All language subtitles for Heidi.-.Die.Legende.vom.Luchs.2025.German.EAC3.1080p.WEB.H264-SiXTYNiNE

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Original subtitles

*sanfter Wind*

*Steine purzeln*

*Murmeltier pfeift*

*melancholische Alphornmusik*

*Luchse miauen*

*Jodeln*

*Vogelgezwitscher*

*Jodeln*

*Vogel flattert und zwitschert*

Ahhhh!

*Heidi kichert* -*Ziege blökt*

Los geht's. Hiyah!

*schlürft*

*Tür öffnet sich*

-Großvater! -Hoppla!

-Warum so fröhlich heute Morgen? -Es ist Samstag!

(kichert) Und was ist daran so besonders?

Die Post kommt heute, Großvater.

Und ich wette, Klara hat mir einen Brief geschrieben.

-Hey, Heidi! -Peter!

-*Heidi kichert* -Hey, hau ab, Rübli.

Das ist meins!

Ich hole dir ein Neues.

*Heidi/Claudia Koreck*

# Heidi, Heidi Deine Welt sind die Berge #

*seufzt tief*

# Denn hier oben Bist du zu Haus #

-Komm schon, Peter. -*beide lachen*

(Heidi) Juhu!

# Dunkle Tannen, grüne Wiesen im Sonnenschein #

*Peter keucht*

*Zugpfeife ertönt*

# Heidi, Heidi #

# Brauchst du Zum glücklich sein #

*Zugpfeife ertönt*

*Dampf zischt*

(ruft) Maienfeld, Maienfeld!

Willkommen im schönen Maienfeld!

Maienfeld, hier aussteigen bitte.

*atmet aus*

Entschuldigung, ich werde erwartet.

Hmm?

Was ist der schnellste Weg nach, ähm, Dörfli?

Dörfli? Da lang.

Na gut.

-*Vögel zwitschern* -*Kühe muhen*

*Ziegenglocken klimpern*

Hä?

Wow!

Ja, brav. Na, kommt schon.

Aargh, meine Güte!

Könnt ihr endlich den Weg freimachen?

Nicht zu fassen.

*Stimmengewirr*

*Ziegen blöken*

*lautes Klappern*

-(Mann) Weg da. -(Peter) Woah!

*Dampf zischt*

(staunt) Was war das denn?

-Jetzt komm schon. -Huh?

-*Stationsvorsteher summt* -(Heidi) Entschuldigung?

Ja, ja, ja?

Ist ein Brief für mich angekommen?

Lass mich nachsehen.

Ein Brief für Heidi.

Nein, der nicht. Der auch nicht.

-Tut mir leid, nichts dabei. -Aww.

Außer, ähm...

-Dem hier! -*schmunzelt*

-Ja! -*lacht*

-Was steht drin? -Er ist von Klara.

Ich wusste es.

"Liebste Heidi, Vater und ich verbringen..."

(Klara)

...unsere Ferien an der Ostsee.

Ich wünschte mir so sehr,

du wärst hier, Heidi.

Wir haben eine Menge Spaß

und es gibt hier

so viel zu erleben.

Jeden Tag scheint die Sonne

und das Wasser ist herrlich.

Und die Eiscreme,

die man hier kaufen kann.

Unglaublich!

Liebe Heidi, anbei senden wir...

"...dir ein Zugticket für nächsten Monat!"

Ja, das ist ja... Das wird ein großes Abenteuer!

Ach, was hast du für ein Glück!

-Ein großes Abenteuer? -(Stationsvorsteher) Jugend!

Beeil dich. Wir kommen zu spät zum Markt.

*stöhnt*

(Frau) Kostenlose Strüzli!

*Kuh muht*

Hier gibt es kostenlose Strüzli!

Wirklich?

Nicht vergessen, jeder bekommt ein kostenloses Strüzli.

Heute kommt ein wichtiger Gast zu uns aus der großen Stadt.

(kichert) Nimm dir so viele du möchtest.

Oh!

Übrigens, gern geschehen.

-Komm schon, du hast genug. -Danke.

(Peter) Mutter, passt du auf Rübli auf?

*Gruppe singt fröhlich*

-Berta, Schluss damit! -Lass uns tanzen!

*Singsang geht weiter*

Hier, Kleine, für dich.

Ein sehr leckeres, ähm, Küchlein.

Willkommen in Dörfli, Herr Schnaittinger.

Äh, Freunde, Bürger, Landsleute,

darf ich um eure Aufmerksamkeit bitten?

Äh, einige von euch kennen vielleicht den bekannten, ähm,

Geschäftsmann, äh, Herrn Schnaittinger.

Ein wahrer Großunternehmer und eine sehr wichtige...

Danke, ihr lieben Leute von, ähm, Dörfli.

Weg, weg! Tss, Tss.

(Junge) Der sieht ja komisch aus.

Verschneien Sie.

Mit Sicherheit einer der schönsten Plätze auf der Erde.

-*flatsch* -(Bürgermeister) Oh herrje!

(Mann) Ist schön hier!

Ich weiß, das Landleben ist hart, sehr hart.

Den ganzen Tag auf dem Feld arbeiten für einen kärglichen...

Berta, ich werde mit dir ein Hühnchen rupfen.

Wir müssen an die Zukunft unserer Kinder denken.

Die Welt ist im Wandel.

Moderne Zeiten brechen an!

Dies ist die Ära der Eisenbahn,

des Automobils, der Telefonie.

Maschinen sind der Weg zu einem besseren Leben!

Ich bin hier, um das Beste aus eurem Dorf herauszuholen.

F-für euch.

Ihr müsst euch nicht vor wilden Tieren fürchten...

Frag ihn. Frag ihn nach der Kirche.

Äh, was ist mit der Kirche?

Oh ja, genau! Die Kirche.

Äh, werden Sie den abgebrannten Kirchturm

wieder aufbauen?

Ja, wir werden den Kirchturm restaurieren, natürlich.

Dörfli wird in das moderne Zeitalter eintreten,

und dazu starten wir mit unserem eigenen Sägewerk.

Für den Bau des Sägewerks benötigen wir allerdings

von jedem hier in Dörfli die Zustimmung.

(leise) Und wie soll ich das bloß anstellen?

*grunzt*

*leises Knistern*

Großvater, Klara hat mich an die Ostsee eingeladen!

Ich hab noch nie das Meer gesehen.

Ich werde schwimmen und Sandburgen bauen

und... und Eis essen und ganz viel spielen!

Und ich fahre mit diesem Dampfzug-Waggon-Dings!

Heidi, Heidi, Heidi, mach langsam, bitte.

Dieser Mann, Herr Schnaittinger,

er war heute im Dorf

und es gab kostenlose Strüzli!

-Kostenlos? -Ja!

Und er sagte etwas von einem Säge...

-Sägewerk? -Ja, Sägewerk!

Hast du eine Vorstellung,

was diese Dinger mit unseren Bergen und Bäumen anstellen?

Er hat gesagt, dass er den Kirchturm repariert.

Das ist doch was Gutes, oder?

-Großvater, stimmt was nicht? -*grunzt schwer*

*grunzt*

Auf mich wartet ein großes Abenteuer.

Ich besuche Klara.

Könntet ihr währenddessen nach Großvater schauen?

*Bäume knarzen leise*

*seufzt* Vielen Dank.

*Eimer knarzt*

*Zirpen*

*schnüffelt*

*Luchs miaut*

*unheilvolle Musik spielt*

*Henne gackert leise*

*knurrt leise*

*Hennen gackern laut*

*Hennen gackern, flattern*

(Frau) Hä?

-*beide schrecken auf* -*Luchs faucht*

*seufzt*

(ängstlich) Du!

-Mach, dass du wegkommst! -*knurrt*

Weg, weg!

-Hau ab! -*Mann grunzt*

-(Mann) Woah! -*Frau schreit*

Und wag es nicht, noch mal wiederzukommen!

*Luchs kreischt*

*Luchs wimmert*

(Frau) Ihr lasst meine Berta in Ruhe!

*faucht*

Weg mit euch!

*Henne gackert*

*wimmert*

*Vogelgezwitscher*

*Kuh muht*

*Ziegenglocken läuten*

(fröhlich) Guten Morgen.

Bürgermeister, Bürgermeister!

(Bürgermeister) Huh?

Ein Luchs war bei unserer Berta.

-Wer? -Meine Lieblingshenne, Berta!

Was gedenken Sie zu tun, um uns gegen Luchse zu schützen?

-Nun... -Ja, was wirst du unternehmen?

Nun, ich...

Verzeihen Sie, ich habe Ihr Gespräch mitbekommen.

-Sie haben ein Luchs-Problem? -Es ist furchtbar!

Ich kümmere mich darum.

Ah, und Sie könnten mir ihre Zustimmung

zu meinem Sägewerk geben.

Nie mehr in Angst leben, das wäre doch mal

wunderbar, nicht wahr?

*lacht*

*schnurrt*

*Sanfte Streichmusik spielt*

-*muht laut* -*quiekt*

*schnüffelt*

*schnuppert*

*schnurrt*

-*dumpfer Aufprall* -*quiekt*

*Vogelgezwitscher*

*Bienen summen*

*Glöckchen klingelt*

*Ziege blökt*

*grunzt*

*Rübli blökt*

Hmm?

*grunzt*

(Peter) Hör auf damit, Rübli!

-(Peter) Hörst du nicht? -Na, geh.

(Peter) Rübli, stopp!

Komm her, Rübli!

Uh, Entschuldigung.

*Peter hechelt*

Haben Sie das von den Luchsen gehört?

Hmm?

Na, ein paar Luchse haben auf dem Feichtmooser-Hof

die Hühner gejagt.

Wirklich?

Die Leute im Dorf haben die Hosen voll,

und Schnaittinger hat Fallen aufgestellt.

Er sagte, er will die Leute im Dorf beschützen.

Großvater, kann ich mit Peter mitgehen?

-Huh? -Danke.

Auf geht's!

Schnaittinger? Das ist doch der mit der Sägemühle.

(Peter) Martha, Frieda, Emma,

und das sind Lisa, Ida und Hanna.

-*lacht* -(kichert) Peter!

*beide seufzen*

(Heidi) Umm.

*Ziege blökt*

*entferntes Miauen* *schreckt auf*

Was war das?

Hä?

*Miauen geht weiter*

(Heidi) Ups!

-*Luchs wimmert* -(Peter) Oh.

Das... das ist bestimmt eine von Schnaittingers Fallen!

Bleib hinter mir.

*Luchs wimmert*

Oh nein!

Wir müssen es da rausholen.

*beide stöhnen*

Oh!

*Stein poltert leicht*

Oh!

*unheilvolle Musik spielt*

(Peter) Heidi!

*seufzt*

*beide seufzen erleichtert*

-Ein Luchsbaby. -Aww.

-*jault* -Es ist verletzt.

-Was hast du mit ihm vor? -Ich nehme ihn mit nach Hause.

Bist du total verrückt?

-Das ist ein wildes Tier. -Aber er ist verletzt.

Er wird allein nicht überleben.

*seufzt* Das ist ja eine super Idee.

Ja.

Ha, da!

Aww. *kichert*

*grunzt*

*Hund bellt*

-*Heidi summt* -Hmm?

*summt weiter*

*grunzt*

*Wasser plätschert*

Shh, hab keine Angst.

Ich tu dir nichts.

Ich will dir nur helfen.

-*quiekt* -Shh, halt still.

Der Verband macht nur, dass es dir bald besser geht.

*murrt*

Hier, ich mache dir ein ganz weiches Bettchen,

nur für dich alleine.

-In Ordnung? -*wimmert*

Wie nenne ich dich eigentlich, mein Kleiner?

Wir brauchen einen Namen, der gut zu dir passt.

Mal sehen, was fällt uns denn ein?

-Vielleicht Peps? -*schnurrt*

Gefällt dir der Name? Peps?

Oh, Peps, ich werde dich gesund pflegen.

-Klingt doch gut, oder? -(Großvater) Heidi!

-Abendessen! -Ich komme!

Shh, warte hier.

*gurrt*

*grunzt*

Dein Lieblingsessen.

Eintopf.

-Ich spreche das Tischgebet. -Hmm?

Mhm, huh?

Mach die Augen zu.

*grunzt*

Danke für das Essen, das du uns gegeben hast.

Es soll uns stark und, äh... gesund halten,

damit wir draußen spielen können. Amen.

*grunzt*

-Guten Appetit. -*räuspert sich*

-*schlürft* -Hmm?

Du hast ganz schön Hunger heute, hmm?

Ja, stimmt.

Und jetzt bin ich... so müde.

-Ich gehe gleich schlafen. -*dumpfer Aufprall*

Hmm? Was war das denn?

(übertrieben) Ich bin wirklich, wirklich müde.

Hmm?

(flüstert) Hey, Peps.

Peps, wo steckst du?

*gurrt*

*keucht* Peps!

Ganz ruhig.

Ich hab was für dich.

Na, hol es dir.

*gurrt*

Komm schon, Peps, du musst was essen.

*Heidi lacht*

Du bist richtig hungrig.

Hier, noch mehr.

*Peps wimmert*

*schnüffelt*

*schnarcht*

*Heidi gähnt* Zeit zu schlafen.

*sanfte Streichmusik*

*gurrt*

*sanfte Streichmusik*

*wimmert*

-*Heidi schnarcht* -*Peps schnüffelt, grunzt*

-Hmm? -(murmelt) Peps.

*schnurrt*

*kichert*

*räuspert sich*

-*schlürft* -*Großvater summt*

Warum steckst du dir denn Essen in deine Tasche?

Äh, hab ich gar nicht.

Hmm, und... wie nennst du das?

Das... das ist eine sehr gute Frage,

und die Antwort ist, ähm...

Möchtest du mir irgendetwas erzählen?

Hmm?

Ähm.

-Nö. -*Peps quiekt*

Hmm?

Also, die Wahrheit...

-Großvater, die Wahrheit ist... -Heidi.

-Ähm. -*dumpfer Aufprall*

*seufzt*

Du hast diesen Luchs aus einer Falle befreit?

Ja, Großvater.

Es tut mir leid.

Ich dachte, ich dürfte ihn vielleicht nicht behalten.

*seufzt* Natürlich nicht, Heidi.

Er ist ein wildes Tier...

und er gehört in die Berge und nicht in unser Haus.

Ich weiß, Großvater.

Ich wollte... *schnieft*

Ich wollte ihm doch nur helfen.

Er ist verletzt.

*seufzt*

Na ja, jetzt wo er schon mal da ist.

Er darf so lange bleiben, bis er wieder gesund ist.

Aber du musst gut auf ihn aufpassen, versprochen, Heidi?

Ja! Jaja!

-Danke, Großvater! -*kichert*

Denkst du, er wird wieder gesund,

bevor du zu Klara fährst?

*Kuhglocke klimpert*

Wenn ich Peps wirklich helfen will,

dann muss ich alles lernen was es über Luchse...

(Heidi) Hmm?

Hanna. Setz dich.

*Peps schnurrt*

Du hast ihn mitgenommen?

Aber... warum das denn?

Ich kann ihn nicht alleine lassen.

Wolltest du nicht Klara besuchen?

Ich hab es ihr erklärt. In einem Brief.

Du hast dich so darauf gefreut.

Ich weiß, aber Peps braucht mich.

Klara wird mich schon verstehen.

Hab ich nicht recht, Peps?

*Hühner schnattern*

-Guten Morgen, Brigitte. -Hallo Susanne.

*Rübli blökt*

*Bürgermeister gähnt* Guten Morgen.

Oh, Herr Schnaittinger, äh, was...

Ich habe heute morgen meine Fallen kontrolliert,

und diese Falle wurde zerstört.

Aber die Falle wurde eindeutig geöffnet

und sehen Sie, hier hängt ein Stückchen Fell.

Ich komme nicht mehr mit, Herr...

Irgendjemand hat eine meiner Fallen zerstört,

und einen Luchs befreit!

-*Frau schreckt auf* -(Mann) Das ist ein Skandal!

Ich versuche,

der Dorfgemeinschaft zu helfen,

und das ist der Dank dafür?

Wer auch immer das getan hat,

ist jetzt vielleicht mitten unter uns.

Es ist die Natur, die sich gegen...

Wer noch nicht die Petition unterzeichnet hat,

sollte es jetzt tun!

(Heidi) "Der Eu... Eurasische Luchs

lebt oberhalb der Baumgrenze in den Gipfeln der Alpen.

Das Weibchen bringt im April ihre Jungen zur Welt,

die bei ihrer Mutter bleiben, bis sie ein Jahr alt sind.

Zu ihrer Beute zählen Rehe, Kaninchen und Nagetiere.

Sie können eine Maus aus 70 Metern Entfernung sehen.

Und ihre eigene Mutter

aus einem Kilometer rufen hören.

Ausgewachsen erreichen sie eine Länge von 120 Zentimetern

und sie können mit einem Satz

über fünf Meter weit springen."

*fröhliche Musik spielt*

*miaut*

Aww. *kichert*

*fiepst*

-*pfeift* -*Ziegen blöken*

*pfeift*

*Vogelgezwitscher*

*Eulenruf*

Ey!

Ey, Rübli!

Das ist meins!

Rübli, gib es mir sofort zurück!

(Peter) Rübli!

*fröhlicher Singsang*

*knurrt*

Hmm?

*kichert*

Woohoo!

Ahh.

*kichert*

*fiepst*

Hier, mein Kleiner.

Nicht auffressen.

Aww. *kichert*

*Rübli blökt*

Ah! Ah, ah, ah!

Ow, ow, ahh!

-(Peter) Woohoo! -(Heidi) Wee!

*jubeln*

*Peter keucht* Hey!

(schreit) Rübli!

*Möwen kreischen*

*Wellenrauschen*

Hmm.

*seufzt genervt*

-Klara! -Heidi... hat abgesagt.

Ohh, mein Schatz, das... das ist wirklich sehr schade.

Schreibt sie auch, weswegen?

Sie hilft einem kleinen, verletzten Luchsjungen,

der in der Nähe von Dörfli in einer Falle saß.

Es... gibt keine Luchse in Dörfli.

Anscheinend doch.

Ein Geschäftsmann hat Fallen aufgestellt, um sie zu fangen.

-Hmm. -Alle hatten Angst.

Ein Geschäftsmann? Könnte ich ihn kennen?

-Ja, sie schreibt. Schn... -Schnaittinger?

-Mm-hmm. -Hmm, der Name sagt mir was.

Ah, der Kerl, der...

Heidi sagt, dass er ein großes Sägewerk in Dörfli bauen will.

Tja, das wäre nicht das erste Mal,

dass er das versucht.

(Heidi) Woohoo!

(Großvater) Hmm.

Hallo Großvater.

Willst du nicht doch zu Klara? Das wäre schön für euch beide.

Ich kann doch nicht.

Ich muss auf Peps aufpassen.

Heidi, hör mir einen Moment zu.

Was hast du, Großvater?

Peps ist ein wildes Tier

und er muss bald wieder zurück zu seiner Familie,

aber Freunde sind wichtig.

Sie sind für immer.

Ich möchte dir etwas zeigen.

-Die Zunderdose? -Mhm.

"Für... Vater."

"In Liebe, To... Tobias und Adelheid."

Mm-hmm, deine Eltern gaben sie mir

und darum passe ich auf sie auf.

Eines Tages wird sie dir gehören.

Ich weiß, wie viel Klara dir bedeutet.

Und wenn du dich um das kümmerst,

was dir wertvoll ist, bleibt es für immer.

Weißt du, ich hab das zu spät begriffen.

Danke, Großvater.

Mmm.

*emotionale Streichmusik*

*seufzt*

(Bürgermeister) Herr Schnaittinger!

Gut, dass Sie da sind.

Ich fand ein paar Grundstücke, die ich gerne erwerben möchte.

(außer Atem) Ich wollte gerade mit Ihnen... darüber reden.

Hmm?

Alle Bewohner sind dafür, nicht wahr?

Äh, ja, dass...

Ja, sie haben alle unterzeichnet.

-Äh, alle außer einem. -*lacht*

Was soll's?

Einer kann nicht den Willen eines Dorfes aufhalten.

Sie... kennen die Regeln.

-Jeder muss der Vereinbarung... -Ja, ja, ja, aber...

Erst recht, wenn es um den Wald geht.

Welcher von denen ist es?

Er, kommt nie nach Dörfli.

Ein alter Mann und ist sehr eigensinnig.

Wir haben schon lange nicht mehr miteinander gesprochen,

seit er Frau und Sohn verlor.

Ist das nicht der gleiche alte Mann,

der die Kirche angezündet hat?

Nein, er war das auf gar keinen Fall.

-Wo finde ich den Kerl? -Ähm, dort oben.

*Dampf zischt*

*Maschine rattert laut*

*Kuhglocken klimpern*

*Rattern nähert sich*

Argh!

*stetig verlangsamende Musik*

*keucht*

-*Klopfen* -Hmm?

*Schnaittinger keucht*

-Mein Name ist... Schnaittinger. -Hmm?

Würde es Ihnen was ausmachen, mich, ähm, mich reinzulassen?

Das tut es.

(flüstert) Puh. Peps! Nicht!

(Schnaittinger) Ich baue den Kirchturm wieder auf.

-(Großvater) Und? -Komm her!

(Schnaittinger) Einfach, um den Menschen zu helfen.

Unglücklicherweise hat jemand eine Falle zerstört

und einen Luchs befreit.

Nun, davon haben Sie hier bestimmt nichts mitbekommen,

aber hiervon, mein Lieber, ganz bestimmt.

Komm her, Peps.

(Schnaittinger) Die Petition für den Bau des Sägewerkes.

Alle haben unterzeichnet,

aber Ihre Unterschrift fehlt noch.

-Was muss ich tun? -*seufzt*

*seufzt*

Sie ziehen ihren Stiefel durch.

Das schätze ich sehr.

Also gut, was halten Sie von... 10.000 Franken?

Was soll ich damit anfangen?

Sie verkaufen ihr kleines... Häuschen

und verbringen den Rest ihres Lebens in purem Luxus.

Kein Luxus auf der Welt kann mir das geben,

was mir diese Aussicht bietet.

Schau.

*seufzt genervt*

Ja, das ist eine wunderschöne Aussicht, aber...

die kriegen Sie überall.

Überall ist aber nicht hier.

Vergessen Sie es.

Ich kann Leute nicht ausstehen,

die sich mir in den Weg stellen!

Geht mir genauso.

*miaut* -Runter von meinem Land!

(Schnaittinger) Sie!

Sie waren das!

Sie haben den Luchs befreit!

-Gut gemacht, Joseph. -Runter von meinem Land!

Mit dem größten Vergnügen.

*lacht*

Mal sehen, was die Leute im Dorf dazu sagen.

-*Schnaittinger lacht* -Oh, Peps.

*keucht laut*

*Peps schnurrt*

Dieser Mann wird dir nie wieder was antun, versprochen.

Ich bringe dich zurück zu deiner Familie.

*wimmert*

Dort bist du in Sicherheit.

*Großvater schnarcht*

-*Holz knarrt* -*Großvater schnarcht*

*Grunzen*

*Peps schnurrt*

Shh.

*seufzt*

Ich mache nur einen Spaziergang, Joseph,

aber du bleibst hier!

Bleib.

Bleib!

*Heidi seufzt*

-*schnarcht* -*Stein klopft*

-*Klopfen geht weiter* -(Heidi) Peter.

Huh?

Was machst du denn hier? Es ist mitten in der Nacht!

Ich bringe Peps zurück zu seiner Familie.

Bist du verrückt?

Du kannst da nicht alleine hoch.

Ich bin nicht allein. Ich hab Joseph dabei.

-Und dich! -*seufzt*

Weiß Großvater Bescheid?

Er würde mich niemals gehen lassen.

Und das hat einen guten Grund.

Geh wieder schlafen.

*Stein klopft*

*seufzt genervt*

Mann, du bist ja immer noch da.

Geh nach Hause, Heidi.

Ich kann nicht.

Ich muss es tun.

-Für ihn. -*miaut*

*schnurrt*

*seufzt* Ich komme auf jeden Fall mit.

*kichert*

Peter kommt mit uns.

Wir bringen dich nach Hause, Peps.

*orchestrale Musik spielt*

In den Bergen lauern überall Gefahren.

Klippen, Felsspalten, Steinschläge.

Und von einer Sekunde auf die andere

schlägt das Wetter um.

*orchestrale Musik*

(Heidi) "Die Luchse leben in den Bergen,

oberhalb der Baumgrenze.

Dort oben ist es sicher für sie.

*Peter gähnt* Und genau da müssen wir hoch.

*orchestrale Musik*

*Musik schwillt an*

Komm schon.

*beide grunzen*

*epische Orchestralmusik*

*Steine bröseln*

*Adler ruft*

*Musik schwillt ab*

Guten Morgen, mein Junge.

Huh? Joseph?

Joseph? *pfeift*

Joseph!

Hä?

(ruft) Heidi, Frühstück.

Komm runter!

*Boden knarzt*

Heidi?

*schreckt auf*

*keucht*

-Sind wir endlich da? -Es ist nicht mehr weit.

Wir müssen nur noch über diesen Hügel und diese Klippe...

*stöhnt laut*

*lacht* Alles klar bei dir?

Ich kann nicht mehr.

Lass mich einfach zum Sterben hier liegen.

Oh, das letzte Brot muss ich...

ja dann wohl leider alleine essen.

*keucht* Du hast noch ein Brot übrig?

*lacht*

Du kannst nicht essen, wenn du tot bist.

Vielleicht schaffe ich es noch ein bisschen weiter.

Na, dann kannst du es haben.

Aber iss es nicht auf einmal.

Wir haben einen langen Weg vor uns.

Dieser Adler... verfolgt uns schon eine ganze Weile.

Der hat bestimmt auch Hunger.

-*Adler kreischt* -Oh, nein!

*Heidi schreckt auf* Peps!

Hey, Peps!

*bellt*

*keucht*

Pass auf, Peps!

*spannungsvolle Musik spielt*

*quiekt*

*Musik wird intensiver*

*Adler kreischt*

-(Heidi) Verschwinde! -Hau ab!

-Ow, hör auf! -Nein!

-Ja, gib's ihm, Peter! -Geh weg!

Verschwinde!

*Adler kreischt*

Nein!

Mein Frühstück!

(dramatisch) Nein!

Ich hab's ja gesagt, die Berge sind gefährlich.

Peter, du hast uns gerettet!

Ja. Na, sicher.

*summt*

(Großvater) Hey!

-(ruft) Brigitte! -Hallo.

Hast du Heidi gesehen?

Ähm, ich dachte, sie ist mit Peter.

-Oben bei euch? -*stöhnt*

Ich suche in den Bergen nach ihnen!

Und jetzt?

Da lang oder da lang?

*schnuppert*

*Heidi kichert*

-Das ist der Weg. -Oh.

*fröhliche Streichmusik*

Komm schon, Peps, hier geht's lang.

(Heidi) Gut gemacht, Peps!

Hä?

-Oh oh, wir kriegen Probleme. -Warum?

Das Wetter. Ein Sturm zieht auf.

Wir werden hier bald nichts mehr sehen.

Wir müssen Unterschlupf finden,

und zwar schnell.

-Hier bist du sicher. -Das kann Jahre dauern.

Oder sogar Tage.

-*Heidi schreckt auf* -Beeil dich, schnell!

*atmet schwer*

*Murmeltier pfeift*

*atmet tief aus*

*Grollen*

(ruft laut) Heidi!

*Stimme hallt wider*

(ruft) Peter!

*Stimme hallt wider*

Joseph!

(außer Atem) Ugh!

*dramatische Klänge*

Ohh!

*dramatische Musik*

(ruft aufgeregt) Bürgermeister, Bürgermeister!

Heidi und Peter sind allein in die Berge!

Großvater ist ihnen hinterher, um sie zu suchen.

-Was? -Ein Sturm zieht auf.

Sie sind alle in Gefahr!

*Donner grollt*

*spannungsvolle Musik spielt*

*ächzt*

*keucht*

-Ahh, Peter! -Heidi, Vorsicht!

*spannungsvolle Musik spielt*

*beide seufzen*

*Wind heult*

*Donner grollt*

*heulender Wind*

*stöhnt*

-Alles in Ordnung, Peps? -*miaut*

-Puh. -Puh.

*Joseph bellt*

-Joseph! -Joseph!

*Peter keucht*

-Ich hab eine Höhle gefunden. -Ach, Peter.

Los, nichts wie rein da.

Schnell.

Keine Angst. Es wird alles gut.

*fiepst*

Ich wusste doch, dass das eine doofe Idee ist.

Großvater bringt uns um, wenn wir zurückkommen.

Wenn wir nicht schon vorher hier sterben.

*Schnarchen*

Huh?

Uähh, geh weg!

Hmm? Heidi?

*Joseph bellt*

(gähnt) Der Nebel ist weg.

Wir sind gerettet.

Ja, aber... sieh mal.

*schreckt auf*

(Peter) Oh, nein!

(Heidi) Was ist mit den Bäumen passiert?

(Peter) Ich... ich weiß nicht.

*Peter seufzt*

*Heidi schluchzt*

*Joseph schnuppert*

Hat er was gefunden?

Ja, vielleicht die Luchsfamilie?

*schreckt auf* Wir sind ganz nah dran!

-Los, komm! -Heidi, warte!

Warte auf mich!

*einzelne Krähen krächzen*

*Steine kullern*

Huh?

*Krähe kräht*

*beide keuchen*

*krächzen*

*bellt*

Hä?

Was ist das?

Huh?

(Heidi) Ist das ein Sägewerk?

-Sägewerk... Schnaittinger? -Na klar!

Dann hat er hier die ganzen Bäume gefällt.

Ganz bestimmt haben die Luchse früher

auf dieser Seite des Berges gelebt.

Bis dieser Schnaittinger ihr Zuhause zerstört hat.

Und ohne Wurzeln, die den Boden festhalten,

verwandelte sich der Berg in eine Schlammlandschaft.

Ja, und darum sind sie ins Dorf gekommen.

Sie haben nur nach Futter gesucht.

*Scheppern*

Lass uns hier verschwinden.

Huh? Peps, was hast du?

-*jault* -Peps!

*Joseph bellt*

Bleib, Joseph.

(Heidi) Guter Junge.

*Heidi keucht*

-*quiekt* -Was hast du, Peps?

-Alles in Ordnung? -Hast du das gehört?

*Holz knarzt*

(Heidi) Das könnte seine Mutter sein, mach schnell!

Ich komme! Heidi, wo bist du?

(Heidi) Hier.

Er ist da unten.

Da.

Da unten.

Wir müssen sie befreien.

*knurrt*

*Metall scheppert*

*wimmert*

*Holz knarzt*

*Luchs schreit*

-Warte mal kurz. -Was denn?

Ha! Wir brauchen dieses Seil.

*Boden knarrt*

-Vorsicht, Peter! -*beide ächzen*

Gleich. Ich hab es... fast.

*beide ächzen*

-Ja! -Ja!

Hab dich.

Na gut, und... und jetzt?

*Holz knarzt*

*Luchs quiekt*

*Holz knarzt*

Aargh.

Grr.

*spannende Musik*

-Ja! -Gut gemacht!

*beide ächzen*

*pfeift*

-(Heidi) Hierher, Joseph. -*Peter grunzt*

-Ja, zieh! -*beide ächzen*

Zieh fester, Joseph!

(Heidi) Komm schon, fester!

-Ja! -Du hast es geschafft, Heidi!

Wir haben es geschafft, Peter. *kichert*

Danke, Joseph.

*seufzt*

Hepp!

Na los, jetzt du.

*schnurren*

Und was machen wir jetzt?

Wir müssen sie aus diesem Tal rausholen.

Aber wie?

Hmm, ich hab eine Idee.

*Eulenruf*

*quäkt*

Komm her, Peps.

*kichert*

*grunzt*

Woah!

*keucht* (flüstert) Es funktioniert.

*miaut*

*jault*

*Maschine rattert laut*

*Dampf zischt*

*Tür knarzt*

*Maschine rattert leise*

*ächzt*

*Ziegenglocken klimpern*

*lacht vor Aufregung*

*Tür knarzt*

Hmm.

*Boden knarzt*

Mhm.

Hmm?

Ugh.

Hmm.

*lacht*

*kichert schelmisch*

*ahmt Autogeräusche nach*

Nein, nein, nein, weg von meinem Automobil,

du kleine Rotznase!

-Runter, sage ich! -*Hanna stöhnt*

Hey! *grunzt*

*verärgertes Grunzen*

Huh?

-*beide brummeln* -Was ist denn hier los?

Halt dich da raus, alte Schachtel.

Was erlauben Sie sich!

Niemand redet so mit meiner Mutter, klar?

Sagst du.

*Huhn gackert*

*sanfte Klänge*

*Peter keucht*

*bellt*

(Heidi) Joseph!

*spannungsvolle Klänge*

*keucht*

*bellen*

*schweres Schnaufen*

-*Peter schreckt auf* -Oh, Großvater!

*beide seufzen*

*fröhliche Klänge*

*Peps miaut*

*Luchsmutter gurrt*

Ist alles in Ordnung, Großvater.

Sie begleiten uns.

*seufzt*

(Heidi) In dem Tal mit dem Sägewerk,

da waren alle Bäume gefällt, und alles war nur Matsch!

Eine einzige, riesige Schlammlandschaft!

Gut, dass du ihn davon abgehalten hast,

noch eins zu bauen.

Hoffentlich hab ich das.

(Großvater) Wir übernachten hier

und bringen deine Luchsfreunde morgen früh zur Baumgrenze.

Und dann gehen wir nach Hause.

Es tut mir wirklich leid,

dass ich rausgeschlichen bin, ehrlich.

Ich weiß, du wolltest nur das Richtige tun.

Habt ihr Hunger?

-Ja! -*keucht*

(Peter) Würstchen!

*fiepen*

Hier, für dich.

Guter Junge.

*Großvater lacht*

-(Heidi) Für euch. -(Peter) Heidi!

*schnüffelt*

*Peter murrt*

-*kichert* -Yay!

Nachtisch?

(Peter) Wow, sieht aus wie damals,

als die Kirche abgefackelt ist.

-Weißt du noch? -Peter!

Au! Wofür war das denn? Was ist?

Warum soll ich das nicht sagen?

Sei einfach leise.

*seufzt*

Peter, ich...

Das ist ein schwieriges Thema.

Warum denn?

Warte.

Sie waren es?

-Wirklich? -*Grandpa seufzt*

Als mein...

als mein Sohn starb,

nach dem Tod deiner Eltern,

da war ich

wütend auf alles und jeden.

-(Peter) Oh... -(leise) Nein.

Ich ging nicht mehr zur Kirche,

sprach nicht mehr mit den Leuten im Dorf,

und dann...

*lauter Donner*

...eines Nachts, auf meinem Weg nach Hause.

-(Heidi) Großvater? -*keucht*

Die Leute im Dorf kämpften gegen das Feuer.

Sie taten, was sie tun mussten,

und ich... ging weiter.

(Heidi) Du hast ihnen nicht geholfen?

-*lautes Klirren* -*Leute keuchen*

*gedämpftes Stimmengewirr*

*seufzt*

Manche sagten, ich hätte das Feuer gelegt.

Also zog ich mich zurück.

(schluchzt) Ich war so traurig... und einsam.

Bis dich dann

deine Tante eines Tages zu mir brachte.

Und seitdem hat das Leben wieder einen Sinn für mich.

Heidi, ich darf dich nicht auch noch verlieren.

-*Heidi schluchzt* -*seufzt*

*Peps wimmert*

(leise) Oh, Großvater.

*atmet mürrisch*

*kichert schelmisch*

*Vogelgezwitscher*

*Bienen summen*

-Das ist weit genug. -*Peter stöhnt*

Wundervoll.

(Peter) Wow!

*sanfte Streicher*

*lebendige Naturklänge*

Hier gehören sie hin.

Sie wissen, was sie tun.

*miaut traurig*

*seufzt*

Hmm?

Na...

Das ist... dein neues Zuhause, Peps.

Hier seid ihr in Sicherheit.

Und ich... *atmet ein*

Ich muss jetzt auch nach Hause.

Ich werde dich vermissen.

-*schnurrt* -*seufzt*

Leb wohl, Peps.

*gefühlvolle Musik spielt*

*weint hysterisch*

*Peter weint weiter*

Meine Leute arbeiten hart und wie Sie sehen,

erstrahlt Ihr Glockenturm schon bald in...

(Mann) Herr Schnaittinger, ich hab hier was gefunden.

Was denn?

-Was haben Sie denn da? -Eine Art Dose.

Vielleicht schauen Sie mal selbst.

Bitte sehr.

-Zeigen Sie doch mal. -Hmm?

Aha, und es sind Namen drauf eingraviert.

Was? Das kann doch nicht wahr sein!

-*Mädchen jubelt* -Huh?

*frohe Kinderstimmen*

(Mädchen) Großvater hat sie gefunden!

Heidi und Peter sind zurück!

*Stimmengewirr*

(glücklich) Oh, da sind sie!

-(Frau) Sie sind wieder da! -Oh, Heidi!

Du bist gesund und munter.

Du musst ja ausgehungert sein. Hier, für dich.

(Brigitte) Huh?

-(Mädchen) Heidis Großvater. -(Frau) Was will der hier?

(Frau) Er war es doch!

Er hat unsere Kirche angezündet!

-Ah, du bist hier. -Bürgermeister?

-Ist das... deine? -Häh?

Wo... wo hast du die her?

Sie lag unter den Überresten des Kirchturms.

-Was? -(Frau) Ich hatte recht.

Du hast das Feuer gelegt! Wusste ich's doch!

Der alte Mann hat unseren Kirchturm niedergebrannt!

*Stimmengewirr*

(Mann) Verhaftet den Brandstifter! Er war's!

Ergreift ihn und... äh... sperrt ihn ein.

(Heidi) Nein, Großvater, nein!

*kichert schelmisch*

Huh?

Hmm.

*traurige Klänge*

*Heidi schnieft*

Danke, Brigitte.

Peter kann froh sein, dich als Mutter zu haben.

-*Heidi schnieft* -Aww.

*schwermütige Musik spielt*

*Bäume rascheln*

*schluchzen*

(schluchzt) Er war es nicht, ich weiß es.

-Ich weiß. -Er war es nicht!

Ich weiß.

Morgen gehen wir zu ihm und dann finden wir heraus,

wie wir ihm helfen können.

-*weint* -Aww.

Mach dir keine Sorgen. Es wird sich alles aufklären.

Versuch zu schlafen, ja?

*Schritte entfernen sich*

*seufzt*

-*Tür öffnet sich* -Huh?

-*Pfeifen* -Wer ist da?

*Pfeifen geht weiter*

Wer sind Sie?

Wie gefällt Ihnen Ihre neue Aussicht?

Sie? Sie! Sie stecken hinter alldem!

Ich sagte ja.

Ich kann Leute nicht leiden,

die sich mir in den Weg stellen.

-Ist das so? -Es ist nicht persönlich.

Es ist geschäftlich.

Ich musste Sie aus dem Weg bekommen.

Und warum?

Damit ich mein Sägewerk bauen kann.

-(wütend) Sie! -*lacht*

Wieviel bekommt man hier für Brandstiftung?

Ich hörte was von lebenslänglich.

Solange man mich nicht verurteilt hat,

brauchen Sie meine Unterschrift.

-Ach ja? -So ist das Gesetz hier.

Sieht ganz so aus, als ob Sie doch meine Hilfe brauchen.

Was Sie nicht sagen.

Jetzt ist es persönlich.

Und ich werde etwas finden, das Ihnen wichtig ist.

*schreckt auf*

*Vogelgezwitscher*

*Huhn gackert*

*Heidi keucht*

*Schnaittinger summt*

Schnaittinger.

Schnaittinger, ich werde jedem hier die Wahrheit

über Sie und ihr Sägewerk erzählen!

Die Wahrheit?

Darüber, wie gut das Sägewerk für Dörfli sein wird?

So wie in dem anderen Tal?

Wo kein Baum mehr steht und alles zerstört ist?

-Alles ist... weg! -Woher weißt du das?

-Ich sah's mit eigenen Augen! -Was soll's?

Wem werden die Leute glauben? Dir und deinem Opa?

Oder mir, der das Beste für sie will?

Alle werden mir glauben. Sie werden sehen!

-Hör auf!! -*schreckt auf*

Was, wenn ich dir sage,

dass ich dir das Wertvollste nehmen werde,

das du noch hast?

Ich habe versprochen, das Dorf zu schützen,

und ich halte meine Versprechen immer.

Ich habe einen Luchsjäger engagiert.

Er kommt mit dem nächsten Zug.

Ich bin mir sicher, das wird eine erbauliche Jagd.

Bitte, Peps ist jetzt mit seiner Familie

oben an der Baumgrenze!

Da stören sie niemanden!

*lacht*

Dank dir weiß ich, wo ich sie finde!

*Maschine knattert*

Nein!

*Dampf zischt*

-Komm, mein Schatz. -Danke.

Wir müssen nach Dörfli, so schnell wie möglich.

-Wir haben zwei Polizisten... -Bürgermeister! Bürgermeister!

Ich muss zu meinem Großvater. Bitte, ich muss zu ihm.

-Komm mit, armes Mädchen. -Danke.

Vergiss nicht, dass alles hier zu seinem Besten geschieht.

Ich werde draußen warten.

Ach ja, der Wachtmeister...

-Hey, die Polizei ist da! -Die Polizei?

Äh, hör mir zu, Heidi, du musst tapfer sein,

bis wir den ganzen Fall geklärt haben, ja?

Äh, immer mit der Ruhe. Ich komme ja schon!

Heidi?

-Großvater! -*seufzen*

Wir müssen hier schnell weg.

Es tut mir leid, aber ich kann nicht davonlaufen.

(wütend) Es tut dir leid?

Alle geben dir die Schuld am Kirchenbrand

und obwohl du es nicht warst, sagst du kein Wort?

Es wird sich alles aufklären.

Jetzt kommst du ins Gefängnis und sagst immer noch nichts?

Großvater, wir müssen uns beeilen!

Schnaittinger holt Jäger. Die haben es

auf die Luchsfamilie abgesehen!

Wir müssen sie aufhalten!

Großvater, bitte, ich brauche deine Hilfe.

-Ich schaffe das nicht allein. -(Polizist) Wo ist er?

(Bürgermeister) Unten im Keller.

-Schnell weg! -Wir haben nicht ganzen Tag.

*spannungsvolle Klänge*

Heidi, es ist Zeit.

Dein Großvater muss jetzt... Was?

Hilfe! Er ist geflüchtet.

-Wer? -Durchsucht alle Gassen!

Was?

*stöhnt*

Huh?

(Heidi, leise) Schnell.

Huh?

*räuspert sich*

-Da lang! -Jawohl!

*Glocke schellt*

-Was geht hier vor sich? -Woher soll ich das wissen?

*Glocke schellt weiter*

Komm.

Los!

Hmm.

Hmm.

Hah.

*Großvater keucht*

Komm schon.

(Großvater) Oh.

*Großvater grunzt*

Hier drüben, komm.

*spannungsgeladene Musik*

*Glocke schellt weiter*

(Großvater) Geh schon.

(Polizist) Halt!

Stehenbleiben!

*Glocke verstummt*

Was ist denn passiert?

Ähm, Großvater ist zusammen mit Heidi geflüchtet.

Ich muss Ihnen was Wichtiges erzählen.

Dieser Schnaittinger kam an unserem Haus vorbei

und er hatte einen... -Sei still!

*kichert nervös*

(Polizist) Huh? Da sind sie!

-Da oben bei der Kirche! -Ich bin direkt hinter Ihnen.

(Mann) Ich komme mit. Ich helfe.

-*Heidi schreckt auf* -Gib endlich auf, Freund.

Mach die Sache nicht komplizierter...

Er gibt niemals auf! Niemals!

Jetzt verhaften Sie ihn!

(Frau) Sperren Sie den Brandstifter ein.

Worauf warten Sie?

-*grunzt* -Großvater!

Ich lasse nicht zu, dass sie dich verhaften.

(Großvater) Heidi! Heidi! Heidi, komm zurück!

*Stimmengewirr*

*Holz knarzt gefährlich*

Ihr sollt alle die Wahrheit hören!

(Frau) Heidi, komm sofort hier runter!

Heidi, nicht!

*keucht*

Großvater hat die Kirche nicht angezündet!

Dieser Schnaittinger beschuldigt ihn nur, weil...

weil Großvater ihm im Weg steht,

und dieses Sägewerk zerstört die ganze Natur!

Aber wir haben Beweise, Heidi.

Wir fanden Großvaters Zunderbüchse

in der abgebrannten Kirche.

Das hat er gestohlen, von meinem Kamin!

Richtig, er ist nicht der, für den Sie ihn halten.

Dieser Schnaittinger kam an unserem Haus vorbei

und schrie unsere kleine Hanna an.

Ihm ist etwas aus seiner Tasche gefallen.

Wirklich?

Was? Diese Zunderbüchse?

Heidi sagt die Wahrheit!

Das würde ja bedeuten, Herr Schnaittinger wäre...

Ein Betrüger!

Alfons Schnaittinger ist ein verwerfliches Subjekt

mit einer kriminellen Geschichte.

-Klara! -Heidi!

*lacht*

Überall in den Bergen zerstört er Wälder und Dörfer,

und es ist ihm egal, solange er damit Geld verdient.

Das stimmt, Schnaittinger wollte Sie alle hintergehen.

Er hätte auch Ihr Dorf zunichte...

*ächzt* Woah, woah!

Heidi!

Ahh, Hilfe!

-Ahh, Großvater, hilf mir! -Heidi!

(Peter) Heidi, sei vorsichtig!

*Stimmengewirr*

*ächzt*

Ja!

*Heidi keucht*

Nein! *schreit*

*Heidi schreit*

(Bürgermeister) Gut gemacht!

*aufgeregte Stimmen*

*Dorfbewohner schreien*

Du bist in Sicherheit. -(Kind) Es geht ihr gut.

Es ist alles gut, Heidi. Musst du mich so erschrecken?

Es geht ihr gut.

-*Brigitte lacht erleichtert* -(Großvater) Komm.

Ach, ich muss mich bei dir entschuldigen.

Es tut mir sehr, sehr leid.

Wir müssen die Luchse retten.

Schnaittinger jagt sie.

*Bienen summen*

*schnurrt*

*fiepen*

*spielerisches Kämpfen*

*schnurrt*

*Bürgermeister spielt Signalhorn*

(Großvater) Ihr bleibt dicht bei mir. Ihr alle, verstanden?

-Ja. -Ja, Großvater.

(Großvater) Schnaittinger ist ein gefährlicher Mann.

*Krähen krächzen*

*Jäger stöhnen*

-(Jäger 1) Hmm. -*Jäger 2 grunzt*

*schnuppert* Frisch.

Die sind ganz nah.

Ich denke mal, die haben ihren Unterschlupf

da drüben in dem Dickicht.

*Waffe klickt* Worauf warten wir dann noch?

(Jäger 2) Ough! Was zum?

*beide seufzen*

(Jäger 1) Stadtmensch.

*sanfte Klänge*

*fiepst*

*Musik baut auf*

*quiekt*

*wimmert*

-*Schuss* -*Luchse wimmern*

*schweres Atmen*

Ich helfe dir.

Ich kann viel besser laufen, aber noch nicht so schnell.

*Signalhorn ertönt*

*entfernter Schuss*

Peps!

Ihr drei bleibt hier, verstanden?

Großvater, wenn ich Peps rufe, kommt er bestimmt zu mir

und dann können wir ihn retten.

Es ist zu gefährlich.

Gib auf sie Acht, bis ich wieder da bin.

Na klar, ich pass auf.

Alles wird gut. Ich komme zurück.

Keine Sorge, Heidi.

Ich lasse nicht zu, dass er dem kleinen Peps etwas antut.

Sei vorsichtig, Großvater.

*alle keuchen*

*Vogel zwitschert laut*

Ahh! Bescheuerter Vogel!

(flüstert) Stehenbleiben. Warten.

Huh? *seufzen*

Leute aus der großen Stadt meinen,

sie wüssten alles, ich schwöre dir.

Warte.

*schnuppert*

(Jäger 1) Die waren gerade hier.

Vielleicht da in den Büschen.

*dramatische Musik*

Feuer einstellen!

-Das ist ein Befehl! -Was war das denn?

-Klang wie ein Signalhorn. -Ist mir egal.

Erledigt euren Job.

Nicht, wenn Leute im Wald sind.

Das ist zu gefährlich.

Argh, ich bekomme immer, was ich will.

Und wenn ihr euer Geld wollt,

dann findet für mich diesen Luchs!

-Wir sind hier fertig. -Dann haut doch ab!

-Nichts lieber als das... -Ich brauche einen Schnaps.

-Feiglinge! -Gute Idee.

*Schuss*

*grunzt wütend*

*Signalhorn ertönt*

(ruft) Feuer einstellen!

(Großvater) Huh?

Uhh.

-Wo ist Schnaittinger? -Der ist total durchgeknallt.

Ballert überall rum!

Warum habt ihr ihn nicht aufgehalten?

(Jäger 2) Es ist nicht unser Problem.

Wir wollen mit Verrückten nichts zu tun haben!

*Dorfbewohner murmeln*

*Großvater grummelt*

Da lang.

Gib auf, Schnaittinger!

Es ist vorbei!

*spannungsvolle Musik spielt*

*Peps wimmert*

*Peps wimmert*

*alle bibbern*

Los Kinder, wir halten uns gegenseitig warm.

*Zähne klappern*

-Es wird alles gut werden. -*entfernter Schuss*

-Das kam von da drüben! -Runter mit euch!

Bleib da!

Huh? *keucht*

-Peps! -*entfernter Schuss*

*miaut*

Peps, nein! Nicht, warte!

-Heidi, komm sofort zurück! -Peps, komm zurück!

(hallend) Peps!

Heidi? Huh?

(ruft laut) Heidi!

*keucht*

(leise) Peps!

*stöhnt*

Huh?

Ah!

*Eulenruf*

*miaut*

Huh?

Hab dich.

*fiepen*

*grunzt mürrisch*

-Ja, gut gemacht, Peps. -(Schnaittinger) Kätzchen?

-Shh. -(Schnaittinger) Miez, miez.

-Na los, zeig dich. -*Krähen krächzen*

Komm raus, komm raus, wo immer du bist.

*ächzt*

Ich kann dich riechen. Aber wo bist du?

-(Großvater) Heidi! -Hä?

(wütend) Schnaittinger!

Sie waren doch eingesperrt!

-Es ist vorbei, Schnaittinger! -(ängstlich) Stopp!

*schreckt auf*

-Nein! Großvater! -Heidi, nein!

Hinter mich!

-(Peter) Schnaittinger? -Großer Gott!

-Schnaittinger! -Huh?

(Brigitte) Heidi, Heidi!

-Sind Sie verrückt? -Um Himmels willen!

(Bürgermeister) Waffe runter!

-(Brigitte) Hören Sie auf. -Was stimmt mit Ihnen nicht?

Haben Sie nicht genug Ärger gemacht?

Bitte nehmen Sie die Waffe runter.

Ein guter Mensch zu sein,

ist viel besser, als einfach nur reich.

*knurrt*

Huh?

*grunzt*

-*Platschen* -(Peter) Bleh!

*Gelächter*

*Gelächter*

Mancher zahlt viel Geld für so eine Maske.

(Klara) Heidi, du hast es geschafft!

-(Peter) Ja! -*Heidi lacht*

*Schnaittinger wimmert*

Und was passiert jetzt mit den Luchsen?

*krächzt*

(sanft) Sie gehen nach Hause.

Mir reicht's für heute.

Lass uns nach Hause gehen.

-Peter? -(Peter) Ja?

-Lust auf Würstchen? -(Peter) Würstchen?

-Ich bin zuerst bei der Hütte! -Ach, Peter.

*Heidi kichert*

*Vogelgezwitscher*

*Bienen summen*

Hier, für dich.

*lacht*

Lass es dir schmecken, Junge.

*läutet laut*

Ahh, aha!

*lacht freudig*

(Mädchen) Unsere Kirchturmglocke.

*Alphörner spielen*

*lacht freudig*

Liebe Mitbürger von Dörfli, ich möchte mich heute bei...

*Dorfbewohner lachen*

Hey!

Rübli, stopp!

Nun, dank unseres großzügigen Spenders, Herrn Seesemann,

und der harten Arbeit der Dorfbewohner

steht unser Kirchturm wieder in voller Pracht!

*Menge jubelt*

Dies... dies alles wäre nicht möglich gewesen

ohne die Hilfe unserer Freunde.

*Jubel geht weiter*

*Wenn wir alle wieder tanzen/ Ute Engelhardt*

Rübli, nicht schon wieder!

Ahh, Rübli!

Na los, wir tanzen!

*Klara lacht*

*Vogel zwitschert*

*Stimmengewirr*

Ich bin so froh, dass ihr da wart.

Es war eine ziemliche Überraschung, was?

*kichert* Ja, und was für eine!

-Mmm. -*entferntes Miauen*

-Warte, hörst du das? -Mm-hmm.

Das ist Peps!

*gefühlvolle Musik spielt*

*miaut*

*Nah bei Dir/Claudia Koreck*

*Wenn wir alle wieder tanzen/ Ute Engelhardt*

*Heidi/Claudia Koreck*

*Little Goat/Ute Engelhardt*

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