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Das oberbayerische Land mit seinen Bergen, Almen, Wäldern, Seen und
Wildbächen ist, ohne dass die Einwohner persönlich etwas dazu beigetragen
hätten, eine der schönsten Gegenden Deutschlands.
Heimatdichter haben es besungen und Heimatfilmer haben seinen Ruhm in alle
getragen. Im letzten persischen Bergdorf, im entferntesten afrikanischen
werden noch heute den dort lebenden Menschen Kultur, Sprache und bayerisches
Brauchtum nahegebracht.
Eine der international bedeutendsten kulturellen Errungenschaften ist, dass
in fast jeder großen Stadt dieser Erde ein Hofbräuhaus gibt und dass die Perle
der bayerischen Landschaft, der Königssee, in jedem zweiten guten
Haushalt die Stube ziert.
Besiedelt wurde dieses außergewöhnliche Land während der Völkerwanderung von den
aus Böhmen stammenden Bajaren und Quaden.
Während die Bajaren, sprich Bajubaren, dem Land ihren Namen gaben, sind die
Quaden noch heute für die Kopfform der Bayern verantwortlich. Jeder bedeutende
bayerische Politiker trägt voller Stolz seinen Quadenkopf oder auch
Quadratschädel in aller Welt, ja sogar in das entfernte China.
Und hier, auf dem Hof des Toni Erdinger, eines echten bayerischen Landsmannes,
beginnt an einem wunderschönen Sonntag unsere Geschichte.
Toni übt einen für ganz Bayern typischen Beruf aus. Er ist Wilderer.
Sein Mündel Marein, ein unbescholtenes, lebenslustiges Mädel, ist mit dem Beruf
des Toni nicht einverstanden.
Sie lebt in ständiger Sorge um ihn.
Schön. Aber schon sehr schön hast du es gemacht, Marderl. Wo willst du denn hin
schon wieder?
Ich gehe halt ein bisschen weiter.
Mei, Toni, muss das sein? Ich habe solche Angst.
Geh weiter, Marderl. Was soll denn sonst dein französischer Vater das Wildbrett
hernehmen für die Gäste?
Ich weide ja eh.
Was ist das, Marderl?
Also, auf die Nacht bin ich wieder zurück.
Pass auf auf dich. Schon gut, Marderl. Ich jage schließlich die Hasen und nicht
die mich.
Also, Servus.
Bist du es?
Nein, mir schreckt nicht, Franz.
Hast du mich erkannt? Nie schon.
Gehörst du mir rein?
Aber Franz, wenn das einer sieht... Jeder soll sehen, dass wir uns mögen.
du nicht?
Das weißt du doch, Franz.
Tief in meinem Herzen mag ich dich.
Magst du mir nicht helfen beim Linsenlegen? Aber gern.
Die ist gut, die nicht.
Die ist gut, die nicht, die ist gut, die nicht, die ist gut, die nicht.
Mei, Franz, wenn du das so machst, bin ich fertig.
Franz, vielleicht will ich gerade nicht fertig werden.
Also, ich gehe. Bis nachher, Anne. Wo willst du hin, Sensei? Bums, Beichten.
Unter der Woche komme ich eh nicht dazu.
So, bist du ein braves Mädel.
Eine saugere Schildluft hat es heute wieder in der Kirche.
Geh, scham die Bürgermeister.
Wer wird denn nach der Kirche fluchen?
Kommst du mir in die Wirtschaft?
Mein Alter hat sicher Schein geschenkt. Ist recht, Wirtin. Nichts gegen die
Bibel, aber eine Maß Böse ist mir lieber.
So, jetzt sind wir innerlich geläutert. Das werden wir gleich mit der Maus Bier
feiern, gell? Also, ich muss was erledigen, Bauer.
Ich komme dann später.
Wo willst du denn hin, Sepp?
Also, ich mache bloß so... Nirgends.
Ich komme noch.
Jeden Sonntag das gleiche Geschütz.
Bierschallwindig.
So, bitte schön, Frau Wirtin.
Hey, Bürgermeister, warte auf mich. Ja, komm mal dir dann durch. Geh halt
weiter.
Mich doch am Arsch, es geht schon wieder gut an.
Und bist du ein Depp.
So ein Damscher Ritter.
Zänzi, da bin ich.
Komm, Zänzi.
Gib dein Spezi ein Bussi.
Na, du gehst aber ran.
Nicht alles auf einmal.
Hörst?
Das ist eine schöne Muschel.
Du und ich, dann wissen wir nicht.
Jetzt, Kinder.
ganze Woche gespart.
Nein,
war die Spur.
Weißt du, jetzt hat es halt doch wieder bloß ein paar Minuten gedauert.
Ich bin halt kein Supermann. Ich bin bloß ein Knecht.
Wir können es ja nachher noch einmal probieren, wenn es durch ist.
Wenn es bloß ein Mittel geben würde, damit es das länger aushalten kann.
Aber ein Wunder müsste da schon auf uns zukommen.
Und mögest du dieses Kräutlein finden, so zerstoße es mit einem Bronzelöffel
oder zerreibe es zwischen Daumen und Zeigefinger und iss davon, so viel du
magst. Und ehe der Uhrzeiger sich dreht, wirst du jeden Schoß, so viele es auch
sein mögen, mit nie enden wollender Kraft und Ausdauer beglücken. Oh!
Was ist denn alle beim Warten, du?
Da sagt er mir doch, viere, ja?
Und ich habe einen Beller auf der Hand, ja.
Und ich habe mir nicht bedenkt, dass der den Maxi hat, verstehst? Ja.
Und dann schafft er mehr aus. Ja, du hast recht gehabt.
Prost miteinander.
Dann habe ich Spur ausgesagt, verstehst? Prost, alles Prost.
Prost, Prost. Und ich zeige dir, was man macht.
In 8 ,2 Sekunden ist er aus dem Stand auf 100.
Geh weiter.
Wenn du dreimal dagegen trittst, dann vielleicht.
Schmarrn.
Träsi, wo bleibt das Bier?
Ich komme ja gleich. Hey, schrei nicht so. Du bist doch nicht der Arme. Er ist
schon recht, Wirt.
Am Motel, sag ich dir, schnittig. Aber wir?
Ach, geh weiter.
Und in der Kurven, da wird's mulmig.
Wenn ich der Riese ihre Kurven sehe, wird's mir auch mulmig.
Geh, lass mich in Ruhe. Sonst kriegst du erwatschen, dass deine Hormone
Purzelbaum schlagen.
Hey, Michel, ich hab dir was gefragt.
Was? Was hat denn der gefragt?
Er fragt von der Franzi.
Also der Franzi, der ist... Ja, wo ist er denn überhaupt?
Ich denke, du weißt es.
Ich? Woher denn?
Ja, ja, das Kinder werden leid und die gehen dann an den eigenen Weg.
Prost miteinander.
Ja, da legst du dich nieder. Das ist ja der Dino.
Das ist der Schiner.
Guten Morgen.
Grüß Gott. Grüß Gott.
Kann ich vielleicht haben eine Zimmer hier?
Was? Für eine kleine Weile. Oh.
Ja, gibt denn dieser?
Ein Manspult im Dirndl?
Den willst du dann ruckreißen?
Ja, grüß Gott, ein Zimmer?
Ja, nein, eigentlich nichts mehr. Wir sind ausverkauft.
Das ist ja direkt pornografisch, wie der rumläuft. Ja, meine Frau, man kann doch
so ein fremdländisches Manspult nicht so einfach in der Welt nicht rumlaufen
lassen. Sollen wir ihm die Hunde untergeben?
Ich habe schon überall gefragt.
Es ist alles ausverkauft.
Ich brauche viel Platz.
Ich frage Sie durch Very Nice Germany und jetzt durch Bavaria. Bavaria ist
very, very nice. Oh, sorry.
Mal sind es nur für ein paar Tage. Sie können Sie nun ja vielleicht mal kommen.
Das hältst du gern, du geschlampte Luder.
Geh weiter, du bist ja nur neidig.
Ich komme, das fällt mir nur.
Wieso? Ich brauche bestimmt nicht viel Platz.
Oh, I'm very dankbar. Wenn ich zurück bin in Scotland, ich werde überall
erzählen von die wunderbaren, very nice, gemeinnützige Bavaria -Völkerslamm
-GmbH -OHGKO.
Okay. Michel, was meinst du?
Vermieten, das ist deine Sache.
Wenn der Schottenhammer einen spendiert, na warum nicht?
Oh, ich sehe wird.
Also, aber nur für ein paar Tage.
So, geh her, erst da unten, sonst gibt es kein Bett.
Jawohl, genau.
Los, spendieren. Neu ist eine Ruhe und wir sind im Bett.
Ich meine, Sie haben ein Bett.
Spendieren? Oh, ich verstehe nicht.
Das glaube ich.
Und Springer lassen.
Ausgeben. Freibier für alle.
Ich bin Ausländer. Ich kann nicht verstehen.
Okay, jetzt gibst du Bier aus und dann kriegst du mein Kammerl.
Okay, ein Bier.
Nichts ein Bier. Wir sind Sechse.
Sechs? Mit Erna Sieme. Sieben.
Oh, sieben Bier.
Okay, sieben Bier.
Große. Oh nein, kleine Bier. Ich trinke wenig Alkohol. Mir nicht.
Präsi.
Sie, Maas.
Hey, und jetzt hock dich her, Schottenrock.
Setzen Sie sich an der Nacht.
Mein Name ist Nick Schitt.
So ist sie bei uns, gell? Oh, yes, nice.
Very nice.
Ist sicher berühmter Ort hier.
Ja, schon lang. Besonders seit wir den Kini gesehen haben.
Und du, wo seien du her?
I'm from Scotland.
Ja, ja, das denkt man uns schon. Er meint ja, von wo noch du da her bist.
Genau, von hier und dort, von überall.
So, Herr Schotte, es ist Ihre Runde.
Zum Wohl.
Wohlbekommt nachher.
Also dann Prost. Prost.
Prost.
Nein, nein, nichts da bei uns wird ordentlich, so verhust mich.
Das können die Schotten und wir dringend nicht.
Aber das lernst du auch noch.
Michel, komm mal, du warst schon.
Warte, ich komme gleich.
Entschuldige, Macfitz.
Macfitz? Was habe ich da gesagt? Macfitz.
So was.
Magwitz, Magwitz, Magwitz.
Grüß dich, Toni.
Grüß dich.
Schau, was ich dir mitgebracht habe.
Sehr gut hast du das gemacht, Toni.
Sehr gut.
Trinkst du ein Bier? Ich schon.
Sag einmal, einen Bock hast du heute nicht?
Wenn ich einen Bock hätte, hätte ich einen schönen Bock geschossen.
Da hast du auch wieder recht. Oder meinst du, der Jäger schläft?
Nein, das tut er bestimmt nicht. Jetzt komm. Die eine trinken wir. Oh ja, dann
durch.
Und wo wollen Sie her, Herr Schotte?
Oh ja, ich suche... Ich meine, ich mache Holiday on Ice.
Ich meine, Holiday in Germany.
In very nice old Germany.
Recht so.
Da drauf wollen wir einen trinken, wollen wir.
Nachher runden auf den Herrn Schott. Nicht mehr, ich bin gleich voll zu
Nichts da, das macht nichts.
In Old Germania wird gesoffen. Hast mich. Soffen.
Komm rein, Toni.
Gerne, ich gebe ihm zwei Matzen.
Ja, da schau her.
Der Tone.
Ja, mei, dass der halber noch frei rumläuft.
Komm, geht zu Hause.
Warte nicht, unser Freundchen.
Wo wird er schon sein?
Auf der Marein.
Mei, das reibt sich ja.
Was hast du da gesagt?
Mei, Tone, ich lade dich.
Willst du es wissen?
Wirklich?
Wenn du magst, dann kannst du dir jetzt schon deine Knochen nummerieren lassen.
Meint der mich?
Liebe Menschen, diese Barbare sind very, very nice.
Halt die raus, schottetamischer!
Nicht meine Gäste beleidigen, gell?
Hat mir einer beleidigt?
Halt die halt her.
Wenn es dann schneit, Horst.
Dann sag, was du gesagt hast.
Toni, hör doch auf.
Nicht an jedem Sonntag das.
Wenn du mich fragst, wer denn wo dein Franzl ist, der ist auf der Mahrein.
Dann mach dir brechig kreis.
Fragst du, ich sag's nur mal.
Ja, ja,
ja.
Vielen Dank.
Da siehst du es. Komm schon wieder.
Es ist gut.
So langsam, der Fisch hat mich so lang.
Es soll nicht so schnell sein.
Schau, wie schnell sie ist.
Wie schnell sie ist.
Sag es nicht.
Sepp, nicht schon wieder. Bleib da, Sepp.
Nichts, du Madl. Das weißt du eh.
Wenn es eine Rauferei gibt, da geht nichts mehr. Ich verstehe das nicht.
Das liegt bloß daran, dass deine preußische Großmutter kommt heute.
Servus, Madl.
Und so geht auch dieser Sonntagvormittag wie ein jeder in Bayern seinem Ende
entgegen. Zu Hause warten die Ehefrauen oder Töchter mit Pflaster und
essigsaurer Tonerde sowie mit einem gewaltigen Schweinsbraten auf ihre
und Väter.
Wohl sei dem Volke, dass sich seine ursprüngliche Natürlichkeit und seine
Spontaneität im Denken und Handeln auf diese Weise bewahren konnte.
Nur Mac Fitz, den unruhigen Geist aus dem fernen Schottland, hält es nicht in
seiner Kammer.
Die Suche nach dem Kräutlein, das ihm seine mannhafte Stärke zurückgeben soll,
treibt ihn durch Berg und Tal, macht ihn zum wahren Gipfelstürmer.
Oh, mein Schädel.
Guten Tag, schöne Fräulein. Grüß Gott, Frau.
Herr. McFitz, from Scotland.
Der Schatte, da habe ich gut getroffen.
Oh, Sie waren das. Oh, Sie mächtig viel Kraft im Arm.
Das kann sein.
Es kommt von der vielen Übung, du verstehst.
Geh mal rein, sei so gut und hol uns einen Schnaps.
Ist schon recht.
Setz dich nieder, Schotte.
Oh, vielen Dank.
Ach ja, was willst du denn eigentlich hier bei uns heroben?
Oh, ich bin sehr müde. War lange Marsch und very, very anstrengend.
Ach, was gehst denn dann so weit, wenn du so müde bist?
Du können stillhalten.
Was?
I mean stillhalten, schweigen.
Oh, wie ein toter Haar.
Ich suche nämlich eine Kraut. Eine ganz bestimmte Pflanze, das macht man stark.
Very stark, if you understand what I mean.
Bei uns herum gibt es verschiedene Kräuter. Es ist eine sehr fruchtbare
Ja, aber ich suche eine ganz bestimmte Kraut. Hier in altes Buch.
So, ein Schnaps für die Raufbrüder.
Dankeschön, Frau Lein. Geh, mach nicht so eine Sprüchschotte. Mal reinhorst.
Prost.
Oh,
it's very good, the very whiskey, Marijn.
Danke.
It's very nice, dieser Platz hier bei euch oben.
Oh, schön, dass du das glaubst. Das sagen alle.
It's very nice.
Es war echt oben in Schottland. Also schön.
Meine Heimat. Oh yes, meine Heimat. It's very, very nice.
Ja, aber ein bisschen abgelegen ist schon das Schottland.
Oder?
Ein urgemütlicher Sonntag neigt sich seinem Ende zu. Die Sonne versinkt,
einmal verschämt, hinter den Bergen. Und ein jeder liegt schlafend auf der
Anstrengung des Tages in seinem Bett.
Ein jeder.
Damned, Gott muss gewesen sein, ein Schurte, das er mir gegeben hat, nur
Ei.
Das ist die Problem.
Warum keine Manneskraft?
Ich muss finden diese Kraut. Ich muss, ich muss, ich muss.
Ich muss.
Du musst und ich will.
Hilfe, help.
Oh, schöne Fräulein, das ist die Problem.
Weil ich doch habe nur eine Eichhörnchen.
Oh, ich habe doch nur eine Eichhörnchen.
Oh, schöne Fräulein.
Hilfe. Oh, Fräulein.
Was hast du noch?
Was hast denn? Hast du einen langen Möbel?
Nein, Hilfe, Hilfe. Stell dich doch so an. Oh nein, Hilfe.
Oh nein. Oh nein.
Oh nein.
Komm raus.
Ich tue dir doch bloß was Gutes.
Du bist ein Feigling.
Ich verstehe das nicht.
Dabei ist es doch so schön.
Obwohl ich es doch so gern habe.
It's not very nice.
Und so kam es, wie es kommen musste.
Die Resi erzählte es unter dem Siegel der Verschwiegenheit dem Wirt, dieser
seiner Ernie, diese der Leni und so weiter und so weiter. Und so wusste
dem Siegel der Verschwiegenheit bald der ganze Ort davon.
Nur der Toni und die Marein wussten nichts, weil sie so zurückgezogen
Und Macfitt, der eigentlich Betroffene, ahnte nicht, dass sein Geheimnis nun das
Geheimnis aller war.
Oh,
das Kräutlein. Wenn ich das finden täte, ich täte sie ergeben, ohne dass sie es
merkt. Und dann täten wir uns mögen.
Es weiß halt keiner, dass ich gern einmal mit einem feschen Maderl ins Bett
möchte.
Sind Sie?
Oh, Wirtin, ich wusste nicht, dass du... So gut.
Was machst du mit dem Schlafanzug von meinem Michel?
Nichts, aufräumen wollte ich ihn nur.
Den Schlafanzug brauchst du jetzt nicht mehr. Jetzt hast du ja mich.
Aber Wirtin, was meinst du damit?
Erstens hat sie eine, und zweitens sind die Mannsleute alle schlecht.
Das freut mich schon lange.
Hast du das nicht gewusst?
Ja.
Möchtest du nicht, dass ich lieb zu dir bin?
Ja, aber...
So ist es recht.
Du wirst sehen, das ist ganz einfach.
Was die Preußen kennen, das geht an mir schon lang.
Ja, du bist glücklich.
Ja.
Amen.
Amen.
Amen.
Vielen Dank.
Halt, halt, warte, warte, jetzt habe ich es. Ich glaube, ich habe es, ja.
Hört es genau zu.
Xerophyten, Pflanzen mit Blättern zur Ausbildung weckender
Organe. Ja, das ist es, genau das ist es.
Sie bilden die Vegetation des sandigen Meeresstrandes
unter Dünnen.
War wenig, was?
Rindfichtapix. Das ist es!
Das ist es! Was?
Ja.
Einkeimblättrige Pflanzen mit meist knotigen Halmen und schmalen Blättern.
Saftig und kraftgebend, wächst überall und dient besonders zur Nahrung.
Ah, unser Rindfischer. Das ist doch ein ganz gewöhnliches Gras.
Rindfichtapix.
So, zwei, Alter.
Die Riese.
Die wäre mir schon mal ein Sinn wert.
Aber ohne das Kräutlein, da traue ich mich nicht.
Aber vielleicht... ihn.
Oh, ist das gut.
Nein, was ist denn das?
Ja, das sind ja meine Hände.
Aber wirklich, das geht doch nicht.
Ja, und ob das geht, spürst du es denn nicht?
Hast du einen geilen Busen.
Ja, jetzt spüre ich es.
Warte, ich setze ihn ein bisschen her.
Ja.
Oh mein Gott, du hast eine geile Zwitschge.
Ja, schön ist das.
Warte, ich möchte ihn einstecken.
Warte. Warte, ich schon. Ja.
Ist er nicht ganz steif? Aber ich bin so geil.
Ja. Warte, jetzt.
Jetzt. Jetzt steck ihn ein.
Das ist schön.
Ja.
Wir reiben an dir.
Ja.
Nein. Ja.
Warte jetzt.
Jetzt. Jetzt.
Warte. Ja.
Das stört mich noch nicht ganz.
Moment. Warte. Jetzt. Gleich.
Gleich. Ja.
Warte noch ein bisschen.
Aber jetzt mach, dass du ins Bett kommst. Ich bin doch ungeheil.
Du
gehst aber
an, wenn das mein Alter will.
Hast du dir doch bloß nichts zu sagen? Oder willst du am Ende nicht?
Natürlich will ich. Ich will immer.
Ja. Ja.
Ja, gib mir aus.
Ja.
Los, mach doch die blöde Hosen runter.
Ja.
Schnell, ich bin spitz.
Scheiß Bunthosen da.
Ja. Ja.
Ja. Ja.
Ja.
Ja. Ja.
Oh, ja.
Oh,
ja.
Schön ist es.
Steig auf mich.
Ja. Ja.
Ja. Ja. Ja. Reit. Reit. Ja. Reit. Reit.
Ja.
Weiter.
Ja, weiter.
Ja, ja, stärke.
Mach's. Ja.
Mei. Mei.
Mei.
Mei. Mei.
Mei. Mei.
Mei. Mei. Mei. Mei. Mei. Mei.
Weiter. Ja.
Ja.
Ja.
Ja. Ja. Ja. Ja.
Ja. Jetzt komme ich.
Ja. Ja.
Ja.
Ja. Ja.
Ja, ja,
ja, ja.
Ja, aber was soll denn das?
Schweig halt, du geh da raus. Du bist ja eh schon fertig.
Oh,
very nice. Oh, yeah.
Oh, very nice.
Oh, wunderbar.
Oh, yeah.
Oh, yes.
Oh, yes.
Oh, it's very nice. Oh, it's very nice.
Oh, it's nice, isn't it? Oh, yes.
Oh, it's very nice.
Oh, yes.
Oh, I'm very happy. Oh, yes.
Oh,
it's nice.
Nicht so ein Traum.
Nein, nicht so ein Traum. Also nicht so.
Nicht so.
Spinnst du?
Bist du übergeschnappt?
Leute, ich hab's.
Hier, hört's zu.
Und der Haberruderer Karl, der wo das Kraut genannt Mannestärke am
Kliniksee 1842 im Herbst an einem langen Altweibersonntag entdeckt hat,
wurde gezwungen von seiner Hochwürden dem Herrn Pfarrer Albert
Gotthold Krapfinger
selbiges Geheimnis niemals preiszugeben, derweil die Moral und Tugend und so
weiter und so weiter.
Aber der Haberruderer Karli hat, um einer besseren Zukunft die Tore nicht zu
verschließen, hier im Ort einen Hinweis hinterlassen, wo selbiges Grau zu
finden ist. Damit ein gescheiter Mensch, womöglich ein Mannsbild, es finde,
Und unser schöner Ort und Fremdenverkehr, Fremdenverkehr, seine
Nutzen daran haben möge.
Das wird exportiert.
Also, ich baue ein Hotel für diese Sache.
Also, zuerst müssen wir es haben.
Ich kenne keinen Hinweis im Ort. Oder können Sie einen?
Also, noch ist nichts.
Aber wir müssen es suchen, heimlich und unauffällig. Und vor allen Dingen
nichts. Zu die Fremden.
Richtig anhalten.
Und wir müssen den Schatten beobachten.
Nicht aus den Anglern.
Ja, also worauf du einen lassen kannst. Das wird unauffällig, sage ich. Habt's
mit.
Und dann, wenn wir es gefunden haben, sollten.
Ja, ich meine, wer hat schon mal in seinem Leben nicht rechnen können? Alle,
meine ich.
Also, wenn wir es gefunden haben.
Ja, nachher sind es erst einmal wir dran.
Wir selber.
Habt's mit.
Ja, da ist er.
Richtig. Na, da wird's. Gehen wir.
Komm.
Bis nachher.
Mei.
Wann hab ich mir das so vorgestellt?
Schließlich bin ich noch ein Jungzeug und das ist kein Sinn.
Aber das Fleisch ist schwach und...
Schließlich kann er mir das ja gut mit etwas selber machen.
Herein.
Da habe ich dir was zum Essen gebracht, als du immer so allein bist.
Das ist aber nett, aber ich habe gerade gegessen.
Lass jetzt mich her.
Schatz, da kann man nichts machen.
Kann ich vielleicht sonst noch was für dich tun?
Herr Fräulein.
Und, ist es weh?
Ja.
Zuck dich aus und leg dich da her.
Du Schlimmer.
Vielen Dank.
Ja.
Oh, ja.
Na, was sagt ihr? Ja, jetzt habe ich einen richtigen Hunger.
Vielen Dank.
Vielen Dank.
Mei, so schaut das aus.
Hast du das noch nie gesehen?
Doch, einmal beim Toni, wie er badet hat, nackt.
Aber das hat ganz anders ausgeschaut.
Ja, Mei, Marein, gleich schaut das noch ganz anders aus.
Ja, wie denn?
Komm her, ich zeig das.
Und so entdeckten Franz und Marein die beiden unschuldigen Königskinder vom
die Kinder vom Königssee, die Liebe für sich, die wahrhaftige, wirkliche, echte,
alles umfassende Liebe.
Sie hat ganz schön viel Bier getrunken im Bavaria. Oh ja, es schmeckt ja auch
sehr gut. Oh ja, aber ich weiß nicht, ob ich das vertragen kann, so viel Bier.
Was ist das?
Oh.
Oh.
Oh, ja.
Ich habe gefunden, meine Kraut.
Oh, ist das wunderbar. Ich habe gefunden, das Versteck. Oh, it's very
it's very nice.
Oh,
ist das schön.
Schotte, was machst du denn da?
Wo bleibst du denn?
Alte Rathaus. Ich bewundere alte Rathaus.
It's very nice, alte Rathaus.
Ich liebe alte Rathäuser. Look here, it's very nice.
Germany und die alten Rathäuser.
Ja, ja.
Jetzt mitten in der Nacht? Das kommt am Tag besser.
Kim, wir warten schon. Jetzt komm weiter, Schotte.
Also, was ist?
Na komm, geh halt rein. Oh no, nach innen. Na ja, ich bin ja da daheim.
Eigentlich musst du von mir.
So,
jetzt werde ich holen.
Was machen Sie da?
Hallo,
warte ich mich.
Was da machen?
Oh, ich bewundere alte Rathaus. Ich mag alte Rathäuser.
Tatsächlich. Und das mitten bei der Nacht.
It's very interesting, meine schöne Fraulein. Am Tage kann jeder anschauen
Rathaus. Aber bei Nacht ist es eine völlig andere Sache.
Wenn du verstehst, was ich meine.
Aber weißt du, gehen wir doch lieber eintrinken, weißt du denn sie?
Ja, freilich.
Bier.
Oh nein, schöne Frau, das ist mir unangenehm. Ich habe da schon so viel
getrunken. Ich kann nicht sein betrunken. Oh, meine schöne Frau, ich
viel Bavaria -Bier getrunken. Muss es denn sein, Bavaria -Bier? So viel,
jeden Abend, so viel. Na gut.
Diese Bavaria -Bier.
Ganz einfach, ich gehe spazieren und dann macht es ganz einfach mit einem
Ja, sag einmal, was machst denn du da, Bürgermeister?
Ich?
Du bist es. Du bist es. Ja, auch ich.
Oh, eine kleine Geheimnis. Ich will es euch mal heute so geben.
Was denn, das Kraut jetzt gefunden? Warte.
Sagt ihr, was ich da schöns hab? Jei, jei, jei, jei, jei, jei. Ui.
Oh.
Money.
Oh.
Ja, Money.
Geld, Geld. Geld hat er gesunken.
Oh.
Money. Money.
Money.
Oh.
Der Pfleiderer Sepp war schon immer für den Frieden.
Und da der Krieg nur mit Geld gemacht wird, habe ich mir erlaubt, die
Kriegskasse da selbst zu vergraben.
Ich, der Pfleiderer Sepp, 1871.
Mein Gott.
Und ich habe schon gelacht.
Aber das ist doch großartig, ist das.
Von dich.
Ich merke schon, auch in Old Germany wird gespart. Das ist sehr wunderbar.
kommt mit. Komm, Schutte, da müssen wir einen Zaufer. Ihr seid alle eingeladen
von mir.
Also, was ist jetzt? Kommt.
Wo treibt es denn? Kommt endlich.
Der Zaufer.
Viele Biere trinken.
Oh, ja.
Wo ist er denn?
Er kommt nicht weiter. Er kommt endlich, Schutte.
Damischer.
Na los, du meine.
Dieser Kraut.
Also, Bürgermeister, komm gut heim.
Und stoß nirgends an.
Na, ich hab ihren Fett.
Servus, bis morgen.
So machen wir noch weiter.
Herr Klutzefix, magst du jetzt endlich reingehen? Es langt jetzt die ewige
Sauberei. Du bist doch nicht meine Frau.
Klutzefix sagt, dass die Männer nie genug haben von der Sauberei. Gib mir
ein Fussel, du blöde Mast.
Gib mir ein Fussel.
Alles gut.
Da ist ja gar niemand. Ich bin ja allein.
Ja.
Jetzt hast du was. Wo bin ich denn da?
Habe ich mich verlaufen?
Das darf ja nicht wahr sein.
Ja, gibt es denn das?
Ich weiß gar nicht, was los ist mit mir.
Ja, jetzt geht mir das Licht auf.
Ich das auch noch.
Jetzt habe ich es. Da hinten muss ich dich haben.
So,
ich
habe den Schüttel.
Dabei habe ich mich immer schon gehundert.
Aber warum das Autorat -Auszug?
Ich will nur bloß zwei Meter davonstehen.
Oh, wieso? Habe ich nicht alles bezahlt?
Das werden wir gleich haben.
Was ist denn das für eine Schrift?
Ah,
da ist er. Jetzt weiß ich, was wachsen wird.
Da gehe ich jetzt gleich hin.
Ausgezeichnet.
Trutzi. Du bist das.
Entschuldige, Schottenrück.
Ich glaube, das mache ich morgen früh.
Das geht heute doch nicht mehr.
Das wird eine Sache.
Das wird ein Geschäft.
So wie den sakripiditischen Schottenrubdochdruckle.
Ich glaube, ich bin der Größte.
Nimmst du die Pflanzen hoch, Toni?
Wirf das Gewehr weg, Toni.
Geh weiter, mach doch kein soiges vor, nicht.
Nein, nein, halt.
Mitkommst, hast mich.
Aus ist mein Wut dann.
Geh, spiel dich doch nicht so auf.
Ich will dich doch gar nicht.
So, und was ist dann das über deiner Schulter?
Ui, ein Viech.
There I am. Wo bist du?
Wo bin ich?
Na ja, da natürlich.
Wer ist das gewesen? Wer hat herausgerissen diese Steine?
Na du, du Taubkopf, du Schottischer. Oh, nix ich gewesen.
Ich habe entdeckt die Plan.
Was?
Wo ist der Bürger? Oh.
Der Bürgermeister. Wieso? Was brauchst du nach dem? Dort lauft er, mit seinem
Papier unterm Arm.
Er hat gefunden das Plan von die Kraut. Und wir gehen und holen sich alles
alleine, diese Schwein. Oh, die Kraut? Los, Leibkind, hol es mir noch.
Oh,
meine Kopfhaut.
Ich glaube, das ist überweichend hier.
Warten, warten, warten.
Halt! Halt! Halt!
Halt! Halt! Halt!
Aber wenn ihr erst das Kraut fressen habt, dann bringe ich euch alle auf
Stopp! Stopp!
Oh, ich brauche die Kraut. Ich brauche die Kraut. Ich will haben die Kraut.
Ich brauche die Kraut ganz richtig, weil ich habe nur eine Ei. Ich brauche die
Kraut. Halt! Stopp! Stehen bleiben!
Mein Toni, wie oft habe ich so gesagt. Das geht nicht gut.
Unrecht gut gedeiht nicht.
Halt euch Fotzen, du hast es gerade nötig. Ich möchte nicht wissen, wie viel
von den Wut nebenbei verkauft hast.
Das ist eine Herabminderung von der Würde, von der Jagd auf die Autorität.
aller Öffentlichkeit, du, es gibt eine Beleidigungsklage, die muss ich
Am Arsch kannst du mich lecken.
Was reden wir lang?
Los, Toni, los gehen wir.
Halt, halt, halt.
Lass mich durchleiten. Geht's aufs Seiten, komm.
So, ah, da ist er her.
Na, Donny, warum bist du endlich erwischt?
Wollt ihr da?
Franz, was machst denn du da bei der Marein?
Sofort kommst du da her.
Hol mich doch, wenn du kannst.
So einen irgendeinen Leib hättest du mir nicht vorgestellt.
Franz, da geht's her.
Zum letzten Mal sagt er dir das.
Franzl, geh nicht.
Wo ist die Klaut?
Leute, wo ist die Klaut? Ich brauche dringend meine Entdeckung.
Very nice.
Wo ist die Kraut, Leute? Ich brauche meine Entdeckung. Wo ist die Kraut? Ihr
wisst gar nicht, weil ich habe nur eine Ei.
Hatte Entdeckung, dass ich nicht lache.
Jetzt weiter, Leute. Die Kraut gehört uns alle.
Halt! Halt, sag ich!
Noch ist es mein Grundstück. Und jeder, der ohne mein Erlaubnis auch nur ein
Blatt abreißt, der wird verklagt.
Komm, Toni, du hast jetzt nichts mehr zum Sagen.
Halt's mal!
Stimmt das, was ich gesagt habe? Stimmt das?
Ja.
Ja, Mann.
Ja, ist ja immerhin halt.
Nichts da, ich will es juristisch.
Na ja, riecht, hat er ja dazu.
Nichts gut, recht gut, Kraut, ich brauche diese Kraut.
Ja, wir wollen auch das Kraut. Ja.
Ueli. Halt, Ruhe, Ruhe.
Ich mache dir einen Vorschlag, Bürgermeister.
Du vergisst die Sache mit den Wäldern und ihr könnt von meinem Kraut haben, so
viel ihr wollt.
Was denn für ein Kraut?
Das hast du noch nicht zum Wissen.
Also, Bürgermeister, was ist?
Also, wenn's mich fragt... Ich frag dir niemand.
Herr Gemeister,
ihr kriegt das Kraut und ich bin frei.
Also, was ist?
Ja, also, ich mein, das Einnehmen von dem Kraut, das für unsere Potenz,
Gesundheit, wollte ich sagen, mein ich also, da das
öffentliche Interesse vorgeht.
Drum mein ich halt, mach ihm schon die Fesseln runter, hier stamm ich schon.
Halt, halt, verflixt und zugnaht.
Was ist denn, was gibt es denn noch?
So, Michel tritt vor.
Ja, was ist? Ich lasse einen Zaun um mein Grundstück bauen.
Einen elektrischen, mit Hochspannung.
Und ich verkaufe das Kraut ganz allein.
Was ist?
Ruhe ist, jetzt rede ich.
Ich setze meine Strafen ganz gern ab.
Das macht mir gar nichts.
Wenn es nicht du, Michel, deinen Franz meiner Mareien gibst. Ja, nie.
Ja, nie hätte ich was dagegen gehabt, wenn mich einer gefragt hätte. Früher
meine ich. Geh, Alte.
Hui,
Hui. Victory for Scotland.
Mit dem Traum kriegt man auch eine Frau.
Das war's für heute.
Bis zum nächsten Mal.
Soweit, so gut.
Es entzieht sich der Kenntnis des Chronisten, ob sie alle, die so sehr
diesem Kräutlein der ewigen Potenz suchten, es auch gefunden haben.
denn noch ist dieser liebe und schlichte Ort nicht zum Fremden oder Kurort
geworden.
Aber wie man so munkelt, soll doch etwas Wahres an dieser Geschichte gewesen
sein, denn selbst der Erdinger Toni, der sich bisher nur dem Wildern verschworen
hatte, pirscht jetzt nach einer ganz anderen Beute.
Oh, Gott.
Und selbst wenn es dieses sagenumwobene, köstliche, liebesbringende Kräutlein
jemals gegeben hat, so war es doch nur wichtig für einige wenige.
Denn die, die wirklich lieben, haben es noch nie gebraucht.
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