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Öffne die Tür.
Sie könnten Ihre ehrenwerten Gäste etwas höflicher empfangen, mein lieber
Edmund.
Ehrenwert?
John, Sie sind nicht mein ehrenwerter Gast.
Da Sie sich leider immer noch weigern, meine Einladung aufs Flott Folge zu
leiten, bleibt mir nichts anderes übrig, als zu Ihnen zu kommen.
Also gut, es ist nicht schwer zu erraten, was Sie mir sagen wollen. Ich
bitten, mir nach oben zu folgen.
Nun, was haben Sie mir zu sagen, John?
Ihre Lehenspflicht wurde öffentlich verkündet.
Doch solange Sie mir keine Steuern zahlen, kann ich mich nicht wundern,
Ihre Dörfer es nicht tun.
Sie werden Ihnen, lieber Edmund, ein Beispiel geben müssen.
Ihr sprecht von Lehenspflicht, John? Die schulde ich nicht euch, die schulde ich
Richard. Entscheiden Sie sich, Sie können nur mir dienen oder meinem Bruder
Richard. Wenn es so ist...
Dann will ich euch nicht verhehlen, dass ich mich längst entschieden habe. Ich
könnte niemals einem Mann dienen, der so wenig wert ist wie ihr. Habe ich mich
deutlich genug ausgedrückt, John?
Als Antwort auf diese Herausforderung und Kraft der mir von Gott verliehenen
Herrschergewalt, erkläre ich sie hiermit für vogelfrei.
Ich glaube, mit den Männern der Familie haben wir nun keine Schwierigkeiten
mehr.
Doch was machen wir mit den Frauen?
Das ist die Frage. Was machen wir mit den Frauen?
Ja.
Und wieder Robin Hood.
Ich schwöre, wenn ich diesen unseligen Namen noch ein einziges Mal höre... Wir
haben wirklich alles versucht, um den Kerl in unsere Gewalt zu bringen.
Und so einer nennt sich Sheriff von Nottingham. Sie hätten einen anderen
verdient wie null.
Bei der Gelegenheit, was haben Ihre Steuereinnehmer inzwischen für mich
eingetrieben?
Sie, die Steuern sind überall eingezogen worden. Sie haben alles Geld, das sie
aus dem Volk herausquetschen konnte. Sie bekommen nicht mehr heraus, auch mit
Schlägen und mit Foltern nicht. Auch damit nicht, dass sie Ihnen die Häuser
anzünden über dem Kopf.
Ja, den Bauern zünden sie die Häuser über den Köpfen an. Aber diesen Robin
zu fangen, dazu sind sie nicht imstande. Und dazu sind sie da, Sheriff.
Ich habe geschworen, Ihnen zu dienen, mein Fürst.
Unter dem Einsatz meines Lebens.
Man wird Ihr Leben von Ihnen fordern, Sheriff, wenn es Ihnen nicht gelingt,
Robin Hood in die Knie zu zwingen.
Berichten Sie mir, was Sie vorhaben.
Wir haben ja schon fast alles versucht, Siehe.
Aber immer wenn er sich wieder in diesen riesigen Wald zurückzieht, ist er
verschwunden wie ein Geist.
Verschwunden wie ein Geist?
Dann suchen Sie sich eine Geisterarmee, um ihn aufzustöbern.
Sie werden es büßen, wenn Sie ihn nicht finden.
Fangen Sie ihn und Sie werden sehen, dass er ein ganz gewöhnlicher Stablicher
ist. Sie werden es sehen, wenn er hängt und nach Luft starrt. Wir müssen ihn
herauslocken aus dem Wald, darauf kommt es an.
Wen wollt ihr aus dem Wald herauslocken? Lady Salifov, bitte den Platz.
Schlechte Nachrichten, lieber Bruder.
Immer noch dieselben Nachrichten.
Immer dieser verdammte Robin.
Der Kerl hat mehr Fantasie als ihr.
Wenn man euch so betrachtet, könnte man Mitleid mit euch bekommen.
Ich bin nicht in Stimmung für Scherze.
Was ich jetzt brauche, ist ein guter Rat.
Du willst also sagen, mit all deinen Männern fühlst du dich nicht imstande,
einen gewöhnlichen kleinen Dieb zu fangen?
Milady, es wäre ganz einfach, wenn er in den Wäldern nicht seinen Unterschlupf
hätte. Und Sie wissen, wie groß die Wälder von Sherwood sind. Und Robin ist
ein Kaninchen. Er schlägt einen Haken und weg ist er. Und am nächsten Tag
er als Fuchs zurück und schlägt Hühner.
Ja, man lockt ja auch den Fuchs zuerst ins Freie, bevor man ihn jagt.
Aber vielleicht können wir, vielleicht können wir ihn doch herauslocken aus
seinem großen Wald.
Die Frage ist nur, haben wir einen Köder für ihn?
Und welchen Köder würdest du also vorschlagen?
Was hat unser Väter aus Frankreich gesagt?
Cherchez la femme.
Welche Frau liebt er?
Wenn es stimmt, was der Sheriff sagt, dann hat er mehr Bettgenossinnen, als er
jemals bewältigen kann.
Nein, nein, mein geliebter Bruder. Nur einen ganz besonders schmackhaften Köder
brauchen wir.
Ich möchte vorschlagen, Sergei denkt nach, ob wir seinen Köder vielleicht
Es wird mir ein Vergnügen sein, Milady, denn ich bin ein Feinschwecker.
Ich bin überzeugt, ich werde einen Köder finden, Sie.
Ich habe eine Bitte. Kann ich eine Eskorte haben? Ich möchte zurück in mein
Schloss. Ich leiste euch schon viel zu lange, Gesellschaft.
Stellen Sie die Eskorte zusammen, Sheriff.
Und vielleicht kommen Sie bei der Gelegenheit an einem Dorf vorbei, das
seinen Steuern noch im Rückstand ist.
Schon möglich.
Es gibt eine Gegend in Devonshire, in der vielleicht noch etwas zu holen ist.
Dann holen Sie. Ich brauche jeden Penny, das wissen Sie.
Niemand weiß, wann mein Bruder Richard nach England zurückkehrt, aber dann
brauche ich eine Armee, um ihn zu vertreiben.
Mein Bruder wird mir diesen Kampf nicht ersparen.
Und er darf nicht zurück auf diesen Thron.
Ich kann das einfach nicht mehr mit ansehen.
Sag mal, sei da verfunken.
Ganz recht, den haben wir erfunden, als wir uns kennenlernten, Robin und ich.
Führe immer den Namen des Herrn im Munde.
Konnten Sie nicht für sich behalten, was Ihnen eben durch den Kopf gegangen ist?
Bitte, Milady?
Ach, Ihr gieriger, wollüstiger Blick langweilt mich. Mit hängender Zunge
Sie dem Mädchen nach. Sie lecken sich buchstäblich die Lippen nach Ihren
hündischer Ergebenheit.
Wenn Sie meinen Bruder John ansehen, haben Sie einen ähnlich hündischen
in Ihren Augen. Nur etwas leidender, als ob Sie ihm nur die Füße lecken wollten.
Ekelregend. Ich gebe Ihnen mein Wort, Milady.
Ich lasse mich von Ihnen nicht so leicht beleidigen.
Ich tue meine Pflicht.
Sie schwitzen, Sheriff.
Ist Ihnen so heiß?
Oder haben Sie Angst vor Robin Hood?
Immerhin hat man mir eine schwere Verantwortung übertragen. Ach, die Last
groß. Es dürfte Ihnen bekannt sein, dass mein Schloss früher einmal im Besitz
der Familie von Robin Hood gewesen ist. Und Sie können sicher sein, dass ich es
behalte.
Dafür trage ich selbst die Verantwortung.
Deshalb sind Sie noch mehr in Gefahr.
Missverstehen Sie nicht, Milady, warum ich mir Sorgen mache.
Was ich vermag, werde ich tun, Sie zu beschützen.
Dann beweisen Sie es.
Geleiten Sie mich durch die Wälder von Sherwood.
Mitten durch Robins privaten Distrikt von England.
Dann werde ich Sie vielleicht bewundern.
Eine wilde, hemmungslose Katze bist du.
Das ist es, was ich sein möchte. Eine kleine Katze, die dir folgt, wo immer du
auch bist.
Gut, dann darfst du mir gleich noch einmal folgen.
Dein Meister ruft dich.
Was ist denn
nun schon wieder?
Tut mir leid, wir brauchen dich.
Der Sheriff von Nottingham ist in unserem Wald gesichtet worden.
Aha.
Der Sheriff selbst kommt uns Gesellschaft leisten.
Dann werden wir uns mal was ausdenken, um den Herrn gebührend zu unterhalten.
Ich habe den Ehrgeiz, ein vollkommener Gastgeber zu sein.
Stehen Sie auf, Sheriff.
Ich werde Ihnen nichts zu leide tun.
Noch nicht.
Wir haben eine Überraschung für Sie vorbereitet, Sheriff.
Deshalb müssen wir Ihnen auch die Augen verbinden.
Komm,
steig auf.
Was hast du beschlossen? Was machen wir denn hier?
Bringen Sie in mein Zelt und lassen Sie ein bisschen warten.
Sie kann Ruhe brauchen für das, was ich vor sich hatte.
Loslassen. Warum denn?
Oh, schon wieder zweimal die Sechs. Ja, Glück muss man haben.
Du weißt, dass dieses Geld in den Opferstock gehört.
Mach schon.
Spaßvogel. Erzählen Sie mir, Milady.
Können Sie immer noch den See durch die Bäume sehen, wenn Sie hinaustreten auf
den Balkon?
Hören Sie zu, wenn Sie mich töten wollen, tun Sie es. Aber sparen Sie mir
sentimentale, alberne Geschwätz.
Sie brauchen keine Angst zu haben, Milady.
Sie werden auf Schloss Luxley sicher zurückkehren.
Und außerdem weiß ich sehr wohl zu schätzen, dass die Schwester unseres
Fürsten meinen Besitz verwaltet.
Aber ich verspreche Ihnen ein, Sie werden dort nicht mehr lange Hof halten.
Dieses lächerliche Versprechen passt zu Ihrem unerträglichen Betragen.
Sie werden sich bald darüber wundern, wie wenig lächerlich dieses Versprechen
war. Und ob Ihnen unser Betragen gefällt, Milady, das sollten Sie
Dreckiger Bandit! Oh, was soll das?
Ein habgieriges Pakt, seid ihr.
Wir brauchen alles Geld für Richard.
Robin, wir haben nur ein bisschen gespielt. Wir haben niemand bestohlen.
Ich habe es dir oft genug gesagt, Will.
Gespielt wird hier nicht, hörst du?
So, nun haltet Frieden. Es gibt genug für jeden von euch. Ihr braucht nicht um
Geld zu spielen.
Ich nehme an, du hast ein paar Münzen versteckt. Bitte, dann sieh doch nach.
Nein, Richard würde ganz bestimmt nicht nach Münzen suchen, wenn er mir da
reingreifen würde.
Könnte ich mir denken, jedenfalls.
Oh, und er würde was anderes machen, mein Schatz.
Und das werde ich dir jetzt mal vorführen.
Was fällt dir ein? Nur das, was dir Spaß macht.
Hör auf, Robin, fällt dir nichts Besseres für mich ein?
Alles zu seiner Zeit, mein teiles, dummes Vögelchen.
Ich habe den Sheriff gelegt.
Haben
Sie
Hunger?
Oh, durstig sind Sie, ja?
Alleine haben wir nur diesen guten Wein, aber der ist für einen Sheriff zu
schade.
Ich hoffe, es gefällt Ihnen bei uns.
Denn dieses Fest geben wir nur Ihnen zu Ehren.
Aber vielleicht denken Sie, die Behandlung könnte fürsorglicher sein und
liebenswürdiger. Vielleicht möchten Sie lieber, dass ich Sie füttere.
Wenn Sie das möchten, Thuis.
Es lebe der edle Gesandte unseres Fürsten. Mutig und tapfer hat er sich
gescheut, uns einen Besuch abzustatten.
Ich taufe dich hiermit, Ritter des Waldes.
Sie können sich über mich lustig machen.
Obwohl Sie nur ein paar Lungen beherrschen.
Doch wer Sie auch gewesen sind.
Sie werden eines Tages aufgehängt werden, so wie alle anderen Verräter und
Aufrührer. Das verspreche ich Ihnen.
Verräter? Wer hat in diesem Lande eigentlich angefangen zu rauben und zu
vergewaltigen und zu plündern?
Ich werde Ihnen eine Botschaft mitgeben für Ihren Fürsten, Sheriff.
Ja, und dafür setze ich die Rücklings auf einen Esel.
Die Botschaft, verehrter Sheriff, heißt, dass Robin Hood nicht zu kämpfen
aufhören wird, solange England seine Freiheit nicht wiedererlangt hat.
Und England wird frei sein, wenn dieser Bandit John gestürzt ist und das arme
Volk mit seinen Steuern nicht mehr ausquetschen kann.
Ein gemeines, brutales Pack sind diese Leute, nicht?
Muss schrecklich sein für sie nach dem schönen Leben auf ihrem großen Schloss.
Löse die Fesseln sofort.
Ja, das werde ich.
Aber vorher möchte ich Sie noch ein bisschen kennenlernen.
Wer bist du?
Gehörst du zu diesem Pack?
Aber nein.
Sehe ich so verdorben und so verkommen aus.
Mein Name ist Polly.
Schon seit mehr als drei Wochen halten die mich hier in diesem Lager gefangen.
Ich wünschte, ich könnte fliehen.
Ich wünschte, ich könnte wieder nach Hause. Ich wünsche es genauso wie Sie.
Es ist wundervoll, wieder eine schöne, weiche Haut zu fühlen.
Diese Töppel hier stinken wie die Wildsäure.
Bist du...
Willst du nicht vielleicht zuerst lieber meine Fesseln lösen?
Wenn ich die
Wahl hätte, sie feine Dame, zwischen Ihnen und einem, der die Pest hat, der
Aussätzige wäre mir verdammt noch mal lieber.
Wie unbeschreiblich, Herr Köppel!
Von der Schande, die Sie über sich selbst gebracht haben, rede ich nicht.
wie können Sie Lady Tallyforth solche Schmachern tun?
Wir... Wir konnten nicht mehr zurück.
Der Überfall war sorgfältig vorbereitet.
Scherz!
Ich will das Gold haben, das dieser Robin Hood versteckt hat.
Ist denn keiner imstande, ihn auszuräuchern?
Vielleicht wäre es besser gewesen, wenn Sie nicht wiedergekommen wären. Denn
sich so demütigen zu lassen, ist unentschuldbar.
Was soll ich mit diesem Versager jetzt machen?
Hängen lassen sollte man ihn und vorher ausbrechen.
Vielleicht gibt es aber für den Sheriff einen Weg, sich Ihre Gnade von Neuem zu
verdienen. Vielleicht kommt er jetzt auf eine gute Idee.
Erinnern Sie sich nicht, Sheriff, an unseren Plan?
Einen Köder zu gebrauchen, der diesen gerissenen Fuchs herauslockt aus seinem
Wald. Jetzt bin ich sehr gespannt, Herr Guy, ob er darüber nachgedacht hat.
Mir ist dieser Plan, seit wir ihn neulich erörterten, immer wieder durch
Kopf gegangen.
Was könnte das für ein Köder sein, auf den er anbeißt?
Nachdem er Erfahrung damit hat, nackt und rücklings auf einem Pferd zu sitzen,
hat er auch schon einen Damensitz gedacht.
Warum? Es überrascht mich, dass Sie selbst noch nicht darauf kamen.
Geier, machen Sie mit mir keine Scherze.
Ich lasse mir auch von Ihnen nicht alles gefallen.
Es lebt hier ein Mädchen an diesem Hof, mein Fürst.
Das frühe einmal versprochen war in einem gewissen Robin von Loxley.
Ich nehme an, Sie meinen Merlin.
Ja, auch ich habe daran gedacht. Sie könnte der Köder sein, mit dem man ihn
lockt.
Ich fürchte nur das Rücksichten, die ich auf edle Familien in diesem Lande
unglücklicherweise nehmen muss.
Es leider verbieten, Robin diesen Köder vor die Nase zu halten.
Das weiß ich auch, Sire.
Und dennoch meine ich, dass es für diese Rücksichten bestimmte Grenzen gibt.
Zumal wir alle bereit sind, unser Leben für unseren Fürsten zu geben.
Gut gesprochen, Herr Geil.
Wir können nicht zulassen, dass wegen eines Mädchens ein so gefährlicher Feind
nicht fällt.
Oder können wir das?
Aber Marion, es ist so viele Jahre schon her, dass Robin geflohen ist. Und alle
behaupten, er sei ein ganz gemeiner Räuber geworden.
Aber wir wissen es doch nicht, Tina.
Wenn andere das behaupten, dann muss es doch nicht stimmen.
Aber da du nun einmal zu diesem Hof gehörst, ist es besser, diesen Gedanken
nicht auszusprechen.
Auch wenn ich zu diesem Hof gehöre, sage ich, was ich glaube.
Bevor ich hierher gekommen bin, haben Robin und ich uns sehr viel bedeutet.
Komm, mach nicht so traurige Augen. Bürst mir lieber die Haare.
Es klingt wirklich nicht gut, was hier alles am Hof über ihn erzählt wird.
Aber was soll ich denn machen? Ich kann es mir beim besten Willen nicht
vorstellen, dass er plötzlich ein Verbrecher sein soll.
So.
Du zweifelst also daran, dass wir ihn richtig beurteilen.
Du wirst nicht mehr gebraucht. Ich möchte allein mit Merrin sprechen.
Ein ansehnlicher, appetitlicher Köder, ich gebe es zu.
Verzeihung, aber ich kann dich nicht verstehen.
Wir befinden uns in einer sehr unerfreulichen Lage.
Und wir brauchen dringend deine Hilfe.
Wie ich höre, hattest du früher einmal engere Beziehungen zu diesem Robin Hood.
Ich kannte einen Mann, der hieß Robin von Loxley.
Ich war... Jedenfalls hieß dieser Mann nicht Robin Hood.
Dein Gehorsam und deine Treue sind nie angezweifelt worden.
Du erhältst jetzt Gelegenheit, uns beides zu beweisen.
Du wirst dich mit deiner Zofe in die Wälder begeben und deinen Robin
wiederfinden. Ich habe ihn schon seit Jahren nicht mehr gesehen. Wie soll ich
ihn da finden?
Es kann auch sein, dass er mich überhaupt nicht erkennen würde.
Vielleicht wäre es deshalb besser, wenn du jemand anderen... Er wird dich
wiedererkennen.
Und du wirst gehen.
Soll ich dich erst darauf aufmerksam machen, dass du sogar dazu verpflichtet
bist als Dame des Hofes?
Es wäre mir peinlich, wenn ich dir sagen müsste, dass ich gezwungen wäre, deines
Vaters Vermögen zu sperren und zu beschlagnahmen.
Du wirst also in die Wälder gehen und dich von Robin finden lassen.
Und es wird ihm auffallen, dass du noch viel schöner geworden bist.
Am nächsten Morgen bittest du ihn, dich zurückzubringen, um deinen Schmuck zu
holen.
Wir werden auf dich warten, wo die drei Wege sich begegnen.
Aber das ist ein Mord!
Ich kann ihn doch nicht hineinlaufen lassen in eine solche Fahne. Wenn du
Land treu bleiben willst, und wenn du willst, dass du deinen Vater je wieder
siehst, wirst du tun, was ich dir sage.
Sei klug und vernünftig, Miriam.
Ich meine, was ich sage.
Halt still, kleine Hexe. Komm her, du Kies.
Und Sie sind Marion, ja? Mal sehen, was er dazu sagt.
Robin wird seinem Schutzengel entweder danken oder geprügelt.
Bringen Sie ins Zelt.
Passen Sie mich nicht an mit Ihren schmutzigen Fingern. Immer mit der Ruhe,
Kätzchen.
Und was machen wir mit der?
Dieses Täubchen interessiert mich.
Kümmere dich um ihre Pferde. Gib doch mal Ruhe.
Du bist ja eine richtige kleine Wildkatze. Du bist ein dicker alter Bär.
Dass du ihnen entkommen bist, die haben dich sicher schwer bewacht. Nein, ich
war doch keine Gefangene. Ich bin Hofdame und natürlich habe ich
sonst kann ich kommen und gehen, wann ich möchte.
Diese sogenannte Freiheit habe ich jedenfalls.
Es gibt keine Freiheit mehr in England.
Bär?
Aber Robin, soll es denn dein ganzes Leben so weitergehen?
Du bist nicht dafür geschaffen, zu leben wie ein Dieb und dich zu verkriechen,
als seist du ein gewöhnlicher Verbrecher.
Marion, wenn du mich immer noch liebst, dann musst du auch auf mich hören.
Ich bin bestimmt nicht dafür geschaffen, um mich mein Leben lang in diesen
Wäldern zu verstecken.
Doch mich und auch meine Männer hätte man sonst gehängt.
Dieses Leben haben wir uns nicht ausgesucht. Wir verstecken uns nicht,
uns gefällt.
Es bleibt uns nur keine andere Wahl.
Und warum seid ihr dann so gefürchtet?
Warum werden eure Namen von den Leuten nur voller Angst und Abscheu geflüstert?
Dann stell dir doch einmal vor, John hätte deinen Vater umgebracht und deine
Mutter vergewaltigt. Und dich hätte er auch töten wollen.
Marion, siehst du es dir nicht ein?
Ich bin der lebende Beweis, dass John ein Mörder und ein Räuber ist.
Es ist zu schwer für mich, Robin.
Ich möchte dir wirklich glauben, Noah.
Aber alles das kann doch nicht, es kann doch einfach nicht recht sein.
Ich habe Treue und Gehorsam geschworen.
Und diese Treue, willst du über die Treue zu mir stellen?
Robin, Robin, darf ich über dich sprechen mit John?
Er wird dich bestimmt begnadigen und er wird auch deine Männer begnadigen.
Ich soll mich begnadigen lassen von diesem Halunken. Der lügt und stiehlt
sich auf Kosten der Bevölkerung bereichert.
Und was machst du denn, Robin?
Bist du vielleicht so viel besser als er, nur weil du es vielleicht aus
Gründen tust? Du tust es aus Rache für deine Familie.
Und deswegen jagen sie dich.
Deswegen ist dein Preis ausgesetzt auf deinen Kopf.
Und so wird es bleiben.
Bis Richard zurückgekehrt ist als rechtmäßiger Herrscher. Und bis er mich
begnadigt.
Ich könnte ein solches Leben nicht führen, Robin.
Ich kann es nicht.
Dann ist hier kein Platz für dich, Marion.
Dann kannst du hier nicht bleiben.
Marion, oh Marion, liebliche Meidling. Ich möchte allein sein, bitte.
Komm, komm, mein Liebling.
Robin ist nicht der einzige Mann in unserem kleinen Wald.
Du musst dich nicht fürchten.
Ich will dir nur Gesellschaft leisten, bis Robin zurück... Was sollst du bösen?
Will!
Du, wahnsinnig geworden, was ist denn mit dir los?
Wenn Robin das erfährt, schlägt er dich zum Krüppel.
Ich will doch nur, dass das Mädchen nicht wegläuft.
Geh du nur ins Lager zurück, ich werde schon mit dir fertig.
Männer, die kämpfen, können keine feigen Schweine, die über wehrlose Frauen
herfallen.
Kniffst, Robin!
Ich mach's wieder gut, ich schwöre es dir.
Ah!
Vorsicht, du kleine Hexe.
Oder hast du etwa vor, mir die Kehle durchzuschneiden?
Und jetzt, du kleines Biest, hast du jemanden, der genau auf dich aufpasst.
du, dickbäuchiger Bär, hast jemanden, der dir auf die Finger sagt.
Ich mag dich.
Ich habe Unrecht gehabt, Robin.
Wir haben uns zu lange nicht mehr gesehen.
Ich hoffe, du nimmst es mir nicht übel, wenn ich dir jetzt erst die Wahrheit
sage.
Ich bin hier geschickt worden von John.
Ich sollte mich von dir dahin begleiten lassen, wo die drei Wege sich begegnen.
Und er wollte dich dort festnehmen.
Weißt du, Wir werden unseren lieben Freund John überraschen.
Ich werde dich morgen dahin bringen, wo der Weg über den Fluss führt.
Und du wirst das Schloss erreichen, solange er nicht da ist.
Und er wird vergeblich auf uns warten und krank sein vor Wut.
Wir
müssen
darauf gepasst sein, dass er zu fliehen versucht.
Doch ich werde diesem Burschen dieses Mal eine Falle stellen, aus der er mir
nicht mehr entstöpfen kann.
Und was gibt es Neues von Richards?
Es gibt nur ein paar Gerüchte und keins von ihnen ist bestätigt.
Aber selbst wenn er ausgebrochen ist, er braucht Monate, bis er genug Männer um
sich versammelt hat, um die Überfahrt zu riskieren.
Dafür braucht er Zeit, sicher.
Sobald Robin erst einmal in unserer Gewalt ist, erfahren wir vielleicht
er das Gold versteckt hat und dann haben wir gewonnen.
Robin müssen wir fangen. Wir brauchen nur noch ein paar Stunden Geduld, dann
haben wir ihn.
Eine Frau ist draußen, Sir. Sie möchte Sie sprechen. Ihr Name ist Polly
Polly McGuire?
Ich kenne keine Polly McGuire.
Sie sagt, sie kommt aus dem Lager von Robin Hood.
Dann bringen Sie heran.
Aus seinem Lager? Das könnte interessant sein.
Sir, ich glaube, ich habe eine wichtige Nachricht für Sie.
Darf ich mich hinsetzen?
Bitte sehr.
Sie sind betrogen worden.
Marion.
Marion hat Robin verraten, was Sie geplant hatten.
Er bringt Sie nicht dahin, wo die drei Wege sich treffen.
Er bringt Sie woanders hin, da wo der Weg über den Fluss führt.
Vielen Dank.
Diese Nachricht ist vielleicht wirklich wichtig.
Ich nehme an, mein Kind, dass... Ich nehme an, unsere kleine Spionin erwartet
eine angemessene Belohnung.
Und ich glaube, die habe ich für Sie.
Ich sah unsere Besucherin, als sie unten die Wache fragte und erkannte sie
wieder. Ich hatte, als ich in Robin Hoods Lager festgehalten wurde, mit ihr
Begegnung. Die Neugierde trieb mich her und ich hörte, was sie euch erzählte.
Ich hatte, ich hatte dabei auch den Wunsch, mich für ihre Gastfreundschaft
revanchieren. Sozusagen meinen Dank abzustatten.
Ich möchte am liebsten, ich möchte am liebsten jetzt wieder gehen.
Oh nein, nein, nein, das wäre zu unhöflich.
Sie müssen meiner Schwester schon erlauben, sich auch in meinem Namen zu
bedanken. Sie wird sicher sehr lieb zu Ihnen sein.
Komm, meine Güte.
Sagen Sie, glauben Sie, die Kleine sagt die Wahrheit?
Ich glaube, das ist jetzt egal.
Wir stellen ihm statt einer eben zwei Fallen.
An der einen Stelle können Sie warten, an der anderen warte ich.
Wir sollten aufbrechen. Wir haben etwas mehr zu tun, als wir angenommen haben.
Willst du mir nicht endlich erzählen, wo Robin es versteckt hat, das viele Gold?
Das weiß ich nicht, Milady.
Wirklich, ich weiß es nicht.
Ich weiß es nicht, glauben Sie mir doch.
Ich sage die Wahrheit.
Ich habe doch Robin schon verraten.
Dann könnte ich Ihnen doch auch sagen, wo das Gold ist.
Wo hat er es versteckt? Bitte, bitte, ich weiß es nicht.
Du wirst es sagen.
Herzlichen Dank, Merrin, für deine Unterstützung.
Du siehst nicht sehr gefährlich aus, so wie du da vor mir auf dem Rücken liegst.
Ich habe erfahren, dass du mich verraten hast.
Ich will jetzt wissen, wo Robin's Lager ist. Ich weiß nicht, wo es ist. Sie
haben uns die Augen verbunden auf dem Weg. Ich gebe dir eine Gelegenheit,
Verrat zu sühnen. Du steigst hinunter in den Kerker und gehst in Robins Zelle.
Ich will wissen, wo sein Lager ist und wo er das Gold versteckt hat.
Es ist mir bekannt, dass er Gold gesammelt hat, um Richard zu
sobald er nach England zurückkehrt.
Ich war nur einmal in diesem Lager. Ich kann doch nicht wissen, wo es ist.
Du bekommst es heraus.
Wenn nicht, lasse ich dich aufhängen, mein Kind, noch heute. Das verspreche
dir. Ich und deinen Vater.
Ich habe vor, morgen ein Fest zu geben für alle meine Freunde.
Es wäre doch schade, wenn es am Abend vorher zwei Hinrichtungen gäbe.
In einer Stunde will ich es wissen.
In einer Stunde.
Sie sollte Robin Hood in die Zelle. Sie hat eine Stunde Zeit.
Was hast du hier zu suchen?
Hast du wieder einen Auftrag von deinem feinen Freund?
Oh, Robin, sag das nicht. Hör mich doch bitte erst an. Ja, ja, das habe ich
schon einmal getan. Und wo bin ich jetzt?
Er hat gesagt, dass ich und mein Vater noch heute aufgehängt werden, wenn ich
nicht da rausbekomme, wo du das Gold versteckt hast.
Ah, sieh an.
Du armes, bedauernswertes Mädchen.
Du wirst dir doch hoffentlich nicht einbilden, dass du auch nur ein einziges
Wort von mir hörst.
Und dass es so weit mit dir gekommen ist, Marion.
Es war dumm von mir, dich zu beschützen.
Als meine Männer über dich herfielen.
Wie kann ich es dir nur beweisen?
Du musst es mir glauben. Ich bitte dich, Orby.
Ich wünschte, ich könnte dir auch beweisen, dass ich dich im Lager nicht
habe.
Du lügst mit jedem Atemzug.
Nichts kannst du mir beweisen.
Ich weiß nur eins.
Das Trinken hast du verdient.
Ich nehme an, dass Marion die Nachricht bringt, auf die es uns ankommt.
Die Drohung, dass das Mädchen und ihr Vater aufgehängt werden, dürfte ihre
Wirkung tun. Ich bin überzeugt, dass wir damit Erfolg haben.
Ich auch, Sir Guy.
Ich hätte fast Lust darauf zu wetten, dass wir in einer Stunde den Ort kennen
werden, wo er das Gold verborgen hält.
Und morgen, wenn er sein großes Fest für alle seine Getreuen gibt, um Robin
Hoods Gefangennahme zu feiern, hängen Marion und ihr Vater trotzdem am Galgen.
Heute Abend schon hängen sie.
Oder?
Ich glaube, morgen erst.
Wir brauchen eine gute Bewachung. Robin Hoods Männer werden alles versuchen, ihn
zu befreien.
Wie eine Festung werde ich das Schloss sichern.
Und hereinkommen wirklich nur die engsten Vertrauten unseres Fürsten.
Es tut mir leid, Marion.
Laura!
Ja, meine liebe Marion.
Wenn ich daran denke, wie wir getanzt haben und gelacht und gespielt und wie
lustig wir waren all die Jahre.
Und dass all das so schrecklich enden soll.
Eine Tragödie.
Laura, du musst mich nicht auch noch erschrecken.
Was geht hier? Werde ich gefoltert?
Ja.
Diese Werkzeuge sehen schrecklich aus, nicht?
Kannst du dir vorstellen, wozu dieses Ding hier gebraucht wird?
Eigenartig und sehr scharf.
Nein, Laura.
Laura, bitte. Lass mich raus aus diesem Keller.
Wer weiß.
So könnte es gehen.
Wir waren einmal Freundin. Warum musst du mich so quälen?
Schätzchen, schrei doch nicht so. Wo fährst du an?
John sagt, dass du sehr ungezogen warst und wir mögen keine bösartige Mädchen.
John hat mir auch gesagt, dass er dich und deinen Vater sehr streng bestrafen
wird. Siehst du?
Aber vorher möchte ich, dass du dein Leben noch ein bisschen genießt.
Allein mit mir.
Mein Schatz, du hast Zeit, noch viele Dinge zu lernen.
Aufregende, wunderschöne Dinge, von denen dein dummer Robin in seiner
Männlichkeit überhaupt nichts weiß.
Ich möchte nicht, dass du dich schämst, meine Enge.
Ich meine, weil du allein so nackt bist.
Wenn du nicht willst, du hochmütige Person, dann spielen wir unser Spiel auf
eine andere Art.
Du warst schon immer ein bisschen stumpfsinnig in diesen Dingen.
Deswegen habe ich mir vorgenommen, mein Schätzchen, dich ein wenig in Schwung zu
bringen. Darf ich anfangen?
Kommen still.
Damit du dir mit deiner zarten Haut auf den vielen Spitzenjäger nichts wehtun.
Das möchte ich nicht.
Sieh einmal an, wie gut du dich zusammennehmen kannst.
Doch nun langweilt es mich.
Statt Schmerzen hast du Vergnügen.
Nein, du Gott!
Nein, du Gott!
Nein, ich tue alles, was du willst.
Alles.
Alles,
was du willst.
Wenn du damit aufhörst.
Siehst du, das finde ich klug, mein Häubchen. Ich werde nachher deine Wunden
schön pflegen.
Aber vorher, das habe ich dir gesagt, musst du zärtlich sein.
Und dann nach einem Weilchen werde ich dich allmählich ein bisschen tiefer
lassen und du wirst dann sicher verstehen müssen sein.
Oder doch?
Aber Gott sieht alles.
Ach ja, der Mönch.
Oh, wenn er uns sehen will.
Das kann er haben.
Ja, komm her.
Reih ich einem Gottesmann die Hand.
Ich hätte schon beinahe am Geigen gehangen und du schwimmst in der Gegend
wie ein albernes Walross. Walross sagt man nicht zu einem Mann der Kirche.
Was ist denn mit dir?
Tina haben sie umgebracht.
Oh Gott.
Und ohne Marion säße ich immer noch im Kerker.
Bruder, jetzt müssen wir handeln.
Jetzt müssen wir zuschlagen.
Dina ist tot.
Oh mein Gott.
Wir müssen es Little John sagen.
Das wirst du tun, mein gottesfürchtiger Freund.
Und Marion bringen sie auch um, wenn wir sie nicht retten.
John hat seine Vertrauten und Freunde für heute Nacht.
Ins Schloss eingeladen, zu einem Bankett.
Und dieses Bankett werden sie nie vergessen.
Gott schütze euch.
Du suchst mich, Bruder?
Ja, John.
Und glaube mir, ich hätte für dich lieber eine fröhliche Nachricht.
Komm, komm, sei nicht so finster.
Du siehst aus, als hättest du furchtbaren Durst und einen leeren
Lach doch ein bisschen.
Und schon fange ich dir zehn Wildgänse und gebe dir ein Festmahl.
Ja.
Na, was ist?
Was hast du mir zu erzählen?
John, mein guter Freund.
Sie ist tot.
Wer ist tot?
Deine Tina.
Mach über sie keine schlechten Scherze, verstehst du?
Ich liebe Tina.
Nein, John, es ist kein Chef.
Es ist wahr.
Sie ist umgebracht worden.
Vom Sheriff von Nottingham.
So ein zartes, so ein heimliches Mädchen.
Meine Tina.
Nur gut war sie und lieb zu mir.
Ich schwöre bei allem, was mir heilig ist, ich werde Tina rächen.
Ich werde dich rächen, Tina.
Halt!
Dreimann, du, du und du, ihr kommt mit mir. Vorwärts!
Niemand. Ich danke
Ihnen
für Ihr Kommen.
Wenn das Gericht wahr ist, dann stellt Richard eine Armee zusammen.
Dann beabsichtigt er, innerhalb der nächsten Monate gegen mein Reich zu
marschieren. Er wird versuchen, mich zu stürzen. Dieser Thron gehört mir. Ich
bin der rechtmäßige Herrscher. Das ist wahr. Ihr alle habt geschworen, diesen
Thron zu schützen.
Ja, das stimmt.
Dann will ich, auch wenn wir das Geld nicht auftreiben können, um unsere Armee
zu bewaffnen, auf eure Treue vertrauen, wie auf meine eigenen Hände.
Meine Krone ist gerettet, solange eure Treue und euer Gehorsam und die
Freundschaft zur Garde die Stützen meiner Herrschaft sind.
Die Stunde dieser Herrschaft hat geschlagen. Bewahren Sie Ruhe, meine
Lassen Sie ihn sprechen.
Meine edlen Herren, darf ich vorstellen, Sir Robin aus den Wäldern von Shorwood.
Meine Herren, edel oder gemein?
Denn ich glaube nicht, dass sie alle edle Menschen sind.
Ihr habt die Masse treu und gehorsam geschworen, diesem Verbrecher dort.
Wie kamt ihr dazu?
Weil mir treu und gehorsam gebührt wird. Nein, der Tod gebührt dir.
Du Verräter.
Das wagst du mir zu bieten. Ja, denn du bist der Verräter.
Alles, was England schmachend und ungepauert sagt, ist hier versammelt.
was Herz und Hunger und Kummer und Leid gebracht hat, das kostet dich dein
Leben, du Schrocki.
Nicht bevor Richard dein Leben hat. Richard wird seinen Fuß nie wieder auf
Englands Boden setzen. Richard ist unser König. Er steht schon in Dover.
Und unser König Richard sitzt bald wieder auf seinem rechtmäßigen Thron.
Ich werde dir die Zunge aus deinen versuchten Hals reißen.
Aufhören!
Das war's für heute.
Entweichen wirst du mir nicht, mein Täubchen.
Auch die scharfe Schneide meiner Liebe sollst du spüren.
Einen Schritt und ich schneide Marian die Kehle durch. Wenn Ihnen Ihr Leben
ist, ergeben Sie sich.
Doch müssen Sie sich jetzt sofort entscheiden.
Nur wenn Sie Marian nicht töten, bleiben Sie am Leben.
Und Ihrem Wort soll ich einfach vertrauen?
Ich glaube nicht, dass Sie halten, was Sie versprechen.
Sie glauben mir nicht.
Doch wenn Sie Marian nur verletzen, dann verspreche ich Ihnen Foltern,
die selbst Sie nicht ahnen.
Singen Sie sich um, Milady.
Glied für Glied werde ich Ihren Körper auseinandernehmen.
Kein Werkzeug werde ich auslassen in diesem Verlies.
Dame schenke ich euch.
Macht mit ihr, was ihr wollt.
Robin Hood, die haben ihr Wort gegeben.
Ich habe ihnen geglaubt. Was gilt schon das Wort eines Banditen?
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