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Patrizia! Patrizia!
Patrizia! Patrizia! Wo stecken Sie denn? Das Flugzeug geht in einer Stunde.
Patrizia? Patrizia?
12:37 Uhr. Wo bleibt sie denn? Wir müssen zur Sitzung.
Ja, und ich muss zum Friseur.
Patrizia!
Also wenigstens heute hätte sie pünktlich sein können.
Wie lange studiert sie denn in Deutschland?
- Wahrscheinlich ein Jahr. - Erst mal das Sommersemester.
Patrizia!
- Ich kann sie nicht finden, gnädige Frau. - Beeilen Sie sich doch!
Patrizia, Ihre Maschine geht in einer Stunde!
Patrizia, los doch!
Hallo, hallo.
Patrizia!
So besser?
Ciao, Papa.
Ciao, Mama.
- Schämst du dich denn gar nicht? - Warum denn?
- Entschuldigen Sie, Herr Doktor. - Oh, keine Ursache.
Hier ist dein Ticket. Hebe es auf für die Steuer.
Und hier eine kleine Reserve für besondere Fälle.
Wechsle es drüben, dann kriegst du einen besseren Kurs.
- Danke, Papa. - Und viel Glück beim Studium.
Ich muss jetzt zum Aufsichtsrat, Skytos bringt dich zum Flughafen.
Also dann, gute Reise.
Ach, Patrizia.
Fang nicht an, mich jetzt noch aufzuklären.
Wenn du in München bist, schickst du uns sofort ein Telegramm.
- Ja, Mama. - Hier, Patrizia.
- Aber sage davon nichts deinem Vater. - Vielen Dank.
Patrizia, ich vertraue auf deinen Stolz und deine Menschenkenntnis.
Mein Gott, ich muss ja zum Friseur! Beeil dich, sonst versäumst du deine Maschine.
Ciao.
Ich liebe dich. Wie soll ich denn ohne dich weiterleben?
Wenn ich das Geld zusammenhabe, komme ich nach Deutschland.
- Sag mir, wie du heißt? - Was wollen Sie von mir?
- Ich möchte wissen, wie du heißt. - Sotos Romanos. Aber wieso?
- Sotos Romanos? - Ja, aber...
- Kann man das Ticket auf Sotos Romanos umschreiben? - Natürlich.
- Willst du mit ihr nach München fliegen, oder nicht? - Natürlich, aber...
Aber ich habe doch kein Geld.
- Das schenke ich euch beiden. - Ja, aber... aber wieso?
Du musst mir dafür einen Gefallen tun und das Telegramm in München aufgeben.
- Machst du das, ja? - Ja, natürlich!
- Hello, can I do something for you? - Nein, besten Dank.
- Ah, Sie kommen aus Deutschland. - Nein, aus China.
Warten Sie auf jemanden? Auf den Bus?
- Nein. - Ich nehme Sie gern mit in die Stadt.
- Wohin juckeln Sie denn? - Wohin Sie wollen.
- Ich zeige Ihnen die Akropolis. - Nein, auf die habe ich wirklich keinen Bock.
Wenn Sie Lust haben, könnten wir auch irgendwo einen trinken.
Das klingt schon besser.
Was halten Sie davon? Ein Freund von mir hat ein Landhaus,
wir könnten zu ihm fahren und da einen trinken.
Okay, fahren Sie los.
Fühlen Sie sich wie zu Hause!
- Was ist das? - Das ist Campari und ein Schuss Geheimnis.
Mh, Geheimnis.
Ist das gut für die Potenz?
- Cheers. - Cheers.
- Sagen Sie mir, wie Sie heißen. - Elisabeth.
Elisabeth Becker aus München.
Meine Freunde nennen mich Elli.
Elli.
Sie sind Fotomodell, nicht wahr?
Woher wissen Sie denn das?
Och, das sieht man doch.
Also, wenn Sie einen Job suchen, ich habe gute Beziehungen.
- Sehr gute sogar. - Ach wirklich?
Aber ja.
Fühl mein Herz, wie es schlägt.
Spürst du's?
Ja, ganz deutlich.
Streichel meinen Bauch.
Willst du mich nicht küssen?
Bist du verheiratet?
Ja, aber weißt du, wir führen eine sehr moderne Ehe.
Aha.
Und wie geht so was?
Mh, ich kann tun, was ich will.
Außerdem leben wir seit Jahren getrennt.
Aha.
Küss meinen Bauch.
Sie hat den Flieger verpasst.
- Wer? - Deine Frau.
Was?
Ich habe sie beobachtet.
Das sagst du mir erst jetzt?
- Sie ist sogar hinter deinem Wagen hergelaufen. - Um Gottes willen! Zieh dich an, schnell, schnell!
Aber Sie haben doch gesagt,
- Sie führen eine moderne Ehe. - Ja, aber ihre Handschrift ist antik.
Nun stehen Sie doch schon auf, los doch! verschwinden Sie durch den Hinterausgang, bitte!
Alkibiades! Alkibiades!
Alkibiades!
(Griechisch)
Ciao. Bye-bye.
(Ehekrach auf Griechisch)
Taxi!
Taxi!
(Fluchen auf Griechisch)
Erste Nacht. Kap Sounion. Ich habe es tatsächlich geschafft.
Ich habe mich überwunden und bin abgehauen.
Der Abschied war deprimierend. Nichts als läppische Ratschläge,
und das erste Abenteuer auch nicht die reine Sahne.
Was hätte ich wohl mit dem Lackaffen gemacht, wenn nicht seine Alte rechtzeitig angetanzt wäre.
Wahrscheinlich wird er nie begreifen, wie ungeheuer verlogen er ist.
Trotzdem fühle ich mich wohl, denn zum ersten Mal in meinem Leben bin ich wirklich allein.
Ich genieße es.
Hallo.
βoρíτ vα μεπάρτε μαζí σας ξα έvα διάστημα
Immer nur rein in die gute Stube.
Hast du ein Wort verstanden?
- Sprechen Sie deutsch? - Hm?
Do you speak English? Parlez-vous français?
- Ellinika. - Was?
- Wahrscheinlich heißt sie so. - Sie spricht nur griechisch, du.
Du Elenika, ich bin der Ulf.
- Und das ist der geile Max. - Geile Max?
Ja!
Die ist ein Riesenschuss, die steht auf uns.
- Legen wir die aufs Kreuz? - Logo.
- Na, Schätzchen, wie bist du im Bett? - Ellinika. Geile Max.
- Geile Max! - Wie sind ihre Titten?
Stehen wie 'ne Eins.
- Ihr Arsch? - Geil und fest.
- Und sonst? - Alles da, wo's hingehört.
- Glaubst du, die lässt sich ficken? - Ich kann sie ja mal fragen.
- Hast du Lust mit uns zu bumsen? - E - bumsen?
Geile Max.
- Da hörst du's, sie will. - Dann nichts wie rauf auf die Mutter.
Okay, lasst los! Ich gebe auf.
Aber macht so, dass ich auch dran Spaß habe.
Die spricht ja deutsch.
James, what's the matter?
Nothing, my dear, absolutely nothing.
What are you staring at? James?
Good heavens!
James, close your eyes!
Put your clothes on, you shameless hussy!
Haben Sie noch nie 'ne nackte Frau gesehen?
That language. German.
She's got to be German!
Sie haben wohl vergessen, ihn aufzuklären.
James, I told you to close your eyes!
James.
James! Huhu...
Huhu, ich bin der Teufel!
Young lady, you go away from here or I'll call the police!
Bye-bye, James! Bye-bye!
Bye-bye!
Fahr in den Graben, du Sack!
- Wenn ich die Alte erwische, dann bringe ich sie um. - Sei froh, wenn du deinen Wagen wiederfindest.
- Mensch, da steht ja der Wagen. - Ja!
Ach, endlich.
Gott sei Dank, der Schlüssel steckt.
καλημεράσας, τóξερατιωτη απαγoρεβετε ιστάϕμησης
- Was sagt der Idiot? - Idiot sagt,
hier parken sein verboten.
Das kosten tausend Drachmen.
Und Idiot kosten noch tausend Drachmen für die Beleidigung.
- Seien genau dreitausend. - Dreitausend?
Und wenn ich muss schreiben Zettel, wird Spaß noch teurer.
Kosten dann viertausend.
Und fünftausend, wenn wir hier noch lange reden.
Viel klüger, dein Freund.
Wenn ich diese Schlampe finde, dann schlage ich sie zusammen, dass sie ihre Titten rückwärts trägt.
Der zweite Tag einer Reise ins Ungewisse geht seinem Ende zu.
Habe ich wirklich vor ein paar Tagen noch fürs Abi gebüffelt?
Ich kann's mir kaum vorstellen.
Heute war's hektisch. Zwei Miniplayboys aus Deutschland wollten mich vergewaltigen.
Ausgerechnet mich, diese Arschgeigen.
Und eine Engländerin war von meinem Busen geschockt.
Eins möcht' ich wissen, warum denken alle Leute nur ans Bumsen, wenn sie mich sehen?
Liegt das an mir?
vielleicht.
(Wildes Gestöhne)
Hallo.
Ich habe mich ein bisschen bedient. Schmeckt spitze.
- Na, du hast Nerven. Wo kommst du her? - Von da.
- Du hättest zumindest anklopfen können. - Entschuldigt, ich wollte euch nicht stören,
aber ihr hattet gerade so einen guten Lauf. Ist es da drin zum Ficken nicht zu heiß?
Na hör mal, wir... Du bist vielleicht 'ne Nummer.
- Weswegen lachst du? - Es war so komisch.
- Was? - Na, ihr zwei eben beim Bumsen.
- Ich habe immer geglaubt, so was sei aufregend. - Hast du noch nie zugeschaut?
- Nein. - Oh, dann wurde es aber höchste Zeit.
Caro belli, come on here.
Wo schläfst du eigentlich heute Nacht?
Ich schlafe bei euch, habt ihr was dagegen?
- Einverstanden? - Ja, wieso denn nicht?
♪ Leaving traces in the sand
♪ That is all I leave behind
♪ Some small traces in the sand
♪ Got a carefree happy mind
♪ Leaving traces in the sand
♪ Leaving traces in the sand
♪ That is all I leave behind
♪ Some small traces in the sand
♪ Got a carefree...
- Liebst du sie? - Natürlich, sonst würde ich nicht mit ihr schlafen.
Sag mal, kennst du sie schon lange?
Drei Tage.
Schläfst du auch mit welchen, die du nicht liebst?
Niemals.
Hey, come on!
- Jetzt möchte ich mit dir bumsen. - Gleich, Mausi, ich will ja auch.
Aber erst muss ich Pipi machen.
Ich auch.
Ich dachte, du musst auch.
Ich geh' ja schon.
Hey Fremde, du kannst ruhig bleiben, ich guck dir nichts weg.
Ich würde gerne mal eine im Stehen pinkeln sehen.
Meinst du, ich sitze gern wie Häschen in der Grube?
- Please, baby, ladies first. - Thanks a lot, sir.
Es macht dir doch nichts aus, oder? Du hast uns ja schon zugesehen.
Tut euch keinen Zwang an.
Oh yeah!
Hallo.
- Was willst du denn hier? - Ich bin keine Du, sondern eine Sie.
Also wer sind Sie?
Und du, wer bist du?
Ich bin ich, was willst du hier?
Na, der Kahn war doch offen.
Eine Zigarette?
- Das sind meine. - Na und?
Nimmst du mich ein Stück mit?
Ich nehme nicht viel Platz weg, und rauchen und trinken tue ich auch.
Und was machst du, wenn ich dich nicht mitnehme?
Kein Problem.
Wenn's weiter nichts ist.
Ich finde genug andere.
Der Dicke da drüben nimmt mich bestimmt mit.
Aber der Dicke ist ein Mädchenhändler.
Und du, du bist sein bester Kunde.
Genau, also spar dir den Weg.
Kannst du kochen?
Nein.
Das habe ich mir gedacht.
Wie heißt du eigentlich?
Ich heiße Babette, bin gerade 19 geworden,
und vor 'ner Woche bin ich durchs Abitur geflogen.
Dann bin von Dortmund hierhergetrampt.
Mein Vater ist gestorben und meine Mutter hat sie nicht mehr alle,
außerdem bin ich auch noch pleite.
Erzähl mir jetzt was von dir.
Hier, trink 'nen Schluck.
Dann haben wir beide morgen 'nen Kater.
Ich heiße Tom, bin 28,
lebe mit zwei Freunden in Piräus seit drei Jahren.
Ich bin Korrespondent einer deutschen Zeitung,
jetzt mache ich Urlaub und segel mit meiner Luxusyacht durch die Ägäis.
Mein Vater lebt noch und meine Mutter ist fast normal.
Wie viele Freundinnen hast du?
Keine feste.
Wie viele hast du schon gebumst?
Ich führe keine Statistik.
- So ungefähr. - Warum willst du das wissen?
Ich will wissen, mit wem ich es zu tun habe.
Sei ehrlich, hast du auch schon mit einem Mann geschlafen?
Glaubst du, ich bin schwul?
Mh, ja.
Da muss ich dich leider enttäuschen.
- Magst du Mick Jagger? - Mh.
- Dann bist du doch schwul. - Und du lesbisch, was?
Selbstverständlich.
Ich habe jetzt aber die Nase voll davon und deswegen trampe ich durch die Weltgeschichte,
um die Männer kennenzulernen. Bis jetzt bist du der Netteste.
Danke.
Bilde dir nicht zu viel drauf ein, du bist nämlich erst der Vierte.
Lässt du mich mal ziehen?
Ist das nicht manchmal langweilig, so mutterseelenallein auf dem Boot?
Du bist doch da.
Ja, das stimmt.
Babette.
Babette, hey!
Mit wem sprichst du?
- Na, mit wem wohl? - Ich heiße aber nicht Babette.
- Aber das hast du mir doch eben gesagt. - Kann ich mich nicht dran erinnern.
Ich glaube, ich bin beschwipst.
- Oder verrückt. - Glaubst du das?
- Ja. - Fabelhaft.
Der Einsiedler und die verrückte. Schläfst du nackt?
Ich fühle mich nackt am wohlsten.
Dass ich heute auf 'ner Yacht poofe, hätte ich wirklich nicht gedacht.
Ich habe mir die Nacht auch anders vorgestellt.
Und wie hast du sie dir vorgestellt?
Zum Beispiel ohne ein Lagerfeuer.
Gibt's hier Mücken?
Nein.
Willst du 'ne Decke haben?
Gibst du mir einen Gutenachtkuss?
Gib du mir einen.
Ich weiß nicht, wie so was geht.
Küssen sich Frauen vor dem Einschlafen nicht?
Das ist doch was anderes.
Ich glaube, ich habe mich in dich verliebt.
- Glaubst du es nur, oder weißt du es? - Das weiß man nie genau.
Auf einer menschenleeren Insel irgendwo in der Ägäis.
Gestern habe ich mir einen ganz süßen Typen geangelt.
Er heißt Tom, hat wunderschöne lange Haare und sehr liebe Augen.
Der erste wirklich zärtliche Mann in meinem Leben.
Ist er das, was ich gesucht habe?
Bin ich in ihn verliebt, oder liebe ich ihn?
Oder ist es nur so, weil er so göttlich fickt?
Eigentlich ist das doch völlig egal, auf jeden Fall bin ich glücklich.
Außer Gegend ist aber hier nicht viel los. Wo bleiben deine versprochenen Inselschönheiten?
Da drüben sitzt doch genügend Frischfleisch.
Was? Da habe ich aber schon Besseres aus dem Bett fallen lassen.
Die Neckermann-Weiber sind immer noch besser, als in die hohle Hand zu wichsen.
Nimm die Linke, dann glaubst du, es ist ein Fremder.
- 'Ne Sonnenbrille. Weißt du, wo ich eine herkriege? - Du hast doch schon so viele.
Gleich hier um die Ecke, da ist eine Boutique.
- Ich geh da mal rein. - Auch nicht schlecht.
- Kannst du das mal nehmen? - Ich versuch's. Wenn ich zusammenbreche, schreie ich.
Hallo. Haben Sie schöne Sonnenbrillen?
Das Schönste im Laden sind im Moment Sie.
Danke.
Dabei hast du dich wohl vergessen, Appollo. Ach, vielleicht die Weiße da.
Ja, die ist schön groß.
- Ich mag alles, was groß ist. - Hört, hört.
Findest du, dass sie mir steht?
Warte mal.
Ich habe da was, das dir wirklich steht. Du darfst aber nichts anderes dazu anziehen.
- Ich schenk's dir. Bitte. Bitte, bitte. - Nein. Nein.
- Nein. - Doch, doch.
- Und die Brille auch. - Danke.
- Ganz nett, der Junge, nicht? - Mhm, sehr sympathisch.
Er hat mir den Schal geschenkt und gesagt, ich soll nichts anderes dazu anziehen.
Hey!
- Ciao! - Ciao!
- Treffen wir uns beim Weinfest? - Nein.
Dann bis heute Abend, beim Sirtaki.
Sag mal, schläfst du eigentlich mit jedem gleich in der ersten Nacht?
Wenn er mir gefällt und ich Lust habe, ja.
Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen.
Das Ding brauchst du wohl, damit du keine von deinen Bettgeschichten vergisst.
- Lass mal hören. - Ich will wissen, ob 'ne Frau im Stehen pinkeln kann.
Probier's doch mal aus.
Das werde ich auch. Worauf du dich verlassen kannst.
Manchmal glaube ich wirklich, du bist nicht ganz dicht.
Ah ja, du hast ja noch 'ne wichtige Verabredung heute Abend.
Hättest du gern, dass ich hingehe?
Tom!
Tom, komm schnell!
Au!
Ich kann's! Ich kann im Stehen pinkeln!
Hopa!
Bravo!
Hey, kommst du?
- Los, komm, lass uns tanzen. - Nein, ich habe keine Lust.
Dann gehe ich eben allein.
Mensch, ich werd' verrückt. Guck mal da!
Das darf ja wohl nicht wahr sein.
Was meinst du, wollen wir nicht bisschen den Spaß verderben?
Warum nicht?
Komm, lass uns gehen, ja?
- Aber warum denn? - Du, ich habe keine Lust mehr.
- Bitte. - Nein. Komm, wir gehen.
- Sei kein Frosch. Wenn du nicht willst, eben nicht. - Nein, wir gehen jetzt.
Na? Hat sie dich auch versetzt?
- Wer? - Na, die Kleine da.
- Du bist nicht der Erste. - Aber es macht Spaß mit ihr.
Ach, ist nicht ganz billig, die Sache. 4000 Drachmen das Ganze.
Na ja, sie ist zwar nicht ganz so billig wie die Nutten in Piräus,
- aber dafür hat sie auch mehr zu bieten. - Ein geiles Luder.
Klasse Fotze, mhh.
Hey.
- Sie ist weg. - Wohin?
Sie ist mit Achillos weg. Der ist aber auch schwer von der Bettkante zu weisen.
- Komm, lass uns tanzen. - Nein, danke.
- Nein, lass. - Bitte komm.
Nein.
Mit Grüßen von deinen Freunden.
Wen meinst du denn?
- Du weißt schon, wen ich meine. - Keine Ahnung, wen du damit meinst.
Entschuldige, wenn ich mir die Namen nicht alle merken kann.
- Heißt das, dass du mich rausschmeißt? - Genau.
- Trinkst du noch was mit mir? - Mh-hm.
Es ist schön, dich zu sehen.
Ich hatte gehofft, dass du kommst.
Warum siehst du mich denn so komisch an?
Tom...
Bitte lass uns gehen.
Bitte.
Was willst du eigentlich von mir?
Ich habe mich in dich verliebt.
Und ich will, dass du nicht so schlecht von mir denkst, begreifst du das?
- Nein. - Tom... ich habe Schwierigkeiten.
- Mit was denn? - Mit mir.
Das denke ich mir.
Du verstehst mich nicht.
Du denkst völlig falsche Sachen über mich.
Ich bin ja gar nicht so, wie du glaubst.
Du hast doch mit ihm geschlafen.
Mh.
- Warum bist du trotzdem zurückgekommen? - Weiß ich nicht.
Kannst du mich nicht nehmen, wie ich bin?
Ich weiß ja gar nicht, wer du bist.
Ich auch nicht.
Jedenfalls bin ich nicht die, die du in mir vermutest.
Gibst du mir einen Kuss?
Die Sonne scheint.
Gestern warst du nicht so empfindlich.
Ich muss dir was sagen. Eigentlich sitze ich jetzt in München in irgendeinem Hörsaal.
Aber mich interessiert diese mistige Büffelei nicht.
Was interessiert dich überhaupt?
Im Augenblick nur du, Tom.
Und was interessiert dich an mir?
Deine Gefühle, dein Körper. Wie du reagierst,
wenn du Lust hast. Wie du reagierst, wenn du mit mir geschlafen hast.
- Und wie reagiere ich? - Undurchsichtig.
- Was schließt du daraus? - Du liebst mich nicht.
Zieh dein Hemd aus.
Hm?
Zieh es aus.
- Was ist? - Ich find's schöner, wenn du es mir ausziehst.
Und was jetzt?
- Fass deine Brüste an. - Weswegen?
Weil ich es will.
So mache ich es richtig?
Streichel sie.
Machst du das das erste Mal?
Nein, natürlich nicht.
Was empfindest du dabei?
Sie sind heiß.
Streichel deine Brustwarzen.
- Erregt es dich? - Ja.
Hast du das schon öfter gemacht?
Ja.
- Küss mich, Tom. - Jetzt noch nicht.
Schau, was ich mache.
- Machst du's bei den anderen genauso? - Welche anderen?
- Mit denen du sonst noch pennst. - Von wem redest du?
Na, von den Halbschuh-Touristen und Griechen und Türken!
- Sag mal, hältst du mich für 'ne Nutte? - Ich habe nichts gegen Nutten.
Was weiß ich, mit wem du geschlafen hast.
- Du hast mich nicht gefragt. - Weil es mich überhaupt nicht interessiert.
Mir sind deine billigen Nutten völlig egal, diese Tripper-Weiber!
- Zieh dich an, wenn du mitwillst. - Du Schnallentreiber! Ich komme fabelhaft allein zurecht!
Tom!
Hast du Telefon in Piräus?
Ich stehe im Telefonbuch.
Verschwinde, du Idiot!
Es ist aus. Vorbei.
Tom ist weg.
Ich sitze jetzt hier allein mit meinem Gepäck zwischen den Ruinen von Delos.
Ich möchte weinen, aber ich kann es einfach nicht.
Mit Tom waren es wunderschöne Tage auf der Insel,
auf der Yacht.
Er war so lieb zu mir, so zärtlich.
Ich habe noch mit keinem Mann so gern geschlafen, wie mit ihm.
Trotzdem ist er...
mit seiner Eifersucht...
ein richtig mieser Scheißtyp.
Er glaubt wirklich, ich bin 'ne Nutte, oder so was.
- Ich hätte ihm meine Kassetten vorspielen... - Das ist also, meine Damen und Herren,
die berühmten Ruinen von Delos.
Dann würde er wissen, wie ich wirklich bin.
Vielleicht hätte er mich dann verstanden.
- Das Foto schicken wir Emil. - Da drüben sehen Sie das Amphitheater.
Und hier links sehen Sie die Agora,
etwas Wunderbares, was uns die Geschichte der alten Griechen geschenkt hat.
Ich bin eher naiv und Erfahrungen habe ich nur ein paar.
- Die führen sich auf. - Das war vor 3000 Jahren eine blühende Stadt.
Mir muss die Hose platzen. Komm, turn mich an.
Jetzt links, schön.
In meiner Wut habe ich mit einem Typen geschlafen.
Ich habe mich beschissen dabei gefühlt.
Aber ich lasse mich durch so was noch lange nicht unterkriegen.
Ja, sehr gut, bleib so!
Schön.
Findest du das gut, was du da machst?
Ich bin Beatrice.
- Ich bin Bernd. - Hey, was ist los?
- Soll ich hier verhungern, oder was? - Ach, bist doch schon längst fertig.
Rolf, Mathilde, zieht sie um bitte.
Ich bin ja so traurig.
Sieben Jahre haben wir uns geliebt und jetzt jagt er mich davon.
Bloß, weil ich ihn mit einem Neger beschissen habe.
Und, was hast du mit ihm gemacht?
Mit wem? Mit dem Neger?
Mh, ein bisschen mit ihm rumgebumst. Man muss ja schließlich wissen, wie andere Kerle sind.
Hast du was gegen Neger?
- Nein, eigentlich nicht. - Und du?
Bist du noch nie fremdgegangen?
Hast du Lust, mit mir Fotos zu machen?
Ja, wieso nicht?
- Du musst dich aber ausziehen dabei. - Das ist mir scheißegal.
Macht's dir nichts aus?
Nein, überhaupt nicht.
Schmeckt's dir?
Na ja.
Kann ich heute über Nacht bei euch bleiben?
Tom ist abgehauen, ohne mir Geld dazulassen.
Na klar, wenn es dir nicht zu improvisiert ist.
- Das macht doch nichts. - Das ist sein Tick.
Immer nur da zu fotografieren, wo es keine Hotels gibt. Damit wir uns ja nicht wohlfühlen.
Meine Gage wird dir schon helfen, das zu überwinden.
Scheißgeld.
Seid doch mal ein bisschen locker, Beatrice, du liegst da, wie ein Brett mit Brustwarzen.
So, ja, Amanda, zeig die Mitgift. Näher ran an die Mutter.
Ja. Ja, schön so, genau so, bleibt so!
Ja, sehr gut.
Amanda, komm, streich durch dein Haar.
Na los doch! Ja.
Ja, prima, jetzt neue Position.
Das ist ein Wahnsinnstyp, der macht mich richtig an.
Findest du? Ich finde, der sieht zu germanisch aus.
Okay, Kinder, fertig hier! Kommt ins Wasser runter.
Was dagegen, wenn ein Mann Muskeln hat?
Normalerweise nicht.
Was meinst du damit?
Der ist stockschwul.
Okay, jetzt weiter, Mädchen. Schön, Bea, so ist gut, mehr Profil.
Glaubst du wirklich?
Der ist so schwul,
dass er mit 'nem Finger löten kann.
Okay, Schluss für heute, ihr könnt baden gehen.
- Langsam geht mir die Sonne auf'n Wecker. - Aber passt auf, dass ihr euch den Arsch nicht verbrennt.
Es gibt keinen Mann, den ich nicht rumkriege.
- Hilfst du mir dabei? - Du meinst, wir zusammen?
Beobachtet er uns?
Ich glaube, jetzt hast du ihn so weit.
Ich hab's doch gewusst.
- Glaubt sie vielleicht, sie kriegt ihn rum? - Ja.
Da wird sie sich wundern.
Was ist eigentlich los mit dir?
Liebst du deinen Tom, oder stehst du auf Neger,
oder bist du lesbisch?
Ich bin ein Mädchen, das enttäuscht worden ist. Ich brauche viel Liebe, das ist alles.
Und du glaubst, du findest sie bei ihr?
Ja, wenn du sie mir nicht geben kannst.
Komm.
Ja, komm her, du kleines Biest!
So ein Saukerl! Vor seinen Kameras mich zu vergewaltigen. Dabei wollte ich...
...wollte ich doch nur wissen, ob ich noch ich selber bin.
Mein Gott, Tom,
warum hast du dich eigentlich nur so benommen?
Ich habe so wahnsinnig große Sehnsucht nach dir, Tom.
Habe ich dich denn überhaupt nicht gereizt?
Bin ich denn wirklich ein völliger Versager?
Danke.
Ein Zimmer. Ich hätte gern eins mit einer ganz großen Badewanne.
Es kann auch eine Suite sein.
Hm...
Ist das genug?
Selbstverständlich.
Hier. Bitte, wo ist Ihr Gepäck?
Darum kümmere ich mich schon selber.
- Guten Tag. Ist da frei? - Guten Tag.
Aber bitte sehr.
Daiquiri, please.
Gestatten, Müller. Martin Müller.
Darf ich Sie einladen?
Ich lass mich nicht so einfach einladen.
- Sind Sie auch auf Urlaub hier? - Ja.
- Darf man fragen, wo Sie herkommen? - Sie dürfen.
- Von wo sind Sie denn? - Konstantinopel.
Konstantinopel... ah, Sie meinen Istanbul?
Istanbul und Konstantinopel ist doch dasselbe, ich sage mal so und so.
Vielen Dank.
- Sind Sie solo? - Ja.
Ich komme jedes Jahr vier Wochen hierher.
Das ist ein tolles Kaff, da ist was los.
Dir muss doch wahnsinnig heiß sein in der Joppe.
Sag mal, gefällt dir mein Kleid?
Elegant und sexy.
Finde ich auch. Ich zeige gern meine Brüste.
Was man so sieht, brauchen Sie auch nicht zu verstecken.
Willst du mal fühlen? Sie stehen wie 'ne Eins.
Was? Sie meinen hier?
Warum nicht? Was stört dich denn hier?
Aber...
Wäre es dir auf dem Zimmer lieber?
Das ist ein Service.
Helfen Sie mir! Helfen Sie mir!
Er will mich vergewaltigen!
- Glauben Sie mir doch! - What did you say he wanted?
Er will mich vergewaltigen! I need help!
Don't worry about a thing kid, I'll look after you.
Was ist denn los, ich möchte...
Sie brutaler Mensch!
Jetzt langt's mir aber! Erst machst du mich scharf und dann verduften!
Nicht bei Martin Müller!
Los!
Ausziehen.
Olé!
Schluss mit den Mätzchen! Ausziehen!
Ausziehen!
Herein.
- Parakaló? - Drei Flaschen Champagner, aber vom besten.
Ja, Madame.
Ciao, ciao, mein Schatz.
Mist, verfluchter.
Frag nach Müller,
wenn du willst
'nen guten Fick.
Excuse me, please.
Could you tell me the room number of Mr. Müller?
- Room 112. - Thank you very much.
Wiedersehen.
- Ich habe kein Champagner bestellt! - Aber natürlich, die gnädige Frau vorhin...
Das ist mir doch scheißegal, bringen Sie ihn zurück!
No, no, we're going to need the champagne. And you, my dear,
go along now, go along, go along.
So you are Mister Müller...
Mister Müller, I've waited so long for you.
Hallo.
Hallo Fremde.
- Tag, Kumpel. - Nice to see you.
Wie geht's deiner Liebe?
- Was meinst du? - Mausi.
Ach, Mausi. Ein Rolls kam vorbei und da konnte sie einfach nicht widerstehen.
- Und, traurig? - Warum? Es waren doch schöne Tage mit ihr.
Aber du hast Kummer, hm?
Unglücklich verliebt?
Wo ist er denn abgeblieben?
Und warum bist du nicht bei ihm?
- Er ist ein Idiot. - Aber du liebst ihn doch.
- Ja. - Dann ist alles andere egal.
Gib dir 'nen Ruck und geh zu ihm.
Ich glaube, du hast recht.
Na, scheint heute wohl nicht zu klappen mit dem Anhalten. Ich zeige dir wie's geht.
Ciao!
Ciao!
Hallo.
Ich bin Patrizia.
Du kannst ruhig weiterkochen.
Ich finde es ja dufte, wie du hier auftrittst,
aber vielleicht kannst du mir verraten, wer du überhaupt bist.
Das habe ich dir doch schon gesagt, ich bin Patrizia.
Wo ist Tom?
Kennst du ihn? Ich meine, kennt er dich?
- Aber natürlich, ich bin seine Freundin. - Seine Freundin?
Tja...
Sein Zimmer ist dahinten,
- aber ich glaube, er ist gerade sehr beschäftigt. - Das macht nichts, überhaupt kein Problem.
Stör ich?
Wer ist denn die?
Freust du dich nicht, mich zu sehen?
- Lässt du uns bitte einen Moment allein? - Selbstverständlich.
Fickt nur fröhlich weiter, ihr zwei.
Na, Koch?
Gerd heiße ich.
Hat er sich gefreut?
Und wie. Habt ihr ein Badezimmer?
Das haben wir auch. Gegenüber von seinem Zimmer.
Ich möchte auch so einen Salat, machst du mir einen?
- Sonst noch was? - Im Moment nicht, vielen Dank.
Hallo.
- Wer bist denn du? - Immer diese doofen Fragen.
- Ich frage dich ja auch nicht, wer du bist. - Na ja, aber...
Stört's dich, wenn ich auch mit reinsteige?
Was?
Eigentlich nicht.
Wer ist die Ficke da drüben? Wer die Ficke ist da drüben?
- Was für 'ne Ficke? - Na die mit Tom.
Seine Freundin. Kennst du Tom?
Selbstverständlich.
Ich bin seine Freundin.
Schön warm.
Gibst du mir die Seife?
Sag mal, sind die schon lange zusammen?
- Wer? - Na die Ficke und Tom.
Drei Tage, oder so.
- Dann feiern sie ja bald Silberne. - Tja, ich kapiere das auch nicht.
Eine Zweierbeziehung, ich fang damit gar nicht erst an.
Wäschst du mir mal den Rücken?
Natürlich.
Wasch mir den Po, aber vorsichtig, er ist sehr empfindlich.
Na, ein bisschen fester schon, ich spüre ja gar nichts.
Ach, ich werde dir zeigen, wie man das macht.
Umdrehen.
Sonst komme ich nicht ran.
- Ist es so angenehm? - Irre.
Das kann ich mir vorstellen.
- Jetzt von vorne. - Was?
Du sollst dich umdrehen, oder willst du nicht?
- Willst du etwa nicht? - Doch, doch,
es kommt alles nur ein bisschen plötzlich.
Uh, ist das ein Winzling!
Der schrumpft immer so, wenn er im Wasser ist.
Das kann sich schnell ändern.
Was fällt dir denn ein? Wegen der Pissnelke verschwinde ich nicht!
- Los, raus! - Der verpasse ich 'ne Ladung Salzsäure!
- Nimm die Pfoten weg! - Mach doch weiter, es wird doch gerade erst schön.
Nein, morgen.
Soll ich dich abtrocknen?
Nein, nein, das mache ich selber.
Ist Tom weggegangen?
Ich habe dich gefragt, ob Tom weg ist.
Wieso grinst du so dämlich vor dich hin?
Schau doch mal dahinter.
Na, kannst du mir jetzt Guten Tag sagen?
Grüß dich.
Ist das alles?
Und wo ist dein Betthase?
Futsch.
Duldet keine Außenbeziehungen.
Was für eine Außenbeziehung?
Fremdenverkehr, Seitensprünge, kurz gesagt,
dich.
Heißt das, du hast sie weggeschickt?
So kann man es auch nennen.
Super.
Wo hast du denn die aufgegabelt?
Hydra. Jetzt brauche ich erst mal 'nen Schluck.
Ist aber ein komischer Vogel.
Fühlst du dich wohl?
Ich habe mich noch nie so wohlgefühlt.
Freust du dich über die Rose? Sie ist wunderschön.
Was für eine Rose?
Na dort. Sie ist für dich, ich habe sie dir mitgebracht.
Eine winzige Entschuldigung für all meine Dummheiten.
Bist du mir Rechenschaft schuldig?
Ja.
Das heißt, eigentlich nicht.
Und nun?
Willst du, oder willst du mich nicht?
Ich würde jetzt gern mit dir schlafen.
Ich bin froh, dass ich bei dir bin.
Zieh dein Hemd aus.
Bleibst du bei mir?
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