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Guten Tag, Madame.
Monsieur Walter ist nicht da? Nein.
Aber vielleicht kann ich Ihnen helfen.
Das ist sehr nett von Ihnen, aber ich muss Ihnen selbst sprechen.
Nur machen Sie es doch nicht so spannend.
Ich genieße sein vollstes Vertrauen.
Ich will Ihnen ja nicht zu nahe treten, aber Ihre persönlichen Beziehungen
interessieren mich nicht.
Sie sind für mich eine typische Pariserin.
Jawohl, im Dorf zerreißt man sich die Mäuler über Sie.
Ekelhaft. Was dagegen?
Ja, Madame, ich habe was dagegen. Gegen Ihre Unzucht.
Und trotzdem sind sie unheimlich scharf auf mich.
Oder?
Sie lassen mich völlig kalt. So was stößt mich eher ab.
Meine Güte.
Da bin ich ja wieder ganz falsch angezogen heute Vormittag.
Sie kleiner Lügner.
Nein, ich will nicht.
Also, mein kleiner Moralapostel.
Der kommt doch.
Der hat nichts dagegen.
Die Ferien? Ja, sicher.
Ja, ja, sicher.
Hast du denn schon was gebucht, ja?
Morgen mache ich es fest.
Aber geh wirklich hin, sonst sind die guten Sachen alle ausgebucht und wir
kriegen gar nichts mehr.
Hoffentlich haben wir schönes Wetter.
Es ist immer schön in Marokko.
Ich kaufe mir auch neue Skate -Roller. Was?
Na, für den Urlaub.
Für den Urlaub? Du spinnst doch. Was hast du denn dagegen?
Skate -Roller.
Willst du mit den Dingern durch die Wüste rollen? So Quatsch.
Wir reisen nach Marokko.
Ja doch. Meine Freundin Claudine hat nämlich gesagt, dass Marokko in diesem
in ist.
Scheiß auf Claudine.
Die labert doch nur Mist.
Es regnet auch nicht in Marokko. Nein, ganz bestimmt nicht.
Den alten Bikini schmeiße ich weg. Ja?
Ja.
Vielleicht können wir zwei Monate bleiben.
Das wird aber teuer. Zwei Monate Marokko.
Wäre aber doch schön.
Komm,
lass uns bumsen.
Ja.
Setz dich da hin.
Das ist aber unbequem so.
Komm, stell dich nicht so an.
Am Hintern. Die stehen dir sicher gut.
Aber im Bett ist es schöner.
Bitte.
Ja.
Ist das eine Situation? Es ist schrecklich.
Ich kann das nicht gut heißen, was wir hier tun. Aber du machst es gut.
Oh,
bist du gut.
Ich sehe darin keinen Widerspruch zu meiner Haltung.
Na, wie fühlst du dich, wenn er mit einer Dame der Gesellschaft fügelt?
Beschissen.
Idiot.
Du verkommenes Subjekt.
Pariser Hure.
Dir werde ich... Sei! Na, du ist doch... Nicht aufhören, du
Mistkerl. Ich bin noch nicht so weit.
Du Saukerl.
Das war
ganz nett.
Ich bedanke mich. Ach, du Mistkerl.
Ach,
bin ich jetzt schön kaputt.
Ich muss voran machen, das Holz abliefern.
Morgen, Madame. Ich bringe das Holz für den Kamin.
Gut, pflegen Sie gleich was nach.
Das genügt.
Dame und mir.
Aber Sie sind doch Lehrer im Dorf, oder nicht?
Ja, warum?
Ein Lehrer bringt doch etwas bei, nicht?
Richtig. Dann müssen Sie mir jetzt was beibringen.
Ich habe jetzt keine Zeit.
Ich sage alles Monsieur Maltais.
Kindlich sowas.
Was wollen Sie denn lernen?
Ich möchte wissen, ob der Schwanz von einem Lehrer anders ist, als der von
Holzfäller.
Mein Freund hat nämlich einen Holzfällerschwanz. Und der ist ganz
sage ich Ihnen.
Hören Sie auf.
Es macht Sinn.
Kommen Sie so zurecht, Madame?
Wiedersehen.
Ich sage alles, Monsieur Walter. Das ist der Pressung.
Oder Sie gehen mit mir in die Garage.
Und wenn nicht?
Sag ich alles, Monsieur Voltaire.
Nein,
hier habe ich als kleiner Junge gespielt.
Na und?
Jetzt sind Sie groß.
Lehrer werden ist bequem. Kein Wort von Ware, ein Entwicklungsdienst.
Hier runter.
Oh, Mensch, bist du unschuldig. Ich weiß.
Verdien dich, oder traust du dich nicht mehr?
Du brauchst aber keine Nachhilfe.
Verflick's doch mal.
Eigentlich sollte ich dir den Hintern versohlen.
Für deine Unverschämtheit.
Ich glaube, ich lasse es lieber.
Kleines Luder.
Kleines.
Süßes.
Vergabtes.
Luder.
Ich bin jetzt ganz sicher, dass ich dich nicht verhole.
Ja.
Prima. Ist er denn groß genug?
Ja, bestens.
Ganz brauchbar. Und auch hart genug?
Ja.
Dann bin ich beruhigt.
Dominique! Nee,
ist er nicht.
Dominique! Komm, dreh dich runter.
Oh, süß.
Ich glaube, mein Schwein feiert.
Oh, Mann.
Vielen Dank.
Scheiße.
Bitte Sie, Monsieur. Kann ich euch dabei helfen oder so?
Aua.
Oh, das piekt.
Das haben Sie nur dafür.
Oh ja.
Oh ja, dann wird es gleich besser.
Na und, wie ist es?
Wenn Sie gestatten, würde ich jetzt gerne weitermachen.
Ja, machen wir.
Aber ich komme auch gleich dran. Bitte.
Vielen Dank.
So richtig.
Geh rein.
Komm ein Stück runter.
Ja.
So.
Ist alles vorbereitet? Ja, alles fertig, Madame.
Sehr gut.
Sie wissen ja, Gérard ist schwierig.
Ja, Madame, das weiß ich doch.
Wer kommt denn heute Abend eigentlich?
Patricia?
Die Schwester von Patricia?
Diese Journalistin.
Epp's Busenfreundin Marie -Claude.
Hübsche Leute.
Wenn Sie meinen.
Sie können gehen.
Jawohl, Madame.
Ich will den Lehrer noch einladen.
Ich muss das Essen fertig machen.
Du hast doch wohl einen Riss in der Schüssel. Das darf doch wohl nicht...
Tut noch alles weh.
Aber nicht so lange. Ich muss noch Zwiebelsuppe machen.
Ganz langsam, ganz schön.
Oh, Madame.
Oh, pardon, Madame.
Ich habe nichts gesehen.
Oh, Madame.
Ja,
ich wollte eigentlich...
Meine Damen.
Madame, ich wollte eigentlich nur Holz holen,
bringen für morgen.
Ja.
Ja.
Nikolaus!
Ja.
Ja,
ja.
Ist Geno Coles für morgen da?
Ich denke schon, sicher.
Sicher.
Schlampe.
Ich habe gestern einen guten Film gesehen.
Was denn?
Emanuela. Und warum?
Ich liebe die Erotik.
Diese Gesten.
Schön langsam.
Das gibt es leider nur im Film.
Ich lehne diese Filme ab.
Ich finde sie dumm.
Und die Mädchen, die da mitmachen, die sich da ausziehen.
Du zeigst ihnen einen Scheck und schon liegen sie flach.
Ekelhaft.
So empfindest du. Ich sehe das etwas weniger eng.
Jetzt sag nur noch, das ist für dich Emanzipation.
Ich glaube, die gnädigste ist nicht ganz dicht.
Ja, aber ihr Arsch ist bildschön.
Du willst dich also nicht beschweren?
Beschweren? Warum?
Ich, äh, kenn's nicht, ja.
Mach ich, mach ich nicht. Ah ja, ich hab schon kapiert. Schon kapiert. Sie
gefällt dir, nicht wahr?
Konjak? Ein bisschen.
Danke.
Du gefällst mir.
Weißt du, du wirkst auf mich so unberührt. Was benutzt du für einen
Nicht. Entspann dich. Ich will aber nicht.
Du bist schön und noch so unerfahren.
Es macht Spaß, sich von einer Frau lieben zu lassen. Hast du das noch nie
gemacht? Nein.
Dein Busen ist süß.
Deine Schränke.
Ist dir das sehr unangenehm? Nein, im Gegenteil.
Ausziehen.
Das ist schöner.
Was ich lieben, macht heil.
Die Chefin hier und ich und ich. Du? Und du? Und du? Mann, du laberst Scheiße.
Du bist ein Schwein. Ich höre nicht auf.
Du bummst doch jede Ziege.
Und was war mit dem Lehrer?
Jetzt habe ich genug.
Interessant. Eine nette Party.
Wie gefällt sie Ihnen so?
Er ist doch ein Mann.
Bist du ganz sicher?
Wieso? Wirklich sicher?
Warum? Ich nicht. Doch.
Er scheint ein Mann zu sein.
Sicher.
Komm, steh mal auf. Stell dich.
Ich möchte ihn mal probieren.
Na?
Ist ein Mann.
Nimm ihn dir.
So wird es schön.
Mach mehr.
Geh mal kurz runter.
Zieh dich aus.
Wir machen auf dem Teppich weiter. Du auch.
Wo kommt sie mir runter?
Soll ich jetzt machen?
Du wirst sehen, Marie -Claude.
Jetzt geht es erst richtig zur Sache.
Vielen Dank.
Ja, die Jagd, Girard, einziges Sonntagsvergnügen, mit dem Gewehr durch
Gegend zu rennen.
Ja, du, wir haben wirklich Glück gehabt mit dem Wetter. Das kann man wohl sagen.
Oh, weil da drüben kommen schon dicke Wolken raus. Wird schon nicht so schlimm
werden.
Ich kapiere es nicht.
Aber mit einem Gewehr unterm Arm kommt er sich vor wie der liebe Gott.
Kannst du das verstehen?
Hier bei uns auf dem Land ist das ganz normal.
Ach. Es gibt einfach viel zu viele Wilderer hier in der Gegend. Ja, das ist
echtes Problem, glaube ich.
Wir müssen da hoch.
Ich finde das einfach barbarisch.
Nur zum Vergnügen, auf wehrlose Tiere zu schießen.
So ein Mensch muss doch eine Macke haben.
Findest du nicht auch?
So, herein mit euch, meine Schönen. Jetzt gibt es erstmal einen Schlag zum
Aufwärmen. Ganz schön kalt.
Was, geschossen?
Nein, nein.
Überhaupt nichts?
Wirklich nichts?
Leider, nein.
Kommt, setzt euch erst mal ein bisschen ans Feuer.
War sonst gemütlich hier.
Ich verspreche euch, gleich gibt es den besten Wildschweinbraten, den ihr jemals
in eurem Leben gegessen habt.
Unser Spezialrezept. Das schmeckt wirklich prima.
Meine Damen.
Schön, so am Feuer zu sitzen. Ja, solange man nicht damit spielt.
Ich muss mal was loswerden.
Ich finde, es wird zu viel gelogen.
Wie wäre es mit einem Wahlspiel?
Als kleine Abwechslung.
Tja, warum nicht?
Betretenes Schweigen.
Das kann doch mal ganz lustig sein.
Mein lieber Herr
Lehrer. Komm, setz dich zu mir.
Na, das mache ich doch glatt.
Jetzt der Wahrheitsfindung geht.
So.
Monsieur Walter, seit nunmehr drei Jahren vögeln Sie mit Denise.
Ich weiß Bescheid.
Jeder weiß es. Alle Freunde.
Aber Sie tun immer noch so, als wenn überhaupt nichts wäre.
Und das ist verlogen. Ich kann das nicht, dieses Lügen.
Ich weiß wirklich nicht, wie ich deiner Frau ins Gesicht sehen soll.
Bin ich hier beim Paar?
Bevor du weiterredest, Fräulein Staatsanwalt, falls du diese Anrede
ich spreche dir jedes Recht ab, dich in dieser Form in unsere privaten
Angelegenheiten zu mischen.
Ich gehe schon mal fremd.
Zu dieser Schwäche bekenne ich mich.
Ich weiß nur nicht... Was dich das angeht, meine Liebe, kann es sein,
dass dich vielleicht gestern Abend keiner gebummst hat?
Habe ich recht?
Oh, pardon.
Ich gebe es zu, Denise wird da besser bedient.
Dein Spielchen ist ja ganz lustig, Marie -Claude, aber vom Vögel zu reden ist so
unschaman. Komm, Gérard, wir gehen jetzt in die Küche und besuchen Dominique und
das Wildschwein. Ich habe vielleicht einen Hunger.
Du bist eifersüchtig.
Ach, Unsinn.
Das war einmal ein kleines Wildschwein.
Das hatte auch ein Schwänzlein.
Das Schwänzlein war gut.
Viel zu klein.
Es war einmal ein kleines Wildschwein. Es wollte nicht alleine sein.
Nein. Nein.
Nein.
Es war einmal ein kleines Wildschwein, das kroch so gerne mehr Hosen rein.
So ein Wildschwein sollte es
öfter geben.
Ja, was ist denn das für ein kleiner Knubbel da in deiner Hose?
Gibt es da irgendwo einen Eingang?
Das ist der Wegweiser. Das ist zu viel Arbeit.
Zweimal ein kleines Witz.
Oh, das wollte ich nicht sein.
Magst du mich noch oder bin ich jetzt ganz abgeschrieben?
Ja.
Vielen Dank.
Spiel mit mir.
Ja.
Das habe ich gestern erst gelernt.
Ja, warte.
Ja.
Ja.
Na gut so.
Reine.
Lass mich mal.
Ja. Ja.
Ja.
Du bist unglaublich schön.
Magst du mich, mein Schatz?
Ich mag dich.
Ich mag dich, mein Schatz.
Mein Schatz.
Ich liebe
deinen Mund.
Oh! Oh!
Ja, gut.
Dein Schwanz schmeckt gut.
Nimm ihn wieder. Ja.
Ja. Ja.
Komm,
nimm mich, komm.
Bin ich geil.
Ja.
Ja. Ja.
Befürchtest dich vor Waffen?
Wie ein Nasen werde ich dich abknallen.
Leg sofort das Gewehr weg.
Was soll der Blödsinn? Nein, mein Lieber, jetzt bringe ich dich um.
Aber wieso?
Du spinnst.
Das Gewehr weg.
Weg, sonst geht das womöglich noch los.
Weg mit dem Ding.
Wie kommst du bloß auf die Idee?
Du bist ja verrückt.
Verdammt nochmal, jetzt hast du die Lampe getroffen.
So ein Blödsinn, was ist denn bloß in dich gefahren? Sei vernünftig, leg das
Gewehr weg. Ich denke nicht daran, ich kann dich auch im Dunkeln töten. Das ist
aber Schluss mit dem Blödsinn.
Lass mich los, du.
Mir kannst du damit nicht langen. Lass, dass ich... Oh, Gérald, ist das schön.
Oh, dann lasse ich dich nie mehr raus, nie mehr.
Immer so weitermachen. Ja, mein Kleines.
Oh Gott, du fühlst dich wie eine Göttin.
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