aibak!
Du hast mir Chitrarekha zum Geschenk gemacht?
Ja, Sultan.
Jetzt mach mir Ajmer zum Geschenk.
Das ist der letzte Aufruf f�r jene, die heute eine Bitte vortragen wollen.
Ansonsten vertagt sich der Hof.
Darf ich sprechen, mein Herr?
Der Sultan von Ghazni hat eine Bitte an den K�nig von Ajmer.
Mit Eurer Erlaubnis m�chte dieser Sklave, Qutb-ud-Din Aibak...
...die Bitte des Sultans �berbringen.
Es sei ihm erlaubt.
Der K�nig hat ein Verbrechen begangen, indem er Mir Hussain Schutz gew�hrt.
Ist Liebe etwa ein Verbrechen?
Die Liebe einer Dirne ist launenhaft.
Wenn mein Herr es w�nsch, kann er Chitrarekha behalten.
Doch Ihr m�sst Mir Hussain an den Sultan ausliefern.
Eure Sicherheit h�ngt davon ab.
Aibak.
Sage dem Sultan, dass Prithviraj eher seinen Kopf hinh�lt...
...als jemandem unter seinem Schutz etwas zusto�en zu lassen.
Solange noch ein Krieger oder Soldat von Prithviraj am Leben ist...
...wird Mir Hussain erhobenen Hauptes in Hindustan bleiben.
Dann muss der K�nig dieser Botschaft des Sultans Achtung schenken.
Wenn Mir Hussain nicht ausgeliefert wird...
...werden Eure Krieger und Soldaten ihr Ende finden.
Es wird das Ende Eures K�nigreichs und von Hindustan selbst.
Der Sultan sollte sich nicht derartigen Tr�umereien hingeben.
Seine Tr�ume werden ausgel�scht, wie alle Augen, die gierig auf Hindustan blicken.
Sage dem Sultan - wenn er einen Krieg f�hren will, bin ich bereit.
Das n�chste Mal werden wir uns auf dem Schlachtfeld begegnen.
Das Fest der Schlachten ist da.
Ghoris Gl�ck hat sich gewendet.
Das Fest der Schlachten ist da.
Ghoris Gl�ck hat sich gewendet.
Das Fest der Schlachten ist da.
Ghoris Gl�ck hat sich gewendet.
Onkel!
- Lang lebe Mohammad Ghori! - Onkel!
Es ist nicht Ghoris Zeit zu sterben.
Nehmt Platz, Onkel.
Oh Bhatt!
Ja, Onkel?
Ist es an der Zeit f�r mich, meine Augenbinde abzunehmen?
Die Augenbinde wird fallen, Onkel. Doch warum singt Ihr Ghoris Loblieder?
Ihr seid nicht einmal betrunken.
Ihr Narren! Es ist euch zu verdanken, dass ich die Augenbinde tragen muss.
Ich kann sie erst abnehmen, wenn ich Ghori gegen�bertrete.
Also singe ich ihm nat�rlich ein Loblied.
Also wirklich, Onkel!
Die Augenbinde war Eure Strafe daf�r, Solanki, den Gast des K�nigs, zu t�ten.
Gebt nicht uns daf�r die Schuld.
Solanki hat es gewagt, arrogant seinen Schnurrbart vor Prithviraj zu zwirbeln.
Und ihr habt nichts getan.
- Was h�tten wir tun k�nnen? - Ihn t�ten.
So wie ich es getan habe.
Dann h�tten wir all eine Augenbinde.
Ich werde jeden t�ten, der Prithvi herausfordert.
Das ist mein Schwur.
Wie k�nnte ich ihn also brechen?
Prithvi wollte mir an jenem Tag das Augenlicht nehmen.
Aber da ich sein Onkel bin...
...befahl er mir, f�r den Rest meines Lebens meine Augen zu verbinden.
Prithvi mag mich sehr.
Also sagte er, dass ich in der Schlacht, oder wenn ich eine Frau liebe...
...meine Augenbinde abnehmen darf.
Jetzt, da Eure Frau nicht mehr lebt, bleibt die Augenbinde wohl, wo sie ist.
Prithvi hat nicht gesagt, dass ich nur meine Frau lieben kann!
Onkel!
Onkel!
Das Kriegshorn wurde geblasen.
Doch Ihr habt die Augenbinde nicht abgenommen.
Ehre sei Mahakal!
Ghori, du sollst Zeuge von Onkel Kanhas Macht werden!
Gegr��t sei Bhavani!
Gegr��t sei Amba!
SCHLACHTFELD VON TARAIN
Gib uns Befehl, Prithvi.
Geduld, Onkel.
Tatar!
Der Ungl�ubige ist hier, um sich in die Kiefer des Todes zu st�rzen.
Er hat einen Fehler gemacht, indem er seine Kavallerie an die Spitze gestellt hat.
Bereit!
Anvisieren!
Angriff!
Chamund! Hada!
Onkel!
Jai Har Har!
Onkel!
Das Schimmern von brodelndem Blut.
Die Woge von gl�nzender Kraft.
Ein Chauhan, so hell wie die Sonne, der selbst Elefanten besiegt.
Er hinterl�sst eine Blutspur des Feindes auf der Erde.
Seine Feinde haben keine Hoffnung auf Sieg, ein Krieger mit kraftvollen Armen.
Sein Pfeil durchschl�gt sieben Baumst�mme auf einmal.
Gegr��t sei Prithviraj!
Jai Har Har!
Lang lebe Prithviraj!
Euer Hoheit...
Chitrarekha w�nscht, neben Mir Hussain beerdigt zu werden.
Sie sprach davon, dass Eure Frauen Sati, den rituellen Selbstmord, begehen...
Der K�nig hat mich geschickt, um mich nach Eurem Wohlergehen zu erkunden, Sultan.
Warum hat dein K�nig mich verschont? Warum hat er mich nicht enthauptet?
- Gibt es etwas, das ihr w�nscht, Sultan? - Den Tod.
Ich w�nsche mir den Tod.
Kannst du ihn mir geben? Kann dein K�nig mir den Tod gew�hren?
Sultan.
F�r Prithviraj liegt keine Ehre darin, Euch zu t�ten, nachdem er Euch besiegt hat.
- Es w�re ein Sieg, Euch zu enthaupten - obwohl die Schlacht verloren wurde.
Unfug, Sklave von Prithviraj!
Bei unserem n�chsten Treffen werdet Ihr eine Antwort erhalten.
Wenn ich da bin, und Ihr.
Und der Tod.
Wie hei�t du, du Lump?
Prithvi Chand Bhatt.
Auch bekannt als Chand Vardai.
Onkel!
Der Sultan kommt n�her.
Verbindet Eure Augen. Oder der arme Mann zerf�llt noch zu Asche, wenn Ihr ihn anseht.
Mach dich nicht lustig, Kind!
Heute werde ich erst seinen Kopf abschlagen...
...und dann meine Augen verbinden.
Sagen die Sterne den Tod des Sultans von Onkels Hand vorher?
Jeder, der mich aufh�lt, wird sterben.
Nun, Chand?
Warum bleibst du stumm, Bhatt?
Bewahrt die Fassung, Onkel.
Es ist dem Sultan nicht vorherbestimmt, jetzt zu sterben.
So ein Unsinn, Chand! Ich werde ihn mit blo�en H�nden umbringen.
Sprich, Bhatt.
Ghori kann nicht sterben, solange Prithvirajs H�flinge noch am Leben sind.
Also werde ich ihn heute t�ten.
Onkel!
Fordert nicht den Tod heraus, Onkel.
Wenn du deinen astrologischen F�higkeiten traust...
...dann sag mir, wann Ghori sterben wird.
An dem Tag, an dem auch ich sterbe.
Wann werdet Ihr sterben, Bhatt?
Wenn Ihr mir nicht antwortet, dann sterbt Ihr jetzt gleich.
An dem Tag, wenn Prithviraj stirbt.
Ihr habt den Verstand verloren, Chand!
Onkel!
Der Retter von Hindustan!
Die Sonne von Hindustan!
Der Sohn von K�nig Someshwara, der zum Himmel aufgestiegen ist.
M�ge die Regentschaft von Prithviraj ewig w�hren.
Untertanen! Verk�ndet euer Urteil �ber den Sultan.
Tod!
H�flinge, euer Urteil?
Tod!
Sultan!
Sag mir, welche Strafe du verdienst.
Den Tod!
Der Tod wird nur den Mutigen gew�hrt, Sultan.
Ein Mann, der Frauen nicht respektiert, ist nicht mutig.
Weshalb also sollte ich dir den Tod gew�hren?
Prithviraj!
Heute hast du die Gelegenheit, mich zu t�ten.
- Du sollst keine weitere Chance bekommen. - Da hast du unrecht, Sultan.
Nun gut. Ich werde dir noch eine Chance geben.
Du wirst noch sehen, dass Chancen nicht mein Handeln bestimmen.
Verschone mich nicht. Du wirst es bereuen.
Halt!
Zeige das n�chste Mal Mut und keine Feigheit, Sultan.
Kaimaas!
Euer Hoheit.
Gib dem Sultan ein Schwert, ein Pferd und Proviant, und verabschiede ihn dann.
Siehst du, Bhatt?
Du hast gewonnen, ich habe verloren.
Seid nicht traurig, Onkel.
Die Zeit, wenn Ihr Eure Augenbinde abnehmen d�rft, r�ckt n�her.
Bhatt!
Er lebe hoch!
KANNAUJ
K�nig von Kannauj!
W�nscht Euch, was Ihr auch wollt, und bringt der G�ttin ein Opfer dar.
Was wollt Ihr noch, Vater?
Delhi!
Delhi!
Entschuldigt, Euer Majest�t.
Ein Abgesandter aus Delhi ist mit einer Einladung eingetroffen.
Prithviraj soll auf den Thron von Delhi gekr�nt werden.
DELHI
Warum Prithviraj, K�nig von Delhi?
Ohne einen Enkel durch die m�nnliche Blutlinie, muss ein alternder K�nig...
...sein K�nigreich jemandem anvertrauen.
Aber wir sind eng mit Euch verwandt.
Ich bin �lter als er.
Also warum nicht ich?
Ein Nachfolger wird nicht seiner Herkunft wegen bestimmt...
...sondern f�r seine F�higkeiten, Jaichand.
Welche F�higkeit seht Ihr in ihm, die mir fehlt, Gro�vater?
Ich wollte es nicht sagen. Doch h�r mir zu.
Prithvi ist dir in seinem Sinn f�r Mut, Tapferkeit und Gerechtigkeit �berlegen.
K�nntest du gegen Ghori k�mpfen, um einem schutzsuchenden Mann Zuflucht zu gew�hren?
H�ttest du Ghori nach seiner Gefangenahme freilassen k�nnen?
Ihr m�gt es mutig finden, einen Feind freizulassen, Gro�vater...
...aber nicht ich.
Gebt Ihm Delhi, wenn Ihr es w�nscht.
Aber denkt an meine Worte, es wird ihm nicht lange geh�ren.
Ich werde ihm Delhi entrei�en.
"Genug der Kriege!"
"Entsagt nicht der Liebe um des Krieges willen."
"Kommt unverz�glich mit Euren mutigen Kriegern nach Kannauj."
"Bittet um die Hand der Tochter des K�nigs von Kannauj."
"Erf�llt Eure Pflicht."
Was ist mit unserer Hochzeit?
Mit wem?
Der K�nig von Ajmer hat sicherlich junge H�flinge.
Sei still!
Frag ihn selbst, wenn er kommt.
Was habt Ihr sonst noch geschrieben, Prinzessin?
"Ich sende heiliges Wasser vom Ganges."
"Mischt es in das gesegnete Wasser f�r die Kr�nung."
"Herzlichen Gl�ckwunsch zum Thron von Delhi.
DELHI
Ehre sei dem Mahadev, Ehemann der G�ttin Parvati!
Ehre sei dem Mahadev!
Ehre sei dem Mahadev!
Ehre sei dem Mahadev!
Ehre sei dem Mahadev!
Ehre sei dem Mahadev!
Ehre sei dem Mahadev!
Ehre sei dem Mahadev!
Bhatt!
Du und Prithvi seid am selben Tag und zur selben Zeit geboren.
Wie konnten deine Sterne so in die Irre laufen?
Prithvi ist jetzt der K�nig von Delhi...
...w�hrend du ein bescheidener Dichter bleibst.
Glaubt nicht, die Feder sei schw�cher als das Schwert, Onkel.
Dank Valmiki wissen wir von Lord Ram.
Durch Vyasa wissen wir von Lord Krishna.
Und durch Chand wissen wir von Prithviraj Chauhan.
Seid Ihr sprachlos, Onkel?
Verzeiht, mein Herr.
Der Bruder des K�nigs von Kannauj, Baluk Rai, ist hier.
Chand! Bringt er etwa noch eine Einladung zum Krieg?
Nun, Baluk Rai?
Welche Nachricht bringst du?
Eine Einladung f�r den K�nig von Delhi...
...der Rajasuya Yagya des K�nigs von Kannauj, beizuwohnen.
Niemand fordert Prithvi heraus, solange ich lebe.
Unm�glich!
Onkel...
Sei still, Chand!
Chamund!
Wei�t du, was eine Rajasuya Yagya ist?
Ich wei� es, Onkel.
Um ihren Ruhm zu steigern, hielten in alten Zeiten m�chtige K�nige dieses Ritual ab...
...und verlangten dabei Abgaben von schw�cheren K�nigen.
Jene, die ohne Widerspruch zahlten, wurden als Freunde behandelt.
Gegen jene, die sich weigerten, wurde Krieg gef�hrt.
Dann wurden sie dazu gezwungen, Abgaben zu leisten.
Meinst du damit etwa, dass unser K�nig Abgaben zahlen...
...und Jaichand als �berlegenen K�nig anerkennen muss?
Genau das hei�t es, Hada. Richtig, Baluk?
Sich vor dem K�nig von Kannauj zu verneigen, wird den Ruhm von Delhis K�nig steigern.
Ist das alles?
Nein.
Euer Hoheit muss wissen, dass viele deiner Feinde...
...der Yagya beiwohnen und Jaichand als �berlegenen K�nig anerkennen werden.
- Was also will dein K�nig? - Die H�lfte von Delhi!
Onkel!
Du musst das halbe K�nigreich von Delhi an seinen rechtm��igen Besitzer �bergeben.
Und dann der Yagya beiwohnen.
Was, wenn unser K�nig nicht die H�lfte seines K�nigreichs abtreten m�chte?
Dann muss er sich auf einen Krieg vorbereiten.
Ehre sei Jaichand!
Baluk Rai, vergib meinen Kriegern f�r jedweden begangenen Fehler.
Richte dem K�nig von Kannauj bitte aus, dass ich seine Einladung annehme.
Zum Krieg!
Wenn er den Krieg will, so sei es.
Ich bat Prithviraj um die H�lfte von Delhi, Baluk.
- Nun werde ich mir alles nehmen. - Euer Hoheit.
K�ndige die Swayamvara- Zeremonie der Prinzessin an.
Jetzt eine Swayamvara, Euer Hoheit?
Eine Swayamvara ist der beste Weg, sich mit Feinden anzufreunden.
Sende eine Einladung an alle Freunde und Feinde von Prithviraj.
Ein Pfeil, zwei Ziele.
Zuerst die Swayamvara, dann die Rajasuya Yagya.
Verzeihung, Euer Hoheit.
Eine Yagya? Ohne Sieg �ber Prithviraj?
Und warum nicht?
Man kann keine abhalten, ohne den Mann zu besiegen, der die Einladung abgelehnt hat.
So ist es Tradition.
Die heiligen Schriften zeigen uns Wege auf, jedes Hindernis zu �berwinden.
Das kommt davon, den K�nig von Kannauj herauszufordern!
Der K�nig Delhis ist zum Pf�rtner des Palastes von Kannauj geworden.
Er untersteht nun meinem Befehl.
Weshalb ist seine Statue aus Gold? Warum nicht Eisen?
Damit jeder, der die Statue reibt, wei�, ob der goldene Krieger echt oder falsch ist.
Hejam! Die Prinzessin.
Warum ist das hier?
Die Prinzessin fragt, weshalb die Statue hier steht.
Eine Yagya kann nicht abgehalten werden, bis...
...der Mann, der die Einladung abgelehnt hat, im Krieg besiegt wurde.
Doch die heiligen Texte erlauben es, wenn man ihm eine Statue errichtet.
Deshalb steht Prithviraj Chauhans Statue hier, Prinzessin.
Die Swayamvara von Prinzessin Sanyogita wird ein Erfolg sein.
Doch die Sterne...
Darf ich unter vier Augen sprechen, Euer Hoheit?
Was ist, Prinzessin?
Warum steht die Statue von Delhis K�nig vor Eurem Tor, Euer Hoheit?
All jene, die der Yagya beiwohnen, m�ssen mir als ihrem obersten K�nig dienen.
Der K�nig Delhis war mir gegen�ber respektlos.
Also erachte ich ihn nur als meinen Pf�rtner tauglich.
Weshalb beleidigt Ihr ihn so, mein Herr?
Warum k�mmert es dich?
Vergebt mir.
Kriegerstatuen stehen in Tempeln und nicht an Palasttoren.
Wenn der K�nig von Delhi eines sch�tzt, dann ist es die Pflicht.
Rede keinen Unsinn!
Wie bist du an ihn gebunden?
Wie der Ganges zur Reinheit.
Prinzessin!
Wie das Wasser zum Durst. Wie die Augen zum Licht.
- Wie das Feuer zur Hitze. - Sei still!
Wie die Blumen zum Duft. Wie der Atem zum Leben.
Also lasst bitte die Statue vom Tor entfernen.
Warum hast du solche Hochachtung vor meinem Feind?
Ich lie...
Eher enthaupte ich dich! Aber die Erf�llung deiner W�nsche werde ich nicht zulassen.
Die Statue bleibt, bis ich Prithviraj an ihre Stelle setzen kann.
Das schw�re ich.
Dann h�rt meinen Schwur, Vater.
Wenn ich in diesem Leben jemanden heirate, dann ist es Prithviraj, der K�nig von Delhi.
- Oder ich bleibe ledig. - Prinzessin!
Vergebt ihr. Sie ist naiv.
Z�gele sie.
Oder sie wird durch meine Hand vor diesem Pf�rtner sterben.
- Was w�nscht ihr, meine Krieger? - Krieg!
- Krieg. - Krieg.
Onkel?
Ich w�re froh, wenn man dich �fter beleidigt...
...und deine Statue an vielen Toren st�nde.
Onkel, das ist keine Zeit zum Spa�en.
Du bist ein Narr, Chamund.
Beleidigungen geben Kriegern die Chance, ihren Mut und ihre Tapferkeit zu beweisen.
Prithvi!
Krieg!
Chand?
Kein Krieg.
Bhatt, jetzt wei� ich Bescheid.
Mut ziert nur deine Dichtung.
Ihr habt recht, Onkel.
Aber ich kann es nicht dulden, dass jemand meinen Herren beleidigt.
Euer Hoheit...
...erlaubt mir, euch Jaichands Kopf zu euren F��en zu legen.
Euer Hoheit, erkl�rt den Krieg!
Ich habe nichts gesagt, als du dich deinem Vater widersetzt hast.
Ich habe dich verzogen.
Ich gab dir deinen eigenen Palast...
...ohne zu fragen. Warum zeigst du jetzt nichts als Missachtung?
Du liebst seinen Feind und du widersetzt dich deinem Vater?
Du beleidigst deinen Vater und liebst einen Mann, den du nie getroffen hast.
Warum, Sanyogita?
Ich h�re, dass Leute durch einen Blick auf den anderen bet�rt werden.
Sie k�nnen sich in der Gegenwart des anderen verlieben.
Doch ich habe ihn noch nie gesehen.
Glaubt Ihr immer noch, ich h�tte ein Verbrechen begangen?
Wie kann ich in der Swayamvara einen Mann w�hlen, den ich nicht kenne?
W�hrend ich kein Recht dazu habe, den Mann zu w�hlen, den ich liebe.
Haben Frauen kein Recht zu lieben?
Haben nur M�nner das Recht zu lieben?
Prinzessinnen heiraten nicht aus Liebe.
Dazu hast du Zeit.
Du wei�t, dass der K�nig von Delhi nicht zur Swayamvara eingeladen sein wird.
Und ohne Einladung hierher zu kommen, widerspricht der Tradition.
Vergebt mir, wenn ich so frei bin, Euer Hoheit.
Aber es ist mein Vater, der sich der Tradition widersetzt.
Das ist keine Swayamvara, sondern eine Kriegserkl�rung.
Und ich werde als Bauernopfer benutzt.
Prinzessin!
Muss eine Hochzeit denn politisch sein?
Die Hochzeit einer Prinzessin ist politisch.
Ich werde nicht erlauben, dass es meine Hochzeit �berschattet, Mutter.
Sei nicht stur, Prinzessin.
In unserer Welt gilt es als tapfer, um eine Frau zu k�mpfen.
Ein M�dchen gehorcht vor der Hochzeit ihrem Vater.
Nach der Hochzeit gehorcht sie ihrem Ehemann.
Und nach seinem Tod gehorcht sie ihrem Sohn.
Diese Tradition ist Jahrhunderte alt.
Was, wenn dein Vater dich aus Wut an einen gew�hnlichen Krieger verheiratet?
Was wirst du dann tun?
Das ist ein Kampf um meine Rechte.
Ich werde um sie k�mpfen, selbst wenn ich dabei sterbe.
Dann wirst du diesen Kampf verlieren.
Selbst Gott wird dir nicht helfen k�nnen.
Wenn Gott Hilfe braucht, ruft sogar Er nach Seiner Mutter, Euer Hoheit.
Ihr habt mir beigebracht...
...wo Pflicht und Rechtschaffenheit sind, da folgt der Sieg.
Dann folgt Eurer Pflicht und ich werde der meinen folgen.
Doch wenn du nicht an der Swayamvara teilnimmst...
...wie willst du dann f�r deine Rechte k�mpfen?
Rufe ihn her, Mutter.
Oder ich st�rze mich in das Opferfeuer.
Menschen leben f�r die Liebe, Sanyogita. Sie sterben selten aus Liebe.
Wenn er dich wahrhaftig liebt...
...dann wird er kommen, um seinen Schwur einzuhalten.
Wenn er nicht kommt, dann wei�t du...
...dass es keine Liebe war, sondern ein Trug, eine Illusion.
Mit Gott als unseren Zeugen, lasst diese Swayamvara beginnen.
Prinzessin Sanyogita!
Diese Swayamvara ist eine Zeremonie zur Feier deiner Wahl eines Ehemannes.
Gefeierte Dichter, welche alle eingeladenen Prinzen vertreten...
...werden die Kaste, die Blutslinie, den Edelmut...
...und andere Qualit�ten der Prinzen beschreiben.
Du wirst dann dem Prinzen deiner Wahl eine Girlande umlegen...
...und mit ihm verheiratet werden.
Die G�tter, die Pflicht und dieser Hof...
...werden deine Entscheidung bezeugen.
Sind religi�se Sittlichkeit und der Hof an meine Entscheidung gebunden?
Ja, Sanyogita.
Dann m�ge diese Versammlung meine Entscheidung h�ren.
Ich w�nsche, den K�nig von Delhi, Prithviraj, als meinen Ehemann zu w�hlen.
Du hast kein Recht, jemanden zu w�hlen, der heute nicht eingeladen ist, Sanyogita.
Welche Tradition erlaubt es Euch, eine Yagya zu halten, indem Ihr eine Statue errichtet?
Und dann verweigert Ihr es mir, ihn in der Swayamvara zu w�hlen?
So eine Tradition lehne ich ab.
Prinzessin!
Euer Hoheit, halt!
Euer Hoheit, halt!
Du bist ein Schandmal auf dem Namen unserer Familie.
Euer Hoheit.
Du Verr�terin!
Euer Hoheit.
Vergebt mir, Euer Hoheit.
Ihr gabt ihr das Recht zu w�hlen.
Sie respektierte Eure Worte, indem sie ihre Wahl traf.
Ich werde Euch nicht diese S�nde begehen lassen.
Prinzessin!
Nehmt uns mit, mein Herr. Wir schworen, nie von ihrer Seite zu weichen.
Kommt mit, wenn ihr uns vertraut.
Jaichand! Ich bin Onkel Kanha.
Halte uns mit Liebe im Herzen auf.
Sonst kann uns nicht einmal der Tod daran hindern, Sanyogita mitzunehmen.
Delhi ist weit weg, Chauhan!
Vergebt mir, Euer Hoheit.
Ich nehme meine Frau mit.
Jeder, der sich einen Mann nennt...
...soll mich von Angesicht zu Angesicht angreifen, und nicht im R�cken.
Mach meine Tochter gl�cklich, mein Schwiegersohn.
�bersch�ttet sie mit Gold und Silberm�nzen.
Halte dich gut fest, Prinzessin!
Selbst der Tod k�nnte meinen Griff nicht l�sen, mein K�nig.
Wozu hat die Prinzessin uns eingeladen, wenn sie keine Swayamvara wollte?
Das ist nicht der richtige Zeitpunkt, deiner Wut Luft zu machen, Jaichand.
Verabschiede dich standesgem�� von allen Prinzen hier.
Jedes Missverst�ndnis k�nnte zu einem Blutvergie�en f�hren.
Onkel, er hat sich mit meiner Tochter davongemacht.
Willst du etwa auf offener Stra�e mit ihm k�mpfen?
Bewahrt die Fassung, Euer Hoheit.
Er hat sich wie ein wahrer Krieger verhalten...
...und ist nicht zur Swayamvara gekommen.
Er nahm die Prinzessin mit sich fort, nachdem sie seiner Statue die Girlande umh�ngte.
Und das in aller Gegenwart.
Was f�r ein Krieger w�re er, wenn er nicht
f�r die Ehre einer Frau k�mpfen w�rde?
Beherzige meinen Rat. Rufe ihn zur�ck...
...und lass die Prinzessin ihn heiraten.
Eher sterbe ich, aber ich werde es nicht erlauben, Onkel.
Mein Schwur oder mein Leben.
Verliere dein Leben! Und lege deinen Schwur beiseite.
Nehmt diesen Affront an, mein Herr.
Euer Hoheit, die Armee ist bereit.
Lass ihn gehen.
Es wird unseren Heldenmut tr�ben, wenn wir ihn davonreiten lassen.
Ich werde dir die Chance geben, deinen Heldenmut unter Beweis zu stellen...
...aber nicht zu diesem Zeitpunkt.
IRGENDWO AUSSERHALB VON KANNAUJ
Mein Herr, steht still.
Wirst du mich auch in eine Statue verwandeln?
Lasst mich Euch ansehen - nach Herzenslust.
Warum?
Eine Prinzessin hatte einen Traum von einem Prinzen und dessen Mut.
Dass er eines Tages kommen und sie mit sich fortnehmen w�rde.
F�r gew�hnlich gehen Tr�ume nicht in Erf�llung, mein Herr.
Doch mein Traum ist es.
Warum seht Ihr mich so an?
Lass mich das Gedicht sehen, das mein Herz gestohlen hat.
Diese Dichter sind L�gner.
Was meint Ihr damit?
Du bist sch�ner als jedes Gedicht.
Kein Dichter oder Gedicht k�nnte dich je beschreiben.
Ist es meine Sch�nheit, die Ihr liebt?
Nein.
Deine Leidenschaft.
Gelobt sei K�nig Prithviraj Chauhan!
Gelobt sei Prinzessin Sanyogita!
Gelobt sei K�nig Prithviraj Chauhan!
Gelobt sei Prinzessin Sanyogita!
Gelobt sei K�nig Prithviraj Chauhan!
Gelobt sei Prinzessin Sanyogita!
Prinzessin, alle Mitglieder der Chauhan-Familie sind hier.
Onkel v�terlicher- und m�tterlicherseits, Br�der, Neffen.
Also zeige Anstand und Respekt.
Und Kanha! Bleib still.
Mein Herr, Ihr seid nicht der einzige Chauhan.
Es gibt andere, die nicht weniger mutig sind.
Deshalb werden wir Euch nicht erlauben, unsere Ehre zu beschmutzen.
Ihr habt Euch durchgesetzt. Nun m�sst Ihr uns zuh�ren.
Gebt die Prinzessin respektvoll an ihre Eltern zur�ck.
Wir werden mit Jaichand sprechen und eine traditionelle Hochzeit arrangieren.
Wenn M�dchen jetzt ihre Ehem�nner durch das Umh�ngen von Girlanden w�hlen...
...und M�nner sie dann davontragen, dann ist es das Ende jeder moralischen Ordnung.
...
Eine Braut verl�sst das Haus ihres Vaters in einer S�nfte...
...und das Haus ihres Ehemannes auf einer Trauerbahre.
Vergebt mir, mein Herr.
Warum gelten die Ketten der Knechtschaft nur f�r Frauen?
Vergib mir meine deutlichen Worte, Prinzessin.
M�ssen wir dabei zusehen, wie unsere T�chter davongaloppieren...
...und unsere Schwerter gezogen lassen?
Meine Herren, meine Familie besteht aus Anh�ngern von Lord Krishna.
Ich bin mit Liedern aufgewachsen, die sein Lobpreis singen.
Wer kann meinen Vater �berzeugen, dass Krishna Rukmini entf�hrte?
Derselbe Krishna half Arjuna Subhadra, seine eigene Schwester, mit fortzunehmen.
Und mit Shiva, Sati...
Prinzessin! Du wagst es mit dem k�niglichen Rat zu diskutieren?
Euer Hoheit! Bringt Eure Frau zum Schweigen.
Prithviraj Chauhan ist niemand, der Frauen zum Schweigen bringt, Onkel.
Mein Herr, Ihr macht die Sache nur noch schlimmer.
Das verhei�t nichts Gutes.
Verehrter Onkel!
Tausende haben ihr Leben im Namen der Pflicht gegeben.
Also wird ein weiterer Chauhan dasselbe tun.
Das ist meine erste Erfahrung...
...mit einem halb verr�ckten Abend.
Mit dir an meiner Seite, oh Geliebter...
...sind Sandk�rner samtweich
Das ist meine erste Erfahrung...
...mit einem halb verr�ckten Abend.
Mit dir an meiner Seite, oh Geliebter...
...sind Sandk�rner samtweich.
Direkt wie aus einem Gem�lde...
...so erscheinst du mir.
Direkt wie aus einem Gem�lde, so erscheinst du mir.
Dieser Himmel, diese Fl�sse...
...diese Pfade zu unseren Herzen.
Dieser Himmel, diese Fl�sse, diese Pfade zu unseren Herzen.
Samtweich...
Samtweich...
Deine Liebe ist samtweich.
Samtweich...
Samtweich...
Deine Liebe ist samtweich.
Oh, die Sehnsucht und das Verlangen dieses Herzens.
Mit dir an meiner Seite leuchten Gl�hw�rmchen wie Sterne.
Mit dir an meiner Seite f�llt s��es Wasser jeden Brunnen.
Mit dir an meiner Seite f�hle ich mich wie ein besserer Mensch.
Dieses Geschenk wurde mir zuteil.
Ich bin der Schatten der Liebe.
Und du bist der K�rper der Liebe.
Als K�rper und Schatten sind wir f�r immer ineinander verloren.
Dich atmen zu h�ren...
...bis zu meinem letzten Atemzug.
Bis zu meinem letzten Atemzug. Nun f�hle ich mich erf�llt.
Samtweich...
Samtweich...
Deine Liebe ist samtweich.
Samtweich...
Deine Liebe ist samtweich.
Bhatt, warum sp�re ich, dass du mich anstarrst?
Onkel.
L�st Eure Augenbinde. Seht Prithvi und mich an, bevor wir nach Sambhar gehen.
Was meinst du damit, Bhatt?
Ja, Onkel.
Es ist uns nicht vorherbestimmt, uns wiederzusehen.
Bhatt!
Wir alle m�ssen eines Tages sterben.
Doch wie kann ich die Pflicht aufgeben?
Ich habe meine Augenbinde nie abgelegt, auch nicht insgeheim. Wie soll ich es jetzt?
Werde ich an Altersschw�che oder als M�rtyrer sterben?
Als M�rtyrer.
Auf dem Schlachtfeld durch das Schwert zu sterben ist die Erl�sung f�r einen Krieger.
Um welche Gunst soll ich die G�ttin Shakambhari um euretwillen bitten?
Der erste, der f�r meine Heimat und Prithvi stirbt...
...das sollte mir zustehen.
Anstelle dieser Statue will ich Prithviraj, lebendig.
Wer bringt ihn mir?
Euer Hoheit, ich erwarte Euren Befehl.
Erlaubt uns, jedes Kriegsrecht zu brechen.
Wenn ein Krieger wie Prithviraj Traditionen brechen und uns hintergehen kann...
...dann hast du auch das Recht, das Kriegsrecht zu brechen.
- Wozu also z�gern? - Entschuldigt, mein Herr.
Ich z�gere, da der K�nig von Delhi nun Euer Schwiegersohn ist.
Hat in Kurukshetra etwa nicht ein Vater seine S�hne erschlagen? Ein Freund...
...etwa nicht einen Freund? Ein Bruder nicht seinen Bruder?
Wo es einen Sieg gibt, da gibt es eine Pflicht.
GAUDPUR-FORT
Was ist, Kaimas?
Ein Bote aus Gaudpur ist eingetroffen.
Jaichands Armee hat das Fort von Gaudpur angegriffen.
Wie kann er es wagen!
Gebt uns Befehle, Onkel.
Chamund, wir m�ssen auf die R�ckkehr des K�nigs aus Sambhar warten.
Der Krieg wartet auf niemanden.
Prithvi hat seine Braut zum Tempel unserer Ahnen mitgenommen.
Sie werden nicht so bald zur�ck sein.
Oberster Minister, wir k�nnen Gaudpur-Fort zur�ckgewinnen...
...doch er wird es nicht dabei belassen. Er wird Delhi angreifen.
Hundert von uns sind nach Kannauj gegangen, warum also nicht Gaudpur?
Weil der K�nig nicht bei uns ist.
Du beleidigst Prithvis Krieger, Kaimas.
Prithvis Krieger stehen Prithviraj selbst in nichts nach.
Vergiss das Fort von Gaudpur...
...wenn es jemand wagt, auch nur einen Zweig aus Gaudpur zu entwenden...
...werden Prithvis Krieger ihn zur�ckbringen.
Wir werden die Tore Delhis nicht aus Angst vor Jaichand schlie�en.
Wir werden ihn an der Grenze besiegen.
Ich kann es nicht erlauben, Onkel.
Wer bittet dich um Erlaubnis, Kaimas?
Onkel Kanha ist kein Mann, der geblendet bleibt, nur um sein Leben zu retten.
Entweder ist es der Tod oder diese Augenbinde.
Ich werde jetzt den Horden von Kannauj entgegentreten.
Onkel!
Wartet, Onkel!
Kaimas, schicke dem Tod eine Nachricht. Sage ihm, Chamund ist auf dem Weg.
Du kannst nicht alleine gehen, Chamund.
Ich habe geschworen, dich in den Tod zu begleiten. Nicht im Leben.
Gelobt sei der Herr!
Gelobt sei der Herr!
Gelobt sei der Herr!
Gegr��t sei Bhawani!
Gegr��t sei Amba!
Gegr��t sei Bhawani!
Gegr��t sei Amba!
GAUDPUR-FORT
Gelobt sei Bhawani!
Gelobt sei Amba!
Gelobt sei Bhawani!
Gelobt sei Amba!
Gelobt sei Bhawani!
Gelobt sei Amba!
Gelobt sei Bhawani!
Chamund!
Gelobt sei Bhawani!
Gelobt sei Bhawani!
Gelobt sei Amba!
Gelobt sei Bhawani!
Gelobt sei Amba!
PANKAJ
KANHA
Bewahrt die Fassung, Euer Hoheit.
Wen betrauert sie hier, wenn sie den Tod von vierundsechzig Kriegern verschuldet?
Onkel. Hada.
Vergebt mir.
Kaimas.
Euer Hoheit.
Delhi unterliegt deiner Verantwortung.
Ich breche nach Kannauj auf.
Verzeihung, mein Herr.
Als Onkel im Sterben lag, bat er mich, Euch diese Nachricht zu �berbringen.
Chamund... Chamund...
Bitte Prithvi, meine Asche auf seiner Braue aufzutragen.
Und Jaichand zu vergeben.
Sag ihm, er soll den Tod seiner Krieger nicht betrauern...
...sondern ihn feiern.
Sag Chand, er darf niemals von Prithvis Seite weichen.
Oh mutige Krieger...
Ich biete euch ein letztes Lebewohl. Ram!
Ram, Ram.
Ram, Ram.
Euer Hoheit.
Krieger w�hlen den Tod, der Tod w�hlt nicht die Krieger.
Wozu also trauern?
Tr�bt nicht die Namen unserer V�ter, Br�der...
...und Onkel, indem Ihr ihren Tod betrauert.
Es ist eine Zeit zu feiern.
Nicht zu trauern.
Unsere Krieger k�mpften, um die Pflicht zu verteidigen.
Jetzt k�mpfen wir f�r die Pflicht.
Bindet uns den safranfarbenen Turban um den Kopf.
Gro�artig, oh Herr!
Deine Wege sind unergr�ndlich!
Du machst Berge zu Staub, und aus Staub machst du Berge.
Der K�nig von Kannauj erwartet Euch.
K�nig �ber M�nner, K�nig der Kavallerie, K�nig der K�nige.
Meister vieler K�nste, gro�er Denker und gebildeter Herr.
Oh K�nig von Kannauj! M�ge Eure Regentschaft ewig w�hren.
Wie kannst du es wagen, H�ndler aus Delhi?
Verzeihung, Euer Hoheit.
Doch ich bin ein H�ndler aus ganz Hindustan.
Grenzen sind f�r Sultane und K�nige, nicht f�r H�ndler.
H�ndler folgen dem Klimpern von Goldm�nzen.
Sagt mir...
Weshalb hat der K�nig von Kannauj mich einberufen?
Kein K�nig hat je zuvor einen Handel mit dir abgeschlossen.
Es wird Zeit, das zu �ndern.
Ein Handel, Euer Hoheit?
Du hast in Ghazni ein Haus.
Ja.
Dann geh nach Ghazni.
Schlie�e einen Handel mit dem Sultan ab.
Ein Handel? Mit Sultan Mohammad Ghori?
Nenne nur deinen Preis.
Mein Herr, Ihr m�sst dem Hof beiwohnen oder man wird mir die Schuld geben.
Das hat dir vor der Swayamvara keine Sorgen bereitet.
Lilavati!
Lilavati, hilf meiner Dame dabei, sich bereit zu machen.
Bereit machen, Euer Hoheit?
Von heute an sollst du mit mir dem k�niglichen Hof beiwohnen.
Was sagt Ihr da, mein Herr? Wisst Ihr denn, was die Leute sagen?
"Das M�dchen hat den Tod von vierundsechzig Kriegern verursacht."
Meine vierundsechzig Krieger, H�flinge und tausende Soldaten...
...haben ihr Leben nicht geopfert, damit Frauen in Unterwerfung leben.
Sie k�mpften f�r die Ehre der Frauen. Als M�rtyrer gegen alte Ideen...
...welche die Knechtschaft von Frauen aufrechterhalten.
Verzeihung, mein Herr. Ich kann nicht mit euch beiwohnen.
Es geht nicht darum, dem Hof beizuwohnen, sondern um Gleichberechtigung.
Wir haben dieselben Rechte. Wir haben dieselben Pflichten.
Wir haben denselben Status.
Von heute an wird die K�nigin den Hof abhalten.
Bitte richtet eure Antr�ge an sie.
Sollte es keine Antr�ge geben, wird der Hof vertagt.
Sollte es keine Antr�ge oder Beschwerden geben, dann wird der Hof vertagt.
Ich habe eine Beschwerde, mein Herr.
Ich habe eine Beschwerde.
K�nnt Ihr Euch die Wahrheit anh�ren, oh K�nig?
Ein Mann, der nicht die Wahrheit anh�ren oder jene sch�tzen kann, die sie aussprechen...
...hat kein Recht, sich K�nig zu nennen.
Dann h�rt mich an, oh K�nig.
Alle hier glauben...
...dass es besser ist, wenn die K�nigin in ihren Gem�chern bleibt.
Was haben M�dchen bei Hofe zu schaffen?
Wenn Ihr den Thron teilen wollt, dann teilt ihn mit Jaichand.
Er wollte nur die H�lfte des K�nigreichs.
Verzeihung, mein Herr.
Konsultiert man etwa nicht die Frauen innerhalb der Familie?
Ja. Dann konsultiert sie in der Privatsph�re Eures Palastes. Warum hier?
Verzeihung, Euer Hoheit.
Der �lteste hat recht.
Wenn es das ist, was unsere Leute glauben...
...dann m�ssen wir alle Statuen aus unseren Tempeln entfernen.
Denn ich h�re, dass dort...
...wo Frauen nicht respektiert werden, keine G�tter wohnen.
Also sagst du, dass nun eine Frau �ber Delhi regiert?
Vergebt mir, mein Herr.
Aber ich hatte geh�rt, dass der Thron durch die Pflicht regiert werden sollte.
Dass die Regierung von der Pflicht geleitet wird, nicht von einem Mann oder einer Frau.
Selbst die G�tter nehmen ohne die Anwesenheit einer Frau keine Opfergaben an.
Bin ich etwa nicht mehr als eine Frau?
Ist eine Frau nur zum Vergn�gen der M�nner da?
Existiert sie nur, um eure Kinder zu geb�ren?
Seht die Geschichte an und ihr stellt fest, dass Frauen stets der Pflicht folgten...
...w�hrend M�nner sie gebrochen haben.
Gibt es hier irgendwelche Frauen?
Leiden Frauen etwa nicht?
Oder haben sie kein Recht, Antr�ge oder Beschwerden vorzutragen?
Bitte, h�rt mich an.
Um ihre Rechte zu sch�tzen, war eine Tochter ihrem eigenen Vater ungehorsam.
Um ihre Selbstachtung zu sch�tzen, wird jene Tochter ihrem Mann ungehorsam sein.
Selbst wenn der K�nig es w�nscht, werde ich nicht auf dem Thron von Delhi sitzen.
Warte, meine Dame.
Es geht nicht um Ungehorsam gegen mich, sondern gegen die Pflicht.
Euer Hoheit hat recht.
Bis jetzt erhoben wir unsere Schwerter, um K�pfe abzuschlagen.
Heute erhebe ich mein Schwert, um die Ehre der Frauen zu wahren.
Jene, die zustimmen, dass Frauen ein Recht haben, auf dem Thron zu sitzen...
...heben ihre Schwerter!
- Gelobt sei die G�ttin Bhavani! - Gelobt sei die G�ttin Amba!
- Gelobt sei die G�ttin Bhavani! - Gelobt sei die G�ttin Amba!
Ihr habt das Urteil meiner H�flinge und Untertanen geh�rt.
Von heute an k�nnen alle Frauen vor der K�nigin eine Bitte vortragen.
Ich treffe nicht die endg�ltige Entscheidung, die K�nigin wird es.
Wenn jemand etwas dagegen hat, soll er jetzt sprechen.
Respektiert Pflicht und Gerechtigkeit.
- Gelobt sei Bhavani! - Gelobt sei Amba!
Gelobt sei Amba!
Gelobt sei Amba!
Gelobt sei Amba!
M�ge der Sultan mir sein Wohlwollen entgegenbringen.
Wenn Ihr es erlaubt, darf dieser dem�tige Diener eine Bitte vortragen?
Sprich!
Ich bringe eine Botschaft der Freundschaft von Jaichand, dem K�nig von Kannauj.
Der K�nig bittet darum, dass, wenn Ihr Prithviraj lebendig gefangen nehmt...
...Ihr ihn an Jaichand aush�ndigen m�sst.
Nennt nur Euren Preis. Vergesst f�r den Augenblick eure Feindschaft zu ihm.
Warum nimmt Jaichand ihn nicht selbst gefangen?
Pech...
...und Verwandtschaft halten ihn davon ab, Sultan.
Deshalb m�chte Jaichand zwei Ziele mit einem Pfeil treffen.
Zeige Gnade und dem�tige ihn.
Genauso wie er dich behandelt hat.
Also k�mpfe ich nun um eine Belohnung?
Vergebt mir, Euer Hoheit.
Ich wei�, der Sultan w�rde viel lieber mit Prithviraj k�mpfen.
Doch Jaichand bezahlt Euch nicht zum K�mpfen.
Er wird Euch daf�r belohnen, ihm Prithviraj lebendig auszuh�ndigen.
Wie ist Jaichand auf diese noble Idee gekommen?
Der Feind eines Feindes ist ein Freund, Sultan.
Wir alle wissen von Eurer alten Feindschaft mit Prithviraj.
Denkt dar�ber nach.
Ihr habt eine Armee, Soldaten und Tr�ume.
Und nun werdet ihr einen Freund in Hindustan haben.
Lasst mich dar�ber nachdenken.
Ihr ergebener Diener erwartet Eure Entscheidung.
Tatar!
Warum gehen die Leute aus Hindustan nicht im Gleichschritt miteinander.
Das tun sie, mein Herr.
Aber nur, wenn sie den Sarg eines Landsmannes auf den Schultern tragen.
Delhi!
Ich �berbringe die Gr��e des Sultans, K�nig von Delhi.
Was ist seine Botschaft?
Der K�nig verschonte einst das Leben des Sultans.
Nun w�nscht der Sultan, Euer Leben zu verschonen.
Wenn der K�nig zu leben w�nscht, dann muss er Delhi an den Sultan �bergeben...
...und seine �berlegenheit anerkennen.
Der K�nig soll weiter regieren, aber als Sklave des Sultans.
Der Sultan zitiert den K�nig an seinen Hof.
Nicht ein K�rnchen Erde meiner Heimat werde ich f�r mein Leben eintauschen.
Doch ich werde dem Sultan genug Erde geben, um es auf seine Braue zu schmieren.
Die Zukunft soll auf demselben Schlachtfeld entschieden werden.
Qutb-ud-Din Aibak!
Richte dem Sultan aus, ich kann die unreinen Pl�ne in seiner Botschaft riechen.
Die Zukunft soll auf demselben Schlachtfeld entschieden werden.
M�ge der Sieg Euch geh�ren!
Ehre dem Mahadev!
Ehre dem Mahadev!
Ehre dem Mahadev!
Ehre dem Mahadev!
Angriff!
- Tatar. - Sultan?
Wie viele haben die Ungl�ubigen in der letzten Woche verloren?
Achttausend, Sultan.
- Und wir? - 16 330.
Und dennoch sind wir nicht siegreich.
Ich h�tte nicht gedacht, dass die Schlacht sich derart hinziehen w�rde, Sultan.
Wenn wir nicht bald gewinnen, werden uns Material und Soldaten ausgehen.
Ich wei� nicht, wie die Hindustanis zu schlagen sind, Sultan.
Warum?
Sie sind emotional, was ihr Land angeht, und sehen es als ihre Mutter.
Die Muttererde!
Das ist ihre gr��te St�rke.
Wir brauchen nicht emotional zu sein.
Gef�hle gewinnen keine K�nigreiche, sondern Schwerter.
Keine Fehler dieses Mal.
Wenn wir verlieren, wird Prithviraj nicht den Fehler wiederholen, mich zu verschonen.
Verzeihung, Euer Hoheit.
Weshalb glaubt Ihr, dass Ihr verlieren werdet?
Weil wir keinen guten Grund f�r unseren �berfall haben.
F�r uns ist Hindustan ein St�ck Land, f�r sie ist es ihre Muttererde.
Was wir als Kriegsbeute sehen, ist f�r sie ihre Ehre.
Was wir als Stein sehen, ist f�r sie Gott.
Also m�ssen wir diesen Krieg gewinnen...
...selbst, wenn wir auf hinterh�ltige Ma�nahmen zur�ckgreifen m�ssen.
Mein Dame.
Wir haben die Schlacht verloren.
Der K�nig wurde gefangen genommen. Wir haben keine Zeit.
Ghoris Armee ist auf dem Weg nach Delhi.
Ihr m�sst fliehen.
- Oberster Minister. - Euer Hoheit.
Mit dem heiligen Feuer als Zeuge tat ich meinen Eheschwur und heiratete Euer Hoheit.
Heute werde ich meinen Schwur erneuern.
Geh und bereite das heilige Feuer.
Meine Dame.
Ich habe Euch Eure Hochzeitsrobe gebracht.
Die k�niglichen Ehefrauen sind bereit, sich zu opfern.
Geh! Bring mir die Kleidung, welche die Krieger zur Schlacht tragen.
Und h�r zu.
Sage den Ehefrauen aller H�flinge, dass wir die Frauen von Kriegern sind.
Wir sind mit ihrer Tapferkeit und ihren Schwertern verheiraten.
Feuer muss unsere Augen f�llen, keine Tr�nen.
Wir werden unseren Kriegern unsere Seele hingeben, nicht unser Wehklagen.
Nun werden wir die Opfer unserer Helden feiern.
Gelobt sei der Herr!
Gelobt sei der Herr!
Gelobt sei der Herr!
Gelobt sei der Herr!
Der fallende Regen deiner Liebe...
...oh Geliebter...
...hat meine Entschlossenheit gest�rkt.
Auf diesem Pfad...
...ist jedes K�rnchen von mir...
...jetzt so bereit.
Mit dem Bogen eines Asketen �ber meiner Schulter stehe ich aufrecht.
Ich bin zum Krieger geworden.
Die Farbe des Feuers mischt sich in jeden meiner Atemz�ge.
Ich lasse Reichtum, K�rper und Herz hinter mir.
Ich bin zum Krieger geworden.
Mein Geist brennt wie gl�hende Kohlen.
Der Hof ist mein Schlachtfeld.
Selbst der Herr des Todes wird den Blick abwenden m�ssen.
So erz�rnt bin ich.
Ich bin zum Krieger geworden.
Ich bin zum Krieger geworden.
Ich bin zum Krieger geworden.
Ich bin zum Krieger geworden.
Ich bin zum Krieger geworden.
Ich bin zum Krieger geworden.
Ich bin zum Krieger geworden.
Ich bin zum Krieger geworden.
Ich bin zum Krieger geworden.
Ich bin zum Krieger geworden.
Ich bin zum Krieger geworden.
Ich bin zum Krieger geworden.
Ich bin zum Krieger geworden.
Gelobt sei der Herr!
Gelobt sei der Herr!
Die Weisen sagten...
...die Welt ist eine Illusion.
Unser K�rper ist ein verlogener Feind.
Ist deine Ehre unversehrt...
...dann wirst du leben.
Damit ein Schatten f�llt, muss erst die Sonne scheinen.
Es m�gen St�rme und Orkane losbrechen.
Doch ich werde die Meere �berqueren...
...und zum Klang des Muschelhorns tanzen.
So berauscht bin ich.
Ich bin zum Krieger geworden.
Ich bin zum Krieger geworden.
Ich bin zum Krieger geworden.
Ich bin zum Krieger geworden.
Gelobt sei der Herr!
Gelobt sei der Herr!
Gelobt sei der Herr!
Gelobt sei der Herr!
Gelobt sei der Herr!
Gelobt sei der Herr!
Gelobt sei der Herr!
Gelobt sei der Herr!
Gelobt sei der Herr!
Ich bin zum Krieger geworden.
Gelobt sei der Herr!
Meine geliebte Tochter hat sich ins Opferfeuer gest�rzt.
Eure Yagya hat Fr�chte getragen.
Mein Kind hat sich geopfert.
Wegen Eurem Durst nach Rache.
Wen werdet Ihr an die Stelle von Prithvirajs Statue stellen? Und t�ten?
Delhi wird Euch nie geh�ren.
Noch wird es Ajmer.
Ghori hat sich geweigert, uns Prithviraj auszuh�ndigen.
Was hat Ghori gesagt?
...
"Juwelen und Perlen kann ich den Ungl�ubigen jederzeit abnehmen..."
"...aber einen Diamanten wie Prithviraj bekomme ich nie wieder in die H�nde."
"Der Handel ist geplatzt."
Dharmayan.
Du bist ein H�ndler.
Sieh dir an, wie man sich mit einem Handel ruinieren kann.
Ghori hat den wahren Wert von Prithviraj erkannt.
Aber ich habe es nicht.
GHAZNI, AFGHANISTAN
Prithviraj!
Siehst du, was passiert, wenn man sich dem Sultan widersetzt?
Jetzt verneige dich vor dem Sultan!
Der Sultan zeigt selbst seinen Feinden Gnade.
Lakai des Sultans!
Mein Kopf verneigt sich nur vor Asketen und den �ltesten.
Oder den Tapferen. Er verneigt sich vor keinem Sultan.
Unversch�mter Kerl!
Senke deine Augen, wenn du den Sultan ansprichst.
Tatar!
Meine Augen sprechen von Demut und Wahrheit.
Es ist der Sultan, der seine verr�terischen und verlogenen Augen senken muss.
Sieh mir in die Augen und sprich, wenn du den Mut dazu hast.
Sag deinen Untertanen, dass du kein Krieger sondern ein M�rder bist.
Du hast meine Soldaten im Schlaf ermordet.
Sultan!
Dieser Schuft verdient deine Vergebung nicht.
Bring ihn um!
Verurteile ihn zum Tode!
Verurteile ihn zum Tode!
Verurteile ihn zum Tode!
Verurteile ihn zum Tode!
Prithviraj!
Alle Feinde, die es wagen, mir in die Augen zu sehen, verlieren ihr Augenlicht.
Dein Kopf wird sich beugen, Prithviraj.
Dieser Kopf wird sich beugen.
- Tatar! - Sultan?
"Seine Tr�ume werden ausgel�scht, so wie all die Augen die gierig auf Hindustan blicken."
Sind das nicht deine Worte?
Ja, Sultan.
Stecht ihm die Augen aus.
Haltet ihn am Leben, bis er um den Tod bettelt.
T�tet den Ungl�ubigen. Schande �ber ihn!
T�tet ihn!
Wie geht es dir, Sklave von Prithviraj?
Erinnerst du dich, was du mir in deinem Gef�ngnis gesagt hast?
Ich erinnere mich an jedes Wort, Sultan.
...
"F�r Prithviraj liegt keine Ehre darin..."
"...Euch zu t�ten, nachdem..."
"...er Euch in der Schlacht besiegt hat."
"Es w�re ein Sieg f�r Prithviraj..."
"...Euch zu enthaupten, obwohl die Schlacht verloren wurde."
Seine Ruhm ist zerst�rt.
Es ist noch Nacht, Sultan.
Gl�hw�rmchen glauben h�misch, sie h�tten die Sonne eingesperrt.
Aber die Sonne muss noch im Land der Gl�hw�rmchen aufgehen.
Und das soll hei�en?
Prithviraj ist die m�chtige Sonne.
Und alle anderen sind Gl�hw�rmchen.
Mein K�nig hat seinen gro�en Mut bisher noch nicht gezeigt.
Er wurde lediglich hintergangen.
Beweise es.
Beweise deine Behauptung.
Wenn der Sultan den Mut meines K�nigs zu sehen w�nscht...
...m�ssen die Krieger des Sultans ihn zum Kampf herausfordern.
...
Vor jedem Angriff m�ssen deine Krieger ein Ger�usch machen.
Und zu jener Zeit muss es mir, dem Dichter Chand Vardai...
...erlaubt sein, ihm sein Loblied zu singen.
Frage deinen Herren. Wenn er zustimmt, werde ich es auch.
- Sultan. - Tatar!
Anstatt Prithvirajs Lobliedes, soll Chand ein Klagelieg vortragen.
Sultan, mein K�nig wird zuschlagen, wenn er ein Ger�usch h�rt.
Und ganz Ghazni...
...wird Zeuge f�r die Bedeutung wahren Mutes werden.
Chand.
Euer Hoheit.
Richte dem Sultan aus, dass ich noch am Leben bin.
Euer Hoheit, Tatar Khan ist hier.
Dichter Chand! Soll ich die Herausforderung als beendet betrachten?
Tatar.
Schande �ber deinen Sultan, dass er stumme L�wen in den Tod schickt.
Die Herausforderung ist nicht vorbei.
Ich habe Leben genommen. Doch ich habe meines nicht gegeben.
Wird dein K�nig k�mpfen k�nnen?
Bis zu meinem letzten Atemzug, Tatar. Ich werde bis zum letzten Atemzug k�mpfen.
Der morgige Sonnenuntergang...
...wird mein letzter sein. Und der letzte Sonnenuntergang f�r deine Krieger.
Gute Nacht.
Die Ehre, f�r die Bhishma einen Todeswunsch akzeptierte.
Die Ehre, f�r die Dadhichi Indra seine Knochen gab.
Die Ehre, f�r die Duryodhana Krieg f�hrte
Die Ehre, f�r die Lord Ram in den Wald verbannt wurde.
Es gibt niemanden...
Es gibt niemanden, der unsterblich ist, auf dieser Welt. Der Tod verschlingt sie alle.
Die Ehre ist ein einzigartiges und unsch�tzbares Juwel, bewahre sie.
Prithviraj gr��t die Leute von Ghazni!
Gegr��t sei der K�nig von Delhi! Wir gratulieren Eurem Mut!
Salaam!
Salaam, K�nig von Delhi. Wir gratulieren Eurem Mut.
Wir gr��en Euch!
Salaam, K�nig von Delhi. Wir gratulieren Eurem Mut.
Wir gr��en Euch!
Wir gr��en Euch!
Wir gr��en Euch!
Prithviraj!
H�rst du sie? Ghazni respektiert den Tapferen.
Deshalb hat der Sultan deine Herausforderung angenommen.
Der Sultan hat deiner Bedingung zugestimmt.
Prithviraj, du hast sieben Pfeile, um auf sieben Reiter zu zielen.
Der Sultan hat dir nicht nur eine sondern sieben Chancen gegeben.
Wenn es dir gelingt, auch nur einen Reiter zu t�ten...
...sollst du mit deinen Soldaten befreit werden.
Prithviraj, bist du bereit?
Sultan!
Deine Herausforderung ist unw�rdig.
Sieben Pfeile...
...sieben Soldaten, sieben Chancen.
Und Prithviraj muss einen Soldaten t�ten, um sein Leben zu retten.
Eine gr��ere Herausforderung w�re - ein Pfeil und eine Chance.
Und ein Prithviraj. Und ein Sultan.
Nimm mein Leben, wenn du es wagst.
Oder gib mir deines.
Sultan! Ein Pfeil.
Und ein Leben.
Prithviraj!
Ich nehme deine Herausforderung an.
Lang lebe der gro�e K�nig!
Lang lebe der K�nig der K�nige!
Lang lebe der K�nig der K�nige!
Lang lebe der K�nig der K�nige!
Lang lebe der K�nig der K�nige!
Gut gemacht, Prithviraj. Ich gratuliere deinem Mut.
Aber das ist deine einzige und letzte Chance.
Sultan!
Ich bin bereit.
Schie�, Prithviraj!
"Mit einem Pfeil, Chauhan, vernichtete Ram Ravana."
"Mit einem Pfeil, Chauhan, f�llte Shiva Tripurasura."
"Mit einem Pfeil, Chauhan..."
"...metzelte Arjuna Karna."
"Mit einem Pfeil, Chauhan..."
"...wurde Meghnad von Lakshman get�tet."
Schie�, Prithviraj.
"Ein Ziel."
"Ein Leben."
"Verpasse es nicht, Chauhan!"
Mein Herr!
Chand.
Halt!
Ich bat um den Tod eines Kriegers.
Wozu darum bitten, Chand?
Seit meiner Geburt lebe ich an Eurer Seite.
Wir haben miteinander gespielt.
In Gl�ck und Leid war ich an Eurer Seite.
Und wenn Ihr Euren letzten Atem tut...
...wie kann ich Euch da allein lassen?
Es gab nur einen Bhishma.
Einen Bhima.
Einen Arjuna.
Und nur einen Prithvi.
Chand. Chand.
Komm, Prithvi. Wir werden Indra, den K�nig der G�tter, herausfordern.
H�rt darauf, was Euer Onkel sagt, mein Herr. Kommt.
Ihr seid frei.
Lang lebe Prithviraj!
Lang lebe Prithviraj!
Lang lebe Prithviraj!
Lang lebe Prithviraj!
Lang lebe Prithviraj!
Lang lebe Prithviraj!
Lang lebe Prithviraj!
Lang lebe Prithviraj!
Lang lebe Prithviraj!
Mit dem M�rtyrertum von Indiens m�chtigem Sohn, Prithviraj...
...fand die hinduistische Regentschaft �ber Nordindien ihr Ende.
Mit dem Verlust des gro�en Hindu-Herrschers...
...begann das Feuer, das den Geist der nationalen Selbstachtung weckte...
...und es endete 1947 mit der Unabh�ngigkeit Indiens.
Indien k�mpfte eine lange, 755 Jahre anhaltende, Schlacht...
...gegen fremde Angreifer und Invasoren.
Und zuletzt geh�rte Delhi endlich erneut der Mutter Indien.
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