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Sie haben eine neue Nachricht. Erste neue Nachricht. Empfangen heute um 16
Uhr.
Jetzt möchte ich aber noch etwas Tee haben.
Mit Milch? Ja.
Hallo Rudi!
Ja, gleich kriegst du.
Hallo. Guten Morgen.
Und? Hast du einen Grimmplatz für David?
Sie soll mir keine allzu großen Hoffnungen machen, sagt sie.
Du darfst nicht viel Geld verdienen und keinen festen Partner haben. Harte Qual.
Sag ich, naja, trifft alles zu.
Wenig Geld, kein Partner, sagt sie. Na, großartig, Frau Lindholm. Dann setz dich
doch gleich mal 40 Plätze weiter vor. Da sag ich, wie? Das heißt, ich bin jetzt
auf Platz 79?
Na, sagst du, zaubern kann ich auch nicht. Sie hätten sich eben einfach
anmelden müssen.
Was sag ich, wenn ich die Pille aussetze oder was? Sag mal, wozu brauchen wir
eigentlich einen dritten Platz?
Ich brauche einen dritten Platz.
Ja, schon gut.
Annemarie geht mit ihrem Chor zwar nächsten Monat auf große Osteuropa
aber ich habe in diesem Krimi -Kongress in Stockholm schon längst storniert.
Wo denn?
Ich habe doch längst die Tagesmutter organisiert, Astrid.
Tagesmutter? Eine wildfremde Frau?
David und ich, wir schaffen das schon.
Charlotte, du hast doch uns, Annemarie und mich.
Linton? Ja, grundsätzlich schon.
Worum geht's denn?
Ich dachte, ich frage Sie mal.
Sie drängen doch immer auf Außendienst.
Es handelt sich um so eine Art Ötzi.
für einen Kilometer folgen. Dann abbiegen.
Hallo.
Hallo.
Hallo.
Sie sind die Kollegin vom LKA? Ja, das ist Herr Flint. Wir sind eine
Kriminalamt. Also, POK -Polizeidienststelle, dann was.
Sie haben ganz feine Hände, geht es Ihnen nicht gut?
Mittiger Blutdruck.
Das ist eine Aufregung hier.
Wollen Sie mal gucken?
Ja, sehr gerne.
Wie lange liegt er da schon?
Also der Kleidung nach zu urteilen würde ich sagen 21 .400.
Das heißt hat der Leiche das Wasser entzogen. Der Mann wurde gewissermaßen
gepökelt. Bis jetzt konnte ich keine offensichtlichen Schuss - oder
Stichwahlitzungen feststellen.
Nehmen Sie alles mit, was hier im weiteren Umkreis der Leiche liegt.
Ja.
Gutzko.
Gutzko? Das ist Sven Gutzko? Gutzko mit O .W.
Geboren 21 .05 .1966.
Sie kennen den Toten? Was?
Ja, ja, allerdings.
Das ist Sven Gutzko.
Der hat hier bei uns gearbeitet bis vor sechs, sieben Monaten.
Dann wurde er bei uns vermisst gemeldet. Ja, ich habe ihn vermisst gemeldet.
Also rein routinemäßig.
Also es gibt ja hier auch Sicherheitsverschriften.
Also, ich meine, der hat sich eine Woche zum Urlaub gemeldet, dann kommt er
nicht wieder.
Kein Mensch weiß, wo er ist.
Wer sind Sie?
Entschuldigen Sie, ich habe mich noch nicht vorgestellt. Mein Name ist Sören
Kasper. Ich leite hier die AZE.
Ah ja, die Gesellschaft für Atomare... Die Gesellschaft für Atomare Zwischen -
und Entlagerung.
Genau.
Sagen Sie, ist das nicht schwierig, hier eine Leiche zu vergraben?
Ja, das weiß ich doch nicht.
Pickel, Spaten, halbe Stunde Arbeit.
Ich meine, es ist auch einiges draufgekommen hier in den letzten
Draufgekommen? Naja, ein - bis zweimal im Jahr wird hier das nachwachsende Salz
abgebaut und hergebracht.
Es hat aber wirklich viel geringer in den letzten Wochen.
Genau, der Regen hat dann die Leiche freigespült, also zum Teil.
Und woher kommt das? Der Regen, das ganze Klima hat sich, das ist ein
Nein, nein, nein, ich meine das Salz, woher kommt das?
Aus dem Bergwerk.
Das würde ich mir gerne mal ansehen.
Jetzt? Ja.
Oder haben Sie was vor?
Nein, natürlich nicht.
Ich bin ein bisschen kalt, aber ich bin jetzt irgendwie noch nicht in der
Stimmung.
Ich meine, so einen Störfall, das hatten wir ja auch noch nicht.
Da kommen sie mit.
Gutko mit O .W. Sven, geboren am 21 .05 .1966.
Ja, Sicherheitsfachmann hier bei der AZE.
AZE? Das ist die Betreibergesellschaft.
Alles was ich weiß ist, dass ein gewisser Sören Kasper ihn vor circa
halben Jahr vermisst gemeldet hat. Und dass er eine Mutter im Seniorenheim bei
Zille hat.
Ja? Kommen Sie? Komm.
Frau Wagner?
Dringend.
Die haben den Gutzko gefunden.
So,
wir fahren jetzt auf über 800 Meter Tief.
Wir fahren mit einer Geschwindigkeit von 10 Metern pro Sekunde. Das sind
ungefähr 36 kmh.
Tja, vertikal fühlt sich das noch mal anders an als horizontal.
Und wie lange fährt man da?
Keine zwei Minuten.
Das heißt, Sie verweiten hier seit acht Jahren den Stillstand?
Also, hier passiert eigentlich gar nichts mehr? Ach, der Salzstock ist
Lagerung des Atommülls. Aber seit Ende 2000 gibt es ein Moratorium. Wir nehmen
den. Und wir dürfen nicht mehr weiterarbeiten.
Tja, die Politiker.
Wir müssen erst einen kleinen Eiertanz aufführen, ob nicht doch irgendwo noch
ein besserer Platz für die Endlagerung existiert.
Und?
Endlagerung? Nein, dies wäre weltweite Erd.
Naja, hier stecken ja auch schon rund 1 ,5 Milliarden Euro. 1 ,3.
Das hier ist also der sicherste Ort, weil die weitere Suche zu teuer wäre?
Hören Sie, ich bin ein guter Geologe, einer der Besten.
Glauben Sie mir, laut sämtlicher Sicherheitsanalysen, dies ist hier ein
sehr guter Ort.
Hatte Gutzko auch hier unten zu tun?
Nein, nein, die Leute von der Sicherheit arbeiten oben im Büro. Acht Stunden
Schichten. Glück auf!
Im Überwachungshaufen.
Wer ist da dran?
Ich war ja als kleines Mädchen schon mal hier, also hier in Gorleben.
Meine Mutter war damals bei den Aktivisten. Freie Republik, Wendland,
Wirklich total spannend, aber davon hatten wir keine Ahnung.
Hier wurde also der atomare Müll gelagert, oder?
Ja, genau.
Das Salz ist, wie Sie wissen, ein lebendiges Gestein. Es wächst nach,
konzentrisch, also von außen nach innen. Das heißt, nach einer bestimmten Zeit
gibt es keine Zwischenräume mehr. Das Salz schließt praktisch die Behälter
luftdicht ab.
Und was ist dann, wenn so ein Glasbehälter kaputt geht? Was passiert
dem strahlenden Müll?
Aber darum geht es doch.
Das Salz ist undurchlässig.
Verstehen Sie, es ist viel besser als jeder Glasbehälter.
Also was das Salz einmal eingeschlossen hat, das gibt es nicht mehr her.
So wie Gutskoch.
Und was ist das da?
Das ist das Zwischenlager.
In der großen Halle sind unsere hochradioaktiven Abfälle aus der
also unsere Krystonen. Und in der kleinen Halle, das sind so leicht
Abfälle aus Krankenhäusern etc.
Und das soll dann alles unten im Stollen landen?
endgelagert hat. Sobald es als solches genehmigt ist.
Wäre das erste auf der ganzen Welt.
Verstehe. Und bis dahin steht das Zeug da oben in dieser Halle? Ich meine, es
sieht ja ein bisschen aus wie eine Keksfabrik.
Das ist doch stark gezogen.
Absolut sicher. Da kann überhaupt nichts passieren.
Absolut sicher. Die Dinger da drin, die sind viel zu heiß. Die müssten doch
erstmal abstrahlen. Ja, sie sind bloß Temperaturen. Ungefähr 100 Grad. Das ist
gar kein Radio. Ja, bloß Temperaturen. 40 Jahre lang. Hören Sie doch mal auf.
Wir haben eine ethisch -moralische Verpflichtung, endlich ein Endlager zu
schaffen. Unsere Generation hat von diesem billigen Atomstrom profitiert.
Deshalb müssen wir endlich eine Lösung finden. Ich hoffe, dass dieser Staat...
Herr Kasperl, Entschuldigung.
Ich ermittle wirklich weder gegen Ihr Zwischen - noch gegen Ihr Endlager.
Könnten Sie mir sagen, wo ich eine Toilette finde?
Toll.
Hallo.
Die Toiletten sind weiter und weiter.
Danke, da war ich gerade.
Mein Name ist Lindholm, Landeskriminalamt. Ich ermitte im Falle
Aber das schätzen Sie sicher auch schon.
Augenkamer, Erwin, Sicherheitsfachmann.
Sie waren ein Kollege von Gutsko?
Kann man sagen.
Kannten Sie ihn gut?
Nein, nicht sehr gut.
Eigentlich nur vom Schichtwechsel.
Wird die Seilzeile eigentlich auch wieder überwacht?
Nein, das ist ja kein sensibler Bereich.
Und gibt es noch Aufnahmen von Gutzburg?
Nee, die werden alle drei Monate gelöscht.
Routinemäßig.
Und jetzt kommt die blödeste Frage von allen.
Hat der Herr Feine?
Sandmann?
Kasper hat ihn damals entlassen.
Ach, hier sind Sie.
Sie sind überall gesucht.
Wir haben gerade über Herrn Sandmann gesprochen.
Ja, den habe ich entlassen müssen. Es war eine unschöne Sache damals.
Neutral? Hier ist niemand neutral. Entweder dafür oder dagegen.
Und was ist mit Ihnen?
Ich bin Polizist.
Ja, schon.
Aber in drei Wochen rollt hier der nächste Kastortransport aus Le Havre an.
Was machen Sie denn?
Warum lachen Sie?
1997 haben wir hier 20 Leute festgenommen, die sich an die Schienen
hatten. Das war eigentlich das Übliche.
Aber unter denen war eine, das war meine Frau.
Also klar, damals noch nicht, aber wir haben dann geheiratet.
In drei Wochen werden hier tausend von Polizisten aus ganz Deutschland sein.
diesmal werde ich mit meiner Handvoll Kollegen da in unserer Putze in
sitzen. Und ich werde mich wie sonst auch um ein paar Verkehrszünder kümmern.
Wir sind das auch gut so. Das ist gut so, weil, verstehen Sie, das hier ist
meine Heimat.
Ich lebe hier mit meiner Familie.
Meine Güte, dann überhol halt die Pfeife.
Guten Tag.
Ich wusste, dass Sie kommen.
Sie haben unser Auto gesehen.
Wir sind die Kommissarin.
Das hat Ihnen Jakob Halder am Telefon erzählt.
Skorpion, Aszendent, Jungfrau.
Jungfrau, Aszendent, Skorpion. Nein, dann sind Sie doch schon ein bisschen
älter, Kindchen. Sieht man Ihnen aber gar nicht an.
In der zweiten Hälfte tritt der Aszendent mir in den Vordergrund.
Sven Gutzko hat hier gewohnt? Ja, da drüben.
Ach, der arme Kerl.
Hat viel im Garten gemacht und geschreinert.
Möbel, Kommoden.
Hatte deren Händchen für.
Hat auch ein paar von den Vogelhäuschen gemacht.
Haben wir dann zu Weihnachten und zum Geburtstag geschenkt.
Hatte ihr einen Schlüssel zu ihrem Haus?
Ja.
Zum Blumengießen, wenn ich mal auf Seminar war. Und einen für den Schuppen.
Wann haben Sie den Gutzgutz zuletzt gesehen?
Gesehen?
So um den 20. September rum. Aber eine Woche später, spätabends. Da hat Licht
gebrannt. Da habe ich geklopft, weil wir hatten so ein kleines Fest.
Aber da hat er nicht aufgemacht. Wieso haben Sie eigentlich weitervermietet?
Naja, bezahlt war ja bis Ende dieses Jahres.
Im Voraus? Ja.
Das ist doch prima für mich. Soll ich da Fragen stellen?
Ach, und da habe ich ja noch die Briefe.
Die kann ich Ihnen jetzt mitgeben. Ist mir vorhin eingefallen, aber da waren
Ihre Kollegen schon weg.
Ihre Kollegen?
Na, die Herren von vorhin.
Welche Herren?
Ihre Kollegen.
Haben die sich ausgewiesen?
Nein.
Sagen Sie mal.
Aber die waren ja schon mal davor.
Gleich als Herr Gutsko für mich gemeldet wurde.
Einen Tag nach Ihnen, Herr Halder.
Hatte der Besuch kurz bevor er verschwand?
Besuch hatte der selten. War eher so für sich.
Aber doch, der Verrückte war da. Der Sanktmann. Der hat mit der Faust die
Scheibe eingeschlagen. Da muss der in Klasse kommen.
Kein Wunder, dass dem die Frau weggelaufen ist.
Der ist ja nicht mehr ganz richtig.
Der ist gemeingefährlich, wenn Sie mich fragen.
Nein, wieso? An dem Fall ist sonst niemand dran.
Wo soll ich denn noch Leute herkriegen und warum?
Ja, das frage ich mich auch.
Danke, Wiedersehen.
Ist doch seltsam, hm?
Wer waren die?
Und warum versiegeln die die Bude nicht?
Das können doch keine Kollegen gewesen sein.
Sondern?
Verfassungsschutz, BND, Privatschnüffler von der Atomlobby, das hatten wir ja
alles schon.
Lassen Sie auf jeden Fall ein Phantombild mit Hilfe von Frau Behlitzer
ja?
Na? Und ich habe euch gefunden.
Sind Sie Manfred Sandmann?
Und wer sind Sie?
Frau Lotte Linte vom Landeskriminalamt.
Ich habe keine Zeit.
Und auch nicht zu sagen.
Du, Manfred, der Gutzko ist heute auf dem Gelände der AZT tot aufgefunden
worden.
Champagner kann ich Ihnen leider nicht anbieten.
Ich wusste ja nicht, dass es etwas zu feiern gibt.
Sie sind Geologe?
Ich war Geologe, jetzt bin ich Hartz IV.
Sie sind damals wegen Gutzko entlassen worden.
Das würde ich so nicht sagen.
Stecken doch alle unter einer Decke.
Sie haben Gutzko angezeigt, er hätte Ihnen angeblich Ihren Computer geklaut.
Später haben Sie die Anzeige auf Kasper erweitert.
Wissen das schon alle?
Was war denn drauf auf dem Computer?
Das darf ich nicht sagen, sonst bin ich wegen übler Nachrede dran und das kann
ich mir nicht leisten.
Ich behalte es für mich.
Fragen Sie doch den da.
Naja, irgendwelche Messwerte.
Welche Messwerte?
So richtig weiß ich das ja auch nicht. Der Computer ist ja weg.
Herr Sandmann hat damals behauptet, dass die offiziellen Messwerte aus dem
Zwischenlager eben zu niedrig angesetzt sind.
Also gefälscht.
Ich sag nichts.
Und Sie hatten die richtigen Daten.
Scheiß Trick hab ich.
Was?
Sie sind wütend, Sie sind feindselig und Sie haben ein Motiv, Herr Sandmann.
Jahrelang sind bei der AZE Messergebnisse frisiert worden. Ich habe
dokumentiert. Und dann... Und am Ende habe ich da gestanden wie ein Idiot.
Paranoid haben die mich genannt. Ein Quirulanten.
Ich habe meine Arbeit verloren.
Ich habe meine Frau verloren.
Und fast, fast mein Kind.
Da schlagen wir ein räudiger Hund auf der Kurthalde von diesem Verbrecher.
Wenn Sie mich fragen, ein stimmiges... Oder erschlagen, das wusste ich noch gar
nicht. Das war kein Gefiertheit, mir doch scheißegal.
Erschlagen, das passt.
Sie kommen.
Haben wir es da. Anziehen.
Wo ist der Etage?
Erschlagen.
Hallo, Mama. Das hat er doch gerade gesagt.
Erschlagen.
Das war ja richtig.
Jakob, was ist denn los?
Noch nichts gehört, ne?
Gutzko ist tot.
Er mordet, wie es aussieht.
Komm, Sophie, wir gehen nach Hause.
Abendlich.
Sie kannten Gutzko, Frau... Sandmann. Ja, Mann nach Sandmann.
Naja, mehr so vom Hörensagen.
Und wer sind Sie jetzt?
Ach, Verzeihung, ja, mein Name ist Lindholm, Landeskriminalamt Hannover.
Glaubt nicht jemand für den Ruhr. Er war es nicht.
Was macht Sie denn da so sicher?
Ich kenne ihn doch.
Er hat alles verloren.
Sie doch auch.
War das ein Vorwurf?
Nein, eine Feststellung.
Man kann verlieren, Frau Lindholm, aber man kann sich in seine Rolle als
Verlierer auch gefallen und sich darin suhlen und sich da so reinsteigern, bis
man sich als Opfer führt.
Das Schöne daran ist, dass immer die anderen schuld sind. Verstehen Sie? Und
muss ich nicht mitmachen.
Wiedersehen.
Wiedersehen.
Sag mal, bist du wahnsinnig?
Hast du dich nachher wenigstens ordentlich untersuchen lassen?
Aber da unten ist doch gar nichts drin.
Das ganze radioaktive Zeug ist doch oben, oberirdisch in einer Halle und da
ich nicht drin.
Der Seilstock unten, das war doch nur als Endlager geplant.
Endlager? Wir produzieren in rauen Mengen atomaren Abfall und haben keine
wohin damit.
Die nachfolgenden Generationen werden uns dafür dachten. Mama, bitte.
Ich hab das auch mal interessiert. Als ich noch aktiv im Widerstand war, warst
du immer mit dabei. Und du warst sehr engagiert. Ich war damals zwölf Jahre.
Das war doch wie Karneval für mich.
Naja, wahrscheinlich kann man in deinem Beruf keine eigene Meinung mehr haben.
Also hier.
Wir haben eine Betreuungslücke von sechs Tagen.
Was machst du mit David, wenn ich in Osteuropa bin?
Ich hab eine Tagesmutter organisiert.
Eine Tagesmutter?
Dann kannst du ihn doch gleich in die Babyklappe legen.
Passt er ja noch rein. So groß ist er ja noch nicht.
So, einmal das Ratatouille.
Hoffentlich ist es nicht zu teig gewürzt. Wenn das Faszinatenhund schon
ankommt, super.
Emblis. Als Charlotte in dem Alter war, hat sie gegessen, was auf den Tisch kam.
Ja.
So, einmal das Kaninchen im Salzmantel.
Ja.
Das Handy kannst du vergessen.
Die Daten sind alle weg. Vielleicht kommt die LKA -Schnucke da ja weiter.
Danke.
Schönen Feierabend. Bis morgen.
Ja, Halter hier.
Polizei -Hilfstelle Dannenberg. Ich weiß, es ist spät, aber ich hätte da
eine dringende Anfrage.
Ich weiß, dass du da bist.
Lassen, oder was?
Ich habe den ganzen Tag überlegt. Aber so raffiniert.
Hier ist das Geld.
Ja, dein Geld. Mach auf.
Da melden sich wohl die Leichen im Keller.
Du wirst verprägt.
Seit wann?
Was sind für Leichen?
Du weißt ja genau, seit wann.
Da muss man erst mal drauf kommen.
Das bist doch du.
Wer soll denn das sonst sein?
Hör mal, du Arschloch.
Glaubst du mir ernst, ich wäre noch hier, wenn ich ein dreckiges Geld nehmen
würde? Hast du irgendwie das Gefühl, dass das irgendwie zusammenpasst? Das
und das hier?
Hau ab.
War schön vorsichtig, Cosmo.
Ihr werdet euch alle nur wundern.
Wie lang bist du denn schon wieder wach?
Wer hätte das gedacht?
Was sagst du denn dazu?
Einwirkung stumpfer Gewalt. Er hat zu einer geformten Verletzung hier auf der
linken Seite der weichen Schädeldecke geführt.
Im knöchelnden Schädeldach ist ein Haarriss von 4 cm Länge.
Dadurch ist es zu einer Gehirnblutung gekommen.
Darin ist er gestorben?
Ja.
Tastzeitpunkt Ende September bis Anfang Oktober.
Das ließ sich durch Blütenfäulen rekonstruieren, die wir hier in seiner
gefunden haben.
Astadomosis, Kissenaster.
Keine Abwehrverletzungen, keine fremde DNA.
Wir haben alles durchgesucht, auch die Fingernägel. Und was ist mit der
Tatwaffe? Ein Stück Eisen.
Schlag von vorne, Rechtshänder, tritt hier, links den Kopf des Opfers.
Und wieso ein Stück Eisen?
Was? Naja, die Eisenstange, die lag doch neben der Leiche.
Hab ich nicht.
Alles, was ich an Asservaten gekriegt habe, ist da vorne.
Die KTU hat auch schon nachgefragt. Die KTU hat die Tatwaffe auch nicht?
Hijo de la Luna.
Ach, Hijo de la Luna, Spanisch.
Was? Naja, die Einladung zum Essen, die steht ja noch aus und heute Abend hätte
ich Zeit.
Sie bewundern mich, stimmt's? Ja, Sie sind ja auch bewundernswert.
Ja, genau.
Wir sollten das bleiben lassen.
Wenn Sie noch ein bisschen Zeit brauchen, ist es... Nein, ich brauche
Zeit.
Aber so einen wie Sie habe ich schon zu Hause, verstehen Sie?
Nee.
Einen, der mich bewundert.
Man soll mich nicht bewundern, man muss mich nicht bewundern.
Das führt zu nichts.
Gut, dann höre ich sofort auf, Sie zu bewundern.
Wie gesagt, das führt zu nichts.
Nein, natürlich habe ich Sie nicht mitgenommen.
Sie muss noch bei Ihnen sein. Hier ist sie aber nicht.
Alter, ich kann jeder rein und raus spazieren und einfach eine Tatwaffe
lassen? Aber wer sollte denn... Was weiß ich, vielleicht so ein Typ mit Brille.
Was für ein Typ mit einer Brille?
Vergessen Sie es, hören Sie, ich möchte, dass Sie sich darum kümmern, okay?
Ja, ja, ja, mache ich.
Gut, danke, tschüss.
Ja, was ist jetzt mit der Mordwaffe?
Ja, die ist weg, verschwunden.
Ja, aber du bist dir sicher, dass du überwacht wirst? Nein, natürlich bin ich
mir nicht sicher, aber da schnüffeln Leute rum.
Gestern, als ich nach Hause gekommen bin, stand einer vor meiner Tür und hat
mich beobachtet. Ganz bestimmt.
Der mit der Brille, ja? Ja, genau.
Ich brauche keinen Urlaub, okay?
Hier. Ich wüsste gerne, wer der Mann da drauf ist.
Beruflich?
Ja.
Ich möchte, dass die Anfrage ans BKH weder über mich noch über die Kripo
läuft. Sondern über die süße, kleine, unschuldige Bollüne braucht niemand auf
dem BKH. Genau. Muss ja niemand erfahren.
Das habe ich ihm nicht versprochen.
Oh, zieh Zeit nachher.
Rutzko wurde in Rostock geboren. Vater tot, Mutter lebt in einem Altenheim in
Zelle.
Echt? Und weiter?
Wenig.
Fachhochschule, Ingenieurstudium abgebrochen seit dem Gelegenheitsjob.
Achtmal umgezogen. Hannover, Hamburg, Wolfsburg. Jahrelang nicht
Rentenversichert, sonst aber nicht aus. Das Führungszeugnis ist sauber.
Die letzten zwei Jahre Sicherheitsbranche.
Wachmann für Zeitarbeitsfirmen.
So erleben wir seine erste Festanstellung, soweit die Aktenlage.
Klingt irgendwie so, als wäre er jahrelang herumzigehornert und jetzt
geworden.
Die Frage ist nur, wieso stellt der AZE so jemanden ein?
Finden Sie es raus.
Was macht der so eine Mann, Dennis?
Danke. Er heißt David.
Ja. Herr Witomski.
Wer interessiert sich noch für diesen Fall?
Wieso?
Indizien verschwenden.
Überall, wo ich bin, war schon jemand. Und ich habe das Gefühl, dass ich
beobachtet werde.
Frau Lindholm, jetzt werden Sie mal nicht paranoid.
Das sind ja die typischen Wendland -Geschichten.
Kommen Sie sich bloß nicht mit den Leuten da gemein, ne?
Wiederhören. Danke, wiederhören.
Ja?
Hallo. Das Wrack wurde erst vor einer halben Stunde entdeckt. Es kommen ja
so viele Leute vorbei.
Ist das nicht ein komischer Zufall?
So, und Kaspar fährt diese Strecke jeden Tag. Und ausgerechnet jetzt.
Also, wenn Sie mich fragen... Was?
Wir hatten hier schon mal so einen Unfall. Einer von der bäuerlichen
Notgemeinschaft des Jahre her.
Damals gab es auch keine Bremsspuren.
Kaspar hat versucht, mich zu erreichen.
Er wollte mit mir reden.
Heute in seinem Büro.
Vielleicht werden die Telefone abgehört.
Wir sollten das Wrack untersuchen lassen.
Ja, machen Sie das.
Ist er jetzt im Phantombild geworden?
Nein, leider.
Ah,
das ist die Villani.
Die organisiert den Widerstand gegen die Kastortransporte.
Ach, die ist das? Ja, die saß für uns sogar schon mal im Bundestag.
Der Buschpunkt scheint sehr gut zu funktionieren.
Sie sind die Ermittlerin vom LKA?
Bin ich. Und Sie?
Sie wissen, wer ich bin.
Sie hatten mal dieses Hotel.
Dieses Heuhotel. Konnte man in der Scheune übernachten. Das gibt es immer
Echt? Ich bin damals noch zur Schule gegangen. Meine Mutter hat mich mit auf
Demos genommen.
Sie müssten sich eigentlich noch an Sie erinnern.
Anne -Marie Lindhorn.
Erinnern Sie sich?
Ach, so eine große Blonde.
So groß wie ich.
Vielleicht nicht ganz so blond. Ah ja. So eine Möchtegern -Aktivistin aus der
Großstadt.
In Lüneburg eben.
Ah. Naja, ist auch schon lange her.
Sie sind ja auch schon eine Weile aus der Schule, oder?
Ja, ein Sicherheitsmann der AZE wurde auf dem Gelände ermordet und der
Betriebsleiter hat, wie es ja wohl aussieht, einen tödlichen Unfall.
Seltsam, nicht?
Ja, das sagen alle.
Ich bin zu Ihnen gekommen, bevor Sie bei uns auftauchen.
Wieso sollte ich bei Ihnen auftauchen?
Ach.
Man könnte denken, dies sei hier ein friedlicher kleiner Landstrich. Aber in
drei Wochen läuft der nächste Kastortransport und der Chef des
kommt auf mysteriöse Weise ums Leben.
Unser Widerstand ist friedlich schon seit über 30 Jahren. Sollte irgendein
Hinweis zum Widerstand führen, Frau Villani, dann werde ich bei Ihnen
aufkreuzen. Aber kein Augenblick früher.
Gut.
Na, Jakob?
Wir sehen uns.
Wo sind wir hier eigentlich?
Wolltest du auf den Feldweg Richtung... Nein, nein, nein, das meine ich nicht.
Zwischen wo und wo, wo fährt man hier hin?
Äh, Kaspars Wohnung, Sandmannshaus, jetzt bin ich auf halber Strecke.
Hallo. Guten Tag.
Was wissen Sie darüber?
Was grinsen Sie so?
Weil Kaspar tot ist?
Ich habe damit jedenfalls nichts zu tun. War Kaspar gestern Nacht bei Ihnen?
Das ist die Stimme von Gutzko.
Gutzko?
Der ist seit über einem halben Jahr eine Salzleiche.
Ja.
Na und?
Hier drin sind 5000 Euro und die hatte Kaspar in seiner Jackentasche.
Die hat er gestern Morgen abgeholt und das war nicht das erste Mal.
Acht.
Fünfmal im letzten halben Jahr macht er noch 25 .000 Euro.
Er hat seine Altersversorgung dafür aufgelöst.
Ja, schön.
Ja, aber bei mir.
Wollte wissen, ob ich dahinter stecke.
Tue ich aber nicht.
Wer weiß noch von den gefälschten Daten?
Äh, von den, Entschuldigung, von den angeblich gefälschten Daten. Na, jeder.
Von diesem Vorwurf. Ja, von den Daten, die das beweisen sollen.
Die hätten doch nur Kasper's Lebenswerk zerstört, richtig?
Sagen wir, ins Wanden gebracht.
Und wer kann die noch haben?
Also gut so, wer da echt einen super Kandidat hat.
Aber der ist ja so blöd.
Total blöd.
Kann ich jetzt gehen?
Wir verlassen den Antrag nun.
So wie es war.
Und jetzt?
Jetzt finden Sie raus, wer 25 .000 Euro zu viel hat.
Ich soll die Konten überprüfen?
Ja, natürlich.
Warum denn nicht?
Ich kenne hier die Leute ganz gut.
Geht denn sowas nicht besser von Hannover?
Herr Halder, hier ist ein Mord passiert.
Sind Sie jetzt hier der Polizist, oder was?
Wo gehen Sie denn jetzt hin?
Shoppen.
Ja, Charlotte, Sie haben mir doch mal von Ihrem Freund erzählt, Ihrem genialen
Hackerfreund, der aus einer verrosteten Büroklammer noch rauskriegt, was auf den
Dokumenten stand, die sich zusammengehalten hat. Wissen Sie noch?
das?
Verstehe, Sie haben keine Lust mehr zu helfen, stimmt's?
Edgar?
Edgar, es tut mir leid, ich wollte Sie nicht belassen.
Ja, ist schon gut.
Und? Was und?
Na, Ihr Freund, der Hackerfreund.
Ich habe ja noch bis um sechs zu tun und dann schauen wir einfach mal, was ich
machen will, ja?
Okay, danke.
Tschüss. Okay.
Nichts, was auf Fremdanwirkung schließen lässt.
Keine fremden Lackspuren am Wagen, keine Bremsspuren.
Aber ein bisschen Alkohol.
Und nicht angeschnallt. Ich meine, wenn der Wagen sich überschlägt, nützt der
flauschigste Airbag nichts.
Todesursache ist Genickbruch.
Wenn Sie mich fragen, einfach ein Unfall.
Das ist seltsam.
Das ist meiner Sicht nicht.
Hier.
Was, hier?
Ja.
Einfach hinten durchgehen.
Sagen Sie Elvis, dass Sie von mir kommen.
Kommen Sie denn nicht mehr mit?
Frau Lindholm, ich glaube, das schaffen Sie alleine.
Okay.
Danke.
Viel Glück. Danke. Ciao.
Hi. Sind Sie Elvis?
Ja. Edgar hat mich geschickt.
Ich habe ein Problem mit einem Handy.
Hier, das ist es.
Ja, unsachgemäß geladet, würde ich mal sagen.
Das kann man so sagen, ja.
Ja und? Was will ich dir jetzt machen?
Adressbuch, Anrufliste, was auch immer Sie an Informationen noch rauskriegen
können. Okay.
Sie meinen, da geht was?
Mal sehen.
Ist aber eh egal.
Ja, ich weiß.
Wie lange dauert denn das so?
Nicht so lange.
Wie lange ungefähr?
Danke, wirklich.
Aber auch illegal.
Martin, hallo, hier ist Charlotte.
Ich wollte nur hören, ob alles in Ordnung ist.
Ich bin gleich zu Hause.
Morgen.
Morgen.
Und?
Konnten Sie irgendwas rausfinden?
Ja.
Also, der letzte Anruf mit dem Teil wurde definitiv am 27 .09 .2007 gemacht.
Und dann hatte ich irgendwo ein paar Nummern, die ich retten konnte.
Leider nicht sehr viele. Das Adressbuch war total im Arsch.
Die eine Nummer, das... Entschuldigung.
Vorwahl von Spanien.
Genau.
Danke, vielen Dank.
Ach, ähm... Woran merke ich eigentlich, wenn jemand ein Handy abhört?
Das merkst du gar nicht.
Gib mir den Löffel, Mathis.
Noch ein Löffel.
Und ein Löffelchen für
den David.
Ich
werde dich nicht
fragen, wo du heute Nacht warst.
Das lief von dir.
Ich habe nur was nachgeschaut.
Könnte ich mir irgendwo die Hände waschen? Ja, sicher. Bitte.
Ach, da ist doch der Siegel. Ach, das habe ich gestern schon aufgebrochen,
mein Staubsauger noch da drin lag. Entschuldigung.
Eine Flasche Wein kaufen.
Wieder bei dir vorbei, mein Löwe. Grüß.
Den haben Sie verloren.
Was?
Wo war der?
Lag draußen im Gras.
Ach.
Ist doch Ihre, oder?
Ja, klar.
Ich habe ein Foto für Sie.
Der Mann da neben Gutzko.
Haben Sie den schon mal gesehen?
Und was am Mann, wenn Sie mich fragen?
Ob der schon mal hier war?
Nein. Hat der Gutzko schon mal Damen besucht?
Nein.
Alles bei seiner Mutter in der Wohnung.
Die überbleibt doch seinem anderen Leben.
Ja, genau.
Die alte Dame ist nicht mehr wirklich auf dem Damm, aber von ihrem Sohn könnte
sie manches berichten.
Zum Beispiel?
Was er so gemacht hat in den letzten Jahren.
Kurier dient eine Zeit lang in einem LKW, viel nahe Osten, mittlerer Osten.
und jetzt kommt's.
2004 war der zehn Monate lang im Knast.
Der war im Knast?
Weswegen? Waffenschmuggel, sagt die.
War für mich ganz sicher, Waffenschmuggel. Und ich meine, da frage
jetzt, wie? Wieso ist sein polizeiliches Schulungszeug nicht sauber? Ja, genau.
Ach so, eine Sache noch.
Seine Mutter hat gesagt, dass kurz nach seinem verschwindenden Kollege von ihm
aufgetaucht sei und sich nach ihm erkundigt hätte.
Wie was?
Augenthaler?
Gutzko saß zehn Monate wegen Waffenschmuggel im Gefängnis. Und
amtliches Führungszeug mit Blitz sauber.
Haben Sie eine Erklärung dafür?
Nein. Dann erkläre ich es Ihnen. Das macht nur Sinn, wenn er von anderer
genau da installiert wurde. Frau Lindholm, ich kann Ihnen da wirklich
weiterhelfen. Die Frage ist doch, welche Aufgabe hatte er dort und wer hat ihn
einzusteuern? Ja, das ist Ihre Anmeldung.
Gut.
Dann brauche ich einen Wegführungsbegriff.
Ich habe Samtmanns Computer nicht. Nein, natürlich nicht. Dann haben Sie längst
entsorgt. Aber seine Daten, die haben Sie bestimmt noch.
Das war ein Blödsinn.
Wie kommt es denn, dass Sie den Ausbau Ihres Hauses im letzten halben Jahr so
gut weitertreiben konnten, wenn Sie in den Jahren davor überhaupt kein Geld
dafür hatten?
Das war nichts Besonderes hier. Da war viel Eigenarbeit drin.
Aber das ist meins.
Aber von Ihrem Konto haben Sie das nicht bezahlt.
Das haben wir überprüft.
Ja, und?
Sie haben die Baumaterialien in bar bezahlt.
Ist das verboten? Herr Augenthaler.
Haben Sie Kasperer Press?
Frau Lindholm?
so 5000 Liter Grundwasser.
Tach Kaspar, da war ein Anruf für Sie.
Ja, wir hatten Probleme mit dem Salz, wie immer halt.
Tach Kaspar, Gutsko am Apparat. Wird mal wieder Zeit.
Würde sagen so 5000, wie immer halt. Vielleicht gibt's Prozedere. Ciao.
Haben Sie Gutsko umgebracht?
Quatsch, nein.
Aber Sie haben die Daten, die Sandmann ermittelt hat.
Waren zwischen ihren CDs, zwischen Santana und Schurstenjäger.
Und sie haben die Aufnahmen von Gusko von den Überwachungskameras
zusammengeschnitten und damit Kaspar immer dann angerufen, wenn er nicht zu
Hause war, damit er nicht antworten kann.
Sie haben Kaspar erpresst.
Mit Sandmanns Daten und Guskos Stimme. Ich weiß überhaupt nicht, was Sie von
wollen. Herr Augenthaler, damit haben Sie sich doch den Ast abgesägt, auf dem
Sie sitzen.
So, ich sag jetzt gar nichts mehr.
Kennen Sie den?
Den Schlüssel, haben Sie den schon mal gesehen?
Nein.
Also dann, guten Abend.
Wie aus dem Gesicht geschüttelt.
Ach, der Monat.
Muss ich zum Glück nicht mehr mit anpacken hier.
Und Kunsthülle haben Sie adoptiert?
Wir waren ja sicher, das klappt nicht mit dem Baby.
Zuerst war ich ja ziemlich eifersüchtig auf die Sandra, weil es bei ihr dann
doch noch geklappt hat.
Sandra Sandmann? Ja.
Wir haben uns jahrelang gemeinsam durch Hormonkuren gequält.
Was man halt so alles macht, wenn man will, und das geht nicht.
Und woran lag das?
Was wollen Sie denn hören?
Also am Atommüll liegt es nicht.
Ich meine, das mit den Leukämiefällen in der Umgebung von Atomkraftwerken, das
hat ja auch nichts mit Atomkraftwerken zu tun.
Ist das nicht ermüdend?
So jahrzehntelang gegen sowas anzukämpfen?
Und Sie?
Ich meine, Sie kämpfen doch auch jeden Tag aufs Neue.
Entschuldigung.
Belinda? Charlotte, bist du da? Ja, natürlich. Was ist denn?
Nicht am Telefon.
Wieso? Was ist denn los? Nicht am Telefon. Lass uns treffen. Ja, üblicher
Man kann sicher sein.
Keine Ahnung, Stunde, anderthalb oder so.
No, Mina, no.
Tu restas la maison, eh?
Allez.
Bonne nuit.
Bonne nuit.
Entschuldige. Du warst aber auch schon mal pünktlich.
Ich hab einfach nur da sein Bett gebracht und neben ihm eingeschlafen.
musst dich immer noch neben ihn legen, damit er einschlafen kann.
Und? Hast du das noch rausbekommen? Also pass auf, hier, der ist für dich. Oh,
danke. Ich hatte auch diesen Tipp da von dem Blitzerfoto, ja?
Der heißt Miguel Amadinez, 44, spanischer Staatsbürger, Vater
Diplomat, der ist im Import.
Von Maschinenbau bis Olivenöl, also solche Sachen halt.
Ist aktenkundig wegen Scheingeschäften und Verstößen gegen die Zollbestimmung,
so Sachen halt. Also Wirtschaftskriminalität eben.
Was ist denn das für eine Sache, an der du da dran bist?
Mordverleben. Muss ich mir Sorgen um dich machen?
Ich bin auch ein großes Mädchen.
Ein
richtiger
Herzensbrecher. Aber der sieht dir irgendwie überhaupt nicht ähnlich.
Nee, der hat sowas... Spanisches.
Der Vater muss ja gut aussehen.
Ich habe auch mal gut ausgesehen.
Ja, ich erinnere mich. Dunkel.
Kannst du mir nicht wenigstens mal ein Foto vom Vater zeigen?
Ich habe keine.
Wirklich nicht?
Nein.
Kein Foto, keine Telefonnummer, kein Kontakt?
Alles, was ich weiß, ist, dass er in Sitges wohnt.
Sitges? Bei Barcelona?
Das ist doch diese Schulenhochburg.
Echt? Das wusste ich gar nicht.
Die Schule war auf jeden Fall nicht.
Verstehe.
Charlotte, du willst ihm wirklich immer noch nichts davon sagen?
Ach, Belinda, er ist verheiratet, hat drei Kinder und wir hatten eine... Eine
Vereinbarung, ja, ich weiß.
Aber da wusstest du ja noch nicht, was passiert.
Vielleicht freut er sich ja.
Du, vielleicht ist er mit der Frau ja gar nicht mehr zusammen.
Und irgendwann wird David wissen wollen, wer sein Vater ist.
Kann man hier eigentlich auch was essen?
Ich habe Hunger.
Ups, Entschuldigung.
Danke.
EZQ?
146.
Dein Haustürstel?
Den habe ich natürlich behalten. Jetzt mal ganz im Ernst. EZQ, das ist
izquierda, das ist links auf Spanisch.
Ach, ich hätte gut die Abkürzung für Ischiada. Ja.
Ist das nur ein Schließfachschlüssel?
Keine Ahnung.
Wer sind Sie?
Für wen arbeiten Sie?
Schönen Abend noch.
Ja? Elvis?
Ja.
Ich habe es ein bisschen eilig. Ich muss zum Kunden.
Was für einen Kunden?
Finanzdienstleistungen. Ach so.
Ja, ich wollte nur ganz kurz fragen, ob es theoretisch möglich ist, dass wenn
ich jemanden anrufe, derjenige denkt, dass jemand anders ihn anruft.
Kurz.
Ja. Müsste es sein.
Fertig? Ja.
Die Vorwahl, 45, dann die Nummer, dann kommen wir direkt auf die Mailbox.
Gut,
ich wähle jetzt, ja? Ja.
Gut,
go here.
Es ist Zeit für einen Neukontakt.
Gleiche Nummer.
Nur über SMS.
Bis bald.
Okay, das war's.
Jetzt müssen Sie nur noch auf die Antwort warten.
Ja.
Ich darf das wirklich behalten?
Lass den hier, klar.
Danke.
Import -Export.
Aber die Frage ist, wieso Gutzko eine Woche vor seinem Tod mit ihm durchs
Wendland kutschiert?
Und dann in der Woche dazwischen von niemandem mehr gesehen wird, nicht mal
Frau Behlitz. Weil er weg war.
Schauen Sie mal.
Das hier sind die Kreditkartendaten von Gutsko. Und da steht, dass er am 20.
September, also fünf Tage vor seinem mitmaßlichen Tod, einen Wagen gemietet
und ihn am 23.
zurückgab. Und das hier, das ist die Rechnung der Mietwagenfirma in Gifhorn.
Und da steht dann wieder, dass mit dem Wagen 3 .652 Kilometer gefahren wurden.
Das einmal Spanien und zurück?
Wieso Spanien? Naja, Amandine ist Spanier. Der Schlüssel ist Spanisch.
Aber wieso ist er das mal im Mietauto gefahren? Wenn jeden Tag aus Hannover
Billigflieger geht.
Vielleicht wollte er, dass das Ganze nicht überprüfbar ist.
Jedenfalls heißt das doch, dass Amandine der Letzte ist, der Gutzko lebend
gesehen hat. Also vor seiner Ermordung.
Ja, und das Ding da nennen wir unsere Kartoffelscheune.
Es gab ja damals keine gesetzlichen Vorschriften, wie man sowas zu bauen
musste dann das Gewerbe aufsichtsamt ran. Und die haben gesagt, wir
das baurechtlich, die Statik muss stimmen. Ist uns doch egal, was da drin
gelagert wird.
Kartoffelnstroh oder Plutonium. Eine einfache Leichtbauhalle?
Das ist gar kein Stahlbeton? Natürlich Stahlbeton.
Tapetsblech. Das ist ein besserer Regenschutz.
Früher haben wir immer gesagt, wer soll denn so einen Kastorbehälter in die Luft
jagen? Ist doch keiner so blöd, geht er doch selber bei drauf.
Ach, hier, die soll ich Ihnen von meiner Mutter geben.
Die hat sie extra für Sie rausgesucht.
Das sind doch, glaube ich, Sie, oder? Ach, das war die Trecker -Demo in
Hannover, 79.
Da haben wir den Albrecht in die Knie gezwungen. Und das da ist Ihre Mutter?
Ja, genau. Und das blonde Mädchen daneben bin ich.
Siehst du das?
Ja, das war schon 30 Jahre her.
Genauso lange dauert unser Widerstand. Und das da ist das Ergebnis.
Verzeihung.
Einfach wohl nicht gereicht.
Ich muss nach
Hannover.
Hab mich gefreut. Und?
Toi, toi, toi.
Dieser Amandine geht ganz offensichtlich davon aus, dass Gutz genug lebt. Dieser
SMS beweist das.
Im Moment führen alle wichtigen Spuren zu ihm und nach Spanien.
Also wenn jemand etwas über das Mordmotiv sagen kann, dann ist er das.
Ich denke, wir sollten Amtshilfe beantragen. Von den spanischen Kollegen.
das kann sich bei den Ewigen ziehen.
Ich möchte gerne, dass sie da dranbleiben.
Ja, natürlich, aber das Treffen ist morgen um zwölf in Barcelona.
Dann buche ich einen Flug und Hotel.
Okay.
Parkhotel. Parkhotel?
Ja. Parkhotel.
Klingt teuer.
Barcelona.
Stell dir vor, wie Domski hat alles genehmigt. Als du das letzte Mal aus
wiedergekommen bist.
Nach dieser Konferenz.
In Barcelona.
Da warst du total überdreht.
Quatsch. Dann sage ich mir lieber morgen wieder da. Rein beruflich.
Natürlich rein beruflich.
Was denn sonst?
Was sage ich denn? Rein beruflich.
Siehst du?
Sag sie doch.
Rein beruflich.
Ja.
Hello.
Hola.
Waiting for someone?
Yes.
For my girlfriend.
Oh.
Nice.
Nice.
Por favor.
Copy? Another.
Neue Uhr, a las 8 de la tarde, Calle Mercado, Ental.
Danke.
Señor, por favor, excuse me, where do I find local?
Where you put la bolsa in... No entiendo, no entiendo.
Excuse me, can you tell me where I find local?
Und es dauert nur 40 Minuten, um zu sprechen?
Ja, 40 Minuten.
Zurück? Ja, ja, ja, zurück.
Belinda? In Barcelona.
Ja,
er hat mir eine SMS geschickt. Ich sehe ihn heute, ja.
Ich habe mich bei der Auslandsabteilung erkundigt. Miguel Amadin hat zeitweise
für den syrischen Geheimdienst gearbeitet.
Und nach den Anschlägen von Madrid haben die ihn verhaftet und mangels Beweisen
wieder freigelassen.
Seitdem ist er untergetaucht.
Charlotte, du weißt, ich neige wirklich nicht zur Hysterie. Aber das ist nicht
deine Baustelle.
Bitte mach, dass du da wegkommst. Was auch immer du da rauskriegen willst, das
ist es nicht wert.
Versprich mir das.
Versprich mir das. Versprich's dir, ja?
Danke.
Untertitelung des ZDF, 2020
Hallo, Herr Lindholm hier.
Können Sie mir bitte mit meinem Koffer helfen? Bitte.
Danke,
danke, danke.
Mein Kongress ist in einer halben Stunde und ich habe das Koffer.
Oh, viele Kippen.
Sie machen das oft?
Ja.
Wrong one, hm?
Yes?
Yes.
Thank you.
Thank you very much. Very personal.
Good.
Danke.
Danke, danke sehr.
Hallo? Ja, hallo.
Wir sind's. Ich dachte, du möchtest gerne mal mit deinem Sohn sprechen.
Er freut sich doch immer so. Hey, Martin.
Du, ich, ähm... Stimmt das nicht?
Doch, doch, alles in Ordnung.
Wie geht's denn beim Schützen?
Moment, Moment.
Hallo.
Hallo, mein Schätzlein.
Hallo, ist die Mama? Mama.
Hallo, mein Liebling.
Geht's dir gut?
Ich brauche keine Pustinaken mehr.
Ich versuche gerade Karotten, Apfel.
Habt ihr denn?
Apfel ist gut.
Isst ihr denn? Na klar.
Was?
Was macht denn gerade so?
Ich, ähm... Oh, Martin, ich...
Ich muss zum Bahnhof.
Wo fährst du denn hin?
Nirgends. Ich, ähm... Ich muss noch was wegbringen.
Martin, hör zu.
Wir müssen das besprechen, wenn ich zurück bin, okay? Das machen wir dann.
Tschüss. Ja, tschüss.
Hola, Lindholm hier. I need a taxi, por favor.
Right now.
Sorry, is this the way to the railway station?
Railway station.
Señor, you sure this is the way to the railway station?
Railway station, si, si.
Hey, where do we go?
Huh? Where do we go?
Stop.
Stop here, please.
Oh mein Gott, stopp, Senior!
Wo ist Gutsko?
Sie sind Miguel Amadin?
Wo ist Gutsko?
Gutsko ist tot.
Wir werden arbeiten.
Sie haben Gutsko kurz vor seinem Tod getroffen.
Ich will wissen, wer ihn umgebracht hat. Wo ist die Ware?
Welche Ware?
Wo ist die Ware?
Hinten im Auto. Lass holen.
Schnell.
Wir haben gedacht, Gutzko hat
sich abgesetzt.
Die ganze Vorarbeit, wir haben es uns.
Aber dann taucht plötzlich seine Leiche auf.
Und Sie kommen ins Spiel.
Nehmen die alten Fäden wieder auf.
Damit konnten wir natürlich nicht rechnen.
Wir mussten Sie im Auge behalten.
Dummerweise haben Sie herausgefunden, dass wir Ihren Gutskurs Lebenslauf
herumgepfuscht haben, um ihn in Gorleben zu installieren.
Eigentlich wollten wir ja an die Käufer ran.
Ach, mal die, das war doch nur ein kleiner Dealer.
Sie haben Ihrem Land einen Dienst erwiesen, Froniton.
Ohne Sie hätten wir ihn kaum gefunden.
Gutsko war Ihr Agent.
Aber warum hat er das dort geklaut? War das Ihr Plan?
Sie glauben doch nicht wirklich, wir hätten das Zeug aus Gaul leben.
Gaul leben.
Das war doch bloß die Legende.
Gutskos Legende. Um ihn glaubwürdig zu machen.
Das Cäsium, das haben wir woanders her.
Woher?
Das wollen Sie nicht wirklich wissen.
Glauben Sie mir.
Da draußen wird oft Teufel komm raus gehandelt.
Mit Plutonium, Strontium, Cäsium, was Sie wollen.
Entweder wir schaffen es, uns dort einzuschleusen, oder wir sind eines
Haare, denen die kürzige Bombe doch noch um die Ohren fliegt.
Aber das jetzt, das hatten Sie doch nicht im Griff.
Na klar.
Mit dem Ergebnis sind wir zufrieden.
Zufrieden?
Der Agent weg, das radioaktive Material weg?
Das war doch keine gelungene Aktion.
Kutzke war eben nicht 24 Stunden am Tag Agent.
Er hatte ein Privatleben, das sich, sagen wir, ein wenig verselbstständigt
So, und jetzt klären Sie mal schön Ihren Mord in Niedersach.
Und wie kümmern Sie sich um den Rest der Welt?
Für mich schon viel sicherer.
Wir haben Ihren Flug umgebucht. Sie fliegen in 45 Minuten.
Was?
Nein, das geht nicht. Ich habe meine ganzen Sachen noch... Ist alles an Bord.
Wittomski weiß Bescheid.
Wittomski?
Seit wann?
Von Anfang an.
Er musste ja schließlich ihre kleine Dienstreise genehmigen.
Hören Sie, wir haben wenig Zeit.
Eigentlich noch irgendetwas anderes in dem Koffer?
Wie, was anderes?
Rauscher dem Zylinder.
Sagen wir, irgendwelche Papiere.
Haben Sie Kaspar auf dem Gewissen?
Kaspar hat einen Impfer.
War da noch irgendetwas in dem Koffer?
Nein.
Da? Die Sonne?
Da?
Herr Locke?
Du bist schon da.
Ist schon da.
Alles okay?
Alles gut.
Alles gut.
Niemand hat nur einen Schwierigkeitsgrad von 4.
Du, ich ruf dich gleich noch mal an. Bis später.
Frau Lindholm.
Barcelona, ole.
Sie wussten genau, in welche Gefahr ich mich da begebe.
Wir haben mich ohne mit der Wimper zu zucken da reinlaufen lassen. Wieso?
Was sind Sie für ein Chef?
Das war erbärmlich.
Ach und?
Kommen Sie mir nie wieder mit irgendeiner Mutterschutzrichtlinie oder
irgendeiner Verordnung.
Reifenservice Müller GmbH.
Zahnarztpraxen Tomcat Kutsch.
Adria Pzl -Service 377.
Spakatekoli Mechna.
Finanzamt Darmberg.
Hallo, Charlotte Lindholm hier.
Ich wollte eigentlich mit einem Mann sprechen.
Ach, der hat noch Dienst. Kommt in einer halben Stunde oder so.
Soll ich Ihnen seine Handynummer geben? Nee, nicht nötig.
Die habe ich ja. Vielen Dank. Kein Problem. Tschüss. Tschüss.
Ich habe jetzt kalte Hände gebüschelt und überblickt.
Jakob müsste eigentlich jeden Moment da sein.
Hat den Trecker in den Graben gekippt.
War wohl Alkohol im Spiel.
Was wird's eigentlich?
Junge oder Mädchen? Ein Mädchen.
Gehst du mit der Omi zu Nadine? Ja?
Dann komm.
Freust du dich schon?
Oh ja.
Ich kann's gar nicht erraten.
Sie haben ja doch von diesem Mittel erzählt.
Das wir beim Zahnen so geholfen haben. Ja? Die homöopathischen Tropfen. Möchten
Sie mir die nochmal aufschreiben?
Klar. Ich hab den Namen gleich vergessen.
Ähm, Fadenti -Normin, dreimal am Tag, zehn Tropfen.
Hat bei Consuela super geholfen.
Ja.
Wusste jemand von dem Verhältnis zu Rutko?
Was?
Ähm, nein.
Der freut sich so aufs Kind.
Ist das Kind von Wutzow?
Ach, hier bist du.
Frau Lindholm. Na, wohlbehalten zurück aus Spanien?
Ja.
Sandmann zieht weg.
War gestern bei uns auf der Dienststelle. Hat sich abgemeldet.
Ich hab auch ein paar Neuigkeiten.
Wollen wir rübergehen? Ja, gut.
Ich habe die Nummern von Gutzkos Handy.
Zwei seiner letzten Anrufe gingen an ihre Frau.
Mann, Mann, Mann, wir haben es hier mit Erpressung zu tun.
Die Sandmandaten sind weg, Sören Kasper ist tot und Sie kommen jetzt mit sowas?
Wieso hat Gutzko mit ihrer Frau telefoniert, Jakob? Na, weiß ich doch
Doch, Sie wussten, dass er mit ihrer Frau ein Verhältnis hat.
Sagen Sie mal, was soll das hier?
Bloß weil Barcelonanschluss im Ofen war?
Diesen Zettel habe ich bei Gutzko im Haus gefunden.
Die Handschrift Ihrer Frau.
Den müssen Sie damals übersehen haben.
Vermisstenanzeige war ja Ihr Fall. Das konnten Sie kontrolliert im Sande
verlaufen lassen. Konnten in Ruhe alles verschwinden lassen, was irgendwie auf
Ihre Frau hingewiesen hätte.
So wie Sie jetzt die Eisenstange haben verschwinden lassen, stimmt's? Ich weiß
leider gar nicht, wovon Sie reden.
Sie haben sich wirklich vorbildlich hinter den Pfeil geklemmt.
Haben sich auf alles gestürzt, was möglichst weit von ihnen wegführt. War
auch so verdammt plausibel.
Sie hatten mich verdammt gut im Reflex. Jetzt hören Sie mal auf damit.
Sie haben nichts in der Hand.
Nichts. Ihre Frau hat sich jahrelang durch Hormonkuren gequält.
Und wurde und wurde nicht schwanger. Tag bis Gusko kam.
Sobald das Kind auf der Welt ist, werde ich einen Vaterschaftstest machen
lassen. Und der wird beweisen, dass Sie nicht der Vater sind.
Ich lasse meine Familie nicht kaputt machen.
Es ist nicht ihr Kind, Jakob. Es ist nicht ihre Familie.
Da ist nichts mehr kaputt zu machen.
Ich habe mir das lange angesehen.
Wie die sich getroffen haben. Regelmäßig.
Immer wieder.
Und dann sagt mir Bettina plötzlich, dass sie schwanger ist.
Und glücklich.
Richtig glücklich sieht sie dabei aus.
Ich war zu Gutzko da, in die AZE.
Und da sagt dieses Schwein, ich soll doch froh sein.
Froh, dass da bei Bettina jetzt mal was unterwegs ist.
Dann lag da dieser Eisenstang und dann...
Das war doch keine Absicht.
den Jahren zuvor gegen den Kastortransport potentieren.
Jetzt ist der Zug am Ziel und Claudia Gordes fasst den heutigen Tag für dich
zusammen.
Quer durch Frankreich, dann durch Deutschland.
Nach knapp 44 -stündiger Fahrt hat der 11.
Atommülltransport am Nachmittag den Verladebahnhof Dannenberg erreicht.
Dort müssen die zwölf Behälter mit hochradioaktiven Luft für den Straßen...
Weißt du, was hier steht?
BMW -Abteilungsleiter Ewald Dunker.
der den brandgefährlichen Diesel in jahrelanger Kleinarbeit eingefädelt
wurde auf Betreiben des Innenministeriums mit sofortiger Wirkung
Diesel mit illegal geschafften Cäsium, ohne genehmigendes
Innenministeriumswahnsinn, keine Abfrage mit den spanischen Behörden.
Die Informationen stammen aus einer vertraulichen Quelle
innerhalb der niedersächsischen Polizeibehörden,
die der Redaktion namentlich bekannt ist.
Tatsächlich? Ist ja ein Ding.
Magst du?
Danke.
Zum Wohl. Zum Wohl.
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