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KRIEG IN EUROPA ENDET DEUTSCHE ARMEE KAPITULIERT BEDINGUNGSLOS
WILLKOMMEN FOOTBALL-LIGA CHAMPIONS
Komm, A.J., wo ist das Problem? Wir haben 50 Dollar Trinkgeld bekommen
und die Besserverdiener sind noch nicht mal da.
Wir müssen nur einen blauen Rolls Royce abpassen. Gib's zu,
das ist keine normale Pfändung.
Kein Radkreuz in stark behaarten Fäusten,
kein Geiferer mit Glupschaugen.
Zwei Riesen dafür, einem Baby Süßes wegzunehmen.
Einem großen Baby. Und nicht vergessen, auf seinem Nummernschild steht
- "Friss sie auf". - Kein Problem hier,
wir parken nur seinen Wagen - vor der Bank am anderen Ende der Stadt.
Wie spät ist's bei dir?
- 18:30 Uhr, wie bei dir. - Ja, äh, 16:30 Uhr...
Paris ist neun Stunden voraus, also ist es da 3:30 Uhr nachts.
Ja, ich gebe ihr noch eineinhalb Stunden.
Rick, dieser Bettencheck gerät etwas außer Kontrolle.
Oh, super. Ich habe sie zwei Nächte hintereinander angerufen.
Ein Mal um zwei Uhr, ein Mal um vier Uhr.
Unsere Mutter ist mit einem seltsamen Mann im Ausland.
Was ist an Henri seltsam? Komm schon, er ist intelligent,
- charmant, reich und Dads Kriegskumpel. - Ah! Du warst nicht
vor dem Aufenthaltsraum, als Dad von ihm erzählt hat.
Da hieß es dann: "Der alte Henri schafft Sieben in einer Nacht."
Oder: "Keiner sonst fummelt während eines Luftangriffs. So was prägt sich ein.
Jeden Freund von Dad muss man genau beobachten.
Henri.
Sag, war es falsch, dich hierher gebracht zu haben?
Nein. Jack hat so oft über diesen Ort geredet, gefühlt kenne ich ihn bereits.
- Ich dachte nur nie, ihn mal zu sehen. - Schwer vorstellbar,
dass es 40 Jahre her ist. Es ist immer noch wunderbar hier,
aber denk daran: ein Schloss ist wie eine schöne Frau -
sie versteckt ihre Narben.
AUSSERHALB VON PARIS 1944
Ich hatte recht, wir wurden betrogen. Die Gestapo taucht jeden Moment auf.
- Verschwindet. - Wer war der Verräter?
- Das ist doch jetzt unwichtig. - Nein, gar nicht!
Nein, sie hat recht. Den Luxus der Rache können wir uns nach der Invasion leisten.
Wenn wir Jack nicht nach England bekommen, könnte die Invasion ausfallen.
Okay, wir sehen uns in Paris. In Paris!
Küss ihn, aber mach schnell. Ciao!
Viel Glück, Henri.
Auf Wiedersehen, mein Liebster.
Hier, nimm das. Falls irgendetwas passieren sollte...
Danach flohen wir in die Berge,
aber die Gestapo wusste, Wo sie uns finden kann.
Wir wurden alle gefangen, auch Elena.
BEFREIUNG
Jack.
Henri.
Ich bin mir sicher, sie schied stolz aus dem Leben. Und in Liebe.
Besteht gar keine Chance, dass sie überlebt hat?
Nun, die gibt es immer.
Aber wir wurden verraten, von einem Mitglied des Widerstands.
Und sie wusste, wer es war. Deshalb hätten sie sie nie am Leben gelassen.
Henri?
Serge.
Die Hände oben lassen, du mieser Kraut!
Du redest jetzt, sonst blüht dir das Erschießungskommando.
Also, wer ist das?
Rick, A.J., ihr kommt jetzt sofort rein!
Oh, dir blüht mächtig Ärger, Mister. Wenn euer Vater herausfindet,
- dass du an seinen Sachen warst... - Ich leg' sie zurück, bevor er heimkommt.
- Daddy, Daddy! - Hey... Na, wie geht's?
- Hi, Dad. - Grüß dich.
- Hallo. - Hi, Schatz.
Wie war dein Tag? Waren die Jungs halbwegs brav?
Jack, wer ist das?
- Wer ist das? - Das ist eine lange Geschichte.
Es war vor dir, aber ist...
eine lange Geschichte.
Jungs, geht doch einfach spielen, okay?
- Daddy und ich müssen etwas bereden. - Okay.
Na lauft schon.
- Sind sie wütend auf uns? - Ne. Komm schon, A.J., komm.
Er hat mir nichts erzählt, weil er mich nicht verletzen wollte.
Er hatte ein neues Leben, eine Familie.
Nun haben wir keine Geheimnisse mehr. Und seine Söhne wissen nichts davon?
Nein, das war privat. Jack wollte es ihnen nicht sagen.
Henri, ich will sie treffen, ich muss. Das ist wichtig für mich.
- Bitte gib mir zumindest ihre Adresse. - Wenn du unbedingt willst.
- Aber erst steht ein Geschäftstreffen an. - Du hast ständig solche Treffen
- und ich weiß gar nicht, was du machst. - Ich kaufe, ich verkaufe. Nichts Großes.
Da ist er.
Guten Abend.
Äh, ich bin den ganzen Abend hier.
Sollten Sie noch was aus dem Handschuhfach brauchen, kommen Sie...einfach raus.
Für die First Continental ist es jetzt viel zu spät.
Außerdem, warum die Eile? Sie werden entzückt sein,
- dass keine Kratzer dran sind. - Nein, lieber Nummer sicher.
- Oh, komm schon, A.J.. - Nein, wir können von Glück sagen,
- dass Ramrod nicht mitgekommen ist. - Das Auto gehört Ramrod O'Leary?
- Ja, so ist es. - Ramrod O'Leary, der Monster Man?
Der Vorzeige-Amerikaner, der Dino-mäßige Superprofi?
Der superpleite ist. Der Arme hat völlig über seine Verhältnisse gelebt.
Diese dämlichen Football-Spieler, die machen das ständig,
- Die Augen werden größer als der Magen. - Alles an ihm ist zu groß.
- Außer sein Gehirn. - Oh, komm schon, A.J.,
eigentlich ist er eine tragische Figur.
Die Knie des Armen sind hinüber, er wird verkauft, seine beste Zeit ist vorbei.
- Er sitzt hinten. - Nicht witzig.
Er...
- Das ist nicht witzig. - Hör zu, Ramrod, ich kann das erklären,
wirklich. Auf dem Hügel da gab's keine Parkplätze mehr...
Hey, habt ihr Hunger?
Fahrt mal ran, dann kaufe ich euch ein Steak. Fahrt ran.
Madame Simon.
Gut, "Simon". Mir ist egal, wie Sie den Namen aussprechen.
Sie geht seit zwei Tagen nicht ans Telefon, comprende? Oh, Mann...
Hören Sie, ist jemand bei Ihnen, der Englisch spricht?
Sie...sprechen Englisch.
Ist ja super. Ist dort jemand, der besser Englisch spricht als Sie?
Was?
Ich spreche Englisch! Was, hey...
Hallo, Madame? Entschuldigen Sie, ich bin Amerikaner.
Mir müsste jemand sagen, wie ich meine Mutter erreichen kann, Cecilia Simon.
Wie bitte?
Ja, ich spreche Englisch.
Äh, ich versuche, meine Mutter Zu erreichen, Cecilia Simon.
Sie ist ein Gast in Ihrem Hotel.
- Wann ist sie... - Oh, hat sie!
- Ah ja. Oh, wunderbar. - Wann ist sie gestern Abend gekommen?
- Entschuldigung, wie war das? - Hatte sie Zimmerservice
- und für wie viele? - Tut mir leid.
Okay. Nein, keine Nachricht, alles gut.
Genau. Haben Sie vielen Dank. Bye-bye.
- Was hat er gesagt? - Sie. Sie meinte,
dass Mom viel unterwegs war. Sie hat deine 5.000 Nachrichten bekommen
und wenn du nicht aufhörst, sie mit deiner seltsamen ödipalen Obsession zu nerven,
wirst du ihr die Reise ruinieren.
Ich habe mich nur um sie gesorgt. Wenn das Öödipal ist, nenn mich Rex.
Okay, Rex. Hör zu, Henri ist der erste richtige Mann
in Moms Leben, seit Dad gestorben ist. Verdirb ihr das nicht, okay?
Das dauert nur eine Minute.
Serge, wir haben schon viele Geschäfte gemacht,
einiges habe ich dir durchgehen lassen. Aber hier muss ich aussteigen.
Das geht nicht, dafür habe ich schon zu viel investiert.
Ich bin echt verzweifelt, ich brauche sie jetzt.
Nein, das ist gegen das Gesetz.
- Okay, wie wär's mit was schön Kaltem? - Wie wär's mit was schön Warmem?
Oh, na ja, wenn's sein muss.
A.J.. Da ist ein Mann in deiner Bude am Packen.
Das ist nur mein Bruder Rick, Packen ist sein Hobby.
A.J., ich will Ja nichts sagen, aber du hast noch 15 Minuten.
- Für was denn? - Den Flug nach Paris. Mom hat angerufen,
Henri ist verschwunden. Sie hat richtig Angst.
Er würde nie einfach verschwinden, Henri muss in Schwierigkeiten stecken.
Oh ja, allerdings. Der Kerl hat unsere Mom abserviert.
- Rick... - Ich sagte ihr, sie soll zur Botschaft
und den französischen Cops alles über ihn erzählen.
- Ja, und sonst? - Wenn wir Henri finden,
erklären wir ihm, wie er unsere Mutter behandeln soll.
Siehst du, A.J.? Nicht eine Tasche wurde geöffnet.
Hätten wir mal die Waffen eingepackt.
- Na ja, zur Beruhigung. - Ja. Dafür würdest du fünf Jahre kriegen.
Es ist gegen das Gesetz, Waffen nach Frankreich einzuführen.
Hey.
- Was soll das jetzt werden? - Keine Ahnung.
Ist wohl wegen Trinkgeld. Sie wissen ja, dass wir Amerikaner sind.
Woher wissen Sie das?
Wiedersehen.
Okay, ist erledigt.
Wir sind hier in der schönsten Stadt der Welt
und deine Nase steckt nur in der Karte. Was stimmt nicht mit dir?
Ich will wissen, wo wir sind. Mit dem Geld hier bin ich auch schon firm.
Bevor ich was esse, will ich den Preis dafür wissen.
Ich kenne fremde Länder, glaub mir. Ohne diese Karte
könnte er stundenlang herumfahren und wir merken's nicht mal.
Paris hat sich kaum verändert, seit ich als Austauschstudent hier war.
Die schönste Stadt auf der Welt, einfach großartig.
Hey, wo willst du hin?
Hey!
Runter mit dir!
Krasse Stadt.
Das ist die Adresse, Madame, sehen Sie? Avenue Georges V. 43, ja.
Danke. Das ist für Sie.
EMILIE DUBOIS ZWEITER STOCK
- Ja? - Sind Sie eine Freundin von
Monsieur Henri Renard?
- Mein Name ist Cecilia Simon. - Ja, ich weiß, wer Sie sind.
Irgendwie läuft das hier falsch, vielleicht ja wegen der Sprachbarriere.
Wissen Sie, dass wir die Opfer sind, nicht die Schützen?
- Das ist ihnen klar. - Gut, und warum halten Sie uns fest?
Dieses Land hat uns doch die Freiheitsstatue gegeben.
"Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit."
Sie denken, wir gehören zur weißen Bruderschaft,
auch genannt Chapeau.
- Ja, ein Schloss oder ein großes Haus. - Nein, nein, das heißt Chateau.
- Chapeau heißt Hut. - Wunderbar.
- "Chapeau blanc" bedeutet "weißer Hut". - Unglaublich interessant.
Und ist auch der Name einer nordafrikanischen Terror-Splittergruppe.
A.J., für die Sprache werde ich viel...
Chapeau blanc.
Wir sind die Terroristen?
- Wie bitte? - Ich glaube, wir kommen raus.
Falls möglich, sagen Sie mir doch bitte, was da passiert ist.
Das wissen wir noch nicht. Es könnte aber Rache gewesen sein.
Ihre Beschreibung des Taxifahrers passt
auf einen wegen eines Bombenanschlags gesuchten Libyer.
Äh, Auszeit.
Wenn das Ziel der Taxifahrer war,
warum haben sie ihn dann nicht verfolgt, als er weggelaufen ist?
- Er wäre ein leichtes Ziel gewesen. - Mr. Simon,
Terroristen sind nicht die logischsten Menschen der Welt.
- Sie würden hier super reinpassen. - Was Ihre vermisste Person angeht,
Monsieur Henri Renard, wird er von uns als sehr wichtige vermisste Person eingestuft.
Versprochen. Bitte genießen Sie Ihren Aufenthalt in Paris.
Ja, danke.
- Inspecteur, es war mir ein Vergnügen. - Meine Herren.
Sie haben die Geschichte geglaubt.
Ich brauche nun die Übersetzung
ihrer gesamten Unterhaltung auf Englisch
und die Fotos, die vom Inhalt ihrer Koffer gemacht wurden.
Da der Fall Henri Renard in meine Zuständigkeit fällt,
schicken Sie mir die Rechnung für das beschädigte Taxi. Das ist alles.
Henri hat mir versprochen, dass ich Sie nie treffen müsste.
Er hat sein Versprechen nicht gebrochen, ich wollte nur Ihre Adresse.
Geplant war ein langer Brief, das hier ist für mich genauso schwer wie für Sie.
Ich wäre nicht hier, hätte Henri keine Probleme.
- Henri schien schon oft verschwunden. - Ich glaube, Sie sorgen sich auch.
- Sie lieben ihn, bitte helfen Sie! - Ich mache ein paar Anrufe.
Emilie, Sie sind sicher geschockt, dass ich hier auftauche, aber bitte,
hassen Sie mich nicht. Sie sind die Einzige, die weiß,
was das hier bedeutet. Henri weiß es nicht,
selbst meine Jungs nicht. Ich will, dass Sie das bekommen.
Auf Wiedersehen.
Du magst doch jetzt sicher einen Kaffee.
Henri, allzu zivilisiert ist das hier nicht.
Ich bitte dich, überdenke es noch mal.
- Wie lautet deine Entscheidung? - Entscheiden musst du dich.
Entweder du tötest mich oder lässt mich gehen.
Warum hilfst du mir nicht?
Weil das, was du von mir verlangst, falsch ist.
Falsch, aha.
Was heißt das heutzutage? Wer ist jetzt der Feind?
Nazis gibt es nicht mehr.
Wir wussten früher zumindest, was richtig und was falsch ist.
Nazis haben wir nicht mehr. Aber sehr wohl noch Verräter.
Henri, ich bin verzweifelt.
Wenn du mir nicht hilfst, wird eine davon deine Letzte sein.
- Guten Tag. - Monsieur.
Könnten Sie bitte Madame Simon Bescheid geben,
dass ihre Söhne da sind?
Tut mir leid, Mrs. Simon ist nicht da. Aber ich soll Ihnen sagen,
dass Sie in ihrer Suite warten können.
- "Suite"? - Ja, eine der Besten im Hotel.
A.J., wer bezahlt diese Suite? Mom hat so viel Geld nicht.
- Also, wer bezahlt die Suite? - Henri bestand darauf, das zu übernehmen,
wenn ihr's wissen müsst.
Ich bin so froh, euch beide zu sehen.
Ihr könnt euch vorstellen, wie überrascht ich war, hinter der Tür
das hier vorzufinden. Er sagte, er hätte ein Meeting.
Ich habe ein Bürogebäude erwartet.
Er scheint wie vom Erdboden verschluckt.
Hey, Mom, was genau arbeitet Henri?
l-Ich glaube, er macht was mit Exporten oder Importen.
Ja... Fragt sich halt nur, was er importiert.
- Rick. - Oh, komm schon, A.J..
Er verschwindet nach einem geheimen Meeting, echt jetzt? Das ist nicht normal,
dafür sorgt meistens jemand - und hat auch einen sehr guten Grund.
Du willst das nicht hören, Mom, aber ich muss dir sagen, was ich denke.
Der Typ ist 'n Blender oder sogar 'n Gauner.
Wenn du vorhast, ihn zu heiraten, nur weil er Franzose ist oder reich oder so,
dann lass es lieber, du könntest es ewig bereuen.
- Ist das witzig, was ich gesagt habe? - Wir haben das schon mal gehört, Rick.
- Sie hat's noch nicht gehört, A.J.. - Ich habe es schon mal gesagt -...
...ZU dir! Als du mit Betty Carol Simmons abhauen und sie heiraten wolltest.
A.J., das war was Anderes! Woher weißt du das?
Er hat gelauscht, aber darum geht's nicht.
- Worum denn dann? - Du warst so wütend,
dass ich das angezweifelt habe, und bist abgehauen.
Und du hättest Betty Carol geheiratet,
- hätte sie's nicht noch abgeblasen. - Ja, ich hätte da auf dich hören sollen.
Rick, du warst da 15 und ich war 37!
Ein 15-jähriger Junge kann schon mal falsch liegen. Ich liebe dich
und respektiere deine Sorgen, mein lieber Sohn,
aber ich weiß, was ich tue, und habe eine ziemlich gute Menschenkenntnis.
Der Punkt hier ist doch,
dass ich dein Vertrauen verdient habe, oder?
Ja.
Ich wollt's einfach nur mal gesagt haben.
Schön.
Ab jetzt bin ich eine Kundin. Behandelt mich auch so.
- Einverstanden? - Jawohl, Ma'am.
- Einverstanden? - Einverstanden.
Gut, ich habe euch hiermit engagiert. Was macht ihr zuerst?
- Nun... - Wir stellen 'ne Menge Fragen.
Dann frag.
Wo warst du letzte Nacht und die Nacht davor?
Das geht dich nichts an!
Guten Tag.
Würden Sie mir gestatten, mich einen Moment zu Ihnen zu setzen?
Ich habe Ihren chapeau blanc von der anderen Seite des Boulevards erkannt.
Charles Gilbert, zu Ihren Diensten, Madame.
- Ihr wart schon bei der Polizei? - Nein, nicht bei der Polizei.
Bei der Sürete nationale - in etwa zu vergleichen mit Ihrem FBI.
Und warum interessiert sich die Sürete für Henri Renard?
Oh, die Sürete hat kein Interesse an Monsieur Renard.
Sie sind es, an denen wir interessiert sind.
Sie sind wohl Privatdetektive in Amerika,
haben die Lizenz, Waffen zu tragen.
Sie waren schon mehrmals im Gefängnis, hm?
Als ich Sie hier sitzen sah, sah ich mich genötigt,
einen kleinen Rat loszuwerden: Viel Spaß im Urlaub,
aber suchen Sie nicht nach Henri Renard. Ich werde mich persönlich
um Ihren vermissten Monsieur Renard kümmern.
Es besteht keine Notwendigkeit für Sie,
Ihre wunderbaren Söhne in Gefahr zu bringen.
Sie können mich jederzeit anrufen.
Bitte fühlen Sie sich nicht wie in einem fremden Land.
Wir werden Monsieur Renard für Sie finden.
Ich gehe jetzt, bevor ich Ihnen noch das Essen verderbe. Guten Appetit.
Lass sie nicht aus den Augen.
- Was sollte das denn? - Ich weiß nicht.
aber falls er uns vertreiben wollte, ging das nach hinten los.
Na, na, vorsichtig, A.J.. Wir sind in einem fremden Land,
- ohne Verstärkung. - "Vorsichtig"?
Wir nehmen diese Stadt Stein für Stein auseinander,
bis wir Henri finden -
beginnend in seiner Wohnung, Mom.
Wir brauchen seine Adresse.
Hey.
- Da ist Dad. - Oh?
Oh, wow...
Wer ist sie wohl?
Nach Dad waren keine Frauen in der Gruppe.
Wir kennen nur die Hälfte der Geschichten. Wenn's gut wurde, mussten wir ins Bett.
Das Lächeln auf Henris Gesicht...
Junge, sie scheinen da die Zeit ihres Lebens gehabt zu haben.
Einige ganz sicher.
Die Hälfte von ihnen war zum Ende des Jahres tot.
- Richtiges Bild, falscher Name. - Sehr guter falscher Ausweis aber.
Junge, eine Menge Pulverfässer.
Mittelamerika, afrikanische Länder, in die man nicht möchte.
Liest sich wie ein Michelin-Führer für 'ne Revolution.
Hey, Rick.
Ist es das, was ich denke, das es ist?
Die holst du aus dem Rucksack und schießt eine F-16 ab.
Moms Freund scheint im großen Stil mit Waffen zu handeln.
Das wäre leider auch meine Schlussfolgerung.
Gerard, du musst mir helfen.
Reden wir Englisch.
Serge kann etwas zum Verkauf anbieten, sofort lieferbar:
- fünf Ariadne-Sprengköpfe. - Aber wie ist das möglich?
Die Regierung würde so einem Verkauf nie zustimmen.
Natürlich nicht. Aber Serge hat das Konsortium infiltriert,
das die Sprengköpfe baut.
Jetzt will er einen Käufer finden, einen Käufer mit Geld.
Zuvor aber braucht er noch das Leitsystem.
Ohne sind die Sprengköpfe nutzlos.
Er hat mich dann gebeten, ihm ein Leitsystem zu besorgen.
- Und was hast du gesagt? - Ich sagte Nein.
Ich verkaufe keine Waffen an unrechtmäRßige Gruppierungen.
Und Serge verlangt so viel Geld,
dass als Käufer nur eine Terrorgruppe in Frage kommt.
Also sagte ich Nein. So,
was du jetzt tun sollst, ist, mit Serge Kontakt aufzunehmen.
Sag ihm, du kannst ihm ein Leitsystem besorgen
und vereinbare ein Meeting.
- Mehr nicht? - Mehr nicht. Ich gehe zu dem Meeting
- und werde ihn der Regierung aushändigen. - Ich bin dabei.
- Gut. Wo können wir uns treffen? - An der Parc-Monceau-Metro,
- um 19 Uhr. - Gut.
Hey, Kleiner.
Willst du 50 Francs verdienen? Dann überbring eine Nachricht.
HEUTE ABEND, AN DER HOTELBAR. H.
- A.J., wir müssen ihr das sagen. - Nein.
Der Typ hat 'nen falschen Pass und dealt mit Waffen.
Nein, Rick. Wir behandeln sie wie eine Kundin -
die nur das wissen, was sie müssen. Und das gehört nicht dazu.
Das lag an der Rezeption, als ich nach dem Essen meinen Schlüssel holte.
"Heute Abend, an der Hotelbar. H."
Ist das Henris Handschrift? - Nein.
Vielleicht ist es ja für jemand Anderen.
Das muss er sein, auf jeden Fall!
- Okay, okay... - Okay, Mom. Wir gehen da hin.
Vielleicht war die Sorge ja umsonst. Die Notiz sagt doch, dass er okay ist.
Ich...ich ziehe mich um und pudere mir die Nase.
Okay, wir bleiben hier unten.
- Und du wurdest nicht verfolgt? - Nein, keine Sorge.
- Hast du Serge kontaktiert? - Nein, noch nicht.
Ich rufe ihn vom Cafe auf der anderen Straßenseite aus an.
Da komme ich aber nicht mit. Ich warte auf dich im Park.
Du sorgst dich zuviel, mein Freund. Komm mit, entspann dich mal.
- Meinst du? - Komm.
Na gut, meinetwegen.
Das war eine weise Entscheidung, mein lieber Gerard.
Was richtig ist, entscheidet heutzutage nur das Geld.
Bringen Sie mir Henris Frau, dann bekommen Sie noch mehr.
A.J., wir müssen wohl die Straßen absuchen.
Ich kann auf ihn warten. Geht ihr.
- Mom, ich denke... - Nein.
- Wo ist das Problem? - Mom,
du wirst den ganzen Abend über angemacht.
Du solltest in dem Aufzug hier nicht alleine herumsitzen.
Das ist das Schönste, was du mir je gesagt hast.
Und jetzt geht.
Komm, Rick.
Und du denkst, sie mag mich lieber?
Dieses alte Nachtleben Ha, das ist meine Stärke
Da hat man Spaß Bevor der Tag beginnt
Ich hab' meine Pflicht getan
Also kann ich jetzt wählen
Und habe das Recht Den Paris-Blues zu singen
Ich hab' den Eiffelturm bezwungen
Stand in plötzlichen Ha, April-Schauern
Roch den Rauch
In jedem Cafe
Muss schon mit Jedem Beaujolais angestoßen haben
Ich hab' meine Pflicht getan
Also kann ich jetzt wählen
Und habe das Recht
Den Paris-Blues zu singen.
Oh, entschuldigt, Leute, ich komme gleich zurück.
- Ich muss Mom anrufen, - Hab' ich schon.
- Hast du schon? - Ja, hab' ich schon. Kein Henri.
- Ah... - Dir scheint's ja prächtig zu gehen.
Tja, das sind neue Kumpel von mir.
Äh, gib mir mal das Bild von Henri.
Hier, bitte.
Entschuldige bitte. Äh, ja, er war hier.
Da sind Söldner dabei, die sagen, Henri sei ein Waffenhändler.
Ich hab' da jetzt einen Kontakt. Lass uns doch die Bäume schütteln,
mal sehen, was dabei rausfällt.
Lasst ihn runter.
Henri.
Henri.
Wir können dich ewig am Leben halten.
Der Schmerz ist grenzenlos.
Niemand kann dem widerstehen.
Das werden wir sehen.
Macht weiter.
FORTSETZUNG FOLGT
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