All language subtitles for Auf ins blaukarierte Himmelbett - 1974

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Original subtitles

Aber doch nicht mit uns die Leute, du Heini!

Aber doch nicht mit

uns

die Leute, du Heini!

Wo ist die?

Also, ich brauche 50 .000 Mark für meinen Saustall, passt dann. Nein, nein,

wichtiger ist, dass wir ein Schwimmbad bauen für unsere Urlauber. Ja, nicht so,

diese Schaubreisen sind doch ihre Käsefüße. 100 .000 von Mark sind uns

gut.

Was brauchst denn du so teuer? Hier, pack doch du deine Kühe selber zusammen.

Was haben Sie, Herr Pfarrer? Ja, schau, was der Herr Pfarrer für einen

gesegneten Durst hat.

Mir erscheint als vordringlichste Aufgabe die Renovierung unserer Kirche.

Sowie die Anschaffung einer großen, schönen Kirche. Moment, bei einem

Wenn das Geld aus Bonn da ist, baue ich meinen Chili.

Was merkt man?

Ja, schließlich habe ich als Bürgermeister den Kredit zu verfolgen.

Aber im Gemeinderatsbeschluss steht doch schwarz auf weiß drin, dass der Bonner

Kredit gleichmäßig zerteilt wird, weil wir nämlich demokratisch sind, oder?

Holt, Manderl, was demokratisch ist, bestimmt immer noch der, der den größten

Hof hat.

Und das bin zufälligerweise ich, Holt, Manderl, Schreiberling, Windiger.

Ja, was wär denn das?

Da schlaft dir denn ein Rausch daheim aus, du Dreckamell.

Wenn du in der Titzung schlafen willst, dann musst du schon nach Bonn raufgehen.

Hörst du mich?

Ich hab da nicht geschlafen. Ich hab Nacht da.

Nacht da. Lass dir das.

Ruhe. Wir kommen jetzt zum nächsten Punkt der Tagesordnung.

Der Brief vom Ministerium in Bonn ist da. Wir haben den Kredit.

Endlich.

Sag mal, was hast du da gemacht?

Der Brief ist ja nass.

Tatsächlich? Ja, mein.

Du bist blöd.

Halt den Fisch. Du tust doch den Fisch einmal weg.

Na, ein Scheiß, du Verrückter. Geht nicht auf. Na, warte doch.

Jetzt ist er schon auf. Wenn der Scheißdreck so pappt. Jetzt haben wir es

Lied halt.

Sehr geehrter Herr Bürgermeister. Ja, das ist er.

Prüfung Ihres Gesuches auf Bewilligung eines Kredits von einer Million D -Mark

für die Gemeinde Vögelbrunn, hat das zuständige Gremium des

Landwirtschaftsministeriums trotz wohlwollender Beurteilung Ihres Antrages

Erteilung des Kredites abgelehnt.

Hochachtungsvoll. Jetzt schauen wir mit dem Ofen rein in die Birke.

Irrtum sein.

Sieht noch einmal vor, Bürgermeister.

Aber für die Kirche müsste doch wenigstens Geld da sein.

Einen Saustall brauche ich. Das ist viel wichtiger.

So eine Ungerechtigkeit. Herr Gott, sakrament noch einmal.

Aus ist der Traum. Eine saubere Regierung haben wir. Denen anderen

die Entwicklungshilfe hinten und vorne rein und uns schicken Sie zu einem

windigen Mist, der nicht einmal zum Arschputzen langt. Aus ist der Traum. So

eine Ungerechtigkeit.

Also ich gehe wieder.

Viel Spaß noch.

Hey, Tepp, ist dir jetzt endlich was eingefallen? Was ist denn los mit dir?

was. Ja, wenn wir wenigstens den Napoleonschatz finden, taten.

Okay.

Ja, das wär's.

Den Napoleonschatz.

Eine Million in Gold.

Fangt jetzt nicht zum Spinnen an mit eurem Scheiß -Napoleon -Gold. Seit 200

Jahren wird danach geschürft und nichts haben Sie gefunden, als ein paar

verrostete Säbe und Totenkäpse.

Schön wär's schon.

Eine Million.

Da wären wir mit einem Schrank all unsere Sorgen los.

Wer sagt euch denn, dass das Gold wirklich existiert?

Also, ich glaub nicht daran.

Eine Million. Und ich sag, den Schatz gibt's, das ist doch ganz klar.

Damals, wie der Napoleon von unseren tapferen bayerischen Gebirgstruppen

gekriegt hat, hat er einen Mordschiss um sein Gold gehabt.

und hat ganz schnell eingraben, irgendwo in unserer Gegend. Wie leckst du, Mors?

Du bist ja gar nicht so blöd, wie ich mir gemeint habe.

Wer weiß, ob das alles seine Richtigkeit hat mit dem Schatz. Schon vor 50 Jahren

ist er aufgehört mit dem Suchen, weil sie nichts gefunden haben. Tatsache ist,

dass die Kriegskasse Napoleons seit der Schlacht bei Vögelbrunn verschwunden

ist.

Ach so.

Ich selber habe erst kürzlich in unserem Kirchenbuch eine genaue Beschreibung

des verschollenen Schatzes gelesen. Er muss also existieren. Na also, dann

graben wir ihn halt aus.

Wenn der Herr Poirot das schon sagt.

Ruhe, Ruhe, meine Herren.

Auf geht's wieder mit Vögelbrunnen. Na dann, dann kommen wir raus.

Den Städter von Napoleon.

Warte mal, jetzt ist er hergelaufen, jetzt ist keiner schon wieder da.

Schere dich zum Teufel mit deinen Scheißkumpf.

Sonst komm ich raus, dann kannst du es erleben. So zieht keiner.

Ah, der Bürgermeister von Vögelbrunn.

Und wie immer in bester Laune, was?

Verschwickt!

Hier! Hier!

Schlecht ist.

Nichts zu machen bei den Hungerleitern im Dorf. Die warten doch alle auf die

Moneten aus Bonn. Da können sie lang drauf warten.

Der Kredit ist abgelehnt. Und jetzt sind sie alle übergeschnappt.

Einen Napoleon -Schatz wollen sie suchen. Die Deppen.

Die sind so blöd und sitzen den Schatz. Warte zu Maria, Widmeldrüster.

Vielleicht. Macht's gut.

Du musst dich damit einfach abfinden, Maria, dass der Flori ja Liebschaft hat.

Was ist denn schon dabei, wenn der Seyrosel pimpert?

Pimpern? Hör auf, Hans, an das habe ich noch gar nicht gedacht.

Ich verstehe dich gar nicht.

Sie ist doch ein sauberes Mädel, die Rosel.

Was hat denn gegen sie?

Hundertmal habe ich den Flori schon verboten, aber er hört ja nicht.

Immer wieder rennt er ihr nach. Der Gamsmüller, wenn ihn erwischt, erschlägt

noch. Als ob wir mit dem Kerl nicht schon genug Ärger hätten.

Ringsherum gehört ihm ja schon alles. Aber jetzt will er uns auch noch von

unserem Hof ekeln.

An sie liebt will er herbauen, sagt er.

Aber in Wirklichkeit will er uns loshaben.

Naja, mit mir kann man es ja machen, als alleinstehende Frau.

Sei gescheit, Maria.

Verkauf ihm dein Zeug und lass dich gern haben.

Verkaufen? Ich bin doch nicht. Für die paar lumpigen Mark, die uns der geizige

Hund zahlen will?

Schau rüber, da ist er ja, der Sauhund, der Geldgierige.

Hoffentlich ist der Flori nicht drüben bei der Rosel. Der Gamsmüller bringt ihn

um.

Zwischen meinen Schenkeln ist was hartes.

Sei froh.

Ich bin doch nicht, weil da unten spüre ich es. Warte mal.

Wo denn?

Steh davor, Rosalind. Ich bin da reingerennt jetzt.

Das wäre ein Ling, ha?

Der Deine ist mir schon lieber.

So?

Moment,

Nori.

Jetzt.

Weihusel, hast du ja nichts dirndl an.

Und so ein guter Stumpf.

Greif nur hin, Dori. Du darfst alle. Du bist doch erleichternd.

Dori, jetzt ist er richtig drin.

Bis zum Anschlag.

Lenz, Gretl, Himmel, Himmel, Herrschaftskruz, die Türken noch einmal.

Ihr versteckt euch nicht alle wieder vor der Arbeit. Ach, so etwas.

Bande.

Hat man nie so Ruhe?

Kein Wunder, dass du zum Arbeiten keinen Schmalz hast. Den ganzen Tag im Scheiß,

da soll man wichsen.

Nackte Weiber.

Schau, dass du endlich rauskommst, du scharf Zipfel.

Gretl! Lehn!

Zu mir her, hab ich gesagt. Komm her, Tess.

Ja, sag dir mal, was machst du jetzt eigentlich den ganzen Tag im Stall?

Ja, vögeln werden wir, oder?

Ja, spinnst du denn hier ganz?

Ich bin doch kein Wohlfahrtsamt und zahle euch fürs Tretren und fürs Vögeln.

Und du, wenn du ausgeschüssen hast, verdrückst dich an deine Arbeit, du

Dreckhammel. Du stinker da.

Oh, eine Packung.

Was ist denn los da draußen?

Es wird so laut.

Dass niemand rumverstickt dich.

Sorry. Pass auf.

Guck auf, du Rinden!

Du lieber Gott!

Was machst du denn da?

Du Stepp!

Wo kommst denn du her?

Mein schöner Wagen!

Rosl, ist da was passiert?

Wie hat denn das geklappt? Eier habe ich gezucht. Da zieht mir das Wind wie ein

Wagenuntermarsch weg. Gerade wo ich zwei so schöne Waben in der Hand gehabt

habe. Du bist doch zu alt, zu blöd. Geht's weiter. Komm.

Mittag. Halt. Du bleibst da und räumst deinen Tauscherlauf. Vorher gibt's

zum Fressen, gell?

Immer ich.

Beim Fressen und Schaufen seid ihr immer da. Aber wenn's um die Arbeit geht,

dann... Ich hab auch Hunger.

Kannst du nicht auffassen, du dumme Sau!

Au!

Au! Da müssen wir merken, wie gut das tut. Du Depp, du!

Der Flori!

Der Flori hat mich gestorben!

Du! Du! Du dran!

Was geht denn jetzt schon wieder los?

Red nicht so viel und hock dich hin!

Na, hock dich hin und prick dich!

Und halt dein Maul.

Hör auf!

Hör auf!

Was ist denn?

Hat es vielleicht in den Hosen geschissen?

Nein.

Was wollt ihr denn jetzt machen ohne dem Geld aus Bonn? Wird es also heuer

wieder nichts mit unserem Schilis?

Ausgerechnet jetzt, wo wir die Maria bald so weit hätten, dass sie den Hof

verkaufen würde und wir endlich unsere Lieblingsstation hinbauen könnten. Hast

du dir noch Zeit?

Bald haben wir Geld wie Heu.

Jetzt wird nämlich der Napoleon -Schatz ausgegraben. Der Pfarrer hat's auch

gehabt. Geld liegt irgendwo in der Gegend rum.

Vielleicht gar auf unserem Boden.

Könnte schon sein. Unter unserem Miethafen vielleicht.

Geh, Vater, im 20. Jahrhundert willst du Satzgräber spielen?

Du tust zu viel Fernsehen, glaube ich.

Der Satz im Silversee. So ein alter Depp.

Ruhig scheiß, sag ich.

Ja, wie hockt denn du überhaupt da?

Hast endlich einen wunden Arsch vom Scheiß rausgehockt?

Nein, das war... Und überhaupt nicht langsüß da gehockt? Schleifzeug, Bagage?

Komm, Lenz.

Habt ihr auch hier keinen Fretten?

Aber das war doch der Flori.

Was sagst du?

Der Flori war da, auf mein Hof.

Wo ist mein Gewehr? Ich erschieß den Saugen.

Du bleibst im Haus.

Anton, sei vernünftig.

Wo ist er?

Da drüben geht er.

Du, lass die Finger von meiner Rosel. Du schältst nicht meine eine.

Halt die Maul.

Für meine Tochter hast du den Arsch zu weit unten.

Lass dich ja nicht mehr blicken.

Am Arsch, Kätz, wir lecken alle miteinander.

Jetzt brenne ich ihm einen auf.

Ja, bist du wahnsinnig. Ja, holt der.

Du kannst von Glück reden, dass sich der Gamsmüller in seinem Jezo nicht

erschossen hat. Wie oft habe ich dir schon gesagt, du sollst die Rosel in

lassen, aber du hörst ja nicht auf mich.

Was weckst dich denn so auf?

Ich weiß schon selber, was ich zuhabe.

Die Sache mit dir und der Rosel hat sowieso keine Zukunft.

Der Gamsmüller wird niemals einwilligen, dass du seine Tochter heiratest.

Und dich auch nicht.

Warum bist denn du gegen mich?

Ich brauche dem Gamsmüller sein Geld nicht. Damit kann er sich den Arsch

ausputzen, der Saukopf.

Ich will nur seine Tochter.

Mit deiner Sturheit stürzen uns alle noch ins Unglück. Das Beste wäre, du

würdest in die Stadt gehen und dich dort nach der Arbeit umschauen.

Gut, ich gehe schon.

Wo geht's hin?

Ins Wirthal.

Grüß dich.

Servus. Wo gehst du hin, Florian?

Sind's dort?

Zeig auf, kannst mitmachen.

Dankeschön.

Was schaut denn so der Frau?

Ich verstehe überhaupt nichts mehr.

Die Mutter sagt, sie soll in die Stadt fliegen.

Sie fällt dagegen, dass ich mit der Rosel was habe.

Ich glaube, sie hat Angst vor einem Gamsmüller.

Der Hundling hat sie bald so weit, dass sie aufgibt und ihm für ein paar Mark

unseren Hof verkauft.

Die zwei haben sich doch früher so gut verstanden.

Was sagst du?

Ja, der Gamsmüller und deine Mutter.

Gamsmüller? Nein, die Maria, die ist ja heute noch... Hm,

naja.

Wir haben alle gemeint, der Gamsmüller und Maria täten zusammenkommen.

Aber dann hat der Gamsmüller Maria sausen lassen und hat der Jetzige

Weil es als Mitglied den Hof gebracht hat.

Hinterm Geld war er schon immer her.

Von der Sache habe ich gar nichts gewusst.

Das sieht dem Gamsmüller ähnlich.

So eine gemeine Sau. Jetzt will er uns den Hof auch noch abschwindeln.

Tja, Floy, was willst du machen?

Mein Vater will noch leben, Tät. Ja, alles leichter.

Eins musst du fürs Leben merken, Chloe. Es ist alles anders, wie es ausschaut.

Du warst dort dabei, wie sie deinen Vater eingegraben haben.

Aber wer sagt dir denn, dass es wirklich dein Vater ist, der hier unter der Erde

liegt? Ja, aufhand, du bist der Psoffen.

Servus. Oh!

Es kann schon sein, dass ich besoffen bin, aber ins Hirn haben sie mich nicht

reingeschissen.

Hör!

Hier rein!

Also, Ruhe!

Jetzt ist lang genug herumgeredet worden. Morgen fangen wir an. Jeder

Quadratmeter Boden muss genau umgraben werden.

Und du zweifelst Graben und der Mischhaufen nicht vergessen.

Das Geld kann überall rumliegen. Müsst doch der Teufel zugehen, wenn wir nicht

finden würden.

Lisa, komm her.

Jetzt gibt's was zum Feiern.

Vielleicht kaufen wir morgen schon aus Golde den Abstrich.

Dein Zwiegesohn ist auch da, Bürgermeister.

Ja, was willst denn du da?

Schau, dass du sofort hinauskommst, sonst vergreife ich mich an dir.

Solange ich da bin, hast du, Herrine, nichts zu suchen. Weißt du, was du mich

kannst? Was?

Frech werden auch noch.

Bürgermeister, hock dich hier und halt dein Maul. Was ist? Lass ihn doch raus.

Ruhe ist jetzt ein Traum. Wir brauchen Fünfer. Herz auf.

Gut, dann schlage ich.

Ruhe ist jetzt ein Schweiß, der ist alle raus.

Lass ihn doch her, dann packe ich ihn. Hock dich hin, Flori. Ach, Sie schauen.

Ist schon recht.

Kommt, wir gehen ohne. Wir haben keinen Bier.

Ab heute alleine saufen.

Raus mit euch. Wir schleichen euch.

Es gibt da noch andere Lokale.

Ich dachte, es ist eine Situation, dass ihr es da auch könnt.

Geh schon.

Raus. Und ihr zwei verschwindet jetzt auch. Raus.

Halt, halt, der Marco bleibt da.

Wenn ihr ein bisschen Zeit hättet, dann könnt ihr mich am Arsch lecken. Das ist

nur wie wir.

Flori?

Flori, du bleibst da.

Hey, Frau, ich brauche mehr Schlaf.

Jeden Abend bin ich nach dem Fernsehen zu dir lieb.

Was ist denn, Flori?

Ja, der da, dein Vater.

Der schaut mich so komisch an.

Ich glaube, der mag mich nicht.

Flori, jetzt spinn nicht.

Der beißt zu lange nicht mehr.

Vor dem braucht keine Angst haben.

Komm, ihr bringt es besser.

Hey,

hey, Marie.

Ich brauche mehr Schlaf. Schau doch hin, wie der mich beobachtet.

Das werden wir gleich haben.

Bald, wir drehen den Vater einfach um.

So,

Frieden.

Und Kinder habe ich reichlich hier zu Hause.

Ich sage doch, nur lass, Marie, der Abend ist noch lang.

Da zieht sich dieses Weib schon wieder aus.

Und warum hat sich meine Frau bis denn doch so verkühlt? Weshalb sie dauernd

niest und mir die Steppdecke zerfüllt.

Hey, hey Marie, ich brauch mehr Schlaf.

Hey, hey Marie, ich brauch mehr Schlaf.

Da kommt es ab und an mal vor, dass man die Segel streicht. Denn gerade so ein

Mann wie ich, der hat nicht immer Leid. Ich brauche mal ne Kur, sonst komm ich

völlig auf den Hund.

Denn viel zu lange leben wir schon von der Hand in den Mund. Hey, hey, hey!

Hey!

Hey! Hey!

Hey! Hey!

Marie, ich brauche mehr Schluck. Also dann packen wir es heute.

Wer Sorgen hat, so zügig, der trinkt doch mal ein Bier und kommt am Abend

nach Haus.

Und dann kommst du und willst du erst die Pflicht und dann die Kür. Und

ist bei mir der Ofen aus.

Ich hab dir als Ersatz einen jungen Kumpel herbestellt, der nie auf Trank

oder so, der sich noch richtig quält.

Hey, Marie, ich brauche mehr Schlaf.

Hey, hey, Marie, ich brauche mehr Schlaf.

Was ist denn da? Hey, Marie, ich brauche mehr Schlaf. Schade.

Heute wird's Gold ausgehoben. Komm!

Ja, was denn für Gold?

Seid ihr denn alle neidisch geworden?

Guck jetzt mal weiter. Geht auf Poli und schatzt. Komm mit.

Was

ist

jetzt?

Hast du den Gold gefunden?

Nichts hab ich gefunden, bloß einen Haufen Dreck.

Also, dann packen wir's wieder. Ja.

Wie schaut's aus, Simon? Siehst du schon was?

Sehen tue ich noch nichts.

Aber Rieschen!

Na, sag einmal, siehst du immer noch nichts Blitzen?

Ich glaube, da unten ist kein Gold.

Das gibt's doch nicht.

Such weiter und schau genau hin. Voll Teufel. Das Gold kann überall versteckt

sein.

Das ist ein Duft.

Lenz! Gretl!

Tut's mir aber schön tief graben. Habt's verstanden?

Ich bin schon dabei.

Tiefer geht's nimmer.

Wenn Gold drin ist im Loch, dann schreit's mir, gell?

Ja, ist schon recht, Bauer.

Brav, brav. So ist's recht.

Begreiflicher Teufel, bringt endlich ein Feuer rein.

Möchtest du ja deinen Goldstaub runterwaschen. Schau doch, neu kommst du

warte deine Geldbold zu.

Au!

Möchtest du mich vielleicht frönen? Ich bin doch kein Zauberer.

So, danke schön, Herr, du Dreckkammel, du.

So, dann lass.

Oh, fein, gell?

Und los, ab, bitte.

So, ab ich auch, ja.

Du, wegen der Goldgräberei muss ich auf meine alten Schatten noch warten. Oh,

jetzt, deine heilige Zeit.

Blöder Hund.

So, komm her. Wenn du jetzt sauber gewaschen bist, dann kannst du mit

Alten noch ein Hupferl machen.

Komm her.

Liebe Gemeinde, ein Augenblick kommt sie mal ein bisschen näher.

Ich möchte ein paar Worte an euch richten. Ich war in den letzten Tagen

auf welche kopflose, unüberlegte Weise die Suche nach dem vielbegehrten

Napoleonschatz betrieben wurde.

Zu meinem größten Bedauern musste ich dabei bemerken, dass die meisten von

nur danach trachten, sich selbst zu bereichern, ohne an die Gemeinschaft zu

denken.

Ihr müsst euch klar werden, das Gold gehört unserer Gemeinde.

Also allen.

Und sollte uns der Himmel gnädig sein, dass wir das Gold tatsächlich finden, so

soll es gleichmäßig, ohne Unterschiede, unter allen aufgeteilt werden.

Aber der da kriegt nicht.

Der Hans, der Herr, glaubt mir nicht.

Er gehört nicht zu uns. Richtig, Bürgermeister, Gold bleibt in der

Zum Donnerwetter könnt ihr euch nicht benehmen.

Und was ich noch sagen wollte.

Nach München habe ich geschrieben, dass sie uns einen Studierten schicken, der

den Chef versteht.

Und System in eure Sucherei reinbringt.

So geht es nämlich nicht mehr weiter.

So, das wäre es für heute.

So, jetzt geht's rum.

Schleifzeichen.

Schlimm genug, wenn's alle Leute wissen. Aber jetzt auch noch vor dem Pfarrer.

Das verspreche ich euch. Euch mache ich schon nur katholisch.

Prima, dass du uns heimfahrst, Hans.

Ja, ich möchte nur wissen, warum sich der ganze Müller nicht ausstehen kann.

Ja, kannst du das nicht denken?

Der kann einfach nicht vertragen, dass ich zu euch halte.

Außerdem bin ich für den nur der Hausierer.

Und dass ich seine hinterhältigen Touren durchschaut habe, das wird ihm halt

auch nicht gefallen.

Ja, halt ab, Schneider.

Sag mal, Flori, magst du nicht ein paar Mark verdienen?

Könnt mich doch vertreten, wenn ich morgen für ein paar Tage wegfahre.

Freilich, Hans, mach ich.

Sag mal, wo fährt denn hin?

Das erfährst du schon noch.

Vorerst ist das ein Geheimnis.

Vorsicht, schon wieder das Thema.

Vorsicht, ich hab doch ein Telegramm weg.

Du, du machst hier die Zeit.

Ja, ja, nächstes Jahr.

Bist du gut, Mann?

Ja, bist du schon wieder da?

Was gibt's denn auch gut?

Ja, werden wir schauen.

Was haben wir denn da?

Wo ist denn der Pfarrer? In seinem Zimmer.

Du hast mir aber nichts anbrennen lassen.

Nein, nein.

Mei, hat der Pfarrer auch Glück.

Du Stauch, Hamid. Du glaubst, weil ich bei der Post bin, kannst du nicht in den

Schlitz reinlangen. Schau, dass du weiterkommst.

Herr May.

Herr Pfarrer.

Was gibt's denn? Ich habe ein Telegramm für Sie.

Wo ist der?

Da hinten. Jetzt, mitten unter dem Essen? Na, ich gebe es schon her.

Ein Telegramm.

Da. Na, lass mal sehen.

Was gibt's denn so Witziges?

Hast aber eine gute Nachricht gebracht. Hör mal zu.

Haben Ihren Brief zur Kenntnis genommen. Stopp.

Schicken Ihnen Fachmann. Stopp.

Archäologe Professor Weinstein übernimmt die Suche nach Gold. Stopp. Ankunft in

Vögelbrunn, Dienstag, 12 Uhr. Stopp.

Königlich Bayerische Akademie der Wissenschaften.

Stopp.

Am Dienstag kommt der Professor.

Aber das ist ja heute.

Ja, das ging aber schnell.

Vorgestern habe ich doch erst den Brief geschrieben.

Na, wird schon recht sein.

Also, mein Lieber, du verständigst jetzt sofort den Gemeinderat und den

Bürgermeister, damit alle Vorkehrungen für einen gebührenden Empfang des

Professors getroffen werden.

Jawohl, Herr Pfarrer. So, und jetzt ab mit dir. Jawohl, Herr Pfarrer, wird

erledigt. Jetzt dürfen wir aber nichts vergessen.

Schon erledigt.

Jetzt kommt er.

Musikanten, hopp, Musik auf.

Da ist er ja.

Vorsicht, verbrechlich.

Noch einmal.

So.

Da war's.

Jawohl,

Herr Professor.

Professor Wein.

Ruhe, Ruhe.

Willkommen in Vögelbrunn, Herr Professor.

Dusch, auf geht's.

Also noch mal willkommen, Herr Professor.

Ich bin Bürgermeister Gamsmüller. Ich bin unwichtig.

Moment. Am heutigen Tag beginnt für Vögelbrunnen das Goldene Zeitalter. Und

damit das eigene Wunschgesagen. Das

genügt.

Und deshalb danke ich Ihnen schon im Voraus, Herr Professor.

Der Gemeinderat hat einstimmig beschlossen... Ja, ja, Herr

wir das und gehen wir lieber. Ich möchte unverzüglich mit meiner Arbeit

beginnen. Los, los, die Kopfwand. Einen Moment. Kommt, nehmt die Kopfwand.

Zuerst brauche ich eine absolute Vertrauensperson.

Nur ich, gell? Ich bin katholisch, genau das. Als Bürgermeister bin ich das.

Gut, dann tragen Sie meine wertvollen Instrumente.

Wir freuen uns ja

wirklich, dass Sie da sind, Herr Professor.

Unser Herr Professor.

Das ist ja der Professor.

Unser Professor.

Das ist ganz toll.

Jawohl, Herr Professor. Das ist alles

hervorragend geeignet für unser Unternehmen.

Ich brauche Hacken, Körbe, Schaufeln, einfach alles.

Sorgen Sie doch bitte dafür, dass alles gekauft wird.

Jawohl, Herr Professor.

Ich werde mich um alles kümmern.

Alles wollen Sie kaufen?

Bei dem herklaffen Sie keiner?

Du Arschloch!

Ruhe! Unterlassen Sie Ihre Beleidigung. Ich fahre mit dem nächsten Zug zurück.

Nein, bitte, Herr Professor, bleiben Sie da.

Musikanten, auf geht's, spült!

Also, gehen Sie!

Kommt, kommt, geht weiter!

Herr

Professor,

ich fang da an!

Kommen Sie, in den Korb.

Gleich den Nächsten.

Jetzt legt es mich doch langsam am Arsch mit den Steinen.

Ich rinke, ich muss die einzige Vertrauensperson sein.

Hey, Sie da, schlafen Sie sich ein bei der Arbeit.

Herr Pfarrer, ich glaube, da ist was. Oh, Himmel.

Zauberkopf, ihr könnt sie finden.

Und dass Sie mir die Gesteinsproben durchnummerieren. Es muss alles seine

Ordnung haben.

Nicht wahr, Bürgermeister?

Ja, freilich, Herr Professor.

Ich werde es gut finden.

Sehr schön, bringen Sie alles her.

Bitte bringen Sie alle Gesteinsproben zu mir her. Kommen Sie.

Wo ist noch mehr? Oh, Heimatland.

So,

alles. 30, 31,

32.

33.

Sehr schön.

Die Gestaltungsproben, die hätten wir.

Und nun geht's weiter.

Kommen Sie.

Rechts.

Rechts. Stopp. Das war zu viel. Wieder zurück.

Weiter.

Stopp.

Weiter nach rechts.

Wir machen sie, Bürgermeister.

Stopp. Jetzt zu viel.

Zurück. Wenn ich noch lang rumrenne, muss scheiße ich auf das ganze Gold.

Fleiß.

Beschreiben Sie?

Jawohl, Herr Professor.

Die Gerade schneidet den Nullpunkt des Koordinatensystems. Das bedeutet, Y ist

X3, X0. Die Gerade der Abszüsse ist also in der X -Achse zu suchen.

Haben Sie das?

Jawohl, Herr Professor.

Lass du aus!

Das ist ja wahnsinnig!

Auf Position!

Ja, klar!

Gehst her, Hundspiegel, ländlich, gehst du!

Stopp! Vorsicht, Bürgermeister, Vorsicht!

Gamsmüller. Eigenartige Methode.

Der Herr Professor weiß schon, was er tut.

Und jetzt weiter zurück.

Noch weiter.

Viel weiter zurück.

Zurück. Zurück. Bitte.

Schneller. Schneller.

Hilfe. Hilfe.

Hilfe.

Hilfe.

Hilfe. Hilfe. Hilfe.

Hilfe. Hilfe.

Schaut nicht so deppert. Ich glaube, die Hosenträger reißen. Alles wegen dem

Scheißgut. Am Arsch schlägt mich. Mir ist lieber die Hosenträger halten.

Bitte einen Moment.

Der Zeitzeit ist ruhig.

Gleich wissen wir mehr.

Kein Zweifel.

Diese Münze stammt aus unserem gesuchten Schatten.

Wir haben den Schatten. Wir haben den Schatten.

Da müssen noch mehr Münzen sein.

Verbrecher!

Was bieten Sie euch überhaupt ein?

Verbrechen wollt ihr mich lassen.

Bedüngen wollt ihr mich um einen Anteil. Wo ist das durchgegangen?

Genau hier war es.

Und wo ist das andere Gold? Da muss ja noch viel mehr da sein. Wir müssen

suchen. Das Gold muss hier in nächster Nähe vergraben sein.

Dann fangen wir doch sofort zum Kram an. Auf geht's, kommt alle. Auf geht's. Auf

geht's. Ihr saubern, ihr Drecker. Das schafft es, dass es weiterkommt.

Auch beim Acker habt ihr nichts verloren.

Schleicht euch und macht euch füß. Lasst euch keine Angst machen.

Das ist Mist.

ausgerechnet jetzt daherkommen musst. Maria, reiß dich doch zusammen, sonst

dein Acker vom Bürgermeister beschlagnahmt. Was wird mein Acker

Maria, also nimm dich jetzt her.

Genau wie meine Alte. Das gibt ein Nachspiel.

Aber, aber, wir sprechen uns doch hysterisches Frauenzimmer. Runter von

Acker und lasst euch hier bloß nie wieder blicken, sonst passiert ein

Sie haben heute ganze Arbeit geleistet, Bürgermeister, und sich meines

Vertrauens würdig erwiesen. Ja.

Ah, froh bin ich, wenn ich die scheiß Steine los bin. Aber, aber.

Professor, brauchen wir die überhaupt noch?

Selbstverständlich. Die Gesteinsproben sind zur Lokalisierung des Fundortes

unerlässlich. Ach so, ja. Ja, nun kommen Sie, kommen Sie. Es geht nicht so

schnell, was das wird. Ja, ich muss nämlich eine genaue Analyse machen.

Ah.

Ah, hallo, Herr Gericht. Der ist gut. Ja.

Mit Ihrem Einsatz haben Sie heute der Gemeinde Vögelbrunn einen großen Dienst

ergeben.

Vögelbrunn wird es Ihnen danken.

Ja, für ein Dankeschön kann ich mir nichts kaufen.

Herr Professor, wie ist denn das, Herr Professor?

Könnten wir zwei nicht ins Geschäft kommen?

Wie meinen Sie das?

Ja, wo soll ich Ihnen das erklären, Herr Professor?

Angenommen, wir zwei täten morgen den Schatz finden.

Wagen aber nicht, dass wir was gefunden haben.

und schicken die anderen ganz woanders hin zum Graben. Und so stehen wir allein

da, mit unserem schönen Gold.

Haben Sie mich?

Wäre das nichts?

Aber das wäre doch lauter Betrug, Unterschlagung. Ja, nie und nimmer.

Angenommen, ich bescheiße um 20 Mark. Was bin ich? Ein Betrüger. Wenn ich

um eine Million bescheiße, was bin ich dann? Auch ein Betrüger.

Falsch, kein Betrüger. Ein Manager.

Lesen Sie denn nie Zeitung?

Tja, ich weiß nicht so recht.

Das müsste ich mir noch überlegen. Ach so, passen Sie auf.

Da nehmen Sie, vielleicht fällt Ihnen dann das Überlegen leichter.

Haben Sie eine schöne Idee?

Nacht, Herr Professor.

Also, dann bis morgen.

Servus Hans.

Geht es?

Wo geht es hin?

Deine Füße auseinander.

Du musst da was Wichtiges sagen.

Dann komm doch.

Ja, sagt einmal, wird euch die Vögelei nicht langsam zu blöd? Was soll ich denn

machen? Mein Helm steht den ganzen Tag dem armen Kerl.

Dann, dann, Vögel, seid doch wund.

Ich bin sowas von sauer, das kann ich dir gar nicht sagen.

Graf, wie wir das erste Goldstück finden, kommt die Maria daher, der

und haut uns zum Teufel.

Die Maria? Ja, wie kommt denn die dazu?

Na, bist denn du blöd?

Ich erklär dir's doch schon die ganze Zeit.

Der Schatz liegt ausgerechnet auf dem Acker von der Maria.

Was sagst du jetzt?

Dass du ein Däumchenhund bist.

Ja, spinnst du komplett?

Ob er noch mag, nachdem du ihn so gemein behandelt hast.

Red nicht so qualender her.

Sag lieber, was du meinst.

Von Flori rede ich.

Wenn auf seinem Acker das Gold liegt, ist er doch jetzt reich. Dann kannst du

doch nichts mehr gegen ihn haben.

Jetzt könnte doch unser Rosl heiraten und du hättest auch was willst.

Oder? Was?

Nichts ist. Da musst du schon was anderes einfallen lassen.

Du schaffst es noch. Alles willst du noch verdärmen, du sturer Handel.

Halt doch dein Maul.

Ist so ein Dreck. Der Hof gehört immer noch hier, verstanden?

Unterlaut. Da irgendwo haben wir das Goldstückchen heute gefunden.

Da schau her, die Herren Gemeinderäte. Ihr wollt euch wohl selbstständig

was? Wenn ihr mich bescheißen wollt, dann müsst ihr ein bisschen früher

aufstehen. Verschwimmt! Wenn ich euch nochmal erwische, gibt es ein Unglück,

verstanden? Zigeuner!

Und jetzt verschwind!

Ausgeschammte Bande!

Bevor ich bösartig werde!

Wo war jetzt das heute früh?

Was wär

jetzt

das?

Das ist doch... Herr Kult!

Herr Kult!

Herr Kult!

Herr Kult!

Gold! So.

Gold! Gold!

Gold! Gold!

Hörst du nichts, Hans?

Ich höre nichts. Was soll es denn sein?

Vielleicht sind die wieder draußen beim Graben.

Ach, schmarrn Maria, da ist doch nichts.

Und die Goldmunden, die sie gefunden haben?

Überleg dir doch.

20 Jahre pflügst du deinen Acker schon um und hast noch nie was gefunden.

Und jetzt soll auf einmal ein Gold da liegen?

Wie erklärst du dir das dann mit der Münze?

Maria, eins musst du dir merken. Es ist alles anders, als ausschaut.

So, und jetzt muss ich gehen.

Eigentlich wollte ich ja mit dir über uns zwei reden.

Mein Hans, lass uns ein anderes Mal drüber reden, ja?

Ich habe im Moment ganz andere Sorgen. Ist schon gut.

Hast du mich erschreckt. Wenn du nicht sofort verschwindest, dann vergiss ich

mich, du Haderlump.

Maria, mach doch keinen Schmarrn. Wir müssen miteinander reden. Jetzt steig

und verschwind endlich.

Maria, schau, wir können doch miteinander teilen. Das Gold da unten

für uns zwei.

Du vergisst, dass ich schon einmal auf dich reingefallen bin. Mit einem Kind im

Bauch hast du mich damals hocken lassen, nur weil die andere einen schönen Hof

gehabt hat. Aber der Fluri ist doch ohne dich groß geworden.

So, dann kannst du ihm gleich was von mir ausrichten. Wenn ich ihn noch einmal

mit meiner Roslei wische, kann er sein Testament machen.

Nur deinetwegen ist es mit den beiden so weit gekommen, weil du den Fluri

verleugnet hast.

Hättest es halt du ihm gesagt, dass ich sein Vater bin.

Aber peinlich war es dir, weil er dann erfahren hätte, dass du schon im zweiten

Monat von mir schwanger warst, bis du den anderen geheiratet hast.

Du bist ja noch eine viel größere Drecksau, wie ich immer gedacht habe.

schrei nicht so. Es muss ja nicht das ganze Dorf mithören.

Ich sag's dir, lass dich hier ja nicht mehr blicken. Verschwind!

Dreckskerl!

Maria!

Desselbe Giftspritzen wie vor 20 Jahren.

Ach, Mist!

Scheiß ab!

Ich habe einen Kerl in unserem Zimmer. Du spinnst doch, komm her.

Hilfe, einbrechen, einbrechen.

Der rennt die Treppe rum.

Sie sind raus, komm her.

Sie sind raus, komm her.

Nein, brech das Haus.

Was ist denn los da unten? Was ist denn das für ein Graf? Bei uns ist ein Kerl

im Fenster gestiegen. Er hatte doch den Professor abgesehen. Auf den Professor?

Herr Professor.

Was fällt Ihnen ein, hier einzudringen? Ich hatte ausdrücklich angeordnet, mich

nicht bei der Arbeit zu stören. Ja, wo ist nur der Einbrecher? Raus!

Entschuldigung. Aber ich habe ihn noch mit eigenen Augen gesehen.

Ruhe ist jetzt im Haus.

Na, mein Glück.

Wegen Einbrechern hat einer gefenstert.

Eingehende Untersuchungen der Gesteinsproben haben ergeben, dass

schon in kürzester Zeit von Erfolg gegründet ist.

Die Richtigkeit meiner Behauptung wird durch die gefundenen Goldmünzen

Ich gebe aber zu bedenken, dass wir den Schatz erst an Tagesdicht befördern

können, wenn die Besitzverhältnisse geklärt sind.

Wir müssen also den Acker, auf dem sich das Gold befindet, käuflich erwerben.

Denn damit, meine Herrschaften, legalisieren wir auch unsere Arbeit.

Prost!

Die Maria das Luder verkauft ihren Acker nie. Ich probiere doch das schon seit

Jahren. 5000 Mark habe ich ihr schon geboten und nichts war's.

Ich schlage vor, dieser Maria ihren ohnehin wertlosen Acker zu belassen und

lediglich die Schürfrechte gegen eine angemessene Summe abzukaufen. Ich denke

so an die 50 .000 Mark.

50 .000 Mark? Die Gemeindekasse ist doch leer.

Überlegt euch doch mal, was sind denn schon 50 .000 Mark gegen das, was in der

Erde liegt?

Geh weiter, Bürgermeister, du hast doch das meiste Geld.

Tu mal ein Werk der Nächstenliebe und streck die paar Mark vor.

Ich? Ja meint sie denn, ich habe einen Geldscheißer?

Wenn ich schon 50 .000 Mark rausrücken muss, will ich auch den größeren Anteil

von Gold.

Aber das ist gegen unsere Gemeinderatssatzung.

Das lassen wir uns nicht bieten. Kriegst du deinen Kragen überhaupt nicht mehr

voll? Ja, du gescheherter Hund, möchtest du uns schon wieder bescheißen?

Wir sind nicht so blöd, wie wir ausschauen.

Ruhe!

Ruhe!

Bescheißen? Na und?

Was wollt ihr denn machen ohne mein Geld?

Da gibt es doch gar nichts zum Überlegen.

Hör auf.

Mach mich nicht schwach.

Ich muss heim.

Immer wenn es schön wird.

Du bist so gut.

Wie du das kannst.

Schon wieder der Seemann. Seemann verschwimmt.

Hör auf, hör auf.

Lass mich runter.

Ich kann nicht mehr, bleib du stehen. Halt, halt.

Lass mich runter. Ich kann nicht mehr bremsen.

Lass mich runter.

Wie soll ich denn, mein Radl?

Rüllen, hast du eine harte Stange.

Ich kann nicht mehr. Ich kann nicht mehr.

Wo bin ich denn?

Wo bist du her? Ist mir schlecht.

Bist du von der Luftpol? Ja, was haben wir denn da?

Sag mal, bist du von der Luftpol?

Ja, wirklich.

Du bist von der Luftpol, oder? Nein,

ich bin von der Ruhrpol.

Jetzt wäre er beinahe rausgerissen.

Halt! Bleibt stehen!

Ja, spinn ich denn ganz?

Seit wann ist denn hier ein Zaun?

Ja, was machen wir jetzt?

Du musst mit ihnen reden, Bürgermeister.

Nein.

Sag einmal, was macht ihr da?

Was ich?

Lass doch.

Na, red du.

Was, ich?

Also, wir sind offiziell da.

Die Gemeinde hat beschlossen, dir 50 .000 Mark zu geben, wenn du uns auf

Affe graben lässt.

Gehen Sie schon graben für 50 .000 Mark. Aber auf unseren Misthaufen.

Wir lassen uns nicht mehr dunkel kaufen. Wir nicht.

Aber hören Sie doch, 50 .000 Mark.

So viel Geld hast du noch nie auf einem Hafen gesehen.

Richtig, Biergemeinde. Stimmt.

Weil ich die Leute nicht so bescheißen kann wie du.

Ja,

lasst euch überhaupt nicht freuen.

Kommt, los!

Freut euch nur hier, ich schlag euch die Schädel.

Nehmt Vernunft an, Leute!

Freut euch nicht so viel, wir sprechen uns noch.

Ich bin stolz, Herr Bürgermeister.

Wir kommen wieder. Das gibt ein Nachspiel.

Jetzt ist alles hin.

Schade um die 50 .000 Mark.

Wir brauchen euer Geld nicht. Schleich dich.

Vergesst es nicht. Es ist alles anders, als es ausschaut.

Reiß euch nicht zu früh.

Eigentlich wäre es alle zwei.

Hey,

Volltanken. Super.

Ah, ich komm schon.

So, sag ihr her. Das ist ein Flammenwerfer.

So, da haben wir den Schlag auf. Wunsch auf, kommt.

So, schönes Fräulein. Grüß Gott.

Wollen wir voll tanken? Nein, nur die Luft nachsehen.

Luft nachsehen.

Scheiben putzen.

Ja, das haben wir die Liebsten.

Und bei Benzin schaffe ich selber.

Scheißken Fritz.

Was ist denn los? Warum geht es nicht weiter?

Was ist denn?

Wir haben es gleich, nur die Luft nass sehen. Ach so.

Ja, hast du dein Mord in die Stube vollgetan?

Halt dein Gebstkopf ruhig.

Sei nicht so wehleidig, du Waschlappen.

Oh, Heimatland, tut das weh. Ich leg's dir am Arsch. Du brauchst mir jetzt gar

nichts vorjammern.

Aha, gut gefickt.

Pass doch ein bisschen auf.

Was? Das hast du jetzt davon.

Aber aus mich wird ja nicht gehört.

Immer wirst du mit dem Kopf durch die Wand und erreichst uns nichts.

Aber der Gescheiteste warst du ja noch nie.

Lass die Rose und den Flori heiraten, dann ist die ganze Sache in Ordnung. Es

reicht mir noch ein Wort und ich vergesse mich aus den zwei mir nichts.

Schlag dir das End für alle mal aus dem Kopf.

Bist du schon wieder da, du Hundling?

Muss ich mir jetzt alles gefallen lassen.

Da bin ich dir nicht der Herr im Haus.

Bist du noch immer da, du Hund, du Verrückter.

Schleich dich, sonst komme ich raus und schluck dich.

Auf geht's, Schatzi.

Jetzt machen wir Hupferl auf die Schnelle.

Sack, Sack, Sack.

Du hast aber eine schöne Sache beieinander.

Wer tritt hier um?

Ja, du Zauber.

Ja, wie lange bist denn du schon da?

Seit die Vögelei losgegangen ist. Ja, schamst dich nicht, du Wildschau.

Hier werde ich's geben, da pass auf.

Maria, ich bin's.

Ich weiß überhaupt nicht mehr, was ich tun soll. Die Sache mit dem Acker ist da

einfach, Maria.

Nimm vom Gansmüller die 50 .000 Mark.

Mach's schriftlich, dass er es dir hinterher nicht mehr wegnehmen kann, der

Schlawiner. Falls kein Gold da ist, verstehst du, und lass dich gern haben.

Allerdings, das mit dem Florian der Rosel ist Blutschande.

Da hilft alles nichts, Maria. Du musst dem Florian erzählen, was los ist.

Ich wollte es ihm schon so oft sagen.

Jetzt muss ich es.

Schau, Maria, deswegen brauchst du auch die 50 .000 Mark, damit der Flore

woanders anfangen kann.

Wir können nicht mehr bleiben. Was meinst du, wenn das die Leute im Dorf

erfahren? Was dann los ist?

Maria, ich muss jetzt gehen.

Servus, Maria.

Ich verspreche dir, ich bringe alles in Ordnung, Hans. Es ist gut, Maria.

Hans!

Ja,

wie schaust denn du aus? Bist endlich einmal in Scheißhaus reingefallen?

Der Professor ist umgebracht worden.

Der Professor ist umgebracht worden.

Der Professor ist umgebracht worden.

Der Zimmerl hat es gesehen.

Der Hasira hat es verpasst.

Wahrscheinlich Raubmord. Kommt alle.

Kommt.

Vielleicht hat der Hasira schon alles gescheut.

Da braucht es nicht mehr Angst.

Hör auf.

Hör auf.

Hör auf.

Hör auf.

Hör auf.

Die Polizei sollte man verständigen. Die Instrumente, die sind noch alle da.

Schaut her da.

Was hält ihn ein?

Machen Sie Platz hier. Lassen Sie mich durch.

Herr Professor.

Was geht hier vor?

Wie gibt es denn jetzt das?

Sie sind ja gar nicht tot.

Wer ist hier tot?

Was reden Sie da für einen Unsinn?

Im Übrigen verbitte ich mir, dass Sie ständig auf diese unverschämte Weise in

mein Zimmer einbringen. Aber Herr Professor, das Zimmer hat mit eigenen

gesehen, wie Sie in der Schlucht umgebracht worden sind.

Jetzt langt es. Jetzt kommen wir raus hier. Alle raus hier! Und nehmen Sie

Stinker mit. Du blöde Sau, hast uns alle blamiert.

Nicht Sie, Herr Professor.

Ihn habe ich gemeint. Ihn, den Stinker, entschuldigen Sie. Ja, wir gehen schon.

Wiederschauen. Wiederschauen.

Komm, Solli, raus, komm.

Wiederschauen, Herr Professor.

Raus hier.

Ah, ihr Mikroskope, Entschuldigung.

Geht's, Solli, geht's doch.

Sieh mal, du bist doch das größte Rind, wie von ganz Vögel.

Himmel, Herr Gottsachre, so enge Blamant. Du hast uns das alles

Genau.

Was ich noch sagen wollte, Herr Professor, also nichts für Ungut.

Hauptsache, Sie sind gesund, Herr Professor.

Ja, ja, so gut so.

So,

Florey.

Lass es schmecken.

Mache ich, ja.

Lange nicht richtig zu.

Flori, ich wollte dir schon lange mal was sagen.

So, und was wäre das?

Es hat sich vieles geändert.

Bevor ich an Vater geheiratet habe, da war ich ein richtiger Teufel.

Hans hat mir schon erzählt, wie du warst. Er schwärmt ja heute noch von

Was hat er dir erzählt?

Dass halt die Burschen hinter dir her waren.

Ach so.

Du wirst es nicht glauben, der Gansmüller auch.

Er und ich wollten sogar mal heiraten.

Na, als die anderen mit dem Haufen Geld kommen und ich hat er sitzen lassen.

Was weißt du noch?

Ich muss jetzt gehen. Ich weiß schon Bescheid.

Bleib doch da. Ich muss dir erst noch was sagen.

Mir pressiert. Das hat Zeit bis morgen.

Geh ja nicht zur Rosel rüber.

Ich wollte nur sehen, du musst jetzt aufhören.

Florie, sei gescheit.

Immer wenn es schön wird, rennst du weg.

Ich habe schon keine Ausreden mehr.

Die glauben mir nichts mehr daheim.

Ich glaube, da kommt jemand.

Dein Vater.

Was will denn der da?

Den jage ich vom Hof.

Schau doch mal erst, was er will.

Jetzt ist er ins Haus rein zu meiner Mutter.

Das haben wir und merkt ihr es.

Damit habt ihr auf den Acker nichts mehr verloren.

Und macht das auch deinen Holzkopf klar.

Wenn ich ihn noch einmal beim Graben erwische, erschlage ich ihn. Das sieht

ähnlich. Fürs Geld hättest du sogar dein eigenes Kind erschlagen.

Nur nicht gleich übertreiben.

Ist ja bloß gut, dass der Florin nie erfahren wird, dass du sein Vater bist.

Ich wollte ihm schon alles sagen.

Aber er möchte mich ja schämen. Er möchte du ja meinen Bruder.

Jetzt verstehe ich alles. Was ist denn das für ein Ton?

Ich kann dich nicht mehr sehen. Das habe ich an meine eigene Schwester

geflügelt.

Rosen.

Ist doch nicht fair.

Hier, jetzt pass auf.

Flore, ich wollte doch alles sagen. Lass sie erklären.

Da gibt es nichts zu erklären.

Ihr habt die Rosen um mich ganz schön aufs Kreuz gelegt. Aber jetzt wird

Tisch gemacht. Ich habe nichts mehr zu verlieren. Jetzt müssen wir

zusammenhalten. Niemand darf was erfahren.

Scham halten, auf einmal.

Nachdem du uns beide jahrelang schikaniert hast.

Du Büffe.

Rett du, Maria.

Flore, ich weiß, wie dir jetzt zumute ist, aber du... Mit Geld lässt sich

regeln. Was, Geld? Aber mich kannst du nicht kaufen für ein paar Margel.

Ich bestehe auf mein Erbe und es ist dein Hof.

Das Gericht wird mir Recht geben und nicht verschwind.

Ich wollte sowieso gehen.

Viel Glück bei Gericht und vergiss nicht, der Acker gehört jetzt mir.

Raus, Flori!

Was ist denn passiert?

Na, red schon, Rosel. Was hast du denn?

Es ist furchtbar.

Na, sag schon.

Es ist wegen dem Flori. Wegen dem Flori?

Was hat er dir getan?

Er ist mein Bruder.

Aber geh, wer hat dir denn den Unsinn erzählt?

Es ist wahr, ich weiß es.

Frag den Vater.

Rosel, bleib da!

Sag mir, was du weißt.

Du sagst mir jetzt alles, was gesehen ist.

Frag ihn doch.

Rosla. Ich komm dann zu dir raus. Was ist denn los? Was hast du mit mir?

Spinnst du jetzt ganz? Geh mal weiter. Ich hab mit dir auch noch Hunde zu

Dann kann ich denen keine nach der Ruhe kriegen.

Rechts steht dir.

Jedes Gericht wird ihm sein Erbteil zusprechen. Aber von mir kriegst du

Pfennig. Merk dir das.

Ich zahle doch nicht für deine ledigen Kinder.

Weiß ich, wie viele da noch rumlaufen.

Na, hör doch endlich auf.

Die Schreierei nützt auch nichts mehr.

An das, was du der Rosl angetan hast, denkst du überhaupt nicht.

Nur du bist wichtig.

Jetzt hör endlich wieder auf.

Dich möchte ich nicht hören, wenn ich plötzlich mit einem unehelichen Kind

daherkommen würde.

Gar nichts, hätte ich sagen. Weil ich nämlich mehr Verständnis habe als du.

So, du würdest überhaupt nichts sagen?

Nichts.

Mhm.

Gar nichts?

Nichts.

So, dann ist es einfach.

Was heißt denn das?

Fangst du jetzt auch noch zum Spinnen an?

Weißt du noch, wer dir damals den Trauzeugen gemacht hat?

Ja, der Landrat Steiner.

Und wer hat dich zum Bürgermeister gemacht?

Ja, er, der Steiner, der jetzt den Bahnhofs.

Und wer, meinst, hat die Rosl gemacht?

Ja, mich legst du am Arsch.

Vielleicht auch der Steiner?

Anton, sei mir doch dankbar. Jetzt ist die Gesicht mit der Rose und dem Flore

doch einfach.

Der Steiner.

Das ist doch ein falscher Fuchziger.

Der Steiner.

Anton. Der Steiner. Ich habe immer geglaubt, er ist schwul.

Ich habe nichts gehört.

Hamel, du.

Mach, dass du in dein Scheißhaus kommst.

Sieh mal, schon wieder der Seemann.

Sieh mal, schau, das meinte, kommst, verschwind.

Kommst du schon wieder, das meinte.

Oh, was tust du?

Herr Professor, Frühstück.

Herr Professor.

Das geht doch nicht.

Hochachtungsvoll, Unterschrift.

Seid ihr mit ihm verstanden?

Ja, natürlich.

Herr Bürgermeister. Herr Bürgermeister! Schrei mich nicht so an, was willst du

denn? Ich bin ja nicht taub. Der Professor ist weg.

Spielt er?

Wir waren ja schon immer verdächtig. Lies vor.

Sehr geehrte Herren, und so weiter und so fort. Und so weiter? Ein dringlicher

Auftrag meines Schweizer Freundes, der... Gib her, du Trampel!

Meines Schweizer Freundes Däniken heißt er.

Der mich in Peru zur Ausgrabung eines weiteren Götterflugplatzes dringend

benötigt, veranlasst... Was ist?

veranlasst mich, das schöne Vögelbund vorzeitig zu verlassen. Ich bin

dass sie schon im Felde auch ohne mich den Schatz geben werden.

Jetzt ist der Kerl schon wieder da.

Jetzt auch

Goldgräberausrüstungen im Sortiment.

Der Haus ihrer Hand ist wieder da.

Jawohl.

Liebe Hochzeitsgäste, ich bin zwar kein großer Redner, aber ich sage nur eines.

Frist und Zauf, lasst es euch gut gehen. Zwei Musik, Prost!

Hey, Flori,

wenn's bei der Autohilfe... Halt mich!

In meinen Mastdruck gucken, weil ich selber reingehe.

Ja,

wie steht ihr mit uns zwei Hübschen?

Schlaft immer, haben wir schon.

Einen Tag warten.

Und? Mein Florian übernimmt den Hof.

So ein schöner Hochzeit.

Ist das schön da draußen.

Mir ist es drinnen lieber.

Recht haben Sie, Herr Minister.

Ja, mein Rosal.

Ja, mein... Was sollst du reden?

Na, singen tue ich, du blödes Luder.

Ach, schön war's.

Gut habt ihr's gemacht.

So, und jetzt soll ich eine Dusche aufgeben.

Liebe Festgäste und Freunde, ich habe nun das große Vergnügen, Ihnen den

Ehrengast des heutigen Tages anzukündigen.

den ganz besonders unsere verehrte Damenwelt noch aus seiner Landratszeit

bester Erinnerung haben wird.

Unser Minister Steiner.

Herr Minister Steiner, kommen Sie bitte.

Ich kann immer noch nicht glauben, dass der mein Vater ist.

Ich glaube, ich kann nicht glauben.

Der Konsequenz kann da leiten. Und den hätte ich ihm gemacht, wenn er uns

versetzt hätte.

Der tanzt jetzt nach meiner Zeichen, der Herr Minister. Leider nicht gewilligt.

Ich kann mich den stichhaltigen Argumenten Ihres Bürgermeisters nicht

entziehen. Ich werde deshalb in Bonn alles Nötige veranlassen, damit

auf schnellstem Wege den beantragten Kredit erhält.

Bitte zum Podium. Bitte kommen Sie, Herr Bürgermeister. Herr Bürgermeister.

Herr Bürgermeister.

Achtung. Ja, wo ist er denn?

Wo ist er denn?

Der ist doch gerade noch da gewesen.

Dieser Scheißgott muss doch da sein.

Wo er es bloß versteckt hat, der Napoleon.

Aber ich finde es ja noch.

Dann geht's auch.

Ich lege es einmal.

Es geht dann ab.

Vielleicht ist es da drüben.

Ah, so.

Ich glaube, da ist es.

Den Apollon noch nicht erwischt.

So.

Was ist denn da?

Auch.

Scheißdrücke, Linder!

Abifim präsentiert Alois Brummers spektakuläre Neuverfilmung Rasputin

Grigori Yefimovic ist ein Wunderheiler. Ach, Wunderheiler. Ein geiler Bock ist

unser Grigori Raskutin. Er ist unwiderstehlich in seiner Männlichkeit.

Unersättlich in seinen Begierungen.

Eine Falle. Wir sind ihn in die Falle gegangen.

Was habe ich dir getan? Du hast mir die Frau geschenkt und ihr ein Kind gemacht.

Er schickt dich.

Ich verstehe nicht, was meinst du?

Der Zar bittet. Der Zar bittet nicht, er befiehlt. Er schickt auch keine geilen

Weiber, sondern eine Armee. Also sprich, wer hat mich geschickt?

Das kann der Zar ewig warten.

Das ist doch ein Wort.

Wie mein richtiger Naturburscher erkennt kein falsches Zahngefühl. Wollen wir

gleich gehen, mein Engelchen? Der Herr Rittmeister möchte sich freuen.

Wie reden Sie denn von der Zarin?

Komm auf deinen Hengen.

Nach seiner Berufung an den Hof des Zaren stirbt Rasputin dank Petersburg in

einen Taumel der Lust.

Seine Orgien am Zarenhof werden Legende. Du hast dich wochenlang nicht sehen

lassen. Ich weiß schon gar nicht mehr, wie du aussiehst und wie du dich

anfühlst. Ob Magd oder Fürstin, bei Rasputin kommt keine Frau zu Kurs.

gibst ja mir die Sporen.

Wir rennen direkt in die Region.

Und wer seid ihr?

Wir sind Rebellen. Während die aufständischen Bauern zu Tausenden

niedergemetzelt werden, gibt er sich hemmungslos seinen Leidenschaften hin.

nehme an, die Reise ist hier für uns zu Ende.

Das geht nun schon seit unserem Aufbruch so. Der Kerl muss ein Ding aus Eisen

haben. Was soll in dem Zug nach Petersburg geschehen?

Mit der Zahl seiner Eroberungen wächst die Zahl seiner Feinde.

Und das Mandelpudding könnte ich sterben. Immer wieder denken sie sich

Mittel aus, um den dämonischen Mönch zu beseitigen.

Schweinehund, bleib hier!

Du, Herr Trink, so lange noch geliebt, dass du verhandelt bist. Mein kleiner

Ballerleikerspieler, nicht so zarkauf. Bei mir kannst du weiter zucken.

Rasputin, Augien am Zarenhof. Ein pralles, erregendes Sittenbild des alten

Russlands. mit seiner zügellosen Sinnlichkeit, Leidenschaft und

Halt! Im Namen des Zars!

Weg da!

Bist du der Anführer dieser stinkenden Schweinebande? Er fürchtet weder Tod

Teufel und geht unaufhaltsam seinen Weg. Er ist ganz wild auf mich in

Petersburg.

Na, Straubje! Na, Straubje! Ich wünsche dir ein langes und zufriedenes Leben.

Erleben auch Sie Alois Brummers spektakuläre Neuverfilmung Rasputin,

Zarenhof.

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