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Bisher bei McLeods Töchter...
- Was willst du denn nun? - Wollte sehen, ob du mit mir ins Kino gehst.
- Also doch ein Date? - Sagst du immer. Bist wohl scharf auf mich.
Nur einer muss zu mir sagen:
Bleib, Tess.
Liebe Charlotte, meine süße, zauberhafte kleine Nichte.
Es gibt viele Dinge im Leben, die du von deiner Mutter erfahren wirst.
Trage nie schwarze Strümpfe zu weißen Schuhen.
Dasselbe gilt für schwarze BHs unter weißen Tops.
Und wenn dieser Trend wiederkommt, den BH überm Top zu tragen, lass es einfach.
Ich bin vielleicht später nicht da, um es dir zu sagen, deshalb schreibe ich es jetzt auf.
Lidschatten zu mischen ist nicht Claires Stärke, aber sonst kann sie dir viel beibringen.
Sie ist die beste Reiterin der Welt. Ich sage immer, sie ist selbst fast ein Pferd.
Und sie versteht es hervorragend, eine Farm zu führen.
- Wer ist das denn? - Weiß nicht. Aber reiten kann sie.
Trotzdem kann sie ihr Vieh nicht bei uns weiden lassen.
Das stimmt.
Hey! Der Viehweg ist öffentlich... aber nicht meine Weide!
Claire McLeod!
Stevie!
- Was machst du hier? - Hast dich gar nicht verändert.
- Sagst immer noch, wo's lang geht. - Und du nimmst dir immer noch, was du willst.
- Hi, ich bin Tess McLeod. - Entschuldige...
Das ist Tess, meine Schwester. Das ist Stevie Hall.
- Eine Schwester hast du nie erwähnt. - Auch keine Stevie.
Stevie ist'n alter Rodeo Kumpel. Tess wuchs in der Stadt auf.
Ach so. Verstehe.
Was machst du hier? Arbeitest du in der Gegend?
Nichts Festes. Das Vieh muss zu einem Viehtransport für Ron Barker.
- Mann, ich hab dich vermisst beim Rodeo. - Ach ja.
- Ich musste Drovers übernehmen. - Eher wohl keine Lust, weiter zu verlieren.
- Gegen dich gewinn ich doch immer. - Ja, von wegen.
Ja.
- Zu dem Baum hin und zurück. Jetzt. - Ja.
Ich hab Stevie kennengelernt, als sie mich beim Barrel Race geschlagen hat.
Da hast du sie sicher gehasst.
Aber beim Breakaway hab ich gewonnen. Seitdem sind wir gute Freunde.
- Einfach so? - So ziemlich...
Ich dachte, auf dem Land dauert es Jahre, bis man sich kennenlernt.
Na ja, bei Stevie ist das anders.
Hey Tucker, hast du hier etwa nachts heimlich gefuttert?
Da fehlt doch Heu!
Hey Toby!
Hey!
- Wolltest du nicht anhalten? - Hab dich nicht gesehen.
Ich empfehle dir'n Sehtest.
Wenn du kurzsichtig bist, kannst du nicht zur Feuerwehr.
- Schön möglich. Ich muss los. - Ist alles okay?
Klar. Warum denn nicht?
Was macht ihr eigentlich hier draußen?
- Ich... kann's dir nicht sagen. - Wieso nicht?
Ist'n Spezialeinsatz für die Feuerwehr.
Hab Nick versprochen, dass ich nichts sage, damit die anderen Volontäre nicht neidisch sind.
- Und warum sollte ich neidisch werden? - Kein Wort darüber, okay?
Hört mal, es fehlt Heu auf der oberen Koppel.
Konnte das Vieh da rankommen?
Nein, es ist ja abgedeckt. Da hat sich wohl jemand selbst bedient.
- Wer macht sowas? - Hab 'ne Frau gesehen, die Vieh getrieben hat.
Das ist Stevie Hall. Die ist schon okay.
Es sei denn, man ist auf 'nem Tanzabend und sucht danach sein Auto.
Claire und Stevie haben alle Wagen auf eine Koppel gefahren.
Am nächsten Morgen wollten dann viele verkaterte und verwirrte Leute die Polizei holen.
- Es war 'ne Wette. - Wirklich? Du?
Hey, ich hatte auch mal wilde Zeiten.
Hab keine Wildpferde auf Killarney gesehen, aber ich richt's Harry aus.
- Ich hoffe nur, dass wir sie alle erwischen. - Wollt ihr sie in den Park zurücktreiben, oder...
Nein, dann kommen sie nur wieder zurück und versauen mir die Öko-Zulassung.
- Wir müssen sie fangen. - Brauchst du Hilfe?
Alex und ich müssten es schaffen. Er sollte nicht soviel Benzin verschwenden.
- Ich hab neulich erst aufgefüllt. - Tja, wie gesagt, wenn ihr Hilfe braucht...
Ach Terry...
Sag Alex, wir treffen uns auf der westlichen Koppel.
Ich hab sie gesehen.
- Hey Nick! Ich bin hinter dir, Mann! - Hast dir Zeit gelassen.
Das ist ja ganz schön aufwändig. Wir sollten sie einfach abschießen.
- Typische Reaktion von dir. - Ist doch wahr.
Wir treiben sie ins Gestrüpp. Da kommen sie nicht weiter.
Folge du ihnen, ich fahr außen rum.
Ja, gut. Ja, mach das.
Ich bin genauso gut wie Toby...
Ich arbeite doppelt so hart. Wieso nimmt Nick mich nicht?
Vielleicht ist es auch kein Spezialauftrag.
- Vielleicht muss er ein extra Training machen. - Dann macht diese Geheimnistuerei auch Sinn.
- Tag, Race. Brauchen Sie irgendwie Hilfe? - Nein, danke, Meg.
Hab nur vergessen zu tanken. Irgendwann vergess ich noch meinen Kopf.
- Soll ich Sie mitnehmen? - Ist doch'n Umweg, und ich hab's ja nicht weit.
Übrigens, halten Sie die Augen offen. Bei uns ist Futter verschwunden.
- Ja, ja, ja, die sind überall. - Waren die bei Ihnen auch?
Ja, ja. Aber es war nicht viel.
Wir sehen uns.
Meinst du denn, Tess isst das alles?
Sie muss wegen der Operation ab Mitternacht nüchtern sein.
Ich will nicht, dass sie morgen hungrig ist.
Von drei Stapeln haben sie bisher geklaut.
Ja. Die hoffen damit, dass keiner was merkt.
Hey!
- Meinst du, das ist der Dieb? - Ich kenn den Wagen nicht.
Schon möglich.
Halt die Klappe, Diesel.
Herrje, ihr hättet mich fast erwischt.
Dann ist das Ihr Wagen?
- Wo ist Ihr Pferd? - Zurückgegeben, als ich das Vieh verladen hab.
Wollte gerade in die Stadt, als ich die da sah. Ich hab so gelacht, dass ich pinkeln musste.
Es sind gute Zuchttiere. Die Wolle lässt sich toll vermarkten.
- Und Sie passen auf die Schafe auf, also... - Ja.
Oder Sie lassen sie ausstopfen und verkaufen sie als Spielzeug.
Entschuldige...
- Hast du schon gegessen? - Nein.
Dann komm mit.
Du bist nicht der Typ alleinerziehende Mutter. Welcher Idiot hat dich denn gehen lassen?
- Lange Geschichte. - Wir füttern Arbeitshunde nicht bei Tisch.
Alles klar. Diesel.
- Was ist? Du sagst doch immer... - Na ja, das ist jetzt kein Arbeitshund mehr.
Sie hat ihn schon ewig, sie hat ihn in 'nem steinbeschwerten Sack gefunden.
Er hat als einziger Welpe überlebt.
Die Farm ist super in Schuss. Jack wär stolz gewesen.
- Sie kannten Dad? - Alle kannten Jack McLeod.
Ach, hätte der sich gefreut. Noch eine McLeod Tochter.
- Willst du sie mal halten? - Gern.
- Fremde sind ihr nicht geheuer. - Ach, das legt sich gleich wieder.
Na also. Ja...
So ist es fein.
Na, siehst du?
Man braucht keine Rodeos, wenn man das haben kann.
Gibst du's jemals auf?
Irgendwann nervt die ganze Reiserei und die Menschenmengen.
Hier ist es so friedlich. Weitab von allem.
Uns fehlt hier ein Vorarbeiter. Aber du suchst sicher einen Verwalterposten.
- Claire... - Du bietest mir einen Job an?
- Was meinst du? - Solange ich Diesel behalten kann.
Der ist so alt, der stört niemanden.
Dann höre ich auf dein Kommando. Zur Abwechslung.
Ich dachte, wir stellen gemeinsam einen neuen Vorarbeiter ein.
Ja, aber was hast du gegen Stevie einzuwenden?
Sie weiß alles über Pferde und Viehhaltung.
Jack hat sie sicher auch geliebt, und sie kann bestimmt alles.
Aber ist es nicht seltsam, dass sie genau da war, wo so viel Futter weggekommen ist?
Ich bitte dich, Stevie ist keine Diebin.
Na, wie war denn das mit den Autos damals?
Das macht sie noch lange nicht kriminell. Außerdem war ich das doch.
Hör mal, du sagst mir doch dauernd, ich soll den Leuten trauen.
Ich weiß.
Du bist wegen des Eingriffs morgen besorgt.
Überlass mir und Stevie einfach die Arbeit, und konzentrier dich aufs Gesundwerden, ja?
- Ja. - Okay.
Diesel...
So ist es brav.
Was meinst du, Diesel? Besser als im Wagen, nicht?
Und Pfote. Braver Hund.
Hier findet uns niemand.
Claire lässt keinen auf unseren Weiden grasen, aber Stevie kriegt 'nen Job und 'ne Grillparty.
Da bin ich auf jeden Fall dabei. Stevie ist echt schräg, soweit ich mich erinnere.
Sag das bloß nicht zu Claire. Claire hasst schräge Typen.
Bei denen möchte ich nicht zwischen die Fronten geraten.
Könnte empfindlichen Körperteilen schaden.
Bei dir fehlt Benzin und wir vermissen Futter, alles seit sie gekommen ist.
Tess, was soll denn das? Gib ihr doch einfach 'ne Chance.
Wenn hier jemand Neues auftaucht, schmeißt du doch sonst sofort 'ne Party.
Ich weiß, ich bin sehr kindisch.
- Und? Was hast du vor mit dem Wildpferd? - Ich will es zureiten.
- Mach aber keine Dummheiten, ja? - Nicht, wenn du morgen tapfer bist!
Geht klar.
Hey, du bist sicher Jodi. Ich bin Stevie.
- Ach, ja. Claire hat dich eingestellt. - Kannst du das Loch in der Wand reparieren?
Und ich würde gern gleich einiges klarstellen.
Wenn du ranknackst, verstehen wir uns. Und wenn du quer schießt, bereust du's.
Sei in fünf Minuten im Sattel, wir treiben das Vieh weg von Skinny Jim.
Freu mich auch, dich kennenzulernen.
- Jodi! Nachzügler! Los, treib es her! - Schon gut, ich hab's gesehen...
Jodi scheint sie auch nicht gerade zu lieben.
Ach, Jodi mag's nie, wenn man ihr sagt, was sie tun soll.
Den Mickybullen nehm ich!
Sie ist die Richtige für den Job.
- Hey! Wie lang dauert's denn noch? - Bin gleich soweit.
- Dann treffen wir uns da. - Nein, warte.
Ich will noch was wegen morgen besprechen.
Wenn wir die Brunnen gecheckt haben, will ich die Herde hochbringen zum Drenchen.
Die Frösche in der Pumpe müssen weg und beim Generator muss man das Öl wechseln.
- Wie ist dir das gelungen? - Was denn?
Du warst in weniger als fünf Minuten fertig, ohne in den Spiegel zu sehen.
Und siehst klasse aus.
Na komm, Jodi, sonst feiern die ohne uns.
Komm. Nicht trödeln.
- Das ist viel zu viel. - Ich will nicht, dass du morgen Hunger hast.
Das hier reicht für 'ne ganze Woche.
Hey! Alex Ryan...
- Verdammt, Stevie Hall! - Na, du heißer Typ? Wie geht's denn so?
- Hab schon gehört, dass du hier bist. - Ja.
- Scheint alles da zu sein. Funktioniert's auch? - Was meinst du?
- Hände weg, der ist vergeben. - Was, ihr beide?
- Schade. Hey, du bist sicher Alex' Bruder. - Nick.
Ja, du hattest Pech beim Rodeo. Wir müssen mal unsere Narben vergleichen.
- Geht klar... - Ein Bier?
Unbedingt.
- Hattest du was mit der? - Nein, sind nur Freunde.
Dann ist sie schlau und attraktiv.
Nick, wenn du Toby diese Extra-Aufgabe gegeben hast...
... bist du wohl mit meiner Arbeit bei der Feuerwehr zufrieden, oder?
Wovon redest du?
Er hat gesagt, du hättest ihm'n Spezialauftrag gegeben.
Aber das stimmt wohl nicht.
Der nimmt dich auf den Arm. Von mir hat er keine Extra-Aufgabe.
Tut mir Leid, Harry hat mich aufgehalten. Den hat's auch erwischt. Ihm fehlt Drenchmittel.
Habt ihr einen Verdacht?
Nein, aber in dessen Haut möchte ich nicht stecken, wenn Harry ihn erwischt.
So, Würstchen und Steaks sind fertig.
- Tess nimmt von jedem eins. - Noch jemand was zu trinken?
Ich weiß, Sie denken, ich war das. Aber ich weiß nicht mal, wer Harry ist.
Sie müssen heute früh direkt durch Killarney durchgekommen sein.
Deshalb bin ich noch keine Diebin. Sie mögen mich nicht, oder?
Hab ich nicht gesagt.
Was die Leute über mich denken, stört mich nicht sehr.
Dann machen Sie sich's ganz schön leicht.
Warum soll man sich's denn schwer machen?
Zieh 'ne Karte. Irgendeine.
- Pass auf, sie zockt dich ab. - Nur zum Spaß, ohne Geld.
- Ich kenne sowieso sämtliche Tricks. - Na klar doch.
Gut. Schieb sie wieder rein.
Jeder denkt, das ist ein Trick.
Aber das sind geistige Kräfte, die ich von einem ägyptischen Hellseher habe.
Verarschen kann ich mich selber.
Während ich die Karten mische, denkst du zwangsläufig an deine Karte.
Der Geist bemächtigt sich deiner. Die Karte hat entschieden und wählt dich.
Jetzt sag mir...
... welche Karte ist dein Pik Ass?
- Es ist die Mittlere. Es ist immer die Mittlere. - Nein, nimm die Linke.
Na los, zieh eine.
Du solltest dich niemals beeinflussen lassen.
- Er funktioniert, wenn man sie verunsichert. - Ja, so ähnlich.
Apropos „verunsichert“. Weißt du noch: Der Karaoke-Abend in Kiningle?
- „I Will Survive“. Wir waren der Hit. - Das muss ich hören.
- Nein! Nein! Nein! - Komm, ich übernehm die erste Stimme.
- Nein, nein, nein. Wir wecken sonst Charlotte. - Ich seh mal nach ihr.
- Alles okay? - Bestens. Ich will nur früh schlafen gehen.
- Schlaf gut. - Danke.
Tess! Viel Glück morgen.
Danke.
Du konntest dir deine Mutter nicht aussuchen, und sich mich als Schwester auch nicht.
Sie hätte sich bestimmt keine ausgesucht, die Wert auf Kaffee und Räucherstäbchen legt.
Aber glaub mir, solche Dinge sind wichtig.
Sie hätte sich einen gewünscht, der so ist wie sie.
Der von Geburt an reiten, schießen und Lasso werfen kann.
Aber Menschen treten nicht ohne Grund in dein Leben, Charlotte.
- Auch wenn man es nicht gleich merken kann. - Ja?
- Hey. - Hey.
- Wollt nur sehen, ob du was brauchst. - Nein. Alles bestens, danke.
Tja, die, Sammlung hat sich erheblich vergrößert.
Du kannst aber auch nur ein Paar zur Zeit tragen.
Und was ist mit dir, McLeod? Schmeißt hier den ganzen Laden.
Hast ein Baby. Und einen Typ, der dich anbetet.
Du hast es geschafft.
Du wärst doch vorbeigekommen, oder? Falls wir uns nicht zufällig begegnet wären...
Klar, ich hätte das Vieh weggebracht, wär zurückgekommen und hätt dich überrascht.
Aber du bist mir zuvorgekommen.
Was ist denn mit Tess?
Was meinst du?
Na ja, so wie ihr alle leise tretet, denk ich mir doch, dass was im Busch ist.
Sie geht morgen ins Krankenhaus.
Ist es was Ernstes?
Ja, vielleicht.
Tut mir Leid.
Danke.
Ein Glück, dass sie dich hat.
- Ist wirklich schön, dich wiederzusehen, Claire. - Ja.
- Du hast mir gefehlt. - Du mir auch. Ich hätt in Kontakt bleiben sollen.
Ich weiß. Kommt immer was dazwischen.
- Hast du hier auch wirklich alles? - Ja. Danke.
- Nacht. - Nacht.
Träum schön, meine Süße.
- Ist das Nicks Maschine? - Ja, aber es ist ein anderer Fahrer.
- Stevie! - Hab mich beeilt...
- Wieso fahren Sie Nicks Maschine? - Ich hab die Zäune geprüft.
Da hat mein Pickup gestreikt. Wilgul war am nächsten...
- Weiß er, dass Sie sie haben? - Er war nicht da. Ich musste irgendwie zurück.
Sie scheinen sich bei Anderen ja gern zu bedienen.
- Beschuldigen Sie mich etwa, Tess? - Lass uns gehen. Wir kommen sonst zu spät.
Ach, ja... Ich drück die Daumen.
- Entschuldige. - Ich weiß, sie hat Stress.
- Hast du 'ne Ahnung, wer der Dieb ist? - Ich? Nein. Woher soll ich das wissen?
- Wer ist denn bisher betroffen? - Killarney, wir, Wilgul.
Vielleicht nutzen die den Viehweg als Zugang.
Aber Race Hayley ist auch betroffen, der liegt nicht an der Strecke.
- Okay, und wer liegt noch dran? - Vince Lavise, aber der ist in der Stadt.
Da muss alles okay sein, sonst hätte sein Verwalter ihn geholt.
- Gut, dann haben wir noch etwas Zeit. - Wofür?
Um den Dieb zu fangen natürlich.
Natürlich.
So'n Mist. Die wussten, dass wir kommen, die hätten einen Platz freihalten müssen.
Das ist immer so bei Krankenhäusern.
- Wir verspäten uns noch. - Ohne mich werden sie kaum anfangen, Claire.
Hier geht es.
- Das ist doch kein Parkplatz. - Doch, jetzt schon.
Alles klar?
Los geht's.
Guten Morgen, Theresa. Wie fühlen Sie sich?
Ich hab einen unglaublichen Hunger auf Eier mit Speck.
Also, wie besprochen, wir machen jetzt eine offene Biopsie. Okay?
- Ist der Knoten klein... - Entfernen Sie ihn.
Ja. Sonst benötigen wir nur einen Teil zur Untersuchung.
Ein paar Tage müssen wir warten, ehe wir das endgültige Ergebnis kriegen.
Der Anästhesist kommt gleich zu Ihnen. Bevor Sie heimfahren, sehen wir uns noch.
Haben Sie noch Fragen? Außer der Bestellung fürs Frühstück?
Nein. Nein. Ist alles klar.
Okay.
- Hört sich alles so einfach an, nicht? - Ja, für ihn ist das eben Routine.
Für mich nicht...
Es wird alles gut.
Weiter dürfen Sie jetzt leider nicht mitkommen.
Okay. Also, ich bin hier draußen.
Ich hoffe, du hast auch mal das Glück, eine Schwester zu haben.
Und dass sie so ist wie Claire, dann weißt du, dass sie immer da ist, wenn du sie brauchst.
Egal was kommt.
Denn im Leben gibt es Stolpersteine.
Um mit ihnen fertig zu werden, brauchst du ganz besondere Freunde.
Ganz ruhig...
Lass dich von Angebern und Schönrednern nicht blenden.
Es sind die Stillen, die dir beistehen, zuhören und mitfühlen.
Auf die musst du achten.
Und wenn du einen findest, lass ihn nie wieder los.
Auch wenn du Angst hast, ob daraus was wird...
... und Angst hast, wohin deine Gefühle dich führen, wenn du es zulässt.
Sei mutig. Denn keiner von uns weiß, wieviel Zeit wir haben...
... und wieviele Gelegenheiten sich bieten, jemanden zu finden, der uns respektiert...
... der uns zuhört und uns so liebt, wie wir sind.
Und wenn du das nicht glaubst, frag deine Mutter.
Denn die hat das Glück gehabt, so einen Menschen zu finden.
Stevie, wird man nicht riechen, dass es Wasser ist und kein Benzin?
Die riechen das, was sie erwarten, glaub mir.
Mein Ex hat nie bemerkt, dass ich sein Haarwasser gegen Speiseöl ausgetauscht hab.
- Die Fliegen wurde er nicht mehr los. - Du hast was gemacht?
- Er hat mich betrogen. Was hättest du getan? - Ja, das merk ich mir.
Die werden volltanken und liegen bleiben. Wir kehren zurück und sehen, wer der Dieb ist.
- Und was dann? - Liegt bei Claire und den Anderen.
Nun, vielleicht ist es ja nur ein dummer Scherz von jungen Leuten.
Wie kommst du denn darauf?
Durch nichts, ich dacht nur, es sind vielleicht keine richtigen Diebe.
Gut. Wer sie auch sind, ich hab keine Lust für die gerade zu stehen.
- Und wenn sie nicht auftauchen? - Bislang hat's doch geklappt.
Warum sollten sie jetzt aufhören?
Hallo, ist Toby Frye zu sprechen?
Nein, ich hab's schon versucht, die haben gesagt, er sei bei Ihnen.
Ach, ich muss ihm nur dringend was sagen.
Nein, kann ich nicht sagen. Tut mir Leid.
Okay. Ja, vielen Dank.
- Bist doch sonst nicht so hinterher. - Bin ich gar nicht.
Bin ich nicht!
Telefonier nicht zu lange. Claire wollte anrufen wegen Tess.
Hallo, ich suche Toby Frye...
Tess!
Tess!
Bleib...
Für immer.
- Wann geht's denn los? - Du hast es schon hinter dir.
Da hat wohl jemand vollgetankt.
Kann nicht weit gekommen sein.
Komm, worauf wartest du?
Auf nichts.
Vielleicht hatten sie ja einen guten Grund, die Sachen zu nehmen.
- Der wäre? - Du hast Nicks Maschine geklaut.
- Ausgeliehen. - Vielleicht leihen die sich auch nur was aus.
Das werden wir jetzt feststellen.
Okay, sagen wir, es ist der Dieb. Wir müssen ihn ja nicht gleich anzeigen, oder?
Wie gesagt, das liegt nicht bei mir.
Hör mal, Stevie, Toby ist kein schlechter Kerl.
Er kann etwas nervig sein, aber er tut das sicher nur aus Verzweiflung.
Ich denk, du hast keine Ahnung, wer es war. Hab ich auch nicht... Race!
Tag, Jodi.
- Probleme? - Der Motor streikt. Das macht er dauernd.
Ich krieg das schon hin. Ich will euch nicht aufhalten.
- Kleiner Rat: Tanken Sie nicht mit Wasser. - Tu ich nicht.
Das Benzinfass dahinten ist voll damit. Da haben Sie doch aufgetankt...
Welcher Vollidiot... füllt denn ein Benzinfass mit Wasser?
- Jemand der weiß, dass er beklaut wird. - Hey, was bilden Sie sich ein?
- Jodi, sag ihr, ich bin kein Dieb. - Und wieso sind Sie wieder liegengeblieben?
Der ist alt. Ich sagte doch, der macht dauernd schlapp.
- Dann darf ich sicher den Benzinfilter sehen? - Nein, ich bin kein Dieb.
- Lassen Sie das. - Sie haben doch nichts zu verbergen, oder?
Wasser.
Kann schon mal vorkommen.
Hey...
... ich bin pleite, Jodi.
Ich wollt's zurückzahlen.
Ich bin kein Dieb.
Es tut mir Leid...
Dein Bett ist aufgeschlagen und ich hab 'ne Hühnersuppe für dich gekocht.
- Danke, Meg. - Wird's denn gehen?
- Ja, ich sollte mich nur hinlegen. - Na schön. So, dann komm mal.
- Stevie sagt, du sollst entscheiden wegen Race. - Warum hat er nicht einfach um Hilfe gebeten?
Ich denke, es war ihm peinlich, es sollte keiner wissen.
- Er hat mir richtig Leid getan. - Der arme Kerl.
- Ich geh mal zu Stevie, mich bedanken. - Sie repariert das Wasserrad.
Und ich mach lieber die Tränken und die Sattelkammer sauber.
- Sonst bringt sie mich um. - Wieso bist du bei mir nicht so auf Zack?
Bei dir ist die harte Tour nur aufgesetzt, Claire. Bei Stevie bin ich mir nicht so sicher.
Meg hat mich überredet, dir noch was zu bringen. Für alle Fälle.
Na, wie geht's dir?
- Ich sollte mich bei Stevie entschuldigen. - Die ist nicht nachtragend.
Im Gegensatz zu mir, was?
- Du hattest wirklich andere Sorgen. - Das wär nur 'ne Ausrede von mir.
Es wird mit ihr super laufen. Wirklich, lass dir nur Zeit.
- Wirst schon sehen. - Hauptsache, du bist zufrieden mit ihr.
- Aber du sollst es auch sein. - Es kommt vielleicht nicht mehr drauf an.
- Tess... - Ich bin ziemlich müde, Claire.
Danke.
Gut. Also... ruh dich aus.
Hey!
- Hast du meine Nachricht erhalten? - Welche Nachricht?
- Toby, ich hab dir überall hinterher telefoniert. - Kannst ohne mich nicht leben, was?
Nein, ich wollte dich nur warnen wegen...
Ach, vergiss es. Hat sich erledigt.
Was machst du hier überhaupt?
- Wollt mir nur 'ne Kette ausleihen. - Wozu?
Die Feuerwehr hat gar keinen Spezialeinsatz angeordnet.
Musst du denn alles wissen?
Kommt drauf an. Wie dringend brauchst du die Kette?
Wir haben neulich Abend damit 'ne Runde gedreht. Nur so zum Spaß.
Ja, wirklich zum Schießen.
Der Reifen ist geplatzt.
Am nächsten Tag wollten wir ihn wechseln, da hat es geregnet.
Der Wagen saß fest.
Wir haben ihn nicht rausgekriegt.
Du sagst Nick doch nichts, oder?
Das kostet dich was.
Daran hast du richtig Spaß, was?
Wenn du ranknackst, verstehen wir uns. Und wenn du quer schießt, bereust du's.
- Tag. - Hey.
Schönes Pferd.
- Leihst du oft Motorräder aus ohne zu fragen? - Nur in Notfällen.
- Scheint ja ziemlich wild zu sein. - Das krieg ich schon hin.
Was wird mit ihr?
Ich verkauf sie vielleicht, wenn sie soweit ist.
- Ich brauch ein Pferd. - Ich kann aber nicht gleich zahlen.
- Werden wir uns irgendwie einig? - Ja, als Claires Freundin.
Danke für die Maschine.
Keine Ursache. Und wie kommst du zurück?
Hatte gehofft, du fährst mich.
Ja, klar. Komm schon.
Stevie?
Diesel!
Ab aufs Bett.
Alles okay?
Hallo.
- Ich wollte mich nur entschuldigen. - Schon gut. Es hat sich ja alles aufgeklärt.
Ich beschuldige Leute nicht einfach so, aber ich hatte soviel im Kopf...
Brauchen Sie nicht zu erklären.
Hey, tolle Stiefel.
Ja, Claire versteht nicht, wieso ich mehr als ein Paar brauche.
Nein, sie hat den Schuh-Tick nicht.
Die Roten gefallen mir besonders.
Welche Größe haben Sie?
Acht.
Sie können Sie sich gern ausleihen, wenn ich sie geputzt zurückkriege.
Danke.
- Also, nichts für ungut. - Ich mach hier nur meinen Job.
Schön.
Nun...
... das ist gut.
Diesel, komm her.
Sag mir Bescheid, wenn jemand kommt.
Hab dich schon gesucht.
- Alex sagt, alles lief gut. - Ja.
Schmerzen, müde?
- Du bist schon öfter operiert worden, oder? - Oh ja.
Hast du die Narkose, hast du da...
- Hast du auch... - Geträumt?
Immer.
Das ist völlig normal, auch wenn's dir seltsam vorkam.
Das war so. Aber es war ein guter Traum, nicht gruselig.
Du kamst drin vor.
Wie gut, dass es nichts Gruseliges war.
Ich lag im Bett. Und ich hörte, wie du mich riefst.
Ich ging zur Tür, das heißt, ich versuchte es...
... aber ich fühlte mich so bleiern, ich erreichte sie nicht.
Und was war dann?
Als ich sie endlich erreicht hatte, und die Tür öffnete...
... standst du da.
Und was dann?
Du sagtest zu mir: „Geh nicht“.
Ja, ist doch klar. Ich will nicht, dass du weggehst.
Was bitte ist das denn?
- Das ist ein Brief an Charlotte. - Das hab ich gelesen!
Aber warum hast du ihn geschrieben?
Falls ich vielleicht nicht mehr da bin, wollte ich ihr ein paar Dinge sagen.
Das ist doch lächerlich! Klar wirst du da sein!
- Weißt du doch nicht. - Doch!
- Du kannst nicht einfach aufgeben! - Das tu ich ja nicht.
Gut! Dann vernichte ihn. Den wird Charlotte nicht brauchen.
Meinst du, ich verlasse dich, damit du sie wie einen Jungen erziehen kannst?
Ich bin 'ne tolle Schwester.
Dabei sollte ich dich trösten.
Ich geb nicht auf.
Doch seit Stevie hier ist, und ihre wilden Geschichten erzählt...
Aber das ist doch nur dummes Zeug, das ist nichts Besonderes...
Doch. Es ist was Besonderes.
Wir haben keine Vergangenheit. Wir haben kaum eine Gegenwart...
... und wenn wir keine gemeinsame Zukunft haben, möchte ich, dass was von mir hier bleibt.
Es wird dir nichts passieren...
Charlotte braucht dich. Und ich brauche dich.
Ja, aber du hast Stevie und...
Sie ist dir ähnlich, ihr habt viel gemeinsam.
Sie kann eben reiten, und einseilen, und sie kennt sich mit Pferden aus.
Sie ist kein Stadtmensch, die Alpakas und echten Kaffee liebt...
Für nichts auf der Welt würde ich dich eintauschen.
Schon gar nicht Meb...
Jetzt hat sie mich ja.
Und du auch...
Lass uns an nichts anderes denken.
Ich wünsche dir und deiner Mutter das Beste auf der Welt.
Glück, Liebe, Lachen. Besonders das Lachen.
Es küsst dich in Liebe deine Tante Tess.
Can't find what you're looking for?
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