All language subtitles for Tatort S2026E07 Das Boese in Dir 1080p ARD WEB-DL AAC2 0 H 264-NTb[EZTVx.to]

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Original subtitles

Jeder Fluss hat eine Quelle.

Und jede Geschichte einen Anfang.

Als wir Kinder waren, hat man uns erzählt, dass ein Mann den Geliebten

Frau erstochen hat.

Dass die Frau Rache nahm und dieser Kreis nie wieder gebrochen wurde.

Doch so ganz genau weiß niemand mehr, wie das böse in unser Dorf kam.

Sollen wir übernehmen, geht's bei das?

Kleine Landpartie?

Nee, hab noch Hausarrest.

Immer noch?

Ja.

Achso, übrigens, Pia, 1999, hat angerufen. Er hätte gern sein

zurück.

Ist das dein Ernst in der Betreibung? Ja.

Privatsphäre, schon von gehört?

Nee, sagt mir gar nicht.

Morgen, Esther.

Morgen. Hey.

Es ist fünf nach acht.

So viel können wir noch nicht falsch gemacht haben.

Fuck, das ist heute?

Ja, warum sagst du nichts? Du hast ihn doch dauernd besucht.

Ja, sorry, vergessen.

Ne, sorry, vergessen.

Guten Morgen.

Schön zu sehen, wie sehr ihr mich vermisst habt.

Willkommen zurück.

Entschuldigung, Entschuldigung, Entschuldigung.

Es tut mir leid, es tut mir leid.

Arsch!

Gut, also, was steht an? Ja, du kommst genau richtig.

Genau, pass auf, es gibt einen Toten an der französischen Grenze und zwar einen

Hohenweiler, alter Karsch. Scheiße.

Was?

Kennst du das, oder wie?

Da bin ich aufgewachsen.

Ist das in Frankreich?

Gut, dann mal los.

Ich komm mit.

Esther, du bitte auch.

Du weißt ja dann nicht, was da so läuft.

Ihr seid doch halbwegs schlaue Männer.

Brauchst du das selbst rauszufinden?

Ich kann wirklich noch.

Und das denn?

Was ist denn mit deinem Tinnitus?

So gut wie weg.

So gut wie? Ja.

Es ist alles gut, okay.

Aber davon war ich auch mit Tinnitus wesentlich besser als du.

Du fährst wie meine Oma.

Wer ist der Tote?

Emil Veit heißt der. Der Familienvater hat eine kleine IT -Firma, die da im Ort

ansässig ist.

Kennst du den?

Emil Freit?

War ein paar Klassen über mir.

Was war das für ein Typ?

Ich weiß nur, was das für ein Typ war. War 30 Jahre nicht mehr hier.

30 Jahre.

Gut, für mich verändert sich das natürlich.

Richtig mindestens.

Das nennt man dann wohl Struktur -Schwach.

Hallo, Henny.

Oh Mensch, endlich wieder da.

Ja, lang genug rumgelegen.

Herrlich, die Luft hier, oder?

Ja, das kann man wohl sagen.

Morgen, Henny.

Hallo, Adam.

Geht er dem Roten? Ja.

Muss um Mitternacht rum gewesen sein.

Hat er die Zarswaffe? Ein Messer, bis jetzt nicht aufgetaucht. Schmale Klinge.

Butterfly oder sowas in die Richtung.

Okay. Und hier.

Leichte Schnittverletzung.

Als hätte er versucht, den Angriff abzuwehren.

Der Stich ging direkt ins Herz.

Der war ziemlich sofort tot.

Dann hat der gerade noch gelaufen?

Ja. Leo.

Der Motor lief die ganze Nacht.

Das war maximal ein Zwischenstopp.

Als er spontan ist, hat jemand ihn gesehen, angehalten.

Lecker.

Ja.

Mega lecker.

Das ist aber kein frisches Blut.

Vorsicht, Leo.

Adam, magst du die Nachbarn? Ja.

Irgendwelche Tipps?

Schade, dass du immer eine Wand im Rücken hast.

Ja, komm.

So schlimm können die nicht sein, oder? Und wenn die abweisend sind, nicht auf

dich beziehen. Die sind hier zu.

Jetzt wird mir einiges klar.

Meine Mutter braucht kein Wasser. Was meine Mutter braucht, ist Gerechtigkeit.

Gerechtigkeit?

Wofür?

Ich schaue mich um.

So klar, dass sie wieder völlig ahnungslos reinlatscht.

Schau dir das mal an.

Das Arbeitszimmer von Emil Veit.

Er sammelt alles zum Tod seiner Tochter Rebecca.

Also, Becky.

Hier. Es gibt hier einen weiten Fluss.

Becky Veit wurde tot im Wasser gefunden.

Schädelherntrauma.

Wer so ist.

Der Name taucht immer wieder auf.

Wo ist das her?

August 2020.

Fünf Jahre.

Wer hat damals ermittelt?

Kadelmeier und Kienast.

Ich habe ihr ja schon angerufen. Sie kümmert sich um die Unterlagen.

Die Ermittlungen wurden eingestellt.

Kollegen meinten, es war ein Unfall.

Aber ihr Vater war wohl nicht der Meinung, dass sie einfach unglücklich

Felsen geknallt ist.

einen Anwalt schreiben.

Emil Veith sollte ich von Claire Lewis fernhalten.

Schon drohte meine Unterlassungsklage.

Beauftragt wurde der Anwalt von Claires Onkel, Michel Lewis.

Hast du uns gesichert?

Gehen wir mit.

Ich muss Ihnen leider ein paar Fragen stellen, wenn ich darf.

Wie lange waren Sie verheiratet?

Frau Veit?

22 Jahre.

Könnt ihr mir sagen, ob diese Geschichte Ihrem Vater gehört? Das haben wir in

seinem Auto gefunden.

Ihren Sohn, die Ihren Mann getötet hat.

Wir versuchen zu verstehen, ob das eine Verabredung war oder eine

Zufallsbegegnung. Zufallsbegegnung? Sind wir blöd, oder was? Das war doch keine

Zufallsbegegnung.

Das hier war Becky.

Meine kleine Schwester, sie wird auch umgebracht. Von Claire Louise.

Ja, man schreibt auf.

L -O -I -S. Ich verstehe, dass Sie aufgebracht sind. Sie war Drechsel,

Drechsel.

Und ich sage, es versagern auch, wer meinen Vater auf dem Gewissen hat.

Einer von denen.

Von denen.

Von den Louis!

Herr Veith, wissen Sie, wo Ihr Vater gestern Abend war?

Herr Veith?

Hier.

Das liebt Fußball.

Wir wollten zwar eigentlich zusammen gucken, kam er hochgerannt und ist

an uns vorbei aus dem Haus.

Mitten in der Nacht?

Und war er aufgebracht?

Wissen Sie vielleicht warum?

Keine Ahnung.

War er auch aggressiv? War ihm nicht scheißegal, wer Becky umgebracht hat?

Sie wollten Comiczeichnerin werden.

Sie wollten nach Japan fliegen.

Sie wollen... Herr Veith, es tut uns wirklich sehr

leid.

Wir wären dann soweit fertig.

Und das bestellen wir sicher, okay?

Ich bin mal wieder nicht auf die Reihe.

Dann nimm mir das selber in die Hand.

Das Dorf ist halb katholisch, halb progenottisch.

Deutsch, Französisch.

Es gibt die Familie Veith und die Familie Louis.

Sie hatten sich bis aufs Blut. Das weiß eigentlich niemand mehr so richtig.

Immer schon.

Wenn ein Veith einen Unfall baut, hat ihm ein Louis die Vorfahrt genommen.

Und wenn dem Louis ein Baum auf den Kopf fällt, hat ein Veith ihn voll angesägt.

Dann gibt's Rache.

Der hat...

Hält die Leute hier am Laufen, besser als jedes Kohlekraftwerk.

Deshalb wird er weitergegeben.

Stolzer Tradition.

Auge um Auge, Zahn um Zahn.

Zu welcher der beiden Familien gehörst du?

Zu keiner mehr.

Pia, was gibt's?

Pass auf, ich hab mit den Kollegen gesprochen, die 2020 den Tod von Becky

Pfeiffer erarbeitet haben.

Es hieß ja, Todesursache, Kopfverletzung durch stumpfe Gewalteinschränkungen.

Diese war, sie ist mit dem Kopf auf den Stein aufgeschlagen und dann in den

Fluss gefallen.

Ja, und?

Ja, pass auf, kein Wasser in der Lunge.

Okay, da muss sie ja sehr schnell gestorben sein.

Ja, praktisch, während sie gefallen ist.

Oder? Oder der Fundort ist nicht der Tatort. Exakt. Auf jeden Fall wurden

Fremdspuren am Fluss gefunden.

Tatort im freien Halt, die meine Katastrophe.

Irgendwas Neues zu Claire Louis?

Verschiedene Leute haben Anschuldigungen gegen sie erhoben. Die Stelle da am

Fluss, wo Becky Faltwood aufgefunden wurde, das war ihr Treffpunkt.

Da hingen die Mädchen immer zusammen ab. Aber?

Da der Tag an dem Becky gestorben ist, war Claire nicht dabei am Fluss.

Sagt sie.

Claire macht eine Lehre.

Hier, bei mir im Betrieb.

Ist bald fertig.

Macht gerade ihr Gesellenstück.

Sagen Sie, kennen Sie uns?

Nein.

Sie kommen mir so bekannt vor.

Wissen Sie, wo Claire jetzt gerade ist? Die ist gerade... Hey, Leute, verdammt!

Sie ist noch nicht fertig!

Zurück!

Mitdenken!

Scheiße!

Einmal mit Profis arbeiten!

Sagen Sie, fahren Sie immer so schnell aus der Haut? Zum Beispiel auch bei Emil

Veit?

Ich zeige Ihnen, was mich aus der Haut verlässt.

Komm rein.

Mehr hat er nicht geschafft.

Mörderin.

Sollte der stehen.

Ich habe Emil nur gesagt.

Er soll sich verpissen.

Ich halte nichts von Gewalt. Warum wollte Emil Veit Mörderin an ihr

Weil er sich darauf eingeschossen hatte, dass Claire die Becky umgebracht hat.

Völliger Schwachsinn.

Claire und Becky, die waren unzertrennlich.

Was ist mit den Montagus und Capulets?

Was?

Der alte Streit zwischen den Familien.

Was glauben Sie macht das mit den jungen Leuten? Wenn sie von klein auf

eingetrichtert kriegen, die anderen sind böse.

Becky und Claire, die waren...

Klüger als alle Veits und Louis zusammen.

Und warum das Schreiben vom Anwalt?

Das Kontaktverbot gegen Emil Veit.

Emil war besessen.

Ist Claire gefolgt.

Hat sie angeschrien.

Oft war besoffen.

Claire hat sie schon gar nicht mehr aus dem Haus getraut.

Ich musste ihr Pfefferspray kaufen.

Und dann auch noch das hier.

Mein armes Mädchen.

Ihr Mädchen?

Claire lebt bei mir, seit sie zehn ist.

Mein Bruder und seine Frau sind gestorben.

Autounfall. Bei Rot über die Ampel.

Sekundenschlaf.

Du bist die Kleine von Marie und Vincent.

Stimmt's? Du bist... Ah, Emily. Nein, ich heiße Baumann.

Einmal eine Louis, immer eine Louis.

Wo waren Sie gestern Nacht?

Fußballtraining, dann Vereinsheim, ein paar Bierchen.

Was man hier halt so macht.

Du bist Esther.

Esther, du Arsch!

Das hat doch immer... Ich sehe schon immer noch keinen Humor. Aber gut

Hey, Sie sprechen hier bloß so, Kollegen.

Fuß vom Gas.

Okay?

Claire, Louis?

Ich bin von der Kripozer Brücken, Esther Baumann.

Ich habe ein paar Fragen zum Tod von Emil. Mein Onkel hat Ihnen noch sicher

schon alles gesagt.

Er meinte, Sie hatten Angst vor ihm.

War er halt bekloppt?

Die Trauer hat ihn kaputt gemacht.

Und Sie?

Sehe ich kaputt aus?

Keine Ahnung, ob es da ein bestimmter Mensch war. Ich war letzte Nacht die

Zeit hier, was Ihre nächste Frage ist.

Wie war die Beziehung von Ihnen und Becky?

Beste Freundin?

Ich habe sie geliebt, okay?

Und sie hat mich geliebt.

Und jetzt sagen Sie bloß nicht, dass wir nur dumme Kinder waren.

Der Emil, der wollte das nicht. Der hat versucht, ihr Scheiße einzureden.

Aber mein Onkel, der wollte, dass wir glücklich sind.

Pass gut drauf auf, auf mein Herz.

Was denkst du denn?

Da

ist

nix.

Angsthase.

Ach, und erst mal wegen dem T -Shirt aus dem Auto.

Henni sagt, das ist Hühnerblut.

Hühnerblut? Ja, von einem Huhn. Und warum hat er Hühnerblut aus seinem T

Frag mich was Leichteres.

Ich bin aber gleich bei Henni in der Pathologie, dann weiß ich es mehr.

Sorry, danke, Pia.

Der Sportwart hat das alle wie bei Michel Bloms natürlich bestätigt.

Allerdings sind das auch Cousins. Die decken sich alle untereinander.

Etwa.

Hat ein Gespenst gesehen?

Wenn wir wissen wollen, was hier wirklich los ist, dann gibt es dafür nur

Ort.

Weit weg ist es noch nicht.

Von Vereinsheim bis zum Tatort. Nichts ist weit weg hier.

Nur diese eine Straße.

Wenn es dort rein ist,

ist es dort wieder raus.

Das ist wie eine Geisterbahn.

Ich meine, das Schlimme an der Geisterbahn sind ja nicht die Geister,

das, was so in der drin ist.

An denen ich aus dem Weg gehen kann.

Dieb!

Ich wusste gar nicht, dass du Philosophie studiert hast.

Aber das stimmt doch, oder?

Ist das nicht der Picker, den Emil Veit auch auf seinem Laptop hat?

Ja.

Ja, da geht es irgendwie um die alten Schächte und was jetzt passiert, oder?

Stiftung Ewigkeit.

Eigentlich müsste der alte Bergbau -Betreiber ständig das Wasser abpumpen,

da reinläuft. Vom Regen und so.

Seitdessen wollen die Gruben jetzt fluten.

Weil es billiger ist.

Aber auch viel riskanter.

Kein Giftstoff ins Trinkwasser gelangen. Oder es gibt Erdbeben.

Was sagt deine Familie dazu?

Oh, sehr subtil, Ada.

Ja, sag halt mal.

Mein Vater war Bergmann, aber der ist schon lange tot.

So sonst noch wen hier?

Es gibt jedenfalls viele Gegner der Flutung hier in der Region.

Scheinbar aber auch Gegner der Gegner, oder?

Alles zerrissen oder beschmiert.

Die Leute sind so paranoid hier.

Da hat jeder eine Überwachungskamera.

Ist auch irgendwie gruselig.

Aber... Das Blut?

Hühnerblut.

So, bei wem kriegt man denn hier so eine Wurst?

Esther.

Hast du doch die Kneipe von deinem Vater übernommen?

Ja, der Apfel und so.

Aber das Zeug habe ich immer noch nicht angerührt.

Mit weg?

Ja, glaube ich auch.

Nein, nicht. Einmal. Mhm.

Ach so.

Adam Spirk, übrigens.

Kriminalpolizei, übrigens.

Mhm.

Das ist Jenny Clemens, Herr.

Wir sind zusammen zur Schule gegangen.

Und zu welcher Familie gehören Sie?

Zu keiner.

Das hier... Das ist Weid. Ah ja.

Und was sagt die Weid zum Tod von Emil Veit?

Dass Hohenweiler einen engagierten Mitbürger verloren hat und um ihn

in Gedanken bei seiner armen Freundin, bei seinem Sohn.

Oh ja, da.

Wollt ihr wissen...

Wer den Emil umgebracht hat, dann sprecht mit denen. Halt mal die Hand.

deinen Maul nicht so weit auf. Dann erzähl ich denen von dem Apfelbaum.

Ja, das war Sachbeschädigung. Da kannst du aber latzen. Wissen Sie, wer etwas

gegen ihn gehabt haben könnte?

Ein Streit bei euch, ja.

Gerade sagten Sie noch Angriffen.

Ja,

damit meinte ich die Sache mit den Gruben.

Die Bürgerinitiative, die hat Emil ins Leben gerufen.

Da haben wir eine Zeit lang mal Seite an Seite gekämpft, alle zusammen.

Und der Emil, ganz weit vor. Nur wenn sich alle so einig sind, wir hatten dann

die Plakate beschnitten.

Keine Ahnung, wer sowas macht. Ich weiß nicht, aber verdient hat das.

Er hat die Claire terrorisiert. Sollte Gerechtigkeit, verdammt!

Geht das nicht in deinen scheiß Louis -Schädel? Die Polizei hat einen Dreck am

Mittag. Hör auf!

Das nächste Mal poliere ich der halben Portion die Presse, da kannst du drauf

warten.

Ist das immer so gemütlich hier?

Danke für die Unterstützung.

Sicher.

Melden Sie sich jederzeit, ja?

Ja.

Weißt du eigentlich, was aus Katja geworden ist?

Ja, die wohnt im Haus ihrer Eltern.

Hat einen Sohn.

Mit wem?

Mit mir.

Wir haben geheiratet.

Halt mich, Herr Weiß.

Ciao. Ciao.

Mittagsschlaf. Alles gut.

Oh ja.

Alles gut.

Und das.

Das.

Komm.

Das ist der Beweis, dass du mutig genug bist, von mir wegzugehen.

Mit Anzug.

Das glaube ich ja wohl nicht, was ich hier sehe.

Eine Schande ist das, wenn eine Feud eine Louis küsst.

Dumme Lesben.

Du wirst uns nie wieder so nennen.

Nie wieder.

Nie wieder!

Wo ist Mama?

Weiß sie, dass du noch wach bist?

Ich sehe Gott.

Na, komm.

Abmarsch ins Bett jetzt, ja?

Hey, Max, komm bitte.

Komm, es ist schon spät, ja?

Na, cool.

Sieht super aus.

Ist das ein Tempel?

Eine Burg.

Na, sag mal.

Sollen wir die Maus zusammen planen?

Okay.

Tilly verträgt das neue Futter nicht so richtig.

Hey, alles okay?

Naja. Ein bisschen Kopfschmerzen.

Er ist halt wieder da.

Ich hab sie heute beim Rennradfahren gesehen.

Schau mal, ob Max schon schläft, ja?

Okay.

Gehen Sie doch mal rein in den Moment.

Okay.

Also dann im Haus waren mega hohe Brennnesselner.

Die war fast so groß wie ich. Und dahinter bin ich durch so einen Pfad.

Und der führte Richtung Wald.

Wenn ich da jetzt lange renne, bis zu den Bäumen, dann habe ich es geschafft.

Dann ist alles gut.

Und dann bin ich einfach gerannt.

Ich bin so schnell gerannt, wie ich konnte. Und auf einmal hat es geknallt.

habe es überhaupt nicht gecheckt, dass das eins ist, dass es zusammengehört.

Also dieser Schuss und dann der Schmerz.

Es hat so krass weh getan.

Ich bin gefallen.

Und danach war es wie so, als wäre ich wie in so tiefem Wasser.

Dann habe ich da oben irgendwas gesehen.

Ich dachte, das ist die Sonne.

Und ich dachte, es kann so schön sein, wenn man einfach hier bleibt, wenn man

aufgibt.

Ey, warum genau haben die Überwachungskameras? Das ist doch

Café. Da wirst du doch bekloppt, den ganzen Tag da drauf zu blotten. Und den

Dreckslaptop, wo das Programm von den IT -Mädels auch noch nicht geknackt ist.

Das kotzt mich an.

Hier, wart du beim Therapeuten?

Was soll der Scheiß denn jetzt? Wir hatten eine Abmachung.

Du gehst da regelmäßig hin, dann kannst du hier ohne Pause weitermachen. Wenn du

es nicht machst, dann fährst du gegen die Wand.

Guten Morgen.

Morgen. Morgen.

Hey, wie geht's dir?

Das ist das neue Bier.

Genau.

Ich frage jetzt meine Kollegen, ob sie okay sind.

Ich bin okay, danke.

Schön. Bist du okay?

Ja. Er ist okay, danke.

Schön. Morgen. Morgen.

Also, was hat Henni zu unserem Toten? Ähm, ja, der war rotzevoll.

2 ,8 Promille.

Polisperienwerte waren astronomisch. Dazu ein Mix aus Schlafmitteln,

Aufputschmitteln. Sein Herz hat es auch kaum noch gemacht.

Und die Hämatome? Von einem Kampf, oder? Wahrscheinlich.

Henni hat Fremd -DNA gefunden und zur Analyse geschickt. Und das T -Shirt?

Keine Fremd -DNA, außer die von dem Hundert.

Ich hab das hier gefunden.

Autsch!

Da hat aber jemand schlechte Laune. Das ist ein Cousin von Emil Veit.

Der muss am Kiefer operiert werden, nachdem Michael Lewis mit ihm fertig

Von wegen, der hält nicht von Gewalt. Er hat auch eine V -Strafe dafür kassiert.

Dann haben wir seine DNA in der Datenbank.

Wir gleichen das ab, wenn Henning die Ergebnisse hat.

Und ich habe letzte Nacht noch mal die Akte von Becky Veit von 2020 gewählt.

Also, Becky hängt angeblich alleine am Fluss rum.

Stolpert unglücklich, knallt auf den Kopf.

Schaut mal.

Becky hat sich beim Sturz ein Schneidezahn ausgeschlagen.

Er ist aber nie gefunden worden. Lass uns bitte wegnehmen, Esther.

Leute, ich träume von so einem kreisaufgeschlagene Zähne.

Leute, fahrt euch das mal bitte an.

Hier.

Das war zwei Tage vor Emifats Tod, 2. Juni.

Hä? Was hat der Typ da?

Eine Idee wäre das, denken Sie, Esther?

Äh, Esther?

Esther!

Wer war der Typ im Video?

Du hast ihn doch erkannt.

Wer ist das?

Hey, hey, hey!

Becky war stark.

Ich glaube, der kommt ja gerade...

Stimmt für Frieden.

Ich bin dein Chef. Rede

gefälligst mit mir.

Das größte Arschloch von ganz Hohenweiler.

Sven Lewis, mein Bruder.

Bruder? Mach auf!

Wir haben das letzte Mal telefoniert, dass mein Vater gestorben ist.

Ja, warum dann?

Mädchenname meiner Mutter. Hab ich angelommen, als ich mit ihr nach

bin.

Du bleibst draußen. Das geht nicht. Das weißt du ganz genau. Aber die einzige

Chance, dass er überhaupt mit uns redet, bin ich. Der hält nicht so viel vom

Polizeistaat.

Du kannst da nicht einfach rein.

Das ist auch mein Haus.

Sven hat es übernommen, als mein Vater gestorben ist. Du bist hier

Ja.

Und ja, der Pfahl mit dem Fuchsfell beschützt die Hühner und war damals auch

schon da.

Sonst anscheinend nicht.

Ich gehe alleine hoch.

Ich kenne meinen Bruder.

Sein Ruhm wird sichtbar überall.

Kommt, denkt ihm er und macht zu Gehen.

Was

er spricht und

lehre, ist wahrhaft Gewehre.

Er hält sein Versprechen, wird sein Wort nie

brechen. Er ist alt geworden.

Und noch bekloppter.

Die Welt ist bekloppter geworden.

immer noch im Bett von Mama und Papa.

Das ist ein gutes Bett.

Was schickt ihr denn so viele Geburtstagswünsche?

Die Stiftung Ewigkeit, ja?

Sind die einzigen, die sich um mich gekümmert haben. Mir die Rente pünktlich

überwiesen.

Mir zum Geburtstag gratuliert.

Und deshalb legst du dich mit Emil Veith an?

Emil Veith?

Den ganzen Dorf eine Gehirnwäsche verpasst.

Von wegen, die vergiften uns.

Die Leute sind so dumm, um das zu kapieren.

Es gibt Gutachten, liebe... Gutachten?

Wer hat die in Auftrag gegeben?

Wie macht ihr es euch so leicht mit euren Feindbildern?

Die Stiftung ist nicht daran schuld, dass ihr unsere Jobs verloren habt. Nee,

klar. Die Öko -Diktatur.

Schickt ihr mal ein paar Videos.

Erster. Teufel.

Teufel.

Soll ich dir das mal an?

Das hätte wirklich nicht sein müssen.

Das hätte nicht sein müssen. Du hattest eine Lungenembolie. Ach, was du mich

sagst. Glaubst du, ich weiß das nicht?

Leo.

Endlichkeit ist nicht zu leugnen, oder?

Vielleicht die Augen waschen.

Oder die Frisur.

Beide euch auf den Maul hauen wollen.

Wollen wir?

Vergiss es, du bist raus.

Leo. Da gibt es nichts zu diskutieren. Das ist dein Beruf, du bist befangen.

bin nicht befangen.

Baumann, komm.

Und wir von dir nie wieder den Moralischen kriegen, okay? Komm.

Herr Lewis, dann fangen Sie mal an.

Sie sind sicher, dass Sie keinen Anwalt möchten?

Der Einzige, der über mich rechnen kann, ist der da oben.

Ich tue schon, welche wohl noch dürfen.

Das Messer, das wir bei Ihnen gefunden haben, passt exakt zu der Beschreibung

der Tatverfolgung. Das findet sich gerade in der KTU.

Waren Sie schon mal ein Hohenweiler?

ist böse.

Hat er Sie böse gemacht?

Geben Sie es zu.

Sie haben es auch gespürt. Wo waren Sie denn vorgestern Abend, Herr Luis?

Haben Sie meinen Kollegen nicht gehört?

Nein, Sie müssten nur mal kosten.

Da wüssten Sie, es ist zu nahe Blut.

Aber Messer soll man nicht ablecken, habe ich gelernt.

Du bist ein guter Junge, oder?

Oh ja.

Wo waren Sie vorgestern Abend?

Zu Hause.

Gibt es dafür Zeugen?

Oder doch vielleicht der da unten?

Sie glauben also an das Böse?

Nein.

Ich glaube bloß an schlechte Wätze.

Das hier haben wir bei Ihnen im Wohnzimmer gefunden.

Die Stiftung Ewigkeit hat Ihnen eine beachtliche Summe gezahlt nach dem

und dem Schaden an Ihrem Haus.

Von Harter Fred.

Oh ja.

Und Sie?

Was verdienen Sie so als Beamter?

Was bekommt meine Schwester?

Ich habe noch nie einen Hand gesehen von unseren Steuergeldern. Okay, aber Sie

dachten, die Stiftung kümmert sich dann immer weiter um Sie.

Wenn die Bürgerinitiative scheitert, wenn Sie ihn mir weit auf den Weg

Die Stiftungen waren die einzigen, die in unserem Ort was Gutes getan haben.

habe sie nur beschützt.

Beschützt vor dem Bösen.

Aber wegen denen sind Sie überhaupt nicht Frührentner geworden. Ja, A4 -22

-23 -4.

Das nicht.

Eine Vorgangsnummer.

Mehr nicht.

Genau da sitzt er.

Das Böse.

Hat er dich also auch gekriegt?

Teufel, egal in welcher Kirche man betet.

Ich hab's gemacht.

Ich war's aber nicht. Wenn Sie unschuldig sind, warum sind Sie denn vor

abgehauen?

Ich hatte keinen Bock, mit dir zu reden.

Naja, warum hatten Sie keinen Bock, mit Esther zu reden?

Sie denkt, weil sie gar nicht von euch ist, hat sich alles geändert.

Hat sie aber nicht.

Sie war nicht mal bei der Beerdigung unseres Vaters.

Ich weiß nicht, warum ich auch so unweilhaft komme. Halt die Klappe,

Ich hab genug von deinen beschissenen Märchen! Das Böse steckt in uns!

eine kurze Pause.

Sorry.

Das hätte ich irgendjemandem zugeschaut.

So ein Bruder allerdings auch nicht.

Aber ich sag euch, der ist ein verspulter Kiffer, ein Spinner, ein

garantiert kein Mörder.

Da bin ich mir nicht so sicher.

Wo ist Esther eigentlich?

Ja, die wollte kurz frische Luft schnappen, um sich zu beruhigen.

Ihr Handy ist aus.

So langsam geht es mir ein bisschen auf den Sack. Ja, dann wisst ihr ja mal, wie

es uns und euch so geht.

Wenn es auch noch die Vernünftigen durchdrehen.

Sag mal, glaubst du das?

Dass ein Ort böse sein kann?

So, bitte schön. Noch mal rum?

Geh mal lieber nach Hause, Peter, ja?

Das reicht für heute, glaub ich. Er will aber noch nicht nach Hause klingeln.

Ihr wollt doch fit sein morgen. Fürs Fest, oder?

Ich will selber nicht nach Hause.

Mit deiner vertrockneten Alte.

Das Einzige, was die reidet, ist ihr Gravelboy. Wo er recht hat.

Siehst du, könnt ihr dich hier haben.

Komm ran.

Geht aufs Haus.

Hallo, Herr Schaaf.

Hallo. Haben Sie zufällig Esther gesehen? Nein, und du?

Sie ist verschwunden.

Hat niemand gesagt, nein.

Ah, nee, tut mir leid.

Lass mal eine Runde spielen.

Piano, ja?

Könnte ich bitte ein Bier bekommen? Klar. Okay, ich spiele mit.

Zeig mal deinen Fuß.

Deinen Fuß. Zeig mal her.

Ah. Ja, der ist kleiner.

Du darfst anfangen.

Ja, wenn verhaftet, hört man.

Ja, da hört man richtig.

Keine Überraschung. Für keinen hier.

Denen sind schon vor Jahren die Sicherungen durchgebrannt. Er glaubt ja

Clemy ist eine Eindexe.

Reptilmann. Die heißen Reptiljuden.

Dann wird trotzdem nichts passieren, auch wenn er es war. Warum denken Sie

Fick dich, warum?

Weil ein Lewis ist, so wie Ihre Kollegin.

Sieht so aus, als hätten Sie das Temperament von Ihrem Vater geehrt.

War da manchmal auch.

Was willst du damit sagen?

Na ja.

Hat er dich provoziert?

Hat er dich angegangen?

Hat er dich misshandelt?

Nee.

Dich oder was?

Ich würde so eine Menge erklären.

Jetzt reicht es aber, Peter.

Ab nach Hause.

Deine Mutter wartet bestimmt schon. Hör auf über meine Mutter zu reden.

Kleiner Fuß, er will doch nur helfen.

Du Arschloch.

Okay,

alle aufstellen.

Braucht ihr eine extra Einladung?

Ich habe ewig gekalbt.

So, ich habe mal eine Anzeige.

Oh, warte mal.

Hoppla, hat der Papa doch nicht so lieb, wie immer alle sagen?

Deiner Gewehrt.

War noch verdammt schnell.

Soll ich dir mal was sagen?

Und Flemmi?

Ich war ja am liebsten allein.

Es hat sich ja wohl verändert hier.

Naja, war ja auch nötig.

Komm, ich zeig dir den Garten.

Du hast es geschafft, ja.

Willst du was trinken?

Danke.

Sind das noch die, die ja... Das sind die Urege von denen, die meine Eltern

damals mitgebracht haben.

Die habe ich richtig gut eingefügt.

Angepasst. Tja, ist manchmal besser.

Du versteckst das?

Kein Problem mit Alkohol, aber es gibt einfach Tage, da brauche ich einen

Schnacken.

Nach der Arbeit.

Boah, meiner auch.

Ich arbeite bei so einem Mittelständler in Frankreich.

Teilzeit als Buchhalterin.

Ich sage, er hat schon seine Erbsenzähler. Es geht wirklich gar

Sicherer Job, festes Gehalt, keine Überstunden.

Guck nicht so, das kann sicher nicht jeder selbst verwirklichen auf dieser

ist, wenn man seit 20 Jahren zusammen ist.

Keine Ahnung, wie das ist.

Tja, selbst schuld.

Klingt super.

Er ist einfach immer da.

Auch damals da, als du weggegangen bist.

Jetzt mit mir.

Bist du glücklich?

Bist du glücklich?

Ich meine, was willst du denn jetzt hören, Issa?

Esther?

Nichts.

Ich

bin

dran.

Ich mache es jeden Tag.

Ich versuche es jeden Tag, wirklich.

Es braucht einfach Zeit.

Also der Tag, an dem das passiert ist, der Tag, an dem ich entführt wurde,

der Tag, der mein Leben verändert hat.

Der nennt uns nie wieder dumme Messen.

Bist du dir sicher, dass da wirklich niemand drin ist?

Mann, heul nicht rum.

Wer hat diese Strafe verdient?

Und außerdem sind wir doch eh übermorgen weg.

Wie machen wir das jetzt eigentlich?

Also, wo gehen wir hin?

Ich hab doch diese Tante in Saarbrücken.

Und die ist voll okay.

Wir können bestimmt bei der pennen.

Vielen Dank.

Katja ist schon auf dem Rad.

Morgen Runde.

Entschuldige.

Ich wollte nicht so reinschneiden.

Ich habe sie dann nicht mehr so lebendig erlebt.

Kommst du mit zum Fest später?

Ich glaube, ich fahre lieber.

sehen wir uns später.

Vielleicht.

Kannst einfach zuziehen hinter dir, ja?

Maestra, wo steckst du? Wir haben uns ja alle totale Sorgen gemacht.

Tut mir leid, es war was Privates.

Das Blut am Messer von deinem Bruder ist übrigens wirklich Tierblut, wie er

gesagt hat.

DNA?

Dauert. Die anderen waren übrigens auch kein Mensch.

Wir dürfen die noch nicht entladen.

Nicht heute.

Dann kannst du mich nicht leiden, hm?

Heute gibt's ja Dorffest. Aus wenn können sich alle einigen als Täter. Wenn

hier aufkreuzt, das ist eh schon ein Pulverfass.

Hey, wir probieren das.

Du bist da jetzt raus.

Komm.

Hallo?

Hi.

Hi.

Spauermann? Claire ist weg. Die Falsch haben sie.

Entführt, umgebracht, vergewaltigt, was weiß ich.

Herr Lewis?

Beruhigen Sie sich. Ich will nicht mehr zurück.

Diese Verbrecher.

Diese Wichser.

Wo sind Sie?

Zu Hause. Bleiben Sie da, hören Sie?

Hören Sie!

Ich werde jetzt hin.

Ich bin in fünf Minuten bei Ihnen.

Ich bin heute Morgen in ihr Zimmer. Sie war nicht da.

Ihr Handy ist aus.

Ihr Handy ist nie aus.

Es fehlen Sachen von Claire.

Ja, das weiß ich nicht.

Vielleicht ist sie aus freien Stücken gekommen.

Aber sie hat doch morgen ihre Gesellenprüfung.

Sie ist doch wie meine Tochter.

Nein, Claire würde das nicht tun.

Darf ich meine Zimmer sehen?

Ja, bitte.

Ich weiß nicht, wo die wichtigen Dinge sind. Ich habe keine Ahnung.

Meine Familie und dann deine Familie.

Und dann... Und jetzt

lauf rein. Wie als würden wir heiraten.

Komm, du auch.

Wollen Sie Claire Louise, die hier anwesende Becky, bla bla bla?

Ja, wir wollen.

Ja,

klar machen wir.

Weil ich dich liebe.

Forever.

Das war vorgestern, vor fünf Jahren.

Der Tod von Emil Freud.

Ich glaube, Claire war dabei, als Becky gestorben ist.

Woher weißt du das? Ich habe bei ihr zu Hause Becky Schneid jetzt angefunden.

Was zum Teufel machst du bei Claire zu Hause? Ekta, du bist so kurz vor dem

Dienstag. Ihr Onkel hat mich angerufen. Claire ist verschwunden.

Geht eine Fahndung nach ihr Haus.

Und ich habe noch was rausgefunden.

Becky und Claire hatten so eine Art Hochzeit.

Eine Hochzeit?

Ja, was Symbolisches.

Teenager halt.

Aber ich glaube, Becky war da schon nicht mehr so into it.

Und auf den Tag genau fünf Jahre später stirbt Emil Veit.

Was war denn da für ein Zufall, Edda?

Eben, das kann keiner sein.

Emil ist tot und Becky ist tot. Die hängen zusammen.

Ab jetzt übernehmen wir. Edda, du kommst sofort zurück.

Und?

Edda, wir kommen gerade von deinem Bruder.

DNA war kein Mensch. Wir müssen ihn gehen lassen.

Fuck.

Haltet ihn auf.

Das geht nicht, Edda.

Edda?

Claire Louis hat wahrscheinlich eine dunkle Sporttasche mit türkisen Streifen

dabei. Ihr Onkel hat soeben bestätigt, dass sie fehlt.

Denn das ist doch das Wichtigste, was wir haben.

Einander.

Ja, und deshalb feiern wir dieses kleine Fest.

Und das jetzt schon seit über einem Jahrzehnt. Und ich finde, das kann man

jetzt schon auch eine kleine Tradition nennen. Und ich persönlich bin da sehr

stolz drauf.

Gerade weil es in den letzten Jahren ja doch sehr viele Umbrüche gab für alle

von uns.

Er versucht, etwas zu ändern. Wie fährt Volker damit an?

Was habt ihr

mit ihr gemacht?

Claire ist weg.

Was habt ihr mit ihr gemacht? Hoffentlich hat sie sich umgebracht.

Ja, weil sie eine Mörderin ist und es nicht mehr aufgehalten hat.

Peter! Hey, hey, hey, das reicht jetzt. Das reicht.

Die Ermittlungen laufen.

Sowohl zum Tod von Emil Veith als auch von Becky Veith. Die sind doch eh alle

auf denen ihrer Seite. Genau. Alle korrupt. Sie können sich ganz sicher

ich bin hier auf keiner Seite.

Gehen Sie nach Hause.

Ich war's.

Ich war's.

Ich hab sie geschubst.

Ich war so sauer und ich habe sie geliebt und sie hat Schluss gemacht und

habe ich sie gehasst.

Holt sie euch.

Die drehen jetzt durch.

Wir haben uns in der Kleidung verbarrikadiert.

Und ich bin unbewaffnet.

Wir brauchen einen Krankenwagen.

Und einen SED. Dringend.

Das Mädchen. Und du packst dich in ihr Handy.

Wo hast du das verdammt weg?

Mein Mann, warum musst du überall Karotten essen?

Ey, man muss total nur nett sein.

Man muss versuchen, alle zu retten.

Das haben wir schon gemacht.

Ja, und dann der Dank.

Ach, mein Gott.

Der TV soll sich mal beeilen.

Es wird schon alles gut.

Es wird alles gut.

Was alles, Clemens?

Warum war Emil bei uns?

Wo warst du denn in der Nacht?

Hey, du, ich hab was auf Emils Laptop gefunden.

Warte.

Hört ihr mich? Ja.

Ja.

Das muss nicht wahr sein. Also, Emil Veith hat eine Stalker -Ware auf Clears

Handy installiert und über Jahre, Leute, über Jahre sämtliche Kommunikation von

ihr mitgelesen. Und jetzt pass auf. Ja, wir passen ja auf.

Ja, pass auf. Also hier.

4 .6., also vorgestern am frühen Abend, wenige Stunden vor Emil Veiths Tod.

Claire an Unbekannt. Ich kann nicht mehr. Heute ist unser Tag. Ich will zur

Polizei gehen. So wenige Minuten später dann die Antwort.

Unbekannt an Claire.

Mach das nicht, bitte, denn dann fliegen wir beide auf und alles war umsonst.

Drei Ausrufezeichen, Leute. Drei.

Unser Tag?

Moment mal, das war doch der Hauptsatz davon, der ist im Klär.

Was hat sie das damit gemeint?

Den fünften Jahrestag.

Keine Ahnung.

Weißt du schon, wer unbekannt ist?

Ja, ich habe die Nummer überprüfen lassen.

Es ist Clemens Scherf.

War zur Seite dann!

Er winkt, er winkt, er winkt, er winkt.

Wenn ihr noch einen Schritt weiter geht, leistet ihr Widerstand und geht ja

mindestens ein Jahr in den Knast. Wenn das der Preis der Gerechtigkeit ist,

ist das... Ich war ein Breiter an dem Tag.

Ich war jobben.

Da hab ich den Schrei gehört.

Ihr wollt mich... Ihr wollt mich...

Claire war ein Kind.

Kapiert ihr das eigentlich?

Sie war ein Kind.

Claire hat sie geschubst. Ja.

Aber das war ein Unfall.

Sie wollte doch nicht, dass Maggie stirbt.

Ich habe ihr eingeschärft, dass sie nichts sagen darf.

Dass sie nie da gewesen wäre.

Die Nachrichten.

Du und Claire, ihr habt euch geschrieben vor drei Tagen.

Claire wollte zur Polizei gehen.

Ich habe ihr gesagt, wir dürfen keinen Kontakt haben.

Emil Veith hatte eine Stalkerwehr bei dir installiert. Das ist gelogen. Er hat

alles mitgelesen.

Er hat mich gesucht.

Er kam mir entgegen. Auf der Langstraße.

Er hatte ein Messer.

Hab ich noch gewehrt. Ich hab ihn... Lass mich!

Der Schwein hat mich vor das Auge gesetzt!

Wollt ihr wissen, warum das passiert ist?

Wegen uns.

Wegen uns allen.

Wegen diesem ewigen Hass.

Becky und Claire.

Haben Kinder.

Mein Kreis hat keinen Anfang.

Kein Ende.

Ätterchen.

Ich habe sie geliebt.

Ich wollte es morgen.

Sehen wir uns bald.

Bestimmt.

Und Katja verarscht mich nicht, wo ist dein Gepäck?

Ich muss jetzt nach Hause.

Nein!

Guck mich an, wenn du mit mir redest! Nein! Hörst du mich? Guck mich jetzt an!

Ich frag mich nicht!

Ich liebe dich, doch.

Ich liebe dich.

Ja, ich habe das nur einmal angehört. Ich weiß, ich sollte jeden Tag machen,

aber mehr habe ich nicht geschafft.

Und wie ging es Ihnen damit, bei diesem einen Mal?

Zu schwer.

Es wird besser werden.

Wir sind noch ganz am Anfang.

Waste again, again, again.

Life's got to end.

Sometimes I can't believe it. I'm moving past

and then again.

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