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Hi, Duncan.
-Du musstest nicht auf mich warten. -Hallo, Sarah.
Ich hoffe, es war nicht zu schlimm auf der Autobahn.
Und nach so einem langen Flug, nun…
Ich habe mir so langsam Sorgen um dich gemacht.
Keine Probleme. Ich bin es nur langsam angegangen.
Oh, setz dich. Ich habe eine Kasserolle zubereitet.
Oh, nein, ich brauch nichts, danke. Ich hab im Flieger gegessen.
Lass mich dir wenigstens Wein einschenken. Der ist echt gut.
-Lässt du deine Pfadfindertage aufleben? -Nein, nein, nein.
Die AGA ist wieder kaputt und das ist das Nächstbeste.
Also…
Wie ist es in den USA? Wie läuft's im neuen Job?
Ich wurde befördert.
Ich kann mir jetzt eine Wohnung mit Blick auf das Gaswerk leisten.
Du weißt ja, deine Mutter und ich helfen dir sofort,
wenn du Geld brauchst.
Danke, aber du hast mir schon genug ausgeholfen.
Und scheinbar brauch das Haus ein paar Renovierungsarbeiten.
Tja, nun…
es läuft nicht ganz nach Plan.
Der Verkauf fiel flach. Ist aber nur ein temporäres Hindernis.
Das ist alles… Ich meine, nichts, was man nicht hinkriegt.
Wo ist denn das furchtbare Trio?
In der Scheune mit Freunden.
Sie versuchen sicher, Stephens Jeep zu reparieren.
Das war eine riesige Geldverschwendung.
Weißt du, ich bin schon über 50,
und dennoch bleibe ich nicht alle 500 Meter liegen.
Und Mutter?
Sie ist nach Edinburgh unterwegs.
Für Publizisten gibt es nie Ruhe,
selbst nicht Freitagabends.
Sie wird Sonntag hier sein.
Sie kann es nicht erwarten, dich zu sehen.
Du siehst fertig aus. Geh doch früh schlafen.
Ich schaue, dass die Jungs nicht zu laut sind.
Super Idee.
Ich glaube, deine jüngeren Brüder
müssen von ihrer großen Schwester zurechtgewiesen werden.
Ich mach das. Ich spiele heute Abend Mama.
Ich weiß, meine liebe Tochter.
Gute Nacht.
Schlaf gut.
Sarah…
warte nächstes Mal nicht so lange.
Mache ich nicht. Versprochen.
Wieder daheim.
Kommt, Jungs.
Kommt, Jungs!
Emily. Scheiße!
Okay, Liebes, die Show ist vorbei.
Sieh mal, wer da ist! Die Edelnutte ist endlich da.
Als ob. Hallo, Halbschwester.
-Hallo, Fremder. -Hallo, Stephen.
Emily.
-Hallo, Schwester. -Charlie.
Wie geht's meinem besser erzogenen Bruder?
-Noch besser, weil du da bist. -Sarah!
Erinnerst du dich an mich?
-Umarme uns, Mädchen! -Hallo, Gary.
-Hey, wie geht's? -Immer noch der junge Charmeur, was?
-Und ob. -Und immer noch Single?
Ja, so in etwa.
Man sagte uns, du beehrst uns Bauern mit deiner Präsenz dieses Wochenende.
Und ich hab gehört, der Jeep macht dir wieder Kummer.
Tja, weißt du, irgendwie schon.
Wenigstens schafft er es ab und zu heim, egal, was los ist.
Wie ist das Leben in LA heutzutage, Sarah? Sind die Straßen noch voller Gold?
Nein, sorry, alles nur aus Beton mit Handabdrücken von Promis.
Alles besser als Kuhfladen, Schafsküttel und Hooray Henrys.
Die grünen Wiesen von Blighty vermisst du sicher nicht so sehr.
Nein, ich glaube, sie vermisst mich.
Sie will meinen süßen kleinen Hintern sehen.
Ich glaube nicht, dass sie auf großmäulige Wichser steht, Gary.
Gesell dich zu uns.
-Warum nicht? -Ja! Super.
Und runter damit!
Oh! Meine Güte!
-Ich fühl mich nun wie einer von euch. -Ach ja? Wie wer genau?
Sag einfach "Gary", damit er sein Masturbationsleid
endlich hinter sich hat.
Ah, Doug. Ich wusste doch, du bist irgendwo.
Das riecht man.
Wie immer. Hallo, Blauäugige.
Ja, und wie immer
versteckt sich Doug hier draußen vor seinen vielen wilden Frauen.
Ekelhaft.
-Noch einer, Halbling? -Gib her.
Wo ist denn Luke?
-Er, äh, wiederholt sich. Nicht wahr? -Zusammen mit Homer.
Wovon denn?
Oh Mist.
Frag lieber mal Dougie.
Von einem vollen Atemzug eines Krauts namens…
Jamaican Black.
Also…
Luke konnte einen ganzen Zug schaffen?
-Nicht übel für einen 13-Jährigen. -Ja.
Wo ist er denn?
Er ist breit.
Bedien dich.
Hallo, kleiner Mann.
Du bist ja gewachsen.
Geht es dir gut?
Ich hab gehört, du hattest deine erste Flugstunde.
Vielleicht.
Homer auf jeden Fall.
Wir nennen ihn ab nun Stoner.
Hallo.
Los, Emily!
Warum bist du nicht im Haus im Bett?
Mama und Papa hatten einen Riesenstreit.
Worum ging es denn?
Ich weiß es nicht, Sarah.
Papa schreit wegen Rechnungen herum
und ob sie eine Affäre hat.
Warum gehst du nicht schlafen? Ich komme dich morgen abholen.
Versprochen?
Du fliegst uns nicht davon, oder?
Nein, versprochen.
Ich bin ein paar Wochen hier.
Dann geh doch schlafen und ich nehme Stoner mit.
Der braucht sicher etwas frische Luft, um klarzukommen.
Los. Geh schon, Junge!
Ich… Ich lüge nicht!
Ich lüge nicht! Ich schwöre auf meine Mutter.
-Wenn du wüsstest, wer sie ist, klar. -Du Arsch.
Hör mal, ich sollte ihn da reinstecken.
Und da ich ein Gentleman bin, hab ich Folge geleistet.
Hauptsache Loch, nicht wahr, Charlie?
Das sind viel zu viele Informationen über das Sexualleben meines Bruders!
Okay, dann erzähle ich euch von dieser Schnalle.
Du kriegst nicht mal 'ne Gummipuppe ab, Gary.
Sie heißt Julia.. Sie arbeitet bei G&D.
Ach, die eine mit dem Schnäuzer, Gary?
Nein, die Transe, die auf ihre OP wartet.
Leck mich. Sie ist ein heißer Feger, sage ich euch.
Ich sag es euch, Leute! Ihr Hintern ist göttlich.
So riesige Titten habt ihr noch nie gesehen!
-Mein Gott. -Tut mir leid, Sarah.
-Das war nicht so gemeint. -Was meinst du?
-Ich wollte nur… -Was stimmt nicht mit meinen Titten?
Sie sind nicht so schön wie meine.
Nein. Tut mir leid wegen der Ausdrucksweise.
-Du hast tolle Titten. Sie sind echt… -Oh ja.
Sie sind echt schön.
Natürlich müsste ich deine mit Emilys direkt vergleichen.
-Gary. -Ist schon gut.
Okay, wir sind also in der Kneipe
und wir unterhalten uns, ganz gewöhnlich.
Ich hab sie gefragt, ob sie meinen neuen Motor sehen will.
Wir gehen also raus.
Ehe ich mich versehe ist der Reißverschluss unten.
Und sie legt voll los. Der Schwanz ist draußen.
-Ihrer? -Meiner, du Depp, nicht ihrer.
Und auf einmal geht es rund!
Okay.
Du willst also sagen,
dass du nicht mehr die Jungfrau bist, über die wir uns lustig machen?
Ich bin keine Jungfrau!
Wir haben es im Auto getrieben hinter George and Dragon.
-Danke. -Jetzt verstehe ich.
Du hast also Georges Drachen, die Barfrau, gevögelt.
Gary hat das Wasserstoffblond mit seinem kleinen Lanzelot durchdrungen.
-Ja, leck mich, du sarkastischer Penner! -Er hat dich erwischt.
Wenigstens treibe ich es nicht mit Dougs Überbleibseln.
Was auch immer.
Entschuldigung, ich muss pinkeln.
Ich sagte, was auch immer!
-Gary ist so ein Idiot. -Warte, Emily. Oh Mist.
Und nun feiern die Mädels ihre Wiedervereinigung.
Darf ich filmen?
Oh, was?
Kann ich nicht mal in Ruhe pinkeln?
Ich wollte nur gucken, ob es dir gut geht.
Mir geht's gut.
Wir geht's dir denn so?
Wie ich sehe gibt es Neuigkeiten.
Ach, deshalb bist du hier.
Ach, komm schon. Wie lange bist du schon mit Stephen zusammen?
Ein paar Wochen, wenn du es wissen musst.
Und bevor du anfängst, wir lachen zusammen und er sieht gut aus.
Er hat ein Hirn. Er weiß, was er da unten macht.
Ach, und er ruft mich zurück. Der letzte Punkt ist wichtig, Sarah.
Tut mir leid, ich war mit meinem Leben drüben so beschäftigt.
Ich hab dir gemailt.
Tja, Stephen sagte mir, du kommst wieder Heim…
Ich dachte, ich überrasche dich mit allem.
Haust du bitte ab? Du weißt, ich kann nicht…
Pinkeln,
-wenn jemand anderes im Raum ist. -Ja.
-Du warst immer komisch. -Und du warst immer 'ne Kuh.
Doug, das war schon krass, was sie mit deinem Handy gemacht hat.
Ganz genau.
Selbst für so einen Sozialfall.
Sie ist irre, Mann!
Gib mir den Joint.
Ich nehme an, das Verhör meiner Freundin verlief gut.
Also bist du nun dran.
Wofür, Stephen?
Teile deine sexuellen Erfahrungen.
Dann wird uns klar, wie du diesen Traumjob
in den USA ergattert hast, Halbling.
Nein danke, Volldepp.
Weißt du, Sarah, die letzten acht Monate
warst du echt gut darin, nichts von dir hören zu lassen.
Mit all den Streitereien, Gerüchte über eine Trennung,
Scheidung, und so weiter.
Das ist unfair. Ich habe hart gearbeitet.
Und verstecken ist noch härter.
Wenn sich jemand versteckt, dann du, Stephen.
Wann holst du dir endlich einen Job?
Oder ist es hier zu bequem? Bist der König deines Schlosses.
Das reicht, ihr beiden.
Und warum hat mir keiner erzählt, was los ist?
-Ja, das ist nicht der richtige Ort. -Papa…
Also, dein Stiefpapa denkt,
Mama hat einen Verehrer.
Und sie bezahlt die Hammermiete ihres Liebhabers,
um alles schlimmer zu machen.
Denk nur an all das viel gebrauchte Geld, das die liebe Mama raushaut.
Ich frag mich, wo sie heute Abend ist.
Unfug.
Es muss einen anderen Grund geben.
Klar, einfach den Kopf in den Sand stecken. Gute Erklärung.
Gut gemacht, Depp.
Sturm plus unser baufälliges Haus gleich Stromausfall.
Wie immer, was?
-Okay? -Okay.
Na los, bewegt euch!
Wir brauchen Bier und Kippen.
Ich organisiere einen Sturmtrupp.
Du da hinten packst den Fusel unter meinem Bett.
-Es ist ja ein Notfall. -Ja.
Die Kerzen kriegst du im Abstellraum.
Das solltest du hinkriegen. Und du…
Wer hat dir denn das Kommando übertragen? Du tust eh, was du willst.
Genau. Und du?
Wir sollten Luke ins Bett bringen.
Nein, der soll sich ausschlafen.
Sorry. Er hat sich selbst bedient.
Wie ich sagte…
Charlie, du kannst die versteckten Zigaretten holen.
Wenn ich schon meinen Fusel opfere ist das das Mindeste.
Woher wusstest du davon?
Ich bin dein großer Bruder. Das zu wissen ist mein Job.
Die örtlichen Schafe sagen mir, du bist sein kleiner Bruder.
Und du…
stell dir einfach vor, was wir oben machen.
Wer hat die Tür aufgelassen? Hey!
Haben wir 'ne Ersatzsicherung?
Ich frage Papa, bevor ich mich an dieser Dame vergehe.
Er schläft.
-Und warum sollte mich das kümmern? -Wir brauchen Licht, Stephen.
-Okay, okay. -Beeil dich, ja?
Pass auf, pass auf.
Geh voran!
Dein Vater hat unserer Mutter
ein ganz schönes Erbe hinterlassen, was?
Das ist eher ein Geldgrab als ein Geldsegen.
-Ich hol die Kerzen. -Beeil dich nicht, Schatz.
Schon gut, Sarah. Schon gut. Ich gehe. Hast du Feuer?
Ich bin das Alphamännchen.
Okay? Okay? Ich sehe dich.
Mit dir würde ich auch ins Bett steigen.
Hab dich!
Du solltest nicht vorschnell plärren, Gary.
Also, ihr habt eure Befehle. Du bleibst bei mir.
Was ist das?
Nadeln im Heuhaufen, was?
Stephen?
Stephen!
Das ist das Zimmer deines Papas. Mein Gott!
Bist du wach, Dad?
Nein.
Vater?
Ich will jetzt weg.
Ich will hier nicht mehr sein! Ich will weg!
Komm mal runter.
Was ist hier passiert?
Stoner?
Emily.
Stoner?
Komm sofort her, Emily!
Mach die Tür zu!
Was zum Teufel ist hier los?
-Stoner ist tot, Mann! -Gary!
-Gary! Versteck dich! -Komm hier raus, Gary!
-Lauf! -Was macht ihr hier?
-Versteck dich? -Was zum Teufel ist hier los?
Stephen, du Mistkerl!
-Gary! -Gary!
Was zur Hölle?
Komm schon!
Was nun?
Helft mir!
Die Tür wird nicht halten!
Charlie, geh da hoch und zieh uns hoch!
-Los, Charlie! Beeil dich, bitte! -Beeil dich!
-Los! -Beeil dich, Charlie.
Beeil dich, Charlie! Los!
-Beeil dich! -Bitte, Charlie!
Los! Los!
-Doug. -Komm schon.
Oh Gott.
Papa.
Ruhiger.
Was machen wir jetzt?
Wir müssen Hilfe holen.
Und wie sollen wir das tun, Sarah?
Sei leise, Stephen.
Hat jemand ein Handy dabei?
Meine ist in der Tasche unten auf dem Klavier.
Und du, Stephen? Wo ist deins?
Oh, nein, nein, nein…
-Emily? -Nein.
Doug?
In der Kneipe kaputtgemacht. Weißt du noch?
Ich habe auch keins.
Hat jemand eine Brieftaube?
Wir bleiben hier und warten auf Hilfe.
Moment. Stephen, was ist mit der Waffe?
Ich hab den Schrank nicht zugesperrt, nachdem ich letzte Woche schießen war.
Schatz, es gibt nichts, was ich lieber täte, als dem Ding
den Kopf wegzupusten.
Aber um an die Waffe heranzukommen, müssen wir erst runter.
Meldet sich jemand freiwillig?
Wir bleiben einfach hier und warten auf Hilfe, okay?
-Das geht nicht. -Und warum, Sarah?
Luke.
Er könnte aufwachen.
Und dann ist da Mama. Sie könnte heimkommen.
-Bezweifle ich. -Entschuldigung, Stephen,
aber weißt du genau, worauf es das Ding abgesehen hat?
Hast du dessen Zeitplan bei dir?
Was war das überhaupt?
Was war es?
Ein… tollwütiger Hund? Keine Ahnung.
Ach, kommt schon. Ihr habt die Größe und Stärke davon gesehen.
Kein Hund, ob tollwütig oder nicht, haut eine massive Eichentür ein,
ohne sich dabei den Schädel zu brechen.
Wie genau reagieren Hunde auf Tollwut, Stephen?
Vielleicht ist das so ein mit Drogen vollgepumpter Süchtiger in Psychose,
der übermenschliche Stärke entwickelt hat.
Vielleicht ist es bei Tieren und Tollwut genauso.
Ja, genau das ist es, Charlie. Gut gemacht.
Vielleicht hat es nun einen Schädelbruch und verblutet gerade.
Möchtest du das überprüfen und so enden wie mein Vater, Doug?
In Mamas und Papas Zimmer…
ist ein Telefon.
Wenn wir doch nur da hinkämen.
Tu uns allen einen Gefallen und sei still, Halbling.
Luke ist so high, der schläft weiter.
Der ist sicher.
Würdest du sein Leben darauf verwetten, Stephen?
Sarah, das Telefon zu holen ist eine gute Idee, aber…
Leute! Leute.
Seht mal.
Wo führt das hin?
Das könnte ein Weg sein.
Ich sollte das machen. Das weißt du, oder?
Gleiches Recht, und so weiter.
Komm schon.
Ich bin stärker und schneller.
Deshalb musst du ans andere Ende gehen, wenn das funktionieren soll.
Und du hast recht.
Du bist stärker.
Ich kann ihn nicht noch einmal so sehen, Charlie.
Gefreiter Doug meldet sich zum Dienst.
Ich bin bereit, diese Lady zu ersetzen, wenn nötig.
Das kann ich nicht verlangen, Gefreiter. Wir brauchen deine Muskeln.
Pass auf meine Schwester auf.
Aber Hände weg von ihr.
Und wenn du was hörst, Charlie, komm nicht nach.
Mach den Anruf.
Und Sarah…
viel Glück.
Das ist eine dumme Idee. Das weißt du, oder?
Hast du eine bessere, Stephen?
Jetzt, Charlie! Jetzt!
-Versuchen wir es. -Nein, Charlie. Nicht.
-Tu es nicht, Charlie. Nicht. -Es gibt keinen anderen Weg.
Charlie…
Bewegung.
Komm mich holen!
Komm schon!
Komm mich holen, du Arsch! Ich bin hier, verdammt!
Komm schon!
Moment. Es hat aufgehört.
Bitte nimm ab.
-Komm schon. -Lass los.
Was zum Teufel tust du da?
Lass los.
Notruf.
In unserem Haus ist ein wildes Tier los.
-Tut mir leid, ich kann nicht… -Es hat unseren Vater getötet.
Charlie? Charlie!
-Können Sie mir die Adresse nennen? -Crowhurst Hall.
Charlie!
Doug, Doug, Doug!
Nimm meine Hand!
Schnauze!
Der Sturm ist rum, ihr Hunde!
Sorgt euch nicht.
Nervensäge.
Guten Abend, Herr Wachtmeister. Verlaufen?
Nein, McRae, hol deine Sachen und komm mit mir mit.
Gibt's einen Grund, mich an einem Abend wie diesem rauszuzerren?
Wir haben einen Notruf. Ein wildes Tier ist in Crowhurst Hall los.
Bestimmt eine Falschmeldung.
Der übliche Preis dann plus 50 Prozent Aufschlag.
Das kannst du mit der Buchhaltung regeln.
Hol einfach deinen Kram und komm.
Hey, nicht hier drin.
Tut mir leid, Officer May.
Schätz dich glücklich. Ich muss für die Sachen zahlen.
Ist schon okay.
Ich sagte doch, das war eine schlechte Idee.
Nur Gott weiß, warum Charlie auf dich gehört hat.
Klappe, Stephen. Es könnte uns hören.
Ich schätze, mittlerweile weiß es, dass wir hier sind.
Seit wann bist du so ein Klugscheißer?
Ist das normal, wenn Leute nach Amerika gehen?
Die Fähigkeit, rational zu denken stirbt einfach ab?
Und wer ist dahinten so erschrocken?
Ich habe mich schon einmal in dir getäuscht, Stephen.
Du bist nicht Herr deines Hauses.
Du bist der Dorftrottel!
Fick dich, Schwester.
Fick dich.
Ich kann nichts dafür, was Charlie passiert ist.
Lass es, okay? Das hilft nicht.
Oh, okay. Tut mir leid, Doug.
Ich sag dir was, Emily und ich lassen dich alleine,
damit du meine Halbschwester besteigen kannst.
Du bist so ein Arsch. Weißt du was?
Weiß jemand, ob Charlie das Telefon erreicht hat?
Und den Anruf gemacht hat?
Woher sollen wir das wissen?
Ich glaube, ich habe ihn flüstern gehört.
Ja, er hat um sein Leben gebettelt.
Moment, was tust du da? Wo willst du hin?
Ich bleibe nicht mit den zwei Deppen hier.
Viel Glück, Doug.
Viel Spaß beim rumtollen im Planschbecken des Familien-Genpools.
-Stephen. -Falls du das noch nicht getan hast.
Nein, Stephen.
Tut mir leid, Sarah.
Warte, Stephen!
Er hat Unrecht.
Womit?
Dass ich meinen Bruder in Gefahr gebracht hab?
Oder dass ich das Planschbecken des Genpools bin?
Er hat Unrecht.
Okay?
Mir gefällt das nicht, Stephen.
Beeilung.
Was ist das, Stephen?
Das sind nicht meine. Das… das waren Charlies.
Warte, Stephen!
-Muss das Ding so laut sein? -Nein.
Und brauchen wir die Sirene? Wir haben nicht gerade Berufsverkehr.
Hast du je von "Polizeizeit verschwenden" gehört?
-Irgendwas? -Nein.
Nichts.
Lass mich mal.
Oh, Vorsicht.
Bleib auf dem stabilen Holz, sonst brichst du durch.
Danke. Wie geht's dem Knöchel?
Ich werde es überleben.
Such weiter.
Hier ist auch nichts.
Wo zum Teufel ist es?
Scheiße, hast du mich erschreckt.
Tut mir leid.
Alles okay?
Was machst du?
Ärger suchen.
Du hast also das Licht gesehen und fragst dich,
was um Himmels Willen du mit meinem Bruder machst?
Er steht unter viel Stress. Er gibt sein Bestes.
Wir stehen alle unter Stress, Emily.
Der Stress beeinflusst wohl deine Loyalität?
Loyalität?
Weißt du, wie es für mich in diesem Drecksloch war
ohne meine beste Freundin?
-Beruhig dich, Emily. -Nein!
Ich habe keinen angenehmen Job durch PR-Verträge meiner Mama ergattert.
Ich war alleine hier.
Durch Stephen hab ich einen Grund aufzustehen.
Du meinst, liegen zu bleiben.
-Kommt schon, Mädels. -Ach, bitte.
Vögelst du meinen Bruder eigentlich nur,
um dich an mir zu rächen?
Was?
Ist in dieser nuttigen Persönlichkeit eigentlich noch ein Stück Selbstachtung?
Hör jetzt auf, Sarah, okay?
Verteidigst wohl deine Betthupferl?
Du hast mit Stephen mehr gemeinsam, als du zugeben magst.
Stephen und ich wollen die Pistole holen.
Wie?
Das ist total dämlich.
Ich muss mich vor dir nicht rechtfertigen, Sarah.
Ich würde dem Ding lieber mit einer Flinte begegnen,
wenn es irgendwie geht.
Bis später.
Ich gehe auf den anderen Dachboden. Bin gleich zurück.
Gibt's da eine Garantie?
Keine Sorge. Eine lebenslange Garantie.
Halt das.
Was machen die da unten?
Ich stecke fest, Stephen.
Ich kann nicht.
Hey.
Gehören die wirklich Charlie?
Tut mir leid.
Ich wollte ihn nicht erwähnen. Geht es dir gut?
Sieh mich an. Hey.
Alles okay?
Ich liebe dich.
Nein, Stephen.
Jetzt ist kein guter Zeitpunkt. Stephen!
Du… Stephen!
Hör auf.
Stephen!
Leute, da unten bewegt sich was!
-Weg hier. Schnell. -Haut da ab, Leute!
-Leute! -Mach schnell, Stephen!
-Mama hat wohl abgesperrt. -Leute!
-Dieses Miststück… -Hör auf! Lass das!
Klappe! Hör auf.
Ich höre es auf dem Treppenabsatz.
-Raus da! -Wir haben keine Zeit!
-Bewegung, Leute! -Lass mich sehen.
-Was? -Hier.
Es kann das Schloss für uns kaputtmachen.
Hilf mir, Stephen.
Tu es einfach, Stephen!
Das darf nicht passieren.
Hilf mir, Stephen.
Ich kann es nicht halten!
Erschlag es!
Ist sie geladen?
Ist sie geladen, Stephen?
Ich weiß nicht, ich…
Da oben. Nimm das.
Meine Güte, Stephen!
Stephen?
Stephen?
Ist schon gut, ist schon gut.
-Es ist im Raum. -Nein, es ist weg.
-Es ist im Raum. -Es ist weg.
Oh Gott.
-Tut mir leid, Sarah. -Mir auch.
Mir tut es auch leid.
Wir müssen hier raus, Emily.
Wo ist Stephen?
Wo ist er?
Du lebst, Emily!
-Du verdammter Mistkerl! -Es war hinter uns her, Emily.
-Es hätte uns erwischt. -Ja?
-Ich hab die Flinte! -Was nützt die ohne das hier?
Stephen, du Arsch! Du hast mich zurückgelassen!
-Hör auf, Emily! -Du bist ein Feigling!
Hör auf!
Geht alle mal zurück!
-Geht schon. -Hat sich jemand verletzt?
-Uns geht es gut. -Ist alles okay?
Wisst ihr wieso? Weil mein lieber Schatz hier…
mir vor ein paar Monaten gezeigt hat…
wie man eine Flinte bedient.
Nicht wahr?
Willst du wissen, was dein Problem ist?
Nein?
Dachte ich mir.
Überrascht mich nicht.
-Emily… -Zurück, Doug!
Ich bin die mit der Flinte, klar?
-Emily… -Verteidige nicht deinen Bruder.
Er verdient weder dich noch mich.
Du.
Du läufst so hochnäsig durch die Stadt
und denkst, du seist besser als alle, mich eingeschlossen.
Da musste ich nachdenken.
Warum warst du vor zwei Monaten auf einmal an mir interessiert?
Hat dir jemand gesteckt, dass Sarah heimkommt?
Dachtest du, wenn du mit mir schläfst, machst du sie fertig?
Vielleicht hab dich ja nur gevögelt, um mich an ihr zu rächen.
Das würdest du niemals zugeben, was?
Weißt du, warum?
Weil du eine kleine Made ohne Rückgrat bist, Stephen!
Arschloch!
-Geh von mir weg! -Also…
Ich zeige dir, woraus ich gemacht bin.
Ich steige durch die Luke runter und nehme die Flinte mit.
Ich finde das Ding
und blase ihm den verdammten Kopf weg!
Scheiße.
Oh Mist!
Oh Gott.
Scheiße!
Schon einmal was von "Fahrschule" gehört, May?
Drück es weiter ab. So zirkuliert das Blut weiter.
Danke.
Wie geht's dem Knöchel?
Nicht so schlecht, wie ich dachte.
Schon gut, Stephen.
Lass mal sehen.
Lass mal sehen.
Emily… Ich…
Ich will nicht darüber reden.
-Was sie gesagt hat, was passiert ist… -Ist doch egal.
-Meine beste Freundin ist tot. -Nein.
Mein Stiefvater ist tot. Einer meiner Brüder ist tot.
Und du…
Du hast sie nicht umgebracht. Klar?
Es war dieses…
Wesen.
Was ist das Ding da unten, Sarah?
Wie gesagt, spielt das noch eine Rolle?
Doug.
Ich konnte die Flinte nicht sehen.
Was machen wir nun?
Wir verschwinden von hier.
Wie?
Wir können nur hoch.
Ich hasse Jeep-Fahrer.
-Und? -Der Wagen springt nicht an.
Keine Batterie, kein Benzin.
Der steht schon eine Weile hier. Sieh mal.
Sieh dir mal den Namen und die Adresse an.
-Ist das nicht… -Genau.
Wo ist sie hin?
Irgendwas?
Nein, die Luft ist rein.
Was machen wir, wenn wir es vom Dach runterschaffen?
Kriegen wir deinen Jeep wieder zum Fahren?
Ich müsste ihn mir ansehen. Da wäre noch dein Mietwagen.
Der Wagen ist abgesperrt. Die Schlüssel sind in meiner Tasche.
Oh, Doug, du könntest ihn öffnen.
Du hältst ja viel von mir, Stephen.
Kannst du, oder nicht?
Einen alten Ford Escort kriege ich an den Start,
aber moderne Motoren wie der brauchen Zeit.
Und die haben wir nicht.
Lass uns erst einmal hier weg und uns später darum Sorgen machen.
Toller Plan.
Immerhin ist es einer.
Der Wagen ist liegen geblieben. Sie ist Hilfe holen gegangen.
Fall erledigt.
Such du mal. Passt zu dir.
Du solltest dich ausruhen.
Ich bin fast fertig.
Ich sehe und höre da unten rein gar nichts.
Das solltest du nicht tun.
Du könntest mir helfen, McRae.
Ein Wort für dich…
Navi.
Es war in ihrer Handtasche.
-Was? -Da hat sie es gelassen.
Würde Mrs. May jemals ihre Handtasche irgendwo vergessen?
-Nein. -Vielleicht ist sie nicht liegengeblieben.
Vielleicht wollte sie sich umsehen…
-und sie kam nicht zurück weil… -Weil es keine Falschmeldung ist.
Leute?
-Wir sind fast da. -Gott sei Dank.
Diese Straße geht ungefähr anderthalb Kilometer weiter.
Hallo?
Leute?
Hallo?
Gary?
Wo seid ihr, Leute?
-Dad? -Luke!
Sei still!
-Papa! -Geh zur Scheune! Schnell!
-Lauf, Luke! Lauf! -Luke, hier ist Stephen!
Tu, was deine Schwester sagt, ja?
Verschwinde aus dem Haus!
Dad?
Nicht schon wieder.
Dad?
Sarah!
Lauf, Luke! Lauf!
Lauf, Luke!
Helft ihm, Leute!
Los!
Wir hauen ab! Jetzt!
Du hast recht.
-Los. -Luke! Luke!
-Los, Bewegung! Los! -Los!
-Kommt! -Beeilung!
-Hier entlang, Luke! -Was?
-Beeilung! -Wir schaffen das! Beeilung! Los!
Los!
-Los, hauen wir ab! -Bewegung, Luke!
-Los, Luke! -Los, los, los!
Los. Okay, okay, okay. Jetzt verstecken.
Wo zum Teufel ist es?
Nur noch ein paar hundert Meter.
Es sollte direkt hinter der Baumgruppe sein.
-Wird auch Zeit. -Wenn wir da sind,
gib mir etwas Zeit, um meine Ausrüstung anzulegen.
Alles okay?
Gut.
Wo ist Dad? Wo ist Charlie?
Sie haben es nicht geschafft. Tut mir leid.
-Komm. -Wir können nicht hier oben bleiben.
Hast du eine bessere Idee?
Look!
Charlie hat sie erreicht.
Gehen wir.
Hol deine Sachen.
Warte. Ich sagte doch, ich muss meine Ausrüstung anlegen…
Idiot.
-Komm. Komm zu mir. -Okay, komm.
Erschieß den Bastard einfach, McRae.
Okay.
Verklagen können sie mich später.
-Scheiße! -Hilf mir, Stephen!
-Kannst du laufen? -Soll das heißen, ich habe eine Wahl?
Was zum Teufel?
Oh Scheiße!
-Moment. Moment. -Warum?
-Sie sind tot. -Was? Was ist?
Sie sind tot.
Wir sind am Arsch.
Wir können in den scheiß Polizeiwagen steigen!
Los, los, los.
Los.
Los.
Los.
Oh Scheiße.
Hallo?
Hallo?
Was zum Teufel tut sie da?
Ist da wer?
Hallo?
Komm schon. Komm schon.
-Lasst uns abhauen. -Nein.
-Jetzt. -Los.
Okay.
Was ist das?
Kannst du den Jeep reparieren, Stephen?
Stephen?
Brauchst du Hilfe?
Hau doch einfach ab, Douglas.
Kannst du Luke auf den Dachboden bringen, Doug?
Schatz? Geh mit Doug.
Wir verstecken uns hier. Wenn wir ganz leise sind…
Ich will nicht weg.
Stephen kann sicher den Jeep starten, dann sind wir hier weg, okay?
Komm.
Geh schon.
Ist okay. Versprochen.
Sag mir bitte, du kannst den Jeep starten, Stephen.
Bitte.
Du, ich und Luke sind das einzige, was von der Familie übrig ist.
Sieh dir das an.
Hörst du mich, Stephen?
Das ist nicht zu reparieren.
Wieso bist du dir so sicher?
Weil das Teil, das wir brauchen…
in Mamas Kofferraum ist.
Ich hätte alle ihre Reifen durchstechen sollen.
Diese betrügende Schlampe.
Was hast du gesagt?
Ich habe einen ihrer Reifen durchgestochen, bevor ich in den Pub bin.
Ich wollte sie daran hindern, diesen Typen zu treffen.
Das Flittchen.
Ich hätte das zu gerne gesehen.
Luke sagte, sie hat im Regen verzweifelt versucht, den Reifen zu wechseln.
Dad wollte ihr nicht helfen und es dauerte über eine Stunde.
Das war zum Totlachen.
Was zum Teufel?
Das war im Polizeiauto, Stephen.
FAHRERLAUBNIS
Hättest du sie nicht behindert,
würde sie wahrscheinlich gerade ihren Typen vögeln.
Verstehst du, Stephen?
Unsere Mutter ist wahrscheinlich tot.
Und wenn dem so ist,
ist ihr Tod deine Schuld.
Das kannst du mir nicht unterjubeln.
Wenn sie sich nicht quer durch Sussex vögeln würde…
Nimm das zurück.
Ist nicht meine Schuld, wenn sie tot ist.
-Nimm das zurück. -Nein.
Nimm das zurück!
Sarah?
Sarah?
Sarah?
Oh nein. Du gehörst zu ihnen!
Du gehörst zu ihnen!
Oh nein.
Was ist passiert? Was war das?
Wo ist Stephen? Meine Güte.
-Er ist weg. -Was?
Er ist durchgedreht.
Ich konnte ihn nicht aufhalten.
Er war voller Furcht.
Ich glaube, ich hab ihm weh getan, aber…
Ich weiß nichts mehr, nachdem er mich geschlagen hat.
Er hat dich geschlagen? Was zum…
Es ist zu spät.
Und der Jeep ist kaputt.
Meine Familie ist…
Meine Güte, du glühst ja.
Versprich mir, dass du auf Luke aufpasst, wenn was passiert.
Versprochen.
Es geht ihm gut. Sieh nur.
Er schläft.
Meine Güte. Sarah.
-Sarah. -Nein, ist schon gut.
Er schläft fest. Bestimmt von dem Jamaican Black.
Nicht hier. Nicht jetzt.
Das hast du bestimmt nicht gesagt, als du Emily gevögelt hast.
-Sarah. -Du konntest dich noch nie beherrschen.
Nein, Sarah, hör auf! Meine Güte.
Was ist los?
nichts, Luke. Wir planen nur… was wir nun machen.
Was ist los, Sarah?
Sarah?
Doug!
Doug! Es ist Sarah!
-Oh Gott! -Doug! Doug!
Lauf! Lauf!
Geh von mir weg!
Wo ist Stephen?
Sarah!
Hau ab!
Du wolltest mich nicht alleine lassen!
Wo können wir uns verstecken?
Sarahs Handy!
Warum ist hier so viel Kram?
Komm schon!
Hallo. Hallo? Hallo, Sir.
Sir? Sir, bitte…
Sarah?
Sarah!
Bewegung!
Helft mir! Helft mir!
Hilf ihr, bitte!
Steig in den Wagen. Schließ die Tür ab.
Steig in den Wagen und schließ ab!
Sarah?
Sarah? Bitte, hör mir zu.
Hör mir zu, bitte!
Ich schwöre, ich kann Luke von hier wegbringen.
Ich kann Luke wegbringen.
Ich schwöre es. Bitte, lasse mich gehen, ich…
Oh nein.
Oh nein.
Mama!
Oh nein.
Luke?
Luke?
Luke!
Luke.
Mach bitte die Tür auf, Luke. Bitte!
Wir fahren dahin, wo Mama gestern hinfuhr,
an einen Ort, wo sie niemandem wehtun konnte, als sie sich…
veränderte.
An einen sicheren Ort.
PANIKRAUM
Untertitel von: John Turner
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