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Lydia Dascha
(Funk) Wir sind in Stellung und bereit zum Zugriff.
Verstanden.
* Abschnallen, Autotür öffnet sich. *
(Mann über Funk) Sie sind aus dem Wagen gestiegen. Was machen wir?
(Mann 2 über Funk) Wir warten noch.
(Frau) Vor langer Zeit lebte ein Fuchs.
Er war sehr listig und schlau, niemand konnte ihn fangen.
Eines Tages, als er vor einem Rudel Hunde floh...
(Funk) Bereit machen!
...fiel er in einen Eimer mit blauer Farbe.
Als er wieder herauskletterte,
war er plötzlich mit stacheligen Beulen übersät.
(Funk) Zugriff!
(Frau) Andere Tiere bekamen es bei seinem Anblick mit der Angst zu tun.
Raus aus dem Wagen! - Ehrfürchtig krönten sie den Fuchs
zu ihrem König. - Hände hoch!
Hände hoch! Umdrehen!
Keine Bewegung!
Doch die Herrschaft des listigen Fuchses währte nicht lange.
* Eintönige Musik *
* Luftalarm *
(Frau) Welche Sirene ist denn das? Ende oder Anfang?
Ich versteh's auch nicht. Ist schon die fünfte heute.
Haben die Verwandten aus Russland angerufen?
Ja, haben sie. Aber worüber soll ich mit ihnen sprechen?
Denen wurde das Hirn gewaschen.
Ich hab gehört, die haben sogar das Innennetz abgeschnitten.
Sie meinen "Internet".
Vielleicht ist das 'ne Saboteurin? - Ach, wer weiß.
* Handy *
Na, bitte. Hallo, Stas. Hallo.
Danke für den Rückruf. Klar.
Wir wollten uns ja treffen. Mhm.
Ich bin in der Nähe von Bela Zerkwa.
In knapp fünf Stunden bin ich in Chmelnytskyj.
Hättest du Zeit für mich? Klar, warum nicht?
Ich schicke dir die Adresse des Cafés.
Gut, danke. Bis dann.
(Mann) Ich schaff das. - Dobryy den'.
Ich bin Ira, von mir war die Nachricht an Sie.
Dobryy den'.
Fahren Sie nicht mit Ihrem Vater mit?
Wohin denn mit dem dicken Bauch?
Und es gibt eine kleine Änderung.
Du wirst bald ins Militär einberufen - mach keinen Blödsinn.
Ich fahre schnell hin und zurück, hole das Paket und das wars.
Es ist nicht richtig, wenn ein Mann sich versteckt,
während seinem Land so was passiert.
Papa braucht Medikamente, aber will das Land nicht verlassen.
Sie werden wegen dem Krieg nur an die Grenze geliefert.
Also fährt mein Mykyta mit Ihnen dort hin und holt sie ab -
hin und zurück. Okay?
Okay, können wir machen.
* Gebell, unruhige Klänge *
Hört mit dem Knutschen auf.
Du schaffst das schon.
* Fröhliche Musik *
Wir heißen die Medikamente für Ihren Schwiegervater?
Methandrostenolon. Ist für die Gelenke.
Mhm.
Stört Sie's, wenn ich esse?
Ich würde lieber anhalten und Sie essen draußen.
Ich mach schnell, keine Zeit.
Treiben Sie Sport, Mykyta? Mhm.
Ich boxe: KMS. Dritter Platz bei der ukrainischen Meisterschaft.
Wow.
Gratuliere. Das bedeutet nichts.
Medaillen sind das Einzige, was ich davon hab.
Und die wird meine Frau bald verpfänden.
Das Überleben zu sichern, fällt gerade allen schwer.
Das ist noch gelinde gesagt. Die einen führen Krieg,
die anderen füllen sich die Taschen. Zumindest wurde ich bezahlt.
Meinen anderen Service kann ich leider nicht mehr anbieten.
Massagen. Hab mich 'n bisschen fortgebildet.
* Sie räuspert sich. * Was haben Sie denn gedacht?
Genau das hab ich gedacht.
Hören Sie, ich weiß nicht, was Sie da im Sinn haben.
Aber Sie liegen falsch.
Ich hab 'ne Frau, die ich liebe und wir erwarten einen Sohn.
Ein Junge wird es? Mhm.
Auf dem Ultraschallbild hat er 'nen Riesenpimmel.
Ganz der Papa.
Wünschen Sie sich schon lange ein Kind? Mhm.
Hat nie funktioniert.
Wir haben uns untersuchen lassen, sind zu 'ner Heilerin gegangen,
haben Johanniskrauttee getrunken.
Und dann - zack -, letzten August, zum Unabhängigkeitstag,
gab es endlich die Kinderüberraschung.
Herzlichen Glückwunsch. Vielen Dank.
Er ist zwar noch nicht auf der Welt,
aber ich liebe ihn schon mehr als mein Leben.
Manchmal denk ich, er hört mich schon.
Wie das?
Na ja, wenn wir uns schlafen legen, da leg ich mich auf den Bauch
und erzähl' ihm was. Und dann erzähl ich und erzähle...
Und irgendwann - bumm - tritt er mich in die Wange,
so als ob er darauf reagiert. Ehrlich.
Kann ich mir gut vorstellen.
Als ich mit meiner Tochter schwanger war,
hat sie mich ständig getreten. Echt?
Wir dachten schon,
sie wird mal Fußballerin. Und was ist sie geworden?
Sie will Regisseurin werden. Sie studiert noch. In Berlin.
Hm... War richtig, sie dorthin zu schicken.
Meine Familie sollte...
Die wird auch wegfahren, sobald ich...
Ich... Also, ich finde, Kinder sollten den Krieg nicht mitbekommen.
Das sollte im Grunde ja niemand. * Handy *
Ja? - Wie läuft's? Kommst du voran?
Bin unterwegs. - Wie lange brauchst du noch?
Noch etwa fünf Stunden. Ist bei euch alles gut?
Na ja, es gibt 'n paar Probleme. - Hör mal, komm mir jetzt nicht so.
Hast du verstanden? Haben wir eine Abmachung oder nicht?
Beruhig dich, wir regeln alles. Keine Sorge.
Gut, dann bis nachher. - Bis dann.
Probleme mit den Tabletten? Ach, nein.
Ich hab nur noch 'ne ganze Menge zu klären.
* Nachrichtenton *
Ach, habe ich ganz vergessen, Ihnen zu sagen.
Ich muss in Chmelnytskyj halten, ist aufm Weg.
Warum das jetzt?
Ich treff dort jemanden, dann fahren wir weiter.
Moment mal, wir hatten doch eine Abmachung.
Abgemacht war was anderes -
nämlich dass ich Ihren Schwiegervater zur Grenze fahre.
Länger als 20 Minuten dauert's nicht.
(Radio) Beim Versuch, die Ukraine zu verlassen,
wurden 20 Deserteure von Grenzern in der Bukowina festgenommen.
Um der Mobilisierung zu entkommen,
wollten die wehrpflichtigen Männer nach Moldau und Rumänien fliehen.
Fünf der Wehrdienstverweigerer wollten mit einem Kleinbus aus...
Na, hallo, meine Liebe.
Hallo, Stas.
(Radio) Die Straftäter wurden mittlerweile festgenommen.
Außerdem registrierten die Grenzbeamten...
Ein Glas Cognac. - Tut mir leid,
wir dürfen keinen Alkohol verkaufen. - Ist okay, ich kenn die Chefin.
Was machst du in Chmelnytskyj?
Am Theater hier hab ich vor dem 24. Premiere mit einem Stück gefeiert.
Mhm. Und wie war's?
* Er lacht. *
Wär schön gewesen, wenn mehr gekommen wären.
Und? Was führt dich zu mir?
Erinnerst du dich daran?
Das Foto habe ich doch gemacht, vor dem Theater.
Das war 2013. Nach "Antonius und Cleopatra".
Die Inszenierung war meine beste.
Und sie war die beste Schauspielerin.
Meine Anteilnahme.
Mhm.
Und warum bist du hier? Ich hab vor Kurzem rausgefunden,
dass 2014 die Passagiere in dem Bus des Roten Kreuzes
Luhansk ohne Schwierigkeiten verlassen konnten.
Und dass du drei Tage zuvor eine Gruppe von Menschen überredet hast,
mit einem anderen Bus zu fahren.
Muss ich dich daran erinnern, was dann passiert ist?
Ist dir eigentlich bewusst, dass sie sonst alle noch am Leben wären?
* Er seufzt. * Meine Schwester würde noch leben.
Acht Jahre lang hab ich geglaubt, dass es unausweichlich war.
Verdammt, warum sagst du nichts?
Er hat mich dazu überredet. Wer?
Dmytro. Dein Mann, Lydia.
* Handy *
Ja? - Bist du noch aufm Weg hierher?
Wollte nur sichergehen. - Ja.
Hier ist alles bereit. - Wunderbar.
Aber was soll ich sagen an der Grenze?
Kein Problem. Zeig denen einfach die Dokumente,
dann läuft alles von allein. - Hab verstanden. Gut, bis nachher.
Haben Sie vor, wegzufahren? - Äh, nein.
Im Land herrscht Krieg, und Sie wollen über die Grenze?
Haben Sie 'ne Genehmigung? - Ich will nirgendwohin.
Wie kommt ihr darauf? - Den Ausweis, bitte.
Hier. - Hm...
Halt mal. Ich stell 'ne Einberufung aus.
Dmytro... war ja damals in Luhansk Vorsitzender der Kulturabteilung
in der regionalen Landesverwaltung. Und?
Was "und"? Er war verantwortlich
für die Evakuierung von Lehrpersonal und Kulturschaffenden.
Dima hat diese Busse organisiert?
Natürlich, wer sonst? Hast du das etwa nicht gewusst?
Ich wollte auf das Rote Kreuz warten,
weil die versprochen haben, Frauen und Kinder rauszubringen.
Alle Männer würden dann später nachkommen.
Er hat geschworen, die Passagiere wären sicher,
also hab ich alle dahin gebracht. Hat er die Evakuierung angekündigt?
Oder du?
Sein Stellvertreter war das. Wie hieß der gleich?
Andrij? Genau.
Daschas Pate? Ja,
er war damals so was wie Dmytros rechte Hand,
so wie ich's verstanden hab.
(Dima) Andrjuscha, hilf mit dem Gepäck.
Wird dem Bus echt nichts passieren? - Klar, mach dir keinen Kopf.
Aber die haben irgendwie gestritten. Lydia...
Es war unmöglich für sie, noch länger zu bleiben. Mhm.
Sie hatten 'ne Meinung,
mit der die neuen Machthaber ein Problem gehabt hätten.
* Mailbox *
Es hat ja keiner speziell diesen einen Bus ins Visier genommen, oder?
Wer weiß... Lydia.
Ich bin nur für ein paar Minuten auf der Durchreise, mehr nicht.
Das sagen sie alle. - Eine Frau fährt mich...
Ah, da ist sie! Sagen Sie ihm... Wir fahren jetzt.
Gleich fahren Sie, ja.
Aber woandershin. So, alles klar.
Unterschreiben Sie den Erhalt der Einberufung.
Kommen Sie gleich morgen früh zur Musterung.
Die Frau kann Sie ja fahren.
Gehen wir.
Lief Ihr wichtiges Treffen gut?
* Bedrückende Klänge *
* Nachrichtenton * Das ist der Standort.
Bringen Sie mich dorthin, dann können Sie wieder verschwinden.
Und wie kommen Sie dann zurück? Ich überleg mir was.
Ich habe Ihr Gespräch mit Ihrem Schwiegervater vor Abfahrt gehört.
Er will, dass Sie mobilisiert werden?
Ich werde eh mobilisiert - ob er's will oder nicht.
Warum? Weil ich am Militärinstitut war.
Ich bin Unterleutnant, kräftig wie 'n Ochse.
Aus der Nummer komm ich nicht raus.
Die Tabletten, die Sie abholen wollen,
die sind nicht zur Behandlung von Gelenken.
Mein Schwiegervater sagt: Ehre ist für einen Mann das Wichtigste.
Warum sollte man sonst Kinder zeugen?
Mykyta, wenn ein...
Wenn ein starker Mensch Angst um sein Leben hat,
dann macht ihn das auf keinen Fall ehrlos.
Angst zu haben, ist normal.
Er kapiert das aber nicht. Er ist anders erzogen worden.
Er wollte mich genauso erziehen.
Hat bloß leider nicht geklappt.
(Entfernte Frauenstimme) Was soll ich nur mit ihm machen?
Wenn es einen Mann im Haus gäbe, wäre alles ganz anders.
Aber was soll ich allein machen?
Man schlägt ihm ein blaues Auge
und als ich gefragt hab, ob er zurückgeschlagen hat,
hat er gleich angefangen, zu weinen wie 'n Mädchen.
Machen Sie aus ihm was Anständiges!
So, weißt du, wie man sich begrüßt? - Mit der Rechten, du Idiot!
Gehen Sie ruhig, Mama. Ich werd's ihm beibringen.
(Mutter) Um acht bist du zu Hause!
Steh auf.
Versteck das.
Gehen wir.
Schlag zu.
Stell dir vor, das ist der, der dir das blaue Auge verpasst hat.
Willst du mal ein Mann werden? - Ja!
Oder willst du dich hinter Mamas Rock verstecken? - Nein!
Willst du selber Röcke tragen? - Nein!
Dann schlag mal zu. * Dynamische Musik *
Fester!
Fester. Mit mehr Kraft!
Genau, gut. Schneller.
Schlag fester. Noch fester!
Schlag fester zu!
So schlagen nur Weiber, Kleiner!
Schwach...
Ich hab dir was zu essen gebracht, Papa.
* Idyllische Musik *
Mit größter Ehrerbietung grüßen wir unsere Soldaten,
und unsere östlichen Grenzen standhaft verteidigen.
Wir werden auch weiterhin mit vollem Einsatz unsere Armee stärken.
Sie ist unser Stolz und unser Ruhm.
Und jenseits der künstlich gezogenen Grenzlinien
gehen meine aufrichtigen Segenswünsche
an die Krim, Sewastopol, Donezk und Luhansk.
Brüder und Schwestern, eure Heimat ist die Ukraine.
Und wenn die Zeit dafür reif ist, werden wir den Einbrecher,
der unser Haus geplündert hat, vertreiben und bestrafen.
Ich grüße herzlich und aufrichtig auch unsere internationalen Partner.
* Er räuspert sich. *
Papa, verdeck nicht den Präsidenten.
Ich... wollte noch was Wichtiges zum neuen Jahr sagen.
Noch vor Mitternacht.
Darf sich Mykyta hier wohnhaft melden? - Ira.
Du bist jetzt das Oberhaupt. Bis ich wieder zurückkomme.
Wohin willst du denn bitte?
Aber wenn es für dich an der Zeit ist, für dein Land zu kämpfen,
dann will ich mich nicht für dich schämen müssen.
(Poroschenko) Wenn wir uns auf unsere Werte besinnen, wird es gut.
Um dies zu erreichen, sollten wir, wie der Geistliche Ljubomyr lehrte,
beten, als ob alles nur von Gott abhängt.
Und arbeiten, als ob alles von uns abhängt.
Nur so werden wir siegreich sein und die Eindringlinge vertreiben.
Ich wünsche den Bürgern der Ukraine und Ukrainern auf der ganzen Welt
Frieden, Glück und Wohlstand.
Ein frohes neues Jahr Ihnen allen. Slawa Ukrajini!
* Glockengeläut *
* Dumpfes Rumpeln *
* Entfernte männliche Schreie *
Ich helf dir gleich. - Mhm.
* Ächzen *
Okay... Komm, ich helf dir auf. - Verpiss dich!
(lallt) Was? Schaffst du's nicht? - Ira, hilf mir mal.
Du schaffst es nicht, du schaffst es nicht.
Du warst schon immer 'n schwaches Mädchen.
Und du wirst auch immer eins bleiben.
* Boshaftes Lachen *
Komm, gehen wir. Geh, los. Geh!
(Danylo) Ein Mädchen! Zieh dir doch 'nen Rock an!
Du warst immer ein Mädchen und du wirst immer eins bleiben.
Ein schmächtiges Mädchen, nichts anderes.
Versprich, dass das nie mit dir geschieht.
Wie meinst du das, hm?
Oder pack deinen Kram und hau ab. - Was hast du denn?
Ich brauch nicht noch einen Krüppel, für den ich sorgen muss.
Wenn du stirbst, werde ich dich weder begraben noch trauern.
Am nächsten Tag mach ich die Beine breit
und heirate 'nen anderen. - Hör auf!
Versprich's mir.
Oder verschwinde.
Ich versprech's dir.
* Beklemmende Klänge, entfernte Stimmen *
(Radio) Priester der ukrainisch- orthodoxen Kirche fordern,
alle Beziehungen zur russisch- orthodoxen Kirche abzubrechen.
(Radio) Theologen sind überzeugt,
dass die Moskauer Kirche in der Ukraine keine Zukunft hat.
Viele ukrainische Glaubensangehörige boykottieren die Kirche inzwischen
und fordern eine Abspaltung.
Rund 60 Prozent der etwa 41 Millionen Ukrainer...
Wir sind da. ...sind orthodoxe Christen.
Sie zählen zur ukrainisch-orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats
oder zur eigenständigen Orthodoxen Kirche der Ukraine.
Ich habe keine Angst vorm Tod.
Ich bin auch kein Feigling und kein Mädchen.
Denken Sie, dass ich mich nicht schämen werde?
Oder dass ich so viel Geld hab, dass ich nicht weiß, wohin damit?
Warum machen Sie so was Gefährliches?
Ja, gleich.
Sie würden's nicht verstehen.
Mykyta, ich bin keine von denen, die Sie dafür verurteilen.
Aber machen Sie's nicht schlimmer für sich?
Danke, dass Sie mich hergefahren haben. Sie können jetzt fahren.
Ich bleibe noch etwas hier, falls Sie sich umentscheiden.
Wer ist denn die Frau?
Niemand, nur 'ne Fahrerin. - Mhm.
(Funk) Sie sind aus dem Wagen gestiegen.
Was machen wir? - Wir warten noch.
Kann man ihr vertrauen? - Wie meinst du das?
Irgendwo muss ich das Geld zählen. Oder soll ich es so offen machen?
Na gut, aber schnell.
(Frau) Zur Feier des Jahrestages seiner Herrschaft
befahl der gefärbte Fuchs den Tieren, ein Fest für ihn zu feiern.
(Funk) Bereit machen!
Die Bären brüllten ihm zu Ehren mit ihren tiefen Stimmen.
Die Wölfe heulten furchterregend.
Gut, dass Sie noch geblieben sind. Wir machen schnell.
Hoffe, Sie haben nichts dagegen? Mykyta, überlegen Sie es sich.
Mhm. Was ist mit meinen Dokumenten?
Bescheinigung vom Musterungsamt, Ausmusterungsschein.
Damit kommst du über die Grenze. - Welche Krankheiten stehen drin?
Eine ganze Sammlung, sieh rein. - (Funk) Käufer übergibt das Geld.
Auf mein Signal...
Äh... Hier sind die 5000.
Es ist noch nicht zu spät, abzulehnen.
Mykyta. Wenn die Grenzbeamten merken,
dass die Dokumente gefälscht sind, kommen Sie ins Gefängnis.
Halten Sie sich raus, bei mir kommen alle durch. Schneller, los.
(Frau) Die jungen Dächsinnen und Füchsinnen trällerten so melodiös...
Ihre Frau wird es verstehen.
...dass der König selbst nicht still bleiben konnte.
* Handy *
Der blaue Fuchs hob seine Schnauze und stimmte ins Fuchslied mit ein.
Verurteilen Sie mich nicht. Ich mach das für meine Familie.
(Funk) Zugriff! * Dramatische Musik *
(Erzählerin) Sogleich verstummten alle Tiere des Waldes.
Raus aus dem Wagen! Raus aus dem Wagen!
(Erzählerin) Sie erkannten den Fuchs an seiner Stimme.
Umdrehen! Keine Bewegung!
Und sie rissen ihn in Stücke. - (Polizist) Durchsucht sie.
Wir sind diesem Betrüger seit 'ner Woche auf der Spur.
Seine falschen Dokumente haben an der Grenze nicht funktioniert.
Aber es war schwer, ihn zu finden.
Das alles tut mir leid.
Wir haben Sie für 'ne Komplizin gehalten.
Was passiert mit ihm?
Der Betrüger kommt vor Gericht und kriegt 'ne Gefängnisstrafe.
Und Ihr Fahrgast kommt mit einer Geldstrafe davon,
etwa so hoch wie der Preis für die gefälschten Dokumente.
Und er wird einberufen.
Und ihm wird vorerst verboten, die Grenze zu überqueren.
Passen Sie in Zukunft bei der Wahl Ihrer Passagiere auf.
Mhm.
* Nachrichtenton *
Was machst du, mein Freund? Haben uns lang nicht gesehen.
Bist du im Lande, können wir uns treffen?
* "Inshe Misto" von Dakh Daughters *
Untertitel im Auftrag des ZDF, 2024
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