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R .F. Kranzbuch 2010 aus Paris. Charles wurde für ihn gelandet.
Oh, mein Schicksal.
Weißt du, wie teuer diese scheiß Bio -Farbe ist?
Komm mal her, du Pinger. Oh, du hast dich ja total eingesaut.
Na?
Ist doch was an der Wand gelandet?
Wie sind Sie denn hier reingekommen?
Die Tür ist ganz sperrengelweit offen.
Und was wollen Sie hier?
Ich will Sie glücklich machen.
Da bin ich ja mal gespannt.
Mhm.
Absolutes Halteverbot. Sie dürfen hier nicht stehen bleiben.
Es tut mir leid. Ich fahre gleich los. Ich habe nur auf jemanden gewartet.
Zu spät. Die Fahrzeugpapiere bitte.
Ich fahre doch gleich los.
Die Papiere.
Ich weiß nicht, wo die sind.
Wahrscheinlich habe ich sie zu Hause vergessen.
Können Sie mir eine Ausnahme machen, bitte? Ich verspreche Ihnen, ich halte
nie wieder im Halteverbot.
Bitte. Leider nicht.
Und wenn Sie die Papiere nicht dabei haben, muss ich kurz die Zentrale
informieren.
Hören Sie, lassen Sie das.
Ich fahre doch gleich weg.
Hallo, Zentrale. Lassen Sie das doch bitte.
Hören Sie.
Hören Sie doch. Hören Sie. Lassen Sie das.
Ich fahre doch gleich weg.
Lassen Sie das doch bitte.
Klingt toll.
Ja, ich komme sofort.
Was ist los?
Ich muss David zur Tagesmutter bringen.
Das kann ich machen.
Wirklich?
Morgen. Tag, Lindholmecker.
Ackerbrett. Ich bin hier für die Sicherheit des Flughafenbereichs
Was ist genau vorgefallen?
Wenn wir das wüssten. Wir wissen weder woher der Schuss kam noch...
Also, Entschuldigung, aber Karl war einer von meinen Jungs.
Wo waren Sie denn dazwischen?
Unmittelbar nach der Tat rammte ein Golf, ein Wagen und dann kam Richtung
Autobahn. Leider haben wir kein Zulassungszeichen.
Versuchen Sie es mal hiermit.
Steht noch was drauf.
Karl hatte gerade gebaut.
Er hat zwei kleine Kinder.
Wer könnte denn ein Motiv gehabt haben, ihn umzubringen?
Wir ziehen den Fall an uns.
Bitte besorgen Sie mir die Bänder der Überwachungskameras. Und es wäre schön,
wenn Sie mich bei den Ermittlungen unterstützen könnten, Herr Pritt.
Ich gebe Ihren Vorgesetzten Bescheid.
Ja, danke.
Die Patronenhöhe ist über einen 9 mm Makaron.
Wir haben den Fluchtwagen gefunden in der Nähe von Garzen, in Waldsteig. Der
Wagen ist da vorgestern abgestohlen gemeldet.
Fingerabdrücke, Fehlanzeige der Firma.
Spuren von Sprühpflaster müssen die oder der Täter in den Händen gehabt haben,
so eine Art unsichtbarer Handschuh.
Und dann waren noch Hundehaare auf dem Rücken, eher große Hunde.
Ansonsten keine Spuren, die nicht vom Halter stammen, außer den hier.
Eine Parkquittung. Ja, stammt aus der Zeit nach dem Liebste des Wagens.
Parkraumbewirtschaft von Hannover, Rosenthalstraße.
Das ist doch mal was. Ein Gewaltverbrecher, der ein Parkticket
Was ist denn mit den Aufzeichnungen der Überwachungskameras von Flughafen?
Gelöscht.
Bitte?
Entschuldigung.
Stimmt das, dass die Bänder der Überwachungskamera gelöscht sind?
Ja. Angeblich hat sie einer von unseren Männern gelöscht.
Er hat sich ausgewiesen.
Wer?
Also was da jetzt im Einzelnen auf dem Ausweis drauf stand... Der angebliche
Beamte hat scheinbar den ganzen Vormittag im Videokontrollraum
Er hat mich gebeten, den Raum zu verlassen. Ich dachte doch, das wäre
abgesprochen. Es war keiner von uns. Keiner von der Kripo.
Und die Bänder, die hat er... Gelöscht.
Na, ich habe ihm ja noch gezeigt, wie das geht.
Okay, dann setzen Sie doch einen der Jungs aus der Brückenstraße dran.
Vielleicht ist ja noch irgendwas auf der Festplatte.
Ich bin ziemlich gut in dem, was ich mache.
Also, normalerweise.
Das ist schon verdammter Mist!
50 potentielle Zeugen und keiner hat was gesehen. Und die Bänder?
Vom großen Unbekannten gelöscht. Mir ist eben nichts aufgefallen. Hey du, du
hast doch am Flughafen gefilmt. Ja. Kann ich mal sehen, was da drauf ist?
Kriegt man das noch genauer?
Bei zwei Millionen Pixel kaum.
Gott sei Dank.
Bist du wahnsinnig?
Der Chip hat die Pistole gesehen.
Ich bin durchgedreht. Ich bin einfach total durchgedreht.
Du weißt, was das bedeutet, einen Polizisten umzubringen.
Wir müssen die Sache abladen.
Sofort verschwinden.
Es tut mir leid. Es tut dir leid?
Aus Bocke -Kotze.
Ja,
natürlich weiß ich, wie lang die Rosenkaltstraße ist. Deshalb brauche ich
auch ein mobiles Einsatzkommando und eine Hundertschaft Polizisten gleich
morgen.
Natürlich, ja.
Kriminalrat Bitomski wird das offiziell nachreißen. Danke wieder.
Was ist mit der Kollegin vom Videokontrollraum?
Wie hast du das Antunbild von dem angeblichen Beamten erstellt?
Ach, nee. Machst du gleich morgen früh.
Morgen früh?
Morgen früh? Verdammt doch mal, wieso?
Könnte sein, dass wir alle ein klein wenig überreizt sind.
Tut mir leid, Schulter.
Hier, da verging es nicht.
Wissen Sie was?
Nachts um eins, wenn irgendwie alle gleich... Kaffee jetzt alle, soll ich
nochmal einen neuen aufsetzen?
Nein, lass uns Schluss machen, bevor wir alle Gespenster sehen. Vielen Dank, bis
morgen.
Das geht mir auch ständig.
Es sind einfach zu wenig Parkplätze hier.
Kann ich dich mitnehmen?
Waren wir schon beim Du?
Ich glaube schon.
Ich fahre praktisch bei dir vorbei.
Sehr praktisch.
Komm, ich lade dich ein.
Meine Einkünfte sind ja nicht gerade üppig.
An neuen Stellen mit Dienstzulagen.
Sag mal, woher reizt du mir für eine Vagina?
Und?
Was haben die Kollegen sonst noch da ausgeplaudert?
Jahrgang 67.
Jahrgangsbest auf der Polizeiakademie. Ein Kind.
Sollte dir das nichts zu denken geben?
Das Kind?
Nee, ich mag Kinder. Nein, nein, das mit dem Jahrgang.
Ich meine, nur mal so rein hypothetisch.
Du bist immerhin zehn Jahre jünger als ich. Zwölf.
Zwölf, noch schlimmer.
Wenn du 40 bist, dann bin ich 50.
52.
Das ist ja nicht so voller.
Charlotte, ich meine es ernst.
Du kennst mich doch kaum. Aber was ich wissen muss, weiß ich.
An neun Stellen mit Dienst zu lagen, macht mich echt ganz kirre.
Ich habe einen Fall aufzuklären.
Du hast immer einen Fall, das ist doch was zu tun.
Aber nebenbei hat man auch ein Privatleben.
Ach, da vorne links bitte.
Ja, gern.
Ich war noch nicht fertig.
Sagst du, damit er läuft?
Charlotte, ich bin keine schlechte Partie.
Edgar, ich bin hundemüde. Ich will jetzt nur noch duschen und dann hoffentlich
so lange schlafen, bis mein Sohn wach ist.
Ich finde dich wunderschön.
Ich finde, du bist gut.
Du bist intelligent und sexy.
Verzeihung, war das gerade die Rosenthalstraße mit Hund?
Ja, stimmt.
Übernehmen Sie die Fuhre.
Ganz egal.
Bis zum nächsten Mal.
Guten Abend.
Peter Lutz, die Ecke Hansa Straße, bitte.
Polizei, Personenkontrolle.
Halt! Bleiben Sie stehen!
Steht mal, wo ich schieße!
Hände über den Kopf und ganz langsam umdrehen.
Manu?
Ich will telefonieren.
Sie werden jetzt nicht telefonieren.
Ich weise Sie erneut darauf hin, dass Sie verpflichtet sind, auch ohne
Rechtsbeistand, Angaben zur Person zu machen, also zum letzten Mal.
Wie ist Ihr Name?
Ich will telefonieren.
Seehausen mit Doppel -E, Manuela.
Geboren 12 .12 .67.
Na los, schreiben Sie.
Geboren 12 .12 .67 in Reppenstedt.
Reppenstedt.
Ja, in Karp bei Lüneburg.
Unser Heimatort.
Frage.
Wo hielten Sie sich gestern zwischen 9 und 13 Uhr auf?
Rufen Sie meinen Anwalt an, ich habe das Recht zu telefonieren.
Ich wiederhole meine Frage.
Wo hielten Sie sich gestern zwischen 9 und 13 Uhr auf?
Danke.
Was hast du am Flughafen zu suchen gehabt?
Lotte, dass du bei der Polizei gelandet bist.
Und wo bist du gelandet?
Ich glaube es einfach nicht. Die wilde Lotte Lindholm, immer vorneweg, immer
einer Horde Fans unterwegs.
Sag mal, wissen die eigentlich, dass du im Supermarkt immer diese Riegel geklaut
hast? Wie hießen die denn?
Reiter.
Und du hast sie zurückgelegt.
Guck mal an.
Ich leite hier eine Mordermittlung.
Und du stehst unter dringendem Tatverdacht, einen meiner Kollegen
erschossen zu haben.
Was hast du im Flughafen zu suchen gehabt?
Wow, ein echter Bluthund. Hör auf damit! Hör du auf!
Um Karl Hegelmann geht es. 25, Vater von zwei Kindern.
Die Lider waren tiefer.
Und die Augenbrauen stärker.
Augenbrauen.
Die
Frühschicht.
Okay, lass uns Schluss machen.
Das hat eh keinen Zweck mehr.
Um den Rest kümmern sich dann die Kollegen.
Was hat er?
Viel passiert in den Jahren?
Was?
Was ist passiert?
Manu! Was?
Frau Lentol, das ist der Kollege... Klaus Ritter. Herr Ritter arbeitet beim
Landesamt für Verfassungsschutz.
Er wird Frau Sehausen übernehmen.
Ich kann den Fall jetzt nicht übernehmen.
Der Flughafen fällt in unseren Ermittlungsbereich.
Es ist ein Kollege erschossen worden.
Ja, wir sind alle interessiert, den Mord schnell aufzuklären. Aber hier geht es
um Interessen, die außerhalb unserer Kompetenz liegen. Die Sie möglicherweise
nicht mal ganz überblicken.
Abführen.
Manu, willst du mir noch irgendwas sagen?
Wir nehmen Frau Seehausen mit zum Verhör.
Alle Ereignisse dieser Nacht fallen ab sofort unter geheime Verschlusssache.
Ich würde Sie bitten, auch die anderen Kollegen dahingehend zu unterrichten.
Tja, ich denke, wir haben auch so genug zu tun.
Frau Lenton, wo wollen Sie hin?
Ich habe 28 Stunden nicht geschlafen. Ich habe Hunger, ich stinke und ich will
zu meinem Sohn.
Der Mann, der die Bänder gelöscht hat.
Was genau ist am Flughafen vorgefallen?
Ich weiß nicht, was Sie meinen.
Sie waren da.
Sie haben gesehen, was passiert ist.
Sie haben die Bänder gelöscht. Sie pushen mir in meine Arbeit.
Glauben Sie mir, ich weiß gute Polizeiarbeit zu schätzen.
Aber sie hat auch ihre Grenzen.
Sie sind an das Legalitätsprinzip gebunden. Ich bin auf diesem Gebiet ein
sagen wir, kreativer, als Sie sein dürfen.
Diese Frau steht unter dringendem Mordverdacht.
Wenn sie was damit zu tun hat, werden wir es ihr nachweisen.
Da können Sie sicher sein.
Frau Lindholm, ich habe mich bei Ihnen zu bedanken.
Wenn Sie jemals daran denken sollten, sich zu verändern, lassen Sie es mich
wissen.
Unser Dienst hat Verwendung für Leute mit ihrem Talent.
Heute beginnen wir mit dem Check -up.
Übermorgen wäre dann die Operation geplant.
Und nach der Operation müssten wir dann sehen, wie es dem Präsidenten geht, wann
er dann zurück nach Hause kann.
Es muss irgendwelche Akten über Manuela Seehausen geben.
Sozialversicherungsnachweis, Melderegister, Krankenkasse, was weiß
Ich habe sie durch alle Datenbanken gejagt.
Nichts, absolut nichts.
Aber jeder hinterlässt irgendwelche amtlichen Spuren.
Ja, das ist es eben.
Als ob sie nicht existiert.
Ein Gespenst.
Danke trotzdem.
Ach, und Hauptkommissar, was Sie bisher gemacht haben, hat mir wirklich sehr
geholfen. Aber ich denke, Sie sollten sich nicht weiter engagieren.
Ist Ihrer Karriere nicht zuträglich, fürchte ich.
Polizeimeister Hegemann war einer meiner Leute.
Tja dann, auf Wiederhören.
Wiederhören.
Hey. Hey.
Siehst schlecht aus.
Danke, war ein scheiß Tag.
Und die Nacht war auch nicht besser, was?
Übrigens, ähm...
Dein Neuer hat gestern den Kleinen zur Tagesmutter gebracht.
Edgar? Das ist nicht mein Neuer, der ist gar nichts.
Deine Mutter wartet oben.
Frühstück steht auf dem Tisch.
Martin!
Ich muss in den Verlag.
Hat dir die Oma ein neues Bärchen gekauft, was? Die Oma hat überhaupt
gekauft.
Das hat ein entzückender junger Mann vorbeigebracht.
Was? Wer?
Da brauchst du dich jetzt nicht genieren, auch wenn er wirklich jünger
Augenblick, Oma. Erstens ist da gar nichts und wenn, würde ich... Hab ich
Problem damit.
Aber es beschäftigt dich, stimmt's?
Eine Frau kann sich nicht mit einem Typen sehen lassen, der zehn Jahre
ist. Zwölf.
Bitte? Zwölf Jahre.
Ihr habt euch ja ausgezeichnet unterhalten.
Gönnst dir doch meine Güte.
Ich gehe duschen.
Du hast mich erschreckt.
Scheiße.
Wie konnte das passieren?
Ich weiß es nicht. Ich war nicht bei ihr.
Ich hätte jetzt besser auf sie aufpassen müssen.
Du wolltest sie unbedingt dabei haben.
Wo ist sie jetzt?
Sie sucht ein neues Quartier.
jetzt Plan B.
Keine Angst, wir schaffen das schon.
Ich bin mal da, du.
Wie lange habe ich denn jetzt geschlafen?
Nicht lang genug.
Komm, leg dich noch mal hin.
Sag mal, kannst du dich noch an die Seehausen verinnern, Mama?
Ja, natürlich.
Deine Manuela. Hat die sich gemeldet?
Nee, ich habe nur so an sie gedacht.
Lotte und Manu.
Ihr wart unzertrennlich.
Hat die nicht damals Medizin studiert?
Ja, glaube ich.
Und dann ist sie doch nach Afrika.
Afrika? Ja, zu.
Helfer für Afrika oder irgend sowas. Du hast mir ja gar nicht mehr von ihr
erzählt. Ja, du hast mich auch nie gefragt.
Weißt du, ob die noch in Reppenstedt wohnen?
Also der Vater ist gestorben, glaube ich.
Konntest du nochmal auf David aufpassen?
Natürlich.
Hallo, Tante Katsch.
Ich bin's, Charlotte.
War der Zaun früher nicht viel höher?
Ich bin kleiner geworden.
Ach Quatsch.
Hast du etwas von Manu gehört?
Hat sie sich bei dir gemeldet?
Wenn ich nur wüsste, ob sie noch lebt.
Ob es ihr gut geht.
Natürlich liebt sie.
Ich bin sicher, dass es ihr gut geht.
Manchmal kann man sich einfach nicht melden.
Auch wenn man es gerne möchte.
Ich musste alles wegwerfen.
Alles.
Die Fotos.
Diesen Dreh, den sollte ich auch verbrennen nach dem Lesen, aber sonst
ja von ihr gar nichts gehabt.
Wer hat gesagt, dass du das verbrennen sollst?
Wir.
Sie haben gesagt, dass ich Manuela nie wiedersehen werde, wenn ich etwas sage.
Wer hat das gesagt?
Ich habe sie nicht mehr verstanden.
Sie hat es doch gut hier.
Sie wäre jetzt Ärztin und wäre eine gute Ärztin.
Warum musste sie da runtergehen?
Weil sie sich Manuela immer beneidet hat?
Sie wusste immer genau, was richtig ist.
Ach, sag doch nicht so was.
Deine schöne Karriere bei der Polizei?
War es dir etwas Vernünftiges geworden?
Meinst du, ich kann ihn mal lesen?
Ich gehe mal raus.
Liebe Mama, vielen Dank für das Paket.
Es ist über Freunde unversehrt bei mir angekommen.
Von der Marmelade habe ich gleich mit Heißhunger ein ganzes Glas nur so
gegessen. Lecker.
Du kannst mir aber jetzt nichts mehr schicken. Das Postfach funktioniert
mehr.
Du fragst, wie es mir geht und was ich den ganzen Tag so mache, Mama.
Gut. Sehr, sehr gut geht es mir.
Meine Tage verbringe ich damit, so alltägliche Dinge zu organisieren.
Wasser, Medikamente für die Kleinen.
Ich fühle mich so hilflos, Mama.
Hier ist so viel Elend.
Aber wir werden nicht länger tatenlos zusehen. Wir werden etwas tun.
Eines Tages werde ich euch alle nochmal überraten.
Ich brauche die Passagierliste aller Maschinen, die vorgestern Morgen
sind. Manuela Seehausen hat nach dem Physikum das Medizinstudium abgebrochen
ist nach Afrika gegangen und hat dort jahrelang für eine
Menschenrechtsorganisation gearbeitet.
Vielleicht gibt's da ja einen Zusammenhang.
Okay.
Bekommen Sie.
Danke, Kollege.
Warte!
Ich hab was für dich.
Das ist etwa die berühmte Himbeermarmelade?
Und sie ist noch genauso gut wie damals.
Danke, Tante Katsch.
Manuela hatte immer von allem zu viel.
Zu viel Männer, zu viel Hingabe.
Sag ihr, zu mir kann sie jederzeit kommen.
Ich bin auch ihre Mama.
Sie ist doch mein Kind.
Ich hab doch nur sie.
Das ist die Passagierliste der neuen Uhrmaschine aus Paris.
Ich habe die Namen durch den Computer geschickt.
Hier.
Angeblich vier Geschäftsleute. Benotto, Kusala, Osipimba, Reno.
Bunte Namen.
Die Tickets wurden in Kigali gebucht.
Kigali, Ruanda.
Laut Aussage des leitenden Flugbegleiters waren die Passagiere
Meines Erachtens handelt es sich bei einem der Geschäftsleute um Etienne
Und seine Entourage.
Präsident Kibala.
Das ist doch so eine Art Diktator.
Einer der grausamsten Machthaber Äquatorial Afrikas.
Er herrscht über sein Land seit 86.
War mal ein gefeierter Revolutionär, der es allerdings mittlerweile vorzieht,
sein Land bis auf die Knochen auszublindern.
Aber was macht er hier?
Und vor allem, warum bitten wir nichts davon?
Tja, wollte wohl nicht, dass irgendjemand von seiner Reise erfährt.
Sonst wären wir auch informiert worden. Schon aus Angst vor einem
terroristischen Anschlag. Moment.
Terroristischer Anschlag?
Das würde zumindest das Auftauchen des Verfassungsschutzes erklären.
Wow.
Gute Arbeit.
Ich frage mich nur, wo er abgestiegen ist.
Keine Hotelbuchungen, kein Mietwagen, kein Taxi.
Wir müssen ja irgendwie vom Flughafen weggekommen sein.
Hey, was mit dem Krankenwagen?
Das kriege ich raus.
Ich rufe so lange mal bei dieser Menschenrechtsorganisation an.
Conenton.
Conenton, jetzt halten Sie sich fest.
Man hat die Seehauten freigelassen.
Bitte? Ja.
Laut Verfassungsschutz waren die Verdachtsmomente nicht weiter
aufrechtzuerhalten.
Okay, danke.
Dann verraten Sie mir wenigstens, wieso die Frau wieder auf freiem Fuß ist.
Verdachtsmomente reichten wohl nicht aus, Frau Litton. Manuela Seehausen ist
dringend tatverdächtig. Die hat einen Polizisten auf dem Gewissen. Ein für
allemal. Es handelt sich hier um übergeordnete Interessen.
Ja, da mögen Sie recht haben.
Gestern Morgen landet der Staatspräsident eines afrikanischen
in Hannover und seitdem passieren eine ganze Reihe merkwürdiger Dinge hier.
Kann es sein, dass wir es hier mit einer asymmetrischen Bedrohung zu tun haben?
Mit Terroristen?
Es mag vielleicht nicht in Ihr Konzept passen.
Aber es gibt Dienstwege, die eingeführt wurden, um Alleingänge einzelner Beamter
zu verhindern. Und Sie werden sich an diesem Dienstweg halten, Frau Lindholm.
Peinlich genau halten.
Ich kann Dienstwege nicht leiden. Und ich kann das da nicht leiden.
Tragen Sie Ihre Privatangelegenheiten nicht ins Büro, Frau Lindholm.
Die Kolonie ist völlig verlassen. Der Autobahnzubringer soll erweitert werden.
Sollen wir und?
Tarnung. So ein Tier macht sich gut in Deutschland.
Mit ihm haben wir die Klinik ausgespäht.
Kibalas Operation findet in 36 Stunden statt.
Wir haben nur diesen einen Versuch.
Weißt du noch, wie es geht?
Das ist eine Weile her.
Hey.
Alles okay?
Ich gehe noch eine Runde mit dem Hund.
Komm, Sam, hopp!
Manu, eine Terroristin.
Ich kann das kaum glauben.
Wir sind am gleichen Tag geboren, wir sind im gleichen Dorf groß geworden, wir
sind in die gleiche Schule gegangen.
Ich kriege das einfach nicht zusammen.
Weißt du, was hier steht?
Es halten sich halbnäckige Gerüchte, Präsident Kibala würde Pygmäen
Bei seinem Wahlkampf 2006 zeigte sich Kibala im Zuge seines Wahlkampfes
demonstrativ mit Pygmäen auf der Straße.
Und weißt du, was die Leute gesagt haben?
Nee, was?
Da geht Kibala mit seinem Proviant.
Manuela Seehausen wurde 2005 von Rebellen im Grenzgebiet zum Kongo
ein halbes Jahr später vom Auswärtigen Amt wieder freigekauft.
Das ist doch was.
Darüber müsste es doch noch mehr geben.
Eine engagierte und mutige Europäerin, die kein Blatt vor den Mund nimmt, wenn
es um Gerechtigkeit geht.
Mutig?
Früher hat sie sich nicht mal getraut, vom Garagendach zu springen.
Sag mal, weißt du, wer das ist?
Weißt du, wer Manuela Frey gekauft hat?
Such, such!
Nach ihrer Freilassung engagiert sich Manuela weiter, wird aber radikaler in
ihren Aktionen und lernt darüber Jens Osburg kennen.
Jens Osburg, warte mal.
Jens Osburg, den hatten wir auch schon mal hier.
Jens Osburg, Jager einer 60, Hamburger Kaufmannssohn, hat über Jahre eine
Aktionsgruppe gegen den Genozid in Ruanda aufgebaut.
Und er hat sich damit keine Freunde gemacht.
Wird in Halbafrika für Haftbefehl gesucht.
Wir kriegen ihn aber nicht.
Osburg nimmt Manu in seine Truppe auf, ahnt aber nicht, dass sie längst
anderweitig angeheuert hat.
Als Verbindungsfrau vom deutschen Verfassungsschutz.
Wie nicht früher.
Wenigstens weiß der Köter, wo er hingehört.
Glaub nicht, dass du mich verarschen kannst.
Wann kommt Osburg?
In 48 Stunden ist Kibala wieder weg.
Was ist der Plan?
Ich weiß es nicht.
Komm, erzähl mir nicht!
Ich kann das Leben des Präsidenten nicht gefährden. Noch einmal so eine Panne.
Weißt du eigentlich, was du angerichtet hast?
Mir sitzt eine Freundin vom LKA im Nacken.
Ich halte mein Versprechen.
Du bekommst eine neue Existenz.
Deutscher Pass, Geburtsurkunde.
Niemand wird von deiner Vergangenheit erfahren.
Kannst wieder nach Hause.
Richtiger Winter.
Regen.
Deutsches Brot.
Was meinst du, werden deine internationalen Freunde mit dir machen,
erfahren, dass du sie ausspionierst?
Du bist ein Schwein.
Bring mir Ostburg. Das ist morgen Abend Zeit.
Schalte einfach dieses Handy ein, wenn ihr zusammen seid. Die Funkpeilung wird
ihn finden. Den Rest erledigen wir.
Komm! Wie ich schon sagte, ein Herr Ritter ist mir nicht bekannt.
Da benutzt er halt einen anderen Namen, was weiß ich.
Auch dieser Herr ist mir nicht bekannt.
Aber Abteilung 4, das ist doch eine Dienststelle des Verfassungsschutzes.
Das ist mir nicht bekannt.
Okay, dann lassen Sie mich jetzt einfach mal irgendjemandem sprechen, der hier
Kompetenzen hat.
Sind Sie denn bei irgendjemandem angemeldet?
Aber das würde ja auch nichts ändern.
Sie kennen hier ja sowieso niemanden.
Sie ahnen ja gar nicht, wie schnell ich dieses Gebäude wegen Feueralarm räumen
lassen kann.
Auf dem Klinikgelände und auf den Stationsfluren sind Sicherheitsleute.
An denen müssen wir vorbei.
Wir werden versuchen, Kibala auf dem Weg zum OP zu erreichen.
Und was ist mit dem Rückweg?
Keine Aktien dieser Größenordnung.
Wir müssen davon ausgehen, dass innerhalb kürzester Zeit alle
gesperrt sind.
Es gibt einen Rücksichtsplan. Keine Angst.
Gut.
Als erstes brauchen wir den Krankenwagen.
Ich weiß auch schon, woher wir den kriegen.
Ich brauch mal das Handy.
Ja. Ach nee, bei dem ist der Akku runter.
Nimm lieber das.
Dein Part bei dieser Akku ist sehr wichtig.
Kommst du diesmal hin?
Diesmal wird nichts schief gehen. Du kannst dich auf mich verlassen. Ich hab
mich im Griff.
Ich muss sagen, Sie werden Ihrer Freundin immer ähnlicher, Frau Lentol.
Nerven, Ausdauer, eine gewisse Frechheit.
Genau der Typ Frau, der zur Terroristin wird.
Arno benimmt sich mehr für dich.
Du mit deiner Scheiß -Eifersucht.
Weißt du, was dein Schwanz macht? Mir ging's egal.
Deinen Kopf, den brauchen wir.
Ich hab sie in Situationen erlebt, die kein normaler Mensch ertragen hätte.
Wenn wir jetzt anfangen, uns gegenseitig zu misstrauen.
Dann haben die genau erreicht, was sie wollten.
Sie hat mich, mein Gefühl, selten getäuscht.
Wer sagt dir, dass Manuela nicht für die Polizei arbeitet?
Ich vertraue ihr.
Ich unterstelle Ihnen, dass Manuela Seehausen für Sie arbeitet.
Kein Kommentar.
Sie haben sie durch den Freikauf des Ausleitenden Amts gefügig gemacht.
Kein Kommentar.
Sie haben sie dazu gebracht, für den Nachrichtendienst diese Ostburg -Gruppe
auszuspionieren. Frau Linton, was Sie hier behaupten, ist alles völlig
Das sind die Ergebnisse der Spurenanalyse.
Die Hundehaare auf der Rückbank stammen nicht von dem Schäfer und der Seehausen.
Und was das ominöse Handyvideo angeht, der biometrische Gesichtsabgleich hat
keine Ähnlichkeit mit Ihrer Freundin ausgewiesen.
Sie wollen da etwas sehen, was nicht zu sehen ist.
So, und jetzt schalten Sie mal einen Gang runter.
Man bewirbt sich nicht bei diesen Leuten. Man wird von ihnen erwählt.
Das sind keine gewöhnlichen Kriminellen. Sie glauben an etwas. Das macht sie so
gefährlich. Sie haben doch keine Ahnung, was in diesen Gruppen vor sich geht.
Dann erklären Sie es mir.
Und fangen Sie am besten bei Präsident Kibala an, der seit vorgestern die
Schönheiten unseres Landes bewundert.
Also schön.
Ein Albtraum.
Söhne und Töchter aus besten europäischen Familien, die sich zu
afrikanischer Terroristen machen lassen. Auch das ist Globalisierung.
Diese Gruppe hat sich zu einem echten Problem für uns entwickelt.
Vor allem politisch.
Sie meinen, die Tatsache, dass sie von einem Deutschen geleitet wird, ist
überaus unangenehm? Seit Jahren bin ich hinter Osburg her. Sehr gebildet, sehr
zornig. Nichts zu fassen.
Aber diesmal hat er einen Fehler gemacht.
Er ist zurück nach Deutschland gekommen.
Es geht um diesen Präsident Kibala.
Ja, man ist sehr krank.
Er ist gestern Morgen hier angekommen, um sich in einem Hannoveraner Klinikum
einem minimalinvasiven Einkauf zu unterziehen.
Und das will die Gruppe verhindern?
Zu Hause ist er sicher.
Und hier?
Sind wir in einem freien Land?
Mit liberalen Gesetzen? Jede Menge Möglichkeiten.
Ich werde nicht zusehen, wie irgendwelche Radikalinskis unsere
für ihre politischen Ziele missbrauchen.
Manuela Seehausen hat diesen jungen Polizisten erschossen.
Das können Sie beweisen?
Sie haben es auf dem Band gesehen. Sie haben die Bänder gelöscht.
Abrede.
Ich halte mich an die Gesetze unseres Landes.
Frau Lindholm möchte gehen.
Und manchmal gehen Sie auch ein bisschen darüber hinaus.
Keiner darf sich so sicher sein, wo unsere Grenzen sind. Wir müssen
unberechenbar werden, zu allem fähig.
Nur so werden wir denen wirklich ebenbürtig.
In meiner Arbeit ist es, den Mörder von Polizeimeister Hegemann zu finden.
Ganz einfach.
Ich war gerade bei Ritter.
Wir hatten recht.
Manuela Seehausen steht tatsächlich auf seiner Gehaltsliste.
Ritter klebte Manu von Anfang an an den Fersen.
Damals bei dem Freikauf in Afrika, als sie sich dieser Gruppe anschloss und
jetzt vor zwei Tagen am Flughafen.
Ritter hat mit angesehen, wie sie ihren Kollegen erschossen hat.
Er trägt Mitverantwortung für diesen Mord und ich werde ihm das nachweisen.
Ich habe hier die eidesstattliche Aussage der Mutter vor mir liegen.
Manuela Seehausen soll zur Tatzeit bei ihr gewesen sein.
Weil die Frau hat ihre Tochter seit Jahren nicht mehr gesehen.
Das lief sich aber anders.
Das ist eine Staatsschutzoperation.
Sie können alles behaupten, jeden zu einer Falschaussage bringen. Stempel
Gute.
Sie hat es doch ziemlich weit hergeholt.
Wir sollen hier vorgeführt werden.
Merken Sie das nicht?
Sagen Sie mal, geht es Ihnen eigentlich wirklich noch um den Tod von Karl
Hegemann? Ach, wissen Sie was?
Bleiben Sie doch beim Zoll. Bleiben Sie doch bei Ihren Koffern und Ihren
Spürhunden.
Frau Stankowski, das muss dringend heute noch raus. Und machen Sie eine stille
Fahndung raus, okay?
Ich habe Ihre Art immer gemocht. Sie müssen zum Staatsanwalt. Es geht um
Ritter. Nein, geht es nicht.
Genießen die Schlapphüte jetzt Immunität, oder was? Jetzt halten Sie
inne.
Überlegen Sie mal, warum Sie wirklich so wütend sind.
Wieso? Ja, glauben Sie, mir fällt es immer leicht, beherrscht zu sein.
Denken Sie mal an, auch mir sind diese Zweifel nicht unbekannt. Wofür stehen
wir? Ist das die richtige Seite, für die wir kämpfen?
Sie war ihre beste Freundin.
Aber das hat doch nichts mit Manu zu tun. Es wäre furchtbar, wenn es nichts
ihr zu tun hätte. Wir sind auch nur Menschen.
Aber wir sind auch Polizisten und der Staat verlässt sich auf uns.
Hey.
Sag mal, hast du sie noch alle?
Wieso, was ist denn los?
Finger weg.
Weißt du eigentlich, was du willst?
Ja, dich.
Dich will ich nicht.
Ich besorge noch das Bluttransfermittel.
Es ist schon spät.
Die Apotheke am Bahnhof hat noch auf.
Ich passe auf mich auf.
Tu das.
Danke fürs Bringen. Danke.
Na, Große?
Du hast Nerven.
Du hast mich gesucht. Hier bin ich.
Freuen Sie sich.
Was war das?
Ich brauche nur einmal laut zu schreien.
Draußen sitzt mein Mann.
Der ist nicht dein Mann.
Der ist nicht mal der Vater deines Kindes.
Was willst du, Manu?
Ich will mit dir reden.
Über den Tod von Polizeimeister Hegemann?
Ich habe so viele Tote gesehen in den letzten Jahren.
Da spielt einer mehr oder weniger keine Rolle.
Ich bin keine Mörderin, Lotte. Ich will, dass du das weißt.
Du musst dich stellen, Mann. Du bleibst.
Du bleibst. Komm, mach mal sitzen.
Ich habe reingepinkelt.
Ich habe reingepinkelt.
Ich auch.
In der Provinz Batanga sind zweieinhalb Millionen Menschen umgekommen.
Der Krieg wird künstlich am Leben gehalten, damit das Coltan aus der
gebracht werden kann.
Das ist Afrika.
Coltan?
Weil die Chips in den Handys ohne dieses Edelmetall nicht funktionieren.
Die ganze Unterhaltungsbranche ohne Coltan nicht funktioniert. Deswegen.
Es geht also um Unterhaltung. Zur Unterhaltung der reichen Länder sterben
jeden Tag tausend Menschen.
Deswegen tue ich das.
Und deswegen spionierst du deine Freunde aus?
Das ist vorbei.
Deine Mutter fragt nach dir.
Du warst bei ihr.
Sie ist alt geworden.
Dein Zimmer ist noch genauso wie früher.
Sogar die Fotos von uns beiden hängen noch.
Sie macht sich Sorgen.
Gestern wusste ich nicht mal, ob du noch lebst.
Und heute hat sie unterschrieben, dass du bei ihr warst.
Schwein.
Du musst dich stellen, Manu.
Das ist deine einzige Chance.
Nein.
Das würde Ritter niemals zulassen. Er würde mich eher umbringen.
Wie kommst du darauf?
Weil ihm jedes Mittel recht ist, Osburg zu kriegen.
Kann ich mich auf dich verlassen, Lotte?
Das ist die Tatwaffe.
Wenn rauskommt, dass ich jemanden umgebracht habe, ist Ritter dran.
Damit kannst du ihn aus dem Verkehr ziehen.
Und dann?
Dann dich diesen Anschlag verüben lassen?
Komm mal runter, Manu. Komm mal zurück in die Realität.
Du bist doch noch irgendwo ganz anders. In Afrika herrschen andere Gesetze.
Du redest von Vertrauen.
Du willst mich doch nur benutzen.
Du hast keine Ahnung, was das heißt, Vertrauen.
Ich habe dir immer vertraut, Lotte, immer.
Ich habe das mit Guido Ramasrufen nicht mal für möglich gehalten.
Guido Ramasrufen?
Das ist jetzt nicht dein Ernst, oder? Das ist 100 Jahre her.
Ja, aber mir hat er gefallen und das wüsstest du.
Du hast es einfach ausprobiert, wie du immer alles ausprobiert hast, aus rein
wissenschaftlichem Interesse. Du hast einfach mit uns gespielt.
Ich hatte nichts mit ihm.
Nicht mal das.
Genau das ist ja das Problem, dass du dich nicht einlässt.
Auf nichts und niemanden.
Hauptsache, dir kommt keiner zu nahe. Hauptsache, du hast ein Bein im
Wenn es hart auf hart kommt, bist du kalt wie Hundeschnauze.
Was hast du jetzt vor?
Ich tue das, was ich für richtig halte.
Das kannst du ja auch mal probieren.
Wenn sie zur Gruppe zurückkehrt, ist unsere V -Person verbrannt.
Charlotte!
Hey,
was soll das?
Kommt her! Kommt her! Wir
kommen
her!
Wem gehörte der?
Hast du die Zähne gesehen?
Der hat die Wolke zerfleischt.
Was ist das denn?
Charlotte, das ist eine Wanze.
Damit hört man Leute ab.
Weißt du, wie teuer das Ding ist?
Das ist spitze Qualität. Das ist Profi -Ausrüstung.
Was ist hier?
Was ist in unserer Wohnung los, Charlotte?
Später, Martin.
Hast du dich mit dem Verfassungsschutz angelegt?
Mein Gott.
Die sind hinter uns her, nicht wahr?
Die haben unsere Konten wahrscheinlich eingefroren. Die haben bei meinem Verlag
angerufen. Die haben sich mir gegenüber gestern schon so komisch benommen.
Martin, es geht nicht um dich. Mach dir keine Sorgen.
Wir fahren.
Wohin denn bitte, Charlotte?
Charlotte!
Ein paar von den Tapeten abgemacht und dann hier in die Steckdosen geguckt. Und
was finden wir? Das hier.
Ein Mikrofon.
Wo leben wir denn hier?
Wo warst du so lange?
Wo ist die Ziel?
Woher soll ich das wissen? Die war doch vorhin noch hier.
Sie ist dir nachgegangen.
Wie nachgegangen?
Als du zur Apotheke gegangen bist.
Scheiße.
Mein Gott, diese verdammte Schnüffelei. Warum hat sie nicht... So ein
Schwachsinn. So ein totaler Schwachsinn.
Was ist passiert?
Cecile hatte Recht.
Sie hatte mit allem Recht.
Ich habe für den Verfassungsschutz gearbeitet, aber das ist vorbei.
Ich dachte, ich könnte noch mal von ganz vorne anfangen.
Was machen wir jetzt?
Dann ziehen wir einfach durch.
Morgen.
Moment. Komm her, iss mal was.
Gibt's schon Kaffee?
Gleich liegt ein fremdenfeindlicher Hintergrund derzeit auf.
Zum Wetter.
Du hast mir noch keinen Kaffee geträumt.
Kannst du auf David aufpassen?
Na gut, geh schon.
Danke.
Bundespolizeilandenhagen, Hacker Pritt?
Ja, hallo Pritt, ich bin's. Sie müssen mir noch einen Gefallen tun.
Bitte fragen Sie jetzt nicht.
Sie hatten doch neulich diesen Notizblock dabei, den auf den Manuela
die Telefonnummer Ihres Anwalts gekritzelt hat.
Beim Verhör? Genau, ja, neulich nachts beim Verhör. Ich brauche die Adresse zu
diesem Anschluss.
Was wollen Sie denn mit der Adresse?
Bitte.
Tun Sie einfach das, was ich Ihnen sage.
Ja, Moment.
Heinrich -Heine -Straße 24.
Alles klar, danke.
Ach, und Fritz, das mit gestern tut mir leid.
Ja, schon gut.
Können Sie mir nicht wenigstens sagen, dass... Nein, das geht nicht.
Warum nicht? Ich finde, ich habe... Nein, ich kann dazu jetzt nicht sagen.
Ich gehe davon aus, dass auch die Gespräche von Ihrem Schreibtisch
werden. Warum?
Oh, doch.
Doch, das können die.
Sie dürfen doch heute alles.
Also, tschüss.
Ja. Tschüss.
Frau Frischer?
Charlotte Lindholm, Landeskriminalamt. Ich würde Sie gerne sprechen.
Haben Sie einen Durchsuchungsbeschluss?
Nein, ich würde Sie nur gerne was fragen.
Fragen Sie.
Manuela Seehausen, das ist doch eine Mandantin von Ihnen.
Wer soll das sein?
Sie hat versucht, Sie anzurufen, als sie vor drei Tagen festgenommen wurde.
Können Sie mir sagen, wo ich Sie finde?
Selbst wenn ich es wüsste, würde ich es den Strafverfolgungsbehörden als letztes
sagen.
Es geht weniger um ein amtliches Anliegen. Ich bin außer Dienst hier.
Ich bin eine Freundin von Manuel.
Man hat die ganze Nacht nicht versucht.
Manuela Siehausen ist vom Monitor verschwunden.
Diese kleine Nutte. Sobald sie das Handy einschaltet, wissen wir, wo sie ist.
Was wird sie nicht tun?
Sie arbeitet nicht mehr für uns.
Bereiten Sie alles vor. Wir haben mit einem Anschlag in der Nähe des
Winterweltinstituts zu rechnen. Der genaue Plan folgt.
Hören Sie, Manuela Seehausen ist in Lebensgefahr.
Sie ist drauf und dran, einen Anschlag zu begehen.
Ich bitte Sie.
Manu und ich.
Vielleicht hat sie ja was von mir erzählt, diese große Blonde, die ihr die
ihres Lebens ausgespannt hat.
Das bin ich.
Ich hab sie damals im Stich gelassen.
War eine furchtbar schlechte Freundin.
Ich hab gern alles unter Kontrolle. Ich weiß auch nicht, warum ich... Ach,
lassen wir das.
Kleines Glück.
Was?
Die Schrebergartenkolonie. Mehr weiß ich auch nicht.
Danke.
Hup!
Lotte, was machst du denn hier?
Verhafte dich wegen des dringenden Tatverdachts, Polizeimeister Karl
erschossen zu haben.
Alles, was du jetzt sagst, kann gegen dich verwendet werden.
Umdrehen, Hände auf den Rücken.
Umdrehen!
Komm jetzt einfach mit auf die Wache.
Dann kümmern sich die Kollegen um dich.
Ich bleib hier, ich hab mich entschieden.
Du bist doch überhaupt nicht mehr in der Lage, irgendwas zu entscheiden.
Die Sache hier ist wichtig.
Ich habe keinen Nerv mit dir zu diskutieren. Komm.
Der eigentliche Verbrecher wird in zweieinhalb Stunden operiert mit dem
medizinischen Aufwand, den Geld kaufen kann.
Und du willst ihn richten? Es tut niemand sonst.
Du willst darüber entscheiden, wer wann zu sterben hat?
Du erhebst dich über Menschen, Manu. Wer bist du?
Ich kenne dich nicht. Du hast mich nie gekannt.
Komm jetzt.
Es ist ungeheuerlich. Eine Wanze.
Frau Lindholm hatte recht und ich wette, sie ist in Gefahr.
Wissen Sie, wo sie jetzt ist?
Wo sie ist?
Ich denke, auch ihr Büro wird abgelaufen.
Ich befürchte, mich mussten Sie nicht groß abhören.
Ich hatte Weisung, kontinuierlich ins Landesamt zu berichten.
Kommen Sie.
Sie ist beim LKA, wir kennen uns schon früher.
Sie haben keine Chance.
Der Verfassungsschutz weiß Bescheid. Denk mal an, das wissen wir auch.
Sie kommen nicht weit.
Ich werde Manu suchen, bis ich sie gefunden habe.
Und dann werde ich sie zur Verantwortung ziehen.
Darauf können Sie sich verlassen.
Sie hat recht.
Sie wird dich überall suchen.
Und sie wird dich auch finden.
Du weißt, was du tun musst.
Du bist wahnsinnig, Manu.
Manu, du lässt mich.
Du lässt mich.
Manu.
Untertitelung des ZDF, 2020
Ja, frische.
LKA, machen Sie auf!
Glückwunsch, Frau Kollegin. Bei mir war der Anwalt nicht so gesprächig.
Mir wäre es ja lieber gewesen, Sie hätten sich auf der ganzen Sache
rausgehalten. Ich habe keine Zeit, mich um wild gewordene Kolleginnen zu
kümmern.
Ich kann mich nicht beklagen.
Sie haben sich vorbildlich um mich gekümmert.
Haben die was gesagt?
Das sind ideologisch verblendete Kriminelle. Die planen einen Anschlag
kranken Mann. Was haben die denn da für ein Fabrikat?
Ihre Freundin hat Ihnen was gegeben, hm?
Ihre Freundin hat die Fronten gewechselt.
Sie und ich, Kollegen, wir stehen auf der anderen Seite.
Wir haben den gleichen Eid gefroren auf unser Land.
Wo ist die Tatwaffe?
Auf welcher Seite stehen Sie eigentlich, Frau Lindholm?
Was soll das noch?
Was soll das?
Die Waffe.
Tut mir leid.
So leicht kommen Sie nicht aus der Sache raus.
Sie enttäuschen mich.
Sie sind durchschnitt.
Haben Sie eigentlich nicht Angst, dass die ganze Sache auffliegt, wenn die
Gruppe festgenommen wird?
Dass auffliegt, dass eine Verbindungsfrau des niedersächsischen
Verfassungsschutzes einen Polizisten erschossen hat?
Wer weiß schon, wer von den Terroristen die Aktion überlebt.
Lisa!
Isra!
Isra!
Musik Musik Musik Musik
Kann mich irgendjemand mal von diesem Scheißding hier befreien?
Ein Anruf von einer Frau Lindholm, LKA. Sie sagt, sie sei unterwegs. Wir sollen
nichts weiter unternehmen. Dieser Einfluss steht unter meiner Leitung. Wir
machen weiter.
Der ist von der Arzt.
Wir wissen nicht, wann und wie Ostburg zuschlagen wird. Deshalb ist es wichtig,
dass jeder nur auf mein Kommando hört. Das Kommando lautet Zugriff.
Nehmen Sie Ihre besten Männer.
Ich habe eine Sonderaufgabe für Sie.
Unfall auf der A2, kommen gleich noch andere.
Sie haben hier keinen Zutritt. Dies ist eine Aktion des SEK Niedersachsen in
Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Verfassungsschutz. Jetzt halten Sie mal
Luft an.
Der Verfassungsschutz hat überhaupt keine polizeilichen Befugnisse.
Kennt sich doch aus im Polizeirecht, oder? Aber mein Chef... Wer immer nur
den Chef hat, wird nie selber Chef.
Jens Osburg.
Es gab Zeiten, da dachte ich, ich jage ein Phantom.
Es gab Zeiten, da dachte ich selbst, ich bin ein Phantom.
Gehen wir.
Wo ist Kibala?
Glauben Sie mir ernst, ich setze in diesem Risiko aus?
Wir haben ihn längst in ein anderes Krankenhaus gebracht.
Die Operation war erfolgreich. Er wird bereits morgen in sein Heimatland
zurückkehren. Das ist eine Lüge.
Wir haben die Klinik die ganze Zeit observiert. Er ist noch hier.
Spielt das jetzt noch eine Rolle?
Für mich schon.
Wir haben die OP vorverlegt.
Er wird in wenigen Minuten aufwachen. Das ist alles vorbei, Ostburg.
Los, gehen wir.
Sagen wir noch.
Ja.
Zugriff. Wiederhole, Zugriff.
Wo ist sie?
Wo ist sie?
Dafür werden sie bezahlen.
Ein Arzt!
Ein Arzt, steh!
Manu?
Nicht sterben, hörst du?
Nicht sterben.
Ein Arzt, verdammt nochmal!
Nein, Manu.
So einfach stirbt man nicht, hörst du?
Ich bin doch auch noch am Leben.
Schau mich an.
Schau mich an.
Du musst doch noch aussagen, Manu.
Aussagen gegen Ritter.
Manu?
Hey, ich glaub dir nicht, dass das nicht mal fertig wird. Ich muss mit dir
reden.
Oh mein Gott.
Jetzt setz dich doch mal.
Ist das was Schlimmes?
Du... Also wir... Ja, wir wohnen ja jetzt
schon eine Weile zusammen.
Charlotte, sag jetzt nichts Unüberlegtes. Doch, ich... Ich wollte
mal sagen, was du mir bedeutest.
Ich?
Ja, du.
Du bedeutest mir nämlich verdammt viel.
Also... Ja, wenn du da bist, dann... fühle ich mich einfach gut in meiner
Ich... Außer, dass du manchmal ein bisschen viel Rasierwasser drauf hast.
Tja, du sorgst für mich, du kochst für mich.
Das war's, was ich dir sagen wollte.
Ich will dich nicht verlieren, Martin.
Jetzt sag doch nicht sowas.
Doch, ich soll.
Charlotte. Tja, und nun ist es wieder gut.
Ja.
Alles klar.
Zadam.
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