All language subtitles for Love-Hotel In Tirol (1978)LEGENDADO

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Original subtitles

Und hier wird Arrangement das Alleinstehen der Herren besonders

Love Hotel in Bangkok.

Klingt nicht schlecht, aber... Was aber?

Was sollen die Thai -Mädchen können, was Sie mit Ihrem Charme nicht besser

machen würden?

Also Sie... Wahrscheinlich haben Sie nicht so viel Praxis, aber dafür mehr

Talent. Nur keine falsche Bescheidenheit, liebe Susi. Ich habe für

einen Blick.

Wieso nennen Sie mich beim Vornamen?

Steht ja da, Susi Burg.

Erlauben Sie? Ich erlaube. Natürlich dürfen Sie zu mir Peter sagen.

Das werde ich nicht. Warum nicht? Gefällt Ihnen mein Name nicht?

Dann nennen Sie mich einfach Peter oder Pierre oder Pedro. Ich höre auf alle.

Wissen Sie, ich habe mich jetzt jahrelang auf der halben Welt

Und jetzt wollen Sie nach Bangkok?

Ja, leidenschaftlich gern, nur die Sache hat einen Haken.

Ich bin total pleite.

Und dann muss ich Ihnen stundenlang Prospekte zeigen?

Ich bin doch nur hereingekommen, weil ich Sie von draußen gesehen habe. Jetzt

muss ich aber leider gehen.

Ich habe einen Termin beim Anwalt.

Höchstwahrscheinlich wegen Vorspiegelung falscher Tatsachen.

Dankeschön. Ciao.

Verzeihung, Herr Doktor, ich bin geladen.

Ich auch. Ich bin nämlich die Sekretärin.

Oh, verzeihung, mein Herr.

Meine Dame.

Fräulein.

Legen Sie ab.

Der Doktor ist noch beschäftigt.

Armin, du betrügst mich. Wir sehen den Olga, Kind.

Vielleicht mit dieser Frustbeule, diesem Dragona, die ihn mir da ans Vorzimmer

gesetzt hat. Die Kobold ist Gott sei Dank männerfeindlich.

Aber was ist das da?

Das? Ein Beweisstück für einen Ehescheidungsfall.

Jawohl. Aber für den unseren.

Olga, Kind, schau doch bitte.

Der Mann auf dem Bild hat einen Vollbart. Vollbart, Vollbart.

Na und?

So ein Ding kann man kleben.

Schau doch genau hin, Mauseschwänzchen.

Allerdings, so ein Ding kann man nicht kleben.

Ja, ein Glück, dass es nicht eine von deinen Weibern ist.

Dieser Berger soll kommen.

Ich sprung dir schon noch auf deine Schliche.

Verzeihung. Ich weiß, ich weiß. Die Erbschaftssache Emanuel Berger. Nehmen

doch. Die Erbschaft? Nein, Platz.

Nehmen Sie Platz.

Danke.

Ich werde Ihnen was sagen. Das Ganze ist zum Kotzen. Was? Die Erbschaft?

Nein, meine Nervenpillen.

Entschuldigen Sie, ich muss einen Schluck Wasser nehmen.

Ohne Wasser bleiben Sie mir am Hals stecken. Das ist vielleicht unangenehm.

Also, Sie sind der verstorbene Emanuel Berger. Nein, ich bin der Neffe des

Verstorbenen. Paul Berger, Oberbuchhalter. Verzeihen Sie.

Selbstverständlich verzeihe ich Ihnen das. Sie sind also Ihr einziger Erbe,

einziger Onkel.

Nein, der einzige Erbe Ihres Onkels. Jetzt habe ich es.

Möglicherweise nicht. Ich bin nämlich ein Zwilling.

Na, na, na. Und?

Ihr Horoskop oder Ihr Sternzeichen spielt doch überhaupt keine Rolle.

Oh nein. Ich spreche nicht von meinem Horoskop, sondern von meinem

Zwillingsbruder Peter.

Zwillingsbruder? Ja.

Cheerio.

Was treiben Sie für Unsinn? Ich habe Ihnen schon einmal gesagt, ablegen und

zum Doktor.

Vielen herzlichen Dank, Miss Raiffeisen.

Verdammter Scheiß -Whisky.

Ich sehe doppelt.

Das Geld kann ich Ihnen gleich anweisen.

Kein Problem.

Bezüglich des Objektes in Hintern am Brunnenmoos.

Nein, in Hinterbrunnen am Moos. Müssen Sie eine Entscheidung füllen, meine

Herren, und zwar möglichst bald.

Sehen Sie es sich an. Vielleicht kann man was daraus machen.

Fabelhaft gebaut.

Findest du?

Der Balkon ist absolute Spitze.

Der hängt doch bereit. Davon hast du nie was verstanden, Brüderchen.

Und die Hinterfront?

Direkt peinlich. Nein, das finde ich gar nicht. Ich liebe barocke Formen.

Ja, und wie das vorne aussieht. Da will doch kein Mensch rein. Im Gegenteil, ich

würde da gar nicht mehr raus wollen.

Sie sind also bereit, das Hotel anzunehmen, ist das richtig?

Was? Welches Hotel?

Da, das alte Berghotel von Onkel Emanuel.

Was das? Der alte Mist? Er ist doch nichts wert.

Hören Sie zu. Sie haben einen Monat Zeit, sich zu entscheiden, ob Sie diesen

Antritt erben wollen.

Wie bitte?

Ich wollte sagen, ob Sie das aber antreten wollen, kleiner Knut in der

Ich nicht.

Ich auch nicht.

Wie Sie wollen.

Einen Monat bleibt es für Sie reserviert.

Okay, dann tschüss, meine Herren.

Warum hast du es denn auf einmal so eilig? Jetzt haben wir uns jahrelang

gesehen.

Und werden uns wieder jahrelang nicht sehen.

Meinen nächsten Trip habe ich schon gebucht. Nach Bangkok.

Frau Doktor, ich sage Ihnen, ich sehe doppelt und ausgerechnet noch einen

Ja.

Ich verstehe. Wenn Sie sich das nochmals ereignen, komme ich sofort zu Ihnen.

Ja, Frau Doktor.

Caroline? Caroline?

Caroline?

Was war das?

Das war nichts, Tommy.

In dieser Zeit ist nie jemand zu Hause.

Und deine Schwester?

Der habe ich erzählt, wir büffeln fürs Staatsexamen.

Dann büffeln wir eben weiter.

Hallo, Paul.

Hallo. Wieso? Ich meine... Mein Schwager Paul, mein Studienkollege Thomas.

Sehr angenehm. Das heißt unangenehm. Sie befinden sich hier äußerst unbekleidet.

Wie will ich zum Wunden was anfangen?

Sie sollten es auch mal so probieren.

Ich bedarf Ihrer frivolen Anregungen nicht.

Sag das nicht. Meine arme Schwester wird von dir sexuell ganz schön

unterbelichtet. Ich verbitte mir derartige Einmischungen in mein

Eheleben. Ja, nur ein Vorschlag.

Und was deine arme Schwester anbelangt, so sehe ich mich genötigt, sie von

diesen Unkreuschheitsexzessen in Kenntnis zu setzen.

Gar nichts wirst du.

Na ja, das werden wir ja sehen.

Weißt du, was du sehen wirst? Von Tommy gar nicht. Denn der verschwindet in

nullkommanichts hinter dem Vorhang.

Und ich?

Ich spiele eine große Szene von der vergewaltigten Unschuld.

Caroline.

Dein Mann.

Dieser Schweinehund. Ich kann dir gar nicht mehr in die Augen sehen.

Er hat mich verführt.

Aber Christa, was lügst du denn da zusammen? Er lügt. Alle Männer lügen

Aber ich bitte dich.

Er will sich wegen mir scheiden lassen.

Aber ich fliege dich an, Christa. Das kannst du doch nicht sagen.

Tolle Szene für einen Pornofilm.

Paul. Das ist Caroline.

Wo bist du denn, Paul?

Gleich schreie ich los. Bitte nicht.

Du sagst nichts über Tommy und mich, oder? Nein, kein Wort. Ich pflege dich

ich spüre es.

Okay, aber ich warne dich.

Ja, ja, bitte, ich komme.

Wo steckst du denn, Paul?

Wo? Oh, Verzeihung, mein Liebes. Ich habe nur... Ist etwas mit Christa? Nein,

nein, du, es ist alles in bester Ordnung.

Aber... Sie arbeitet mit einem Studienkollegen. Allein tut sie ja doch

Ich hoffe, sie lernt was von Ihnen.

Ja, ich habe durchaus den Eindruck. Wenn er Sie nur ordentlich hernehmen würde,

das wäre das Richtige für Sie. Ja, ja, das tut er sicher.

Sie ist immer so müde und träge und uninteressiert. Also, das kann man

nicht sagen, mein Liebes. Sie arbeitet geradezu leidenschaftlich mit.

Nein, ich würde die beiden jetzt lieber nicht stören, Caroline.

Ich habe uns den neuen Kirchenboten mitgebracht.

Und was war beim Anwalt?

Beim Anwalt? Ja, mein Bruder Peter war da. Dein Bruder?

Du hättest ihn mitbringen sollen. Du hast ihn mir nie vorgestellt.

Wozu? Er würde dir bestimmt nicht gefallen.

Da ist der Kirchenbote.

Bangkok?

Der Fernenosten?

Die Sündekosten?

Darf ich fragen, was das zu bedeuten hat?

Ja, das bedeutet, dass mein Bruder Peter auf dem Weg nach Bangkok unseren

Kirchenboten liest.

Ah, Miss, ist das hier das Love Hotel? Ja, Love Hotel.

Love Hotel. Ja, Moment.

Sagen Sie, gibt es hier auch schöne Mädchen?

Ja. Na, fein. Dann gehen wir.

Ich begreife gar nicht, warum ich mich jetzt immer alleine gewarnt habe.

So was Langweiliges.

Mich allein ins Bett.

Ach, am liebsten würde ich euch nach Europa mitnehmen.

Warum nicht?

Du bist in Europa bestimmt ein ganz großer Boss. Sehe ich so managerkrank

Nein. Ich habe ein sehr schönes Hotel, aber ich kümmere mich nicht drum.

Oh mein Gott.

Oh mein Gott.

Wie groß ist Ihr selbgeschätztes Hotel?

Warum interessiert Sie das?

Weil ich wissen will, wie viele Mädchen Sie brauchen.

Oh, ich kann immer viele Mädchen brauchen.

Warum fragen Sie? Wenn Sie aus Belk Hotel Love Hotel machen.

Sie, das ist gar keine schlechte Idee.

Berge haben wir genug in Tirol, aber Love zu wenig.

Das Love Hotel in Hinterbrunn. Sie, das klingt gar nicht schlecht.

Die Firma Young Taiping will Ihnen großzügig entgegenkommen. Wer ist das?

Young Thai Ping.

Love Hotel Investment AG.

Ah, ich verstehe, Sie wollen in mein Hotel investieren.

Ja, genau, aber nicht Geld. Mädchen. Wir schenken Ihnen vom Start 100 Thai

Mädchen. Alle mit Ausbildung.

Schenken? Geschenken nehme ich alles.

Sie brauchen nur die leise späten Bangkok München zu bezahlen.

Oh, dann sind mir 100 Mädchen zu viel. Für so ein großes Hotel?

So groß ist es auch wieder nicht, aber die Idee ist großartig. Das Love Hotel

Hinterbrunnen.

Sagen wir sieben.

Hier den Ticket. Oh, das fängt ja gut an.

Im Gegenteil.

Soja bedeutet Glück. Viel Glück für Ihr Hotel.

Na, dann kann ja nichts mehr passieren. Aber wie geht es jetzt weiter? Ganz

einfach. Sie zahlen die Tickets und ich stelle Ihnen die Mädchen voll.

Und denen, die Sie haben wollen, geben Sie die Tickets.

Das ist ja in einem grauenhaften Zustand. Sie sehen, das ist auch ein

grauenhafter Zustand. Zwei Jahre ohne Lohn. Und der Einzige, der übrig

ist, bin ich, Pepino.

Hey, wo wollen Sie denn hin? Ich will mir die Zimmer ansehen.

Das geht nicht. Da unten sind die Hühner eingequartiert.

Hier muss ein frischer Wind hineinkommen. Wind? Bitte.

Das ist das Einzige, das wir genug haben.

Es ist ein Scheißladen und kein Hotel. Sieh, sieh, das haben schon viele Leute

gesagt. Halt, Vorsicht! Ich werde dieses Hotel wieder eröffnen.

Hallo?

Hallo?

Mit wem bin ich verbunden?

Haben Sie mich verstanden?

Nein.

Hallo?

Nein? Nein, ich bin nicht da.

So. Mein Bruder hat auf das Berghotel verzichtet, aber ich, ich trete das Erbe

an. Ist das klar? Klar.

Das Werkhotel gehört Ihnen.

Es ist entsetzlich. Ich weiß.

Dieses Hotel... Nein, meine Nerven pillen.

Das Hotel wird viel Geld verschliegen.

Keine Sorge.

Ich kenne da eine Millionärin mit Geheimkonto, Villa und Swimmingpool.

Anja, was hältst du von diesem Geschäft?

Ein Love -Hotel in Tirol.

Ich brauche aber kein Hotel, ich brauche Love.

Nein, zuerst das Hotel und dann Love. Wann heiraten wir endlich?

Ach, Liebes, ich bin kein Mann zum Heiraten.

Schau, ein Chef ist doch in einer Minute unterschrieben. Und in nicht mal einer

halben Minute ist ein Ja vor dem Altar gesagt.

War das dein letztes Wort? Das war mein allerletztes Wort. Ab jetzt gibt es

Krieg.

Anja! Bist du verrückt?

Hilfe!

Hilfe!

Hilfe!

Und ob er das ist?

Niemal an, kein moralischer Herr Schwager.

Pana de Costa, Parkstraße 13.

Von dem lassen wir uns nichts mehr sagen, was?

Eins, zwei, eins, zwei. Paul, bitte überanstreng dich nicht.

Eins, zwei. Es ist gesund, müde zu Bett zu gehen.

Eins, zwei. Aber heute ist Donnerstag.

Eins, zwei. Na, eins, zwei. Na und?

Eins, zwei. Man soll die ehelichen Pflichten an einem jeden Donnerstag

verrichten. Eins, zwei.

Mir schweben ganz andere Dinge durch den Kopf.

Von Kopf war nicht die Rede.

Ich meinte dein Pfui Teufelchen.

Apropos Kopf.

Prokurator Stegemann hat mir einen interessanten Vorschlag gemacht.

Und jetzt mache ich dir noch einen viel interessanteren Vorschlag.

Er meint, ich soll aus dem alten Berghotel von Onkel Emanuel ein

auswärtige Klosterschülerinnen machen.

Was ist das?

Ich weiß schon. Ich werde nachsehen. Nein, nein, nein. Mache ich selber. Das

die alte Wasserpumpe. Ich stelle sie ab.

Ich muss dir etwas sagen.

Du wirst mir überhaupt nichts mehr sagen.

Ein Wort zu Caroline und du bist geliefert.

Ja, also ich sage nur eines.

Anja de Costa, Parkstraße 13.

Wie bitte?

Wir wissen Bescheid, Schwarzfreund.

Eine schöne Donnerstagnacht, mein lieber Schwager. Aber Christoph...

Meine Liebe, ich habe sie jetzt abgedreht, die Wasserpumpe.

Ich höre es.

Komm schon, Paul.

Caroline, ich werde es ausüben.

Küss mich, fang an.

Ich werde es ausüben.

Mein Bruder hat darauf verzichtet. Gut, dann werde ich aus dem Berghotel ein

Ferienhaus für Klosterschülerinnen machen.

Ja, gute Nacht.

Paul. Ja?

Du hast etwas vergessen.

Natürlich.

Paul, geliebter.

Morgen früh, Dr.

Rübenzahl.

Gute Nacht, Liebling.

Die Finanzierung ist also vollkommen geplatzt? Eindeutig. Das Geld war mir zu

teuer. Und dabei eine todsichere Sache.

Love Hotel in Tirol.

Was haben Sie gesagt?

Love Hotel?

Wenn Sie zum Beispiel nach Bangkok fliegen wollen.

Aber da kann ich wohl so viel ich will. Meine Frau Gattin lässt mich nicht.

Sehen Sie? Aber so ein kleiner Abstecher nach Hinterbrunner Moos lässt sich

immer leicht arrangieren.

Sehen Sie sich mal das Hotelpersonal an.

Sie wollten die Akte? Ja.

Ja, ja. Nein.

Ich danke. Ich habe die Akte. Danke.

Bitte.

Fantastisch. Die Finanzen für solche Beine bringe ich sofort aufs Hotel.

Ich meine auf die Beine, auf so hübsche Beine.

Ja, dann nichts wie los, Doktorchen.

Am 13. fliegen die fleißigen Bienen am Flughafen ein.

Ja, wir dürfen keine Zeit verlieren. Aber Sie müssen mir zwei Dinge

Erstens, ich bin Lafgastin Stammodell und die Mädchen bringen mir zweitens das

Jodeln bei auf Thailändisch.

Gerückt, Doktor.

Gehen Sie besser hinten raus. Diese Sekretärin ist die Frau meiner Spionin.

Ich meine, meine Sekretärin ist die Spionin meiner Frau.

Na doch!

Ach du liebes Lottchen!

Ich habe noch immer Halluzinationen.

Bitte, wieso sind Sie vorhin nicht zu Doktor... Nein, nichts, entschuldigen

vielmals.

Was kann ich für Sie tun? Bitte, können Sie mir sagen, ob das in Ordnung geht,

wenn ich das Hotel annehme?

Einen Moment, bitte. Jawohl.

Ja, vollkommen korrekt, Herr Berger. Ihr Bruder hat verzichtet, Sie sind

Alleinbesitzer. Danke.

Bitte. Dann kann ich also morgen nach Hinterbrunn am Moos fahren.

Ja. Auf Wiedersehen.

Ja,

ich habe bereits vernommen, dass Sie das Berghotel wieder eröffnen wollen, Herr

Berger. Aber da wenden Sie sich doch vielleicht besser an den Herrn

Bürgermeister, ne?

Ja, ich habe schon gehört, Herr Berger.

dass Sie das Berghotel neu aufmachen wollen.

Ganz richtig. Ach, Herr Berger, da komme ich ja mit vollen Regeln auf Sie zu.

Ich wüsste nicht, warum.

Wer ein Hotel aufmacht, braucht André's Elektronikstudio. Ja, für die

Warmwasserheizung, was?

Ach, du Böser, du.

Geh Sie jetzt auf Warmwasserheizung. Nein, nein, der ist prima.

Der ist prima.

Der baut Ihnen die modernsten Sachen ein.

Ich frage mich schon die ganze Zeit, wozu Sie das brauchen.

Der Arzt hat gesagt, ich darf mich nicht aufregen. Ach so. Und da habe ich ihn

voll automatisiert.

Das Küchentelefon funktioniert schon wieder. Und nächste Woche kommen die

schicken Videokameras.

Und Sie, Sie kommen auch doch mal auf mich zurück.

Tschüsschen. Noch einmal tschüsschen.

Das darf doch nicht wahr sein.

Ist aber.

Ist aber ein sehr netter Mensch. Hat alles gebaut.

Und seit der Zeit geht es mir viel besser. Schauen Sie.

Zum Beispiel, wenn ich einen Kaffee haben möchte, dann brauche ich nicht so

schreien wie früher. Einen Kaffee!

Das regt mich auf. Ich greife zum Mikrofon, drücke die Taste und spreche

meiner Frau in der Küche.

Maria und Josef. Was ist schon wieder?

Liebling, wir möchten gerne einen Kaffee haben.

Kaffee, Kaffee. Du weißt, was der Doktor gesagt hat. Kaffee ist ein langsam

wirkendes Gift.

Du möchtest lieber, dass ich ein schnell wirkendes Gift zu mir nehme, was?

Denn dir wäre ein Sehnsaufen. Du bist gut.

Nur nicht aufregen.

Du Depp! Du Blöder!

Keine Aufregung.

Wir kriegen uns einen Kaffee.

Keine Aufregung. Ich brauche nur auf die Frequenz Burge gehen.

Das ist meine Tochter.

Vater, ich mach's ja. Ich mach's. Was machst du? Ich mähe die Wiesen, Vater.

soll ich denn sonst machen?

Einen Kaffee sollst du machen.

Aber wenn du die Wiesen machst, dann mach halt weiter.

Ja, wenn es der Vater will, dann müssen wir ja weitermachen.

Keine Aufregung. Keine Aufregung. Wir kriegen unseren... Wir kriegen unseren

Kaffee, so wahr ich Bürgermeister von Hinterbrunn bin.

Und auf welche Frequenz gehen wir jetzt? Ich stehe jetzt auf die Frequenz

Zeppelin.

Das ist die Zenzi.

Unsere Kuhmarkt.

Die ist immer zur Stelle.

Zenzi? Hallo?

Zenzi? Hallo?

Zenzi?

Zenzi, wo bist du denn?

Zenzi? So melde dich.

Mu, dumme Kuh.

Apropos dumme Kuh.

Also ohne meine Frau können Sie das Hotel nicht aufmachen.

Respektive eröffnen. Ganz wie Sie wollen. So gehe ich Ihnen.

Mein lieber Herr Berger, warum haben Sie das nicht gleich gesagt, dass Sie vom

Herrn Prokurator Stegemann kommen? Der Herr Prokurator Stegemann denkt da im

Besonderen an ein Gästehaus für Brüder und Schwestern aus dem Osten. Aus dem

Osten? Das ist ja jetzt sehr modern, die Begegnung mit dem Osten. Aber Herr

Pfarrer, Sie dürfen den Süderling vergessen.

Natürlich nicht.

Tja, also, wenn ich Sie richtig verstanden habe, dann denken Sie an so

echtes Haus der Begegnung. Ja, ein schöner Gedanke.

Was wollen Sie machen?

Ein Hotel, wo sich wildfremde Menschen begegnen? Wo möge ich noch in den

Ja, wo sollen Sie sich denn begegnen, außer in den Betten? Sonst würde doch

Welt aussterben.

So wenn das der hochwürdige Herr Pfarrer hört.

Der schmeißt Sie hinaus mit Haut und Haar, bevor Sie den ersten Nagel

eingeschlagen haben.

Damian, hörst du das?

Damian!

So,

jetzt ist Schluss. Jetzt los ich mich weibel. Seit 15 Jahren schmeißt Sie mit

Tellern noch mehr.

Und warum wollen Sie sich erst heute scheiden lassen? Weil seit heute trifft

sie. Nicht aufregen.

Lieber Herr Berger, ich gratuliere Ihnen zu Ihrem Haus der Begegnung. Zu unserem

Haus der Begegnung. Was ist mit mir? Herr Pepino, Sie werden natürlich

angestellt. Ehrenwort, Herr Berger. Ehrenwort.

Lieber Freund, Sie sollten jetzt rasch einen Sprung zur Frau Bürgermeister, zum

Ehrenbürgermeister. Nein, leider, es ist schon etwas spät für mich. Meine Frau

schätzt Pünktlichkeit über alles. Außerdem ist heute Donnerstag.

Dann grüßen Sie mir Ihre liebe Gattin. Ich rufe jetzt rasch den Bürgermeister

an, damit alles in Ordnung geht.

Und wenn Sie jetzt nicht sofort verschwinden, dann rufe ich den Herrn

und lasse eine Teufelsaustreibung machen, dass Sie den Raubfang

Katzenbeck!

Ja, hochwillig, Herr Pfarrer. Ja,

Herr Pfarrer.

Ist gut, Herr Pfarrer.

Ach so, Herr Pfarrer.

Na, sehen Sie, ist doch alles in Ordnung.

Dann, Herr Pfarrer. Ja, das ist aber ganz was anderes.

Der Herr Pfarrer ist ja begeistert von dem Hotel.

Er sagt nämlich, wir sollen sehr lieb zum Herrn Berger sein.

So, sagt der Herr Pfarrer.

Dann magst du mal einen Kaffee für den lieben Herrn Berger und für mich.

Du kusch.

Nichts kusch. Kaffee wird macht. Sonst muss ich mich aufregen.

Und ich soll mich nicht aufregen.

Du, Herr Bürgermeister, die Kur vom Nachbarn ist in unserem Garten. Nicht

schreien. Möten.

Möten.

Das Love Hotel in Tirol. Ich sage Ihnen, das wird der Knüller auf dem Sektor des

Sexualtourismus. Und warum bieten Sie diesen Knüller ausgerechnet mir an? Weil

Sie für mich die ideale Mischung von Sex und Tourismus sind.

Langsam. Wie stellen Sie sich das vor? Mit uns beiden stelle ich mir das

herrlich vor. Ein ganz großes Besten.

Geschäftlich. Ja, also Sie übernehmen natürlich exklusiv die Vermittlung.

Wir machen Prospekte, zum Beispiel, wozu in die Ferne schweifen.

Hinterbrunnen liegt doch für nah.

Und ich bin beteiligt? Sie sind an allem beteiligt. Am Hotel, am Arrangement und

vor allem... Das Schlafhotel muss ich mir erst einmal anschauen. Wer weiß, ob

das überhaupt existiert. Halten Sie mich für einen Schwindler? Ja.

Solche Hotels gibt es tausende.

Abwarten, meine Liebe, bitte.

Vorsicht, aufpassen.

Gestatten, ich gehe raus.

Na, was sagen Sie?

Herr Berger, ganz unter uns, was ist mit meinem Job?

Welchen Job?

Aber das haben Sie mir versprochen. Ich habe Ihnen nichts versprochen.

Sie haben mir Ihr Ehrenwort gegeben.

Tja, da müssen Sie sich irren, Peppi.

Peppino, na, warten Sie.

Kommen Sie, ich zeige Ihnen jetzt den Baderaum.

So, sehen Sie?

Achtung, nicht stolpern, aufpassen.

Das wird der Massage - und Baderaum.

Ja, hier kommt noch ein Massagetisch her. Und hier in den Nischen... Herr

Pfarrer! Herr Pfarrer! Herr Pfarrer, kommen Sie mit!

Was ist denn?

Kommen Sie mit! Was ist denn, Kleiner? Kommen Sie! Was will er denn?

Das Ehrenwort hat er mir gegeben. Das müssen Sie mir bezeugen.

Wenn mir der Herr Prokurator Stegemann jemand persönlich ans Herz legt, dann

muss das ein Ehrenmann sein.

Der Herr Berger.

Das ist aber nett, Sie wiederzusehen. Hallo.

Entschuldigen Sie, dass ich mich noch nicht gemeldet habe.

Ja, das ist doch verständlich.

Sie sind doch hier beschäftigt.

Außerdem haben Sie ja Beträchtliches geleistet. Ich gratuliere.

Sehr fernöstlich, wie ich sehe.

Ja, das schon, aber... Vielleicht ist gerade das der Reiz eines solchen Hauses

der Begegnung. Was, das sagen Sie, Herr Pfarrer? Warum denn nicht?

Auch ein einfacher Landpfarrer kann heutzutage modern denken.

Hochwürden, ich bewundere Sie.

Ich bitte Sie, Herr Berger, wenn ich bei der Gelegenheit eine kleine

Gefälligkeit erbieten dürfte. Alles, was Sie wollen.

Es dreht sich um die Anstellung von Pepino.

Herr Pino, aber das ist doch kein Problem. Der wird bei uns Empfangschef.

Vielen Dank, Chef. Vielen Dank.

Also, ich finde es prima.

Ja, ja, Moment.

Die werte Frau Gemahlin, vermute ich.

Ah ja, das ist meine liebe, liebe Gattin. Ja, ich freue mich, nun auch Sie

kennenzulernen, liebe gnädige Frau.

Sie werden mir sicher eine Menge zu erzählen haben.

Ja, eine ganze Menge. Aber leider haben wir keine Zeit. Wir müssen so schnell

zurück. Servus, Hochwürden. Servus. Schade.

Und Segen auf ein Wegen.

Nicht zu glauben, der ist einverstanden mit dem Love Hotel.

Ich übrigens auch. Ja?

Ich beteilige mich. Prima. Und wann eröffnen Sie?

In 14 Tagen.

Meine liebe, liebe Gattin. Achtung, Kurve!

Für diese Kurven bin ich Spezialist. Und wann kommen die Mädchen nach Bangkok?

Morgen mit einem Kuroba -Heldenheiler.

Oh, entschuldigen Sie bitte.

Warten Sie auch auf die Mädchen aus Bangkok?

Ja, mein Herr.

Gott sei Dank. Ich habe schon geglaubt, die kommen heute gar nicht mehr an.

Da kommen sie ja.

Finden Sie der großartige Spender?

Nein. Das ist Schwester Angelika und das ist der Wohltäter.

Nein, das bin ich nicht. Nur keine falsche Bescheidenheit.

Aber das sind doch nicht die Mädchen von der Love Hotel Investment AG.

Oh ja.

Gestatten Sie, darf ich mal Ihr Ticket sehen?

Ja, das sind die Tickets, die ich bezahlt habe. Da ist ja auch noch der

Sojapfleck. Ja, ja.

Sieh, das ist der edle Mann, der euch die Europareise ermöglicht hat. Dank

Aber ich bin kein edler Spender.

Ich habe nichts gespendet.

Herr Pfarrer, diese tutschige Videoanlage ist auch etwas für Sie. Man

einfach alles.

Der Herr sieht auch so alles.

Ja, aber Sie nicht.

Besonders nicht, was jetzt am Heilboden los ist.

Das interessiert mich auch nicht.

Aber mich interessiert's, weil man muss alles wissen. Und wenn ich nicht alles

weiß, reg ich mich auf. Und der Doktor gesagt, ich soll mich nicht aufregen.

Und dann macht man einfach schwuppdiwupp und schon ist man am Heuboden.

Hochwerden, sehen Sie auch sowas Komisches?

Wenn es wirklich das ist, was ich sehe, finde ich das überhaupt nicht komisch.

Sie? Sie müssen die falsche Welle erwischt haben.

Das schaut ja eh aus wie eine Sechswelle. Ja, dann versuchen wir es

Kuhstall.

Mal sehen, was da für ein Programm läuft.

Ja, also, funktioniert es jetzt?

Schaut aus, wie wenn es ganz gut funktionieren würde. Na, Gott sei Dank.

Aber das ist ja gar nicht mein Kuhstall.

Ach, dann muss ich ins Fernsehprogramm gerutscht sein.

Welches Programm kann denn das sein?

Um die Zeit.

Das ist die Bastelstunde für die reifere Jugend, Hochhürden.

Ja? Vielleicht klappt es im Spritzenhaus.

Warum denn ausgerechnet im Spritzenhaus?

Ich habe als Feuerwehrhauptmann eine Übung angesetzt. Reinigung der Pumpen.

Jetzt kann ich von hier aus zuschauen.

Diese Malefizkerle.

Ausdrücklich habe ich gesagt, die Pumpen sollen es durchputzen. Die Pumpen.

Befehlsverweigerung. Nackte Befehlsverweigerung ist das.

Aber dann wollen ja die anderen Bilder auch aus Hinterbrunn.

Das ist eine Frechheit.

Die schaut ihm gar nicht an dabei.

Nicht.

Oh Gott, das ist ja meine leibeigene Tochter. Ich kenne sie. Sie ist mir wie

dem Gesicht geschnitten.

Das ist ja ein so dummer Mund, Kumara.

Ich hole meine Frau.

Ich darf mich nicht aufregen. Ich soll sie nicht aufregen.

Was will er denn schon wieder?

Reden Sie mit ihr.

Eine Ruhe gibst, du stinkvoller alter Meckerer, du mit deiner ewigen

Schikaniererei. Meinetwegen sollt ihr den Teufel holen.

Hallo?

Pronto. Sir Berger, si.

Ja,

und heute können Sie zusperren.

Ja, für immer. Die Mädchen sind nicht eingeflogen.

Hilfe! Ich fliege!

Sicher.

Aber deshalb brauchen Sie doch nicht zu schreien. Das kann doch heutzutage jedem

passieren. Hilfe!

Herr Berger, ich hänge ein ganz dünnes Seil.

Holen Sie bitte die Feuerwehr!

Die Feuerwehr!

Komisch, ich höre immer Feuerwehr. Sie müssen den Hörer verkehrt halten.

Herr Berger, lassen Sie mich nicht hängen.

Die Mädchen haben mich auch hängen lassen.

Hilfe, ich halte das nicht länger aus. Ich kann mich nicht mehr halten.

Dummes Gewäsch.

Ein Zutum ist das, Kotze.

Ein Gomorra und ein Sodom. Ein Sandweg. Ein Sandweg, ein Babylon.

Was ist denn?

Das Haus der Bewegung.

Begegnung. Begegnung ist, wie sagt man denn, ist im Arsch.

Wieso denn?

Das Personal ist... Ja, kommt nicht.

Lacht's nicht, ihr sündige Bagage.

Sonst, Herr Berger, es geht alles in Ordnung. Der Teufel wird euch schmoren,

wenn ihr nicht die Buße tut, die euch der Himmel schickt.

Und zwar ein echtes Werk christlicher Tätiger Nächstenliebe.

Ihr geht alle miteinander ins Haus der Begegnung als Bedienungspersonal. Was?

Keine Widerrede. Dort werdet ihr so lange arbeiten, wie euch der Herr Berger

braucht. Ja, richtig, richtig.

Einsperrt gehört ihr dort.

Was?

Einsperrt? So ein christliches Haus der Begegnung ist der richtige Ort für

solche Sünderinnen, wie es ihr seid.

Wir kennen das ja gar nicht, was wir da machen sollen.

Der Herr Berger wird jetzt schon das Nötige bleiben.

Wunderschön.

Kung Fung Dai, genannt der Tigersprung.

Na los.

Sehr

schön.

Brav, brav.

Oh nein.

Dann könnte man vielleicht für mich die Matratze umdrehen.

Rechnung, Rechnung. Sie haben wohl überhaupt keine Ahnung, wie man mit Geld

umgeht. Oh ja, man gibt es aus.

Das merke ich. Um das Hotel eröffnen zu können, fehlen noch gute 200 .000. Aber

ich bitte Sie, 200 Riesen. Das ist doch ein Witz.

Rechnungen, Rechnungen. Und Herr Berger ist nicht da.

Ich rühre mich nicht vom Fleck, bis die Rechnung nicht bezahlt ist.

Ich werde es bezahlen. Ja?

Leistung gegen Leistung. Ja.

Massage.

Ich werde dich massieren, dann wirst du staunen.

Toll. Komm, meine Liebe.

Ja, Schätzchen, das ist ja entzückt. Da freue ich mich ja wahnsinnig drauf, von

dir massiert zu werden.

Ich auch. So was Zauberhaftes. Ach so, ich bin gleich soweit.

So, ich bin bereit. Jetzt werden wir ganz fein massieren.

Zurücklegen und Augen suchen.

Oh, Pepito, komm. Mach mich glücklich.

Für dieses Geld könnte ich ein halbes Jahr in Bangkok leben.

Das können Sie nicht, weil Ihnen das hier gut ist. Euer Kind nicht erlaubt.

Jetzt werde ich Ihnen mal was sagen.

Wo sind meine Pippen?

Lächerliche 200 Riesen.

Nicht einen Pfennig mehr.

Und wenn Sie das Bein nicht auf die Dinge kriegen, dann ziehe ich mein Geld

zurück. Jawohl.

Wiedersehen.

Ganz leid, Dr. Rübenthal.

Ja, guten Tag.

Sie sind ja hier.

Wieso sprechen Sie da mit mir am Telefon?

Wie bitte?

Naja, ich bin hier ohnehin gleich weg.

Nein, Sie sind da und nicht weg.

Hallo, hier Berger.

Ja, wieso sind Sie hier und nicht dort? Ich meine, warum nicht hier?

Völlig übergeschnappt. Paul!

Ja, ich komme.

Jetzt ist er wirklich weg.

Wie lange wird die Reise dauern, Paul?

Länger, mein Liebes. Ich möchte bei dieser Gelegenheit Prokurator Stegemann

einen Besuch abstatten.

Damit endlich das Geld für den Umbau des Hauses der Begegnung überwiesen wird.

So.

Paulchen haut ab.

Glückliche Reise, Schwagerherz. Und viel Spaß.

Senkrecht und waagerecht.

Wieso Spaß?

Wieso senkrecht und waagerecht?

Caroline, es wäre mir nicht unlieb, wenn du bei dieser Gelegenheit die Besuche

dieses jungen Mannes, naja, ich meine unauffällig, unterbinden würdest.

Gut. Auf Wiedersehen.

Paul.

Ja, ja.

Auf Wiedersehen.

Geschäftsreise. Ich kann mir lebhaft vorstellen, was das für Geschäfte sind.

Waagerechte Geschäfte. Männer sind Scheißkerle. Nur Verheiratete.

Oh.

Ich habe es mir von ihm angewöhnt. Wissen Sie, mit einer Zigarette in der

ist man eigentlich nie ganz nackt.

Ah, jetzt verstehe ich, warum mir Paul diesen Wink gegeben hat.

Sieh mal an, Paulchen hat gewinkt.

Christa, sprich nicht so. Er ist dein Schwager, ein Mensch, der Turm hoch über

dir steht, was die Sittlichkeit angeht.

Komm runter von deinem Sittenturm, Caroline.

Dein Turmwächter bedrückt dich doch von hinten und vorne.

Das kommt in jeder besseren christlichen Familie mal vor.

Das sind haltlose Behauptungen. Wo sind da handgreifliche Beweise? Na, wo denn?

Die handgreiflichen Beweise sind in der Parkstraße 13 und heißen Anja de Costa.

Es wird vielleicht ein Weilchen dauern, aber es ist unsere letzte Chance, dass

wir zu den 200 Riesen kommen, um unsere Schulden zu bezahlen.

Mein Liebling, mein Schatz, ich habe gewusst, dass du zu deiner Anja

zurückkehrst. Aber zieh dich erstmal auf.

Ausziehen schaffe ich alleine. Das habe ich schon als kleiner Bub gelernt.

Anja, meine Goldene, ich habe dir etwas Wichtiges zu sagen. Also erst mal...

Erst mal, mein Lieber, ist etwas anderes wichtig.

Haus!

Betrüger! Du bist ein Betrüger!

Wer ist das? Ich kenne sie nicht. Nicht? Aber sie scheint dich zu kennen.

Also mit dieser Gewitterziege betrügst du mich, du Stoff. Ich bin eine Ziege?

Du, du dumme Kuh. Nein, nein, nein. Du wirst sogar bei diesem Weib stehen. Ich

werde dich zeigen.

Dagegen, du billiges Mädchen.

Sieht doch aus wie ein kranker Frosch, diese Sexbombe. Dir zeige ich.

Um Himmels Willen, was ist passiert? Die 200 Riesen sind im Eimer.

Er hat ja noch eine. Er hat ja noch eine.

Das lassen wir gefallen.

Es ist ja tausendmal angenehmer, als im Kuhstall zu arbeiten.

Naja, bis auf das, dass wir kein Sexualleben nicht haben, gell?

Warte noch, bis mein erster Mann zum Asylen kommt.

Mir langt es jetzt. Ich mache nicht mehr mit.

Was denn? Du willst gegen den Herrn Pfarrer aufmucken?

Ich sage euch, der hat gar keine Ahnung, was in diesem Haus der Begegnung los

ist. Geh, du bist ja nur grantig, weil es den Läusel nicht hat.

Pepino, wir wollen ja nichts anderes als zu unseren Madln.

Apaches, Satanas, Pino prendete niente, zum Teufel.

Gescheit war er noch nie, aber jetzt ist er ganz deppert geworden.

Pepino, das ist doch ein Haus der Begegnung. Wir wollen doch bloß unseren

begegnen. Nur über meine Leiche.

Ihr könnt ja machen, was ihr wollt.

Ich geh zu Herrn Pfarrer und sag ihm, was hier los ist.

Und du glaubst, der Pepino lässt sich raus?

Den werd ich gar nicht fragen.

Wie gewollt hat das überhaupt keinen Sinn. Ich rede mal mit dem

Da hat doch der Prokurator Degemann das ganze Geld an mich überwiesen.

Welches Geld, Hochwürden?

Ja, das Geld für den Aufbau vom Haus der Begegnung.

Wahrscheinlich hat der arme Herr Berger also bis jetzt alles aus seiner Tasche

bezahlt. Na, das nenne ich die wahre christliche Geschichte. Herr Pfarrer.

was machst denn du da?

Sag mal, wer hat denn dir erlaubt, das Haus der Begegnung zu verlassen? Herr

Pfarrer, es muss Ihnen niemand sagen, was da oben geschieht. Ich weiß das

und es geschieht mit meiner Billigung.

Ja, wissen Sie denn überhaupt, was wir da machen müssen?

Ja, Gott gefällig sein fällt einem manchmal schwer, mein Kind.

Ja, ja, ich weiß ganz genau, was der schwer fällt, weil Sie es mit dem Kerl

nicht treiben können. Ach, also Schluss der Debatte.

Du gehst sofort zurück ins Haus der Begegnung. Vorwärts marsch,

Auf Wiedersehen, Frau Bürgermeister. Auf Wiedersehen.

Hochwerden.

Hallo, Frau Bürgermeister.

Ja? Ikit, ikit, was ist denn Ihnen übers Lieberchen gelaufen? Ja, der Schmied,

der sitzt sicher wieder im Wirtshaus und mir ist das ganze Küchenregal aus der

Wand herausgebrochen. Aber meine Beste, sowas mache ich doch schwuppediwupp.

Schwuppediwupp? Ja, kommen Sie.

Vielen lieben Dank, dass Sie mir mit den Mädchen ausgeholfen haben, aber leider

ist das Projekt geplatzt. Mir ist das Geld ausgegangen.

Lieber Herr Berger, wenn die Not am größten, ist Gottes Hilfe am nächsten.

Ja, Herr Pfarrer, wieso gerade Sie?

Junger Freund, die Wege der Vorsehung sind unergründlich.

200 .000.

Das ist ein geschenkter Himmel.

Wie hast du dir überhaupt erlauben können, dass dich die Mädchen in dem

verrückten Hotel da oben einsperren lassen?

Ich darf mich nicht aufregen. Das macht alles meine Frau.

Besonders die Siedlichkeit.

Tja, die hat es gerade nötig.

Wieso hat meine Frau Siedlichkeit notwendig? Das weiß doch ein jeder.

Früher, wie die Walinor Köchin war beim Wirt, hat sie an jeden, der ihr gefallen

hat, reinlassen.

In ihre Küche.

Lieber Herr André. Ja?

Das wäre es also.

Aha. Mit sowas wirst du mich nicht aufregen.

Das erzählst du alles meiner lieben Frau. Da wirst du sehen, wer dich

Glauben Sie, dass Sie es machen können?

Ich muss mir die Sache erst mal näher ansehen.

Ach, heben Sie doch den Rock auf, bitte. Aber gern.

Sie hebt den Rock auf.

Und gern auch noch.

Wie geht, wie geht.

Da haben aber schon einige dran rumgefummelt.

Na ja.

Mein Mann hat da herumgepfuscht.

Das ist aber eine schöne Bescherung.

Glauben Sie, dass Sie ihn hineinkriegen? Da habe ich doch einen viel größeren.

Machen Sie doch mal auf.

Nehmen Sie ihn raus.

Der ist wirklich viel größer als der von meinem Mann.

Und ich soll mich nicht aufregen.

Sie müssen schon mithelfen. Allein kann ich das Ding nicht hochkriegen.

Ist das gut so? Ja, gut so. Ja, jetzt ist er drin.

Fester stemmen, dagegen stemmen.

Stemmen.

Und ich soll mich nicht aufregen.

Na gut.

Aufhören, sag ich sofort, aufhören.

Ich bin ja noch nicht fertig.

Sofort aufhören. Loslassen. Aus.

Sie meinen... Gewonnen, gewonnen, gewonnen.

Nein, ich bin nicht verrückt. Aber die 200 sind da.

Ja, sozusagen vom Himmel gefallen.

Wer hat... Der Pfarrer?

Na, egal.

Kommen Sie sofort mit dem Geld her, sonst schaffen wir den Eröffnungstermin

nicht. Tausend was?

Püsse? Dafür bin ich nicht zuständig.

Die Herren interessieren sich für das Love Hotel.

Wissen Sie, wir fahren mit unserem Kegelclub zu einem Turnier und dieses

Hintergrund würde gerade auf unserer Route liegen.

Und da wollen Sie sich mit einer Ketten -Bangkok -Massage fit machen lassen,

nicht wahr?

Und da kommen solche.

Kommen? Die sind schon da. Wie viele Zimmer darf ich buchen? Wir eröffnen am

Nee, das ist uns zu spät. Wir müssen heute noch fahren.

Na ja, dann vielleicht ein anderes Mal. Auf Wiedersehen. Auf Wiedersehen.

Schade. Im Gegenteil. Du hast doch gehört, die Bangkok -Bienen sind da.

fahren wir erst recht über Hintergrund. Denen werden wir das Fensterl zeigen.

Oh ja, ich begrüße Sie, Herr Prokurator Stegemann, meine Verehrung.

Ja, das Geld ist angekommen und ordnungsgemäß weitergeleitet.

Jawohl, Herr Prokurator, Sie können sich auf mich verlassen.

Ich würde sagen, versteht sich von selbst.

Verlässlichkeit ist Ihr Bier, noch ein Bier.

Nein, nein, das ist nicht Ihr Bier, klar, und noch ein Clan.

Alles ist im Clan, was das Haus der Begegnung betrifft.

Würde sagen, wollte eben auf diesen zu sprechen kommen, Pfarrer Prösterchen.

Hier spricht nicht der Pfarrer Prösterchen, hier spricht der Pfarrer

aus Hinterbrunn.

Dasselbe nochmal.

Hier spricht nicht der Pfarrer Prösterchen, hier spricht der Pfarrer

aus Hinterbrunn. Frage, ist Haus der Begegnung beziehbar?

Bin nämlich mit einigen Klosterschülerinnen unterwegs.

Frage, können diese heute schon dort übernachten?

Ja sicher, das Haus ist ja fertig.

Das ist schön.

Hier.

Das ist so schön.

Hast du sowas schon mal gesehen?

Nein. Ist das schön. Schau mal hier.

Hier.

Schau mal hier.

Das ist schön.

Liebe Herr Pfarrer, Bin von der Reise so ein bisschen... Sagen Sie mal, haben

Sie so einen edlen Magentropfen? Ja, gern.

Meinen Obstler, Herr Prokurator.

So was Edles gibt es in ganz Preußen nicht.

Na, na, na, na. Würde sagen, müsste erst mal bewiesen werden.

Bin schon dabei.

Also.

Würde sagen, auf das Haus der Begegnung.

Und auf den tüchtigen Herrn Berger, der alles so gut organisiert hat.

Ja, haben Sie ihn schon verständigt, dass die Klosterschülerinnen angekommen

sind? Er war ja nicht daheim, aber ich habe ihm ein Telegramm geschickt.

Mädels angekommen.

Ruhe, Licht aus.

Ja.

Schlafen gehen.

alle Türen zugesperrt sind. Türen zusperren?

Auf den Gong wird nur gehaut, wenn Gefahr

droht. Zu Befehl! Und dass mir alle Türen abgesperrt sind.

Alle zusperren?

Ich bin immer richtig. Ja, mach nicht so einen Krach.

Da oben sind die Bankkorbinen. Los, suchen wir uns Leitern. Ja, ist gut.

Lass, Jan. Ja, da sind Leitern. Ja, eine gute Idee.

Wurschen, die Gelegenheit ist günstig. Der Berge ist nicht da. Wir gehen zu

unseren Mädeln feenstern. Habt ihr verstanden?

Würde sagen, grüßt euch.

Zwickau. Frage.

Mädels im Haus der Begegnung?

Dich wie in Abrahams Schul.

Hey, mach mir doch so eine

Karte. Los, der Bergruf. Das bestellen wird er sicher nicht.

Ich wollte immer mal in Tirol ein Rohr verliehen.

Auf nach Bangkok.

Ach, nicht so viel. Ich hab's nötig. Bist du nicht billig, der Bauchschieber?

Wie kommt sie denn hierher? Das ist ja unglaublich! Lassen Sie mich los!

Untertitelung des ZDF,

2020

Ich bringe es dir auch noch bei.

Hör auf.

Hör auf.

Jetzt geh her, Bischof. Wo ist er denn?

Auf geht's. Jetzt sag ich das.

Nicht so wundern. Jetzt pass auf, Bischof. Hör auf. Ich war dieser

Sonntagsschlag. Mein letzter Marsch. Mein Mitlaufsaug.

Warte, warte, warte.

Das geht nicht so weiter.

Der Berger ist schon wieder nicht da. Unmöglich.

Zum 99.

Mal auf das Laffhund.

Nein, nein, auf du und du.

Heute nicht mehr. Heute ist schon morgen.

Guten Morgen.

Guten Morgen.

Wieso ist heute?

Ach, morgen.

Ich wollte morgen unseren kleinen Rübelzahl anrufen, damit er sich mit uns

freut.

Na gut.

Moment.

Guten Morgen, Herr Doktor. Ich rufe Sie nur an.

Wer? Na, ich.

Berger. Ich wollte Sie nur beruhigen.

Warum beruhigen?

War ich schon jemals nervös?

Ach so, wegen des Love Hotels in Hinterboden.

Also, ich wollte Ihnen nur sagen, wir werden programmgemäß eröffnen. Ja, das

Geld ist sozusagen vom Himmel gefallen. Geld vom Himmel?

Das ist das Schlimmste, was ich je gehört habe.

Das ist das Schlimmste, was ich jemals gehört habe. Sie verwirren einen ja

richtig. Brechen Sie mich nicht unter. Ich zeuge mich persönlich davon über,

Geld vom Himmel, wenn das mal nicht zum selbigen stinkt. Ich will dieser

verflixte Mantel.

Ich meine, wenn da irgendetwas nicht stimmt.

Kobalt, Kobalt.

Nein, nicht mit Kobalt, mit diesen Mädchen aus Thailand.

Helfen Sie mir aus dem Mantel, ich komme da so nicht raus.

Ja, ja, bitte sehr. Ja, dann ziehe ich mein Geld wieder zurück.

Wieso ziehen Sie mich raus? Ich fahre nach Hinterbrunn. Oh!

Geld vom Himmel.

Sagen Sie, warum haben Sie sich nicht von Anfang an von dem Gott finanzieren

lassen? Frau Rübenthal, Ihr Gatte finanziert ein Love Hotel in

fährt jetzt dorthin.

Ich hefte mich an seine sämtlichen Fersen und fotografiere.

Jawohl. Jetzt machen Sie sich mal auf einiges gefasst, Herr Rotelje.

Ich komme. Und ich sage Ihnen eines, der Himmel will Ihnen gnädig sein.

Na?

Er kommt zu uns nach Hinterbrunn.

Wenn der jetzt auf unseren Schwindel mit den falschen Thailänderinnen kommt.

Dann macht er uns fix und auch fertig. Ich

komme.

Hallo?

Pronto. Pronto.

Hallo, Peppi.

Ja, Peppi, nur pack auf. Es wird ein halb verrückter Mann kommen, der das

inspizieren will. Die Mädchen sollen sofort in Empfang nehmen und baden und

massieren. Ja, so lange baden und massieren, bis er nicht mehr weiß, ob er

Mann oder ein Weiber ist.

Verstehe ich.

Baden und massieren.

Massieren und baden, baden und massieren. Es wird erledigt, Boss.

Ja.

Idiot! Mich hier einzusperren! Na, was ist passiert?

Wo sind die Klosterfühlerinnen? Habe ich Baden geschickt. Was?

Sonnenbaden in den Wald.

Was ist das auch noch?

Ich werde... Nein, ich werde gar nichts. Ein Herr wird wegen dieser Mädchen

kommen. Ich weiß.

Baden, massieren, massieren, baden, baden und massieren.

Sie wünschen?

Fragen Sie doch nicht so dumm, was ich wünsche.

Ihn wünsche ich mir natürlich.

Es tut mir leid, er ist verreit.

Hören Sie mal, gnädigste, wenn Sie denken, Sie können ihn vor mir

dann haben Sie sich getäuscht. Ich habe nämlich ernste Absichten. Ich will ihn

heiraten.

Ach, interessant.

Ja, besonders für ihn. Ich habe ihm was zu bieten. Mein Bankkonto, meine Villa

und nicht zu vergessen auch noch mich.

Und ich?

Sie?

Sie sind für ihn sowas wie eine Haushälterin, die ihm ab und zu Bett

gibt. Sehr richtig.

Trotzdem glaube ich nicht, dass er sie heiraten wird.

Warum fragen wir ihn nicht einfach?

Aber ich sagte Ihnen doch, mein Mann ist weggefahren.

Ah, ich kann mir vorstellen, wo er hingefahren ist. Bestimmt in dieses

blödsinnige Love -Hotel.

Love -Hotel?

Er hat es geerbt.

Wo war es doch gleich?

In Hinterbums, glaube ich, ist es.

Hinterbrunn. Da ist doch das Haus der Begegnung, ein Love Hotel.

Das möchte ich gern sehen.

Warum fahren wir beide nicht zusammen hin? Kommen Sie mit. Gut.

So tu doch endlich was.

Der Hochwürden muss doch erfahren, was sich heute Nacht im Haus der Begegnung

abgespielt hat.

Warum bist du nicht selber hingegangen?

Na bin ich ja, bin ich ja.

Er hat mich ja nicht gehört.

Ich hab dich geklopft und geklopft und du weißt, ich hab einen starken Klopfer.

Das kann man sagen.

Du hast einen starken Klopfer, ja.

Und außerdem hat er mich gar nicht hören können, weil er hat gesägt.

Ah, Schnarchter.

Was heißt Schnarchter? Er hat gebastelt an einer neuen Weihnachtskrippe.

Ich bin fest davon überzeugt, dass er schläft.

Na geh, wenn du so überzeugt bist, dann geh doch hin und weg hin. Geh doch, geh

doch, geh doch, geh doch. Geh doch, geh doch, geh doch, geh doch.

Ich brauch da nicht hingehen. Ich brauch nur da hergehen.

Bei mir ist alles vollautomatisch.

Was machst du denn da?

Ich wecke hoch würden.

Standesgemäß.

Herr Pfarrer!

Herr Pfarrer, ich glaube, die Leute sind schon zur Einweihung.

Herr Zwickauer, erwache!

Halt, Siegauer!

Mensch, Junge, du verträgst überhaupt nichts.

Nimm dir ein Beispiel an mir.

Was Krupp in Essen, ist Wehrerl im Trecken.

Brauchst du ja gut.

Also, freut sich das Haus der Begegnung.

Also, verstanden? Wenn der Verrückte kommt und inspizieren will, baden und

massieren, ob er will oder nicht. Verstanden?

Fein, dann können wir unsere Wut von heute Nacht auslassen.

Marsch!

Hallo,

Land des Lächelns.

Letzten Saft aus der Perle.

Was wollte ich eigentlich?

Ich weiß, Sie wollen infizieren.

Das Einzige, was ich wirklich will, ist erstmal ein heißes Bad und eine tüchtige

Abreibung. Ist schon vorbereitet. Toll, Herr Werther.

Woher haben Sie nicht gewonnen?

So.

Na schön.

Manche Leute sehen in dem Zustand weiße Mäuse.

Da sind mir die gelben Mäuschen schon lieber.

Ich komme wegen der Mädchen. Ah, ich weiß Bescheid.

Jawohl, Mädchen, die Damen sind da oben, beim Sonnenbaden.

Gelbe Markierung, nicht zu verfehlen.

Da oben.

Jawohl.

Na, sieht wohl doch mehr nach Love Hotel aus, als nach einem christlichen

Hospiz, oder?

Wo ist Herr Berger?

Der was, der was ist beschäftigt. Ich werde ihn schon finden. Ich werde ihn

finden.

Ja, der Herr Berger, so früh.

Grüß Gott, Herr Pfarrer. Grüß Ihnen gut.

Zu spät.

Aber nicht zu spät, um Ihr verdienstvolles Werk vor der Einweihung

zu können.

Mein Werk?

Wieso? Ich konnte ohne Geld doch gar nichts tun.

Ohne Geld?

Sagen Sie mal, sind die 200 .000 Mark vom Herrn Prokurator Stegemann kein

200? Ja, aber ich bin doch wegen des Geldes zu Herrn Prokurator Stegemann

gefahren. Leider habe ich ihn nicht angetroffen.

Natürlich haben Sie ihn nicht angetroffen, weil er hier ist.

Hier? Was, hier?

Ich ziehe.

Also, hören Sie zu. Ja? Jetzt kommen Sie mit mir und sagen dem Herrn Prokurator

Stiegemann ins Gesicht, dass Sie von mir kein Geld bekommen haben.

Ja, das werde ich verraten. Das werden wir sehen. Das verstehe ich nicht.

Pepino, welche Klosterschülerinnen? Machen Sie mich nicht verrückt.

Keine Panik. Ich mache jetzt erstmal einen ordentlichen Kaffee. Aber mit

Stäbchen, weise Frau.

Pepino, noch einmal.

Was ist mit dem Herrn geschehen, der hier inspizieren wollte?

Der wird gebadet, massiert, massiert und gebadet und... Noch immer? Komm, Peppi.

Peppino!

Herr Pfarrer, ich verstehe das

alles nicht.

Boss, ich habe was vergessen.

Zwei Damen haben nach Ihnen gefragt.

Da ist er ja, der Herr Berger. Der nicht da ist.

Das hast du wohl nicht erwartet, du hinterlistiger Gauner. Du Betrüger.

Also, wenn ich ganz ehrlich sein soll? Nein.

Jetzt ist endgültig Schluss mit den Lügen.

Das sind doch lauter Lügen. Wieso wissen Sie auf einmal nicht mehr, warum es

hier so aussieht? Ich schwöre Ihnen, bei meiner seligen... Herr Berger,

versündigen Sie sich nicht. Der Kaffee!

Da sind Sie, Herr gnädige Frau.

Sagen Sie, leidet Ihr Gatte an Gedächtnisschwund? Wer?

Ihr Mann, Ihr Ehegatte.

Hochwürden, wir sind nicht verheiratet.

Sie leben mit ihm im sündigen Konkubinat. Ich?

Ich lebe überhaupt nicht. Ich meine mit dieser Dame, ich kenne sie gar nicht.

Was, nicht kennen?

Interessant. Er lässt keine Gelegenheit, außer mich ins Bett zu locken und jetzt

kennt er mich nicht.

Also Herr Berger, das hätte ich nie von Ihnen gedacht. Ich kenne diese Dame

nicht, diese nicht und überhaupt keine. Da bist du ja, mein Lieber.

Herr Pfarrer.

Du bist wirklich der schlimmste Heuchler, den es auf Erden gibt.

Entschuldigung, ich... Dafür gibt es keine Entschuldigung. Ruhe!

Jetzt rede ich einmal.

Dieser Berger! Wenn ich dir in die Finger kriege!

Ja.

Schaust du? Ich werde in die Welt hinausschreien. Das ist der Betrüger

der... Alles nur nicht schreien. Er ist ein Bedrohlicher.

Er ist ein Bedrohlicher.

Bitte nicht schreien.

Nein, bitte nicht.

Nein, nein.

Ich schreie es in die ganze Welt.

Ich schreie.

Nein.

Huh?

Gut, fertig!

So, rein!

Herr Pfarrer!

Herr Pfarrer, was ist hier passiert?

Ich weiß es nicht. Der Herr Berger... So, und wo ist dieser Herr Berger?

Er muss mir sofort Rechenschaft ablegen!

Ich weiß gar nicht, wie ich dir das erklären soll.

Sag gar nichts, mein wunderbarer Liebster.

Wunder kann man nicht erklären.

Ich habe ja gar nicht gewusst, wie schön Liebe sein kann. Jetzt weiß ich es.

Nach so vielen, vielen Jahren Ehe.

Wir haben sehr viel nachzuholen, Liebling.

Wollten Sie sich also... Das dachte ich mir.

Aber erst zahlen Sie die 200 .000 Mark zurück. Die stecken doch da drinnen. Sie

gehen also zu, dass Sie das Geld von mir bekommen haben. Das habe ich doch nie

geleugnet. Gerade vorher hat er es abgestritten und jetzt streitet er es

abgestritten zu haben. Und dann verwenden Sie das Geld der Kirche für

Publikerhaus. Ja, aber mit dem ausdrücklichen Einverständnis des Herrn

Ich bitte Sie, Herr Prokurator, glauben Sie ihm kein Wort.

Na klar, ein klarer Fall von Betrug. Also.

Entweder Sie zahlen die 200 .000 sofort oder Betrugsanzeige. Auch sofort.

Dann lochen Sie mich gleich ein.

Hier ist ein Scheck über 220 .000 inklusive Zinsen. Ist das okay?

Warum hast du mir nicht längst gesagt, dass du mich nicht heiraten kannst, weil

du schon verheiratet bist? Dann hättest du das Geld früher bekommen.

Und vielen Dank für unsere Love Story im Love Hotel. Du warst hinreißend.

So gut wie heute bist du noch nie gewesen, mein Schatz.

Ciao.

Was sagen Sie jetzt?

Ich würde sagen, Donnerwetter.

Wie haben Sie das gemacht?

Damit Sie es nur wissen, Ihre Frau lässt sich scheiden.

Was? Meine Frau lässt sich scheiden? Das ist fantastisch.

Peter, wo bleibst du denn so lange? Ich hatte noch ein paar kleine geschäftliche

Formalitäten zu erledigen.

Und die sind doch erledigt, oder? Ich würde sagen, ja.

Aber wo sind meine Klosterschülerinnen?

Da sind sie ja.

Ja, die haben wohl nicht alle Hühner auf der Veranda.

Was gibt's denn da zu sehen?

Nichts, das sind unsere neuen Klosterschülerinnen.

Das sollen Klosterschülerinnen sein?

Ja, ja. Seit dem letzten Konzil hat sich allerhand geändert.

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