All language subtitles for Der.Mann.der.immer.kleiner.wurde.-.Die.unglaubliche.Geschichte.des.Mr.C.2025.GERMAN.DL.1080p.WEB.H264-MGE

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Original subtitles

Ein Blick in den Himmel genügt,

um schwindelig zu werden,

um sich klein zu fühlen,

ein Tropfen im Ozean,

ein Staubkorn auf einem Kieselstein.

Winzig.

So sind wir.

Einige unter uns vergessen das,

andere wiederum unternehmen alles, um nicht daran denken zu müssen.

Jeder senkt auf seine Weise den Blick und wir werden unruhig.

Wir tun so, als hätten wir einen Sinn,

ein Ziel.

Wir erzählen von uns...

und nennen es...

...ein Leben.

Doch egal, was wir tun,

unser Leben gleicht nie wirklich dem, was wir von uns erzählen.

Es widersetzt sich,

entzieht sich uns.

Kein Grund, sich Vorwürfe zu machen.

Vieles liegt nicht in unserer Hand.

Unser Leben kommt ganz gut ohne uns aus.

Hallo!

Hallo, Xavier. -Hallo, Chef.

Hast du Thierry erreicht?

Was?

Hast du Thierry erreicht wegen des Holzknies?

Er will mich morgen zurückrufen.

Xavier, dein Helm! -Ich bin hier fertig.

Ja, aber trotzdem.

Das hier muss vorangehen, unsere größte Baustelle.

Unsere einzige.

Die ersten Raten wären auch fällig. -Ja, keine Sorge.

Unser Konto ist nämlich...

...auf Anschlag.

Na gut.

Und ruf den Architekten an! -Mach ich.

......im Orient und in Asien. In Europa tauchten sie erst im 14. Jahrhundert auf.

Man war sofort begeistert. Die Feindseligkeit der Kirche...

Auch wenn man alles zum Glücklichsein hat, so fehlt einem doch etwas.

Das Glück ist nur ein Duft.

Er packt uns, und wir gewöhnen uns daran.

Und dann?

Weiter umherstreifen?

Ein neues Ziel? Eine neue Geschichte?

Hallo, Papa. -Hallo, mein Schatz.

Soll das immer so weitergehen? -37 in einer Klasse! Ja.

Und außerdem...

...die Belüftung! -Nein, zuerst deine Hausaufgaben.

Bescheuert, wir dürfen nicht einmal die Fenster öffnen.

Das habe ich nicht gesagt. Nein, nein, das hast du missverstanden.

Du malst? Das seh ich doch! Arbeite mal schön! -Aber ich bin fertig.

Nein, bist du nicht. -Doch.

Mir sagst du das?

Das geht aber nicht! -Mist...

Was denn?

Ich geh mal...

Bringst du Wein mit? -Ja.

Ich seh nach Bubulle. -Halt, du bist nicht fertig!

Sag mal... na, geh.

Nein, du bleibst draußen, Toufou.

Nein!

Papa, wann kommen die neuen Fische?

Das wird nichts, Schatz. Ist schwierig, wegen Toufou.

Aber Bubulle ist so alleine. -Der ist Einzelgänger.

Gib mir bitte die Zange von der Werkbank.

Bin gleich wieder da, Bubulle.

Danke.

Papa?

Was denn?

Die Spinne. -Was ist mit ihr?

Mach sie tot!

Nein, mach ich nicht.

Doch, bitte.

Nein, die sind nützlich, weißt du? Sie fressen die Mücken.

Trotzdem.

Dich frisst sie nicht.

Dich frisst sie nicht,

weil ich dich fressen werde. -Nein, nicht das Monster!

Jetzt fress ich dich!

Hör auf...!

Und jetzt...

...hoch mit dir, ich komme gleich.

Mäuse sind keine mehr da.

Papa hat schon Nein gesagt, Mia. -Und eine Schildkröte?

Die ist gut, die kann sie nicht fressen.

Ich sorge auch für sie. -Jaja...

Bitte.

Deshalb fahren wir Freitagabend direkt los? -Ja.

Ach nein,

Samstagmorgen ist ja Mias Tanz-Gala. -Da will ich nicht hin.

Wieso? -Warum nicht?

Weil ich schlecht tanze. -Wer sagt das?

Die Großen sagen dauernd, wir Kleinen seien Nieten,

könnten nicht tanzen und würden zu laut reden, obwohl wir flüstern.

Man redet auch nicht im Unterricht. -Die sind nur neidisch.

Weißt du was?

Tanze, wie du willst und außerdem tanzt du sehr gut.

Komm, zeig's mir!

Musik!

Oh, die Entrechats!

Siehst du? Wir tanzen, wie wir wollen.

Hast du mein Handy gesehen?

Nein.

Ach, ich komme zu spät.

Mach's gut, mein Schatz. -Ciao.

Ja, aber nach 30 Tagen, Monsieur Declève.

Jetzt sind zwei Monate rum.

Wir haben das gleiche Problem.

Sehen Sie?

Na, ich nehm Sie beim Wort.

Danke, auf Wiederhören.

Bist du bei uns, Paul?

Ja.

Fertig!

Willst du kein Joghurt? -Nein.

Das Gedicht kannst du? -Ja.

Gut.

Schlafanzug, Zähne, Hände...

Ich komme gleich.

Papa, machen wir dann noch ein Rätsel? -Heute nicht, mein Schatz.

Morgen.

Das hast du gestern auch gesagt. -Ja, aber es ist schon spät.

Komm, sei doch mal nett.

Eine Geschichte!

Um in Frieden zu leben, wohnt die Prinzessin auf einer Sternschnuppe.

Unmöglich. -Doch.

Nein, unmöglich. -Doch!

Nein, Mia, denn eine Sternschnuppe ist ein Meteorit, so groß wie ein Staubkorn.

In der Geschichte ist er so groß, man kann ein Schloss darauf bauen.

In der Geschichte ist die Prinzessin müde, und ich bin es auch.

Sie ist überhaupt nicht müde. -Doch, todmüde.

Aber nein! -So, jetzt schlafen wir.

Gute Nacht.

Papa!

Nein, Mia, nein.

Aber ja, komm jetzt! -Heute nicht!

Ach, komm! -Doch, bitte!

Du bist vielleicht anstrengend.

Mir tut der Rücken weh.

So... jetzt aber!

So...

Und ab ins Bett.

Ja. -Einverstanden?

Gute Nacht. -Gute Nacht.

Schlaf jetzt, ja? -Ja.

Wir verbringen unsere Zeit mit den schlimmsten und tollsten Fantasien.

Das ist unsere Stärke und unser Fluch.

Träumen von woanders...

Davon, alles zu ändern...

Neu zu beginnen, damit auf alle Fälle etwas passiert.

Dabei passiert immer etwas.

Zwangsläufig kommt es auf einen zu.

Das gibt's doch nicht.

Hier ist was im Gange schau mal! -Vielleicht hast du abgenommen.

So ein Unsinn, man nimmt doch nicht an Größe ab. -Sei mal freundlicher.

Schau doch mal, Elise!

Weiß nicht, vielleicht weniger Umfang.

Einatmen.

Noch einmal.

Gut, messen wir dich.

Komm.

So, aufrecht stehen...

Eins sechsundsiebzig.

Machst du Witze?

Du kannst dich wieder anziehen.

Das ist doch nicht möglich, 1,76 war ich noch nie.

Seit dem Militär bin ich 1,80.

Die ganze Zeit war ich 1,80. -Wie viel wiegst du noch mal?

Vierundsiebzig.

74 Kilo bei 1,76... das ist in Ordnung.

Gesunder Schlaf? -Ja.

Du isst gut? -Ja, klar.

Erektion okay? Keine Probleme? -Keine.

Also alles bestens. Wann hast du dich zuletzt gemessen?

Weiß nicht, vor 15 Jahren vielleicht.

Mit dem Alter werden wir alle kleiner.

Vier Zentimeter?

Ja?

Und? Was hat er gesagt?

Na ja... alles bestens.

Siehst du, kein Grund zur Beunruhigung.

Komm jetzt, ab ins Bett!

Nein, ich will noch nicht.

Soll ich dich bei den Füßen nehmen?

So, jetzt schlaft schön!

So.

Gute Nacht.

Du hast mich erschreckt. Was machst du da? Um drei Uhr morgens.

Ich kann nicht schlafen.

Komm wieder ins Bett. -Ja...

Elise?

Also: Der Stoffwechsel ist unauffällig, keinerlei Unregelmäßigkeit.

Check-up und Röntgenbilder sind normal.

CT ist gut, ebenso das Gehirn-MRT.

Sie sind 1,65 groß und wiegen 63 Kilo.

Sie haben 15 Zentimeter und 10 Kilo in wenigen Wochen verloren.

Etwa 17 Prozent Ihrer Körpermasse.

Hatten Sie mit toxischen Produkten Kontakt?

Nein.

Düngemitteln?

Nein.

Mit Lösungsmitteln?

Nein... nein.

Habt ihr doch in der Werkstatt.

Ja, aber ich habe keinen Kontakt damit.

Ist Ihnen nichts Ungewöhnliches widerfahren?

Ein traumatisches Ereignis, ein emotionaler Schock?

Nein. -Hatten Sie denn schon einmal so einen Fall?

Nein.

Und was habe ich?

In diesem Stadium habe ich keinerlei Erklärung.

Abgesehen von dieser in Proportionen homogenen Reduktion.

Was heißt das?

Es ist, als...

...wären Sie dabei,

zu schrumpfen.

Anatomie und physiologische Funktionen bleiben, alles behält seine Proportionen.

Ja...?

Es gibt keine Fehlfunktion, keine genetische Veränderung...

oder eine Beeinträchtigung Ihrer DNA.

Wir werden weitere Untersuchungen durchführen.

Wir brechen nichts übers Knie. Wir werden... sehen, wie es sich entwickelt.

Aber die Dinge, die passieren, die hat das Leben ausgesucht.

Blind,

brutal.

Und schon sehnt man sich nach früher zurück, auch wenn man alles ändern wollte.

Man schaut weg, flüchtet,

tut so, als sei nichts passiert.

Trotzdem weiß man es:

Nichts wird mehr so sein wie früher.

Wie, du willst nicht tanzen?

Wann werden Sie die Ergebnisse haben?

Das weiß ich nicht mehr. Ich glaube, zweimal... ja.

Papa, wir sind's!

Mia, deck bitte den Tisch.

Wie fühlst du dich?

Keine Ahnung.

Die Klinik rief wieder an. Was sag ich denen?

Nichts.

Jetzt gibt's Fressen.

Schau, Toufou.

Die einzige Lösung ist der Verkauf des Hauses.

Meine Eltern nehmen Mia, solange wir uns umschauen.

Vielleicht würde eine Luftveränderung dir guttun. Man weiß nie...

Oder wir gehen woandershin. Wohin möchtest du?

Wohin?

Paul, wohin?

In einen Zirkus.

Komm...

Das ist das Haus.

Direkt an der Küste!

Ich zeig Ihnen alles. -Vielen Dank.

Gerne doch, treten Sie ein.

Hier also das große Wohnzimmer...

...mit der Terrasse zum Meer. -Gut gelegen.

Die offene Küche. -Schöner Stein.

Tut es der Kamin? -Ja.

Gut.

Die Küche bleibt so? -Ja.

Super.

Daran anschließend das Schlafzimmer...

...mit seinem Bad. -Das ist groß.

Wenn ich fragen darf, warum verkaufen sie?

Der Mann ist verschwunden, für seine Frau ist es zu erinnerungsbeladen.

Noch das andere Zimmer?

Kommen Sie.

Die hätten mich sehen können!

Was ist nur in dich gefahren?

Existiere ich nicht mehr?

Über den Verkauf hätten wir reden müssen!

Das haben wir. -Nein!

Du hast mich vor vollendete Tatsachen gestellt.

Das ist auch mein Haus.

Mein Haus.

Ich habe dieses Haus erbaut!

Wir können nichts mehr bezahlen,

begreifst du das nicht? Was soll ich denn machen?

Du hast ärztliche Hilfe abgelehnt, jeden Versuch, dich zu behandeln!

Elise, Kranke werden behandelt!

Ich bin nicht krank. -Hör auf, Paul.

Sieh mich an!

Sieh nur, Elise! Ich bin noch am Leben!

Ich lebe!

Bin am Leben!

Ich will nicht enden wie eine Laborratte.

Ich bin nicht krank. -Hör auf, Paul, hör auf!

Nein, überleg mal! Vielleicht bin ich nicht der einzige.

Hör auf! ...Entschuldige, es tut mir leid.

Elise! -Nein, hör auf!

Ich bin nicht krank!

Ich bin nicht krank.

Hier lässt sich's aushalten. Sehr schönes Haus.

Gut ausgestattet.

Sehr schöne Aussicht.

Gut gelegen...

Ist das dein Haus?

Ist es dein Haus?

Du hast Geschmack.

Ausgestattete Küche...

Oh, ein Schlafzimmer! -Ja.

Da schläft wohl jemand.

Meine Puppe.

Sollen wir sie wecken? -Wenn du willst.

Mia, mach die Musik an!

Was ist, Mia?

Sollen wir was anderes spielen? -Das Monster!

Das Monster! -Nein, Mia, nicht das Monster.

Hör auf, Mia!

Schon gut.

Alles bestens, mein Schatz...!

Entschuldige, Papa.

Schuhe aus, Mia.

Wir sind's, Paul!

Paul?

Paul, wo bist du?

Mama, wo ist Papa?

Papa?

Paul!

Elise!

Paul? -Ja!

Elise!

Ich bin hier!

Paul?

Hier, Elise!

Hier bin ich, hier!

Elise, ich bin hier!

Elise, ich bin hier!

Ich bin hier, Elise!

Komm her...

Komm! Komm schon!

Komm her!

Komm schon, verdammt!

Elise! Hier!

Elise! Hier bin ich!

Hier!

Du bist das gewesen?

Das ist doch nicht möglich!

Wieso hast du das getan?!

Nein, nicht! Nicht, Elise!

Was ist passiert, Mama? -Nichts...

Hier bin ich!

Hier!

Ich bin hier!

Elise!

Ich bin hier!

Hier bin ich doch!

Sein Leben zu leben muss man erst wieder lernen.

Alles, was uns umgibt,

hat sein Antlitz verändert und betrachtet uns mitleidig.

Familiäres, glückliche Erinnerungen,

das alles schmerzt jetzt. Man fühlt sich so einsam wie noch nie.

Papa!

Papa, wo bist du?

Papa! -Komm jetzt, komm, Mia.

Komm jetzt! -Nein, ich will bleiben.

Ich will Papa finden!

Elise!

Hilfe!

Wir können ihn doch nicht hierlassen!

Mia! -Ich will Papa finden!

Mama!

Mama! -Beruhige dich.

Beruhige dich, mein Schatz.

Lass mich!

Nein, lass mich!

Ich mache mir doch auch Sorgen.

Mia!

Komm jetzt!

Komm!

Mia!

So soll es nun nicht enden, sagt man sich.

Und die einzige Lösung, um nichts zu erleiden, heißt handeln.

Und was nehme ich?

Nur die Puppen.

Und Mias Sachen in ihrem Schrank, bitte.

Elise!

Und Pauls Sachen? -Keine Ahnung.

Das machen wir später.

Elise!

Liebling!

Elise!

Hier bin ich!

Hier!

Elise!

Nein, den Keller ein andermal. -Ja, hier! Hier!

So, gehen wir.

Ich halte es hier nicht länger aus.

Man fragt sich: "Ist das von nun an mein Leben?

Ein von vornherein verlorener Kampf? Ein Ende, das nicht enden will?"

Man wollte leben, überlebt aber nur.

Statt zu handeln, reagiert man nur.

Wie ein Tier.

Auf Durst.

Auf Hunger.

Auf Gefahr.

Wenn wir schon wie Tiere sind, sollten wir aufhören zu denken.

Was bleibt, ist das absolute Bedürfnis, Trost zu finden.

Ich bin es, die sie will.

Beachte sie nicht!

Ich... werde mich um sie kümmern.

Komm schon...

Ja...

Ja, sie fehlt mir.

Dir fehlt Mia auch, oder?

Du wirst sie vielleicht wiedersehen.

Sag ihr, dass ich sie liebe und dass ich lebe.

Sagst du ihr das?

Ja, ich lebe.

Ich lebe.

Ich lebe.

Ich lebe.

Ja, ich weiß.

Die grüne Tür...

Wo ist er?

Ah, ich seh ihn.

Ja, er ist noch da.

Ja, ja, er lebt noch.

Soll ich ihn mitnehmen?

Wenn nur noch das Ende übrig ist, so bleibt doch das Ende.

Man kann es zum schönsten machen, das möglich ist.

Ein letztes Mal...

...den Kopf erheben.

Und los!

Dem Tod in die Augen gesehen zu haben, ist ein Glück.

Er gibt der Welt ihre ursprüngliche Schönheit zurück,

die man nicht mehr sah.

Zu leben, sagt man, heißt sterben zu lernen.

Vielleicht sollte man sterben, um leben zu lernen.

Dieser Weg war wichtig, um mich wiederzufinden.

Meinen Käfig verlassen, mich von Angst befreien.

Ich habe keine Angst mehr.

Ich bin im Einklang.

Unser Leben ist flüchtig.

Ein Tropfen im Ozean.

Ein Staubkorn auf einem Stein.

Winzig,

doch großartig.

Nun ja, Mia...

All das wollte ich dir sagen.

Damit du die Zeit gewinnst, die ich verloren hatte.

In unserem Lachen, das immer noch widerhallt.

In unserem Entzücken.

In diesem Himmel, in den wir so oft gemeinsam geschaut haben.

Ich weiß nicht, wo ich bin, Mia...

Aber ich bin da.

Untertitel: Kain Gold KGF-Meerbusch

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