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Yoruba
Zulu
(männliche Stimme) Eins noch, Genossinnen und Genossen.
Auch wenn wir morgen die Wahl verlieren,
ich werde immer zur Sache der Sozialdemokratie stehen.
Darauf bin ich stolz. Darauf kann jeder stolz sein!
* Applaus *
(stöhnt)
Na? Olof Palme! Das ist ein Mann! (stöhnt) Ja.
Kaum zu glauben, dass die Schweden ihn nicht wiedergewählt haben.
Ich muss mich 'n bisschen bewegen.
Geh ruhig wieder rein, Foerde.
Okay, du brauchst medizinische Betreuung.
Setz dich mal.
Zwei Bier und zwei Aquavit, vielen Dank.
Was ist denn?
Mein Rücken ... Hexenschuss.
Die ganze Zeit schon.
Immer noch nicht besser?
Vielen Dank.
Die Pillen sollten eigentlich helfen.
Da war vieles davon nicht zu machen.
Das hier steigert die Wirkung. Du wirst sehen.
Skol. Ei-ei-ei-ei-ei. Die Arbeiterpartei an der Tränke.
Man weiß immer, wo man euch findet.
Auch ein Bier für ihn. - Nein, ich bin gleich auf Sendung.
Interview mit Olof Palme.
Lasst euch nicht abhalten, ihr seid erst morgen dran.
Ach, die Wahlen.
Manchmal geschehen Wunder, wie vor zwei Jahren.
Hast du die letzten Umfragen gesehen? - Nein.
Diesmal wird das nichts, so wie die Dinge liegen.
Aber da reden wir morgen drüber. (stöhnt)
(stöhnt erneut)
Du machst dir Sorgen?
Der Wahlkampfzug ist in die Hose gegangen.
Kleppe ist schuld.
Ich muss mich hinlegen. Mach das.
Soll ich dir helfen? (stöhnt) Nein, schon gut.
Sicher? Ja, ja.
* Vibrationsalarm *
* Piepen *
(Frau) Dritter Stock.
* Poltern und Surren *
* Aufzugklingel *
* Frauengelächter *
* Surren *
* Piepen *
* Aufzugklingel *
* Aufzugklingel *
* (Durchsage)Laut Umfragen muss die Arbeiterpartei
mit noch stärkeren Verlusten rechnen als bisher angenommen. *
* Auch wenn wir morgen die Wahlen verlieren:
Ich werde immer zur Sache der Sozialdemokratie stehen. *
* Darauf bin ich stolz. *
* Piepen *
Türquietschen *
* Piepen *
* Piepen *
(stöhnt)
* Piepen *
(lautes Atmen)
* Gleichmäßiges Rattern *
(lautes Atmen)
* Schnelles Piepen *
Olof!
Ah! Ja.
Das war hart.
Ich hab bis zum Schluss gehofft. - Kann ich mir vorstellen.
Und morgen verlieren wir.
Genosse Palme? - Ja.
Wir müssen das Gebäude evakuieren. Bombendrohung.
Wozu noch eine Bombendrohung? Wir haben doch schon verloren.
Entschuldigung. Wir sehen uns. * Lautes Glockenschrillen *
* Lautes Glockenschrillen *
* Lautes Glockenschrillen *
* Lautes Glockenschrillen *
Untertitel: Norddeutscher Rundfunk 2023
♪ Titelmelodie ♪
♪ Oldtime-Jazz ♪
Wir hoffen alle auf eine fröhliche und lebendige Wahlparty.
Guten Abend und willkommen in Marienlyst.
Es liegen die ersten Ergebnisse vor,
aber wir müssen uns noch 14 Minuten gedulden.
Keine Sorge, meine Damen und Herren ...
Hallo, guten Morgen. * Telefonklingeln *
Hi! Sorry für die Verspätung. Ich musste auf die Kinder aufpassen.
Sonst hätte Arne Olav es nicht ins Wahllokal geschafft.
Hat er's noch geschafft? Ja. Schon blöd.
Ivar!
Das war ein Witz. Arne Olav wählt konservativ.
Aber bei uns in Bygdo wählen alle konservativ.
Da kommt's auf Arne nicht an. Sind das die Umfragen?
Ja. Wie schlimm ist es?
* Telefonklingeln *
* Telefonklingeln *
Habt ihr es Odvar gesagt?
Er ist der Erste, der's erfährt. Ich lern aus Fehlern.
Und Reiulf? Der ist noch nicht da.
Noch nicht da?
Er wollte heute früh mit Foerde zurückfliegen.
Aber er hat einen späteren Flug gebucht. Wieso?
Irgendwas mit seinem Rücken.
Sie haben noch 'n Bier getrunken, und dann ist er auf sein Zimmer.
Reiulf und Foerde haben getrunken?
* (Gong und Durchsage) Willkommen. Ich bin Ihr Kapitän nach Oslo. *
Wir haben leider noch keine Freigabe für den Start.
Wir rechnen mit 30 Minuten Verspätung. *
Ich komme auch zu spät, Reiulf.
Ah, Per! Geteiltes Leid.
Waren Sie auch auf Olofs Wahlparty? Ja.
Ihr habt's nicht leicht zurzeit, was?
Habt ihr das mit der Bombendrohung erfunden,
um deine Reportage aufzudonnern?
Darf ich Ihnen Fragen stellen, wenn wir da sind? Können wir machen.
Jetzt muss ich mich setzen. Bis dann.
(stöhnt)
Entschuldigung.
Könnt ihr mir einen anderen Platz geben?
Mir geht's nicht gut und der Fensterplatz ... Ausgebucht.
Sie können jemanden fragen, ob er tauschen will.
Tut mir leid.
(leise) Verdammt.
Verzeihung.
Würde es Ihnen was ausmachen, den Platz am Fenster zu nehmen?
(stöhnt)
Hören Sie, könntet ihr mir was zu trinken bringen?
Ja, was darf es sein?
* Telefonklingeln *
* Telefonklingeln *
* Rhythmisches Klingeln *
Das Hotel sagt, er hat ausgecheckt und ist abgereist.
Ich nehm an, er sitzt im Flieger.
Vielleicht sollte einer von euch das Interview übernehmen.
Ja, aber der Ministerpräsident
kommentiert keine Ergebnisse von Kommunalwahlen.
Aber der Parteivorsitzende ist nicht da.
Dann könnte das seine Stellvertreterin machen.
Ich kenne die Auswertung nicht.
Wir haben in Zentralnorwegen gute Zahlen.
Auch in Hedmark? - Ja. Wann beginnt die Sendung?
In einer halben Stunde.
In einer halben Stunde?
Das schaff ich nie! Was soll ich denn sagen?
Ich muss mich vorbereiten.
Sobald ich die Auswertung hab, kriegst du sie.
Vielleicht ist Reiulf bis dahin wieder da.
* Flugzeugmotor *
* Knall *
* Babygeschrei *
Willkommen am Flughafen Oslo-Fornebu.
* Stimmengewirr *
Kann ich Ihnen helfen?
So ...
Hi, hi.
Ich fahr jetzt zur Parteizentrale.
Nehmen wir ein Taxi zusammen? Dann werde ich meine Fragen los. Ja.
Das heißt nein.
Das müssen wir verschieben.
Haben Sie ein Auto?
Ja.
Nein, ich werd abgeholt.
Da fahr ich mit!
Verzeihung, könnten Sie mitkommen? Sie werden erwartet.
Bitte ...
Erwartet? Von wem?
Niemand. Ich wollt Sie nur von dem Menschen erlösen.
(seufzt) 1000 Dank!
Okay, ich muss zur Parteizentrale.
Nein, nein, nein. Doch, doch.
Wollen Sie in Ihrem Zustand ... ? Ja.
* Telefonklingeln *
* Rhythmisches Klingeln *
Wo ist Ivar? Der telefoniert.
Ich hab die Auswertungen. Warte! Gibt es eine Zusammenfassung?
Nein, noch nicht.
Ich brauche so schnell wie möglich konkrete Zahlen. Ja!
Gut.
Ivar, hast du einen Moment?
Gro, Neuigkeiten, Reiulf ist da.
Wo? Am Flughafen.
Okay, dann ist ja alles gut.
Also ...
Er ist nicht in Form.
* Rhythmisches Pulsieren *
* Tür schließt *
* Klingel * Ist er betrunken?
Er konnte sich kaum noch auf den Beinen halten.
Was heißt das? Foerde sagt, wegen seinem Rücken.
Er wird nicht kommen.
Scheiße.
Ja.
Klasse.
Das schlechteste Ergebnis aller Zeiten!
Er liegt betrunken in Fornebu! Und ich muss einspringen.
Du schaffst das ... Hör auf!
Darum geht es nicht. Er muss das machen!
Das ist sein Job, verdammt!
Der Vorsitzende der größten Partei muss am Tag nach der Wahl da sein.
Hat er gewählt? Ja.
Ja? Bist du sicher? Nein.
Per Briefwahl? Ich weiß es nicht.
Soll ich dir was sagen? Das akzeptier ich nicht!
Kann mir jemand konkrete Zahlen geben?
Die Zahlen von Midland. Hab ich hier.
Okay ...
Lass mal sehen. Die sind nicht so toll.
* Papierrascheln *
Leveraas ...
Leveraas ...
Gro ...
Gro ... Hm?
Sie warten, sie sind so weit.
* Schritte klappern *
Wir müssen ...
... Reiulf in ... Fornebu abholen. - Ja. - Kümmerst du dich drum?
Gut.
Herbjörn ... Guten Morgen, ist der Parteivorsitzende verhindert? Ja.
Nicht so viel, bitte.
* Telefonklingeln *
* Noch eine Minute. *
Gleich so weit.
Das Dekolletee auch?
* Kommt der Parteivorsitzende nicht? *
Nein, nur Gro.
Schreibt "Amtierende Parteivorsitzende" ins Insert.
Ist das okay? Was? "Amtierende Parteivorsitzende"? Ja.
Wenn noch was Neues kommt ... Okay?
30 Sekunden ...
* Rhythmisches Pulsieren *
Ich hab Reiulf gestern in Stockholm getroffen.
Ich hab nicht gewusst, dass er einen Hexenschuss hat. Ja.
* Vier, drei, zwei ... *
Wir sind hier in der Parteizentrale der Arbeiterpartei,
wo eine gedrückte Stimmung herrscht.
Ab und zu ist auch ein Lächeln zu entdecken.
Neben mir sitzt die stellvertretende Vorsitzende, Gro Harlem Brundtland.
Sie vertritt den Parteivorsitzenden, Reiulf Steen ist leider verhindert.
Er hat einen Hexenschuss, wie der Volksmund sagt.
Ist das medizinisch korrekt? Hauptsache, man versteht es.
Kommen wir zum Wahlergebnis. Gro, haben Sie das erwartet?
Es entspricht in etwas dem Resultat der Kommunalwahlen vor vier Jahren.
In manchen Wahlkreisen sind die Zahlen überraschend gut.
Dennoch sieht es
nach der größten Wahlniederlage der Nachkriegszeit aus.
* Piepen * Wer trägt dann die Verantwortung?
Denkst du, die Leute vergessen dich, weil du abgetaucht bist?
Warum schreiben diese Idioten, es wär alles meine Schuld?
Ja, ich war bei dem Interview nicht in der Zentrale.
Aber das hat doch nichts mit dem Wahlausgang zu tun.
Sie brauchen einen Sündenbock.
Hast du die Einblendung gesehen?
Das mit der amtierenden Parteivorsitzenden? Ja.
Dir ist schon klar,
dass sie das nicht hinschreiben, ohne Gro zu fragen?
Überrascht?
Nein, wenn du so fragst.
Mein Hexenschuss ist keine Ausrede.
Der ist wirklich schlimm
Ja, ja, ja.
Dieser ...
Dieser Per Vassbotn ...
Der war mit im Flieger. Und?
Ich frag mich, ob der vielleicht ...
Wie soll ich's ausdrücken?
... einen falschen Eindruck bekommen hat.
Ist das nicht einer von deinen ...? Könntest du ihn fragen?
Ja, kann ich machen.
Ich bin so was wie das hier ... Feuerlöscher, nich? Nein.
Iss erst mal was.
Hier, die sind von Ruth ... Danke.
Ich hab vor Kurzem mit Aspengren gesprochen.
Ja ...?
Die Gewerkschaft wird sich jetzt nicht vornehm zurückhalten.
Ganz sicher nicht.
* Das geht nicht, das werd ich denen deutlich sagen, Arvid. *
* Reiulf hab ich's schon gesagt: Unmöglich, was die machen! *
* Dieses ständige Gesaufe! Odvar ist auch so einer! *
* Der war blau im Wahlkampfzug. *
So könnte man's sagen - er hat mehr getrunken, als er verträgt.
* Er muss gesoffen haben. * Thor ist Antialkoholiker!
* So geht's nicht weiter! *
Viel zu lange haben wir zugelassen, dass die Arbeiterpartei
von sorglosen, verantwortungslosen Leuten zugrunde gerichtet wird.
Die Entgleisungen der letzten Wochen beseitigen auch den letzten Zweifel,
dass die Partei eine in jeder Hinsicht nüchterne Führung braucht.
Die Gewerkschaft kann da nicht länger zusehen.
Wir erwarten, dass hier etwas geschieht.
Wenn ihr das nicht schafft, werden wir am Ende der Woche
einen außerordentlichen Parteitag einberufen.
Dann gibt's eine Lösung, wie wir sie uns vorstellen.
Kaffee? Nein.
Hättest du heute mal Zeit, bei mir vorbeizukommen? Ja.
Es gibt was zu besprechen. Ja.
Herr Ministerpräsident, hat die Sitzung etwas Neues gebracht? - Ja.
Wir geben eine Pressemitteilung raus.
* Kameraklicken *
Rechnen Sie sich Chancen auf einen Karrieresprung aus?
Sehen Sie sich schon als Regierungschefin?
* Stimmengewirr *
* Türklacken *
Du wolltest mich sprechen, Odvar?
Hast du gehört, was Aspengren sagt?
Ja.
Gut. Es ist nicht so, dass ich damit einverstanden wäre.
Ja, ich hab im Zug ein, zwei Aquavit getrunken.
Aber das mit Kleppe hat mir keiner gesagt.
Es ist nicht komisch, mit Reiulf in einen Topf geworfen zu werden.
Ich bin kein Alkoholiker.
Aber die Gewerkschaft ist auf Krawall frisiert.
Ja, das ist eine ernste Sache.
Was sagst du dazu?
Wozu?
Zu Reiulf? Ich hab noch nicht mit ihm geredet.
Ich weiß nichts.
Ist er hier?
Ich nehm an, er ist wieder krank.
Sie haben dich als amtierende Vorsitzende bezeichnet.
Also erlaube ich mir, die amtierende Vorsitzende zu fragen,
ob Reiulf noch tragbar ist?
Es ist nicht meine Aufgabe, das zu beantworten.
Ja, das versteh ich, aber ...
Der Partei bleibt die Debatte nicht erspart.
Wenn's sein muss, in Reiulfs Abwesenheit.
Wir haben schon mal ...
... über das Thema geredet.
Damals hast du ihn unterstützt. Ja.
Unterstützt du ihn immer noch?
Nein.
* Schellende Türklingel *
Hi, hi. Hi.
Hi.
Ganz in der Parteitradition.
Was meinen Sie? So bescheiden wie Einar Gerhardsen.
(lacht verlegen) Das ist nur ein Provisorium.
Ich wär gespannt, was Chruschtschow gesagt hätte zu dem Loch hier.
Sie wissen ja ...
Chruschtoschow dachte, sie hätten ihn verarscht,
als er Gerhardsen besuchte.
So primitiv war Einars Wohnung. Ja, ich kenn die Geschichte.
Aber es ist nicht Parteitradition, dass Interviews des Vorsitzenden
durch einen Möbelhändler aus Jessheim arrangiert werden.
In der Parteizentrale ist diese Woche zu viel los.
Nach den Wahlen, das kann man sich ja denken.
Klare Sache.
Aspengren räumt auf.
Er verlangt eine ... eine nüchterne Führung.
Was sagen Sie dazu?
Ist das schon Interview?
Ja, natürlich.
Es ist klar, dass die ...
... Parteiführung in der Verantwortung steht.
Ja, genau.
Die nüchterne Führung verlangt nicht nur die Gewerkschaft. Ist mir klar.
Nur denke ich, dass das als Forderung verständlich ist,
aber etwas zu kurz greift.
Sie sehen das in einem größeren Zusammenhang?
Ja, die Linke ist auch in Schweden abgestürzt.
Das liegt nicht an einer schwacher Führung.
Und wie erklärt sich Thatchers Triumph in Großbritannien?
Die Linke ist in ganz Europa in der Defensive.
Wie erklären Sie sich das?
Hat sich die Sozialdemokratie überholt?
Nein, aber die Probleme sind nicht weg,
wenn man den Vorsitzenden abräumt.
Erklären Sie das mal der Basis, die beklagt Untätigkeit.
Wenn sich die Basis danach sehnt, autoritär geführt zu werden,
dann ohne mich.
Das bin ich nicht, das werde ich nicht,
und das widerspricht der Arbeiterbewegung.
Aber ich bin nicht fertig mit der Arbeiterpartei.
Da muss noch mehr passieren,
bevor ich mich von einer großen Liebe trenne.
Mehr als ein paar Tage im Bett mit Hexenschuss.
Sie machen als Vorsitzender weiter? Ja.
Einfach, weil 'ne Menge Arbeit auf mich wartet.
(Fotograf) Ja, das ist gut. Lächeln.
Noch mal.
Und jetzt von hinten.
Wär's das dann?
Andere Seite.
* Vogelgezwitscher *
* Klopfen *
Hi, Reiulf. Hi, Jens.
Freut mich, dich zu sehen. Ja, mich auch.
Komm rein. Danke.
Hi, Karin, ich hab dir was mitgebracht.
Das ist aber nett.
Nimm ihm mal seine Jacke ab.
Reiulf!
Danke für die Einladung. Schön, dass du da bist.
Freu mich auch, Thorwald.
Danke. Kaffee?
Ja, sehr gerne. (Karin) Mmmh.
Dann mach ich euch welchen.
Danke, das hat gut geschmeckt. Ja, hoffentlich.
Ich hab den Verdacht, du isst zu wenig, so allein.
Ja, da muss ich noch dran arbeiten.
Ich seh dich vor mir, wie du dir im Unterhemd ein Würstchen brätst.
Ich hab die Lösung für die Ernährungsprobleme
des unfreiwilligen Junggesellenlebens gefunden.
Und die wäre?
Hotdog, Schmelzkäse drauf und ab in den Tischgrill.
Herrlich!
Bevor du dem Trübsinn verfällst: Wir haben ein Gästezimmer.
Es gibt noch Leute, die auf deiner Seite stehen!
Du willst doch nicht zurücktreten? Nein, das ist für mich keine Lösung.
Sondern für wen?
Manche Leute glauben,
dass sie politische Misserfolge mit Thors Hammer beseitigen müssen.
Wär da nicht Nordli dran - als Ministerpräsident?
Die Regierung ist am Ruder und Per Kleppe hat alles versaut.
Der Vorsitzende muss den Kopf hinhalten.
Du kannst nichts ändern, solange Nordli im Amt ist.
Ist ja gut, Jens.
Reiulf, wir Jungsozialisten unterstützen dich voll.
Wir könnten uns öffentlich für eine bessere Option einsetzen.
Eine Kabinettsumbildung unter einem neuen Ministerpräsidenten.
Das wär die vernünftigste Lösung.
Wie stehen die Jungsozialisten im Augenblick da?
Super. Wir ziehen alle an einem Strang.
Die Ortsgruppe Majorstuen liegt aber mit der Zentrale im Clinch,
weil wir das Thema Aufrüstung etwas anders sehen.
Aber das ist für mich nur ein normaler Meinungsaustausch.
Und genau da solltet ihr dran bleiben, Jungs.
Natürlich.
Aber wie meinst du das?
Warum bist du in der Partei? Du willst was bewegen, richtig?
Richtig.
Die Jungsozialisten
sollten sich nicht zu sehr mit der Parteispitze aufhalten.
Dazu sind wir ein zu schlechtes Beispiel.
Das ist schon spannend, so nah dran zu sein.
Ich kann mich an keine politische Diskussion mehr erinnern
in der letzten Zeit, wo's nicht um Gesichtsverlust gegangen ist.
Und das gefällt mir nicht.
Hab ich recht oder nicht, Thorwald?
Wir müssen eine Menge Kompromisse schließen.
Odvar ist ein Pragmatiker, mit allen Vor- und Nachteilen.
Die jungen Leute
sollten so lange wie möglich an ihren Idealen festhalten.
Die Jungsozialisten haben nicht zu wenig Ideale.
Das sieht man an den Protesten gegen die Pershing-II-Raketen.
Das ist gut so. Bravo, Jens!
Macht bitte so weiter. Ja.
Man kann von uns an der Parteispitze halten, was man will.
Aber wir wissen, was wir mal wollten. Bisher.
Es ist bloß nicht einfach, sich treu zu bleiben,
wenn man in Machtkämpfe gerät.
* Feuerzeug klackt *
♪ Rhythmische düstere Klänge ♪
♪ Rhythmische düstere Klänge ♪
(atmet laut aus)
♪ Rhythmische, düstere Klänge ♪
* Rascheln *
♪ Unruhige Klänge ♪
* Kräftiges Tippen *
Jacobsen? - Ja. - Leveraas will dich sprechen.
Danke.
Du willst mich sprechen?
Ja.
Was soll das? Warum schickst du mir das?
Du musst wissen, wie die linke Presse eure Führungsdebatte sieht.
Darum haben wir nicht gebeten.
Nein, weil euch abweichende Meinungen kaum interessieren.
Das ist das Problem.
Und was soll ich damit anfangen?
Das muss du selber wissen.
Sei doch froh, dass ich es dir sage, bevor etwas erscheint.
Was, du willst das rausgeben?
Was sollen wir sonst machen?
Die Gewerkschaft verlangt eine neue Führung!
Schreibt, was ihr wollt - aber nicht das!
Es ist inakzeptabel, dass ihr Forderungen stellt.
"Weg mit Reiulf und Odvar, her mit Gro Brundtland!"
So abwegig ist das nicht, wenn man die Sache von außen sieht.
Aber die Herren tun alles, um diese Lösung zu verhindern,
so vernünftig sie auch ist.
Dem schließe ich mich nicht an,
und sei's nur aus Loyalität zu meiner Partei.
Bist du gegen Gro Brundtland?
Es ist nicht hilfreich, wenn ich meinen Senf dazugebe.
Es ist so schon chaotisch.
Reiulf und Nordli ...
... werden nicht einfach das Handtuch werfen.
Nicht ohne Kampf.
Und Gro kann keine Ansprüche anmelden.
Da stünde sie als Verräterin da.
Der Einige in der Partei,
der Einzige, der Bewegung in die Sache bringen könnte ...
... bist du.
Mach was du willst.
Tu es oder lass es bleiben.
Aber du musst wissen, wo du stehst.
* Schritte entfernen sich *
* Papierrascheln *
♪ Leise Klavierklänge ♪
* Leises Stimmengewirr *
(atmet laut)
(atmet aus)
(atmet aus)
(atmet nochmals laut)
* Entfernte Stimme aus dem Radio *
* Aufzugklingeln *
* Telefonklingeln *
Hi. Hi.
* Telefonklingeln *
Hi, hi. Morgen.
Morgen. Morgen.
Hi, Ivar.
Hey! Wieder da? Ja.
Ich hab gedacht, du bist die ganze Woche krank.
Ganz so schlimm war das nicht. Ja.
Sehr gut. Toll.
Da ist noch nichts entschieden, nein.
Genau, ja. Das versteh ich.
Warte, ich guck nach.
Großes Durcheinander hier.
Moment, ich hab's.
Ja, ich seh mir das gleich an.
Ja, tschüss dann.
* Klacken *
(atmet aus)
Ist das jetzt dein Büro?
Ich muss mich um deinen Kram kümmern.
Hat das nicht Zeit?
Nein.
Ich war doch nur ein paar Tage weg.
Bei dir weiß man nie, ob du kommst und wann.
Tut mir leid. Ich konnte mich kaum auf den Beinen halten.
Weil du vor dem Abflug ein paar getrunken hast?
Wie kommst du darauf?
Du hast uns hängen lassen.
Uns alle.
Und mich speziell.
Du hast dich ganz gut damit arrangiert.
Das hättest du dir verkneifen können.
Wir verlieren, du überlässt alles mir
und beschwerst dich, dass ich in deinem Büro bin?
Sag doch einfach: Danke, dass du übernommen hast.
Ich soll dir danken?
Du hast meine Abwesenheit missbraucht,
dich zu profilieren.
Kann ich was dafür, was die Presse schreibt?
Ist es zu viel verlangt zu sagen, du stehst hinter deinem Chef?
Ich hab dich unterstützt, als du krank warst.
Weil ich an dich geglaubt hab.
Das tu ich nicht mehr.
Du kannst dein Büro wiederhaben.
* Schritte entfernen sich *
* Papier raschelt *
* Schublade knallt *
* Schritte nähern sich *
* Klopfen *
Nordli erwartet dich in der Staatskanzlei.
* Schritte entfernen sich *
* Tür klackt *
Krieg ich jetzt mein Abgangszeugnis? (lacht)
Gjerde und ich, wir unterhalten uns über die anstehenden Veränderungen.
Was gibt es da zu diskutieren?
Das hat euch die Presse schon abgenommen. Das hier!
Tritt du doch zurück.
Ganz Norwegen weiß, dass du deinen Job nie mochtest.
Und du hättest ihn gerne. Ich mach mir keine Illusionen.
Wenn Odvar zurücktritt, kippen Regierung und Parteiführung.
Was machen wir jetzt, wir drei?
Wenn uns nichts einfällt, ist Gro am Ruder.
Wenn die Partei das will.
Ich kann mir nicht vorstellen,
dass die Partei mit der Frau glücklich wird.
Eine Harvard-Absolventin an der Spitze der Arbeiterbewegung!
Im Trend der Zeit.
Du verlangst doch immer, uns auf unsere Wurzeln zu besinnen.
Macht dich eine Zukunft unter Gro nicht nachdenklich?
Sie hat mir gesagt, sie will dich weg haben.
Auf dem Stuhl, wo du jetzt sitzt.
Ich hab sie offen gefragt,
ob sie meint, dass du im Amt bleiben sollst.
Willst du die Antwort wissen?
Ich geb zu, ich war überrascht.
Ich hätte mir etwas mehr Loyalität gewünscht.
Der Begriff Loyalität hat für Gro keine Bedeutung.
Wer dein Nachfolger werden soll, hab ich sie nicht gefragt.
Da wird sie eine klare Vorstellung haben.
Den Eindruck hab ich auch.
Und was wollt ihr von mir?
Wir wollen dich in der Regierung haben.
Kleppe muss gehen.
Die Leute sollen sehen, dass wir's anpacken:
Die Partei, Gewerkschaft, alle.
Und vor allem die Wähler.
Und du bleibst Ministerpräsident? Ja.
Es gibt nur einen Weg,
die Regierung vor dem Untergang zu bewahren:
Wenn Kabinett und Parteiführung zusammenstehen.
Wenn du ein Ministeramt übernimmst,
setzen wir ein unübersehbares Zeichen:
Dass Regierung und Partei an einem Strang ziehen.
Und ich bleib Vorsitzender? Ja.
Was in der Praxis bedeutet:
Als Regierungsmitglied unterliege ich Odvars Weisungen.
Welches Ressort gebt ihr mir? Das Handelsministerium.
Was sagst du?
Dass ich für den Mist, den andere bauen, den Kopf hinhalte.
Ach so, du baust keinen Mist?
Deine Finanzpolitik hat uns die Wahlen vermasselt!
Es reicht nicht, durch den Hintereingang davonzuschleichen,
um vorne wieder groß rauszukommen.
Du bist auch weg, wenn ich zurücktrete.
Das wär dann deine Entscheidung.
Willst du das?
* Du weißt, was hinter dem Angebot steckt. *
Sie wollen, dass ich wie Odvars Dackel dastehe.
Ich bin nicht blöd, aber hab ich eine Wahl?
Jetzt, wo Gro anfängt abzuheben?
Wenn sie Ministerpräsidentin ist,
wird sie den Parteivorsitz für sich beanspruchen.
* Ganz sicher, die Frau ist ein machtgieriges Biest. *
* Wenn du in die Regierung eintrittst,
musst du genügend von deinen Jungs unterbringen. *
Das musst du von ihnen verlangen.
Du darfst dich nicht an die Wand drücken lassen. * Nein *
(atmet laut aus)
(atmet aus)
(hüstelt)
* Scheppern *
* Absätze klappern *
(schreit leise auf)
* Absätze klappern *
Hi, hi. Alles in Ordnung?
Nun ja.
Das ist gut.
* Plätschern *
Ich hab deine Leute gebeten,
schnellstmöglich ein Treffen mit den Umweltaktivisten zu organisieren.
Von mir aus.
* Absätze klappern *
* Stimmengewirr *
Was passiert da?
* Stimmengewirr *
♪ Monotone Klänge ♪
* Schritte entfernen sich *
Sollte Gro nicht dabei sein? - Nein, die brauchen wir nicht.
Eine Sitzung ohne die stellvertretende Parteivorsitzende
ist ungewöhnlich.
Hier geht es um die Regierungsumbildung.
Gro ist auch im Kabinett.
Aber wir sollten das im engeren Kreis verhandeln.
♪ Dissonante Töne ♪
♪ Dissonante Töne ♪
♪ Dissonante Töne ♪
* Entferntes Stimmengewirr *
* Aufzugklingeln *
* Quietschen *
* Aufzugklingeln *
* Stimmengewirr *
Hi. Morgen.
Da ist eine Besprechung. Muss ich da nicht dabei sein?
Das mit Ivar und Reiulf? Ja.
Es hieß, sie wollen nicht gestört werden.
Aber ich frage gern nach.
Hi. Hi.
Ihr habt euch getroffen? Nur ein Gedankenaustausch.
Worum ging's?
Gro! Schönen Tag!
Ich wollte dich grad anrufen.
Hast du eine Minute? Ja.
Setz dich doch. Ja.
Ähm ...
Ja ... * Telefonklingeln *
Wie du weißt, sind wir massiv unter Druck.
Die Leute erwarten, dass sich die Arbeiterpartei erneuert.
Das ist mir nicht entgangen.
Also haben wir uns Gedanken gemacht.
Wir? Wir werden die Regierung umbilden.
Ah ja. Angefangen bei Kleppe.
Unsere meisten Probleme
haben mit seiner unglücklichen Finanzpolitik zu tun.
Dann die dumme Sache mit dem Wahlkampfzug.
Dann hab ich noch mit Reiulf geplaudert.
Wir haben uns überlegt, dass er Handelsminister wird.
Es heißt immer, die Partei ist zerrissen.
Da macht es sich gut,
wenn der Parteivorsitzende auch in der Regierung sitzt.
Das macht einen guten Eindruck.
Damit war er einverstanden? Natürlich.
Er kennt die Situation am besten, in der wir uns befinden.
Verstehe.
Das klingt nach einem Lösungsansatz.
Es wäre aber nett, wenn ihr mich nächstes Mal auch einladet.
Ja, sicher.
Es war nur ... ein bisschen heikel.
So was wie ein Puzzle aus vielen verschiedenen Teilen.
Welchen?
Reiulf legt Wert darauf, dass enge Freunde mit im Boot sind,
zur Unterstützung für den Handelsminister.
Äh, und ich hab gedacht:
Ein paar neue Gesichter - das wär nicht das Dümmste.
Das ging hin und her.
Welche neuen Gesichter?
Ronald Bye zum Beispiel.
Seine Klarheit und Direktheit wäre ein Gewinn für die Partei.
Dann hat Reiulf noch ein paar Namen genannt.
Foerde, Rönbeck.
Thorwald Stoltenberg.
Alles interessante Leute so weit.
Ja.
Aber die müssen wir auch unterbringen.
Wir haben nachgedacht und fanden:
Thorwald als Verteidigungsminister würde passen.
Was bedeuten würde, dass Rolf ein anderes Ressort bekommt.
An dieser Stelle sind wir dann auf eine ganz interessante Idee gekommen.
Du bist ja ...
... ungeheuer populär im Volk.
Ginge es nach der Presse, wärst du längst Ministerpräsidentin. (lacht)
Nicht dass du denkst, wir nehmen das nicht ernst.
Im Gegenteil.
Aber wenn ich nach vier Jahren im Amt was schätzen gelernt hab,
sind es meine Erfahrungen im norwegischen Parlament.
Und die hast du nicht.
Nein.
Deshalb meinen wir, dass dir diese Erfahrung guttäte:
Die Erfahrung des Alltags in der Volksvertretung.
Dass es für dich und die Partei sehr vorteilhaft wäre, ...
... wenn du dem Kabinett nicht mehr angehörst.
Ich bin also raus?
Auf der Ministerliste
wird der Name Brundtland nicht mehr erscheinen.
Rolf Hansen wird dein Nachfolger im Umweltressort.
Du wirfst mich aus dem Kabinett?
So würde ich das nicht sagen.
Im Grunde machen wir dir ein riesengroßes Kompliment.
Du hast eine große Zukunft in der Partei.
Aber wenn du meinst,
die parlamentarische Arbeit wär eine Nummer zu klein ...
(zögerlich) Nein ...
Der Meinung bin ich nicht.
Fein.
Sehr schön.
Dann machen wir das so.
* Türklacken *
* Stimmengewirr *
* Stimmengewirr *
* Aufzugklingeln *
♪ Piepen und monotone Töne ♪
Jetzt komme ich zu einem der erfahrensten Politiker,
dessen Talente wir sehr zu schätzen wissen.
Es ist mir eine große Freude, Ihnen mitzuteilen,
dass Reiulf Steen das Amt des Handelsministers übernimmt.
(räuspert sich)
Einar Foerde übernimmt das Ministerium für Kirche und Bildung.
Thorwald Stoltenberg wird Verteidigungsminister.
Ja, und Sissel Rönbeck wird das Ressort Verbraucherschutz leiten.
Ich glaube, damit ist sie die jüngste Frau in Norwegen,
die jemals ein Regierungsamt bekleidet hat.
Das ist doch mal was, Sissel.
* Rhythmisches Piepen
Und ähm ... zu guter Letzt:
Rolf Hansen wird neuer Umweltminister.
Verkehrsminister wird Ronald Bye.
Ja, so sieht also unsere neue Regierung aus.
Ich bin sicher, dass es zu einer fruchtbaren Zusammenarbeit
mit Partei und Parlament kommen wird.
* Rhythmisches Klopfen *
* Fahrzeugrattern und -quietschen
* Rhythmisches Klopfen *
* Klappern *
* Entferntes Gelächter *
Willkommen zurück, mein Junge.
Ich hoffe, ich hab nicht zu viel verpasst.
* Gelächter * Glückwunsch.
Die Vergangenheit hat gezeigt,
wozu wir imstande sind mit dem Rücken zur Wand.
Ja, find ich auch.
Odvar, nur eine Frage? - Ja.
Sehe ich das richtig,
dass Brundtland dem neuen Kabinett nicht mehr angehört?
Ja, richtig.
Gro ist für die Partei 'ne große Zukunftshoffnung.
Da haben wir beschlossen, sie dem Parlament abzutreten.
Um sich auf das höchste Staatsamt vorzubereiten.
Jetzt werden sich einige fragen,
warum die populärste Politikerin bei der Regierungsumbildung leer ausgeht.
Genau weil Gro so populär ist, haben wir ihr diese Chance gegeben.
So ist das.
Okay.
* Quietschen *
♪ Ruhige Gitarrenklänge ♪
* Motorbrummen *
♪ Monotone Gitarrenklänge ♪
♪ Monotone Gitarrenklänge ♪
♪ Dissonante Klänge ♪
Ah, da sind Sie ja!
Willkommen! Danke.
Sie kriegen Reiulfs altes Büro. Ja, schön.
Es riecht etwas muffig, die Lüftung wird repariert.
Wunderbar. Bitte schön.
Danke, vielen Dank.
(räuspert sich)
* Rattern *
* Rascheln *
* Scheppern *
* Sich nähernde Schritte *
* Klopfen *
Ja.
Hey, Gro.
Du hast die Pressekonferenz geschwänzt.
Ja, ich hab da nichts zu suchen.
Was ist eigentlich los?
Ist das ein Interview?
Wieso nicht? Wenn du möchtest?
Vielleicht ein andermal.
Soll das so weitergehen?
Was? Wie sie dich behandeln.
Ich konzentrier mich auf gute Arbeit - jetzt im Parlament.
Du kannst mehr tun!
Du brauchst das nicht runterzuschlucken.
Nordli ist eine Schlafmütze
und zermürbt von der Kritik an seiner Passivität.
Dabei räumt er noch seine große Rivalin mit ab.
Und Reiulf? Der zieht die Presse auf seine Seite.
Wie, weiß ich nicht.
Sogar jetzt, wo alle dachten, er ist am Ende.
Und was machst du?
Was hast du vor? Ich mach die Spielchen nicht mit.
Nein, du sitzt hier in diesem Loch!
Ja ...
Wie stellst du dir deine Zukunft vor?
Es ist richtig, sich auf das, was vor dir liegt, zu konzentrieren.
Aber was ist in einem oder fünf Jahren?
Sitzt du dann noch hier und machst gute Arbeit?
Oder bist du Ministerpräsidentin?
Copyright Untertitel: NDR 2023
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