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Vom Kirchen umsteigen nach Ranushausen.
Bitte einsteigen und Türen schließen.
Halt! Gut, selbst du fährst doch.
Lass mich auch noch mit. Ah, ja, schon wieder. Bist du wieder nicht von deiner
alten Rute gekommen, dann trink auch mich.
Du bist gut, Pernand. Ist da noch frei?
Ja, aber bitte.
Dann bin ich also frei, nicht?
Aber dass ich mir ja nicht rauche. Ist schon recht.
Junger Mann, ich hoffe, Sie wissen, wie man sich Damen gegenüber benimmt.
Ja, ja, das habe ich gerade in der Stadt trinken gelernt.
Was machen Sie denn da?
Suchen Sie was Bestimmtes.
Und ob? Ich muss nämlich Inventur machen, ob noch alles da ist.
Ich habe es doch da in der Stadt ausgezogen, bis aufs Hemd.
Ich verbitte mir solche unanständigen Reden. Was ist Ihnen passiert?
Ausgezogen hat man Sie?
Ach, so was.
Na, wahrscheinlich wird man das eh nicht glauben.
Also erst neugierig machen und nachher nicht sagen. Was ich erlebt habe, mir
jetzt der Zipfel noch weh.
Unglaublich.
Verschonen Sie uns mit so etwas.
Sie sollten sich schämen.
Ja, wieso denn? Das war zuerst ganz harmlos. Ich habe da in München eine
kennengelernt, so ein Malermodell. Wissen Sie, so ein Diagnostik könnte man
paar Mal aus Bier mit meinem klassischen Körperbau verdienen.
Das ist Victor, ein großer Chemie. Und du darfst ihm aus keinem Fall
widersprechen. Du musst dich ausziehen.
Was hier? Von dem da? Na klar, das gehört zum Modellstehen. Er will einen
malen. Einen richtigen Akt. Einen Liebesakt.
Also das, wenn ich gewusst hätte. Ja, was denn?
Warum hat man dann das neue Gewand gekauft? Da hätte ja ein kleiner
kommen können.
Ich ziehe mich doch auch aus und geniere mich nicht vor ihm, oder?
Wenn er nicht auszieht, dann bloß zum Bumsen. Können wir doch nach der Arbeit
tun.
Hier vielleicht?
Um sechs macht Victor den Laden dicht und dann können wir bumsen.
Baul halten und ausziehen. Hörst du?
Also, sowas ist mir auch noch nicht passiert.
Scheiß Kundschaft.
Pass auf, stell dich mal dahin.
Und lass die Hose runter. Ich werde dein Dings da schon mal skizzieren, als
Regenwurm. Also hör mal, wenn du den erst einmal gesehen hast, sagst du
mehr von einem Regenwurm.
Du alter Angeber, pack ihn doch raus. Na los, raus mit dem Kameraden. Was ich
male?
Abstrakt. Genau wie damals Picasso.
Davon hast du wohl noch nichts gehört in deinem Kudos.
Ach, dieser Möbelladen. Aber der Mensch muss ja leben.
Und du merkst ja, das hier ist keine Pornografie.
Ich bin ein Künstler, der sich seine Piepen als Möbelhändler verdient. Ist
klar? Ja.
Der Liebesakt ist die Kulmination der Ästhetik schlechthin.
Also als Mauer stell dich ordentlich hin und schau zu, dass du einen Ständer
kriegst. Jawohl.
Na, was ist?
Was soll denn sein? Bring Leben in die Röhre.
Das ist mir nur peinlich. Ich bin doch kein Zauberer. Dann konzentrier dich
eben. Stellt euch endlich in Positur.
Also komm, es muss doch möglich sein, dass ich dich aufrege, wenn du mich
anhörst. Wenn der nicht da wäre.
Jetzt hört auf zu quatschen und stellt euch hin, wie zwei die Vögel wollen.
So?
Ja, wo gibt's denn sowas? Wie steht ihr denn da?
Als ob ihr die Scheißerei habt, so steht doch kein klassisches Liebespaar da.
Tja, der hat gut reden.
Kann ich ja gleich Romeo und Julia auf dem Scheißhaus malen.
Dafür zahle ich nur 10 Mark in der Stunde.
Ja, Himmelarsch und Zwirn, servt doch den Dorfteppen ein bisschen Nachhalt in
dein Gestell hin, dass die Stimmung steigt. So, ja, ja, so.
Es wird schon.
Lass ihn Zeit, es geht nicht so schnell.
Dann fall bitte auf den ganzen klassischen Liebesakt, wenn ich im
muss. Schieb mir rein, ich muss das in Ihrem Gesicht sehen.
Habt ihr nix zum Trinken da? Ich hab eben Hemmungen, wenn man beim Vögeln
dazuschaut. Ach, Hemmungen.
Dass ihr nicht verstehen könnt, was klassischer Liebeskunst ist.
Da, fang.
Lass mich auch.
So, und jetzt wieder eine Position.
Du musst ihre Titten richtig in die Hand nehmen.
Ja, so?
Du musst sie spüren, richtig wahrnehmen.
Du stehst ja da, als ob du eine alte Kuh melken würdest.
Na himmlisch, da kriecht ja was in mich rein.
Du kannst notmalen.
Scheiß Kundschaft.
Immer wenn ich inspiriert bin.
Lass das, bis er wiederkommt.
Na, wenn ich ihn schon einmal drin habe.
Ja, wollt ihr wohl stillhalten?
Ich zahle euch doch nicht fürs Bumsen. Immer diese animalischen Triebe.
Du bist kein Zuchtbulle und hier ist keine Besamungsstation.
Da brauche ich ja nicht malen und kann gleich einen Puff aufmachen.
eure Ärsche still.
Na,
wie findest du das Brot?
Das hätte mir gerade noch gefehlt. Und das sollen wir im Ernst glauben? Das
können Sie doch nicht annehmen.
Na, ist mir wurscht. Aber das kann ich euch sagen.
In die Stadt fahre ich nicht mehr rein.
Mein Wort drauf.
Das hoffe ich auch.
Ich habe auch genug von der Stadt.
Grüß dich, Heidi. Bist du immer wieder daheim?
Grüß dich, Toni.
Magst du mir helfen, die Wäsche aufzuhängen?
Du bist die gleiche Drecksau wie dein Bruder Johnny.
Verschwind!
Die Weibergeschichten von Tonis Bruder waren wirklich unglaublich.
Hätte man in Rammelshausen aber gewusst, dass er damit sogar Geld verdiente, sie
hätten ihn kastriert.
Wenn mich mein beruflicher Adlerblick nicht täuscht, könnte das eine neue
werden. Sinnlicher Mund, provozierender Blick.
Netter Typ.
Der ist bestimmt um ein paar Takte lebhafter im Bett als mein abgeschlafter
Alter. Ich versuche es mal mit Trick 17a. Kann zwar ins Auge gehen, aber ohne
Risiko gibt es kein Geschäft.
Um Gottes Willen, ist Ihnen was passiert?
Ich kann mir das gar nicht erklären. Das ging alles so schnell.
Plötzlich lagen sie vor meinem Boden. Sie hätten ja tot sein können. Ich hätte
sie bestimmt ins Krankenhaus gebracht, wenn sie gewollt hätten.
Aber so ist es mir natürlich lieber.
Wirklich ein Junge zum Verlieben.
Und wie der gebaut.
So was kann man sich doch nicht entgehen lassen.
Hast du gesagt, es sind alle Tage, dass einem so ein Prachtexemplar ins Bett
flattert? Wenn der bei mir auf die richtige Zahl setzt, kann er alles von
haben.
Junge, komm zu dir, damit du zu mir kommen kannst.
Pass ab, mein Kleiner.
Dich bringe ich schon wieder hoch.
Hallo, wie findest du meine Heilmassage?
Gefällt dir, gell?
Mach weiter, du bist genau an meinem wunden Punkt.
Nicht auf.
Das ist genau die richtige Therapie.
Ist das die neueste Methode, die man angefahren Fußgänger wieder aufrichtet?
Nein, aber so bringt man Scheintode sehr schnell wieder zum Leben. Und du bist
schon ganz schön lebendig.
Ist dir klar, dass du dich dadurch eventuell in finanzielle Schwierigkeiten
bringen wirst? Ach, rede doch nicht vom Geld. Aber wenn du meine Erwartungen
erfüllst, bin ich bestimmt nicht klein.
Wie ich fühle, sind
all deine Glieder noch heil. Wie schön für dich.
Wie schön für mich.
Sag mir was für dir.
Oh, du hast eine herrliche Brust.
Bleib so, Johnny, das macht mich wahnsinnig.
Endlich hat es dir mal einer richtig besorgt.
Bravo, bravo, gut gemacht.
Du hast mir eine gute Vorstellung geliefert.
Dafür hast du dir eine hübsche Prämie verdient. Fährst du gern Auto?
Hier. Wie Sie inzwischen wohl vielleicht mit einem kleinen Schwunkeln bemerkt
haben, verdient sich unser Johnny sein Geld auf eine etwas ungewöhnliche Weise.
Ohne Umschweife, er verkauft sie.
Seine Kundinnen sind lebens - und vor allem liebesshungrige Damen, mädlichen
Alters, grüne Witwen, neugierige Schülerinnen, wundernde Ehefrauen und
ein spätes Mädchen, das den letzten Versuch wag.
Noch stand er am Anfang seiner Karriere als Tröster der einsamen Herzen. Aber
nun nach seinem geschickt inszenierten Unfall endlich motorisiert, nahm das
Geschäft einen jähen Aufschwung. Jetzt konnte er seinen Kundinnen, wenn Not am
Mann war, und verfügt mich zu Hilfe ein.
Seit wann bist denn du Schmiermaxe? Das ist vielleicht eine Geschichte, Mann.
Die muss ich dir erzählen.
Grüß dich.
Oh, Mensch, was in diesen Schlitten abgestaubt. Hast du dir zusammengefühlt?
Also ungefähr, aber erzähl endlich. Du wirst doch nicht plötzlich arbeiten
wollen. Na, freiwillig bestimmt nicht. Willi und Arbeiten bin ich denn
Also du willst doch, dass ich damals Feindeschaft von dieser Damenkapelle
Diese Puppen, die nackige Blasen haben.
Und bei dir habe ich auch meine Bleibe, ja.
Ist ja klar.
Natürlich bin ich da von einem Bett in das andere gerutscht.
Eine Nacht bei einem Schlagzeug, eine Nächte bei einem Saxophon oder einem
anderen Blasinstrument.
War ja zuerst ganz dumm.
Aber wie es nun mal so ist, eines Tages kriegt der Bedürfnis, mal was ganz
Unmusikalisches zu kümmern. Ich reiß mir also einen steilen Zahn um und nehme
mit auf unsere Bude. Und wie ich den Mieze gerade so richtig anhalte, kommt
meine Kapelle zurück. Ach so ist das also. Wir blasen uns auf der Tournee die
Seele aus dem Leib und unser Herr Manager vergnügt sich inzwischen mit so
ausgeflippten Ficktante.
Das hast du dir ja fein ausgedacht. Wir schaffen die Kohle an, machen die Beine
für dich frei, kaufen dir die feinsten Klamotten und du mischst und haust uns
hier mit einer Tripper -Suse in die Pfanne.
Hab doch gar nichts.
Komm her Mädchen, was machst du?
Du linke Bacille hast versucht, uns zu bescheißen. Und uns erzählst du, dass du
keinen mehr hochkriegst und dich erholen musst, wenn wir auf Tournee sind.
Heiß dir die Klamotten runter, die gehören uns.
Was hat er von uns? Die darfst du doch erklären.
Und was soll ich dir sagen, ob du es lobst oder nicht?
Haben mich doch diese hysterischen Dachsüßchen hier nackt ausgezogen und
verdroschen, weil ich die gelobt habe in Afrika als Mutter.
Ich werde sehen.
Und als Kavalier der alten Schule, verstehst du, mit dem Mann in Schlacht
getümmelt. Ich hatte mir ja nur von meinem Schrecken beruhigt. Und dann habe
mir eine nach der anderen Beuge geknöpft und ihnen den Arsch versucht.
Die haben vielleicht geschrien, aber ich habe richtig rot gesehen.
Keine Gnade.
Irgendwo hörst du dann auf, Kavalier zu sein, wa?
Zuletzt haben sie mich richtig angefreut, dass ich mich schonen soll.
wäre wieder wie. Aber Willi hat schließlich auch seinen Stolz. So kann
keiner kommen.
Wer bin ich denn?
Wochenlang bin ich jede Nacht angetreten und habe sie eine nach der anderen
durchgezogen. Und dann war Willi vorn und Willi hinten und am liebsten hätten
sie mir Zucker in den Arsch geblasen. Ich habe Ihnen fristlos gekündigt. Als
Hilfskoch könnten wir Sie belitteln. Warum nicht?
Dann melden Sie sich im Gasthaus zum Blauen Bock.
Das ist es.
Übrigens ein sehr gut geführtes Haus mit internationalen Spitzenkapellen. Ich
selbst manchiere doch.
Das ist genau mein Fall. Mit Kapellen habe ich meine Erfahrungen.
Nun ja.
Hier, und machen Sie es gut.
Danke. Vielen Dank.
Ich gehe also in diesen blauen Bock.
Kaum stehe ich in den Laden, gleich lobe ich mich dritten End.
Erscheinen doch da die Blasmiezen, die gerade losgeworden sind auf der
Bildfläche. Im ersten Moment habe ich mir richtig ein bisschen gefreut.
Ich fliege, ich fliege.
Also, das liegt doch wohl dem Fass die Krone vom Kopf. Hab ich dich als
Milchkoch angefällt oder als Fleischbesauer? Pack deine Klamotten und
Du bist ein glattes Brauch!
Wieder mal hat mir der Weiber meine Karriere zerstört.
Aber helletköpfchen wie ich bin, bin ich in der Autobranche eingestiegen.
Also hör mal zu, Willi. Das Wichtigste bei mir ist, dass alles wie geschmiert
läuft. Bei mir darf nichts quietschen. Und deshalb ist mein Grundsatz Ölen,
und nochmals Ölen. Alles klar, Herr Chef. Ich werde bei Ihnen Latze und
Blitz. Ich suche ein Sportcoffee in Rosé mit Weißweingreifen. Ich glaube, ich
habe genau, was Sie brauchen. Kommen Sie, wir gehen darüber.
Ich kann Ihre Wünsche bestimmt befriedigen.
Wer hier der scharfe Mutter befriedigen und Willi soll ölen.
Ölen.
Seine Einspritzpumpe wird der Ehren donnern. Ölen.
Hey, junger Mann.
Herzlich willkommen im internationalen Autosalon.
Guten Tag. Was darf es denn sein?
Ja, ich suche einen fahrbaren Untersatz.
Aber wenn ich mich hier so umsehe, dann kommen mir gewisse Zweifel in Ihrer
Firma. Das ist ja kein Problem.
Wir haben ein Riesenangebot. Lassen Sie doch mal Ihren Schweif blicken.
Ihren Blick schweifen.
Ich bin gleich wieder da.
Siehste Mädel, habe ich dir nicht gesagt, dass bei mir alle deine Wünsche
befriedigt werden?
So einen fantastischen Kundendienst hätte ich wirklich nicht erwartet.
Schön langsam machen, sonst kriege ich eine Fehlzündung. Mann, dann steck doch
erst mal einen Schlüssel rein und gib Gas.
Das kannst du haben.
Oh, Mädel, du hast eine fantastische Straßenlage.
Hallo.
Wo ist denn der olle Sack?
Ich habe genau das Richtige gefunden. Aber Onkelchen, dem Ding fehlt doch der
Motor. Halt, halt, die Drahtsicke ist nicht zu verkaufen. Wirklich, das geht
nicht. Das ist doch kein Karriermann.
Ach, scheiße.
Soll er glücklich werden mit die Karre.
Hoppla! Kein Arsch räumt hier mal auf.
Dieser olle Arsch von Paul hat wieder seine ganzen Klamotten rumliehen lassen.
Hey, Paul!
Wo ist denn der wieder?
Die Föhlen auf Doppel kommen raus und Willi macht inzwischen die Arbeit.
Ja, und so bin ich dann schließlich hier an der Tankstelle gelandet.
Aber zeig dir dann, ich habe das.
Weißt du, Willi, ich kann mir denken, dass ich dich brauchen könnte. Als
Assistent oder als Aushilfe.
Stell dir das aber nicht so leicht vor. Die Weiber nehmen einen ziemlich her.
Ich nehme dir beim Wort. Ich verlasse mich auf dir. Du kannst dich auch nicht
verlassen. Reiß dir inzwischen eine Puppe zum Üben auf.
Du hörst von mir.
Ich braniere schon.
Unser Johnny, mit bürgerlichem Namen Johannes Meyer, sah mit optimistischem
Blick seiner geschäftlichen Zukunft entgegen. Er hatte eine neue Wohnung
und die Aussicht, Willi als Aufhilfe zu engagieren, bedeutete, dass er den Kreis
seiner Kundinnen erheblich erweitern konnte.
Der Arbeitsplatz schien durchaus in Ordnung zu sein.
Während Johnny angestrengt überlegte, wie er sein Geschäftslokal noch
gestalten könnte, sangen von der Straße her heiße Rhythmen an sein Ohr.
Was erblickte sein erfreutes Auge, als er aus dem Fenster schaute?
Eine Schar wohlproportionierter, leicht geschürzter Bläserinnen.
Er schloss mit der Schaft, dass diese aufreizenden Musikantinnen niemand
sein konnten als Willis männerverschleißende Damenkapelle.
Ein gutes Omen für das neu eröffnete Geschäft, dachte Johnny.
Glauben Sie mir bitte, ich habe mir noch niemals Liebe gekauft.
Was soll ich denn jetzt tun?
Ist doch kein Problem.
Ziehen Sie sich aus. Im Ernst? Ganz nackt?
Na klar.
Ist doch selbstverständlich. Aber ich habe sowas noch nie gemacht.
Wirklich noch nie? Aber Sie sind doch hoffentlich keine Jungfrau mehr.
Nein, das nicht. Dann machen Sie es mal bequem. Alles andere kommt von allein.
Ich habe ehrlich gesagt ein bisschen Angst.
Aber Liebling, stell dir doch einfach vor, du bist beim Onkel Doktor.
Ich packe inzwischen mal mein Instrument aus.
Und jetzt trinke erst mal einen Schluck. Das macht locker und vertreibt die
Hemmungen. Du bist ja schließlich hier, um was zu erleben.
Und nun zieh mal schön das Kleidchen aus.
Dann werden wir der Sache gleich näher kommen.
Die Pille hast du ja hoffentlich genommen.
Aber natürlich.
Das beruhigt mich.
Gefalle ich dir wenigstens ein bisschen?
Und wie.
Du machst mir richtig Appetit.
Und nun leg doch mal den Rest auch noch frei.
Wie willst du mich denn haben?
Das bestimmst du, weil mir ist die Kundin Königin.
Leg dich mal hin.
Also gut.
Vielleicht so?
Oder so?
Ja.
Wie wär's so?
Oder so?
Ja, du bist es auch schön.
Das war alles sehr schön für einen Aktfotografen, aber du erwartest ja wohl
nicht, dass ich dich fotografiere. Oh nein, komm.
Hey, du bringst mich aber ganz schön hoch.
Und ihn auch.
Das siehst du doch.
Hier sind die Wände so dünn.
Leg dich um.
Leg dich um.
Anderes erwartet?
Nein. Schön, dass du da bist. Gefällt dir die neue Wohnung?
Wunderbar. Komm.
Sag mal, wie geht es dir denn, mein Schatz? Ich meine, so ganz allein hier?
ganz gut.
Eigenartig. Die Wände sind vielleicht ein bisschen dünn.
Eine Rechnung, vielleicht kannst du einen Mann bei der Steuer absetzen. 300
Mark? Komm, ein bisschen teuer vor.
Mein letztes Wort, 300 Mark.
Bei mir wird nicht gefeilscht.
Weißt du, meine Devise ist gute Arbeit, guter Preis.
Ein starkes Stück.
Ein starkes Stück, aber es hat sich schließlich gelohnt. Empfiehl mich
Freundinnen und du kriegst Rabatt.
Vielleicht verkaufe ich ein paar Aktien von meinem Mann.
Der weiß sowieso nicht, wie viel er hat.
Ah, gut.
Ich nehme auf Aktien.
Putzi.
Putzilein. Ja, wo ist er denn?
muss ich mal wieder zur Selbsthilfe greifen.
Ja, mach deine kleine Handarbeitsstunde.
Warte nur, Muschilein. Wenn mich der Professor Vogelsang erst operiert hat,
alles ganz anders.
Ja.
Ich komme ja schon.
Ich bin Professor Kugelsack. Ich möchte gerne ein kleines Geschäft mit Ihnen
machen. Na ja, dann kommen Sie mal rein.
Sie wurden mir von einer Dame empfohlen. Sie müssen wissen, ich bin nämlich
Spezialist für Geschlechtstransplantationen.
Hochinteressant, Naus. Oh, was sehen meine tiefblickenden Augen. Ich bin
entzückt. Das ist ja grandios. So was habe ich in meiner langjährigen Praxis
noch nicht gesehen.
Bitte keine Übertreibungen. Das muss für die Nachwelt festgehalten werden.
Können Sie ein bisschen anheben?
Ja, herzlich.
Noch eine?
Zum Anweiden.
Warum lachen Sie denn? Ach so, Sie denken, ich bin ein... Oh nein, ganz und
nicht.
Ja, Sie haben gut Lachen mit so einem Prachtexemplar.
Oh, und jetzt machen wir doch eine Großaufnahme da. Das überschrägt mir ja
gleich die Optik.
Arbeiten Sie für den Playboy oder was soll das? Das ist sensationell.
Keine Angst, mein Lieber.
Dazu kommen wir später.
Denen lasse ich mir nichts abnehmen. Von keinem Spezialisten der Welt. Warten
Sie erst mal ab, junger Freund.
Ich mache Ihnen ein Angebot, das Ihnen die Augen tropfen. Und außerdem,
vielleicht wächst er wieder nach.
Nun machen Sie schon, Professor.
Zeigen Sie ihn mir endlich. Ja, bitte schnell. Spannen Sie uns doch nicht so
die Folter. Ja, hier wäre er.
Wirklich ein Prachtstück, Professor.
Ich muss schon sagen, Sie haben einen fabelhaften Geschmack. Ja, wirklich.
Glauben Sie nicht, dass er zu groß ist für mich, Professor?
Niveau! Sie werden sich ganz schnell daran geföhnen, verehrteste.
Allerdings, das muss ich dazu sagen, Sie werden damit fleißig üben müssen.
Kann ich ihn nicht schon vorher haben, Professor?
Ja. Haben Sie eigentlich solche Transplantationen schon durchgeführt,
Bereits mehr als hundert.
Einer. Wir haben noch nie etwas davon gehört.
Nicht wahr, Schätzchen? Hunderte und Aberhunderte.
Vorerst nur bei Ratten und Mäusen.
Sei es drum.
Aber Sie werden der Erste sein.
Ich verspreche Ihnen, dass Ihr Fall in die Annalen der Humanmedizin eingehen
wird.
Das wird eine Feldsensation.
Und was würde mich das kosten?
Ich habe so etwa 100 .000 gedacht für den jungen Mann.
Also gut.
Einverstanden. Dollar natürlich, 100 .000 Dollar.
Pringilein, kauf ihn uns doch.
Dann will ich auch immer ganz lieb zu dir sein.
Wie ist das? Kann ich meinen in Zahlung geben?
Ich meine, zum Pingeln ist er ja noch ganz gut.
Für den kriegst du nicht mehr viel. Haben Sie mal versucht, eine verbeulte
Gießkanne zu verkaufen? Ist er auch gesund?
Ach, der ist in Ordnung. Das ist ja die Hauptsache.
Funktioniert er auch? Ach, natürlich. Der steht wie in A1.
Ich habe wieder mal wirklich nichts zu Hause.
Bei mir verhungern die Mäuse. Suchen Sie sich was aus. Wenn Sie wollen, können
Sie auch bei mir zu Abend essen.
Ich mache Ihnen was zurecht, ja?
Prima, nehme ich glatt an.
Sie gefallen mir immer besser.
Ach, was reden Sie denn? Sie kennen mich doch überhaupt nicht.
Natürlich nicht.
Aber ein Blick genügt.
Bevor ich vergesse, ein Professor so und so hat heute das Gewehr für Sie
abgegeben. Hier fangen Sie.
Ach ja, das werden die Porträts von mir sein.
Ich bewerbe mich nämlich als Darsteller, wissen Sie.
Ah, interessant.
Was ist denn Ihre Lieblingsrolle?
Ja, junger Liebhaber, ganz realistisch.
Ach bitte, spielen Sie mir das doch mal vor.
Hier? Das geht nicht.
Bitte, bitte.
Ich möchte so gern sehen, wie Sie das machen. Na ja, wenn Sie unbedingt drauf
bestehen.
Also passen Sie auf.
Ich nehme meine Partnerin zärtlich in die Arme und öffne den Reißverschluss
langsam und genussvoll.
Und dann hinein ins volle Menschenleben.
Warum nehmen Sie mich nicht als Partnerin nur so zum Spaß?
Gute Idee.
Finde ich auch viel besser.
Was kann ich für Sie tun?
Guten Tag.
Na, wo brennt es denn? Können Sie mal nachsehen, junger Mann? Ich glaube,
Liegesitze sind nicht ganz in Ordnung. Aber ihr wisst doch. Ah, Fräulein Kruse.
Aber ich wollte... Los, zieh an meinem Wagen die neuen Reifen auf, ab mit dir.
Was ist denn mit den Liegesitzen? Hau ab und kümmere dich um die Reifen.
Damat, aber zu mir hier sagt... Ich möchte davon verschwinden.
Damat, du musst mal hier willig die Eier schneiden.
Warte, warte, ich habe deine Olle angerufen, die ist gleich da.
Hallo Willi, was ist denn los? Warum hast du angerufen? Wo ist denn mein
Der ist da oben im siebten Himmel mit dem süßen Engel.
So ein Loch, was?
Schmeißkerl. Ach was, Schreiner seid ihr alle.
Solche Priegel gehören ihr geilen Blöcke.
Also das ist ja ein Ding. Der rammelt da oben wie ein Kanickelbock und ich
kriege die Fresse voll.
Aber Mammilein, lass dir erklären, es ist doch gar nichts passiert.
Oh, nichts passiert?
Steig doch mal runter von diesem Stück.
Harmonisches Eheleben mit einem Haustrachen ohne jedes Verständnis für
Bedürfnisse eines Mannes in den besten Jahren hielt Tankstellenbesitzer Ludwig
Moser nicht aus.
Kurz entschlossen nahm er Urlaub vom Geschäft und seiner Angetrauten und zog
sich in seinen oberbayerischen Heimatort zurück, wo ihn seine alten Freunde und
Fechtkumpane mit Jubel begrüßten.
Das könntest du glauben, der würde ich sauber besorgen.
Na, zu was du einen Arsch zeigst. Ursula, was ist denn mit dem Bier?
Tut mir leid, das Wasser ist leer.
Und unser Bier ist nicht da. Wenn du uns trockenlegst, musst du dir schon was
Besseres einfallen lassen. Das kann es nicht ändern. Ich muss halt der andere
mit mir runtergehen zum Anzapfen. Klar, Ursula, ich gehe mit runter. Dann lassen
wir es mal richtig spritzen.
Auf mich steht es eben. Die Mutter läuft doch hervorhängig.
So was hätte ich dir nur nicht gegeben.
Traumgeber.
Bei denen kann das steigen, die sind schon in der Schrank.
Ja, mach du's lieber. Sie sind im falschen Lob. Ach so.
Ja, die bin ja nicht ganz so weit.
Aber Ludwig, so wird es nicht gemeint.
Du bist ja ein ganz ausgebildeter... Ja, und wie es kocht.
Na, läuft es endlich?
Es kommt immer noch kein Bier.
Also ich meine, die haben da unten das falsche Loch erwischt.
dass alles gleich liegt.
mit schönem Mann, aber Maria in Küche, nix hicki -picki, scheiße.
Ich fügel's, der wird selber, dieser eifersüchtige Drecker.
Dann habe ich dich nicht eingeladen.
Wenn ich aber nicht mehr kann, verdammt nochmal.
Ich habe mein Pulver schon verschossen.
Schau doch selber nach, du dumme Kuh.
Schatzmann, Schatzmann. Aber Alfons, willst du denn die ganze Metzgerinnung
blamieren? Du bist halt die dritte Kundin, der heute meine Wurst liefert.
Ausflug in seine alte Heimat, kehrte Ludwig Moser reumütig in das vertraute
eheliche Schlafgemach zurück, wo ihn kein Papagei, sondern sein alter Geier
empfing.
Dementsprechend war auch seine Stimmung am nächsten Morgen.
Also Johnny, dein Angebot kommt gerade im richtigen Augenblick.
Okay, ich steige bei dir ein.
Ist geritzt, du wirst mein Assistent. Über den Zaster werden wir uns dann
noch einig. Also tschüss.
Mach's gut, Chef.
Hey, was soll denn das Plauderstündchen?
Sag mal, du Flasche, hab ich dir nicht vor einer halben Stunde schon gesagt,
du... Du sollst den Wagen abspritzen. Was?
Ich höre immer spritzen. Spritzen hinten, spritzen vorne, spritzen oben,
spritzen unten. Und du spritzt der zettmerschwere Weiber.
Das kannst du haben, Männchen.
Hier. Bist du verrückt geworden?
Nein, Professor, keine Operation.
Was also soll ich in Ihrer Klinik? Mein Bester, es handelt sich nur um einen
Test, der genau Ihrer beruflichen Tätigkeit entspricht. Und ich zahle
einen Tausender für diesen Test.
Tausend? Das ist ein bisschen sehr wenig.
Tausend Dollar natürlich.
Das hört sich schon besser an. Wann soll ich dort sein?
bereits im Nebenzimmer.
Moment, ich hole die gleiche. Wir wollen mit dem Experiment beginnen.
Ist das nicht ein entzückendes Wesen? Keine Angst, ich habe sie vorher genital
desinfiziert. Kurz gesagt, sie riecht nicht übel. Schnuppern Sie mal.
So, mein Schätzchen.
Jetzt ziehen wir uns mal schön brav aus.
Ganz nackt, das ist mir aber peinlich.
Die Wissenschaft erfordert eben Opfer, mein Kind.
Ich selbst wäre jederzeit bereit, meinen Körper zu entblößen, aber leider will
es niemand.
Findest du nicht, Schnuckilein, dass ich noch besser gebaut bin als sie?
Ist doch nur eine Versuchsschatte.
Dann würdest du vielleicht bei der einen hochkriegen?
Nein, ich doch sowieso nicht. Aber der Junge sieht aus, als wenn er im
Vermausloch noch stehen würde.
So, dann können wir uns mal ein bisschen bequem machen.
Also wenn das mein Verlobter wüsste, dass ich hier so cool nackt rumliege.
Für mich sind sie genauso wenig nackt wie ein Bärschweinchen, Frau Leitwurz.
Reizweinung, Nervus clitoris, Nervus eroticus, Nervus vaginalis.
Nun ja, keine Angst, es tut nicht weh, es wird nur die erotische Spannung
gemessen.
Aua.
Kollege Dr. Kuhnold würde sagen, ein typischer fallsexueller Hochschwanger.
Kann man bei dieser Hufspannung nicht einen Schlag kriegen? Keine Angst, meine
Liebe. Nicht, wenn man so ein Hippert wie Sie.
Aufrichter, Schamlippenspeitzer, Gleitschili -Emulgator eingepegelt. Ich
mich sterben.
Auch schon eine bessere Blutgruppe getrunken. Geht es denn nun endlich los,
Professor? Nur Geduld. Das Experiment erfordert euch zur Sorgfalt.
Katastrophe, Katastrophe.
Na, was ist denn nun los mit seiner Kanone?
dich mit dieser Frau.
Meine Apparate funktionieren nur seiner nicht.
Eine Katastrophe.
Wunderst du dich darüber?
Ja, und nun?
Du, vielleicht sollte ich mal mit ihm versuchen.
Du? Das kommt überhaupt nicht in Frage.
Das könnte ich nicht mit ansehen.
Gute Idee.
Sehr gut.
Dann werden wir auch gleich sehen, meine Liebe.
ob er Ihnen auch wirklich passt.
Nein, das will ich nicht. Oh, Schnuppelchen, bitte sag ja.
Er gehört ja fast schon zur Familie.
Na ja, wenn es denn gar nicht anders geht. Ja, dann nicht gezögert. Die
laufen auf vollem Turm.
Professor, wir brauchen noch keine Gebrauchsanleitung zum Vögeln.
Meditation, Hinreißen, der junge Skolt wäre ein Kapital an zwölf Ländern.
Weitermachen, weitermachen, weitermachen.
Wunderbar, wie das wunschte.
Das Experiment gelingt.
Ich konnte schon vergessen, wie schön es ist. Wie schön wäre es erst, wenn ich
nicht diese verdammten Drähte am Sack hätte.
Muschilein. Nicht unterbrechen.
Zum Jammern, es ist ja zu spät davon, Frank.
Freuen Sie sich doch. Nein.
Weil schon gehört er Ihnen.
Ach, Sie haben gut reden.
Muschilein, bitte, bitte hör auf, bevor mir das Herz drückt. Ich fordere Sie
auf. Nehmen Sie Ihre Nase aus der Dame. Dafür zahle ich nur tausend Dollar.
Meine Herrschaften, da alle Anwesenden mehr oder weniger direkt von der
bevorstehenden Transplantation betroffen sind, haben Sie ein Recht darauf, das
Ergebnis des Experiments zu erfahren.
Orgasmus war von einer solchen Kraft, dass die Tafel für die grafische
Darstellung zu klein ist. Das ist ja fantastisch, Johnny.
Daraus wäre zu schließen, dass eine Transplantation für alle Beteiligten das
höchste Glück bedeuten würde.
Zumal der arme Reich und der Reiche noch reicher werden würden.
Während Johnny der Wissenschaft seinen Tribut zollt, schwappt die Woge der nach
Liebe lächelnden Kundinnen geradezu über. Sein Attent Willi Brösige erhält
die Feuertaufe.
Durch seine einschlägigen Erfahrungen mit der Damenkapelle war Willi bestens
darauf vorbereitet, mehrere Klientinnen gleichzeitig zu bedienen. Und die 17
Schönen, die er an diesem Vormittag bereits beglückt hatte, waren beschwingt
befriedigt aus seinen Armen entschwiegt.
Die nächste bitte.
Hilfe hier!
Hilfe!
Bist du verrückt? Hey!
Aua! Du kniest auf meine Eier!
Seid ihr bescheuert, ihr Jallenwitzen?
Was ist denn hier los?
Seid ihr wahnsinnig?
Ihr habt wohl eine Meise, bis auf die Straße kann man euch hören. Schluss! Für
heute ist der Laden geschlossen. Ich will ausschlafen.
Johnny hatte inzwischen in der Nachbarwohnung bei Monika Zuflucht
Die war über den unverhofften Besuch äußerst erfreut, zumal sie sich gerade
diesem Augenblick nicht wehnlicher wünschte, als mit ihm ihr einsames Bett
teilen.
Johnny, komm doch endlich.
Lass mich nicht so lange warten. Ich bin so geil.
Ich wusste ja nicht, ob du es wirklich willst.
Weißt du denn immer noch nicht, wie gern ich dich mag?
Komm her zu mir.
Monika, du bist wunderbar.
Was hast du denn?
Nichts. Es geht nicht.
Es geht nicht.
Scheiße, sowas ist mir noch nie passiert.
Aber das macht doch nichts, Johnny.
Ich verstehe das nicht.
Bloß kein Mitleid, das geht nicht. Ich könnte mich oberfeigen dafür.
Nimm es doch nicht so tragisch. Wir versuchen es nochmal.
Komm.
Das ist eine uralte Tatsache, verehrter Herr. Ein Penet und kein Rekrut, der auf
Befehl stramm steht. Aber das ist mir noch nie passiert. Sonst kann ich mit
jeder. Außer mit so einer Vogelscheuche wie diesem Fräulein Schrunt.
Ich denke, Sie sollten vielleicht mal ausspannen. Sie sollten einen
Job annehmen und auf anständige Weise Ihr Geld verdienen. Vielleicht auf so
originelle Weise wie Sie. Nun hören Sie aber auf.
Und wenn das nicht hilft?
Was dann?
Dann wissen Sie ja, dass Sie bei mir...
zu jeder Zeit die Möglichkeit für eine Transplantation haben.
Aber nicht bei mir.
Herr von Brink und seine appetitliche Frau werden ein Vermögen für ihren Penis
zahlen.
100 .000.
100 .000? Ja.
Und sehen Sie mal, in welch schrecklicher Umgebung Ihr Penis in
würde.
Abgesehen davon, dass Sie einen akzeptablen neuen bekommen, nicht?
Gar nicht so übel.
Juhu! Und jetzt halt eine Überraschung für dich, da wirst du staunen. Da bin
aber gespannt.
Winnie hat überall seine Pferdchen oben.
Hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp. Das
mir. Hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp,
hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp,
hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp,
hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp,
hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hop
Schlitzohrig, wie Willi nun mal war, hatte er nach dem Fiasko als Johnnys
Stellvertreter nach einer neuen Existenz Umschau gehalten und versuchte sich als
Impresario einer Reiterpuppe, die er die Nahkampfschwadron nennen wollte.
Die einen leben davon, Mädchen laufen zu lassen, andere lassen Pferde laufen, um
ihr Glück zu machen.
Willi versprach sich das große Geld davon, dass er beides miteinander
kombinierte, oder, um mit seinen Worten zu sprechen, doppelt gemoppelt hält
besser.
Rat von Professor Vogelsang oder Monikas Einfluss.
Johnny hatte es tatsächlich mal mit Arbeit versucht und war Ausfahrer bei
Wäscherei geworden.
Du Johnny, ich bin richtig froh, dass du diesen Job angenommen hast. Ich finde,
man kann sich in jedem Beruf hocharbeiten, nicht wahr? Ach, so ein
bin ruiniert. Meine ganze Existenz, die ich mir mühsam aufgebaut habe, ist hin.
Ach, los, steig aus. Ich habe genug von deinen Vorträgen über das bürgerliche
Leben. Ich habe jetzt zu liefern. Los, steig aus.
Dann hau doch ab, du Idiot.
Oh, kommen Sie ruhig rein.
Nur nicht so schüchtern.
Legen Sie es da hin.
Ja.
Und Sie sind also der neue Autor? Ja, aber nur Urlaubsvertretung.
Das ist ja wunderbar.
Hier ist das Geld.
100 Mark.
Tut mir leid, ich kann nicht wechseln. Sollen Sie auch gar nicht wechseln.
Sie sollen nur was dafür tun.
Können Sie das da reparieren?
Was denn?
Das da.
Sehen Sie, das Loch müsste gestopft werden.
Sehen Sie sich ruhig ein bisschen genauer an.
Hier, damit können Sie das Loch stopfen. Wenn Sie nichts verdienen wollen, kann
ich Ihnen auch nicht helfen.
Na komm, immer dem Geruch nah.
Warte, Muschilein, warte doch.
Bleib doch endlich stehen.
Wie kannst du nur so grausam zu mir sein?
Aber wer ist denn grausam, mein Schluckertchen? Hol dir, was du
brauche...
Du ahnst ja gar nicht, wie sehr ich mich darauf freue, all das zu machen, was
wir früher gemacht haben.
Ich wollte, ich wäre schon operiert. Ich auch.
Seit mir Johnny die Kostprobe gegeben hat, kann ich kaum noch ruhig schlafen.
Den Schild und Namen, die Herrschaften. Ach, Herr Professor, ausgerechnet jetzt.
Herr von Brink, Herr von Brink.
Ihr Fall scheint mir immer bedenklicher zu werden.
Was machen Sie denn da? Was geht Sie das an? Was heißt ein Fall wird
bedenklicher? Ist denn schon wieder was passiert, Professor?
Und ob, und ob.
Wie soll ich es erklären? Ich habe Ihnen eine große Neuigkeit gebracht.
Hören Sie zu.
Johnny kann nicht mehr. Er ist fertig.
Aber Herr Professor, das ist ja furchtbar.
Das ist ja eine Katastrophe.
Das gibt es doch nicht. Der muss doch da.
Vielleicht macht er gerade einen Hausbesuch. Heute wäre es so günstig, wo
Alter verreist ist. Vielleicht hat er es nicht mehr nötig. Dafür hätte ich es
umso nötiger.
Was soll denn diese Versammlung?
Das gibt Sie doch einen feuchten Staub an. Johnny macht nicht auf.
Was wollen Sie denn hier?
Was wir hier wollen?
Wahrscheinlich dasselbe wie Sie. Wir sind herbestellt worden. Und wir haben
schon eine ganze Menge Geld dafür ausgegeben. Und ob... Ach, so ist das.
brauchen gar nicht auf ihn zu warten, meine Damen. Der Herr ist impotent
geworden. Der kann nicht mehr.
Das gibt's nicht. Aber das kann doch nicht wahr sein.
Das ist gelogen. Das gibt's doch nicht. So einer wie Johnny kann gar nicht
impotent werden. Das ist eine Lüge.
Der kann doch immer... Wo steckt er? Oh, mein Muschi -Tröster.
Ich brauche ihn doch.
Oh, wo bleibt er denn?
Ach, Schnuppelein, du geiles Teufelchen, warum meldest du dich denn nicht?
Ach, Schatz, ich halte es nicht mehr aus. Mir steht der Schaum schon bis zum
Hals. Johnny hatte sich allen verlockenden Angeboten fluchtartig
Das Wichtigste für ihn war jetzt, mit Monika ins Reine zu kommen.
Deshalb war er kurz entschlossen mit ihr aufs Land gefahren.
Im Gasthof zum Goldenen Ochsen hatte er ein Zimmer bestellt.
Allerdings wäre er bestimmt weitergefahren, hätte er geahnt, dass
im gleichen Ort der reumütig zu seiner Damenkapelle zurückgekehrte Willi
Quartier bezogen hatte.
Die eine hat's auf mich abgesehen gehabt.
Doch, doch.
Da kann man's glauben.
Dauernd hat's auf mich rüberblinzelt.
Du alter Depp. Geh putzen bloß nichts ein, dass die noch was von dir wollen.
musst doch froh sein, wenn's dich überhaupt nur zum Pieseln aus der Hose
rausbringt. Du bist ja nur neidisch.
Leck mich am Arsch. Mach geh, Frone.
Und dass das gleich war. Bei mir kommst du nimmer dran.
Du Casanova. Wie er da steckt.
Ja, da gucke ich auf den Misthaufen.
Aber ab heute hast du einen Hühner weniger.
Aber geh, Froni.
Von mir aus kannst du den Misthaufen einstecken. Ich lasse dich nicht mehr
drüber, du Dorfstier. Bei der kriegt sie heute Nacht nichts.
Die legt mich im Arsch.
Nimmst du noch ein Häppchen, Willi, damit du wieder zu kräften kommst? Damit
deinen Taktstock wieder hochkriegst.
Hört mal, da steht was über uns. Es ist Ausregung in Oberbayern. Gestern gab
Klippe der schöne Willibald mit seiner reizenden, gutgewachsenen Damenkapelle
unserer Stadt.
Gutgewachsen, damit bin ich gemein.
Passt mal auf.
Ich sage euch, bei dir, ihre Kühe, wird noch die Milch im Euter sauer.
Du, Froni.
Was ist?
Heute ist Samstag.
Einen Kalender habe ich selber.
Beim Ochsen wird wer tanzen.
Kommst du mit?
Warum ich?
Hast du gesagt, die Weiber aus der Stadt sind ganz narrisch auf dich.
Geh weiter, Frone.
Du weißt doch, dass er nur bei dir steht.
Du kannst doch von mir nicht verlangen, dass ich meine eigene halte, Fede.
Vielleicht ist sie inzwischen wieder zugewachsen. Dann kannst du einen
Jungfernstich machen.
Das wäre doch eine Abwechslung für dich, du Gemeindestier. Ja, viel Liebe.
Geht seltsame Wege.
Geh, mach deine Arbeit, damit wir fertig werden.
Ich glaube, bei mir ist gar nichts zugekorkt.
Komm heute Nacht und überzeug dich selbst.
Mein Froni, dein Fingerspitzenkühl, die reinste Freude, dir zuzuschauen, wird
dir spritzt und schankt.
Das ist ja nicht schwer.
Das ist ja eine junge Kuh.
Und nicht so ein alter Ochs wie du.
Da ist mein Alter. Lass dich nicht von dem erwischen.
Ich krieg auch noch einmal ein Karamell.
Meinst du, der Alter hat was gemerkt?
Hat er Unterhosen gefunden?
Unterm Bett ist gelegen.
Eine? Ja, leider.
Der Hallodre ist auch wieder da. Aber das eine kann ich dir sagen. Wenn ich
noch einmal mit der Brune erwische, schneide ich dir deinen Zipflappen.
Deine Brune kannst du selber vögeln. Mach ich auch.
Da schau her, da hab ich was für dich sauber. Eine Einladung.
Premiere der Damenkapelle.
Das sind die Weiber von den Preußen. Die Bussi -Katzen.
Am Sonntag, den 13.
im Gasthof zum Goldenen Ochsen. Es wird oben ohne geblasen.
Seid ihr denn wahnsinnig? Das soll er mir erst einmal beweisen.
Beweisen will er auch noch.
Als ob die Unterhose unterm Bett nicht langen täte. Ein überführter Ehebrecher.
Festnehmen! Festnehmen!
Hier unten sind wir ganz sicher, Satsang.
Das habe ich gewusst. Mit dem Muster wird es nur eher gehen.
Ich werde dich retten.
Die anderen sollen sich die Schäle einschlagen. Die Vögel lieber. Ja,
wenn der Bullen, wenn es da kommt, ist er halt niemand.
Sie ist akzelliert.
Sie ist veranstaltert.
Das wäre die richtige Größe für euch.
Nein, da gibt es schon her. Sonst hinweg, sonst wird es ja noch härter.
Du wolltest mit dem Geiz halt nicht mal richtig eins auswischen. Ja, ich habe
eine Idee.
Ja!
Wunderbar!
Los, räum die Pfannen weg. Schon gut, ich mache.
Diese Stadtweiber machen mir nur stocken Arsch mit ihren Sonderwünschen. Den
ganzen Tag fressen und reden dennoch um Abmachern. Ich höre nein von...
Die wirst du ja nicht in die Küche.
Habe den Kühlraum damit.
Jawohl. Warte, ich werde gleich mitkommen.
Zu Befehl, Herr Feldwebel.
Ich würde es nicht erwarten, Kleiner.
Ich Griechenland. Ich habe schon ein bisschen Bescheid. Herr Alphons wird es
machen. Tricky -Tracky.
Du, Alfons, was ich dich schon lange mal fragen wollte... Na, was denn? Frag
doch. Du, stimmt es, dass der Metzger -Burschen die Eier vom Stier frisst?
Ja, klar.
Deshalb steht er uns ja Tag und Nacht.
Du willst mir vielleicht einer.
Ja, gell? Das muss man doch mal beweisen.
Kannst du haben.
Ja, wie leckst du am Arsch? Jetzt kann man nicht mehr rauen.
Geh, der Staat, lass mich mal überlegen.
Fanny, ich krieg das schon. Wart's noch ab.
Was machen wir jetzt?
Jetzt müssen wir warten, bis wer kommt.
Ah, jetzt leckst du mich am Arsch.
Mir ist zu kalt, Alf. Und wir werden hier drin erfrieren.
Da gibt's noch eins. Dann müssen wir uns heute warm machen.
Trimm dich fit.
Nimm's mal wieder.
Lass mich los, Alfons.
Sei doch nicht so heftig. Das werden wir gleich haben.
Vorsichtig. Ich bin doch kein Anfänger. Ich will doch nur das Leben retten.
Guck dich an, bevor es spät ist.
Ich werde nämlich selber schon ganz steif.
Steht so recht?
Ist es so gut?
So kann es bleiben, so ist es recht. Erst noch das Rollo rufen.
So. Und jetzt den Eingang greifen.
Schön grüppig.
So, jetzt auch wieder mit.
Und auf geht's.
So ist es nicht so gut.
Sonst reiß ich es wurscht, aber... Ja, Mädel, jetzt musst du doch schon langsam
Mann werden.
Jetzt werde ich... Ja, hier sind die Rettungsmedaille.
zu moxen, ein Konzert der Damenkapelle Sweet Pussy ist statt. Die Damen blasen
Omona.
Und so
schließt sich der Kreis.
Willi ist glücklich mit seinem vertrauten Zwangskörper wieder vereint
unter dem weißblauen Himmel die Generalprobe für seine ganz große Schau.
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