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Sie haben die Leiche meines Vaters aus dem See gezogen.
Du hast mit Papa für die Mafia gearbeitet. Ich weiß es genau.
Ich wusste nicht, dass die Ware, die
ich zu Fontana brachte, gestohlen war.
Ehrlich, du bist gut. Jetzt sind wir Partner.
Jetzt sind wir Partner.
Du schaffst es nicht. Töte mich.
Ich will nie wieder etwas von Antonio Romano hören.
Verstanden?
Du musst deinen Freund umbringen.
Das ist ein Stück vom Caravaggio.
Bring mir das Bild, auch wenn es zerstückelt ist.
Aber was...
Wo zum Teufel ist das echte Bild?
LA LINEA DELLA PALMA beruht auf wahren Begebenheiten.
Die Serie ist jedoch fiktiv.
Handlung, Charaktere und Dialoge sind frei erfunden.
Wo war es, Saro?
Dort, glaube ich.
Saro.
Saro, was zur Hölle machst du?
Bist du sicher, was du da tust?
Komm nicht näher.
Komm nicht näher.
Mach die Augen zu.
Versprich mir eines.
Dass du dich um Caterina und die Kinder kümmerst, ja?
Ja?
Warte.
Was ist los?
Leucht mir mal hier unten.
Los jetzt.
Meine Kleine.
Schlaf, meine Kleine.
Was machst du, Papa?
-Warum bist du wach? -Ich weiß nicht.
Komm, gehen wir schlafen.
Das Caravaggio-Komplott
Anna, ruhig, ich bin's!
Wir fahren.
Steig ein.
Fahr los!
-Anna, bist du verletzt? -Nein.
Nein, nein.
Dein Handy, ich ruf die Polizei.
Nein, jetzt ist es gefährlich.
Ich muss die Polizei und Andrea anrufen.
Hallo, hier ist Anna Romano.
Im Moment kann ich nicht ans Telefon gehen.
Herr Savoca.
-Guten Tag. -Sie reisen ab?
Ja.
Wir brauchen das. Vor allem Caterina.
Ist Anna zu Hause?
Nein, vielleicht ist sie bei ihrem Bruder
oder jemand anderem, ich weiß es nicht.
Brauchen Sie noch etwas?
Nein.
-Gute Reise. -Danke.
Was wollte er?
Ach, nichts.
Kommst du?
Anna!
Fra, wo sind wir?
Bitte, sag mir, wo wir sind.
-Ich kann nicht mehr. -Ich weiß.
-Ich bin müde, ich kann nicht mehr. -Ich weiß.
Wer ist das?
Meine Kleine.
Fra.
Nein.
Ruhig.
Cavadini hier, aus der Villa Fontana. Ich brauche Verstärkung.
Ich habe eine Leiche gefunden.
Vielleicht sind drinnen noch mehr.
Ich weiß es nicht. Ich überprüfe das jetzt.
Ich wollte doch nur ein besseres Leben.
Für dich, für Francesco, für eure Mutter.
Weißt du, was man mir in Palermo gesagt hat, als ich jung war?
“Antonio, du hast Talent, du bist großartig,
geh ins Ausland, du wirst berühmt.“
Und was hat mir all das Talent gebracht?
Dann kam das Bild.
Das war meine große Chance.
Ich hab daran geglaubt.
Aber es ging alles vor die Hunde.
Wie dumm waren wir, Saro und ich?
Hätten wir nicht sehen müssen, dass es schiefgeht?
Wo warst du?
Erst in Brasilien, dann in vielen anderen Ländern.
Aber ohne euch hatte nichts mehr Sinn.
Weißt du, wie oft ich dachte, es wäre besser, wenn ich tot wäre?
Du hast uns allein gelassen.
Warum?
Ich erzähle dir alles, Anna. Wirklich.
Aber nicht jetzt. Wir sind in Gefahr. Wir müssen uns in Sicherheit bringen.
Verstehst du?
Ich will wissen, wer der Mann im See war.
Anna...
Sag es mir.
Du schaffst es nicht.
Du hast Angst, du zitterst.
Na los, töte mich.
Töte mich.
Du schaffst es nicht.
Ich wollte euch beschützen, Anna.
Anna, warte. Ich habe alles getan, um dich zu beschützen.
Anna! Anna, solange du nichts... Anna!
Solange du nichts von all dem wusstest, warst du sicher.
Jetzt sind wir alle in Gefahr.
Du hast gesehen, wozu sie fähig sind.
Sie werden vor nichts Halt machen. Wir müssen fliehen.
Ich habe alles vorbereitet.
Vertrau mir.
Fra.
Denk an das, was wir besprochen haben.
Wir sehen uns am Flughafen.
Anna, wir müssen los.
Ihr zwei, in Stellung unter Francesco Romanos Haus.
Wir fahren zu Anna.
Straßensperren sind eingerichtet.
Du bist nicht im Dienst. Solche Dinge entscheide ich.
Wir müssen Guerrini stoppen. Er ist der Mörder.
Anna Romano ist in großer Gefahr und ich gehe sie suchen.
Wir wissen nicht, ob sie Opfer oder Komplizin ist.
Bitte! Hör auf mit diesem Schwachsinn.
Guerrini, was machen Sie hier?
Guten Tag.
-Nichts, es gab nur... -Was ist passiert?
Ein Notfall.
Nichts Ernstes.
Seit wann wusstest du es?
Antworte mir.
Seit etwa zehn Jahren.
Er wollte wissen, ob es uns gut geht.
Er hat gleich nach dir gefragt.
Warum zum Teufel hat er mich nicht gefragt?
Und wie konntest du mich zehn Jahre lang anlügen?
Meinst du, es war leicht, es für mich zu behalten?
Du konntest wenigstens weit weg von diesem Dreck leben.
Ich war's, der die ganze Last tragen
musste. Ich war gezwungen, hierzubleiben.
Ich war auch allein, Fra.
Meinst du, es macht einen Unterschied,
70 Kilometer entfernt zu leben?
Mir ging's beschissen.
Dieser Mann hat uns beide ruiniert.
Gib mir das Handy, ich ruf Andrea an.
Nein, vergiss es.
-Gib mir das Handy. -Ich hab Nein gesagt.
Wie kannst du ihm immer noch vertrauen, Fra?
Antonio.
Saro.
Die Papiere.
Danke.
Caterina?
Es geht ihr nicht gut, wenn du das wissen willst.
Ich weiß, Francesco hat es mir gesagt.
Du hättest dich nicht zeigen dürfen, Antonio.
Das tat ihr nicht gut.
Sie ist meine Frau. Ich musste sie sehen.
Ich weiß. Aber du warst egoistisch.
Es tut mir leid.
Wegen allem.
Manchmal kommt es mir vor, als hätten wir unsere Leben weggeworfen.
Mir nicht.
Ich sehe das nicht so.
Ich hatte nichts.
Ich hatte ein gutes Leben wegen dir.
Dafür danke ich dir.
Warum lässt du mich sie dann nicht sehen?
Ein letztes Mal.
Sie glaubt, dass wir in Urlaub fahren.
Mach jetzt bitte nicht alles kaputt.
Denk daran, dass du mir was schuldest, Antonio.
Urlaub.
-Freust du dich? -Ja.
Wie viele Stunden, bis wir baden gehen?
-Fünfzehn. -Schön.
Was ist los?
Nichts.
Warum sind wir hier, Fra?
Wir müssen weg.
Jetzt.
Anna, lass uns neu anfangen. Zusammen.
Lass uns gehen, uns wird's gut gehen.
Das hat auch Papa gesagt.
-Bitte. -Okay.
Gefunden.
Wo sind die anderen Stücke?
Sag schon.
Woher wusstest du, dass das hier ist?
Wer hat's dir gesagt?
Sag schon.
Ich muss das tun.
Sie braucht mich.
Jetzt sag schon.
Wo sind die anderen Stücke?
Sag schon.
Nein, nein! Fra, Fra.
Fra. Nein, bitte. Nein, nein.
Fra, sieh mich an, Sieh mich an, Fra.
Ich bin hier.
Ich bin hier.
Ich bin hier.
Fra.
Nein. Nein. Fra.
Komm, Fra.
Fra?
Fra!
Nein, nein!
Wo ist Francesco?
Wo ist er?
Oh, mein Gott.
-So sollte es nicht enden. -Lass mich.
-Meine Kleine... -Nenn mich nicht so.
Du darfst mich nicht mehr so nennen.
Er hat dir vertraut.
Das ist nicht fair.
Wir müssen gehen. Die Zeit wird knapp.
Lass mich.
Anna, komm schon!
Ich kann dich nicht hierlassen. Sonst werden sie dich finden.
-Verstehst du? -Es reicht!
-Was heißt “Es reicht“? Komm! -Es reicht!
Was hast du getan?
-Das Richtige. -Was hast du getan?
-Was hast du getan? -Herr Romano.
-Bleiben Sie stehen! -Stehen bleiben!
Ruhig, ruhig. Ich mach das.
Sie kommen mit mir.
Geben Sie mir den Arm.
Herr Savoca.
Wir müssen gehen.
Wohin?
-Lass es. -Saro?
Mama.
-Gehen wir heim, Mama. -Anna.
Wir gehen heim. Ich erklär dir alles.
Was ist los?
Zuhause erklär ich dir alles.
Ich bin da.
Anna.
Das Gemälde wurde 1993 von Antonio Romano kopiert.
Die Fälschung wurde anschließend an die Herzogin von Homburg verkauft.
Das Original wurde von den Fälschern in sechs Stücke geschnitten,
von denen einige verkauft und andere aufbewahrt wurden.
Die Natività wurde 1969 auf Befehl eines jungen Bosses,
Salvo Carmine, genannt 'U Nicu, gestohlen.
1993 beschloss 'U Nicu, das Gemälde über Romano,
Savoca,
Vela und Fontana weiterzuverkaufen.
SCHWEIZER GRENZE
Diese Recherche hat mich persönlich betroffen, wie Sie wissen.
Und sie war besonders schwierig für mich.
Tragisch.
Aber meine Arbeit wurde immer von einem
Prinzip geleitet, an das ich fest glaube,
dass man immer die Wahrheit suchen muss,
auch wenn sie gegen unsere eigenen Interessen spricht.
"Aufgrund der Erderwärmung verschiebt sich
die Wachstumsgrenze der Palmen nach Norden...
Auch die Grenze der Mafia verlagert sich jedes Jahr.
In ein paar Jahren werden Palmen auch dort wachsen,
wo es heute noch keine gibt." Leonardo Sciascia
Das Caravaggio-Komplott
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