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(Sprecher) Bisher bei The Team:
* Schrecklaut *
(Nelly) Karim.
(Gregor) Polizei! Keine Bewegung!
(Polizist) Waffe weg, Polizei!
* Schuss *
Scheibe!
(Tebos) Wenn dieser Calik plaudert, dann steht die Polizei vor der Tur.
Wir suchen diesen Mann. Kennen Sie ihn?
* Spannende Musik *
(Swat 1 ) Zielperson.
(Jan) Du hast mit eigenen Augen gesehen,
was die Bomben mit den Menschen dort machen.
lst es das, was du willst? Dass dieselben Dinge hier passieren?
(Karim) lch weib gar nichts.
Wir haben Malu. (Mariam) lch will gleich zu ihr.
* Schuss *
(Tebos) Sind Sie etwa der mit den, den Friesen?
(Said) Und sind Sie der mit dem Geld?
(Lucy) Da sind sie. Wir haben sie. Alle vier.
Das mussen die Friese sein.
(Nick) Wir zahlen drei Millionen. (Tebos) 15 waren ausgemacht.
(Nick) Zu einer Zeit, als das gute Stuck noch keine heibe Ware war.
(Tommy) Sie sind verhaftet.
* lntromusik *
* Ruhige Musik *
(Van der Bourgh) Und dieser Karim, hat der noch was gesagt?
- Wie bitte?
Oh, ja.
Hier.
- Hm.
Aber du weibt nicht, ob der Garten von lshtar,
ob der in diesen Dokumenten erwahnt wird oder nicht?
...arbeitest du dich von unten nach oben - naturlich.
Genau. Ja. lch glaube dir.
Na schon.
Du kriegst von mir eine zweite Chance, Paula.
Aber vermassel es nicht.
* Ruhige, spharische Musik *
* Malu atmet aufgebracht. *
* Tastentone *
* Tur geht auf. *
(Jan) Wollen Sie einen Kaffee?
lch hab' schon Milch reingetan. Tut mir leid.
Zucker? (Tebos) Ja, danke.
(Jan) Bitte sehr. (Tebos) Danke.
Wo ist Lucy? Haben Sie mit ihr gesprochen?
Es ist...
Es ist tatsachlich Syriens wichtigstes Kunstwerk.
Ishtar war die Gottin der Liebe,
der Schonheit und der politischen Macht.
lm Epos von Gilgamesch, dem altesten erhaltenen literarischen Werk
der Welt ist lshtar beschrieben als Femme fatale und...
Ja.
Nein.
lch habe mit solchen Leuten nie etwas zu tun gehabt.
Waffen, Drogen, Menschen? Nein, niemals.
lch betreibe ganz normale legale Geschafte, sonst nichts.
Aber nachdem der Krieg in Syrien ausgebrochen war,
bekamen wir immer mehr Gegenstande angeboten und
irgendwann fingen wir auch an, diese zu verkaufen.
(Jan) Sie und lhre Frau?
(Tebos) Nein, es war, es war nur ich. Es war nur ich.
Wurden Sie Lucy freilassen, wenn ich mit lhnen kooperiere?
Kann sie nach Hause? Zu unserer Tochter?
* Tebos seufzt. *
(Tebos) Tja, der Garten von lshtar war eigentlich nur ein Auftrag
von Richard Adams.
Er wollte ihn unbedingt haben, ganz egal wie.
(Jan) Und Franz Potscher war lhr Mittelsmann.
Der Arzt im Krankenhaus konnte ihn nicht retten.
Er hat fur Sie gearbeitet, oder?
(Tebos) lnoffiziell war Potscher damit beauftragt,
die anspruchsvolleren Stucke aufzukaufen.
Sie haben ihn also nicht erschossen? Nein. Nein, naturlich nicht.
Das war ein anderer Mann. Der Mann, der die drei Friese gebracht hat.
JJa. Er und Franz hatten einen Deal, aber dann hat er Franz angegriffen.
Franz hat zuruckgeschossen und
dann ist er vom Balkon meines Chalets gefllen.
Ich weib nicht.
lch hab' ihn jedenfalls da unten liegen sehen.
lch kenn' nur seinen Namen. Er heibt Umut Calik, oder?
(Jan) Mhm. - Mhm. (Tebos) lch hab' ihn nie getroffen.
Franz hat sich darum gekummert.
* Handy vibriert. *
(Tebos) lch versuche doch nur, meine Familie zu schutzen.
Deswegen bin ich doch kein schlechter Mensch.
* Ruhige Spannungsmusik *
* NeIly atmet schwer aus. *
Was in Wien passiert ist, ich meine...
Ja. Was ist damit?
Sollten wir nicht daruber reden?
Nein, eigentlich nicht.
lch wollte blob sicher sein, dass zwischen uns alles ok ist.
Aberja. Alles gut.
Fur mich war es wirklich sehr schon, aber...
He, Gregor, es ist vollig ok.
Das ist gut.
Hallo, Carsten. (Carsten) Hi.
Wo ist sie? Sie ist in Zimmer Zwei.
Gleich, gleich hier nebenan. lch bringe euch zu ihr.
Sie hat selbst angerufen.
Ahm, irgendjemand hat Helle Nielsen zu Hause angegriffen
und Malu hat sie gefunden.
Wir haben mehrere Zeugen vor Ort, die gesehen haben,
dass ein Mann zum Zeitpunkt der Tat das Haus verlieb.
Said oder Franz vielIeicht.
* Tur geht auf. *
Tja. Hallo, Malu.
Wir haben uns Sorgen um Sie gemacht.
Grobe Sorgen.
Wieso sagst du das?
Sind Sie zuruckgegangen, weil Sie ihn holen wollten?
Malu, was wissen Sie uber diesen Mann?
Said Gharbour.
(Orhan) Malu, Faris, ihr musstjetzt gehen.
Faris, hol den Garten von lshtar.
Na los! Beeil dich!
Es ist alles gut, mein Schatz. Wir mussen uns trennen.
* Schuss *
* Bedrohlicher Sound *
* Stimmen der Manner *
* Tor geht auf. *
Was denkst du, wieso er dich hat gehen lassen?
Er hat dich gehenlassen, so konnte er dich verfolgen.
* Handy-Ton *
Entschuldigung.
Gregor? Entschuldigen Sie uns.
Das war Henning.
lch muss zuruck nach Kopenhagen.
So wie es aussieht, hat das syrische Regime die danische Regierung
wegen des Falls kontaktiert.
Verrat' ihnen keine Einzelheiten. lhr Leben ist in Gefahr.
Ja, naturlich.
(Umut) Na gut.
Ja. lch mach' Geschafte -
fur Geld und fur Waffen.
lch hab' Geschafte mit verschiedenen Leuten gemacht.
Aber die letzten paar Male waren es Geschafte mit seiner Einheit.
Er war der Mann,
der fur die Beschaffung der Provenienzen zustandig war.
Das auch.
Er war der Buchhalter.
Er war wohl sehr grundlich.
lch wiIl 'ne Garantie.
Keine Auslieferung in ein turkisches Gefangnis.
Raketenwerfer, Gewehre und naturlich Sprengstoff.
Genug fur die Herstellung einer 80 Kilo-Bombe.
Dieser Captain, er, er hat irgendwas Grobes geplant.
lch hab' nie Fragen gestellt.
Aber es war kIar, dass er vorhatte,
irgendwo auf europaischem Boden einen Anschlag zu veruben.
Nein.
Hi. (Beamter) Hi.
* Es klopft. *
Hi.
Das ist unsere Ermittlungsleiterin, Nelly Winther.
Und das ist der syrische Gesandte, Herr Al Jwayed.
Hallo.
Setz dich doch.
Nelly, ah, Herr Al Jwayed hat einen Antrag gestellt
bezuglich Malu Barkiri.
Was fur einen Antrag?
Einen internationaler Haftbefehl.
Sie ist unsere Kronzeugin. Die lassen wir nicht einfach gehen.
lhr wird vorgeworfen, den Garten von lshtar gestohlen und
das Objekt aus dem Land geschmuggelt zu haben.
Ja, das ist eine lnterpretation.
Sie kann zu zwolf Jahren Gefangnis verurteilt werden,
wenn sie fur schuldig befunden wird.
Eine andere lnterpretation ist die, dass Said Gharbour,
ein syrischer Geheimdienst- mitarbeiter, versucht hat,
den Garten von lshtar zu stehlen und zu verkaufen und
dass Malu versucht hat, das Werk zu schutzen,
indem sie es nach England bringt.
(Al Jwayed) Ach, Sie sollten sich keine Sorgen machen
wegen Said Gharbour.
Er wird seit langem von uns gesucht.
Er kriegt schon noch seine gerechte Strafe.
Said Gharbour hat unsere nationalen Kunstwerke gestohlen,
um sie zu verkaufen.
Sehen Sie, wir nehmen diese Angelegenheit sehr ernst -
ebenso wie den Fall Malu Barkiri.
Man kann nicht Kulturschatze des syrischen Staates entwenden,
ohne bestraft zu werden.
Malu Barkiri handelte im Auftrag ihres Vaters.
Ich bin sicher, Sie wissen,
dass er Leiter des archaologischen Museums in Syrien war.
Vor seinem Tod hatte er verfugt,
dass der Garten von Ishtar wahrend des Burgerkriegs vom British Museum
als offizielle Leihgabe verwahrt werden sollte.
Er wollte verhindern, dass nationale Schatze
auf dem Schwarzmarkt verkauft und
moglicherweise zur Finanzierung von Terroristen verwendet werden.
So wichtige Dinge hat der Leiter des Museums nicht allein zu entscheiden.
Aber... (Henning) Nelly, es sieht so aus,
als hatten wir es mit zwei Delikten zu tun.
Wenn der Fall hier in Danemark verhandelt wird,
dann wird Malu Barkiri ohnehin ausgeliefert werden.
Vielleicht. Aber dann wissen wir, dass alles mit rechten Dingen zugeht
und dass alle Parteien gehort werden.
Das wurde ewig dauern und das ist vermutlich der Grund, wieso
die Regierung nicht wunscht, dass der Fall hier im Land verhandelt wird.
So ein Mist.- Daher gibt die Regierung dem Antrag statt
und Malu Barkiri wird an Sie uberstellt.
Wenn Malu nach Syrien zuruckkehrt, wird sie gefoltert,
so wie zuvor. Das ist ein Menschenrechtsfall.
(Al Jwayed) MaIu Barkiri hat nichts zu befurchten.
Es wird ein offentliches Verfahren sein.
Henning!- (Henning) Tja, ah, der Fall ist schon abgeschlossen.
Das Justizministerium hat die Sachlage eingeschatzt
und so entschieden. Mir sind die Hande gebunden.
Also, Nelly, bitte begleite Malu Barkiri zum Flughafen und
sorge dafur, dass sie mit Herrn Al Jwayed nach Syrien zuruckkehrt.
(Al Jwayed) Abgesehen von Malu Barkiri, mussen wir Sie,
wie vereinbart, darum ersuchen,
den Garten von lshtar an uns zu ubergeben.
(Henning) Herr Al Jwayed wird den Transport von Brussel organisieren.
* Telefon klingelt. *
Ja?
Gregor, schlechte Nachrichten.
Malu wird an Syrien ausgeliefert. Sie wird dort vor Gericht gestellt.
Nein.
Ich soll sie zum Flughafen begleiten
und den Garten von lshtar nehmen sie auch mit.- Was?
Ja.
Was sagt dein Chef dazu?
Er hat's angeordnet.
Fuck!
Es gibt einen offiziellen Haftbefehl der syrischen Regierung.
Die danische Regierung hat ihn abgesegnet.
lch mach' mich jetzt auf den Weg. lch bin in drei Stunden bei euch.
Schick mir eine Kopie. lch schick' sie dir per Git.
Malu?
* Ruhiger KIangteppich *
(Jan) Bring ihn rein und nimm ihm die Handschellen ab.
Nicht wirklich, nein.
Soll ich mit rein?
Sicher? Ja.
(Karim) Ein Deal?
Was fur ein Deal?
Sie konnen mir doch uberhaupt nichts anbieten.
* Telefone klingeln. *
(Carsten) Nelly.
Kann ich dir irgendwie helfen?
Wo sind sie? Wer?
Na, Gregor und Malu.
Malu? Sie und Gregor sind vor Stunden weggefahren.
Was?
Wohin?
lrgendein Problem?
Hat er gesagt, wo er hinfahrt? Keine Ahnung, wo er hingefahren ist.
Malu war in Gregors Obhut, nicht in meiner.
Es ist, ah, mindestens drei Stunden her,
dass sie weggefahren sind.
Gregor Weiss. Nachrichten bitte nach dem Ton.
Fuck.
Na, lauft es nicht so, wie du es dir vorsteIlst?
Ein Freund von mir bringt dich ruber nach England zu deiner Mutter.
Du kannst von Gluck reden, dass du uberhaupt wegkommst, Malu.
* Er wahlt eine Rufnummer. *
Paula? lch bin's, Gregor.
lch bin unterwegs. lch komme nach Brussel.
Es hat sich etwas ergeben.
(Henning) Ach, verfluchter Dreck!
lhr seid ein Team. Und du, Nelly, leitest das Team.
Was die anderen tun, liegt in deiner Hand.
Ja, das weib ich, Henning.
Du wirst das in Ordnung bringen, Nelly. Sofort!
Vielleicht hatten wir dem Antrag nicht stattgeben sollen.
Was hast du gesagt?
Du hast mich doch gehort.
Das hier geht nicht an die Presse, Carsten.
Hast du verstanden?
(Carsten) Ja, naturIich.
Sag nicht ''naturlich''.
Ich weib, dass du diesem Journa- listen lnformationen gegeben hast.
Das passiert nicht wieder, ok?
Ah, nein, nein, naturlich nicht. Naturlich nicht.
* Ruhige Spannungsmusik *
Malu? Wach auf, wir sind da.
Bist du bereit?
(Wache) lhren Ausweis.
Der Haftbefehl. Ich weib.
Ja, schon klar. Aber ich glaub', wir haben keine Wahl.
Also, Malu ist hier,
weil sie bestimmte Merkmale auf den Friesen identifizieren soll.
Ja.- Jemand von der Botschaft kommt gleich und holt die Friese hier ab.
Kein Problem.
PauIa, ich, ah, ich muss dir...
* Paulas Handy klingelt. * Warte.
Ok. Wir warten hier.
* Episch-sentimentale Musik *
(Mann 1) Hallo. Ich bin PauIa Liekens.
Wir sind hier, um ein Kunstwerk abzuholen.
Den Garten von lshtar. Sind Sie schon informiert?
Ja, bitte. Danke.
Und den offizieIIen HaftbefehI. Ah, ja, naturlich.
Hier. Gut.
Einen Moment bitte.- Ok. * Handy klingelt. *
Hallo, Paula. Ja, NelIy?
Hast du von Gregor gehort?
Was? Wieso?
Den Friesen? Paula, Gregor wird Malu nicht ausliefern.
Er ist gekommen, um die Friese zu holen.- Was?
* Spannungsmusik *
* Handy klingelt. *
Gregor, was lauft hier?
lch hab' Malu und es ist alles in Ordnung.
Es ist nichts in Ordnung.
Was zum Teufel denkst du dir dabei? Du musst Malu zuruckbringen.
Das kann ich nicht. Du musst mir vertrauen.
Gregor, hor mir zu.
* Scharfe Bremsung *
Geh in Deckung. BIeib unten, ok?
Bleib unten!
* Schuss *
* Schuss *
* Schusse *
* Schuss *
* Schusse *
(Said) Steig aus!
* Said stohnt. *
* Reifen quietschen. *
* Spannungsmusik *
* Said atmet schwer. *
(Said) Gib sie mir.
Gib sie mir sofort. lch hab' nicht viel Zeit.
Na, mach schon, los.
Ruck sie endlich raus!
Steig aus.
Das ist unmoglich.
Steig aus.
Aufmachen.
* Schrecklaut *
Wie geht's ihm?
Dann wird er...
Er wird uberleben? Ja.
Hast du seine Frau angerufen?
Ja. So ist Gregor.
Er denkt, dass er alles im Alleingang schaffen kann.
Und Said?
Gregor hat ihn verwundet, oder?
Also braucht erjetzt Hilfe.
Wohin wird er gehen?
Vielleicht sollten wir noch mal mit Karim reden.- Woruber?
Uber die Verbindung zwischen dem CU Captain und Said.
Weil er Angst hat.
Vielleicht konnen wir ihm ja was anbieten.
(Karim) Nein.
Das ist Wahnsinn.
Sie sind verruckt.
Warum? Das ist Selbstmord.
Was?
obwohI Sie nicht daran gIauben. Sie wisswn nicht, woran ich glaube.
Das wissen Sie nicht.
Aber Sie wissen nicht, wozu diese Leute imstande sind.
Sie spielen mich aus.
Genauso wie Marwa.
Das lauft immer so. Sie spielen die Leute aus.
Karim, helfen Sie uns dabei, dann helfen wir lhnen.
Sie konnen mir nicht helfen. Niemand kann das.
Wissen Sie, was die mit mir machen?
Ja, das wissen wir.
Tut mir leid, aber Sie haben keine Wahl.
Fuck. Fuck!
Also, Said Gharbour und lhr Captain kannten sich, stimmt's?
Sie haben zusammen gedient.
Sie waren beide Geheimdienstoffiziere,
bevor der Krieg ausbrach.
Ok.
Und wo ist lhr Captain zurzeit?
Helfen Sie uns.
Es liegt jetzt bei lhnen.
Was muss ich tun?
(Barbara) Vielleicht war das ihr Geheimnis.
Sie kampfte nicht gegen das Alter
und gegen aufkommende Zeichen der eigenen Verganglichkeit,
weil die Aussicht zu sterben sie nicht schreckte.
Sie wurde alter, ohne jemals altlich zu wirken und
war stets wie auf dem Sprung.
Auch sprunghaft in ihren Gedanken
und mit einer blitzlichtartigen Wahrnehmung.
Fur einen kurzen Moment hellsichtig,...
dann wie geblendet,
dann fur Tage und Wochen verdunkelt. lhr...
Gregor?
Mein Engel. Gregor.
Entschuldigung.
Du bist wirklich da.
Das ist aberja so unfassbar.
Du bist wirklich da.
Ja, ja, ja.
Ja, ja, ich, ich bin wirklich da.
Und die Kinder?
Die Kinder, die, die sind fast durchgedreht.
lch bekomme hier minutlich Nachrichten. lch ruf' sie gleich an.
Es tut mir so leid.
Das muss es nicht.
Doch, ich, ich hab' alles auf's Spiel gesetzt.
Das ist einfach Teil deines Berufs.
Nein.
Das ist es nicht.
* Klopfen *
(Omar) Bist du verruckt?
(Karim) Schon gut, ich bin's.
lch hab' die Verdachtigen im Blick.
Raketen, Gewehre und Munition.
Sprengstoff bin ich mir nicht sicher.
Mh-mh.
(CU Captain) Schlieb bitte die Tur, Karim.
(Karim) Sie haben mich laufen lassen, wie lhr es gesagt habt, Captain.
lhr hattet recht.
(CU Captain) Wie schon.
(Omar) Die Polizei ist dumm.
Die halten sich fur schlau.
(Karim) Aber wir mussen hier weg. Schnell.
(CU Captain) Wieso? Was ist denn?
(Omar) Wir konnen jetzt nicht weg. Wir sind noch nicht fertig.
(Karim) Sie haben Papiere gefunden mit Adressen drauf.
(CU Captain) Was? (Abdul) lch hab' alles vernichtet.
(Karim) Nein.
(CU Captain) Wissen die etwa, dass wir hier sind?
(Karim) Sie sind dabei, die Adressen zu uberprufen.
(AbduI) Das kann nicht sein. lch hab' alles verbrannt.
(CU Captain) Woher weibt du das?
(Karim) Sie haben mich befragt.
(Abdul) Captain, das ist eine Luge. Er lugt!
(Karim) Nein, Captain, wir mussen hier weg. Schnell!
(Abdul) lch hab' alles verbrannt. Da bin ich mir sicher.
(Said) Was ist hier los?
(CU Captain) Er meint, die Polizei ist auf dem Weg hierher.
Jetzt kommt grad Said Gharbour rein.
(Said) Totet ihn. (CU Captain) Was?
(Said) Er ist ein Lugner. Totet ihn sofort.
(CU Captain) Aber er hat die Waffen hierhergebracht.
Er ist einer von uns.
(Said) Na gut.
lch tote ihn fur euch. (CU Captain) Bist du sicher?
Vorsicht! * Schuss *
* Glas scheppert. *
* Sprengkorper und Aufruhr *
(Polizisten) Polizei! Hande hoch!
Waffen weg! Runter auf die Knie!
* Schusse *
* Spannender Sound *
Der Verdachtige ist auf der Flucht. Er lauft in Richtung Fluss.
* Entfernte Funksprecher *
* Schuss und Schrecklaut * (Jan) Ah!
(Jan) Geht schon.
* Schuss *
* Spannende Musik *
Said!
Runter mit der Waffe! Es gibt keinen Ausweg.
* Said lacht. *
(Said) Es gibt immer einen Ausweg.
Das hangt von lhrem Glauben ab.
Said, lassen Sie die Waffe fallen und knien Sie sich hin.
Knien Sie sich hin. Los!
Sie glauben an gar nichts.
* Said lacht. *
Ja, es gibt immer einen Ausweg.
* Schusse *
Paula.
Verdachtiger erschossen. Kollege verletzt.
Erbitte arztliche Hilfe.
* Jan atmet angestrengt. *
(Jan) Oh, fuck!
Ja, das wird schon.
lst er tot?
Du?
Hey.
Paula.
* Spharischer Sound *
* Sanfte Klavierklange *
* Es klingelt. *
(Albert) Malu?
Komm rein.
Freut mich, dass du da bist.
(Mariam) Malu.
lch dachte, ich hatte dich verloren.
* Sie weinen. *
(Mariam) Meine Tochter.
Meine tapfere Tochter.
Du hast niemals aufgegeben, nicht wahr?
* KussIaut *
Wenn du rauskommst, musst du 'n Fuhrerschein machen,
dann brauchen wir auch nicht mehr mit dem Taxi zu fahren.
(Claudia) Wenn ich rauskomm', bin ich alt und schrumpelig,
dann kann ich gar nicht mehr fahren.
Das geht schneller, als du denkst.
Scheibe.
Manche Menschen reden nur und andere tun was und zu denen gehorst du.
Muss man halt auch die Konsequenzen fur tragen.
Ja. Offensichtlich.
* Ruhige Klaviermusik *
* KussIaut *
* KIingeln *
* Ruhige Klaviermusik *
(Buster) lst der See nicht zu klein, um Kajak zu fahren?
Doch. Viel zu klein.
lch trainier' damit, um mich fit zu halten.
Den hier trainier' ich.
(Buster) Oh.
Und bei dir?
Anspannen. Anspannen.
Hey, gar nicht schlecht.
Ah, du bist stark.
Vielleicht sollte ich dir auch ein Kajak kaufen,
dann konnen wir zusammen trainieren. Ja, vielleicht.
Wir gucken mal, wenn du an den Wochenenden kommst.
Wir machen keinen Stress.
Sieh mal, hier fehlt nur noch der Sitz.- Ja.
Kannst du mir mal helfen? Mhm!
Das hier... Ja?
...kommt da dran.
Das muss da festgemacht werden, wenn du da ein Loch finden kannst.- Ok.
So richtig? Mmh.
Ja, das ist gut. Super.
(Albert) Um den Garten von lshtar gab es in der Vergangenheit
immer wieder blutige Konflikte und Kriege.
Und da er Sinnbild unserer gemeinsamen Kultur ist,
reprasentiert er auch Macht.
Bei jedem Besitzerwechsel mussten Menschen leiden,
beim Versuch ihn zu retten.
Und heutzutage werden Antiquitaten aus Syrien gestohlen und
auf einem der grobten Markte
des internationalen organisierten Verbrechens verkauft.
Und am Ende fuhrt es dazu,
dass immer mehr Terrororganisationen auf diese Weise finanziert werden.
Dieselben Stucke, die unsere Kultur definieren,
werden heutzutage dazu benutzt, um unsere Kultur zu zerstoren.
Malu.
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