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Bisher bei McLeods Töchter...
- Und das zweite Mal? Wieder zu jung? - Nein, Leanne ist gestorben.
Bei einem Autounfall, auf dem Rückweg vom Einkaufen.
- Tut mir Leid... - Wird schon wieder.
- Sie benutzt dich, weißt du? - Meinst du?
- Sie will offenbar alles haben. - Killarney, Geld, Macht, Status.
Das geht dich nichts an, Alex.
Aber im Lokal sagten sie, wenn man Black Angus mit Herefords kreuzt...
- ... gibt das „Black Baldys“. - Das ist richtig.
Und Baldys bringen immer Höchstpreise.
Ja, und Angus sind zur Zeit billig, dann machst du schon im ersten Jahr Gewinn.
Sollten wir uns echt überlegen. Ich check das. Mach 'ne Kostenberechnung, Geschäftsplan.
- Und wo kriegen wir den Hereford Bullen her? - Harry hat einen.
Gut. Worauf warten wir noch?
Der Plan hat Hand und Fuß. Eine gute Idee.
- Wie hoch ist die Decktaxe für „King Harold“? - Und kein Familientarif. Das ist ein Geschäft.
Ich möchte nur eine anständige Gewinnbeteiligung.
- An wieviel Prozent hattest du gedacht? - Der Verhandlungstrick heißt „verarschen“.
- Ich hab ein kleines Schlafdefizit. - Wem sagst du das?
- Also, die übliche Decktaxe für King Harold. - Du sollst mich runterhandeln, aber nicht rauf.
Eine Schwiegertochter, mit der ich Geschäfte mache. Was will man mehr?
- Danke, Harry. - Ja, danke.
Was wird das hier?
Drovers setzt King Harold ein, um Black Baldys zu züchten.
- Harry, hast du's vergessen? - Was denn?
Du hast mir für das neue Zuchtprogramm Exklusivrechte an King Harold zugesichert.
Meine Leute bereiten schon alles vor.
Ja. Es tut mir Leid, Claire. Ich...
- Ach, macht nichts. Schon gut. - Ihr wart euch schon einig.
Ich hatte es vergessen. Könnten wir das eventuell verschieben?
Das wird nichts. Wenn er sich ausgeruht hat...
... werd ich ihn noch mal einsetzten, aber erkundigt euch doch woanders.
Macht euch keine Gedanken. Wir müssen jetzt los. Danke trotzdem.
Es war schon per Handschlag besiegelt, und plötzlich hatte Sandra ein Zuchtprogramm.
Die wickelt ihn doch um den kleinen Finger. Unglaublich.
- Dann holen wir 'nen anderen Hereford Bullen. - Es gibt keinen gleichwertigen in der Gegend.
Und wenn wir woanders Samen bestellen, wird's viel zu teuer.
- Sie kann ihn ja nicht unentwegt einsetzen. - Den wird sie uns nie überlassen. Das war's.
Leute, seht mal. Blumen für mich.
- Von wem sind die? - Weiß nicht.
Eine Karte war nicht dabei. Die lagen auf den Stufen vor unserem Zimmer.
- Ist etwas unheimlich. - Ich find's romantisch.
Ich wette, die sind von Craig. Der tut doch alles, um bei dir zu landen.
Bestimmt nicht. Das ist viel zu kultiviert für Craig.
Vielleicht noch Toby von der Feuerwehr, aber der ist zu eitel, um sowas zu machen.
Vielleicht kommst du dahinter, wenn du'n paar Tränken sauber gemacht hast.
- Guten Morgen allerseits. - Hey.
- Hast du deine Reizwäsche an? - Was?
Mom sagte stets: „Trag die beste Unterwäsche, auch wenn du nur zum Zahnarzt gehst“.
Ach so...
Wir sollten los. Du solltest dich jetzt umziehen.
Und sobald wir in der Klinik fertig sind, machen wir ein romantisches Picknick am Fluss.
- Was ist? - Weißt du, Claire war das letzte Mal mit und...
Es ist ihr angenehmer, wenn eine Frau dabei ist.
- Ich kapier den Arztjargon. - Du bist Tierarzt.
- Im Prinzip dasselbe. - I wo.
Kommt doch beide mit.
- Du willst doch nicht mit 'ner Gruppe antanzen. - Das Picknick ist schon im Wagen.
- Passt es dir? - Mir passt nur nicht, wenn du zu spät kommst.
Nun fahrt schon endlich los.
Vorsicht!
Was hab ich denn gemacht? Seien Sie vorsichtig. Das ist ein Edel-Bulle.
Da muss man aufpassen.
Ist doch gut, noch ein paar Hosen in der Familie zu haben, was, Harry?
Hey.
Ich...
... hab mit dem Besamungstechniker gesprochen.
- King Harold könnte gleich loslegen... - Geduld ist wohl keine Tugend von dir.
Ach komm, Harry. Du magst das doch.
Du bist doch genauso.
Wenn schon Partner, dann in allem, oder?
Ich hatte Claire mein Wort gegeben. Du hast mich nicht gut dastehen lassen.
Tut mir Leid.
Ich versuch dich heut Abend besser dastehen zu lassen...
Alex.
Harry.
Bei der Bewässerungsanlage fehlt leider die Bedienungsanleitung.
- Die könnte im Büro liegen. - Ist gut.
- Was habt ihr vor? - Harry und ich haben vor, zu züchten.
Stimmt's, Harry?
Sandra will King Harold einsetzen, bei ihren Rindern.
- Ist ja praktisch für dich. - Das ist rein geschäftlich, Alex.
- Ich zahle die volle Decktaxe. - Kann ich mir denken.
Harry...
- ... stört's dich nicht, dass er so zu mir spricht? - Alex war immer so.
Nein, er und Nick behandeln mich, als sei ich 'ne geldgierige Nutte.
Es wird ein bisschen dauern, bis sie sich an die Neue gewöhnt haben.
Es wird ewig dauern, wenn du sie glauben lässt, es sei nichts anderes.
Tu ich ja nicht.
Mach doch die Beziehung endlich offiziell.
Zeig ihnen, dass ich ein Mitglied der Familie bin.
Unmöglich, dich so lange warten zu lassen.
Jetzt reicht's mir.
Dave, nicht! Warte...
Theresa McLeod.
- Ja.... - Kommen Sie bitte. Ich bin John Murphy.
- Na, dann komm... - Du brauchst nicht mit reinzukommen.
Du musst dich doch ausziehen. Klar komm ich mit.
Tess, du brauchst jemanden an deiner Seite. Deswegen bin ich doch hier.
Okay.
Los, Becky!
Hat sie eine Chance beim Regionalen Jungfarmer Wettbewerb?
Jedenfalls hat sie den Heimvorteil.
Könnte es vielleicht jemand sein, der mich aus der Ferne anhimmelt?
- Wer? - Mein heimlicher Verehrer.
Er macht mich neugierig, also ist es höchstwahrscheinlich jemand, den ich kenne.
Schnellste Zeit bisher.
Wenn du wirklich gewinnen willst, musst du dich im Wollesortieren verbessern.
- Du kannst ja morgen noch reichlich üben. - Okay.
- Jemand, der sich nicht zeigen will. Nur wieso? - Weil er hässlich ist?
- Oder berühmt. Wen davon kenn ich? - Schluss damit!
Die Arbeit von Tess muss gleich auch noch erledigt werden.
Jetzt müsste sie die Untersuchung hinter sich haben.
- Du hast sie doch mit, oder? - Was?
Die Alpakasocke. Zieh sie mir über den Kopf, das beruhigt.
Ja, ist gut.
Ich steh das mit dir durch. Keine Angst...
Also.
Legen Sie sich jetzt einfach hin. Und ganz nach oben rücken.
Und den linken Arm bitte unter den Kopf legen.
So...
... ich werde ziemlich fest drücken, ja? Entspannen Sie sich.
- Ich gebe Ihnen jetzt die örtliche Betäubung. - Konzentrier dich auf mich, nicht auf die Nadel.
Du könntest doch noch die Socke holen.
Wir kriegen das Ergebnis in ein paar Tagen, wenn wir'n bisschen Druck machen.
- Da wär ich sehr dankbar. - Und wenn's Probleme gibt?
Das besprechen wir dann. Haben Sie noch Fragen, Theresa?
Nein.
Velen Dank, Dr. Murphy...
Danke.
Ich kenn einen Typ von der Uni, der ist ein hohes Tier an der Frauenklinik.
Ich frag ihn mal, was er tun kann.
Können wir das Picknick lassen? Ich will nur nach Hause.
- Alles okay? - Sicher. Mir ist nur einfach nicht danach.
Du kannst dich ja hinlegen. Dann machen wir ein Picknick im Bett.
Ein paar Ameisen finde ich schon noch..
Wusstest du, das Gute ist...
... heutzutage kann man dir vor Beginn der Chemo Eizellen entnehmen.
Selbst wenn du unfruchtbar würdest, wär das halb so wild.
Wir könnten trotzdem noch Kinder haben.
Du willst doch Kinder. Und ich auch.
Sie ist wirklich gewachsen.
Ja, wie heißt es so schön:
„Gute Weide, gute Ernte“.
Also, wegen heute Morgen...
Wir finden sicher eine Lösung wegen King Harold.
Sandra sieht das anders.
Ach, es wird sich eine Zeit finden lassen, wo sie ihn nicht braucht.
Das wär schön.
Komm doch nachher zum Mittagessen, wir wälzen unseren Terminkalender...
... und machen gleich einen Plan.
Ich... erwarte Tess aus der Stadt zurück, deswegen...
Nick und Alex kommen auch. Wär unser erstes Familienessen.
- Wär schön. Danke. - Gut. Sandra würde sich freuen.
- Sandra? - Ja. Also, um eins dann.
Wenn du bedenkst, wie weit man mit Brustplastiken schon ist, ich meine...
... nicht mal eine beidseitige Mastektomie wär'n Problem, weißt du.
Na ja, nicht dass...
... man geht ja lieber auf Nummer Sicher, als dass man riskiert, dass es wiederkommt.
Ich hab von einer Frau gelesen, die hatte gleich zweimal...
Dave, halt an!
Was hast du, Tess?
Hör auf, bitte! Hör einfach auf!
Hör auf mit Lymphknoten, Eizellentnahme, einfacher oder beidseitiger Mastektomie.
- Ich hab nur einen Knoten. - Ich will doch nur helfen.
- Helfen? Du meinst, das hilft? - Dann sag, was ich tun soll. Was kann ich tun?
- Red einfach nicht davon! - Ich will doch nur nicht, dass dir was passiert.
- Aber genauso hört es sich an. - Wirklich?
Das war nicht meine Absicht.
Ich will nur an die Arbeit gehen und versuchen, das Ganze zu vergessen, okay?
Tess, du kannst jetzt unmöglich arbeiten. Du musst dich schonen.
Siehst du? Du kapierst es einfach nicht.
Was? Tess, du kannst nicht nach Hause laufen.
Ich will einfach nur allein sein!
Ich hab doch gesagt, ich...
- Hallo. - Was ist los? Eine Panne gehabt?
Nicht direkt.
Danke.
Auf der Karte stand, ich soll ihn morgen nach Sonnenaufgang am Windrad treffen.
Toll, dann müssen wir nicht mehr deine Geschichten ertragen.
- Bist ja nur eifersüchtig... - Auf 'nen Freak, der sich nicht blicken lässt?
Geh lieber nicht allein hin.
Wenn er mir was antun will, hätte er keine Visitenkarte hinterlassen.
Wieso nicht? Manche Verbrecher wollen gefasst werden.
Wenn er gefasst werden will, warum vergeudet er dann Geld für teuren Sekt?
Weil er spinnt, und Billiges bei dir nicht zieht.
- Was ist denn so witzig? - Nchts. Wie ist es gelaufen?
Ja, gut.
Vom geheimen Verehrer?
Ach, ist doch albern. Ich rede jetzt nicht mehr davon..
- Ich mach mich jetzt an die Paddocks. - Ist schon erledigt.
- Der Fettabscheider ist ja auch... - Hab ich heut Früh gemacht.
- Dann könnte ich ja jetzt die Luzerne pflanzen. - Nick schafft das.
Aber darum geht es nicht.
Du hättest ruhig absagen können.
- Mit Tess hast du 'ne gute Ausrede. - Das hätte sie nicht gewollt.
- Du hättest sagen können, du kannst nicht. - Hab ich versucht.
Aber dann sagte er, ihr Jungs habt schon zugesagt.
Er sagte, du hast zugesagt.
Dein erstes Familientreffen mit der potentiellen Schwiegermutter.
Sag's nicht. Sag's nicht.
Sonst kommt mir das Frühstück hoch.
Ich könnte doch sagen, ich hatte einen Platten und wir verbringen den ganzen Tag hier.
Dann wäre Nick aber schwer begeistert.
Ist doch nur, um dieses Essen zu vermeiden.
- Nett, dass ihr auch noch kommt. - Tut mir Leid. Claires Wagen hatte 'ne Panne.
- Von wegen. - Danke, Mann.
Sandra hat alles umgeräumt, Alex.
Und überall hängen Fotos mit ihr und Dad in inniger Umarmung.
- So als würde sie hier wohnen. - Claire, Alex, alles klar?
Harry...
Ich freue mich, dass ihr alle kommen konntet.
Wir wollten die Familie schon ewig zum Essen einladen, stimmt's, Harry?
Ihr wisst ja, wir hatten viel um die Ohren. Tut mir Leid, dass es mit King Harold nicht klappt.
Hoffentlich bist du nicht sauer deshalb.
- Natürlich nicht. - Komm. Gib sie mir mal.
- Na los, mein Mäuschen. Geh kuscheln. - Ja, komm her, Kleines.
Wer hätte das gedacht. Harry und Babys. Ein Naturtalent.
- Ja, aber nicht beim Windelwechsel. - Hab dich nur ein wenig gepiekst.
- Ja, aber wo du ihn gepiekst hast... - Das erklärt Vieles.
Wie witzig... Zum totlachen.
Nächstes Mal bist du schon in Übung, und wenn wir uns ranhalten...
... hat Charlotte jemanden zum Spielen.
- Nicht doch... - Komm, mein Schätzen. Na komm.
Also, ich hab mit den beiden immer noch genug zu tun.
Und noch mehr schaffe ich ganz bestimmt nicht.
Ich seh mal, wo Rhonda bleibt.
Ich hätte nie gedacht, dass Harry Ryan sich von 'ner Frau rumkommandieren lässt.
Besonders von einer wie Sandra.
Harry ist wahrscheinlich geschmeichelt, dass er eine 20 Jahre jüngere Frau hat.
Er macht sich wirklich zum Narren...
Du würdest dir natürlich keine 20jährige nehmen?
Darauf antworte ich nicht. Wenn ich nein sage, denkst du, ich lüge.
Sag ich, es interessiert mich, denkst du, ich hab jemanden im Auge.
- Hast du das? - Schon geht's los... Die sind einsame Spitze.
Du weißt ja, wie es ist, allein einen Betrieb zu führen.
Ja, sicher. Es ist schwer.
Je mehr Harry und ich unsere Betriebe gemeinsam erweitern, desto besser für beide.
Inwiefern erweitern?
Die Vereinbarung mit „Serretas“ zum Beispiel. Denn das hätte keiner allein gemacht.
„Serretas“? Entwickeln die nicht genetisch veränderte Pflanzen?
Da liegt die Zukunft.
Die wollen hier in der Gegend einen Versuch mit Genpflanzen starten...
... und Killarney würde sie sehr interessieren.
Und wenn es erfolgreich läuft, beziehen die uns in weitere Entwicklungen ein.
Da winkt viel Geld.
Ganz zu schweigen vom Prestige.
- Das ist für Wilgul 'ne Katastrophe. - Lass uns erst mal darüber reden.
Da gibt's nichts zu bereden.
Wenn ein genmanipulierter Samen auf unser Land weht...
... können wir die Anerkennung als Biobetrieb vergessen.
- Dann schaffen wir eine Pufferzone. - So wie beim Viehweg?
Wieviel kostbares Land muss ich noch opfern?
Weißt du, was passiert, wenn nur der Verdacht aufkommt...
- ... dass Gen-Futter im Spiel ist? - Das kann man ja kontrollieren.
Ja, 24 Stunden Kameraüberwachung, aber wer will das?
Sie muss jetzt schlafen. Ich geh lieber. Danke für die Einladung, Harry.
Du verringerst die Anbaufläche von Wilgul und gefährdest die Viehverkäufe aller Nachbarn.
- Wieviele willst du noch vor den Kopf stoßen? - Was kann ich dafür, wenn sie nicht zuhören?
Da hast du wohl umso besser zugehört, Dad. Man kann sich denken, warum.
So, jetzt ist aber genug.
Ich denke, das Essen ist beendet.
- Ich sag ja, sie machen gegen dich Front. - Lass sein!
- Es sind beide sture, und undankbare... - Du sagst nichts gegen meine Söhne, Sandra.
Und versuch nicht, uns auseinander zu bringen.
Tu's nicht...
Entschuldige. Ich brauch 'ne Pause.
Wollt ich vorhin schon vorschlagen, aber ich dachte, du reißt mir den Kopf ab.
Wenn du jemanden kritisierst, der Rücksicht nimmt, giltst du als undankbar.
Ja, aber rumsitzen und nichts tun, das versteht auch keiner...
Ich kenn das nämlich.
- Und was sollte man tun? - Man holt die Schwester Kate Davis.
Meine Krankenschwester aus der Reha. Das war eine Fügung.
Die hat's nicht so ernst genommen. Hat alles gesagt, was keiner sagen wollte.
Als wir uns das erste Mal begegnet sind, rief sie quer durch die ganze Station:
Nick Ryan, willst du das Bein noch benutzen, oder sollen wir es gleich verschrotten?
- Ich hätte sie sicher erwürgt. - Oder versucht, ihr das Gegenteil zu beweisen.
Hat wohl funktioniert.
Wenn du denkst, üble Reha-Witze helfen dir, ich hab einige davon auf Lager.
- Wollen wir wieder? - Aber ja. Alles klar.
Er legt hier Champagner und Blumen hin, und keiner hat ihn kommen und gehen sehen?
- Clever, nicht? - Ist vielleicht ein Gespenst.
Was hat er denn mitgenommen, was wir noch nicht bemerkt haben?
Ist es so schwer zu glauben, dass sich jemand für mich interessiert?
Das waren Craig oder Toby...
Die haben doch'n Knoten im Hirn, die doch nicht.
Tess, möchtest du was trinken?
Nein, vielen Dank.
Danke, dass ihr meine Arbeit heute erledigt habt. Dir auch, Becky.
- Ist doch klar. - Gern geschehen.
Da habt ihr euch schön was aufgebuckelt.
Die Suppe ist etwas klumpig, oder bilde ich mir das ein?
Nichts für ungut, Meg, das lag mir so auf der Brust.
Tja, wir müssen dich so nehmen wie du bist.
Auch, wenn du schwach auf der Brust bist.
Ich hab den ganzen Nachmittag Luzerne Säcke aufgeknotet.
Eigentlich ist Terry richtig patent, aber die Krawatte muss ich ihm knoten.
Ich hab die losen Leinen alle miteinander verknotet.
Und ich hab die Wolle für dich aufgewickelt, schön glatt, sind keine Knötchen mehr drin.
Werfen wir uns alle in die Brust.
Bitte darum, die Front überqueren zu dürfen.
Hab ich dich lange genug in Ruhe gelassen?
- Wegen vorhin. Ich... - Du hattest Recht.
Absolut...
Ich bin dir keine Hilfe. Entschuldige.
Also, von jetzt an, erwähne ich keine Knotektomie...
... Mastektomie, Hirnektomie. Jedwede Ektomie wird hiermit zum absoluten Tabuthema erklärt.
Du hast gelächelt.
Siehst du, genau das brauche ich jetzt.
Deinen Humor, den ich so liebe. Das hilft mir mehr als alles andere...
Zwei Blondinen laufen in ein Haus.
Zumindest eine hätte es sehen müssen...
Das ist von deinen schlechten Witzen zweifelsfrei der beste...
- Ich weiß noch bessere... - Nein. Das würde gar nicht zu dir passen.
Ist jetzt wohl zu spät fürs Picknick.
Ich will jetzt eigentlich nur eins...
- Okay... - Nein.
Ich muss jetzt schlafen. War ein anstrengender Tag.
Gut. Soll ich dann gehen?
Nein.
- Das mit King Harold lief heute gut. - Er ist auch ein guter Bulle.
- Du bist weggegangen. - Du hast gesagt, du hättest alles im Griff.
Du bist noch sauer wegen heute Mittag.
Es war noch nichts entschieden wegen der Gen-Pflanzen und du überfällst die Jungs damit.
- Tut mir Leid. - Und was sollte das Gerede von Babys?
Das war nur so.
Ich hab dich gesehen, wie du Charlotte gehalten hast und...
... ich wünsch mir ein Leben mit dir, Harry.
Ist das so schlimm?
Wieso sollen wir es überstürzen? Lass uns doch mal abwarten.
Klar.
- Kommst du zu Bett? - Nein, geh nur schon.
Ich will aber nicht allein sein...
Sobald mein Kopf auf dem Kissen liegt, schlafe ich ein.
Na ja, ich wüsste mindestens...
... 26 Mittel und Wege, um deinen Kopf vom Kissen fernzuhalten.
Nur 26?
- Ich wünschte, du wärst hier. - Ja, ich auch...
Na los. Gib's zu. Der Damm war 'ne Ausrede, du wolltest doch nur Fußball gucken.
Fußball ist erst morgen Abend, ja?
- Kann der Damm nicht warten? - Nick muss morgen einsäen.
Ich muss gleich morgen früh anfangen, sonst werden wir nie fertig.
- Meb könnte dich hier um vier sicher wecken. - Dann würd ich aber noch nicht aufstehen.
Denkst du, ich bring dich auf Abwege, Alex Ryan?
Aber das hoffe ich doch..
Bist du im Bett?
Und, was hast du an?
Komisch, dass du mich fragst.
Ich hab die blauseidenen Boxershorts an.
Da sehen deine Beine sicher klasse aus.
Und was hast du an? Nein, lass mich raten...
Ich trage einen sehr, sehr sexy Pyjama aus Flanell.
Aus Flanell...
- Mit etwas Babyspucke auf der Schulter. - Was du nicht sagst, Baby.
Ich hab noch meine Stiefel an. Hast du deine Stiefel noch an?
Ich liebe es, wenn du schmutzig daherredest.
Ich will dir keine Angst machen. Bestimmt nicht.
Ich weiß.
Ich liebe dich.
So sehr, dass ich alles tun würde, um dich nicht zu verlieren...
Ich liebe dich auch.
Wenn du wüsstest, wieviel du mir bedeutest...
... was ich tun würde, damit dir nichts passiert...
Ich weiß.
Ich würd alles tun.
Alles, Leanne. Ich liebe dich...
Hey, wie sieht's aus?
Hi.
- Jake! Was machst du denn hier? - Dasselbe könnt ich dich fragen.
Wo ist Becky?
Na toll. Ausgerechnet du steckst dahinter.
- Becky hat doch meine Blumen gekriegt? - Nein, ich.
Ich dachte, du hast sie auf die Stufen vor mein Zimmer gelegt.
- Mit 'ner Karte. Für Becky. - Da war keine Karte.
Aber ja.
Muss wohl weggeweht sein.
Na ja...
... dann wünsch ich dir einen wirklich schönen Tag.
Weißt du, wenn du sie zurückerobern willst, dann fängst du das falsch an.
Du müsstest wissen, dass Becky nicht käuflich ist.
Wohl im Gegensatz zu mir...
Ich rat dir, einfach mit ihr zu reden, dann erreichst du vielleicht sogar was.
Hey, wie ist es gelaufen?
- Na, mit dem heimlichen Verehrer. - Eigentlich war es deiner.
- Hallo Becky. - Hi.
Du hast mir gefehlt.
Wir waren Partner und...
... das hatte ich vergessen.
Den Fehler mach ich bestimmt nie wieder...
Und mit Schampus und 'nem Blumenstrauß biegt man das wieder gerade, was, Jake?
Na, du nimmst meine Anrufe nicht an, du reagierst nicht auf meine Briefe.
Was soll man denn sonst noch machen? Sich ausziehen und in deinem Bett verstecken?
- Hattest du das denn vor? - Würde es funktionieren?
- Würdest du's tun? - Nur wenn du mir noch 'ne Chance gibst.
Nein, ich glaube nicht.
- Morgen, Terry. - Ja, Tag.
- Herrliches Wetter. - Ja.
- Stimmt was nicht? - Ja.
King Harold ist ein wenig erschöpft. Bisschen überbeansprucht hinten rum.
- Wie oft habt ihr ihn gestern abgesamt? - Weiß ich nicht genau.
Zur Abdeckung deiner Tiere braucht ihr nur ein paar Portionen.
- Aber dann würde er doch nicht so aussehen. - Versuchst du einen Extra-Vorrat anzulegen?
- Dafür hab ich nicht zugestimmt. - Der Besamungstechniker hat Druck gemacht.
Du meinst, du hast Druck gemacht.
So, wie du mich unter Druck setzt.
Röstest du noch die Kaffeebohnen?
Bitte?
Als ich aufgewacht bin, warst du nicht da. Ich dachte, du bringst mir den Kaffee ans Bett.
Nach 'ner halben Stunde warst du immer noch nicht da.
Hast du 'ne Ausrede?
Gestern Nacht, im Bett, hast du mich Leanne genannt.
Was? Nein, hab ich nicht.
Das Letzte, was du vor dem Einschlafen gesagt hast, war: „Leanne, ich liebe dich“.
Ich hab wahrscheinlich schon geschlafen. Da hätt ich jeden Namen sagen können.
Zum Beispiel: Ich liebe dich, Bruce Springsteen.
- Aber du hast deutlich „Leanne“ gesagt. - Ist doch absurd. Hat nichts zu bedeuten.
- Also, ich finde schon. - Tess!
Der Arzt ist am Telefon!
Danke. Wiederhören...
Okay, sie haben veränderte Zellen gefunden. Dadurch ist eine Diagnose nicht möglich.
Sie müssen eine offene Biopsie durchführen, dann sehen sie erst, was los ist.
Also können sie im Grunde noch gar nichts sagen.
Ja, genau.
Wir warten's erst mal ab.
Tja, so sieht's aus.
- Dann bis nachher. - Bist du auch okay?
- Klar, ich hab nur zu tun. - Aber du kannst jetzt nicht arbeiten...
- Will ich aber! - Hör mal...
... rufen wir den Arzt an und besprechen deine Möglichkeiten.
Ich stimme einer Biopsie zu, oder nicht. Das sind meine Möglichkeiten.
- Begreif doch. Die Lage hat sich verändert. - Hat sie nicht.
- Geh nicht gleich vom Schlimmsten aus. - Ich mach mir Sorgen.
Wir sind alle besorgt, aber denkst du, so hilft man ihr am besten?
Ich kann doch nicht tatenlos zusehen, wie sie stirbt.
Wer redet denn vom Sterben? Sie hat einen Knoten, mehr nicht im Moment!
Sie sollte den Tatsachen ins Auge sehen, Claire.
Darüber zerbrechen wir uns den Kopf, wenn es wirklich nötig ist.
- Wir müssen uns darauf vorbereiten... - Es wird nicht vom Sterben geredet...
... nicht davon, Tatsachen ins Auge zu sehen. Von gar nichts, was Tess in Angst versetzt.
Ist das klar?
Hallo.
Wegen des Essens gestern...
Es sollte die Familie zusammenführen, keinen Streit auslösen.
So sah's aber nicht aus.
Männer mögen keine starken Frauen. Damit hatte ich schon immer zu kämpfen...
Ich liebe starke Frauen.
Nur dich nicht.
Das war mal anders.
Ja... Jeder macht mal Fehler.
Ich weiß, du glaubst mir nicht, aber ich hab mich wirklich in Harry verliebt.
- Das hat nichts damit zu tun. - Ach, hör auf, Alex.
Sei doch ehrlich, du würdest doch alles tun, um uns auseinander zu bringen.
Ich will nur, dass ihr mich toleriert.
Du kannst mir nicht verdenken, dass ich will, was ihr habt.
Was denn?
Familie.
- Dave, du hast es versprochen. - Ich liebe dich.
Ich liebe dich auch...
Ich will dir doch keine Angst machen. Ich kann nichts dafür, dass ich so rede.
Ich will dich nicht verlieren.
Gehen wir mal vom Schlimmsten aus. Sagen wir ruhig, es ist Krebs.
Sagen wir: „Ich habe Krebs“.
Was würdest du davon halten, was ganz anderes zu machen, wie...
... ich könnte mich zurückziehen und die Behandlung lassen...
... weil der Kampf meiner Mutter mit der Chemo...
... und den anderen blöden Behandlungen mir einfach gereicht hat. Vielen Dank.
- Das kann nicht dein Ernst sein. - Warum nicht? Es geht um mich.
- Es geht nicht um dich oder Leanne. - Das letzte Nacht war nichts.
Hör auf zu sagen, es war nichts!
Es tut mir Leid, dass du sie verloren hast...
... und ich weiß, du hast schreckliche Angst, mich zu verlieren, aber je mehr Angst...
... du hast, desto mehr habe ich das Gefühl, du tötest mich.
Tut mir Leid.
- Du hast sie noch nicht losgelassen. - Doch, hab ich. Nur...
... ich dachte es jedenfalls.
- Wenn ich mir Mühe gebe... - Das hast du ja schon, das hast du.
Ich schaff das... Ich komm damit zurecht, ich schaff das.
Ich kann dir nicht helfen.
- Das musst du alleine machen. - Das erwarte ich auch von dir.
Du hast genug Probleme.
Ja, also bis dahin sollten wir...
Ich bin trotzdem für dich da.
Aber dann ändert sich ja nichts, oder?
Eigentlich sollte ich doch dir helfen.
Tust du ja. Du musst...
... tu das jetzt für dich...
... und dann wird es auch mir helfen.
Bitte...
Ich hab dich enttäuscht, nicht?
Nein, das hast du nicht.
Du bleibst hier, Oscar.
Schon gut, heul dich aus...
Ich hab mich von Dave getrennt.
Woher weiß man, ob man sich richtig entschieden hat?
Woher weiß man das?
Man fühlt es.
Hier nimm das.
Das hat Meb leider vollgespuckt.
Ja, stimmt.
Das macht nichts. Bleibt in der Familie.
Komm, Junge. Na komm.
Komm schon.
- Will sie Ärger? - Gut so, Terry. Vorsichtig.
Ja, mein Dicker.
- Komm. - Was macht der hier?
Ich hab eingesehen, dass wir ihn beide einsetzen können.
- Wo ist der Haken? - Kein Haken.
Obwohl, er hat hintenrum ein wenig Stress.
Solltest ihm ein, zwei Wochen Ruhe gönnen, bevor du ihn benutzt.
Ich soll ihn in Weidepacht nehmen?
Ich kann ihn ja wieder mitnehmen.
Nein, schon gut.
Und denk an sein Spezialfutter. Das müsst ihr bestellen.
Harry will sicher, dass Dave ihn durchcheckt, bevor ihr ihn einsetzt.
- Gut... - Brauchst dich nicht zu bedanken.
Wir sind ja eine Familie.
Meg...
... wir müssen was besprechen.
Die Sache ist die, Meg, ich fühle mich zu einer 20 Jahre jüngeren hingezogen.
Sie...
... sieht natürlich traumhaft aus.
Und ich schätze mal, in 20 Jahren ist sie erst recht 'ne Wucht.
Reingelegt.
Hab „Serretas“ angerufen. Hab ihnen gesagt, wir hätten kein Interesse.
Hab mich zudem mit Alex unterhalten, und mich vergewissert, dass da alles okay ist.
Und ich hab Terry gebeten, King Harold nach Drovers zu bringen.
Claire versteht, dass er 'ne Ruhepause braucht, ehe sie ihn einsetzt.
Ich bemühe mich wirklich, Harry.
Warum nicht gleich so.
Ich hab überstürzt gehandelt, ich weiß. Tut mir Leid.
Ich kann nur nichts für meine Gefühle.
Ich mag's nicht, wenn man mir was diktiert. Ist wohl altmodisch, aber so bin ich nun mal.
Ich liebe dich, so wie du bist.
Ich war sehr lange verheiratet. Lass...
... uns einfach Zeit.
Soll ich nun über Nacht bleiben oder nicht?
Ist nicht Fußball?
Ich bin bereit, für dich ein Opfer zu bringen.
Ach, ich sollte versuchen, Tess abzulenken.
Ja.
Ich dachte, Dave ist der Richtige für sie.
Sollten wir uns das fragen?
- Was? - Ob es hält?
Ja. Ja, ich schätze, ein paar Wochen haben wir wohl noch.
Du!
Gib mir einen Kuss...
Entschuldige die Verspätung.
Wenn das wieder vorkommt, gibt's 'ne Lohnkürzung.
Bezahlung wär mal ganz was Neues.
Dann lass uns mal die Luzerne pflanzen.
- Geht's dir gut? - Ja.
Nein.
Ja.
Komm, Oscar.
Clara wusste, dass sie nur dann ein Haar vom Haupt des Zauberbären bekommen konnte...
... wenn sie allein in den Wald ging.
Selbst der schlaue Fuchs erschauderte, wenn er an die Reise dachte, die ihr bevorstand.
Und deshalb entzündeten ihre Freunde, die Tiere, ein großes Feuer für sie.
Das brennt von nun an jede Nacht, damit du wieder zu uns zurück findest...
... sagte das besorgte Pony.
„Wir warten auf dich“, riefen sie alle.
Und ehe sie sich versah, hatte Clara einen kräftigen Wanderstock ergriffen.
Nachdem sie ihren Proviant verstaut und allen noch mal tapfer zugelächelt hatte...
... schritt sie den dunklen, mit Moos bewachsenen Pfad entlang...
... der sie zu dem Zauberbären führen sollte...
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