All language subtitles for Das.Geheimnis.der.roten.Blume.1965.GERMAN.dTV

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Original subtitles

Das Geheimnis der roten Blume (1965) dTV - MDR - 25. Oktober 2013

DAS GEHEIMNIS DER ROTEN BLUME

(Königin stöhnt in den Wehen.)

Es ist soweit.

Komm her, Amina! Hier, beeil dich.

(Donnergrollen)

Noch immer nichts.

(Donnergrollen)

(Königin stöhnt in den Wehen.)

(Lauter Knall)

(Babyweinen)

Allmächtige Götter!

Mein Sohn kam zur Welt, als seine Mutter bereits tot war.

Ein Blitz traf sie tödlich. Doch er wurde nicht verletzt.

Wie war das möglich, weiser Kamez?

Was geschah, erwähnte schon eine alte Prophezeiung, Herr.

Ich bitte dich, führe mich zu deinem Sohn.

Komm!

(Harfenklänge)

Ich muss dich allein sprechen, Herr.

Ich verstehe dich nicht, Kamez.

Warum darf ich nicht mit anhören, was du meinem Sohn sagst.

Herrin, glaubt mir.

Es ist besser, wenn möglichst wenige das Geheimnis erfahren.

Bitte, geh!

Also gut. Kommt!

(Babyweinen)

Es gibt eine Weissagung.

Die vor hunderten Jahren einer unserer Propheten machte.

Bewahrheitet sich die Prophezeiung:

Wird dein Sohn dein Volk in der größten Gefahr anführen.

Und die Stadt Uthor retten.

Das verstehe ich nicht.

Die Stadtmauern meines Großvater sind unüberwindbar.

Die Wüstenstämme schlug man immer zurück.

Aber wie lange noch?

Unsere Karawanen werden immer häufiger überfallen.

Unsere Versorgung ist bedroht. Wie lange soll das so weitergehen?

Sie wollen Uthor aushungern.

Haben sie das erreicht, helfen die Mauern nicht mehr.

Du glaubst, dass mein Sohn die Bedrohung durch die Nomaden beendet?

Und die Stadt rettet?

Die Prophezeiung spricht von einem Herrscher.

Dessen Sohn unter Donner und Blitz geboren wird.

Niemand auf der Welt soll ihn verletzten oder besiegen können.

Solange seine Kräfte nicht von selbst nachlassen.

Keine Waffe, von Menschenhand geschmiedet, kann ihn verwunden.

Sogar die Naturgewalten können ihm nichts anhaben.

Dein Sohn wurde unter Blitz und Donner geboren.

Glaubst du wirklich, dass die Weissagung auf ihn...

Wir werden es gleich wissen. Gib mir deinen Dolch, Gebieter.

Nein, du willst doch nicht...

Wir müssen die Probe machen.

Das ist doch nicht möglich, Kamez.

Nicht zu fassen.

Ich würde jeden Lügner nennen, der mir das erzählt hätte.

Viele werden genauso überrascht sein.

Wenn sie deinem Sohn eines Tages im Kampf gegenüber stehen.

Du sagtest:

Keine menschliche Waffe und Naturgewalt kann ihn verletzten.

Doch es gibt etwas, gegen das er nicht gefeit ist.

Was ist es?

Die Prophezeiung verwendet ein Symbol.

Sie spricht von einer "roten Blume".

Aber ich kann dir nicht sagen, was damit gemeint ist, Herr.

Mein Sohn ist unverwundbar.

(Babyweinen)

(Spannungsvolle Musik)

Wo ist Seymuth?

Du findest ihn da drüben, in seinem Zelt.

(Babyweinen)

Ich sehe dir an, dass du mir nicht glaubst.

Aber du brauchst nur den Dolch zu nehmen.

Tu dasselbe wie Kamez.

(Spannungsvolle Musik)

Bist du jetzt überzeugt?

Löse das Geheimnis der "roten Blume".

Du musst herausfinden, was dahinter steckt.

Nur dann wirst du imstande sein, dieses Kind zu töten.

Töten, warum?

Welche Frau könnte mir einen unverwundbaren Sohn schenken?

Aber er ist der Sohn deines Todfeindes.

Glaubst du, dieser Säugling weiß, wer sein Vater ist?

Nur wir 2 wissen es, du und ich.

Begreifst du, was ich tun werde, Bendress?

Ja, ich habe verstanden. Nur wir 2 wissen es.

Auf meine Treue kannst du dich verlassen.

Auf deine Treue sicher. Aber ich fürchte, das genügt nicht.

Leider sind Frauen nicht imstande zu schweigen.

Bendress, es tut mir leid. Ich darf kein Risiko eingehen.

Das Spiel, das ich spiele, ist zu hoch.

(Bendress stöhnt.)

(Tragische Musik)

(Liebliche Musik)

Na los, hol mich ein, wenn du kannst. Vorwärts!

Wer seid ihr? Was wollt ihr hier? Ihr habt hier nichts zu suchen.

Jag uns doch weg, wenn du Mut hast. Na, los!

(Seymuth lacht.)

So. Lauf!

Ho ho ho ho ho.

So.

Halt!

(Gelächter)

Aufhören, macht Schluss, das genügt.

Ich habe befohlen, dass man dich angreift.

Ich wollte wissen, ob mein Sohn sich seiner Haut wehren kann.

Sieh mich nicht so überrascht an. Ich bin dein Vater.

Du wirst zufrieden sein, Seymuth.

Als du ihn mir anvertrautest, war er nur wenige Wochen alt.

Ich zog ihn auf wie meinen eigenen Sohn.

Ich erzog ihn zu einem starken Mann, der keine Gefahr fürchtet.

Nun leb wohl, Kindar.

Du wusstest, dass dieser Augenblick kommt.

Wie oft erzählte ich dir, dass dein Vater ein großer Stammesfürst ist.

Der irgendwann käme, um dich mitzunehmen.

Umir, ich vertraue dir meinen Sohn an.

Mach einen gefürchteten Kämpfer aus ihm, der meiner würdig ist.

Darauf kannst du dich verlassen, Seymuth.

(Kämpferische Musik)

Kindar, vor dir liegt unser Reich, die Wüste.

(Seymuth lacht.)

Niemand macht uns ihren Besitz streitig.

Die Karawanen durchziehen sie so schnell wie möglich.

Weil sie es eilig haben, aus dieser Einöde herauszukommen.

Die Wüste meint es nicht gut mit uns. Sie gibt uns nichts.

Was wir zum Leben brauchen, müssen wir anderen wegnehmen.

Vater, stimmt es?

Dass du in einer Stadt lebst, die nur aus Zelten besteht?

Ja, so können wir sie mitnehmen, wenn wir weiterziehen.

Wenn ein Brunnen versiegt, wandern wir weiter.

Suchen uns eine neue Wasserstelle.

Ist das Wasser so selten in der Wüste?

So selten, dass sich die Menschen dafür umbringen.

Du bist an einem Fluss aufgewachsen.

Du weißt nicht, wie schrecklich Durst ist.

Wenn du Durst hattest, konntest du aus dem Fluss Wasser schöpfen.

Du wirst dich dahin zurücksehnen.

Ja, Umir, aber nicht mehr lange.

Was willst du damit sagen? - Das wirst du erfahren.

Kindar, da unten liegt die große Stadt Uthor.

In einer Sprache, die niemand mehr spricht, bedeutet Uthor "Wasser".

Die Stadt wurde um eine Quelle herum gebaut.

Die einzige Quelle in der Wüste, die nie versiegt.

Deshalb umgeben Mauern die Stadt.

Es gibt nur 2 Möglichkeiten, in ihr Inneres zu gelangen.

Als Eroberer oder als Sklaven.

Die Mauern sehen stark aus. Sie sind bestimmt gut zu verteidigen.

Bis jetzt haben wir sie nie überwunden.

Aber was wir bisher nicht schafften, wird uns bald gelingen.

Wenn du an meiner Seite kämpfst, mein Sohn.

Wieso glaubst du, dass ich so tapfer bin?

Ich weiß von dir mehr, als du ahnst.

Warte es nur ab.

Aber ich hatte noch nie eine Waffe in der Hand.

Umso besser.

Du wirst überrascht sein, wie leicht du damit umgehen kannst.

Umir, mein Sohn reitet mit euch in die Wüste.

Mach einen Mann aus ihm.

Wenn er das geworden ist:

Greifen wir Uthor an und machen es dem Erdboden gleich.

(Unheilvolle Musik)

(Meditatives Trommeln)

(Bedrohliche Musik)

(Schwerterklirren)

Kindar, Vorsicht!

(Schmerzensschrei)

Bist du verwundet, Kindar?

Nein, wie kommst du darauf?

Lass mich mal sehen. Nichts, nicht mal ein Kratzer.

Du hattest wirklich Glück.

Los, verfolgt sie!

(Schmerzensschrei)

Warum hast du das getan? Wir haben doch gesiegt. Das war sinnlos.

Du irrst dich, Kindar.

Je mehr Feinde tot sind, umso weniger verteidigen die Mauern von Uthor.

Wenn wir sie eines Tages angreifen. Komm weiter!

Warum ließ mich mein Vater in der Fremde aufziehen?

Dein Vater ist der Stammesfürst.

Wir haben seinen Befehlen zu gehorchen.

Er bestimmt das Geschick unseres Volkes.

Mehr kann ich dir nicht sagen.

Ich fragte die Alten des Stammes nach meiner Mutter.

Aber keiner von ihnen kannte sie.

Das kann sein. Man sagt, sie gehörte zu einem anderen Stamm.

Du kamst ja auch nicht in einem unserer Zelte zur Welt.

Mein Vater spricht nie von ihr.

Warum zerbrichst du dir darüber den Kopf?

Ein junger Mann wie du muss an die Zukunft denken.

Sie liegt klarer vor dir als deine Vergangenheit.

Du bist der Sohn des großen Seymuth.

Eines Tages wirst du unser Anführer sein.

Nachrichten verbreiten sich in der Wüste schneller als der Wind.

Ich bin stolz auf dich, Kindar.

Kindar sieht prachtvoll aus. Du kannst zufrieden sein.

Es dauert nicht mehr lange.

Dann zittern die Leute von Uthor, wenn sie seinen Namen hören.

Zurück ins Lager.

Zurück ins Lager!

(Unheilvolle Musik)

(Anfeuernde Rufe)

(Kampfgeschrei)

(Schmerzensschrei)

Sieg, Sieg! Wir haben gesiegt!

Warte, du Schakal.

(Schwerterklirren)

(Schmerzensschrei)

Umir, ich will dieses Mädchen nach Uthor bringen.

Nein, Kindar, sie ist unsere Gefangene.

Nur dein Vater kann über ihr Schicksal entscheiden.

Ich übernehme die Verantwortung dafür.

Ich darf es nicht zulassen, Kindar.

Ich habe nicht nur die Aufgabe, dir das Waffenhandwerk beizubringen.

Ich soll dich auch lehren, die Gesetze der Wüste zu achten.

Bring das Mädchen in unser Lager.

Andernfalls büße ich für deinen Ungehorsam mit meinem Leben.

Die Nomaden werden immer angriffslustiger.

Das war immer so.

Außerhalb der Stadtmauern waren wir vor ihnen nie sicher.

Aber der Kleinkrieg artet immer mehr aus.

Keine Karawane kommt durch. Bald gibt es hier nichts mehr zu essen.

Aber Soldaten sind dabei. - Trotzdem gehen die Überfälle weiter.

Treten wir unseren Gegnern im offenen Kampf entgegen?

Nein, das ist nicht der Wille unseres Gottes Horus.

Hätte er mir den Erstgeborenen nicht genommen, könnten wir es wagen.

Ich bin nicht unverwundbar, wie mein Bruder.

Aber ich setze gern mein Leben aufs Spiel.

Uthor braucht einen tollkühnen aber auch klugen Thronfolger.

Erlaube mir, meiner Cousine Nefer entgegen zu reiten.

Ein Bote hätte uns längst von ihrem Kommen benachrichtigt.

Und wenn sie in die Hände der Nomaden fällt?

Die Gefahr besteht. Reite los, mein Sohn.

Ich würde es mir nie verzeihen, wenn Nefer etwas zustößt.

Danke, Vater.

(Orientalische Musik)

Hast du vor Angst die Sprache verloren, Mädchen von Uthor?

Sonst sag, wie du heißt. - Ich heiße Nefer.

Von nun an bist du Sklavin.

Kindar, ich schenke sie dir.

Nimm sie mit in dein Zelt.

Worauf wartest du? Bist du mit meinen Geschenk nicht zufrieden?

Was ist los?

Ist sie dir nicht hübsch genug?

Zu hübsch, finde ich. Sie ist wie süßer Wein.

Steigt zu Kopf, wenn man zu viel davon trinkt.

Sieh ihn an. Dein Sohn scheint Angst vor ihr zu haben.

Lächerlich.

Bringt das Mädchen in Kindars Zelt.

Du kannst auch gehen. Wir nehmen es dir nicht übel.

Wenn du ihre Gesellschaft der unseren vorziehst.

(Seymuth lacht.)

(Orientalische Musik)

(Nefer schluchzt.)

Mein Vater schenkte dich mir als Sklavin.

Ich hätte dich frei gelassen.

Ich weiß, ich bin in deiner Gewalt, Kindar.

Aber wage nicht, mich anzurühren.

Du bist sehr schön, wenn du zornig bist, Nefer.

Du brauchst keine Angst zu haben.

Niemand wird dir etwas zuleide tun.

Du kannst auf meinem Lager schlafen. Ich lege mich vor den Eingang.

Ich wache über dich, als wäre ich der Sklave.

Ich bin eine Gefangene und sehe mein Volk nie wieder.

Wer weiß, was die Zukunft bringt?

Haaa!

(Unheilvolle Musik)

Diese elenden Schurken, diese Verbrecher.

Beruhige dich. Die Nomaden bringen keine Frauen um.

Sie behalten sie als Sklavinnen.

Das ist kein Trost für mich.

Wir müssen ihnen folgen und Nefer befreien.

Du hast recht, Siro. Wir sind bereit.

Lass aufsitzen, schnell.

Alles aufsitzen!

(Romantische Geigenmusik)

Du bist ganz anders, als deine Stammesgenossen, Kindar.

Findest du? Ich habe das auch schon empfunden.

Ohne es erklären zu können.

Durch deine Gegenwart wurde es mir viel deutlicher.

Im Grunde passe ich gar nicht hier her.

Ich verstehe nicht, wie du das Leben hier aushalten kannst, Kindar.

Du kannst dich doch hier unmöglich wohl fühlen.

Jetzt, wo du es sagst, merke ich, wie fremd ich hier bin.

Seitdem du hier bist, Nefer, sehe ich alles mit anderen Augen.

Erinnere mich nicht daran, dass ich deine Sklavin bin.

Spreche ich mit dir wie mit einer Sklavin?

Nein, das nicht.

Bring das Pferd weg!

In Uthor hättest du nicht gewagt, mit mir zu sprechen.

Ich bin Seymuths Sohn.

Ein Stammesoberhaupt im Rang eines Fürsten.

Seymuth ist der Feind meines Volkes.

Aber wir 2 sind doch keine Feinde.

Ich weiß nicht, was ich darauf antworten soll.

Ich kenne mich selbst nicht mehr, seit ich hier bin.

Ich glaube, ich weiß, was mit dir ist, Nefer.

Ich könnte es dir sagen, wenn du willst.

Nein, sprich es nicht aus.

Ich bin verlobt mit Siro, dem Sohn des Königs, seit meiner Kindheit.

Diese Verlobung ist nur auf Wunsch anderer zustande gekommen.

Nein, ich war einverstanden. Ich gab ihm freiwillig mein Wort.

(Traurige Musik)

Umir!

Wer gab Seymuth den Rat?

Kindar dieses Mädchen als Sklavin zu schenken?

Halte deine Gefühle lieber im Zaum.

Du weißt, wie gefährlich Seymuth ist, wenn er eifersüchtig wird.

(Kämpferische Musik)

Wir machen hier Halt. In der Senke entdeckt man uns nicht so leicht.

Du bleibst mit den Leuten zurück, Mohammed.

Was hast du vor?

Heute Nacht schleiche ich ins Lager der Nomaden.

Ich finde heraus, wo Nefer gefangen gehalten wird.

Dann greifen wir überraschend an.

Lass mich mitkommen.

Es ist besser, wenn ich allein gehe.

Absitzen! Wir schlagen ein Lager auf.

(Spannungsvolle Musik)

(Grillenzirpen)

(Spannungsvolle Musik)

(Grillenzirpen)

(Spannungsvolle Musik)

(Grillenzirpen)

(Schrille Musik)

(Schwerterklirren)

(Kampfgeschrei)

Nefer!

Was geht hier vor?

Du hast dich in unser Lager eingeschlichen.

Dafür wirst du mit deinem Kopf bezahlen.

Er ist der Sohn des Königs von Uthor.

Ein einmaliger Fall.

Er soll ein Ende finden, wie es seinem Rang gebührt.

Er hat die Ehre, von meinem Sohn getötet werden. Führt ihn ab!

Ich habe eine Idee, die dir bestimmt gefallen wird.

(Trommelwirbel)

Runter mit ihm vom Pferd.

Nimm ihm die Fesseln ab.

Du bist doch sicher ein erfahrener Jäger.

Gestern Abend wolltest du unerlaubt in meinem Lager auf die Jagd gehen.

Heute gebe ich dir die Erlaubnis zu jagen.

Deine Beute wartet auf dich. Da oben.

Na, komm schon!

Wenn du den Zweikampf überlebst, darfst du zurückkehren.

Ich gebe dir mein Wort und halte es.

Ich verlange, dass Nefer mich begleitet, wenn ich siege.

Nefer darf dich begleiten. Ich habe nichts dagegen.

Wenn du wüsstest, welche Freude du mir mit deinem Wunsch machst.

Kindar!

Dein Gegner ist bereit.

Unter einer Bedingung. Weißt du, was er fordert?

Im Falle seines Sieges will er deine Sklavin haben.

Er will dir Nefer wegnehmen. Na, los!

(Seymuth lacht.)

Ich warte. Beeil dich!

(Spannungsvolle Musik)

(Spannungsvolle Musik)

(Pferdeschnauben)

(Peitschenknallen)

(Keuchen)

(Peitschenknallen)

(Peitschenknallen)

(Pferdeschnauben)

(Spannungsvolle Musik)

(Keuchen)

(Keuchen)

(Keuchen)

(Pferdeschnauben)

(Keuchen)

(Würgen)

(Würgen)

(Keuchen)

(Emotionale Musik)

Kindar, warum hast du ihn nicht getötet?

Ich brachte es nicht fertig.

Lass ihn mit Nefer nach Uthor zurückkehren.

Er hat es für seine Tapferkeit verdient.

Du bist ein Narr.

Ich verdanke dir mein Leben, Kindar.

Aber erwarte nicht, dass ich ebenso großmütig bin.

Wenn du mir je in die Hände fällst.

Hasst du mich so sehr? - Ich hasse dich nicht.

Ich fürchte dich. Du bist eine zu große Gefahr für Uthor.

Jenseits dieser Dünen liegt Uthor.

(Emotionale Musik)

Besser wäre es, Seymuths Sohn hätte mich getötet.

Dann brauchte ich nicht tatenlos zusehen.

Wie Uthor seinem sicheren Untergang entgegengeht.

Wenn wir uns weiterhin nur auf die Stärke unserer Stadtmauern verlassen.

Genug, sei still! Komm zur Besinnung, mein Sohn.

Hör auf, die Dinge so schwarz zu sehen.

Dazu besteht kein Grund.

Es wäre eine Unbesonnenheit, das Zeltlager der Nomaden anzugreifen.

Du weißt, dass wir keinen offenen Kampf wagen können.

Auf einen offenen Kampf außerhalb der Stadtmauern.

Wir müssen das Risiko eingehen, ehe es zu spät ist.

Willst du, dass unsere Soldaten von Kindars Unbesiegbarkeit erfahren?

Dass sie fliehen, wenn sie seinen Namen hören?

Nein Siro, wir werden nicht angreifen.

Unsere Stadt ist uneinnehmbar.

Ihre starken Mauern sind ein sicherer Schutz.

Auch dem tollkühnen Sohn Seymuths wird es nicht gelingen.

In Uthor einzudringen.

(Rammbock-Schläge)

(Jubelgeschrei)

Jetzt wisst ihr es.

Warum ich hier in der Wüste ein Tor aufbauen ließ.

Das genau so fest ist, wie Uthors.

Ich kann das Stadttor von Uthor aufbrechen.

Wenn mir die Soldaten in Uthor Zeit lassen.

Was heißt das?

Ich werde Zielscheibe für ihre Pfeile sein.

Steine, Lanzen und siedendes Öl werden auf mich herabregnen.

Ja, du hast recht, mein Sohn.

Sie werden sich mit allen Mitteln zur Wehr setzen.

Sie werden versuchen, dich zu erledigen, von ihren Mauern herab.

Bogenschützen tretet vor!

Nehmt die Pfeile aus dem Köcher!

1. Reihe, niederknien.

(Gemurmel)

Schießt auf ihn!

Ihr sollt auf ihn schießen!

Hört Ihr nicht, ihr sollt auf ihn schießen.

Wenn Ihr nicht gehorcht, lass ich euch hängen.

Schießt endlich!

(Seymuth lacht.)

Begreifst du jetzt, warum ich so sicher bin?

Dass du uns zum Sieg über Uthor führst?

Die Pfeile, das siedende Öl, die Felsbrocken.

Nichts wird dich hindern, das Tor aufzubrechen.

Du bist unverwundbar. Habt ihr verstanden?

Es gibt keine Waffe, die ihm etwas anhaben kann.

Wenn er das Tor aufgebrochen hat, stürmen wir die Stadt.

Wer sich uns in den Weg stellt, wird niedergemacht.

Endlich können wir Besitz ergreifen von der nie versiegenden Quelle.

In Uthor darf kein Stein auf den anderen bleiben.

Keiner der Einwohner darf am Leben bleiben, weder Frauen noch Kinder.

Es gibt nur ein Gesetz, das die Welt regiert.

"Dein Tod ist mein Leben." Danach müssen wir uns richten.

Ein besiegtes Volk dürfte keine Bedrohung für uns sein.

Dazu sind wir viel zu stark.

Die Besiegten von heute sind die Aufrührer von morgen.

Wenn die Sieger es nicht verhindern.

Dass die Söhne der Besiegten zu Männern heranwachsen.

Und die Frauen eine neue Generation in die Welt setzen.

Diesen Fehler machen wir nicht.

Nein, Vater.

Und nun, hör zu.

Ich schlage vor, dass du noch vor Sonnenuntergang losreitest.

Umir und seine Leute werden dich begleiten.

Ihr schafft den Sturmbock so nah wie möglich an die Stadt.

Vor dem Morgengrauen bringt ihr ihn in Stellung.

Unmittelbar vorm Stadttor.

Umirs Leute ziehen sich zurück.

Damit sie außer Reichweite der Bogenschützen sind.

Wenn die Verteidiger erwachen, erleben sie eine böse Überraschung.

Versuchen sie einen Ausfall, um den Sturmbock zu vernichten:

Müssen sie zurückgeschlagen werden.

Bei Sonnenaufgang stoße ich mit der Hauptmacht zu euch.

Sobald wir zum Angriff bereit sind, bricht Kindar das Stadttor auf.

(Jubelgeschrei)

Kindar!

Der Befehl deines Vaters scheint dir nicht zu gefallen.

Alle Einwohner zu töten.

Das stimmt. Sinnloses Blutvergießen ist mir zuwider.

Nein. Es ist ihretwegen. Ich weiß es.

Aber Du wirst sie nicht retten können.

Auch sie muss sterben, wie alle Einwohner von Uthor.

Das freut dich sicher?

Nein. Ich freue mich nicht über etwas, das dir Kummer bereitet.

Vielleicht hasse ich Nefer, aber ich will nicht, dass sie stirbt.

Ich wünschte, du wärest ihr nie begegnet, Kindar.

Du willst sie retten? Rette sie. Aber verzichte auf sie.

Sie ist aus einer anderen Welt. Passt nicht zu dir.

Wie soll ich sie retten?

Brich das Tor nicht auf.

Ich soll gegen den Befehl meines Vaters handeln?

Lass uns fortgehen, Kindar.

Von der Wüste und ihren grausamen Bewohnern.

Ich will deine Sklavin sein und dich mehr lieben als Nefer.

Bitte, Kindar.

Nein, Kira. Sag das nie wieder! Wir wollen das beide vergessen.

Du gehörst Seymuth. - Und du Nefer.

Seit 20 Jahren warte ich auf diesen Augenblick.

Ich enttäusche dich nicht, Vater. Du kannst dich auf mich verlassen.

Viel Glück!

Nefer! Glaub mir, ich wollte dich nicht erschrecken.

Du bist es. Nein, du hast mich nicht erschreckt.

Ich war nur in Gedanken.

Worüber machst du dir Gedanken?

Willst du nicht mit mir darüber sprechen?

Es ist nichts Besonderes.

Oh, Nefer, deine Schweigsamkeit sagt mehr als viele Worte.

Offensichtlich gehst du mir aus dem Weg.

Siro, ich weiß, was ich deinem Mut verdanke.

Ich werde dir immer dankbar dafür sein.

Nicht mir musst du für deine Freiheit danken.

Wir 2 wären nicht hier ohne den Sohn von Seymuth.

Der mich verschonte.

Siro, du fragst mich immer wieder, was mich bedrückt.

Dabei bin ich überzeugt, dass auch du einen Kummer hast.

Fällt eine Frau aus Uthor den Nomaden in die Hände, wird sie zur Sklavin.

Das stimmt. Seymuth schenkte mich seinem Sohn als Sklavin.

Aber Kindar rührte mich nicht an.

Hätte er es nur getan. Dann könntest du ihn jetzt hassen. Ist es nicht so?

Ja, du hast Recht.

Vergiss diesen Mann, Nefer.

Zwischen euch liegt ein Abgrund, über die keine Brücke führt.

Kindar ist mit seiner Stärke und seinem Mut unser schlimmster Feind.

Du stammst aus dieser Stadt.

Wenn du mich heiratest, wirst du auf dem Thron von Uthor sitzen.

Du stehst doch noch zu deinem Wort?

Ja, Siro, sicher.

Von hier aus zieh den Sturmbock selbst weiter.

Die Pferde machen zu viel Lärm.

Es ist gut, Umir.

Kindar, überlege dir gut, was du tust.

Unser ganzer Erfolg hängt von der Überrumpelung des Gegners ab.

Das weiß ich. Sei unbesorgt. Ich bin vor Sonnenaufgang wieder da.

(Keuchen)

(Keuchen)

(Trommeln)

(Schmerzensschreie)

(Gelächter)

Das ist doch nicht dein Ernst?

Nein, Jussuf, es stimmt. Diesmal hat sie sich entschlossen, ja zu sagen.

Die hat dich lange zappeln lassen. - Jetzt hängt der Fisch an der Angel.

(Fanfarensignal)

Ihr seid ja nur neidisch.

Sie freut sich nur, einen Trottel gefunden zu haben.

Ich wäre ihr auch beinahe auf den Leim gegangen.

Doch ich habe den Braten noch rechtzeitig gerochen.

Lass dir die Zeit nicht lang werden.

Das wünsche ich dir auch.

(Fanfarensignal)

Huch, was war denn das?

Ach, dummes Zeug.

(Überraschungsschrei)

(Spannungsvolle Musik)

Schlagt Alarm!

(Romantische Musik)

Lasst mich allein. Geht!

Kindar. Was machst du hier?

Warum bist du hergekommen? Findet man dich, bist du verloren.

Auch du bist in größter Gefahr. Ich flehe dich an, Nefer.

Komm mit mir! Mein Vater greift morgen früh Uthor an.

Diesmal wird die Stadt fallen. Das bedeutet den sicheren Tod.

Ich fliehe nicht. Ich will das Schicksal meines Volkes teilen.

Glaube mir, Nefer.

Ich würde dich nicht zwingen, mit mir bei den Nomaden zu leben.

Wir gehen für immer von hier fort.

In ein fremdes Land, wo wir in Frieden leben können.

Glaubst du, das ist so leicht?

Die Erinnerungen quälen uns und lassen uns nicht zur Ruhe kommen.

Du sagst, dass euer Sieg den Untergang meines Volkes bedeutet.

Und vergisst dabei, dass du ihn mit verursachst.

Ich bin Seymuths Sohn und muss ihm gehorchen.

Auch wenn mich die Grausamkeit seiner Befehle abstößt.

Ich würde deinem Volk gerne helfen.

Aber dann müsste ich zum Verräter werden.

Dein Schicksal ist es zu siegen. Und unseres, zu unterliegen, zu sterben.

Siehst du, diese Mutlosigkeit ist euer schlimmster Fehler.

Säße Siro auf dem Thron von Uthor, fiele uns der Sieg nicht leicht.

Du irrst, Kindar. Du verstehst den König nicht.

Er hat sehr Schweres erlebt.

Nur wenige wissen, was hier vor vielen Jahren geschah.

Bevor Siro zur Welt kam.

Der König hatte nämlich schon vorher einen Sohn.

Aber dieser wurde am Tage seiner Geburt geraubt.

Er sollte einmal der Retter von Uthor werden.

Und uns von der Bedrohung durch die Nomaden befreien.

Die Götter verliehen ihm eine besondere Eigenschaft.

Er war unverwundbar.

Unverwundbar?

Ich weiß, es klingt unwahrscheinlich.

Aber was ich dir sage, ist kein Märchen.

Der kleine Prinz war wirklich unverwundbar.

Der Ratgeber des Königs versuchte es vergeblich.

Ihn mit einem Dolch zu verletzen.

Geraubt, vor vielen Jahren? Vor wie vielen Jahren?

Etwa vor 20 Jahren.

20 Jahre... Und man hat nie wieder etwas von ihm gehört?

Nein, nie wieder.

Kindar!

Ich muss mit dem König sprechen! - Bist du wahnsinnig?

Das wäre dein sicherer Tod.

Jeder Versuch zu fliehen, wäre aussichtslos, Kindar.

Ergib dich!

Ich ergebe mich.

Aber ich muss den König sprechen.

Der König wird dein Todesurteil verkünden.

Bist du sicher, dass er Seymuths Sohn ist?

Ja, Vater.

Du weißt: Angehörige der Wüstenstämme

stehen in Uthor unter einem besonderen Gesetz.

Wer von euch die Stadt bewaffnet betritt, wird zum Tode verurteilt.

Das ist keine Grausamkeit, sondern eine Vorsichtsmaßnahme.

Die Angst davor soll euch abschrecken.

Damit ihr nicht immer wieder versucht, in die Stadt einzudringen.

Du kamst bewaffnet hier her.

Dafür wirst du nun die verdiente Strafe finden.

Vater, ich verdanke Kindar mein Leben. Verschone ihn.

Du bittest um Gnade? Du sagtest, er wäre unser gefährlichster Feind.

Weißt du noch, was du sagtest?

Erwarte nicht, dass ich ebenso großmütig bin.

Sicher, wenn wir im Kampf zusammen getroffen wären.

Aber jetzt liegt er in Ketten.

Er kann uns nicht mehr gefährlich werden.

Er muss sterben.

Ich kann ihn nicht begnadigen.

Verfahrt mit ihm, wie es das Gesetz befiehlt.

Kindar!

Nefer! - Kindar! Kindar!

Kindar!

(Nefer schluchzt.)

Öffnet!

(Raunen)

Sieh mal! Sieh mal, Nefer. Kindar ist nicht tot. Er lebt.

Ein Wunder. - Was sagst du?

Das ist ja...

Kindar.

Ich bin unverwundbar.

Du auch? Genau wie der verschwundene Prinz.

Er ist unverwundbar.

Kindar!

Vor 20 Jahren wurde mein erstgeborener Sohn entführt.

Dem Gott Horus die gleiche wunderbare Gabe verlieh wie dir.

Er müsste jetzt so alt sein wie du.

Aber glaubt einer von euch, dass Horus damals mir

und meinem ärgsten Feind die gleiche Gnade erwies?

Meine Herkunft war immer geheimnisvoll.

Aber jetzt ist mir alles klar.

Kindar, du bist mein Sohn!

Ja, Vater. - Nein, du darfst nicht knien.

(Liebliche Musik)

(Kämpferische Musik)

(Trommeln)

Worauf wartest du, Kindar?

Hörst du nicht? Brich das Tor auf. Vorwärts!

Hast du den Verstand verloren?

Dein Betrug ist aufgedeckt, Seymuth. Ich weiß alles.

Was weißt du, du Wahnsinniger?

Verstell dich nicht, Seymuth.

Du hast mich lange genug hinters Licht geführt.

Jetzt weiß ich, warum ich meine Kindheit fern von allen verbrachte.

Warum du mich gegen das Volk von Uthor aufhetztest.

Warum du wolltest, dass ich meinen eigenen Bruder umbringe.

Und zum Schluss dachtest du mir die gemeinste aller Aufgaben zu.

Ich sollte dir helfen, meine Vaterstadt zu zerstören.

Du wolltest doch, dass ich dir das Tor öffne.

Ich tue es, brauche dazu aber keine Gewalt.

Öffnet! Öffnet das Tor.

Dieser Verräter.

Zurück! Wir machen kehrt. Alles zurück.

(Trommeln)

Die Kamelreiter sollen vorrücken.

Folgt mir, zum Angriff!

(Kämpferische Musik)

Vorwärts!

Wie kam es dazu?

Kindar war nachts in der Stadt. - Das hättest du verhindern müssen.

(Schwerterklirren)

(Fanfarenklänge)

(Schwerterklirren, Pferdewiehern)

Gib den Befehl zum Rückzug.

(Kämpferische Musik)

(Tragische Musik)

Was ist geschehen? Bist du verwundet?

Ich wünschte, ich wäre tot.

(Tragische Musik)

Los! Worauf wartest du?

(Unterdrücktes Stöhnen)

Mein ganzes leben lang habe ich davon geträumt.

Als Sieger in Uthor einzuziehen.

Und darum hat mich dieser Verräter betrogen.

In dem Augenblick, als mein Traum Wahrheit zu werden schien.

Kira, sieh mal das Feuer.

Sieht es nicht aus wie eine rote Blume?

Seymuth!

Nein, ich habe es nicht vergessen.

Kindar ist unverwundbar, aber er muss sich vor der roten Blume hüten.

Seine Mutter wurde im Augenblick seiner Geburt vom Blitz getroffen.

Der Blitz ist das heilige Feuer des Gottes Horus.

Er gab ihm mit seinem Feuer die Unverwundbarkeit.

Und sein Feuer allein ist imstande ihn zu vernichten.

Ja, jetzt verstehe ich. Die rote Blume ist die Flamme.

Das Feuer!

(Gefahrverheißende Musik)

(Orientalische Musik)

Passt gut auf. Mein Plan ist ganz einfach.

Meine Tochter lockt sie her. Ihr braucht nur auf sie zu warten.

Glaubst du wirklich, dass Nefer so gutgläubig ist?

Meine Tochter gehört zu ihren Dienerinnen.

Sie weiß, mit ihr umzugehen. Und mein Lohn?

Später. - Nein, vorher.

Heute ist eine Karawane aus Syrien eingetroffen.

Die viele wunderbare Stoffe mitgebracht hat.

Feine Wolle, reine Seide und weichen Samt.

Wollen wir sie uns ansehen? - Ja, gern!

Wo wollt ihr hin? Ihr habt meine schönste Ware noch nicht gesehen.

So kostbare Stoffe findet ihr nirgendwo anders.

Ich habe dich noch nie so froh und glücklich wie heute gesehen.

Ach weißt du, der Trubel hier auf den Markt macht mir Spaß.

Und dann gibt es so viele schöne Sachen zu sehen.

Ist es noch weit? - Nein, wir sind gleich da.

Da ist das Haus. - Aber das ist doch kein Basar.

Nein, der Händler hat da seine Wohnung.

(Hufgetrappel)

Wenn euch daran liegt, dass Nefer am Leben bleibt:

Soll Kindar allein zum Horustempel kommen.

Seymuth erwartet ihn dort.

Das ist eine Falle.

Gehe nicht! Ich verbiete es dir!

Seymuth will dich in seine Gewalt bekommen.

Vielleicht kennt er das Geheimnis der roten Blume und will dich töten.

Richtig, die rote Blume.

Erinnerst du dich? Es gibt etwas, was dich verletzen kann.

Es verbirgt sich hinter der roten Blume, und wir kennen es nicht.

Seymuth will Nefer töten, wenn ich nicht erscheine.

Ich kann nicht anders. - Ich begleite dich.

Nein, Seymuth will, dass ich allein komme.

Kindar! Kindar!

Auch wenn du es mir verbietest, ich reite ihm mit meinen Leuten nach.

Ich selbst wäre geritten, wenn du das nicht gesagt hättest.

(Getragene Musik)

Wo ist Seymuth? - Da drin!

Kindar! Du musst fort hier. Sonst ist es dein sicherer Tod.

Wo ist Nefer?

Die Flamme ist die rote Blume. Du bist nicht gegen sie gefeit.

Sag mir, wo Nefer ist.

Niemand weiß, dass ich hier bin.

Wohin hat man sie gebracht? - Kindar, ich führe dich hier raus.

Komm schnell, bevor uns die Flammen den Weg versperren.

Sag mir, wo sie ist.

Du kannst sie nicht retten, nur mit ihr sterben.

Kira, ich beschwöre dich! Sag mir, wo sie ist.

Da drinnen, da!

Ich danke dir!

Ah! - Kira!

Kira!

Geh, rette Nefer!

(Tragische Musik)

(Flammenknistern)

(Kämpferische Musik)

Nefer.

Ich bringe dich hier raus.

(Hufgetrappel)

(Kämpferische Musik)

(Kampflärm)

Er ist entkommen!

(Schwerterklirren)

Verräter!

Die rote Blume wird dein Tod sein.

Das ist das Ende.

Jetzt ist es aus.

(Liebliche Musik)

Na, Freundchen?

(Kindar lacht.)

Kindar! Vorsicht! Schnell, das Krokodil. Kindar!

Kindar! Was fällt dir ein?

Ich komme schon.

Kindar, wie kannst du so leichtsinnig sein!

Ich wäre fast gestorben vor Angst. - Warum denn?

Wäre es dem Krokodil gelungen, mich einzuholen.

Während meiner Jugendzeit hier hatte ich es längst gemerkt.

Dass ich unverwundbar bin.

Bist du hier glücklich, Kindar?

Ja, Nefer. Siro eignet sich viel besser zum König als ich.

Der Meinung ist auch die Bevölkerung von Uthor.

Du hast für unser Volk genug getan.

Untertitel: MDR TEXT

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