All language subtitles for Nordholm S01E02-2

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Original subtitles

Die Kindergartengruppe hat die Leiche gefunden.

Aber wir kriegen die da unten nicht raus.

Dein neuer Chef ist auch schon da. Sei bloß vorsichtig, der beißt.

Hey, was machen Sie hier? Hallo?

Ich kenn das Mädchen.

Sie wohnt zwei Häuser weiter als wir.

Wir brauchen Mitarbeiter,

die die Menschen hier kennen, aber nicht losheulen.

Jemand hat sie erschlagen und ins Meer geworfen.

Wo waren Sie an diesem Abend? Glauben Sie,...

Ich habe gefragt, wo Sie waren.

Jenni ist unsere Tochter.

Jenni ist tot, reicht dir das nicht?

Die ganze Familie scheint in den Tod des Mädchens verwickelt zu sein.

Was ist das, Anita Bossen? Sie war im selben Alter wie Jennifer.

Sie ist vor 14 Jahren spurlos verschwunden.

Haben Sie Jennifer auch mal fotografiert?

Kann ich die Aufnahmen mal sehen?

Vielleicht wurde Jennifer gar nicht überfallen.

Vielleicht hat sie sich hier

mit ihrem Mörder verabredet.

Also muss es jemand von hier gewesen sein.

Gehen Sie weiter, bitte.

Kann ich zu ihm?

Das geht nicht. Das wissen Sie doch.

Ich hab mit dem Staatsanwalt gesprochen.

Wir werden ihn gegen Mittag vernehmen.

Er hat mit Jennis Tod nichts zu tun.

Sie kennen sich aus dem Sandkasten...

Gehen Sie nach Hause!

Simon Kessler

Hella Christensen

Silke Broder

Hauke Broder

Hella, was ist denn hier los? Später, ich... Ich kann jetzt nicht.

Wir melden uns bei Ihnen, sobald es etwas Neues gibt.

Gehen Sie bitte wieder nach Hause.

Wo ist Johannes?

Mit Sven ins Hotel. Soll ich dich hinfahren?

Nee... nee, nee.

Kann ich noch was mitnehmen?

Klar.

Hallo, Johannes. Ich bin's. Hast du mit Martin geredet?

Ich durfte nicht. Welches Zimmer habt ihr?

Zimmer sechs und sieben. Ich bin gleich bei euch.

Ja? Ich bin's.

Wo ist Sven? Nebenan.

Hallo, Mikkel.

Ja, ist gut.

Warum schlafen wir nicht zu Hause?

Weil meine Kollegen noch was überprüfen müssen.

Heut Abend sind wir wieder zu Hause. Versprochen.

Hat Martin Jenni umgebracht?

Was?

Nein, das hat er nicht. Natürlich nicht.

Warum haben sie ihn dann mitgenommen?

Wer war das?

Ein Anwalt.

Martin braucht keinen Anwalt.

Das klärt sich alles auf. Er wird nichts sagen.

So ist es besprochen.

Wie, so ist es besprochen?

Und was ist mit mir?

Deine Kollegen werden alles, was er sagt, gegen ihn verwenden.

So n' Quatsch! Das sagst du doch selbst immer!

Ja, aber Martin hat nichts damit zu tun.

Was ist denn?

Er war in der Nacht draußen.

Ich hab gehört, wie er nach Hause gekommen ist.

Es war weit nach elf Uhr.

Ich hab seinen Pullover gefunden. Er war voller Blut.

Das kann nicht sein.

Doch.

Warum hast du mir nichts davon gesagt?

Wärst du damit nicht zu deinen Kollegen gegangen?

Wo ist der Pullover jetzt?

Weg. Ich hab ihn verbrannt.

Du hast also mit ihr gechattet,

warst aber zu feige, ihr zu sagen, wer du wirklich bist.

Wie hast du sie rumgekriegt?

Hast du auf einfühlsam gemacht?

Ich meine, du kanntest sie ja.

Hat sie sich deshalb mit dir am Strand getroffen?

Was hattest du vor?

Ich sag's dir.

Du hast dich sicher gefühlt.

Du wolltest ihr gestehen, was du für sie empfindest.

Aber als sie gecheckt hat,

wer mit ihr geschrieben hat, hat sie dich ausgelacht.

Ein Mädchen wie Jennifer wird sich nie für dich interessieren.

Warum auch? Du bist doch viel zu schüchtern.

Du kriegst doch dein Maul nur auf, wenn du hinterm Computer sitzt.

Warum hätte sie mit dir zusammen sein sollen?

Sie hat sich über dich lustig gemacht, das war's!

Bis du die Beherrschung verloren hast.

Und dann hast du sie zu Boden gedrückt.

Da hat sie nicht mehr gelacht, ne? Hat sie dich beschimpft?

Hast du deswegen mit dem Stein auf sie eingeschlagen?

Immer und immer wieder?

Bis Ruhe war?

Mein Mandant wird sich nicht zur Sache äußern.

Ich dachte, er würde uns alles erzählen?

Ich möchte mit ihm reden.

Der Anwalt, war das Ihre Idee?

Er hat ein Foto von ihr gemacht.

Das ist auf seinem Handy.

Mit Datum und Uhrzeit und allem Drum und Dran.

Sie waren zusammen am Strand.

Das einzige, was noch verhindern kann, dass er in den Knast wandert,

ist, dass er die Schnauze aufmacht.

Packen Sie Ihre Sachen.

Darf ich fernsehen?

Ja, von mir aus.

Sie sind grade gekommen.

Hauke kommt. Was?

Ähm... geh mal nach oben, ja?

Geh mal nach oben.

Nicht aufmachen, komm! Was?

Wir dürfen nicht mit ihnen reden. Johannes?

Lasst ihr uns bitte rein?

Wir haben euch reingehen sehen! Hella, mach auf!

Das gibt's doch nicht.

Hella, bitte. Wir wollen nur reden.

Macht auf!

Wir wollen nur wissen, was Martin gemacht hat.

Macht auf, verdammt noch mal!

Wir haben uns auch nicht versteckt!

Ihr sollt aufmachen!

Johannes!

Ist für Sie abgegeben worden.

Von wem? Keine Ahnung.

Was wollen Sie? Was passiert denn jetzt?

Das wissen Sie. Er kommt in U-Haft.

Er war am Strand, hat mit ihr gechattet.

Was würden Sie tun?

Und seine Fingerabdrücke waren auf Jennifers Fahrrad.

Mein Gott, wir sind Nachbarn! Das beweist doch nichts.

Sie werden auch meine Fingerabdrücke finden.

Martin hat nichts damit zu tun!

Sagen Sie als Polizistin oder als Mutter?

Was ist mit Dennis Boysen?

Der Junge aus dem Waldheim?

Warum ist er abgehauen, wenn er nichts damit zu tun hat?

Der hat Schiss, dass er wieder in den Knast muss.

Sie müssen nach ihm suchen! Das machen die Kollegen schon.

Sorgen Sie dafür, dass Ihr Sohn die Wahrheit sagt!

Die Wahrheit? Damit kennen Sie sich aus!

Was ist denn mit dem Mann, der Sie angeblich angeschossen hat?

Was soll damit sein?

Warum hat die Staatsanwaltschaft gegen Sie ermittelt?

Woher wissen Sie das?

Ich möchte, dass Sie meine Frage beantworten!

Ich habe keine Lust, mit Ihnen darüber zu reden.

Kessler?

Kessler? Hallo?

Oh, Scheiße.

Also, was soll ich mir ansehen?

Versau's nicht. Wenigstens diesmal nicht.

Lieber Gott, für Jennifer können wir jetzt nichts mehr tun.

Nimm sie auf in deinen Kreis

und beschütze sie mit deiner liebenden Hand.

Wir bitten darum, all ihre Sünden zu vergeben.

Und hilf auch uns, zu vergeben für die Zeit, die wir nicht mehr hatten.

Wir bitten dich, gib ihr ein neues Zuhause,

in deinem herrlichen Reich, und schenke uns die Kraft,

das Unfassbare anzunehmen und über den Verlust hinwegzukommen.

Lass uns Jennifer nicht vergessen.

Die Zeit mit ihr war viel zu kurz.

Na?

Na?

Komm, ich geh mit dir rein.

Raus hier! Hauke, lass sie doch.

Wir wollen dich hier nicht haben.

Geh!

Das ist alles,

was ich auf die Schnelle im Archiv über Anita Bossen finden kann.

Wie ist sie damals verschwunden?

Gibt's Parallelen zum Fall Jennifer?

Sie ist auf dem Nachhauseweg von der Disko verschwunden.

Sie haben nur ihre Tasche gefunden. Da waren Drogen drin.

Pillen, Ecstasy, so 'n Zeug.

Die Kollegen sind von einem Sexualdelikt ausgegangen.

Die Bundesstraße war damals gesperrt, der Fernverkehr umgeleitet.

In der Nähe der Disko ist ein großer Parkplatz.

Da haben viele LKW-Fahrer übernachtet.

Wahrscheinlich ist sie beim Falschen eingestiegen.

Lebt die Mutter noch in Nordholm?

Sie arbeitet auf der Fähre, am Hafen.

Drei Euro. Den haben Sie mir gebracht, oder?

Als Anita verschwunden ist, interessierte das niemanden.

Nicht so wie jetzt bei Jennifer Broder, wo sie alle verrückt spielen.

Für die Polizei war damals klar,

dass Anita zu irgendeinem Typ in den LKW gestiegen ist.

Als ob sie so was machen würde. Dazu war sie viel zu schüchtern.

Sie haben mich nur noch gefragt,

mit wie vielen Männern sie schon Sex hatte,

und behauptet, dass sie Drogen nimmt.

Sie haben welche in ihrer Tasche gefunden.

Anita hat keine Drogen genommen.

Sie war ein braves Mädchen, aber das wollte niemand hören.

Sie werden den nicht kriegen, wenn Sie nicht wahrhaben wollen,

dass es einer von hier war.

Meinen Sie Jennifer oder Anita? Beides.

Was wissen Sie noch von der Nacht, in der Anita verschwunden ist?

Ich? Ich bin doch nicht dabei gewesen.

Fragen Sie lieber ihre beste Freundin.

Wer war denn ihre beste Freundin?

Die Frau, die für die Zeitung schreibt. Mareike Thiel.

Ich war in Hamburg.

Seite drei am Wochenende.

2000 Wörter, und ich kann schreiben, was ich will.

Ich will nichts trinken.

Die Redaktion ist so wild auf diese Geschichte,

denen wär sowieso am liebsten, ihr findet Jennis Mörder nicht.

Damit sie schreiben können "Fortsetzung folgt" oder so was.

Warum hast du mir nicht gesagt, dass du Anita Bossen gekannt hast?

Ich weiß, dass ihr befreundet wart.

Deswegen bist du gekommen?

Du warst mit ihr in der Disko. Hau ab!

Warum willst du nicht über sie reden?

Nur weil wir gefickt haben, brauchst du nicht glauben,

dass du mir reinreden kannst! Hör auf!

Das Mädchen ist tot, ja?

Sie ist mit eingeschlagenem Schädel ins Meer geworfen worden.

Das ist nicht irgendeine Story!

Was ist, wenn der, der Jennifer umgebracht hat, das damals auch war?

Oder ist dir das auch egal?

Wieso sollte das irgendwas mit Anita zu tun haben!

Ach, komm hör auf.

Was ist damals wirklich passiert?

Wir waren tanzen, im Fantasy. Das war so 'ne Disko bei Maasholm.

Anita wollte nicht.

Ich hab sie überredet, weil ich einen Typen treffen wollte.

Wir haben geknutscht, Anita wollte irgendwann gehen, ich wollte bleiben.

Und deshalb ist Anita alleine los.

Es war ein Schock für mich, als ich erfahren habe,

dass sie nicht zu Hause angekommen ist.

Und dann diese Fragen!

Ob sie in der Disko 'nen Mann kennen gelernt hat.

Mit wie vielen Männern sie schon im Bett gewesen ist.

Ich als ihre beste Freundin wüsste so was doch.

So 'ne Scheiße.

Aber Anita war nicht so.

Und ich hab nichts gesagt. Warum?

Weshalb hast du nichts gesagt?

Die haben mich nach den Drogen gefragt,

die sie in Anitas Tasche gefunden haben.

Und ich hab gesagt, dass ich nichts davon weiß.

Aber das war gelogen. Es waren meine.

Wir werden das zu Protokoll nehmen müssen. Das ist dir doch klar?

Scheiße.

Na? Was haben Sie denn erwischt?

Wildschwein. Ist einfach auf die Straße gelaufen.

Kein Wunder, wenn die hier überall Raps und Mais anbauen.

Und, lebt's noch?

Ja, ich glaub schon.

Können Sie mir mal helfen?

Der Bursche ist ziemlich schwer.

Hier haben Sie ein Paar Handschuhe.

Jetzt, hoch.

Danke.

Ich hoffe, Sie kommen voran.

Wegen der Sache mit Jenni, meine ich.

Tut allen hier nicht gut, nicht zu wissen, wer das war.

Ihr Rücklicht ist kaputt.

Ja, da bin ich auf dem Hof irgendwo dagegen gekommen.

Ich stelle Ihnen 'ne Wildbescheinigung aus.

Rufen Sie mich morgen an.

Kessler. Ich bin's. Christensen.

Ich hab Dennis Boysen. Er ist bei mir zu Hause.

Bleiben Sie dort. Ich bin sofort bei Ihnen.

Wie zum Teufel haben Sie ihn gefunden?

Er hat mich angerufen und will, dass wir ihm helfen.

Er will nur aussagen, wenn er zurück ins Waldheim darf.

Das kann er vergessen! Er ist freiwillig zurückgekommen.

Du gehst wieder ins Gefängnis.

Ich weiß, dass es für dich nicht einfach ist.

Der Zeitungsbericht hat das nicht besser gemacht.

Aber du bist abgehauen. Das hast du dir selbst eingebrockt.

Wenn uns das hilft, was du uns erzählst,

werde ich mit dem Staatsanwalt sprechen.

Dann werden sie dir bei deiner Haftstrafe

vielleicht entgegenkommen.

Aber keine Spielchen, kapiert?

Du sagst uns, was du weißt,

und wenn nicht, ist das Gespräch sofort beendet. Verstanden?

Bitte!

Ich kann auch wieder gehen.

Hm? Also!

Ich hab das Mädchen getroffen.

Hab ihre Fahrradkette repariert, ja?

Ich bin dann auch direkt weiter.

Weil ich wollte nach Kiel trampen, ja?

Zu meinem Kumpel. Aber da kamen keine Autos...

Ich musste zuerst zurück auf die Bundesstraße,

und da hat keiner angehalten.

Da hab ich sie dann noch mal gesehen.

Wann war das?

Keine Ahnung. Vielleicht 'ne Stunde danach.

Sie saß in 'nem Wagen. Sie ist direkt vor mir vorbeigefahren.

Kannst du den Fahrer beschreiben? Nee.

War's 'n Mann oder 'ne Frau? Ich weiß es nicht.

Ich hab sie auch nur erkannt, weil sie mich direkt angeschaut hat.

Die Leute gucken dann meistens weg.

Was war's für ein Wagen?

So 'n großer. SUV oder so.

'n Rücklicht war kaputt. Rücklicht?

Links oder rechts?

Ich glaube links.

Glaubst du?

Ja, es war der linke.

Aber könnt ihr mir jetzt helfen, oder nicht?

Ich werde mit dem Staatsanwalt sprechen.

Ich möchte das Verhör mit Martin führen.

Sie wissen, das kann ich nicht zulassen.

Wenn Jenni wirklich in dem Wagen war, ist er unschuldig.

Dann hat sie noch gelebt, nachdem er sie am Strand getroffen hat.

Ich weiß, ob er die Wahrheit sagt.

Und wenn die Wahrheit nicht das ist, was Sie hören wollen?

Wie gut kennen Sie Lars von Ahnefeld?

Wir sind befreundet. Warum?

Hallo. Hallo.

Ach, wegen der Wildbescheinigung. Kommen Sie rein.

Kommen Sie in mein Büro, bitte?

Hast du 'nen Stift? Ja.

Danke.

So... beteiligte Wildart: Keiler.

Wir sind eigentlich wegen was anderem da.

Ja?

Ich hab das unfallbeteiligte Fahrzeug besichtigt

und folgende Spuren festgestellt: Haare, Blut, Kot,...

Können Sie uns sagen,

wo Sie in der Nacht vom 12. auf den 13. Mai gewesen sind?

Und folgende beschädigte Teile festgestellt... bitte ankreuzen.

Werden wir das jetzt alle gefragt?

Ich weiß es nicht. Zu Hause? Also, hier?

Nein. Ich war, glaube ich, mit 'ner Freundin unterwegs.

Kannst du uns ihren Namen geben?

Claudia Küpper. Kennst du nicht.

Und 'ne Nummer? Ja.

Lass mich nur das hier fertig machen.

Ist Jennifer Broder oft hier gewesen?

Ja. Früher, zum Reiten.

Und Anita Bossen auch?

Nein. Sie kennen Sie?

Das verschwundene Mädchen. Ja, ja. Aus der Zeitung.

Und sie ist nie hier gewesen? Also zum Reiten oder bei einem Fest?

Nein. Warum fragen Sie das?

Hat das was mit Jennifer zu tun?

Ich glaub, Sie gehen jetzt besser.

Du wolltest mir noch die Nummer geben.

Ja.

Null, vier, sechs, vier, eins... Mhm.

... fünfundsiebzig, neunzig, null, zwei.

Danke. Tschüss.

Tschüss.

Und?

Sie kennen ihn.

Er ist so. Schon immer.

Aber warum haben Sie ihn nach Anita Bossen gefragt?

Sie haben doch die Akte Bossen wieder ausgegraben.

Was ist, wenn Anita nie in einen LKW gestiegen ist?

Wenn sie hier ermordet wurde.

Wenn ihr Mörder auch Jennifer getötet hat.

Einer von hier.

Lebt von Ahnefeld allein? Keine Frau?

Nein.

Ich weiß, er ist speziell, aber...

Er ist ein guter Typ.

Wenn einer Hilfe braucht, kann man ihn immer fragen.

Hauke hatte auch mal Schwierigkeiten, finanziell,

und Ahnefeld hat ihm das Geld geliehen.

Jenni?

Wie geht's dir?

Papa hat gesagt, ich soll nichts sagen.

Ich weiß. Weil er Angst hat.

Und du nicht?

Ich bin Polizistin.

Was ist, wenn du mir nicht helfen kannst?

Du musst denen jetzt die Wahrheit sagen.

Ich weiß, dass du niemandem etwas antun würdest.

Sie kann ihm doch nicht die Worte in den Mund legen!

Lassen Sie sie!

Wo hast du Jenni getroffen?

Am Strand. Bei der Promenade.

Nicht an den Klippen?

Erzähl mir, was am Strand passiert ist.

Ich hab mir was zu trinken gekauft.

Dann hab ich auf sie gewartet.

Als sie kam,...

hat sie mich gar nicht gesehen.

Stand bloß da mit dem Fahrrad und hat sich umgeguckt.

Und dann? Hat Mikkel gebellt.

Sie wollte wissen, was ich am Strand mache.

Ich hab gesagt, ich warte auf jemanden.

Sie hat gelacht.

Und gesagt, dass sie wohl nicht die Einzige ist, die versetzt wurde.

Und dann hat sie aus meiner Flasche getrunken.

Das war cool.

Da mit ihr zu sitzen...

... war schön.

Hast du ihr gesagt, was du für sie empfindest?

Ich habe ihr gesagt, dass ich "De la Vega" bin.

Ich dachte, sie freut sich.

Hat sie aber nicht.

Sie ist total ausgeflippt.

Sie ist richtig wütend geworden.

Hat mich angeschrien.

Dass ich 'n Scheiß-Lügner bin.

Ich wollte nicht, dass sie geht.

Hast du sie festgehalten?

Nein.

Ihr Fahrrad.

Sie hat sich losgerissen.

Dabei ist sie hingefallen, in 'ne Scherbe.

Hat 'nen Moment voll geblutet.

Ich wollte ihr helfen, mehr nicht.

Dann ist sie abgehauen.

Mit dem Fahrrad?

Das hättest du mir sagen müssen.

Ich hatte Angst, dass du mir nicht glaubst.

Oh, Mikkel!

Na?

Wollen Sie noch was essen?

Ich kann Ihnen gern was machen.

Der schwarze SUV vor der Tür, ist das Ihrer?

Ja. Wieso? Würde ich mir gern mal anschauen.

Starten Sie mal den Wagen.

Jetzt machen Sie's Licht an. Warum?

Tun Sie's einfach!

Was soll denn der Zirkus?

Stimmt es, dass Anita Bossen bei Ihnen gearbeitet hat?

Sie war ein halbes Jahr bei Ihnen.

Kann sein. Das weiß ich nicht mehr so genau. Das ist schon ewig her.

Stellen Sie gerne Schülerinnen ein? Wir brauchen immer mal Aushilfen.

Die räumen aber bloß ab. Kassieren tut die Bedienung.

Schon merkwürdig, oder? Was?

Dass beide bei Ihnen gearbeitet haben.

Wieso?

Was hat das jetzt mit Jennifer zu tun?

Anita Bossen war im selben Alter wie Jennifer.

Beide haben bei Ihnen gearbeitet, und jetzt sind beide tot.

Anita Bossen ist doch verschwunden. Daran erinnern Sie sich doch noch.

Ich hab keine Ahnung, worauf Sie hinaus wollen.

Das ist 15 Jahre her. 14.

Haben Sie Anita auch fotografiert?

Nein, hab ich nicht!

Was soll das? Das ist doch unverschämt!

Wieso werfen Sie mir so was vor? Ich hab überhaupt nichts gemacht!

Ich will, dass Sie jetzt gehen.

Ich wohne hier.

Soll ich dir was zu essen machen?

Ich will hier nicht bleiben.

Das Haus, alles. Das geht nicht.

Wir können hier nicht ausziehen.

Das Haus ist noch nicht mal abbezahlt.

Dann vermieten wir's eben.

Sie ist überall. Verstehst du? Überall.

Wenn ich hoch zum Schlafzimmer gehe, muss ich an ihrem Zimmer vorbei.

Auch wenn wir das ausräumen, es bleibt immer ihr Zimmer.

Ich schaff das hier nicht.

Ich will ja, aber es geht nicht.

Auch nach dem, was zwischen uns passiert ist.

Es muss nicht sofort sein, aber ich muss wissen, ob du das auch willst.

Ich weiß es nicht.

Ich will dich nicht verlieren.

Ich dich auch nicht.

Warum interessiert Sie das Boot?

Das werden Sie gleich sehen.

Warten Sie einfach ab, bis wir da sind.

Dieses Grundstück hat Uwe Hahn vor 14 Jahren angemietet.

Genau so lang ist Anita Bossen verschwunden.

Das ist das Boot.

Atina.

Und andersrum?

Anita.

Wir brauchen die Spurensicherung.

Ich krieg hier auch kein Netz rein.

Aber vorne an der Straße haben wir wieder Empfang.

Geben Sie mal Gas.

Aber langsam. Klar.

Stopp! Ja!

Scheiße.

Ahnefeld wohnt um die Ecke, der kann uns rausziehen.

Wo? Da.

Sie bleiben hier.

Na klar.

Herr von Ahnefeld?

Herr von Ahnefeld!

Waffe runter!

Sie arbeiten schon wieder?

Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll.

Ich räume nur auf. Ich werde den Laden schließen.

Ach, das ist schade. Ja.

Sagen Sie Bescheid, wenn Sie Hilfe brauchen.

Kriminalhauptkommissar Reese, Abteilung Amtsdelikte.

Staatsanwalt Densch kennen Sie ja bereits.

Wir alle sind bestürzt, was passiert ist.

Aber Sie wissen ja, dass wir bei Unfällen

mit Schusswaffen im Dienst immer ermitteln müssen.

Nehmen Sie es nicht persönlich, wenn wir Ihnen ein paar Fragen stellen.

Erzählen Sie uns mit Ihren eigenen Worten noch mal, was passiert ist.

Meine Kollegin und ich sind einem Hinweis nachgegangen.

Auf dem Rückweg...

... gerufen, er hat aber nicht drauf reagiert.

Er ist in die Garage gegangen und mit einem Gewehr zurückgekommen.

Dann hat er geschossen. Und Sie haben zurückgeschossen.

Ja. Wie oft?

Zweimal.

Haben Sie ihn davor aufgefordert, die Waffe fallen zu lassen?

Ja. Die nächste Kugel hätte mich getroffen. Ich musste schießen.

Auf Sie wurde vor 4 Monaten schon mal geschossen.

In Frankfurt.

Dabei sind sie getroffen worden. Was hat das mit von Ahnefeld zu tun?

Sie sind bei diesem Einsatz in Frankfurt

alleine in das Haus der Verdächtigen eingedrungen,

obwohl Ihre Kollegen bereits auf dem Weg waren.

Im Haus kam es dann zu einem Schusswechsel...

Es war Gefahr in Verzug.

Herr Reese, bitte. Die Ermittlungen wurden eingestellt.

Können wir wieder zur Sache kommen?

Ich will nur nachvollziehen,

wie Herr Kessler immer wieder in solche Situationen gerät.

Sie wurden danach nach Kiel versetzt? Auf eigenen Wunsch, ja.

Waren Sie wegen Angstzuständen in psychologischer Behandlung?

Man hat mir geraten,

mich vom polizeipsychologischen Dienst untersuchen zu lassen.

Was hat die Untersuchung ergeben? Steht doch in Ihren Unterlagen.

Wir wollen es aber von Ihnen hören.

Anpassungsstörung.

Haben Sie, wie empfohlen, die Behandlung fortgesetzt?

Nein, ich... Nein?

Sie flüchten lieber. Hierher.

Obwohl vor Ort auch jeder andere die SOKO hätte leiten können.

Oberkommissarin Christensen zum Beispiel.

Die kennt sich hier bestens aus.

Ich weiß nicht, warum von Ahnefeld das getan hat.

Er hat ohne Vorwarnung auf mich geschossen.

Wir haben ihn zum Fall Jennifer befragt.

Das Mädchen wurde in der Tatnacht gesehen,

in einem Auto mit einem kaputten Rücklicht.

Sein Wagen hat auf die Beschreibung gepasst.

Sie denken, er könnte etwas damit zu tun haben,

und hat deshalb auf Sie geschossen?

Ja, das könnte sein.

Wissen Sie, was ich glaube?

Sie wollen einen Grund finden, weil Sie nicht damit klar kommen,

dass Sie wieder einmal überreagiert haben.

In Frankfurt erschießen Sie einen Kollegen,

in Nordholm erschießen Sie einen Verdächtigen.

Das nenne ich 'ne miese Bilanz für einen Polizisten.

Ich habe in Notwehr gehandelt. Dafür gibt es keine Beweise.

Es wurden keine Patronenhülsen aus dem Gewehr am Tatort gefunden.

Die Spurensicherung hat zwar

Schmauchspuren an Ahnefelds Hand festgestellt,

aber er war auf der Jagd. Die könnten auch daher stammen.

Was wollen Sie damit sagen?

Dass Ahnefeld gar nicht geschossen hat?

Ahnefeld war Jagdvorsteher, einer der besten Schützen hier.

Wenn der Sie hätte treffen wollen, dann hätte er es getan.

Vor dieser Garage ist ein Gulli.

Die Patronenhülse kann auch da reingefallen sein.

Der Gulli hat kein Sieb.

Wenn, dann ist die Hülse direkt in der Kanalisation gelandet.

Was glauben Sie denn?

Dass ich grundlos auf jemanden schieße?

Ich glaube, dass Sie ein Problem im Umgang mit Ihrer Waffe haben.

Vielleicht, weil Sie Situationen unter Stress

nicht richtig einschätzen können, weil Sie Angst haben.

Bisher konnte Ihnen nie wer was nachweisen,

aber das kann sich jetzt ganz schnell ändern.

Wie gesagt - nehmen Sie meine Fragen bitte nicht persönlich.

Anita Bossens DNA.

Wir haben sie überall auf Uwe Hahns Boot gefunden.

Auf dem Bikini. Auch im Bett.

Sollen wir ihm Bescheid sagen? Nein. Nein, das machen wir alleine.

Ich hoffe, Sie hatten eine schöne Anreise?

Ja, völlig problemlos.

Geht ihr mal zuerst zum Auto, bitte.

Entschuldigung, darf ich Ihnen den Schlüssel geben?

Die Treppe rauf und das zweite Zimmer rechts.

Moin! Wir haben 'nen Durchsuchungsbeschluss

für das Hotel und deine Privaträume.

Hör mal, wieso? Das versteh ich jetzt nicht.

Das Fotolabor ist wo?

Im Keller, zweite Tür rechts.

Mach's du, Jan. Ja.

Du fängst in der Küche an. Da hinten.

Ja. Geht klar.

Wir müssen noch den Wagen untersuchen.

Habt ihr Handschuhe für mich?

Danke.

Warum weiß ich nichts von der Durchsuchung?

Haben Sie nicht gerade andere Probleme?

Mit denen komme ich schon klar. Ich aber nicht.

Ich kannte Lars von Ahnefeld gut. Und jetzt ist er tot.

Ich weiß nicht, was zwischen Ihnen passiert ist.

Aber er würde nie auf 'nen anderen Menschen schießen.

Das hat er aber. Aber von Ihnen weiß ich das jetzt.

Und es war auch noch ein Kollege! Fangen Sie gar nicht erst an.

Womit? Fragen zu stellen? Ich hab aber Fragen!

Ich weiß nicht, was ich noch glauben soll.

Ob ich Ihnen noch glauben kann.

Ich weiß ja nicht mal, wer Sie wirklich sind.

Alles, was mir im Leben wichtig ist, geht grad kaputt.

Aber Sie kümmert das überhaupt nicht.

Sie sind wie so ein schwarzes Loch,

das jeden ansaugt, der mit Ihnen zu tun hat.

Ich will das nicht, verstehen Sie?

Ich will das nicht mehr. Ich kann das nicht.

Es wird nicht mehr wie vorher sein.

Das ist es nie.

Das weiß ich selbst.

Frau Christensen, schauen Sie! Nein.

Der Kollege in Frankfurt war mein Freund.

Wir waren zusammen auf der Polizeischule.

An den Wochenenden haben wir in seinem Garten gegrillt.

Er, ich, seine Frau.

Es gab nichts, was wir dem anderen nicht erzählt hätten.

Er hatte schon über ein Jahr verdeckt bei den Russen ermittelt.

Wir haben ihn dort eingeschleust.

Das hat ihn so verändert, dass ich kaum noch an ihn rangekommen bin.

Auch seine Ehe ist dadurch in die Brüche gegangen.

Bei dem Einsatz in Frankfurt, da stand er plötzlich vor mir.

Laut Aussage eines Einsatzleiters

hätte er gar nicht in diesem Gebäude sein dürfen.

Er war trotzdem da.

Mit den Russen.

Und dann hat er geschossen.

Vielleicht, weil er seine Identität schützen wollte.

Vielleicht aber auch... weil er längst auf der anderen Seite war.

Und Sie haben zurückgeschossen.

Es gab etwas, was ich ihm nicht erzählen konnte.

Ich hatte ein Verhältnis mit seiner Frau.

Das hat er gewusst, als er auf mich geschossen hat.

Anita Bossen war auf Ihrem Boot! Wir haben überall ihre DNA gefunden.

Und Sie wollen uns immer noch erzählen,

dass sie nur bei Ihnen gearbeitet hat?

Vielleicht hab ich sie mal mitgenommen.

Na, was? Haben Sie oder haben Sie nicht?

Haben Sie Anita Bossen auf Ihr Boot eingeladen?

Ja. Wie oft?

Einmal, zweimal, zehnmal? Einmal. Höchstens einmal.

Wie bitte? Einmal?

Sie haben das Boot nach ihr benannt! Glauben Sie, wir sind blöd?

Ich, ich... Ja, was? Ich, ich!

Es hat ihr gefallen! Was hat ihr gefallen?

Dass ein Mann, der ihr Vater sein könnte,

ein Mädchen auf ein Boot einlädt, zu einem Rendezvous und sie verführt?

Das Mädchen war 15!

15!

Ich war immer gut zu ihr.

So gut, dass sie schreiend vor Glück davongelaufen ist,

und seitdem nicht mehr gesehen wurde?

Damit hab ich nichts zu tun. Das müssen Sie mir glauben.

Wir haben Nacktfotos von Anita in Ihrem Fotolabor gefunden.

Ich hab sie doch geliebt.

Also, wir uns.

Sie mich auch.

Wann hast du die ausgewechselt?

Was ist das?

Ersatzbirne für dein Rücklicht.

Das weiß ich nicht mehr.

Ich sag's Ihnen.

Sie haben sie ausgewechselt in der Nacht,

als Sie mit Jennifer Broder am Strand gewesen sind.

Damit hab ich nichts zu tun.

Ich weiß nicht, von wann die Birne ist.

Ich hab ewig keine mehr gewechselt.

Wir haben Jennifers Schulranzen bei Ihnen gefunden.

Sie hatte ihn bei mir vergessen.

Warum haben Sie uns nichts davon erzählt?

Ich wollte nicht, dass Sie glauben...

Sie hätten doch geglaubt, dass...

Genau das glauben wir, ja.

Kessler, kann ich Sie sprechen?

Was tun Sie hier? Sie sind nicht in der Verfassung, ein Verhör zu führen.

Scheiße.

"Herr von Ahnefeld!"

"Und Sie haben geschossen."

"Waffe runter!"

"Wir haben ihn zum Fall Jennifer befragt."

"Dafür gibt's keine Beweise."

" ...in der Kanalisation gelandet."

Densch! Nicht jetzt.

Was machen Sie hier? Wir müssen die Leute informieren.

Uwe Hahn ist nicht der Täter.

Lars von Ahnefeld wollte sich umbringen.

Wie kommen Sie darauf?

Er hatte alles vorbereitet.

Wollte sich umbringen mit seinem Wagen.

Und ich hab in seinem Haus eine Kamera gefunden.

Er hat ein Geständnis aufgenommen.

Sie haben die Aufnahme gesehen?

Die Kamera war leer.

Er hat kein Alibi und hat uns eine eine falsche Nummer gegeben.

Und deswegen will er sich umbringen?

Uwe Hahn hat sein Boot nach Anita Bossen benannt.

Hätte er das getan, wenn er sie ermordet hätte?

Und 14 Jahre später verliebt er sich in Jennifer und bringt sie auch um?

Auf seinem Beifahrersitz waren ihre Haare!

Sie hat bei ihm gearbeitet!

Vielleicht hat er sie nach Hause gebracht.

Kessler, es reicht. Sie sind doch nicht mehr ganz dicht.

Sie haben einen Unschuldigen erschossen. Hahn ist der Täter.

Sie sind raus aus dem Fall. Die Soko ist aufgelöst.

"Ich bin verantwortlich für den Tod Ihrer Tochter."

"Anita ist nicht entführt worden."

"Oder missbraucht."

"Das war einfach ein schrecklicher Unfall."

"Ich hatte getrunken."

"Ich hab sie nicht gesehen."

"Aber das ändert nichts an meiner Schuld oder dem Leid,

das ich Ihnen bereitet habe."

Gestern gegen 14 Uhr haben Beamte der Mordkommission in Nordholm

einen 52-jährigen Mann vorläufig festgenommen.

Uwe H. steht unter dem Verdacht,

in der Nacht vom 12. auf den 13. Mai Jennifer Broder getötet zu haben.

Der mutmaßliche Mörder von Jennifer Broder steht ebenso in dem Verdacht,

mit dem Verschwinden von Anita Bossen vor 14 Jahren zu tun zu haben.

Bisher hat er aber kein Geständnis abgelegt.

Das Amtsgericht hat den Haftbefehl wie beantragt erlassen.

Sie reisen schon ab?

Das dauert noch Tage, bis alles abgewickelt ist.

Das schaffen Sie schon.

Was ist das?

Das Lager von Silke Broders Laden ist verwüstet worden.

Die Kollegen wollten die Spuren sichern,

aber sie hatte schon wieder alles gestrichen.

Sie haben nur noch die hier gefunden. Ja, und?

Da sind Fingerabdrücke drauf. Und jetzt raten Sie mal, von wem.

Ich war in Ihrem Laden.

Sie hatten es ja ganz schön eilig, alles zu streichen.

Ich will ihn verkaufen.

Warum erzählen Sie uns nicht, was wirklich passiert ist.

Wir wissen, wer in Ihren Laden eingebrochen ist.

Es war Jennifer.

Ihre Fingerabdrücke waren auf einer Spraydose.

Damit hat sie Ihnen eine Nachricht an die Wand geschrieben.

Warum hält ihre Tochter Sie für eine Schlampe?

Weil Sie ein Verhältnis haben? Du hast eine Affäre?

Mit wem?

Jennifer wusste davon. Und sie wusste auch, mit wem.

Was ist, wenn sie ihn darauf angesprochen hat,

in der Nacht, als es passiert ist.

Mit wem haben Sie Ihren Mann betrogen? Hm?

Torben?

Bist du mit dem Wagen gefahren?

Der Tank war noch ein Viertel voll. Jetzt ist er auf Reserve.

Das geht nicht.

Da steht er 14 Tage sinnlos rum, und dann kriegt er ihn noch leer zurück.

Sag mir, dass das nicht wahr ist.

Es war ein Unfall.

Hey, hey, hey! Was ist denn hier los?

Was ist passiert, hm? Was ist passiert?

25. Mai 2014, 17 Uhr 56.

Anwesend sind Oberkommissarin Hella Christensen

und Hauptkommissar Simon Kessler.

Nennen Sie uns bitte Ihren Namen und Ihr Geburtsdatum.

Torben Broder, 21. Januar 1981.

Erzählen Sie uns, was in der Nacht von 12. auf 13. Mai passiert ist.

Jenni hat mich angerufen.

Aus 'ner Telefonzelle.

Wollte, dass ich sie abhole.

Da hab ich mir ein Auto aus der Werkstatt genommen,

bin hingefahren.

Sie war ganz durcheinander.

War auch verletzt, an der Hand.

Hella, ich wollte sie wirklich nur abholen... nur abholen, nicht mehr.

Aber dann...

...wollte sie noch wo anders hin.

Was machen wir hier?

Nichts.

Einfach nur rumsitzen.

Okay.

Ich bin gern hier.

Ich fahr dich mal wieder nach Hause, ne?

Ach, komm. Du bist doch sonst nicht so öde.

Na gut.

Mit wem hast du dich denn überhaupt am Strand getroffen?

Geht dich nichts an. - Ah, ja.

Aber abholen darf ich dich, hm?

Martin?

Ich weiß doch, dass er dich mag. - Er ist ein Idiot.

Jungs in dem Alter sind immer Idioten.

Warst du auch so ein Idiot? - Nee.

Ich war von Anfang an toll.

Du blutest ja noch. Zeig mal her.

Ist nicht schlimm.

Wie ist denn das überhaupt passiert?

Jenni...

Jenni, nein. Hey, das geht nicht.

Alles gut, hm?

Hey, hey. - Fass mich nicht an!

Hey, Jenni. - Fass mich bloß nicht an, du Arsch!

Hey, Jenni!

Hey, jetzt warte doch!

Jenni!

Jenni!

Was tust du denn? Oh, Gott...

Beruhig dich erst mal, okay? Ja? Bitte.

Ist doch überhaupt nichts passiert.

Ich bin auch nicht sauer, oder so.

Ich erzähl es auch keinem.

Lass uns einfach nach Hause fahren und die Sache vergessen, okay?

Hau ab!

Bitte. - Lass mich in Ruhe!

Und ich sag Papa, was du gemacht hast.

Wie, was ich gemacht hab?

Ich weiß, dass du was mit Mama hast.

Ich hab euch gesehen.

Du hast sie gefickt.

In unserem Haus.

So eine Schlampe. - Komm weg von den Klippen...

Lass uns doch in Ruhe!

Verstehst du das nicht? Du machst alles kaputt!

Das stimmt doch gar nicht.

Geh, oder ich sag Papa, was du mit Mama gemacht hast!

Und dass du mich angefasst hast.

Das ist doch Unsinn.

Dass du mich vergewaltigen wolltest.

Jenni.

Jenni!

Sie hat noch gelebt, als Sie sie ins Wasser gebracht haben.

Sie ist ertrunken.

Hätte nicht sterben müssen.

"Recall the shape of my face, my eyes and smile."

"Could this be the one?"

"Just a moment in the sun."

Silke und Hauke wollen wegziehen.

Vielleicht sollten wir das auch tun.

Christensen, auch wenn alle anderen weggehen - Sie bleiben.

Ich kann Sie mir einfach nirgendwo anders vorstellen.

Und Sie?

Wir sehen uns wieder.

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