All language subtitles for David und Goliath 1960 Orson Welles Historische Bibel Verfilmung [German] [DownloadYoutubeSubtitles.com]

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Original subtitles

Samuel, geh nach Bethlehem. in das Haus

des Isai. Dort wirst du den neuerwählten

König Israels finden.

Ach bitte Vater, darf ich das Ganze

nehmen?

Nein, das geht nicht, mein Kind. Wir

wollen ja morgen auch noch was zu essen

haben.

Dann schneide bitte ein Stück ab.

So, das hier ist alles. Das muss für

heute ausreichen. Vater teilt ein. Er

sagt, wir wollen ja auch noch morgen was

zu essen haben.

Euer Vater hat ganz recht. Wir wollen in

Demut hoffen, dass uns der Herr gnädig

ist und uns eines Tages größeren

Überfluss schenkt.

Du weißt doch, ich habe noch was

versteckt. Hol?

Ja.

Und jetzt beeilt euch. Es ist ja schon

längst Essenszeit.

Hm.

Eure Brüder warten sicher auf euch. Sie

haben Hunger.

Gibt's denn heute überhaupt nichts zu

essen? Ich glaube, du denkst nur noch an

schlafen und Essen und dann weiter

nichts. Red nicht so ein dummes Zeug,

Josef. Du weißt selbst, dass diese

Arbeit das anstrengste ist, was es gibt?

Jedenfalls für mich.

Für mich ebenso, aber es geht doch nur

nicht anders.

Oder bildest du dir ein, dass ich und

David und der Binda oder Sammer und

Elia, dass wir uns nicht auch was

schöneres vorstellen könnten? David, was

macht er denn? Der liegt da unten im

Schatten. Ist ja auch ganz in Ordnung.

So, einer von uns muss ja Wache halten.

Darüber waren wir uns ja alle einig,

nicht wahr? Du kommst auch noch ran,

dann kannst du Frauenzen und dich

ausruhen.

Hoffentlich halte ich so lange durch.

Wir müssen arbeiten. Wenn alle so wären

wie du, dann hätten wir bestimmt nicht

jeden Tag Satz zu essen.

Also weiter los.

Hej

David,

das war gut. Gut David.

Egla Egla,

schön, dass du da bist.

Den ganzen Tag habe ich nur an dich

gedacht.

Sieh mal, wie gefällt dir unser

jüngstes?

Gut, ein hübsches Tierchen. Läuft es

denn noch nicht?

Nein, dazu ist es auch noch viel zu

klein.

Ach was, wir versuchen es einfach.

Nein, lieber nicht. Nein. Glaubst du

etwa, dass es allein laufen kann?

Na, warum denn nicht? Da siehst du es

ja.

Pass auf, mein Schächen.

Den passiert schon nichts.

Sieh mal, ist es nicht niedlich?

Komm L

erst die Augen zumachen.

Warum nicht?

Nicht zu viel Fragen.

Aufmachen.

Die kann ich aber gut gebrauchen. Selbst

gemacht. Ja.

Mhm.

Ich danke dir. Ich werde sie gleich

ausprobieren. Dann wollen wir mal sehen.

Elarer, warum bist du so traurig? Was

hast du denn?

Ich habe was schreckliches geträumt.

Glaubst du etwa an Träume?

Du darfst mich nicht auslachen, David.

Es war so, als wenn mich jemand genommen

und von dir weggetragen hätte. Ganz weit

weg.

Niemand kann uns beide trennen,

ich wünschte, es wäre Wahrheit, was du

mir da sagst. Es ist wahr. Du musst

einfach daran glauben. Genauso,

genauso wie ich an meine Schleuder

glaube. Pass mal auf.

Wenn ich den Baum da nicht beim ersten

Mal treffe, dann wird dein Traum wahr

werden.

Nein, bitte nicht, David. Ich weiß, es

war dumm von mir.

Du darfst keine Angst haben, solange ich

bei dir bin.

เ

Deine Augen haben manchmal etwas

Erschreckendes für mich und trotzdem

weiß ich nicht, ob ich dich ebenso

lieben würde, wenn sie anders wären.

Liebst du mich denn wirklich?

Wie kannst du das fragen?

Bitte verzeih mir, Adner

und versuche mich zu verstehen. Leider

bin ich die Tochter eines mächtigen

Königs und manchmal fürchte ich eben, es

könnte der einzige Grund für deine

Gefühle sein.

Es ist bedauerlich, Merob, dass du so an

mir zweifelst. Das dürfte die

Verwirklichung unserer Pläne erheblich

erschweren.

Ich liebe dich, Adner. Du kannst dich

völlig auf mich verlassen. Alle deine

Wünsche werden erfüllt werden.

Unsere Wünsche, Mirop. Aber ich glaube,

es wird da noch manche Schwierigkeiten

auftauchen.

Aber nicht für den ersten Minister

Israels und die Tochter von König Saul.

Mit einigen Hindernissen müssen wir

schon rechnen.

Deine Brüder,

sie werden ausgeschaltet. Das ist doch

ein leichtes für uns. Und wegen meines

Vaters brauchst du dir keine Sorgen zu

machen. Der Sieg der Feliste hat schwer

erschüttert. Von ihm haben wir kaum

Widerstand zu erwarten.

Was ist mit dem los?

Das ist der Prophet Samuel.

Was denn? Dieser alte zerlunkte Kerl.

Ja, er ist der einzige, den König Saul

fürchtet.

Mein König, der Prophet Samuel ist am

Hofer angekommen.

เฮ

Samuel,

lange haben wir deinen weisen Rat

entbehren müssen.

Sei am Hofe herzlich willkommen.

Wer ist dieser Mann dort?

Kennst du ihn nicht? Das ist das Königs

erster Minister. Es ist Abner. Er ist

der Ängste Vertraute unseres Herrschers.

Und das da sind wohl die Söhne von Saul.

Wie heißen sie?

Jonath, Jesai, Isobet. seine Söhne.

Seine Söhne.

Als ich fühlte, dass ich alt wurde, da

habe ich meine Söhne gerufen und zu

Richtern gemacht. Sie sollten das Werk

ihres Vaters fortsetzen, der hier in

Israel sein Leben lang recht gesprochen

hatte. Und diese meine Söhne haben

Schande über mich gebracht. Sie sind den

Worten und Wegen des Herrn nicht

gefolgt. Sie waren ungehorsam und haben

ihr Richteramt verkommen lassen. Da nun

die Gesetze unseres Volkes nicht länger

geachtet wurden, kamen die Ältesten zu

mir und also sprachen sie: Samuel, gib

uns einen König, der von nun an unser

oberster Richter sein soll. Einen König.

Niemals zuvor in seiner Geschichte hatte

Israel einen König. Ich war erschocken

und es zerschnitt mir das Herz, als sie

zu mir sagten: "Gib du uns einen König,

der von nun an unser oberster Richter

sein soll." Ich betete lange und er

flehte die Hilfe des Herrn und der Herr

erschien und er sprach zu mir: "Das Volk

Israel hat nicht dich zurückgestoßen,

Samuel, sondern mich, mich Gott, den

Herrn." Die Kinder Israel haben meine

Regierung abgelehnt.

Seitdem du sie aus dem Lande Ägypten

zurückgeführt hast, sind sie abtrünnig

geworden. Sie haben sich von mir

abgewandt, um anderen Göttern zu dienen.

Und dasselbe Schicksal wiederfährt jetzt

dir, Samuel. Sie wollen keinen Richter

mehr haben, sondern einen König über sie

herrscht.

Also sprach der Herr zu mir in der

Finsternis meines Herzens:

"Wir alle ehren Samuel,

aber der große Richter Israels wird

nicht erschienen sein, um uns eine

Geschichte aus seinem Leben zu erzählen.

Vor allen Dingen, da es sich um eine

Geschichte handelt, die wir alle kennen.

Ich will euch noch etwas anderes

erzählen, etwas, was ihr noch nicht

wisst. Ich bin hergekommen, um zu

berichten, was der Herr in der

vergangenen Nacht zu mir gesprochen hat.

Lasst uns allein. Ja.

Sprich, Samuel.

Das Glück hat dich verlassen, als uns

die Bundeslade genommen wurde, dass

Heiligtum unseres Volkes mit den

Gesetzestafeln muss.

Ja, die Bundeslade befindet sich

allerdings in den Händen der Philister

und es gibt wohl niemanden in meinem

ganzen Reich, dem diese Tatsache nicht

bekannt wäre. Aber es war ein

notwendiges Opfer, Samuel. Glaube mir,

ich habe alles versucht, um es zu

vermeiden, aber es half nichts.

Notwendig, sagst du?

Notwendig und unvermeidlich, um mit den

Philistern Frieden zu schließen. Höre

Saul, als du unseren Feinden die

Bundeslade ausgeliefert hast, an jenem

Tage hat der Herr dir die Macht über das

Reich Israel für immer entzogen. Hör

nicht auf ihn, mein König. Samuel ist

alt und hat den Verstand verloren.

Ja, alt bin ich und dem Tode nah, aber

mein Geist ist noch klar und in der

vergangenen Nacht ist Gott der Herr mir

erschienen und er hat zu mir gesprochen.

Lass uns allein Hner

Samuel,

ich will wissen, was der Herr zu dir

gesagt hat. Also waren seine Worte. Es

freut mich, dass ich Saul zum König von

Israel erwählt habe. Er war kein guter

Herrscher. Er war ungehorsam und hat

meine Gebote nicht befolgt. Du musst

einen anderen König für mein Land

finden.

Das hast du wohl geträumt.

Ich sitze doch noch immer auf dem Thron.

Samuel, wenn ich gesündigt habe

und wenn ich die Gebote des Herrn nicht

immer geachtet habe,

dann ist es nur geschehen,

weil das Volk es so von mir verlangte.

Und das bereue ich jetzt, Samuel.

Verzeih mir, wenn ich schwach war und

nicht so gehandelt habe, wie ich sollte.

Du weißt, ich habe mich deinem Rat

niemals verschlossen. Ich brauche ihn

jetzt.

Wende dich wieder zu mir.

Wer soll es sein?

Wer ist der Mann?

Wer soll König von Israel werden?

Der Herr hat zu mir gesagt,

du wirst einen würdigen Nachfolger für

Saul finden.

Er wird klug sein, gesund an Körper und

Geist

und mit einem reinen Herzen.

Wer ist dieser Mann?

Ich bin nicht hergekommen, um zu

philosophieren, sondern weil ich meinem

König Lebe wohl sagen wollte.

Der Herr hat seine Hand von dir gezogen

und dein böser Geist hat von dir Besitz

ergriffen und beherrscht dich.

Ich gehe jetzt und komme nie wieder zu

dir zurück. Nie wieder.

Aber ich weine um dich, mein Sohn.

Der große Saul.

Unser Sieg beim MCK war nur deshalb ein

halber Erfolg, weil ich diesen größen

Wahnsinnarren nicht getötet habe. Aber

diesmal ist das anders. Dieser Angriff

bedeutet seinen Untergang. Und du,

Gotha, du wirst der neue König von

Israel. Damals in Mock, als Saul zu

meinen Füßen gelegen hat, da habt ihr

mich gezwungen, sein Leben zu schonen.

Und was haben sie uns dafür gegeben?

Ihre Gesetzestafeln.

Das war alles

ein lächerlicher Preis,

aber diesmal fordere ich sein Blut.

Jeder von meinen Feldherrn kann über die

Gebiete verfügen, die er mit seinen

Truppen erobert hat.

Dort soll er König sein.

Ihr werdet die Gesetze und Gebräuche

unseres Volkes dort einführen. Ihr

werdet unbedingt ein Gehorsam verlangen,

werdet Abgaben einziehen und Recht

sprechen. Aber denkt daran, dass ihr mir

das alles zu verdanken habt und vergesst

nicht, dass ich euer Allerkönig bin.

Der König der Könige.

Die berühmten persischen Streitwagen

haben uns zu diesem neuen Modell hier

angeregt.

Der Wagen ist sehr schnell. Er wird, wie

du siehst, von vier Pferden gezogen und

ist durch ein Panzer aus Bronze und

Leder gut geschützt. Rechts und links an

den Seiten werden drehbare Lanzen

befestigt, die eine ungeheure Wirkung

haben. Sie werden das feindliche Fußvolk

wie Gras niedermähen. Du glaubst also,

dass wir damit unbesiegbar sind? Davon

bin ich überzeugt, mein Gebieter. Aber

unsere mächtigste Waffe kennst du noch

nicht. Das ist nämlich ein Mann. Ein

Mann, der so stark ist, dass jeder

Sterbliche vor ihm erzittert. Alles an

ihm ist unmenschlich. Seine Kraft, seine

Größe, sein ganzes Wesen. Er haust in

den Höhlen des Landes G und niemand wagt

sich in seine Nähe. Er ist so stark wie

zehn Stiere.

Eine solche Waffe in deiner Hand

bedeutet sicheren Sieg und Tod und

Verderben für deine Feinde. Wenn er

losgelassen ist, kann ihn kein Mensch

mehr zurückhalten. Wer ist denn dieser

Mann? Das will ich dir sagen. Er ist

Goliat.

Und wer verhilft mir dazu, dass ich

dieses Ungeheuer für meine Zwecke

gewinne? Ein kleiner Mann, ein

Geschäftemacher, ein gewisser Kret. Wenn

du ihn sehen willst, er wartet draußen.

Ruf ihn.

Ruhm und Ehre sei dir, oh König der

Philiste.

Du bist K.

Ja, das bin ich. Du glühendes Licht

meine Augen, du immer brennende Fackel

unseres armseligen Daseins. Du bist der

mächtigste, du bist der großmütigste und

edelste. Du bist unser Tod.

Du kennst Goliat.

Er ist mein bester Freund. Er tut alles,

was ich will.

Und du tust, was ich will?

Gern.

Bring ihn zum Fest des Gottes Oagon zu

mir. Wenn er so stark ist, wie Huro mir

erzählt hat, dann werde ich dir zum Dank

dein Gewicht mit Gold aufwiegen.

Ich bin nur klein, aber ich habe schwere

Knochen. Ich wiege so viel wie ein

Kamel. Bring her. Ja, Herr,

ich bin dein gehorsamster Diener. Ja.

Goliat

Goliat, wo bist du?

Goliat,

hier ist K. Dein lieber Freund Ket.

Was willst du von mir?

Oh brüderlicher Freund, oh freundlicher

Bruder, endlich ist es mir vergönnt,

dich wiederzusehen. Ich grüße dich. Ich

verehre dich und nenne mich deinen

würdigsten Sklaven. Wie habe ich doch

all die Monate voller Zuneigung an dich

gedacht und liebevoll habe ich dein

teures Bild in meinem Herzen gepflegt.

Endlich darf ich wieder dein liebevolles

Andlitz schen. Du ewig glühendes Licht

meiner alten Augen, du immer brennende

Fackel meines Armselienaseins. Du

erquickender Trost in der Qual meiner

Seele. Du Vorbild und Richtschnur, du

Führer in meinem Elenen Geschick, was

wäre ich ohne dich. Ich danke dir, Goli.

Und jetzt bitte ich dich, erlaube deinem

niedrigen Sklaven dir mit einem

bescheidenen Lob zu huldigen. Dass du

der stärkste bist unter der Sonne, das

wissen sie alle. Dass du der mächtigste

bist, das weißt doch die ganze Welt. Und

dass du der Schönste bist, ja, das sage

nur ich dir. Das heißt, ich meine, das

sagen die anderen auch. Das sieht man

ja,

weil nein, bitte nicht. Ich flehe dich

an. Er warm dich meiner und zerschlage

dich das trübste hier da sein deines

Freundes, der dir dienen will bis in

alle Ewigkeit. Ich war nie kleinlich.

Immer habe ich dich mit Gold bedeckt

und ich schwöre dir Goliat, diesmal

werde ich dir so viel geben, dass du

damit die ganze Höhle anfüllen kannst.

Nein,

ich weiß ja, du meinst es nur gut mit

mir, Goliat und ich glaube, ich habe da

einen großen Fehler gemacht, weil ich

dir nicht gleich gesagt habe, weshalb

ich heute zu dir gekommen bin. Du kennst

doch den ruhmreichen König Astot, den

mächtigen Herrscher über das Volk der

Philister. Er hat mich zu dir geschickt.

Er rüste zu einem Krieg, zu einem

gewaltigen Krieg. Und dazu braucht er

dich. Er weiß, dass nur du allein ihm

helfen kannst. Wenn du einwielst für ihn

zu kämpfen, dann wird er dir so viel

Gold geben, wie du von ihm verlangst.

Und außerdem hat er mir gesagt, dass er

nach siegreicher Schlacht noch ein

besonderes Geschenk für dich bereihalten

wird. Er gibt dir die schönsten Frauen

der Felister. Du darfst sie nicht

enttäuschen, Golia. Du musst kommen,

hörst du? Du darfst dir die schönsten

Frauen aussuchen.

Weißt du, David, die Zeit vergeht viel

zu schnell. Findest du nicht auch?

Deshalb darfst du nicht traurig sein,

wir sehen uns doch bald wieder. Ja, du

hast recht

und ich werde immer an dich denken.

Drei Tage können wir uns jetzt nicht

sehen. Das ist sehr lange.

Hast du etwa Angst?

Nein, David, nicht, wenn du da bist.

Und wenn ich bei Gewitter mal nicht da

bin?

Ich glaube ja. Dann habe ich sicher

Angst.

Das brauchst du nicht. Ich lauf zu dir

so schnell wie ich kann.

Wirklich?

Ja, das verspreche ich dir.

Auch dann, wenn es gerade sehr stark

regnet.

Mich könnte sogar eine Sinnflut nicht

davon abhalten.

Das ist schön, David. Darüber bin ich

sehr glücklich.

Ich

muss jetzt nach Hause, David.

Aber doch nicht jetzt. Bleib wenigstens

so lange, bis es aufgehört zu regnen.

Ich kann nicht. Ich komme sonst zu spät.

War doch mal.

Egler,

warum?

Warum hast du sie getötet?

Ja, gewiss mein Sohn. Als der Herr Egler

zu sich rief, hat er damit deine

irdische Liebe zerstört, dass es war.

Aber vielleicht hat er das nur getan,

auf dass diese Liebe im Geiste schöner

und reiner werden möge. Deshalb

verzweifle nicht. Die Zeit heilt alle

Wunden. Denk an meine Worte. Dein

Schmerz wird vergehen und die Erinnerung

an Egler wird dir Trost und Kraft geben.

Verzeih, mein Vater.

Gott, den Herrn musst du um Verzeihung

bitten, mein Sohn, aber nicht mich. Und

wir wollen hoffen, dass er dich erhören

möge in seiner Gnade.

О.

Gegrüßt seist du, großer König Astot.

Hier bringe ich dir meinen lieben Freund

Goliat.

ا

เฮ

เฮ

เฮ

เฮ

Schaff mir jetzt den Felsblock hier.

Höre Goliat, die Kunde von deiner

übermenschlichen Stärke ist bis in mein

Reich gedrungen. Kein Sterblicher, so

heißt es, könne sich an Mut und Kraft

mit dir messen. Gib uns nun eine Probe

deines Könns. Wenn du imstande bist,

diese Felsplatte auf deinen Händen zu

tragen, so werde auch ich dich als den

Stärksten anerkennen und dich reichlich

dafür belohnen.

อ

Sei gegrüßt, Samuel.

Sei auch du mir gegrüßt, Anna des Isai.

Der Herr hat einen deiner Söhne

auserwählt, um ihm ein hohes und

würdiges Amt zu übertragen. Und mich,

seinen gehorsamen Diener, hat er zu euch

geschickt, auf dass ich den aufsuche,

den er mir bezeichnet hat.

Vielleicht meinst du Eliak, er ist unser

Erstgeborene, unser Stolz.

Nein,

Eliab ist nicht der, den ich suche.

Dessen bin ich ganz sicher. Sein Blick

ist klar und offen, aber er hat mir

nicht ans Herz gerührt.

Samuel, wenn der auserwählte Gottes

Unter uns weilt, dann ist es gewiss

dieser hier. Abinadapad.

Nein, du irrst dich. Auch dieser deiner

Söhne ist es nicht.

Auch er ist nicht derjenige, den mir der

Herr gezeigt hat. Ich

kann den Auserwählten des Herrn nicht

finden und doch hat mir Gott den Weg zu

euch gewisen. Sag Anna, sind dies hier

alle deine Söhne?

Ehre sei dir, Samuel.

Sei gegrüßt, Isai. Sind alle deine Söhne

hier versammelt?

David?

Nein, der Jüngste von ihnen fehlt noch.

Es ist David. Da kommt er.

Ja, das ist der, den ich suche.

David, Sohn des Isai, Gott der Herr, hat

dich auserwählt aus der Schar seiner

getreuen Diener und dich zum Führer des

Volkes Israel berufen.

Dein Herz ist verwirrt, nicht wahr,

David?

Ja.

Ja, das ist wahr, denn ich bin unwürdig.

Die Ratschlüsse des Herrn sind sehr

weise. Er hat mich alten Mann einen

langen Weg gehen lassen, damit ich dir

seinen Willen verkünde und dich zum

König des Reiches Gottes weihe.

Hast du König gesagt?

So will es der Herr, nicht einer von den

Söhnen Sauls. Viel mehr dein Sohn David

wird später einmal über Israel herrschen

und wird im Namen Gottes unser Volk

regieren. Aber eins merke dir, mein

Sohn, und denke immer daran bei allem,

was du auch tust. Von den Ereignissen,

die dich erwarten, darfst du keine

Menschen etwas sagen. Die Worte, die ich

heute jetzt euch gesprochen habe, müsst

ihr alle als euer strengstes Geheimnis

hüten.

Geh du deinen Weg und tu dein Tagewerk

so wie bisher und isst dein Brot und

freue dich, weil der Herr Wohlgefallen

an dir hat. Von dieser Stunde an ist der

Geist des Herrn über dir und gibt dir

die Kraft, die du für dein Amt brauchst.

อ

David,

Sarah, was machst du denn hier? Warum

schläfst du noch nicht?

Ach, ich bin gar nicht müde. Gehst du

jetzt weg von uns?

Ja, Sara, ich muss gehen.

Dann weck ich die anderen schnell, damit

sie sich von dir verabschieden können.

Nein, nein, das brauchst du nicht.

Aber du kannst sie dafür in meinem Namen

umarmen.

Ach, ich möchte so gern mit dir

mitgehen.

Nein, das geht doch nicht, Sara. Aber

ich komme ja bald wieder. Du wirst es

sehen.

Dann muss ich eben warten.

David,

David.

Nun hast du also die große Wanderung

angetreten,

so wie der Herr es dir befohlen hat.

Weit und beschwerlich ist ein Weg in der

sängenden Hitze des Tages und in der

eisigen Kälte der Nacht.

Aber lass dich davon nicht schrecken.

Verzage nicht, David. Komm weiter.

Gott ist bei dir. Er wird deinen Fuß

nicht irre werden lassen. Er führt dich

sicher ans Ziel nach Jerusalem, damit du

deinem Volke aus seiner großen Not

hilfst.

Aufgabe.

Hier die schönsten Schlangen von Israel.

Die schönsten Schlangen von Israel. Zwei

Schäkel das Stück. Wer kauft hier die

schönen Schlangen? Nur zwei Schäkel. Sie

bringen Glück ins Haus.

Hilf einem armen blinden Mann. Hilf

einem armen Blinden. Hilft mir erbarmen

mit einem armen Blinden. Erbarmt euch.

Komm her, geh nicht vorbei. Ich habe

etwas für dich. Komm, sieh dir meine

Ware an. Drei prächtige Morbiters klaren

für nur 30 Schel. Du kannst sie auf

deine Felder schicken. Sie arbeiten

besser als die Ochsen und fressen nicht

mal die helfen. 30 Schäel ist ja beiner

geschenkt, nur weil ich dir einen

gefallen tun will. Glaub mir, so ein

gutes Geschäft wird dir in deinem Leben

nicht mehr geboten. Also entschließe

dich.

Na, mach sie schon los. wird sie doch

gleich mitnehmen wollen.

Geht, ihr seid frei. Habt ihr das

gehört? Er kauft hier für teures Geld

Sklaven, nur um sie wieder freizulassen.

Ja, und ich warne euch, keiner krümmt

ihn ein Haar.

Der ist verrückt oder er weiß nicht, was

er mit dem Geld anfangen soll. Danke,

Herr, danke.

Hilfe! Hilfe!

Na ja, der Stoff ist ja sehr schön, aber

er ist viel zu teuer. So viel kann ich

Mama.

Wasser erbarmen. Wasser erwarmen.

Wasser Wasser

lebt uns zu trinken.

Wofür werden denn diese ärmsten nur

bestraft?

Sie haben sich gegen König Saulin fört

und der grausame Abner hat sie zum Tode

verurteilt. Sie sollen jetzt so lange

liegen bis sie verdustet sind.

Unglücklich sind meine Söhne und seit

drei Tagen haben sie nicht einen Schluck

zu trinken bekommen. Und ich kann Ihnen

nicht helfen. Warum müssen sie so

zugrunde gehen? Ach, warum lässt unser

Herrgt Gott das zu?

Wasser.

Ich auch.

Wasser.

Ich auch.

Hey, sieh mal daam. Ich will auch

trinken.

Geh weg, sie werden dich töten. Geh weg.

Trink. Sie werden mir nichts tun.

Jerusalem, hör mich.

Du stolzes Jerusalem.

Du bist das Verhängnis und der Untergang

aller hier Lebenden, denn die Sünde ist

in euch. Oh, ihr Menschen, die eures

Glaubens, eurer Ehre und eures Mutes

beraubt seid. Wie weit ist es mit euch

gekommen, meine Brüder? Ihr habt schwere

Schuld auf euch genommen. Ihr habt die

Gesetze des Herr mit Füßen getreten.

Warum? Warum, frage ich euch?

Das Böse hat von euch Besitzergriffen.

Es beherrscht euch völlig, aber vor

allem beherrscht es diejenigen, die euch

regieren.

Saul, Saul, du trägst die Schuld an

unserem Verderben.

Es geht euch wahrscheinlich viel zu gut.

Der Überfluss und die Lasterhaftigkeit,

sie vergiften euch die Seele im Leib.

Und das wird eines Tages unser Ende

bedeuten. Lehnt euch doch endlich auf

gegen diese falsche Freiheit, diese

Freiheit, die euch die Tiranen Israels

gewährt haben. Empört euch gegen die

Verdammnis, die euch erwartet. Wollt ihr

denn Zeitlebens die Gefangenen eurer

eigenen Laster bleiben? Bekämpft das

Böse in euch. Findet die Kraft, euch

davon zu befreien, ehe es zu spät ist.

Ihr wisst eines Tages nicht mehr, was

gut und böse ist und stürzt hoffnungslos

in den Abgrund der Sünde.

Im Namen des Königs nehme ich diesen

Mann gefangen.

Nein, dieser Mann steht unter unserem

Schutz. Komm, mein Sohn. Komm in das

Haus des Herrn.

Ich

versichere dir, es war nicht meine

Absicht, mich gegen die habene Gewalt

unseres Herrschers aufzulehnen und ich

habe die von König Saul erlassenen

Gesetze niemals missachtet. Es muss doch

einem jeden Untertan erlaubt sein, frei

und offen seine Gedanken zu äußern.

Du wirst nicht bestreiten, dass du das

Volk aufgewiegelt hast und damit hast du

die höchste Macht in Israel angegriffen.

Ich sah, wie Verderbtheit und Laster

sich immer mehr ausbreiten. Das ist es,

wogen ich mich auflehne.

Die Unverschämtheit dieses Bauenjung ist

deine Beleidigung für den Hof. Da tust

du ihm unrecht, Merob, du hast doch

gehört. Er hat uns klar und deutlich die

Gründe genannt, die ihn veranlasst

haben, so zu handeln.

Ich glaube, er könnte uns noch vieles

sagen, was er nützlich für uns wäre.

Selbstverständlich nur, wenn du damit

einverstanden bist. Ich

möchte diesen David um seine Meinung

fragen. Vielleicht kann er uns seinen

wertvollen Rat geben.

Aber das ist ja lächerlich. Wenn wir

einen hergelaufenen Hirten um Rat

fragen, so bedeutet das, dass wir uns

dem Urteil des Volkes unterwerfen.

Dieser Aufrührer ist hier, um gerichtet

zu werden und nicht um über uns zu

richten. Darüber entscheiden nicht wir,

sondern der König und Benjam die Gabe

hat es recht mit David zu sprechen. Also

bitte Benjam, frage den jungen Mann

alles, was du willst. Ich danke dir,

Prinzessin.

Nach Beendigung des Krieges gegen die

Philister waren wir gezwungen, einen

Friedensvertrag zu unterzeichnen. Dieser

Vertrag beschränkt unter anderem die

Herstellung von Waffen und erlaubt ihren

Gebrauch, nur den höchsten Offizieren

und den Wächtern des Palastes. Es würde

mich nun interessieren, David, wie du

über diese Bestimmungen denkst. Es ist

demütigend einem Hirten Probleme zu

stellen, von deren Lösung das Wohl des

Staates abhängt. Abner, ich möchte die

Antwort auf Dats hören. Also sprich,

Sohn des Isai,

mein Fürst.

Meiner Ansicht nach ist es gar nicht so

schwierig, diese Klausel auszulegen.

Genug jetzt. Dieser Mensch ist nicht nur

unverschämt, sondern auch voller

Anmaßung. Es ist wirklich unter unserer

Würder, wenn wir ihm noch länger

zuhören.

Ich wünsche mit dem Hirten zu sprechen

und zwar allein. Geht alle hinaus.

Glaubst du ein Vorzeichen?

Über mir sitzt der Vogel der Nacht und

hat schon zweimal gerufen.

Ist das nicht von böser Vorbedeutung für

uns?

Auch für dich, David?

เ

David aus Bethlehem.

Ich weiß, dass du mich öffentlich und

vor allem Volk beleidigt hast.

Ich muss sagen, du hast Mut.

Aber jetzt möchte ich wissen, was du

über unseren Friedensvertrag denkst.

Ja, großer Saul. Ich habe gehört, dass

dieser Vertrag den Gebrauch von Waffen

nur den höchsten Offizieren gestattet

und den Wächtern deines Palastes.

Ja, das ist richtig. Ja.

Ja, das habe ich unterzeichnet. Nur

meine Palastwächter und die höchsten

Offiziere,

die dürfen Waffen tragen.

Ja.

Und was weiter?

Aber in dem Vertrag steht nichts über

eine Beschränkung der Personenzahl.

Weder der Offiziere noch der Wächter.

Du bist gar nicht so dumm, mein Sohn.

Ich müsste dich töten lassen, weil du

mich beleidigt hast,

aber trotzdem gefällst du mir.

Komm her,

noch näher zu mir.

Komm.

David von Bethlehem.

Trink.

Ich habe keinen Durst. Ich danke dir,

mein König.

Hier, du kannst dir wählen, welchen

Becher du willst und ich werde aus dem

anderen trinken.

Nein, dann werde ich aus beiden trinken.

Es ist kein Gift darin.

Nein, du brauchst dich nicht von mir zu

fürchten und es wird dir nichts

zustoßen, wenn ich nicht will. Ich habe

dir gesagt, dass ich dich nicht töte,

weil du mir gefällst. Du bist ja klug.

Und außerdem hat man mir noch mehr von

dir erzählt.

Du sollst sehr gut Hafe spielen.

Willst du hier bei mir im Hofer leben,

David?

Willst du mich durch deinen Spieler

freuen?

Ja, mein König, wenn du es wünscht.

Ich wusste, dass du mir gehorchen

würdest. Du wirst also für mich spielen.

Du sollst immer um mich sein

hier in Jerusalem in meinem Palast.

Du darfst mich nie mehr verlassen.

Davidos Bettle.

อ

Der Einfluss, den David auf deinen Vater

hat, wird jeden Tag größer.

Wir müssen sehr wachsam sein, damit er

uns nicht gefährlich werden kann.

Was mich am allermeisten beunruhigt, ist

das Verhalten deiner Schwester.

Meinst du denn wirklich, dass Mcollons

Schwierigkeiten machen könnte,

wenn sie sich in David verliebt?

Wahrscheinlich ja. Das soll nur meine

Sorge sein. Ich werde sie beobachten.

Dieser verwünschte Hirtenjunge.

Jetzt fängt doch das Volk an für ihn

Partei zu ergreifen. Solange er am Hof

ist, besteht keine Hoffnung unsere Pläne

zu verwirklichen. Es ist mir ja von

Anfang an klar gewesen, was David

beabsichtigt.

Was denn?

Er will den Thron Israels Merob. Hast du

die Prophezeiung Samuels vergessen?

Deine Schwester hatte ebenso betört wie

deinen Vater und deine Brüder. Aber

nicht mich. Nicht mich. Mir,

beruhige dich doch. Ich bitte dich. Sei

ohne Sorge.

Großer Saul,

du warst der siegreiche Held in 100

Schlachten und von der ersten Niederlage

hast du dich entmutigen lassen. Warum?

Warum versuchst du nicht wieder der zu

sein, der du damals warst? Der Saul, der

vom ganzen Volke Israel geliebt wurde.

Der Saul, der der Schrecken seiner

Feinde war. Der Saul, von dem mein Vater

so oft sprach.

Mein Gott, erhöre mich. Hilf ihm.

Verlass ihn nicht.

Fern sei der Tag, an dem er nicht mehr

unser König sein wird.

Gib ihm die Weisheit zurück und gewähre

ihm deinen Schutz.

Darum bitte ich dich,

David.

Du bist noch mitten in der Nacht allein

im Thonsaal. Was tust du hier?

Nichts, Prinzessin,

gar nichts.

David, ich habe dich gesucht. Mein Vater

erwartte dich in seinen Gemächern, lässt

er dir sagen. Er möchte, dass du ihm

noch etwas vorspielst. Er kann nicht

einschlafen.

Ich werde sofort zu ihm gehen,

Prinzessin,

du brauchst nicht, Prinzessin zu mir zu

sagen.

Ich danke dir,

Nicole.

Ich bin sehr glücklich, dass mein Vater

die Ruhe seines Herzens wiedergefunden

hat. Deine Gegenwart und deine klugen

Ratschläge haben ihm mehr geholfen als

du glaubst.

Wenn meine Worte nicht gleichzeitig in

das Bewusstsein der Besten unter euch

eingedrungen wären, dann wären sie in

den Wind gesprochen gewesen.

Das mag schon sein, aber du hast noch

viel mehr für uns getan, David. Du bist

in unsere Herzen eingedrungen.

Wenn ich eben sagte, die besten unter

euch, dann meinte ich eigentlich nur

dich. Nicole,

geh jetzt damit. Mein Vater wartet auf

dich.

In deiner Hand liegt das Schicksal

unseres Volkes, Benjamer.

Saul hält sehr viel von deinem

diplomatischen Geschick. Du darfst sein

Vertrauen nicht enttäuschen.

Vor allem kommt es jetzt auf eines an.

Die Bundeslade muss wieder nach

Jerusalem zurückgebracht werden. Du

kennst die Unzufriedenheit, die darüber

im Lande herrscht. Ich werde alles tun,

was in meinen Kräften steht.

Welche Bedingungen auch immer die

Philister dir stellen mögen, selbst wenn

sie das gesamte Gold Israels von dir

fordern, nimm jede Bedingung an.

Vielleicht lassen sie auch mit sich

handeln. Ich werde es versuchen.

Gut, du weißt also Bescheid, Lar.

Ich versichere dir, die Israeliten sind

bereit, jeden Preis zu zahlen, den du

von ihnen forderst. wenn sie nur ihre

Gesetzestafeln zurückhalten.

Abner, erster Minister des Königs und

gleichzeitig mein Herr und Auftraggeber,

wird den gesamten Benjam die Gaba zu

Verhandlungen herschicken. Und wenn es

darauf ankommt, Bedingungen

auszuhandeln, hat er eine sehr gewandte

und erfolgreiche Art. Aber mein Herr

lässt dir sagen, es wäre ganz

überflüssig, dass du ihn anhörst. Er

selbst wäre mit allem einverstanden, oh

König.

Dieser warnwitzige Saul.

Als besiegter stellt er noch Forderung.

Die Bundeslade wird erst dann nach

Jerusalem zurückgeschickt, wenn ich Saul

getötet habe. Sorge dafür, dass Goliat

in der Oase GT ist, wenn die

Gesandschaft dort vorbeikommt. Ja.

الله

Jetzt begreife ich, warum du dich nicht

von ihr trennen willst und sie immer bei

dir trägst.

Egler muss sehr schön gewesen sein.

Ja, Mol.

In der Liebe sucht jeder das Ideale und

Vollkommene. Und in dem Augenblick, da

ich Egla sah, da wusste ich, dass ich es

gefunden hatte. Ich fühlte mich

glücklich an ihrer Seite. Sehr

glücklich.

Wenn man so tiefe und schöne

Erinnerungen hat,

dann ist es wohl unmöglich noch einmal

zu leben, nicht wahr?

Ich weiß nicht, Micol.

Früher habe ich zwar auch so gedacht,

doch jetzt bin ich nicht mehr ganz

sicher, dass ein etwas nur einmal

wiederfährt.

Die Ermordung von Benjam Gaba war ein

schwerer Schlag für uns, mein König.

Israel wird diesen Verlust schwer

verschmerzen. Er war allgemein als einer

deiner fähigsten Mitarbeiter bekannt.

Ich nehme an, dass die Philister es als

einen großen Erfolg ansehen, diesen Mann

ausgeschaltet zu haben. Sie glauben

sicher, dass sie uns jetzt ihre

Bedingungen aufzwingen.

Aber dieser Gefahr lässt sich mit

Leichtigkeit begegnen.

Auf welche Weise? Sprich.

Indem man David als Verhandlungspartner

zu Astot schickt.

David?

Ja, mein König. David ist der einzige

Mann, der in dieser Situation noch

Aussicht auf Erfolg hat. Er hat uns doch

bereits oft genug Proben seiner

außerordentlichen Fähigkeiten gezeigt.

Gut, lass ihn rufen.

Weißt du, David, du hast nicht nur

meinem Vater sehr geholfen, sondern auch

mir selbst. Und dafür danke ich dir von

ganzem Herzen. Ich bin jetzt nie traurig

und fühle mich nicht mehr so verlassen

wie früher.

Ja, wirklich. Ich bin jetzt glücklich,

aber wie lange wird es dauern?

Nicole,

es kann für immer sein, wenn du nur

willst.

Nicol

David, Sohn des Isaai,

der König wünscht dich zu sehen.

Was suchst du in meinem Zimmer?

Ist das süße nächtliche Schäferstündchen

mit deinem Hirten endlich zu Ende?

Du meinst den Vertrauten und Ratgeber

des Königs, Merob?

Ein Ratgeber, der die geistige

Unfähigkeit unseres Vaters ausnützt. Ich

habe ihn längst durchschaut. Was willst

du damit sagen?

Dass er vor nichts zurückschrecken

würde, um seine Stellung zu festigen und

dass du nur ein Mittel zum Zweck für ihn

bist. Wie kannst du nur so etwas

abscheuliches sagen? David ist ehrlich

und aufrichtig und niemand ist so wie er

der Achtung des Königs würdig und der

Liebe des Volkes.

So, dann ist er wohl deiner Meinung nach

auch der Liebe einer Prinzessin würdig.

Natürlich Merup. Genauso würdig wie der

erste Minister des Hofes.

Samuel ist nun tot.

Israel beweint ihn.

Sie haben ihn begraben, so wie er es

gewollt hat. Und unsere Feinde, die

Philister,

sie sammeln sich wieder. Sie haben ihr

Heer gewaltig verstärkt.

Es steht schlecht für uns.

Ich blicke voll Sorge in die Zukunft und

mein Herz ist beunruhigt.

Ich habe den Herrn um Rat gefragt,

doch er hat mir nicht geantwortet.

Er hat weder zu mir gesprochen,

noch zu seinen Propheten.

Nun wird dieser schändliche Astot uns

von neu mit Krieg bedrohen

und der stärkste der Menschen, der

unbesiegbare Goliat streitet für ihn.

Goliat von Get,

ein Ungeheuer an Roherkraft. Kein

Sterblicher kann sich mit ihm messen.

Er ist sechs Ellenbogen und eine Spanne

hoch und ist von Kopf bis Fuß in eine

schwere Bronenrüstung gehüllt. Fast 5000

Schäel wiegt der Panzer dieses Riesen

und der Schaff seiner Lanze ist

vergleichbar dem Baum eines Webstuhls.

Die Spitze dieser Lanze wiegt 400

Schäkel und durchbohrt alles, was sie

trifft.

Wir sind verloren, wenn wir kämpfen.

Wir haben keine andere Wahl. Wir müssen

mit Astot verhandeln

und müssen auf Gott vertrauen.

Aber ich kann nicht verhandeln.

Ich

bin alt und müde.

David,

du musst an meiner Stelle zu ihm gehen.

Du bist verwirrt in deinem Herzen,

David,

aber du darfst keine Furcht haben. Der

Wille des Herrn führt dich.

Er wird dir Kraft geben, damit du die

Bundeslade nach Israel zurückbringen

kannst. Das Symbol unseres Glaubens, das

Heiligtum unseres Volkes.

Geh deinen Weg, David, und fürchte dich

nicht.

Ich danke dir, Samuel.

Geh nicht, David, sonst wirst du genauso

sterben müssen wie Benjam de Gabe.

Ich bitte dich, geh nicht zu Astot.

Nicole, warum verlangst du das von mir?

Du weißt doch, ich muss es tun.

Aber wenn du etwas zustoßen wird, dann

Nein.

เฮ

Wo zieht ihr hin, Alter? Was ist

geschehen? Nicht weiter hert. Ich rate

dir, ein unermessliches Unglück ist über

uns gekommen. Die Philister sind da. Sie

zerstören unsere Siedlungen, all unser

Hab und Gut. Das ist das Ende Israels.

Du reitest nach Jerusalem und

verchrichtigst den König. Ihr anderen

folgt mir.

Die Philister sind in Israel

eingefallen. Das bedeutet Krieg.

Wir haben uns an den Friedensvertrag mit

den Filistern gehalten. Wir haben nichts

getan, was diesen Überfall

gerechtfertigt hätte. Und dennoch hat

Astot es gewagt, mit seinen Söldnern in

unser Land einzudringen. Sie haben die

Siedlungen an der Grenze niedergebrannt

und viele unschuldige Menschen ermordet.

Und noch bevor der Mond sich rundet,

werden sie vor den Toren unserer Stadt

sein. Wir können sie nicht aufhalten,

Jonathar, das ist ganz unmöglich. Dies

bedeutet unseren Untergang. Nein, soweit

ist es noch nicht. Die Augen unseres

Feindes Astot dürfen die Mauern der

Stadt Sauls nicht sehen. Dafür werden

wir schon sorgen.

Wir müssen Astot in die Flucht schlagen.

Du scheinst dabei nur eins zu vergessen.

Jerusalem ist das Herz Israels. Es wäre

ein schwerer Fehler, wenn wir es

unverteidigt zurücklassen würden.

Bedenke, dass das Herr der Felister fast

zehnfach so stark ist wie das unsere.

Und bei einer Niederlage, die mir

unvermeidlich scheint, wäre zu füren,

dass Oh, diese Furcht, diese verfluchte

und schändliche Furcht.

Sie steckt in jedem von euch, in euch

allen. Wie eine abscheuliche Grimmasse

grinst sie mich von euren Gesichtern an.

Es ist dieselbe Furcht, die euch damals

nach der Schlacht bei Mok dazu getrieben

hat, meinen Vater zu verraten. Diesen

Schlag hat er heute noch nicht

verwunden. Ihr Feiglinge.

Jawohl. Elende Feiglinge seid ihr alle.

Tag

เ เฮ

เฮ

Viel haben sie uns nicht

entgegenzustellen, mein König.

Warum bist du hergekommen? Das ist doch

Wahnsinn, Jonathan. Wer wird Jerusalem

verteidigen?

Mein Platz ist hier. Das Wichtigste ist

im Augenblick ihren Vormarsch zum Stehen

zu bringen. Wie willst du das mit deinen

Truppen schaffen? Sieh sie dir an.

Das Unmögliche liegt nur in Gottes Hand.

Ich allein werde zu Astoit nur mit ihm

sprechen, so wie ich einmal mit Saul

gesprochen habe. Ja.

Wie heißt du?

David, Sohn des Isai.

David. Ich

habe schon von dir gehört.

Die Legende von deiner Weisheit wird wie

auf den Flügeln des Windes

weitergetragen.

Eine unnütze Weisheit

und eine sehr törichte. Du bist also

derjenige, der so großen Einfluss auf

Saul hat,

der sich durch harfen Geklimppe und

durch schöne Worte den Thron

erschleichen will.

Was willst du von mir,

König Astot? Ich fordere dich im Namen

des Herrn auf uns die Gesetzestafeln

zurückzuschicken und ich bitte dich

außerdem nicht wieder Krieg gegen uns zu

führen und unser Land zu zerstören.

Deine Unverschämtheit ist grenzenlos.

Wie kannst du es nur wagen, so mit mir

zu sprechen?

Du Wicht. Das besiegte Israel missachtet

den Friedensvertrag und fängt an sich

aufs Neue zu bewaffnen. Und von mir

verlangst du, ich soll mein Herr wieder

zurückziehen.

Du irrst dich. Nicht ich verlange das

von dir, sondern Gott der Herr. Es ist

ein Wille und Gesetz. Ein schon

besiegtes Volk soll man nicht ein

zweites Mal vernichten.

Das Gesetz Gottes.

Mein einziger Gott ist das Gold

und mein einziges Gesetz ist Goliat.

Besiege du Goliat und ich werde Israel

nie wieder angreifen.

Dieser

Giao. Ja.

Ah.

Sieh dir mal den Himmel an, Goliat.

Anscheinend sind Kräen kein gutes

Vorzeichen für dich.

А

Ah.

Rechte Flanke vor.

König ist tot. Die Schlacht ist

verloren. Das Fuß folgt zurück.

Hey, ihr zwei, was macht ihr da?

Was soll das? Sind das Schießübungen mit

einem Schlauch voll Wein? Wollt ihr

versuchen mich zu ermorden?

Sieh doch, mein König, die Zielscheibe

befindet sich ja auf den Stufen des

Thrones. Und das beweist doch klar, dass

der, den wir treffen wollten, nicht du

bist, sondern ein anderer und zwar dein

größter Feind.

Ich verstehe.

Ihr meintet es gut und ich danke euch

dafür. Doch jetzt geht und tütet eure

Zunge, sonst werde ich sie euch

herausreißen lassen. Verlasst das Land

und kehrt nicht nach Israel zurück, ohne

meinen ausdrücklichen Befehl.

Hast du den Verstand verloren, Adner?

Ich habe dir doch ausdrücklich gesagt,

dass ich das allein regeln werde. Ich

will keine Mitwisser. Außer uns beiden

darf kein Mensch etwas davon erfahren.

เ

Abner, Abner, ich bitte dich, hör mich

an, tu es nicht.

Es ist die letzte Möglichkeit, die Lage

zu unseren Gunsten zu wenden. Begreifst

du das denn nicht?

Du weißt, das Volk ist für David. Es

wird seinen Tod rechen. Und mein Vater,

dein Vater billig, was ich tue. Er

fürchtet, David. Und dem Volk bleibt am

Ende nichts weiter übrig, als sich dem

Willen des Königs unterzuordnen.

Nein, du darfst nicht gehen. Vertraue

anderen diesen Auftrag an, mir zu

lieben.

Das ist vollkommen unmöglich. Ich muss

sicher sein, dass er auch getroffen

wird. Deshalb kann ich es nur tun. Ich

allein.

Jetzt ist es noch Zeit. Gner, lass uns

auf alles verzichten. Lass uns von hier

fliehen. Überlege es dir noch einmal.

Ich flehe dich an. Ich beschwöre dich.

Hör auf, Meritte.

Es ist zwecklos, mich umzustimmen. Lass

mich.

Nein,

lass mich gehen.

Abner.

เฮ

เฮ

อ

Jetzt bist du endlich wieder frei,

Vater. Du hast deinen bösen Dämon

getötet.

Nein, er hat Abner umgebracht. Er hat

ihn hinterrück ermordet.

All das schlechte und böse, das er getan

hat, ist noch immer in ihm lebendig. Und

bis ans Ende seiner Tage wird es ihn

verfolgen.

Ich kenne mein Schicksal. Ich weiß, dass

ich ihm nicht entgehen kann.

Und ebenso kenne ich das Schicksal, das

meinem Volke beschieden ist. Bringt ihn

weg.

Ruh sei David, dem Helden Israels. Es

lebe David.

Langle Lebe Saul, der König von Israel.

Ich

habe schwere Schuld auf mich geladen,

David,

weil ich dir übel gewollt habe.

Doch von heute an ist mir deine Seele

wertvoller als alle Schätze.

Micol, hier nimm meine Tochter, ich gebe

sie dir zu Gemahlen. Bleibe tapfer

aufrecht und Weise und halte immer die

Gesetze des Herrn. Du wirst große Dinge

vollbringen, David.

Das was ich nicht konnte, das wirst du

tun.

He.

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