All language subtitles for 21 Hours at Munich (William A. Graham, 1976).german

af Afrikaans
ak Akan
sq Albanian
am Amharic
ar Arabic
hy Armenian
az Azerbaijani
eu Basque
be Belarusian
bem Bemba
bn Bengali
bh Bihari
bs Bosnian
br Breton
bg Bulgarian
km Cambodian
ca Catalan
ceb Cebuano
chr Cherokee
ny Chichewa
zh-CN Chinese (Simplified)
zh-TW Chinese (Traditional)
co Corsican
hr Croatian
cs Czech
da Danish
en English
eo Esperanto
et Estonian
ee Ewe
fo Faroese
tl Filipino
fi Finnish
fr French
fy Frisian
gaa Ga
gl Galician
ka Georgian
de German
el Greek
gn Guarani
gu Gujarati
ht Haitian Creole
ha Hausa
haw Hawaiian
iw Hebrew
hi Hindi
hmn Hmong
hu Hungarian
is Icelandic
ig Igbo
id Indonesian
ia Interlingua
ga Irish
it Italian
ja Japanese
jw Javanese
kn Kannada
kk Kazakh
rw Kinyarwanda
rn Kirundi
kg Kongo
ko Korean
kri Krio (Sierra Leone)
ku Kurdish
ckb Kurdish (Soranî)
ky Kyrgyz
lo Laothian
la Latin
lv Latvian
ln Lingala
lt Lithuanian
loz Lozi
lg Luganda
ach Luo
lb Luxembourgish
mk Macedonian
mg Malagasy
ms Malay
ml Malayalam
mt Maltese
mi Maori
mr Marathi
mfe Mauritian Creole
mo Moldavian
mn Mongolian
my Myanmar (Burmese)
sr-ME Montenegrin
ne Nepali
pcm Nigerian Pidgin
nso Northern Sotho
no Norwegian
nn Norwegian (Nynorsk)
oc Occitan
or Oriya
om Oromo
ps Pashto
fa Persian
pl Polish
pt-BR Portuguese (Brazil)
pt Portuguese (Portugal) Download
pa Punjabi
qu Quechua
ro Romanian
rm Romansh
nyn Runyakitara
ru Russian
sm Samoan
gd Scots Gaelic
sr Serbian
sh Serbo-Croatian
st Sesotho
tn Setswana
crs Seychellois Creole
sn Shona
sd Sindhi
si Sinhalese
sk Slovak
sl Slovenian
so Somali
es Spanish
es-419 Spanish (Latin American)
su Sundanese
sw Swahili
sv Swedish
tg Tajik
ta Tamil
tt Tatar
te Telugu
th Thai
ti Tigrinya
to Tonga
lua Tshiluba
tum Tumbuka
tr Turkish Download
tk Turkmen
tw Twi
ug Uighur
uk Ukrainian
ur Urdu
uz Uzbek
vi Vietnamese
cy Welsh
wo Wolof
xh Xhosa
yi Yiddish
yo Yoruba
zu Zulu

Original subtitles

Der nachfolgend gezeigte Spielfilm...

ist eine filmische Rekonstruktion...

der Ereignisse w�hrend der 20. Olympischen Spiele 1972 in M�nchen.

Der Film wurde in Deutschland...

an den Originalschaupl�tzen der Ereignisse gedreht.

Die 20. Olympischen Spiele beginnen...

mit Kinderstimmen. Wundersch�n, unschuldig, heiter.

Die Szene erinnert mehr an H�nsel und Gretel als an Hitler und G�ring.

Ein perfekter Tag in M�nchen, Deutschland.

Nur 15 Kilometer und 30 Jahre trennen uns von Dachau.

Die Olympischen Spiele, die alte Wunden heilen sollen.

Um allen zu zeigen, dass Menschen und Staaten sich bessern k�nnen.

22:38 Uhr, Olympisches Dorf

Kommt, lasst uns gehen.

Wie geht es dir?

- Hallo! - Er ist zur�ck!

- Hey! - Hallo!

Hi!

- Hallo, Spitzer. - Komm grade aus Holland.

- Wie geht's deiner Frau? - Sie und das Baby sind noch dort.

Sie kommt in ein paar Tagen nach.

Warum hinkst du, Yossef?

lch hab mir beim Rei�en des 1 95-Kilo-Gewichts das Knie verletzt.

Morgen fliege ich f�r eine Operation nach Hause.

Habt ihr das von Gaddie geh�rt?

Er wurde Zw�lfter beim Freistilringen.

Der Zw�lfte unter 50.

Vielleicht gibt's in vier Jahren in Montreal eine Medaille.

Oh ja. Ruh dich jetzt aus.

- Gute Nacht. - Gute Nacht.

Ja, Ankie.

Ja.

Es ist sch�n hier, aber ich vermisse dich.

Komm zwei Tage fr�her.

Komm zwei Tage fr�her!

Gib Anouk einen Kuss von mir.

Olympisches Dorf

Moshe? Bist du das?

Araber!

Terroristen!

Raus hier, Kumpel!

Los, alle raus hier!

- Erschie�t ihn nicht! - H�nde hoch!

Hilfe! Helft uns!

Bewaffnete Araber! Helft uns!

Bewaffnete Araber!

Connollystra�e 31 .

Kommt schon!

Weitergehen! Weitergehen!

- Du, an die Wand mit dir! - Schick ihren Leiter rein.

Kommt hier r�ber, hier r�ber!

lhr auch, ihr auch!

Leg die H�nde auf den Kopf!

Hier kann dich keiner deiner Freunde h�ren.

Aber...

wenn du mich zum Rest deiner Delegation bringst...

und dich an der T�r meldest, werde ich dich gehen lassen.

Wo ist Lalkin?

Weinberger?

Los, an die Wand!

Trainer der israelischen olympischen Ringermannschaft

H�nde hoch!

Hilfe! Helft mir!

Ruf lieber die Polizei.

Sind hier lsraelis drin?

Wer ist dann da drin?

Uruguayer, S�damerikaner.

Wie viele lsraelis sind da drin?

David.

David.

- Hast du das geh�rt? - Was?

Steh auf!

Beweg dich!

H�nde auf den Kopf!

Beweg dich!

- Hast du das geh�rt? - Klang wie MP-Feuer.

Weiter!

Hey!

Halt!

Zur�ck!

Polizeipr�sident

Schreiber.

Mein Gott!

Wie viele Geiseln?

Wir schicken einen Mann r�ber und finden es heraus.

Keinen vom Olympischen Dorf, einen von meinen M�nnern.

Und 20 M�nner sollen die Zufahrtswege zum Haus 31 abriegeln.

Umstellt das Haus, ohne dass die Terroristen es sehen.

Sagen Sie lhren Vorgesetzten, dass jede Einmischung in unsere Mission...

die Liquidierung aller zionistischen Gefangenen zur Folge haben wird.

Wie sollen wir wissen, welche Gefangenen Sie haben?

Dr. Schreiber, unsere M�nner haben das Haus Nr. 31 umstellt...

aber die Delegation aus der DDR weigert sich, zu gehen.

Gehen Sie zur�ck. Sagen Sie ihnen, sie sind in der BRD...

- und sie sollen sofort gehen. - Genau.

'' Die revolution�re Organisation Schwarzer September...

verlangt, dass das israelische Milit�rregime bis 9 Uhr...

236 gefangene Revolution�re freil�sst...

deren Namen hier auf dieser Liste aufgef�hrt sind.''

Sie fordern von Bonn auch drei Langstreckenflugzeuge...

die sie und ihre Geiseln in ein Land ihrer Wahl fliegen sollen.

'' Falls die Frist nicht eingehalten wird...

werden die zionistischen Gefangenen unverz�glich hingerichtet.''

Die Olympiade.

Sechs Jahre haben wir f�r diesen Traum hier in M�nchen gearbeitet...

und jetzt so etwas.

B�rgermeister Troger, es geht nicht nur um M�nchen.

Es geht um unser ganzes Land.

Sechs Millionen Geister sind zur�ckgekehrt und verfolgen uns.

Meine Herren...

das Problem ist, dass wir mehrere schwer bewaffnete M�nner haben...

die zehn Geiseln in ihrer Gewalt haben...

in einem belebten Bereich im Olympischen Dorf.

Sie haben schon mindestens einen Mann get�tet.

Unser Job ist es, daf�r zu sorgen, dass sie nicht mehr t�ten.

Mir scheint, nur die israelische Regierung kann das verhindern.

Herr Minister Merk...

das Verbrechen geschieht hier.

Es f�llt in unsere Zust�ndigkeit.

Es ist offensichtlich, dass sie die Olympiade w�hlten, um maximale...

Aufmerksamkeit auf ihren politischen Groll wegen Pal�stina zu lenken.

Es ist dieselbe Organisation, die letzten Mai all die Menschen...

am Flughafen Lod ermordet hat.

Das lnternationale Olympische Komitee muss �ber jede unserer...

- Entscheidungen informiert werden. - Na gut. Holen wir sie her.

Brundage, Daume und die anderen.

Aber der einzige Weg, eine Situation wie diese zu entsch�rfen ist...

sofort mit den Terroristen Gespr�che aufzunehmen.

Aber wer soll mit ihnen reden?

Nun, im Moment keiner von uns.

Nicht mal ein Polizist, denn seine Uniform...

w�rde sie in die Defensive treiben.

Es sollte ein Mitglied der Olympischen Sicherheitskr�fte sein.

Und vorzugsweise eine Frau.

Glauben Sie uns jetzt?

Wir werden sie alle t�ten. Um 9 Uhr fangen wir an.

Dann werfen wir ihre Leichen auf die Stra�e.

Haben Sie verstanden?

Hallo.

Was haben Sie hier eigentlich vor?

Kommen Sie runter. lch will mit lhnen reden.

Ja, genau, Sie.

- Was wollen Sie? - Zielen Sie damit nicht auf mich.

lch trage keine Waffe bei mir.

lch meine, sie k�nnte losgehen, und was dann?

Wer sind Sie?

Fr�ulein Graes, ich geh�re zu den Sicherheitskr�ften des Frauendorfs.

Wir haben keine Frauen hier drin.

Denken Sie, wir lassen Sie rein, weil Sie eine Frau sind?

Na ja, Sie sprechen mit mir, oder?

Daran ist doch nichts falsch, oder?

Wie viele Geiseln haben Sie? Wie hei�en sie?

Welchen Unterschied macht das?

- Sie wissen, dass wir sie haben. - Ja.

Aber lsrael wird wissen wollen, wen es freikaufen soll.

Vielleicht haben Sie schon alle get�tet.

Nein. Wir sind nicht gekommen, um Blut zu vergie�en.

Sondern um sie lebend gefangen zu nehmen.

Um der Welt zu zeigen, dass die Fedayin keine grausamen Krieger sind.

Wir wollen nur unsere Kameraden aus lsraels Gef�ngnissen befreien.

Aber wir sind nicht in lsrael. lhre Kameraden sind nicht hier...

und sie haben da drin keine 236 Geiseln.

Wollen Sie Gerechtigkeit beziffern?

Was ist mit den Millionen Pal�stinensern...

die von Juden zwangsger�umt wurden?

Wieso bringen Sie lhren heiligen Krieg hierher?

Die Welt muss die Trag�die in Pal�stina zur Kenntnis nehmen...

hier bei der Olympiade.

Wir sind schon seit Jahren tot und vergessen.

Sie wissen, dass wir f�r die Freilassung politischer Gefangener...

in einem anderen Land nichts tun k�nnen.

Wir k�nnen nur lhre Bedingungen �bermitteln.

Stellen Sie doch Bedingungen, die man einhalten kann.

Das habe ich.

Lassen Sie alle frei, sonst t�ten wir die Geiseln.

Sch�nen Tag noch, Fr�ulein.

Beweg dich!

Bundesinnenminister der BRD

Das hier ist immer noch die Olympiade, meine Herren.

Sie wird seit fast 3.000 Jahren abgehalten...

Pr�sident des lnternationalen Olympischen Komitees

...und politische Rabauken werden sie auch jetzt nicht stoppen.

lch unterstelle alle Sicherheitskr�fte im Olympischen Dorf...

dem Befehl von Polizeipr�sident Dr. Schreiber.

Und ich bin hier, um Sie der Hilfe der Bundesregierung zu versichern.

Danke, Herr Minister Genscher. lch kann jede Hilfe brauchen.

Diese Araber sind also noch in der Connollystra�e?

Wir haben das Geb�ude umstellt. Wir warten noch auf Antwort aus lsrael.

Bis dahin arbeiten wir nur mit einer Hand.

Solange es eine feste Hand ist.

Ein paar Herren m�chten mit lhnen reden.

Reden bringt nichts.

Sie sagten, Sie wollen nicht t�ten.

Sie sagten nicht, dass Sie nicht reden wollen.

Wer sind die Herren?

Dr. Schreiber von der M�nchner Polizei...

der bayerische lnnenminister Merk und ein Herr aus �gypten...

ein Mitglied des lnternationalen Olympischen Komitees.

Na sch�n.

Bleiben Sie da stehen!

Wir haben bis jetzt noch keine Antwort f�r Sie.

Wenn ich in zehn Minuten keine positive Antwort bekomme...

werde ich eine Geisel genau da t�ten, wo Sie jetzt stehen.

H�ren Sie, Sie m�ssen uns glauben. Wir tun, was wir k�nnen.

Um unseren guten Willen zu demonstrieren, sind wir drei bereit...

die Stelle der Geiseln einzunehmen.

Sie sind nicht meine Feinde.

Bruder, lsrael hat die Liste eben erst bekommen.

Und die Liste ist wirklich sehr lang. Sei vern�nftig.

Gib ihnen Zeit, sie zu lesen, bevor du irgendetwas unternimmst.

Sie hatten schon mehr als genug Zeit.

Ab jetzt wird sie jede Stunde eine Geisel kosten.

Das ist nicht vern�nftig. Das ist reiner Mord.

Wenn Sie das tun, sind eure Geiseln nicht l�nger Geiseln.

Sondern nur Menschen, die Sie auf jeden Fall t�ten werden.

Und die ganze Welt wird es wissen.

- Wie viel Zeit? - Sechs Stunden.

Das ist doch l�cherlich!

Dann f�nf Stunden, bitte!

Drei.

Dann um 1 2 Uhr mittags.

Es ist die Premierministerin.

Bundeskanzler der BRD

Frau Premierministerin.

Ja. Wir konnten die Frist verl�ngern...

um drei Stunden bis 1 2 Uhr mittags.

Gott sei Dank!

lsraels Premierministerin

Ich werde mein Bestes tun, um die Athleten zu befreien.

Darf ich vorschlagen, dass Sie ihnen ein Angebot machen.

Ein Teilversprechen.

Zum Beispiel, dass lsrael sich, wenn sie die Geiseln freilassen...

einverstanden erkl�rt, einen Teil...

der arabischen Gefangenen freizulassen in...

In einigen Tagen.

Herr Bundeskanzler, meine Haltung ist ganz klar.

Unter keinen Umst�nden wird lsrael...

terroristischen Erpressern auch nur das kleinste Zugest�ndnis machen.

Meine Regierung steht in dieser Frage voll hinter mir.

Diese M�nner sind M�rder.

Sie haben das immer und immer wieder bewiesen.

G�ben wir nach...

k�nnte sich kein lsraeli auf der Welt mehr sicher f�hlen.

ln diesem Moment mache ich mir nur Sorgen um die israelischen Geiseln...

in M�nchen.

M�nchen ist eine deutsche Stadt.

Der Mord an Herrn Moshe Weinberger und die Geiselnahme...

von zehn Athleten und Funktion�ren...

gelten nach deutschem Recht als Verbrechen.

Ich wei�, dass Deutschland G�ste, die auf deutschem Staatsgebiet...

als Geiseln genommen wurden, nie an Terroristen ausliefern w�rde.

Das ist richtig. Aber ich rate lhnen dringend, meinen Vorschlag...

lhrem Kabinett vorzulegen.

lch flehe Sie an, Herr Bundeskanzler, liefern Sie unsere Leute nicht aus.

Fr�ulein!

Sagen Sie lhrem Freund Schreiber, er soll die M�nner vom Dach holen...

sonst erschie�e ich eine Geisel.

lch gebe ihm 1 5 Minuten.

Es gibt Probleme beim Telexverkehr mit lsrael.

Die atmosph�rischen Bedingungen sind heute sehr schlecht.

Nun, hoffen wir um der Geiseln willen, dass sie bald besser werden.

Wie geht es den Geiseln?

lch frage nur, falls jemand einen Arzt braucht.

Jetzt braucht hier keiner mehr einen Arzt.

Dann sind noch mehr da drin tot.

Ja, einer.

Wer ist es?

Sagen Sie mir zumindest das.

Jemand mit Namen Romano. Ein Gewichtheber.

Warum h�ren Sie mit dem T�ten nicht auf?

H�ren Sie, wir wollten die beiden nicht t�ten, wir hatten keine Wahl.

Wir kamen nicht her, um zu t�ten, vor allem keine Juden in Deutschland.

- Sie wissen, was die Welt sagen wird. - Sie sagt es bereits.

lch will nur meine Br�der aus dem Gef�ngnis befreien.

lhre Br�der?

Sie meinen ihre Kameraden.

Nein, zwei meiner eigenen Br�der.

lsraels Botschafter

Kurz gesagt, die israelische Regierung weigert sich...

auch nur einen politischen Gefangenen freizulassen.

Das ist richtig.

Herr Botschafter, wissen Sie, was das bedeutet?

Wenn die Terroristen nicht nachgeben...

k�nnen lhre Leute nur durch Gewaltanwendung gerettet werden.

Sind Sie bereit, dieses Risiko einzugehen?

Dr. Schreiber, was Sie jetzt planen, bleibt ganz allein lhnen �berlassen.

Dr. Schreiber m�chte mit lhnen sprechen.

Noch ein Appell in letzter Minute, Herr Doktor?

H�ren Sie mir zu.

lsrael hatte noch nicht die Zeit, alle Akten zu lesen...

von den �ber 200...

Wir fangen in neun Minuten mit der Erschie�ung der Geiseln an.

- lch bat Sie, zuzuh�ren... - Kommen Sie nicht n�her!

Wenn Sie lsraelis umbringen wollen...

dann k�nnen wir Sie nicht davon abhalten...

und eine Entscheidung f�r ein anderes Land treffen k�nnen wir auch nicht.

Aber machen Sie sich keine lllusionen.

Wenn Sie sie t�ten, t�ten wir Sie.

Wir haben keine Angst vor dem Tod.

ln diesem Fall wird lhr Wunsch uns Befehl sein.

Wer ist der neue Besucher?

Mohammed Khadif von der Arabischen Liga.

Paulo.

Wenn wir das Gespr�ch ohne Hintergedanken beenden...

gehe ich wieder in den ersten Stock zu meinem Kameraden...

dem ich die Sicherung f�r die Granate gegeben habe.

ln Ordnung? lst das klar?

Wir sind nicht hier, um Sie reinzulegen.

Wir alle suchen nach einer L�sung.

Es gibt nur eine L�sung:

Die Freilassung aller Fedayin...

aus den Gef�ngnissen im besetzten Pal�stina.

Verstehen Sie doch, wir stecken mitten...

in �u�erst schwierigen Verhandlungen mit lsrael.

Mohammed Khadif, bist auch du gekommen, um mich reinzulegen?

Bruder, ich spreche als Araber zu dir.

Auch ich will, dass unsere Kameraden aus lsraels Gef�ngnissen freikommen...

aber ich will nicht, dass du deiner eigenen Sache schadest.

Gib den Deutschen mehr Zeit, mit lsrael eine L�sung auszuhandeln.

lmmer wollen sie mehr Zeit.

lch gebe ihnen eine Stunde, sie nehmen sich zwei. lch gebe ihnen...

Sie tun alles, was sie k�nnen.

Hier sollen nicht noch mehr Juden sterben.

Das wird geschehen. Und sie haben es zu verantworten...

- und die ganze Welt wird zusehen. - Nein, wir haben es zu verantworten.

Zeig der Welt, dass wir Menschen sind.

Eine bessere Gelegenheit wirst du daf�r nie bekommen.

Die Beh�rden der BRD haben mich autorisiert...

dir jede beliebige Summe anzubieten...

und freies Geleit beim Verlassen des Landes...

wenn du die Geiseln freil�sst.

Das Geld k�nnte eurer Organisation sehr n�tzlich sein.

Nein, Bruder.

Du meinst es gut, aber warum nervst du mich mit so sinnlosen Vorschl�gen?

Wir wollen kein Geld. Und wir wollen auch niemanden verletzen.

Wir wollen nur unsere Kameraden aus dem Gef�ngnis befreien.

- Wir sind bereit, daf�r zu sterben. - Dann gib ihnen genug Zeit.

Gib ihnen wenigstens bis 1 7 Uhr Zeit.

Sie gaben mir ihr Wort, dass sie nichts gegen euch unternehmen.

Sonst w�re ich gar nicht hergekommen.

Gut. Aber wenn lsrael bis 1 7 Uhr nicht auf unsere Forderungen eingeht...

beginnen wir mit den Hinrichtungen. Dann wird nicht mehr geredet.

Die Spiele unterbrechen? F�r wie lange?

Bis die Krise vorbei ist, Mr. Brundage.

Gegen eine zeitweilige Aussetzung habe ich nichts einzuwenden.

Als Polizist bin ich aus einem einfachen Grund dagegen.

Zehntausende Menschen wohnen diesen Spielen bei...

werden sie abgesagt, str�men die meisten auf die Connollystra�e...

und machen mir damit meinen Job nahezu unm�glich.

Um die Menge zur�ckzuhalten, m�sste ich Hunderte Polizisten abstellen.

lch bin eher f�r eine zeitweilige Aussetzung am sp�ten Nachmittag...

wenn bei den Spielen ohnehin eine Pause eingelegt wird.

ln Ordnung. Aber...

was machen wir dann jetzt?

Wir sollten weiter mit ihnen reden und hoffen, dass sie einen Fehler machen.

lhre beiden Br�der im Gef�ngnis, wann haben Sie die zuletzt gesehen?

Vor zwei Jahren. Bei einer Familienfeier.

lhre Eltern auch?

Ja.

Sie leben jetzt getrennt.

Aber meine Mutter wohnt noch immer in Nazaret.

Aber liegt Nazaret nicht in lsrael?

ln Galil�a.

Tats�chlich ist meine Mutter J�din.

Warum schauen Sie so �berrascht?

lch wurde in Nazaret geboren...

lange bevor es von den Zionisten besetzt wurde.

Mein Vater ist Jordanier.

Was macht er?

Er ist Kaufmann.

Es geht ihm sehr gut.

Wir f�hrten immer ein sch�nes Leben.

Es gab immer viel Geld und viele Frauen.

lch bin viel gereist und habe im Ausland studiert,

Aber das bedeutet jetzt alles nichts mehr.

Es gibt f�nf Zug�nge zur Wohnung.

Die Fenster oben, unten, hinten und vorne. Und die Eingangst�r...

die man �ber die Tiefgarage und von vorn erreicht.

Minister Merk, so ein Frontalangriff h�tte ein Blutbad zur Folge.

Wir wissen nicht, wie viele Geiseln da drin sind, wo sie sind...

oder ob sie zusammen sind.

Am schlimmsten ist, dass wir nicht wissen, wie viele Entf�hrer es sind.

Wir wissen nur, dass sie eine bewaffnete Festung kontrollieren.

Wir m�ssen da hinein und herausfinden, wo sie sind.

Bleiben Sie da stehen!

Stellt die Kartons ab.

Sagen Sie lhren Polizisten, sie k�nnen sich jetzt wieder umziehen.

Das k�nnen wir von hier machen.

- Wo kommen die denn her? - Vom internationalen Jugendlager.

lm Radio h�ren wir seit zwei Stunden...

dass lsrael unsere Forderungen schon lang abgelehnt hat...

und damit seine Landsleute zum Tod verurteilt.

Jede Radiostation der Welt spekuliert, was wohl passieren wird.

Das spielt keine Rolle. Sie haben uns lange genug hingehalten.

Wir haben beschlossen, Deutschland mit den Geiseln zu verlassen.

ln einer Stunde wollen wir die drei Flugzeuge mit Besatzung...

die wir heute Morgen verlangt haben.

Wir fliegen nach �gypten. Wenn wir landen, sollen am Flughafen Kairo...

alle Gefangenen...

deren Freilassung wir forderten, bereitstehen.

Falls sie nicht da sind, werden wir vor Verlassen...

des Flugzeugs alle Geiseln hinrichten, ohne Ausnahme.

Einen Moment, bitte.

Was er damit sagt, ist, dass er die Geiseln nicht hier t�ten will.

Wir lassen keinesfalls zu, dass sie mit den Geiseln das Land verlassen.

Ja, aber das d�rfen wir sie nicht wissen lassen.

lch weise Sie darauf hin, dass es unm�glich ist...

drei Flugzeuge in einer Stunde aufzutreiben, eins wird schon schwer.

Na gut, eins reicht.

Gut. Aber eine Stunde reicht nicht, um ein Langstreckenflugzeug...

zu finden, zu betanken und den Transfer zu organisieren.

Wir w�rden mindestens drei brauchen.

1 9 Uhr, nicht sp�ter.

Einen Moment noch.

Woher wissen wir, dass die lsraelis noch leben?

Bevor wir unseren Teil des Handels erf�llen, wollen wir sie sehen.

Hol einen Juden her, bring ihn ans Fenster.

Den da. Binde seine Beine los.

Komm!

Steh auf!

- Guten Tag, meine Herren. - Guten Tag.

lch bin Bruno Merk, der lnnenminister...

des Freistaats Bayern.

lch bin Andre Spitzer...

Fechtmeister und Trainer der israelischen Olympiamannschaft.

Sie sollen wissen, dass wir alles Menschenm�gliche tun...

- um Sie zu befreien. - lch danke lhnen...

im Namen aller meiner Kameraden.

- Wie viele von lhnen leben noch? - Nein, beantworten Sie das nicht!

- Stellen Sie nur vereinbarte Fragen. - H�ren Sie zu, Sie Tier...

Keine Erpressung der Welt bringt uns dazu, den Worten...

eines einzelnen lsraelis mit einer Waffe im R�cken zu glauben.

Wir werden nichts f�r Sie tun, bis wir alle Geiseln lebend gesehen haben.

Au�erdem werden wir keine Geisel irgendwohin gehen lassen...

wenn sie nicht damit einverstanden ist.

Einen Moment.

Sie haben Angst. Sie wissen, dass lsrael nicht mit ihnen verhandelt.

Sie wollen hier weg.

- lst Bundeskanzler Brandt schon da? - Er ist eben im Dorf eingetroffen.

�berbringen Sie ihm ihre letzten Forderungen.

ln Ordnung.

Um lhnen zu zeigen, dass wir human und guten Willens sind...

werde ich das nur zwei von lhnen erlauben.

Dr. Schreiber und lhnen, Herr Genscher. Ziehen Sie die Jacketts aus.

Er mag Sie nicht besonders.

Er k�nnte uns einfach in seine Sammlung aufnehmen.

Vielleicht, vielleicht auch nicht.

Meine Herren, ich bin Manfred Schreiber von der M�nchner Polizei...

und das ist Herr Genscher von der Bundesregierung.

- Hallo. - Hallo.

Sie wurden von der Entscheidung des Anf�hrers informiert...

- Sie nach Kairo zu fliegen? - Ja, wurden wir.

lch m�chte unsere Position klar machen.

Wir k�nnen das nicht zulassen, wenn nicht jeder Einzelne von lhnen...

zustimmt, das Olympische Dorf zu verlassen.

Dr. Schreiber, ob wir das Olympische Dorf verlassen oder nicht...

wir wissen, dass wir tot sind.

Es sind neun Geiseln.

Sie sind alle zusammen im ersten Stock im hinteren Zimmer.

Konnten Sie sie nach den Fotos identifizieren?

Ja. War ein Terrorist auf dem Balkon, als wir drin waren?

Nein, er ging mit lhnen rein. Da war nur der eine, der mit uns drau�en war.

Wie viele haben Sie drinnen gesehen?

- Vier, einschlie�lich des Anf�hrers. - Dann sind es nur f�nf.

lch wei� nicht. Unten war die T�r zum hinteren Zimmer geschlossen...

au�erdem gibt es oben noch das vordere Zimmer.

Es k�nnten mehr gewesen sein.

Herr Schreiber? General Zamir ist hier.

lsraelischer Geheimdienst

- Manfred Schreiber, guten Tag. - Guten Tag.

Sie sagen, Pr�sident Sadat sei noch nicht in die Hauptstadt zur�ckgekehrt.

Dann sagen Sie ihnen, ich will Premierminister Sedki sprechen.

- David Marc Berger, der Amerikaner. - Der Amerikaner?

Er ist mit einer lsraeli verlobt und hat die doppelte Staatsb�rgerschaft.

Er wurde furchtbar geschlagen. Seine Schulter ist bandagiert.

Ze'ev Friedman, unser j�ngster Gewichtheber.

- Yossef Gutfreund. - Er wurde ins Gesicht geschlagen.

Keiner von ihnen hat sich beklagt.

Eliezer Halfin, Ringer.

Das muss der Tote sein.

lch habe sein Gesicht nicht gesehen.

Romano.

Wussten Sie, dass dieser Riesenkerl Schaufensterdekorateur war?

Gestern ging er sich die Schaufenster in M�nchen ansehen.

Der junge Mark Slavin.

Er hat Russland erst vor vier Monaten verlassen.

Amitzur Shapira, unser Leichtathletiktrainer.

Kehat Shorr.

Und nat�rlich Spitzer.

Yacov Springer.

Armer Moshe.

Verzeihen Sie.

Darf ich fragen...

was Sie hindert, das Haus Nr. 31 sofort zu st�rmen, Dr. Schreiber?

General, die letzten Forderungen gingen eben per Telex nach Jerusalem.

Und Bundeskanzler Brandt versucht immer noch, Kairo zu erreichen.

Ob diese diplomatischen Bem�hungen nun fruchten oder nicht...

wir verfolgen weiter den Plan, die Terroristen...

und die neun Geiseln zum Flughafen zu bringen.

Sie meinen, Sie beabsichtigen...?

Wir haben nicht die Absicht, sie aus Deutschland ausfliegen zu lassen.

Guten Abend, Herr Premierminister.

1 7:20 Uhr �gyptischer Premierminister

lch h�re Sie nur schlecht.

lch sagte: Guten Abend, Herr Premierminister.

Was verschafft mir die Ehre lhres Anrufs?

Die M�nner, die gewaltsam in die Connollystra�e eingedrungen sind...

haben verk�ndet, dass sie mit ihren Geiseln nach Kairo fliegen wollen.

Das letzte Ultimatum l�uft ab in... Heinz?

ln einer Stunde und 40 Minuten.

Wir w�ren bereit, sie ausfliegen zu lassen...

wenn Sie zusagen, dass Sie eingreifen, sobald sie in Kairo landen...

um sicherzustellen, dass die Fedayin die Geiseln nicht t�ten.

Und dass das Flugzeug sofort weiter nach lsrael...

fliegen kann, mit den neun Athleten.

lch glaube nicht, dass lhr Plan eine gute L�sung ist.

Er ist undurchf�hrbar. Das ist keine �gyptische Angelegenheit.

lch bitte Sie um lhre Hilfe bei der Rettung von Menschenleben.

lch sehe nicht, wie oder warum �gypten involviert sein sollte...

in das, was gerade in M�nchen geschieht.

Nun, die Fedayin planen, nach �gypten zu fliegen, darum.

Gute Nacht, Herr Bundeskanzler.

Der Flughafen Riem liegt zu nah bei der Stadt.

Er ist zu schwer abzuriegeln.

Sie k�nnten dort noch mehr Geiseln nehmen, sogar ein Flugzeug kapern.

Und so eine kurze Strecke w�rden sie nie im Hubschrauber zur�cklegen.

ln einem Hubschrauber?

lch will sie nicht mit Auto oder Bus transportieren...

sonst dirigieren sie uns direkt zur Gangway.

Sie m�ssen unbedingt �ber offenes Gel�nde gehen.

F�rstenfeldbruck.

Bleiben Sie bitte bei lhren Autos.

Sie bekommen bald Anweisungen. ln Ordnung?

Meiner Ansicht nach, meine Herren...

f�hlen sie sich umso wichtiger, je l�nger sie mit ihnen verhandeln.

Solange wir mit ihnen reden, werden sie niemanden mehr t�ten.

Ein Blitzkrieg w�rde nur noch mehr Geiseln das Leben kosten.

Einige sterben vielleicht, ja, aber andere k�nnten gerettet werden.

lhre Verhandlungen k�nnten zur Folge haben, dass alle sterben.

W�rden Sie bitte hier warten, General?

SPORT STATT MORD

Steht unser Flugzeug bereit?

- Nicht vor 20 Uhr. - Sie sagten um 1 9 Uhr.

Tja, wir haben schlicht Probleme, Freiwillige f�r die Crew zu finden.

Haben Sie Nachricht aus lsrael?

- Ehrlich gesagt, nein. - Mir reicht es jetzt.

lch habe lhnen gesagt, wir lassen uns nicht mehr l�nger hinhalten!

Sie k�nnen uns alle t�ten, hier und jetzt...

aber so bekommen Sie lhr Flugzeug auch nicht. Wir brauchen mehr Zeit.

Um 21 Uhr sollen zwei Busse auf uns warten...

bei der T�r zur Tiefgarage von Haus Nr. 31 .

H�ren Sie die Leute da drau�en?

Die w�rden Sie liebend gern in die Finger bekommen.

Br�chten wir sie da raus, w�rden Millionen Leute Sie in St�cke rei�en.

Kommen Sie, Doktor. Riem ist nur acht Kilometer von hier entfernt.

Sie m�ssen uns nur eine Motorradeskorte geben.

Die w�rden sie �ber den Haufen fahren und Sie aufh�ngen.

Am Flughafen Riem sammeln sich schon Menschenmassen.

Sie sind bereit, mit blo�en H�nden um das Leben der lsraelis zu k�mpfen.

Die Schuld von euch Deutschen sitzt tief.

Sie, mein Herr...

Sie wissen gar nicht, was Schuld bedeutet.

Wir fliegen Sie um 21 Uhr mit einem Hubschrauber nach F�rstenfeldbruck.

Halten Sie lhre Geiseln bereit.

Dort werden wir die Situation unter Kontrolle haben.

Das Flugfeld ist vollst�ndig eingez�unt...

das h�lt die Menschenmenge ab und jede Flucht wird verhindert.

Hier wird das Flugzeug stehen.

Eine Hundertschaft der Polizei hat alles rund um den Tower abgeriegelt...

und um den Zaun herum stehen noch mal 200 Mann.

Au�erdem stehen zwei Einheiten motorisierte Polizisten...

und sechs gepanzerte Fahrzeuge bereit.

Au�erdem noch ein Sto�trupp mit 23 M�nnern...

ausger�stet mit kugelsicheren Westen, falls sie gebraucht werden.

Also, der erste Hubschrauber wird genau hier landen.

Herr Feldhaus ist mein Stellvertreter.

Er ist f�r die gesamte Operation hier am Flughafen zust�ndig.

Das sind die besten Scharfsch�tzen der bayerischen Polizei.

Sie meinen, das sind keine Bundeswehrsoldaten?

lch versichere lhnen, die Bundeswehr hat keine sch�rferen Augen...

oder ruhigere H�nde als unsere bayerische Polizei.

Hier, ich zeige lhnen die Verstecke f�r die f�nf Scharfsch�tzen.

Der andere Hubschrauber wird genau hier landen...

in einer Linie mit der 737...

die etwa 80 Meter entfernt stehen wird...

genau hier dr�ben.

Hier oben werden drei Scharfsch�tzen postiert sein.

Einer wird unten postiert, einer hinter der Baracke.

Der ganze Platz da unten wird viel zu dunkel sein.

Wir stellen mehr Licht auf. Keine Sorge, es wird taghell sein.

Stellen Sie das sicher.

Verzeihung, aber warum gibt es nur f�nf Scharfsch�tzenpositionen?

Wegen der uns bekannten Anzahl der Terroristen.

Aber Sie k�nnen nicht sicher sein, dass es nicht mehr sind.

Sie haben Recht, General.

Wir haben neun weitere Scharfsch�tzen in Reserve.

Was meinen Sie, General?

Die Bedingungen hier...

st�ren mich.

Sie st�ren mich sogar sehr.

lch meine, der Angriff sollte im Dorf stattfinden...

noch bevor die Geiseln den Hubschrauber erreichen.

Wenn es m�glich ist...

versuchen wir es erst im Dorf.

20: 1 3 Uhr Olympisches Dorf

Meine Herren, Kairo weigert sich, zu intervenieren.

Die Terroristen schw�ren, die Geiseln zu t�ten...

falls lsrael sich weigert, zu verhandeln.

Wir m�ssen eine Grenze ziehen.

Ein ehrenwerter Staat entledigt sich nicht seiner G�ste...

indem er sie au�er Landes bringt...

verschn�rt wie Frachtpakete ohne Papiere.

Und wir k�nnen nicht tatenlos zusehen, wie unsere G�ste ermordet werden.

lch sehe keine Hubschrauber.

Die Piloten konnten zwischen den H�usern nicht landen.

Sie warten auf der Wiese vor dem Verwaltungshochhaus.

- Wie kommen wir dorthin? - Durch die Tiefgarage.

Wir kommen beim Abschnitt G1 raus.

- lch will die Strecke abgehen. - Na sch�n, gehen wir.

Wie lange dauert es? Hin und zur�ck?

- Vier Minuten. - Bin ich bis dahin nicht zur�ck...

erschie�en meine Kameraden Geiseln, jede Minute eine.

Nageln Sie mich nicht fest.

lch wei� nicht, wie schnell Sie gehen, wie viele Fragen Sie stellen...

und wie oft wir aus Sicherheitsgr�nden stehen bleiben m�ssen.

Wie weit ist es?

Durch die Tiefgarage etwa 300 Meter, w�rde ich sagen.

Sechs Minuten.

Warten Sie.

Die Taschenlampe.

Sie gehen auf der Seite, Sie neben mir und Sie hinter mir.

Ein falscher Schritt und ich lasse diese Granate fallen, kapiert?

Warum sind sie so weit weg?

Das Luftfahrtsministerium schreibt diesen Abstand vor.

Sie haben bereits dreieinhalb Minuten gebraucht.

Salah, es ist gut. Wir sind zur�ck. Sag Tony Bescheid.

Die Route ist nicht gut.

lch kann lhre Leute da unten nicht sehen, Schreiber.

Aber ich rieche sie �berall hier auf dem Gel�nde.

Also sage ich, wir fahren im Bus zu den Hubschraubern.

Das ist l�cherlich!

Wie lange, glauben Sie, k�nnen Sie so weitermachen?

So lange wie ich die Geiseln in meiner Gewalt habe.

lch will einen gro�en Bus direkt vor die T�r, in 1 5 Minuten.

30 Minuten.

Na sch�n, in 30 Minuten. Und keine Tricks.

Sie m�ssen mir erst lhr Wort geben...

dass kein Deutscher, der beim Transport von diesem Geb�ude...

zum Zielort hilft, irgendwie verletzt oder als Geisel genommen wird.

Sie haben mein Wort darauf.

Hol ihn der Teufel!

lch habe lhnen gesagt, keine neuen Fristen mehr.

Nein, ich bin's nur. Mir sind die Zigaretten ausgegangen.

- lch habe nachgedacht. - Wor�ber?

Sie sagen, wenn lsrael nicht nachgibt...

- werden Sie die Geiseln t�ten. - Ja.

Egal ob hier oder in Kairo, Sie werden sie trotzdem t�ten?

Ja.

Selbst wenn Sie das gar nicht wollen?

Ja.

Sie h�tten das nie getan, h�tten Sie nicht geglaubt...

es best�nde die M�glichkeit, dass lsrael verhandelt.

Aber jetzt...

Baumeln Sie an lhrem eigenen Ultimatum.

Was, wenn Sie einfach davon abr�ckten?

Einfach gingen, jetzt. Sie haben lhnen sicheres Geleit versprochen.

H�ren Sie mir zu.

Millionen Menschen sehen lhnen in diesem Augenblick zu.

Sehen zu, wie Sie und ich hier vor der T�r reden.

Es ist so verr�ckt.

Sie haben Angst vor lhnen. Sie haben auch Angst um sie.

Stellen Sie sich vor, wie die Welt empf�nde...

wenn Sie die neun M�nner da drin nun doch am Leben lie�en.

Sie sind keine lsraelis mehr, sie sind Menschen.

S�hne und Ehem�nner, Leute, die wir kennen gelernt haben.

Fr�ulein, Sie bitten mich, mich der Welt als Feigling zu pr�sentieren.

Dann geht es also darum?

Sie werden wegen lhrer Eitelkeit sterben?

Eitel ist es, mich zu bitten, zu gehen...

damit die Welt denken kann, ich sei gar kein so b�ser Mensch.

Nein. lch bitte Sie, das T�ten zu beenden.

lch will nur meine Br�der aus dem Gef�ngnis befreien.

lch finde immer noch, wir sollten sie in der Tiefgarage angreifen.

Das w�re auch gegangen, h�tten sie keinen Bus verlangt.

Trotzdem bleiben mindestens zehn Meter zwischen Bus und Stahlt�r.

Wir haben doch vereinbart...

nicht zu schie�en, bis nicht zumindest die H�lfte der Geiseln da ist.

Die anderen werden h�chstwahrscheinlich sterben.

Sie werden sicher get�tet, wenn Sie nicht...

bei der ersten Chance zugreifen, beim Einsteigen in den Bus.

Aber unbedingt bevor sie in den Hubschrauber steigen.

Das Risiko einer Schie�erei vor dem Verwaltungshochhaus...

einzugehen, ist einfach zu gro�.

Sie w�rden das ganze Gebiet mit MP-Feuer �berziehen.

Und genau darum geht es beim Zugriff am Flughafen:

Sie m�ssen �ber offenes Gel�nde gehen.

Aber Sie haben mir gesagt...

dass Sie ernste Zweifel hegen in Bezug auf die Bedingungen...

und die Beleuchtung in F�rstenfeldbruck.

Die habe ich immer noch.

Aber zumindest haben wir dort eine kontrollierte Situation.

Der Bus ist eben angekommen.

Dr. Schreiber.

lch habe eine Bitte.

lch m�chte die Araber und die Geiseln begleiten.

Warum?

Der Mann h�rt auf mich, darum.

Solange ich da bin, wird er niemanden erschie�en, glaube ich.

ln dem Flugzeug werden noch andere Deutsche sein.

Anneliese, das Flugzeug, wenn sie es denn jemals erreichen...

wird niemals abheben.

Acht! Mein Gott, es sind acht Entf�hrer!

Es war richtig, w�hrend des Transfers keinen Angriff zu starten.

Schneller!

Jan, bestellen Sie Herrn Feldhaus nach F�rstenfeldbruck.

Sagen Sie ihm, die Aktion findet dort statt.

Sagen Sie, ich schicke seine Leute zur�ck...

und dass es acht Terroristen sind. Acht.

Schaut mal da rauf!

N�her, bleibt eng zusammen.

Flugkapit�ne Arbes und Vacano.

Sobald Sie in F�rstenfeldbruck gelandet sind, �ffnen Sie die T�ren...

und entfernen sich schnell von lhren Flugzeugen, ohne zu rennen.

Aber gehen Sie nicht zur 737. Haben Sie alles verstanden?

Verstanden.

Es sind f�nf.

F�nf Araber...

auf offenem Gel�nde.

Keine Chance, sie sind zu dicht beisammen.

Sie sind hier drau�en isoliert, lhre M�nner sind auf sich gestellt.

Finden Sie keine Position f�r gezielte Sch�sse...

verlassen Sie das Flugzeug so rasch sie k�nnen.

Sie werden erst nach Norden fliegen, bevor sie nach Westen abdrehen.

Wir fliegen direkt nach F�rstenfeldbruck.

Wir werden also acht Minuten vor ihnen ankommen.

Gott steh euch bei.

Gott steh euch bei.

- Sind lhre M�nner zur�ck? - Seit vier Minuten.

Sie sind jetzt alle auf ihren Posten.

Wo fliegen Sie uns hin? Wir sollten jetzt schon dort sein.

Wenn wir nicht in f�nf Minuten landen, erschie�e ich einen von euch.

Pirole Zwei, hier spricht Pirole Eins, Ende.

Hier Pirole Zwei. Sprechen Sie.

Sie bedrohen uns. Sie wissen, dass wir einen Umweg fliegen.

lch fliege jetzt auf direktem Weg nach F�rstenfeldbruck.

lch rufe den Tower an. Wie l�uft es bei lhnen? Ende.

Der mit dem wei�en Hut ist ziemlich nerv�s. lch wollte Sie anrufen.

Beeilung, Beeilung!

Wir haben alle verf�gbaren Lampen mitgebracht.

lch habe alle Positionen �berpr�ft, die M�nner sehen gut.

Und ich habe acht bewaffnete M�nner im Flugzeug.

Mit ein paar M�nnern in 30 Metern Entfernung richten Sie nichts aus.

Sie m�ssen sie von allen Seiten zugleich treffen.

Sie m�ssen rausgehen und sie aus n�chster N�he beschie�en.

- Wo ist die Verst�rkung? - Noch nicht hier.

Eine undichte Stelle bei der Presse. Ganz M�nchen kommt.

Auf den Landstra�en 2 und 471 ist es zu langen Staus gekommen.

Das hat uns gerade noch gefehlt.

Das ist l�cherlich.

Hier ist nicht genug Platz. lch meine, was k�nnen wir hier �berhaupt tun?

Wir legen einen Hinterhalt. Versuchen Sie, eine bessere Position zu finden.

Man kann sich hier nicht verstecken.

Er hat Recht, wir k�nnen hier nichts ausrichten.

Gehen wir raus und suchen uns dort unsere Positionen.

Schalten Sie das Licht aus.

Halt! Nehmen Sie die H�nde hoch!

Was machen die denn da?

Sie sind arabische Terroristen.

Sie brechen ihr Wort.

Das macht dann elf Geiseln.

1 3.

Sie wollen es �berpr�fen.

Funk dem Cockpit, dass gleich zwei Araber an Bord kommen.

Sir, in dem Flugzeug ist niemand.

- Was meinen Sie? - Die M�nner haben es verlassen.

Um Gottes willen, gehen Sie raus und helfen Sie den Scharfsch�tzen!

Beginnen Sie mit dem MP-Feuer, sobald sie rauskommen.

Jawohl!

Wer entscheidet, wann geschossen wird?

Feldhaus. Sobald er zu schie�en beginnt, schie�en die anderen auch.

Wir wurden reingelegt, Kamerad.

Verdammt!

Anvisieren und schie�en!

Verdammt, er ist noch immer oben!

Worauf warten wir denn? Warum erwidern wir das Feuer nicht?

Nicht, solange noch Geiseln in den Hubschraubern sind.

Da ist er wieder!

Na los, kommt schon!

Los, kommt!

Wo sind die gepanzerten Fahrzeuge?

Wie wollen Sie in dieser Situation Panzer verwenden?

Hier spricht Manfred Schreiber!

Lassen Sie die Waffen fallen und ergeben Sie sich!

lch verspreche, dass lhr Leben verschont wird.

Sie sind von allen Seiten umstellt! Sie k�nnen nicht fliehen!

lch wiederhole:

Werfen Sie die Waffen weg und kommen Sie zur Gangway...

mit den H�nden auf dem Kopf!

Raus!

Oh mein Gott!

Bundespr�sident der BRD Gustav Heinemann

Olympiastadion

Vor elf Tagen habe ich die Olympischen Spiele 1972...

er�ffnet. Gestern hat der abscheuliche Angriff...

auf die Connollystra�e den Frieden gest�rt und die Welt ersch�ttert.

Wer tr�gt die Verantwortung f�r dieses Verbrechen?

Zuallererst die terroristische Gruppe, die meint, dass Hass...

und Mord Mittel des politischen Kampfes w�ren.

Es gibt aber auch L�nder, die diese M�nner nicht davon abhalten...

solche Taten zu begehen.

Die olympische Idee lebt weiter.

Wir f�hlen uns ihr mehr als je zuvor verpflichtet.

Im Namen der Bundesrepublik Deutschland...

richte ich diesen Appell an alle Menschen dieser Welt.

Helfen sie uns, den Hass zu �berwinden.

Helfen Sie uns, den Weg f�r eine Vers�hnung zur ebnen.

Helfen Sie uns.

53 Tage sp�ter wurden die drei �berlebenden Terroristen...

im Austausch gegen 1 7 Passagiere einer deutschen Fluglinie...

die von der Gruppe Schwarzer September gekapert wurde...

aus einem M�nchner Gef�ngnis entlassen.

Bei ihrer Ankunft in Tripolis wurden sie wie Helden empfangen.

Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.