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Ja, Boss.
Ich nutze meine freie Zeit aus.
Selbstverständlich. Frau Veronique ist im Casino.
Warte.
Sie wollen sich das Fernsehen anschauen.
Ja, bitte, Boss.
So.
Aber jetzt.
Oh, bist du groß.
Bis zum nächsten Mal.
Wenigstens darf ich Ihnen eine Zigarette anzünden.
Ins Kino darf ich nicht mit Ihnen, spielen darf ich nicht mit Ihnen. Und
Sexuelle betrifft?
Sexuelles Leben interessiert mich aber nicht.
Da hat Ihr Onkel aber schon ganz andere Ansichten.
Mein Onkel.
So ist es schön, mein Kind. Sie haben wirklich Talent.
Sie blasen vorzüglich, meine Gute.
Wer ist da? Ich,
Onkel. 20 Sekunden. Ja, komm.
Dankeschön.
Du kommst heute so früh, meine Nichte.
Hat dich das Glück heute nicht gefunden?
Das ist alles, was übrig geblieben ist.
Wollen Sie hier übernachten, Fräulein?
Nein, das will ich nicht.
Das ist nicht das richtige Casino für mich.
Mein Chauffeur wird Sie nach Hause bringen.
Ich habe einfach kein Glück.
Danke, mein Herr.
Auf Wiedersehen. Nicht mit Roulette spielen. Warum findest du keinen
Du weißt doch, dass mich Sex nicht interessiert, Onkel. Ich will in ein
Casino. Aber dort lernst du es auch nicht.
Wo ist Balthasar?
Er hat heute seinen freien Tag.
Er hat sich alle meine Telefonbücher ausgeliehen.
Weiß Gott wofür.
Und jetzt? Und jetzt lass uns in ein anderes Casino fahren, Onkel. Ja.
Ich glaube, ihr möchtet jemanden verreisen. In ein schönes Hotel, was?
Ich bin gerührt.
Wir fahren morgen früh.
Aber jetzt gehen wir schlafen.
Wohin soll ich das legen, Boss? In den roten Samsonalter.
So.
Scheiße.
Jetzt legst du dich hin.
Hast du nichts zu tun?
Beim Organisieren von Schweinereien für meinen Onkel bist du gefickter. Wieso
für mich?
Ich nehme die Koffer lieber weg, Boss.
Wo soll ich das Kleid hinlegen, gnädige Fräulein? Legen Sie es dort auf die
alten Hemden von meinem Onkel.
Hast du alle Checkbücher eingepackt? Sie sind schon alle hier, im Aktenkoffer.
Ich muss noch mal runter in den Salon.
Hat sie mein Ode Cologne schon eingepackt?
Welches meinen Sie denn, Sir?
Ich zeige sie dir.
Nun kommen Sie.
Wir gehen ins Bad.
Na,
komm her.
So.
Jetzt wird sie daran riechen.
Mag sie diesen Duft?
Das riecht nach Ihnen.
Sehr richtig.
Ich nehme ja auch nicht Landl. Sie weiß doch.
Aber Sir, wenn jemand kommen würde... Liebes Kind, auch wenn jemand kommen
sollte, er würde sich doch nicht wundern.
Könnte sie jetzt das Hötchen aufziehen?
Ein wunderbares Gesäß.
Aber, Sir, wo stecken Sie den Finger hin?
Anmutiges junges Fräulein. Ein Finger im Arm, das bringt Glück für beide.
Meinen Sie, Sir?
Ich weiß es. Ich bin vom Lande.
Und jetzt, Felatio.
Sie sind so klug, Sir.
Kniet hin.
Gott, sind Sie groß, Sir.
Ziehen Sie doch das Fröckchen höher.
So ist es schön.
Und jetzt den Arsch auseinander.
Ja.
Gott, habe ich einen Ständer.
Sie hat ein richtiges Arschgefiege.
Einen runden, fernen, geilen Arsch.
Rüber, mein Kind.
So. Ja.
Ja. Ja.
Was ist?
Schnell. Tempo. Nimm die Hand dazu.
Ja. So. Ja.
Ja.
Sie spritzen einmalig, Sir.
Riecht das gut?
Es riecht nach ihm, Sir.
Hast du schon den Schweinestall besorgt?
Mein Privatsekretär dreht einen Film für mich. Du weißt, wie ich den Film haben
will. Ich weiß, Boss.
Viel Glück.
Du musst die Darsteller betrunken machen. Ja, aber wie soll ich das
Mach es wie ich.
Lade sie zu ein paar Flaschen Champagner ein. Und du wirst sehen, sie werden dir
keine Schwierigkeiten machen.
Und sie, mein Kind, anernieren sie lieber morgen statt abends.
Das beruhigt.
Sie sind so klug, das.
Wagen in Ordnung?
Ja, Sir.
Na, na.
Warum heulst du so, Annett?
Als wenn man dir die Sonne weggenommen hat.
Oh Gott, jetzt ist die Sonne wirklich weg.
Ich begreife nicht, dass ich, die Nichte des grünen Roulette -Spielers, immer
das Pech haben muss, alles zu verspielen. Das hat viele Gründe,
aus einer anderen Generation.
Du weißt nicht mehr, wie man Roulette spielt. Roulette erfordert Eleganz und
Verstand.
Die Spieler meiner Generation pflegten dabei, Champagner zu trinken.
Willst du sagen, dass man in unserer Generation nicht gewinnen kann? Genau
wollte ich sagen. Das stimmt nicht. Schau doch nach draußen, welche
dich da... In eurer Generation gibt es keine großen Spieler. Keinen Sokrapos
sein griechisches Syndikat. Keinen Aga Khan, Ali Khan oder Citroën.
Aber Citroën hat sich letzten Endes erschossen, oder?
Ist das nicht ein elegantes Ende, Fernand? Wie kann sich jemand
Schau mal.
Sag mal, wer von euch würde sich denn noch erschießen?
Wenn früher sich einer im Garten des Casinos das Leben genommen hatte,
ihm der Casinodiener erst die Taschen voll Jetons, bevor man die Polizei...
hat er doch einmal gewonnen.
Leider zu spät.
Du solltest dich mehr für das, was im Leben passiert, interessieren. Wenn du
wüsstest, was dir alles entgeht, weil du immer nur an den Roulette -Tischen
sitzt. Du meinst, ich sollte mich mehr um deine perversen Filme kümmern?
Was macht jetzt Walter da?
Er dreht für mich einen Kulturfilm. Wie bitte?
Mit Musik von Vivaldi.
Also macht los, Leute.
Wir müssen anfangen. Wir machen jetzt was los.
Guck mal da, das sind wirklich Schweine.
Verniedliche, dicken Schweine. Ich finde sie geil.
Ihr quatscht zu viel.
Ihr quatscht zu viel.
Du legst dich jetzt endlich. Ich will das sehen. Aber los.
Ja, so ist das gut. Siehst du, warum ich bleibe.
Ja, so ist gut.
Sie hat eine geile Putze. Und du?
Ja.
Deine ist aber auch nicht schlecht.
Ja,
so ist gut.
Ich glaube, es ist noch nicht nackt genug.
Quatsch, zu viel.
Mach zu, los, mein Boss zahlt euch mit Geflägen. Ficken sollt ihr, los.
Quatsch, Kitzel, mal los.
Ist gut so.
Hast du einen geilen Arsch.
Los, Marker, fick jetzt die andere. Komm.
Ja.
Komm jetzt dazwischen.
Oh,
das machst du gut.
Komm, fick.
Habe ich noch nie gesehen.
Mach sie auf. Lutsch ab.
Oh, jetzt.
Ja.
Ja, das ist gut. Ja, sehr gut.
Ich glaube, der Bock wird zufrieden sein.
Ja, wunderbar.
Das reicht.
Gut, wir hören auf. Ich muss den Fluch haben.
Ja, die letzten paar Meter. Ja.
Hören Sie es, Boss?
Wir müssen in eine Werkstatt.
Wann wird er fertig sein?
Zehn Minuten, mein Herr.
Gut, dann warte ich hier.
Hol mir den Aktenkopf aus dem Baden -Iron.
Du weißt wo. Ich habe das Geld vergessen.
Verdient man genug, wenn man so ordentlich repariert?
Für mich und meine Freundin reicht es.
Sie haben eine Freundin?
Ja. Ist sie schön. Oh ja, Adrie.
So, komm, wir gehen hoch. Hoffentlich ist Balthasar schon da.
Hallo,
Balthasar. Hat alles geklappt, wie bei der Flug?
Ich habe für Sie ein neues Mädchen.
Sieht sie schön aus.
Bitte. Danke.
22 bitte.
Danke.
Sie ist blond und hat schöne Zähne.
Gut. Ich möchte Sie gleich zum Lunch haben. Bringen Sie in unsere Suite.
Sie erwartet Sie im Nebenzimmer. Gut, danke.
Gießen Sie, mein Kind.
Danke, das reicht.
Ich hoffe, dass es Ihnen schmeckt, meine Liebe.
Baldassar hat ein ausgezeichneter Tischgeselle.
Sind Sie zufrieden mit ihm?
Vor allem seine Manieren sind großartig.
Obwohl er Vegetarier ist.
Also, ich verstehe es auch nicht.
Aber es ist unglaublich, dass dein Schwanz nicht so klein ist wie du.
Sie meinen, ich habe eine Latte, Boss.
Eine richtige Latte.
Wenn das eine Latte ist, dann ist mein Kitzel ein Balken. Seien Sie doch nicht
so rassistisch. Er ist ein Schwarzer.
Und dazu noch Lilliputan. Bitte nicht politisch werden.
Legen Sie sich auf den Tisch.
Ja,
ich komme gleich. Ich meine, ich... Ja, ich spritze gleich.
Ich werde gleich... Ich werde gleich kommen.
Danke, Johann.
Heute haben Sie keine Zigarette im Mund.
Verfolgen Sie mich immer noch?
Wenn ich gewusst hätte, dass Sie in Monte Carlo sind, dann hätte ich Sie
mal auf der Straße abgepasst.
Meine Schwester wohnt hier nebenan. Wollen wir Sie nicht besuchen? Wo ist
Onkel? Im Massageraum. Wie heißt Ihre Schwester? Odile, sie ist lesbisch. Das
interessiert mich nicht, aber ich komme mit.
Nimm das Handtuch weg.
dass er dich beladen kann.
Danke, Sir.
So, und jetzt möchte ich aufstehen.
So.
Und du legst dich hin.
Einen Schwanz im Munde und schon bin ich ihr Kunde. So.
Ja.
Sie haben einen wunderbaren Mund, meine Liebe.
Damit könnte sie gut im Duett blasen, nicht wahr?
Stellen Sie sich darüber.
Kommen Sie noch näher.
So.
So. Achtung, das Genick.
Sie werden verstehen, dass ich Sie als Herr verstoßen werde. Ich verstehe.
Schließlich habe ich bezahlt.
Sie sind aber gut in Form, Sir.
Na, schon hart geworden?
Also fix du sie jetzt. Danke.
So, und jetzt umdrehen.
Sie haben herrliche Titten.
Fantastisch.
Ich komme.
Ich komme gleich. Komm, wick mich jetzt, du Sau. Komm, wick mich.
Sie kommen fantastisch.
Das ist meine Schwester Odile.
Und das ist ihre Freundin Arlette.
Und das ist die Dame, die mich nicht haben will.
Guten Tag, Odile. Guten Tag.
Guten Tag, Arlette.
Nehmen Sie Platz.
Kann ich Ihnen was zu trinken bringen?
Sie haben mich überredet. Einen Gin Tonic, bitte.
Bringe ich gleich.
Woher kennen Sie meinen Bruder?
Ich treffe ihn ab und zu in irgendeinem Casino, aber er verliert nicht so oft
wie ich.
Das stimmt.
Mein Bruder verliert selten. Was meinst du, Arlette?
Er verliert nie.
Bitte.
Danke. Bleiben Sie lange in Monte Carlo?
Ach, na ja, bis ich gelernt habe, Roulette zu spielen.
Warum treten Sie mir ständig in die Woden, Veronique? Weil es mir Spaß
Amen.
Odile, komm, hilf mir.
Ich komme gleich wieder, Mönch.
Alle, kommt zu uns.
You only come around when your love don't
come down.
Or when the one you love is out of town.
bin ich dann weggegangen.
Armes Mädel, lass dich zum Gruppentext einladen. Zu unserer Zeit verstanden wir
darunter etwas anderes. Du bist mit deinem Liebsten gekommen und die
Dienerschaft machte es dir vor. Das war dann das höhere Stadium der
Sophistikation. Indem einer der Diener so mit dir Beischlaf halten musste, wie
es ihm dein Liebhaber befohlen hatte. Er war also kein Partner, sondern ein
Objekt, die verlängerte Hand deines erfahrenen Liebhabers.
Du brauchst einen erfahrenen Mann, der weiß, wie er zu dir sprechen soll und
nicht die Klitoris mit dem After verwechselt.
Ach, du sprichst zu mir, als wenn ich noch Jungfrau wäre.
Ich bin doch nicht mal gestern, lieber Onkel.
Erotisch gesehen bist du der Gipfel der Infantilität und Dummheit. Das ist keine
Beleidigung, das ist eine Qualifikation. Monsieur de Chamois? Ja, bitte. Telefon
für Sie. Ja, danke.
Das wird bald der Fall sein. Ich weiß, Geschäfte.
Grüß die Kleine von mir.
Ich suche Johann und fahre mit ihm ins Casino.
Vielen Dank.
Hör mich ins Casino, Johann.
Liebes Kind, hier ist das Geld, das Ihnen den Verlust Ihrer Jungfernschaft
ersetzen sollte. Und Sie so beschert für den Genuss, den Sie meinen perversen
Trieben gegeben haben.
Alter, sah!
Aber... Sind Sie vorbereitet, mein Kind?
Ja, aber das Geld... Meinen Sie, dass das Geld genug ist?
Ich glaube, dass Sie sich jetzt ausziehen sollten.
Monsieur, ich schäme mich ein bisschen.
Vor wem, mein Kind?
Vor den netten Jungs?
Ich sollte Ihnen vielleicht noch mehr Geld geben.
Tja, mir geht es nicht so ums Geld.
Worum geht es Ihnen denn, mein Kind?
Ach, ich... Sagen Sie mir es doch.
Weil ich kenne die Herren nicht.
Sie kennen doch mich.
Und... Ja? Die Herren dort.
Das bin ich.
Wie?
Also? Was ist?
Legen Sie sich auf den Tisch, mein Kind.
Na, also legen Sie sich doch hin.
Dürfte ich die Herren bitten, sich jetzt zu entkleiden?
Ich weiß.
Er hat einen großen Penis.
Es wird nicht leicht für Sie sein. Sie tun mir fast leid, mein Kind.
Aber... Ja?
Das Geld...
Ja.
Mein Mädchen.
Er ist so kalt. Versuchen Sie daraus das Beste zu machen.
Also.
Wechseln Sie Ihren Kollegen aus. Wir sehen, Sie leiden.
Ach, lass da.
Lass mich mal.
So.
Ja.
Jetzt besser, mein Kind.
Ja.
Denken Sie an das schöne Geld.
Wissen Sie schon, was Sie dafür kaufen werden? Ja.
Machen Sie ihr eine Gesichtsmaske, meine Herren.
Ja.
Ja.
Sehr schön.
Sehr schön, genauso habe ich mir das vorgestellt.
Wir müssen uns beeilen, sie kommt gleich.
Gut.
Aber sicher.
Sie darf nichts merken, sonst würde sie mich nämlich verlassen.
Warum sind so viele Kerzen hier?
Wer wollte es so? Wer?
Frag mich nicht.
Leg dich hin.
Ich mache alles.
Ich liebe dich.
Ich liebe dich auch.
Du strahlst wie eine Königin.
Du bist schön.
Du bist die schönste Frau der Welt.
Du bist meine Frau.
Oh, das ist gut. Stellen Sie sich dort auf den Tipp, meine Kleine.
Ich habe eine Idee.
Sie müssen doch nicht gleich gehen.
Ach, kommen Sie doch näher.
Das Röckchen etwas höher.
Nein, nein.
Oh Gott, wie konnte ich nur.
Gehen Sie bitte.
Gehen Sie, wie konnte ich nur.
Nein.
Das hier ist das Kronjuwel der Riviera, Monte Carlo. Der Historiker Stéphane
Legardi nannte es 1887 La Cour d 'Azur. In den 90er Jahren kehrte hier jeden
Winterkönig in Viktoria mit James Brown, ihrem berühmten Esel Jakob, ihrem
französischen Koch, Art, Hofdamen, Hindu, Bodyguard und wie es Treffen Paul
Morin ausdrückte, mit weiteren Hausgegenständen ein.
Die Tageshotelrechnung betrug zur Jahreswende für ihn und zwei Diener 200
goldene Franken.
Das war viel Geld damals.
Du schaust auf den elegantesten Friedhof des Geldes auf der Welt. Im Jahre 1926
konntest du im Sommer auf Jean Lapin spazieren und traust keine Seele. Außer
Picasso vielleicht.
Russische Großfürsten verschwanden auch schon in der Vergangenheit.
Anfang der 20er Jahre kamen zwar hin und wieder noch Russen, die aus der
Sowjetunion geflüchtet waren. Sie kehrten zurück auf den Platz ihrer
Kindheit. Und der Bürgermeister hat ihnen als Revanche für früheren Reichtum
Recht erteilt, den städtischen Müll abzufahren. Was du alles weißt.
Wo fliegen wir jetzt hin?
Siehst du da, dort oben, über der Stadt?
Siehst du da den runden Hügel? Ja. Und die weite Villa darauf?
Ja, sehe ich.
Ein weißgardistischer Müllkutscher ist auf der Côte genauso eine typische Figur
geworden wie weißgardistische Taxifahrer in Paris.
Und einer von ihnen, Viktor Masursky, eröffnete mit Igor Reimann, einem
armenischen Teppichhändler, in einer weißen Villa über der Bucht ein
Privatcasino. Es heißt Ei der Hoffnung.
Es ist Shangri -La unter den Casinos.
Onkel, zeigst du mir jetzt, wie man spielt?
Einmal musst du begreifen, dass du nie so viel Geld haben kannst, um Roulette
spielen zu lernen.
Ich zeige dir, wie man spielt.
Die Kugel.
Andere Kugel.
35.
Mit der spielen wir.
Die 3.
Die 20.
Drei Roten Börse.
Ich glaube, wir trinken was zusammen.
Nein.
Sie wird fantastisch, Onkel.
Aber ich habe große Ersparnisse.
Tja, wenn sie so groß sind wie du.
Zu meiner Zeit hätte ich es nie ertragen, mit einer Dame Champagner zu
Die nicht ausgezogen war, mein Kind.
Denn was ist schöner als guter Champagner und die Form der Brüste? Aber
Zeiten sind längst vorbei.
Meinst du, Onkel?
Du, du hast keinen BH an.
Brauche ich vielleicht einen?
Neben dir verlieren meine Sünden an Bedeutung.
Manche Frauen werden vom Roulette erregt. Ich habe viele gesehen.
Sie saßen auf ihren Stühlen um den Tisch mit verzweifelt zusammengepressten
Schenkeln.
Als wenn sie dazwischen... Als wenn sie dazwischen?
Du bist meine Nichte.
Ja? Na und?
Du hast einen wunderbaren Mund.
Gilt das Gleiche auch für meinen Busen?
Über deinen Busen geht nichts.
Er könnte Diakopolis stützen. Ich hätte nie geglaubt, dass ein Mann über 30 noch
aufregend sein kann.
Ich mag dich, Onkel.
Es erregt dich die Tatsache, dass dein Onkel dich pürieren wird und dass es
verboten ist.
Hilf mir doch, zu der Ekstase zu kommen.
Wo bist du?
Komm schon.
Warum kommst du denn nicht?
Willst mich wohl verarschen.
Was ist denn los?
Kannst du dich nicht konzentrieren?
Komm doch.
Du musst ihn aber erst mal hochkriegen.
Und dass du dich nicht schämst.
So sieht es also aus mit deiner Ekstase.
Wenn kein Mann will, dann hole ich mir eben einen von drüben.
Nur weil, wenn mehrere...
Ihr spielt noch?
Was denn eigentlich?
Mit einer Kugel? Was wollt ihr damit? Kommt doch alle her.
Begießt mich mit Champagner und leckt mich wieder ab.
Zieht eure Smokings aus und zeigt her, wie es mit eurer Männlichkeit aussieht,
wenn ihr es nicht vergessen habt.
Vor lauter Geldgier.
Wisst ihr überhaupt, was eine Erregung ist?
Das ist der Penis und die Augen, Mund und Hoden. Das sind gierige Männerhände,
die ein Stück reißen. Ja, was glotzt ihr so?
Du da, ja, dich meine ich. Dich.
Ja, du mit der Hackennase. Schau mich doch richtig an und komm näher. Jetzt
fängt für mich das nicht viel an. Ohne Rieren, aber früh.
Jeder kann so lange er kann.
Ja, kommt alle her.
Und ihr gebt ihm ein 9.
Da müssen wir gleich rein spielen.
Vielen Dank.
Ich glaube, ich bin draußen.
Ich komme schon wieder rein.
So ist es, meine Freunde, mit uns allen.
Solange wir jung und dumm sind, verschenken wir viel Zeit für
Und wenn wir dann wissen, wie das Leben funktioniert, und wir denken, jetzt
erziehe ich mir einen Menschen für mich.
Einen Menschen.
Eine Frau.
Aber inzwischen bist du alt geworden.
Sie verlässt dich.
Und für den Rest des Lebens bist du wieder allein.
Warte, warte, komm.
Es ist Zeit.
Wir fahren irgendwo anders hin.
Nur wir beide.
Ich weiß nicht, Boss.
Was ist nun, Balthasar? Kommst du nun mit mir? Tut mir leid, Boss, aber ich
mich eben definitiv verliebt. Das ist wirklich schade, Balthasar. Ich muss
leider kündigen.
Eine Frau macht dein Leben auch nicht glücklich.
Tut mir leid, Boss.
Meine Damen und Herren, die Stelle eines Privatsekretärs bei Herrn de Chamois
ist ab sofort wieder frei.
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