All language subtitles for Simpel.2017.German.720p.BluRay.x264-ENCOUNTERS

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Original subtitles

(verträumte Gitarrenklänge)

(Stimmengewirr)

(Mann) Benny, wenn dir das nicht passt,

such dir einen neuen Job!

Ist arschkalt, das Wasser...

So, seid ihr bereit?

(Männer, langgezogen) Heh...

Drei, zwei, eins!

(Pfiff)

(Anfeuerungsrufe)

(flotte Gitarrenmusik)

Jawohl!

Super, Ben.

Komm her, Ben. 150 sind für dich.

Dank dir.

- Schönen Tag noch, Frau Kahl. - Gleichfalls.

Hallo, Herr Klaus.

Ich bräuchte noch mal die Tabletten.

Ich kann das nicht mehr machen, Ben.

Bitte.

Ich bin wieder da.

(Schlüssel landet klappernd)

Monsieur Hasehase?

Monsieur Hasehase?

Benny, Benny.

Mama. Du siehst fantastisch aus.

(sie schnaubt ungläubig)

- Ich hab die Tabletten. - Danke.

Der Gruber hat angerufen. Kannst du gucken gehen?

Jo.

(Wasser läuft)

(laute Musik aus dem Radio)

(Lied: "Ciao, Marco, ciao" von Gitti und Erika)

(leise) Alles klar...

Monsieur Hasehase?

Frau Meinzinger!

Tag, Ben.

Haben Sie Monsieur Hasehase gesehen?

Jo, der läuft da vorne. Gucke.

(er lacht glucksend)

(kindlich) Gute Verreise.

Gute Verreise.

Simpel.

Simpel!

Gute Verreise.

Monsieur Hasehase, das Meer ist weg.

(lachend) Das Meer ist weg.

Fast hätten wir den wieder rausziehen müssen.

Es tut mir leid.

Ihr müsst euch um den Jungen kümmern.

Ich hab auch noch andere Sachen zu tun.

Mann, du!

- Land in Sicht. - Simpel!

Land in Sicht!

Monsieur Hasehase. Land in Sicht.

Steuerbord, Backbord.

Simpel!

Guten Tag. Danke, bitte.

Und wer seid ihr? Wir sind die Ureinwohner.

Wir wollen tanzen.

- Ab nach Hause. - Tanzen...

Ben! Wir tanzen! Das sind die Ureinwohner.

Wir müssen tanzen. Sonst fressen uns die Ureinwohner.

Komm, wir müssen tanzen.

Wir tanzen.

Ai, ai, ai!

Komm her.

Komm her, Ben.

(vergnügte Musik)

(Jubelrufe)

Oh, ai, ai, ai!

Monsieur Hasehase will den Schmuser.

So, Seemann, jetzt erst mal sauber machen,

dann Schlafanzug an, und dann gibt's Essen.

Ich will die Quasilorten, Ben.

Dann kriegst du sie. Nach oben!

Nach oben!

Rechts, Simpel. Rechts!

(Simpel lacht) Rechts!

Natürlich kann er bei den Erwachsenen mitmachen.

Ist ja ein guter Turner. Mittwoch 15.30 Uhr, okay.

Ciao, Marco!

Tschüss, Frau Lehnert.

Schlafanzug anziehen, sonst gibt's nichts.

Quasilorten! Quasilorten!

(leise vor sich hin) Mann, Mann, Mann.

Mama?

Ich hab mit Frau Lehnert geredet.

Nächste Woche darf Simpel wieder zum Turnunterricht.

Mama?

Mama?

(Simpel plappert im Hintergrund weiter)

Mama...

Mama?

(sanfte Klavierklänge)

(Polizist flüstert) Ben.

Ben.

Es wird Zeit.

Es fängt an.

Komm.

Du musst dir keine Sorgen machen, Mama.

Ich pass auf Ben auf.

Ich bin der Große.

Tschüss, Mama.

Sag dem Herrn Jesus gute Grüße, ja?

Gute Verreise.

Führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft

und die Herrlichkeit in Ewigkeit, Amen.

- Die haben ihn zugemacht. - Pst!

Mama sagt, Tote kommen in den Himmel.

Aber die haben den großen Kasten zugemacht.

Die Seele geht in den Himmel, nicht der Körper.

Haben Hasen auch die Seele?

(er haut sich selbst)

Ben?

Wo ist Monsieur Hasehase?

Wo ist Monsieur Hasehase?

Er passt auf Mama auf.

Können Sie den Sarg aufmachen? Sein Hase liegt da drin.

(ironisch) Das ist natürlich ein Problem.

Ja, das ist ein Problem. Bitte!

Ist nicht.

Entschuldigung, Mama.

Deine Mutter war 'ne ganz tolle Frau, Ben.

Engagiert, hilfsbereit.

Die war immer da, wenn man sie brauchte.

Ist echt 'ne Schande, so was.

So jung, das...

Was wollt ihr?

Hier. Euer Antrag wurde abgelehnt.

Am Dienstag kommt Simpel in eine passende Einrichtung.

- Ist doch alles geregelt. - Aber nun ist halt anders.

Er braucht eine 24-Stunden-Betreuung.

Das kannst du alleine nicht schaffen.

Dein Vater wollte

von 'ner gesetzlichen Vertretung nichts wissen.

Mein Vater?

Ja.

Wann hast du mit meinem Vater geredet?

Gestern.

Simpel kommt nach Liebenwalde. Das ist der Herr...

Frank Schöll, guten Tag.

Ich leite die paritätische Gemeinschaft Liebenwalde.

Bei uns leben viele Behinderte wie Simpel.

Wir sind das erste Haus in der Gegend.

Unsere Mitarbeiter sind geschult und freundlich.

Simpel kann gezielt gefördert werden...

- Simpel bleibt bei mir. - Denk auch mal an dich.

Such dir einen richtigen Job und lern eine Frau kennen.

Oft unterschätzen Angehörige, was das auch für sie bedeutet.

Ben, Ben! Der Beschluss steht.

Ich bin nächsten Dienstag wieder hier.

- (Simpel) Auf Wiedersehen! - (Meinzinger) Auf Wiedersehen!

(Lachen)

(Meinzinger) Simpel!

Frau Meinzi, Frau Meinzi. Komm!

- Ich komm! - Komm, Frau Meinzi.

Dann ist da was schiefgelaufen.

(leise zu Simpel) Zwölf.

Wir haben den Antrag vor vier Wochen gestellt.

Wie bitte?

Was hat das mit meiner Mutter zu tun?

Ich pass seit 20 Jahren auf ihn auf.

- Acht plus vier ist zwölf. - Was?

Zwölf.

(Simpel brüllt begeistert)

Nicht so schnell, Ben.

- Absteigen. - Absteigen.

Tut mir leid, da müssten Sie sich

an die zuständige Stelle wenden.

- Warum? - Weil das so ist.

Ich kann wirklich nichts für Sie machen.

Der Nächste, bitte.

Der Nächste, bitte.

Unser Vater ist abgehauen, als wir noch Kinder waren.

Weil ich der Einzige bin, der Barnabas kennt.

Hallo? Hallo?

Scheiße!

(beide) Piep, piep, piep, wir haben uns alle lieb.

Piep, piep, piep, guten "Attepit".

(Klatschen) Simpel.

Leinen los und anziehen. Komm.

Auf geht's jetzt.

Komm.

(genervt) Ja.

Auf die Plätze...

Fertig...

Uh, böser Fehlstart von Kleemann.

Die "Rakete" scheint nicht ganz bei der Sache zu sein.

Simpel!

Ich kann da nichts machen. Abgelehnt ist abgelehnt.

Können Sie den nicht weiterleiten?

Ich habe noch andere Sachen zu tun.

Simpel, wollen wir abhauen? Du und ich?

Was hältst du von Palmen, Strand und Kokosnüssen?

Kokosnüsse?

Ah!

Ah! Ah, ah, ah, ah...

Sieben, acht, neun, zehn.

Ich komme.

Simpel?

Buh!

(Klingel)

Zieh dich an, ja?

Moin. Für Kleemann von Kleemann.

Tschüss, ne.

Tschüss.

(Ben in Gedanken) "Lieber Ben, es tut mir sehr leid mit Mami.

Auch wenn wir uns nicht kennen,

wollte ich dir schreiben."

Wir sind die Seemänner. Wir machen die Verreise.

Monsieur Hasehase ist der Kapitän.

(er imitiert Schiffshorn)

(mit heller Stimme) "Im Meer sind die Haie."

Haie mögen keine Hasen.

"Und wenn doch?"

Du musst keine Angst haben, Monsieur Hasehase.

Ben, Monsieur Hasehase hat Angst vor Haien.

Wenn wir nicht ins Wasser fallen,

fressen uns die Haie nicht.

Das habe ich Monsieur Hasehase auch gesagt.

Komm, Monsieur Hasehase.

Wie machen die Schiffe?

(Simpel imitiert Schiffshorn)

Und die richtig großen?

Die richtige großen machen...

Hey, wir wollen doch 'ne Verreise machen.

Ein richtiges Abenteuer.

Abenteuer.

Ben und Simpel?

(er lacht) Simpel und Ben.

- Komm. - Komm.

Abenteuer.

- Hey, Simpel. - Guten Tag.

Danke. Bitte.

Hier sitzt Ben. Komm, Ben.

Hallo, Barnabas.

Du fährst schon mal vor, ja?

Steig ein, Ben.

Ich komm bald nach.

Hey, hey, komm, bleib drin. Bleib drin. Okay?

Ben. Wir machen die Verreise.

Hör darauf, was die beiden dir sagen.

(Rütteln) Ben!

Ben...

Ben. Ben. Ben.

Anhalten!

- Ben... - Anhalten!

Anhalten!

- Was soll das? - Lasst ihn raus!

Es ist beschlossen. Es gibt kein Zurück!

Ben!

(Simpel) Ben.

Spinnst du? Halt sofort an. Anhalten!

Raus hier!

- Du sollst anhalten! - Raus hier!

Anhalten!

Ben...

Alles gut.

(weinerlich) Alles gut.

Alles gut. Alles ist gut.

Alles ist gut.

- Ben. - Alles gut.

Hey, ich bin's, Ben. Können wir bei dir pennen?

Na, Simpel und ich.

Pinkel schon, wir müssen weiter.

Ich will ein richtiges Ponkelklo.

- Keiner sieht dein Pipi. - Ein richtiges Ponkelklo.

Hier ist überall Ponkelklo!

Links ist Ponkelklo, rechts ist Ponkelklo.

Die ganze Welt ist ein Ponkelklo.

Geh da an den Baum.

Ich will das Ponkelklo!

Pinkel doch jetzt einfach.

Simpel!

Musst du auch, Monsieur Hasehase?

"Ja."

Groß oder klein?

"Kacken."

Werdet ihr zwei mal fertig da drin?

Ben, das ist ein prima Ponkelklo.

Es gibt bunte Seife.

Nee, das ist bäh. Das ist bäh.

Mach die Hose zu und komm jetzt.

Bäh.

- (Mann) Tut, tut. - Nein. Duff, duff.

- Tut, tut! - Ja, Dieter.

Und wie machen die großen Schiffe?

(Sirene)

Simpel, komm. Tschüss.

- (Mann) Das ist das Fahrzeug. - Komm, komm.

(Polizist) Das Auto ist leer.

Ich geh mal in die Bude.

Schönen guten Tag. Wir suchen zwei Männer...

Simpel. Simpel!

(Sirene)

Scheiße! Komm, rein da. Hopp, hopp!

- Die Pommes, Ben. - Pst!

Die Pommes im Laster.

- Die Pommes... - Sch!

(Tür geht auf)

(Motor startet)

(im Autoradio läuft Musik)

Probleme mit Polizei?

(mit Akzent) Wo wollt ihr denn hin?

Ich hab Zeit.

Ans Meer, zu den Haien. Wir sind die Seemänner.

(er lacht) Wir machen die Verreise.

Monsieur Hasehase ist der Kapitän.

Der Kapitän! Kann ich mitkommen?

Kann ich mitkommen?

(lachend) Ich kann mitkommen.

- Du bist lustig. - Ich bin Simpel. Und du?

Mein Name ist Franciszek.

Franciszek.

Frantschischek! Frantschischek...

Das ist der Frantschischek. Das ist der Ben, der Bruder.

Hallo. Ben.

Was hast du mit deinem Bruder gemacht?

Ich bin ein I-di-ot!

- Er ist geistig behindert. - Alles klar.

Simpel, komm mal her. Ich zeige dir was.

Komm.

Machst du auf Handschuhfach.

- Handschuhfach? - Ja, hier guck mal.

(er lacht auf) Simpel, nein!

(lachend) Hör auf. Das nicht.

Nein, guck mal da unten.

(er sagt etwas in seiner Muttersprache)

Oh, oh, oh. Nein, nein, nein. Das nicht.

Guck mal hier.

Das hat mein Sohn gemacht.

Oskar. Da.

Mein Sohn.

Weißt du, die Leute sagen, dass er auch ein Idiot ist.

Als er geboren war, hab ich auch gedacht:

Mein Gott, warum bestrafst du mich mit solche Kind?

Aber Oskar...

immer lachen.

Immer Musik.

Und nur die Liebe.

Er weiß, was wichtig ist.

Das.

Verstehst du? Nur das.

Das. Nur das.

- Nur das. - Genau.

(Franciszek lacht laut)

(Handy klingelt)

- Nur das, Simpel. - Nur das, Frantschischek.

Simpel!

Hallo?

Wer will das wissen?

(Ben) Danke dir, ja.

Komm, Simpel.

Guten Tag, auf Wiedersehen, Frantschischek.

- Frantschischek. - Simpel, komm jetzt!

Ciao, Frantschischek!

Simpel!

Ben, Ben.

Warum laufen wir durch den Wald, Ben?

Warum laufen wir durch den Wald, Ben?

Wir sind die Seemänner, Ben.

Ben? Wir sind die Seemänner.

(ungeduldig) Ja...

Man darf nicht auf den Schienen laufen.

Die sind hinter uns her, verstehst du?

Die Polizei.

Dem Mann, der aus dem Wagen gefallen ist,

dem geht's nicht so gut.

Der wird wieder gesund, keine Sorge.

Aber die Polizei darf uns nicht sehen, ja?

Und wenn sie uns sieht, dann sind wir ganz normal.

- Ja, nicht rennen oder so. - Ganz normal.

Ist die Polizei böse, Ben?

Nee, die ist nicht böse.

Die mag uns halt gerade nicht so.

Ich mag die Polizei, Ben.

- Du bist auch bescheuert. - Du auch.

- (Simpel) Ich hab Brondal. - Ich auch.

Ich will die Parizzo mit Linomado.

Und Quasilorten. Mit Weiß.

(Ben) "Alle Omas, alle Opas rufen fröhlich...

(Simpel und Ben) 'Gott sei Dank!'

(Ben) Nehmen Kinder, Körbe, Koffer

und die Blumen in Empfang.

Doch die alte Henriette ruckelt müde, zuckelt matt,

bimmelt leise ihre Weise...

Und rollt heimwärts in die Stadt."

Jetzt noch betigen.

Lieber Herr Jesus,

sag Mama, Ben und ich machen das Abenteuer.

Wir fahren mit dem Schiff auf das Meer.

Monsieur Hasehase hat Angst vor den Haien.

Und Frantschischek hat den Oskar.

Nur die Musik, Mama.

Nur die Musik.

Amen.

Hand.

Ben?

Hm?

Wann sind wir zu Hause?

Kannst du dich eigentlich noch an Papa erinnern?

Papa ist auf Geschäftsverreise.

Wo ist der?

Auf Geschäftsverreise.

Was hältst du davon, wenn wir den besuchen gehen?

Hm?

Simpel?

(ruhige Gitarrenklänge)

Komm, gib mal her.

- Ich hab Brondal. - Ja, ich auch.

So, John, mach die Motorhaube auf.

- Bitte was? - Die Motorhaube!

- Du musst an dem Hebel ziehen. - Ja?

Und jetzt den anderen Hebel. Unten im Fußraum!

- Mann, du stellst dich an... - Wo denn?

(die Jungs fluchen)

Guten Tag.

Da oben ist die Kamera, ja?

Ben, Klauen macht, dass der Herr Jesus weint.

Der drückt heute ein Auge zu.

(Knistern)

Ich mach das.

Ben...

Nein.

(Rumpeln)

Super. Wie wär's mit 'nem Sorry oder so?

Okay...

Dann nicht.

Du bist eine schöne Dame.

Du bist 'n Idiot.

'tschuldigung. Er ist geistig behindert.

Genau. Und du auch, oder was?

Wie oft macht ihr das so am Tag, hm?

Wie oft macht ihr das nur am Tag, hm?

Mach die Jacke zu.

Mach die Jacke zu.

Komm, komm.

(lachend) Auge zu. Auge zugedrückt.

- Jetzt nicht. - Ich hab Brondal.

Ben, Chips?

(Motor startet)

(laute Radiomusik)

- Jungs, wollt ihr mitfahren? - Was?

Mach mal leise. Ob ihr mitfahren wollt.

- Fahrt ihr nach Hamburg? - Für zwei Spasten ist Platz.

Mann, fahr weiter.

Ich zähl bis zehn, dann sind wir weg.

- Eins, zwei... - Fahr weiter.

- Drei... - Kommt, Jungs, einsteigen.

- Vier, fünf, sechs... - (alle reden durcheinander)

Baby, jetzt hör mal zu...

Wie soll denn das funktionieren...

- Zehn! Tür zu! - Bist du bescheuert?

Ey!

Ey! Sag mal, wollt ihr mich verarschen oder was?

Ey!

- Der ist ganz schön sauer. - Wer?

Dein Freund. Der ist ganz schön sauer.

Er ist nicht mein Freund. Wir haben nur gevögelt.

Spacken.

(Mann) Und wer ist er?

Musst du ihn fragen.

Ich muss ihn fragen?

Ah, okay, verstehe. Dann sag mal, wie heißt du?

Es ist was mit "ase".

Ist eine Nase? Ist eine Vase?

Nein, es ist Monsieur Hasehase.

- Monsieur Hasehase. Ah, okay. - (Simpel) Kuckuck!

Du bist 'ne richtige Rakete, Monsieur Hasehase.

- Gestatten, ich bin Enzo. - Enzo.

- Enzo. - Enzo.

- Genau. Und wer bist du? - Simpel.

- Dimpel. - Simpel!

- Simpel. - Simpel.

Oh, hey. Ja, freut mich, Simpel.

Sag mal, seid ihr Ärzte oder so was?

Sanitäter. Wir waren... Danke schön.

...aufm Konzert im Einsatz.

John nicht. Der war... Der war 'n Unfall.

Und du? Kannst du Melodien furzen?

Ich kann Melodien furzen.

Vom "Weißen Hai", "Casablanca" und "Love Story".

Glaubst du nicht? Ich zeig's dir.

- (Frau) Nein. - Doch. Hört mal zu...

(knatterndes Furzen)

Das war der Remix.

(Simpel) Ben, Ben, der furzt...

Er furzt.

Hier stellen wir uns hin. Komm, bevor es zu spät ist.

Jetzt holen wir mal tief Luft.

Genau. Ganz entspannt.

Jetzt holst du den kleinen Simpel raus

und denkst an was Schönes.

- An was denkst du? - An was denkst du?

- Ähm, Zuckerwatte? - Zuckerwatte!

Gut. So und jetzt. Kribbelt's schon?

- Kribbelt. - Kribbelt?

Einfach rauslassen...

(Plätschern)

(erleichtert) Ah!

Genau, alles rauslassen. Ah!

Das ist sehr gut. Wunderbar. Dann nach links und rechts...

Tut mir leid.

Was?

Das mit dem Spast. Ich dachte, das ist eure Masche.

Bist nicht die Erste.

Aria.

Ben.

- Was macht ihr in Hamburg? - Verwandte besuchen.

- Per Anhalter? - Ja, was dagegen?

Gibt leichtere Arten, mit 'nem Behinderten zu reisen.

Er ist geistig behindert. Er kann schon noch laufen.

Mal ein Abenteuer erleben.

Die Welt sehen, ein bisschen rauskommen.

Ben, ich hab geponkelt!

Du musst an was Schönes denken und dann loslassen.

Ohne Klo.

Und du musst den Schlitz zumachen.

- Ohne Klo, Ben. - Ja, gut.

Einfach loslassen und ah... (er lacht vergnügt)

Hab ich dir tausendmal gesagt.

(Aria) Warst du mal am Hafen?

Du warst noch nie am Hafen?

Aber du warst schon mal in Hamburg?

- Nee. - Du warst noch nie in Hamburg?

Noch nie in Hamburg.

Krass.

Berlin?

Auch nicht in Berlin.

Dänemark?

Amerika? Irgendwo?

Du verarschst mich.

Ich komm nach vorne, Ben. Aufmachen, hier.

Passt auf euch auf. Verlauft euch nicht.

Danke fürs Mitnehmen.

Und wenn ihr Hilfe braucht, hier arbeiten wir.

Und du, tief durchatmen und laufen lassen.

- Grüße an die Verwandten. - Macht's gut.

Ciao, Enzo. Ciao, Aria.

- (Aria) Ciao, Simpel. - Ciao, ciao.

(Schiffshorn)

Guck mal, da vorne!

Riesig!

- Hallo. - Na, komm her.

(Ben) Simpel...

Komm rein.

Was ist los?

- Der schneidet mich durch. - Nein, komm.

Der schneidet mich durch.

- Komm. Eins, zwei, drei. Hopp. - Ben. Ben.

Und... Jetzt.

Jetzt sind wir im Tunnel.

- Guten Tag. - Hallo.

Bitte, danke.

Ich gehe jetzt da rein. Was machst du?

Ich sitze und warte.

Und falls du was unbedingt sehen willst?

Ich sitze und warte.

Falls dich jemand anspricht oder was passiert,

was machst du?

- Ich sitze und warte. - Und wenn ich wiederkomme?

Bekomme ich Quasilorteneis.

Und wir machen die Schiffverreise.

- Ben und Simpel. - Simpel und Ben.

Ich bin in fünf Minuten zurück.

- In 12, 17... - Zähl bis 100, ja?

Pass auf Monsieur Hasehase auf. Der muss sitzen bleiben.

Zwölf...

Siebzehn...

Zwölf...

(unverständliche Gespräche)

Zwölf...

Siebzehn...

(leise Stimmen)

Na, alles paletti bei dir?

Alles paletti bei dir?

Magst du meine Titten?

Titten. (er lacht)

Titten. Titten.

- Die sind schön, oder? - Die sind schön.

Die waren aber auch nicht ganz billig.

Kann ich Ihnen helfen?

Ähm, ich schau mich erst mal um.

Gut. Sie melden sich, wenn Sie was brauchen.

Ja.

Frau Liebig, der Vertrag ist fertig.

Alles klar, danke.

(Sirene)

Ich bin die Chantal.

(er lacht) Chantal.

Guck mal, das ist der Eiffelturm.

Das ist der Eiffelturm?

Mhm.

Wollen wir beide ein bisschen Spaß haben?

Bitte, danke.

Lutschen, 80 Euro, das volle Programm ab 120.

Lümmeltüte ist Pflicht.

Natursekt, Kaviar, mach ich gar nicht.

Oder bist du noch zu klein dafür?

Kann Monsieur Hasehase auch den Lutscher?

Ja, kostet aber extra. Wo ist denn dein Freund?

Simpel?

Ben, das ist Chantal. Die Titten waren nicht billig.

Das war ein Geheimnis. Also...

Ich mach euch 'nen guten Preis, Ben.

Sie macht uns 'nen guten Preis.

Können Sie kurz auf ihn aufpassen?

Was?

Ob Sie kurz auf ihn aufpassen.

- Willst du mich verarschen? - Bitte.

- Guten Tag. - Guten Tag.

(Mann) Wir finanzieren momentan mit null Prozent.

- Ich bedanke mich. - Tschüss.

Tja, das ist unser aktuelles Raumwunder.

Wir haben das passende Auto für Ihre Ansprüche.

Darf ich kurz?

Kleemann. Ich bin hier der Filialleiter.

Tja, was haben wir hier?

Wir haben unter der Haube 110 KW, das sind 150 PS.

Das gibt einen richtigen Bums auf der Straße.

Hier innen haben wir das Multifunktionslederlenkrad,

ein Navigationssystem,

den Müdigkeitserkennungs- Assistenten...

Erkennst du mich nicht?

- Wie bitte? - Erkennst du mich nicht?

Ben?

(leise) Bist du das?

Ja, das ist ja...

Ben, das ist...

Hast du meinen Brief also bekommen?

(stotternd) Ich freu mich so, dass...

Warum hast du nicht unterschrieben?

Was meinst du?

Die gesetzliche Vertretung.

Äh... Für Barnabas?

Barnabas ist in dem Heim prima aufgehoben.

Das Sozialamt meinte, das wär ein Topladen.

Bei Liebenwalde. Ganz prima.

- Du weißt davon. - Ja, na klar.

Ich find das die optimale Lösung.

Ben, ich freu mich so.

Das ist so toll.

Pass auf. Ich mach uns 'nen Kaffee.

Nicht weglaufen.

Ich wusste gleich,

dass du nicht der Typ Familienauto bist.

(die Frauen gemeinsam) Eins, zwei, drei,

vier, fünf, sechs,

sieben, acht, neun, zehn.

Ich komme.

So, hat irgendjemand von euch den Simpel gesehen?

(Frauen) Nein.

Wo ist der denn bloß?

Simpel? Monsieur Hasehase?

Buh!

Du bist ja so ein... (Schmatzer)

Ja, du auch.

Die hat die teuren Titten!

Monsieur Hasehase!

(empört) Sag mal, was machst du da?

Ey. Was ist hier los?

Ist alles okay, Frank. Nur Spaß.

Halt dein Maul.

Los, Abflug, Digga. Raus hier.

Der Junge kann nichts dafür.

- Raus hier. - Monsieur Hasehase.

Mach dich vom Acker.

Hey!

Penner.

Bist du bescheuert, du Krüppel?

Hey! Lass los!

Na, war das gut, Meister? Noch eine?

Willst du Spielchen?

Willst du mit mir spielen? Das kannst du haben, umsonst.

Ich mach dich tot!

Ganz ruhig.

- Simpel... - Ich hab den Revolver.

Ich mach dich tot.

Hey, ist gut. Mir geht's gut. Gib die Pistole, ja?

- Ich hab den Revolver. - Bleib cool, bleib cool.

Gib mir die... Bleib stehen!

Ich bleib stehen.

(Sirene) Bleib da stehen.

- Alles gut. - Komm.

(Reifen quietschen)

- Weiter, weiter, weiter. - Ben.

(Frank) Ihr Pisser!

Komm.

Komm, lauf.

Hoch hier. Hoch hier.

Hoch, hoch, hoch. Rauf hier. Komm! Schnell!

Bleibt stehen, ihr Scheißhauskröten!

(Schlag gegen das Tor)

Wir sehen uns wieder!

Wichser! (Schlag)

Fotzen.

Oh nein, Ben! Du blutigst!

- Woher hast du die Pistole? - Du blutigst.

Wo hast du die Pistole her?

Ich pass auf Ben auf. Ben blutigt.

Woher hast du die Scheißpistole, Simpel?

Hä?

Woher hast du die Pistole? Sag's mir.

Sag mir, wo hast du die Pistole her?

Von Frantschischek.

Was für 'ne Scheiße.

Ich pass auf Ben auf.

Ich pass auf Ben auf.

Geh mal wieder duschen.

Du musst die Wunde schön sauber halten.

Ja, gar kein Problem.

- So. - Vielen Dank.

Alles klar. Alles Gute.

- Ben blutigt. - Oh, hallo.

- Was macht ihr denn hier? - Ben blutigt.

Warum siehst du aus wie auf dem Christopher Street Day?

Ben blutigt.

Das muss ich nähen. Setz dich.

- Ist Enzo nicht da? - Der hat heute frei.

Hinsetzen jetzt.

Was ist passiert?

Äh, Simpel...

Kannst du ihm sagen, dass er nichts anfassen soll?

Das kannst du ihm selbst sagen.

Simpel, fass bitte nichts an. Leg das weg.

Nichts anfassen und hier, setz dich einfach hin.

- Ich sitze und warte. - Genau.

(Sprühen)

- Also? - Was?

- Ah! - Ich hab nicht mal angefangen.

Nur eine Nacht. Morgen früh seid ihr weg.

Alles klar.

Leise im Treppenhaus, Schuhe könnt ihr anlassen.

Ja, danke.

- Machst du zu? - Ja.

Euer Zimmer ist hier. Gepinkelt wird im Sitzen.

Sag Simpel, er soll nichts anfassen, okay?

Er versteht das schon.

Und nichts runterwerfen, ja? Lass einfach alles, wo es ist.

- Alles, wo es ist. - Genau.

Und du auch, mein Freund.

Kein Müll-Jenga,

keine Selbstbedienung am Kühlschrank.

Fragt mich. Schlaft schön.

Du auch.

Müll-Jenga.

Komm.

(Ben) "Doch die alte Henriette ruckelt müde, zuckelt matt,

bimmelt leise ihre Weise...

Und rollt heimwärts in die Stadt."

Jetzt noch betigen!

Lieber Herr Jesus, sag Mama, ich hab die Chantal getroffen.

Sie hat die Titten, die waren nicht ganz billig.

Ben hat die Naht bekommen.

Aria ist eine schöne Dame.

Und den Revolver haben wir in das Meer geworfen. Amen.

Und jetzt das Wetter.

Morgen, 30 Grad und Sonne, Sonne, Sonne...

- Gute Nacht, Ben. - Gute Nacht.

Hand.

Aria?

(Rauschen eines Zugs)

Aria?

Fühl dich wie zu Hause.

Oh, Entschuldigung. Ich dachte...

Schläft er?

Ja.

Was ist mit ihm?

Was?

Na, mit deinem Bruder.

Was für 'ne Art Behinderung hat er?

Komplikationen bei der Geburt.

Sein Gehirn bekam zu wenig Sauerstoff.

(Stimmen vom Videospiel)

Wird das noch mal besser?

Das weiß man nicht.

Man kann heutzutage viel machen, Förderung und so.

Du kennst dich aus, ja?

Ich studiere Medizin.

Aber er ist nicht gefährlich oder so?

Doch,

er beißt.

Er ist ganz normal. Darfst nur nicht seinen Hasen klauen.

Okay.

- Willst du? - Nein.

Wie geht's jetzt weiter bei euch?

Wir werden Seemänner.

(sie lacht) Was?

- Was gibt's da zu lachen? - Nichts.

Das ist unser Traum. Wir wollen aufs Meer.

Immer frische Luft. Die ganze Welt sehen.

Auf jedem Kontinent ein Kind machen.

Wir hauen ab.

- Simpel und du. - Ja, Simpel und ich.

Erst Amerika. Dann die Karibik.

Argentinien. So wie Marco.

Marco.

Na, Marco.

(er singt) Ciao Marco, ciao

Kennst du das nicht?

Das ist ein Junge, der nach seiner Mutter sucht.

- Simpels Lieblingsserie. - Okay.

Klingt nach einem durchdachten Plan.

Ja, ist auch ein guter Plan.

Sag ich ja. Willst du wirklich nicht?

- Nein. - Warum?

Ich bin zu gut.

Verstehe.

(Stimmen vom Videospiel)

Was machst du so, wenn du nicht Leute zusammenflickst?

Ich rette die Welt. Twenty-four-seven.

Ja, einer muss es ja machen.

Ist so.

Also Simpel steht immer um sieben Uhr auf.

Falls das für dich okay ist.

Ich bin um sechs weg.

Ihr könnt den Schlüssel unten abgeben, am Kiosk.

Und danke noch mal für alles.

Ich sag dann mal gute Nacht.

Gute Nacht.

(ruhige Gitarrenklänge)

Hey, ich bin dann weg.

Okay.

Ciao, Marco.

Ciao.

Meine Damen und Herren, es ist wieder so weit.

Ausverkauftes Haus.

Kleemann, die Rakete, geht an den Start.

Die Fans toben.

(langgezogen) Oh...

Auf die Plätze...

Fertig... Fehlstart!

Konzentration.

Auf die Plätze, fertig, los!

Da geht sie ab, die Rakete. Das wird ein neuer Weltrekord!

Man hört: "Kleemann, Kleemann!"

Simpel!

Ach du Scheiße. Simpel!

Simpel! Simpel!

Dieses Mal schaffst du's, ja? Komm rein.

Ich bin auch nicht durchschnitten worden.

Komm.

(ängstlich) Ben, Ben. Ben.

Kleemann, Kleemann, Kleemann...

- Ben. Ben! - Kleemann, Kleemann...

Kleemann! (triumphierende Rufe)

Ben. Was machst du, Ben?

- Komm, weiter. - Gehen wir zu den Schiffen?

Wir wollen wieder nach Hause, oder?

Nach Hause.

Dafür müssen wir Papa besuchen.

Papa ist auf der Geschäftsverreise.

Nee, der ist wieder zurück.

Der ist nicht auf Geschäftsverreise.

Der ist jetzt in Hamburg.

Komm, wir gehen den besuchen.

Willst du Papa nicht besuchen?

Papa ist auf Geschäftsverreise.

Guck mal, Papa kann uns vielleicht helfen.

Aber wenn wir nicht zu ihm gehen,

kann er uns auch nicht helfen.

- Geschäftsverreise. - Simpel.

- Geschäftsverreise. - Simpel. Was ist los?

- Ben, Ben. - Okay, alles ist gut.

Alles ist gut. Bleib stehen, ich bin da.

Ich bin da, Großer.

Klauen macht, dass der Herr Jesus weint.

Wir klauen gar nichts. Komm. Fernsehen gucken.

Was machst du, Ben?

Wir gucken jetzt Fernsehen. Setz dich mal hin.

Komm.

So, ich bin in 'ner Stunde wieder da.

Alles klar, Großer? Bis gleich.

Nee, bleib mal sitzen.

Komm, erst mal den Rucksack aus.

Jetzt hinsetzen.

Und weißt du was?

Ich ruf dich gleich an, und dann gehst du ran.

Wenn jemand anders anruft, legst du wieder auf.

Ich bring dir Quasilorteneis mit.

Komm, gib mir den Schmuser.

(summender Kusslaut)

Monsieur Hasehase auch.

(er summt lange)

Bis gleich, Seemann.

(Stimmen aus dem Fernseher)

(Sprecher im TV) In diesen Zeiten

füllen Löwen ihre Reserven, wann immer sie können.

Die Herden sind nur wenige Monate im Tal.

Da gilt es, jede Gelegenheit zu nutzen.

Die Jagd wirkt bei einer erfahrenen Löwin einfach.

Das sollst du nicht sehen.

Bei jedem Angriff droht das Risiko...

(er wechselt den Sender)

(er wechselt den Sender)

(Gelächter, Pfeifen)

(Mann 1 im TV) Und dann haben wir hier Hefe.

(Mann 2) Darf man als Veganer Hefe essen?

Ja, aber die armen Hefetierchen.

(Simpel) Nimmst du den und den. Nimmst du den.

Nimmst du Ei.

(Telefon)

Guten Tag. Bitte, danke.

Simpel, hier ist Ben. Ist alles gut bei dir?

Wir sehen den Koch. Es gibt Parizza mit allem.

- Wann kommst du, Ben? - In 'ner Stunde, ja?

- In 17, 27 Minuten. - Nee, in 'ner Stunde.

Bleib einfach vorm Fernseher sitzen, gut?

Mhm. Ja, Ben.

Was machst du?

- Ich bleibe vorm Fernseher. - Genau, brav.

- Bis gleich. - Ciao, Marco, ciao.

Ciao.

(TV) Ab in den Ofen. Hab ich schon vorgeheizt, 250 Grad.

Fragen Sie den Werkstattmeister.

Ich brauche diese Gepäckabdeckung.

Ja, für einige Modelle, ja.

Ben.

Herr Jessen, ich mach Schluss. Ja. Danke.

- Warum bist du gestern weg? - Hast du kurz Zeit?

Feuer! Bin ganz vorsichtig...

(TV) Jetzt geb ich 'n bisschen Olivenöl dazu, mehr Salz...

- Salz magst du. - Salz mag ich.

(er singt vergnügt)

Als wir uns das letzte Mal gesehen haben, da warst du so.

Ich hab alles so gemeint, wie ich's geschrieben hab.

Du kannst bei uns wohnen.

Ich geb dir Geld, bis du 'nen Job gefunden hast.

Warum hast du dich nie gemeldet?

Ich hab dir regelmäßig geschrieben.

Mama hat das alles geblockt.

...bisschen Olivenöl.

- "Bisschen" ist gut. - Joa...

(Köche sprechen weiter)

Aufhören, aufhören.

Aufhören, aufhören!

(Rauchmelder piept)

Aufhören, aufhören, aufhören, aufhören...

Erinnerst du dich an deinen 18. Geburtstag?

Ihr wart Burger essen. Mama, Barnabas und du.

Ihr hattet so Pappkronen auf.

Simpel hat aufm Tisch getanzt. Erinnerst du dich?

Ich war auch da.

Ich stand draußen und hab reingeschaut.

Später hab ich aufm Klo auf dich gewartet,

aber du kamst mit Barnabas rein.

Ich hab mich gekümmert...

Danke dir, ja.

Hallo? Ja, ich bin jetzt da. Ich ruf Sie gleich zurück.

Ach du Scheiße...

Ben, Ben...

Simpel, was machst du hier?

...kommt gleich wieder.

Alles okay? Simpel bist du verletzt?

Hey... Daniel!

- Was war denn das hier? - Wie schlimm ist es denn?

Wieder!

Das ist Julius. Der ist zehn. Der ist sehr gut in Karate.

Hat seinen gelben Gürtel gemacht.

Und Yannik ist sieben. Spielt Fußball, auch sehr gut.

Und Clara. Das ist meine Frau, jetzt.

Und hier sind alle im Garten mit unserm Hund Butch.

Ich hab denen alles von dir erzählt.

Ist 'ne völlig neue Situation, aber die freuen sich alle.

Clara hat morgen Geburtstag.

Wir haben ein paar Freunde eingeladen.

Wenn du Lust hast, kannst du gerne rumkommen.

Ich bin nicht allein.

Hast du 'ne Freundin?

Ja, na klar.

Bring die doch mit. Wie heißt die denn?

Simpel.

Bist du mit Barnabas hier?

Ja.

Wieso bist du mit dem in Hamburg?

Ich zeig dem die Welt.

Wie, du zeigst dem die Welt? Hier?

Wo ist der jetzt?

Zu Hause.

- Ich komm später rüber. - Alles klar.

Danke.

Simpel. Hey. Simpel, was ist passiert?

- Wo ist Ben? - Ben, Ben...

Hey, ganz ruhig.

(sie seufzt) Scheiße.

(sie atmet laut aus und ein)

(mit hoher Stimme) Wir sind die Ritter

vom Planeten Vulkan.

Das Feuer ist gelöscht, löscht, löscht.

Sie brauchen keine Angst zu haben.

Wir haben alles im Griff, Griff, Griff...

(sie ahmt elektrisches Surren nach)

(roboterhaft) Nichts habt ihr im Griff. Verschwindet!

Erst löscht ihr ungefragt unser Feuer,

und dann wollt ihr, dass wir in eure Rentenkasse einzahlen?

(sie ahmt elektrisches Surren nach)

Wir machen euch fertig.

Halt!

(mit amerikanischem Akzent) Ich bin der Sheriff.

Ihr seid alle verhaftet.

Verhaftet? Dass ich nicht lache! Du bist tot!

(sie imitiert Schüsse)

Der Sheriff geht nicht tot.

Der ist der Stärkste.

Wo ist die Nato, wenn man sie braucht?

Ihr wohnt hier?

Ja.

Aber das ist doch Quatsch.

Barnabas braucht professionelle Betreuung.

Dass kannst du ihm doch gar nicht geben.

Barnabas muss ins Heim.

Nein, der muss nicht ins Heim. Ich pass auf ihn auf.

Ben, das ist doch Schwachsinn!

Hast du ein Problem mit Simpel?

Nein, ich will nur, dass du was aus deinem Leben machst.

Das hat doch nichts mit mir zu tun.

Das hat alles was mit dir zu tun! Alles!

Du kannst was aus deinem Leben machen, er nicht.

Du kennst uns doch gar nicht.

Unterschreib für das Sorgerecht.

Den Rest mach ich.

Weiß Clara von Simpel?

Hm?

Ob Clara von Simpel weiß?

Wenn ich... Ich...

Wissen deine Kinder von Simpel?

Ich hab gedacht...

Weiß irgendjemand über Simpel Bescheid?

Hast du den aus deinem Leben gestrichen oder was?

Macht sich nicht gut in der Vita, so ein behinderter Sohn.

Das ist arm.

Also, wenn du Hunger hast, heißt das Brondal.

Brondal, ja.

Und Limonade heißt Linomade?

(er lacht)

Linomade.

Und Erdbeeren sind Quasi...

Quasilorten.

Und was ist Spaghetti?

Spaghetti heißen Spaghetti. Wie sollen die sonst heißen?

Alles okay?

Simpel?

Hey, Simpel?

Simpel? Hey?

Simpel?

Hast du den Mann?

- Was? - Hast du den Mann?

- Nein. - Hast du die Kinder?

- Kein Mann. Keine Kinder. - Hast du den Ben?

Nein.

Mama?

Hast du den Papa?

Dann bist du ganz allein.

Simpel ist da.

(Simpel lacht)

Hallo, ich bin Sarah. Ich habe heute Geburtstag.

- Herzlichen Glückwunsch. - Wollt ihr mit uns feiern?

Wir essen Kuchen.

Komm.

Willst du? Los geh.

Komm.

Kuchen.

- (Junge) Essen? - (Simpel) Kuchen essen, ja.

(nachdenkliche Ballade)

Simpel?

Simpel?

Simpel?

Scheiße.

(Handy klingelt)

Geh ran, Aria.

Ist Aria da?

Nee, die musste schnell los. Wieso?

Ist schon okay, danke.

(Enzo) Hier vorn an der Kasse.

(Simpel) Ähm, 15, 17...

Ciao, ciao, ciao.

Ciao, ciao.

- (Enzo) Gute Fahrt. - Tschüss.

- Ciao, ciao. - Tschüss.

Ciao, ciao!

Ciao! Ciao! Ciao! Ciao!

(Stimmen und Schritte)

- (Enzo) Hereinspaziert! Hallo. - (Simpel) Hey.

Simpel...

Ben, wir sind Krake gefahren. Ich hab Zuckerwatte gegessen.

Enzo ist ein schlechter Schießer.

- Und ich hab die Freundin. - Du hast 'ne Freundin?

Ja, Sarah, die Freundin.

- Komm, schneller. - Weiter geht's!

Einmal links, einmal rechts. Da sind wir ja.

(Rumpeln und Gebrüll)

Entschuldigung.

Wo warst du?

Dein Bruder hat fast die Bude abgefackelt.

Er war hier alleine.

Warum sucht euch die Polizei?

- Woher weißt du das? - Von Simpel.

Und ich weiß noch mehr.

Quasilorten sind Erdbeeren.

Und Spaghetti sind Spaghetti, was denn sonst?

Ich zähl bis drei, dann ruf ich die Polizei.

Eins.

Ich musste ihn hierlassen.

Zwei.

Aria, es tut mir leid.

Drei.

(Mann) Polizei Hamburg?

Ich war bei unserem Vater.

Hallo?

Der, der auf Geschäftsverreise ist.

- Ja. - Und, könnt ihr zu ihm?

Wie ist jetzt der Plan?

Du kannst Simpel nicht einfach irgendwo parken.

Ich park ihn überhaupt nicht.

Das ist total verantwortungslos!

Er hätte hier heut sterben können.

Er braucht jemanden, der bei ihm ist,

den ganzen Tag.

- Was willst du jetzt? - Dass du dich kümmerst.

Dass ich mich kümmere?

Ja.

Ich kümmere mich jeden Scheißtag um ihn.

Mein Leben lang.

Ich mache nichts anderes, als mich um ihn zu kümmern!

Ich wecke ihn, ich wasche ihn,

ich geh mit ihm spielen, ich koche mit ihm.

Dann bring ich ihn ins Bett. Das mach ich den ganzen Tag!

Aber davon hast du keine Ahnung.

Du bist alleine.

Du kannst kommen, wann du willst.

Du musst dich nur um dich selber kümmern.

Ist auch nicht immer schön.

Aria...

Mach was! Wenn du's nicht tust, mach ich's.

"Doch die alte Henriette ruckelt müde, zuckelt matt,

bimmelt leise ihre Weise...

Und rollt heimwärts in die Stadt."

Ganz genau. Und jetzt wird geschlafen.

- Jetzt noch betigen. - Betigen, na gut.

Lieber Herr Jesus,

sag Mama, Ben war auf der Verreise.

Und die Aria hat das Feuer.

Und ich habe jetzt die Freundin. Amen.

Amen.

Monsieur Hasehase will den Schmuser.

Den kriegt er. Komm her.

Noch ein Möhrchen fürs Öhrchen.

Möhrchen fürs Öhrchen.

So, und jetzt wird geschlafen. Träum was Süßes.

Hand.

Hey.

Musst dir keine Sorgen machen. Wir hatten einen schönen Tag.

Ach so...

Guck dir das mal an hier.

Haus Sonnengarten. Die waren echt nett.

Ich muss los.

Aufwachen.

Komm, aufstehen jetzt.

Simpel, es wird jetzt aufgewacht, ja?

Wie machen die Schiffe?

Tut.

Und die richtig großen?

Ich will kein Schiff, Ben.

Komm, rechte Hand.

Simpel.

(Männer grölen)

(melancholischer Popsong)

(Musik verstummt)

Klauen macht, dass der Jesus weint.

Willst du was essen oder nicht?

Klauen macht, dass der Jesus weint.

Weiter.

Madame Hasehase.

Madame Hasehase.

Monsieur Hasehase, guck mal!

Das ist Madame Hasehase.

(mit hoher Stimme) "Oh, eine schöne Dame."

- Was machst du da? - Ben, Madame Hasehase.

- Leg das zurück. - Das ist Madame...

Jetzt leg das zurück!

Das ist Madame Hasehase.

Mann, das ist 'n scheißrosa Hase.

Klauen macht, dass der Jesus weint.

- (laut) Klauen macht, dass... - Halt die Klappe!

(laut) Klauen macht, dass der Jesus weint.

Klauen macht, dass der Jesus weint.

Klauen macht, dass der Jesus weint.

- Klauen macht, dass... - Sei leise jetzt!

Wir haben besprochen, wir sind ganz normal.

Warst du normal?

Ich will die Madame Hasehase. Die ist für Sarah.

Was willst du von Sarah? Die ist im Heim.

Wenn du Scheiße baust, kommst du auch dahin.

Ich will zu Sarah.

Dann gibt es kein Simpel und Ben mehr, verstehst du?

Dann bist du alleine.

(er schluchzt)

Ben.

Ich will nach Hause, Ben.

Ich will nach Hause, Ben.

Ich auch.

Ich pass auf Ben auf.

Ich pass auf Ben auf.

(ruhige Gitarrenklänge)

Ben, wohin gehen wir?

- Ben? - Überraschung.

Ben, wohin gehen wir? Ben?

Dann ist es doch keine Überraschung mehr.

Ben, wohin gehen wir?

Komm.

Guck mal. Da ist 'ne Schaukel.

Guck mal Ben, da ist 'ne Schaukel.

Ich geh jetzt in das Haus rein, ja?

Und du bleibst hier sitzen, okay?

- Ich sitze und warte. - Genau.

Egal was passiert, du bleibst hier sitzen.

- Ich sitze und warte. - Versprochen?

Ich sitze und warte.

Ich komm gleich wieder.

Und dann bekomme ich Quasilorteneis.

- Mit Weiß. - Ja.

Und wir fahren nach Hause.

Zähl bis 100, ja?

Zehn, zwölf...

(Simpel lacht und murmelt vor sich hin)

Hallo!

- Hallo. - Wer bist du?

(zögerlich) Ich bin ein Freund von deinem Vater.

Ist der da?

Warte.

Er hat gesagt, er ist ein Freund von dir.

Hey, Ben. Das ist 'ne Überraschung.

Komm rein.

- Papa, wer ist das? - Das ist Ben.

- Bist du allein? - Ja.

Komm, ich nehme ab.

Kann ich mal mit dir reden?

(Gespräche im Hintergrund)

Komm rein.

Darf ich mal kurz um Ruhe bitten?

Es ist ein Überraschungsgast hier.

Ihr kennt ihn aus vielen Erzählungen.

Das ist Ben.

(Gäste begrüßen Ben)

Hallo.

Hallo, Ben.

Ich bin Clara.

Alles Gute zum Geburtstag.

Danke schön.

Magst du 'nen Schluck Sekt?

Ja.

Das ist mein Lieblingsplatz.

Hier hast du den ganzen Tag Sonne.

Da geht die auf.

Und da geht sie unter.

Ich lieb die Ruhe hier.

Was willst du?

Hab Scheiße gebaut.

Wir sind nicht einfach so hier.

Wir sind abgehauen.

Ich hab einen Mann verletzt.

Als sie Simpel ins Heim bringen wollten,

da ist er ausgetickt und...

Ich wollt dich nur fragen, ob wir bei dir pennen können.

(Simpel ahmt Flugzeugbrummen nach)

Weißt du, ich hab versucht...

Barnabas so zu akzeptieren, wie er ist.

Ihm zu helfen, ihn zu verstehen.

Ich hab's nicht geschafft.

Ist schmerzlich, was?

Mein Sohn ist für mich wie ein Fremder.

Ich will, dass du dein Leben selbst bestimmst, Ben.

Dass du machst, worauf du Lust hast.

Ich hab sie angewiesen,

dass sie dir das Sorgerecht nicht geben.

Ich hab ihn in das Heim einweisen lassen, absichtlich.

Als Vater kann ich bestimmen, was passiert.

- Hallo. - Hallo.

Bist du auch 'n Bruder?

Ich bin Simpel. Ist Ben da?

Warte mal.

Ich sitze und warte.

Guten Tag. Bitte, danke.

Hallo.

Quasilorten!

Hallo. Kann ich Ihnen helfen?

Ist Ben da?

(Vater) Ben, ich will dich doch schützen!

Ben! Hier gibt's Quasilorten, Ben.

Was macht der denn hier?

Bring ihn raus.

Papa ist auf Geschäftsverreise.

Bring ihn raus.

Geh raus, Barnabas.

Komm, geh raus. Geh raus, hab ich gesagt.

Lass ihn los.

Geh raus jetzt!

Du sollst rausgehen. Geh raus!

Geh raus!

(Schrei)

Fass ihn nicht an. Fass ihn nicht an!

(Simpel schluchzt)

Alles gut.

Geh raus, los.

(Simpel schluchzt)

Ja, ist gut jetzt.

Komm.

(er schluchzt weiter)

Ist gut jetzt.

(Durchsage)

Kann ich Eis?

Kann ich das Eis haben?

Warum kannst du nicht machen, was wir besprechen?

Ich sitze und warte.

Wenn ich dir sage: "Bleib da sitzen und warte",

was machst du?

- Ich sitze... - Hast du aber nicht!

Ich wünsche mir jemanden,

der nicht immer alles anders macht.

Der nicht aufsteht, wenn ich sage: "Bleib sitzen."

Verstehst du? Niemand, auf den ich aufpassen muss.

Niemand, der schreit oder beißt.

Dass Ben einfach mal Ben ist. Einfach Ben.

Das checkst du nicht, weil du behindert bist.

Mann! Das ist alles wegen dir!

Ich mach diese Scheiße wegen dir!

Hallo?

(laut) Verstehst du mich? Hörst du mir zu? Hallo?

Ist da jemand zu Hause?

Hallo!

Hallo?

Ja, dann hau ab!

Renn weg!

Such dir 'n Zuhause. Geh 'n Eis essen.

Simpel?

Simpel?

Simpel!

- Ich hol dich raus. - Ben!

Steig die nächste Station aus, ja?

Die nächste aussteigen. Nächste Station aussteigen.

(verzweifelt) Ben! Ben!

Steig am nächsten Bahnhof aus. Beim nächsten aussteigen!

Ben, Ben, Ben...

Scheiße.

(panisch) Ben... Ben... Ben...

Aufmachen.

(Durchsage) Einsteigen, bitte.

(schrillendes Warnsignal)

Simpel!

Ben... Ben...

Simpel! Hey.

Entschuldigung.

Simpel!

Scheiße.

(Simpel murmelt vor sich hin)

Es tut nicht weh...

(Durchsage) Blankenese. Endhaltestelle.

Diese Zugfahrt endet hier. Bitte alle aussteigen.

Es tut nicht weh, Monsieur Hasehase.

(Klackern auf dem Boden)

(er klopft an)

- Aria? - Sag mal, geht's noch?

- Kannst du kurz kommen? - Kannst du draußen warten?

- Mieser Abgang, find ich. - Simpel ist weg.

- Was? - Ich kann ihn nirgends finden.

Scheiße.

Okay, okay, warte kurz, ja?

An alle Weißkittel da draußen. Hier spricht Papa Enzo.

Wir suchen einen jungen Mann Ende 20,

circa 1,80 groß, schlank, dunkelblondes Haar.

Sein Name ist Simpel, und er ist geistig behindert.

Simpel!

Hier ist er nicht.

Simpel! Simpel!

Simpel!

Simpel!

Vor zwei Tagen war der hier.

Vor zwei...

(Aria) Ja, danke.

Nein. Nein, wir finden ihn.

Okay...

Ja...

Na gut, bis später.

Ja, ciao.

Stell dir vor, die ganze Welt wäre wie Simpel und Ben.

Egal, wo du bist, immer ist da jemand.

Die ganze Zeit.

Nie mehr allein ins Bett, allein frühstücken.

Nie mehr allein fernsehen, tanzen, kochen, reisen.

Immer ist da jemand.

Ich find's Wahnsinn, was du für deinen Bruder machst.

Ist auch nicht immer schön.

Kannst du mir kurz dein Handy geben?

Wofür?

Kümmern.

Was machst du?

Ich geh ponkeln.

(Freizeichen)

(Mann) Polizei Hamburg, hallo?

(sanfte Gitarrenklänge)

Dein Hase ist krank.

Das ist Monsieur Hasehase.

Und was ist mit seinen Augen?

Der soll das nicht sehen.

Und was ist mit seinen Ohren?

Der soll das nicht hören.

Ich hab meine Prinzessin. Der kann man die Haare kämmen.

Du hast die Kekse.

Möchtest du einen?

15, 27, 12.

Wohnst du hier?

Da bist du ja.

Ich hab dich schon überall gesucht.

Super, danke.

Yes!

Ben? Ben, wach auf.

Wir haben ihn. Wir haben ihn.

Ich hab ihn gebeten zu gehen,

aber sein Hase wollte noch liegen bleiben.

(er lacht) Die Leute spinnen.

Aber ich hab ihn gelassen.

Ist das der Behinderte, den Sie suchen?

Ja, vielen Dank.

(unverständlich)

Guten Morgen, Herr Kleemann.

Na, gut geschlafen?

Herr Kleemann?

Sie können hier leider nicht liegen bleiben.

Sie müssen leider mit uns mitkommen. Herr Kleemann?

Sie brauchen keine Angst haben.

Nee, das machen wir nicht.

Nee, was soll das denn jetzt?

Bleiben Sie doch mal stehen!

- Stehen bleiben! - Herr Kleemann!

Gehen Sie zur Seite, Polizei. Stopp!

- Stehen bleiben! - Herr Kleemann. Halt!

Hey!

- Bleiben Sie stehen! - Stehen bleiben!

Langsam, langsam, langsam.

- Ganz ruhig. - Es wird dir nichts passieren.

Es ist alles okay, ja?

Du kannst uns vertrauen. Komm zu uns.

Es ist alles okay. Bleib stehen.

Du kannst uns vertrauen. Es wird dir nichts passieren.

Nicht weitergehen! Bleib stehen!

Es ist alles okay.

- Du kannst uns vertrauen. - Monsieur Hasehase.

Hey, hey! Stopp!

(er schluchzt los)

Hey!

Komm zu uns.

Mama. Mama. Mama...

(Möwenschreie)

Simpel.

Ben.

Simpel.

Ben.

Nee, bleib mal weg. Bleib weg da!

Schon okay. Schon okay.

Simpel?

Simpel.

Hey...

Hey, hey.

- Komm her. - Ben!

Ben.

Was machst du?

- Was machst du? - Was machst du, Ben?

Nicht wegrennen.

Hast du gehört? Nicht wegrennen.

Ich liebe dich.

Ich liebe dich, Ben.

Ich liebe dich, Ben.

Ich liebe dich, ich liebe dich.

- Ich spritz noch mal nach. - Ja, ist vielleicht besser so.

Das sieht übel aus. Wir müssen die Blutung stillen.

Ganz Ihrer Meinung, Herr Doktor.

Gib mal den Tupfer.

- Bitte schön. - Danke, Herr Doktor.

Ich empfehle die Ohroskopie mit vaskopischer Augenresporation.

Ohroskopie?

Das ist nicht schlimm.

(Aria) Blutdruck? (Quietschen)

160 zu 100. Hasenstabil.

Gibt's Lachgas für die Stimmung?

Konzentration. Wunde säubern.

Danke.

Das brennt jetzt kurz.

Gleich geschafft. Skalpell bitte.

Bitte schön.

(gruselige Melodie aus "Psycho")

Das sieht sehr gut aus, Frau Professor.

Ist es eine Nase?

(alle sprechen mit) Ist es eine Vase?

Nein, es ist Monsieur Hasehase!

- Ah, Gott sei Dank! - Gott sei Dank! Gute Arbeit!

Das war meine erste Hasen- Augen-Ohren-Transplantation.

Gut gemacht.

Ciao, Marco.

Ben! Ben!

Monsieur Hasehase darf nur im Sitzen ponkeln.

Du musst jeden Abend mit ihm betigen.

Und die Henriette lesen.

Und wenn Ben traurig ist, gibst du ihm den Schmuser.

Monsieur Hasehase passt jetzt auf Ben auf.

Danke.

Simpel und Ben?

Ben und Simpel.

Tschüss, Ben. Tschüss.

(Polizist) Bereit?

Ja.

(Lied: "Keep Your Head Up" von Ben Howard)

(ruhige Popballade)

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