All language subtitles for kommissar.rex.s09e11.hexen.und.andere.frauen.german.1080p.hdtv.x264

af Afrikaans
ak Akan
sq Albanian
am Amharic
ar Arabic
hy Armenian
az Azerbaijani
eu Basque
be Belarusian
bem Bemba
bn Bengali
bh Bihari
bs Bosnian
br Breton
bg Bulgarian
km Cambodian
ca Catalan
ceb Cebuano
chr Cherokee
ny Chichewa
zh-CN Chinese (Simplified)
zh-TW Chinese (Traditional)
co Corsican
hr Croatian
cs Czech
da Danish
en English
eo Esperanto
et Estonian
ee Ewe
fo Faroese
tl Filipino
fi Finnish
fr French
fy Frisian
gaa Ga
gl Galician
ka Georgian
de German
el Greek
gn Guarani
gu Gujarati
ht Haitian Creole
ha Hausa
haw Hawaiian
iw Hebrew
hi Hindi
hmn Hmong
hu Hungarian
is Icelandic
ig Igbo
id Indonesian
ia Interlingua
ga Irish
it Italian
ja Japanese
jw Javanese
kn Kannada
kk Kazakh
rw Kinyarwanda
rn Kirundi
kg Kongo
ko Korean
kri Krio (Sierra Leone)
ku Kurdish
ckb Kurdish (Soranî)
ky Kyrgyz
lo Laothian
la Latin
lv Latvian
ln Lingala
lt Lithuanian
loz Lozi
lg Luganda
ach Luo
lb Luxembourgish
mk Macedonian
mg Malagasy
ms Malay
ml Malayalam
mt Maltese
mi Maori
mr Marathi
mfe Mauritian Creole
mo Moldavian
mn Mongolian
my Myanmar (Burmese)
sr-ME Montenegrin
ne Nepali
pcm Nigerian Pidgin
nso Northern Sotho
no Norwegian
nn Norwegian (Nynorsk)
oc Occitan
or Oriya
om Oromo
ps Pashto
fa Persian
pl Polish
pt-BR Portuguese (Brazil)
pt Portuguese (Portugal)
pa Punjabi
qu Quechua
ro Romanian
rm Romansh
nyn Runyakitara
ru Russian
sm Samoan
gd Scots Gaelic
sr Serbian
sh Serbo-Croatian
st Sesotho
tn Setswana
crs Seychellois Creole
sn Shona
sd Sindhi
si Sinhalese
sk Slovak
sl Slovenian
so Somali
es Spanish
es-419 Spanish (Latin American)
su Sundanese
sw Swahili
sv Swedish
tg Tajik
ta Tamil
tt Tatar
te Telugu
th Thai
ti Tigrinya
to Tonga
lua Tshiluba
tum Tumbuka
tr Turkish
tk Turkmen
tw Twi
ug Uighur
uk Ukrainian
ur Urdu
uz Uzbek
vi Vietnamese
cy Welsh
wo Wolof
xh Xhosa
yi Yiddish
yo Yoruba
zu Zulu

Original subtitles

Hm.

Hm.

Wir sind leer, da kann gar nichts passieren.

Die machen eine Werbung für eine Stuntshow.

Ich glaub, die wollen... Ah, der Kunz.

Servus.

Ja, kenn ich, wir kommen hin.

Servus, Kunz.

Servus. So, ich hab versucht, die Niki zu erreichen, aber...

Gibt es irgendwelche Hinweise, wie es sich bei der Leichter handelt?

Nein, aber der Täter hat sich auch nicht sehr bemüht, sie unkenntlich zu machen.

Also laut Brandexperten hat er keine Brandbeschleuniger wie Benzin oder sowas

verwendet. Die Frau dürfte zwischen 40 und 50 Jahre alt gewesen sein.

Hat sie noch gelebt, als Sie... Nein, bitte, das kann ich wirklich erst nach

Obduktion sagen. Aber ich habe Würgespuren an ihrem Hals entdeckt. So,

Bericht ist dann heute Nachmittag fertig.

Servus. Servus.

Sonst noch irgendwelche Spuren vom Täter?

Nein, bis jetzt noch keine.

Die Hexen, das ist ja nur der tote Maul.

Und auch bei dem Wartest schon lang kann er mehr.

Das würde ich nicht so sagen.

Die Fehler, die man erst vor kurzem hinbelegt.

Und ich wette, dem Haus auch.

Wie alt sind Sie gewesen, als Ihre Mutter diesen Unfall gehabt hat?

Wollt Sie nicht darüber sprechen?

Schon. Ich glaube, ich war sechs.

Und Ihre Mutter?

40.

Sie war so schön.

Sie hat stundenlang ihre Haare gekämmt.

Immer in der Früh.

Ich bin daneben gesessen und habe ihr dabei zugesehen.

Ihr Haar war so samten.

Ihr durft bloß ihre Haare berühren wollen.

Es hat sich so weich angefühlt.

Was ist dann passiert?

Sie ist böse geworden.

Sie hat mich zur Seite gestoßen.

Sein Herz gegenüber Frauen, die im selben Alter sind, wie seine Mutter war,

resultiert vermutlich aus diesem Kindheitserlebnis.

Ich will jetzt nicht gestört werden.

Ich fühl gut, Rex. Ich hol dir gleich was zu essen.

Gerhard. Gerhard.

Laut Spurensicherung ist die tote Maus dort wirklich hingelegt worden.

Und das da ist eine Feder von einer Ente.

Und was hast du in dem anderen Sakel?

Die Maus?

Ja, Wulstzimmel.

Rex, die sind eigentlich für mich gedacht.

Na schön, da hast du eine.

Ich frage mich, warum der Täter eine Entenfeder hinterlässt.

Laut Dr. Graf ist die Tote aus dem Ofen schon vorher tot gewesen.

Er hat in ihrer Luftwelle keine Rußpartikel und in ihrem Blut keinen

Kohlenmonoxid entdecken können.

Der Täter hat ihr den Kehlkopf zugedrückt.

Wir haben einen ungewöhnlichen Todesfällen in der letzten Zeit gesucht.

Und?

Na ja.

Vor einer Woche ist eine 42 -jährige Frau in einem Steinmetzbetrieb von einem

Müllstein erschlagen worden.

Das ist ja schrecklich.

Die Tote wurde unter einem Makolderbaum gefunden.

Carola Meinzinger hat als Sekretärin dort gearbeitet.

Die Kollegen haben die Sache als Unfall abgeschlossen.

Statistisch gesehen werden mehr Urlauber von einer herabfallenden Kokosnuss

getötet, als von herabfallenden Müllsteinen. Und von Haien gefressen.

Aber die Wahrscheinlichkeit, von einem Asteroiden erschlagen zu werden, liegt

bei 1 zu 20 Millionen.

Wo geht er denn hin?

Da kommen keine Statistiken mehr her.

Jedoch von einer Schlange gebissen zu werden, liegt bei 1 zu 100 .000. Das

heißt, dass jeder 5... Die Tote hat rote Stöcke schon angehabt.

Warum? Davon ist ja nichts Ungewöhnliches. Weil statistisch gesehen

Frauen mit 5 bis 6 Paaren pro Jahr mehr als...

Ihre Schwester hat ausgesagt, dass Sie früher mit Sicherheit nicht bei Toten

gehört haben.

Ach, warum?

Ich habe da was gesehen.

Das haben wir schon lange nicht mehr gemacht.

Ja.

Jawohl.

Allequaiat Buchler.

Warum glauben Sie, dass das mit dem Münster einen Mord war?

Meine Schwester war überzeugte Antialkoholikerin.

Deswegen hat es mich so gewundert, dass man in ihrer Tasche ein Fläschchen

Pinklikör gefunden hat.

Aber das kann sie auch als Geschenk für jemanden gekauft haben.

Nein.

Sie war mit niemandem mehr in Kontakt, seit ihr Lebensgefährte sich von ihr

getrennt hat.

Sie hat ein Kind von ihm wollen.

Ein Mädchen.

Aber er hat immer gesagt, dass er noch nicht so weit ist.

Und sie hat die Schuld dafür an seinem Sohn aus erster Ehe gesucht.

Und?

Und dann... Dann hat er einmal gesehen, wie die Carola den Buben in einem

Wutanfall geschlagen hat.

Deswegen ist es zur Trennung gekommen.

Das hat sie nicht verkraftet.

Sie ist dann zu einem Psychiater gegangen.

Kann ich jetzt die Sachen von meiner Schwester haben, die ihre Kollegen nach

Vorfall aus dem Spind genommen haben?

Das hat sie gekauft, damit sie dem Kleinen vorlesen kann.

Bevor wir unsere Probleme in der Gruppe besprechen, sollte sich jeder Einzelne

erst einmal vorstellen.

Ich habe keine Lust hier, meine Vergangenheit auszubreiten.

Ich halte nämlich von diesem ganzen Schwachsinn nichts.

Und von diesem Schwachsinnigen hier.

Beruhigen Sie sich, Frau Süß.

Wollen Sie nicht beginnen?

Danke. Der Ex -Freund vom Opfer beim Wacholderbaum war während der Tatzeit

einem Vortrag im Übersee.

Was ist, wenn das doch ein Unfall war?

Ich rede.

Danke.

Na ja, wenn es ein Unfall war, wird sich die Autopsie vom Doktor Graf zeigen.

Sie wird exhumiert, mit der Erlaubnis der Schwester natürlich.

Wissen wir schon, wer die Tote aus dem Ofen war?

Nein, es gibt auch keine Vermisstenanzeige. Ich habe allerdings

Merkmale Ihres Gebisses an sämtliche Wiener Zahnärzte übermitteln lassen.

So einen Auftritt wie heute möchte ich hier nie wieder sehen.

Nachsatz.

Michael Prager hat heute Abend die Versuessverdächtige oft beobachtet. Ich

befürchte, dass er seine Hemmschwelle bald überschreiten wird.

Hörst du nichts?

Hast du das Gefühl, dass die beiden Fälle irgendwie zusammenhängen? Ich

das war ein und derselbe Täter.

Und ihm hat er irgendwas hinterlassen.

Die roten Schuhe.

Den Likör.

Tschüss.

Nur eine Viertelstunde.

Viertelstunde.

Guten Morgen.

Hey.

Muss aber ein harter Tag gewesen sein gestern.

Das kann man wohl sagen.

Wieso?

Hey.

Kaufmann? Oh je.

Bitte nehmen Sie Platz, ich bin gleich bei Ihnen.

Ja. Wissen Sie, was für ein Lokal die Leuchte kam, ne? Sind für einen Zahnarzt

die Leuchte, ne?

Aha.

Ist gut, ist geschehen.

Ja, ich bin eigentlich hier, weil... Weil die Beitragsentwicklung, ich weiß.

Nein. So, bitte A sagen.

A, A.

Na?

Hat mich jemand von meinen Patienten wegen Körperverletzung angezeigt?

Sie, nur weil ich ab und zu meinen Kunden ein bisschen Schmerzen zufüge,

noch lang kein Grund, mich zu verhacken, oder?

Weil Sie sich gemeldet haben wegen des Zahnprofils unserer unbekannten Toten.

Ach so, warum haben Sie das nicht gleich gesagt?

Ja, Manuela Blau.

Die ist öfter hier gewesen.

Schauen Sie, die Brücke da, die habe ich vor einem Monat bei ihr gemacht.

Auch die Füllungen für den 4 -3er, den 2 -6er und da hinten die Krone.

Kann ich das mitnehmen?

Selbstverständlich. Moment, Moment.

So kann ich Sie aber nicht weggehen lassen.

Der 4 -7er, der schaut überhaupt nicht gut aus.

Die Frau heißt Eva Süß, ist 40 Jahre alt.

Zurzeit arbeitslos gemeldet.

Laut Dr. Graf ist sie erwürgt worden. Genau wie die Frau, die unter dem

Müllstein lag.

Bei der hat Dr. Graf ebenfalls Würfelsblumen gefunden.

Wir haben es mit einem Serienmörder zu tun.

Zeig mal her.

Na ja, ein Dorn.

Besser?

Besser, du bleibst weg von den Dornen, ha?

Ein

weiterer

Hinweis vom Täter.

Wir müssen diesen Wahnsinnigen finden, bevor wieder was passiert.

Kann ich Ihnen behilflich sein?

Ja, ich suche ein bestimmtes Buch.

Ja, ein Schönheitsratgeber aus dem 19.

Jahrhundert.

Ist aber nicht leicht zu bekommen.

Sie werden das schon schaffen.

Sind Sie immer so streng?

Kommt ganz auf die Situation an.

Wenn Sie mir Ihre Telefonnummer hinterlassen.

Ich kenne da jemanden, der so ein Buch eventuell verkaufen würde.

Kann aber schon einige Zeit dauern.

Ob immer.

Michael?

Ich muss noch was erledigen.

Die Frau, die man in der Tonnenhecke gefunden hat, ist gestern

Abend zwischen 22 und 23 Uhr erwürgt worden. Aber da ist noch etwas.

Ein Tattoo.

Ja, das muss schon vor längerer Zeit gemacht worden sein. Aber hier.

Zuerst habe ich geglaubt, dass das zum Tattoo dazugehört. Aber dann habe ich

gesehen, dass man die Zahl mit einem Stift hinzugefügt hat.

Die 13.

Ja, böse 13.

Die Frau hat vor einem halben Jahr noch als Animierdame in der Gildobar

gearbeitet. Und sie ist auf Bewährung.

Sie ist gewalttätig geworden und hat seine Kollegin bedroht. Ihren

Bewährungshelfer kann ich erst am Abend erreichen.

Wenn ihr nur wüsstet, was die ganzen Hinweise bedeuten.

Der Schlüssel, die Feder, die Schuhe, die roten Schuhe.

Vielleicht ist der Fundort auch ein Hinweis.

Serienmörder bauen nicht selten eine für sie wichtige Symbolik ein.

Ja gut, was haben wir da? Den Ofen, den Mühlstein, die Dornenhecke, die Rosen,

Dornenrosenröschen.

Naja, klar, das ist es.

Er mordet nach Märchenmotiv.

Ah, Jünger, Hoffmann, mein Name, Kriminalpro... Am Institut für

man mir gesagt, dass ich einen Professor Eder hier finden kann.

Ja, standen Sie nicht, der Professor liegt gerade.

Wo? Na dort.

Welcher?

Der Dritte von links, der ältere Herr, der immer die Brille auf der Stirne

trägt, der Professor... Ach, ich finde ihn schon. Danke.

Was war denn da los?

Das ist nur der Eric. Der gehört zu mir. Der ist völlig harmlos. Ja, das sagen

alle Hundebesitzer über ihre Tiere. Wenn Sie diesen Hund nicht anbinden, kommen

Sie hier nicht rein.

Komm her, Eric.

Tut mir leid, Kumpel.

Weißt du,

Sie haben richtig vermutet, junger Mann.

Im Märchen Don Röschen kommt die Zahl 13 vor.

Die 13.

Fee, die nicht eingeladen wurde und deshalb den Bamm auf Don Röschen legte.

Und das hier, das ist der Schlüssel, mit dem Don Röschen die Turmzimmertür

aufmachte, dann die Spindel gefunden hat und so 100 Jahre schlafen musste.

Ja.

Und was ist damit?

Und dort die Fenster umkreten.

Eine weiße Ente hat dem Märchen die Kinder über ein Wasserhindernis geführt.

Und die Maus?

Die Maus?

Ja, das Märchen endet mit einem kleinen Gedicht.

Das Märchen ist aus, dort läuft eine Maus. Und wer sie gefangen hatte, konnte

sich eine Pilzkappe aus der Maus machen lassen.

Schrecklich.

Nein, das ist genug.

Ein Fläschchen Zimtlikör und ein Wacholderbaum?

Ja, so heißt ja auch das Märchen.

Von dem Wacholderbaum. Da ist eine Stelle drin, da wird der Geruch von Zimt

beschrieben in einem Maße.

Und die roten Schuhe?

Ja, die sind nur ein Vorwand, um die böse Stiefmutter aus dem Haus zu locken.

wird sie dann von einem Mühlstein erschlagen.

Warum? Als Strafe dafür, dass Sie Ihren Stiefsohn mit einem Trubendeckel

erschlagen, dann gekocht und dem Vater zum Essen serviert hat.

Schrecklich.

Warum sagen Sie eigentlich immer schrecklich?

Ich habe einen Kollegen im Büro, der sagt das immer.

Vielleicht fährt das ja langsam auf mich ab.

Schrecklich. Ja.

Ich frage mich noch, welchen Märchen der Täter als nächstes zuschlägt.

Herr Direktor, ich habe mich nicht betrunken. Entschuldigen Sie.

In der Bibliothek.

Spürt es.

Sie hat genauso ausgesehen wie meine Mutter.

Die langen Haare.

Und diese Frau ist auf der Suche nach einem Schönheitsratgeber gewesen.

Ja.

Ich... Ich habe wieder dieses Gefühl bekommen.

Sehnsucht nach Zärtlichkeit.

Und dann der Hass.

Der Wacholderbaum, Heinzel und Gretel, Dornröschchen.

Hast du irgendwas in der Abhandlung gefunden, die der Professor mir

hat? Nein.

Aber hast du gewusst, dass die Gebrüder Grimm ihre Märchen den damaligen

Werkvorstellungen entsprechend entschärft und immer wieder

Die früheren Ausgaben waren zu erotisch.

Es steht, dass sich unser Täter Frauen aussucht, die über 40 Jahre alt sind.

Wenn man wüsste, wie die Frau aus dem Ofen heißt.

Manuela Blau.

Was ist denn jetzt mit dir los? Ein Zahnarzt konnte unsere Tote aus dem Ofen

Manuela Blau identifizieren.

Seine Patientin.

Kinderlose Witwe, 40 Jahre alt.

Danke, Rex.

Das ist lieb von dir.

Diese Schmerzen sind schrecklich.

Ich hätte da eine Kundin, die sich sehr für diesen seltenen Schönheitsratgeber

interessiert, den Sie in Ihrer Bibliothek haben.

Wie so jemand ausschaut?

Ja, wenn Sie sie persönlich kennenlernen wollen, ich kann sie gerne direkt zu

Ihnen schicken.

Laut Aussage der Nachbarn hat die Eva Blau die Tote auf dem Ofen ein ziemlich

zurückgezogenes Leben geführt.

Das Notizbuch, das wir beim Telefon gefunden haben, bringt uns auch nicht

wirklich weiter.

Wir haben noch nicht alle Nummern überprüft. Einige sind auch nicht mehr

bestellt.

Antiklariat Horst Buchner.

Buchner. Das haben wir doch schon irgendwo gelesen.

Da gibt es sicher Märchenbücher zu kaufen.

Bitte.

Wiedersehen.

Wiedersehen.

Ich bin gleich bei Ihnen. Einen Moment noch.

Was kann ich für Sie tun?

Hoffmann, Kriminalpolizei.

Polizei?

Worum geht's? Kennen Sie vielleicht eine von denen?

Nein.

Da haben wir ein Buch gefunden, mit einem Stempel aus Ihrem Antiquariat.

Ich habe viel Kundschaft.

Kann ja auch sein, dass jemand anderes das Buch gekauft hat und dann

weiterverkauft hat.

Moment.

Kann ich sonst noch was für Sie tun? Das war's.

Danke.

Der

Buchhainz

lässt bei der Sitze kein ungeschriebenes Blatt. Er hat eine Vorliebe für

Sadomaso -Spiele.

Danke, Rex, aber mir geht's schon besser.

Das ist der gauphologische Bericht.

Und? Naja, die Rechnung aus der Wohnung von der Toten, die wir da im Ofen

gefunden haben, stammt mit ziemlicher Sicherheit nicht vom Buchhändler. Laut

Aussage der Kollegen stammt die Handschrift von einer eher jüngeren

Der Buchhändler hat einen Lehrling namens Michael Prager. Ich versuche die

Zeit, ihn telefonisch zu erreichen, hebt aber keiner ab. Die drei Märchenfiguren

sind doch in den Geschichten für ihre böse Tat bestraft worden. Sag mal, die

Annemier -Dame ist doch gegen eine Kollegin gewalttätig geworden, oder?

Sie ist deswegen auch ein halbes Jahr im Gefängnis gesessen. Als

Bewährungsauflage musste sie sich behandeln lassen von einem Dr.

Scheidner, hat mir ihr Bewährungshelfer gesagt.

Die Tote unter dem Mühlstein war doch auch in psychiatrischer Behandlung.

Finde Hausleit damals hier bei Handel der Arztfrau und setz dich morgen mit

Doktor Scheibner in Verbindung.

Wo ist eigentlich der Kunz?

Der schaut, ob er etwas über den Buchhandler herausfinden kann.

Herr Doktor,

das ist eine Polizistin, die Sie sprechen möchte.

Guten Tag, Herzog.

Kriminalpolizei. Guten Tag, Dr. Scheidner. Was kann ich für Sie tun?

Servus. Servus.

Was hast du denn?

Ich bin mir ganz scherzig von gestern.

Zuerst der Zahnarzt und dann die Stammdominer von dem Buchhändler, von

fliehen habe müssen.

Das ist schwer.

Das hast du ja verdient.

So, der Buchhändler war wirklich zu den besagten Tatzeiten bei seiner

Stammdominer.

Ach so.

Dann hat er Alibi.

Hast du den Lehrling schon erreicht?

Nein.

Frau Süß ist einer meiner jüngsten Fälle.

Nicht gerade einfach.

Merkwürdig.

Die Akte war gestern noch richtig eingeordnet.

Sagen Sie, die Frau Blau ist auch bei Ihnen in Behandlung?

Ja. Ein Fall, den ich von einem Kollegen, der vor kurzem in Pension

ist, übernommen habe. Eine Pyromanin.

Warum fragen Sie?

Ich hätte gerne eine Namensliste all Ihrer Patienten.

Ja, Niki?

Dieser Michael Prager, der Lehrling aus dem Antiquariat, ist selber beim

Psychiaterschreiben in Behandlung. Alles klar. Er hat alle Opfer aus der

Selbsthilfegruppe gekannt. Danke.

Haben Sie was vergessen?

Nein, nicht falsch werden. Dann suchen wir dich bitte.

Und die sind schlimmer als ihr Domina. Wir suchen ihren Lehrling, den Michael

Prager.

Was ist beim Gelände auf?

Ich springe, wenn Sie näher kommen.

Ganz ruhig, Herr Prager.

Ganz ruhig.

Ich meine es ernst.

Ich springe, wenn Sie nur einen Schritt näher kommen.

Herr Prager, setzen Sie Ihr Leben nicht aufs Spiel.

Das zeigt sich nicht aus.

Komm mal.

Komm mal weg vom Gelände.

Nur wenn Sie jetzt sofort verschwinden.

Herr Prager, ich möchte mit Ihnen reden.

Warum? Was wollt ihr überhaupt von mir?

Wir wollen nur mit Ihnen reden, sonst nichts.

Ich bringe, wenn Sie näher kommen.

Voll Verstärkung.

Okay.

Ganz ruhig. Kommen Sie rein.

Prager, ich gehe jetzt einen kleinen Schritt zurück und Sie kommen einen

näher. Nur wenn Sie verschwinden.

Sie sind doch bei dem Doktor Scheiden in Behandlung.

Ja und?

Ist das ein Verbrechen? Nein, natürlich nicht.

Was wollen Sie dann von mir?

Herr Prager, kommen Sie rein.

Wir wollen nur mit Ihnen reden.

Nur reden, sonst nix.

Eva, wer kommt schon?

Sie besuchen doch regelmäßig eine Selbsthilfegruppe.

Wieso auch?

Sie sind nicht der Einzige, der mit Frauen Schwierigkeiten hat.

Sie können uns mal glauben.

Ich hab die Eva süß nach der Sitzung verfolgt.

Ja.

Aber dann ist ihr Autos wegen, das neben mir gehalten hat.

Und davon gefahren.

Haben Sie das Kennzeichen erkannt?

Nein.

Herr Prager, kommen Sie rein.

Ich glaube, er wollte es mir reinlegen.

Das ist nur die Feuerwehr, Herr Prager. Nur die Feuerwehr. Kein Grund zur Sorge.

Es wird Ihnen nichts passieren, wenn Sie jetzt reinkommen.

Sprechen wir da?

Ja.

Passen Sie auf!

Gut, Rex.

Wunderbar, danke.

Er wird's überleben.

Danke, Rex.

Gut gemacht.

Die Mutter von diesem Buchhändlerlehrling ist unter

Leben gekommen.

Treppe hinuntergestürzt.

Ein psychiatrisches Gutachten sagt, dass er Probleme hat mit Frauen über 40.

Laut Auskunft der Telefongesellschaft hat er dort vor kurzem angerufen und

seitdem ist dauernd besetzt.

Astrid Wimmer.

Sie ist übrigens 43 Jahre alt.

Die Wohnung ist leer.

Was ist das?

Das hat vermutlich der Täter beim Kampf verloren.

So, das ist der Pullover von dem Buchhändler -Lehrling.

Das heißt, dass der Schnürrimen nichts mit dem Lehrling zu tun hat.

Ich kann mich erinnern, dass in den Märchen Schneewittchen die Rede von

farbigen Schnüriemen ist.

Hier, das ist interessant.

In der Ausgabe von 1858 ist die Rede von einem Riemen aus bunter Seide.

In der ersten Ausgabe von 1812 heißt es, ein Schnüriemen geflochten aus blauer,

gelber und roter Seide. Und?

In den Märchen Dornröschen ist der Schlüssel gelb.

Gelb, so wie der, den wir am Tatort gefunden haben.

In einer späteren Ausgabe ist aber die Rede von einem rostigen Schlüssel.

Das heißt, dass die Aufgaben, nach denen unser Täter mordet, älter als 18 und 58

sein müssen.

Und sowas findet man nur in einem Antikariat.

Bei dem Psychiater sind doch auch alte Bücher rumgestanden.

Und jedes der Opfer war bei dem Scheiben eine Behandlung.

Ich fahre mit dem Rick zum Psychiater. Schau, was du in der Zwischenzeit über

den Scheiben herausfinden kannst.

Und der Kunz soll den Buchhändler fragen, ob er eine ältere Fassung von

Genusmärchen verkauft hat oder bis jetzt.

Servus.

Der Herr Doktor hat heute früher Schluss gemacht.

Ich bin auf dem Weg zu seinem Haus.

Herr Scheibner ist in seiner Kindheit Opfer eines Sexualverbrechens gewesen.

Er ist zu Pflegeeltern gekommen und musste lange therapeutisch behandelt

Seine Großmutter soll ihn missbraucht haben. Warte, der Kunt will dich.

So, laut Aussage von diesem Buchhändler hat er dem Psychiater einen Nachdruck

der ersten Grimms Märchenausgabe verkauft. Der hat das Buch unbedingt

wollen, weil seine Großmutter ihm als Kind immer daraus vorgelesen hat.

Großmutter, warum hast du mir so weh getan?

Oh. Oh.

Der ist bewusstlos.

Die Bücher müssen weg.

Gut, gut, eilig.

Wie heißt es so schön?

Wenn sie nicht gestorben sind, dann... Dann leben sie noch heute.

Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.