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Nach der Tradition von Minangkabau,
muss jeder Sohn seine FamiIie eines Tages verIassen.
Und sich den zahIreichen Herausforderungen des Lebens steIIen.
Dank der er schIießIich zum Mann wird. Dieser Weg heißt ,,Merantau".
Das ist die höchste Prüfung für Körper und SeeIe.
Es erfordert ein tiefes Verständnis der WeIt.
Die Naturwird sein Lehrer und spendet den SchüIern Licht
für den schwierigen Weg zwischen Recht und Unrecht.
Das ist die Geschichte meines Sohnes.
Und seiner Reise in das Leben der Erwachsenen.
Das ist sein Merantau!
Da bin ich wieder.
Hab ich gesehen.
Heute ist es wärmer aIs sonst zu dieser Jahreszeit.
Warum soIIte das Wetter es dir Ieichter machen?
NurweiI heute dein Ietzter Tag ist?
Und ich werde das auch nicht tun. AIso geh und deck den Tisch, ja?
Hör zu!
AIs dein Bruder von seinem Merantau zurückgekommen ist,
haben dein Vater und ich ihm vieI Böses, VerIetzendes an den Kopf geworfen.
Wir dachten, dass wir das tun müssten.
Wir dachten damaIs, das wäre unsere Pfolicht der Gemeinschaft gegenüber,
verstehst du?
Aber heute weiß ich, das war nicht richtig.
Yayan beweist sich seit seiner Rückkehrjeden Tag aufs Neue.
Es war nicht nötig, in die Fremde zu gehen und sich zu bestrafen,
um dadurch ein besserer Menschen zu werden.
Und ehrIich gesagt, du brauchst das auch nicht zu tun.
Ma!
Ich meine nur, die Gemeinschaft sagt so einiges.
Aber das bedeutet doch noch Iange nicht, dass sie ein Recht dazu hat, es zu sagen.
Du musst mit dir seIber zufrieden sein.
Und zwar nach deinem eigenen Maßstab, mein Sohn.
Komm wieder nach Hause, wenn du es für richtig häItst.
Ich werde mein Bestes geben, das verspreche ich.
So Gott wiII!
Ich weiß, dass du das immer tust, mein Sohn.
Meister.
Genug!
Ich denke, du bist für die Fremde gut gerüstet.
Danke, Meister.
Gehen wir!
Nimm das mit mein Sohn. Es hat deinem Vater gehört.
Er ist in deiner Nähe und wird immer über dich wachen.
Ich werde es ständig bei mir tragen.
Ich möchte, dass du stoIz auf mich sein darfst.
Ich bin schon immer stoIz auf dich gewesen.
Du hast schon so vieI getan.
Pass nur gut auf dich auf.
-HaIIo, wie geht's -Danke, und seIber?
-Ist der PIatz frei? -KIar, setz dich.
-Ich bin Eric. -Yuda.
Was wiIIst du in Jakarta? Suchst du Arbeit?
Ich bin auf Merantau.
Merantau! Oh Mann, das waren noch Zeiten.
Ach ja?
Ist 'ne Ewigkeit her.
Und wo arbeitest du in Jakarta?
Im Moment überaII und nirgendwo. Wo immer meine Füße mich hintragen.
Was hast du in Jakarta vor?
Ich habe mir vorgesteIIt, ich könnte SiIat Iehren.
SiIat?
Hey! EntschuIdige, ich habs nicht so gemeint.
Aber ich habe das GefühI, ich sitze neben einerjüngeren Ausgabe von mir seIbst.
Du machst auch SiIat?
Ja. Wenn ich es brauche, weiß ich wie es geht.
Wie war deine Erfahrung, aIs du dein Merantau hattest?
Du soIItest mir zuhören, aus meinen FehIern kannst du vieI Iernen.
Du musst dir diese Träume unbedingt aus dem Kopf schIagen.
Im wahren Leben kann man mit SiIat gar nichts erreichen.
GIaub es mir ruhig.
Ich hab es versucht, genau wie du.
Hör auf meinen Rat! Du musst dir unbedingt ein anderes
BetätigungsfeId suchen. Du musst dein GeId irgendwie anders verdienen.
Ich meine, aIs Lehrerwirst du auf Dauer verhungern.
GIaub mir, die WeIt ist ungerecht.
Schätze, hier trennen sich unsere Wege.
Sieht so aus. Dann machs maI gut. Ich wünsche dir vieI GIück.
Ja, wünsche ich dir auch.
Pass auf dich auf.
Die von Ihnen gewähIte Nummer ist uns nicht bekannt.
Bitte prüfen Sie die Nummer und versuchen Sie es erneut.
Die von Ihnen gewähIte Nummer ist uns nicht bekannt.
Bitte prüfen Sie die Nummer und versuchen Sie es erneut.
Sie können sich da hin setzen.
VieIen Dank.
-Was darfs denn sein? -Satay Padang.
Tut mir Ieid. Habe ich nicht. Nur Hühnchen und Lamm.
-Ach egaI, ich probier maI Hühnchen. -Kommt sofort.
Hier kommt schon maI das Getränk.
-Lassen Sie es sich schmecken. -Das werde ich.
Hey, hey! Du da. Verschwinde.
Die Kinder hier gIauben, sie können reinkommen
und sich nehmen was sie gerade woIIen. Nicht zu fassen.
Ja. Ich bin noch neu hier. Ich möchte gern SiIat Iehren.
Gibt es hier vieIIeicht eine SchuIe für SiIat oder so was?
Ich fürchte nein. Die meisten Lehrer unterrichten privat in ihren Wohnungen.
Aber ich meine, das können Sie doch auch, zu Hause Stunden geben.
Leider nein. Sagen wir maI, sie wird gerade renoviert.
Tja, dann weiß ich auch nicht. Mehr fäIIt mir zu dem Thema nicht ein.
Aberwenn Sie etwas über Essen wissen woIIen, da bin ich SpeziaIist.
GIaub ich. Aber trotzdem, vieIen Dank für ihre HiIfe.
Ja, kein ProbIem, mein Junge.
-Was bekommen Sie? -Sechstausend.
-Was wird das. Komm zurück. -Ich komme wieder. Vertrauen Sie mir.
Wehe, wenn nicht!
Tun Sie mir nichts, bitte.
Ich tue dir nichts. Ich wiII nur das Portemonnaie.
Na ja, wir können ja teiIen. HaIbe-HaIbe.
Was? Das ist mein GeId. Gib es her, sonst knaIIts.
Na ja. Sagen wir Siebzig-Dreißig.
VieIen Dank.
Du brauchst nicht nachzuzähIen. Ich hab nichts raus genommen. EhrIich.
Aber ich sehe Iieber nach.
Das sind vierzig Prozent von deinem Lohn und deinem TrinkgeId.
Das ist Schwachsinn. Was ich auf der Bühne verdiene gehört mir.
Wenn du Iieberwoanders arbeiten wiIIst, na Ios, such dirwas.
An deinem bIassen Hintern verdien ich sowieso nicht vieI.
Leck mich!
Wenn du mich Iässt, begnüge ich mich gIatt mit fünfunddreißig Prozent.
Johni, bitte. Das woIIte ich nicht.
Es tut mir Ieid, du weißt, ich brauch den Job.
Nein. Dieses MaI hast du echt verschissen.
Nein, bitte, ich folehe dich an.
Lass mich, das ist meine Schwester.
Schwester ...
-Bitte, ich brauch das GeId. -Rück es raus!
-Lass sie ihn Ruhe. -Adit, nicht!
AIso, was ist? Was ist? Wirst du dich entschuIdigen?
Was ist? Warum hör ich nichts? Wo ist das GeId?
Wirds baId!
Und wegen deines Benehmens heute, nehme ich hundert Prozent.
SeIber SchuId.
Ich sehe dich morgen. Und untersteh dich, nicht pünktIich zu sein!
Lass sie Ios!
Besser du verschwindest.
Weißt du eigentIich, mit wem du dich anIegst, Freundchen?
Keine Ahnung. Jetzt gib ihr das GeId!
Ich gIaube es ist besser, du gehstjetzt wieder rein und vergisst das Ganze.
Was meinst du?
AIso?
Sag schon, was istjetzt?
Johni, ich hab damit nichts zu tun, ich meine, das ist ...
Ich wiII nichts hören! Wer hat dirArbeit verschafft, aIs dich niemand woIIte?
Und das ist der Lohn?
Lass dich hier nie wieder bIicken.
Ich bin gespannt, wie Iange das ohne dein geIiebtes TrinkgeId gut geht.
Johni, warte! Ich kann dir vierzig Prozent geben.
Scheiße!
Super! Das hast du prima hingekriegt, mein HeId.
Hast du nichts Besseres zu tun, aIs mein Leben zu zerstören?
Was!
Dieser KerI hat dich fast erwürgt und deinen Bruder hat er getreten.
Ja.
Und deinetwegen hab ich meinen Job verIoren.
Ich hatte schon genug ProbIeme, bevor du aufgetaucht bist.
Aber du musstest dich ja einmischen und aIIes noch vieI schIimmer machen.
Ich woIIte auch nicht hier sein.
Aberjetzt, wo ich mein Portemonnaie wieder habe, kann ich verschwinden.
Ja, finde ich auch.
Nein Schwester, nicht. Du hast doch gesehen, er kann uns beschützen.
Er hat schon mehr aIs genug getan. Mir reichts!
Das geht für mich in Ordnung.
Sagte ich doch, Mister.
Johni bringt Frischfoleisch, frische Mädchen. Nurfür Mister.
Johni, du sagtest, es wären fünf Mädchen.
-Okay, aberwir haben ... -Ich weiß, ich sehe nur vier hier.
Sie sind frisch, darüber bin ich froh.
Aber ...
Ich bin ein Mann der Geschäfte tätigt, ich bin kein Geschäftsmann.
Linkst du einen Geschäftsmann, zieht er vor Gericht und bestraft dich.
Das schadet nur deiner Brieftasche. Aber ich, ich bin irgendwie anders!
AIso, wenn ich fünf Stück besteIIe und am Liefertermin krieg ich nur vier,
aIso dann muss ich wohI oder übeI deiner Brieftasche schaden.
Aber ...
ich könnte dich auch ein bisschen anritzen ...
Nur ein kIeines bisschen!
Eine Spur hinterIassen.
Irgendwas, weißt du?
Damit wir uns einig sind, was Angebot und Nachfrage bedeutet.
Kannst du mirfoIgen, Mr Johni?
Ich bringe Ihnen fünf Mädchen, noch heute.
Gut. Dann muss ich dir nicht wehtun.
Mister! Kommen Sie in meinen CIub. Go-Go CIub.
Junge, frische Mädchen, für Sie kostenIos. Ich mach Sie gIückIich.
-Du bist ein guter Gastgeber, Johni. -Danke, Mister.
Bring sie weg!
HaIIo.
Wir müssen noch eins Iiefern.
Bring das Auto zum Eingang. Wir müssen die Zicke, diese Astri auftreiben.
Ist mir scheißegaI, wie schwer das wird. Wir müssen sie finden!
Schieße!
Hi ...
HaIIo Astri.
Ayi? Ich bin es, Astri.
-Ayi, mach doch ... -Ayi ist nicht zu Hause.
Ich habe vorhin gehört, wie sie gegangen ist.
Hat sie gesagt, wo sie hin woIIte?
Sie hat irgend etwas von einer Besprechung gesagt.
Da war ein Mann, der hat sie abgehoIt.
Der ist ziemIich grob mit ihr umgesprungen. Aber sie hat
drauf bestanden, dass das in Ordnung wäre. Das was doch in Ordnung, oder?
-Werwars denn? -Ich!
Na mach, steig ein!
Hey, du bist dran. Nicht reden, wirwoIIen spieIen.
-'TschuIdige, hab geträumt. -Du und geträumt? Doch nicht beim SpieI.
-Ja bitte? -HaIIo Ma, ich bins.
Yuda! Junge.
Seid maI Ieise, ich hab Yuda am TeIefon.
Du, Mama, frag Yuda, wie die Mädchen in Jakarta sind.
Du sei stiII und spieI dein SpieI.
-Werwar das? -Nur dein Bruder.
Der dich wie immer aufziehen wiII. Das kennst du doch.
Und, wie gehts bei euch so?
Zum GIück ist bei uns aIIes in bester Ordnung.
Aber das ist nicht wichtig. Wie ist es dir bisher ergangen?
Ich meine, hast du dich gut eingeIebt? Yuda?
AIIes in Ordnung, hab auch schon ein paar SchüIer gefunden.
Ach, das höre ich gern.
Ich wusste immer schon, du gehst deinen Weg. Ganz egaI was passiert.
Du hast dich schon immer durchgesetzt. SeIbst gegen deinen großen Bruder.
Lass mich Ios, du ArschIoch!
Du soIIst mich IosIassen, du verdammtes ArschIoch.
Lass mich. ArschIoch!
Lass mich gehen, du Bastard. Du Wichser ...
Noch so ein Ding und ich schIag dir die Fresse ein.
So ist's brav.
HaItet sie fest!
HaIt, haIt sie fest!
Los.
HaIt sie fest.
-HaIt die verdammte Hure fest! -Warum bringen wir sie nicht einfach rein?
Ach, wer bist du jetzt?
Du bistjetzt der Boss, ja?
SoII ich vieIIeicht deinen Anzug bügeIn, ja?
Die Schuhe putzen auch noch?
Verdammt, haIt sie fest!
-Ma, ich muss SchIuss machen! -Warte, was ...
Ach, sieh maI an! Unser SuperheId ist wieder da.
Ich hatte schon gehofft, dass wir uns wieder sehen. Aber so baId?
Was ist denn so besonderes an ihr?
KIar, sie hat 'ne hübsche Fresse.
Aber das haben jede Menge Nutten hier.
AIIes soweit in Ordnung?
Ja, mir geht es gut.
Tja, ich hab echt gedacht, dass du es schaffen würdest, ehrIich.
Aber es scheint mir, aIs hätte ich genug Verstärkung. Eins, zwei, drei und vier.
Die ZahI soIIte ich mir echt merken.
AIso bis zum nächsten MaI.
Du SuperheId!
Du Wichser, Iass mich, du Bastard. Lass mich Ios, du Schwein!
Du dreckiger Bastard!
Du MistkerI. Du widerIiches ArschIoch. Du bist der Ietzte Dreck.
Ich hoffe, dass du in der HöIIe schmorst! Scheiße, Iass mich Ios, du ArschIoch!
MaI sehen, was sonst so Iäuft.
Scheiße, die Weiber sind ja toter aIs tot.
Bewegung!
'TschuIdige, hier sind wir endIich.
Wenn du dich nur auf eine Sache konzentrieren musst, kIappts doch.
GeId.
Was ist das?
NiedIich!
AIso dafür zieh ich dirwas ab.
Ich kann das erkIären, Mister. Sie war sehr schwer zu bekommen.
Ich hab aIIes dran gesetzt, um Sie nicht zu enttäuschen.
Na gut, wenigstens ist sie jetzt hier.
Sie ist hier. Sie gehört Ihnen.
Aber gIaub nicht, weiI ich mir die Enttäuschung
nicht anmerken Iasse, dass ich zufrieden bin.
Sie ist trotzdem beschädigte Ware.
Sie ist gut.
Okay, macht euer Ding.
Scheiße, Scheiße! Wer zum TeufeI war dieser KerI?
Niemand? Niemand weiß es, verdammt? Werwar das? Was?
Du weißt es auch nicht, oder?
Komm schon. Du soIItest dich setzen.
Das Mädchen, das ist der Grund.
Deswegen sind wir nicht hier.
ErwoIIte das Mädchen. Und du, du hast das Mädchen hergebracht.
Ich versprechs. Ich versprechs. Ich schaff sie wieder ran.
Oh ja, das wirst du! Da bin ich sicher.
Und du wirst mir das größte Messer dieser beschissenen Stadt bringen.
Kapiert? So wirds Iaufen!
-Komm schon, dafür haben wir keine Zeit. -Okay.
So wird sich das abspieIen.
Und jetzt geh.
Nimm deine Männer und hau ab!
Adit!
Yuda, Yuda!
Yuda!
Was machen wir den jetzt? Wo können wir hin?
Schon in Ordnung, ich weiß wo wir bIeiben können.
-Seit wann ... ? -... ich für ihn sorge?
-Ja. -Seit drei Jahren.
Was ist mit deinen EItern passiert?
Sie haben uns verIassen.
Euch verIassen?
Meine EItern haben gegIaubt, wenn sie vieIe Kinder bekommen,
haben sie im AIter ausgesorgt, weiI ihre Kinder sich um sie kümmern.
Aber dass sie vorher vieIe hungrige SchnäbeI stopfen müssen,
das haben sie wohI Ieider vergessen.
Mitjedem Kind wurde es immer schIimmer.
Wir hatten nicht aIIe etwas zu essen.
Und eines Tages ...
Noch bevor ich wach wurde,
waren sie verschwunden. Sie haben Adit und mich zurück geIassen.
Zwei unserer Schwestern und einen Bruder haben sie mitgenommen.
Ich hätte gern gewusst,
was sie bewogen hat Adit und mich zurück zu Iassen. Warum uns?
Ja, und da hab ich mirArbeit gesucht. Damit er zu essen hat.
Seit dem musste er nie mehr hungern,
und nie mehr eine Nacht ohne ein Dach über dem Kopfverbringen.
Und das wird er auch nie.
Er hat GIück dich zur Schwester zu haben.
Nein, ich habe GIück.
Adit gibt mir einen Grund, weiter zu kämpfen.
Ohne ihn würde ich vieIIeicht in dem CIub verkauft, wie ein Stück FIeisch.
Mein BruderYayan und ich. Er ist äIter.
Schon aIs wir Kinderwaren, Iagen wir miteinander im Wettstreit.
Wir haben gekämpft, miteinander gerungen.
Das war unser SpieI.
Aber ich warja der kIeine Bruder.
Und so habe ich nie gewonnen.
Yayan hat gekämpft so hart er konnte.
Er hat gewusst, dass es mich frustriert und wütend macht.
Yayan kannte mich nur zu gut.
Er konnte mich so weit treiben,
bis ich ausgefolippt bin, wenn unser Vater erschien.
Ich hatte seinetwegen vieI Ärger.
Ich wette, jetzt Iegt er sich nicht mehr so oft mit dir an.
KIar, aIs wir beide größer wurden, wurde ich stärker.
Aber erwurde schIauer.
Und das ist so vieI mehrwert.
Ich weiß nicht, ob ihm das kIar ist ...
Aber ich habe immer versucht,
irgendwie in seine Fußstapfen zu treten.
Ja, ich woIIte wie er sein.
Warum gehst du nicht wieder zurück?
Das ist kompIiziert.
KompIiziert? Wieso?
Wenn du wieder zurückgehst, würde dich doch niemand finden können.
Niemand kennt dein Gesicht bisher in dieser Stadt.
Aber die Stadt ist groß.
Und dasseIbe giIt für dich.
Nach Sumatra? Tomaten pfolücken?
-Du findest strippen besser? -Ich bin Tänzerin, kIar?
Das hat mit Strippen nichts zu tun.
Wenn mir ein KerI beim Tanzen zusehen wiII, prima.
Aber mehr bekommt er nicht von mir zu sehen.
Ich habe mein eigenes GeId verdient.
Und habe mich noch nie für meinen Job schämen müssen.
'TschuIdige. Ich hätte das nicht verurteiIen dürfen. Tut mir Ieid.
Heißt das, du bist nicht mehr sauer, Astri?
Das heißt, ich habe Hunger.
Ich Iass dich jetzt in Ruhe.
Yuda?
Ja?
SchIaf gut.
Du auch.
Du verIierst unser ZieI aus den Augen.
Jetzt ist weder die Zeit, noch der Ort, um Krieg zu spieIen.
Wir müssen vorsichtig sein.
DamaIs, aIs Kinder ...
haben wir immerfür Gerechtigkeit gekämpft, egaI ob es wichtig war.
Stimmts? Das hat uns hier her gebracht.
Daran zweifeIt niemand, Ratger.
Das hier ist nur verdammter Scheiß und häIt uns von derArbeit ab.
AIs Dominic dir das angetan hat ...
Was hab ich getan?
-Das ist nicht dasseIbe. -Fick dich!
Jede Narbe ist die SeIbe, und jede Narbe ist wichtig.
Und jetzt sag mir: Was hab ich mit ihm gemacht?
-DamaIs waren wir Kinder. -Ich habe es ihm heimgezahIt.
Und ich würde das SeIbe wieder machen, wenn dein Gesicht bIuten würde.
Ich meine ja nur, dass das jetzt unwichtig ist.
Wichtig ist nur, dass wir unser Geschäft hier abschIießen
und wieder nach Hause fahren.
Das ist in Ordnung, ja? Das ist nicht wichtig, ja?
Wir bIeiben und bringen das in Ordnung.
Komm her. Tut mir Ieid. Es tut mir Ieid.
Nur noch ein paarwenige Tage.
Bitte gib sie mir. Lass mir die Zeit.
Was ist?
Johni bringt Männer. Kräftige Männerfür Mr. Boss' ProbIem.
Und?
Sie sind hier, sie sind hier. BeeiIung!
Wag es nicht, dich zu setzen!
Was soIIen die hier?
-Na ja, weiI ... Sie wissen schon. -Nein, das weiß ich nicht!
Ich wiII das Beste und Gutes tun.
Das Beste und Gutes? Warum zum TeufeI soIIte ich sie sehen woIIen?
Ist das ein VorsteIIungsgespräch? Haben sie LebensIäufe? Nein!
Schaff sie raus.
Den einzigen, den ich hier sehen wiII, ist der, der mir diese Fotze bringt.
Sag maI, hast du mich nicht verstanden?
-Doch. -Ach, tatsächIich?
AIso?
Los, raus!
Ach und Johni!
Das giIt auch für dich.
Wenn du es noch einmaI wagst, meine Zeit zu verschwenden,
schneide ich dir dein verdammtes Herz raus.
Ja, Mister Boss.
Ich bring das in Ordnung.
-Hey! Ich geh maI Zigaretten hoIen. -Okay. Bis gIeich.
Du kommst da auf keinen FaII rein, ohne erwischt zu werden.
Ich musste hart für mein GeId arbeiten. Das werde ich denen nicht überIassen.
Davon abgesehen, wir haben keine WahI. Wir brauchen das GeId.
Wo hast du es versteckt? - Ich hoIs für dich.
Vertrau mir.
Ok. Es ist unter dem VorIeger. Wenn du ihn hochnimmst, wirst du es sehen.
Ok, bIeibt hier.
Rührt euch nicht vom FIeck bis ich wieder da bin.
VieI GIück.
Hey, da hinten!
Hey! Da, Achtung! Hey! Da unten sind noch zwei.
SchneII, BeeiIung! Macht schon, die rennen sonst weg.
-SchneII, rein da. -Warte, nein.
Das ist vieI zu eng. Du passt da nicht mehr rein.
Mach dir um mich keine Sorgen. Ich hab mein eigenes Versteck.
Nein, geh nicht! Lass mich nicht aIIein!
Adit, bitte! Sei stiII. GIaub mir! Ich werde dich nicht verIassen.
Ich verspreche dir, ich komme zurück und hoIe dich.
Und bitte rühr dich nicht. Keinen Mucks!
Und bitte, keinen Laut.
SchneII, er ist da oben.
Astri?
Adit?
Astri?
-Yuda? -Adit!
Adit! Wo ist deine Schwester? Wo ist sie?
Sie haben sie weg gezerrt.
Sie hat mir gesagt, ich soII hier bIeiben und mich stiII verhaIten.
Ich habe nichts getan, um ihr zu heIfen.
Adit, hier nimm das.
-Du darfst mich nicht aIIeine Iassen. -Adit! Adit! Adit! Hör zu!
Du musst hierwarten. Verstehst du?
Dich mitzunehmen ist vieI zu gefährIich.
Ich bring Astri zurück. Ich versprechs dir.
EinmaI noch musst du stark sein. Ja?
Astri?
Du weißt, ich darf dir nichts sagen.
Diese WahI Iass ich dir nicht. Sag mir: Wo ist Astri?
Erwohnt im Apartmenthaus, Wohnung eins vier zwei sechs.
Warum Iässt du sie nicht von jemand anders tragen.
Schon okay.
Wie vieI Stockwerke sind es noch?
-Neun! -Neun?
Scheiß drauf!
Was gIaubst du wohI, wo du hin gehst? Es gibt nicht nur den einen.
AIso hoI dir einen.
Das schaffen wir schon aIIeine.
Hat sich geIohnt, auf dich zu warten.
Aberjetzt bedeutest du für mich nur 800 DoIIar die Woche zusätzIich.
Das Leben ist hart.
Wir müssen verschwinden. Dein bester Freund verwüstet hier aIIes.
Er ist hier, und du wiIIst verschwinden?
Hast vöIIig den Verstand verIoren?
Scheiß drauf, ich wiII ihn sehen!
Bitte, ich bin dir mein Leben Iange gefoIgt,
und das wird sich auch jetzt nicht ändern.
Aber ich bitte dich, vergiss das Ganze.
Fahren wir nach Hause.
AIso du bist der, nach dem aIIe suchen.
Du musst es nicht unbedingt tun.
Doch, muss ich. Und das weißt du.
Tut mir Ieid.
Mach schon, dir bIeibt keine WahI.
Komm schon. Bring es zu Ende!
So wie du, werde ich nicht.
Astri? Astri!
Mach die Tür auf!
Dann Iernt euch maI gut kennen. Ihrwerdet ne WeiIe hier sein.
Kannst dicht machen.
-Warte! -Was?
-Ich wiII wissen, was er drauf hat. -Er hats hier her geschafft, oder?
Und ich wiII wissen wie.
Komm schon!
Hörst Du?
Hör ihnen zu!
Das ist das Ende.
HiIfe!
Du schon wieder.
Gehen wir nach Hause!
Nein!
Yuda, haIte durch. Yuda.
Warte, ich hoIe HiIfe.
Astri!
Wir haben keine Zeit.
Nein, das darfst du nicht sagen.
Bring das für mich ...
Bring bitte das für mich nach Hause.
Nein! Nein!
Wir gehen zusammen nach Hause, das hast du versprochen.
Du darfst nicht aufgeben, bitte! Bitte.
Astri ...
ErzähI meiner FamiIie was geschehen ist.
Sag meiner FamiIie, ich hab mein Bestes gegeben.
Und dass es mir Ieid tut.
Yuda!
BIeib, bitte bIeib bei mir.
Nein, nein, nein!
Astri, es ist gut da draußen.
Sie werden sich um dich kümmern. Meine FamiIie ...
Yuda, Yuda, Yuda!
Bitte, Astri. Du musstjetzt gehen.
Yuda!
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